siologie, und A. Quetelet in Brüssel, für Statistit. In Mogkau sind vom 19. bis zum nen an der Cholera erkrankt und 84 en beharrt die Epidemie ahl der Kranken hat in genommen. In den Kreisen d sich, wie früher, nur schwach. Krankheit immer no beschränkt. Cholera mit davon Ergri
Secretair der Akademie der Wissenschaften 26. Dezember 159 Perso⸗
auf demselben Grade der der letzten Zeit sogar noch etwas zu⸗ es Gouvernements Moskau zeigt sie Im Gouvernement Twer bleibt die ch beinahe ausschließlich auf die Stadt Torschok in den Kreisen des Gouvernements Kasan tritt dir iemlicher Heftigkeit auf, indem beinahe die Hälfte de⸗ Beinahe mit derselben Intensie ernement Orenburg fort. st die Krankheit im Abnehmen. Gouvernement Wiatka sind neue Erkrankungen nicht vorgekom⸗ In den Gouvernements Woronesch, Tula, Kaluga, Orel, Kursk, Charkoff, Poltawa, Jekaterinoslaw und Taurien haf sich nach den in der lezten Woche eingegangenen Berichten der Stand der Theils dauert sie noch im geringen Grade fort, theils ist sie dem Aufhören nahe. Nur allein im G dernement Kursk tritt sie etwas heftiger und h Mohilew hat die Krankheit abgenommen. Minsk und Podolien greift sie nur langsam um sich. hat bis jetzt die Stadt Bobrnisk und der gleichnamige gelit at entwickelt sie in dem Flecken Raroditschi, Am 14. Dezember brach die Cho⸗
Die Mittelzahl der Verbre t sich im Jahr auf 3 — 6060 „ davon wird frei e belenstn sich 000 Personen, von denen lte 36 K w — 2 ihnen sind 3000 Ertrunkene, 600 durch Wagen und Fuhrwerke Ge- 5 deinstürze Verunglückte, 200 an übermäßigem an, n n , e, d von Blitz r,. 12 Es kamen 2090 Selbstmorde vor; z der Es haben sich davon 3 er⸗ lendampf erstit, g etwa ertränkt; nur sehr Wenige m Mai, Juni und Juli kamen die meisten Selbst⸗
Ertrag der Zölle jährlich auf 636,000 Fr. 1,404,000 für den Fall, daß der Staat das Das Minimum aber vertrete schon die Interessen einer Summe, welche nach Erme gewährenden Zuschüsse nie erreiche weist auf das Beispiel Englands und sche Regierung zur Begünstigung eir aufzumuntern. 8
Seit dem 11Iten d. M Folge des
wegen Mord, 8 wegen Desertion. gegen Personen und Eigenthum 7 werden jedes n sind viel häufiger; umfassen 98, prochen wurden.
an, und sogar auf See⸗ Porto erhöbe. von 12,0900, 006 Fr., ssen der Independance die zu Die Independance Amerika's hin, um die belgi— ner derartigen Unternehmung
ist die Schifffahrt auf der Schelde in Die nach Antwerpen be⸗= stende und Terneusen.
unheilvelle und unpolitische“ bezeichnete und eine Eintheilung des Kantons in vier Bezirke als zweckmäßig nachwies. Das Resultat war, daß man von dem Entwurfs -Vorschlag auf Trennung von Schwyz und Berschmelzung von Wollerau und Pfäffikon abging und eine Kommis⸗ 98 2. 10 Mitgliedern behufs Einbringung don neuen Varschlägen niedersetzte. ö Auf Mittwoch den 12. Januar ist der Große Rath außerordent⸗ lich einberufen, namentlich zur Behandlung der Frage der Caution für die Kriegsschuld. — Das Bataillon Ginsberg rückte am 10. Januar, auf seiner Deimkehr aus Uri begriffen, in Sch-vyz ein, um sein Rachtquartier hier zu nehmen. ;
Kanton Waadt. hat mit Wahlen begonnen.
gesprochen'
n würden.
