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tungen in Serbien werden nun durch amtliche Mittheilungen bestätigt. Die Ursache ist ein im Keim erstickter Versuch zu neuen Unruhen wozu abermals die Familie Obrenowitsch, gegen die deshalb von der Gegenpartei die schwersten Beschuldigungen laut werden, Anregung gegeben haben soll. Man will sogar wissen, Baron Lieven habe in nm, ,. k Anlaß gefunden, eine förmliche Klage gegen P ͤ en Fürsten Milosch an die österreichische S 8 8K ei zu rie
rigen Befürchtungen, die man seit zwei Monaten schon über das His r. sollen n n ,,,, Schicksal Spaniens nach dem Siege der zum Stunze Espartero's mittirt sein. . verbündeten Parteien hegen mußte, zu verwirklichen. Die Moderados — — hatten, obgleich sie sich für die privilegirten Vertheidiger des Thrones ausgeben möchten, doch keinen Anstand genommen, mit den anerkannten Feinden aller Throne, mit den catalonischen Revolutionairen, den Ra⸗ dikalen von ganz Spanien ein unnatürliches Bündniß zu schließen; sie gedachten vielleicht dieselben als Werkzeuge zur Realisirung ihrer Plane voranzuschieben, und nach erlangtem Triumphe wieder zu be⸗ seitigen. Die Berechnung hat sich aber als falsch erwiesen; die Radikalen erheben sich jetzt gegen ihre bisherigen Bundes⸗ genossen, wie sie sich gegen die Regierung der Regent⸗ schaft Espartero's erhoben hatten. Zwischen Prim und ihnen ist jetzt der Bruch entschieden. Der Kanonendonner hallt aufs neue
Allgemeine
San Fernando, Tante der Königin von Spanien, zu Bayonne am Ham b ö
Fsten eingetroffen. Der General Ayerve, unter Espartero General⸗ aàm burg, 11. sept. JTapitain?von Navarra, ist von dort nach Tudela in Navarra abge⸗ reist, das ihm von der jetzigen Regierung zum Aufenthaltsorte ange⸗
wiesen zu sein scheint.
Das Abonnement beträgt: 2 Rthlr. für Jahr. 4 RKihlr. Jahr. 8 Rihlr. 1 Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung. rlions-Gebühr für den einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.
Bank- Actien 1660. Engl. Russ. 1123. ᷣ London, S. Sept. Cous. 376 955. Belsg. 1047. Neue Aul. id 1
sire 43. Ausg. Sch. II. 2596 Noll. 523. 59h 101. 96 Port. — 39 Busl. Russ, 1143. Bras. 74. Chili 100. Columb. 25. Mex. 36. re 2. Paris, S. Sept. 596 Rente fin eour. 121. 30. 395 Rente a cour. S2. 26. 59h Nœeapl. au compt. 107. 90. 5965 Span. Reute 273. Pass. 5. . P etersbh urg, 5. Sept. Lond. 3 Met. 3777. Ilan. 34 9 = Wien, S8. Sept. Bank-Actien 1645. Anl. de 1839 116. Anse . . i werd en, n Raum
Alle Post⸗Anstalten des In und Auslandes nehmen ZSestellung auf dieses BSlatt an für Gerlin die Expedition der Alig. Preuss. Zeitung: griedrichsstrasse Nr. 72.
das- —
—
Paris 408.
x Paris, 8. Sept. Mehr und mehr scheinen sich die trau⸗
Eisenbahnen. Stuttgart, 5. Sept. (D. Allg. Ztg.) Die Vorberei⸗ to tungen für ünsers' Cifenbahnen werden auf, das eifrigste betrieben. boten z (und St L, eben? 3. 29 v. u. lies: 73 Miles Unser neuer Oberbaurath Etzel ist eifrig für die Förderung des Werks See, statt: „73 Seemeilen“. 36 . Angabe, welche aus der kölnischen J 1. sten deutschen Blatter überging, daß nun zwische Wür era ur Baden eine Vereinigung 3 Inh u w Angekommene Fremde. ahnen bei Pforzheim zu S - ek k. h 3 Hotel du Nord. Se. Köni f w = 36 1 Yer hem zu Stande gekommen sei, kann aus bester * den und ö . . ö Kronprinz von Schwe— a . a . , werden. Bedauerlich ist das Schweigen sin von Sch . n, 4 en gn, . 1 rn n, . des bayerischen Landtagsabschiedes auf den von beiden H ö . Schw „Ihre Königl. Hoheit die Pfrinzessin Euge gsabsch n beiden Kammern der nie von Schweden, Baron von Wrede, Kammerherr, Graf Lil—
. B erichtigungen. Im gestrigen Blatte der Allg. Pr. 3tg S. 476, Sp. 2, 3. 17 v. u. ist zu lesen; „Nach einer Verfügung vom 17. Juli ist zwar nicht der Abdruck, aber der Verkauf im her ziehen von astrologischen Prognostiken oder sogenannten Planeten ver⸗
1l5len September 1843.
zur g 2 p — *
genüge der vorhan⸗
genden Plane bewirlten Einzeichnung der Sitze ergebe, Allein unter den
dene Naum nothdürftig dem augenblicklichen Bedürfnisse. Gegnern der von dem Ausschusse aufgestellten Ansicht befinden sich mehrere seiner (des Redners) zolitischen Freunde, welche nicht vergessen werden, daß der gegenwartige Landtag bei einer itio in partes des dritten und vierten Standes auf eine Vermehrung ihrer Vertreter um zwanzig Depu⸗
nichtamtlicher Theil. Inland.
Candtags - Angelegenheiten.
nhalt. Amtlicher Theil.
Inland. Landtags-Angelegenheiten.; Linz. Be rathung über die Betheiligung der Stände beim Ausbau des Schls es zu Düsseldorf. — Berlin. Hof ⸗Nachrichten. — Aachen. Ankunft des Prinzen
Be⸗
Rhein- Provinz.
