einzuberufen verfassungemãßig berechtigt ist. Die Constitution von 1837, mitten unter den Stürmen eines Bürgerkrieges, trägt die Spu ren der übereilten Abfassung in den meisten ihrer Bestimmungen an sich. Sie verfügt, daß, bis die Cortes eine Regentschast ernannt ha— ben, diese von dem Vater oder der Mutter und in deren Ermange lung von den Ministern ausgeübt werden soll. Kann unn nicht ß die Minister sich weigern oder verhindert sind, nüben, ehe die Cortes sich versammeln und den Re Minister? Die Consti nicht vorausgesehen. Will vermöge ihrer Vertreter oder sollen die Spanier für
der Fall eintreten, de ie Regentschast aus genten wählen? Wer ernennt bis jution hat diesen Fall, der nun vorliegt, man nun Nation das Recht e die Mängel der Verfassung zu ergänzen? immer Sklaven des Buchstabens eines Grundgesetzes sein, gegebenen Umständen und für dieselbe aufgestellt wurde? Ist dies gepriesene St Fortschreitens? Man blicke auf G tanien, das r ie Reformbill eine Grundbedin s Einrichtungen umänderte. Die Verfasser der verkürzten die Zeit der Minderjährigkeit, d nem Testamente bis zur Zurücklegung achtzehnt
um vier Jahre, und zwar aus kei
er Regentschaft der Kon
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Beschießung drle Orte Gracia,
ich mich in der schmerzlichen Nothwendigkei
die Batterieen und die Festungswerke, was r
Bomben werfen zu lassen, bis das Feuer gegen die genannten Punkte ein— Vltell wird. Dieselbe Maßregel wird wiederholt werden, so oft man die Feindseligkeiten gegen jene Orse erneuett. Im Hauptquartier zu Gracia am 21. Dhiober 1843. Laureano Sanz.“
Dies Schreiben des General -Capitains ist von der Barcelona in folgender Weise beantwortet worden:
„Excellenz! Die Junta hat ohne Furcht und kalten Blutes Ihre lächer— liche Drohung gebört, Bomben in den Mittelpunkt der Bevölkerung dieser beldenmüthigen Stadt zu werfen, wenn wir die Beschießung der von den Truppen En. Ercellenz besetzten Punkte nicht einstellen. Als ob die Barce loneser sich vor der Anwendung der äußersten Mittel fürchteten, will man sie durch die Androhung eines Bombardements einschüchtern, da es doch
seit vielen Tagen, und besonders heute, Bomben auf un ere
en Häuser geregnet hat, Bomben, welche nur dazu dienen, die
n der freien Män zu entflammen. nden
1 r 12 6s e der Bankunst,
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moge,
Junta von
ie j geln, Bomben und Gran i. auf 2809 angegeben. Seit 19,000. Artillerieschüsse auf Bare Die militairische Behörde har üs Garde von Neus zu entwaffnen.
J Sriechenland. riest, 3. Nov. (A. 3) Das heut e
brachte Briefe aus Athen vom 25. Nttobe
reiche herrscht vollkommene Ruhe und Nberall ĩs r,.
len beschäftigt, über die jedoch noch nichts Dosllorn an ö weiß nur, daß die verschiedenen Parteien nicht mühig si bieselben in ihrem Sinne zu lenken suchen. ö
O München, 8. Nov. Wie vorausgesetzt werden durfte, is blesen Morgen hier eine Post aus Athen ausgegeben worden eg bringt uns eine bedeutende Anzahl von Briefen, die bis zum 26 ** tober reichen. Der Inhalt dieser bestätigt die meisten bereits beignn ten Thatsachen, namentlich die Vorgänge vom 8. bis 12. Oktober so wie die in Folge derselben stattgefundenen Verhaftungen, Ein“ schiffungen nach den Inseln, Verbannungen u. s. w. Aus allen Theilen bes Königreichs waren die Wahlresultate bekannt, nur in Athen selbst war man mit den Wahlen noch nicht zu Stande gekommen. Die
826
Abhaltung der National-Versammlung in Athen, nicht auf Aegina oder sonst auswärts, war definitiv beschlossen. Der König hatte den runden Saal im ehemaligen, Palais als Lokal für die Versammlung bewilligt, und man war bereits mit dessen Einrichtung beschäftigt. Die Garnison hatte wieder Verstärkung erhalten und wird bis zum 13. November, wo die National-Versammlung zusammentritt, noch mehr verstärkt werden.
Handels- und BGörsen -Uachrichten. Börsen⸗Bericht.
