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hat im Namen des Gesammt⸗Mini da die Ankunft der Deputirten sich verzögert, die tional Versammlung erst am Sten (20sten) d. M.
Nachschrift.
itglieder, gegen die begehrte Verbannung einiger Anhänger 5 Daß 3 2 doch durchgesetzt wurde, scheint von den Schwierigkeiten zu zeugen, auf welche die Männer stoßen müssen, welche es unternehmen, gegen die jetzigen Gewalthaber eine Oppo⸗ sition zu erregen. s Seit den jüngsten Tagen sind sehr viele Abgeordnete hier ange⸗ kommen. Es kann nicht fehlen, daß Metaxas und Kalergis in ihren Eigenschaften als Minister⸗Präsident und Militair⸗Gouverneur Gele— genheit haben, jeden Ankommenden bald zu sprechen und auf ihn Einfluß zu gewinnen. Makrijannis sieht seine alten Kriegskameraden sich um seine
Eröffnung der Na⸗ stattfinden wird.
wird. Das ganze Land soll wieder in zehn Provinzen (duo), nach der ersten Eintheilung von 1833, getheilt werden.
Sisenbahnen.
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Person vereinigen, desgleichen jüngere Grundeigenthümer, die das Capi⸗ 4 Paris, 22. Nov. Herr Teste hat von dem nach England ge— tanoleben mehr nur vom Hörensagen kennen. Baß Makrijannis seine seit sandten Ingenieur Mallet bereits einen ersten Bericht Über die ät—
dem 15. Sept. berüchtigt gewordenen Palikaren um sich behalten darf, während anderen Häuptlingen das Mitbringen einer solchen Begleitung nicht gestattet werden soll, dürfte früher oder später zu Unannehmlich⸗ keiten führen. Auch Kolettis und Maurofordatos sind natürlich Män— ner, die von den Ankommenden begrüßt werden. Es wird sich zeigen, wer das Werben und Gewinnen am besten versteht. Im Ganzen herrscht zwar im ganzen Lande Ordnung, aber sie ist weniger ein Resultat der Regierungs-Maßregeln und der Autorität der Lokal— Behörden, als wie des persönlichen Einschreitens einzelner Partei⸗ häupter. Hier herrscht dieser mit seinem Anhange, dort jener. Dies, die fortdauernden Wahlprotestationen, die Gegenwahlen, und noch manches Andere, lassen nicht daran zweifeln, daß nur ein einziger Häuptling der offenen Empörung sein Banner leihen darf, um sofort den Parteienkampf in allen Provinzen entbrennen zu lassen. Jedoch darf man hoffen, daß es nicht so weit kommen, daß es vielmehr der Masse der Gemäßigten gelingen wird, die Rational-Versammlung davor zu bewahren, daß sie nicht zur Pandorabüchse für das Land werde.
Was hier in Athen in diesem Augenblick die Lenker der Parteien außer dem Anwerben für die letzteren vorzugsweise beschäftigt, ist uns nicht möglich, Ihnen zu bezeichnen. Erstlich bietet die Presse in ihren verschiedenen Organen noch immer gar keine Anhaltspunkte dar, was indessen gewiß nicht mehr lange dauern wird. Zwei tens hemmt den Fremden, namentlich den Deutschen, der allgemeine . 3 ö Haß, in welchem er steht. Endlich hat man es aber auch wirklich M 3. 6. . ', . 3 . mit einem chaotischen Zustande zu thun, aus welchem klug zu werden . , r,, , . 2 n r . ö , , . g . Zu Lande: Weizen 2 Rthlr. 4 Sgr. 2 Pf., auch 1 Rthlr. 21 Sgr.; Jedem schwer fallen muß. Manche, die man für so gestellt hält, daß Noggen 1 Rihlr. 15 Sgr. 2 Ps., auch 1 Rihlr. 13 Sgr. 3 Pf.; gibt sie die JFüden aller Intriguen in den Händen haben sollten, mögen Gerste 28 Sgr. 10 Pf. fleine Gerste 1 Rthlr. Sgr. 2P f, auch 26 Sgr.
mosphärische Eisenbahn von Kingstown nach Dalkey erhalten, für dies neue System sehr günstig aussprechen soll.
Brüssel, 21. Nov. Der Minister der öffentlichen Bauten hat die Ingenieure Maus und Belpaire beauftragt, nach Irland zu rei— sen, um die atmosphärische Eisenbahn von Dublin nach Dalkey ken⸗ nen zu lernen. Der Minister hält diese Erfindung gerade für Belgien von besonderem Interesse, indem das jetzige Eisenbahn-System dieses Landes nur unter bedeutenden Opfern fortgeführt werden kann. Man sagt, eine Gesellschaft habe die Konzession zum Bau einer Eisenbahn von Lüttich längs der Maas nach der französischen Gränze verlangt.
Die Fischer von Ostende haben dem Minister der öffentlichen Bauten eine Petition in Betreff des Eisenbahn-Tarifs übersandt,
der sich
L worin sie sich über folgende Punkte beklagen und desfalls Abhülfe verlangen: 1) Bei dem Transport der vollständigen und unvollstän digen Ladungen nach Deutschland bestehe eine zu große Differenz in den Kosten; 2) der belgisch - rheinische Tarif stelle die Fische in die zweite Klasse, statt wie früher in die erste, und 3) Antwerpen sei vermöge seiner Lage in Betreff der Frachtkosten nach Deutschland ge gen Ostende so sehr im Vortheil, daß selbst die holländischen Fischer mit denen von Ostende möglicherweise konkurriren könnten.
Zandels- und Börsen - Machrichten.
wohl selbst nicht wissen, was sie wollen, und die geleitete Masse 3 Pf.; Hafer 21 Sgr. 7 Pf., auch 20 Sgr. 3 Pf.; Eibsen 1 Nöhir. dürfte sich's noch weniger bewußt werden, wohin sie geführt wird. 13 Sgr. 2 Pf.; Linsen 2 Rihlr. 3. ; . Indessen darf ich meinen Brief mit der guten Verheißung schließen, Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Rthlr. 13 Sgr. 2 Pf., auch 2 Rthlr.
