Recesses, hier keine Anwendung finde, weil die inkriminirten Schriften nicht zur Verkleinerung der Stadt, oder Ter, in jenem Artikel speziell bezeichneten Behörden des Senates, des Ministeriums und der bürger⸗
D
lichen Kollegien) gereichen. Demnach sei eine Kriminalklage für be
gründet nicht zu erachten.
Es bedarf wohl nicht erst der Bemerkung, daß in jenem Er kenntnisse weder die völlige Vorwurf-Freiheit der, in jenen Pamphleten angegriffenen Behörden und Individuen, noch auch die größere oder geringere moralische Sträflichkeit des Verfahrens der Angeklagten, verkannt worden ist. — In ersterer Beziehung glaubte das Niedergericht sein zu können, als sämmtliche Vertheidiger die ab und Privaten In letzterer Hinsicht wurde zwischen Hocker, gesondert, indem das Verfahren Jener sich einigermaßen entschuldigen lasse, dieser aber aller und jeder Entschul
um so kürzer sein solute Untadeligkeit der unumwunden anerkannt hatten.
den Angeklagten Jambers und anderentheils, scharf
; Behörden
angegriffenen
Wurm, einestheils, und
digung seiner näher charakterisirten Begehung entbehre.
Lübeck, 22. Oft. (N. ; e vom 21. d. M. liest man unter der Ueberschrift „die Ostseeblätt daß deren Herausgabe durch mächtige
—
1
oder veranlassen doch wir von guter Hand unterrichtet sind, ist die Wahrheit, dem die dem Herausgeber jener Blätter hier
erloschen war, auswärtige Regierungen, bei denen er un Konzession nachgesucht hatte, sich hier erkundigt Blattes, unter Beobachtung gesetzlicher Vorschriften, diesseits über kein Hinderniß entgegenstehe.“
m n , i ch
Paris, 24. Okt. Die Minister
sein, ob man die Kammern zum 27.
einberufen solle; doch glaubt die Pres
Bedenklichkeiten, welche für den ersteren dere Rücksichten siegen würden.
s Dezember oder zum ⸗
Die Prinzessin Adelaide ist fortwährend sehr unwohl, und ihr längerer Zeit hat
Ry
hr Zustand flößt lebhafte Besorgniß ein. Schon vor sie ihr Testament gemacht und, wie es heißt, zum Erben ihrer sämmt lichen Güter den Prinzen von Joinville eingesetzt.
Marschall Soult läßt seit seiner Rückkehr von St. Amand dem
verbreiteten Gerüchte, als wolle er sich von dem Ministerium zurück ziehen, überall widersprechen. Es scheint, einigen politischen Feinden des Marschalls verbreitet sich durch seine Anwesenheit am Staatsruder behindert
Thaͤtigkeit bei den Geschäften seines Departements.
A Paris, 24. Okt. Die Kolonial-Partei knüpft die aus schweifendsten Hoffnungen an die und Folgesätze der Sendung des
e Herrn Adolph Barrot nach Haiti. Sie zweifelt nicht daran, daß die Schuld-Mahnung Frankreichs, die allgemein und gewiß mit Recht als der unmittelbare Zweck jener
Sendung angesehen wird, ohne Erfolg bleiben werde, da die Zerrüt tung des Finanz-Zustandes des Landes
gen eben auf die Zahlungs-Unfähigkeit der Neger-Republik.
mehr als eine Stimme hat laut und offen ausgesprochen, daß die
Anerkennung der Unabhängigkeit Haiti's ihre Kraft, verliere, wenn der
Vertrag über die den ehemaligen französischen Pflanzern zu zahlende
Entschädigung von Seiten der emanzipirten Kolonie nicht erfüllt werde.
Die Konschuenzen eines solchen Satzes ergeben sich von selbst, und man darf
sich nicht wundern, wenn die Kolonial Partei nach jener Voraussetzung von nichts Wenigerem redet, als von einer französischen Expedition nach Haitt, welche das ehemalige Mutterland mit Waffengewalt wie der in den Besitz wenigstens eines Theils der Insel setzen solle. Es ist nun allerdings nichts weniger als wahrscheinlich, daß die franzö sische Regierung auf Wünsche und Hoffnungen dieser Art eingehen werde, aber es wird gleichwo¶ohl von Vielen für möglich gehalten, daß sie daran denke, sich auf dem Wege der Unterhandlungen in den Besitz irgend eines festen oder zu befestigenden Punktes auf Haiti, als Unterpfand der Forderungen Frankreichs, zu setzen. Ge wiß ist es, daß die Nachricht von der bevorstehenden Sendung des Herrn Barrot in Haiti selbst lebhafte Unruhe erregt hat, und daß man dieselbe dort als die Einleitung zu weiteren Schritten Frank reichs betrachtet, welche für die Sicherheit des Negerstaats gefähr lich werden könnten. Die neuesten Nachrichten aus Haiti zeigen, daß man der Ankunft des französischen Staatsboten nicht nur mit Spannung und peinlicher Aufregung entgegensieht, sondern daß man auch ernstlich daran arbeitet, sich für mögliche Fälle auf einem respek tablen Vertheidigungsfuß zu setzen. Wir halten indeß, ganz abgesehen von dem allgemeinen friedlichen und billigen Charakter der Politik des heutigen Kabinets der Tuilerieen, gewaltsame Pläne Frankreichs gegen Haiti für ganz undenkbar. Denn es ist für jeden Klarsehenden unzweifelhaft, daß die Anerkennung der Selbstständigkeit von Haiti ganz unabhängig von dem Versprechen der Entschädigungs-Summe
Lü b. 3.) In den hiesigen Anzeige ern
Hindernisse und Einflüsse unterbrochen worden sei. Dergleichen mysteriöse Annoncen bezwecken wenigstens unziemliche Verdächtigungen. Wie daß, nach ertheilte Konzession in Folge seiner Ankündigung, daß das Blatt auswärts erscheinen werde, eine neue haben und daß diesen zur Antwort ertheilt ist, „wie dem auswärtigen Erscheinen des all
ollen noch nicht einig darüber 9 ammnar . 7. Ignnnar e, daß die constitutionellen Zeitpunkt sprächen, über an⸗
als ob jenes Gerücht von worden, die fühlten. Obgleich der Marschall sehr gealtert ist, entwickelt er doch eine große
früheren oder späteren Ergebnisse
durch die neuesten politischen Ereignisse bekanntermaßen vollendet ist, und sie baut ihre Erwartun— Schon
erklärt bald jener und endlich sequenzen daraus entstehen.
