1841 / 354 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1590

Heilquellen in leichtsasslicher, vergleichender Zusam- In unterzeichnetem Verlage sind 2 chen erschienen menstellung und Versinnlichung dem Auge des Be- und in allen Buchhandlungen vorräthig: Taschenbuch für das Jahr 1842. schauers vorgeführt wird, noch besonders durch ihre w n Derne gegeden eben so schöne 24 , , , Ausstat- m nianns ülrich Georg von Viereck, vormals auf Walt * kung von Seiten des rühimlichzt' kekannten t pogra- a , m, , rä. manshagen, 2 Akten darüber keine Aus⸗ J. F. Castelli. an Vhiächen shstituts des Herrn k. X. Scc&ͥse“ in a am, ,,, me. Prei kunft geben, daß nachstehende Glaͤubiger desselben, 29ster Jahrgang. Mit 6 Stahlstichen in 8. im cle⸗ Eg In und eignet sich daher noch vorzätzlich zur é Thaler 15 Sęr. nn ich? 2 ö Frisch ganten Fresko umschlag mit GHoldschnitt gebunden. Tierde sowohl für die Studirstube des Arztes, als Vo esche Buckhandlung, 1) der Eigenthuͤmer Ernst Heinrich Gustav Frisch Indem wir . . den zwanzig 6 3. 3 j Interesse nehmen- Charlottenstrasse 25, Ecke der Dorotheenst! f G si 5 8 . ö . . mn reundes der Najaden. 27 . i ehen Viereck zu Beverstaed. . e sten Jahrgang dieses Taschenduchgs übergeben, glau. 5 ! I) die Erben des General⸗Lieutenants von Treskow pen wir, daß diese Zahl die Beliebtheit des Werkes : e e, e, ee, zu Baireuth, = bdinlaͤnglich gusdruͤckt. um uns weilcrer Empfehlun. Bei E. H. Sch rdder, Buch⸗ und Kunsthaͤndler passendes Festgeschenk;. , . ) die verwittwete Seeretairin Saurkohl zu Güstrow, gen zu überheben. Gleiche Sorgfalt wie üer ist unter den Linden 25 im Jagorschen Haufe, erschien Lebens- und Regierungs⸗-⸗6 eschichte Paͤchters Duüͤwel zu Roggow, von dem Herrn Herausgeber auch auf den Inhalt die- so eben eine sauber lithographirte Ausgabe Friedrich Wilhelms III.

** ö 5 des 5) die Erben des 9 y SGagenow und . 2 * I 2p d hohe p ö ich . ie Erben des Paͤchters Franck zu Hage 1d ses Jahrganges verwendet worden, welcher die hohe der Sir m, e,. Raphael, m , . 3 . ie . e, lc ilblele, rie wh in Eos ,. daß Ihrk Majestet die Dußchlauchtigste . J. 2 . 3 2 ir] genannt worden. ; Frau regierende Herzogin von Parma, Pie rr r , , , r , r von 5171 g ö ldreichst' anzu- Preis von 3 Thlr. fuͤr Abdrücke auf Chinesischem, Klöden.

, ö d Piacenza und ie ereheli Henriette von Viereck, K die Wi desse 1 . ft m ö 8 die unverehelichte Henriet „Kö- Gunastalla die Widmung desselben hr Papier. Das schoͤn gelungene Blatt empsiehlt sich .

Huldigung den Frauen.

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

Wann die in dem beim vormaligen Hof- und Lanz gerschte und gegenwärtig bei Hhiesiger Großherzogli⸗ cher Justiz⸗ Kanzlei anhaͤngigen Debitwesen des Haupt⸗

——

Die unterzeichnete Buchhandlung empfiehlt als . . ; h .. ö .

Mittwoch den 22ten

Berlin, Dezember

,, Direktor den slaͤdtischen Gewerbschule in Berlin. wären. Was wir bei Herrn Thiers getadelt haben, tadeln wir ich moͤchte, daß das Blut, welches daraus hervorspritzen wuͤrde, die

ee, e e, m , n, =,

das ihnen nach dem im Jahre 1799 entworfenen stributionsplane Zukommende empfangen, vor kurzem aber 658 Thlr. 31 8 n.4. zur Masse gekommen sind, der Bach-, wovon indeffen ein Theil zu den erwächsenen Kosten ö in Abrechnung kommt; so werden auf Antrag Advokaten Schondorff hierselbst, qua mandatarii com mnunis der von Viereck-Wattmannshaeger Glaͤubiger, qer Berechtigung, für den ganzen alle vorstehend aufgeführte Gläubiger, erentaaliten traz Musikallen ails isenthum aun crun deren sich gehdͤrig legitimirende Erben, Cessiongrien Ausführlicher Prospekt gratis.

oder Glaͤubiger, unter n der Alten Ein sicht vorineihaftesten Bedingungen. nuf hiesiger Großherzoglicher Justiz-Kanzlei, pra- . . . biin n gr. ö . aufgefordert, binnen 3 Monatsschrift sage. 3 Thie. gr. 8. Monaten a dato, unter Bestellung von procuratorius im 10co, sich daruͤber zu erklaren, ob sie gemeint sind, annoch Rechte in dem von Viereck Wattmannshae- von ger Debitwesen geltend zu machen, sub praejudicio pro omni, daß sie fuͤr darauf verzichtend werden an⸗ genommen werden.