Treibens die gute Sache noch keinesweges ver Sgr. 2 Pf. und 2 Rihlr. 4 Sgr. 10 Pf.; Roggen i Rihlr,. 16 Sgr. l ĩ 10 f., auch 1 Rthlr. 13 Sgr. 2 Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 3 Sgr. 7 Pf.; Hafer 20 Sgr. 9 Pf, auch 19 Sgr. 7 Pf. Sonnabend, den 25. November 1843. Das Schock Stroh 7 Rihlr. 10 Sgr., auch 6 Rtihlr. 7
Der Centner Heu 1 Rihlr. 5 Sgr., auch 22 Sgr. 6 Pf.
daß trotz des argen loren oder auch nur schwer gefährdet ist, daß man vielmehr auch jetzt noch auf den endlichen Sieg der Gemäßigten rechnen darf, vor— ausgesetzt, daß die Gesandtschaften es nicht an der verheißenen ernst— haften und kräftigen Unterstützung fehlen lassen. — Morgen verlassen den Piräus auch wieder einige zwanzig Deutsche. Selbst Abschieds⸗ Stettin Nov. (B. N. d. O. Getraide. In Weizen ist, außer Besuche hier zu machen, mußte ihnen widerrgthen werden. Wenig am Landmarlt, wo theilweise iwas billiger gekauft wurde, feit Freitag nichts stens hatte es ohne alles Auffallen und möglichst im Vorübergehen zu gemacht und sind Preise unverändert: für schles. alten 129 / 306fünd. gelben geschehen. In einem Wirthshaus deutsch zu reden, hieße so viel, als 33 Rihlr., weißen 56 RthlrC, neuen 124 / 27pfünd. gelben 48 3 51 Rihlr. sich Schläge und Messerstiche ausbitten, und als Dentscher in den nach Qualität, 125 .26pfünd. weißen 52 Rthlr., neuen märlschen und Straßen erkannt zu werden, heißt so viel, als sofortigen Schmähungen ukermärkschen 5. à 52 Rihlr. gefordert, wozu aber keine Kauflust. Roggen und Steinwürfen sicher zu sein. Selbst tragi-komische Scenen erfolgen, in loco bleibt ebenfalls im Stillstande, 335 3 Nthlr; nach Qualitat wenn andere Fremde für Deutsche gehalten werden und unter lauten und Gewicht, gefordert; auf ö im, Frühjahr ö. Nthl. r und Protestationen davonzutkommen oder durch ihr Schreien Militairs her- Geld, 333 Nthlr. fest verlangt. Rihm , . , . beizuziehen suchen. Ueber den Verkehr läßt sich noch immer etwas Hös'czfünd, Ir; bemm;. 274 Nihlr., Hafer, komm. zon 5a. 4pfünd. pro
866 ,, . 5 , i 38 Scheffel 16. B i7 Rihlt. Erbsen 31 a 37 Rthlr.; Alles nominell. Erfreulicheres nicht schreiben, obschon durch die vielen Fremden hier , I5sten d.: .
Sgr. 6 Pf.
* — *
und im Piräus natürlich schöne Summen in Umlauf kommen. Weizen. Roggen. Gerste. Hafer. Erbsen.
z Athen, 13. Nov. Die Eröffnung der National⸗Versamm⸗ Iufihren. . K ö J . 3 Wsꝑ. lung wird jetzt sehr bald vor sich gehen, wahrscheinlich in der nächsten Preise === 46 3 60 323 38 22 3 25 18 241 32 3 35 Nthl. Woche ) ( iglich ? Sagmen. Oelsgamen fortwährend ohne Kauflust und Winter-Rübsen
Deputirten kommen täglich an, und die Stadt füllt sich zu— sehends. Eine provisorische Kommission, bestehend aus den Herren Trikoupis, Papalexopoulos (von Nauplia) und Ghioni (von Hydra) ist ernannt, um die Deputirten zu bewillkommnen und ihre Voll— machten in Empfang zu nehmen. Die eigentliche Kommission zur Prüfung dieser wird im Laufe dieser Woche ernannt, und da zwei Drittheile der Gesammtzahl der Deputirten zur gesetzlichen Eröffnung der Versammlung genügt, so dürfte diese bald erfolgen. Eine große Anzahl Deputirten von den Inseln des Archipels sind gestern mit dem österreichischen Dampfschiff von Syra angelangt. Inzwischen sind die
zu 67 Rthlr. erlassen. Säe-Leinsaamen aus dem Schiff erlassen: rigaer 7 Rthlr., pernauer 9 Rthlr., windauer 95 Rthlr.
Spiritus aus erster Hand zur Stelle 24 6h.
Fettwaaren. Rüböl ist wieder sehr im Stillstande, in loco 10! Rthlr. Nov. / Dez. 107 Rthlr., Dez. Jan. 103 Rthlr., Jan. / Febr. 11 Rthlr., März/April 116 Nthlr', alles Briefe. Leinöl 107 Rthlr., Palmöl 119 Rihlr. gefordert. Baumöl, Gallipolv, 144 Rthlr. unverst. (nicht 147 Rthir., wie in unserem Freitagsberichte unrichtig gedruckt), Südseethran fest zu 10 Rthlr.
Magdeburg, 25. Nov. Höchster und niedrigster Getraide⸗Markt⸗ preis pro Wispel:
53 ⸗ 4527 2 — z J — . j . . 7. . — 29 * Minister nicht müßig gewesen. Sie halten seden Abend Sitzungen, 6 Eig. . ᷣ 5 . 3 3. H ff ; 5 f n J 6 : 195 —12 ö die oft bis nach Mitternacht dauern. Der Entwurf zu der definiti Nogg 3 9 ö r
Danzig, 25 Nov. Marktbericht. An der Bahn zahlte man für
Weizen 115 — 1329f. 36 3 62 Sgr. Roggen 115 — 124pf. 33 a 38 Sgr. Erbsen 30 a. 38 Sgr. Gerste 4zeil. 163 – 110pf. 24 a 30 Sgr., 2zeil. 105—4115pf. 27 a 33 Sgr. Hafer 65— 75pf. 17 a 20 Sgr. pr. Scheffel. Spiritus 125 a 13 Rthlr. pr. 120 Quart 80 95 Tr. Paris, 23. Nov. Es wurden heute wieder wenig Geschäfte in den französischen Fonds gemacht; die 3 9 blieb 81. 90, die 5, 121. 60 no— tirt. Ani Schluß der Börse verbreitete sich das Gerücht, eine heute einge⸗ troffene telegraphische Depesche melde die Üebergabe Barcelona's.
den Constitution ist ausgearbeitet und wurde heute dem Könige zur Durchsicht überreicht. In diesem Entwurf sind zwei Kammern, wie in Belgien, vorgeschlagen, die beide von dem Volke gewählt werden. Die erste wird EeCgordic oder Senat genannt, die zweite q Bors Tvrrxeccoxrch!“ oder Rath der Repräsentanten.