Cambridge ist von gestern in
von dem russischen Gesandten Baron Brunnow und Gefolge
ö Maria von
besucht.
geladen und den Großfürsten festlich bewirthet.
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Entschädigung auch nur einmal die Rede gewesen. Hierin besteht aber der charakteristische Unterschied zwischen dem durch Herrn
Las Casas unterzeichneten Vertrage und dem Traktate von 1826, der
den Haitiern nur eine bedingte Unabhängigkeit zugestand, und der die
junge Republik deshalb in einem beständigen Gefühle der Unsicherheit
erhielt, dem die Regierung Ludwig Philipp's ein Ende machen wollte.
Ist aber Haiti ein für allemal ein völlig selbstständiger Staat, so ist
ein Eroberungskrieg, der keinen anderen Vorwand hat, als die Un en
fähigkeit, einer Finanz- Verbindlichkeit nachzukommen, nach allen he
kömmlichen Völker-Verhältnissen und besonders nach den heutigen An sichten von der einem jeden Staat und einer jeden Nationalltät ge Auf dem Wege der Unterhand
der gering sten Abtretung an ein europäisches Volk bestimmen lassen, dessen Nach
bührenden Achtung ganz unmöglich. lungen werden sich aber die Haitier ganz gewiß nicht zu
barschaft unfehlbar mit der Zeit die
1 schlimmsten beiführen würde.
XxX Paris, 24. Okt. Mehrere Blätter haben kammer von Vorwürfe darüber gemacht, daß sie ni legenheit des Abgangs des China mit Eifer ergriffen habe, um einen eigens Commissair mit Mustern der verschiedenen Lyoner Ind dahin zu senden, und durch ihn Erkundigungen ber diejenigen Artikel, für welch f jimmlischen Reichs ein vor die Lyoner Industriellen und Handelsleute z
er Handlungsweise. Sie
Lyon
einziehen
rtheilhafter Absatz zu hoffen wäre.
haben ihre
zu ihr
ihrer Seidenfabrikate nach na vielmehr als eine große Ungeschick lichkeit betrachtet haben. Denn die Chinesen, ein Volk, das weniger von der spekulativen Seite durch neue Erfindungen sich auszeichnet, dafür aber gleich allen Völkern, die auf gleicher Kulturstufe stehen,
fi 3
eine um so größere Gewandtheit in Nachahmung sindungen und Erzeugnisse besitzt, sind
fürchtetsten Konkurrenten auf den Märkten des östlichen Asiene Oceaniens, sondern selbst in
17 den beiden Amerikas. Der
kant von Lyon, der seine Stoffe nach New⸗Aork, Veracruz, Rio Ja neiro versendet, hat stets zu fürchten, daß er dort chinesische Seiden
2 1 2. J z . ? ⸗ ‚ 53251 * 2 N . wagren trifft, bestimmt, den seinigen Konkurrenz zu machen. Nur in
er Dessins ist er im Allgemeinen des Erfolges sichen. .
. suchten Gesc 8 dem einzigen Punkte der Neuheit und des ausgesuchten eschmacks ö
. . ö. 6 . J ,, zaf. J. —ᷣ nun seine Muster nach China schicken, so würde er Gefahr laufen, haben 1iden Handelsverbindungen mit dem Absatzwege nach Ländern, wo man
auch Lyons Fabriken
daher von den neu anzuknüpfe 9 2 .
himmlischen R
dieses Vortheils verlustig zu werden.
Reiche wenig zu hoffen. wegen ͤ —ĩ ihre Waaren verbraucht, nicht nach solchen, die selbst die nemlichen Erzeug
1.
nisse wie sie liefern, verlang Cuba Portorico und anderwärts gegeben, wenn nicht die ganze kom El * J 9661 -
) ; K IJ f 4 merzielle Politik Frankreichs den Abschluß, von Verträgen mit diesen n den
Ländern hinderte. Daß ein großer Theil des Uebels auch ir Declamationen einer Unzahl von Journalen liegt,
vom Handel, von Fragen der Industrie und des internationalen Ver kehrs überhaupt nichts verstehen, liegt außer allem Zweifel.
gelehrten National-Oekonomen kennen keinen höheren Lehrsatz, als zu kann, dagegen Alles mit Prohibitiv-Zöllen zu belasten, was andere Völker etwa auf den : sollten, und ihr aus
erzeugen, was man nur immer selbst erzeugen versuchen
französischen Markt einzuführen 1 sollten Geschrei übt
allen Ecken und Enden wiederhallendes und Einfluß genug aus, um selbst Uebertriebene eines solchen Systems wohl ihren besseren Absichten Vollzug zu geben. sie ganz allein produziren wollen, sie für den Ueberfluß ihrer Produkte im Auslande; sie wollen an Völker verkaufen, denen sie nichts abkaufen wollen,
7
einsieht, zu Nicht
Rohstoffe. Aber auch diese auswärtigen Völker produziren, haber ihre Manufakturen und verlangen daher Austausch. Dahin gehen deren Vorschläge, die man aber diesseits immer zurückweist. So
sich, daß ewiges Herumstreiten, Verlegenheiten bald dieser, ndustriezweige, Stockung des Handels und Handelskrisen 1
ie leidigen Tarifkriege mit ihren beklagenswerthen Kon
8 d
Grassbritanien und Irland.
London, 24. Okt. Se. Königl. Hoheit de seiner Reise nach Deutschland
Dover gelandet.
Kaiserl. Hoheit
l Rußland,
Michael von seinem übrigen e begleitet, hat auf seiner Reise nach Schottland den Herzog evonshire auf dessen durch die Gefangenschaft der Königin Schottland denkwürdigen Stammsitze Hardwick⸗-Hall kurzem Aufenthalt begab sich vorgestern der Groß
der Großfürst
8
.
