1844 / 239 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Matrosen schwer ver⸗ aber außer Lebensge⸗ ffe am 9gten zu 15ten trotz des Feiertags lick unterbrochen. ir die Flotte des igt. Eine vom Ma⸗ sche Depesche schrieb dort eingetroffene Dieselbe wird von 100 Kanonen, Deschenes sich be⸗ lich mit dem, Montezuma“ Das Dampf⸗ nstruckionen zum Beginn bracht hatte, war am hten und hat am 10ten Depeschen des mma Gasauat, wo es

n wieberholten Erklä⸗ „geben die englischen ltznahme Marofko's t, sehr wohlfeilen Es kleidet schlecht,

niß sich gesetzt hat! nicht erobern, englischen. Presse was im fran⸗ wir verlören er jedenfalls geht re Finanzen Wir wissen

so heraus: zwei Schiffe jungen getöbtet, zwei ; ann kampfunfähig gemacht, Die Verwundeten sind auf einem Zu Toulon wurde am keinen Augenb bedürfnissen aller Art fi „Egerie“ beschäft ngetroffene telegraphi

Zollbreit Landes hinzufügen wolle. „Und sol en gegenüber“, ruft das genannte Blätter sich die Mühe, von Seiten Frankreichs zu pr Kaufs sich muthig und ent Frankreich Gränzen freiem Willen

er Verständigung mit dem nende Einleitung zu treffen.

l. Hoheit der Gro esuch bei der Gro wird einige Tage armstadt weiter

m Verdacht nach vorgängi diesem als sachdienlich erschei

Grosherzogthum B erzog von Oldenburg, der am erzoglichen Familie in Karlsruhe daselbst verweilen

die Meisten biese Handlung t sichtbarer Rührung aus Sladt Trier nebst ihren Saarbrücken, Prüm,

Am Vorabend

verkennen ist es, wundet, dreißig M

Dberamt die

gegen jede danernde Be

schlossen zeigen!

ohne Jemandes Erlaub Die französtsche Regierung will Marokko

will Algier für ihre Zwecke dienlich sche zösischen Afrika geschieht, h dort nur Zeit, Mannschaft und Geld. das nur uns an, und diese Theilnahme, die man zu bezeigen beliebt, macht auf uns sehr nicht, was England mit Algerien gethan aber wir haben es, und sende von Mens

Cadix eingetroffen. die Thätigkeit im Arsenale mit Einschiffung von Kriegs Prinzen au Bord der Last⸗Korvette rine⸗Minister an jenem Tage ei vor, aufs schleunigste die erst Dampf⸗Fregatte Tunis berühren, um den das jetzt bei der Division des Admirals sindet, den Befehl zu überbringen, unverzüg zu der Division des Prinzen von Joinville schiff „Etna“, welches dem Prinzen die der Feindseligkeiten am von Gibraltar wieder abgefahren Prinzen für den Marschall Bugeand zu Dsche das Dampfschiff „Euphrat“ vorfand, abgeg

An der Treulosigkeit des Kaisers vo mehr möglich. Die an ihn gesendeten eur wich ihnen aus, und es eit, wo der marofk

aden. Se. Köni 22. August zum eingetroffen ist, Stuttgart und D

n Kirche zuri 1 * zum zweiten, K

Ahrweiler, St. Goar mn,

in feierlicher Pioz und besonders in flegung und

ug sich unter Ge Sän er⸗Chöre, die Feierlichkeit.

überhaupt eine ausreicht, machen ist die Bewegung z lten bis gegen das E ccidents zur Unter der täglich ft man viele ausländische Geistliche, na aaren aus dem Aus Heute Abend wurde feierlichem Glockengelän euze auf weißem Grunde,

den ankommenden Wünsche meilenweit be⸗ e General des Sten zten Division, 224 Mann, zu Köln getheilt, begannen sie an dem en ihre Uebungen und erwarben Oie Uebungen ge⸗ Sturmlaufen, Springen über d über eine Barriere), theils hohen Stange, ie ungefähr 338 Fuß hohe an der die Kletterer der ie Vögel auf die Mauer rach sein hohes Interesse an dieser Sa ind die Haltung der Turner aus. Amts⸗-Zeitung schreibt man n unserer Nähe scheir handelt zu werden. Grafen Duchatel,

während Se.

n worden. ten Tages theils finden die Pilger in der

illiges Unlerkommen den Tage zu einer

ale vorgelasse es anberaum nkommend, den Vororten meln sich am kommen n bezeichneten Kirche, von wo aus dann d Gebet nach dem Dom in Bewegung unterstützen und erhö⸗ kehrenden Pilgern und wo die Rede nicht hren Gefühlen Lust. e versinnbildet im Kleinen die am Jahrhunderts von den christ= Eroberung Palästina's unternommenen immer mehr anwachsenden Menge der ch deren Aus⸗ lande im kommenden Monate auf dem Hauptthurm te eine große Fahne, aufgepflanzt, welche ilgern das

und sodann nach

seit wenigen Tagen „abgehen zu lassen. ä Linienschiffe „Inflexible“

behaupten. Es mag der inen, den Werth von dem, erabzusetzen und zu sa

Möglich; a

Die Deutsche Allgemeine Montezuma

ß durch eine Mittheilung des Re⸗ sellschaft derselben das Ver⸗ ter in Kurhessen angezeigt s der öffentliche Debit atersagt.

Kurfürstenthum Hessen, Zeitung schreibt aus Kas sidenz⸗Polizei⸗Direktors an eine bot der Sächsischen V worden sei; seit etwa eine dieser Zeitschrift den Demselben Blatt zu

aterlands m Jahre war blo dlungen von P folge, beziehen die Cen wärtig bestimmte Gehalte aus der Staats—

ter recht tüchtige, Es herrscht unter lich ernste Stim sie durch Gesänge i u nennen; si nde des 13ten

wenig Eindruck. aben würde, hätte e den im nöthigen Fall chen daran wenden, um

olizei wegen ur

soren in Kurhessen gegen⸗ Ften Abends über

selbe gehabt; Millionen ausgeben und Tau es uns zu erhalten.“ Die Nachrichten aus Afrika betreffend, nal des Däbats, daß die Regierung n als was zur K ville habe am 8. August Cadix Mogador eingeschla erforderlich sei, Depesche brauch so werde man ine Nachrichten von ß sie für die

versichert heute das Jour—⸗ ichts weiler über die dor. ß des Publik

Der ungeheure Saal des ele Tausende fassen kann, wird ei Gelegenheit der Ueber 1000 Sän⸗