Die meisten der hier anwesenden Deputirten haben schon Audien— zen beim König gehabt und ihm den innigsten Wunsch ihrer Konsti⸗
tuenten und ihren eigenen Entschluß ausgedrückt, den constitutionellen
Thron und die Erhaltung der Ordnung und Ruhe im Lande mit
2 * 02“
eriums bekannt machen lassen, daß,
So eben erfahre ich, daß in dem Entwurf der Constitution der Senat von dem König gewählt werden soll aus einer drei⸗ fachen Liste, die ihm zu diesem Behufe von den Ständen vorgelegt
. ö. 1 ne r m . ihrem ganzen moralischen Gewicht zu unterstützen. ö Hen 29, ore mher 16 Später, Die oben erwähnte Kommission, obgleich an und für — — sich des unschädlichsten Charakters und mit den unschuldigsten Attri onne ö J. Pr. Cour. buten versehen, hat Anlaß zur Unzufriedenheit gegeben, indem die S tzl(liet. Gel. niet. Geld. Gem. Deputirten, die sehr streng auf ihre Privilegien halten, diesen Schritt 3 don dem Minister-Rath, als einen Eingriff in ihre Rechte ansehen S6. Schuld- sch. 35 103. 103 . J ih, 133 und, sich dagegen opponiren. Um dieses übertriebene Zartgefühl zu r. Kusl. Opl. 30. 4 07 — K,, . erklären, ist es nöthig, Ihren Lesern erinnerlich zu machen, daß gerade Prüm Sch d. Seh — — 89 , F eine ähnliche Maßregel zu einer Zeit, wo Metaxa auch an der Spitze Rar a. Rennärr, , e, nn Url. Anh. Fisenb. — 140 1395 der Regierung stand, im Jahre 1831 bei dem Kongreß zu Argos, ö, 16 ,, 103 die Veranlassung zur Unzufriedenheit gab. Das Ministerium hat nun . ,,, . , D HDäss. Elb. Lisenb. 5 68 — die Kommission aufgelöst. 8 da. o. Trior ob. 4 ga. 945 J * . . . h estpr. andbr. 3- — J ö. * 1 6 Eine hiesiege Zeitung, die Fama, behauptet, man ö F ioß6t — Rhein. Risenb. 5 685 67 l 982 * ö ; *. 231 — 4 Grossh. Pos. do. 106 K. 98 973 Plan um, den Sitz der Regierung nach dem Isthmus von Korinth 1 do. 33 io; — , . . ö 1 1 zu verlegen, als ein Mittelpunkt des Königreichs, und daher geeigne⸗ (Ostpr. Pfandbr. 35 — 103 ,,,, J k ter für das Zusammentreffen der Deputirken, als Athen. pomm,. do. 35 102 — e,, gen, ,, 1119 a, An eine Verlegung der Hauptstadt jetzt ist nicht zu denken. Kur- wu. eum. 46. 3 167. 101 , ,, Auf Treue und Gl b n 32 Si 8 ser eibe Schlesische do. — * 1. J . . ,, Aauben, daß Athen der Sitz der Regierung bleiben Schlesische 3* ; n. ge n n, , , . ö. Ha en . und Ausländer über 30 Mill. Drachmen verwendet, (eld A Margo, — — — Nag deb. Ilalber- an 8 8 en, der Gemeinde⸗Rath nahe an 2 Mill. Drachmen rriearichsdkor. — 1355 1312. täter Eisen. 4 113 — . 3 . 5 Pläßen, Bazars, Wasferleitungen, Gefängnissen ul. lan. s . — Ii. ii faccel. Sehreidu- . Erle , hn wecken verausgabt, die Regierung eben so Visconto.- — 3 1 Freihg. Risenb. 4 — und endlich der e nen der Münze und anderen Staats Gebäuden, e a. , NMonig die Ersparnisse seiner Civil⸗Liste bei dem groß⸗ MHM eceelt - COours. 1hlr. zu 30 Str. artigen Bau seines Marmor! l ; / . J ; 1 i. alastes. Ueberd t die National⸗ kriet. ueld. ; ; . eberdies hat die Nationa Bank über 3 Millionen Drachmen! und Privat- Kapitalisten 20 Mil ; lio li de Grü ö wat. apitalisten 3 11= . 250 I. Kurz — 1111 ionen auf liegende Gründe und Häuser ; h daß zusammengenommen eine große & pothekarisch geliehen, so k 250 I. 2 Me — 140 ! 84 66 . ; ypposition gegen die Verlegung k 300 Me. Kuræ 150 3 des Sitzes der, Regierung nach einem anberen Dit, vorhanden sein 1 300 MR. 2 n. 159 — dürfte. Wer einmal die Unruhe, die Verderbung seiner 9 . KJ ü r.. 3 M 6 213 6 241 E tb ehrun en die Ur kosten und di er öbeln, die JJ . ö 5 uthehrungen, lkosten, und die miserablen k 300 re, 2 Mi. 50 ö. und mitgemacht hat, die mit jedem Umzug in Griechenland trotz Wien in 2 Xr.... 150 FI. 2 M. — 104 unseres schönen Klima's, unumgänglich verknüpft sind, der wird sich Aus; har. 150 11. 2 Mt. 1023 1023 freuen, ruhig wo er ist, bleiben zu können. wd 100 ThI. . Mt. . 994 Aben d.. Die Zusammenkünfte der Deputirten haben heute Leipzitz in Courant im 14 rhI. Fuss. . 100 Thlr. 2 . . 99 und fern, in Privathäusern stattgefunden, und es wurde von ihnen be= k 100 n 26 56 28 3 . 2 Jg m ;. art a. 2 e, . Mt. . schlossen, keine Eingriffe in ihre Rechte zu dulden. Der Minister des Jnnern Feterobur8. ..... ..... . 100 sul. 3 Woch. I077 107
Auswärtige Börsen.
Niederl. wirkl. Sch. 5445. Ausg. — . TZinsl.
Amsterdam, 24. Nov. 595 Span. 21 f. 396 do. 311. Pass. Er. Sch. Hol. Qesterr. 1083. 495 Russ. Ilope 90 .
Antwerpen, 23. Nar. Eins. 5. Neue Anl. 212.
P aris, 23. Nov. 595 Rente fin cour. I21. 60. 395 Rente fin eour. 81. 90. 595 Neapl. au compt. 108. 90. 595 Span. Rente 304. Pass. 5.
Wien, 23. o.. 55h met. 093. 4 gg. 35 75 Actien 1674. Anl. de 1831 1482. de is39 II6.
Rank-
Angekommene Fremde.
Meinhardt's Hotel. Graf K önigsmark, Landrath, nebst Gemahlin,
aus Nauen. Kammerherr von Arnim aus Suckowd.
Hotel de Rome. Gutsbesitzer von Kuezynski, nebst Gemahlin, aus Podlachien.
British Hotel. Rittergutsbesitzer Freiherr von Ha gen aus Schoelln, und Freiherr von Schultze aus Schwerin. Ritiergutsbesitzerin Freifr⸗ von Tettau aus Dresden.
Hotel du Nord. Königlich dänischer Kammermusikus Kellermann aus Kopenhagen. Kaufmann Kalergis aus Taganrock.
Rheinischer Hof. Schulz, Lieutenant im 11ten Landwehr— Regiment, aus Breslau. Homburger, Dr. med., aus Karlsruhe. Kaufleute
W. Dungs, nebst Familie, aus Barmen und Nootnag el aus Ham
burg. Fabrikanten Tocht mann, nebst Töchtern, Baumeister, Neu
feldt, sämmtlich aus Hildesheim, und Witten ste in aus Barmen. .