Großherz. Mecklenburg⸗Schwerinsche Jusliz-Kanzlei. alle Gebildete und namentlich auch fuͤr die erwach Interesse beanspruchende Unternehmen, so wie eil gig

niglich Preußische Hofdame; · . a6 fe lun zw, enen ein ch b) 1 Ulrich von Viereck, Stabs⸗Capitain beim Wir haben keine Kosten gescheut, um durch. ein zu cinem passenden, werthwollen , , Regiment Prinz Heinrich zu Kyritz, hwaffendes Format Englisch kl. 8.5, durch schoͤnes schen e; auch sind einige Exemplare gesc c w eng leeren, wet r ger die unverehelichte Dorothea von Viereck, Kö- Maschinendapier, zierlichen Druck, anmuthige Siahl⸗ gefaßt vorraͤthig. . niglich Preußische Hofdame, stiche und einen geschmackvollen Einband den Taschen⸗ . d) die unverehelichte Anna von Viereck zu Berlin, und buche jenen Reiz zu verleihen, der seiner Bestimmung, srrem Verlage sind so eben erschlenen und . e) der Leopold von Viereck, Premier- Lieutengnt dem schbnen Geschlechte zu huldigen, entspricht. ö. 39 , , ,. , ,, . . ,, im Regimente des Prinzen Georg von Hohenlohe, . durch alle Buchhandlungen; ha ,, Vorzüglich empfeh lenswerth e; . r ; Ju dische Briefe. KWeihnachtsgeschenken. Musikalien Ijeiꝙ- ns litu zur Abwehr und Verstaͤndigung Bei uns ist erschienen und in Berlin durch Alexran— Kunst- und Musikalien Handlung von von ; r Du n cker, Kͤnigl. Hofbuchhaͤndler, n, m tr. Gabriel Rießer. so wie durch alle uͤbrigen Buchhandlungen zu Zweites Heft. 20 Sgr. beziehen: V Berlin, e r n, Kuti C Comp. Blane, Dr. L. G. Hantbuch, as Bissen cho rdig 4 Jaͤgerstr. 25. sten aus der Natur und Geschichte der Erde und s ihrer Bewohner. Zum Gebrauch beim Unter richt in Schulen und Familien, vorzuͤglich fuͤr Hauslehrer auf dem Lande, so wie auch zum Selbstunterricht. Vierte neu 4 Auf Deutsche Preis: 3 Thlr. 25 Sgr. ö fr Atlas zu Blane's Handbuch des Wissens würdigsten 418 der Natu und Geschichte de! Erde und ihrer Bewohner, in 23 Blättern, ent worsen und bearbeitet vou VV. Walter. Quer Folio. geh. Preis: 2 Thlr. . -. Der Italienischen Dichtkunst Meist er werke. Uebersetzt von K. Streckfuß. Ariosto, Dante, Tasso. Ausgabe in einem Bande. Hoch 4. geh. Preis 6 Thlr. Daraus einzeln: ; Arlosto's rasender Roland und dessen fuͤnf Ge

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Durch jede Buchhandlung ist zu beziehen: 68 Tre ĩ 33 9 c —ᷣ— 14 32 659 9 Das Kreuz in der Mark Literatur und oͤffentliches Leben, arl Seidel redigirt von , he e durch di Carl Biedermann J s erlaͤndische Tendenz ie ich die arl Bieder me J k Durch seine vaterlaͤndische Tenden; wie durch die Jeden Monat erschelnt ein 8 Bogen starkes Heft: edle poetische Form, empfiehlt die ses allgemein aner der Preis des Jahrgangs ist 8 Thlr. Ausfuͤhrliche Gegeben Guͤstrow, den 13. November 1846. kannte Werk sich ganz besonders zur Festgabe r Ankuͤndigun gen über diefes nationale, das allgemeinste Radel. sene Jugend.

. z j nm 2 uc dDd⸗ Preis elegant kartonirt 1 Thlr. 15 Sgr lis ausgegebenes Programm, sind in allen Buchhand⸗ Preis elegan Thlr. 15 Sgr. /

(L. S.) A. . lungen zu erhalten. Indem wir darguf verweisen,

zen Stechbahn 3).

