Am 1. August wurde
Großherzog e Lebensrettun
zwei Kirchen zu sestät des Königs von nison beiwohnte „Einen schla auch in dem h ab ein dieser T sachberger A
reußen abgeh Man schreibt a den Beweis, a en Theil der Provinz Rhein gefundener Ver H. J. Soherr dahier kau
n A. Brillmayer zwei O berger Ausbruch zu llich feiner Qualität, weine einen Verg
Krefeld von Her bekannten Scharl a so außerorden sten Rheingauer Kabinets aushalten können.“
.
daß nur die aus⸗ leich mit demselben
Der Minister Duchatel ist in Ems all Scbastiani und den r National ⸗ Garde. Meiningen begeben ĩ Am 6. August wüthete d so heftiger Sturm daß sich Das düssel⸗ Tages zu Bingen hätte ch nach Mainz zu gehen, deren Morgens noch nicht angekommen.
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Herzogthum eingetroffen; man, erw General Jacquemino Auch Ihre D
zu Rüdeshein die ältesten Leute keines äh dorfer Dampfschi eintreffen sollen, und war auch an
dort den Marsch Kommandanten der parise cht die Herzogin von S auch der Bäder nach Ems ein orkanartiger un
8
nlichen zu erinne ff, welches am Abende jenes
um Abends no
önigs war höchst fs äußerste er⸗ und herzlich
Der Empfang des K Monarch selbst schien au ungezwungen ah sehr wohl und kurz, wie man b, wo für ihn ndern fuhr sogleich um den Bewohnern assiren, festlich solche Aufmerks selbst, wobei er
cht minder fest⸗
A Leipzig, 19. Aug. und erhebend. d gerührt durch die so Anhänglichkeit seines Sein Aufenthalt w t einmal in halten worden waren, auf einem Umwege, an gehofft, er werd Erkenntlichkeit f rzen Rast da seine Reise nach Dre hat man ihm dort einen mi
Volks; er s ar jedoch leider so dem Gasthofe
ausgesprochene vergnügt aus. befürchtet; er stieg nich Zimmer in Bereitschaft ge nach dem Bahnhofe (jedoch der Straßen, welche, weil m ausgeschmückt wa zu bezeugen), un Erfrischungen einnahm, se Allem, was man gehört, lichen Empfang bereitet.
XX, Dresden, 7. Aug. heute einen gu Eine fast unun Droschken geht Mitternacht h der dahin füh äuschvollen Drängens im g Dresdens doppe
d nach einer ku
iesigen Vo⸗
Das Volksfest auf der h st außeror⸗
ten Verlauf gehabt und i terbrochene Reihe von Equipagen, alltäglich von Nachmittags zwei in und zurück, zur großen? renden Straßen. d Treibens sollte glauben, d dreimal so stark sei, als esmal auch mehr und or allen verdient der t zu werden, deren Alles zu überbieten, Wahrheit machen. chaft diesmal dadurch hrtes Mitglied des
gelwiese hat bis dentlich belebt.
Jiacres, Omnibus und Ühr an bis spät nach lästigung der Ber schauer dieses ger daß die Bevölkerun sie wirklich ist. Allerdings Ausgezeichneteres geboten, Circus olympique der H Kunst, Kostüme ꝛc. die gewö was je derartiges
als gewöhnlich. erren le Jars erwähn hnliche Phrase „in der That ge Bürgers aß ein hochvere alie, dies Jahr zum auch nur nominell — in den sort gleicht, von den einer chinesi⸗ mehrere gut an⸗ det der Aesthetiker nswerth, der un⸗ önes, Sittliches altung eines se
gesehen worden Das Fest erhält für die h höhere Bedeutung, d Königlichen Hauses, die Prinzessin Am daran Antheil nimmt und — wer Bogenschützen steht.
durch die Menge mfaßt auch, Plätze, Tempel. Moralist Viel
Der Vergnügung von Zelten und Bu einer solchen gleich,
Allerdings sin delns⸗ und hasse blickt eben so viel Sch wir vor Allem die gute H likums rechnen müssen. Menschenmen als gewöhnlich. en Vieler von einem nicht wohl
Reihen der fern gesehen, schen Stadt und u gelegte Straßen und der strenge befangene Beobachter g und Erfreuliches, wozu n und so gemisch dort zusammendrängenden gungsorte kaum weni en Grund in de lchem das Geme erden' kann, und ferner ir
ge sind die ger besucht m Zurückzieh ine und Grobsinnliche dem ganz außerordentlichen
1Volksfest statt⸗ üllung eines da⸗ 1643 erfolgte Befreiung der chteten Monumentes.
übrigen Ver hat vorzüglich sein Volksfeste, ganz entfernt w Zuflusse Fremder.
Auch in Frei finden, und zwar bei selbst zum Gedächtniß an Stadt von der schwedisch
den nächsten Tagen eir
berg wird ir erlichen Enth
Gelegenheit der fei die im Jahre en Belagerung erri
Oesterreichische Monarchie.
Auf Grund des beste Ferdinands⸗Nordbahn f dieser Bahn, Nachttrains gleichzeitig Für Schlesien, G steht dadurch ⸗Verkehrs; j
henden Ueberein⸗ hinsichtlich der werden die von
O Wien, 3. Aug. kommens mit der Direction der der Aerarial⸗Posten au ng kommenden alt benutzt werden. dliche Böhmen ent des Personen⸗ und Brie stlichen böhmische
Beförderung
cke der Post⸗Anst d das nör eine bedeutende
edoch nicht für
den Unter⸗ Pulver ⸗De⸗
Für die im Innern Pulver ⸗M : da diese in der Regel d des Friedens nicht mit Munitionssorten belegt die minder feuergefähr⸗ der Festungen berücksich⸗ festen Plätze erbauten Friedens⸗ der Pulverwerke zur n Pulvers bestimm⸗ wenigstens 400 Klafter von versehenen Wohngebäude Die Depots, worin die für atronen verarbeiteten ch mit Blitzablei⸗ sehen, doch nur in der r von Wohngebäuden an⸗ lver Quantitäten erbauten gel auch aus harte e überwacht we ie bei einem jeden Pulver⸗Magazine ache und der Maga⸗ g von 109 Klaftern von einem nicht uersicher herge⸗ d selber auch Feuersbrunst
Mähren un Beschleunigung ind die we ie Hofstelle hat mitgetheilt
Wohngebäuden
führliches Regulativ
und Feuerstellen. bestehenden feine neue Anordnung getroffen worden, und feuersicher erbaut, ondern nur mit minder ür den Fall des Krieges ts ohnehin beim ßer dem Rayon der so wie die in den ufbewahrung des neu künftig nur in einer ähe mit Feuerstellen errichtet werden.