önig von Portugal. Künstler Ocherber g aus Stockholm. Domai
Beamter Behmer aus Merzien bei Cöthen. Gutsbesitzer Schlau
h
—
nen h ] ; 1 ans Danzig. Particulier Weiße aus Hamburg. Kaufleute Emmrich aus Mittweyda, Müller und Eschebach aus Breslau, Borchart
aus Landsberg a. d. W. und Sehlmever aus Hamburg. Particulier von Holtzendorff aus Vietmansdorf.
Kaiser von Rußland. Rittergutsbesitzer Baron von Hebenthal aus Liebenwisch. Kommerzienrath Neumann aus Danzig. Ober-Amtmann Ruffersbacher und Wirthschafts-Inspektor Raimann aus Birken dorf. Particuliers von Winterfeld aus Osterburg und Muschni— kow aus Moskau.
2
Kaufleute Muschnikow aus Moskau und Leh— mann aus London. Privatmann Vettermayer aus Leobschütz. Ren tieren Bauer und Hinkel aus Leipzig.
Stadt London. Rittergutsbesitzer Rietzsch aus Rosenfeldt bei Torgau. Particulier von Wollsfram aus Königsberg in Pnr. Kaufmann Paetzoldt aus Bromberg. Oekonom Paarrmann aus Wittenberg. Architekt Schüller aus Dresden.
Hotel de Prusse. Gutsbesitzer von Wilkowsko aus Posen. culier von Bonin aus Neu-Stettin. Frau Rechnungsräthin Cochius aus Oranienburg. Kaufmann Fricke aus Magdeburg.
Rother Adler (Kölnischer Hof). Gutsbesitzer Maetzke aus Lüb ben. Kaufleute Manger und Wedel aus Zehdenick. Particulier Cohnstädt aus Stettin. Dlle. Reinhold aus Potsdam.
Hotel de Saxe. Kaufleute Zipp aus Annaberg im Königreich Sachsen und Wallstab aus Rathenow.
Hotel de Brandebourg. Baron von Borch, Particulier, aus Stet tin. Baron von Veltheim, Major a. D., aus Schönflies. Baron von Vaerst, Gutsbesitzer, aus Freienhagen. Kaufmann Krüger au Königsberg.
Parti
Heteorologische Beobachtungen.
1843. Morgens Nachmittags Lbends Nach einmaliger 27. Nov. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. keobachtung.
Luftdruck. . 337,27 . Par. 336, 2 Par. 336,21 Har. ¶ uellwürme 6,8) R. Luftwärm- 4 7 R. * , . 5,7! R. Flusswärme 5,657 R. Thaupunkt . 4 5 00 n. r 33 . * 35. . R. Bodenwärme 6, 3. H PDunstsättigun 81 pCt. 82 pCt. 83 pt Lusdiünstung 0,017 Ri Wetter ... neblig. heiter. heiter Niedere chlax 0 ö SVV. S. 8 Wärmewechsel 4 9, Wolke nzus. .. SVW. 4 1, .
Tagesmittel: 336,565 Par... 4 7,27 n 3,921 S3 pCt. Sw
Königliche Schauspiele. Mittwoch, 29. Nov. Der Weiberfeind, Lustspiel in 1 Akt, von R. Benedixr. Hierauf: Vor hundert Jahren, Sittengemälde in 4 Abth., von E. Raupach.
Donnerstag, 30. Nov. Antigone.
Anfang der Vorstellung halb 7 Uhr. ; Freitag, 1. Dez. Carlo Broschi, oder: Des Teufels Antheil.
Im Konzertsaale: Französische Vorstellung.
Ränigsstädtisches Theater.
Mittwoch, 29. Nov. Musikalische Abend- Unterhaltung im Ko stüm. 1) Ouverüre aus der diebischen Elster, von Rossini. 2) Duett aus Klara von Rosenberg, von Ricci, gesungen von Sgr. Capitini und Sgr. Grandi. Arie mit Chor aus Marino Falliero, von Doni⸗ zetti, gesungen von Sgra. Ranzi. 4) Duett aus: Der Liebestrank, von Donizetti, gesungen von Mad. Georgi Cook und Sgr. Grandi. 3) Duett aus: Die Puritaner, gesungen von Sgra. Malvani Sgr. Ferrari Stella. 6) Duett aus: Aschenbrödel, von Rossini, ge sungem von Sgr. Capitini und Sgr. Carozzi. 7) Scene und Arie des Romeo, aus Montecchi und Capuletti, gesungen von Mad. Georgi Cook. Hierauf; Der dritte Akt der Oper Zampa. (Mad. Georgi Cook wird auf ihrer Durchreise nach Mailand einmal in die— ser musikalischen Abend⸗Unterhaltung mitwirken.)
und
Preise der Plätze: Ein Platz in der Orchester-Loge 1 Rthlr. 10 Sgr., in den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr.
5 Sgr., im Parquet und in den Parquet-Logen 25 Sgr., im Amphitheater und in den Logen des zweiten Ranges 20 Sgr., Parterre 15 Sgr., Sperrsitz des dritten Ranges 10 Sgr., Gallerie 73 Sgr. .
SBonnerstag, 30. Nov. Das bemooste Haupt, oder: Der lange Israel. Dazu: Vorstellung der gymnastischen Künstler aus London, in 3 Abtheilungen.
Sonnabend, 2. Dez. (Italienische Opern Vorstellung,), Zum erstenmale in dieser Saison: Maria, ossiʒa: La Figlia del Reggi—- mento. Opera bufsa in 2 Alti. Musica del lass ro Donizesti.
Freitag, 1. Dez. Max Helfenstein. Hierauf: Letztes Konzert des Konzertmeisters Herrn Karl Riefstahl aus Frankfurt a. M. Zum Schluß: Die verhängnißvolle Omelette.
Oeffentliche Aufführungen.
Mittwoch, 29. November, Abends 7 Uhr, im Saale der Sing— Akademie: Erste Symphonieen-Soiree der Königl. Kapelle, zum
Besten ihres Wittwenfonds. 1) Symphonie in B-dur von Haydn; ) Klavier-Konzert in Es-dur von Beethoven (vorgetragen vom Königl. Musik-Direktor Taubert); 3) Ouvertüre zur „Zauberflöte“ von Mozart; I) Symphonie in A-dur von Beethoven.
Verantwortlicher Redactelir Dr. J. W. Zinkeisen.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.
Beilage
hꝰ)6 do. 993.
Preuss.
—
Beilage zur
919 Allgemeinen Preußischen
Mittwoch den 29sten Nov.
Zeitung.
m.
Ausland. 8 chm re it.