Grostherzogthum Zeughauses zu Dar zur Aufführung des Inauguration des L ger und Sängerinnen wer

Marokko ist kein Zweifel päischen Unterhändler ließ er ist jetzt unter Anderem auch anische Chef Si Hamida, Sultans an der Gränze eingetroffen war, Innere verwiesen worden, Abd el Kader

ind dem östlichen Theile die unter allen Klassen der Gegend von Blidah

sichen Völkern des Heereszüge. Fremden bemer sage bedeutende Sch hierher kommen dürften. der Kathedrallirch mit einem rothen Kr in den Lüften wallend, Ziel ihrer Reise und das Am 21. August ließ de 8 sämmtliche Turner der urnen. In 14 Abtheilungen Turngeräth zu gleicher 3 l den lauten Beifall des ls mit Gewehr (Klettern, raben, die Schnur, die Namentlich ge 12 Fuß tiefen Graben an d Mauer der Hahnenthorwache gelegt war, Reihe nach hinaufklommei schwangen. Herr von Thile sy Beifall über die Ausführung! Frankfurter Ober⸗Pos aus Koblenz (22. August): tige diplomatische Geschäste ver zu dem französischen Minister, Couriere hier durch nach Ems, drei Comiere aus Frankreich erhalten hatte. Ems. Heute besuchte e die Festungswerke. che auf das Notabilitäten der whiggi Lord Granville, so wie der Sohn des Der Redactent der Quotidienne,

Er ist mit der Herausgabe eines tion beschäftigt und hat daher welche aus jener Zeit darunter namentlich auch den hiesigen „, in welchem Hotel der Roman ist vor einigen Tagen in Folge auf der Mosel zu Grunde ge⸗ ls hierselbst auf dem Rheine ein adung von 30 Centnern Traß verun⸗ Prozessionen durch nach Trier zur Sänuntliche Leute, welche bereits nicht genug den ergreifenden Ein⸗ Anblick dieser Reliquie auf die Gemüthsstim= hllosen Gläubigen gemacht habe.“

ims gebracht der verlassen Berechne man er Stadt zu gelangen, zurück nach Negierung vor sischen Ge⸗

tigen Vorgänge wisse worden. Prinz Join und die Richtung nach nur die Zeit, die dazu und die, welche eine Frankreich zu drei bis vier

Aleranderfestes von Händel, b udwigs Denkmals eingerichtet.

den mitwirken.

nicht vor sich, gewiß, daß zu derselben 3 der vor dem Sohne des ankündigte, der Emir sei ins im morokkanischen Lager sich befand.

Nach den neuesten Berichten aus Algier der Regentschaft herrschten dort Krankheiten, der Einwohner, namentlich zu Buffarik, in und in den neu angelegten Dörfern Staueli und anderen, griffen. Auch war die öffentliche Sicherheit durch zahlreiche Mord⸗ thaten gefährdet.

Ein Gerücht des Marschalls Bugeau General ⸗Gouverneur, Kriegs⸗-Minister ersetzen würde. Haltlosigkeit dieses Gerüchts hinzuw blick. Benn so lange der der Marschall nicht abberu schlusse des Minister⸗Präsid weist sich als grundlos.

e, um von dort sehen, daß die dem franz Schwankungen in den tlichen Meinung nicht verantwortlich sei. zu Belgien und Sardinie daß das englische n Brüssel am Ab⸗ bereinkünfte mit dem von Paris zu and erklärt den Verzug, den die Ausführung ch jetzt mehr Einwendungen as den Vertrag mit Sar⸗ angt, seine Dauer auf 4 beschränkt mit dieser Mo⸗ beiden Theilen ber einmal, welche Ungelegen⸗ ichtungen gegen fremde he man die Kammern Kontrakten eine definitive

au. Der französ

sche Minister des In⸗ 21. August plötzli

ch durch einen Courier Paris zurückgekehrt.

ogthum Nasss Duchatel, ist am von Ems abberufen worben und nach

XñᷣSchwerin 3. gen des Ablebens der Großfürstin mählten Prinzessin von Hessen, in den gewöhnlichen Abstufung

Frankreich. e Anzeicher

nern, Gra ĩ Tagen noch ke

er erwarten könn n der öffen ; nudels⸗Verhältnisse : „Es scheint gewiß, das Kabinet vo

Palladium ihrer

r kommandirend ; Fonds und ir

Ueber die Ha richtet die heutige Presse; Kabinet dazwischengetreten i schluß der erwähnten Ha verhindern. jener Maßregel erheben sollen, dinien betrifft, so hat d solle, statt der in

ßherzogliche Hof hat we⸗ aiserliche Hoheit, ver⸗ 1 16ten d. M. an auf vier Wochen en Trauer angelegt.

Aug. Der Gro

Armee⸗ Corp Alexandra, K

verschiedenen zu Algier sprach von der demmächstigen Ersetzung

d durch den General-Lieutenant Numigny als während Bugeaud den Marschall Sonlt als Ich habe kaum nöthig, auf die eisen, wenigstens für den Augen⸗ t beendigt ist, wird

Barren un Dieser Um

siel das Klettern an einer at, gegen welche si

als vor vierzehn Tagen. ie Zoll⸗Kommisslon bekanntlich verl sem Traktat bestimmten 6 Jahre, binet von Turin scheint unzufrieden tion eines nicht nur unterzeichneten Dies beweist wie s enistehen können, Königliche Unterschrist erhalter befragt hat, die allein dieser Art von ben können.“

Während das J will, daß es nicht die der Jugend Haß gege Herr Thiers es geradezu UÜnterricht basirt sein müsse, Revolution zu erfüllen. auf eine Dank -Adresse aus, tuenten wegen seines Berichts richtet haben.

meiner friedlichen Verständi⸗ er Constitutionnel spielt Ruhigen und Besonnenen. aftlichkeit und will den Weg treten; er be⸗ daß es den Kammern Rechenschaft abzulegen rrn Thiers, Frankreich. t; wäre sie aber wirk⸗ Bundesgenossen finden, ie Thatsachen gewissenlos ent⸗ en Betheurungen tigkeit widerfah⸗ es giebt auch hre Zuflucht Was die marok⸗ daß unsere Differenz schen Frankreich und ausforderungen aftlichen Stel⸗ trotz der Unziem⸗ habers der englischen Flotte, trotz zu Gibraltar für Tanger erüchten würde die otahei⸗

Paris, 22. Aug. Di England mehren sich, Mal den Gemäßigten, chen Presse ih

ohne dasselbe.

die über den Krieg mit Marokko nich

fen werden, und was man von dem Ent— enten, jetzt zurückzutreten, gesagt hat, er—⸗ Nach Beendigung des Krieges mit M aber wäre der Eintritt des Marschalls Bugeaud sehr möglich, da dieser sich nach Ruhe sehnt und Herr Guizot schon längst die Augen auf den Marschall Bugeaud gerichtet hat, um ihm das Kriegs⸗Portefeuille zu übergeben.

