die Ansiedler i sich in 2 * Melbourne
nen, die Baustellen gingen in den Auctionen zu enor— — . . selbst größere Ländereien wurden für bedeutende Summen erstanden, nicht um den Voden zu kultiviren, sondern um damit Han- vel zu treiben. Die Mehrzahl dieser verwegenen Spekulanten waren Ein wanderer aus dem Mutterlande, Leute, die nicht unbedeutende Kapitalien, jeider aber gar keine Erfahrung mitgebracht hatten; diesen schien es vor= theilhafter, jedenfalls bequemer, im Auctionszimmer bei einem Glase Cham⸗ vagner, der freigebig herumgereicht wurde, Geschäfte abzumachen, als bie Entbehrungen und Mühseligleiten des Ansiedlers zu theilen.
Die aus Vandiemensland und Neu-Süd-Wales eingewanderten erfah— renen Kolonisten dagegen, hielten sich meist fern von diesem gefährlichen Spiele, sie suchten die ergiebigsten Triften auf, ohne Rüchsicht wie weit sie von ten Städten entfernt sein mochten, sie behalfen sich in temporairen Zelten bis sie Zeit und Mittel hatten, festere Wohnungen zu bauen und
nichteten ihre ganze Thätigkeit auf die Pflege der Heerden.
auch hier 2
Gekanntmachungen.
1919 Bekanntmachung.
Das Amt eines hiesigen Ober Bürgermeisters ist am 1. September 1814 aufs neue zu besetzen und der Termin zur Wahl dreier zu präsentirenden Kandidaten auf den 21. Dezember 1843 anberaumt.
Stettin, den 9. November 1843.
Stadtverordnete zu Stettin.
Berlin-Frankfurter Aalen! Eisenbahn. Tägliche Dampf⸗ wagenzüge vom 15. Oktober 18 9 9 8 9 * 24 * bis incl. den 18. November 1813. X. Personenzüge. Abfahrt von Berlin Mrg. 7 Ubr — M., Ab. 6 Uhr — M. — Iranklfurt 7 - 15 = 6 — 530 Ankunst in Frankfurt Mrg. 9 Uhr 45 M., Ab. 9 Uhr io M. ⸗ Berlin 19 — —— 9 = 60 Mit den Personen-Zügen werden zwei Klassen von
Personenwagen J. und II. Klasse, Equipagen und Eil sracht, befördert.
1918
werden.
erllärt werden.
ö
Abfahrt von Berlin Morgens 11 Uhr — Min.
Frankfurt — 1 Ankunft in Frankfurt Nachmitt. 2 Uhr ⸗ Berlin = .
Mit den Güterzügen werden Personen in Perso— nenwagen II. Klasse und auf Stehplätzen, so wie Fracht= güter und Vieh, befördert. Vom 28. Oktober bis 18. November wird die sen Zügen jedoch auch 1 Personenwagen 1. Klasse zu 64 Personen beigegeben.
Die näheren Bestimmungen ergiebt das Betriebs⸗ Reglement, welches auf allen Stationen für 1 Sgr. zu haben ist.
Vom 19. November c. an beginnt der Win ter-Fahrplan, worüber später das Nöthige bekannt / gemacht werden wird. Berlin, den 6. Oktober 1843.
Die Direction der Berlin-Frankffurter Eisenbahn—
Gesellschaft.
Min.
2
»Dienstag
368 b]
Ostrheinische (Köln-Mindener) Eisenbahn—
Erste Einzahlung von zehn Prozent.
Gemäß der in Folge der Verhandlungen mit dem Kommissarius des Königl. Finanz-Ministeriums unterm 9. Oktober d. J. modifizirten und ergänzten Statuten unserer Gesellschaft, welche künftig den Namen „Köln⸗— bilde in Stahsstich. Mindener Eisenbahn-⸗-Gesellschaft“ führen wird, werden sämmtliche Actionaire hierdurch aufgefor—= dert, 10 Prozent von den ihnen laut spezieller Benach= richtigung zugefallenen Actien- Beträgen nach ihrer Wahl in Köln beim Königlichen Bank-Camtoir, in Düs⸗— seldonrf beim Bankhause Wilh. Eleff und in Berlin bei der Königlichen Haupt Bauk-Kasse srätestens bis zum 30. November
Das bereits eingezahlte * Prozent auf die Actien— zeichnungen, welche auf Grund der von der Direction der Rbeinischen Eisenbahn-Gesellschaft bekannt gemach— ten Bedingungen vom März 18141 erfolgt sind, kann bei der jetzigen Einzahlung in Abrechnung gebracht
Diejenigen Actionaire, welche die Einzahlung nicht leisten, können nach Art. 2. der transitorischen Verfü- gungen der Statuten, sofort ihres Anrechts für verlustig
Köln, den 8. November 1813. Die provisorische Direction der Ostrheinischen Eisen— bahn ⸗ Gesellschaft.
G. Heuser. D. Oppenheim.
P. Güterzüge. Th. Rautenstranuch. v.
Szwischen Magdeburg und Hamburg. Dienst für den Mena November.
auch die Herren Herrmann C Meyer in Benin, S Hausvoigteiplatz Nr. 12, j kunft hinsichtlich der Passagier⸗ und Güter-Beförderung.
