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691 Reissiger ausführte und das mit Markgraf Marimilian ist Divisionain der Infanterie, Oberst von Gayling General-Major und Brigadier der Reiterei, Oberst Lieute— nant von Hinkeldey Commandeur des J. Dragoner⸗Regiments ge⸗ worden ꝛc.
ie Dom- Kapelle eine Messe von d tas y — schloß. — Auf dem Neumarkte war große Parade
von allen hier garnisonirenden Truxpengattungen, deren Nusik· Corps am Vorabende einen glänzenden Zapfenstreich gehalten hatten. Mittags waren die Herren Militairs in verschiedenen Gasthofen zu Festmahlen vereinigt, bei welchen herzliche Toaste auf das Wohl des Königs und Seines erhabenen Hauses ausgebracht wurden.
Koblenz, 16. Okt. (Rh. u. M. 3. So wie in srüheren Jahren offenbarten sich hier auch am gestrigen 15. ktober die Bezeigungen so in niger als ehrerbietiger Erhebung der Gemüther am Geburtsfeste unseres Herrn und Königs, für Dessen gesegnetes Regiment sowohl Gebete
Karlsruhe, 15. Oft. (J. J.) Beunruhigende Gerüchte durchkreuzen die Stadt von dem Vorhandensein einer Diebsbande, die es sich zum Geschäfte mache, in der nächsten Umgebung der Stadt zu rauben und zu plündern. Wie Alles gleich übertrieben wird, so auch hier; richtig ist, daß in den letzten Tagen mehrere freche Dieb stähle geschehen und insbesondere in mehrere Gartenhäuser reicher 1j ! 8 Negi — 54 . Bewohner dicht vor der Stadt eingebrochen worden ist. Da man in den Kirchen emporstiegen als frohe Wünsche in vielfachen Vereinen sich jetzt darin gefällt, Alles mit den jüngsten bedauerlichen Vorfällen und in den Kreisen der Familien laut wurden. Von manchen Vor- in Verbindung zu bringen, so will man die Möglichkeit dieser Räube— feiern, die schon am Sonnabend stattfanden, heben wir besonders die reien darin sinden, daß durch übertriebene Vorsicht die gesammte hier bes Friedrich Wilhelms Vereins hervor. Für die frischen, sehr geüb stehende Gendarmerie zum Patrouilliren in der Stadt verwendet ten Gesänge desselben im öffentlichen Konzerte, gab noch die Rede werde, wodurch das Gesindel freies Spiel in der Umgegend erhalte. eines wackeren Mitgliedes die patriotische ausdrückliche Deutung. ö
Der Sonntag weckte mit dem feierlich hehren Geläute aller Glocken die Stadt; nachdem die kirchlichen Klänge schwiegen, donner ten die Geschütze von den Forts und ging die militairische Reveille durch die Straßen.
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Braunschweig. Braunschweig, 15. Oft. Gestern Mittag sind die Herzoglichen Truppen, aus dem Lager von Lüneburg zurück kehrend, hier wieder eingetroffen. Heute Mittags 11 Uhr findet große Parade auf dem Schloßplatze statt, und darauf marschiren die
In den Kirchen versammelten sich in gedrängten Schaaren die Truppen zur feierlichen Einweihung des Denkmals bei Oelper hinaus, Gläubigen. Das Hochamt in der Liebfrauen-Kirche ward durch die welches unser Herzog dem glorreichen Andenken Seines Vaters, des schönen religiösen Gesänge des Instituts für Kirchen-Musik feierlich Heldenfürsten Friedrich Wilhelm und seiner Tapferen, die hier am begleitet. ; ö August 180) den ruhmwürdigen Kampf für deutsche Ehre, Vater
Große und kleine Vereine, öffentlich und in Familienkreisen be land und Freiheit, gegen die feindliche Uebermacht siegreich bestanden, gingen den Rest des Tages in Freude und Festlichkeit. hat errichten lassen. kJ Uussland und Polen. Ausland. St. Petersburg, 14. Okt. Deutsche Bundesstaaten. sind folgende weitere Nachrichten hier eingegangen: Se. in Kiew am 1. Oktober die Bayern. München, 15. Okt. (A. 3.) Das Nameussest Kloster und besichtigte dann das adelige Fräulein-Justitut und die unserer allverehrten Königin wurde heute in hiesiger Residenz Stadt St. Wladimir-Universität. Am 2ten d. hielt Se. Masestät eine Re eben so herzlich als feierlich begangen. Möge fürder kein verhängniß vue über die bei Kiew zusammengezogenen Truppen des 1sten Infan volles Ereigniß mehr den Frieden der edlen Fürstin trüben, deren terie-Corps nebst deren Artillerie, den beiden Compagnieen des Gen Mutterherz in den jüngsten Tagen so schmerzlich berührt wurde! Was darmen-Regiments, der Sappeur-Brigade und der auf unbestimmten diesen Tag auch der Folgezeit denkwürdig macht, ist die Grundstein Urlaub entlassenen Gemeinen aus den Gouvernements Tschernigow, legung zur „bayerischen Ruhmeshalle“ auf der Theresien⸗Wiese, wel Poltawa und Kiew ab und bezeigte sich mit dem Zustande dieser ches Denkmal der Monarch der Anerkennung der Verdienste widmet. Truppen zufrieden. Darauf empfing Se. Majestät die Militair Ihre Majestäten, begleitet von den Prinzen des Hauses, begaben sich und Civil-Beamten, den Adel und die Kaufmannschaft. Später be um 12 Uhr nach dem Bauplatz, den die Landwehr Münchens in Pa sichtigte Se. Majestät das Bataillon der Militair-Kantonisten und rade umgab und wo sich, nach Inhalt des Programms, bereits der stellte ein Erercitium mit denselben an. Alsdann besichtigte Se. Ma Rektor, die Dekane und Professoren der Universität, die Mitglieder jestät im größten Detail die Festungs-Arbeiten, die Bauten und das des Magistrats 2c. versammelt hatten. Nach einer kurzen Rede des Militair-Hospital und äußerte seine vollkommene Zufriedenheit über Verwesers des Ministeriums des Innern (Staatsraths Freiherrn von den Zustand derselben. Am Zten stellte der Kaiser mit den bei Kiew Freiberg) sprach Se. Majestät der König selbst mit lauter, klarer konzentrirten Truppen des ersten Corps ein Exercitium an und reiste Stimme: nach Besichtigung des Arsenals nach Orel ab, wo Se. Masestät am