bereits auf P
bombenfest Pulver, s werden und liche Lage dieser tigt wird. Die au Pulver⸗Magazine, Üüebernahme und A ten Depots, dürfen einem jeden in der N betragenden Entfernung die Feld⸗Ausrüstungen bestimmten, hinterlegt werden, Löschrequisiten gehöri von wenigstens Für die auf kleine welche in der Re ateriale hergestellt und stren Entfernung von 200 Kla nach der Sicherheits⸗Vorst besindlichen Wohngebäude zin⸗-Diener, wurde ausnahmsweise die Entfernun
als genügend * l beträchtlichen dene, weil diese Art Wohn gehänze, sellt, keine feuer Tag und Nacht
gefährlichen
Pulver⸗Vorräthe tern und Feuer⸗ Entfernung
Magazine,
ftern festge chrift erbauten Fried zur Unterkunft der W
ige, immer solid und mö lichst fe n n Din n aufbewahrt un c . erden, daher die durch ein solches Wohngebäude nur entfernt denkbar ist.
G Wien eitung, der
efahr einer
4. Aug. Der Korrespondent der Augsb. All oft des schlechten Zustandes unserer j meal woe. hnte, hat damit doch eiwas Gutes bewirkt; . 23 * n ier
1232
sollen jetzt chausseemäßig hergestellt werden, wozu die Pläne bereits bearbeitet, die nöthigen Kommissionen vom Herrn Kreis ⸗ Hauptmann von Seidl in den bezüglichen Gemeinden abgehalten, und die Resultate der meder-österreichischen Regierung vorgelegt sind, wo sie langsam aber gründlich geprüft werden. Indessen ist der löbliche Zweck schwer⸗ lich ganz zu erreichen, so lange die Unbilligkeit fortbesteht, daß von der Mauth, welche die vielen fausend die Straßen der Umgegenden Wiens ruinirenden Wagen an den Linien entrichten müssen, gar nichts zur Instandhaltung dieser Straßen, ja nicht einmal auf die der be⸗ züglichen Hauptwege in den Vorstädten verwendet wird; der Stra⸗ ßenfonds verschlingt selbe gänzlich, obwohl er an mehreren der Linien (Neu- Lerchenseld, Hernals, Währing, Nußdorf) gar keine öffentliche
Straße zu besorgen hat. Hierin liegt das Hauptübel, weil alle die großen Opfer, welche die Gemeinden bringen, nicht ausreichen, der Zerstörung zu begegnen, welche von der übergroßen Anzahl Wagen bewirkt wird.
In dem letzterschienenen Heste des Ju risten ist ein Aufsatz des Br. Berger, worin er auf eine sehr inkeressante Weise dem Ver⸗ theidiger des Nachdrucks, dem Dr. Höpfner, die Duplik zuschickt, nach⸗ dem dieser seine Neplik veröffentlicht hatte. Indem wir den Argu⸗ mentationen des Ersteren gegen Dr. Höpfner die Palme zuerkennen, sprechen wir gewiß das Ürtheil fast aller Juristen Europa's aus. In demselben Hefte des Juristen findet sich eine andere sehr an⸗ ziehende Arbeit über die Wirksamkeit der ungarischen oberen Wechsel⸗ gerichte seit ihrem Entstehen, gegründet auf die gedruckten Entschei⸗ dungen derselben. Es besteht nämlich in Ungarn die sehr löbliche Gewohnheit, daß alle Entscheidungen der Königlichen Kurie (man nennt so das Wechsel⸗Appellationsgericht, die Königliche Tafel und das Septemvirat zusammen) dem Drucke überliefert werden, weil sie daselbst beinahe Gesetzeskraft haben. Diese hat nur De- Wenzel, Professor am Kaiserlichen Theresianum, zu gefagtem Aufsatze recht trefflich benutzt, und so ein klares Bild der, Anwendung der Kredits⸗ Gesetze Ungarns bis in die neuere Zeit geliefert. ;;,
Man sieht dem baldigen Erscheinen eines bereits im Druck be⸗ griffenen Werkes über die verschiedenen Gefängniß⸗Systeme entgegen, welches unser junger thatkräftiger Dr, Jos. von Würth, einer der fähigsten Auskultanten des hiesigen Jaiserl. Landrechte, als die Frucht seiner gründlichen Beobachtungen auf Reisen, herausgiebt. Nach den Vorträgen, welche dieser hoffnungsvolle Mann im Lokale des suridisch⸗ politischen Lese-Vereins über den Gegenstand hielt, können wir nur recht Gediegenes erwarten, wobei nur im voraus zu bedauern ist, daß Besorgniß vor der Censur ihn abgehalten hat, auch das österreichische Gefängnißwesen sowohl im Civil als Militair zu besprechen und Pa⸗ rallelen zu ziehen. Sie hätten lehrreich ausfallen und manchen. Im⸗ puls zur Beseitigung dieses oder jenes wahren Mangels geben können. Wir wissen, wie bereit man bei uns ist, Mängel, welche öffentlich zur Sprache kamen, zu beseitigen, wie wohlthätig es daher wirken würde, wenn man tief greifenden Talenten ein ernstes Urtheil öffentlich aus= zusprechen mit Äberalität gestatten möchte. Niemand kann ja leug⸗ nen, daß wir vieles Treffliche, die Mängel weit Ueberwiegende, aufzu⸗ weisen haben; allein alles öffentliche Anerkennen desselben wird frucht⸗ los, sobald es nicht gestattet ist, auch die Schattenseite zu berühren, die doch jedem Menschenwerke anklebt und gerade nur durch das Be⸗ sprechen der auftauchenden Mängel nach und nach in engere Gränzen gewiesen werden fann. Wir haben das Gesetz: „daß ein mit Mäßi⸗ gung aus gesprochener Tadel der Maßregeln der Staats⸗Verwaltung ungehindert die Censur passiren könne“; warum wird dieses Gesetz nicht zur Wahrheit? wie lange soll ein über manche Dinge geworfener Schleier die Wirkung haben, daß die geschäftige Phantasie etwa be⸗ stehende Mängel recht großartig ausspinnen und der üble Wille dies benutzen kann?