Genuß von hißigen Getränken Eisenbahnen Getödtete. stmörder waren Männer, hängt, mit Koh nahmen Gist. de vor. * Der National veröffentlicht auch einen Brief Royer⸗Collard's, Dekans der juristischen Fakultät, wonach derselbe sich für eine Gesell= schaft von Fabrikanten (die eines sogenannten andels⸗Gesellschaft in Frankreich besteht, und gerliches Ehrenamt ist, gewöhnlich hoch= werden, deren Name der Gesellschaft mehr Gewicht verleiht) an einen Beamten am Cassationshof oder gewandt und zur Antwort erhalten hätte, wenn er als Lohn dafür, daß e, einige Actien unentgeltlich
Frostwetters ganz geschlossen. stimmten Schiffe müssen jetzt nach O
Schweiz.
Am 11. und 12. Januar versammelte zürcherischen Geistlichen zu die sonst gewöhnlich im Novem⸗ gen des Krieges auf die ruhigeren Einerseits die ungewohnte daß gerade der Anfang des Jah- mannigfacher daß die Synode versammelte
— nen derselben erliegt. tät dauert die Krankheit im Gous Lande des uralschen Kosakenheeres i
Kanton Zürich. sich, wie schon erwähnt, ihrer jährlichen gesetzlichen Sitzung, ber stattfindet, diesmal aber we Tage des Januars verlegt Zeit, andererseits der Umstand, res die Geistlichen als die Ursache Vollzähligkeit
Die Bersammlung des Großen Rathes Vier Mitglieder des Staats⸗Rathes waren im Ausscheiden, die Herren Delarageaz, Fischer, Vulliet und Veillon; sie sind sämmtlich wieder gewählt worden.
1a rin
Rom, 5. Jan. Dem Vernehmen nach soll Monsignor Nusconi zum Kriegs⸗Minister ernannt worden sein, doch meldet das Diario noch nichts darüber. .
— Die Münchener polit. Ztg. enthält unter der Ueberschrift: „Die zwischen der päpstlichen Kurie und dem Kaiserlich russischen Uebereinkunft“,
die Synode der
Aufsichtsraths bedarf, ohne welchen keine H wozu, da der Posten ein bür
Krankheit weni ã ñ h enig geändert stehende Beamte genommen
mit Arbeiten
artnäckiger auf. . In den Gouvernements . Am meisten
Kreis gelit⸗
am höchsten Rechnungshofe der Beamte sei zu der Function bereit er der Gesellschaft seinen Namen leih
in gewohnter von den älteren Gliedern derselben vermißt wurden. Antistes Füßli nisse des letzten Jahres, er schilderte die über kommene Noth mit den Beweisen der Liebe, schwierige Stellung der Geistlichen in der l nige Konflikte einzelner Glieder mit dem Staate liche Lösung derselben, und gedachte der Veiluste namentlich auch des Verlustes des in weiteren Kreisen als Geschicht⸗ schreiber bekannten Dekan Vögeli von Benken. . N neuen Mitgliedern führte sodann der Synode eine Anzah Unter den zur Verhandlung vorliegenden Gegen— ständen sind zwei, ihrer Natur nach, mit einander eng verbunden; es ist dies die Synodal-Proposition von Prof. Lange und die Re⸗ flexion des Dekan Waser von Bärentschwell. Prof. Lange hatte zu seinem Thema die Frage über das Verhältniß der Kirche zu dem Pauperismns unserer Zeit gewählt. des Pauperismus und schlug vom Standpunkte der Kirche aus die Mittel zur Bekämpfung desselben vor. gab in seiner Arbeit aus dem Schatze einer dreißigjährigen Erfah⸗ rung in einer der vom Pauperismus schwer heimgesuchten Gemeinde Proposition Bürgermeister Zehnder erklärte, daß bei Bekämpfung des Pauperis⸗ mus der Staat mit der Kirche immer einig gehen werde. Eine Mo- tion des Diakon Fäsi, der, angeregt von Professor Piper in Berlin, dem Namen des Kalenders eine kirchliche oder in Beziehung auf das e Leben anregende Bedeutung beilegen will, wurde für erheb- lärt und dem Kirchen⸗Rathe zur Behandlung überwiesen.