„Was Walhalla für Teutschland, unser gemeinsames Vaterland, Ften um 4 Uhr Morgens ankam. An demselben Tage nahm Se. ist, das soll Bayerns Ruhmeshalle sein den im Königreich Gebornen Majestät die bei Orel versammelten auf unbestimmten Urlaub entlasse oder Wohnenden. Die Vorzüglichsten der in sie Kommenden hat auch nen Unteroffiziere und Gemeinen in Augenschein und war sowohl mit jene zu enthalten. Aneifernd zu allem Trefflichen und Edlen, wirke, der ausgezeichneten Haltung als dem Frontedienst derselben volllom nach Jahrhunderten noch, die Ruhmeshalle Bayerns.“ men zufrieden. Nach beendigter Revue setzte der Monarch die Reise
Hierauf legte der Monarch drei Steinplatten mit dem Grund über Tula fort und kam am 6ten um 11 Uhr Abends in vollkom und Aufriß des Gebäudes und der bezüglichen Inschrift, eine Stein menem Wohlsein in Moskau an. platte mit den Insignien der beiden Verdienst⸗Orden der Krone und . . vom heiligen Michael, das in Porzellan ausgeführte Modell des gan. n re ch zen Baues, das Bildniß Sr. Majestät, dann die Sammlung der Paris, 15. Oktober. Der Herzog von Aumale ist gestern jetzt geprägten Geschichtsthaler auf den Grundstein, welchen darauf nach Italien abgereist. Er begiebt sich zuerst nach Turin, wird dann das anwesende technische Personal schloß. Der König empfing nun Genua, Livorno, Florenz, Civitavecchia, Rom und Neapel besuchen aus den Händen des bauführenden Architekten (Geheimenraths von und von da aber über Malta nach Afrika gehen, um das Kommando Klenze) den Hammer und die Kelle und führte die herkömmlichen drei in der Provinz Konstantine zu übernehmen. . Schläge auf den Grundstein, ebenso wiederholten Ihre Majestät die Die Regierung soll, wie es heisit, gestern sehr beunruhigende Königin und die anwesenden höchsten Personen je lies Zeichen der Nachrichten aus Griechenland erhalten haben. Die ersten Tage, Weihe. Bei der Ankunft und Abfahrt Ihrer Maßjestäten erscholl ein welche der Revolution vom 15. Septbr. folgten, waren zwar ruhig tausendstimmiger Jubelruf. vorüber gegangen, aber in den letzten Tagen Des Monats sollen
sich zahlreiche Banden gebildet, und König Otto sich geweigert haben, mehrere Aktenstücke zu unterzeichnen, die ihm von seinem Hoheit der Großherzog hat dem Groß erzogl. Truppen Corps Seine neuen Ministerium vorgelegt wurden. Als diese Nachrichten in Höchste Zufriedenheit ausgesprochen über die, trotz des sehr ungünstigen Paris eintrafen, wurden die Botschaften von England und esterreich Wetters, treffliche Ausführung der Feld-Manöver, auch der Mann- sogleich aufgefordert, sich in das Hotel des auswärtigen Ministeriums schast vom Ober- Feidwebel abwärtN eine dreitägige Löhnung als zu begeben, wo sie eine lange Konferenm mit Herrn Guizot, hatten. Gratification verwilligt. Verschiedene Beförderungen und Ordens Das Journal des Däbats äußert sich sehr tadelnd über
Ertheilungen haben im Offizier Corps stattgefunden. Se. Hoheit ! das Betragen des Grafen Ratti-Menton, französischen Konsuls, und
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Ueber die Reise des Kaisers M
. Majestät besuchte Sophien⸗Kathedrale und das Michaels
Baden. Karlsruhe, 11. Okt. (Grh. H. 3.) Se. Königl.
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des Herrn Dubois de Jancigny, der mit einem Auftrage der Regie rung im Jahre 1841 nach China gesandt wurde. Herr Ratti Men— ton war nämlich kaum in Macao angekommen, als er Herrn Jan cigny seiner Stelle als öffentlichen Agenten entsetzte und ihn fogar mit Anwendung der Artikel des Straf-Koder drohte, die sich auf Usurpation öffentlicher Aemter beziehen. Herr von Jancigny bedrohte seinerseits den Grafen mit einem Diffamations- Prozeß. Diese Lage der Dinge hat eine Reihe von Briefen und. Antworten hervorgeru— fen, die in den Journalen von Macao erschienen und dazu geeignet sind, in jenen entfernten Gewässern den französischen Namen nicht wenig zu kompromittiren. Man ist hier in Paris überzeugt, daß Herr Guizot die beiden Gegner zurückrufen wird, und daß ihre Nach folger mit Herrn Lagrenée abreisen werden, der wahrscheinlich mit deren Installation in China beauftragt werden dürfte.
A Paris, 12. Oft. Die Angelegenheit der Herren Jancigny und Ratti⸗Menton hat in allen Theilen des Publikums einen gleich— mäßig peinlichen Eindruck hervorgebracht, und sie bildet seit gestern den Gegenstand der verschiedenartigsten Kommentare. Obgleich man glauben sollte, daß über das Verfahren des Herrn Ratti⸗Menton nur Eine Stimme der entschiedensten Mißbilligung herischen könne, so fin det dasselbe doch auch manche warme Vertheidigung, in dem Sinne, daß man annimmt oder behauptet, der französische Konsul in Macao könne möglicher Weise die vollwichtigsten Gründe zu der öffentlichen Desavouirung des Herrn Jancigny und seiner amtlichen Rolle gehabt haben. Ein hiesiges Blatt, welches mit sehr hohen Staats-Beamten regelmäßige Verbindungen unterhält, der Globe, geht sogar so weit, zu versichern, daß Herr Jancigny allerdings durchaus keinen offiziel len Charakter in China habe, daß er allerdings dort kein Agent der französischen Regierung sei, weil als solcher nur derjenige gelten könne, welcher mit Vollmachten und Aufträgen des Ministers der aus wärtigen Angelegenheiten versehen sei, die Herr Jancigny nicht be sitze. Der Globe fügt hinzu, daß der genannte Mann nur von dem Minister des Handels einige Instructionen „erlangt“ habe, wie ein jeder französische Reisende, der einige gute Verbindungen besitze, deren leicht erlangen könne; Instructionen, die als Empfehlungen die— nen mögen, die aber keinesweges den Anspruch auf den Namen eines Agenten der Regierung geben.
