gekanntmachungen.
I60l Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 19. Januar 1814. Das in der Kronenstraße Nr. 3 belegene Blumesche Grundstück, gerichtlich abgeschätzt zu 18,312 Thlr. 8 Sgr. 3 Pf., soll Schulden halber am 13. September 1844, Vormitt. 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy— pothekenschein sind in der Registratur einzusehen. Die dem Aufenthalte nach unbekannte Real-⸗Gläubi⸗ gerin, die Wittwe des Kaufmanns Lantz, Emilie gebo— tene Tempelhagen, wird hierdurch öffentlich vorgeladen.
161 Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 4. Februar 1814.
Das in der Schießgasse Nr. 16 belegene Schumannsche Grundstück, gerichtlich abgeschätzt zu 9o0g Thlr. 20 Sgr., soll am 17. September 1844, Vorm. 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy⸗ pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.
Bie Wittwe Köhler, Johanne Margarethe geborene Bethge, wird zu diesem Termin hierdurch mit vorgeladen. 6181 Der diesjährige Wollmarkt wird hierselbst an den dazu bestimmten Tagen:
16., 17. und 18. Juni, , wiederum an bisheriger Stelle auf den Paradeplätzen zwischen dem Berliner - und Königs-Thore abgehalten werden. Die zur Beförderung und Bequemlichkeit des Verkehrs bestehenden Einrichtungen nehmen wir als bekannt an.
Stettin, den 6. Mai 1844.
Die Wollmarkts-Kommission.
499 v Berlin⸗ Frankfurter Eisenbahn—
Tägliche Dampfwagenzüge.
Berlin ! — Mit den Personen-Zügen werden Personen in der
1Isten, ten und 3Zten Wagenklasse, Equipagen und Eil⸗ fracht befördert.
B. Extrazüge, jeven Sonntas und
Mittwoch von Berlin nach Rummelsburg, Köpenick, Friedrichshagen und Erkner Abfahrt von Berlin: Nachmittags 2 Uhr 30 Mi⸗
nuten, von Erkner: Abends 8 Uhr 39 Minuten.
Bei diesen Extrazügen, mit welchen kein Passagierge⸗
päck befördert wird, — so wie an den Tagen, an wel— chen diese stattfinden, auch mit den Personenzügen und außerdem alle Tage mit den Abendzügen, — treten in Berlin nach Köpenick und Erkner hin und zurück ermä⸗ ßigte Fahrpreise für die II. und III. Klasse nach §. 3. bes Betriebs-Reglements ein. In Friedrichshagen und Erkner sind Kähne und Gondeln zum Besuch der Müg⸗ gelberge, Kranichberge und Nüdersdorfer Kaltberge zu mäßigen Fahrpreisen anzutreffen.
C. Güterzüge.
790 Allgemeiner Anzeiger.
des Submissions Formulars in Empfang genommen werden können. Submissionen für die Aussührung der betreffenden Arbeiten müssen versiegelt mit der Aufschrift: „Offerte zur Uebernahme der Planirungs⸗ Arbeiten ad 1. des 1sten Looses der 1lsten Abtheilung, ad 2. des 1 sten und 2ten Looses der Iten Abtheilung, ad 3. des L sten Looses der 1IIten Abtheilung, ad 4. des F sten Looses der 1Vten Abtheilung vor dem 17. Mai d. Jahres portofrei bei uns (Leip⸗ zigerstr. Nr. 6) eingereicht werden. . Da an diesem Tage, Nachmittags 4 Uhr, die einge⸗— gangenen Submissionen eröffnet werden und der Zu⸗ schlag eventuell erfolgt, so können später eingehende Submissionen nicht berücksichtigt werden. Die sich Meldenden bleiben 14 Tage nach dem 17. Mai e. an ihre Offerten gebunden. Berlin, den 29. April 1841. Dlse Direction der Niederschlesisch⸗Märlischen Eisenbahn⸗ Gesellschaft.
Dampsschifffahrt B zwischen Potsdam und Hamburg.
Regelmäßige Abfahrten von Potsdam: Montag, Dampfb. „Prinz Cam,] Mittwoch, v „Adler“, Vormitt. 9 Uhr. Freitag, . „Falte“, h Fahrbillette sind zu haben bei
1502 9
Anker, Taubenstraße Nr. 10.
Vereinigte Samburg-Magde— burger Dampfschifffahrts— Compagnie.
T Dienst für den Monat Mai.
⸗ M * b fahrt: ö Feen Magdeburg täg— lich Nachmittags 3 Uhr nach A nkunft der Dampfwagenzüge von Berlin und Dresden,
en Hamburg täglich Abends 6 uhr. Billets zur direkten Einschreibung von Ber⸗ lin nach Haniburg ertheilt zu ermäßigten Preisen die Pas⸗ sagier- Expedition der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn⸗
Gesellschaft. Auskunft über den Passagier— und Güter⸗ Verkehr ist zu erhalten von Herrmann C Meyer, Haus voigteiplatz Nr. 12.
Dampsschifffahrt
auf dem Eurischen Haff.
Das bequem eingerichtete Dampfschiff „Friedrich Wilhelm IV.“ macht in diesem Jahr folgende Fahrten: Sonntag präcise 5 ih Morg. von Memel nach Schaaken. Montag „145 Mittg. „» Schaaken nach Memel. Dienstag „7 * NMorg. „ Memel nach Tilse. Mittwoch . „Tilse nach Memel. Donnerstag J „Memel nach Schaalen.
v Mitltg. » Schaaken nach Memel. Freitag „Morg. „ Memel nach Tilse.