816
Hierin liegt der Grund, daß Port Philip, unter gleichen Verhältnissen, dennoch in dem reellen Wohlstande schneller fortgeschritten ist, als Süd- Australien; denn hier waren die Ansiedler fast sämmtlich unerfahrene Ein = wanderer aus dem Mutterlande, dort dagegen bestanden sie aus alten er= fahrenen Kolonisten. Man klagt jedoch fortwährend noch über Geldmangel, auch in Port Philip, denn die aus dem Verkauf der Ländereien erlösten Summen wurden nach England geschickt, zu dem Zwecke, freie Arbei=
ter nach der Kolonie zu besördern; jene Summen überschritten aber das
Verhältniß zu dem Besitzwerthe der ganzen Ansiedlung viel zu sehr, um verschmerzt werden zu können, im Jahre 18409 wurden an einem Tage für mehr als 100,009 Pfund Ländercien in Auction verlauft.
Wenn aber auch auf diese Weise der Einzelne viel gelitten, die Wohl⸗
fahrt des Ganzen für den Augenblick minder schnell fortschreitet, so darf
man doch zuversichtlich dort einer besseren Zukunft entgegensehen; denn wenn nicht Alles trügt, so scheint Port Philip dazu bestimmt, der Centralpunkt für die Woll Production zu werden. Ueber die Ausdehnung der für Schaf—
zucht geeigneten Länderstrecken läßt sich bei der mangelhaften Kenntniß des Innern nichts Bestimmtes angeben, von der Güte der Triften aber liefert die vorzügliche Beschaffenheit des dortigen Fleisches den besten Beweis. Dennoch, scheint uns, sind die Befürchtungen in Betreff der Rivalität der australischen Kolonieen mit den deutschen Woll-⸗Produzenten etwas über- trieben, und der Berichterstatter glaubt ohne Anmaßung ein Urtheil in die- ser Sache sich erlauben i dürfen. Er dürfte später Veranlassung nehmen, näher auf diesen Gegenstand einzugehen; indessen sollen diese Bemerkungen den deutschen Schaßüchter keinesweges in Ruhe wiegen, sondern, wenn es noch nothwendig wäre, ihn aufmuntern, der Vervollkommnung nachzustre-⸗ ben, nicht nur in der Beschaffenheit des Produkts selbst, sondern aller der Zweige der Landwirthschast, die mit der Schafzucht in Verbindung stehen, denn nur dann läßt sich das Resultat erreichen, worauf es am Ende doch allein anlömmt, möglich wohlfeile Darstellung des Pro—
du kts. A. S.
Gesellschaft.
485 Bogen in gr. 8.
geheftet 2 Thlr.
1914
d. J. einzuzahlen.
99 Nr. 2), zu haben:
Die
Fischer. M. Hölterhoff. philipp. Wittgenstein.
Dampsschifffahrt
Zusammenstellungen Istes Heft. 10 Sgr.
369 b
Mittwoch viele bibliographische
ö
20 Linden.
.
—
jede genügende Aus⸗
Berlin-Frankfurter Eisenbahn.
1692 Zur Bequemlichleit der Reisenden, welche auf der l . Berlin-Frankfurter Eisenbabn den gegenwärtig um 7 nhr, vom 19. November ab um 73 Uhr Mor⸗ gens von hier abgebenden Personenzug benutzen wel- Inbe sen, können bei den unten bezeichneten Vorstebern von 3 Berlins vercinigten Fubrlenten bis 11 Uhr Nachts Wagen zum Abbelen der Reisenden ans ihrer Wob⸗ nung nach dem Bahnbefe der Berlin⸗Frankfurter Eisen⸗ bahn bestrllt werden.
Oblasten und d
Abbelen innerhalb
. = Unterschied der
J zur Konkursmasse des bisherigen hiesigen Müh— lenbesitzers Herrn Carl Leberecht Martius gehörige, im Brand dersicherungs-Kataster mit Nr. 9 bezeichnete, mit griff des Ertrags und einiger auf 52 Thlr. 27 Ngr. gewürderten Inventarienstücken, jedoch nach Abzug der es Aufwandes an Löhnen, Bau⸗ und
Reraraturkosten, so wie sonstiger Ausgaben, auf
33,778 Thlr. 9 Ngr. 5 Pf. geschätzte, allhier gelegene Mahl⸗, und Schneidemühle, nebst Feld, Wiesen und Hol⸗
4 . ria er — i, auch ubrigem
1920 an den
in der
5 [. gehalten Graupen⸗, Oel⸗ und
Zubehör, sell
den 29. November 1813 von
— 1 —
Meistbietenden
*.
.
— —
* ö * 5 853 ö * Ti
anter 10 Jabren jablen di über ihre 46
. 271. * 2
332
wãrtig zu sein,
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U 3 Sgr. Ei Eine Stun ; ͤ zu ges, alfe gegenwärtig am 6 Uhr, vom 19. vember an nam 67 Uhr muß jeder Mitfahrende mit seinem Gepäck zam Einsteigen bereit stin, und darf unter keinen Umständen den abbolenden Wagen warten lassen, bei Verlust der Mitfahrt und des erlegten Fahr⸗ zu 7 geldes. . st⸗ Für Unterbringung des Rrisegeräcks serat der den . Wagen begleitende Conductrar, der das Geräck unter Aussicht i und es auf dem Bahnhofe an die be⸗ treffende Eweditien abliefert. NReisente, die mehr als * . Reisegevack mir ch fuhren, baben dem Conductenr zu weht zu entrichtenden Setras mit W einigen, der zu mäßiger Forderung
1 23
1
. 3868.
ö
6
an hiesiger gewöhnlicher Gerichtsstelle öffentlich an den verkauft werden, welche jenes Mühlengrundstück, mit welchem das Recht Mahlzwangs über die Dorsschaften verbunden
Zablungsfähigkeit sich auszuweisen im Stande sind, kraft dieses ge vor 12 Uhr Mittags an hiesiger gewöhnlicher Gerichts
stelle zu erscheinen,
n, welcher nach dreimaligem öffentlichen Ausruf das Gebot erlangt hat, zugeschlagen werden wird.