Berlin, 6 11. Nov. Während unsere Fonds-Börse die ganze vorige Woche sich mit den Actien der sächsisch—görlitzer Eisen— bahn beschäftigte, wovon nach der Schluß - Mittheilung der eingegangenen zeichnungen die Partizipirenden nur circa 6! „9 erhalten konnten, haben die Antkäuse darin sehr nachgelassen, so daß auch der Cours sich nicht halten konnte,
in von 105 26 bis i0z „ zurückging, heute indeß 101 Brief und
lo äußerten in unserem vorwöchentlichen Bericht bereits, Steigerung durch gezwungene Ankäufe von Seiten derer, welche sie erhielten früher verlausten, erfolgt sei, solche an unserer feine Fortschritte machen sönne, da unsere vaterländischen Unter 16besondere die hamburger und niederschlesisch mär ahnen zwei so mächtige Hauptstraßen, welche durch müssen, noch niedrig im Course Speculation lassen. Die erste
Lisenbahn Actien erfolgt vom
es scheint aber, als wenn davon
da im Gegentheil in dieser Woche viel 1074 96 8 2 nach Eischeinen und en gekaust wurde. Heute wurden solche Niederschlesisch märkische stiegen im Brief und den . günstige Stim nähere Veranlas— Einen menllichen Actien, die in voriger Woche lt, schlossen; man möchte Steigerung der potsdam berli das Steigen dieser Actien für längerung nach Magdeburg erfolgen ; berliner Actien t Verlängerung der Bahn reichlich so gut wie magdeburg ger Actien sein mögen und daher nicht allein 159 6, wie sie zu⸗ bezahlt worden, sondein wohl auch mehr werth sind, sinde daher keine rranlassung, dieser Steigerung irgend eir anderes Motiv unter— wenngleich das Gerücht von der ertheilten. Konzession Weiterbau nach Magdeburg die beschäftigte. In stettiner Eisenbahn-Actien wurde nur wenig ger nacht, so lebhaft auch die Umsätze davon in voriger Woche waren; sie er offneten am Montag mit 118 3 118! 26, gingen bis auf 1177 90 zurück und stiegen wieder bis 1175 25, wozu gestein Brief und Geld blieb. Das Hauptgeschäft in dieser Woche fand in Kaiser Ferdinands Nord bahn statt, welche durch anhaltend bessere Notirungen von Wien, begleitet mit bedeutenden Kauf -Ordres, von 116 bis 121 o pr. ult. d. M. gestie gen sind; pr. ult. Dez. wurde bereits 1225 6 und heute 122 90 bezahlt; indeß schlossen auch diese Actien flauer und waren pro ult d. M. 121 Brief und Geld. — Auch wien gloggnitzer Actien stiegen bis 110 und schlossen heute 110 90 Brief. In ostrheinischen Actien wurde nicht unbeträchtlich gehandelt,
Wir
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gewinne
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daß eine
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ohne Actien slauer Cisenbahn
Geld pr.
) da unser Börsen 'weis hält, daß baldigst eine? 9582 1 *118* * * 1 . ; glauben indeß, dast potsdam 19
—
Börse
im Ganzen
und Nachdem solche bereits auf 10“ 60 gewichen waren, stiegen sie bis
102 25, wozu heute noch Käufer blieben; auch für die Einzahlung auf diese Actien ist der Termin bis zum 30sten d. M. anberaumt.
Außer frankfurter Eisenbahn-Actien, welche bis 128 „6 stiegen, heute indeß wieder 127 2 Brief schlossen, ist in allen übrigen wenig umgegan J und oberschlesische, freiburger, halberstädter hielten sich unverändert im Tourse. Rheinische Eisenbahn -Actien schwankten zwischen 73 und 723 „0, wozu heute anzukommen war; dagegen erfuhren düsseldorfer Actien durch einige Verkaufs-Ordres einen bedeutenden Rückgang und wurden zuletzt zu 69 9 verkauft. J .
Von fremden Fonds waren holländische 2 70 Integrale ohne sonder— lichen Umgang etwas flauer; russische 4960 und polnische Pfandbriefe hielten sich angenehmer, hauptsächlich aber ging Mehreres in polnischen 500 Fl. Loosen zu besseren Coursen um. ;
Markt⸗Bericht.
Berlin, 6. — 11. Nov. Bei Beginn dieser Woche trat in dem Ge— traide⸗Geschäft an unserem Korn-Markt eine solche Stagnation ein, daß wir am Mittwoch und Donnerstag nichts zu berichten hatten. Am meisten zeschränlt bleiben die Umsätze von Weizen ne daß unser Markt darir au zu r e wenig angestellt, und die kleinen Particen, die offerirt werden, sind von geringer Beschaffenheit, wer
; bunten Weizen gebotenen Preis von
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J 111 341 r*
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„Rthlr. „Rthlr. und — Die meisten An— seither für Rechnung der lächsten Frühjahr ein zu bedeutend sein
iende und 1940 Waare un—⸗ 18rfünd. 163 Rthlr. eher zi er Preis p. Frühjahr, und
hielt auf 18 Rthlr. p.
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end ohne FTauflust
. n Sommer ⸗Rübsen
immend den Kanal passirt, wodurch der
artie davon wurde à 61 Rthlr. gekauft,
btwilligen wollte. Dottersaat auf r. geboten.
der Woche flau, und ist mehreres
den; gestern und heute stellte es sich
e 115, g u. , Rihlr. p. Cir. ; Lie⸗
erkauft, Dez. / Jan. 11 Rihlr. Bf.
117 Rthlr., bezahlt worden und
eins l flauer und über 107 Rthlr.
z hitlt sich die ganze Woche hindurch gut im Preise und wurd 16 Jithit, für 16,6 h lac bezahlt; auf Lieferung in den Bini ten, wie pro Frühjahr fowert man 16 Rthlr., macht jedoch nicht über 157 Rthli.
