1844 / 81 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

roßen Personen⸗Verkehr aus Württemberg zu⸗ e rn n 28 2 Bevölkerung hat als die meisten 1 ö

br s. Länder.

übrigen deutschen . ; Berlin- Frankfurter Eisenbahn. —;

In der Woche vom 10. bis 16. März 1844 zind auf der Berlin- 1 3

= 3272 Perrone 5rdert worden. Frauksurter Eisenbahn 3272 Personen besòrde

gandels- und Zörsen -Uachrichten.

Königsberg, 12. März. Wir hatten in vergangener Woche wenig Bewegung an unserem Kornmarkt, und mit Ausnahme von einigen 100 Last volnischen Noggen, welche noch zu den in vorletzter zoche bewillig. ten Preisen gekauft wurden, ist nichts umgegangen, da die Inhaber von Weizen und Gerste nicht nachgeben und auf etwas niedrigere Gebote als die bisherigen Forderungen sind, hören wollen. Die letzten englischen Be⸗ richte, die sich allerdings unbestimmt auslassen und mit der Sprache nicht recht heraus wollen, um die Consignations- und Anstellungslust, so kurz vor Beginn der Schifffahrt, nicht zu schwächen, finden denn hier auch ihre verschsedenen Ausleger, wie die Sonder⸗-Interessen es erheischen, was bisher den Unterhandlungen geschadet und Abschlüssen hinderlich gewesen ist. Es ist nicht anzunehmen, daß die Eigner von Weizen⸗ und Gerstenlagern jetzt schen nachgeben werden, so lange sie noch die Wahrscheinlichkeit sehen, im Auslande mindestens die Preise zu machen, welche man ihnen hier bie— tet und Gründe für eine plößliche Entwerthung unter gegenwärtigen Um— ständen für die zeitigen Abladungen, welche den Expeditlonen von ferneren als den Ostseehäfen den Rang ablaufen werden, nicht vorliegen. Unsere Produzenten gehen in dieser Ansicht mit den Spekulanten Hand in Hand und halten ihre Voörräthe zurück. Dazu kommt noch, daß die Straßen neuerdings durch abwechselndes Thau⸗ und Frostwetter schwer zu passiren sind und schon deshalb die Zuführen in voriger Woche sehr schwach waren.

Nachstehende Notirungen sind die heutigen Forderungen, worauf man 10 Fl. a2 15 Fl. für Weizen und 5 Fl. sür Gerste weniger bietet. Für Roggen scheint die Kauflust im Abnehmen, aber niedrigere Gebote werden noch nicht beachtet.

Leinsaat still.

Klee⸗ und Thimotheesaaten treffen sparsam ein und finden zu den No— tirungen Käufer. Die Witterung ist bei 4 a 6 Kälte stürmisch und win— terlich gewesen, seit ein paar Tagen haben wir Thauwetter, aber trotzdem steht ein spätes Frühjahr in Aussicht.

Wir notiren:

Weizen, weißer 132 pfünd. 410 a 420 Fl., hochbunter 1301131 pfünd. 395 2 400 Fl., 130 pfünd. 365 a 375 Fl., rother 128/129 pfünd. 340 a 350 Fl.

Noggen 1181120 pfünd. 195 a 200 Fl., frischer 120 pfünd. 190 a 195 Fl.

Gerste, große 110pf. 200 Fl., kleine 103 / 104pf. 170 a 175 Fl.

Hafer, 73 / 75pf. 100 a 165 Fl.

Erbsen, weiße neue 210 a 215 Fl., graue 200 a 240 Fl. nach Größe.

Wicken und Bohnen 195 a 200 FI.

Saaten: Nappsaat 4890 Fl., Winterrübsen 460 Fl., Leinsaat 113/114 pf a 360 Fl. per 563 Schffl.

Flachs, Drojaner Kron 10! Fl., Oberländer Kron 9) Fl.

i nl. Neinlagen 9a 1097) Fl., Schnittlagen 8, a 9 Fl., Heede ) 95 5

Talg: Lichtentalg 12 Fl., Seifentalg 114 Fl. per Stein von 33 Pfd. Borst en, weiße Leck 15 u. 29 Sgr., graue Leck 12 u. 21 Sgr., weiße Schuhmacher 425 Sgr., graue Schuhmacher 325 Sgr., schwarze 32 Sgr., Kron 11 u. 16 Sgr., Kronbrack 8 Sgr. .

Wachs, gelbes 15 a 16 Sgr.

Kleesaat, rothe 33 a 4 Sgr., alte 2 Sgr.

Thimotheesaat, neue 20 a 3 Sgr. p. Psd.

320

486

Häute: Ochsenhäute 18 249f. a 7 Sgr. p. Pfd. 9 2432pf. a 7 Sgr. p. Pfd. Kuhhäute 1913pf. 2 8 Sgr. p. Pfd.

Y 14118ps. a 7 Sgr. p. Pfd.

Kalbfelle, Fleischerselle 18/ 36pf. p. Decher 97 Sgr. p. Pfd.

v ohne Köpfe 151 22pf. p. Decher 107 Sgr. p. Psd. Schaaffelle, ordinaire 45 a 55 Nthlr. p. 100 Stück.

Y feine 55 a 65 Nthlr. p. 100 Stück.

Oele, rußl. Hanföl 14 Rihlr.,, Rüböl 107 Nihlr., Leinöl 10 Rihlr. p. Centner.