Luzern, 19. Nov. (Oesterr. Beob.) Die Regierung des Kantons Luzern hat in Betreff der Kreisschreiben der Regierungen von Zürich und Bern folgende Zuschrift an den Vorort eingesandt:
„Schultheiß und Regierungsrath des Kantons Luzern an den hohen eidgenössischen Vorort Luzern. .
„Sie haben uns mit Zuschrift vom heutigen Tage abschriftlich diejeni⸗ gen Schreiben mitgetheilt, welche von dem Negierungsrathe des hohen Standes Zürich den 26sten v. M. und vom Regierungsrathe des hohen Standes Bern den 25sten des gl. M. in Betreff des vom Großen Rathe des hiesigen Standes den 20. Weinmonat gefaßten Beschlusses in der An— gelegenheit der aargauischen Klöster an Ihre Hochwohlgeboren gerichtet wor— den sind, und haben gleichzeitig die Einladung an uns erlassen, Ihro Hoch wohlgeboren die geeignet erachketen Mittheilungen auch von unferer Seite zu machen.
„Es sind diese Zuschriften der hohen Stände Zürich und Bern an den hohen Vorort uns bereits unmittelbar von denselben mitgetheilt worden. Wir fanden uns bewogen, das Kreisschreiben der Regierung von Zürich in demjenigen freundeidgenössischen und bundesbrüderlichen Sinne zu erwiedern, in welchem unverkennbar dessen Mittheilung an uns erfolgt ist. Wir bech ren uns, eine Abschrift unserer Antwort Ew. Hochwohlgeboren hier zur Kenntniß zu bringen. Auf das an uns gerichtete Kreisschreiben der Regle rung des hohen Standes Bein haben wir jede Antwort unterlassen, da wir es mit der Würde der Regierung eines souverainen Standes nicht verträg lich fanden, auf das diesem Kreisschreiben beigeschlossene Attenstück, das le— diglich auf willkürliche, grundlose Beweisstellung in unserer Mitte nicht ge⸗ kannter Tendenzen und von uns nie gehegter ÄAbsichten sich fußet, einc recht— fertigende Antwort an die eidgenössischen Stände zu erlassen, zumal die evi— denteste, auch der Negierung von Bern wohl bekannte Thatfache, der Be— schluß unseres Großen Rathes, die schlagendste Nechtfertigung in sich selbst trägt.
„Wir rechnen es zu einer angenehmen
x Aufgabe, diesen Großraths-Be⸗ schluß dem hohen Vororte zu übermitteln, da wir die sichere Ueberzeugung in uns tragen, es werde eine vorurtheilsfreie Prüfung dessen klaren und un⸗ zweideutigen Inhalts in demselben wirklich eine neue Garantie für Luzerns künftiges bundesgemäßes Handeln, einen neuen Beweis seiner stetsfort auf Erhaltung des bestehenden eidgenössischen Rechts⸗Zustandes hinzielenden, darum auch wahrbaft eidgenössischen Gesinnung erblicken, und es werden der hohe Vorort wie die eidgenössischen Ständé die beruhigende, mit Zu versicht auch von uns gehegte Aussicht in die Zukunft ebenfalls gewinnen, daß solcher Rechtssinn und solche aus demselben hervorgegangene eid⸗ und bundesgenössische Handlungsweise statt, wie man sie beschuldigen möchte, „das Volk in Aufregung zu versetzen, in demselben eine Trennung, vielleicht sogar Bürgerkrieg hervorzurufen“, vielmehr geeignet sind, das Zutrauen auf unentwegbaren eidgenössischen Rechtssinn zu besestigen, die durch das ver— letzte Gerechtigkeitsgefühl getrennten Gemüther der' Bevö kerungen unseres Vaterlandes sich anzunähern und den schönsten Frieden, den wir kennen, zu gründen, den Frieden unserer Vorväter, den Frieden gegenseitigen bundes— brüderlichen Zutrauens und der Einigung in Gesinnung und That.
„Wir zweifeln nicht, es werde der hohe Vorort unbefugte Andichtungen und Zumuthungen gegen den hiesigen Stand, die auf Mißachtung seiner souverainen Stellung beruhen, in treuer Beachtung des eidgenbssischen Staats- und Bundesrechts von der Hand weisen, und gerade durch diese Handlungsweise der selbst für unwahrscheinlich erklärten, darum auch vor eilig geäußerten Besorgniß abgraben, als dürfte der traurige Fall eintreten, daß ein anderer eidgenössischer Stand die Pflichten des Vororts übernchm« und die Stände zur Vorberathung von eidgenössischen Maßregeln gegen Störung des Friedens in unserem Vaterlande zusammenrufe.
„Immerhin aber berechtigen und nöthigen uns die neuesten Vorgänge, die Souverainetäts-Rechte des hiesigen Standes, deren Aufrechthaltung gegen allfällige Angriffe die vom Großen Rathe dekretirte Organistrung der Streitkräfte des hiesigen Standes zum Zwecke hatte, gegen jede unbefugte Einmischung aufs feierlichste zu verwahren.
„Mit dieser Rückäußerung verbinden wir übrigens ꝛc. 3. November 1843.“ (Folgen die Unterschriften.)
ö
Paris, Nov. Die Erfolglosigkeit der Unterhandlun gen zwischen den Commissairen von Mexiko und Aukatan habe ich Ihnen bereits gemeldet. Ueber New-Orleans eingetroffene Berichte aus Laguna vom 4. Oktober melden nun bereits, daß beiderseitig wieder Anstalten zum Wiederbeginn der Feindseligkeiten gemacht wurden. Mexiko's Finanzen werden dies hart empfinden, denn schon die letzte Expedition gegen Campeche hatte fast die sämmtlichen Staats- Einnahmen in Anspruch genommen. Der Hafen von Laguna war, wie es scheint, von mexikanischen Kriegsschiffen gesperrt, wenig stens für den Handel von ukatan. Unter den in San Juan Bai tista stehenden Truppen raffte das gelbe Fieber zahlreiche Opfer weg. Die Departemental-Junta des Staates Tabasko hatte sich in ihrer letzten Sitzung für die Erwählung Santana's zum Präsidenten der wiedergebornen mexikanischen Republik ausgesprochen, indem sie den selben als „den um dieses Land wohlverdienten, tugendhaften und talent vollen Mann, den Helden von Veracruz und Tampiko“ bezeichnet.
Luzern, den
74
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Braunschweig und der Zoll-Verein.
Der Hamburger Correspondent enthielt in diesen Tagen einen gediegenen sichtlich aus guter Quelle herrührenden Aufsatz über die gewerblichen Verhältnisse des Herzogthums Braunschweig und sein Verhältniß zum Zoll-Verein, welchen wir unseren Lesern mitzutheilen nicht versäumen wollen.