Obgleich der Globe bei manchen Gelegenheiten eine ziemlich gute Bekanntschaft mit den im Ministerium vorherrschenden Ansichten bewährt hat, so läßt sich doch nicht annehmen, daß der von ihm in der fraglichen Sache aufgestellte Gesichtspunkt dersenige sei, von wel chem aus die Regierung jenen unglücklichen Handel auffassen wird. Die Sprache, in welcher sich das Journal des Débats gestern darüber geäußert hat, kann, abgesehen von allen anderen Rücksichten, beinahe als ein positiver Beweis dafür gelten, daß das Ministerium
Herrn Jancigny nicht fallen lassen wird. Böse Zungen behaupten freilich,
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daß es dem Journal des Dabats in dieser Sache weit weniger auf die Wahrung der nationalen Interessen und auf eine Genug thunng für Herrn Jancigny ankomme, als darauf, daß Herr Ratti Menton gestürzt, und daß sein Platz für einen Günstling des ein flußreichsten der hiesigen Blätter frei werde; allein man würde un recht thun, solchen zur alltäglichen Gewohnheit gewordenen Verdäch— igungen, so lange sie sich nicht auf Thatsachen stützen, irgend ein Gewicht beizulegen. Es ist übrigens allen Umständen nach nicht zwei⸗ felhaft, daß Herr Jancigny, dessen Sendung sich auf die ausschließ— liche Rolle des Beobachters und Berichterstatters beschränkte, über den ihm von der Regierung vorgeschriebenen Berufskreis hinausgegangen ist, daß er sich Befuguisse angemaßt hat, die ihm nicht zuksmmen. Daß aber ein solches Ueberschreiten der vorgezeichneten Gränzen von Seiten des Herrn Jancigny den Zeitungs-Skandal motiviren und rechtfertigen könne, den Herr Ratti⸗Menton darüber herbeigeführt hat, das wird bis auf Weiteres für jeden Unbefangenen höchst un wahrscheinlich sein. Das diplomatische Ansehen Frankreichs ist durch jene unglückliche Reibung zwischen zwei Agenten des Kabinets der Tui lerieen ohne Zweifel sehr schwer und für lange Zeit in den Augen der Chinesen bloßgestellt, und wenn die französische Gesandtschaft, welche demnächst nach Peking abgehen soll, nicht die Ergebnisse hat, die man sich von derselben versprechen durfte, so ist der öffentliche Zank zwischen den Herren Jancigny und Ratti-Menton vielleicht als die Haupt⸗-Ursache des Mißlingens anzusehen. Srassbritanien und Irland.
London, 14 Okt. Außer den mannigfachen Gerüchten über die weiteren Maßregeln derRegierung gegen die Repeal-Bewegung in Irland
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Solo und Chor in abwechselnden kontrapunktischen Verschlingungen, ein ab Konzert von Karl Eckert. gerundetes Ganzes bildend, wiederholt wird; der einfache Choral und das — im unisono beginnende, später harmonisch kanonisch behandelte Vivace Karl Eckert, ein geborner Potsdamer, zeigte, schon im zartesten Kin schließt sich, dem Höchsten freudig Dant singend“, befriedigend an. Das des Alter große Anlagen zur Musik. Seine Studien auf dem Piano und Alt-Selo wurde von Fräulein A. Löwe gut gesungen; sie hat eine, wenn der Violine machte er, unter Leitung geschickter Lehrer, zu Berlin, wo er auch nicht sehr umfangreiche, doch recht klangvolle Stimme; nur die Aus— auch, als Eleve der Akademie der Künste, sein Compositions-Talent, welches sprache war nicht immer deutlich. . sich ebenfalls sehr früh entwickelte, durch gründliche Studien auszubilden Ein, sowohl was die Gesangsvartie, als was die Begleitung betrifft, Gelegenheit hatte. Nach Beendigung seines akademischen Kursus machte sehr bewegt gehaltenes Baß -Solo: Gebet des Trappisten, von Meyerbeer, er eine Kunstreise ins Ausland, um dutch eigene Anschauung das Kunst— wurde von Hrn. Kotzolt mit einer ziemlich kräftigen, angenchmen und edel leben in anderen großen Städten kennen zu lernen, und um sich durch klingenden Barytonstimme recht gut vorgetragen. Benutzung guter Vorbilder immer mehr in seiner eben so schwierigen als Die Ausführung der folgenden, echt kirchlichen, choraliter beginnenden, schönen Kunst zu vervollkommnen. . (. ö hernach mehr figurirt gchaltenen Motette für weibliche Stimmen von Men- Von Rom l wohin er nun auch wieder zurückkehrt nach Berlin ge⸗ delssohn war jedoch für musikalische Ohren etwas ungenießbar; die Kna- kommen, legte Eckeit, jetzt im kräftigen Jünglings Alter stehend, in einem ben setzten gleich, stait mit der kleinen, mit der großen Terz ein und de! am 19. Oltober im Jagor'schen, von der Feier der Leipziger Schlacht her, tonirten auf ohrenzerreißende Weise beharrlich da ganze Stück hindurch. noch geschmackvoll dekorirten Saale gegebenen Konzerte Jeugniß von den neberhaupt sind Knabenstimmen, ihrer spröderen und härteren Ansprache Fortschritten ab, die er, während seiner Abwesenheit von hier, in der Com— wegen, nicht geeignet, sanfte Sätze, wie diese, auszuführen; mit weiblichen position und als Virtuos auf Piano und Violine gemacht J Stimmen vermischt, macht sich's schon eher. Bloße Knabenstimmen aber Von seinen Compositionen, die übrigens jetzt schon eine gewisse Eigen machen im Chor, selbst im Verein mit Männerstimmen, selten eine harmo- thümlichkeit beurkunden, hörten wir zwei Sätze aus einem Trio für Piano, nische Wirtung, indem sie sich, ihrer Natur nach, den letzteren nie so an— Violine und Violoncell. Der erste Satz (Allegro IL-moll) ist ein sehr lei⸗ schmiegen, vie die Frauenstimmen. denschaftlich-⸗bewegt gehaltenes, gut gearbeitetes Musikstück; besonders ge— , vohlthuende Wirkung brachten die folgenden Stücke aus lungen ist das Thema im zweiten Theile. durchgeführt; ganz , . Hauer de ö Dal res zeiten hervor. Den Lukas sang Herr gefiel uns die geschickte Einlenkung desselben in die ö . ertrage; 9 . K Organ besitzt, mit innigem, zartem das Cello auf der Dominante gu, was z ir Ver , . Theile welche zu zeigen es . Aller Gesangsbildung, das Tragen des Tones, wesentlich beitrug und von schöner J . iegt e gr Die liebliche Arie in . enn. Jab, scheint ihm noch zu fehlen. ein etwas verbrauchtes, sehr kutzes (nur aus zwei e,. Doninante d von Borke mit reiner ern ls gendem Recitativ wurde von Frln. niea bestehendes) Motiv zum Grunde, es ward . se interessant klangvolle Stimme süllte die . , e vorgetragen; ihre frische, behandelt, daß dennoch ein sehr originelles , istẽ Aus fprache berrisft, sol te ener . 