(Verfasser der mit entschiedenem Beifall aufgenom⸗ menen ethnogrgphischen und geographischen Werke: „Reifen in Süd⸗Rußland“, „Petersburg in Bil- dern und Skizzen“, „die Deutsch-Russischen Ostsee⸗ Provinzen“ und „der Verkehr und die Ansiedelun⸗

gebd. T hl

ö. . J 5 D ö 2 t des . der ö j ö beganuͤgen wir uns, hier den Inhalt des unter nd Plahn sche Buchhdlg. (L. Nitze), beghnug

2 * . 37 2 . 5 . . . 9. . j 2 ne Jager. Presse befindlichen ersten Heftes anzugeben: lieber . Fortschritte des nationalen Prints ö Dʒuischland,

in ; i E. S. Mi ar Wei ach tsLaeschenk für r elte Va⸗[(— L. Feuerbach: „Das Wesen dez Chrinenthums. , . uch te ge chen ö . 69 und 3. F. Strauß: „Die christliche Glaubens⸗ ö . , . l ii. ( Geiststr. Nr. : leh re.“ Geschichte der letzten landstaͤndischen Wah⸗ serbal' len im Großherzogthum Hessen, im Mai und Juni , rr üg 1 i n rn rener n) des Run kelcübenzuk⸗

3 2184 * 3 . 3 or M zeit 8 25e 1 2 9 5 NM ?

tungen, Gemaͤlde und Sagen aus der Vorzeit 184 ber e a . . don T lad? n, Burgen, Schloͤssern, nn . f fr , Rae 8e. RF arm y feEndischer itische . d)

Dörfern, Biographieen beruͤhmter vaterlaͤndischer Poller, en, ne. . 36.

Senn n ar Zuͤe aus dem Leben *** Fuͤrsten, Bestellun gen darauf nimmt an E. S. Mittler

Herren, Ritter und Buͤrger. See Terre zur Stechbahn 3. 8 ß der vaterlaͤndischen Geine Lerlind zur l J Kenniniß der vaterlaͤndischen Gel ** ind zur . ./) . en. Belebung vatrüotischtn Sinnes. mr Vereine Nei Fried rms ch hthee ann Zürich n,, der gang kz ichen Buchhandfung in Dre— erster Thei 88k Mit [ Titelkupfer Und ei. mit mehreren Geschichtsfreunden, herausgegeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Nen und Leipzig erschlenen und in allen Buchhand 3 obe, 2 z Def, GJ Dar rene ö Fabeln und Bil der, lungen, zunächst in der Stuhrschen, Berlin,

, , 66 dem Lebenswege, der Familienbibel ze, . e, be lungen an,. an, , , ,

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26

Dr. Karl Gottlieb Bretschneider, Aiigemeines Landrecht rde , . ler in getz g erg a onsistorial Direktor und General-Superinten⸗ ö mit , . neueste, mit einem Anhange und ist zu haben in, Berlin . ö dent zu Gotha. 36m meli shen rz üän e unge von Stammbuch-Versen. 142. geh. Thlr; ite ,,, 9 gr. 8. geh. Preis: 4 Thlr. ; herausgeteben von Taschenliederbuch, neues, eine Auswahl von Sommerblumensträuße Die er ste Auflage dieser Schrift wurde am 8. d j ö tober dieses Jahres versandt und vergriff sich binnen , Einde u. Register. Lex. Format. 18 Thlr. 10 Sr. Ansichten, 214, der vorzůglichsten Orte und Gegen hold en Frauen / gewidmet . ö

Ober⸗K Ok

wenigen Wochen. . Von der blolsen Text- Lusgahe des Landręechts in den Ssst⸗ und West Preußen, von J. Gottheil Halle, November 1841. ;, . . sind ebensalls noch kRxempl. aul Schreihpap. 1 von C. A. Schwetschke und Sohn. 5. Phir. vorräthig.

J shi j zersitt bei Aler 6p D cker, , Vorraͤthig in Berlin bei Alexander Dun cker, . Ordnung mit

lithogr. von Bils, in Umschlag. 15, 23, 38 Heft 1 Thlr.; Chinesisch . 416 Thlr. ; ĩ Scheine, 50, lith. Quer 4