Das Publikum unterhält sich seit einigen Tagen mit einem Hand⸗ streiche, der unserer Polizei gegen die sogengnnten Kappelbuben ge⸗ lungen ist. Diese hatten schon lange im Vereine mit liederlichen Welbspersonen, welche unerfahrenen Leuten als Köder dienen sollten, die Sicherheit der Hauptstadt gefährdet und mancher gegen sie er⸗ griffenen ernsten Maßregel Trotz geboten. Da rückte letzthin Ka⸗ vallerie mit klingendem Spiele aus, durchzog mehrere Straßen und sockte eine große Volksmenge, unter dieser natürlich auch jene jungen Tagediebe, ins Freie. Dort ward so manövrirt, daß die mitziehende Menge plötzlich umringt war und das Sortirungs-Geschäft beginnen fonnte. Alles, was durch sein Aussehen Garantieen bot, wurde durch⸗ gelassen, während man die jungen, sich schon durch ihr liederliches Aeußere ankündigenden Taugenichtfe in Verwahrung nahm. Diese einfache und vollkommen gelungene Maßregel wird hoffentlich der Haupistadt ihre frühere Sicherheit zurückgeben.
Frankreich.
Paris, 6. Aug. Die Pairs⸗-Kammer, welche ihre Arbeiten mit der Votirung des Einnahme-Budgets beendigte⸗, worauf gestern der Schluß der Session erfolgte, ist über sieben Monat versammelt gewesen (die Kammern wurden am 27. Dezember v. J. eröffnet);
sie hat 101 öffentliche Sitzungen gehalten und 12 Gesetz⸗ Entwürfe von allgemeinem Interesse und ein? große Anzahl von Lokal-Gesetzen votirt. Interpellationen wurden durch die Differenzen mit England über das Durchsuchungs-Recht, über die Besitznahme von Otaheiti und über die Begebenheiten in Marokko veranlaßt. Sie gingen vom Grafen Mathieu de la Redorte, vom Fürsten von der Moskwa und vom Marquis von Boissy aus. Die Adresse, mit der sich die Depu= tirken Kammer in zwölf Sitzungen beschäftigte, wurde von den Pairs an einem Tage votirt. Der Gesetz-Entwurf über den Sekundär⸗ Unterricht nahm die meiste Zeit hinweg; er füllte 28 Sitzungen aus und wurde mit nur S5 gegen 51 Stimmen angenommen. Dieser Entwurf, so wie die über die Fuhrwerks⸗ und, Eisenbahn⸗ Polizei, sind von der Deputirten⸗Kammer noch nicht diskutirt. Zu den Gesetz⸗ Entwürfen über die Rekrutirung und über die Weinfãalschung wurden Amendements angenommen, die eine neue Diskussion derselben nöthig machen. Die bedeutenderen der von allen drei Staatsgewalten in dieser Session genehmigten Gesetze sind die über die Jagdpolizei, über die Gewerbsteuer, über die Patente, über die Hafen⸗Arbeiten, über die Befestigungen von, Havre und über die verschie⸗ denen Eisenbahnen. Widersprüche und Konflikte haben sich bei allen in großer Anzahl erhoben. Ueber den Gesetz⸗ Ent⸗ wurf zur Reform der Gefängnisse ist der Bericht noch nicht er⸗ stattet; über den zur Regulirung des Verwaltungs⸗Systems der Ko⸗ sonieen liegt zwar der Bericht schon vor, ist aber nicht zur Bera⸗ thung gekommen. Die während der Sesston in die Kammer aufge⸗ nommenen neuen Pairs waren der Prinz von Joinville und die Herren Teste, Passy und Gabriel Delessert. Durch den Tod hat die Kammer vier Mitglieder verloren: Baron von Gerando, Graf Gil⸗ bert de Voisins, Graf Ricard und Baron Mounier. ö
Als Marschall Bugeaud von seiner erfol losen Expedition nach der Wüste Angad, südlich von Uschda, nach Lalla Magrnia zurückge⸗ kehrt war, erfuhr er bekanntlich, wie er am Schluß seiner letzten publizirten Depesche sagt, daß der Sohn des Sultans von Marokko auf der Straße von Fez mit einem ziemlich beträchtlichen Truppen ⸗ Corps heranrücke. Man wußte jedoch nicht, ob dies geschehe, um den Frieden an der Gränze wiederherzustellen, oder um den Krieg gegen Frankreich mit größerer Energie fortzusetzen. Der Marschall glaubte nach den ein⸗ gezogenen Erkundigungen eher das Letztere annehmen zu müssen. Er
nzen von Joinville. Die sweichenden Antwort des wie das Journal des anzösischen Ge⸗
schrieb daher i Depeschen des Sultans zusammen, Débats heute neral-Konsuls und der übrig dessen aber langte Gesinnungen. in Ketten gelegt, wie m Fez abgeführt, um dort Sein Nachfolger, Sidi H liche Eröffnungen, wurden, der durch gende Unte
ndter des Königs, be⸗ und jetzt giebt es blos haben die Einwohner unterrichtet, es war die Missionaire ge⸗
n diesem Sinn an den Pri Marschalls trafen mit der au und dies veranlaßte,
die Entfernung des fr en Franzosen aus M anische Prinz an und d von Uschda, El Genaui,
oder wenigstens unter von seinem Benehmen amida Ben Ali, machte Prinzen Muley Vermittelung des Kaid Hami uknüpfen begann. alt zu gewinnen, un den Prinzen von er neuen Lage der Dinge zu un
am Ende der Ober- Priester selbst, ein Verwa kehrt wurde, folgten auch die Christen auf allen vier Inseln. im Landbau und in verschieden ein Haus für den König und baut worden, Da es viel Baumwo Missionaire auch schon Aber in einer einzigen N stätten, Häus vorigen Jahre das französis reva berührte, fand es die Man machte dem Könige der Insel, schütz, einen Rock geneigt, sich der f Gambier⸗Inseln ha danken der Occupat blätter stimmen a4 Besitzes. „Es würde Kosten verursachen, Punkt, dessen Eroberung dessen dreht man Marquesas - und G es kann ihm nur erwünscht sein, Besitzungen belastet zu seh Zu Toulon ist am welche den Befehl
Anderen nach, Die Missionaire en Handwerken der marokkt zeigte friedliche wurde abgesetzt, Eskorte nach aft abzulegen. dem Marschall fried⸗ Mohammed bekräftigt da ziemlich befriedi⸗ schien also wieder d der Marschall beeilte oinville zu richten, um Der Prinz
der Inseln lle auf diesem Archi Spinnereien und W acht des Mo er und Kirchen dur che Schiff „Pola dreifarbige Fahne daselb Maputeo Gregorio, Geschenk, und er it zu unterwerfen. der besonders den Ge⸗ Die Oppositions⸗ für diese Aneignung eines neuen onstitutionnel, „nur neue nen Felsen ist nur ein einziger Insel Otaheiti. Statt d bemächtigt sich der England läßt das gern zu, uns mit einer großen Zahl solcher
so hatten die t begründet. ai 1811. wurden Werk⸗ einen Orkan zerstört. d“ die Insel Manga⸗ st aufgepflanzt.