Auswärtige Börsen. ö Amsterdam, S. Mas viederl. il. Seh. 531. 5h 0. 100. /b Spen. 21. . 40. 317. Hees. —. Aung. zinol. 5. Pr. Sch. —. Eo. —. Ih ease, Ine 90.
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Nor. TZinsl. —. Neue
Nor, Nauk-Actien 1690. Eugl. Nuss. 112.
ons. 306 9865. el. 103. Neue Anl. 2
ive ö. us. Sch. 1: 2195 IlIoll. 54. 575 do. 99. Nane Hort. 135.
Russ. 1153. ras. 7 Chili 100. Mex. 313. Peru 22! Nov. 599 Rente sin cour. 121. 35. 30h Rente in cour. SI. S0.
Paris, T. * 1 . . Næœnpl. a1 109. 57h95) Span. IR ent 301. Hass. 5
Antwerpen, 7. Anl. 21. lIIam burg, 10. London., 7. Nov. 1 . ¶olumli.
compi. .
Angehommene Fremde.
Rheinischer Hof. Oberst-Lieutenant a. D. von Wolden aus Pots dam. Edler von der Planitz, Lieutenant a. D. jetzt Particulier, aue Dresden. Graf von Einsiedel, Particulier, aus Potsdam. Frau von Zinn, Kaufmannswittwe, aus Magdeburg. Kaufleute Möller aus Hamburg, Joh anni aus Hükeswagen, Vückel aus Koburg, Ben di aus Leipzig, Goldhagen und Süsßmann aus Stettin, Hertel aus Breslau, Philippi aus Zschepau, Nech, Andrä, Hertel, Kaul fous und Arnold aus Chemnitz, Röber aus Glauchau und Schneider aus Merane.
Hotel de Prusse. Advokat Flemering aus Neu-Brandenburg. Frau Justiz Amtmann Burchhardi und Frau Doktor Blackert aus burg. Brauereibesitzer Bauer, nebst Gemahlin, aus Potsdam. Rentier Himmel aus Düsseldorf. Kaufleute Krull aus Liegnitz und Winter aus Halberstadt. önig von Portugal. Direklor Schültze aus Hamburg.
Dr. med. Prasil aus Gleichenberg. . schenblatt. Gutsbesitzer Sauerkohl, Advolat N auwerck, Pächter Engel und Nentieren W. und E. Funck aus Neu Strelitz. Pächter H. Funck aus Lebin und G. Funck aus Mestlin. Kaufleute Büsche und Cartringins aus Schwelm, Wagner und H irschel aus Lefß— zig und Werner aus Mainz. Hotel de Saxe. Kaufleute
Mar
Schultz aus Magdeburg
Schul Direktor Conrad aus Hannove
Jarticulier Gutsbesitzer Fischer aus
9392 n
Hevdemann aus Leißzig, Müller,
Weidemann, Stadion und Eckardt Stettin, Herzer und
Mitscherlich aus Eilenburg, Schuchardt aus Landeshuth und
Tielsch aus Waldenburg. Landwirth Scidensticher aus Rosenhelle Maschinist Briggs aus Bradford.
Kaiser von Rußsiand. Baron von aus Stockholm. JustizKommissarius Schrötter, nebst Gemahlin, au Tangermünde. Particulier von Warawski aus Riga. Kaufleute Rofenhein aus Königsberg in Pr.ů, Banbev aus London und
Lemke aus Dresden.
Nother Adler. (Kölnischer Hof.) D Tischer aus Brandenburg. Kaufmann Rosenfeld Gewehr Fabrikanten Jung, Sauer und Schilling Commis Buchheim, Gotthardt und Schindler aus Leipzig.
adt London. Gerichtsdirektor Schreyer aus Meißen. Gomngsig!
berlehrer Mette aus Zerbst. Gutsbesitzer Goerne aus Meis Kaufleute Stanislaus und Zschocke aus Leipzig, Jacobi a Meißen und Laemmermann aus Kirchensittenbach im KoönigreiR Bayern.
Hotel de aus Sadow Polen.
König von Preu ßen. Kaufleute Kirschbaum aus aus Montjoie, Schwarzenberg, Buhl und Rupprecht aus feld, und Fuhrmann Düsseldorf. Zimmermeister Genz und Gomnasiast Genz aus Brieg.
Hotel de Brandeb ourg. Justiz- Kommissarius Cöthen. Oekonomen Krüger und L. Krüger aus hessen. Kaufleute Witten stein aus Elberfeld, aus Leiseriz und Martens aus Frankfurt a. d.
Meinhardt' s Hotel. Rittergutsbesitzer Baron von Freyer, nebst Fa milie, aus Brandenburg.
Hotel du Nord. Ihre Erlaucht die Generalin Gräsin von Säiever nebst Töchtern, von Berg, liefländischer Edelmann, nebst Gemahlin sämmtlich von Karlsbad.
Hotel de Hambourg. Posen.
Kronprinz. Sängerin Madame Montenegro aus Madrid.