Spiritus 9 Nthlr. p. 9600 5 zum Transit.

Pottasche, Kron 85 Fl., NB. 75 Fl., Brack 70 Fl. p. Schspfd.

Course; London / Mt. 2033. Amsterdam 71sT. 1003. Hamburg 9 W. 443. Berlin M Mt. 991.

Hamburg, 15. März. (B. H.) Wir haben hier am Platze bereits einige Zufuhren von Getraide, namentlich Weizen und Gerste, aus dem Oberlande erhalten; bis jetzt ging darin aber wenig um. Weizen konnte die Preise voriger Woche nicht eireichen, selbst die feinsten Sorten müssen ein paar Thaler niedriger notirt werden, doppelt so viel aber die geringe Waare, wovon Mehreres aus Mecklenburg angekommen, was nur 169 bis 1290 Pfd. holl. schwer ist. Roggen, bei wenig Handel, knapp preishal— tend. Mit Gerste ist es flau, und selbst ein paar Thaler billiger schwer zu lassen. Hafer konnte auch die vorigen Preise nicht behaupten und mußte einige Thaler niedriger verkauft werden. Eibsen wenig gefordert, und sind solche zu den zuletzt bezahlten Preisen zu haben. Bohnen und Buchweizen ohne Beränderung. Für Wicken, wovon kleine Partieen an— gekommen sind, wollte man die in voriger Woche dasür bewilligten Preise nicht anlegen. Rappsaamen fand mehr Beachtung und wuide 2 a3 Nihlr. besser bezahlt. Für Leinsaamen werden die vorigen Notirungen verlangt. Weizenmehl kann man etwas billiger kaufen. Schiffsbrot wurde auf die Notirungen der vorigen Woche gehalten. Leinluchen flau und niedriger, auch für Rappkuchen wollte man die vorigen Preise nicht bewilligen. . . ö

In Getraide ab auswärts hatten wir hier in den letzten s Tagen sehr wenig Handel. Mit Weizen ist es still geworden, und selbst für die feinsten Sorten wollte man die in voriger Woche bezahlten Preise nicht geben, um so weniger für geringere Qualität. Noggen blieb zu den vorigen Preisen ausgeboten, ohne dazu Nehmer zu sinden. Gerste muß ein paar Thaler niedriger notirt werden, und auch dazu konnten nur einzelne Partieen bege⸗ ben werden. Für Hafer zeigte sich keine Kauflust. Man würde etwas billiger kausen können. Erbsen, Bohnen, Wicken, Buchweizen ohne Ver— änderung. Für Rappsamen ist auf einmal mehr Frage aufgekommen, und es sind bedeutende Partieen gekauft und zuletzt 2 a 4 Rihlr. höher be— zahlt worden, als Folge der vermehrten Klagen, welche über den zu Felde stehenden NRappsamen eingegangen sind. Von Leinsamen blieben willige Heber zu vorigen Preisen. Leinkuchen flau und billiger zu haben. Auch für Nappkuchen wollte man die vorigen Preise nicht geben.

London, 13. März. Die amtlichen Berichte über die Ergebnisse des Handels und der Schifffahrt während des vorigen Jahres sind dem Parla— ment vorgelegt worden und stellen sich, mit 1842 verglichen, als sehr gün stig heraus. Die Ausfuhr britischer Erzeugnisse und Fabrikate ist nämlich von 40,785,359 auf 44,720,563 Psd. St. gestiegen, und dieser Zuwachs rührt zum größeren Theile von der vermehrten Ausfuhr von Wollen und Baumwollenwaaren her, welche um mehr als 33 Millionen Pfd. St. zu— genommen hat. Im Jahre 1842 wurden nämlich an Baumwollenwaaren für 13,907,884 und an Wollenwaaren für 5, 185,945, im Jahre 1813 da⸗ gegen an eisteren für 16,248,759 und an letzteren sür 6,784. 432 Pfd. St. ausgeführt. In sämmtlichen Haupt-Einfuhr-Artileln, z. B. in Zucker,

Felle:

Kaffee, Thee, Taback, Wein und Talg ist der heimische Verbrauch ansehn— lich gestiegen, was auch von der Zahl der im auswäitigen Handel verwen deten Schiffe gilt.

1

Verzeichniß der Vorlesungen und praktischen Uebungen bei der Kö— niglichen Akademie der Künste in dem Sommer⸗Halb⸗ jahr vom 1. April bis Ende September 1844.

A. Fächer der bildenden Künste.

1) Zeichnen, Malen und Modelliren nach dem lebenden Modell, ge— leitet von den Mitgliedern des akademischen Senats. Der Pio— sessor J. Wolff wird bei den Uebungen der Schüler gegenwärtig sein. 2) Unterricht in der Composilion und Gewandung, Prof. Beg as; 3) Zeich nen und Malen im Königlichen Museum, Prof. Kretschmar; 4 Jeich— nen nach Gyps-Abgüssen, Prof. Dähling; 5) Lehre von den Proportio⸗ nen des menschlichen Körpers, Prof. Dr. Froriep; 6) Landschafi-Zeichnen, Prof. Schirmer; 7) Zeichnen der Thiere, befonders der Pferde, Prof. Bürde; 8) die Prüfungs-Klasse, Prof. Dähling; 9) Zeichnen nach ana— tomischen Vorbildern und Proportionen des menschlichen Körpers, Prof. Bergerz 19) Kupferstechen, Prof. Buchhorn; 11) Holz- und Form⸗ stechen, Prof. Gubitz; 12) Schrift und Kartenstechen, der akademische Lehrer Reyher; 13) Geschichte der Kunst bei den alten Völkern, Prof. Dr. Kugler; 14) Vorträge über Raphael und seine Werke, Derselbe; 15) Metallgraviren und Steinschneiden, der akademische Lehrer K. Fischer; 16) Bronzegießen, der akademische Lehrer H. Fischer.