ebereien dor
die von dem
ungen anz friedliche Gest ie Depesche an
ind einen Degen zum sich, eine ner ranzöstschen Sberherrlichke ihn von dies empfing diese Depe zurückkehrte
ben einen guten Hafen, jon erweckt zu haben scheint. ber diesmal nicht sagt der C und unter all je der Mühe lohnt, die um dieselbe herum un
französischen Nachrichten selbst dort hinwegführte. er die Stimmung der M aus Oran vom 30. Kommando über ein welches am 23sten Es werden also nun chzeitig zu Lande und zur sischen Geschwader arteten jeden sschiffe waren s von 6000
an Bord des scheint sich aber aben, denn die aß er dem Ge⸗ Expeditions- Corps Son auf das marokka⸗ wohl die Ope⸗ See beginnen. s lagen zwar am ᷣ Augenblick auf Befehl zum on alle in voller Bewegung. Arabern im Anmarsch, Küste verlassen. Bericht aus Gibraltar vom Mittheilungen enthält: „Herr at eine Zusammenkunft mit dem artet. Zu Tanger sind, mit 33 Franzosen zurückgeblie= Auch weht noch die Der neapolitanische amen aller Konsuln Franzosen die Einschiffu ie größte Ruhe; Behörde energi Der „Wars Der „Hekla“ ist am christlicher J Der spanische Konsul zurückgezogen.“
ch folgende che Unterth
Marschall Bugeaud arokkaner geirrt zu h neuesten Berichte neral Lamoriciere das 10,900 Mann übergeben hatte, e Gebiet vorrücken sollte gen Marokko g Die Segelschiffe des fra noch zu Eadix vor Anker, Aufbruch, und die Damp Gegen Tanger war ein Corp alle Europäer hatten die ma ist heute wied Juli veröffentlicht, Hay, der englisch Kaiser gehabt un Einschluß des K ben, die sich ni französische Flagge Konful hat sich nach zu protestiren, Es herrscht übrigens d und Juden werden vor ist keine Unordnung vorge Tanger gelangen können.
ßen Anzähl jüdischer u zurückgekehrt.
ch nach Algesiras al des Déäbats no „Alle französis
ambier⸗Inseln.
1sten dieses eine telegraphische überbracht haben halten und sechs andere mö
rationen ge . eingegangen,
Linlenschiffe segelfertig zu auszurüsten. Der Moniteur al
glichst schnell
görien vom 30 11Iten datirte Depesche der K Konsul für Algier ernannten
sten Juli meldet, daß durch zjnig dem zum preußischen
Im Monite ur ö Herrn Koskier das Exequ
er ein halb atur ertheilt welcher folgende General⸗Konsul, h d wird heute hier erw ulats Kanzlers, noch cht hatten einsch auf dem dort Larache begeben,
X Paris, 6. Aug. Die N ruppen, die bisher von dem en, nun unter den Befehl des moricikrre gestellt worden sind 1 als General-Gouverneur beschränkt, k General- Lieutenant Lamoricisre hat sein 10,000 Corps in zwei Brig Camp Bedeau und neralstab befehligt wird. Es hieß allgemein, Angriffe beginnen würden.
Marschall für zweckdienlich erachtet unseres Streites mit Marokko zu endlich ernstlich die ihm vorges gungen anzunehmen. stelllen Truppen sind in machen und sein Eindringen Die Unterwerfungen der in der Dauer zu sein.
ur Sir Robert Wilson hat allen Individuen, die lüchtet haben, und die nicht Eng⸗ nur die Erlaubniß zu einem bewilligt und von dieser Verfügung die Einige Arbei⸗
achricht, daß alle zu Lalla Magrnig Marschall Bugeaud selbst General-Lieutenants La⸗ all sich auf seine Rolle ömmt ziemlich unerwartet. Mann starkes Armee⸗ Marechal de en Pelissier vom Ge—⸗ Außerdem gehört eine Reserve zu die sem e französischen Truppen nun die Diese Demonstration ist vielleicht vom worden, um eine Entscheidung beschleunigen und den Kaiser zu chriebenen Friedens-Bedin⸗ affelförmig aufge⸗ Bewegung, um auf Abd el Kader Jagd zu auf französisches Gebiet zu verhindern. Nähe der Gränzen lagernden Stämme
versammelte T ̃ z befehligt wur iffen können. sehlig
igen Konsulat. ind der Marsch
aden getheilt, deren eine von dem
Tanger. Christen die andere von dem Obers
sch geschützt, un pite“ hat nicht
2sten mit einer gro⸗ ner Nationen und alle seine Beamten Diesem Bericht fügt das en aus Cadix vom Tanger haben nun alle fremde Kon ls diese Stadt verlassen. zu Gibraltar an Abends noch befand.“ 86 ministeriellen B lle demselben keinen e vorschrieben, er bloße Rücksi als früher ein anderes selbst die scho für wahrscheinli
a der Orts
amilien verschiede
Die gege Sü ĩ
28. Juli hinzu: Die gegen den Süden hin st die Erlaubniß erhalten, Ausnahme des englis 200 Individuen von sich das englische Ge rn erwähnten Erkl Instructionen d
n, hatten ebenfal allen Nationen sind schwader am 27 ärung diese von Joinvi andere Küstenort vieder eine
gekommen, wo scheinen von
Der Gouverne sich von Marokko länder oder aus Gibraltar g Aufenthalte v dortigen Konsuln aller ten an den Festungswerken v eingestellt worden, um, wie es an Vord der drei englischen Linie miral Swen einzuschiffen und so deren Bem lriegsstand zu bringen.
g; man fürchtete d 26sten v. M, im W ninisteriellen Blätter, feine Unterredung gehabt hab r der Abreise des Kaisers von Ma⸗ Nach Zurücklegung von zwei Minister Ben Dris, zurück⸗ lischen Konsul zu empfangen.