Werke in
2 6 7 weshalb Neand er.
diejenigen, D. . gr. 8. geh. Einwohner mehrerer ist, zu erstehen gesonnen und laden werden, am gedachten Tage ihre Gebote zu eröffnen und ge⸗ 5ß beregtes Mühlengrundstück demje⸗
in Breslau bei Hirt:
nähere Beschreibung dieses Muhlengrundstücks, D Völter's Schul⸗Atlas en R ihrer Thätigkeit um deswillen, weil j 3 3. 5. 2s Grundstück an der Zschoxau liegt, durch Wasser⸗ niemals unterbrochen werden, so wie die mit⸗
— 15873
n bei Waldheim im Königreiche vtember 1843. Arnimsche Gerichte allda.
Krauße, Ger.⸗Dir. . dadurch reliefartig.
angewiesen ist. Die Wagen wer n, ,, . k bequem sein unt ö er e vorzie sevarat dur ; 141 , nn, , . . 6 e,
solche unter Erwartung pünfiss ; ' ebenfalls bestellen. nurn h Bedienung darelbst
Bei E
1910
Die gedachten Vorsteher wohnen: on
Herr Friedländer, Karlsstr. Rr. 36. Vosenbeng, Landsbergerstt. Nr. 1g Da etweiler, Prenzlauerstr. Nr. 272 8 34 Schönhauserstr. Nr. 36. paarwald, Spagarwaldshof (Spit Dam m, Wallstr. Nr. 44. hes CEnuielmam 19. Gen tz, Dres dnerstr. Nr. 15. Winkler, Zimmerstr. Nr. 26. Sange, Schützenstr. Nr. 73. 2 Wilhelmstr. Nr. 40. Daetweiler jun., Roßstr. Nr. 20. ersin, den 7. November 1843. Die Direction der Berlin- Frankfurter Eisenbahn⸗ 66 Gesellschaft.
Bei C.
idos]
ger 22
Citerarische Anzeigen.
E. Meyer in Die doppelte
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BVerräthig bei B. Besser, Behrenstr. 44.
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nisse der Länder ins Auge gefaßt.
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N tterie . k Batterie, oder: Spezielle Abfertigung und zweier intimen Freunde und kecken Vertheidiger des lebendigtodten Rationalismus. Von Sincerus Bithophilus. 6 Bog. gr. 8. Aus diesem Schriftchen sieht man deutlich, daß der Rationalismus, selbst wenn er es redlich meint, doch nur dem Saulus gleicht, zu dem der Herr sprach: „Ich bin Jesus, den Du verfolgst. Es wird Dir schwer werden, wider den Stachel zu lecken.“ Wer sich daher überzeugen will, wie gut es war, daß der Verfasser der Schriften gegen die „Blätter für christ= liche Erbauung von protestantischen Freunden“ ange fochten ward, der lese dieses Schriftchen.
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vier Sonntagen des Advents 1842
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n 86 Ran e n In allegorischen Umschlag geheftet 4 Thlr. Gebunden 4 Thlr. 10 Sgr.
In welchem Grade dieser neue Atlas sich von allen bisher erschienenen Schul-AUtlassen unterscheidet, führen wir hier kurz seine Eigenschaften an. sind blau kolorirt, die Tiefebenen grün, die Hochebenen weiß gelassen, die J ye. ö. Auge ö. 3 Flächen entgegen, die Oasen erscheinen grünlich, die Theilnahme bittend, ergebenst anzuzeigen.
Gebirge sind schwarz gezeichnet. Die Karten erscheinen n, n , 2 * — ; * den Rändern der ee, sind 82 Höhen-Profile der Gebirge oder Längen- Profile des Laufs der Flüsse gezeichnet. Die Fluß und Strom⸗ blau ,, ? 265 s 3 Für die klimatischen 1 . qliniss rzeichnet die Glänzen der Klimazo⸗
Verhältnisse sind verzeich , 24 Die Verbreitung der wichtigsten . Pflanzen ist nach wagrechter und senfrechter Richtung angegeben und ihr dienen die angegebenen der Polar= d Für Lie volitische Geogra⸗ phie sind die ethnographischen und historischen Verhält⸗ Um die Karten nicht mit Namen zu überladen, sind die Namen der Provin= zen, Tevartemente 2c. am Rande angebracht.
Diez wird genügen, um sich ein Bild von dem Reich- thum von Anschauungen machen zu können. welche die⸗ Die Ausführung, den Zwecken des Unterricht entsprechend, dürfte höchst gelungen erschei⸗ nen und der Preis ist für 26 Blätter beispiellos wohl Somit kann fein Lehrer, der nach den neueren Anforderungen der Geographie unterrichten will, diesen
trefflichen Atlas entbehren und wird ihn auch den wohl- habenden Aeltern zur Anschaffung für die Schüler gern empfehlen. Wir machen außerdem jeden Freund dieser durch Carl Ritter, Roon, Berghaus und an— dere so höchst interessant gewordenen Wissenschaft auf unseren Atlas als auf ein herrliches Mittel zum Selbst= unterricht aufmerksam.