67
trauen des geehrten Publikums nachdrucksvoll zu em= pfehlen. Berlin, 10. Mai 1844.
Lion M. Cohn, General ⸗Agent der Feuer Versicherungs ⸗Anstalt Borussia.
6191
Beim Nachlasse der am 26. November 1842 mit Zu— rücklassung eines Testamentes verstorbenen Frau Ehri⸗ stiane Caroline verw. Körner geb. Voigt hier ist ein Barbiergeselle, Namens Herrmann Lange, als Sohn der Erblasserin erbberechtigt interessitt. Vom dermali— gen Leben und Aufenthalte des genannten Lange ist seit seinem Weggange von hier, am 3. September 1820 und folglich sest länger als 10 Jahren, keine Nachricht zu erlangen gewesen und deshalb von den Erbbethei⸗ ligten präjudizielle Vorladung desselben in Antrag ge— stellt worden. In Folge dieses Antrages hat das un⸗ serzeichnete Stadtgericht
den J7. September laufenden Jahres zum Anmeldungs-Termine anberaumt und ladet hier⸗ mit den Barbiergesellen Herrmann Lange und, falls er nicht mehr am Leben sein sollte, seine ehelichen Ab— kommen, außerdem aber auch Alle, welche an der vor— liegenden Erbschaft aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche 3 haben meinen, edictaliter et peremtorie in diesem Termine, Vormittags 10 Uhr, an Stadtge⸗ richtsstelle hier persönlich, oder durch genügend legimirte und instruirte Bevollmächtigte zu erscheinen, ihre Rechte, wie nöthig, anzubringen und zu bescheinigen, im Falle Außenbleibens oder sonsliger Nichtbesolgung dieser La⸗ dung aber zu gewärtigen, daß sie aller Rechte und An— sprüche an diese Erbschaft, so wie der Nestitutions⸗ Wohlthat für verlustig und der Barbiergeselle Lange sür verschollen erklärt, sein mütterlicher Erbtheil aber bensenigen, welche sich als zur Erhebung desselben be⸗ rechtigt gehörig leginimirt haben, ohne Caution weide ausgeanswortet werden, welches Alles in einem Prä—= klusio⸗Bescheide ausgesprochen weiden soll, zu dessen Publication wir .
den 22. Oktober dieses Jahres (
terminlich bestimmt haben, während wir die oben Ge⸗ ladenen hiermit anderweit citiren, in diesem Termine an Stadfgerichtsstelle hier abermals zu erscheinen und der Eröffnung solches Bescheides gewärtig zu sein.
Es ist hierüber diese an den Stadtgerichtsstellen zu Frankfurt 4. O,, zu Prag und hier aushängende
Ediktal⸗Ladung
zur Nachachtung aller Betheiligten ausgefertigt, und nach gesetzlicher Vorschrist zur öffentlichen Kenniniß ge— bracht worden.
Altenburg, den 3. Mai 1844.
Herzogl. Sächs. Stadtgericht das. Karl Vogel, Dr.
Linden 23, Jagorsches Haus.
(Literarische Anzeigen. ke nn Stuhrschen Buchhandlg. „ Berlin, Schloßplatz 2, it so cer
erschienen:
97 8 30 Mo
Neues Liederbuch sür Studenten. Tert und Melodieen. Preis 15 Sgr. Auch vorräthig in ver Stuhrschen Buchhandlung in Potsdam.
6051 . — ; — Im Verlage von Friedrich Fleischer in Leip⸗
zig ist erschienen und in Berlin bei Alexander
Duncker Königl. Hof⸗Bu chhändler, Fran⸗
zösische Straße Nr. 21, zu haben: Erläuterndes Wörterbuch D *
1 ,
von
F. Baucher,
Prosessor der Neitkunst in Paris. Uebersetzt von k Lieutenant im Königl. preuß. Aten Uhlanen“— Regiment. Preis geheftet 13 Nthlr.
Bei dem großen Auffehen, welches die Bauchersche Methode unter den Herren Kavallerie-Offizieren und Freunden der Neitkunst jetzt macht, dürfte die Ueber⸗ setzung dieses, sein erstes Werk vollständig erläuternden Wörterbuchs, wohl als eine sehr brauchbare und ver— dienstliche Arbeit erkannt werden.
612
, Durch alle Buchhandlungen ist zu beziehen:
A. v. Arnim 's sämmtliche Werke. gr. 8. 1 —3.
3 = 12. à Bd. 63 Thlr. (13. 14. des Knaben Wunderhorn enth. erscheinen nächstens.) .
Göthe's Briefwechsel mit einem Kinde, 2te Auflage. 3 Theile. 8. geh. 5 Thlr.
Englisch, 3 Theile.
Bettina, die Günderode. 2 Thle.
Dies Buch gehört dem König. 2 geh. 4 Thlr.
8. geh. ö 8. geh. . Th Theile.
E. H. Schroeder.
. nder in dem Nachlasse 6641
vorgefundene a u s
4 Bändchen. gr. 12. Velin Caroline Pichler, deren Leben in eine ereignißreiche welche die großen Weltbegebenheiten auf ihr theiln interessante Beiträge zur Literärgeschichte, zur Gelehrten.