in den Straßen von Barcelona wieder, bereits ist Bürgerblut ge flossen, und eine Anzahl Opfer sind schon im Kampfe gefallen. Mit keinem Worte geschieht übrigens bei den jüngsten Auftritten des Forts Montjuich Erwähnung, welches sich demnach neutral zu ver halten scheint, was eben so gut ist, als wenn es die Junta unter⸗ stützte. Die Aufrührer scheinen allerdings mehreremale im Kampfe den Kürzeren gezogen zu haben, aber die Junta scheint bei Abgang der letzten Nachrichten doch definitiv die Oberhand behalten zu haben; sonst wäre kaum erklärlich, wie sie zu so energischen Maßregeln hätte schreiten können, wie sie gethan hat. Die Angaben der telegraphischen Depeschen lassen darilber fast keinen Zweifel, und daß sich Herr Rafael Degollada, früherer Deputirter zu den Cortes in mehreren Sessionen, ein sehr vermögender und angesehener Mann an die Spitze der Junta gestellt, und das Manifest, wodurch ganz Gatalonien und Spanien zu den Waffen gerufen werden, um die Berufung einer Central-Junta zu erzwingen, mit unterzeichnet hat, ist eine sehr wichtige Thatsache, weil daraus hervorgeht, daß nicht . die Radikalen, soudern die ganze progressistische Partei gegen die Autorität der Regierung zu Madrid sich auflehnt. Die gestern schon erwähnte Ankunft eines neuen Bataillons Freiwilliger unter dem Kommandanten Riera von Seu de Urgel her scheint den offe⸗ nen Ausbruch der Empörung herbeigeführt zu haben, in deren Folge Prim sich genöthigt sah, die Stadt zu räumen, die er bis jetzt ver— geblich angegriffen hat, um wieder in dieselbe einzudringen. ; . Arragonien sieht es nicht besser aus. Der General⸗Capitain dopez Bañios hat nach seinem eigenen Zugeständnisse in einem vom . Alugust datirten offiziellen Berichte an die Regierung zu Madrid die Junta von Saragossa, die sich gleichfalls unter ihrem Präsidenten Ortega (einen der eifrigsten Beförderer des letzten Aufstandes, der dafür von der Regierung zu Madrid zum Obersten befördert, aber dessenungeachtet nicht gewonnen war) wieder als souveraine Junta , ö mit bewaffneter Hand auflösen müssen. Was aber 9. eral-Capitain nicht sagt, das ist, daß dies nicht ohne Blut⸗ vergießen geschehen konnte, wobei es Todte und Verwundete gab. Der General-Capitain und der politische Chef hatten sich nämlich den Instructionen der Regierung gemäß, in dem festen Schlosse Aljaferia mit der Garnison, die aber sehr schwach gewesen zu sein scheint, ein⸗ geschlossen. Ein Theil der National-Miliz scheint mit den Behörden 2e General⸗Capitain unterstützt zu haben. Die Junta aber hatte ein Bataillon von 509 ergebenen Freiwilligen für sich, und wollte, auf y. gestützt, der Aufforderung zur Auflösung nicht Folge leisten. Nan parlamentirte einige Zeit vergeblich hin und her, aber am 30sten schritt man zur Anwendung von Gewalt. Vorzüglich die Bewohner des Kirchspiels San Pablo griffen Nachmittags zu den Waffen und begannen den Kampf gegen die Anhänger der Junta, der sehr hitzig wurde, aber in Folge dessen die Letzteren, nachdem beide Parteien bereits mehrere Todte und Verwundete gehabt hatten, sich zum Rückzuge in ihre Kaserne genöthigt sahen. Die Dazwischen⸗ kunft des General-Capitains mit der Garnison führte dieses Resultat herbei, und nun wurde die Junta als aufgelöst erklärt, dagegen eine neue gebildet, die zwar nur den Titel als Hülfs-Junta führt, deren Bildung aber keinesweges in der Absicht des General⸗Capitains lag.
In Galicien haben sich die Esparteristen, dem Beispiele der von Madrld folgend, mit den übrigen Progressisten aufs neue gegen die Bestrebungen der Moderados verbündet. Die fueristische Deputation von Biscaya hat Herrn Arrieta Mascarrug mit einer Reelamation nach Madrid geschickt, um die Fueros der Provinz zurückzuverlangen, und gegen das Verbot der Abhaltung einer General-Junta zu pro— testiren. In Valencia weigern sich, nach den heute auf außerordent⸗ lichem Wege eingetroffenen Nachrichten aus Madrid vom 3Zten, die jungen Leute, sich der vom Ministerium ausgeschriebenen Aushebung von 25,00 Mann für die Armee zu fügen, und berufen sich dabei auf den Artikel 76 der Constitution, welcher vorschreibt, daß derglei⸗ chen Aushebungen nur nach vorausgegangener Bewilligung der Cortes vorgenommen werden dürfen, die aber noch nicht erfolgt ist.
Allen diesen Schwierigkeiten steht ein schwaches, in sich selbst zerfalle⸗ nes Ministerium gegenüber. Lopez und Frias, der mit dem Portefeuille des Auswärtigen interimistisch betraute Marine-Minister, folgen, ohne eigentliche staatsmännische Selbstständigkeit, meist dem Einflusse Serrand's, des Kriegs-Ministers, der unbedingt für das Interesse der moderirten Partei gewonnen ist, und im innigsten Einverständnisse mit dem General Narvaez steht, welcher der eigentliche Tonangeber zu Madrid ist. Aber die beiden anderen Minister Caballero und Ayllon, beide ehemalige Redakteure des Eco del Comercio, und noch zt ö Leib und Seele der progressistischen Partei zugethan, setzen . und Bestrehungen Serrano's jeden Augenblick neue . 1 gen, so daß Serrano sogar gedroht hat, seine Ent⸗ 61 e nen . an, seine Freunde, die Moderados, daß ihn don he nder Herren Dlozaga und Cortina gelingen werde,
Die . wieder abzubringen.
osstziete⸗ kö die General Narvaez an den Unter⸗ . ten des Regiments Principe hatte vornehmen hatten in Madrid keinen guͤten Eindruck ieser Hluet al Cherh auß n ed fei 9 en Eindruck gemacht, so wie dieser scheint. Einige madrider . . . Halten behanplet! un ehe! ö. wie besonders der Castellano, mehrere Individuen verhaftet oder doch
gesehen, welche an die Soldaten jenes .
n 5 ; ; jenes rebell n 86
vertheilt hätten. Die madrider Briefe vom . ö. 1 9 /
trotz aller angestellten Nachforschungen, sich kei ᷣ u. ; , . kein Bew ür — , . oder Theilnahme ihrer Partei an dem verunglückten Militair—⸗ e entschieden zurück. ilitair⸗Aufstande Die Abreise des britischen Ministers Herrn st nun erst am 15. Septrnber siatisnden; man 6 den, made chwerlich auf seinen bisherigen Posten zurückkehren. ö
j
Von der türkischen Gränze, 31. Aug. (A. 3. ĩ schon seit ein paar Tagen verbreiteten Angaben an ,
Negierung vorgelegten Wunsch in Betreff bayerischen Eisenbahn an die württembergische.
Handels- und Börsen Nachrichten.
Köln, 8. Sept. (Al. O. f. S) boten; effektiv rar am Marlt, gilt 304, pro Ott. 307, pro Nod. — Dez. 28 pro Na! 28 bis ö Rihlr. 9 , pro Ott. 05, pro Nov. 2 ez. 28
St. Petersburg, 5. Sept.
in loco und per Berkowetz. Paris, 8. Sept.
terdrückt worden sei.