In diesem Augenbli des Ministe

mit einem weist der englis matischen Unterhandlungen das Ministerium ahrung der Ehre Fran Man spricht zu London“ „ins Blaue hinein vo Wir haben von einer lich vorhanden, als jene Hitzlöpf stellen und die er mischen. Uebrigen ren lassen. Nicht a solche, die sich nich zu nehmen, um Frankr kanische Angelegenheit mit dem Barbaresken⸗ England veranlassen wir er londoner Blätter, welche gewisse englische Agente lichkeit gewisser Schritte des Befehls der unzeitigen Sympathieen, Und nach sehr glaub Angelegenheit eben so wenig beiden Regierungen verstandigt. besonnen gehandelt, und daß wi

wund sich wie d cht störend in den daran zu erinnern, kreichs werde sagt das Organ des He blichen Krie

.sondern von ratifizirten V heiten darau Staaten die

nen eben wich⸗ wenn Verpfl an Soult's Stelle Gestern eilten zwei sranzösische Excellenz Tags vorher Auch Lord Palmerston Se. Herrlichkeit unsere er edle Lord wird sich Gut Herrnsheim bei Worms

stischen Partei,

n einer angeb solchen noch nichts bemer

keine nützlicheren Sanction ge

cke ist Herr Guizot mit der Reorganisation riums der auswärtigen Angelegenheiten beschäftigt. hat eine neue Unter-Direction in demselben errichtet, die aus mit den Angelegenheiten von Amerika sich zu befassen hat. Herr X. de Lavergne ist an die Spitze derselben gestellt worden, eine glück⸗ liche Wahl, da der Ernannte durch werthvolle politische und literari⸗ sche Arbeiten vortheilhaft bekannt ist. Auf solche Weise wird der von bem Minister verlangte und von den Kamn 20,000 Fr. eine sicherlich nutzreiche

Es ist ein Bersuch gemacht w eine Beschlußnahme in Bezug auf di Schule hervorzurufen, gänzlich fehlgeschlagen. Herr Arago im geheim gegeben, die Zöglinge eines vorangegangenen Beschluss. er durch Thatfachen den Beweis liefern zur der Frage durchaus nichts zu Darstellung des seit einigen Vorgegangenen mit, aber d Worte aufgenommen wurden, bei diesem Anlasse nicht von ihre t ist. Nach Herrn d, das Institut könne sich derartigen Angelegenheit befassen, un der Regierung in V duell bei derselben sich verwenden dür Als sich dann Herr Arago von unterstützt sah,

so könnte sie e jenseit des K bitterndsten Aufreizun s muß man der engli lle Blätter stimmen in di flichtet glauben, zu Entstellun eich nur beleidigen zu könn betrifft, so glauben wir, Fürsten keiner d, trotz der ü trotz der nicht sehr n angenommen,

bats doch wenigstens nur ts⸗- oder Schul⸗Unter⸗ on einzuflößen, hält der Grundsätze, auf welchen der änglichkeit an die Antwortschreiben ahl seiner Konsti⸗ setz an ihn ge⸗

ournal des Däbats Aufgabe des Universitä n die Revoluti

anals, welche d en in ihre friedlich chen Presse Gerech

esen Ton ein,

ist seit vorgestern in Stadt und besichtigt nach einigen Tagen zum Besu verfügen, wohin ihm mehrere namentlich der frühere Minister Lord Ebrington, folgen werden. Theodor Muret, ist gegenwärtig hier. Werkes über die französische Emigra auch in unserer Stadt alle die chichtliches Interesse haben, f „Zu den drei Schweizern spielt. Kaum andes ein Schiff

die Jugend mit Anh r spricht dies in einem welche eine große Anz

über das Unterrichtsge nern bewilligte Kredit von

Verwendung sinden. orden, von Seiten der Akademie e Verhältnisse der polytechnischen Nachdruck, und ist derselbe Nach den zuverlässigsten Mittheilungen hat en Comité erflärt: da mehrere Journale an⸗ der polytechnischen Schule hätten sich in Folge es der Akademie aufgelehnt, so glaube mnüssen, daß dieselbe mit Darauf theilte er eine Tagen in der polytechnischen Schule as kalte Schweigen, mit welchem seine mußte ihm beweisen, daß die Akademie m stets beobachteten Verfahren ab⸗ Arago nahm Baron Thenard das in keiner Weise mit einer aube, daß die Akademi— erbindung ständen, nur indivi⸗ ften, um das Schicksal der Zög⸗ Niemanden, nicht welche, sicherem en beobachteten, erklärte auch Die Akademie ging hierauf der förmlichen Erklärung, daß die statt Protokolle erwähnt werden solle. So die durch ihr Versprechen der Unter⸗ ge vorzugsweise zur Fortsetzung eines nutzlosen Widerstandes zu se Unterstützung zu verlangen. Das Gerücht von einem neuen Kampfe zwischen 20000 Mann starken Marokkanern, die rden wären, erhält sich, ja gewinnt ner leichten Verwundung des Mar= Privatbrief noch

a Bruch zwi belberathenen Her

Orte besucht, Die Flotte des Prinzen von

X Paris, 22. Aug. ; Mogador eing

muß am 12ten o es die Schwierigk so glaubt man, das Feuer wer eröffnet worden sein.

ampfschiffe „Etna“,

Instructionen Ein unbeschreib

aber mit sehr wenig

etroffen sein, und wenn dieses Ortes erlaubten, dem Geburtstage des Es bestätigt sich vollkommen, daß die das am 5ien von Oran vor Tanger den Prinzen zum B licher Enthusi ben, als dieselben unter es lebe der Prinz von sten Stunde dessel⸗ anoniere ziemlich fest auf ihren Po⸗ Die Zahl der von dem latz geschleuderten kongrevischen Ra⸗ Privatschreiben eines französischen Jemappes“ mißt dem Umstande, daß gen Windes bedeutend hoch ging, schen Schiffe verhältnißmäßig we⸗ arokkaner wegen der beständig schwan⸗ cherheit ihre Schüffe auf sie ard“ hatte in einer halben terie von vier Kanonen gänz⸗ lust der Franzosen an Leuten stellt sich genau

der 13ten vor eiten der natürlichen Lage

welche man de am 14ten,

„Clara du Plessis“ würdigen G

des hohen Wasserst gangen, so ist heute Morgen fleineres Fahrzeug mit einer glückt. Täglich ziehen jetzt hier Verehrung des heiligen Rockes. hierher zurückgekehrt sin druck schilder mung der za

mit dem D eintraf, angelangten Bombardements entschieden. auf den französischen Schiffen geher dem allgemeinen Rufe: „Es lebe Joinville!“ das Feuer begannen. den blieben die marokkanischen K sten, aber gegen Dampfschiffe „Rubis“ in den keten betrug im Ganzen 50. iziers vom Bord des, ge ziemlich hefti

eginne des

asmus soll thun habe.