Notabilitäten war, theilt uns hier als scharfe Beobachterin sehr ᷓ ehmendes Gemüth gemacht haben, und liefert zugleich zahlreiche
Biographie und Charafteristik von Staatsmännern,
der Frau Caroline Werk ward so eben im Druck vollendet und ist in Berlin bei Alexander Duncker, Königl. Hofbuchhändler, Französische Str. 21, zu haben: Denkwürdigkeiten m Von
G ar ow Druck ⸗Velinpapier. Ir Zeit fiel,
Pichler
.
i ch ler. In ümschlag brosch. 3 Thlr. 25 Sg, deren Haus der Sammelplatz aller literarischen hr anziehende Details mit, sie malt die Eindrücke,
Künstlern und
Das Abonnement beträgt:
2 Kthlr. sür . Jahr.
1 Klhlr. . ZJahr.
̃ 8 Rthlr. — 1 Jahr. in allen Theilen der Monarchie
ohne Preiserhöhung. Ansertions - Gebühr sür den Raum ciner Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr. I
Allgemeine
Preußische Zeitung.
Alle Host-Austalten des In- und Auslandes nehmen Sestellung auf dieses glatl an, sür Berlin die Expedition der Allg. Preuss. Zeitung: TFräedrichsstrasse Ur. 72.
132.
J3nhalt.
Amtlicher Theil.
Inland. Berlin. Personal-Veränderungen in der Armee. — Preß- prozesse. — Vom Rhein. Die Dialonissen-Anstalt zu Kaiserswerth. Deutsche Bundesstaaten. Bavern. München. Ungestörte Ruhe. —
Die jüngsten Unordnungen. — Regensburg. Besuch der Walhalla durch den Erzherzog Karl. — Sach sen. Schreiben aus Dresden. (Die Neise des Königs) — Hannover,. Hannover. Verhandlungen
beider Kammern. — Württemberg. Wurzach. Wohssthätigkeit.
Frankreich. Paris. Die Industrie-Ausstellung. — Das Amendement der Pairs⸗Kammer in Betreff des philosophischen Unterrichts. — Briese aus Paris. (Kammer-Arbeiten: Sekundär-lnterricht; Postreform; Gefäng= nisse. — Die Börse in Folge des Falles von Almeida und der Minister- Krisis in Madrid.)
Großbritanien und Irland. London. Gesellschast zur Unter— stützung bedürftiger Ausländer. — Ordens⸗— Verleihungen. — Schreiben aus London. (Fühlbarer Mangel an Staatsmännern als eine Folge der Reformbill; Schwäche der Peelschen Verwaltung.)
Spanien. Briese aus Madrid. (Die Minister-Krisis und ihre nächste Veranlassung; Vermischtes.) — und Paris. (Marokko; Eisenbahn; Pa⸗ ter Fulgencio.) .
Portugal. Paris. Almeida hat kapitulirt.
Griechenland. Schreiben aus Athen. (Kolettis und die Opposition; Stimmung in den Provinzen; die heilige Synode.)
Handels- und Börsen-Nachrichten. Berlin. Börse.
Numismatische Gesellschaft zu Berlin. — Modell-Sammlung deutscher Bau— werke des Mittelalters von G. G. Kallenbach. Konzert Alademie. — Pariser Kunst⸗-Aussiellung. — London. Der Verein für alte Musik.
Veilage.
* 9 98 . Amtlicher Theil. Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Dem Geheimen Staats- und Kabinets-Minister, General-Lieun⸗ tenant und General-Adjutanten von Thile, den Rothen Adler-Or⸗ den erster Klasse mit Eichenlaub in Brillanten zu verleihen.
Der bisherige Privat⸗-Dozent Dr. von Sybel in Bonn ist zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der dortigen Universstät ernannt worden.
Den Maschinenbauern Robert und Eduard Lauckner zu Aue bei Schneeberg ist unter dem 4. Mai 1844 ein Patent
auf eine selbstthätige Auszug- und Spinn-Maschine für
Wolle, Baumwolle und Kammwolle in der durch Zeichnun—
gen und Beschreibung nachgewiesenen Zusammensetzung auf acht Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang des preußlschen Staats ertheilt worden.
Dem Mechanikus Rohleder zu Münster ist unter dem 6. Mai 1844 ein Patent auf eine Schraubenschneide- Vorrichtung an der Drehbank,
Berlin, Sonntag den 12 Mai
2 *
von Carlowitz, von Bismark, dem Premier- Lieutenant von Obe rnitz, den Seconde- Lieutenants von Möllendorf J., von Heinemann J., von Czettritz, von Joung, Schulz, von Westernhagen J., von Germar , von Rothmaler, Lie—⸗ bes kind, Kurzbach von Seidlitz, von Wuthenau, von der Goltz, von Alvensleben, des 2bsten Infanterie⸗Regiments, so wie den Hauptlenten Kienitz, Betge, und den Seconde Lien tenants von Bünau und von Gru möbkow, des 27sten Infante— rie- Regiments, die Erlaubniß zur Anlegung der denselben don dem Senate zu Hamburg verliehenen Denkmünze zur Erinnerung an den dortigen großen Brand im Mai des Jahres 1842 zu gestatten.