Nach
fürst von dort nach Tamwooth, um Sir R. Peel auf dessen Sitze in Drayton gleichfalls mit seinem Besuche zu beehren. Sir R. Peel hatte eine auserlesene Gesellschaft von Notabilitäten nach Drayton
Gestern verließ Se.
von 60 Millionen an die ehemaligen Kolonisten erfolgt ist, da der die erstere betreffende Traktat ohne alle Bezugnahme auf die zweite ab gefaßt worden, und sogar unterzeichnet ist, ehe von der zu zahlenden
Verwickelungen her
ht die Ge Herrn von Lagrenée als Botschafter nach dazu erwählten ie⸗Erzeugnisse zu lassen ze auf dem ausgedehnten Markte des Alle n guten Gründe
. JJ würden die Versendung von Mustern
fremder Er nicht allein schon jetzt ihre ge
s8 im Seidenfabri
Würde er
en sie, und solche Märkte wären in Rio Janeiro,
ö
i deren Redacteure 1
D 1ese
leider Macht die Regierung, welche das hindern, genug, daß verlangen auch noch Absatzwege
a . außer hoͤchstens fing
Kaiserl. Hoheit Drayton-Manor, um sich über Birmingham nach Worcester zu begeben.
Der Schatz-Kanzler Herr Goulbourn und der ehrenwerthe Herr Law, Recorder von London, sind nach Cambridge abgegangen, um als die Repräsentanten der Universität im Parlamente bei dem bevorste henden feierlichen Empfange der Königin dort gegenwärtig zu sein.
O London, 21. Okt. Die eben angekommenen Nachrichten von China sowohl als Indien sind unbedeutend, wenigstens in Bezug auf Politik. Die Ratificationen des Friedens sind ausgewechselt wor den, und die chinesischen Behörden scheinen um so mehr geneigt, red— lich gegen uns zu verfahren, als sie ohne Zweifel eingesehen haben müssen, wie angelegen unser Geschäftsträger es sich sein läßt, unsere Handelsleute und Schiffer in guter Zucht zu halten.
Mit Afghanistan haben wir freilich nichts mehr zu thun; doch ist es angenehm, zu erfahren, daß der heimgekehrte Dost sein wildes Volk wieder mit seiner alten Kraft beherrscht. In Sind ists ruhig; und die Sikhs scheinen uns, wenigstens für den Augenblick, keine Gelegenheit geben zu wollen, uns in ihre Angelegenheiten zu mischen. Doch zieht Lord Ellenborough an ihrer Gränze ein Beobachtungs orps zusammen, welches der tapfere und kluge Nott befehligen soll. Daß er ein anderes, unter Gough, der sich in China seine Lorbeeren erworben, am Indus aufstellt, scheint eher in der Ordnung. Aber, wie die Verhältnisse in Indien einmal stehen, ist wohl dort kein fort währender Friede zu erwarten.
In Irland fährt die Regierung zwar fort, ihre kriegerischen ßregeln sowohl durch Vermehrung der Truppen, als Verstärkung Zuartiere weiter zu entwickeln; aber sonst begnügt sie sich da en „Monster- meetings“ ein Ende gemacht zu haben. Da sie
Repeal⸗-Verein für eine Verschwörung erklärt hatte, so
elum
hätte sie leicht dessen Versammlungen überhaupt verbieten können, und vürde die Minister für Alles, was sie dabei übe as Geseßz hinaus gethan haben mochten, von aller Verantwortlich
911.
eit freigesprochen haben. Aber sie zieht es weislich vor, dem Ge setze seinen Lauf zu lassen und den Verein erst dann aufzulösen, wenn ein Gericht denselben für gesetzwidrig erklärt haben soll. O'Connell hat demnach nicht nur Gelegenheit gehabt, den dubliner Stadtrath seinen Tadel über das Verfahren des Lord-Lieutenants in der Ve zögerung der Bekanntmachung des Verbots der Versammlung bei Clontarf aussprechen zu lassen, sondern auch seine wöchentlichen Re peal-Versammlungen wie gewöhnlich zu halten. Daß er aber jenen Ausspruch erhielt, war leicht vorauszusehen, da nach der Corpora tions-Reform die große Mehrheit des Stadt- Raths von der Masse gewählt wird, welche meistentheils katholisch ist. Doch gab die Ver handlung darüber dem kühnen Orangisten, Professor Budd, welcher in dieser Versammlung die protestantische Minderzahl vertreten hilft, Gelegenheit, eine zermalmende Rede gegen O'Connell zu halten. Dieser hat inzwischen für gut gefunden, seine neue Idee, sich mit den gemäßigten englischen Chartisten und vielleicht einem Theil der ir ländischen Whigs in der Forderung von Provinzial- Parlamenten zu vereinigen, wieder fahren zu lassen. Entweder hat er gefun den, daß diese neuen Alliirten nicht zahlreich genug waren, um ihm die verlorenen Kräfte wiederzugeben, oder man hat ihm mit einem Abfall seines bisherigen Anhanges in Masse gedroht, wenn er die Forderung der Auflösung der Union und gänzlicher Unabhängig keit fahren ließe. Es soll also hierbei bleiben. Doch schreit er im mer fort, in Wort und Schrift: Ruhe! Friede! Es komme, was da 5
wolle, mein Prozeß ende wie er wolle, so regt keinen Finger! Fre 1
.
lich ist es schwer, diese Friedens gung aller alten Vorurtheile, alles verjährten Hasses gegen die Eng
seinen ewigen Drohungen mit physischer Gewalt, wobei er sogar den Weibern eine Es ist, wie der Examiner rich
tig bemerkt, dem Herzen Krieg und der H Frieden predigen. ;
/ — * 2 . *
Die Wahl der Stadt London ist entscheidend: es ist ein Sieg 86 N chr 15n . 3 x. 8ersols 61 . ; der Anti⸗corn⸗law-league, der derselben viele andere Siege ver s wird. Das gestrige Morning Chroniele zählt alle die
9
auf, welche für Baring thätig gewesen; und ich kann Sie
versichern, daß hierin nichts übertrieben ist. Nimmt man noch dazu, daß Baring sich durch seinen Charakter sowohl als seine Persönlich keit selbst bei seinen Gegnern beliebt zu machen wußte, und daß abgeht, was einen Mann popolair machen könnte, daß
fremde Einmischung d wirklich vielen Bürgern
muß der Sieg nur vollkommener betrachtet
e Juden ließen sich nicht durch den Sabbath vom Stim
kamen vielmehr in Massen und stimmten fast alle Dies läßt sich freilich schon daraus erklären, daß dieser ͤ
1 zertheidiger ihrer Emaneipation ist.
ein entschie
. Okt. Ihre Majestäten Monats von ihrer 9
werden in den
nach Paris
ersten
Tagen des nächsten Reise zurück⸗ erwartet.