9 Kirche vortreff lich aus. Was die Das sogenannte Trio (d. h. der dritte Theil), das iin der Violine und r 3 ig in lich vronunzi , onsonanten etwas schärfer und das 1 , ö . ,, ie Hoömne für Männ ö ; Thema des sich wiederholenden Scherzo's. Das T d Ko = Schlußchor . den . 6 lein mit dem fugirten wnisten auf dem Piano fertig vorgetragen, und von den Gebrüdern Ganz JJ . 96 in Lriginal⸗T k gehe S8 ed „) . 1 l 8 . ⸗ irren von Herrn Thiele, , wir nicht gebers, so wie zwei Charakfterstücke, auf dem Piano allein, von demselben und . ersrenten sich, der wirilich ere Kirche komponirt vorgetragen, erhielten reichlichen Beifall. . . . . des meisterhaften Vortrags wegen, allgemeinen Dafales en Composition und Nachdem fich Herr Eckert als geschickter Componist und fertiger Pianist stimmige Cher von Meyerbéer schien uns seroch . vier⸗ gezeigt hatte, gab er uns auch Gelegenheit, seine Virmuosität auf der Violine etwas zu entbehren. ; ichen Würde zu, bewundern. Auf diesem Instrumente, welches er, wie es scheint, wohl Von den vier im Programm noch versprochenen Stücken r mit großer Vorliebe behandelt, hat er denn auch augenscheinlich die meisten zwei: das liebliche Benedictus“ aus dem Requiem von ,,, nur Fortschritte gemacht. Mit ungemeiner Sicherheit bezwingt er die mannich— Miserere“ für Altstimme von FJ. Benton, ausgeführt; eine ee n in fachsten Schwierigkeiten, einen schönen, markigen Ton aus demselben zie⸗ een dels so hn und ein „Männer Ehor“ von Küken niüßhuenetit,. n bend. Datei ist der Vorirag seines AÄdagis innig und serlen voll, mur in nehmenden Dunkelheit halber, ausfallen. ; zu. iwas zu starkem Maße der' ilalienischen? Sängermanier des Tremolirens Die Kirche war ziemlich gefüllt und der wohlthätige Jweck also erreicht. n a n die Phantasie von Artot als das am Schluß vorge⸗ enter! ihrn mne rnioso, von de Beriot wurden von hm mit nn,, let usdruck in den antabilen Stellen, mit größter Brapour in den Passagen ausgeführt. Das Publikum erkannte seine
Leistungen und ermunterte ihn durch ofimaligen lauten Beifall, in seinen, eine gute Richtung verfolgenden Kunstbestrebungen auf der so glück— lich betretenen Bahn eifrig fortzufahren.
Das bereits erwähnte Lied „Auf ewig Dein“ und den beliebten „Klei nen Hans“ von Curschmann trug Herr Mantius beifällig vor. Das Konzert wurde ferner von den Damen Tuczek, Hoffkuntz und von Borke unterstützt. Erstere trug eine hübsche italienische Canzonette, „La kicraja“, von O. Thiesen und im zweiten Theil ein deutsches Lied, eine französische Romanze und eine italienische Barkarole mit großem Bei⸗ fall vor. Ein sehr melodisches, im Anfange kanonisch gehaltenes Terzett für drei Sopranstimmen von Cursch mann wurde von den genannten Sängerinnen, im Ganzen mit reiner Intonation, gelungen ausgeführt.
Der Saal war gut besetzt, und die Musik klang in dem hübschen, nicht
zu großen Raum vortheilhast.
— Dresden, 18. Olt. Die Reihe von wissenschaftlichen Vorlesungen, zu welchen sich für den bevorstehenden Winter eine Anzahl hier lebender (Gelehrter vereinigt hat, hat mit den Vollesungen des Dr. Vehse über deulsche Geschich'ste, mit vorzüglichem Hinblick auf die Entwickelung der deutschen Nationalität und mit denen des Mathematilers Dr. Snell über populaire Astronomie, in dieser Woche begonnen, in . Dr. Brendel den Anfang seines Kursus der Geschichte der , mit Aufführung von Proben folgen lassen wird. Den drei genannten Gelehsten, welche durch Subfeription einen festen zahlreichen Kreis von Zuhörern, theil⸗ weise den höchsten Ständen angehörend um sich versammeli haben, ist auch noch von mehreren anderen namhaften Gelehrten unlezer Stadt, , . den Professoren Reichenbach und Choulant, dem Advokat Dr. Julius Mosen und Anderen ihre Mitwirkung durch einzelne Vortrage über ,, essante wissenschaftliche Themata zugesichert worden, und so 53 e . auch in diesem Winter an ernster Unterhaltung nicht mangeln, ö sehr erfreulich ift die Eischeinung, daß der Geschmack . diese Art der . haltung immer mehr zuzunehmen scheint, daß dieselbe sich nan nt, eim weiblichen Geschlechte der regsten Theilnahme zu ersteuen hat. Es wid uns dadurch die erfreuliche Aussicht eröffnet, daß die Bildung des weiblichen Geschlechts auch in Deutschland von der formalen Leistenbildung des Schul⸗ Unterrichts sich mehr und mehr zu freier, wahrer Theilnahme an den allge⸗
ĩ sen erheben und dadurch die wahre Emaneipation
meinen geistigen Interes . ; 1 h der Frauen vorbereiten werde, deren sich die Frauen Englands und Amerika's
h ängst rühmen können. ,,, 1 brachte im Fache der Oper in neuester Zeit nur e. Neuigkeit: Rossini's „Wilhelm Tell“ in den l sch erg Sprach. 9 gnügen geben wir übrigens dem Gerüchte Gehör, daß Madame hr . Devrient von Ostern k. J. an wieder auf eine längere zeit für un ere Bühne gewonnen sei. Denn ihr Platz wird nun einmal so leicht nicht ersetzt werden.