Stand der Rente: 5956 121 . 05. 355 82. 10. London, 8. Sept. Getraide⸗Matkt. Lay.) großen Zuführen von auswärts, wovon indessen nur ein kleiner Theil verzollten fremden stellten sich daher völlig so hoch, wie am Montage. Gerste, Erbsen und Bohnen bemerken wir keine Aenderung und mit ist es sehr flau.
Das Wetter bleibt sortwährend ausgezeichnet schön. Durchschnitts-Preise der setzten sechs Wochen. . Weizen. Gerste. Hafer. Roggen. Bohnen. Erbsen.
Endigend am . Eh. Ker. Sh. Pce. Eh. Per. Sh. Per. Sh. Bee. Juli . k August 37
Y 38
In Haser
Er — y
.
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— —
2
8 31 .
35
) ) 2 1. September. Ges. - Durchschn. Preis 55 Zoll auf fremdes Getraide bis 13. September. .. Auf Getraide aus den Ko⸗ lonieen. Auf fremdes
— — 0 8 d 8 — dẽèẽ C — — 6
A — 2 06
26 21
— — O — — — h
—
14 — 56
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6
; 1— — 6 2 6 1 — Mehl 4 Sh. 9M, Pee., Mehl aus den Kolonieen 4 Pee. pr. Ct. Londoner Durchschnittspreise vom 5. Sept.
1730 Qr. 56 Sh. 7 Pee. Roggen .. . S0 Qr. 298 Sh. 4 Pee. Gerste ö an p d Hafer. . 24914 19 5 Erbsen 3
Getraides Ein- und Ausfuhr in voriger Woche. Wei-⸗ Gerste. Malz. Hafer. Rog⸗ Boh⸗ Erb Wik⸗ Lein- Rapp zen. gen, nen, sen, ken, sam. sam. 168 31 11 3 . 480 1040 — — — — 25 12829 . . 2370 42 1199 — 1344 61 ö . . .
*
—
Weizen. . .
Einfuhr: Engl.
Schott. .. Irländ. .. . Re, ol. Ausfuhr: 250 J.
Liverpool. (Baumwoll-Marlt.) Vom 5. Sept. Heute wurden 6000 B. verkauft, wovon 2000 B, auf Meinung und 300 B. zur Ausfuhr genommen sind, was dem Markt ein festes Ansehen giebt. Vom 6. Sept. Wir hatten heute wieder ein gutes Geschäft; der Um—= satz hat. S00)0 B. belragen, von welchen 3009 B. amerikanischer Baumwolle auf Meinung gekaust sind. Die Freitags Preise haben sich völlig behauptet.
Vom 7. Scpt. Von den heute verkauften S006 B. sind 2000 B. amerikanischer Baumwolle von Spekulanten und 500 B. amerikanischer zur Ausfuhr genommen worden. Das Geschäft besteht aus 300 B. Pernam bueco⸗ zu 53 à 6 d., 400 B. Maranham⸗ zu 53 à 55 d., 100 B. ägyp tischer zu 55 à 6 d., 30090 B. Surate=, der Rest aus amerilanischer zu 35 A 66 d. Es ist feine Preis-Veränderung zu berichten; die Haltung ist fest. ( ö . . Amsterdam, 9. Sept. Während dieser Woche sind die Course fast aller, holländischen Staatspapiere wieder heruntergegangen, weil sich keine willige Käufer für die hin und wieder ausgebotenen starken Partieen sinden ließen und, man noch nichts Näheres über das vermuthliche Schick⸗ sal der beabsichtigten Zinsenstener erfuhr. Diese Flauheit dauerte jedoch nur bis gestern, wo, vornehmlich von 5proc. Schuld, ansehnliche Einkäufe gemacht wurden, die dem Markte wieder eine feste Haltung gewährten und mit Ausnahme von Integralen die Preise etwas anziehend machte. Diese sind von 55 33 56 allmälig auf 52 3h gefallen, ohne sich davon zu erholen; proc, wirkl. Schuld ging von 1060355 bis 10045 herab und holte gestern 1003. 96; ostindische und alte Sondikat⸗Obligationen machten dieselbe Be⸗ wegung mit und erreichten eben so wenig wieder den letzten besseren Stand. Die Actien der Handelsgesellschaft verspürten nur einen schwachen Eindruck von der zu Anfang dieser Woche abgehaltenen Kaffee Auction, die eben nicht glänzend ablief, weil beinahe ein Viertel des Vorraths wegen nicht zureichenden Gebots einbehalten worden ist; die Actien gingen von 1337 uf 13335 35 zurück; seitdem entstandene Frage brachte, dieselben gestern aber wieder auf den vorigen Preis. Nussische und österreichische Fonds erhielten sich angenchm; spanische Ardoin-Obligationen gingen aber mit den Berich ten von auswärtigen Märkten täglich niedriger und blieben zuletzt 1713 96. Brasilianische Obligationen sind in Folge des Sinkens an der Börse zu London auch hier bedeutend gefallen; man bewilligte dafür verwichenen Sonnabend 80 6h, man kaufte später zu 79, 77) 99 und konnte gestern zu ö c, ankommen. Peruanische Obligationen holten 105 99, columbianische 19355. Der Geldzins-Cours steht unverändert auf 23 9h.
Der Handel in Weizen war diese Woche unbedeutend; indessen halten die Inhaber etwas mehr zurück; für rothe Waare zeigte sich eiwas Auf⸗ merffamkeit, doch die Ordres waren zu niedrig limititt. Unter Schloß holte schöner bunter polnischer 130pfünd. Weizen 250 Fl., im Verbrauch galt 132pfünd. dito 272 Fl., 127pfünd. dito 260 Fl., 130pfünd. dito geringer 265 Fl., 136pfünd. tother königs berger 245 Fl. Noggen winde Mittwoch um 5 Fl. pro Last niedriger vergeben, wodurch lebhafter Umsatz herbeigeführt wurde? inan bezahlte für 121pfünd. preußischen 175 Jl., 122pfüind, dito 171 Fl., 118pfünd. 160 Fl., 119pfünd. preuß. pommerschen 162 Fl. Gerste ging mäßig ab, 9t⸗, 92 Qärfünd. friesische Winter -Gerste zu 98, 100 lor Fl.‘ Mit Hafer blieb es still und mit Buchweizen slau. j
76
Auswärtige Börsen. Amsterdam, 9. Sept. Niederl, virkl. Sch. ᷓ3 46. 576 do. 100. kKanrchill.—. 5 h Span. 183. 396 do. 267. Pass. —. Ausg. Tinsl. — . Preuss. Pram. Sc. — Tol. — Gesterr. 110. 195 Russ. Hope 90155.