nach Gibraltar gef
Angriff auf ebürtig sind,
es Prinzen sondern nur auf ositions Blätter
on 14 Tagen Nationen in Kenntniß on Gibraltar, die nicht drängen, sind hieß, die dabei verwendeten Artilleristen uschiffe und der Fregatte unter Ad⸗ annung an Kanonieren auf Die Stadt Tanger befand as Eindringen der Kabylen. ziderspruch mit den aiser mit dem en könne, da die⸗
cht gegen Eng⸗ ministerielles n begonnene Eröff⸗ ch erklärt hatte. Ministerium die
heutlgen Opy lands Vorstellungen, um Blatt, der M nung des Bom „Wozu“, sagt
parisien, bardements von Tanger der Courrier frangais, „hat d Joinville ertheilte Niemand in Frankreich also nur um England gegenüber, deshalb soll, es Die Occupation von Tanger würde für Engl Ministerium, daß T
1. Instructionen ber Erklärungen gefordert. Tanger liegt Gibraltar Waffen geschont durch unsere Stre deshalb erklärt das
Und in welchem
den vollständigen & sich in großer Aufregun Man glaubte zu Gibra Angaben der heutigen englischen Konsul noch ser am 19ten rokko, erst vo Tagereisen erst bef zukehren, um in Kaiser soll mit
Die bei der unglücklie letzten Pers man sie zur Verpflegung Zustand der dort sorgnissen mehr. derselben 50 Fr.
s willen geschehen. von den französischen daß der K and ein Stein des Anstoßes sein,
; . , also einen Tag vo anger geschont w
n Mogador abgereist war. ahl der Kaiser Marokko den eng G00 Mann nach der Gränze (gegen Tlemsen) ziehen. rophe vom 29. Juli Abends ver⸗ Spital Beaujon, wohin ellt wieder verlassen; der Grund zu Be⸗ atte der Polizei⸗Präfekt jedem hre Königl. Hoheit die Her⸗ die leidende Mensch— auf folgenden Tage noch in ihrem des Grafen von Paris alle Verwundeten oder Erkrankten einzeln besuchen und jedem von ihnen 100 Fr.
A Paris, 6. Aug. mein für ganz unausbleiblich. zu werden und ungeheure lichsten Falle irgend ein wi Denn was würde de mit der ganz ches gedient sein? sen Krieg nur mit dem äußerster Augen, daß selbst der sonst entschie öffentlichen Meinung sich der Aussicht
erden soll. dem Augenblick, angegriffen bombardirt, und vielleicht mit da⸗ schwader mit Protektor⸗ so ist das Ministerium der Instructionen gedeckt. teurer ist dann der Prinz us Ehrerbietung ge⸗ nach der des Admi⸗ y, über dem Haupte Admirals schweben.“ der noch bemerkt, Blatt behaupte, daß Tanger denn auf Mogador andels⸗Ver⸗
sranzösische die mächtigste W durch hierzu bestimmt, weil Mine auf der dortigen R durch die vorhergeschickte Der Schuldige, der Unbe von Joinville. gen Englands ral Dupetit⸗ T eines Königl
hen Katast onen haben bereits zum Theil das gebracht, hergest noch Zurückgeb Schon am 30sten h zustellen lassen, und J Orleans, überall heit zu unterstützen, Namen und in dem
irkung verspricht, das englische Ge ede erschienen w Veröffentlichung liebenen bietet keinen Ministerium, a ne dritte Desavouirung, 8 Herrn von Aubign d eines französischen
bereit, wo es gilt, houars und de ließ am dar ichen Prinzen un was das ministerielle ö äischen Handels wäre, ganzen marokkanischen H Tanger der mit es also seine Com- Die fortwährende Be⸗ ais in den letzten Tagen und die will man namentlich auf diese gens soll Herr Guizot selbst Kammer die Erklärung ersichert haben, er habe
durchaus falsch, der Mittelpunkt des europ allein kämen drei Fünftel des kehrs mit Europa; wohl England sein Gibr munication nicht unterbro Telegraphen von Cal ferenzen mit Lord Cowle Bombardements - Frage bezieh gestern im Konfe des Journal nie daran gedae
Es ist schon wieder der Südsee die Rede; naire aus Frankreich den französischen dreifarbige Fahne i Otaheiti aus die 6 sie auf den Gruppe der G
Der Krieg mit Marokko gilt jetzt allge Dieser Kampf droht sehr langwierig — ohne daß auch im glück⸗ rklicher Vortheil durch denselben zu gewin⸗ m vernünftigen Interesse Frankreichs en oder theilweisen Eroberung des marokktanischen Rei⸗ Daher unternimmt denn auch die Regierung die⸗ Widerstreben, und es fällt in die den kriegerisch gesinnte Theil der auf den Bruch mit Marokko
age auf, ob in Betracht der neuen Verwicke⸗ erhältnisse die projektirte Reise Ludwig Phi- lan Ausführung kommen werde. Bis jetzt ist der es Königs der Franzosen durch jene Ereignisse nicht berührt d wenn es bei, den gegenwärtigen Beschlüssen bleibt, so such der Königin Victoria in Eu binnen vier Wochen in Nach der Rückkehr des Königs, heißt es,
: in der Zusammensetzung des Mi— en. Die Regierung, sagt man, beabsichtigt dem bis⸗ Ninister das Amt des ersten Präsidenten des Königl. aris zu übertragen, wodurch denn zu gleicher Zeit dem acht würde, das der Streit des Advokatenstan⸗ s letzteren Amtes giebt. Die große daß Herr Seguier nicht die mindeste daß er vielmehr ent⸗
Opfer zu kosten, altar verproviantire, und wo
wegung des häufigen Kon
der Deputirten⸗
renz⸗ Saale ätigt uud v
Débats best ht, Tanger angreifen von einer neuen die Gambier-Inseln, auf denen t Erfolg gewirkt ha tzungen in Oceanien st schon daselb te Marine⸗In Gesellschafts⸗Inse ambier⸗Inseln lieg bedeutendsten davon
Die erstere ist de Die Inseln h avai zählen zusamme rgig und h ste wohl bebau Die Produ arquesas - Inseln; der Die Mössionaire haben g dort eingeführt; aller Mühen ungea deien im Jah auf der Insel At t der Gambier im Zustan drängte, gingen war oft ihre einzige lt und die Aerndte die Starken üb
Man wirft die Fr lung der otaheitischen V lippis nach England zur Reiseplan d worden, un wird der Be Windsor erwiedert werden. wird vermuthlich eine Veränderung nisteriums vorg herigen Justiz⸗? Gerichtshofes von P Aergernisse ein Ende gem des mit dem jetzigen Inhaber de Schwierigkeit besteht aber darin, Lust zeigt, seine Präsi
sischen Occupation in
ben, sollen, wie e hinzugefügt werden. Die zt, und man wollte von npagnie dorthin schicken, rden könnte. Die n Gesellschafts⸗ Taravai, Akena des Königs und der vor⸗ keine starke Bevölkerung. n nur 1900 bis 2000 Ein⸗ at nur wenig kulturfähige kaum zur Ernährung kte sind dieselben wie Brodbaum, die B
äisches Obst und
st aufgepflan fanterie⸗ Co in entbehrt we westlicher von de sind Mangareva, und Akamuru. nehmsten Häuptlinge. Mangareva und Tar
welche obgleich der kleinen Bevölkerung auf Otaheiti ur nane und das senfrüchte mit Wein wollen, zösische Missio lassung. Als die Völkerscha
gr . . n , eint, feinen Kampf mit den Advokaten bie i e D, fie, pf en bis auf das äußerste Die Nachricht von dem Tod nicht das geringste Aufs gut wie todt für das h dige Revolution in der öffentlich der einige Bedeutung für die
e des Grafen Survilliers hat hier r Die Familie Bonaparte ist so eutige Frankreich, und es wäre eine vollstän—⸗ en Stimmung nöthig, damit sie wie⸗ französische Gegenwart und Zukunft
der legitimistische Geschichtschreiber der ; sist, wie man versichert, damit beschäftigt, den zu einem Buche iber Rußland zu sammeln, zu dem Custineschen Werke bilden soll.