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ist seit Erlaß der Proclamation nichts Wesentliches bekannt geworden. Es heißt jetzt ziemlich bestimmt, daß die Regierung gegen Connell nicht ge⸗ richtlich einschreiten werde, was unter dem man grillen Anhange eine Mißstimmung verursacht hat. Man ist der An icht daß, wenn die Min!ster die' Früchte ihres ersten Sieges über die Agitation ärndten wollen, sie durchaus weiter gehen müssen, bis auch der letzte Schein des Verraths unterdrückt sei. Vas deutet natürlich auf eine Unter⸗ drückung des Repeal-Vereins und seiner Sitzungen selbst hin, welche indeß außer dem Bereiche der ministeriellen Machtvollkommenheit lie
gen und von der Regierung darum auch nicht versucht werden dürfte. TConnell ist zu schlau und ein zu geschickter Advokat, als daß er durch irgend Etwas in seinen Reden und Handlungen den feindlichen Spruch der Jury gegen ihn rechtfertigte, und, ist es, auch anerkannt und erwiesen, daß er alle Schranken der Mäßigung überschritten und revolutionaire Reden geführt hat, so sind die selben doch durch so viele Klauseln und vorbereitete Einwendungen modisizirt und halb wider
rufen, daß darauf niemals ein Geschwornengericht ein Schuldig begrün— den wird. Gegenwärtig ist er, wie es augenscheinlich ist, noch dazu bemüht, auch die geringste Verletzung des Gesetzes von seiner Seite zu desavouiren, und er läßt die früher gemachten, wie man glauben kann, von ihm ausgegangenen Vorschläge, welche auf eine solche Verletzung irgend hindeuten könnten, als von Anderen gestellt erscheinen und sie von diesen widerrufen. So gab die Regierung als den nächsten Anlaß zu ihrer Proclamation die drohende Gestalt an, welche die Versammlung zu Clontarf durch die organisirte „Re
peal-Reiterei!“ annehmen wollte, und da die Bildung der
selben allerdings auf eine Verletzung des Gesetzes schließen ließ, so mußte in der letzten Versammlung des Repeal-Vereins vorgestern ein gewisser Morgan sich als den Urheber des öffentlich bekannt gemach
ten Vorschlags dazu selbst angeben, und für seine unüberlegte Hand— lungsweise um Verzeihung bitten. Ihm ward denn auch großmüthig verziehen. Auf solche Weise und durch seine unausgesetzten Ermah
nungen zum Frieden und zum Gehorsam gegen die Gesetze, schützt sich der Agitator gegen jeden Angriff, gewinnt wiederum Zeit, die Verwirklichung seines unausführbaren Planes aufzuschieben, „weil er erst jede Aufregung aus der Stimmung des Volks entfernen müsse“ und beginnt dann von neuem sein altes Spiel.
In der Versammlung vom 11ten bereitete er auch hierauf schon seine Anhänger vor. Er theilte ihnen nämlich, nachdem er zum Zeit vertreib noch einige Schmähungen gegen Ludwig Philipp wiederholt und sich zu Gunsten der älteren bourbonischen Linie in Frankreich ausgespro chen hatte, mit, daß er nach Beschwichtigung der gegenwärtig aufge— regten Stimmung des Volkes, gleichzeitig in allen Kirchspielen Irlands Versammlungen halten lassen werde, auf welchen Petitionen an die Königin, mit dem Gesuche, ihr Ministerium zu entlassen, entworfen und unterzeichnet werden sollten. Zu dem Zweck beantragte er, daß das Comité des Vereins eine Adresse an das irländische Volk erlassen solle, mit der Aufforderung, bei den Repeal-Bestrebungen sich durch aus in den Schranken der Gesetzlichkeit zu halten, und keine Repeal Petition der Ordnung halber mit mehr als 100,000 Unterschriften zu versehen. Zugleich sollen alle katholischen Geistlichen, welche dem Repealbunde anhängen, aufgefordert werden, ihren ganzen Einfluß bei dem Volke zur Beschwichtigung der Aufregung zu verwenden. So weit O'Connell. Die Regierung dagegen scheint indeß nicht ohne Besorgnisse vor möglichen Exzessen zu sein, oder sie beabsichtigt wirk lich weitere Schritte gegen die Bewegung, denn die Truppen in Du blin erhalten noch immer Verstärkungen und die Befestigungen dauern fort. Die ganze Militairmacht in Irland, mit Einschluß der militai risch organisirten Polizei von 9000 Mann beträgt 30 bis 32,009 Mann, eine Macht, welche die doppelte Zahl der 1840 im Lande besindlichen Truppen übersteigt.
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Aus dem Haag, 16. Okt. Heute ist die ordentliche Siz zung der General⸗Staaten durch Se. Majestät den König mit stehender Rede eröffnet worden:
„Es gereicht Mir zum Vergnügen, bei Eröffnung der gegenwärtigen Session Ew. Edelmögenden anzeigen zu können, daß die freundschaftlichen Beziehungen der Niederlande zu den anderen Mächten keine Aenderung er fahren haben.
„Die gemischte niederländisch-belgische Kommission hat ihre Arbeiten vollendet, so daß wir uns nunmehr zu der Regulirung der Angelegenheiten zwischen beiden Staaten Glück wünschen können.
„Der Zustand der Seemacht des Königreichs ist den darauf verwen deten Mitteln angemessen. Die überall eingeführten Vereinfachungen und Verbesserungen werden unser Seewesen dem anderer Nationen nicht nach stehen lassen.
„Der Landmacht werde Ich diejenige Organisation geben, die sich mit den bewilligten Mitteln verträgt.
„Eben so wird es Meine stete Sorge sein, unsere Vertheidigungsmittel in so gutem Zustande wie möglich zu erhalten.
„Die überseeischen Besitzungen genießen einer vollkommenen Ruhe; doch empfinden sie den Einfluß der niedrigen Preise ihrer Produkte.
„Die innere Verwaltung geht ihren regelmäßigen Gang.
„Wenngleich in einigen Zweigen des Handels und der Gewerbe eben so wie im vorigen Jahre ein geringerer Aufschwung stattgefunden hat, so lauten dagegen die Berichte über die Aerndte und den Zustand des Land baues befriedigend.
„Ueber den Zustand des Unterrichts und die Ausübung der Wissenschaf—⸗ ten und Künste lassen sich die günstigsten Zeugnisse ablegen.
„An der Austrocknung des Haarlemmer Meeres wird thätig gearbeitet.
„Die Berathungen über neue gesetzliche Bestimmungen in Betreff des Armenwesens weiden mit dem Eifer fortgesetzt, wie es die Wichtigkeit des Gegenstandes erfordert.
„Die Bearbeitung verschiedener anderer wichtiger Gesetz- Entwürfe ist
bereits vorgeschritten. Unter Anderem ist dies der Fall mit den Gefeh-Ent würfen über die Ausübung des Stimmrechts in den Städten und auf dem Lande, und die Befugniß zur Theilnahme an der Provinzial und Lokal— Verwaltung; über die Schuttereien; über die Ausübung der verschiedenen Zweige der Arzneikunde. x Behufs der zwei Kapitel, welche in dem Tarif für Gerichtskosten in Civilsachen noch fehlen, sollen Ew. Edelmögenden im Laufe diefer Session einige Gesetz-Entwürfe über Veränderungen im ersten Buche des Straf⸗ gesetzbuchs, deren Feststellung den beiden anderen Theilen desselben Buches vorangehen müssen, zur Berathung vorgelegt werden.