g t (Von Herren Kingsford und An unserem heutigen Markte war Waizen sehr fest, ungeachtet der all 8⸗ geboten wird; die Preise für alten und frischen englischen, so wie auch für
eines Anschlusses der
Rü böl auf Lieferung mehr ange⸗— 1
25
Waaren-Umsatz seit dem letzten Bör k eter? 22 2 . z etzten Bör⸗ senbericht⸗ Gekauft: Von gelbem Lichttalg, 1. Sorte, Ukrainer 100 Fässer zu 327 Rub. und 400 do, zu 3243 Rub. ; ordin. 150 Fässer zu 32 Rub. und 1000 do. zu 315 Rub. ; Kasaner 100 Fässer zu 31 Rub.; alles baar
k Die französischen Renten waren zu Anfang der Vor se gen rück. gingen aber zum Schlusse derselben in die Höhe, weil man das Gerücht verbreitete, daß die Insurrection zu Barcelona am 6ten un
jenkranz, Hofmarschall, und Medizinalrath Dr. Thelning, Leibarzt r Skioldebrand, . Hoheit der Frau Kronprinzessin, Hoffräu— lein l' Anker, Gouvernante Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Eugenie,
Sr. Königl. Hoheit des Kronprinzen, Gräfin von Oberhofmeisterin Ihrer Königl.
sämmtlich aus Dresden.
Hotel de Rome. aus Neuchatel. British Hotel. Burg Penzlin.
lenbeck. . ;
Hotel de Russie. von Wassiltschikoff, Kaiserl. russische
6.
V
Freiherr von Maltzahn, Erb-Landmarschall, Landrath von Rieben, nebst Gemahlin,
alis als Ga⸗ r Wirkl. Excellenz oheit
Geheimerath und Ritter, nebst Familie, aus St. Petersburg. S der General- Lieutenant von eist, Adjutant Se. Königl. Prinzen Karl von Bavern, aus München.
Rheinischer Hof. Graf und Gräfin Kaiserling aus Regierungsrath Schwartz aus Rudolstadt. Oberst
von Schachtmeyer aus Wetzlar.
1 otel de P ru sss; von Bra nd, Dom- und Kammerherr, aus Dertzow. Graf von Zedlitz⸗-Trützschler, Königl. Landrath, ans Freienwalde, Easper von Mylius zu Lostruß, Königl. dänischer Kammerherr und von Mylius, Stammherr zu Ronningedbegaard, aus Kopenhagen
Rother Adler (dölnische r Hof.) Stadtrath Winkler, nebst drei Töchtern, und Fräulein Menze aus Stettin. Ober⸗Amtmann Kauff⸗ mann aus Golzau. Dr, med. Noeldechen und Rentier Kupfer aus Lindow. Handlungs-Reisender Bodungen aus Heiligenstadt Kaufmann Bade aus Bremen. . ö
König von Preußen. Kaufleute Gerlach und Hildebrandt aus Danzig. Regierungs-Räthin von Ma uschewitz und Particulier von Maunschewitz aus Breslau.
Stadt London. Prediger Sieber, nebst Gemahlin, aus Boernicke in Pommern. Kaufmann von Brandt aus Würzburg. Fabribbesitzer Kronenthal aus Goerlitz. Die Gutsbesitzer Brender, B ender Ferbanof und Leibnitzer aus Tarnowitz in Schlesien.
Hotel St. Petersburg. Dr. jur. Becher, nebst Gemahlin und Töchter, aus Rostock. Propristaire Lawton und Kaufmann Guestier aus Bordeaux. .
Hotel de Saxe.
des
Routenberg. Lieutenant a. D.
ö
Landschafts-Deputirter von Blumenthal aus Se genthin. Landrath Sack, aus Rosenberg in Ober-Schlesien. Archidiakonus und Dr. phil. Schedlich nebst Gemahlin aus Pegau. Ober-Landes⸗ gerichts⸗ Rath Schwen ckert aus Magdeburg. Kreis-Deputirter Kratz aus Wintershagen. Banquier 3Zdekauer und Historien Maler Moniack aus Prag. Kaufleute Vogel aus Köslin, Meister aus Stettin, Juchtberg aus Hannover ünd Reichmann aus Fürth. .
König von Portugal. Secretair Schnoeringer aus Wien. besitzer von Brauchitsch aus Scharteucke und von Buggenhagen aus Zosse. Banquier Nulandt aus Merseburg. Kreis Justiz⸗ Kom missatlus Gühne aus Freiburg. Rittergutsbesitzer Do ehn, nebst Ge mahlin, aus Friedrichshoff, und Du dv, nebst Gemahlin, aus Bröllin. Fabrikbesitzer Jahn, nebst Gemahlin, aus Neudamm. Particulier B us Stolpe. Kaufleute Büh mann, nebst Gemahlin, aus Neu-Steelitz, 8 4 clav aus Leith in Schottland, 3 hle aus Christiania, Nohr aus Brieg und Hens el aus Danzig. Studiosus Jahn aus Frankfurt 4. d. O.
Kaiser von Rußland. Parkiculiers von Kriegsheim aus Ruppin, von Kou rtjée aus Brüssel und Melontey aus London. Kaiserl. russ. Kollegien Assessor von Lodji aus St. Petersburg. Nittergutsbe sißr von Lammerer und von Kgißa aus Königsberg in Pr. Ca pit ain Lighton aus London. Kaufleute Berg ma un aus Magdeburg, Schreiber aus Stettin, Nitschke aus Königsberg, Mond o vi aus
. Lucca und Bobbio aus Livorno. ; ⸗
In Prisathäusern. Graf Strach witz gus Ratiber, Behrenstr. 28 bei Voigt. Klebs, Präsident der General Kommission, gus Posen, Unter den Linden 59a bei Possart. Land- u. Stadtgerichts-Rath Hey⸗
der aus Darkehnen, Thiergartenstr. 21 bei Heyder.
Guts
2
ehr
Meteorologische Beobachtungen.
Morgens 6 Uhr.
Nach einmaliger
Beobachtung.
Nachmittags Abends
ö
1843. 12. Sept.
311, 12“ Par. 341, os Par. 31 1.51“ Par. duell ärme S, 17 R. 64 n. 4 14,10 R. 4 S, 6 R. Flusswäarme 14,27 R.
7 R. 233? R. * 2,8 R. Bodenwärme 12,07, f.
26 pet. 63 pCt. Aus düustuntz 0, o21 Rh.
heiter. heiter. 9. 0.
Luftdruck Luftwärme ... Thaupunkt ... Dunstsättigung Wetter Wing Wolken zug...
Niederschlag 0. Wärmewechsel * 15, 19 4 4,29 R.