Kanton Schwyz. Im Verfassungs⸗-Rath schlug bei Para— graph 18, der also lautet: „Der Staat sorgt für Unterricht und Bildung der Jugend“, Richter Bisig folgende Fassung vor: „Der Staat sorgt für Erziehung der Jugend und beaufsichtigt alle Lehr- Er meint, daß das Wort Erziehung den in sich schließe und durch den stalten, wie die der Jesuiten,
Die Sitzung auf die Ereig⸗ die Schweiz ge⸗ die sie hervorgerufen, die etzten bewegten Zeit, ei⸗ so wie die glück⸗ des Ministerlums,
Größere Intensit im Gouvernement Wolhynien. lera auch in Witebsk aus.
Frankreich.
Die Reise, welche der Prinz von Join ville in kurzem nach Brasilien antreten will, soll die Erledigung wichti⸗ ger Vermögens- Fragen bezwecken, welche zwischen ihm und seinem Schwager, dem Kaiser von Brasilien, obschweben. —
Herr von Remusat hat eine von mehr als 60 pariser fesso welche sich über angebliche Beeinträchti⸗ gung der Lehrfreiheit durch die Regierung beschwert und ein zwischen dem Unterrichts Minister Salvandy und dem Königlichen Universitäts⸗ Conseil entstandenes Zerwürfniß erörtert, auf das tirten⸗Kammer niedergelegt.
Gouvernement nachstehenden
Nach Briefen aus Tanger vom 26z. Dezember, ist der erste Minister des Kaisers von Marokko, Ben Driz, gestorben. daß dessen Sohn Haggi el Krati sein Nachfo
Es hat sich das Gerücht verbreitet, Marschall Bugeaud sei zum General ⸗ Kommandanten der National⸗Garde von Paris ernannt
Graf Mols und Herr Thiers haben ihre Salons geöffnet. Ihre ersten Reunionen waren sehr zahlreich; man bemerkte dafelbst eine große Anzahl politischer, literarischer und wissenschaftlicher Nota—
Man glaubt,
; „In der päpstlichen Allocution vom 17. Dezember v. J. hatte der ge⸗ er werden wird. apstlich z J. h 9
feierte Pius X., welchen die Mitwelt einen großen Fürsten des Friedens zu nennen sich beeilt hat, große Tröstungen für größere herbe Erfahrungen aus dem glücklichen Fortgange der auswärtigen Mifsionen entnehmen wol— len, und allerdings ist es eine eigenthümliche, bisher nich Erscheinung, daß in dem Grade,
Paris, 13. Dez. t sehr gewürdigte . als das Reich der römisch - katholischen in ferneren Ländern ausdehnt, in dem Grade, als das der Kirche zu nähern beginnt, schwerwiegendsten Kabinetie, römischen Stuhle
Die Aufnahme von licher Kräfte zu. Alatholische Weltmächten James und von Wasphington, schichtliche Nöthigung diplomatischer Anknüpfungen öffentlich bekennen, — in der nächsten Umgebung des päpstlichen Stuhles, ja, mehr oder minder innerhalb der Marken der Kirche selber, Regungen, Bestrebungen gungen vorhanden sind, über welche das Herz des Papstes nach aut der erwäh sammenschaudert.
sich dem Schoße
ren unterzeichnete Petition . . ᷑ Der Kabinets⸗Secretair des Herrn Guizot soll einen Urlaub
nach Italien erhalten haben.
Mehrere Morgenblätter bringen eine Erklärung von 14 freibur— gischen Offizieren, worin sie Herrn Maillardoz gegen die Beschuldi⸗ gung der Feigheit und Verrätherei in Schutz nehmen.