L. Re ll st a b. 2 Thle. brosch. 33 Thlr. Der Verfasser giebt unter obigem Titel sechs neue

) Str. 21, so wie in Confirmations⸗Se Koͤnigl. Hofbuchhaͤndler, Franz. Str. 21, so wie in . Ein J unte ; , re, m,. allen übrigen Buchhandlungen. P . 1 Er gänzungzen Ehrenteraut, V. V., Deutsche Schul⸗Vorschrif⸗ Erzaͤhlungen, die, wie seine, fruher gen gf err en . VJ . ten. Nach den Regeln der neueren Kalligraphie. zählungen und Novellen, mit Geist 6 3 In der Enslinsche B Ferd. Muül⸗ ö ͤ 15 Heft 5 Thlr.; W Heft 125 Sgr. fgefaßt und ausgefuͤhrt sind. Sie ldunen heb In der Enslinsche Buchhandlung Ferd. Mü! M * 18 Heft 3 Thlr.; 28 Heft 425 Sgr. . lr , aufg efaß a ben , w, e 86 ler) in Berlin, Breite Str. 23, in derselben in 3 . =. ulm! l . Englische Schul Vorschriften z. 15 Heft Thlr.; ders Dan en, ,, n . und interessanten Lek Kuͤstrin und in Ferd. Muͤller's Buchhandlung Wach sind elegänt gebundene Exeinpl. vorstehender 2. Heft 127 Sgr. e , . ruͤr: empfohlcn werden. in Stargard sind so eben erschienen und in allen ö ö gi ö d, . AIlzhüaͤbetẽ der Kblichsten Schrift geten; ug . b Buchhandlungen zl haben: ; ö 6 mentheft zu den Englischen und Deutschen Vor⸗ Nützliches W eihnachts Ges. henk. Reinecke Fuchs. Für die Jugend bearbeitet. schristen. Thlr. . 3 la lücken Verlag erachten so eben in zweiten Mit schwarz oder braun gedruckten Holzschnit⸗ Boston - Tabelle in Congreye. Druck, 4. 4 Sgr. Xu 6 ten. 8. 12 Bogen. Aufblick, der, zu Gott, Ein Gebet und Er Historischer Taschen-Atlas Mit illum ,, ö * handlung, Berlin, , No. 2, Potsdam, lo- , . Katholiken. Mit ; fe Satort, J. ann), Wi st. Du ein hen wegstralse No. 4, zu haben: s 3 Kupf. 8. geh.! ö. . J Preulsisc en Staats, Mährch an hören lg anmuthige Eräih. PDeutschlands Heil q uellen, Carl, Er, Einleitung und Erganzung zu . n , ,, h lungen, der lieben Jugend dargebracht. Mit s ; maire frangaise par Noäl ei Chapsal. gr. 8. geb. bestehend aus 16 historisch sev illuminirten Steinzeichnungen von Hofeman n. übersichtlich n, 8 151 Sgr ; mit erläuterndem LTexte ber karto Thlr ö Dr. CG. Steisens and. * 289 ö 8. 13 Bogen, sauber karton. 1. Thlr. J ͤ t. . ,, ; j . z 5 inderschriften empfehlen sich von! Eine Tabelle in grölstem Imperial - Folio. 5 . Julius Loe wenhbenrg. Diese beiden Kinderschrif en don Kolorirt 5 Preis 15 Thlr. Rei P. C. Faure, Koͤnigstr. 37, ist erschienen: , r, g dar. = ] Bei P. C. F ö igstr.; 46 ; lung der Heilquellen Portrait des Koͤnigl. Preuß. Wirkl. Geh. Ober⸗Fi⸗ Mer Empfehlungen enthalten wir uns, da schon

ihren Inhalt und ihre Ausstattung, und! selbst durch ihren Inhalt und ihre ius tattung; JJ

̃ r „Ansicht zu wuͤrdigen. Diese übersichtliche Darste . telle ö. t bitten wir daher, dieselben einer lnsicht z gen. ler Reichhaltiskeit enhreth und Gemeral-Direktor der Steuern , ö un wöeckzäleizn Anrdnung, pomit ier de, Din- Herrn Kuhlmeyer, Ritter ze.

3. Yeutschlands empfiehlt sich aulser 12 ) afer, Buchhaͤndler in sikalische Verhätniss, die specielle chemische Zusam- , . ,, , 3 . i ö 166 ,, 9. in ln fh , whhandl! , die . die ,,, 4 ont Len Sr g . garn j hal ĩ in bei E. S. Mittler Eigenschaften und allgemeine Wirkung für den 1Leil- ö. 1 , , ; 1 hr n mn in Berlin bei E weck kurz alles weßentlich Wissens erihe über dies Preis auf Chin, Pap. 15 Thlr, auf w. Pap. 1 Thlr.

2 J. / J Kresel(l ist so eben ᷣ. Sauber karton. 14 Thlr. Komnimission erschienen und in der Stuh r3chen Buch-

Jahresfrist für ! Beisall unseres Atlasses spricht. Volssche Buchhandlung,

binnen die Nützlichkeit und den allgemeinen

Charlotten- Str. 25, Ecke der Dorotheen-Str.

Inhalt.

Amtliche Nachrichten. ;

Frankreich. Paris. Fortdauernde Spaltung unter den Konser⸗ vativen. Vermischtes. —Pairsh of. Prozeß Quenisset. (Selbst⸗ vertheidigung der Angeklagten. Briefe aus Paris. Thiers und seine gegenwaͤrtige politische Stellung. Weite Aufklaͤrun⸗

gen uͤber die Praͤsidentschafts Frage.) ;

Großbritanien und Irland. London. Astronomische Preis⸗ Medaille. Organisation des Chartismus. O Connell und die Whigs. Vermischtes.

Niederlande. Aus dem Haag. Berichtigung.

Deutsche Bundesstaaten. Hannover. Staͤnde⸗Versammlung. Erklarung einiger Deputirten. Gesetz uͤber die Rechtsverhaͤlt⸗ nisse der Fuden. Schreiben aus Frankfurt. (Boͤrse.)

Spanien. Vermischtes. Schreiben aus Madrid. (Dem Sy stem des Terrorismus soll Einhalt gethan werden; Kongreß und Intervention, von der Presse beleuchtet; Zustand von Barcelona.)

Türkei. Konstantinopel. Ministerial-Veraͤnderungen.

Beilage. Türkei. Nachrichten aus der Turk. Ztg. Deputa⸗ tion der Maroniten an die Pforte. Inland. Berlin. Kö⸗ nigliche Verordnung uͤber Militair-Disziplin. Aufhebung der Postscheine fuͤr Lohnfuhrwerk.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnaͤdigst geruht:

Dem Geheimen Hofrath und Professor Dr. Weber in Breslau; so wie dem Stadtgerichts-Rath Stuertz zu Königsberg in Pr. den Rothen Adler-Orden vierter Klasse; und Dem Buchhalter und ersten Vorstands-Beamten des Bank— itoirs zu Muͤnster, Bacmeister, den Charakter als Rech— gs-Rath zu verleihen.