Berlin, 11. Mai. Das Militair-Wochenblatt meldet folgende Personal-Veränderungen in der Armee: von Salisch, Oberst und Commandeur der 6ten Inf. Brig, gestattet, die Uniform des 32sten Inf. Reg. beizubehalten, und soll er bei demselben Regi⸗ ment als aggregirt geführt werden. Schuberth, Major und Platz⸗ Ingenieur in Köln, zum interimistischen Inspecteur der Iten Festungs⸗ Juspection, Schnitzler, Major vom Stabe des Ingenieur⸗Corps, zum Platz-Ingenienr in Köln ernannt. Dechen, Major von der Ildiutantur, zum Stabe des Ingenienr⸗-Corps versetzt und als Festungs⸗ Bau -Direktor in Königsberg bestätigt. Wasserschleben, Masor, in die Adjutantur versetzt und als zweiter Adjutant der General— Inspection des Ingenieur-Corps. von Bosse, pensionirter Oberst⸗ Lieutenant von der Adjutantur, mit Beibehalt der Aussicht auf An⸗ stellung bei der Gendarmerie, zur Disposition pensionirt. Bei der Landwehr: Harry Richard son, Oberst- Lieutenant a. D., zuletzt im 28sten Reg., zum Führer des 2ten Aufgebots vom 1sten Bat. 25sten Reg. ernannt. .
Berlin, 11. Mai. Es gehört wesentlich zur Taktik mancher Tages⸗-Schriftsteller, Alles, was sie und ihr Treiben betrifft, als höchst bedeutsam zu bezeichnen, und immer wiederholt, verfehlt der Kunstgriff seine Wirkung auf die große Masse der Zeitungs Lefer nicht, wenn auch Einzelne recht wohl wissen, was davon zu halten sei.
. Ein solcher Autor findet sich durch den Umstand, daß im Laufe vieler Monate etliche Prozesse wegen Preßvergehen entschieden oder eingeleitet worden sind, zu folgenden Betrachtungen veranlaßt: „Diese Häufung, von Preßprozessen binnen kurzer Zeit und in Beginn einer Reihe, die schwerlich schon beendigt ist, hat gewiß ihre ernste Beden⸗ tung. Wo die Konflitte der Presse mit dem Bestehenden sich in sol⸗ cher Weise kundzugeben beginnen, da ist auf einen Zwiespalt zu schlie⸗ ßen, der von der einen oder anderen Seite eine Lösung nothwendig macht. Abschreckend wirken solche Prozesse selten, an eine unendliche Mehrung derselben ist aber auch nicht wohl zu glauben, da sie jeden falls Symptome sind und eine Häufung solcher Symptome nur bei völlig zerrütteter Gesundheit des Stagtskörpers stattfinden kann.“
Sollten die Preßprozesse sich wirklich häufen, — denn wenn in einem größeren Zeitabschnitte und der ganzen Monarchie fünf vorkom⸗ men, ist noch nicht davon die Rede — so würde das zunächst kaum etwas Anderes bedeuten, als grobe Unvorsichtigkeit oder üblen Willen der Schriftsteller und pflichttreue Aufmerksamfeit der Behörden. Vor⸗ eilig bis zum Abgeschmackten wäre es, daraus auf völlig zerrüttete Gesundheit des Staatskörpers zu schließen, liegt der Gedanke an
1844.
teste ist; gesteigerte Konkurrenz, Wetteifer um das Pikante, daher Schärfe, Bitterkeit, Haschen nach dem Skandal. Sodann die Eitel⸗ keit Anderer, welche ohne den Gedanken an Erwerb, aber auch ohne Beruf, sich auf dem Felde oppositioneller Schreiberei versuchen, um ihren Namen mit pölitischer Bedeutsamkeit zu umgeben ein Ziel, was insofern erreicht wird, als die Kameraderie nicht verfehlt, in allen ihr gebff neten Tagesblättern den Ruhm des neuen Genossen zu verkünden. Wie viele solcher Berühmtheiten besitzen wir, deren politische Größe vor zwei Jahren noch Niemand ahnete! Drittens der Ingrimm des ausgearteten Theiles einer philosophischen Partei, der sich in Masse auf das politische Gebiet geworfen hat, und hier nach Kräften zu schaden sucht.
Kein Verständiger leugnet, daß unsere staatlichen Zustände, wie alle übrigen in der Welt, noch mannigfacher Verbesserungen fähig,
und daß letztere durch angemessene öffentliche Besprechung wesentlich mit herbeizuführen seien. Dieser Besprechung ist seit einigen Jahren ein freies Feld geöffnet wie früher niemals, es sind zu ihrem Schutze gegen individuelle Peinlichkeit besondere Maßregeln getroffen, aber wie geringe Früchte hat diese Saat geliefert, während das Unkraut kleinlichen Mäkelns an Jedem was die Regierung thut, der Verdäch⸗ tigungen, der Entstellungen und offenbaren Lügen immer üppiger emporschießt. Wenn nun bei besonderen Exzessen die Behörde einmal einschreitet, erheben sich laute Weherufe wie der in Rede stehende, der Staat ist krank, dem Tode nah, — aber alle diese hochtönenden Worte verhüllen nur schlecht das einfache Geständniß: Präventions⸗ Maßregeln sind uns lästig und repressive schmerzhaft.