Der Moniteur veröffentlicht in seinem amtlichen Theil den
zwischen Belgien und dem Großherzogthum
rtrag in Betreff gegenseitiger
unterm 24. August d. J. Luremburg im Haag abgeschlossenen Ve ie hülfsbedürftigen Untertha nterstützungs- und Unterhalts⸗
Abzahlung der von beiden Seiten für d 8 s * d
16 Do osldo 214 21 ya osr sso ie nen der beiden Länder vorgeschossenen Un
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nichfaltigkeit des Kostüms ruft hier einen angenehmen Farbenwechsel her vor, während in der ungeheuren Menge der aus allen Ständen zusammen gesetzten übrigen Zuschauerschaft der schwarze Frack vorherrschende Tracht
ist, Hier sehen wir unsere eminentesten Beamten und Gelehrten, Staats männer und Künstter, Aerzte und Komponisten, Dichter und Maler (darun
ter Krüger selbst), Plofessoren und Bildhauer, Philosophen und Jour— nalisten, die notabelsten Kaufleute und Professionisten, wie sie leiben und leben, jeder in einer anderen Sitution und Position. Vom Polizei- Präsi⸗ denten biz zu den wachehaltenden Sergeanten und Gendarmen ist das ganze, k , . Beamten. Personal genau aufgenom den senken ihien l di e gin al fleißig ausgemalt. Die Invali— , e,, Cum Nührung. . Auch Landleute fehlen nicht, und durf n. ung einer Feier nicht fehlen, deren Bedeutung allen Unterthanen galt und von einem Köni f . se n, . ö ; Könige ausging, der sich schon als Kronprinz mit Eifer und Energie der Inieress— ,, n nommen. Interessen des Bauernstandes ange⸗ där do di Fer ) 3 ö. , 8 , as Musée de Ver nilles d die Historien⸗ und Schlachtenmglerei durch die großartigen Gerl lle u Und die Historien so lebendigen Aufschwung nimmt, ist n en ü eien Ddeorgte Rerngt erfreulicher Beweis, daß das Talent für diefen 26 . das Krüger sche ein auch unter uns lebendige Früchte treibt, sofern n 4 Zeig der Kunst . wie die hier bewegte, geboten wird.“ . h Noch verdient der überaus schöne Rahmen des ldes hen, Erwähnung. Er trägt an seinem Fuß die . a h er n e ten und mit edeln Steinen verzierten Worte „Dies Ja ist K. das große Königliche Wappen und zur Seite die Wappen der sechs 9 . vinzen. Die Embleme sind kunstvoll ausgeschnitzt, und das ha, ö dem hiesigen Bildhauer Heri Holbein nach einer Zeichnung des nn fessors Strack gefertigt) macht einen höchst freundlichen Eindruck, dem man sich um so williger hingiebt, als man nicht genug sein Bedauern darüber aus sprechen kann, daß die Holzschnitzkunst, welche im Mittelalter so viel Schönes in Kirchen und Burgen zu Tage förderte, jetzt so sehr danieder—
wm, , mem e. e 1 1 — —
liegt, daß man die Antiquitäten dieser Kunst mit Gold aufwiegt, statt besähigte Talente zu ermuntern, in ihr neue Bahnen zu betreten.
5 S. B.
da Wien, 17. Olt. Die Zahl der Fremden hier ist sehr groß, durch
die leichteren Verbindungen hat sie in der letzten Zeit, und besonders in die
sem Jahre, gewaltig zugenommen, und wer ein Unterkommen in der Stadt selbst sucht, sindet es oft nur mit großer Mühe. Wenn auch der Hotels in der Stadt nicht wenige sind, und diese zum Theil sehr große Ausdehnung haben, so entsprechen sie doch nicht dem Bedürfniß, und viele sind genöthigt, in der Vorstadt Wohnung zu nehmen, wodurch sie in jetziger Jahreszeit sich manchen Un— bequemlichkeiten aussetzen. st und öfters starke Regengüsse hindern an Ausflügen in die reizende Umge
Der Winter ist vor der Thür, trübes Wetter
* h
bung Wiens, obwohl wer Baden in diesen Tagen sah, bei dem bunten Farbenspiel des herbstlichen Laubes das herrliche Thal in eigenthümlicher Schönheit erblicken konnte. faltet, ist freilich jetzt keine Spur mehr, Promenade, Salon und Theater stehen öde und verlassen.
Von der Pracht, welche Baden zur Kurzeit ent—
Die langen Abende treiben nun wieder in das Schauspiel, dem der
Wiener überhaupt sehr hold ist, doch ist er mit dem jetzigen Zustand dessel ben nicht ganz zufrieden, und wie es scheint, hat er hierin Recht. mag über Raimund's Zauberspiele urtheilen, wie man will, daß sie an Erfindungskraft und sittlichem Gehalte hoch über dem stehen, was jetzt an Neuem hier in den Theatein der Vorstädte produzirt wird, sieht jeder Mensch von gesunden Sinnen, und das Publikum hat noch richtigen Takt genug, das absolut Verwerfliche kräftig von sich abzuweisen; Stücke gestern Abend in dem Leopoldstädt'schen Theatengänzlich durch,
Man
so fielen zwei neue
und in der That waren sie eben so abgeschmackt als gemein. Da aber das Neue und Eigene so wenig Erfolg verspricht, hilft man sich mit Uebersetzungen aus dem Französischen und mit endlosen Reprisen älterer Lokalstücke, denen man längst die Ruhe hätte gönnen sollen. Rur das Burg-Theater be—
hauptet einigermaßen eine würdige Stellung, obwohl man auch an ihm Spu ren des Verfalls bemerken will. Die italienische Oper ist noch nicht er— öffnet, doch ist die Erwartung auf dieselbe, da die Musik und süßen Kehlen der Italiener hier noch mehr Freunde zählen, als bei Ihnen, sehr gespannt.