Con nun

Bekanntmachung.

Dem dabei betheiligten Publikum wird hiermit bekannt ge— macht, daß die Haupt-Seehandlungs⸗-Kasse, vom 3. Januar k. J. ab, die ihr zur Belegung gegen Seehandlungs-Obligationen an— gebotenen Gelder nicht mehr zu 35 sondern unter Beibehaltung der uͤbrigen Bedingungen nur zu 23 pCt. jährlicher Zinsen anneh— men wird. Dagegen bleibt fuͤr die fruͤher belegten Kapitalien der Zinsfuß von 35 pCt. vorlaufig unverändert.

Berlin, den 23. Dezember 1841.

Der Geheime Staats-Minister und Chef des Seehandlungs— Instituts. (gez) Rother.

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Zeitungs Nachrichten. Ausland.

Frankreich.

Paris, 16. Dez. Die Spaltung der parlamentarischen Majoritât, auf die wir schon seit laͤngerer Zeit aufmerksam ge— macht haben, tritt bei Annaͤherung der Session immer deutlicher hervor, so viel Muͤhe sich auch das Kabinet gegeben zu haben scheint, um dieselbe zu verbergen, Man hat gesehen, wie die De— batte uͤber die Kandidatur des Herrn von Laͤmartine erstickt und bis auf den Augenblick des wirklichen Kampfes in der Kammer hinausgeschoben wurde. Die Presse, welche sich bei jener Gele— genheit offenbare Gewalt anthat, scheint sich jetzt fuͤr das ihr auf— gedrungene Stillschweigen entschaͤdigen zu wollen, indem sie be— gierig eine andere Gelegenheit ergreift, um in ganz unverhohlene Opposition gegen das Ministerium zu treten. Man gewinnt taͤg⸗ lich mehr die Ueberzeugung, daß dieses einflußresche Journal schon jetzt im Interesse eines folgenden Ministeriums, im Interesse einer Combination Molé -Lamartine, welches das rechte Centrum herbeiwuͤnscht, redigirt wird. Der Consti— tutionne! hatte in seinem gestrigen Blatte dargethan, daß die Koͤnigliche Ordonnanz uͤber dle Reduction der Armee ein deutlicher Bewels sey, daß die von dem Ministerium Thiers getroffenen und so laut verschrieenen militairischen Einrichtungen vollkommen zweck⸗ mäßig gewesen waͤren, da der Marschall Soult und das Kabinet vom 29. Oktober nicht die geringste Veraͤnderung mit denselben vorgenommen hätten. Die Reduction an sich würde auch Herr Thiers vorgenommen haben, sobald die Kriegs-Eventualitaͤten ver— schwunden, gewesen wären. Hierzu nun bemerkt die 9 6 Herr Thiers triumphirt, wie man sieht, uͤber das, was geschehen ist, und erblickt darin eine Rechtfertigung jener Politik, welche das Ministerium und dessen Freunde bekaͤmpft und verschrieen hatten. Offen gesprechen, hat Herr Thiers Recht, sich Glück zu wuͤnschen. Es ist gewiß, daß man bis jetzt wenig hervorstechende Hand— lungen seiner Politit anführen könnte, die, nachdem sie Ge . staͤnde eines heftigen Tadels gewesen, von seinen Nachfol Jun, . verdammt worden wären. Es ist dies, wie man weiß . . bestaͤndigsten und gegrüͤndetsten Vorwuͤrfe gegen das Kabinet bom 29. Oktbr. Wir unsererseits sind konsequent in unserem Beneh⸗ men. Wir haben die Handlungen des Herrn Thiers bekampft nicht weil sie von Herrn Thiers kamen, sondern weil sie uns verderblich an sich erschienen. Wir erblicken sie in keinem besseren Lichte, wenn sie mehr oder weniger offen von Herrn Guizot angenommen und legitimirt

auch bei Herrn Guizot, und zwar aus dem ganz einfachen Grunde, weil wir eine Politik von Grundsaͤtzen und ernsten Ueberzeugun⸗ gen, und nicht, wie so viele Andere, eine Politik von Personen und Eigennamen zu der unsrigen gemacht haben. Wir glauben, daß das Land nicht geneigt ist, seine Ansichten und seine Sprache in Betreff der Polltlk des 1. Maͤrz so leicht zu aͤndern. Wir halten es fuͤr das sicherste Mittel, sein Vertrauen zu verscherzen, wenn man sich jener Politik nähert, sie fortsetzt und ihren Urhe— bern oͤfters Gelegenheit giebt, solche Freude, wie gestern der C on⸗ stitution nel, an den Tag zu legen.“ z