Vom Rhein, 3. Mai. (D. 3.) Der so eben erschienene siebente Jahresbericht über die Diakonissen⸗Anstalt zu Kaiserswerth giebt ein erfreuliches Zeugniß von der immer wachsenden Vervoll⸗ kommnung und Wirksamkeit dieses Instituts, so wie von der weit ver⸗ breiteten Anerkennung und Theilnahme, die dasselbe genießt. Durch bedeutende Neubauten, deren Kosten theils durch Geschenke und Vor⸗ schüsse Sr. Majestät des Königs, theils durch Actien gedeckt sind, würden die nothwendigen Räume, deren Beschränktheit bis dahin viel- fältig hinderte, gewonnen, und wie der Bericht sich ausdrückt, ist die Anstalt jetzt erst im Stande, ein rechtes Mutterhaus für die Kran⸗ kenpflege darzustellen, sowohl um selbst eine große Anzahl der elendesten und schmerzenvollsten Kranken mit Mutterliebe nach Leib und Seele zu pflegen, als auch um viele zu solcher Pflege in der Liebe Jesu sich hingebende Christinnen vorzubilden und Als ihre Töchter in andere Hospitäler und Privathäuser zu senden. Die Zahl der Kranken im Hospitale betrug im letzten Jahre 292 d. b. S6. mehr als im vorletzten; davon waren 182 Cdangelssche, 199 Katholiken, J Jude. Es wurden davon 136 unentgeltlich der⸗ pflegt. Die Zahl der Pflegerinnen betrug 61, von welchen 44 ins Diakonissen⸗Amt aufgenommen sind und 17 sich noch als Probepfle⸗ gerinnen vorbereiten; 21 dienen in auswärtigen Hospitälern, 10 — 12 bei auswärtigen Familien. Das Seminar für K ein Kinber- Lehrerinnen hat im letzten Jahre wieder 35 Lehrerinnen, im Ganzen bis jetzt 149 vorgebil⸗ det. Auch hat die Anstalt seit kurzem angefangen, Lehrerinnen für weibliche Elementarschulen vorzubilden, welche darin vornehmlich den Unterricht im Nähen und Stricken zu ertheilen haben werden. Das Waisenhaus für evangelische Mädchen, das seit zwei Jahren besteht, geht seinen stil⸗
Besonders interessant ist auch die rücksichtslose Wahrheitsliebe, womit uns die Verfasserin einen Blick in ihr
eigenes Geistes und Gemüthsleben eröffnet. . . . 43 — Den Besitzern der früheren C. Pichlerschen Schriften bemerken wir, daß dies Werk eigenthümlicher
Verhaͤltnisse halber nur in dieser Einen Ausgabe erscheinen kann.
so weit solche nach der vorgelegten Zeichnung und Beschrei⸗ bung in ihrer Zusammensetzung für neu und eigenthümlich erachtet worden ist, . auf sechs Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang der Monarchie ertheilt worden.
nichtamtlicher Theil. Inland.
Berlin, 11. Mai. Se. Majestät der König haben Allergnä⸗ digst geruht: dem Major Müller, den Hauptleuten von Ciesielski,
das Kranksein der Presse nicht eben so nahe? Betrachtet man beide genauer, so erscheint der Staatskörper in befriedigendem Wohl⸗ sein, nicht blos den Optimisten oder den dabei Betheiligten, sondern sedem Unbefangenen, welcher bedenkt, daß menschliche Dinge niemals vollkommen sein können. Dagegen sind allerdings mehrfache Anzei⸗ — gen eines nicht normalen Zustandes der Presse, namenklich der poli⸗ tischen, erkennbar, von welcher hier vorzugsweise die Rede ist: hin und wieder einzelne Anfälle von Tobsucht, noch öfter Symptome all— gemeiner Hydropisie u. s. w.
leber die veranlassenden Ursachen dieser Erscheinung kann kein Kundiger im Zweifel sein. Einmal ungemessener Anwachs der soge⸗ nannten Literaten, und vorzugsweise Beschäftigung derselben mit po- litischer Schriftstellerei, der verneinenden natürlich, weil sie die leich⸗
Sonnabend » H „Tilse nach Memel. von Schaaken nach Königsberg und umgekehrt werden die Passagiere und Güter prompt per Wagen befördert, ĩ ; e x W Pfer j en. Mit den Güterzügen werden Personen in der 2ten n , n n,, i enn! und 3ien Wagenklasse, Frachtgüter, Equipagen und Vieh DJ . befördert. Bie näheren Bestimmungen ergiebt das . 5 Vetriebs- Reglement Nr. 3. vom 4. März er, welches ——— auf allen Stationen für 4 Sgr. zu haben ist. 615 Berlin, den 27. April 1844. Die Direction der Berlin-Frankfurter Eisenbahn⸗ Gesellschaft.
Nieder⸗Schlesisch⸗Märkische iso y E hn.
Bekanntmachung.
Zur Anlage der Nie⸗ derschlesisch⸗Mär⸗ kischen Eilenbahn soll die Aussührung der
Erdarbeiten,
Abfahrt von Berlin Morgens 11 Uhr — Min. ö Frankfurt Mittags 11 — 30 Ankunft in Frankfurt Nachmitt. 2 Uhr 47 Min. ö? Berlin 3 13 *
len, gedeihlichen Gang und zählt gegenwärtig 8 Waisen. Das 3 gelische Asyl hat bis jetzt 102 ul , n vablihe e , . Zufluchtsstätte gedient, um daselbst ihren Ernst in der Umkehr zu Gott zu bewähren und zu stärken, auch sich für das Fortkommen im bürgerlichen Leben geschickt zu machen. Die evangelische Normal⸗ Kleinkinderschule pflegt fortwährend 40 bis 59 Kinder. Die Bildung eines Instituts für männliche Kranken- und Armenpflege hat so eben begonnen, und wird damit wieder einem Bedürfniß der evangelischen Kirche abgeholfen. Die Einnahme belief sich auf 11,114 Rthir. 2 Sgr. 6 Pf, die Ausgabe auf il, 123 Rthir. 15 Sgr. 4 Pf. Dem Herrn Pastor Fliedner, dem Gründer und Leiter aller dieser unter dem Namen Diakonissen⸗Anstalt vereinigten Institute, gebührt der Dank und die Theilnahme der ganzen evangelischen Chrissenheit, denn ab-
Verein für Schlesien.) XIII. Bericht über Kalkdüngung vom Landrath Böse. XIV. Versuch über das Auf— gehen des Weizens von alter und neuen, Saat. Vom Rittersch. Direlt. von Bredow. XVI. Darstellung der Lungenseuche des Rindviehes vom Kreis ⸗Thierarzte W. Girlie n. 18. Landwirthschaftliche StatistiU des Auslandes und XVIII. Uebersicht der neuesten land⸗ wirthschaftlichen Literatur vom Redacteur. Berlin, im Mai 1844.