aber europ chtet, nicht re 1834 dort eine amurn landeten, fanden sie de der Kannibalen. ihre Brüder aus, wenn Stürme die tten. Zu Ende fanden die Mis⸗
ehen gemacht.
naire grün kleine Nieder⸗
sie auf Jagd gegen Herr Cretineau Joly,
verwüstet ha e in der Vendee, ist,
rig. Anfangs riestern des Landes,
Brodbäume entwurze res waren nur hestigen Widerstand bei den
das ein Gegenstück
1233
Herr Lamartine hat das Verlagsr echt seiner sämmtlichen Werke für 150, 000 Fr. an den Buchhändler Bethune verkauft. In diesem Vertrage ist eine Geschichte der Girondisten mitbegriffen, die der De⸗ putirte von Macon seit einiger Zeit unter der Feder hat, und zu welcher er in diesem Augenblicke in Marseille, der Geburtsstadt meh= rerer der ausgezeichnetsten Mitglieder der Gironde, Materialien sammelt.
Großbritanien und Irland.
Oberhaus. Sitzung dom. 5. Au gust. Die gewohnten Angriffe der Opposition gegen die Friedens Politit der Minister wie⸗ —— sich in Folge der Vorgänge auf, Otaheiti und der zwischen Frankreich und Marokko ausgebrochenen Feindseligkeiten. Jene Politik hat die temporaire Verringerung der Hauptstärke und Stütze Eng⸗ lands, seiner Seemacht, herbeigeführt, und giebt der Opposition nun⸗ mehr bei den drohenden Aussichten in Afrika und den stattgehabten Differenzen im stillen Ocean eine willkommene Veranlassung, aus dem gegenwärtigen Zustande der britischen Seemacht, Angriffe gegen die Regierung wegen Vernachlässigung der Interessen des Landes herzu⸗ leiten. In diesem Sinne brachte heute der Graf von Minto den Zustand der Flotte zur Sprache, und beantragte, um die otaheitischen Verhältnisse zu berühren, sowohl die Vorlegung einer Liste der am 31. Juli d. J. in aktivem Dienste überhaupt gewesenen Krie gsschiffe, als auch eines Nachweises der vor Otaheiti vom 1. September 1812 bis zu dem Zeitpunkte der neuesten Berichte von jener Insel stationirt gewesenen Fahrzeuge. Der Lord stellte in der Motivirung seines Antrages zwar jede Absicht, das gute Einverständniß Englands mit Frankreich zu gefährden, in Abrede, sprach aber seine Meinung dahin aus, daß England ein solches Einverständniß nicht durch Schwäche und Nachgiebigkeit oder durch Aufopferung der Interessen des Lan⸗ des in irgend einer Beziehung erkaufen dürfe, sondern vielmehr durch die stete Erhaltung seiner Seemacht auf einem Achtung gebietenden Fuße selbst bei den friedlichsten Zeiten herbeiführen milsse. Das sei aber gegenwärtig nicht der Fall. Von der ganzen britischen Flotte befinden sich nur 9 Linienschiffe in segelfertigem Zustande; 2 in Ost⸗ indien, 1 in Westindien, ] auf Kommando nach der Sidsee, 3 in britischen Seehäfen, 1 als Flaggenschiff im Hafen von Cork und 1 im Mittelmeere. Zwei Linienschiffe seien zwar kürzlich nach Marokko abgegangen, aber dadurch wäre die Zahl der in England und Irland stationirten Schiffe auf 2reduzirt worden, was er nicht anders, als eine leichtsinnige Gefährdung der britischen Interessen nennen könne. Der Lord machte bemerklich, daß es gerade die Tories gewesen wä⸗ ren, welche dem vorigen Kabinet die Vernachlässigung der Flotte zum Vorwurfe gemacht hätten, obschon dasselbe 26 Linien⸗ schiffe und davon 17 un Mittelmeere unterhalten habe, und suchte den Ministern, die gewohnte Entschuldigung, man halte eine Anzahl Linienschiffe bis auf die Bemannung in segelfertigem Zustande, dadurch abzuschneiden, daß er die Schwierigkeit nachwies, in der Eile eine große Masse von Matrosen zur Bemannung einer zahlreichen Flotte herbeizuschaffen, da dieselben bekanntlich sehr ungern zum Dienste auf Kriegsschissen sich anwerben ließen. In Betreff der otaheitischen An⸗ gelegenheiten suchte Graf Minko die jüngsten Ereignisse lediglich aus der Vernachlässigung der dortigen britischen Interessen zu erweisen. Er blieb zuvörderst dabei stehen, daß der Unterschied Lord Aberdeen's zwischen Pritchard dem britischen Konsul, und Pritchard dem Privat⸗ mann, der wohl nur Herrn Guizot zu Gefallen gemacht worden wäre, nicht gelten dürfe, sondern daß Herr Prit⸗ chard als Konsul' betrachtet, werden müsse, als gegen ihn die „arge Gewaltthat“ ausgeübt wurde; denn da die usurpatorische Regierung der Franzosen auf Otaheiti nicht von England anerkannt worden sei, so habe Herr Pritchard seine Eigenschaft als britischer Konsul so lange behalten, als er sich auf der Insel befand. Um nun aber zu beweisen, daß das französische Protektorat, die darauf fol⸗ gende Occupation, endlich die Behandlung des Konsuls allein von der britischen Regierung verschuldet wären, zeigte der Lord die Haupt⸗ momente dieser Vorgänge seit 1842. Im September jenes Jahres maßten sich die Franzosen das Protektorat an; im März 1843 traf Capitain Ricolas auf der Fregatte „Vindictive“ mit Herrn Pritchard in Otaheiti ein, und restaurirte die Königin, ward aber in demselben Monate mit seiner Fregatte zurückgerufen, während zu gleicher Zeit die Anerkennung des Protektorats von Seiten Englands erfolgte und alle Be⸗ sehlshaber der britischen Schiffe in der Südsee Befehl erhielten, sich jeder Einmischung zu enthalten; in Folge dieser Politik usurpirten die Franzosen die Souverainctät und schritten im März d. J. zu den bekannten Ge⸗ walts Maßregeln. Die französische Regierung, bemerkte der Lord, sei hiernach augenscheinlich nach einem vorbedachten Plane zu Werke, ge⸗ gangen, denn da sich Zeit gefunden habe, den britischen Offizieren jede Einmischung zu verbieten, so hätte die Regierung Frankreichs auch Zeit haben können, ihren Offizieren die Occupation zu verbieten. Doch alles dies bei Seite gesetzt, bleibe er bei seiner Behauptung stehen, daß diese Ereignisse stattgesunden haben, weil das englische Ministerium die britischen Interessen auf Otaheiti dem Schutze einer unbedeutenden Galliote anvertraut habe. Mit einer Ermahnung zur Vor⸗ sicht beschloß Graf Minto seine Rede; man dürfe nicht in der Friedensliebe bes Herrn Guizot, auch nicht in der des Königs der Franzosen eine Garan⸗ tie für die Erhaltung des europäischen Friedens erblicken, denn man dürse die geringe Stabilität der französischen Minislerien niemals aus den Augen verlieren. Die Folge dieses Vertrauens sei bereits jetzt schon gefährlich, denn das Mittelmeer sei gänzlich der Herrschaft der fran⸗ zösischen Flotte preisgegeben, die brltischen Flotten - Stationen, die Küsten Großbritaniens selbst stehen entblößt da, so daß bei einem ausbrechenden Kriege der gesammte Handel Englands ohne Schutz sich befinden müßte. 696.