Mehrere der hiesigen Oppositions-Journale tadeln es, daß man es mit der Instruction gegen den Angeklagten Dufour so leicht genommen habe. Da dieser angeblich die Seele der ganzen Verschwoͤrung gewesen sey und man durch ihn endlich einmal an die eigentlichen Anstifter der Attentate, die stets bezeichnet, aber niemals aufgefunden wuͤrden, haͤtte gelangen koͤnnen, so waͤre es wohl der Muͤhe werth gewesen, eine foͤrmliche supplementarische Instruction gegen Dufour einzuleiten, energischer in ihm zu drin— gen und sich nicht bei den wenigen an ihn gerichteten Fragen zu beruhigen. Dufour wisse augenscheinlich mehr, als alle uͤbrigen Angeklagten: er verweise selbst auf die Zukunft, die manches Ge— heimniß enthuͤllen werde, und es sey hoͤchlichst zu tadeln, daß man sich nicht mehr Muͤhe gebe, schon jetzt diesen Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Heute, als am Jahrestage des Einzuges der Leiche Napo—⸗ leons in Paris, begaben sich eine große Menge von Personen, worun— ter mehrere Militairs in der Uniform der alten Garde, nach dem Dom der Invaliden, um an dem Gitter, welches den Sarg Na— poleons umschließt, Immortellenkräͤnze aufzuhaͤngen. . Böoöͤrse vom 16. Dezember. Zu Anfang der heutigen Boͤrse war die Rente gesucht, aber bald stellten sich wieder zaͤhl— reiche Verkaͤufe ein, und die Course gingen auf ihren gestrigen Standpunkt zuruͤck. j ö

Pairshof. Sitzung vom 15. Dezember. (Fortsetzung.) Nachdem Du four auf eine so unerwartete Weise das Gestaͤnd— niß seiner Schuld abgelegt hatte, verbreitete sich im Sitzungs— Saale die Nachricht, daß er in der vorhergehenden Nacht einen Versuch gemacht hatte, sich das Leben zu nehmen. Er hatte zu dem Ende den in seiner Dose befindlichen Taback verschluckt. Schnelle ärztliche Huͤlfe vereitelte den Versuch, aber Dufour litt die ganze Nacht hindurch an furchtbarem Erbrechen und war geistig so herunter gekommen, daß ihm die Kraft fehlte, sein Ge— heimniß laͤnger zu bewahren. Nachdem im Berlauf der Si— tzung mehrere der Vertheidiger noch einmal das Wort fuͤr ihre Klienten genommen hatten, fragte der Präsident den General— Prokurator, ob er noch etwas hinzuzufuͤgen habe. Dieser erhob sich und verlas das folgende Schluß-Requisitorium: „In Bezug auf Prioul erklaͤrt das bffentliche Ministerium sein Schickfal der Weisheit des Hofes anheimstellen zu wollen. Was Quenisset betrifft, so tragen wir darauf an, daß er des am 13. September begangenen Attentats und des Komplotts, welches zum Zweck hatte, die Regierung zu vernichten, oder zu verändern, fuͤr schul— dig erklaͤrt werde; in Bezug auf Boucheron, Colombier, Brazier (genannt Just), Dufoure, Petit (genannt Auguste), Jarasse, La nois, Boggio (genannt Martin) und Mallet tragen wir darauf an, daß sie der Mitschuld an dem Attentat vom 13. September und der Theilnahme an dem oben erwaͤhnten Komplott fuͤr schul— dig erklaͤrt werden; der Weisheit des Hofes stellen wir es anheim, ob hinsichtlich Boucheron's, Baggio's und Mallets eine Straf— milderung eintreten koͤnne. Was die Angeklagten Dupoty, Mar— tin, Fougeray, Bouzer, Considére und Bazin betrifft, so tragen wir darauf an, daß sie der Theilnahme an dem Komplotte fuͤr schuldig erklart werden, wobei wir fuͤr Martin und Fougeray mildernde Umstaͤnde fuͤr zulaͤssig erachten.“ Der Präsident fragte hierauf den Angeklagten Quenisset, ob er noch etwas zu seiner Vertheidigung hinzuzufuͤgen habe? Quenisset erhob sich mit einem Papier in der Hand, welches er mit zitternder Stimme, und offenbar tief erschuͤttert, ablas:

Da mir das Wort bewilligt worden ist, so werde ich dasselbe zuvor derst benutzen, um dem Herrn Pallier zu danken, der ein so großes Talent eniwickelt hat, um meinen so bedrohten Kopf zu vertheidigen. Ich bitte ihn, hier meinen Dank anzunehmen fuͤr die Art, wie er sich einer so peinlichen Mission erledigt hat. Meine Familie und ich werden einen solchen Dienst nie vergessen. Sie wissen, meine Herren Pairs, wie viel ich seit 8 Tagen habe leiden muͤssen, weil ich die Wahrheit gesagt habe. Heute danke ich Gott, daß ein neuer Ange klagter auftreten mußte, um Ihnen zu beweisen, daß ich kein Luͤgner war. Er hat die Vertheilung der Patronen eingestanden. Alles, was ich gesagt habe, ist wahr, und es waͤre fuͤr mich ein großes Ungluͤck gewesen, wenn die Wahrheit an der Klippe der Luͤge haͤtte schektern muͤssen. Ich habe Ihnen auch gesagt, m. H., daß ich mich nicht vertheidigen wollte; ich vertheidige mich auch jetzt nicht, aber ich höre in der Rue Popincourt zwei klagende Stimmen, die meiner Frau und die meines Kindes. Ich hoͤre, wie mein Kind mir zuruft: „Vater, du willst dich also nicht vertheidigen; du willst also den Haß der Handwerker und die Verachtung der Einwohner mit dir in's Grab nehmen!“ Wenn mich nicht Bescheidenheit zuruͤckhielte, so wuͤrde ich mich dem Hofe zu Fuͤßen werfen; ich wuͤrde denen, gegen die ich strafbar bin, meine Gewissensbisse zu zeigen suchen. Ja, m. H., ich bin verra— then, auf eine unwuͤrdigs Weise verrathen worden. Sie haben selbst gehoͤrt, daß man nur einen Vorrath von 21 Patronen hatte, und ich glaubte, man besaͤße ein ganzes Magazin, um das Regiment anzugreifen. Ich weiß nicht mehr, was ich gethan habe; ich weiß nicht, wie ich dessen fauͤhig war, aber ich bin resignirt. Ich weiß, daß die Leiden der Menschen auf dieser Welt ein Ende nehmen, und ich glaube an ein anderes, ewiges Leben; ich weiß, daß es eine Erbsuͤnde giebt, die auf uns Allen bet unserer Geburt lastet. Ich habe alle meine Fehler, alle meine Vergehen, alle meine Verbrechen vor Gott gebeichtet, und ich beichte sie jetzt vor Ihnen. Ich bin strafbar, aber meine Reue ist groß. Ich habe nur noch Eines zu beklagen, daß naͤmlich die Herren Advokaten und ihre Klienten den Glauben ausgesprochen haben, daß mein Kopf allein genuͤge, um ein so großes Verbrechen abzubuͤßen. Nein, mein Kopf ist nicht den hundertsten Theil jenes Verbrechens werth. Wenn ich uͤberzeugt ware, daß er genuͤgen koͤnne, so wuͤrde ich ihn nehmen (er faßte seinen Kopf mit beiden Haͤnden) und ihn zu Boden werfen; aber

Kleider jener Republikaner befleckte. Man wurde sie dann an ihren rothen Kleidern erkennen, und sie wurden Niemand mehr taͤuschen koͤnnen. Ich habe nichts weiter hinzuzufuͤgen.

Die uͤbrigen Angeklagten, von dem Praͤsidenten befragt, ob sie noch etwas zu sagen hätten, beschraͤnkten sich groͤßtentheils dar⸗ auf, ihre Unschuld zu betheuern. Als die Reihe an den Angeklag— ten Du poty kam, erhob sich derselbe und sagte:

Ich habe nur einige Worte hinzuzufügen; meine Sache ist von Herrn Ledru⸗Rollin so geschickt vertheidigt worden, daß es mir Be⸗ durfniß ist, zuerst ihm meine Dankbarkeit auszudruͤcken. Seit 10 Jahren in die Kaͤmpfe der Presse verwickelt, habe ich mich allen Ge⸗ fahren derselben unterzogen. Mir waren die Faͤhrlichkeiten der Lauf⸗ bahn nicht ungekannt; ich habe sie mit Muth ertragen. Ich bin der Anklage mit Geduld gefolgt, was nichts Leichtes war. Ich habe mit der Ruhe, die ein guies Gewissen giebt, alle die Verachtung und alle die Schmaͤhungen ertragen, deren Gegenstand ich war. Aber bevor dies Alles zu Ende geht, muß ich vor dem Publikum, zur Ehre der Civilisation, gegen den unerhoͤrten Gedanken protestiren, der die An⸗ klage beherrscht. Man will in meiner Person die Presse strafen, man will den Journglisten ihre Freiheit, ihr Eigenthum rauben, und wenn meine Sgche verloren waͤce, so würde e in der Folge nur ir— gend einer Perfidie bedürfen, um n ,, . von der Tribuͤne herab, von wo aus Sie mir jetzt zuhdren, an den Platz zu bri

den ich in diesem Augenblick ein nehme. Was y ,, meinem Lande nach besten Kraͤften diene, so danke ich den Organen desselben, daß sie sich meiner Sache angenommen haben. Ein verein⸗ zeltes Organ ist ohne Staͤrke gegen die Maͤchte, welche es unterdruͤk⸗ ken; aber die ganze Presse ist staͤrker als alle ihre Feinde. Ich werde Ihre Entscheidung, m. H., mit der Ruhe eines rechtlichen Mannes abwarten; wie sie auch ausfallen moͤge, ich werde weder daruͤber triumphiren, noch mich von ihr niederdruͤcken lassen.