Die Kaiserliche Gemälde⸗Gallerie, wie das Antiken-Kabinet sind in dieser Zeit wegen Reinigung und baulicher Aenderung der Lokalitäten den Blicken des Publikums entzogen, desto lebhafter ist es in den Räumen der Kaiserlichen Hof-Bibliothek. Von 9 bis 2 Uhr findet man die Tische des großen Lesesaals stets besetzt, und auch die reichen handschrift lichen Schätze werden fleißig benutzt. Vornämlich sind die für die Geschichte des deutschen Mütelalters wichtigen Manuskripte jetzt wieder Gegenstand der sorgfältigsten Durchforschung gewesen. Dr. Pertz und Dr., Böh-— mer haben für ihre großen wissenschaftlichen Arbeiten hier wieder reichlichen Stoff gefunden. Hr. Pertz hat sich leider nur kurze Zeit hier aufhal— ten können, Dy. Böhmer, der sich etwas länger verweilte, hat uns heute auch verlassen. Die Unterstützung, welche derartige Studien zur Aufhellung unserer vaterländischen Geschichte bei dem Beamten Personal der hiesigen Bibliothek finden, ist die bereitwilligste, welche man sich vorstellen kann. Unter den Beamten befinden sich Männer, welche mit unserer Geschichte auf das innigste vertraut sind, und welche durch wissenschaftliche Behandlung einzelner Theile sich einen ehrenvollen Namen gemacht haben, wie von Kas rajan und Birk; Kopitar, der auf anderen Gebieten sich den Ruhm eines der ersten Gelehrten unserer Zeit eiworben hat, begünstigt diese Stu— dien durch alle die Mittel, welche ihm seine Stellung an die Hand giebt.
Nicht nur für den Freund mittelalterlicher Sprache und Kunst, sondern für einen Jeden hier ist es ein Ereigniß, daß man den mächtigen Stephans— thurm, das Wahrzeichen Wiens, jetzt wieder frei in seiner ganzen Hoheit und Majestät erblicken kann, und daß die Gerüste, welche ihn seit Jahren umkleideten, gefallen sind. So hat man denn auch hier auf wahrhaft wür— dige und edle Weise dazu gewirkt, daß die großen Werke unserer Vorfahren bewahrt und der Zukunft überliefert werden, damit die Nachkommen an ihnen sich erheben und erbauen, wie wir und viele Geschlechter vor uns sich an ihnen aufgerichtet haben.
Der Senat genehmigte heute die Wahlen der Provinzen Cuenga, Salamanca, Castellan de la Plana und Lerida. derer von Saragossa widersetzte sich Herr Campuzano, weil die Wah— len nicht in der Hauptstadt der Provinz stattgefunden hätten. Allein der Senat entschied sich für die Gültigkei vinz Madrid wurden von Herrn Campuzano angefochten, weil die hie— sige Provinzial⸗Deputation von der Regierung eingesetzt worden wäre.
Generalissimus gegen die rechtmäßig eingesetzte Regentin gerichteten Beide wurden, wie jene, unter dem Vorwande der Nothwendigkeit der Entfernung auswärtigen Einflusses und der Be⸗ er Königlichen Gewalt unternommen. die spanischen Anarchisten in der Erhebung der erblicken, auf ihrem Vorhaben, den Thron um ief des berüchtigten Paxa unta von Barcelona, aufgefangen, der sich nach Er schreibt an die Junta von Gerona, ache der Völker och der Kirchen
Vertrag ist am 3. Oktober vom Könige der Belgier vom Könige der Niederlande ratisizirt worden. die Auswechselung
childerhebung. Gegen die Gültigkeit
Tage fand auch der Ratificationen ö 7
Es ist daher nicht befremdend, Auch die Wahl Hellenen einen Grun zustürzen, zu beharre rols, Mitgliedes der Perpignan geflüchtet hat. sie möge nur stand in Spanien selbst keinen Anhalt finde, so hätte sich staat erhoben, und der König von Griechenland wäre in einer Nacht gezwungen worden, die Form der Regierung zu ändern.
Die Cortes wurden gestern durch Verlesung die Anzahl der gegenwärtigen Senatorer Deliberationen ff Kommission Herren Garnica,
der öffentlichen Arbeiten macht bekannt, daß en der Pro⸗ Sltober an die offenen Waggons auf den Eisenb
und während des ganzen Winters nur bedeckte
Ministerium ei Man hat einen B rückgezogen Me B Herr Campuzano kündigte darauf an, da sidenten eine Interpellation in ff und Saragossa richten werde. Im Kongresse der Deputirten len niedergesetzte Kommission sehr vieler Provinzen vor.