Par. .. 9,887 R... 1,57 R... 57 pCt. O.
heiter. 0. 53
: 341,23
Königliche Schauspiele. Donnerstag, 11. Sept. Kabale und Liebe, Trauerspiel in 5 Abth., Schiller. (Dlle. Bertha Stich: Louise, als letzte Gastrolle.) Freitag, 15. Sept. Erziehungs-Resultate, oder: Guter und schlechter Ton. Hierauf: Robert und Bertrand. Sonnabend, 16. Sept. Vicomte von Létorières, oder:
Kunst zu gefallen.
Königsstädtisches Theater. Donnerstag, 14. Sept. Der Vater der Debütantin. Posse in 4 Akten, nach Bayard, von B. A. Herrmann, Vorher: Schneider Fips, oder: Die gefährliche Nachbarschaft. Lustspiel in 1 Akt, von
Kotzebue.
Freitag, 15. Sept. Er weiß Molorido. Nach dem ersten Akt: Die weiße Dame; nach dem dritten diebische Elster.
Sonnabend, 16. Sept. Beatrice di Tenda. Opera in 3 Atti. Musica del Maestro Bellini.
Preise der Plätze: Ein Platz in der Fremden- und in der Orchester⸗Loge 1 Nthlr. 10 Sgr., in den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr,. 5 Sgr., im Parquet und in den Parquet. Logen 25 Sgr., im Amphithealer und in den Logen des zweiten Ranges 20 Sgr., Partelre 15 Sgr., Sperrsitz des dritten Ranges 10 Sgr., Gallerie 795 Sgr.
Verantwortlicher Redacteur Pr. J. W. Zinkeisen.
Gedruckt in ber Deckerschen Geheimen Ober Hofbuchdruckerei. Beilage
PFagesmittel
von
Die
Alles, oder: Der Alkade von Die Ouvertüre aus der Oper: Akt: Die aus der Oper: Die
Erste italienische Opern-Vorstellung;:
Poesia del Sgr. Romani.
Graf und Gräfin von Pourtales, nebst Familie,
August von Sachsen-Koburg.! — Trier. Kriegs Uebungen der 16ten Division. — Neisse. Kriegs-Uebungen der 12ten Division. — Deutsche Bundesstaaten. Bädern. Bamberg. Architekten- Versammlung. — Sachsen. Dresden. Abordnung des Gustav⸗ Adolphs⸗ Vereins bei dem Kronprinzen von Schweden. — Adresse des
— Vermischtes. — Briefe Besuchs und der Abreise Bordeaux;
Pferdebahn. — München. Aus der baverisch en
ruhle? Reise der Großherzogin. — sche Angelegenheit. — Ankunft des Erzherzogs Stephan. Frankreich. 18 Eu ĩ (Noch Einiges in Betreff des ovposit onelle Haltung gewisser Munizipalitäten.) Niederlande. Schreiben aus Mastricht. (Die Regierung nimmt den wesens und des Schulbesuchs im Königreiche; Vermischtes.) „Neueste Nachrichten aus Madrid. — Näheres über die jüngsten insur Eisenbahnen. Münster. Interimistische Frankfurt a. M. Unfall auf der Taunusbahn.
akademischen Raths der Kunst-Akademie an den Minister von Lindenau. —
Leipzig? Durchreise des Erzherzogs Stephan. Baden. 8 arls⸗ f Die Habers r Baden. Ankunft des Herzogs von Cambridge. — Sa chsen⸗Weimar. Weimar. . — 130 han Paris. Nachträgliches aus Eu.
aus Paris. . e
ber Kbnigin' von England. — Kongreß der Weinbauer in Großbritanien und Irland. London. Tory-Politik in Spanien. —
Falsche Angaben über die Zahl der Repealers in Irland.
Gesetz Entwurf über die Einkommen-Steuer zurück; der Gesetz⸗Entwurf
über die Verminderung der Provinzial Gerichtshöfe; Zustand des Armen— Schiveden und Norwegen. Steckh lm. Unfall bes Königs. Spanien. Paris. Telegraphische Depesche. Briefe aus Paris.
rectionellen Bewegungen in Saragossa und Barcelona und die in Se—
villa herrschende Gährung.)
Vahn zwischen Augsburg und Nürnberg. —
pfalz. Ludwigshafen-Berbacher Bahn. — Handels- und Börsen-Nachrichten. Stettin und Riga. Markt—
preise. — Paris. Börse.
Inland. Magdeburg. Die Urbarmachung des Dröm— Erfurt. Gewerbe- Ausstellung. Aus Barmen. Rheinische HFesellschaft. — Posen. Erinnerung des Königlichen Konsistö Von der Wupper. Widerlegung eines grundlosen Gerüch— Verbot des eigenmächtigen Bepflanzens der Sand Arnsberg. Prämie für die Ausbildung Bekanntmachung in Bezug auf die Errichtung einer Börse. — Deutsche
Bundesstaaten. Gh. H essen. Mainz. Auswanderung nach
Ilgier. Freie Städte. Hamburg. Lotto- Sammlungen. «=
Desterreichische Monarchie. Pe st h. Anlegung eines Hafens in
Pesth. — Preßburg. Verhandlungen des Reichstags. —BRänemark.
Kopenhagen. Ernennung von Post-⸗Inspecteuren. — Vermischtes. Nachricht und Bitte.
Beilage. lings, Missions riums. — tes. — Bromberg. banken in der Weichsel. — von Taubstummen. — Minden.
Streichfeuerzeuge. — Breslau.
3 7 71 Amtlicher Theil. König haben Allergnädigst geruht; ⸗ Secretair des Museums Borbonico zu Neapel, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse; so wie dem katholischen Schullehrer Winkler zu Alt⸗Weistritz im Habel⸗ schwerdter Rreise, das Allgemeine Ehrenzeichen, und dem Erzgräber Bartek Schikorowsky zu Landsberg, Rofenberger Kreises, die Rettungs-Medaille am Bande zu verleihen; .
Den Ober-Landesgerichts= Assessor von Pa welsz zu Stettin zum Nath bei dem dortigen Ober-Landesgerichte zu ernennen; und
Dem bisherigen Regierungs-Conducteur Schall den Charakter als Oekonomie⸗-Kommissions Rath zu verleihen.
Se. Majestät der Dem General Stanislas Aloe,
Preisbewerbung für Architekten.