In Privathäusenn. General- Landschasftsrath, Graf Schwerin aus Buͤsow, Anhaltstr. 4 bei Graf Schwerin. Eugene von Rembielinski aus Dresden, Unter den Linden 25 bei Tietz. Baron von Puttkam mer nebst Gemahlin aus Stettin, Schadowstr. 12 bei Zerwick.
au
Engeström, schwed. Lieutenant,
phil. und Gomngsial Lehrer aus Schneeberg
aus Suhl
E
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on Zloinski
Rittergutsbesitzer F. und M. v aus Plock in
Professor 3awodzinski
l Europe. in Westpreußen. Leipzig, Jansen Elber
alls
Dr. Jannasch ar Ermschwerdt in Kur
Schenk und Busch
Hauptmann a. D. und Gutsbesitzer Urich aus
Opern
Berichtigung. In Nr. 134 der Allg. Pr. Zig, ist unter den angekommenen Fremden (Privathäuser): statt „Geheimer Ober- Justizrath von Paezinsky — — bei Nähler“, zu lesen: „Geheimer Justiz rath von Paezensky — ,
Kleteorologische Beobachtungen.
Nach einmalige
Beohachtun
Abends 10 Uhr.
Nachmittags
1843. 11 Novy.
Morgens
6 Uhr. 2 Uhr.
Guellwürme 6. 1 lusswüärme 5, 3 kodenwöiärme 8,2? R Aus dünstung 0,019 R Niederschlag 60,017 H Wärme wechsel 4 5,0 .
75 pet.
Par. 336, 37 Par. 337,31 Par.
0,1 R. 4 4,5) R. 4 2 n.
6 1 6 Do k S6 pCt. 63 pet. Ih pet.
halbieitern. txiih
halbheiter XG X60 XO. X06
Par.. 2, 125 R.. Nachts Sehne.
Luftdruck. Luft würme Thaupunkt Dunst sättiguns
Lagesmittel: 336, 13 0
Uönigliche Schauspiele.
Nov. Die Fräulein von St. Cyr, Lustspiel
Dumas, von H. Börnstein.
ienstag, 14. Nov. Der Wildschütz. Im Konzertsaale: 1) La reprise de:
comédie en 1 acte, par Mr. Fournier. 2) La seconde repre
Quand l'amour s'en va. .. vaudeville nouvean
3) Dieu vous bénisse! vaude—
M 1111 3 5
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Abt! 2
. 11 nal lage 1 1101p
sentation de: eu 1 acte, par Mr. Laurencin. ville en 1 acte, par Mr. Ancelot.
In Folge, daß sämmtliche Opern-, Schauspiel Vorstellungen jetzt auf das Schauspielhaus beschränkt sind, es theils nicht möglich, theils dem eigentlichen Zwecke des Theaters nicht entsprechend, theils endlich selbst der Mehrzahl zes Theater Publikums nicht willkommen ist, wenn nicht dramatische Vorstellungen, als Konzerte, Deklamatorien u. s. w., im Theater stattfinden, sieht sich die General-Intendantur zu der Bekanntmachung veranlaßt, daß sie dem Ansuchen um dergleichen Vorstellungen nicht willfahren kann.
Berlin, am 5. November 18413. . ö .
General-Intendantur der Königlichen Schauspiele.
Ballet und daß
und
Rönigsstädtisches Theater.
Montag, 13. Nov. Italienische Opern-Vorstellung.) J Puritan; Opera in 3 Atti. Musica del Maesiro Bellini.
Dienstag, 14. Nov. Das Ehrenwort. Hierauf: Die verhäng nißvolle Cmelette. Dazu: zum vorletztenmale: Vorstellung der gym— nastischen Künstler aus London.
Mittwoch, 15. Nov. (Italienische Opern-Vorstellung) Zum erstenmale: Lampa, osia: La Sposa di Marmo. Qbera tragi- comica in 3 Alti. Musica del Maestro II6roll. (Die Decora— tionen sind sämmtlich neu, vom Professor Herrn Luigi Martinelli.)
— . ö Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
Gedruckt in der Decherschen Geheimen Ober Hofbuchdruckerei.
Beilage
W 136.
827
Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.
Montag den 131m Nov.
1 —
ö
IZuland.
8. Nov. Das heutige Amtsblatt macht bekannt der König mittelst Allerhöchster Kabinets Ordre der evangelischen Gemeinde zu Letschitz in Böh . zum Aufbau eines Schulgebäudes, eine Haus Rollekte aus wen re,. u bewilligen geruht haben. Die Herren Landräthe des 2 9 Bezirks ünd der Magistrat hiesiger Stadt werden dem d,. aufgefordert: wegen Einsammlung der diesfallsigen Haus⸗ Nollelte bei den evangelischen Familien das Ersorderliche zuͤ stalten und den Ertrag an die Königl. Regierungs-Instituten Haupt Nasse einzusenden.
Breslau, daß Se. Majestat vom 9. September
veran⸗
58
Koblenz, 8. Nov. (Rh. u. M. J.) Ju dem Dorfe Rimbach, reises Altenkirchen, ist ein Einwohner, aniel Schumacher, am ten d. M. seiner Behausung von Räubern, die durch Aushebung eines Fensters in dae Erdgeschoß des Hauses eingedrungen waren, erschossen und beraubt worden. Aus den vor das Haus getragenen Kisten sind Hemden, Bett und Tischtücher mitgenommen, viele andere Gegen stände, welche die Räuber zum Theil schon eingepackt hatten, aber zurückgelassen worden. Streifzüge der benachbarten Ortschaften und die Nachforschungen der Gensdarmen und Polizei Beamten haben bis jetzt nur in dem Aussinden zweier der geraubten Tischtücher zwischen Bitzen und Mittelirsen die Spur der Flucht ergeben, die von allen Zeiten emsig verfolgt und hoffentlich zur Entdeckung der Verbrecher
führen wird.