Minister Prã⸗ von Barcelona
Prinz von Capua ist mit Familie und Gefolge hier ange⸗ ß er an den
hiesige Musik⸗Gesellschaft e“ dem preußischen Gesandten, Herrn von Arnim, ie zur Prüfung der
großen Harmom ihr Gutachten über die Wahlen
eine Serenade. K 8 p an ien ines Dekretes er⸗ Madrid, 16. Okt. vermehrt sich seit einigen Tagen. ihre Vorsichts⸗Maßregeln, so wie rerisches Geschrei steigert. Dürfte man dem Espectador Glau ben schenken, so hätten sich bereits alle wichtigeren für die Central⸗Junta erklärt, und die sogenannten bem Ausbruche des Sturmes hier in Madrid wußten, würden binnen weniger Tage in einem allgemein ihren Untergang sinden.
er Kongreß der
. rtugal. zur Prüfung der 9
nheimliche der Militair⸗ B
revolutionaire
ernannte heute die A. Lissabon, 12. welche besonders lkerung der Gränz-⸗Bezirke nt der verderbliche Schmuggel⸗ z Alle der Gränze he liegenden Städte, ja mitunter selbst kleine die zu dieser Art des Verkehrs die hauptsächlich in englischen Fabrikaten aller die Baumwollen-Gewebe den ersten Platz nen 1. Die großen englischen und zum Theil auch zrtugiesischen Häuser hier und in Porto führen dieselben in Quan é Portugal selbst weit übersteigen,
Presse ihr auf den Uebeln,
n einwirken, nim
unternommer
jetzt vorzubeugen vollkommen
aufgeboten wird, wahre Niederlagen fü
amn 8isl 21182 on Gibraltar
es, das Provinzial-Regiment von Segovia, welches zwei Stunden von hier kantonirte, wäre eigen mächtig nach jener Stadt aufgebrochen, und ein ie man ihm nachschickte, s Gewiß ist, daß gestern den Thoren gelassen wurde, und ten daran arbeiten, die durch den verdoppelten? daten zu einen —̃ deren Zahl sich auf 3000 beläuft, wurden der getrieben, als sie sich versammelt hatten, u ꝛ ie Regierung zu unternehmen.
Gestern hie
Belagerungs Abtheilung Kavallc g ätte sich dieser Bewegung angeschlos Erlaubniß aus aß die Ruhestörer aus enst ermüdeten
Privatbriefe den Bedarf i
sollte von dort Bestimmung
ꝛ ö. deren Einfuhr natür⸗ lich nicht gehindert, da der größte Theil davon wirklich verzollt wird, Staatsschatz Portugals also nur dabei gewinnt, und was die ann weiter wegen des Absatzes damit anfangen, darin
Einschiffung der Ernennung
s⸗ s 29 zun (S9 neral orgestern gewaltsam ause! U n (nergdl
n eine gemeinschaftliche anische Studenten
zu der Regel sind s In der Regel sind stie
Bewegung gegen sind nicht mit deutschen zu vergleichen. leben von Stiefelputzen, als Barbiere, Bediente oder Be en sich öffentlich als das schmutz übertrieben nun auch alle diese Gerüchte den Umwälzung sein mögen, so fühlt doch gewaltsame Krisis herannaht. der Revolution eingriffen, nicht stark genug sind, um den lben zu hemmen, so werden sie unfehlbar mit ihr fortgerissen werden, und die Bewegung wird nach irgend einer Richtung hin einen neuen Schwung erhalten. Regi rung, denen man in manchen Blättern (s. z. B. Umschwung in Spanien“ in der Beilage der Augsb. 7. September) „kleinliche, würdelose, nicht zu sätti gende Rachsucht“ gegen die Besiegten Schuld giebt, haben so gehan delt, als ob die Herbeiführung einer esparteristischen Reaction ihre Die Minister, sämmtlich früherhin zu den eifrigsten Herr Frias war sogar neben Espartero haben nicht nur alle wich
iuser haben nun in den Gränzorten, wohin sie die schaffen lassen, förmliche Commissionaire unter allerlei Titeln, lässige Leute, die ihre ganze istenz auf den Schmuggelhandel gründen, über die Gränze schaffen oft nur zum Schein und mit Ein⸗ verständniß der Absender eine gewöhnlich aus nicht vielen Ballen ohne besonders hohen Werth bestehende Ladung den spanischen Gränzzollwäch— die Hände, so gehen dagegen zehn andere von weit bedeuten⸗— indert, und meist mit Wissen derjenigen, welche deren ng verhindern sollten, über die Gränze und gelangen so unangefoch⸗ un die spanischen Gränzzollwächter sind schlecht besoldet, erhalten nicht einmal den ihnen ausgesetzten Sold richtig ausbezahlt und sind so, fast nothge ñ stenz möglich zu machen, der Bestechung, die denn auch reichlich geübt wird, und außerdem sicherer und mindestens eben so gewinnreich, dabei minder gefahrvoll für sie ist, überall zugänglich. . ahren einigemale die Gränzlinie von einem förmlichen Truppen Kordon dicht und zahlreich besetzt war, konnte man es nicht dahin bringen, das Schmuggelwesen ganz auszurotten, da, wenn auch nicht och auf vielen Punkten, die Soldaten nicht nur, sondern auch fiziere, durch das lockende und von ihrer eigenen Regierung o unregelmäßig gespendete Geld sich ge—
gste Gesindel dar. ifgabe es ist, zaaren durch ver Deshalb ließ
Regiment umzingeln.
Fällt auch manchmal,
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. 8 molch'⸗ diejenigen, welche
Verschworenen
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provisorischen „Der jüngste ö
ie Mitglieder
gemeldete Gerücht, al ten an den Ort ihrer Bestimmung. ovia eigenmächtig aus seiner chen wäre, weist sich als Regiments erklärt heute vären vom besten Geiste beseelt von dem Dorfe Cha hier, marschirt. heute triumphirend die Nachricht mit, Junta proklamirt. des Innern hatte durch ein ltät aufgehoben.
3 n
Kantonnirung ungen, um nur ihre Exi⸗
en nach letzterer Stadt aufg kommen unbegründet aus. D J hiesigen Blättern, seine wären auf Befehl ach Hertalega, Der Espectador Salamanca Sache verhält sich Dekret die dortige medizinische richt von dieser Verfügung nach Salamanca gelangte, entstand große Unzufriedenheit, und am 14ten Nachmittags trat die National⸗Miliz unters Gewehr.
Aufgabe wäre. Selbst als in den progressisten gehörend, Mitglied der provisorischen Regentschaft il-⸗Aemter mit ihren früheren Parteigenossen besetzt, sondern auch die gerechten Ansprüche der würdigen Staatsdiener, welche für Moderirte gelten, zurückgewiesen. Der Kriegs-Minister hat allerdings Offizieren von zuverlässigen Gesinnungen bei der neuen der Armee den Vorzug gegeben. setzung wohlerworbener Rechte statt; denn sämmtliche Generale, die zem Er-Regenten treu blieben, wenn sie ihm gleich keine zurückgezogen oder in Catalonien durch den Kriegs-Minister Serrano begünstigt.