J

17) Die Lehre von der zweckmäßigen Anlegung der Gebäude, verbun- den mit praltischen Uebungen im Entwerfen derselben, Prof. Rabe; pri— vatim wird Derselbe vortragen: a2. die Lehre von ven Constructionen oder wie die Gebäude und jeder einzelne Theil derselben, den Forderungen der Festigkeit gemäß, zweckmäßig zu errichten sind; b. die Geschichte der Baufunst bis zur gegenwärtigen Zeit, verbunden mit der Beschreibung der verschiedenen Bauwerke der Vorzeit und der Gegenwart; 18) die Projectio-= nen, die Lehre der Säulen-Ordnungen nach Vitruv, nebst ihren Tonstrue—= tionen im Zeichnen und mittelst geometrischer Schatten-Construction, Prof. Hummel; 19) Perspeltive und Optik, Derselbe und der akademische Lehrer, Maler Beckmann; 20) Zeichnung und Composition architektoni- scher Decorationen, der akademische Lehrer, Architelt Bötticher; 21) Ent werfen der Gebäude, Prof. Strack; 22) Bau-Constructions-Lehre, Der= selbe; 23) Perspeltive für Architekten, der alademische Lehrer, Maler Beckmann; 24) Modelliren architektonischer Verzierungen und Glieder, der akademische Lehrer Aug. Fischer.

.

25) Lehre der Harmonie, der Musik-Direltor Bach; 26) Choral— und Figural-Stol, Der selbe; 27) Doppelter Contrapunkt und Fuge, Der— selbe; 28) freie Vokal-Composition, die Musik-Direktoren Bach und Prof. Rungenhagen; 29) freie Instrumental-Composition, Dieselben.

D. Bei der mit der Akademie verbundenen Zeichnenschule wird gelehrt:

20) Freies Handzeichnen in drei Abtheilungen, unter Leitung der Pro—⸗ sessoren Herbig, Daege und Lengerich und des akademischen Lehrers, Maler Alb. Köhler. .

CG. Bei der mit der Akademie verbundenen Kunst⸗ und Gewerkschule wird gelehrt:

31) Freies Handzeichnen, von den Professolen Herbig, Berger und Lengerich und dem akademischen Lehrer, Maler Alb. Köhler und Kupserstecher Linger; 32) Modelliren nach Gips-Abgüssen, Prof. Wich⸗— mann und der akademische Lehrer Aug. Fischer; 33) architekionisches und geometrisches Reißen, Prof. Zielcke nnd der akademische Lehrer Stoevesandt.

Für die Unterrichts-Gegenstände von Nr. 1 bis 29 hat man sich zuvor zu melden im Akademie-Gebäude jeden Mittwoch von 12 2 Uhr bei dem Direktor Dr. G. Schadow, für Nr. 30 um dieselbe Zeit beim Prof. Hampe, und für Nr. 31 bis 33 bei Demselben Sonntags von 8 10 Uhr ebendaselbst.

Berlin, den 28. Februar 1844. ö

Königliche Akademie der Künste. Dr. G. Schadow, Direktor.

* 2

Bekanntmachungen.

1786 Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 5. Oltober 1843. Das in der Blumenstraße Nr. 54 belegene Grund— stück des Tischlermeisters Kuppinger, gerichtlich abge—

schätzt zu 15.673 Thlr. 15 Sgr. 3 Pf., soll

am 21. Mai 1844, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und Hö— pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

268 v

8 Rennbahn Prenzlau ö in unserem diesjährigen Programm gedachte Staats-Nennpreis von 360 Thlr. ist nunmehr bewilligt, außerdem zugleich auch ein Staats-Nennpreis von 300 Thlr. zu einem Produce Stakes pro 1848. beehren uns demnach, zu einer recht zahlreichen Theil⸗— nahme ergebenst einzuladen. Prenzlau, den 15. März 1844. . Das Direktorium des UÜkermärkschen Vereins für Thierschau und Pferderennen.

Mai 1814. . der

Von Wir

Gr. 8. Eleg. gebd. Leipzig, den 13. Februar 1844.

[2234 Nothwendiger Verkauf.

Stadtgericht zu Berlin, den 30. November 1813.

Das in der Georgenstraße Nr. 17 belegene Schu— bartsche Grundstück, gerichtlich abgeschätzt zu ü, 183 Thlr. 11 Sgr. 9 Pf., soll Schulden halber

am 16. Juli 4844, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hpypothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

1246 b]

L256 6]

Berlin-Frankfurter Eisen bahn. Mit dem 1. Mai . tritt statt des gegenwärtig für unsere Bahn geltenden Betriebs -Reglements (Nr. 2.)

liegt.