Nachts, in
Ausland. Deutsche Bundesstaaten.
Hannover. Celle, 7. (L. 3.) Vergangene Woche (am 1sten d. M. staib hier nach längeren Leiden einer der tüchtigsten Anwalte unserer Stadt und unseres Landes, der Advokat S. P. Gans (ein Vetter des verstorbenen Professors Eduard Gansg. Trotz einer sehr bedeutenden Praxis, hatte er sich den regsten, lebendigsten Sinn für die Wissenschaft zu erhalten gewußt; seine Arbeiten „über das Verbrechen des Kindermordes“ und seine „Beleuchtung des Entwurss eines Strasprozeßbuchs für das Königreich Hannover“ geben Zeugniß davon und sichern ihm ein ehrenvolles Andenken, In den letzten Jahren hatte ihn ein hartnäckiges schmerzhastes Leiden, dem er auch, 59 Jahre alt, erlag, gezwungen, seine rastlose Thätigkeit beschränken. Er hinterläßt eine zahlreiche Familie.
Nov.
erst einige etwas zu
Baden. Nastatt, 1. Nov. (O. P. A. Z.) Die Zahl der bei dem hiesigen Festungsbau beschäftigten Arbeiter ist seit einiger Zeit minder groß, im Laufe des Sommers, und beträgt gegenwärtig selten mehr als 1200 bis 1500 Mann täglich, während früher meist über 14000 Mann täglich beschäftigt waren. Die Ursache dieser Verminderung sst vorzüglich die, weil die Erdarbeiten des ersten südwestlichen Haupt Forts größtentheils fertig, die der übrigen beiden Forts aber erst in einigen Wochen in Angriff genommen werden können, nachdem die Ver messungen und Aussteckungen der Terrains vollendet sein werden. Indessen verursachen die vielen großartigen Bauten, die gegenwärtig im süd westlichen Deutschland in Angriff genommen sind, immer noch einen empfindlichen Mangel an tüchtigen Maurern. Die hiesige Festungs Bau -Direction hat deshalb wiederholt in öffentlichen Blättern Aus schreibungen ergehen lassen. Ein tüchtiger Maurer kann sich täglich Fl. bis 1 Fl. 20 Kr. erarbeiten; Wohnung. und Kost erhält er zu 214 bis 30 Kr. pro Tag, so daß sich ein fleißiger Mann einen recht ordentlichen Verdienst erwerben kann. Ein Erdarbeiter kann sich täg⸗ ich 40 bis 50 Kr. verdienen.
16 als
. .
Paris, 6. Nov. Das Ministerium vom 39. Oltober, welches so eben das vierte Jahr seiner Existenz angetreten hat, ist unter allen Verwaltungen, die seit der Juli-Nevolution auf einander gefolgt sind, am längsten im Amte. Das erste nach den Juli-Tagen gebildete Kabinet bestand 82 Tage, vom 11. August bis zum 2. November 1830. Es hatte keinen Conseils Präsidenten und war aus den Herren La fitte, Perier, Dupin, Bignon, Dupont, Mol, Guizot, Broglie, Gerard, Sebastiani und Louis zusammengesetzt. Das zweite Ministerium, unter der Präsidentschaft des Herrn Lafitte, dauerte 131 Tage, vom 2. No vember 1830 bis zum 13. März 1831. Das dritte, un ter Casimir Perier, 577 Tage, vom 13. März 1831 bis zum 11. Oktober 1832. Das vierte, anfangs unter Marschall Soult's, dann unter Marschall Gerard's Präsidentschaft, aber stets die Herren Guizot und Thiers unter seinen Mitgliedern zählend, den Herzog von Broglie jedoch nachher durch den Grafen Rigny ersetzend, bestand 763 Tage, also etwas über 2 Jahr, vom 11. Oktober 1832 bis zum 19. November 1834. Das fünste, das Ministerium der drei Tage genannt, unter dem Herzog von Bassano, dauerte doch eigent⸗ lich acht Tage, vom 10. bis zum 18. November 1834. Das sechste, anfangs unter Marschall Mortier's, dann unter des Herzogs von Broglie Präsidentschaft, in welchem wieder Guizot und Thiers Kol legen waren, dauerte 4069 Tage, vom 18. November 1834 bis zum 227. Februar 1836. Das siebente, unter Thiers, bestand 195 Tage, vom 22. Februar bis zum 6. September 1836. Das achte, unter dem Grafen Molé, und unter seinen Mit⸗ gliedern auch Herrn Guizot zählend, 221 Tage, vom 6. Sep⸗ tember 1836 bis zum 15. April 1837. Das neunte, wieder unter dem Grafen Molé, aber ohne die Herren Guizot und Duchatel, welche ausschieden, dauerte 715 Tage, also fast 2 Jahr, vom 15. April 1337) bis zum 31. März 1839). Das zehnte, ein interimistisches Ka⸗ binet ohne Präsidenten, 42 Tage, vom 31. März bis zum 12. Mai 1839. Das elste, unter Marschall Soult, der damals das auswär—⸗ tige Portefeuille hatte, 294 Tage, vom 12. Mai 1839 bis zum 1. März 18140. Das zwölfte, unter der zweiten Präsidentschaft des 5 Thiers, 241 Tage, vom 1. März bis zum 29. Oktober 1840. . ee ie hre end lich unter Soult als Kriegs- Minister, aber ge ö h ich nach Herrn Guizot, dem Minister der auswärtigen Angele 96 e,, besteht jetzt 2002 Tage, oder 339 Tage läuger a. 48 ini s rium vom 11. Oktober (Soult-Gerard) und I87 län ger als das Ministerium vom 15. April (Molch).