Folge dieses Systenis der Minister ist, daß kein Civil⸗Beamter i gehorcht, daß vielmehr alle im Interesse ihres ehemaligen Herrn sich die Verschwornen hoffen dürfen, bin— s so eben gedämpften ie Zoll-, Post
die Central
Organisation sparsam und
fand aber keinerlei Zurück⸗ winnen ließen.
ieser Zustand der Dinge wird so lange fortwähren, bis Spanien n seinem unmöglich durchzuführenden absoluten Prohibitivsysteme erträge auf ein vernünftiges, den Schmugglern lockende Aussicht auf bedeutenden Gewinn entzie⸗ hendes S llsystem beruhend, mit den auswärtigen Nationen, selbst im Interesse seiner Staatsfinanzen abgeschlossen haben wird. 1 er mit englischen Fabrikaten aber gesellt sich auch noch der Schmuggel herüber mit den reichlichen Naturprodukten blutigen Konflikten
die Milizen im Zurücknahme der Verfügung dieses aufgesetzt war, begaben
92 9 * 111 251 ö Bewegung eine
eigenmächtie an und versprach, ein g zu befördern. die Milizen in ihre Wohnungen zurück, ohne daß die
politische Far
ns Ausland begeben. ; Aufruhrs schwin etzt gegebe ganz besonders angenommen s Aufrührern s jetzt keinen An verbreiten, Allein die Einwohner verschlossen Kolonne sich zurückbegab. z Bewegung ausgebrochen.
Zu dem Schmuggel hinüb
gegen sie verschwören, und daß nen kurzem als Sieger pronunciamiento's von Almeria standen und Steuer-Beamten, und das Ayuntamiento. villa stand ebenfalls auf Seiten der Aufrührer. Erscheinungen der Aufmerksamkeit der us dem Benehmen der diese selbst an einem neuen Pronunc . ? Ein der Central-Junta arbeiten. Flugblätter, deren aufrührerische Tendenz in keinem Staate der Welt geduldet werden würde, erscheinen Regierung und werden den Espartero verstand die Preßfreiheit so, ie Versendung aller
worauf die er Gefe politico, Der Gefe politico v Natürlich können solche
nicht entgehen,
7 . Schluß an 3 nister den Schluß ziehen
sich Niemand darüber wundern, nisse kennen zu lernen Gelegenheit gehabt hat. zwischen einer Bande spanischer Schmuggler von nahe an 300 Mann daraus ersehen, wie die Sache wahrhaft ins Große
und einer Abtheilung portugiesischer Scharfschützen zu einem förmlichen Gesechte bei einer solchen Expedition. ihnen sogar, über diese Letzteren die c diese Verstärkungen erhielten und dann ihrerseits die si Das ministerielle Blatt, ga ao, giebt darüber folgende Mittheilung ihres Kor⸗ 30. September:
nur einigermaßen die Verhält⸗
var noch am 15ten ßen Kürzlich erst kam es
von dort mit 600 ien ausgerückt war,
Mann Infanterie und zwei Sch! ö. ĩ Sie mögen Corußia herrschte am 11Iten, in Lugo am 13ten Ruhe. betrieben wird ö ein Komplott entdeckt, wel
ieral-Capitains und seiner Stabs⸗Offiziere Zeit gewarnt, stiegen zu Pferde, und haufenweise gegen die Wohnung des
villa wurde am
Ermordung des G
berhand zu be—⸗
2
den Augen len er
⸗ zurückzuziehen. aller Blätter gestattete, aber Die jetzige Regierung, nisch verschrieen wird, verschmäht es, Der General Narvaez begrei
abermals ein Vorposten-Scharmützel der belagernden Truppen beläuft sich bereits auf S800 Mann Kavallerie. ffizieren gefangen genommen der Division Martell's haben sich unter worfen und sind in Tortosa angelangt. Es heißt, auch er selbst wäre gefangen dort eingebracht worden.
Der General Narvaez hat den schweiger, der früherhin in der Legion von Porto diente) zu seinen Adjutanten ernannt.
diesem Kuns
charfschützen mit 40 Mann Reiterei sind in Castro⸗ ia, welche die beiden Länder von einander scheidet) kkehr von einem Angriffe, den sie bei Monte Mor chmuggler machten, welche eine Ladung Schmuggelwaaren Sie nahmen den Schmugglern deren diese eine Abtheilung Artillerie beraubt hatten, nebst sechs mit Taback Mehrere von den Schmugglern wurden verwundet, t Reiterei; dem Oberst (welcher die Truppen eines lief in dem Wirrwarr des
9000 Mam
ind nach Tu iese nur noch mehr herabsetzen würde, wenn er, wie der vertriebene Regent die ie Stelle der gesetzlichen Beschränkung setzen woll
Auch die jüngsten Ereignisse von Griechenland kommen s den Spaniern spanisch betrachtet, dem Aufstande von la Granja und der vor
dela abgeführt.