Sauber
19151 Anzeige für Kaufleute, Fabrikanten, männer J. 5. w.
Staats
Bei Theod. Chr. Fr. Enslin in Berlin ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:
Allgemeine vergleichende
Handels- und Gewerbs— Geographie
— * * k Cin nb n g für Kaufleute, Fabrikanten und Staatsmänner; auch Grundlage öffentlicher Verträge in gewerblichen Lehr— Anstalten, so wie zu handelspolitischen und volkswirih— schaf( lichen Besprechungen. Zunächst für die Königl. hendels · dehr· Unstalt zu Berlin. Vom Dr. Freiherrn Friedr. Wilh. von Reden. Preis 4 Thlr. 15 Sgr.
Von einem durch seine statistischen und staatswirth— schaftlichen Schristen bereits ehrenvoll bekannten Schrist- steller, wird in dem oben bezeichneten Werke denjenigen, deren Beruf Gewerbthätigkeit (landwirthschaftliche und industrielle) oder Handel ist, so wie denjenigen, welche ein sonstiges Interesse dafür haben, eine Arbeit durchaus neuer und eigenthümlicher Art, dargeboten. Sie finden darin (nach den besten Quellen) eine Darstellung Alles dessen, was zur Beurtheilung sämmtlicher Erscheinun⸗ gen und Ereignisse im weiteren Gebiete der Gewerbthätigkeit und des Verkehrs, im Be— reiche der ganzen Erde, unentbehrlich ist. Denn diese Schrift enthält (außer den Grundzügen der Erd und Völkerkunde im Allgemeinen und der Staa— tenkunde im Einzelnen) die speziellsten Nachrichten über Production und Consumtion sämmt— licher in den großen Verkehr gelangender Erzeugnisse der Landwirthscheft und Fabrik-Indu— strie aller Erdtheile. Sie enthält die Beschreibung der Handelswege durch Länder und Meere, der ver— schiedenen Arten des Verkehrs, der Gegenstände und Werthe desselben; eine detaillirte Darstellung der Handel s-Verhältnisse aller wichtigen Han⸗ delsplätze der Welt. Sie enthält eine spezielle Nachweisung sämmtlicher bestehender Ein richtungen für Landwirthschaft (Lehr-AUnstalten, Vereine, Freiheit des Grundbesitzes, Kredit⸗Anstalten, Versicherungswesen); für veredelnde Industrie (Ausbildung, Vereine, Ausstellungen, Patentwesen, Ge⸗ werkräthe, Actienwesen, Gefahr Versicherung, Sparkassen, Staats-Aussicht); für den Verkehr (Unterrichts-An⸗ stalten, Handels-Ministerium, Handels-Kammern, Han⸗— delsgerichte, Konsulate, Handels- und Schifffahrts-Ver— träge, Schifffahrts Gesetze, Dampfschifffahrt, Quaran⸗= taine⸗Anstalten, Versorgungs-Einrichtungen, Versiche⸗ rungswesen, Lootsenwesen, Leuchtfeuer, Rettungs⸗-Anstal⸗ ten, künstliche Wasserwege, Landstraßen, Eisenbahnen, Postwesen, Telegraphen, Gränz-Abgaben, Niederlage—⸗ Sostem, Bankwesen, Börsen, Gehülfen des Handels, Messen, Handels⸗-Gesellschaften, Geld-Verhältnisse, Münz⸗, Maß- und Gewichts⸗Tabellen).
Diese Schrist ist der erste (in irgend einer Sprache geu achte) Versuch einer, selbst bei allen Einzelhei= fen durchgeführten statistischen Zerlegung und Vergleichung sämmtlicher Verhältnisse der Gewerbthätizkeit und des Handels, sowohl in den einzelnen Zweigen als in allen Staaten, und darf deshalb einer besonderen Aufmerksamkeit empfohlen werden.
3701
Daß heute früh 2 Uhr, nach dem unerforschlichen Rath des Ewigen, mir meine treue Lebensgefährtin und meines Kindes zärtlich sorgende Mutter, Christigne Henriette, geborene Häkel, durch den Tod entriseen wurde, beehre ich mich schmerzerfüllt hiermit, um stille
brosch. 10 Sgr.
Gesch. 9, 5.
Linien 2c.
Jonas in
—
Die Gewässer
Der Orgelbaumerster Buch ow, ans Danzig.
1917 Geschäft zu verkaufen.
Der Besitzer eines außerhalb Berlin in einer großen Stadt des preußischen Staates belegenen, seit einem Vierteljahrhundert bestehenden, wohlrentirenden Handels- und Fabrif Geschäftes, beabsichtigt, verdrießlicher Fami⸗ lien-Verhältnisse wegen, seinen jetzigen Wohnort mit einem anderen zu vertauschen, und will deshalb das er— wähnte Geschäft verkaufen. Der Preis ist cirea 30,000 Thlr., Bedingung jedoch: da der Verkäufer weit sortziehen will, baare Erlegung des Kauspreises bei der Uebernahme. Das Grundstück, in welchem das Geschäst bisher betrieben wurde, eines der größten der Stadt und in der srequentesten Hauptstraße gelegen, steht ebenfalls zu verkaufen, und würde die Hälfte des Kaufpreises für dieses stehen bleiben können. Bemit⸗ telte Reflektanten erfahren das Nähere auf portofreie Anfragen beim Herrn Justiz - Kommissarius Becher, Marlgrafenstraße Nr. 53 in Berlin.
Allgemeine
Preußische Zeitung.
Sonntag den 12 November
Das Abonnemenl beträgt
2 Uthlr. sür Tahr.
1 Rihlr. . Jahr.
5 Rihir. — Ii Nahr. in allen Theilen der Monarchie
ohnt re e, ; Inserlions- Gebühr fur den aum einer Zeile des Allg. Anzeigers ⸗* Sgr.