620 Bei August Hirschwald in Berlin ist so eben erschienen:
AIIgemeine Zeitseh vist r Psychia- o
1 trie und pS) cis ch gerichtliche Me- Deutschlands Gerichts-
Bekanntmachung.
2 * — Rennen bei Torgau. (vid. Bekanntmachung vom 13. April e. in Nr. 109. der Allg. Pr. Zeitung.) Das mit dem Becher Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen von Preußen, hohen Protektor des Vereins, und 50 Dukaten Seiten des Vereins prämitrte Nennen Nr. 1 für Pferde aller Länder 20. ist noch bis zu m 25. Mai offen. Torgau, am 6. Mai 1844. Das Direktorium des Vereins zur Beförderung der Pferdezucht in der Provinz Sachsen. Graf von Seydewitz, Vorsitzender.
dizin, herausgegeben von
1IrrFenüärzten, in Verbindung mit
Aerzten und Kriminalisten, unter der Redaction
von Damerow, Flemming und Rolle 1. sõoꝛ p]
K , , , , 9 , „i“ *n, Königl. Generals der Kavallerie, Ludwig von Borstell,
* . 1 2. 6 age 7. ' 6 ö. * M j Chirurgie und 5 phthalmolog ie. zr. 8. ,,,, Mai 1844. K ö 36 — Mit Abbildungen, Velinpapier. geh. r nln. S 6 und vie Anverwandten des Verstorbenen. Sr. Durchlaucht i . Radziwil., 3. / ⸗ . . ; ; Der als Gast anwesende Herr von Palin, Sohn d 60 ; ; Hern ohn des als Alter—
Bei Veit C Co. ist so eben eischsen en; coil Fabrik Moslençinet bei Brem berg. thumsforscher und Sammler ausgezeichneten ehrmaligen Königl. schwedischen
Annalen der Landwirthfchaft' in den Königl. H Mußster-Lehr-Anstalt zur Ausbildung tüch⸗ Gesandten ᷣ d . 6 1m : zu Konstantinopel und Rom, Ritters von Palin, legte preußischen Staaten, 500b] tiger Bren nerei⸗-⸗Vorsteher. der von Letzterem hinterlassenen Sammlung eine Reihe ,,,
Numismatische Gesellschaft zu Berlin. Fünfte Versammlung unter dem Voörsitz ihres Präsidenten,
behalten, die vaterländische Münze zu erneuein. Auch dieser Vo
. * * s 7 t
mit e , , . , . brandenburgischer Münzen 2 . Herr 3c. Köhne legte ferner der Gesellschafst Bergmann's 28 ü
Medaillen auf berühmte österreichische Männer, so 3. die .
. , ,. . e dene. münzkundlichen Zeitschriften und eine Con-
irmations-Medaille von Lorenz, geprägt in der hiesigen L ĩ
münze, vor. . 69. .
. getheilt. Schild mehrmals angebracht ist., Seine Nichte, Margaretha, Erbin von Ravensberg, vermählte sich in zweiter Ehe mit Gerhard, Herzog von Jülich und Berg, welchem sie Navensberg zu— bin hl, Nach dem Aussterben der jülichschen Herzoge kam Ravensberg an Brandenburg, und sein Wappen nimmt noch heute eine Stelle im Königlich preußischen ein. — Erläutert wurde der Vorhrag durch Vorlegung einer großen Reihe alter ravensbergischer Siegel, welche zum Theil auch für die Kunst von bedeutendem Interesse sind. !
Zuletzt sprach der Privat⸗-Dozent Dr. Köhne über die älteste vater—
Feuer-Versicherungs-Anstalt
Modell ⸗ Sammlung deutscher Bauwerke des Mittelalters von G. G. Kallenbach.