Mo (Some rohe Gewalt an . . . beladenen Maulthieren. zersten Gärtner (einen Braun—
befehligte) wurde sein Pferd getödtet, un
Espartero a
auch gern schöne Thiere und Vögel von merk⸗ zweiten und drittenmal, ja, wer sollte sich nicht eigent- solchen Anblicks freuen, wenn er ihn täglich haben Sehenswürdigkeiten sind hier noch manche. des neuholländischen Kasuars und ein indischer gleich daneben, ein und besonderer Frische der rosenrothen Fär— bung, das prächtige Zebra vom vorigen Winter, die weißen Llamas, as Lori-Pärchen (Stenops!), dessen angeblich unerhörte Neuheit gegen die anderen Novitäten nun wohl verschwinden und keinen Wortstreit mehr Immer Ruhmes genug, daß Herr Schreyer diese zarten Wesen so lange kräftig und munter am Leben der Leopard, die Hoänen, das Armadillo und die Riesenschlangen sind nicht nur am Leben er⸗ halten, sondern, wie mir scheint, besser im Stande, als je zuvor. Endlich die Menge von Papageien und Affen, die der Käfig⸗Gruppe zur Ausfüllung und Staffage dienen, von denen aber, was die letzteren betrifft, Herr 8. auch noch den wesentlichen Nutzen zu ziehen versteht, daß sie die anderen Denn in der That, ohne die Künste der fleißigen Tänzer und Kunstreiter, die Herr S. spät Abends produzirt, wenn seine übrigen Thiere der Ruhe pflegen, wäre es nicht möglich, so viel Kostbares zusam- menzubringen und beisammen zu halten, wie wir hier neben einander sehen und so manche schwere Summe zu verschmerzen, wie im vorigen Winter mit dem Tode der beiden schönen bengalischen Tiger und des Rhinoceros verloren gegangen ist. Es bedarf solcher Passion für die Sache, um so Bedenkliches zu unternehmen und durchzuführen, und wenn Einer das ver mag, so verdient es Anerkennung, zu welcher ich denn unser, Sinne für Kunst- und Natur-Anschauung begabtes Publi fordere, daß sich dieselbe durch zahlreichen Besuch de Menagerie bethätigen möge.
diö Fesfé genannt werden könnte, d sie besitzt drei Arten Marken betraten. diesen Namen Denn wenn man ihn mit dem bialowieczer Urwald stam kaum einen erheblichen Unterschied finden.
Der 15. Oktober ist auch hier von den Preußen, meist jüngeren Män nern, die das medizinische Studium hier versammelt hat, in treuer Anhäng lichleit und Vaterlandsliebe gemeinsam gefeiert worden.
Unter diesen tragen mag, Ein Pärchen vergleicht, die aus wird man auf den ersten Blick wohl Aber es ist eine andere Art, die Bisen der neueren Namen-Register) von welcher ein Exemplar schon vor 25 Jahren im pariser Pflanzengarten lebte, das Cüvier Seitdem sind mehrere nach England gebracht, von welchen die— Am meisten haben aber die trefflichen Nachrichten und die schö— nen Abbildungen, welche der Prinz Max von Neuwied von diesem ameri Stier bekannt machte, zu dessen Berühmtheit und zur Erhö hung des Inteiesse, das er herausfordert, beigetragen. Nicht minder neu und merkwürdig ist der schwarze g der Kontrast der dunkelen Färbung und der blitzenden Augen den Ausdruck von ungezähmter Wildheit noch verstärkt, der selbst beim Leopard und der es Pelzes gemildert wird.
Exemplaren des Museums G . . K Pelikan von seltener Größe Die Menagerie des Herrn Schreyer, . l, . welche seit einigen Wochen in einem eigends dazu gebauten Raum auf dem Exerzierplatz zur Schau steht, verdient die Aufmerksamkteit des Publikums in einem höheren Grade, als ihr bis jetzt (wohl auch in Folge der Entfer nung von der Stadt und der späten
amerikanische,
in den Zeitungen zu Wege bringen wird. zahreszeit) zu Theil geworden ist.
Man sieht, wie schnell in unseren Tagen die Berühmtheiten sich ab Wie würde nicht vor 10 Jahren ganz Berlin vor das branden— burger Thor gewandert sein, wenn es geheißen hätte, die Giraffe ist da. Sie ist seitdem noch nicht in Berlin gesehen, und dennoch zieht sie die Neu— gierigen nur in mäßiger Zahl herbei. in Wien und Paris; in London sind ihrer, wenn wir recht hörten, gar 8 oder 9 beisammen; nun hat sie aufgehört, ein Wunder zu sein, d. h. ein größeres als andere Kreatur, da man doch auch heit zu verlangen,
zu erhalten wußte.
Tiger, bei dem enn man hat sie ja lange schon die Buntheit Und doch ist dieser ernähren helfen. ohne die äußerste Selten . ve sich an dem merkwürdigen Verhältniß ihrer Glieder, an ihrer schönen Zeichnung und vor allem an dem, wiedergeben kann, an den übrigen Ausdrücken ihrer Zwar ist Herrn Schreyer's Exemplar noch deshalb stellt es sich auch zierlicher Menschen also wohlgesälliger, als es ein unb Altes von der äußersten Größe (20 bis Näheres davon zu wissen verlangt, käufliches Heftchen, das für den 'eisten Nothbedarf ausreicht mich nicht für dessen Verfasser ausgeben möchte.
Müßte nun schon dieses ein? merkwürdig, tet, eines Weges vor das
Farben -Varietät . was keine Abbildung wahrscheinlich an dem Maß ihrer Bewegungen, an ihrem Blick und Sinnenthätigkeit genug zu freuen hätte. ch kein ausgewachsene frommer und
wohnen, wird er gefehen, und betrachtet man ihn genau, so scheint durch das dunkle Braun seines Balges die feine Rosettenzeichnung des Panther⸗ felles hindurch, bei dem javanischen, welches der hier gegenwärtige, ist es genau die des javanischen Leoparden, bei dem schwarzen brasilianischen Tiger (von welchem unsere Sammlung ein schönes Fell besitzt) die des dortigen Jaguars, der nun einmal so gemeinhin mit dem vieldentigen Namen der Unze belegt wird. ö.
Das letzie für Berlin neue Thier ist der afrikanische Strauß, ein etwa Zjähriges Männchen, völlig ausgefärbt im Gefieder, doch noch nicht ausgewachsen, so daß auch ihm Herrn Schreyer's sorgfältige Pflege zur völligen Ausreckung der Glieder erst noch verhelfen muß.
und gelehriger dar, dem bändiges und unmuthiges 21 Fuß hoch) thun würde.
auch bei Herrn S
mit besonderem kum dahin auf⸗ Rede stehenden Lichten stein.
ꝛ— rkwürdige Stück ganz allein betrach— . Deges Thor werth sein, so hat neben ihm Herr S. uns diesesmal eine Sammlung gebracht, die auch, wenn sie keine Giraffe ent