Die in öffentlichen Blättern, heißt es da, wiederholt hervorgetretenen An sichten über unfere derzeitigen gewerblichen Verhältniffe lassen eine zwar kurze, aber auf Zahlen und Thatsachen gegründete Erörterung des Einflusses, den der Anschluß an den Zoll-Verein auf die diesseitigen Zustände ausgeübt hat, um so angemessener erscheinen, als bei der offenbaren Uebertreibung, deren sich Manche unter den früheren Korrespondenlen schuldig gemacht haben, vor— auszusehen ist, daß die mit dem künftigen Jahre eintretende Aufnahme der zwischen Weser und Harz belegenen braunschweigischen Landestheise in den Verein eine neue Reihe in gleichem Sinne geschriebener Artikel hervor rufen werde. Der Großhandel Braunschweigs nach den hannoverschen Landen hat durch den Anschluß keine Veränderung erlitten. Die Jollgränze belästiget denselben nicht, weil die für Hannover bestimmten Waagren Braunschweig nicht erst berühren, sondern von Hamburg aus, wo sie für Rechnung hie— siger Grossisten lagern, direkt an die Abnehmer versandt werden. Außerdem bietet die hiesige Niederlage Gelegenheit, unverzollte Vorräthe am Platze zu halten, und gegen Entrichtung“ der geringen Durchgangs- Abgabe von 8 Pfennigen pro Centner, davon Sendungen ins Ausland zu machen. Der Großhandel nach den Joll-Vereins Staaten darf, mit Hinblick auf die seit dem 1. Januar vorigen bis zum 1. Oftober dieses Jahres von hier in das Zoll- Vereins⸗Gebiet gemachten Waaren-Sendungen im freien Verkehr, als blühend bezeichnet werden; denn dieselben bestanden, um nur der vier Hauyt⸗ Artikel, Wein, Kaffee, Zucker und Taback, zu gedenken, in 558 1 Ctr— Wein, 14,549 Ctr. Kaffee, 24,707 Ctr. Zucker und 4356 Ctr. Taback. Daß die zahlreichen, auf das hannoversche platte Land, welches sich in einmeiliger Entfernung unserer Stadt nähert, berechneten Detail⸗-Geschäfte Braunschweigs durch die neue Zoll-Gränze eine Störung erlitten haben, stellen wir nicht in Abrede; irrig wäre es aber, behaupten zu wollen, daß der Verkehr derselben ins Hanno? versche ganz nieder liege. Angebot und Nachfrage stehen überall in Wech⸗ selwirkung; der hannodbersche Landmann an der braunschweigischen Gränze, Korn, Vieh, Butter,
Holz, Torf und seine übrigen landwirthschaftlichen Produkte findet, entnimmt
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welcher hier den einzigen vortheilhaften Marft für
Grund der im Publikum verbreiteten, vielleicht
weise entfernt belegenen hannoverschen Landstädten. Er kauft kleinen zollfreien Quantitäten, sondern führt über ausgefertigte Passirscheine darthun — Eingangszolles auch jetzt noch Kaffee, Zucker, Mengen von hier in seine Heimat. die Krämer der benachbarten Gränzdörfer, deren Verh mit größeren Vorräthen zulässig und nöthig machen, hiesige Kundschaft aufgegeben, was unsere d
Von den hiesigen Fabriken haben die in Baumwollen- und Leinenwaa
dabei theilweise noch den Vorzug eine den Fabriken unverkennbar gelitien und schäfte einzuschränken.
Besser ist die Lage der Fabrikanten in Wollenwag
bis jetzt der Betrieb der Zucker -Raffinerieen, so wie der Cichorien- und Ta
auch jetzt noch einen großen Theil seines Bedarss an Kolonial— und Ma⸗ terialwaaren hier, und erspart dadurch besondere Wege nach den ihm theil⸗ . nicht nur in wie die hiesigen Negister ungeachtet des hannoverschen ; Taback 2c. in steuerpflichtigen Nur der wohlhabendere Landwirth und ältnisse die Versorgung haben theilweise ihre etaillisten allerdings empfinden.
ren durch die Konkurrenz der zollvereinsländischen, mehr vorgeschrittenen und S wohlfeileren Arbeitslohns genießen— sind genöthigt gewesen, ihre Ge—
ren, insbesondere der Coating-⸗Fabrikanten; und durchaus günstig stellte sich 4 3
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Eisenbahnen.
; A Paris, 21. Nov. Eine englische Flugschrift, welche in die⸗ sen Tagen unter dem Titel Railway⸗ Reform erschienen ist, nimmt bei einem großen Theile des hiesigen Publikums das Interesse in Anspruch, welches der gänzliche Mangel an politischen Begebenheiten disponibel läßt. Es handelt sich in jener Broschüre darum, den Staat als den einzigen Eisenbahn Unternehmer darzustellen, dessen Verwaltung dem wohlverstandenen öffentlichen Vortheile Befriedigung zu gewähren im Stande ist. Der Verfasser jener Schrift, welcher unter den wenigstens mittelbaren Auspizien des britischen Handels⸗ Ministeriums gearbeitet zu haben scheint, verlangt, daß der Staat die sämmtlichen englischen Eisenbahnen an sich kaufe, eine Operation, welcher als bloßem Finanzgeschäfte keine ernstliche Bedenken entge⸗ genstehen, und die durch ihre volkswirthschaftlichen Wirkungen eine große Wohlthat für —ͤ
backs -Fabriken. Die ersteren brachten seit dem Anschlusse überhaupt , das Land zu werden verspreche. Die Thätsachen, 24025 Ctr. Nohzucker und 1278 Ctr. Lumpen zur! Versiebung, die Zahlen und die Argumente, welche der englische Verfasser für und ihre Sendungen raffinirter Zucker nach den Vereinslanden' er— seinen Satz geltend macht, sind so beschaffen, daß sie dem Widerspruche folgten in solchem Umfange, daß die Nachfrage der hiesigen Händ⸗ wenig Raum lassen, sobald die materielle Ausführbarkeit einer solchen rie⸗ . e, 1 . ,, enten Iransactien bei welcher es sich um Hunderte von Millionen Tha⸗ . i, ö . . , ,, lern bantell, gegeben werden muß. Nati lich wird eine Beweis führung ders in den süddenschen Vereinsländern, gewonnen, und der guͤte Fort ö. . . n,, ö , ee, . 4 , gesehen der Tabacks-Fabriken stellt sich sowohl durch die bisherigen B ge an welche bisher mit Eisenbahn Speculationen ihr Glück gemacht haben
ländischen rohen Blättern, die seit dem Anschlusse bis srtzt 2930 Ctr. b oder noch künftig ihr Glück damit zu machen hoffen, Von besonders
gen, als durch die namentlich nach Preußen un? em, . großem Gewichte ist nun die Argumentation des britischen Publizisten