Alltona-Kieler Eisenbahn. 8. Da der 31. März auf einen Sonntag fällt, sind wir vom Direktorium ermächtigt, die auf diesen Tag aus— geschriebene Einzahlung von 20 Species oder 36 Tha— lern im 14 Thalerfuß in Leipzig noch bis zum 1. April Abends 6 Uhr anzunehmen.

Zugleich erlauben wir uns auf den §. 18 des Sta— tuts hinzuweisen, laut welchem jede nicht rechtzeitig ge— leistete Einzahlung einem Aufschlage von 10 „6 unter— Leipzig, den 19. März 1841.

13371 eben lungen zu haben:

Betrachtungen über die

Dufour Gebr. C Co.

vom 25. Januar 1843 ein neues (Nr. 3.) vom heuli— gen Tage in Kraft, welches wie das frühere auf allen Stationen für 1 Sgr. zu haben ist. Wir haben uns veranlaßt gesehen, von diesem Zeitpunkte ab die Steh— plätze gänzlich abzuschaffen, eine neue 1ste Wagenllasse einzurichten, die bisherige 1ste in eine 2te und die jetzige 2e in eine Zte Klasse umzuwandeln, die Preise aber für diese beiden Klassen zu ermäßigen, wie solches der 8.3. des neuen Betriebs-Reglements ergiebt. Wir machen zugleich darauf aufmerksam, daß außer dem ge— nannten 8. 3. die SS. 7. 10. i5. 21. 33. 39. 50. 51. 55. 57. 658. 59. 60. 74. 76. 77. und 81. die bedeu tendsten Abänderungen enthalten. Bellin, den 4. März 1814. Die Direction der Berlin- Frankfurter Eisenbahn⸗Ge⸗ sellschaft.

344

ö Noël Bekanntmachung.

* Nach dem Beschlusse un⸗

. seres Gesellschafts Aus⸗

schusses ist die für das

Jahr 1813 zu verthei—

lende Divid ende ba Zehn Tha—⸗

ler pro Actie

festgesezt, deren A ut geleistet wan alma soson duch unsere Haupt=

Magdeburg, den 2. März isa.

Direktorium der Magdeburg! 66 En 26 * dalle · Leipziger De soy.

Literarische Anzeigen.

Für das Studium der neueren Sprachen erschien bei Hinrichs in Leipzig, zu beziehen auch durch

Alexander Duncker, Königl. Hofbuch⸗ händler in Berlin, Französische Str. 21, E. S. Mittler 2c. :

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englischen Revolution.

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0

Direktor der Känigl. Sternwarte, Anordnung des Sternsystems. Ein Vortrag im wissenschafilichen Vereine zu Ber— lin am 3. Februar 1844 gehalten. Vor einigen Wochen erschien:

. * .

Ernst Curtius, Athen. Ein Vortrag im wissenschastlichen Vereine zu Ber- lin am 10. Februar 1841 gehalten. Preis 10 Sgr.

In der Verlagshandlung von Duncker und Humblot ist erschienen und daselbst, so wie durch

Hegel's Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie.

von Dr. C. L. Michelet. 3 Bde. Subser.⸗ Preis 64 Thlr.

Mit dem kürzlich erfolgten Erscheinen des dritten Bandes dieser Geschichte der Philosophie ist dieselbe nun in zweiter Auflage vollendet, und kann dem vielfach danach ausgesproöchenen Verlangen nunmehr Die Bedeutung des Werkes Was die Heraus-

gabe anbetrifft, fo ist der Herr Professor Michelet be

aus drei verschiedenen ö welcher diesen , . . vorgeiragen, un aus einzelnen nachgeschriebenen Hesten der gan Hegelschen buff f, , , . mõglichst zu affen. i ueuen Auflage hat derselbe versucht, durch eine gründ liche Umarbestung diesem Ziele immer näher zu kom-

Aãllgem einer Anzeiger. Geschichte

men. Der wo hlfeile Subseriptions-⸗Preis von 64 Thlr. für 103 Bogen ist auch ein Vonug der neuen Ausgabe, der ihr nur durch den immer wachsen- den Absatz werden konnte.

Ferner sind in demselben Verlage erschienen:

Michelet, K. . Geschichte der letzten Systeme der Philosophie in Deutschland, von Kant bis auf Hegel. 2 Bde. gr. 8. 7 Thlr.

—, Entwickelungs⸗Geschichte der neue⸗ nen deutschen Philosophie, mit besonde⸗ rer Rücksicht auf den gegenwärtigen Kampf Schellings mit der Hegelschen Schule. gr. 8. 2 Thlr.

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Mit einer Li-

2565 p] d

Für ein Lehr-Institut wird ein nicht in Kgl. Diensten ste⸗ hender Jurist verlangt, der auch im Französischen unterrich= len kann. Adr. zub Bz. 12. nimmt das Kgl. Int. Comt. an.