sung schon kennen, daß Pritchard un cht, die ihn nichts angingen, Hitzkopf zu beklagen hätten. wenn auch nicht im Wesen, so do ner Offiziere desavouiren. Durch dies die öffentliche Aufregung auf beiden Wenn sogar ein Oppositions- Blatt, vernehmen läßt, so ist es kaum nöthig, friedlichen Versicherungen erwähnen nur ebenfalls sehr englischen Presse beklagt das Bombardement von Tang es zugleich dara und öffentlich er führen gesonnen

daß er sich in Dinge r uns mit Recht über ch aber würde seinerseits, ch in der Form, das Verfahren sei⸗ e doppelte Erklärung hofft man Seiten des Kanals zu stillen.“ wie dieses, sich beschwichtigend noch auf die wiederholten Blätter hinzuweisen. Wir des Débats sich heute eines Theils der d Weise, wie fgenommen worden, indem anzoöͤsische Regierung förmlich nen Vertheidigungekrieg zu tzungen in Afrika auch nicht einen

n, den der Während der er

zugehen geneig

die meisten. Wort, bemerken

9 Uhr entliefen

Ausland. Deutsche Bundesstaaten.

Marine⸗ Of ker, die mit das Meer in Fol die Thatsache bei, daß die fr nig Schaden litten kenden Bewegung zu richten vermochten.

Stunde eine an der Ki lich zerstört.

der ministeriellen ß das Journal bitter über die aufregende Tendenz . namentlich übe er dort au

linge zu mildern. einmal von den Professoren der Schule, Vernehmen nach, das vollste Stillschweig keinen Antrag zu stellen.

Da in neuerer Zeit man⸗ laut geworden sind, so hat durch Erlaß vom 24. Juli, nach vorher den Königlichen Kreis Regierungen, die bei vorkommenden Gelegenheiten zu richten und bei

Königreich Württemberg. cherlei Beschwerden über das Steuer- Kollegium nommener Rücksprache mit Kommissare aufgefordert, Wirthe und Weinhändler ihr Augenmerk

weil die M derselben nicht mit Si Die Brigg „Cass. iste errichtete Bat

Weinverfälschung r die Art un er, durchaus sofort aus einander, nach Unterredung nicht einmal im wagten denn die stüßung des Instituts die eben so strafbaren, als nicht einmal, offen u Nachschrift. Marschall Bugeaud und den von Abd el Kader befehligt wo Bestand, man spricht sogar von ei schalls. Zum Bomb einige interessante No Platz vertheidigten, h von diesen sind nur 5 terie stehen geblieben. „Jemappes“ das Admiral

uf hinweist, wie die fr klärt habe, daß sie sei und ihren Besi

selben Männer,

. verleiten gesucht, Eleganz und Sublimität seines Vor- nd bestimmt die Doch ist in eigenen Compo- Diese spielt er nicht nur ern er varirt sie hierin ist der

raft seines Tons und durch die trags erweckte er allgemeine Bewunderung. vollendeter, als in fremden. ren Passagen recht unrein, sond llkürlich, daß das Original sich oft g Ernst wird erinn

e des Bau⸗Ingenieurs An— nämlich die beiden Brücken- den kleineren Plätzen, n Jahre wind, wie gesagt, das werden sich auf 5 Mil- 8s die Anschlags⸗ Summe, 18 Stärfe berech-

i waren, nach dem Bericht Baues fertig, te, drei von

saßt. Bis Ende Jul drea Noalt, 64 pCt. des ganzen enden, der große Stationsplatz in der Mit 159 Pfeiler und 14 Werk vollendet werder lionen Fr. belaufen, a welche auf einen Brüc

Arbeit bedeutend erleichtert. Auch arunter ist ein fester, zum Eigentliche Schwierigleiten erwinden, doch das Bewun⸗ e der Brücke beträgt ienen nebst Raum

aus zwei sesten und 74. Metres breit), einem und bis 40 Metres d 174 M. breit), 36 Pfeilern C6 M.

bogen gebraucht werden kann, was die liegt dieser Schlamm nur 5 6 Fuß tief und d pilotiren sehr geeigneter seiner Sandboden, sind daher bei dem ganzen Baue nicht zu üb dernswerthe besteht in Feiner Größe. Die ganze nämlich 3602 Metres und die Breite für Doppel für Fußsteigen Endstücken (jedes 25 Metres lang Hauptstationsplatz in der Mitte (14 Metres lang eit), vier lleineren Zwischenplätzen (i904 M. lang un mit diesen Plätzen zufammenhängenden Pfeile breit und 2 M. 12 Centimetres dick) und 10 M. Spannung. An Material sind zu dem g 1) zum Pilotiren und zur Grundlegung 80,90 und 13,060 M. Nostwerk; 2) zum Mauerwerk 1200, 000 große Quader von istrianischem Haustei (Cement und Kalk; dann zur Fahrstraße selbst außer eine Decke von Kies, auf welche die Eisenbahn zu liegen kommt beit wird betrieben durch 300 Maurer nebst 400 Handlangern,

otiren und zur Beseitigung des Wassers 1c, hmied Transport der Materialien und Personen dienen A Brigantinen, 20 Trabaccoli (Küstensahrzeuge), 20 Prahme und etwa

sitisnen seine Technik Im lommende ; die Gesammtlosten abe sso auf 1 Million Fr. mehr al kenplan von geringerer Breite ur

anz verwischt; ert an die Gesangs-Seene r6 das Recitativ, an Beethoven s Sona—= Quartett eine glänzende Ausnahme macht. noch hervorragender, als Si vori's. den eben so modernen als geniglen llen Elegie bis jetzt sein Höchstes ck (zuccess) zu benutzen; nur hüte er