tenden Sendungen ihrer Fabrikate genügend heraus. Der Betrieb der Branntweinbrennereien brachte in den dem eine angeschlossenen, 155,600 Einwohner zählenden ö flossenen Jahre 95,543 Rthlr. Steuer auf, wovon geführten Branntwein vergütet wurden. Die Besorgniß Branntwein das braunschweigische Land überschwemmin und der inländischen Brennereien die Folge davon sein werde, hat stätigt, vielmehr haben die letzteren gerade nach Preußen ansehnliche . sendungen gemacht. Zum zeitweisen Stillstande ist nur eine Anzahl kleine mit veralteten unzweckmäßigen Apparaten versehener Brennere gewesen, welche, um bei dem erhöhten Steuerfatze das Ges sortsetzen zu können, zuvor ihre Einrichtungen verbessern mußten der Mehrzahl derselben jetzt geschehen ist. errichtet w: Anschlusse zwei bedeutende, mit Dampf-Maschinen arbeitende Vor Allem ist der Verfall unserer Messen in den öffentlichen Blättern besprochen worden; wir widmen daher auch den Messen einige Worte und raumen gern ein, daß der Meßhandel mit ausländischen Manufaftur⸗ Wag ren seit dem Anschlusse im Rückschreiten begriffen ist. Während in der Sommer Messe 1812 noch 136 Meß-Conten eröffnet waren, stellte sich die Zahl derselben in der diesjährigen Sommer-Messe nur auf 89, und die Menge der während der letzteren zur Conto Anschreibung gelangten aus ländischen Waaren blieb gegen die des Vorjahres um 58 Et. zurück. Diese Abnahme des Verkehrs mit ausländischen Manufaktur Waaren ist dem Anschlusse an den Zoll-Verein mit beizumessen, in Folge dessen der Ver brauch im Herzogthume sich den vereinsländischen Fabrikaten mehr zugewandt hat. So erfreulich diese Erscheinung im deutschen Gesammt-Interesse ist, fo niederschlagend würde sie für den? Meßhandel Braunschweigs dann sein, wenn der Verkehr mit zollvereinsländischen Fabrikaten für den geschmälerten Handel mit ausländischen Waaren keinen Ersatz gewähren sollte. wir daher, wie der Erste sich während de ) Der in der Lichtmesse 1842 im freien V aus den Zoll⸗Vereinsstaaten betrug 16,063 Ctr. ; Messe v. J. 24,449 Ctr.; der in der Lichtmesse (. der letzten Laurentius-Messe 21,365 Ctr. Der beschränkte Raum nöthig uns, bei der zuletzt erwähnten Messe stehen zu bleiben, und nur den Ver bleib der erwähnten 21,365 Ctr. näher zu verfolgen. Aus amtlichen No—
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Neu
in der Laurentius
der
tizen ergiebt sich, daß davon 14,658 Ctr. verkauft und darunter allein 7290 Ctr. 68 Pfd. mit Transport Bezettelung ins hannoversche abgefertigt
6. der
sind, während die übrigen verkauften Meßgüter ihren Weg in die preußi= schen Provinzen, Sachsen, Westphalen und andere Vereinsfande gendmmen haben. Hierzu treten noch die ihrem Gegenstande und ihrer Menge nach nicht kontrollpflichtigen verkauften Waaren, deren Ouantftät sich nicht fest stellen läßt, weil keine amtlichen Notizen darüber vorliegen. Die vor⸗ stehenden Zahlen, zusammengehalten mit der während der letzten Lauren⸗ tius⸗Messe stattgehabten Fremden-Frequenz (die Zahl der Verkäufer betrug nach den Notizen der Polizei⸗Behörde 1256, die der Käufer 5009 Perso nen, wovon ppir. 1009 längere Zeit hier anwesend waren, und 4069 sich nur einen Tag und eine Nacht aufhielten) scheinen uns durchaus nicht geeignet, die Besorgnisse einer Verödung der hiesigen Messen zu rechtfertigen. Eine solche Besorgniß vermögen wir auch aus den augenblicklich gedrückten Mieth— preisen der Meßgewölbe nicht zu folgern, sind vielmehr der Ansicht, daß diese Preise sich gegen früher nicht so wesentlich verändert haben würden, wenn man sich nicht vor Zeit der Hoffnungslosigkeit hingegeben, den künftigen Verfall der Messen, als ausgemachte Sache ansehend, in öffentli chen Blättern mit Klagen hervorgetreten wäre und durch Uebertreibung und Muthlosigkeit die Verkäufer zur Erzielung billigerer Miethen indirekt selbst aufgefurdert hätte. Der Umstand, daß dem Herzogl. Fiskus, welcher an den früheren Miethpreisen fesigehalten hat, bisher nur 14 Verkaufs Lokale unbesetzt geblieben sind, scheint diese unsere Meinung zu bestätigen.
Was die vorstehend, nicht besonders erwähnten übrigen Gewerbszweige anlangt, so glauben wir nicht zu irren, wenn wir behaupten, daß Diejenigen, deren Absatz auf einen kleineren Kreis berechnet ist, durch die Trennung Braunschweigs vom Steuer- Vereine zwar verloren haben, durch die ver? möge der Eisenbahn-Verbindung nunmehr auf den Verkehr mit Braunschweig angewiesenen Gränzbewohner der wohlhabenden Provinz Sachsen aber Er satz erhalten werden, denselben theilweise auch durch den namentlich im ver slossenen Jahre so ausnehmend lebhaft gewesenen und überhaupt vermehrten Transit-Verlehr bereits erhalten haben. Von dem weniger an einen örtlichen Absatz gebundenen Gewerben, z. B. den Papier⸗Fabriken, den Lackir= Lampen und Wagen-Fabriken, Verfertigern mechanischer Instrumente 20. glauben wir, daß sie in dem mit' den Zoll ⸗Vereins -Staaten eröffneten freien Verkehr reichlichen Ersatz gefunden, wenn ihre frü heren Geschäfte ins Hannoversche durch den Anschluß überhaupt erheb lich vermindert sein sollten. Letzteres scheint uns deshalb noch zweifelhaft, weil einer beträchtlichen Zahl solcher Fabrikanten und Handwerker Seitens der Zoll-Behörde die bis setzt vielfach benutzte Vergünstigung zugestanden ist, Gegenstände ihres Gewerbes aus dem Hannoverschen zollfref einzubrin⸗ gen, um sie nach bewirkter Reparatur wieder dahin auszuführen; worin der Beweis liegt, daß ihre früheren Verbindungen mit Hannover nicht abge— brochen sind. . ; . ; — Wir rekapituliren unsere vorstehend ausgesprochenen Ansichten dahin: Der Großhandel Braunschweigs hat durch den Anschluß keine Beeinträchti gung erlitten, vielmehr an Unfang gewonnen; der Detailhandel hat verlo-— ren, ist aber keinesweges ruinirt; die wichtigeren Fabriken haben ihren Be— trieb nicht nur fortgesetzt, sondern ausgedehnt; die Branntweinbrennerei wird in namhaftem Umfange betrieben und ist durch Verbesserung der beste henden und Errichtung neuer Anstalten auf eine höhere Stufe gebracht; der Meßhandel ist in einer Uebergangs-Periode begriffen, die Erfahrung von dier Messen berechtigt aber zu der Hoffnung, daß er, insowen die allzemei— nen Handels Konjunkturen keine Aenderung herbeiführen möchten, auch künf⸗ tig der Stadt Braunschweig eine ergiebige Erwerbsquelle bleiben werde; von den übrigen Gewerben haben einige durch den Anschluß gelitten, andere sich gehoben, und noch andere wurden von ihm nicht berührt.