Von den Salzhändlern, die mit dem vorgeschlagenen Gesetze, welches den Verkauf des Salzes in erster Hand der Regierung über⸗ läßt, unzufrieden sind und die Aeußerung des Ministers, dieses Ge⸗— schäfst werde von wenig bedeutenden Häusern betrieben, übel aufge— nommen haben, ist eine Besprechung auf den 11ten d. M. ausge⸗ doch verlangen sie zuvor von den Theilnehmern zu wissen, ob sie Wähler oder Verwandte von Wählern sind oder sonst einflußreiche, durch Bürgerwahl zu erhaltende Aemter be⸗
üreau der Depu⸗ Man erfährt bei diesem Anlaß, daß der Unterrichts Minister die Unterzeichner, als er dieselben am Neu⸗
Er forschte nach den Quellen
hnten Allocution auf das tiesste betrübt ist, ja, zu⸗ : Bei solchen Bewandtnissen hätte Pius 1X. laut der Al- locution von Herzen gewünscht, bezüglich der Stellung der römisch - katholi= schen Kirche in Rußland, über deren freundlicher gewordene Natur Berichte in den Zeitungen neuest wiederholt umgelaufen waren, Tröstendes künden zu dürfen. des Papstes schien in offenbarem Wider den Tagen der Allocution veröffentlichte sischen ars, welches die Verleihung der diaman Ordens an den in besonderer Mif Grafen Bludoff begleitete, zumal sei, die Unterhandlungen mit dem päp zeichneten gedeihlichen Ziele zu führen. erklärliche Erscheinung, daß auch der wirkliche bevollmächtigte Gesandte des russischen Hofes in Rom, Herr von Butenieff, am 18. Dezember v. J., dem Kaiserlichen Namensfest, mit den St. Alexander ⸗Newsky⸗Orden geschmückt Das Räthfel scheint durch eine uns aus sicherer Duelle gewor⸗ dene Mittheilung gelöst, daß zur Zeit der Allocution die definitive Gewiß— heit und Meldung einer kirchlichen Uebereinkunft zwischen dem pästlichen Stuhle und dem Kaiserl. russischen Gouvernement in Rom noch nicht vor— Eine Uebereinkunst ist aber dennoch zu Stande gekommen und des fallsige desinitige Mittheilung geschehen. Ohne uns ein Urtheil über Geist, Umfang und Zufriedenstellung der in Rede stehenden kirchlichen Ueberein⸗ kunft anmaßen zu wollen, theilen wir dieselbe, ihren Haupt- Grundzügen nach, wie solche uns aus guter Quelle zugekommen, den Lesern nachstehend Der Haupt- Inhalt der zwischen der päpstlichen Kurie und dem K serlich russischen Gouvernement getroffenen kirchlichen Uebereinkunft lantet: „In Zukunft wird Rußland 7 katholische Diözesen erhalten: Mohilew (Erzbisthum), Wilna, Balsch, Minsk, Lantzt, Schitomir, Kaminiez und Diese letztert Diözese wird neu Regierung und erstreckt sich bis Bessarabien Eine Circumscriptions-Bulle wird die Gränzen dieser Diözesen bestimmen, indem sie die zu jeder gehörigen Pfarreien aufnimmt. neuen Diözese Cherson genießt cine Rente von 45090 Silber⸗-Rubeln. Das Kapitel besteht aus 9 Kanonikern, von denen 2 Dignitarien sind; das Diözesan⸗Seminar mit 20 Zöglingen wird auf Regierungskosten uniterhal- Die Bischöfe und Suffraganen, sowohl in Rußland als in Polen, werden nur nach jedesmal vorhergehender Uebereinkunft zwischen dem Kaiserl. Gouvernement und dem päpstlichen Stuhle ernannt, wonach ihnen der Papst die lanonischt Einseßung ertheilen wird. Die Leitung der geistlichen Angelegenheiten ist ganz dem Bischof überlassen; doch muß von demselben in wi tigeren Ge⸗ genständen, wie z. B. Ehesachen, Streitigkeiten über Kirchen ⸗Eigenthum zc. 2. das Dibzesan - Konsistorium vorher mit berathender Stimme gehört werden. Die Mitglieder des Konsistoriums sind Geistliche, die vom Bischof mit Zu- stimmung der Regierung hierzu ernannt werden. Unterricht, Lehre und Dis-= ziplin in den Seminaren werden nach den Vorschriften des Kirchenraths von Trient der Leitung und Aufsicht des Bischofs untergeben. Vor der Ernen— nung eines Rektors, Professors oder Lehrens hat sich derselbe jedoch zu ver= gewissern, ob die Regierung in weltlicher Beziehung keine Einwendung da- ; Der Erzbischof von Mohilew hat ungefähr dieselben Vor= Die Pfarrer werden vom Bischof mit Zustimmun vorbehaltlich der Patronatsrechte und nach vorgängigem Was die Kirchen anbelangt, so werden diese von den Gemeinden freiwillig hergestellt; die Regierung giebt aber die Hoffnung, Beiträge zu leisten und die Pfarreien nach Bedürfniß zu vermehren. i tion wird ohne Verzug zur Ernennung der Bischöfe geschriiten werden.“