19 Paris, 6. Nov. Die Ursache und der Ursprung der Mei nungs- Aenderung des Herrn von Lamartine, d. h. fein Llusscheiden Ws der konserpativen Partei geht bis auf seine fehlgeschlagene Kan datur für die Prasit ent a der Deputirten- Kammer im Jahre 41 zurück. Herr von Lamartine hat Herrn Guizot diesen Unfall nie verzeihen können, und seine Feindschaft gegen den Minister der auswärtigen Angelegenheiten, scheint mit jedem Tage zuzunehmen. Herr Guizot ist nichk unempfindlich gegen die ungufhoörlichen Angriffe .
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* e, mr n. X, , QO t-
—
des Deputirten von Mäcon, und der Globe ist eigens mit der Po lemik gegen das Journal le Bien public, d. h. gegen Herrn von Lamartine, beauftragt. Dieser wird mehr und mehr in den Strom der Opposition hineingerissen und er geht sogar, nach der Meinung der Parteiführer viel zu weit. Die Linke hatte vor seiner Abreise und in Uebereinstimmung mit ihm eine Art Programm für die nächste Session verfaßt, worin von der Zulassung der Kapazitäten,
Definition des Attentats und von anderen längst abgenutzten
von der X
Dingen zum Gebrauche der Opposition die Rede war. Herr von La martine hat in dem Kriege, den er dem Ministerium erklärt hat, seit seinem Aufenthalte in Burgund jenes kleine Programm ganz und gar vergessen und die Forderungen der Linken auf noch viel ausgedehnteren Grundlagen zu stützen gesucht. Auch ist er von den Journalen des Herrn Barrot desavouirt worden und die Artikel des Journals le Bien public werden z. B. in Sincle nur mit be schränkenden Bemerkungen aufgenommen. Die Taktik des Herrn von Lamartine ist im Grunde nicht geschickt; es ist schon ein großer Feh ler, sich vor der Eröffnung der Kammern in eine Journal Polemik einzulassen; aber der größte Fehler ist, sich in einer politischen Frage von persönlichen Animositäten hinreißen zu lassen und in Folge einer parlamentarischen Niederlage die Partei zu wechseln. Herr von La martine hat unstreitig ein sehr großes Talent, reine und erhabene Absichten; aber sein Kredit ist nicht fest genug, als daß es ihm er laubt wäre, angebliche Reformen von so lächerlicher Art, wie sie der Bien public täglich in seinen Spalten bringt, mit Erfolg vorzu schlagen.
Herr Thiers hat von Herrn von Lamartine gesagt, daß der selbe seine Munition zu schnell verbrauche, und daher im Augen blicke des Kampfes nichts mehr habe. iese Aeußerung des ehe maligen Minister-Präsidenten scheint uns sehr richtig und was ihn selbst betrifft, so macht er es anders. Seit zehn Tagen nach Paris zurückgekehrt, arbeitet er mit dem größten Eifer an seiner Geschichte des Kaiserreichs; er ist von Dokumenten und Karten umgeben und will sichM, wie er sagt, nur erst im Augenblick der Eröffnung der Session mit Politik beschäftigen. Das Journal des Herrn Thiers, der Con st tutionnel, wird eine Umänderung erleiden; das Format wird dem des Journal des Debats gleich gemacht, die Redaction verbessert, der Preis erniedrigt werden und das Blatt überhaupt einige andere wichtige Verbesserungen erhalten, um die gegenwärtigen Abonnenten zu fesseln und einige von denen, welche das Blatt in der letzten Zeit aufgegeben, wieder zum Beitritte zu bewegen. Dies von Herrn Thiers natürlich gebilligte Unternehmen wird überdies n einem großen Kapitalisten unterstützt und dürfte wahrscheinlich gelingen.
Schweden und Uorwegen.