, . Alle die Schüler des Geh. Naths Prof. Kauen berg in Halle, welche zur Ain ani gun seiner Muarmor⸗ büͤste' einen Beitrag gegeben haben, erhalten einen klei= neren Gyps⸗Abguß derselben 66 und wollen sich des- halb gefalligst franco an Herrn Pildhauer Step= niz janior (Schützenstr. 15) hierselbst melden, der auch die Güte haben will, bie Verpackung zu besorgen. Berlin, den 18. März 1844. Doktor von Arnim, Geh. Sanit. Rath. gr. 8. 350 Schaf ⸗-Verkauf. Auf dem Nittergute Duttenstedt im Braunschweigi⸗= schen bei Peine soll die Schäferei bis unter die Halfte reduzirt werden, weshalb 600 Stück Schafe jeden Al- ters zum Verkauf kommen. Es sind zwei Stämme ge— trennt neben einander gezüchtet, ein Klipphausen⸗Samble= ber und ein Greener Stamm. Von beiden Stämmen wird verlauft. Das Vieh, welches durchaus gesund und sehr gut gehalten ist, kann in der Wolle in Augen= chein genommen werden. Die Ablieferung sindet erst nach der Schur statt. Der Verlauf geschieht aus der Hand. Anfragen sind an den Amtsverwalter Stalmann

daselbst zu richten.

Heften Hegel's, ein der ganzen

luch bei dieser

Das Abonnement beträgt: 2 Üthlr. für * Jahr. 14 Kthlr. . Jahr. 8 Rthlr. 1 Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung. 2nsertions-Gebi hr für den Raum einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

M 8S1.

i / e, m, r mme, m ee, mn.

.. Die vierteljährliche Pränumerativn Expedition selbst (Friedrichs-Straße Nr. 72) gemacht,

dem angegebenen Datum, frei ins Haus gesandt. Uebrigens ist die Einrichtung getroffen, daß

einer Zeile 2 Sgr. machungen der Königl. Behörden,

inden. Auswärtige haben ihre Inserate unter d * f ärtige haben ihre Inserate unter der Adresse

k

Amtlicher Theil. * Bres Eis. Mijn . Inland. Breslau. isgang. Münster. Förderung wohlthätiger Vereine. Koblenz. Herstellung der Rheinbrilike. Köln. Foit schreiten des Dombaues. Aachen. D iichreise des Geh. Legations Rathes Dr. Bunsen. ö. z Deutsche Bundesstagten. Bavern. München. Gerüchts über Einberufung des Landtages.

*

Widerlegung des Linber Regensburg. Eröff—m nung der Dampsschifffahrt. Württemberg. Stuttga h. Befin⸗ den des Königs. Baden. Karlsruhe. Verhandlungen beider Kam— mern. Me cklenburg-⸗-Schwerin. Sch werin. Hoftrauer. Ol⸗ denb urg. Qd enburg. Taufe des ungen Prinzen. Freie Städte Siem en. Dampfschifffahrt auf der Ober⸗Weser' Desterreichische Monarchie. Wen. Veränderungen im diploma— tischen Corps. 6 Frankreich. Paris. Annahme des wiedergewählter Legitimisten. Beschlüsse der Budget— Kommission Plan in Betreff, der Sparkassen⸗Einlagen. Verstärkung der Levante Flotte. Vermischtes. Brief aus Paris. ; don Laroche-Jacquelin wird zugelasse eis : ; he zugelassen und leistet den Lid; die griechische ö Anleihe; Emil de Girardin.) . ö . Hroßbri j m . , n en und Ir land. London. Hofnachricht. Parlaments- , ö ungen. T ie Tory Presse über die Demonstration im Covent ere zu . O Connell's. Skandalöser Nechtshande' eines eistlichen und die Erklärun es Bischofs von Peterboronal über im , n, aärung des Bischofs von Peterborough darüber im Nieder lande, An 8. d em Haag. Erklärung des Königs über die von dem Grafen von Nassau früher übernommenen Garantien. Schreiben aus dem Haag. (Die Anleihe.) ö Italien. Briefe aus Rom. (Fürstliche Gäste; Anschwellen der Tiber.) und aus Sicilien. (Karneval; Getraidenoth.) Spanien. Schreiben aus Madrid. (Näheres über den Fall von Ali— ante; Cartagena; Blick nach Portugal; Vermischtes.) Griechenland. zeit ernannt; Auflösung des Ministeriums vom 3. dieses Beschlusses der National-Verfammlung.) und n chen. Fürst von Wallerstein; Stimmung in den Seestädten; heimkehrende Deutsche.) Eisenbahnen. Dortmund. Zweigbahn von Münster nach Hamm. Suttgart. Eisenbahnlinie zwischen Ludwigsburg und Eßlingen. Handels- und Börsen-Nachrichten. Berlin und Paris. Börse.

Patentgesetzes und Vereidigung

Das Monument des hochseligen Königs für Potsdam.

Leibnitz.

Beilage.

Amtlicher Theil.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

Dem Kreis⸗-Physikus Hofrath Dr. Winckel zu Berleburg den Rothen Adler-Orden vierter Klasse zu verleihen; .

Den Landgerichts Assessor Bossier zu Aachen zum Landgerichts Rathe daselbst zu ernennen; und t

Dem bei dem Geheimen Ober-Tribunal angestellten Kanzlei-Di rektor Starcke den Charakter als Kanzlei Rath zu verleihen 3

Se. Kaiserl. Hoheit der Groß rst Thronfolger von R land ist nach Weimar, und

die fer und jeder innerhalb der Ringmauer atum, frei. Auswärtige, kann nicht mit Gewißheit die Nummern erwarten, die vor der ; in r Inserate, deren Aufnahme in den 2 i 9 Uhr ab bis Nachmittags 4 Uhr in unserem Erpeditions Lokale, Friedrichs wn lllgem einen , , me, . 8⸗ Fried richs⸗Straße 3 2 ĩ en Anfragen zu begegnen, wird zugleich literarischen und Kunst Anzeigen, 3 . 8 S ? * j 5 2 er . der Expedition in frankirten Briefen einzusenden.