Die Königliche Akademie der Künste hat sich veranlaßt gesehen, die diessährige große akademische Preisbewerbung in der Architektur, deren Eröffnung laut Bekanntmachung vom 18. Februar . auf den 18. April d. J. angesetzt war, auf eine spätere Zeit zu verlegen, indem während des Sommers die Mehrzahl befähigter junger Bau Künstler durch übernommene, praktische Bauführungen gn der Theil⸗ nahme bei den Koukurrenz-Arbeiten gehindert wird. Ein neuer Er⸗ öffnungs⸗ Termin dieser Preisbewerbung wird deshalb hiedurch auf den 26. November d. J. bestimmt; die Meldungen zur Theilnahme an derselben müssen indeß schon bis zum 10. November 6. bei dem unterzeichneten Direktor der Akademie persönlich erfolgt sein. Zu⸗ lässig sind die Eleven der Königlichen Akademie der Künste, welche bas zweite Examen bei der Königlichen Ober⸗Bau⸗Deputation ehren⸗ voll bestanden haben, oder durch Zeugnisse der architektonischen Lehrer sowohl der Akademie der Künste als der Königl. allgemeinen Bauschule nachweisen, daß sie alle vorgeschriebenen theoretischen Studien ihrer Kunst mit Erfolg vollendet und auch im Praktischen durch Führung eines Baues etwas nicht Alltägliches geleistet haben. Die Zuerkennung des Preises, welcher für Inländer in einem Reise-Stipendium von jähr⸗ lich 750 Thalern auf zwei Jahr besteht, erfolgt zu Anfang März kommenden Jahres; Ausländer können zwar au den Bewerbungs⸗ Arbeiten Theil nehmen und Ehren-Preise erhalten, gelangen jedoch nicht zum Genuß des Stipendiums,
Berlin, den 1. September 1813.
Dñuektorium und Senat der Königlichen Akademie der Künste. Dr. G. Schadow, Direktor.
Angekommen: Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und Ad⸗ Hoheit, von Leist,
jutant des Prinzen Karl von Bayern Königl. von Dresden. Ab gereist:
und Senator von Sawadowsky, nach Dresden,
Der Kaiserl. russische Geheime Nath und Civil ⸗Gouverneur
von Kurland, von Brevern, nach Mitau. — —
Der Kaiserl. russische Wirkliche Geheime Rath
Eine Adresse an des zu Düren und ein S
der Versammlung genehmigt.
in Düsseldorf⸗
Lokal zu erwerben,
Rhein⸗Provinz. Düsseldorf, 20. Juli. (Sechs: Königs Majestät wegen chreiben an den Herrn Ober⸗Präsidenten wegen der Siegburg werden verlesen. Beide Entwürfe werden von
—
Restitution des Jesuiten⸗Fonds 1
Irren-Heilanstalt zu
Demnach wird der Bericht des eilften Ausschusses „in Betreff der theiligung der Stände beim Ausbau des verfallenen Flügels des Derlesen. Der Ausschuß hatte die durch den Aus
in Düsseldorf gebotene Gelegenheit, ein bleibendes ständisches ö
Schlosses
mene uͤnd überaus günstige gehalten, daß der Landtag sich dadurch bewogen finden lönne, den entscheidenden, mit dem des vorigen Landtags in. Widerspruch stehenden Beschluß zu fassen, sich bei dem fraglichen Bau- Projekte für Rechnung der Provinz mit einem verhältnißmäßigen Antheil am Bau⸗Kapitale zu betheili⸗ gen und eine desfallsige Bitte war der Ausschuß der Ansicht, wirklich nach dem vorliegenden P Majestät zu entscheiden geruhen sollten, . der Provinzialstände betzubehalten, der Landtag sich die Benutzung des Saales und der sonst nöthigen Lolalien gegen Vergütung eines angemesse⸗ nen, näher zu bestimmenden Miethzinses seiner Zeit erbitten möge, wenn bis dahin noch kein anderes passenderes Lokal etwa durch die Stadt beschafft worden sein werde. Ein Abgeordneter der Ritterschaft: Wenn Unabhängigkeit die erste Eigenschaft eines Abgeordneten sei, so sei sie um so mehr die erste Eigen⸗ schaft des Landtages selbst. Dazu gehöre, daß man Haus und Hof habe, weil nun doch einmal unter freiem Himmel die Sitzungen nicht stattfinden können. Der Landtag dürfe seine Versammlungen nicht von der Gnade noch von der Willkür eines Vermiethers abhängig machen; müsse sein eigenes Ständehaus haben. Die gegenwärtig gebotene Gelegenheit, ein sol ches zu erwerben, sei mit den wenigsten Kosten für die Provinz verbunden. Er stimme dafür, daß der Landtag sich bei dem vorliegenden Bau⸗Projekte für Rechnung der Provinz mit einem Kapitale betheilige. . Ein Abgeordneter der Städte bemerkt; Die Minorität im Ausschuß habe ihre Ansicht in einem Separat-Votum niedergelegt, dessen Haupt Inhalt er zu wiederholen sich erlaube. In der letzten Sitzung des Land⸗ tags von 1841 habe die Versammlung den Beschluß gefaßt, das bis dahin
an des Königs Majestät zu richten. Eventuell daß, sofern der Bau des verfallenen Flügcls Plane ausgeführt werde und des Königs Düsseldorf zum Versammlungsort
er
miethweise benutzte ständische Lokal wegen Mangelhaftigkeit zu kündigen und bei des Königs Majestät anzufragen, ob in dem Nesdenz⸗Schlosse zu Ko— blenz ein kostenfreies Lokal für die Sitzungen des Landtags angewiesen werden könne. Ein eigentlicher Beschluß, den Landtagssitz zu verlegen, sei nicht erfolgt, wie auch aus den Akten zu ersehen. In dem Landtags- Abschiede von 1841 habe sich des Königs Majestät dahin ausgesprochen, daß eine nähere Untersuchung anbefohlen werden, ob und wie die Aller höchste Absicht, bei dem Aufenthalt in der Rhein Provinz in dem Schlosse zu Koblenz zu residiren, sich mit dem ständischen Wunsche vereinigen lase; daß im Verfolg dieser lintersuchung entschieden werden würde, ob der Land tag in Koblenz oder, wenn die Stadt Düsseldorf, ihrem Erbieten gemäß, für angemessene Herstellung des Stände - Lokals sorge, abwechselnd in der einen oder der anderen Stadt sich ver ammeln solle. Die Stadt issel⸗ dorf, welcher vom Landtage wegen Mangelhaftigkeit des stäudischen Lolals nie Klage zugegangen, habe sich nach Vernehmung des ständischen Be⸗ schlusses Allerhöchsten Orts sofort bereit erklärt, die Mängel des bisherigen Lofals