„Man ist übrigens sowohl mit den Vorbereitungen zu einigen noth— wendigen Modifizirungen in dem bürgerlichen und dem Straf-Gesetz, als mit der Negulirung einiger anderen damit in Verbindung stehenden Gegenstände beschäsftigt. z ö ; ö 1 6 noch festgestellten Kapitel des Budgets der Staats-Ausgaben verden Ew. Edelmögenden in Kurzem vorgelegt werden.
Derbe end lem ng Rieß hin) der Finanzen des Neichs und die Wie⸗ e n ant 3 gestorten Gleichgewichts derselben ist. fortwährend der d . ernsten Seorgfal Niederland wird seinen Verbindlich lig als elan 4 und seine Verpflichtungen, deren Erfüllung eben so hei— V ö nicht verkennen. ö. . auf bit Mit sihnder Letzten Berathungen hat Mich mit Vertrauen erfüllt die gefordert wem d Ew. Edelmögenden um 64 ungewöhnlichen Laslen,
V , . auf zweckmäßige Weise zu vertheilen. die nicht foto ohl , . lann keine ungemöhnlicht Last auferlegt werden, et mn ,,,, geliebter ältester Sohn, stets zu theilen be—Q
Mö ö 6.
n n, n, knsnp . weniger günstigen Einfluß auf die Hülso ellen? Menn ane g libr haben, wir besitzen noch immer wichtige aufsachtn, am bi ken mit ruhiger Ucberlegung die geeignetsten Mittel
( zum Besten des Staats zu verwenden, so fönnen
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wir bei Ordnung und Sparsamkfeit in der Verwaltung der Geldmittel und Regierung zu Gebote stehenden materiellen Kräfte scheinen hinzureichen,
unter der Veraussetzung, daß die Negierung durch die Eintracht des Veltes um die Bewegung in ihrer Geburt zu unterdrücken.
unterstützt wird, der Zukunft ohne ängstliche Besorgniß entgegensehen, ja, ; ;
. — . ö. 5 sre 5 11690 2 ö . h, ,,. des Allerhöchsten, sogar noch glückliche Tage mit Ver⸗ XX Paris, 13. Okt. Verspätet. In den spanischen Nord⸗Pro⸗ ; vinzen beobachtet zwar die Bevölkerung, in Erwartung der Ergebnisse ihrer gesetzlichen Schritte zur Wiederherstellung der Fueros, eine durch⸗ ruhige Haltung, aber unter den Truppen zeigen sich fortwährend puren einer höchst bedenklichen Stimmung. Als am Zten eins der den in Pampelona liegenden Bataillone des Regiments von Spa⸗ nien zum Exerziren ausrückte, kommandirte der Sergeant⸗Major der Grenadier Compagnie plötzlich Halt und ließ die Central⸗Junta hoch⸗ Venedig zu machen wünschte, schickte gewohnterweise seinen Paß nach leben. Die Soldaten stimmten in den Ruf des Sergeant Majors der österreichischen Gesandtschaft, um denselben visiren zu lassen. Er ein, und das militairische Pronunciamiento war auf dem Punkte, voll- erhielt zur Antwort, daß, da der Kaiser von Oesterreich zugleich standig zu gelingen, als die Offiziere des Bataillons durch ihre ver⸗ König von Dalmatien sel, die österreichische Regierung keinen Titel (einigten Anstrengungen es endlich dahin brachten, den Sturm zu be⸗ eines Herzogs oder Marquis von Dalmatien anerkenne. Man fügte sch wichtigen und den Anstifter des ganzen Lärms verhaften zu lassen. hinzu, daß der Hof von Wien in Betreff der fremden Titel den iber in die Kaserne zurückgekel fingen die Soldaten von neuem Grundsatz befolge, nur solche Titel anzuerkennen, welche die Erinne. An, Meuterei zu machen. Ein Theil von ihnen zog unter Geschrei rung an Schlachten zurückrufen, nicht aber solche, welche die Ein vor die in Des heiligen Martin, in welcher ein Bataillon des nahme und den Besitz einer zum jetzigen Kaiserstaat Oesterreich ge ourbon lag, um auch dieses für den Aufruhr zu gewin⸗ hörenden Provinz oder Stadt bezeichten. So z. B. würde man len, allein die Aufforderungen zur Empörung fanden hier taube . Die Ruhestörer begaben sich rauf nach dem Zuchthause,
1 Turin, 5. Olt. (A. 3.) Es ereignete sich vor wenigen Ta⸗ gen zwischen dem Marquis von Dalmatien, Botschafter Frankreichs an unserem Hofe, und der österreichischen Legation eine sonderbare Differenz, welche unser ganzes diplomatisches Corps nicht wenig be⸗
schäftigt. Der Marquis von Dalmatien, welcher einen Ausflug nach
den Titel eines Herzogs von Montebello in Oesterreich zulassen, nicht . . Hhth— aber die Titel eines Herzogs von Dalmatien, Treviso, Padua ꝛc. Die zu befreien; aber auch dies Unternehmen scheiterte österreichische Gesandtschaft ersuchte daher den Marquis, einen and , sesti in jenem Gebäude befindlichen Wachtpostens. ren Titel während seiner Reise durch die österreichischen Länder anzu Nach diesem zweiten Mißlingen entflohen die Aufrührer aus dem nehmen, widrigenfalls sie sich außer Stand sehen würde, ihm d i der Kaserne des Regiments von Spanien langte Visirung seines Passes zu bewilligen. Der Marquis stellte ö chen ie Energie der QOssiziere die Ruhe gleichfalls dagegen vor, daß, da er während seiner Reise durch das lombardisch wiederhergestellt. Der Sergeant-⸗Major ist am Aten nach kriegsrecht⸗ venetianische Königreich keinen diplomatischen Charakter annehmen wolle, Üih m-- Spruche auf dem öffentlichen Spaziergange de la Taconera
erschossen worden. An den drei folgenden Tagen wurde die Ruhe in Pampelona nicht mehr gestört. ;
Die Nachrichten, welche wir heute durch die Blätter von der Gränze aus Barcelona erhalten, reichen bis zum 4ten.