(Kammer-A Arbeiten: Herr

Briefe aus Athen. (Die Senatoren werden auf Lebens. September in Folge

8e nein t

An d i e r. 6 2 M 5 * 2 Zeitung beträgt 2 Rthlr. Preuß. Cour. für das der Stadt wohnende . l des In⸗ oder Auslandes, hier eingegangenen Meldung erschienen sind.

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Mr. ,

auch Familien⸗RNachrichten jeder Art, so wie

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Se. Durchlaucht der reaiergsuße Gar . ö

wen, ir hlaucht der gegierende Herzog von Nassau nebst emahlin Kaiserl. Hoheit sind nach Weimar abgereist.

zum Re Justiz Kommissarius Koßmann zu Insterburg ist zugleich

zum Notarius im Departement des dortigen Ober? Land sar epi gen Ober⸗L esgerichts er⸗

nannt worden. g dere e e enn,

I B ; R nut m a chu ng. . gung der in der ersten Verloosung gezogenen Kriegsschulden Obligationen der Stadt Elbing betreffend. ; Unserer Bekanntmach heutigen Tage die erste schuld der tions y 2 Stück à 1000 2000 Rthlr. at. 643 umd i ö n 591. 668. 7990. I 1139. 1254. 1366. 1417 3 . 1519. 22. 2 ; 100 2900 . 2 Pie n n, m, , . an . . , en In abern hierdurch mit der Auf— g digt, den Betrag derselben zum vollen Nennwerthe am 1. Juli. d. J., nebst den bis zu diesem Termine laufenden zinsen, gegen Auslieferung der betreffenden Obligationen und Coupons, so n f e n f, hen ener. Kapital, bei der Stadt— gẽschuld ü u Elbing pfang zu nehmen. Va die weitere Verzinsung der unabgehobenen Kapitalien vom IJ. Juli d. J. ab aufhört und die ferneren Zinsen nach der Aller⸗ höchsten Kabinets-QOrdre vom 24. November v. . , , dnn. Nr. 2410), dem Tilgungs-Fonds zufallen, so muß mit den aus ö. looseten Obligationen auch der zu denselben gehör ge Zins ie , Nr. 10 über die Zinsen vom J. Juli bis ,,, 23 . siefert werden, widrigenfalls dessen Betrag von dem zu n n, Kapitale in Abzug gebracht wird. ! . Berlin, den 7. März 1844. Haupt Verwaltung der Staats⸗ Schulden v. Berger. Natan. hler. Kno b lauch.

500 4500

83) *

ö

S W

Rother.

Abgereist: Der Senerg Maior J gereist: Der General-Major und Commandeur der 4ten

Kavallerie⸗-Brigade, von Hirschfeld, nach Stargard

Uichtamtlicher Theil.

D Fuland. Breslau, 17. März.

9 . . 56 . . (Br. 3.) Der Eisgang ist nunmehr glücklich vorübergegangen.

Im Laufe des gestrigen Tages und der

z Inland. Pränumerant erhält das Blatt durch die S ; r 58 V die Stadtpost bewirken ihre Bestellungen rechtzeitig bei den resp. f Für einzelne Nummern Anzeiger dieser in Empfang genommen bemerkt, daß in dem Anzeiger der 5 P sz i z

ak in dem Anzeiger der Allg. Preuß. Zeitung, außer gerichtlichen und anderen öffentlichen Bekannt⸗ Industrie ̃

Zeitung gewünscht wird,

Ille Post-Anstallen des Ju⸗ nud Auslandes nehmen Gestellung aus dieses Glatt an, sür Gerlin die Srpedition der Allg. Preuss. ö Zeitung: Friedrichsstrasse Nr. 72.

1844.

Bestellungen für Berlin werden in der schon den Abend vor ; ti Post-Aemtern; wer dies versäumt, des Blattes ist der Preis 2 Sgr.

an den Wochentagen von Morgens werden. Der Preis der Insertion beträgt für den Raum

und Handel betreffende Anzeigen, stets Aufnahme

abgewichenen Nacht, hat sich bei dem nicht bedeutend veränderten Wasserstande das Eis in Bewegung gesetzt und ist, ohne irgend einen Schaden verursacht zu haben, abgegangen. Nur vor der Matthias⸗ Mühle und einigen Brücken liegen noch kleinere Eismassen, welche jedoch von keiner Bedeutung sind. Der Eisgang ist daher für dieses Jahr als beendet zu betrachten. z Meünster, 16. März. Der Ober-Präsident unserer Provinz erläßt in dem, heutigen Amtsblatte folgende Bekanntmachung: „Ves Königs Majestät haben den an mehreren Orten bestehen⸗ den Vereinen zur Beaufsichtigung und Erziehung verwahrloseter Kin⸗ der und der aus Gefängnissen enklassenen Verbrecher, zur Unterstützung durch Krankheit oder Unglücksfälle in Hülfsbedürftigkeit gerathenen Armen, zur Versorgung mit winterlicher Feuerung Verpflegung von armen Wöchnerinnen, und anderen Vereinen, welche die Verminde⸗ rung und Besserung des physischen, sittlichen und sozialen Verderbens sich zum Zwecke stellen, eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet und den Behörden, deren möglichste Aufrechterhaltung, Förderung und Aus⸗ dehnung als eine ihrer Anitspflichten zu erkennen, aufgegeben. . mich versichert halten, daß die Mitglieder der Vereine hierin einen Antrieb zur eifrigsten Fortsetzung und Erweiterung ihrer wohlthätigen Bestrebungen finden und, wo dergleichen noch erman⸗ geln, wohlgesinnte, Männer und Frauen sich dadurch zur Vereinigun sür deren neue Bildung um so dringender veranlaßt finden k