Wir erfreuen uns nach mehreren Jahren hier wieder der die ser meisterlichen Nachbildungen der bedeutendsten aid rei en. r, unbedenllich das beste dieser Art, und nicht blos anziehend für die Schau lust, sondern auch belehrend durch die treue, auf genauen Messungen beru⸗ hende Ausführung; alles nach gleichem Maßstabe (von 4 Fuß rhein. auf 160 F., so, daß man auch in dieser Hinsicht einen trefflichen ueberblick der Geschichte dieser umfassendsten aller Künste an den herrlichsten vaterländischen Dentmälern derselben gewinnt, nicht allein an den erhabensten heiligen Ge⸗ bäuden, sondern auch an Palästen, Burgen, Rathhäufern, Zeughäufem und anderen städtischen und bürgerlichen Bauten. Einige von den früher dar= unter gesehenen Gebäuden fehlen jetzt, z. B. die Marienburg; dage⸗ gen sind 39 Stück neu hinzugekommen, von welchen wir damalg * Theil erst die Zeichnungen sahen. Wir heben besonders von diesen ö. Nachbildungen einige heraus: St. Gereon zu Köln ioo — a2; der (neulich erst, . hohe Saalbau auf der Wartburg 1070 (wie Eschenbach ihn sah, der hier, wie Luther, den Teusel besiegte); Pau lin- zelle 1107, und die ganz ähnliche Klosterkirche Bürglin 2 ena 1130 das leider ganz verschwundene Dorniotorium zu St. ere on' . Köln nach Moller's Zeichnung); der Saalbau der Marburg; meh— rere kölner Wohnhäuser, zu Anfang des 13ten Jahrhunderts: sämmli= lich im rom anischen Rundbogenstol, welcher, im Ueber ange mit den Spißbogen gemischi, doch vorherrschend bleibt, fis zum voͤlligen Durch- bruche des Spitzbogenstols um Mitte des 13ten Jahrhunderts, wie ihn hier am herrlichssen der straß burger und freißurger Mün sier zeigen.
sor v Borussia.
Wir machen hierdurch bekannt, daß die General⸗ Agentur unserer Anstalt für Berlin und die Regierungs- Bezirke Potsdam und Frankfurt 4. O. von uns unterm I15ien v. M. dem Herrn Lion M. Cohn übertragen worden, und empfehlen denselben dem verehrlichen Pu⸗ bliktum bestens. Es bedarf wohl kaum der Erwähnung, daß durch den Wechsel der General- Agentur im Ge— 6 weder Störung noch Unteibrechung stattge— unden.
Berlin, ;
Königsberg in Pr. am 6. Mai 1844.
Feuer-Veisicherungs - Anstalt Borussia. Die Direction.
Auf Obiges Being nehmend, habe ich die Ehre mich dem resp. Publikum zur Annahme von Persicherungs= Anträgen bestens zu empfehlen, und bin ich zur Erthei⸗ lung der Formulare und jeder gewünschten Auskunft jm Büreau der General- Agentur, Kleine Präsidenten“ Straße Nr. 6 parterre (neben dem Actien⸗ Speicher), fe kerl. * Cänmngiche Ern dei wohllöblschen wi=
nieur Ludewig), rection für die vorige General. Agentur bestätigten Herren Bunzlau (beim Abtheilungs⸗Ober⸗Inge⸗ Hülfs-Agenten, sowohl hier als in den verschiedenen
lässe auf folgenden Strecken:
1) zwischen dem Anschlußpunkte an die Berlin-Frank= =. Eisenbahn und Guben auf der 1 Meile langen Strecke zwischen Wellmitz und Bresinchen,
2) . Guben und Halbau auf der 2 Meilen
angen Strecke zwischen Guben und Statzeddel,
3) zwischen Halbau und Bunzlau auf der 17 Meilen langen Strecke zwischen Neudorf und Bunzlau, und
4 . chen Bunzlau und Liegnitz auf der 1 Meilen
angen Strecke zwischen Bunzlau und Martins waldau,
im Wege der Submission in Entreprise gegeben werden.
Die Pläne, Berechnungen, Ce r i Bedingungen und Submissions-Formulgre zu diesen Bauausführun gen können in unseren technischen Büreaus
ad 1. zu Kan en a. d. O.
ad 2. Sommerfeld,
Bunzlau (beim Abtheilungs Ober- Inge=
ad 3. ad 4.
herausgegeben vom Direttoriun Les Königl. Landes— Ven 15. Mai fängt ein neuer Unterrichts Kursus in ner und feltener griechischer und Pyzantinifcher Mü ⸗ ; Delonomie - Nollegiums der G is bi fn an. Diejenigen, welche daran wegen . . be e feln n uhr 3 duch ländische Münzgeschichte, welche, bisher leider wenig beachtet, für die vater= und redigirt vom General-Secretair desselben Theil nehmen wollen, wenden ersucht sich zunächst an Iilenr melgre bersle inen schon geurbeistten , ,,, hei , ländische Geschichte und, Kunstgeschichte jedoch von der größten Wichtigleit Dr. Alexau der von Lentzerke— den unterzeichnelen Secrelair der Anstalt zu wenden. kn Cunk opfern fen, rnb acht Jon , . gif , ist. Die ältesten märlischen Gepräge sind die von den Wenden ausge— Königl. preuß. Landes ⸗Oekonomie-Rathe. von Dziemborski. uischen Run Go mi n n,, d,. d ö ö J r , ein Verk ägop⸗ gangenen Nachahmungen der deutschen Münzen Ludwig's des Frommen Zweiten Jahrgangs: Dritter Band 18 u. 2. Heft. Im Auftrage. 