Neapel, 3. Jan. (A. 3.) Das neue Jahr begann mit einem 30. Stunden ununterbrochen anhaltenden Regengusse, und an Sonnenblicke ist sei acht Tagen nicht mehr zu denken. Leute hier, welche bereits 16 Regentage zusammenrechnen und 24 andere als Beförderer einer neuen Sündfluth zur Strafe des italieni⸗ Der Neapolitaner, welcher eine spezifi⸗ sche Abneigung gegen das Naßwerden besitzt, ist seit der Regenzeit ganz ruhig, bescheiden und anspruchslos
arma machen, mit Ausnahme der vierwö nig Eindruck auf Neapel. diesen Mitta
Der Reflektant, Dekan Waser,
. Erfreuliches und iieses betrübte eigenmündige Geständniß spruch zu stehen mit einem bald nach gnädigen Handschreiben des rus⸗ tenen Insignien des St. Andreas⸗ sion am römischen Hofe verwendet gewesenen genannten Staatsmanne gelungen stlichen Stuhle zu dem ihm vorge—
Dazu die, wie es schien, fast un-
schrieben worden;
Die Instruction gegen den Notar Outrebon hat bis jetzt her⸗ ausgestellt, daß die Passiva desselben sich auf 1,500,000 Franken und die Aktiva auf 1 Million Franken belaufen. ren ein großes Landgut und die herrlichsten Wiesen, welche noch nicht Man hofft, daß die Familie Outre—
Zu letzteren gehö⸗
mit Hypotheken beschwert sind. bon den Rest des Defizits decken werde.
Anstalten des Kantons.“ General⸗ Lieutenant Charlot, einst Adjutant Napoleon's, ist ge⸗
Begriff von Unterricht und Bildun Zusatz verhindert werde, daß Lehr⸗ ohne Genehmigung und Aufsicht des Staates auftauchen könnten. Kantons- Statthalter Benziger sprach sich gegen den Antrag aus. gestellte Antrag rief einen zweiten von Regierungs-Rath Stähli hervor, daß der Staat dafür sorgen solle, daß die Erziehung im Sinne der christ= katholischen Religion geschehe. Großraths⸗Präsident Diethelm sprach ü Statthalter Kündig ergriff für den Antrag des Herrn Stähli das Wort, so wie Präsident Landammann von Reding, der, auf die Richtung hindeutend, die seit zwei Dezennien eingeschlagen worden, einen solchen Zusatz hält. Ueberhaupt sei es gut, wenn man dem Volke die Beruhigung gebe, daß man in der Erziehung die christkatholische Richtung einge⸗= Scecretair Hegner meinte, das seien Reminis⸗ cenzen aus der letzten luzerner Verfassung, und stimmte einfach für den Entwurf, der auch bei der Abstimmung ohne Zusatz angenommen wurde. Paragraph 32 spricht die Garantie für die na desvertrag von 1815 bestehenden Klöster aus. Fürsprech Theiler von Einsiedeln weggelassen, weil sich die neue Ver—⸗ fassung bald nicht mehr auf den Bund von 1815 werde berufen kön⸗ Großraths⸗-Präsident Dr. Diethelm sprach für unveränderte Was den Bund von 1815 betreffe, die jetzt im Wurf
azette des Tribunaux kommt wegen eines Prozesses, der kürzlich in geheimer Sitzung verhandelt wurde, und in dem die Aetherisation eine besondere Rolle spielt, in einem 4 Spalten langen Artikel auf die Eigenschasten und Wirkungen der Inhalation des Aethers und des Chloroforms zurück. Sie bedauert, daß die in dem Prozesse vorkommenden Thatsachen die Oeffentlichkeit desselben verhin= dert hätten und so dem Publikum die Gelegenheit benommen wäre, u lernen, welchen es durch Mißbrauch die⸗ ausgesetzt sein dürfte.