Alle Post-Anstalten des An- und Auslandes nehmen Sestellung auf dieses glall an, sür Gerlin die Expedition der Allg. Preuss. — Zeitung: Friedrichsstrasse Nr. 72.
—
n 135.
Geri,
1843.
A bgereist: Se. Excellenz der General-Lieutenant und kom⸗
a . General des FIten Armee- Corps, von Colomb, nach osen.
Der General⸗Major, außerordentliche Gesandte und bevollmäch— tigte Minister am Kaiserl. österreichischen Hofe, Freiherr von Canitz und Dallwitz, nach Wien. .
Se. Excellenz der Kaiserl. russische General- Lieutenant von
Bei der heute fortgesetzten Ziehung der Aten Klasse 88ster Königl. Lanskoi, .. Klassen-Lotterie sielen 4 Gewinne zu 2000 Rthlr. auf Nr. 2833. Der Vaiserl. russische General-Major von Tolstey, und 16,614. 40,283 und 54,155 in Berlin bei Sceger, nach Frankfurt — Der KWaiserl. russische Wirkliche Staatsrath Dr. Willie, nach bel Saltzmann, Halle bei Lehmann und nach Magdeburg bei Büchting; St. Petersburg.ů 39 Hewinne zu 10600 Rthlr. auf Nr. 2313. 3337. 11,269. 11,57) J. Durch gereist: 13,227. 15,981. 20,306. 22069. 24, 058. 25,291. 26,509. 31,011. Commandeur der 2ten 34, 054. 37, 198. 37, 388. 38,048. 41,592. 41,791. 44,510. 44,630. mend, nach Danzig. I6, 889. 7,306. (5 170. 50, 733. 51,536. 57, 648. 57, 665. 8, 965. 60, 022. 63, 278. 63, 2833. 63,559. 70,566. 73,577. 75, 855. 77,342. 77,413. 78,906 und 84,077 in Berlin bei Alevin, bei Baller, bei Burg und 2mal bei Seeger, nach Aachen bei Levy, Brandenburg bei Lazarus, Breslau 2mal bei Cohn, bei Holschau und 2mal bei Schreiber, Brieg bei Böhm, Bromberg bei George, Bunzlau bei Appun, Danzig bei Rotzoll, Düsseldorf bei Spatz, Eilenburg bei Kiese⸗ wetter, Frankfurt bei Saltzmann, Halberstadt 2Zmal bei Sußmann, Halle 2mal bei Lehmann, Königsberg in Pr. bei Borchardt und bei Heygster, Magdeburg 2mal bei Brauns, Memel bei Kauffmann, Merseburg bei Kieselbach, Minden bei Wolfers, Neisse bei Jäckel, Neuwied bei Krätzer, Oppeln 2mal bei Bender, Schönebeck bei Flittner,
2
. * de 4 Anitlicher Theil. von Rußland ist nach St. Petersburg abgereist.
Inland. Berlin. Inhalt des Ju ti zministerial⸗ Blattes. —
D Allerhöchste Kabinets- Srdre. — Personal-Veränderungen in der Armee. — Breslau. Denkmal Friedrich des Großen. — Köln. Turn-Verein. — Der „Leopold“. — Erfurt. Verleihung des Ehrenbürgerrechts an den Gencral-Lieutenant von Hedemann. — Halle. Landwirthschaftlicher Verein.
Deuntsche Bundesstaaten. Bavern. München. Hofnachticht. — Wissenschastliche Vorträge. — Württemberg. Stuttgart. Staats—⸗ rechnungs-Abschluß. — Franz Lißt. — Baden. Karlsruhe. Masor von Klöoͤck. — von Habersche Angelegenheit. — Kurhessen. Kassel. Stände-Versammlung. — Schreiben aus Frankfurt a. M. (Gefäng— nißwesen; Senatswahl.)
Desterreichische Monarchie. Schreiben aus Wien. (Rückkehr des Hofes von Schönbrunn; Musikalisches; Erzherzog Stephan; Gas-Be— leuchtung.)
Frankreich. Paris. Kirchendienst bei der Kapelle in Dreur. — Lamartine's Vertheidigung gegen die Vorwürfe der ministeriellen Presse. — Projekt eines neuen ministeriellen Blattes. — Schreiben des Bischofs von Langres in dem Streit zwischen Klerus und Universität. — Vermischtes. — Biiefe aus Paris. (Empfang des Herzogs von Aumale in den päpstlichen aalen; die Dotation des Herzogs von Nemours; General Baraguay THilliers. — Die Sendung des Fürsten von Oettingen-Wallerstein.)
Grosibritanien und Irland. London. Neueste Nachrichten aus Irland. — Besorgnisse uber die Anknüpfung von Handels-Verbindungen der übrigen Nationen mit China.
Niederlande. Schreiben aus dem Haag. (Hof-Nachrichten.)
Spanien. Biiefe aus Madrid. (Nachrichten aus Galicien und Astu⸗ ien; Campuzano's Separat-Votum in der Vollsährigkeits-Frage; zur Chalahteristit der Eortes) — und Paris. (Naͤheres über die Capiiu- Stettin bei Rolin, Stralsund bei Claussen, Weissenfels bei Hommel und lation von Saragossa; Stand der Dinge von Catglonien.) . nach Wittenberg bei Haberland; 35 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 7183.
Griechenland. Die Forderungen der alteren griechischen Fonds-Inhaber. 17,172. 17,483. 17,569. 20 542. 21, i809. 23,207. 24,991. 26,674.