Stockholm, 26. Okt. Wenn man be ren der Anblick eines Dampfschiffs in Schwe heiten gehörte, so muß man in der That über di Zuna dieser Communicationsmittel erstaunen; denn sitzen gegenwärtig 53 größere und etwa 20 kleinere, und zwar sämmtlich in Schweden selbst gebaute Dampfschiffe. Von jenen gehören nur zwei der Krone und funf dem Post⸗-Amt. Von den 46 größeren Privat⸗Dampfböten dienen 37 zur Beförderung des Verkehrs der Hauptstadt mit den Häfen des In- und Auslandes und dazu kommen noch für denselben Zweck 3 finnische und 2 Schlepp-Dampfschiffe, so daß täglich 11 in Stockholm ankommen und eine regelmäßige Communication mit mehr als 50 Handelsplätzen unterhalten. Mit Ausnahme von Köln hat wohl keine Stadt des europäischen Kontinents einen so leb haften Dampfschifffahrts-Verkehr aufzuweisen. Die meisten dieser Fahrzeuge sind von vorzüglicher Güte, insbesondere jedoch die vier neuesten eisernen, die den Fabriken und Werften der Herren Owen, so wie denen in Motala und Nyköping, wirklich zur Ehre gereichen. Das schnellste von allen ist der von Owen gebaute „Mälar“, der über 9 Knoten in der Stunde läuft. . Zur Einführung einer verbesserten Flachsmaschinen Spinnerei ist Herr Aloys Mager aus Württemberg von Sr. Majestät hergerufen worden; er erhält außer der freien Reise S00 Bankthaler Entschä⸗ digung und dann 300 Dukaten jährlich, so lange er im Lande bleibt. ; Nach Briefen aus Christiania soll der General Wedel zum schwedischen Gesandten in Wien bestimmt sein; es wäre dies das erste Mal, daß ein Norweger einen Gesandtschaftsposten belleidet.
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Nom , 30. Okt. (A. Z.) Gestern früh ist der Herzog von Aumale mit Gefolge über Civitavecchia hier angekommen. Heute Vormittag fuhr derselbe mit seinem Gefolge, begleitet von dem fran zösischen Botschafter Grafen La Tour Maubourg, nach dem Vatikan, wo der Papst sich geraume Zeit mit dem Prinzen unterhielt.
Der niederländische Gesandte beim heiligen Stuhl, Graf von
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Liedekerke Beaufort, ist von seiner Regierung mit Beibehaltung seine hiesigen Postens in gleicher Eigenschaft auch bei dem Hof in Turin ernannt, wohin er nächstens eine Reise antreten dürfte, um seine Kre ditive zu überreichen.
— Das Portafoglio Maltese schreibt unter dem 16. Oktober: „In unserer letzten Nummer haben wir angezeigt, daß ne ische Truppen, 400 der Zahl nach, die Insel Lampadusa in nommen. Die Sache verhält sich so. Zwei neapolitanische böte langten am 11. September vor der Insel an. Bald landete der Befehlshaber der Expedition mit mehreren Offizieren und verlangte, mit Herrn Gatt und Mattinos zu sprechen, welchen di Insel auf einen langjährigen Pacht-Vertrag überlassen worden war. Hierauf erklärte derselbe, daß die neapolitanische Regierung die Insel in einen Deportationsort für Verbrecher zu verwandeln gedenke. Es landeten sodann die Truppen und die neapolitanische Flagge ward auf dem Schlosse aufgepflanzt. Bereits sind mehrere Gefangene auf der Insel angekommen und die Truppen haben Befehl, Niemand ohne spezlelle Erlaubniß der Regierung an das Land zu lassen.“
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Alexandrien, 16. Of. (A. 3.) Der Pascha ist fortwährend in Kahira. Die ganze Woche über bildeten die Angelegenheiten Achmed Pascha's von Sudan den Hauptgegenstand der Unterhaltung. Die Regierung scheint die Sache noch nicht gestehen wollen, allein Gutunterrichtete versichern, der Vice⸗Konig habe von Achmed ein Schreiben erhalten, worin er die Rückkehr nach Aegypten verweigere und erkläre, daß er der Pforte 800,000 Piaster Tribut zahle (andere Augaben sprechen von 100,000 Piastern). Der Pascha von St. Jean d'Acre soll den Vermittler zwischen Achmed und der Pforte gemacht haben; auch soll Turki Bilmes, ein alter Waffengenosse Achmed's, der sich gegenwärtig in Konstantinopel befindet und auf denselben großen Einfluß übt, diesem Ereigniß nicht fremd sein.
Man sagt, Mehmed Ali rüste ein Heer von 10,040 Man n ge gen Achmed, bezeichnet aber den Ober Befehlshaber desselben noch nicht näher so viel ist gewiß, daß eine neue Organisation des Heers im Werke ist. Kany Bey ist zum Kriegs. Minister, Achmet Pascha (Neffe des Vic - Königs und bisheriger Kriegs Minister) zum Seriasker er
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nannt und Soliman Pascha mit der Organisation des Heeres beauf⸗ tragt. Aus den alten Truppen sollen die tauglichsten Offiziere aus⸗ gewählt und die Soldaten dann abwechselungsweise den einen Monat bei den Befestigungswerken, den anderen mit kriegerischen Uebungen beschäftigt werden.
Auch England hält man in der Angelegenheit des Sudan nicht für unbetheiligt. Man weiß, daß, als der Pascha davon sprach, einen Kriegszug nach Kordofan zu unternehmen, der britische General—= Konsul von seiner Regierung den förmlichen Befehl erhielt, sich dem Plan zu widersetzen. Die Erzeugnisse dieses Theils von Afrika sind daher für Aegypten vollständig verloren, sie werden andere Auswege suchen und eine Beute der Engländer werden. Man versichert, der Vice - König sei im Begriff gewesen, das für den Sultan gebaute Dampfboot zurückzuhalten. Es ist zwar kürzlich nach Konstantinopel abgegangen, doch haben die neuen Verhältnisse vielleicht die Unter⸗ drückung vieler Perlen und Brillanten bei Ausschmückung desselben veranlaßt.