Koblenz, 16 März. (Rh. u. M. 3

2 enz, „Marz, (Rh. u. M. Z.) An der Herstellun unserer Rheinbrücke ward seit heute früh mit dem ersten 9 14 , gearbeitet. Das kölner Dampfboot „Leopold“ schleppte die bei Ehrenbreitstein liegenden Joche herbei, bis der Augenblick seiner

sandte am englischen Hofe, Herr Pr. Bunsen, lin hier

, ., , dann trat das Dampfboot „Stadt 3 n; das Brücken⸗Personal arbeitete mit höchster Anstren⸗ gung, angefeuert durch die Gegenwart des betreffenden Herrn Mili⸗ tair Chefs. und so durch vielseitiges Zusammen wir fen streckte unsere schöne und bequeme Brücke wieber um Mittag ihre . und den glatten, wohlgefügten Rücken von llfer zu Ufer . Pionier-Abtheilung hat Tag und Nacht mit arbeiten helfen. . Köln, 16. März. (Dom bl.) Die mächtigen Gerüste zum Aufbaue des Nord- Portals stehen nunmehr aufgerichtet da, und bin= nen kurzem sollen die Arbeiten begonnen werden. Da eine sehr große Anzahl behauener Werkstücke bereit liegt und zudem unge ß 2606 Steinmetzen fortwährend in den Hütten arbeiten, so wird im Laufe dieses Sommers gewiß ein sehr bedeutendes Stück aus dem Boden aufwachsen. Auch die innere Ausschmückung schreitet ununter⸗ brochen fort; namentlich ist man jetzt mit der Reinigung und Her⸗ stellung mehrerer gemalten Glasfenster in den Kapellen und, dem Laufgange des hohen Chores beschäftigt. Mehrere derselben hat der Dom der edlen Freigebigkeit einiger seiner Bewunderer zu verdan ken. Das am Schlusse des bevorstehenden Vereins Jahres stattsin⸗ dende große Vereins-Fest wird den Dom überall schon in einer gan anderen Gestalt schauen, als er sich bei Gründung des Vereins . dem denkwürdigen Tage zeigte, an welchem der Zug sich aus seinen Hallen nach dem Gürzenich hin bewegte.

Aachen, 16. März. (. 3.) Heute ist der preußische Ge⸗ von London nach Ber⸗

durchgereist.

Das Monument des hochseligen Königs für Potsdam.

Wir hatten in den jüngstvergangenen Tagen mehrmals die Tren“ das Thon-Modell der Statue unferes hochseligen Königs 9 ö welches Herr Professor Kiß, der immer wackerer Vorstrebend? für . Potsdam, der Vaterstadt Friedrich Wilhelm's iI, demselben zu eric enk! Denkmal ausgeführt hat. Wir sagten mehrmals, denn dieses ztunst iar macht einen eigenthümlich angenehmen, einen so wohlthat igen Ein nent daß man sich der Betrachtung desselben gern des Oefteren überläßt gl, welche den König näher gekannt haben, stimmen in ihrem unh i überein, daß Kiß den Adel, den Ernst, die Würde und Milde, kurz die . Persönlichkeit desselben se charalteristisch⸗ wahr aufgefaßt habe ö . der Hingeschiedene vor unseren Augen noch leibe und lebe, Das . damental-Gesetz der Plastik, welches Schiller in die Worte: „Leben athmi die bildende Kunst“ zusammenfaßte, sst alfo glänzend ersüllt. Der Kopf spricht das reinste Selbstbewußtsein aus, vej kündet einen heiligen Frieden als die Errun en⸗ schaft aus bitteren Leiden und harten Prüfungen und ist ganz der 1 e⸗ trübte ausdrucksvolle Spiegel innerer Hochhe,zigkeit; mil dlesen feen ien und doch so gütigen Zügen mag man sich den Monarchen vorstellen, als er seinen letzten Willen niederschrieb. In entsprechendem Charakter sst die ganze Figur gehalten: wir sehen den mächtigen Beherrscher eines großen Reiches, und zugleich den ersten Bürger' desselben, in Einem Bilde dor uns. Die Attribute der Königlichen Würde besinden sich rechts von der Statue auf einem etwas zur Seite angebrachten Cippus, dessen drei Seiten flächen mit Victorien und allegorischen Figuren in halberhabener Arbeit ge⸗ schmückt sind. Das Haupt des Königs ist unbedeckt, seine Kör⸗ perhaltung männlich fest; aus dem zurückgeschlagenen Mantel, dessen meisterhafte Drapperie wesentlich mithilft, dem Ganzen den Eindruck der Antile zu geben, tritt die Generals - Uniform hervor; die Dand hält die moderne Toga ungezwungen zusammen; der rechte uß, vortretend, wirkt zur Lebendigmachung der Gestalt wesentlich mit. Die Höhe des Denlmals dürfte etwan9g Fuß betragen; ein anvassendes Maß, da es auf dem Wilhelmsplatz zu Potsdam auf ein Piedestal von ungefähr

20 Fuß zu stehen kommt. Man hofft, daß diese Aufsfellung schon im näch⸗

anderen

sten Jahre stattfinden könne. Wir sind dann um ein neues treffliches Mo⸗ nnn ent reicher, das in den Herzen Aller, die es sehen werden, eben so die Liebe zu dem trefflichen Herrscher, dessen Züge es auf die Nachwelt über— trägt, nen anregen wird, als es eine frische Blume in dem Kranze des Künstlers ist, dessen Genius es geschaffen hat. R.