Eisenbahnen. München. Staats Eisenbahn. . 28,563. 30, 560. 33,815. 39, 48. 41,1449. 41,946. 17,760. 50, 311.
Handels- und Börsen-Nachrichten. Danzig, Königsberg, 32 814 53 519 3 558 51 2 ⸗ 314 2093 56 207 58 2360 6333 Stetnn, Vregkau, Magdebnrg, Köln und Fambutg. Markt ⸗ md, Than De, d gn . ' H, , ; , n nne , m, n, n, , 66,694. 69, 322. 72, 056. 77, 965, 73, 063 78,074. 78, 259. 78, 561.
. Frankfurt a. M. Fondsmarkt. Paris. Börse. kö , . ⸗ 3 ö London. Geiraidemarkt. S0, 256 und 82,467 in Berlin bei Baller, 4mal bei Burg, bei Grack, 2mal bei Mestag und bei Seeger, nach Breslau bei Holschau und
3Zmal bei Schreiber, Cöln 3Zmal bei Reimboldt, Elberfeld bei Heymer,
Glogau bei Bamberger und bei Levysohn, Halberstadt bei Alexander
und bei Sußmann, Halle 2mal bei Lehmann, Königsberg i. P. bei
Borchardt, Krakau bei Rehefeldt, Liegnitz mal bei Leitgebel, Magdeburg
bei Brauns, Naumburg bei Vogel, Neuss bei Kausmann, Nordhausen
bei Schlichteweg, Ratibor 2mal bei Samojé und nach Zeitz bei Zürn;
44 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 169. 1690. 3252. 3758. 4361.
5384. 7362. 7642. S926. 10,570. 11,718. 20, 076. 22,418. 23,735.
25,B740. 28, 488. 28,891. 29,447. 309,931. 32,628. 39,579. 49, 594.
12,931. 14,513. 44,966. 46,589. 47,814. 48, 137. 48, SIi0d. 49, 215.
49, 766. 57,212. 57,281. 658,219. 60, 225. 61, 726. 6, 330. 67, 478.
68, 126. 74,368. 74,794. 77,942. Sl, 310 und 81, 884.
Berlin, den 11. November 1843. Königl. General-Lotterie-Direction.
Se. Kaiserl. Hoheit der Groß fürst Michael Pawlowitsch .
Der Landgerichts-Referendarius Victor Schily zu Trier ist nach bestandener dritter Prüfung zum Advokaten im Bezirke des Königlichen Appellationsgerichtshofes zu Köln ernannt worden.
e. Excellenz der General- Lieutenant und ivision, von Grabow, von Stülpe kom⸗—
J Inland.
Berlin, 11. Nov. Se. Majestät der König haben Allergnä⸗ digst geruht, die Anlegung: dem Obersten Freiherrn von Reitzen⸗ ste in, Chef vom Generalstabe des Iten Armee⸗ Corps, und dem Rittmeister von Kleist, Adjutanten bei dem General-Kommando des genannten Armee⸗Corps, der von des Königs von Hannover Majestät ihnen verliehenen Decorationen, resp. des Kommandeur-Kreuzes 2ter und Ritter-Kreuzes ter Klasse vom Guelphen-Orden; sowie dem Major Chorus, aggregirt dem Generalstabe, des von des Königs von Schweden Majestät ihm verliehenen Ritter⸗-Kreuzes vom Schwerdt⸗ Orden, zu gestatten. ;
Berlin, 19. Nov. Das heute ausgegebene Justiz⸗Mini⸗ sterialblatt enthält eine Verfügung des Herrn Justiz-Ministers vom 25. Oktober, nach welcher einem mittelst rechtskräftigen Civil⸗ Erlenntnisses außer der Entfernung aus seinem Civil⸗Amte degradir⸗ ten Invaliden nur noch der Gnadengehalt eines Gemeinen (seiner Klasse) zusteht. — Ein Plenar⸗Beschluß des Königl. Geheimen Ober⸗ Tribunals, angenommen in Pleno den 12. Juni, entscheidet die Frage: ob die Vorschrift der §§. 4 und 5 Tit. 19 Thl. J. des Allgemeinen Landrechts nur dann zur Anwendung kommt, wenn die von Mehreren zu ein und derselben Sache geltend gemachten persönlichen Rechte gleichartig sind, oder auch auf den Konflikt an sich ungleichartiger Rechte Anwendung sindet? folgendermaßen: „Die §5§. 4 und 5 Tit. 19 Thl. J. des Allgemeinen Landrechts finden in dem Falle keine An⸗ wendung: wenn die Kollision zwischen einem Hypothefen— Gläubiger und einem Eigenthums⸗Prätendenten dergestalt stattfindet, daß ent⸗ weder jener zur Zeit der Nachsuchung der Eintragung der Hypothek oder dieser zur Zeit der nachgesuchten Eintragung seines Besitztitels auf den Grund des mit dem früheren Besitzer geschlossenen Kontrakts, so wie auf den Grund der geschehenen Uebergabe von dem früher ent⸗ standenen persönlichen Rechte seines Gegners unterrichtet gewesen ist.“
Berlin, 11. Nov. Das heute ausgegebene Militair⸗ Wochenblatt enthält folgende Allerhöchste Srdre an das Kriegs— Ministerium: „Zur Erledigung der bei der Ausarbeitung eines neuen Dienst-Reglements für die Armee beregten Zweifel bestimme Ich hier⸗ durch, daß die Artillerie⸗Unteroffiziere, welche die höhere Zulage von Rthlr. monatlich beziehen, und der älteste Unteroffizier jeder Es⸗ kadron in der Kavallerie, insofern er nicht zugleich Quartiermeister ist, in Zukunft Sergeanten benannt, und die Quartiermeister der Kavallerie und dem 8. November 1843 ein Patent reitenden Artillerie ebenfalls zur Klasse der Sergeanten gezählt werden auf einen durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten sollen, ihnen in dieser Klasse aber der Vorrang vor jenen zustehen neuen Vorzieher (Regulator) am Webestuhl in seiner gan⸗ soll. Das Kriegs-Ministerium hat diese Bestinmung der Armee, so zen Zusammensetzung und so weit dessen Theile für neu wie der Kommission zur Ausarbeitung eines Dienst- Reglements be⸗ und eigenthümlich erachtet worden sind, kannt zu machen.
auf sechs Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Um Sanssouci, den 3. Oktober 1813.
fang der Monarchie ertheilt worden.