Unsere Lage, schreibt an diesem Tage ein Korrespondent des Phare des Porénsées von dorther, w jedem Tage bedenklicher. Die Stadt ist völlig in der Gewalt von Leuten, welche die Hefe des Volles bilden. Sie sind Herren unseres Lebens und unseres Vermögens, und Gott weiß was ohne die Anwesenheit des konsularischen Körpers, und vor allen Dingen des Herrn Lesseps, welcher sich durch sein früheres Auftreten und durch die un— . . ö . . J ermeßlichen Dienste, welche er der Einwohnerschaft geleistet, in eine hohe
Miadrid, 7. Okt. Der Tag der Eröffnung der Cortes Achtung gesetzt hat, aus uns werden würde. Indessen die Umstände wer— naht sich. Das Resultat der Wahlen, mit Ausnahme der Provinzen den immer verwickelter, und die Lage der Insurgenten kann sich so gestal⸗ B Corusia, Gerona, Huelva, Tarragona, der balearischen ten, daß ihre Missethaten keine mehr anerkennen. Es befindet
Barcelona, und der kanarischen Inseln, ist bekannt. Die Deputirten eilen der sich unter ihnen eine große Anzahl von Boösewichtern, welche nur einen Ausschweifungen zu begehen. Die
Hauptstadt zu, ünd binnen kurzem wird auch der Senat vollständig Vo wand verlangen, um d , , ⸗ sein. Unter den bereits ernannten Senatoren befinden sich der Her St zictet einen schrecklich 96 . , L auf allen Ge⸗ 9g . . Herzog J 6 . , , n. „Am (sten Clare, rng e; H guich und das leta, Niarquie von Falces, Marquis von . Deren Nada Fort Pio Feucht auf Lie von den Infurgenten besetzten rete Geschichtschreiber Colon's), Campuzano, Mata Vigil (Justiz Punkte der Stadt; sie warfen indessen keine Bomben, sondern nur Kugeln Minister unter Ofalia), Barzanallana (General-Zoll⸗Direktor), Onis und Granate Im Laufe jenes Tages wurden die meisten Stücke der (Ex-Minister), Tarancon (Bischof), Garelly (Justiz-Minister unter Aufrührer kampfunfähig gemacht, und am 2ten antworteten sie kaum noch. Martinez de la Rosa), die Generale Lopez Basios, Sanz, Figue Gestern feuerte nur Monjuich von Zeit zu Zeit. Wir erwarteten, daß, ras u. s. w. nachdem die Batterieen der Insurgenten zum Schweigen gebracht wären, Die Cortes sind zusammenberufen, um der aus einer Contre 9 —ᷣö ,, . aher , , r ,,, ResGb — 16 . ap 3m [ ö Pinas Sur ch 9 Aus ist nichts der Art vorgetdmmen, o as ns 1 die großte Jed V zzt. . ö . , von Kettengefangenen und Züchtlingen bewaffnen lassen. Sie macht ihre sten treten nun mit der Erklärung hervor, daß die einberufenen Cortes Anhänger glauben, daß cine Menge von Städten das Beispiel Barcelona's und alle von ihnen vorzunehmenden Handlungen und Beschlüsse un nachgeahmt haben und Amettler ihnen mit 16,600 Mann zu Hülfe zieht.“ gesetzlich, null und nichtig wären. Es dürfte nicht überflüssig sein, Nach einer anderen Korrespondenz aus dem Haupt-Quartier des asen ,,. ö e. ö. e nt, nn, nn zu General⸗Capitains it das Feuer der Belagerer bis jetzt ausschließlich „Nichtig und , Vl 3. . ö schr weiden ö , , ieh. . gerichtet e, e. n, , . es die angeblichen Cortes sein, falls sie zusammenkommen, und alle ihre ö . . der Kron-Domaine gehöriges Wohngebäude unter Akte, denn nach Vernichtung der Constitution und zertrümmerung aller J gelitten. . . ; . znstitutionen sind keine Cortés möglich, ohne daß die sonveraine Natjon . Von Saragessa sagt ein am ten nach Perpignan gelangtes Einberufüng, ihre Formen, ihren Gegenstand erkläre und dekretire. Gerücht, daß daselbst ein dreitägiger Kampf stattgefunden habe, in Denn die Nation hat auf eine imponirende furchtbare Weise die Central-— dessen Verlaufe ein Theil der Stadt in die Hände der Belagerer ge⸗ zunta ausgerufen, damit sie die Befugnisse ihrer Souverainetät ausübe, fallen sei, während die Insurgenten sich fortwährend in dem anderen amit sie alle Gewalten des Staates in ihren Händen vereinige. Denn Theile behaupten. .
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Die ver
die österreichische Regierung ihm nicht das Tragen eines Titels verweh k welchen er als Privatmann von Geburt aus zu tragen gewohn ie österreichische Legation bedauerte, von jenem Grundsatze ihre icht abweichen zu können, und der französische Botschafter sah si
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zuletzt gezwungen, den Titel eines Marquis Soult anzunehmen.
2 ( 1 1 ter diesem Namen, ohne ein anderes Prädikat auf seinem Passe, ist
d Non karg g 4abgereist
er vorgestern über Mailand nach Venedi
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sichtern gemalt,
1 diese sonveraine Juntg muß die ausschließliche Vefugniß haben die Ueber die Operationen Prim's und Amettler's erfahren wir heute . 96. , . . ö ö die öffen nichts neues. Die Behörden von Figueras haben sich dazu verstehen . . t ö pi tlf he lein ng k 6. ö. mphiren. 4 . . von 12, 00), Piastern auszuschreiben. die öffentliche Meinung wird triumphiren. Wir werden die Central Ju . Vie ranzosische Polizei scheint seit einiger Zeit mit verdoppelter installirt sehen, weil die Nation es will, und mit der erforderlichen Wi Streuge über den Regungen der karlistischen Partei zu wachen. Meh⸗— kraft verlangt. Wir (die Esparteristen) rufen sie mit aller Ergirßung unse— ene Agenten des Don Eagrlos, welche hier in Paris eine große Thä— res Herzens, mit allem Nachdruck unserer Üleberzeugung an, und indem wir igkeit zu Gunsten der Sache des Prätendenten entfalteten, haben dies thun, protestiren wir gegen Alles, was durch irgend eine andere Ge— die strenge Weisung bekommen, sich bei unverzüglicher Verbannung walt beschle ssen oder Lorgenommen werden sollte Wir berufen uns aus Stadt und Land aller ferneren politischen Intriguen zu enthal— auf 97. in . ö te nn,, Kw . ; f P . . ö - 5 * . 99 . , ö. e enbigste ö . 3 n ten. Auch soll der im Namen des Don Carlos geäußerte Wunsch, des Wolkes, damit sie die Zmmerglität und die BVerrätherei on diesem hel. daß mehreren Notabilitäten seines Anhanges die Reise nach Bourges denmüthigen Boden vertreibe. Möge diese so laut angerufene und so er⸗— erlaubt werde, von der Realer n ae sesen worden . . sehnte Körperschast sich bald darstellen, um unseren Leiden abzuhelfen, ,, die revolutiongire Energie zu erwecken gegen die Mißbräuche, . kö die sich der Entwickelung der Freiheit entgegenstellen, und gegen deren offene Ein h . oder verdeckte einheimische oder auswärtige Feinde; 1m 3 Geb 1de der C D. 7 2. * Constitution auf festen und bleibenden hn aufzurichten; um die Antwerpen, 6. 8 lt. Hie erste Rede bei der gestrigen Feier Geschicklichkeit des Henkers gegen die Meineidigen und Verrälther in zur Einweihung der Rheini ch⸗Belgischen Eisenbahn hielt, wie schon Bewegung zu setzen.“ erwähnt, der Bürgermeister von Antwerpen, Herr Legrelle.