Leib ng. Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibnitz. Eine Bio graphie von Epr. G. CF. Guhrauer. 2 Theile 8. Bres⸗ lau bei F. Hirt.

Herrn Guhrauer's mehrjährigen kritischen und historischen Studien über das Leben, die Schriften und die Philosophie Leibnitzens verdanken wir in der gegenwärtigen Schrift eine Arbtit, welche von Seiten des ganzen deut— schen Vaterlandes Anerkennung verdient. Man ist nirgends gegen Leibnitz diesen Koryphäen deutscher Gelehrsamkeit, bisher gleichgültiger gewesen als 3 wo man am wenigsten das Necht dazu hatte be uns, und das Wort, welches er selbst als junger Mann einst an einen deutschen Gelehrten schrieb, daß die Deutschen oft ihre eigenen Schätze am meisten vernachs lässigten, hat sich gerade an seinen Schriften und Werken vorzugsweise be⸗ saätigt. Es sind seit dem Tode Leibnitzens bereits einhundertundachtund⸗ nm zig Jahre verflossen, und noch besaßen wir nicht einmal eine Biogra⸗ ,, , d , hie e , Eigenthumlichkeiten gehdrig würdigte nn b : . i n. seiner sämmtlichen Schriften, die zum Theil ien . an , gültigkeit behandelt in der Biblio he . d lun e sen irn, ,, noch hatte sich Niemand gefunden, der di . i

é Hat . j der die vielen Verleumdun Irr⸗ . in , Charalter des deutschen Philosophen kun n . 6 , , , ee, l, d.

lung ' h e und Ideen seine S den Platz geräumt haben, so durfte man , innern,

welthistorischen Charakter übersehen, der um zu. werden. Denn nicht die philosophische Bildun allein war di ,,. Eigenthümlichkeit dieses Mannes, h rn. Speculation, an Erfindungskraft und Tiefe der Betrachtung viellei ĩ

ecu icht kein Philosorhen aller Zeiten nachstand, sondern auch seine Fähigkeit, r n 9 . Ereignisse und Bewegungen seiner Zeit auf lirchlichem und politischem

biete einzugreifen und deren Entwickelung und Lösung mittel P mittelbar herbeizuführen. ; enn, höchsten Kreisen der menschlichen Gesellschaft verschafft, barem Einfluß auf die Handlungen europäischer Fürsten gelangte einem solchen Einflusse sein eigenes philosophisches System zum Grunde lag so wurde dies System zu politischer Bedeutung erhoben. ; diese Seite ,, unseres Leibnitz noch worden; man hat ihn einen politischen Abenteurer einen schlechten ĩ

n; n ihn. . ? hten Patrio- ten, indifferenten Christen 2c. genannt, wenn man, von lch 2 einmal befangen, sich nicht Muhe gab, aus seinen Schriften die Wahrheit zu schöpfen. Wir wissen es Herrn Guhrauer darum doppelten Dank daß er nicht allein Leibnitz, den abstraften Philosophen, uns zeigt, sondern auch gestützt auf echte Forschungen und gründliche Studien, die politische Thatig⸗ 3. f in ihrem genetischen J sosophischen Sosteme aufdeckt und fomit unter glänzender R ĩ hisch Iöst : echtfertigun

Charakters Leibnitzens eine neue, wenigstens bei uns neue, rigen * ner Wirksamkeit und seine Bestrebungen vindizirt.

die Zahl aufgenommen

der ihn berechtigt, unter

Deutschland hochverdienten und großen Männer

obwohl er an Macht der

Diese Fähigkeit hatte ihm eine Stellung in den wo er zu unmittel⸗ und da

Bisher ist gerade am allerwenigsten erkannt

Zusammenhange mit seinem ganzen phi⸗

Eine Biographie bleibt freilich immer ein schwaches Mittel, den Geist eines

großen Mannes in seinem eigenthümsichen und vollen Leb

und zum Verständniß zu bringen; es müssen vielmehr die 2 Ear ne ne n ben sein, welche dies Verständniß vollständig bewirlen sollen. So lange wir indeß die letzteren noch entbehren, haben wir Ursache, mit der ersteren zufrieden zu sei die schon darum danken swerth ist, weil sie das Bedürfniß, jene zu besitzen macht und die Kräfte weckt, welche, um sie hervorzurufen erforderiich sind In dieser lobenswerthen Absicht hat auch Herr Guhrauer diese Biogra hie Vröffentlicht; er kann dieselbe nur in unzertrennlicher Beziehung = 8 Schriften des großen Mannes, nur als eine Einleitung sämmtlichen Wersen denken, deren Herausgabe freilich

ühlbar

zu Leibnitzens ihre bedeutenden