Der Marquis Lavalette ist am Bord des französischen Dampf⸗ boots „Grondeur“ angekommen und von den hier ansässigen Fran⸗ zosen freudig begrüßt worden; sie werden an ihm eine große Stütze
Handel finden. Die übrigen General- Konsuln sind in
Ibrahim Pascha hat von dem Vice⸗König die Ermächtigung er⸗ seine Baumwollen-Aerndte selbst verkaufen zu dürfen; in die
politischen Angelegenheiten scheint er sich nicht mischen zu
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New⸗RHork, 19. Okt. Di dlungen des nun ver⸗ sammelten Parlaments von Kanada ziehen auch die Aufmerksamkeit der Vereinigten Staaten in nicht gewöhnlichem Maße auf sich. Bereits hat jenes Parlament begonnen, einige für die Interessen jenes Landes selbst, wie für die Interessen der Nachbarländer wichtige Entscheidun⸗ gen zu fassen. Die Diskussion der Adresse als Antwort auf die Er—⸗ öffnungs⸗ des Gouverneurs hat durch unverwerfliche Ziffern den Beweis aß das neue Kabinet von einer starken Majorität unterstützt wird. Das kanadische Kabinet hat sich mit Einmüthigkeit weniger eine Sti die des Herrn Harrison, Secretairs für den Westen, wie ich früher andeutete, und der nun seine Entlassung
hat, dafür ausgesprochen, daß der Sitz der Regie⸗
von Kingston nach fontreal zurückverlegt werde, und
dieser Wunsch s Kabinets auch jener der parlamen—⸗ Majoritãät Metcalf, der Gouver⸗
der sich mit itschiedenheit in diesem
Zinne ausgesprochen dem gesetzgebenden Rath eine Depesche mit, in welcher Minister Lord Stanley erklärt, daß die Regierung des M die Entscheidung dieser Frage dem Parlament der Kolonie anheims deren Wünsche in Betracht gezogen werden sollen, wofern sie mit dem Votum der z ihrem Voll⸗ zuge nöthigen Fonds begleitet seien. Nach ziemlich lebhaften Debatten, in welchen die ver ien und Interessen sich geltend 3 genl sprach sich das Parlament zu Gunsten scheinlich noch vor Eröffnung
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l ein nicht unbedeutender Sieg der s nadischen Bevölkerung von Nieder-Kanada, dessen beide andels⸗ und Lentralvunkte die Städte Montreal und Quebec sind. ie Wahl der Stadt Kingston zur Hauptstadt war sicherlich keine glückliche gewesen, und würde völlig unbegreiflich sein, wenn man sie anders erklären wollte, denn als von einem Gedanken blinder Rachsucht eingegeben. Kingston ist auf einem kahlen unfrucht⸗ baren Felsen erbaut, und die ganze Umgebung der Stadt bietet gleichfalls einen öden, traurigen Anblick. Kingston ist ein militairi⸗ scher Punkt, ein Garnisonsplatz, nichts mehr und nichts weniger; nur einen Vortheil hat es für sich, daß seine Lage nämlich mehr im Mittelpunkte ist, wofern man nämlich die Einöden von Ober-anada als bewohntes Land zählt. Montreal aber ist die wahre Hauptstadt von Kanada, nicht blos durch seine gl l sondern auch durch seine Bedeutung Handels Verbindungen.
Das kanadische Parlament ch andere Maßregeln Wichtigkeit g des Herrn Hincks, Mit⸗ des Kabine hat es gewisse neue Auflagen auf den Eingang
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ine, einer der ausgezeich⸗ es Kabinets, hat eine Bill sschlüssen zu urtheilen, Beamten das einzunehmen, wenn Gehalt verbundenes Amt Verzicht leistet. Auch einer beträchtlichen Verminderung der Gehalte der um dem schwer belasteten Schatz einige Erleichterung ein Mitglied des Parlaments die große
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über freiers Simon Bolivar zu erweisen verfügt, daß in Metropolitan Nathedralkir Ehren desselben errichtet werden solle, mit goldenen Buchstaben zu setzen sei: livar's, des Befreiers von Columbia, das der Kathedrale von Santa Marta, an reste des Befreiers beigesetzt wurden, al Denkmal mit folgender Inschrift errichtet werd ehrwürdigen Ueberreste des Besreiers von Columbien, Si livar's.“ In den Sitzungssälen der Kammern, im Regierungssaale, soll sein Bildniß aufgestellt werden, and vollziebende Gewalt wurde ermächtig dem Nationalschaße die für den Vollzug dieser Verfügung nöthigen Ausgaden zu destrerten. Am I0. Mai wurde ferner ein Geseß verkündet. Dod ard ent gesetzt wird, daß der Kongreß in seiner ordentlichen Bersammilnna jedes Jahres den Mann zu bezeichnen dabe, welcher die dollziedende Gewalt ausüben soll, wenn nach
dem Artikel M der Censt. tution weder der Prasident nech der Bier Vrasdent der Rex ub hr dieselbe ausüben können. In die sem
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