sich gegen beide Anträge aus.
auch die Gefahren kennen ser neu erfundenen Mitte ; dem Publikum die Gelegenheit, dergleichen zu erfahren, so sei es we⸗ nigstens wünschenswerth, daß recht bald der Debit des Aethers und Chloroforms nur, wie der der Gifte, an besonders dazu berechtigte In anderen Staaten wären derartige
] ; . H. ündet und dotirt von der Entzöge, man so einesweges für unnöthig n, n, re , Der Bischof der schlagen wissen wolle. Personen stattfinden dürfe. Verordnungen bereits erlassen worden. . .
Cabet ist seiner Haft wieder eutlassen; seint Papiere und Rech⸗ nungsbücher sind ihm aber noch nicht zurückgestellt worden.
Man verändert in diesem Augenblicke die innere Einrichtung der Dampf⸗Fregatte „Magellan“, welche, wie es heißt, dem Prinzen von Joinville zu seiner bevorstehenden Reise nach Brasilien, auf der ihn seine Gemahlin begleiten wird, zur Verfügung gestellt werden soll.
6 el gien.
Die Independence lenkt die Aufmerk⸗ samkeit der belgischen Regierung auf die Vortheile, welche Antwerpen als Ausgangspunkt einer Dampfschifffahrts⸗Verbindung mit New⸗ ahes gen irn g , n, ines solchen Schifffahrts-Dienstes ziehen würde. ie se a n , n,, id , Unternehmung der „British Queen“ in den Jahten 1841 bis 1842 die Bedürfnisse des Handels Verkehrs zwischen Amerika und Europa sich verzehnfacht und, diesen Bedürf⸗ nissen entsprechend, sich eine große Anzahl Dam Linien gebildet hätten, wie der antwerpener Ha lung einer solchen Linie mehr Vortheile, als irgend ein anderer, dar⸗ biete. Antwerpen sei der Endpunkt des ausgedehntesten Eisenbahn⸗ Es sei durch Eisenbahnen mit Berlin und Wien tettin und die Dampfschifffahrt durch Paris mit dem Herzen
ͤ dem Bun⸗ Diesen Zusatz wollte
Beibehaltung des Paragraphen. den so wolle er aufrichtig seine Ansicht aussprechen, daß liegende Verfassung eher wieder revidirt werden dürfte, als der Bund : Man sei es schuldig, den Klsstern die bestimmte Garantie von Seiten des Stagtes auszusprechen, eben so müsse man aber ihre Pflichten und überhaupt ihre Stellung zum Staate klar . wollte in den Artikel den Zusatz „mit Ausnahme des Jesuiten⸗ und der ihm affiliirten Orden“ aufgenommen. ter Benzinger hervor, daß eine gemäß dem Bundes Vertrage von 1816 ausgesproͤchene Garantie die Jesuiten nicht betreffe, daß de halb auch nicht zu befürchten sei, der vorliegende Verfassungs⸗ Artikel werde je zu Gunsten der Jesuiten, gegen welche ja Beschlüsse vor= Das Wort „affiliirt“ aber, sagte er unter anderen, Bemerkungen, tauge in die schwyzer Verfassung nicht, einmal weil das Volk dieses fremde Wort nicht kenne, zwei⸗ tens weil man unter demselben heutzutage überhaupt allzu viel zu verstehen scheine. Die Herren Theiler und Hegner zogen, durch diese Erläu= terungen beruhigt, ihre Motionen zurück. delt von den Bedingungen der Novizen Aufnahme. und Nichtschweizer können mit Bewilligung des g , . üchti unden de gg zu entrichten. g von Einsiedeln auch hebt sich Dr. nicht allzu viel klügeln; sie d wenn man 3 .
könne dieselbe nur mi n. . Schwei⸗
Brü ssel, 14. Jan. von 1815 revidirt sein werde.