Erstere weit gewissenhafter. (Spohr's tsztes Konzert), besonde ten; obgleich desselben Im Uebiigen ist do In seinen C Schöngeist, Den Zeitge

t von Tanger liefert ein lizen. Von den 150 Feuerschlünden, welche den aben 70 ein wohlgenährtes Feuer unterhalten; oder 6 nach dem Bombardement noch in Bat⸗ Der „Suffren“ hat 49 Kugeln erhalten, der zer a die Tangerianer ihr Feuer besonders auf niralschiff richteten, wo der Prinz, auf seinem Kampfposten stehend, in großer Uniform mit dem Sterne der Ehrenlegion auf der Brust, ihnen vorzugsweise als Zielscheibe diente. Von den Verwundeten sind es funfzehn bis zwanzig so leicht, daß sie gar nicht ins Spital ge⸗ Von den Mardkfanern müssen viele in den Batterieen durch die wegspringenden Bruchstücke der Schießschar⸗ ten, von denen nicht eine unverletzt blieb, getödtet und verwundet Zwei Stücke einer kasemattirten Batterie der Marok⸗ Endlich stürzten die Gewölbe über den

9 Metres. Sie besteht rn stꝰ s Talent sitionen verrät

der in der anmuthsvo schmack versteht er mit Glü sich vor der Versuchung, » Spiel hat einen rein spielender, springender, leistet, führt dieser seinen macht nachhaltig Lagen gleichmäßig, thum und eine Stärke, der geschieht mit dem Mannigfaltigkeit d

——

Vermischtes.

Potsdam. Unsere philharmonische Gesellschast Mehrere schätzensw

in, 180 isolirten 222 flachen Brilckenbogen von anzen Wert erforderlich: Pfähle von Lärchenholz 21 Mill. Ziegelsteine und n, nebst dem erford erlichen dem erwähnten Schlamm,

m

w weniger, d nur glänzen ;

gab am 22sten deutschen Charalter.

Berlin wirlten Während S. mit tigleit spielt und Erstaunenswerthes bedächtiger Krästigkeit und allen vier Saiten, in allen rein und fräftig, erreicht zu Zeiten einen Neich selten eiwas gleichkommt. Seine Ausführung (ihe uiniost Spirit), Genauigkeit und Sein Adagio ist ganz Gemüth, sein Alle= emden Compositionen zeigt er gleich⸗ a Musiker, der auf Eigenschaften An⸗ finden sind. Ein selbstständiger unimmt (a very high position), after der Spohrschen Schule. s der Tiefe des Gemüths, Nur verlangen die kunstvoll lon= en einen kompleten Virtuosen, um s Seine Lieder für Cello und Gesang sind entzücken das Gemüth. Moderne Künsteleien,

Talent als Klavier- Die Times (vom owohl die Energie als den

erthe Künstler aus den ausgeführt: die G dur- Som. Don Juan, eine Ouvertüre von tzt als Helden Tenor ans Auditorium unter jed und Wiedersehen“ Winter wieder

ihr Schluß -Konzert. darin mit. Von Instrumentalsachen wur phonie von Beethove Kalliwoda u. s. w.

Theater zu Deßau berufen, derem durch den Vortrag zweier W von Julius Weiß. beginnenden Musik⸗Aussührungen der p

Die letzt verflossene ch das gleichzeinige Auftreten mehrerer eines Sivori, Ernst, Pott, lätter lieserten besondere Kritilen, die die deutsche Musi

hüpfender Leich Bogen mit ernster,

n, die Ouvertüre zu mit Sein Ton, auf

Herr Bouillon, je erfreute das glänzende anderlieder: „Absch n sehen wir den im hilharmonischen Gesellschaft entgegen.

musikalische Saison

eren Eindruck. bracht zu werden brauchten.

200 Stein⸗ . ; größten Geiste

es Auedrucks. In eigenen wie fr ollendelen und gründlicher die bei den Anderen nicht zu Stellung ei soliden Char Er holt au

hauern, 200 Arbeitern zum Pil dit Vergnüge

und 20 Schmieden, und zum worden sein. 3

kaner feuerten am längsten. Kanonleren zusammen, die darunter begraben wurden: einen Mann hervorkommen, den eine, Kanonenkugel fortriß in dem Augenblicke, als er eine Leiter herab mit seiner obersten Batterie gefeuert, Kugeln verschossen. dem Linienschiff „Jemappes“ Gottesdienst für die beiden getödteten Schi

A Paris, Könige an dem Gabon an d Geschäft gemacht, wie dasjenige, täts Rechte über die Marq diesem schwarzen Könige abg gen Wochen im englischen P mit Hülfe eines Altenstü Kenntniß kömmt. Jener Engländer Glass nennen, der Unterzeichnung der Unterwersungs- Urkunde, Protestation

Londons ward ühmter Violin Joachim 2c. woraus hier eine fwoelt interessiren

mäßig den v spruch hat, Meister, der eine wahrhaft hohe trägt er im Uebriger Er hat ein großes Ee verarbeitet mit deut struirten und s wahrem Glück z viel leichter und die bloß blenden,

inem Konzerte Klarheit ihres An

recht interessant dur man sah nur

Virtuosen des An verschiedensten Tagesb summarische Mittheilung erfolgt,

Slandes, als stieg. Der „Suffren“ hat nur

dessenungeachtet aber 1650 Vormittags wurde auf in Gegenwart der Corps ein Trauer⸗ ffsjungen abgehalten.

1 den ernsten

ompositionstalent. ', Am 7ten um 11 Uhr

endes Talent, besitzt bewundernswürdi aninischer Leichtigleit und

er meist solche Vorträge momentane Bewunderung erregen, Unschöne ausarten. mit gleicher Treue spielt er nicht postiionen und bekundet tiese les z. B. in dem Sten ) des Tons übertrifft igen Schüler er sich jmmense Genialität nicht in glei⸗ sedoch von schöpferi⸗ zuweilen lühn über⸗

Sivori ist ein hervorrag nil, die die größten Schwierigkei überwindet, obwohl nicht gu wählt, die wohl den Kritiker aber doch das Herz nicht recht erwärme vollendeter Technik und sondern auch fremde Com was sich herrlich erw sträftigkeil öIirengih

chweren Period u produziren. ergreifen und

ses Künstlers beurkundete ih auf das glänzendste.

eißen wird, daß 2. Aug. Die Franzosen haben mit einem Neger⸗ er Westküste von Afrika ein ähnliches ihre Souveraine⸗ Die Gültigkeit des mit eschlossenen Vertrages ist schon vor eini⸗ arlamente angefochten worden, und zwar dessen Tert erst jetzt zur jzffentlichen König, den die Franzosen hat nämlich am 4. April, acht Tage nach