Ganz zuletzt wendete sich der Präsident noch an Dufour und fragte ihn, ob er dabei bleibe, keine weiteren Aussagen ma— chen zu wollen? Dufour: Die Zukunft wird Alles aufklaͤ— ren. Der Praͤsident: Ich kann nicht umhin, euch noch ein—⸗ mal bemerklich zu machen, daß ihr, wenn ihr wirklich als rechtli⸗ cher Mann sterben wollt, die volle Wahrheit sagen und die Ju— stiz uͤber die Ursachen eures Ungluͤcks aufklaͤren muͤßt. Fuͤrchtet ihr denn nicht, daß euer Stillschweigen Anderen schaͤdlich werde, die man in dieselbe Falle locken koͤnnte? Sagt uns daher, wel— chen Anreizungen ihr gefolgt seyd, wer euch in jene Reihe von Verbrechen gestoßen hat, die euch den Strafen des Gesetzes bloß— stellen . Dufour bleibt einige Augenblicke lang schweigend mit gesenktem Haupt, dann erhebt er die Augen und ruft aus: „Un— gluͤckseliger Stern! Wenn sich mir ein besserer zeigen sollte, so wuͤrde ich mich an ihn anklammern, um ihn niemals wieder zu verlassen. Es ist jener unselige Stern, der mich bis jetzt verfolgt hat. Ich wiederhole, daß, wenn einer jener Männer im Stande wäre, die Ruhe des Landes zu stöͤren, so wuͤrde ich sagen: Der ist es! Aber es ist kein solcher unter ihnen. Der Prä si—⸗ dent: Die Debatten sind geschlossen. Morgen Mittag, Punkt 12 Uhr, wird der Hof sich in sein Berathungs-Zimmer zurwͤckzie— hen. (Man glaubt, daß das Urtheil nicht vor Sonnabend den 1i8ten d. gefaͤllt werden wird.)

Die parlamentarischen Intriguen

Paris, Paris, 15H. gesetzt. Herr Thiers läßt feine

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z Kabinets Maͤrz und sein

gens wohl, daß er sehr weit von der Gewalt entfernt ist, und seine Annäherung an die Konservativen ist nur ein Mittel, um die Schwaͤchen seiner Politik wahrend seiner letzten Verwaltung der Angelegenheiten vergessen zu machen. Frankreich hat die Spfer, die ihm Herr Thiers auferlegt, und den unbedeutenden Ausgang der kriegerischen Politik, die beinahe Europa in Flammen gesetzt hatte, nicht vergessen. Man will hier keine Agitation, und die revolutionaire Partei, auf die Herr Thiers sich stuͤtzte will ihn nicht; sie verstoͤßt ihn. Er beunruhigt uͤberdies Europa, und seine Anwesenheit in einem Kabinet gilt immer als eine Garantie we⸗ niger fuͤr den allgemeinen Frieden. Jetzt, da er den Maßstab fuͤr seine Projekte gegeben, wuͤrde seine Ruͤckkehr ins Kabinet im Aus⸗ lande vielleicht noch allgemeinere Mißbilligung finden. .

Seine Journale machen sich allerdings nach dieser Seite hin keine Sorge und glauben, daß es leicht seyn werde, mit den Feind⸗ seligkeiten des Auslandes fertig zu werden. Sie nehmen in ihrer Po⸗ lemik keine Ruͤcksicht auf die wahren Interessen Frankreichs; worauf es ihnen ankommt, das ist der Triumph ihres Patrons, denn wollte man sagen, es laͤge ihnen etwas an dem Triumph ihrer Meinun⸗ gen, so wuͤrde man sich taͤuschen und zwar aus folgenden Gruͤn⸗ den. Der Courrier, das Sickte und der Constitutionnel haben fruͤher Herrn Thiers mit der aͤußersten Heftigkeit angegrif— fen. Als er Minister des Innern war, ging eines dieser Journale sogar so weit, daß es seine Redlichkeit verdaͤchtigte, indem es offen erklaͤrte, daß Herr Thiers nicht ein Mann sey, dem man ohne Gefahr die geheimen Fonds anvertrauen koͤnne. Es war der Constitutionnel, der diese Sprache fuͤhrte. Seit jener Zeit sind die Politik und die Moralitaͤt des Herrn Thiers dieselben geblieben, er hat nur das Talent gehabt, die Linke von ihrem ge⸗ woͤhnlichen Wege abzulenken und sie theilweise mit sich zu ver⸗ schmelzen. Allein dies ist keine Veraͤnderung von seiner Seite, sondern die Opposition hat sich geaͤndert, und die Journale haben sich fuͤr den Dienst einer Sache hergegeben, die nicht die ihrige ist. Diese Opposition ist jedoch Herrn Thiers nicht sehr treu ge⸗ blieben, und der schlechte Erfolg, den der Praͤsident des 1. Maͤrz gehabt hat, rechtfertigt bis zu einem gewissen Punkte diesen Abfall. Sie giebt ubrigens auch der oͤffentlichen Meinung nach, die sich so sehr gegen Herrn Thiers gewendet hat, daß er, wie gesagt, kaum noch anderswo Unterstuͤtzung findet, als in den drei genann⸗ ten Journalen, die ihm ganz ergeben sind. Er begreift vollkommen, wie viel Unangenehmes eine solche Stellung hat, und wie schwierig es ist, fie zu Serlassen. Es sind viele Dinge, für die er Nachsicht bedarf, und noch mehr, die er vergessen machen muß.

Herr Thiers wird um so mehr Muͤhe haben, sich unter den gegenwärtigen Umstanden Bahn zu machen, als einer seiner größten