Graf Haddington, der erste Lord der Admiralität, bekämpfte den Antrag. weil er ein Tadelsvotum gegen die Regierung involvire. Auf die otaheitischen Angelegenheiten ließ er sich nicht ein, sondern beschränkte seine Erklärungen auf die Widerlegung der Behauptungen Lord Minto'z in Betreff des von der Regierung besolgten Systems der Flotten⸗-Ausrüstung. Die Zahl der im Dienst befindlichen Schiffe sei allerdings kleiner als im Jahre 1839, doch wären damals die verwendeten Linienschiffe nur nach dem Friedens Etat bemannt gewe⸗ sen, könnten also nicht für voll gerechnet werden, während nach dem setzigen System kein Schiff in See geschickt werde, das nicht seine vollständige Bemannung auf dem Kriegsfuß habe, zu welchen Zweck denn auch der Regierung die Budget⸗Summe für 36, 000 Matrosen bewilligt worden sei. Man habe nicht die Absicht, den Friedens⸗ Etat unter allen Umständen auf 9 Linienschiffe zu beschränken, aber zu Zei⸗ ten allgemeinen Friedens sei es nicht nöthig, eine bedeutende Fiotte 3 B. im Mittelmeere zu stationiren, wo allerdings Frankreich seiner Besitzungen wegen Grund habe, eine stärkere Seemacht zu konzentri⸗ ren. Die Besorgnisse vor dem Ausbruch eines Krieges zeigte der Lord als ungegründet, doch selbst für den Fall desselben sei die Regierung keinesweges unvorbereitet, da 30 Linienschiffe vollständig ausgerüstet wären und binnen kurzem bemannt werden könnten, auch die Zahl der Dampf⸗ schiffe, der kräftigsten Waffe Englands, bedeutend vermehrt sei. Der Herzog von Wellington fügte dieser Vertheidigung des Ministeriums noch einige Worte hinzu, welche hauptsächlich bejwedten, den Tadel drr Tories über den Zustand der Flotte unter Lord Melbourne zu recht- fertigen, ein Tadel, der hauptsächlich darauf begründet wurde, daß man? zu einer Zeit, wo in Kanada, China und Ostindien Krieg ge⸗
führt'wurde, init Schiffen, welche nur nach dem Friedens-Etat be⸗
ubte. In Betreff 8 daß diejeni entricities von der franzö werden gezogen werden. Clanricarde und des Lord Minto's verworfen. zum dritten M
taheiti's äußerte er, sche sich die neulich auf Otaheiti haben zu sischen Regierung zur Rechen⸗
Nach einigen Worten fen von Hardwicke wurde — Zu Anfang der Sitzung ale verlesen worden; dritter Klasse an den Sonn⸗
mannt waren, anzukommen gla er hege keinen Zweifel daran, berichteten Excentricitäten Schulden kommen l schaft und Strafe des Marquis der Antrag war die Eisenbabn⸗ Bill sel wegen Einrichtung von Wagenzügen wurde angenommen. handlungen des Unterh auses waren sonderes Interesse.
und Festtagen gestern ohne be⸗
London, 6. Aug. nach den neuesten dip sischen und britischen und in der Presse, welche die ersten Berichte über das V ziere auf Otaheiti nister im Parlamente, n eine wesentliche Modification erhalten. ministeriellen Standard, daß in Folge der glerung gemachten Vorstellungen in welche gegen den
Die otaheitische Angelegenheit erschein t en zwischen dem franzö⸗ emilderten Lichte,
lomatischen Verhandlun Kabinette in einem wesentlich wie an der Börse hat sich die Aufregung gel zerfahren der französischen O Die Erklärungen der Mi⸗ 's, dürften danach erfährt durch den von Seiten Betreff der G britischen Kon⸗ worden sind, ein von Herrn 43 geschriebener Brief dem briti ahne mitgetheilt worden ist.
s zwei Paragraphen, von denen der andere einen Protest die Absetzung der Köni⸗ daß Herr Pritchard,
auf seinen
hervorgerufen hatten. amentlich die Sir R. Pee
englischen Re waltthätigkeiten, sul in Okaheiti im März d. J. Pritchard am 7. November 18 Botschafter in Paris zur Kenntnißn ser Brief besteht, der eine die Verzichtung in seinem eignen (Pritchard's) gin Pomareh enthält. nachdem seine Amtsführun Protest mehrere Handlungen folgen ließ, britische Regierung den so daß, als d
ehemaligen
wie es heißt, au auf das Konsulat, Namen gegen ährt man, ufgehört hatte, welche geeignet waren, die Otaheitiern as englische die größte Aufregung eines der Schiffe der apitain des Schiffes
Ferner erf g als Konsul a
Meinung zu begründen, daß die eine Flotte zu Hülfe senden werde, Dampfschiff „Cormo verursacht wurde, weil man gl erwarteten Flotte sei; in Fol aufgefordert, sich zu entfernen,
tete, als er im Begriff stand, äter an Bord desselben gebrach Gesellschafts-Inseln da sischen Capitain des Herrn Pritch auf das sehr verschiedeng Kollegen des Herrn Pritch Bruat Glauben schenken d sondern sogar bemüht g er eingeschlagen hatt pesche das größt Sache dadurch er sehr wesentlich.