ö n und leicht ins w Virtuosin in einen 30. Mai) rühmt die

Gesang ihre 8

Ton, so ausgez eich Jahren unfehlbar

auf welches sich

wird zwischen je uesas gründen.

rt und oben mit

Auffassung seine Konzerte von Spohr. er den weiland Geigenheros Paganini, nennt, obwohl ihm dessen phantastische und Grade eigen isi.

s Gegenstandes, mn und reinen

den 3 . Enden 17 M., er in einigen

ch junges Talent, hat einen so liebliche nete Technif, so vortrefflichen Vortrag, zu den Geigern eister Größe gehört.

der srüher vom Könige von war ernannt worden, sind, Unterhandlungen an

noveischen Konzermmeister anzu

im, ein no

er zum Ehren ⸗Kon- en kdl und ang des Konzertmeisters Denis und die

uisiv als wirklichen han-=

Seine Compositionen zeugen

ere snd der Stüe cher, äberjchnäangliche; Phanzasit, vit Kas Regelrechte

ser abzuleiten, das

3 2 e

wn deil n ., Gane de.

elnüpst, um ihn desi mit 109 seiner an⸗

den Gouver⸗

Ern st hat im Charakter seines Spiels Einze

i äahnli d hat im Allgemeinen ein dent sch-jtoliänisches lues ihm ähnlich und ha

piel. Durch dit Anmuth gesehensten

Unterthanen

1305

neur am Senegal gerichtet, welche dem fraglichen Vertrag allen Werth abspricht. Dieser Protestation zufolge ist der König Glass von dem französischen Schiffs Capitain Amourour mit Hülfe einiger Flaschen Branntwein verleitet worden, seine Unterschrift unter sene Urkunde zu setzen, von der man ihm sagte, daß sie nichts ent= halte, als ein Gllckwünschungs Schreiben an Ludwig Philipp. Aber auch ohne diese Umstände, fügt die Protestation hinzu, würde die Ur⸗ kunde burchaus ungültig sein, denn nach dem Landesherkommen ist zu allen wichtigen H h uffe in öffentlichen Dingen die Einwilligung der Volksversammlung nöthig, während bei dieser Angelegenheit nicht ein⸗ mal die unmittelbaren Rathgeber des Königs zugezogen worden seien. Eine Abschrift der Protestation, mit der Bitte um britischen Schutz, ist an das Kabinet von St. James geschickt worden. Daher denn die Aussicht auf neue Schwierigkeiten zwischen England und Frankreich.

Der heute eingetroffene Moniteur algerien vom 14ten bringt gar keine Nachrichken aus dem Lager des Marschalls, über den wir nur durch die spanischen Zeitungen einige unsichere Mittheilungen er- halten. Man spricht überdies von einer neuen Schlacht, welche Abd el Kader an der Spitze von 20,000 Mann dem Marschall Bugeaud geliefert habe, und die nicht, wie die früheren Kämpfe, mit einem entschiedenen Sieg der Franzosen geendet habe. In Oran kommen fortwährend neue Truppen aus Frankreich an. Der Kommandant ber letzigenannten Stadt, General Thierry, hat die Verbreitung beun⸗ ruhigender Nachrichten bei schwerer Strafe verboten.

Großbritanien und Irland.

Londun, 21. Aug. Die Korrespondenzen der Times aus Gibraltar und der Bai von Tanger, welche bis zum 11ten reichen und zum Theil von britischen See-Offizieren herrühren, beurtheilen das Bombardement von Tanger und die hochgerühmte Tapferkeit des Prinzen von Joinville nicht eben in einer für Frankreich sehr schmeichel⸗ haften Weise. Die Times gesteht selbst, daß die Nähe des Kriegs⸗ Schauplatzes, der Kanonen Bonner und Pulverdampf den Offizieren wohl manche recht „warme John Bull⸗Empfindungen in Hinsicht der Vortheile eines Krieges mit Frankreich“ erregt haben mögen, und in der That äußern sich dieselben nicht selten in bitteren und höhnischen Bemerkungen über die „große Waffenthat der Franzosen und ihre Geschicklichkeit im Schießen. „Der Prinz von Joinville“, sagt die Times, „hatte eine gefährliche Arena, auf welcher er sein Seetalent zum erstenmal zur Schau stellen sollte. Britische Schiffe waren während des Kampfes nahe genug, um die französische Taktik zu beobachten, und hatten Kritiker genug an Bord, welche nicht eben sehr geneigt sind, des Prinzen Kommando vollkommen zu sinden und die französi⸗ sche Geschicklichkeit im Schießen zu loben. Sei es nun, daß der Prinz vor so strengen Kritikern eingeschüchtert wurde, oder daß die Ursache anderswo zu suchen ist, es scheint, daß das französische Feuer wenig Wirkung auf die Befestigung Tangers hervorgebracht hat. Nur ein Geschütz in der Haupt-Batterie wurde demontirt, und der Verlust an Todten überstieg am Ufer nicht 6 oder 7 Mann. Die maurische Be⸗ satzung benahm sich tapfer und hielt bis zum letzten Augenblicke hin⸗ ter ihren schwachen Schanzen aus, daß selbst der Prinz ihr nicht seine Anerkennung versagen konnte. Der maurische General zeichnete sich selbst durch Muth und Schnelligkeit aus.“ Die englischen Korrespon⸗ denzen der Times aus Gibraltar und der Bai von Tanger tadeln haupt⸗ sächlich, daß 1) was die Veranlassung des Kampfes anbetrifft, der Prinz von Joinville die Beschießung Tangers ohne Fug und Recht angeordnet habe, da am Morgen des Hten, dem Tage des Bombardements, Herr Drum⸗ mond Hay, mit der Antwort des Kaisers noch nicht eingetroffen, dagegen Tages zuvor die ofsizielle Nachricht an Bord, des englischen Schiffes „Albion“ von der Geneigtheit des Kaisers, in die französischen For⸗ derungen zu willigen, bekannt und von hier aus dem Prinzen mitge⸗ theilt worben war; 2) daß der Prinz beim Kampfe selbst seine Stel⸗ lung zu, langsam genommen; und daß 3) die französischen Schiffe Fehler über Fehler im Schießen begangen haben. Der erste Punkt wird bereits durch den Korrespondenten der Times aus Gibraltar dahin erledigt, daß der Prinz die Feindseligkeiten eröffnet habe in Folge erhaltener Bepeschen vom Marschall Bugeaud, welche neue Angriffe Abd el Kader's, in Verbindung mit Muley Mamu, einem der Söhne des Kaisers, meldeten, und die zur Rechtfertigung des Bombarbements dem englischen Admiral Owen mitgetheilt worden wären. In Hinsicht der beiden anderen Punkte läßt sich das Urtheil eines dritischen Offiziers des „Warspite“ also vernehmen:

„Am 6. August zeigte sich mit Tagesanbruch in dem französischen Ge⸗ schwader eine ungewöhnliche Aufregung und Thätigkeit; die ganze Dampf- macht wirbelte ihten Dampf in die Höhe, die anderen Schiffe wanden ihre Kabel auf und es gaben sich unzweidentige Zeichen einer allgemeinen Be⸗ wegung kund. Was werden die Franzosen thun? werden sie absegeln? Dies war die natürlichste und allgemeine Vermuthung. Man denle sich un sere Ueberraschung, als kurz nach 7 Uhr die Dampsschiffe mit den anderen Schiffen im Schlepptau vor der Stadt Tanger und den verschiedenen an⸗ deren Forts der Bai eine feindliche Stellung annahmen. Obgleich die Mau⸗ ren an ihren Geschützen sowohl in der Citadelle als in den übrigen Befe⸗ stigungen standen, so hinderten sie doch die Franzosen nicht, ihre Stellung zu nehmen, was diese denn auch mit großem Zeitaufwande bewerlstelligten. Hätten die Mauren damals das Feuer eröffnet, so würde ohne Zweifel das⸗ selbe äußerst vernichtend auf die sranzösischen Schiffe gewirkt haben, da diese sich in einer durchaus nachtheiligen Stellung befanden. So wurde der Prinz

schon in dem ersten Stadium seines Vorschteitens laut getadelt, da er so wenig Urtheil bewies. Vierzig Minuten nach 8 Uhr eröffneten die Franzo⸗— sen gleichzeitig auf ein gegebenes Signal das Feuer. Der „Suffren“ und der „Jemappes“ waren bis 2 Uhr Nachmittags beschäftigt, die Citadelle und bie Batterieen der Stadt zum Schweigen zu bringen, und man darf nicht vergessen, daß während des letzten Theils dieses Zeitraums jene beiden Linienschiffe von der „Belle Poule“ unterstützt wurden, während die übri- gen bewaffneien Schiffe es mit den detaschirten Forts zu thun hatten. dnfangs erwiederten die Mauren das Feuer lebhast, stellten es indeß nach Verlauf von einer halben Stunde schon ein, mit Ausnahme eines Geschützes im Kastell und einer einzelnen niedriger liegenden Kanone. Diese beiden Geschütze setzten den Widerstand hartnäcig fort, und veran⸗ laßten die Franzosen zu einer langen Kanonade, die indeß unregelmäßig und ohne Präzision statifand. Man konnte auch in der That nach dem Angriffe eben keine bedeutenden Beschädigungen in der Citadelle und in den Baltelieen aus der Ferne wahrnehmen. Nur wenige Geschütze waren de— montirt. Die Wälle, welche immer schon in schlechtem Zustande waren, sind natürlich an einigen Stellen sehr beschädigt worden, dürften aber dennoch, wenn die Batterien von geschickten Aniüeristen bedient würden, selbst in ihrem gegenwärtigen Zustande gegen solche Feinde noch immer ein furcht⸗ barer Schutz sein. Im Ganzen genommen war deshalb der allgemeine Eindruck, daß der Prinz mit seinen beiden Linienschiffen und seiner Fregatte keine gute Probe von seiner Artillerie gegeben habe, was besonders in zwei einzelnen Fällen im Laufe des Tages sich kundgab, welche die gänz= licht Mangelhastigkeit der französischen Arfillerie erwiesen. Den ersten Be= weis gab der „Triton“, S2 Kanonen. Ein lleines Fort von 9 Geschützen, an der Küste 13 Miles nordwestlich von Tanger gelegen, hatte durch wie derholtes Abfeuern eines Geschützes die Aufmerksamkeit erregt, und der Tri- ton“ ward abgesandt, es zum Schweigen zu bringen. Als das Schiff im Schlepptau eines Da mpfers dem Orte sich näherte und eine Stellung ein= nahm, verließen die Mauren ihre Geschütze und leisteten keinen Widerstand. Der „Triton“ indeß gab unverzagt dem Fort während zwel Stunden fünf oder sechs volle Lagen, und wiederholte, nachdem seine tapfere Mannschaft eine halbe Stunde ausgeruht, das Feuer mit noch zwei Salven, worauf er stolz 2 des Dampsers zurückkehrte! Aber wie groß war das Erstaunen jedes Zuschauers, als der Dampf sich verzogen hatte; man sah kaum eine Beschädigung am Fort; die Schießscharten iwaren laum berührt, kaum 6 Schüsse haften Spuren hinterlassen und doch lag das Schiff nur

engl. Meilen entfernt. sranzoösischen Artillerie gab die „Belle Poule“, ein rundes Fort an der östlichen S ren Angriff, ein verächtlicher davon Zeuge war, kann n sich dem Fort näherte, wur welche wegen der weiten Enifernung zeigten, Kaliber sein mußten; die Franzosen wurden die Segel kürzten und in solcher Entfernung vor Anler gingen, ihre Geschütze nicht das Ufer erreichen, viel weniger ein konnten. Dennoch feuerten die Franzosen zwei Stunden la Schüsse nach der Richtung des Forts ab, aber mit eben wie wenn sie auf den Felsen Gibraltars g blieben die Mauren bei ihren Geschützen b es lag nur an ihrer Untenniniß im Schießen, gatte einer ernstlichen Züchtigun waren von sfurchtbarer Beschaffe noch rechts über die Fregatte fort. So endeten die franzö nen dieses Tages, denn die ganze ganzen Action blieben die zahlreichen Damsschiffe Dienste waren darauf beschränkt, andere Schiffe ins Schlepptau zu nehmen ralen Schiffen Schutz zu suchen. Drummond Hay auf dem von ihrer Heldenthat halten mö- . vertheidigten Fortificationen ch nicht die Achtung Derer erworben, s herischt nur eine Stimme

Affaire durchaus kompro

ligen Mangel an Tapferkeit und eit an den Tag gelegt. lshaber gespieli und wenn dies den sotte charakterisiren soll, so hätte der Marine willkommen zu heißen; Ehre der National-⸗Flagge be⸗ fremden Flaggen.“ Korresponzen der Ti⸗ Offizieren herrührend, französische Flotte am Sten nn, der das Cap Spare unbelästigt vom Feuer der