Königl. Oper. („Norma“ von Bellini.) — Konzeit des Herm Briccialdi im Hotel de Russie. — Briefe aus Breslau, Frankfurt a. M. und dem Haag. (Nunst⸗Notizen.)
Beilage. Deutsche Bundesstaaten. Württemberg. Stutt⸗ gart. Haushalt der Stadt. — anno ver. Hannover. Zwist wegen Besetzung einer Stelle am Ober-Appellationsgericht zu Celle. — Baden. Karlsruhe. Cigarren-Fabrication. — Weinpreise. — Grh. Hessen. Darm stadt. Geheimerath Kröncke 4. — Offenbach. Sparkassen⸗ Verein. — Kastel. Verleihung des Civil-Ehrenzeichens. — Freie Städte. Hamburg. Briefbeförderung nach Rußland. — Dester⸗ reichische Mongrchie. Ragufa. Aufhören der Erd -Eischütte⸗ rungen. — Schweiz. Vom Genfer See. Mittermaier und Rossi in Genf und Lausanne. — Sitten. Ober -Wallis verweigert die Zu— rücklieferung der Kanonen ins Zeughaus. — Italien. Florenz. Erdstöße. — La Plata⸗Staaten. Schreiben aus Paris. CDie jüngsten französischen Nachrichten aus Montevideo) — Republik Ecuador. Schreiben aus Paris. (Die neuesten Berichte von dort.) — Bolivia. Schreiben aus Paris. (Vereitelte Verschwörung.) — Ostindien und China. Paris, Ermordung des Maharadschah von Lahore. — Intervention der Engländer im Pendschab. — Definitive Beendigung der Unterhandlungen mit China.
Das türklische Gefängnißwesen.
Dem Medizinalrath Michaelis zu Magdeburg ist unter dem
8. November 1843 ein Patent auf einen Apparat, um den Kalk aus dem Rübensafte Be⸗ hufs der Zuckerfabrication zu scheiden und den Rübensaft zu neutralisiren, so weit derselbe für neu und eigenthüm⸗
; lich erachtet worden, auf sechs Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Um⸗
fang der Monarchie ertheilt worden.
9 1 Amtlicher Theil. Dem Maschinenbauer Friedr. Gerhardy zu Elberfeld ist unter Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Dem Superintendenten Kopf zu Weferlingen, Kreises Garde⸗ legen, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse; dem Prediger Wichelhauß zu Bonn, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse; so wie dem Uülanen Laqua des 1sten Garde- Ulanen⸗ (Landwehr-) Regiments, dem Kürassier Freiberger des 6ten Kürassier⸗Regiments (genannt Kaiser von Rußland) und dem Janitscharen Stuemke des 1Iten Infanterie⸗Regiments die Rettungs-Medaille mit dem Bande zu verleihen.
gez. Friedrich Wilhelm.“ er Intendant Wettstein ist vom Zten zum Sten Armee⸗ Corps versetzt. Dem Intendantur-Rath Schröder vom 3ten Armee⸗-Cops ist einstweilen die Wahrnehmung der Intendantenstelle bei diesem Corps übertragen; von Ising, Oberst, in dem Kom⸗
b, ,,,, D Angekommen: Der Königl. dänische Kammerherr, außer— 8 ordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am hiesigen Hofe,
Graf von Reventlow, von Warnow.
Tuczek (Adalgisa) und Herr Bötticher (Orovist) waren — u.