Wer mit diesem Henker gemeint ist, wird man leicht errathen. „Vom heutigen Tage an“, sagte derselbe unter Anderem, „ist die große
Das Eco del Comercio, welches im Juni und Juli zuerst ,, fur Mags, on,, 5 Nordsee zollende, den Wahlspruch: Ministerium Lopez und Vollsährigkeit der Königin und , ö ,,, ,,. dafen, unsene stol- als Zweck der Bewegung aufstellte, erklärt nun ebenfalls die von den a tn me n nn nn,, Q
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— * 2 ' n 262 . w. Morgen auf unseren Luais gelandeten Waaren können am Abend Ihren Faortes 2 off onde Ne ss o 1 pio N ö its (G 1 ö 2 . ; N * d Ih Cortes zu treffenden Beschlüsse, und die Volljährigkeits Erklärung der Fabrflanten, Ihren Könsumenten überlisfert werden. Das Bedurfnif ent? iese wird indessen von ie ᷣ
2.
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Königin selbst im Voraus für ungültig. en fernter Absatzpunkte für die Produfte Deutschlands ist mit dem unseren Cortes ausgesprochen, und dadurch eine Lage herbeigeführt werden, identisch; wie wir ohne Kolonicen, wie wir von anderen Centren der Con— die allerdings mit den von einer gegen „die revolutiongire Energie“ sumtion, als den amerikanischen, zurückgestoßen, hat Deutschland ein Lebens⸗ und „die in Bewegung zu setzende Geschicklichleit des Henkers“ ge- Interesse an der En wickelung unserer transatlanlischen Verbindungen, sein richteten Contre- Revolution unzertrennlichen Schwierigkeiten zu kam Handel, seine Industrie werden, wie die unserigen, ihre Blüthe dem Wachs⸗ pfen haben, dagegen aber auch überwiegende Bedingungen der Be- thum derselbin verdan en, in,, wird nicht nur ständigkeit in dem erhabenen Gegenstande, welchen 'sie vertritt, Mor n, ie n. zwischen benachbarten Völkern bilden, sondern auch beider finden wird. Na, welche t, . Ich wiederhole, der jetzige Zustand Spaniens, so wie die provi⸗— K , ,,e/e, 686 sorische Regierung, ist das Ergebniß ciner Contre⸗Revolution, zu welcher in, . . . . z eben so mä chlige Gründe Veranlassung, gaben, als zu der in dem be⸗ . Mein Herr Bürgermeister! Ich danke Ihnen für das Verbindliche, nachbarten Portugal, durch einen Minister der Krone unternommenen. was Sie mir so eben'gesagt haben; aber ich begreife, daß diese Danksa⸗ Die höchste Pflicht der auf ungesetzlichem Wege errichteten Regierung gungen vorzüglich im Kamen meiner Vorgänger und der Ingenieure, welche besteht nun in der schleunigsten Herbeisührung einer möglichst gesetz dem Werke unserer Eisenbahnen ihre einsichtsvolle Sorgfast geschenft haben, lichen Lage der Dinge, durch welche allen Usurpationen der Weg ab— an Sie gerichtet werden müssen. Dieser Tag ist keine gewöhnliche Feier; geschnitten werde. Der gesunde Theil der Nation erblickt das Heil- er bildet eines jener Daten, die in der Geschichte der Nationen ausgezeich= mittel in der Volljährigkeits Erklärung der Königin. Was die An net bleiben. Dieses belgisch deutsche Fest, an welchem wir zwei Volker hänger Espartero's wollen, erhellt aus den obigen Worten des theilnehmen sehen; diese dreifache Eröffnungsweihe, welche Antwerpen, Lüt⸗ Espectador, das, was stets ihr Wahlspruch war Energie der Re ,,. . ö i. Schelde * Maas und dem Rhein begehen 9 volution und die in Bewegung gesetzte Geschicklichkeit des Henkers. . . . ,,,, 26 Daneben verlangen . die aus allen Kräften an den jetzt von ihnen sten , kon inte hei für ungültig erklärten Wahlen theilnahmen, mit Inbrunst die Central⸗ als Hafen des Zoll-Vereins und des Centrums von Europa einweihen. Die⸗ Junta, ohne anzugeben, in welchem Artikel der Constitution von einer ser Tag ist für den belgischen Handel das, was die Ereignisse von 1830 solchen Junta die Rede ist. Hätte die provisorische Regierung die für unsere Nationalität waren: unsere politische Unabhängigkeit ging vor Central-Junta einberufen, so würden dieselben Esparteristen über Hoch! 13 Jahren aus einer Unterwünfigkeit von mehreren Jahrhunderten ichen ig verrath schreien und nur die Cortes als rechtmäßige Gewalt anerkennen. hervor; und in diesem Augenblick begründen wir unsere ande ne , Zum Glück zeigt die Haltung der Nation, daß sie sich keines— gigkeit, die seit dem Verstage von Munster so oft untersocht wurde weges nach einem Zustande ul en, wie ihn die Esparteristen zu wünschen scheinen. Der centralistisch⸗esparteristische Aufstand blieb auf Barcelona, Gerona und Saragossa beschränkt, und die geringen, der
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das Gedeihen Antwerpens bedurste es der Freiheit der 9 leichten Zugangs zum deutschen Marlte. Es gelang der ah ern . schaft nicht, die Freiheit der Schelde aufrecht zu halten; die 1
Verwaltung opferte sie auf; das Kaiserreich machte sie nichtig,