1 . ee nen. n n , , , wel⸗ Arnulf's und später Olto's J. Sie zerfallen in drei sich durch Größe wil (Jährlich vler, Hefte von zusammen, sg. C0 Bogen. — gebreltel ist, beschleibt. Beide höchst interessante Kunstw . nie aus, Stempel unterscheidende Haußtflassen und zeichen vom Ende des 9ten bis gr. 8. Preis 2. Jahrg.; 3 Thlr.) ; . kem verstolbenen Herrn von Palin in Aegopten selbst , den in die Milte des ten Jahrhijndertä, „Hire zrsten wendischen, zum Theil Mit diesen angekündigten zwei Quartalheften hat Perm anente Künstaus- segie derselhe ben Abbruch eines garn e , nn, ,. n. Ferner von dem Vortragenden zum erstenmale bekannt gemachten Nationalmünzen diese Zeitschrist das zweste Jahr ihrer hchst ausge= ö 6 ; fen Chlinders, so wie mehrere andere orientalssche en n en n geschmück, rühren von Przibsläaw (hach seiner Taufe Zeinrich genanng und seinem nnn, n kalle nr e, e e i ä e 4961 stellung. Herr Direktor von Ledebur theilte . die hh cht er Siegel , . ö . hen ech , ten. Aus dem reichhaltigen und wich ö k und des Wappen en ( — t ; . ären lebend, her. Die ersten deutschen Gepräge i 8 ind vo der darin behandeiten XXII Abschnitte heben wir nur kaulbach's Berstrumns Jerusalems a,,, k — 6 n n, ,n, mit. Das älteste Albrecht dem Bären ausgegangen, und sind 3 heraus; I. Die landwirthschafllichen Vereine in den will Herr Kommissionsrath Waagen, den vielen an her. Es it schmo f rmig m, ö. en 9 ir, ,. dem Jahre 1217 auf weschen er und seine Gemahlin Adelheid dargestellt sind, von a . reußischen Staaten. (Vollständige Uebersicht) II. Ver- Wich ergangenen Wünschen nachigebend, noch bis Vtio, eincm Enkel dieses 0 en. . ergischen Sparten. Von ders schönem Gepräge. Allmälig aber nahmen fowohl der Kunstwerth, wie . des Landes ⸗Oekonomie- Kollegiums. III. Montag, 13ten d., in meiner Ausstellung belassen, welches i. e,, ene. 6 n, ö das erste Sekretsiegel, Schrot und Korn der brandenburgischen Münzen ab. Je größer 6 Ackerbauschulen. ¶ 1. Bericht des ,, . ö ,, 6 . vorstelit, so wle was er- hrrlte n e gel, e. n,, 9. , war, welche gleichzeitig an der iegierunz bi Landes een an den Minister des Innern. 2. utachten des Amts ch erlaube mir dies zur, enninils der res vo ippe führ ö . i. lä ele ,, n n nahmen, desto geringer waren ihre Münze ĩ r . e, , , , , F, , e, d e, ,, ,,,, ,, ,,, , , , d. (nicht bes Londes Dek Kol; * Cen nit? en dals bauedellilifer 'n de n . fab ven! cinen spateren Sito (l. von 100i) vothand 1. urch zu feigern suchten, daß sie die Pfennige selbst immer, schlechter aus= betreffend die fend wn ro schafülichen Zustände ren angenommen werllen und die resp Untergeich. biente sich theils rines munzartigen Siegei 328) vorhanden, Er be. prägen ließen. Die Noth, welche dem Bolte hi = l ͤ ⸗ y n . 3 e mn . zartigen Siegels, mit der Reitergestalt auf der ü über **! zolle hlt gus TArnuchs, nahm end und Petürfnisse der Hongrchlesim Allg ner den Vortheil genielen, die ersten drücke Hauptseite, und Schild nebst Helm auf der Rückseite; dasse t lich so übelband, daß im Jahre 1309 die märlischen Städte sich vereinig; meinen. Seiner Majestät dem ng n. erhalten. Lahlung wird erst bei Ablieserung des rothem wle in grünem und welßem Wache . 4 6. dasselbe lommt in ten und vom Markgrafen, für eine sehr bedeut J ö rh n. . mw g gin Sie ö ö h eutende Geldsumme, das Recht vom 4. Mal d z nenn urg ac) Piien kee Reg ierungs wen tig Posßkam unt, eanfssa gllenni ern est g i e 363 h 8 . n, . 1 darüber ri gel erscheint die Nüchseite des ,, 83 . 64. , n n , ĩ , , , , , , besbchallen Ind Euch Einig, Kn en ,,, Erstattet an den Minister, des . 6 ö * . Hoskunsthändler ein kleines Sekret mit einem Helme als Rückfeite. Der letzte Graf Bern⸗ lt n , eingesehen in woselbst, I wie auch in unserem neu hinzugekommene vermehrt worden. Die Herren über das Mutterkorn. ⸗ n nern Pönsnseh' u 9. . 2 n, n. . hard (4 1340), siegelte als Geistlicher mit einem feinem Sand selt werden mußte, sondern stets gleichen Werth behielt. Von nun kechnsschen Directions. Bäreau hlerselbst, am Askanischen üälfe Agenten werden nach wie vor thätigst bemüht Innern vom Landes Del Kolleg) lhre; inden 26, Bel-tage. angemessenen parabolsschen Siegel. Als weltlicher e an wurden die Münzen des Landesherrn immer weniger ausgeprägt: Platz Nr. 7“, gegen Erlegung von 19 Sgr., Abschriften ein, die beantragen Versicherungen rasch in Ausfüh- schaften für fleinere Grundbesihzer. (Schreiben des Lan- . er mit! einem It eiter e gel, San . 1 3 Herr siegelte auch unter den luremburgischen Negenten kamen in der Mark sast nur fremde bern Beh ingingen, ben allgeme nen Ne hielso ed! Und e en e. bie Wel Kolleg. an den landwirthschaftlichen Central⸗= gel, ar elchem der hier fünfmal sparren⸗ ] Gepräge vor, und eist den ö. des hohenzollernschen Hauses war es vor⸗
iung zu bringen, und erlaube ich mir,