w Melodie ist, wie sie nur je ein großer Meister geschaffen. Und noch ein sicherer. Dlle. Königliche Oper. Vorzug dieser Melodieen ist, daß sie mit so viel Rücksicht auf die menschliche sehr brav. 9 ; 9 . Stimme geformt sind, eine Kunst, die wir Deutsche, sehr zu unserem Nach— kö ö N 39 3. . B ellini. theile, fast gänzlich vernachlässigen. Bellini's Norma ist eine der wenigen Opern der neueren Italiener, Wir wollen mit dem Obigen die sei ihrem Erscheinen sich eines immer gleichen Interesses von Seiten Gedudel das Wort reden m nicht des Publikums zu erfreuen gehabt. Ihre suͤßen, sehnsüchtigen Melodieen gufmerh am machen was . e ls bie een n, , ö. ö . vor zwanzig Jahren. Mag nun Lebens dieser Werte i und ,, Then von Kritik hinterherhinken mit ihrem „dafür“ und „dawider“, das sind That⸗ Fomponi on ñ ĩ r . a ; , ,, 7 ! , Komponisten nicht genug gewürdigt wird. Wer für die . . ö i daher von der Kätit selbst Stimme schreibt, r , auch stimmgerecht schreiben, denn sonst hat er trifft, darjn . ö. ian ö 2. a, aß y gs . Form anbe. es sich selbst zuzurechnen, wenn seine Werke von den ausübenden, Sängern ist. Es ist im Ge . ir gn , mn n; eriode nichts geleistet worden mit Unlust gesungen werden. Daher kommt es, daß so viele herrliche Opern worfen. Ihre . . der er, 1 . ö ge. gänzlich unberücksichtigt bleiben. Warum soll der Sänger thun, was doch man nämlich in Beziehung auf Bildung nn, , s 5 . 9. ö Di, nnn, Mis lh smugen 9. i. . Fah g. fommen vo, , ,, . ] 2 n . eiten nicht anpassend sind? Jeder Opein-Komponist sollte erst den Ge— fů̃ , n . n n . . J sang studiren, dann würde er richtiger dafür schreiben können und nicht die ungenießbar wird für eine gefunde hn . e ne, en, trübe Erfahrung machen, daß seine Werle allein an der Unkenntniß der ö. Geist gemacht, meistens stehen Ndirl Noten in den Partituren men se nnn j, zu ,. gehen. . . bas Ken nl man versucht wird, zu glauben, der Komponist habe nur eben Doch zurück zu Bellini. Seine Norma ist wohl unbestreirbar sein wan fun . nicht leiden können; aber wie Manches haben sie doch, bestes Werk, obgleich er es selbst für sein schwächstes hielt und sogar so seben n , wenn auch nicht entschädigt, doch wenigstens mit dem, weit darin ging daß er dessen Aufführung, den Puritanern zu Liche, in Paris bieten, der . Melodie, Melodie, so heißt der Zauber, über den sie ge— hintertreiben wollte. Alle Melodieen athmen eine tiefe Gluth der Empfin= fühls welt. n n und mit sich fortführt in das Neich der höheren Ger dung, eine Sehnsucht, von der man sagen könnte, sie sei nicht von dieser is Vejni, un ee, don den neueren Italienern wäre reicher an Melodie Welt. Ost erhebt er sich zu großem dramatischen Effekte, ja zuweilen selbst ten lnssen . , seiner Werke hätte er diesen Zauber mehr wal! zu dramatischer Wahrheit, etwas, was ihm selten begegnet ist. res so früh ven n, 1 Norma! Das ist es auch, was diesem Werke Die gestrige Aufführung war im Ganzen befriedigend, wenn auch nicht shm Lind Koch langen , . eine so lange Dauer gesicherl hat und gerade glänzend. Dlle. Marr entwickelte ein hübsches Talent, wenn ihm Auch 8 . J . immer schön und übt z I. wird. Eine wahrhaft schöne Melodie bleibt noch zur Norma die tragische Krast und Größe sehlt. Ihr Gesang besriedigte, nische, leicht siießende und angenehm klingende Cemposttion kurde von den Gemüth aus. Und wel 2 eiten gleiche Macht auf die menschlichen ja in einzelnen Stellen riß er zu stürmischen Bessalle hin. Hern Dit beiden genannten Damen so ollende vorgetragen, daß 1 Norma enlhalten? Man hors . leugnen, daß solche Melodien in der (Sever) entfaltete wieder glänzend seine schönen Stimmmittel. Möge er lich, nachst dem Trio von Beethoven, den . ant r n, n, , w., und nan! ur die . Scene der Nerma „Casta sich einem ernsten Studium des Gesanges. ergeben, daun ist ihm eine glän zertes bildete. Nur hatten wir uns dentschen Tert dazu gen . w. an wird gestehen müsten, daß das eine so ebesschböne ! zende Jutunfl vorguszusagen. Ruch sein Spiel war schon freier und Schon bei dem Liede von Dessauer gekel e und ö.
Konzert des Herrn Brieeialdi im Saale des Hotel de Russie am Mittwoch den November.
durchaus nicht allem italienischen wir wollten nur auf etwas Ursache des längeren 8.
unseren deutschen ; . , . . . Das Konzert, welches sich eines zahlreichen Besuches zu ersreuen hatte,
wurde mit dem ersten Satz aus dem Trio in C-moll von Beethoven er⸗— öffnet. Herr Steifensand, welchen wir bei verschiedenen Gelegenheiten als einen recht braven Klavierspieler kennen gelernt haben, spielle dieses herrliche Trio mit schönem, vollem Anschlage, reiner Rundung in den Pas⸗ sagen und mit Festigleit und Sicherheit. Dierauf solgte ein Solostuc fur die Flöte, vorgetragen vom Konzertgeber. Die Compositien dieses Musik= stücks ist in jeder Beziehung schwach und unbedeutend und bet daher dem Virtuosen wenig Gelegenheit dar, sich in seinem vollen Lichte zu zeigen. An dieses schloß sich eine Romanze, „Aurora“ von De ssaner, gesungen von der Königl. Sängerin Dlle. Tue zek, welche durch ihren ausgezeichnet schönen Vortrag aus Nichts Eiwas machte. Hicrauf folgte Elegie fur die Violine von Ernst“, sür die Flöte gesetzt Czon woll nach moll trans- ponirt) und vorgetragen vom Konzertgeber. Im Vertrage dieses Mustk tuckes zeich nete sich Herr Brie cialdi durch seinen wirklich schönen und Lollen Ton besonders aus, wie wir denn auch überhaupt glauben, daß die getra- genen und gesangreichen Compositionen seiner Kunstfertigkeit mer zusagen, als die brillanten und sigurenreichen. Den Schluß des ersten Teile h
dete ein Duett von Rossini, „Mira la bianca una“ gefnungen von den Königl. Sängerinnen Dlle. Tuc zek und Dlle. Marr. Deese echt dale.