möglichst vollständig zu beseitigen, zu dem angeregten Ausbau des alten Schlosses beitragen und in jeder Weise zu wünschenswerther Herstel⸗ lung der für den Landtag benöthigten Räume mitwirken zu wollen. Da durch sei zunächst das Motiv zur Verlegung des Landtags entfernt worden, und es würde jetzt die Frage von dem Landtage wieder aufzunehmen sein, ob derselbe nach der vorangegangenen Erklärung der Stadt Düsseldorf ein anderes Lokal miethen oder bauen wolle, wenn die durch die öffentlichen Blätter bekannt gemachte Allerhöchste Kabinets-Ordre voöm 12. Dezember 1842 dazu nicht maßgebend wäre. Danach habe des Königs Majestät be⸗ schlossen, den verfallenen Flügel des Schlosses zu Düsseldorf auch zu dem Zwecke ausbauen zu lassen, um den Säunden ein Sitzußgs- und Geschäfts Lokal darin zu beschaffen, und werde der Allerhöchste Wille zu erkennen ge geben, daß die Stände zu disponiren sein dürften, statt des zu übernehmen ⸗ Ten Miethzinses ein denselben ablösendes Kapital zu den Baukosten herzuge⸗ ben. Es sei hierin unverkennbar die Allerhöchste Resolution über. die Frage ausgesprochen, wo der Sitz des Landtags sein solle, und eben so auch die Weise der Betheiligung der Stände an den Baukosten bezeichnet. Gewiß sei aber der Allerhöchsten Orts beschlossene Schloßbau zu Düsseldorf eine überaus günstige Gelegenheit zu nennen, den Ständen ein angemessenes, bequemes, der Würde der Versammlung entsprechendes Sitzungs und Ge— schäfts-Lokal zu verschaffen, welches sie der Nothwendigkeit überheben würde, sich in einem wechselnden unbestimmten Mieths⸗Verhaltnisse fortdauernd zu befinden. Es sei die Absicht, daß ein ganz neuer Flügel in der bedeutenden Ausdehnung von 150 Fuß Länge errichtek werde, und es stehe von diesem großen Umfange, so wie von den ausgezeichneten Kenntnissen des Geheimen Ober-Bauraths Stüler zu erwarten, daß das von ihm entworfene Bau-⸗Projekt allen 1 f vollkommenste entspreche. Abgesehen von der Allerhöchsten Kabinets⸗ Ordre vom 12. Dezember 1842, beruhe es auf einem Irrthum, daß der Landtag einen mit dem des vorigen Landtags in Widerspruch stehen den Beschluß fassen würde, wenn er sich für ein Bau- Projeft ent— schiede; denn ein solches sei nie aufgegeben und nur zu einer Anfrage wegen eines anderen Lokals Beschluß gefaßt worden. — Da nun Düssel⸗ dorf seit den ältesten Zeiten der Sitz des Landtags gewesen sei, da des hochseligen Königs Majestät durch das Gesetz welches die Stände Ver⸗ sammlungen von neuem hervorgerufen, Düsseldorf zum Siß des Landtags bestimmt habe, da kein Motiv, kein, altenmaßiger Beschluß vorliege, den Landtag zu verlegen, auch gegenwärtig kein Lokal zur bleibenden bestimmten Disposttion der Stände voihäanden sei, so könne es in der That nur um so mehr an der Zeit sein, aus dem zweifelhaften Zustande herauszutreten und die vorliegende Frage wegen Betheiligung an den Kosten jetzt zu ent- scheiden. Was den Kostenpunkt selbst betreffe, so müsse an die dem vorigen Landtage übergebene Nachweisung erinnert werden, wong sich ein Mehr= bedarf von mindestens 1009 Rthlr. an Neiselosten der Abgeordneten her= ausstelle, wenn, statt in Düsseldorf, die ständische Versammlung in Koblenz stattfinde, — eine Summe, die mithin in ihrem Kapitalbetrage ohne Be⸗ lästigung der Provinz dem Neubau zugewendet werden könne Der Referent: Vor Allem müsse er erklären, daß der Ausschuß durch
seinen Bericht keinesweges habe aussprechen wollen, als gebe er Koblenz ben Vorzug vor Düsseldorf. Es sei vielmehr hauptsächlich darauf 363 fommen, ob der in dem neuen Schloßflügel zu gewinnende Raum dem Be- dürfnisse des Landtags entspreche; wie sich aus der auf Ersuchen des Herrn
*
undfunfzigste Plenar- Sitzung.)
betheiligen.
nach em vorgelegten Plane nicht für eine so willlom⸗ Mgenommene
erhalten; er liege nach
Anforderungen der ständischen Versammlung auf das
nicht mehr aus, nicht für Rech
leibe.
tirte angetragen, und daß auch das Verlangen Sitzungen vielseitigen Anklang gefunden habe. beiden get
Wünsche in Erfüllung gehen. Dann aber reiche der proj und dieser Grund müsse die Versammlung bestimmen, echnung der Provinz bei dem Neubau mit einem Kapitale zu beth Er wiederhole die Ansicht des Ausschusses, obwohl er unter sonst gleichen Verhältnissen dafür sei, daß der Sitz d ; ss dorf b ö
nach Deffentlichteit der Es sei zu hoffen, daß diese ektirte Raum
sich
es Landtags in Düssel⸗
Der Hen Landtags-Marschall: Auch für den Fall, wenn die beantragte
alle gewähr
vereinige er
Sitze
aal ihre
und sei mithin gegen d
zimmer besinden sich theils neben dem Sitzungssaale, Stockwerke. Was den Beschluß des vorigen Landtags wegen Sitzes betreffe, so sei in der letzte
seines einer Majorität von zwei
Majestät den König zu bitten, in dem Residenzschlosse z stenfreies Lokal für die Sitzungen des Landtags wo m Das Motiv dieses Beschlusses sei gewesen,
lassen.
neben
it völlig ein e die einander
Dritteln der
Vermehrung der Abgeordneten des dritten und werde, und in der Folge für den Zutritt des Publi
aus.
er
Möglichkeit, und
Der
projel
zweckmäßigen
dem
n Sitzung desselben
daß Vorsitzenden „Norden und nicht an einer vorüberführenden Straße, as Getöse des Fuhrwerks geschützt; die Kommissions⸗ theils i
di
vierten Standes . kums zu den Sitzungen Gallerieen anzubringen sein sollten, reiche die in dem neuen Schloßflügel Räumliche Vortheile
tirte und
bewilligt
Sitzungs⸗ bequemen
e verschiedenen
der
gegenüber
m unteren Verlegung
allerdings mit
Stimmen beschlossen worden, Se.
mäßiges Lokal in Düsseldorf nicht zu erhalten war.
genwärtig weggefallen und nach dem effectus ein anderer Gesichtspunkt eingetreten.