hat, sucht nun der St zulegen, deren
Pritchard klüger rung der Franzo wohl man andererseits die H Otaheiti's nicht verkennen könne. gesagt haben“, schließt d recht zu sein, denn was lich zu ernstlichen verständnisse muß man fortwähren zwischen übelgestnnten oder übermäßig albernen Personen eintreten, auf zufriedenstellende Weise zu
rant“ in Otaheiti eintraf, aubte, daß es avon wurde der C und Herr Pritchard, den man an Bord' dieses Schiffes zu gehen, t, unter der Bedingung, daß s Land betrete. März endlich, welche ard berichtet und rechtfertigt, weist alten des Herrn Orsmond, des wenn man dem Capitain seinen Kollegen nicht an⸗ hm das Verfahren, welches d wird in dieser De⸗ Ser neue Gesichtspunkt, den die t, den Charakter derselben den die Sache bekommen andard in einer weitläufigen Deduction dar⸗ am Ende darauf hinausläuft, daß Herr wenn er die de facto Regie- eiteres anerkannt hätte, wie⸗ ochherzigkeit seiner Vertheidigung der „Wir wollen das nur er Standard, „um gegen alle Theile ge⸗ die Sache selbst betrifft, so kann sie unmög⸗ Auf das Entstehen derartiger Miß⸗ d gefaßt sein, aber nur wenn sie
er auf keiner der pesche des franzö Bruat vom 13. rtige Verh ard, hin, welcher, arf, sich nur an ewesen ist, i Herrn Orsmon
e, abzurathen. Lob ertheilt. hält, ändert, wie man sieh Diesen neuen Charakter,
gethan haben würde, sen auf Otahei
Folgen führen.
können sich Schwierigkeiten sinden, sie beseitigen.“
Schweden und Uorwegen.
Die Zusammenkunft der Naturfor⸗
meisten Gelehrten sind gestern mit und Kopenhagen abgereist. Für die Jahren in Kopenhagen stattfinden hrer der Konferenz-Rath Oerstedt Wortführer Professor Schouw und zum Secretair der Oberarzt Mansa erwählt.
Dänemark.
Der Schluß der Rede des Königlichen ige Blatt der Allg. Preuß. Zeitung)
Christiania, 21. Juli. scher ist jetzt beendigt und die Dampfschiffen nach Gothenburg nächste Versammlung, wurden zum ersten Wortfü zum zweiten
die in drei
Wiborg, 2. Aug. Kommissarius (s. das gestr lautet folgendermaßen
„Es ist bekannt,
ö ss, daß die Regierung stets dem Anspruch auf eine ver fassungsmäßi
en Herzogthümern Schleswig den be⸗ hat, und ich habe vorhin erklärt, wie ] wo von Seiten der Herzogthümer f die heftigste Weise in Anspruch genommen aus irgend eine Theilnahme für die Sache iner dänischerseits ausgespro⸗ erbindung geleugnet ward, sondern aus dem erung von dem Verhälmiß, wie tfernen, was mit einer solchen aben konnte, fand auch der hoch⸗ eiden Stände⸗Versamm⸗ müsse, obwohl eine solche Verbindung gehabt haben würde, da die den im Allgemeinen dieselben hätte zugestanden werden können, heilen Daͤnemarks nichts im Wege sederholten Petitionen behufs einer Vereinigung elehnt wurden, ist bekannt.
das Bestehen einer consti⸗ en den Herzogthümern in Abrede stellte und zu begründen, erkannte sie Jahrhunderte hin⸗ age, daß sie erhalten bleiben solle. Praris der Regierun 28. Mai 1831 §. 1 ent vorhanden, bei dieser Gelegenheit aus—= dministrativẽ und legislative Verbind
ge Verbindung zwischen d Diderstand entgegengesetzt dieses selbst zu einer Zeit d eine solche Verbindung au ohne daß sich von hier äußerte, so daß also nicht chenen Meinung eine solche V Grunde der eigenen Ueberzeugu es war und sein müßte. constitutionellen Verbindung selige König, da lungen der Herzo in praktischer Hinsicht ihre Ständen der Herzogthümer sind; auch würde, w der Vereinigung der
er Fall war,
aus dem Grunde e
ng der Regi Um Alles zu en Aehnlichkeit h ß keine Verbindung zwischen den b gthümer stattfinden Bequemlichkeiten vorzulegenden Gesetze enn diese Vereinigung Stände aus allen Daß die w fände des Herzogthums jederzeit abg Aber zu derselben Zeit, tutionellen Verbindung z sich nicht geneigt zei die administrative un durch stattgefunden, Eine solche Zusage ist, außer in hindurch, in der war um so viel mehr zusprechen, daß jene n werden solle, als die in der ged von getrennten Ständen sonst man die Herzoglhümer aus Nach dem au aunimmt, was ich ni chen Versamm
wo die Regierung
eselbe für die Zufunft d legislative und gab die Zus
Verbindung an, welche
̃ Jahrhunderte Verordnung vom alten, und es Veranlassung ung beibehalten achten Verordnung angekündigte Einführun die Befürchtung erweckt haben könnte, da Verbindung reißen wolle, in welcher sie bis- rten kommt es mir vor, eifle, der Königliche Kommis⸗ 6 lung, * , 58 sich so ni er geringste Anlaß zur Besorgni kann Zweifel . obwalte in ahr nheit und die Rechte der dänischen Krone, so wie Sr. Majestät auf dem Throne auf Aller sind, aufrecht erhalten werde.“ worden, daß der Präsident in der schleswigschen Ver. der Worte des Kommissars, den Ausdruck und über die bisherige staatsrechtliche Verbin- rzogthümern Schleswig und Holstein les wigschen Versammlun ist, so kann der von ihm angewandte eghis fuͤr die Grundsätze der Regierung binsichticc
f diese Weise Angesüh
her standen. cht bezweifle,
daß, wenn man sarius in der schleswigs auszudrücken, wie er get und am allerwenigsten die bestehende Staatsei dieselben von den Vorgängern höchstdenselben verer
n, daß „der König,“
sammlung bei Wiederholung „staatsrechtlich“ hinzugefügt, zwischen den beiden Da aber der Präsident der sch Organ der Regierun keinerlei Weise als