Das zweite Beispiel von der Unwirlsamleit der b0 Kanonen, bei eite der Bai. cheres Mißlingen hat man ni icht aufhören, zu lachen. de sie aus der Ferne mit einigen daß die Ges dadurch so einge

Einen elende cht erlebt, und wer Als die Belle

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unregelmäßige n e en en, wee üg, ezielt hätten. In diesem Falle is zum letzten Augenblide, daß die sranzösische entging, denn die Geschütze des nheit, und die Ku

Flotte verließ die Bai. Während der

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und dann hinter den neut

Vesuvius⸗ Was auch een

und schlecht von Tanger angriffen, sie haben si welche ihre Thalen beobachteten. daß die dreifarbige Flagge sich bei dieser Die Franzosen haben einen schmäh eine verächtliche Unfähigkeit und Untüchtigk hat ein trauriges Debüt als See-Befeh künfligen „Nesson“ der französischen h Üürsache, seinen Austritt aus denn der Prinz von Joinville hat nicht die hauptet und das noch dazu in Gegenwart so vieler Mit diesen Angaben stimmen zwei andere mes, gleichfalls von Augenzeugen und M Sie erwähnen noch, daß die nach Westen zu gesegelt sei, daß der tel nicht dubliren konnte, nach Tanger, ehrt, aber am 9gten schon wieder a folge, hätte die französische Flotte die leichfalls bombardirt. elrode giebt zu den verschiedenar⸗ n über den Zweck dieser Reise An- dem Gebrauche des Seebades zu den mannichfachen Journal⸗ Andeutungen des ersten Whig⸗Organs, als die bemerkenswerthesten hervor, ands an Rußland gegen Nesselrobe“, schreibt die hl und kommt bestimmt lischen Himmel Erholung zu suchen, aus undert Meilen weit her. Er ist, wie bt, ein trockener Charakter, von bar in London keine Ver ur unrechten Zeit ben haben, und seine Anwe⸗ t einem beabsichtigten Ver⸗ en Wahrscheinlich⸗ enwärtigen Welt- all kann England den Besuch veranlassende Disposition blicken. ropa's sind erklustve Bündnisse nicht litik geht dahin, mit allen Völkern in Besondere Umstände machten die Anschlusse an Frankreich geneigt, aber jetzt en, , i g n n n , mit anderen Mäch⸗ n weggefallen, und die Ereignisse haben darauf hingewi ; Freundschaftsband mit gener zu lockern. en,, r zahl der Franzosen scheint noch so gewaltthätig und unvernünftig d gesinnt, wie vor einem Vierteljahrhundert. anien zuerst von allen Mächten die Juli⸗Re⸗ kannt und dem Barrikadenkönig die Hand gereicht, da er noch allein und ohne Verbündete war. Unter solchen Umständen ist t für einen weisen Staatsmann, Alles wohl zu erwägen und ob Combinationen oder Verhältnisse eintreten, die dem französischen Volke Ursache zur Klage geben können. Ausfälle im Style des dames de la as Verfahren des Prinzen von Join⸗ nehmen d'Aubigny's und Bruat's der französischen Agenten im Rothen Meere Alles zielt darauf ab, den politischen Ein⸗ ben, allen freundschaftlichen Verkehr, viel- alle diplomatische Verbindung abzubrechen. Volk, das sich durch Ruhe, Menschen⸗Verstand auszeichnet, auf eine Nation, die so launisch und

Mauren, zurückgek Einem Gerüchte zu Arzil,9 Miles von Tanger,

Der Besuch des Grafei tigsten Gerüchten und Vermuthunge laß, den man durchaus nicht in Brighton finden will. Urtheilen darüber die Morning Chroniele, nichts weniger als ein enges Frankreich in Aussicht stellen. Morning Chroniele, „ist nicht, um unter dem rauhen eng oräischen Gegenden zwölfh Blick auf sein Gesicht ergie undurchdringlicher Gravität, der o wofür er ohnedies ganz z Anderes muß ihn hergetrie eder in Zusammenhang mi ßland und England, was am meist sich auf einen der g s. w. Auf jeden

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mitten im Frieden darauf zu denken,

Seine Presse bringt tagtäglich Man denke weiter an d ville (ihe boyish Admirah, an das Benehm auf Otaheiti, an die Ränke und dem Persischen Golf, ands zu untergra Kann ein Gemessenheit und nüchternen gesunden kann ein Staatsmann Verlaß haben eigensinnig ist, wie die franzö⸗ Ein umsichtiger Staatsinann muß bei der obwaltenden Lage auch auf das Schlimmste, sich gefaßt halten. kkanische Streitigkeit beigelegt wird, so werden ohne Zweifel andere, nicht minder bedenkliche auf.“

Schweden und Uorwegen.

g. Heut hatte der am Königl. preußi- türkische Gesandte, Talaat Efendi, di k. und Glückwunsch⸗Schrei- Bezug auf den stattgehabten Thronwechsel zu

leicht sogar

der Dinge auf Alles Wenn auch die maro

Stockholm, schen Hofe akfreditirte Sr. Majestät dem ben des Sultans in überreichen.

jnige das Kondolenz⸗

Dänemark.

Durch ein vom 16ten d. Mis. da⸗ d die berathenden Provinzial⸗Stände für die , Fühnens und Lolland-Falsters, so wie für die Roeskilde einberufen worden. ammlung ist der Geheime Staate— Minister und General- Prokurator von Dänemark, Anders Sandée Oersted, ernannt worden.

Kopenhagen, tirtes Königl. P Stifte Seelands röer zum 15. Oktober nach nigl. Kommissarius bei dieser Vers

Schleswig, 21. Aug. (A. M.) In der zwanzigsten Si

Stände -Versammlung fand die Vorberathung . ge, n, i Pr. Müller in Bezug auf die Ausarbeitung eines allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches statt. Advokat Beseler theilte die Ansicht der Kemmission über den schlechten Zustand des bürgerlichen Rechtes, konnte sich aber mit der Idee nicht ein verstanden erklären, ein vartikuläres Landrecht w ne n n. e Rechtsquelle beiz adurch alle die gegenwärtigen Irrsale, Zweisel und Sir

und überdies unzählige neue . . ehen 4 * die vorgeschlagene Arbeit zu umfsassend, telligentesten Kräfte,

dabei das gemei

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Rangordnung unter den Gegenständen eintreten und das Wich Es leide nun aber keinen Zweisel, daß eine

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