Prinzip
da 5
zu Kobl ei öglich anweisen zu damals ein zweck
enz ein ko⸗
Dieser Grund sei ge⸗=
Ces sal
sei nur gesagt, des Königs Majestät werde untersuchen lass
der
rcalisirt werden könne; in der Kabinets Ordre sei den Ständen anheimgegeben, sich an dem Bau des Hierin sei die vollständige Antwort sei unmöglich, den Be erneuern, indem Se. Majestät nicht Stände zu stellen, = Zukunst selbst zu benutzen. Wenn man aber auf s die hier gebotene günstige nicht unbenutzt gelassen bisherigen Miethe zur vermehrt werde, so sei
dorf zu betheiligen. Antrag enthalten; es zu Koblenz jetzt zu
dasselbe zur Disposition der
sten Absicht liege, es in
Koblenz nicht
Gelegenheit zur Erwerbung e
werden. Wenn blos
etnem eigenen Gebäude daß bei dem jetzigen Pr Vorkehrung getroffen w wegen zu weisen. werde entweder das die Güte eines Privaten
Referent: projektirt
Der Gebäudes
Der und
der
zurückkommen könne, so dürfe ines eigenen Lokales Kapital ⸗Betrag Verwendung bestimmt und noch um 5000 Rthlr. cine Summe von 20,000 Rthlrn. zu d
Landtag die jetzige Gelegenheit versäum
Stande, in dem Residenzschlosse zu Koblenz ein h Dezember v. J. aber Schlosses zu Düssel⸗
vom
der
12.
160
en, ob Lokal
causa In dem Landtags⸗Abschiede
cessat
der Wunsch zu erhalten,
auf den früheren
schluß hinsichtlich des geneigt scheine, zumal es in der
iesem Zwecke disponibel. e, so werde künftig der
nicht wohl erneuert werden können.
osekt für alle in der Folge möglich w r i könne, und daß es nicht zu rechtfertigen sen, n den ganzen Plan Lokal entgehen lasse, Verhältniß fortdauern oder ruch zu nehmen sein, welche ohne gen werden dürfe.
erden
soll in
etwaiger künftiger Veränderunge Wenn man sich das jetzt angebote bisherige ungewisse nochmals in Ansp linbescheidenheit zum zweitenmale nicht wohl angegan — Ständesaal länglich
Mieths⸗
sei in
Breite auf 53 Fuß Länge und 18 Fuß Höhe Räume zur Benutzung
selben seien noch zwei übrigen zunächst zu dem Ateliers, bestimmt. Maler ihre Ateliers derherstellung und tenden Auslagen verknüp
Der Herr Landtags-Marschall: Wie vorgehe, sei nur der dritte
Gebrauche der Akademie
stehen, so würde es leicht sein,
missions⸗Zimmer zu Atel Ein Abgeordneter d Sitz des Landtags in
sich für Düsseldorf aussprechen. ein neues Ständehaus geb
neinen zu müssen geglau
so könne sie nicht weniger
ft sein.
bestimmt.
Stock, dessen
Gebrauche der Akademie, Bei der bekannten Art und zu vernutzen gewohnt seien, werde die jede Erneuerung dieser Räume für den Landtag mit bedeu⸗
1e
es Schlosses
Allerhöch⸗
Wenn der Wunsch nach Dazu komme,
erdenden Fälle
von der Hand
so
der mittleren Etage des
viereckiger
erhal für
Fo ten. die
sich ausdrücklich vorzubehalten,
iers nicht benutzt werden dürften. Wenn es sich darum handelte, ob der
er Städte:
bt.
aut werden müsse,
weisen, ohne daß der Provinz neue Kosten dadurch erwachsen.
Ein anderer Abg. desselben Standes: uch gemacht werden, als derjenige, w
könne kein besserer Gebra
sestät selbst in Aussicht gestellt habe, Daher sei die erste Frage: und södann: in welchem Lokale er seine Lokal reiche nicht aus, weil mehr und zum Stände eingerichtete Räume erforderlich seien. Zu einem Neu⸗ Düffeldorf einen geeigneten Platz hergeben, und da in
zung. solle, Das projektirte Gebrauch der
bau werde die Stadt
Stände, namentlich zu Maler- Weise, wie die Herren
rm 32 Fuß Neben dem⸗ alle
smalige Wie⸗
aus den vorgelegten Rissen her— der Landtag nicht bedürfe, zum Sollte dies nicht bestimmt genug fest⸗ daß die Kom⸗
Düsseldorf oder in Koblenz sein sollte, so würde er Eine andere Frage aber sei, ob überhaupt und diese Frage habe er ver- Wenn die Regierung doch einmal bauen wolle, hun, als den Provinzial-Ständen ein Lokal an-
Von dem Schlosse in Koblenz elchen Se. Ma⸗
nämlich zu Allerhöchsteigener Benuz- ob der Landtag in Düsseldorf bleiben Sißungen zu halten habe.
den anderen Provinzen die Landtage
haben, so könne die Ste
Anleihe zu
tilgen.
gelegenheit zu nennen. Der Herr Landtags
nur mit einem Kosten-Aufwand aber sei derselbe Vortheil trreichen und dennoch ein ausschließlich für die S Daß der dritte Stock des werde, sei unerheblich, da die Stände nach dem Eingang zu dem Gebäude erhalten.
Hier zu erlangen. Ein Abgeordneter
darin mit Rücksicht a
anbringen.
Gebäude zu erhalten,
Landtags⸗Marschalls von dem Regierungsrath Umpfenbach auf dem vorlie⸗
20 Personen mehr fasse,
Baukosten zu übernehmen; der Res beschaffen und mit 6 pCt. jährlich besonderen Betreibung dieser
aats - Kasse
nicht
Sodann sei eine Kommission zur
49
usschließlichen
in Königlichen Gebäuden ihren Sitz
umhin, einen großen Theil der dest des Bau⸗Kapitals sei durch eine
zu verzinsen und resp. zu
An⸗
Marschall: Der Neubau eines Ständehauses sey
der Städte:
uf die
als der in d
einem Gebäude bewilligen, welches ihn lasse sich der Schloßslügel zu einem beantragte und die gehoffte Oeffentlichkeit der Sitzunge
Ein Abgeordneter der Ritterschaft: er auf die Verlegung nach bekehrt und trete der Ansicht de
Ein Abgeordneter der Städte: könne dem Landtage man ein für die Stände ausschließlich be müsse man auch für die Zeit, für übernehmen, deren man je werde. Das Gebäude sei 150 Fuß lan
Koblenz ange s Ausschusses bei. Eine bessere niemals geb stimmtes Haus h
ei, die Sorge da- die 6 , ,
Saal,
wo der Landtag ni zt durch die Akad 3 wenn der
e
Schloßflügels
e von 70 bis 80,909 Rthlrn. zu realisiren mit dem vierten Theile dieser Summe zu tände bestimmtes Lokal zufällig entbehrt Projekte ihren besonderen
Der Landtag dürfe keine Fonds zu
sem Jahre b
enutzte/
a nicht ganz gehöre. besonderen Gebäude erweitern und
Vermehrung der Abgeordneten n ein größerer und höherer Saal
Gelegenheit, ein eigenes ofen werden. n
cht versammelt emie und projertirte
a is
Vielleicht aber
Auf dem vorigen Landtage habe tragen: gegenwärtig
habe er sich
en aben wolle, i
bmwob] er an m, gehalten