Berichtigungen dieser Ansichten werden willkommen sein, w Thatsachen unterstützt werden;
⸗ enn sie durch bloßes Verwerfen unserer Meinung auf den selbst bei Nännern von Ruf
und Stellung gangbaren entgegengesetzten Ansichten wird dagegen nichts in unserer Ueberzenigung ändern, Parteifragen gezogenen Sache nur unseren eigenen Augen zu trauen durch triftige Gründe veranlaßt sind.“ r
weil wir in einer leider in das Gebel der
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Brennereien.
Prüfen letzten vier Messen gestaltet hat. erkehr stattgehabte Waaren-Eingang
16,458 Ctr., und der in
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für Frankreich, wo die Frage von dem Bau der Eisenbahnen durch den Staat oder durch Privat⸗-Gesellschaften jetzt eben noch in der öffentlichen Verhandlung begriffen ist. Daher darf man sich denn icht wundern, wenn die Wortführer der sogenannten Eisenbahn⸗In⸗ in Frankreich alle ihre Beredtsamkeit aufbieten, nicht gerade, Iwav-Reform zu widerlegen, sondern um die Unan— darin ausgesprochenen Ansichten und gemachten Vor⸗ hen Verhältnisse nachzuweisen. Gelingt 5
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führen, dann Lebewohl den schönen
ch die noch schwebenden Entwürfe der großen französischen Millionairs eröffnet wurden. Darum das Werk gelegt und die öffentliche Meinung über⸗
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re n ie Mißbräuche und die öffentlichen Nachtheile der Privat-Verwaltung der Eisenbahnen, über welche der eng⸗ lische Verfasser klagt, für Frankreich nur in der Einbildung
vorhanden sind,
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don seinen ursprünglichen Forde⸗ ö. J . assen. Dadurch hat aber Herr von Rothschild wahrscheinlich noch nichts erreicht. Denn es ist der größte
die Kammern seine Anerbietungen in
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Anschein dafür vorhanden, daß jeder Gestalt zurückweisen werden. ⸗— 8 67 9 F 89 83 9 ö m Paris, 22. Nov. Zu den beiden Compagnieen, welche . Ausführung der Eisenbahnlinie von Lyon nach Marseille begehren, hat sich eine dritte Gesellschaft so eben gebildet, die von mehreren einflußreichen Deputirten begünstigt wird, weil sie dem Staate eine Oekonomie von der ausgesetzten Kosten verspricht. Nach dem System der neuen Compagnie sollen
die Haupt ⸗Eisenbahnlinien in
paralleler Richtung mit den heu⸗ tigen Routes royales, die
ohnehin breit genug sind, um den Raum
zu einer doppellinigen Eisenbahn zu gewähren, fortlaufen. Die Regie⸗ rung würde dabel den Ankauf der Terrains ersparen, welcher im Durchschnitt bei uns 3 von dem Kosten Betrag einer Eisenbahn absorbirt. So kommt das Kilomütre Eisenbahn im Durch⸗
schnitt auf 4009, 9000 Fr. (die sogenannten Kunst- Arbeiten davon ab⸗ gerechnet) in Frankreich zu stehen, wovon 300,000 Fr. zum Ankauf des Terrains verwendet zu werden pflegen. Ferner behauptet die neue Compagnie, nach ihrem System keiner Kunst Arbeiten, wie Tunnels, Viadukts, Brücken u. s. w., zu bedürfen, da sie die Mittel besitze, die Lokomotiven über die steilsten Abhänge und in den weite sten Krümmungen fortzubewegen. Sie beschäftigt sich dermalen, ein Memoire zu verfassen, welches bei Eröffnung der Session unter die Mitglieder beider Kammern vertheilt werden soll, und worin die Vor⸗ schläge, welche sie dem Minister der öffentlichen Arbeiten bereits vor⸗ gelegt hat, gründlich besprochen werden. Unter anderen Belegen zu Gunsten ihres Systems, stellt sie eine Parallele auf, zwischen dem
Kostenüberschlag der Regierung für die Eisenbahn von Paris nach System der Regie⸗
Lyon und ihrer eigenen Berechnung. Nach dem rung soll die Eisenbahn von Paris nach Lyon 92, 900, ) 00 Fr. kosten, wovon 8, 0090, 009 Fr. für die eigentliche Eisenbahn und der Rest für das Terrain zu verausgaben wären. Die Compagnie bietet sich an, um 57,000,009 Fr. Eisenbahn ebenfalls mit doppeltem Schienenweg n für die Anlegung des doppelten Schienenweges 18, 000, 000 Fr. Kosten der Vorarbeiten w 9, O00, 090 w . 7 GG i Fr. „Die Ersparniß, welche daraus der Regierung erwachsen würde, be— trüge nicht weniger als 135,700,000 Fr. bei der einzigen Eisenbahn von Paris nach Loon. Die Frage ist zu wichtig, als daß die Kam= mern dieselbe nicht mit der größten Aufmerksamkeit und Gründlichkeit prüfen sollten. Durch die bejahende Entscheidung dieser Frage kann eine durchgreifende Aenderung unseres Eisenbahn Systems herbeige⸗ führt werden. ;
r. die nämliche auszuführen, nämlich
Handels- und Börsen - nachrichten. Französische Wein-Aerndte.
Paris, 26. Nov. Alle Nachrichten aus den füdlichen Departe⸗ ments, wo der Weinbau vorzugsweise betrieben wird, stimmen darin über= ein, daß man in Betreff der Oualität wenigstens mit den Resultaten der diesjährigen Weinlese so ziemlich zufrieden ist. Die Aufmerksamkeit wendet sich dieses Jahr vorzugsweise den ordinairen Weinen zu, als denjenigen, deren Bedürfniß sich am meisten fühlbar macht. Nach allen Berichten hat diese Klasse von Weinen von diesjährigem Gewächse bei weitem den
Vorzug vor jenem derselben Klasse des Vorjahres, sowohl 1. der Farbe, als der vollkommenen Reife, die ihnen im Jahre 1842 gefehlt hatte.
Dieser Vortheil ist der unverhofft günstigen Witterung beizumessen, die mehrere Tage vor der Weinlese eintrat. Die feineren Weine, für welche