37 4 egen erhebe. Nork biete, und entwickelt den 86 der Regierung, bemerkt, wie seit der un Hiergegen hob Statthal⸗ n, ,,
Nach gegenseitiger Ratifica⸗ ⸗ und . geg 9 f
en aber zur Herstel⸗ . handen selen, angerufen werden.
reßfreihest hier
Netzes der Welt. verbunden, durch die Bahn nach S auf der Sstsee mit Petersburg, endlich . rankreichs und bald mit Lyon, Marseille, Bordeaux, so wie nach Süd⸗Deutschland hin mit Triest. In, dane auf die günstige Tage des antwerpener Hafens für die Schifffahrt, wo bereits Dampfschifffahrts- näher hingedeutet, einerseits der Staats- andel und den Gewerben, aus einer direkten Verbindung erwachsen würden. Der belgische Handel erhalte rankreich oder England und zahle vier ver— ie Amerikaner verkehrten mit Belgien un während der Verkehr der neuen Welt ße durch Herstellung eines regelmäßigen ie Independance verlangt e, der Staat
Der Paragraph 33 han- schen Volkes voraussagen.
Nachdem die Independante
Kantons - Rathes Modena und entlichen Hoftrauer, we⸗ Ein paar englische Kriegsschiffe liefen unter zwiefachem Donner der Geschütze in unseren Hafen ein, aber auch die bisher auf England gerichteten Blicke sind weniger hoffnungsvoll geworden.
Ein frischer Nordostwind und das pomphafte Leichenbegängniß des Generals Pastore haben wiederum etwas Leben in die verregnete Sogar einige verspätete Sylvesterschüsse eich den Tönen aus Münchhausens Posthorn, gestern Es hat eine Versetzung mehrerer ange⸗ nach Palermo gingen die
ins Kloster wissenschaftlich etztere eine angemessene Eintrittssumme mmung will Bezirks-Richter Bisi chweizerbürger ausdehnen.
Diethelm: er möchte an diesen Artikeln seien bestimmt und deutlich für Alle, durch Garantieen Fortexistenz zusichere, Novizen⸗Aufnahme bestehen. zerbürger, da ohne nicht allzu sehr er Geldsache nicht für
im Vergleich zu den Diensts mit Amerika bestehen,
Vortheile aufmerksam, andererseits dem
. ͤ .
und der Na⸗ letztere Be
beralen Ideen eien, als man
Dagegen er
jetzt seine Briefe über chiedene Briesporto's. ter englischer Vermittelun mit dem belgischen Gewer Dienstes ein direkter werden würde. . nicht vom Staate, daß er selber eine Verbindung herstelle, solle diefe Sorge einer Gefellschaft überlassen. Es habe si land wie in Amerika gezeigt, daß die Verwaltung solcher mungen vortheilhafter von Gesellschaften als von den Regierungen Der Staat solle hier blos durch Zuschüsse helfen. üdirekten Vorthellen aber, welche dem Staate aus dem erkehre auf den Eisenbahnen, Straßen und Kanälen, n, erwachsen würden, rief · Transporte und ch die Interessen des vor= In de p endange schlägt Gegenstand veröffentlichten Broschüre des lien die Einnahme von den Briefen und den
Bevölkerung
kamen noch, g und heute zum Vorschein. sehener Militair-Personen stattgefunden; energischen und entschlossenen Brigadiers Nicoletti und Pronio; Landi wird aus Messina nach Capua gehen u. s. w. der Truppen aus den Provinzen ist jedoch keine Rede. Serracapriola's Uebernahme der Geschäfte sich begeben wird, ist Man hofft, daß die Ruhe nicht ferner gestört der Verbesserung der inneren Ver= Monsignor Cocle ist nicht gerade in doch ist die Macht seines Einflusses gebrochen. Seitdem der reformatorische Barometer eiwas gefallen, fängt es hin= ter mancher verschlossenen Pforte wieder an lebendig zu werden. So iante habe Niemanden hinrichten lassen, er sei ei den Calabresen, Landi und Vial hätten
etztere solle man aber eg, im Artifel vorbehalten sei, err Benziger betrachtete hier die als es wichtig sei, dafür zu sor⸗ Glieder für gemein- besonders für Bil- alt für den Kanton und die Herrn Bisig's Motion ver- und mit 19 Stimmen wurde der Alle folgenden Paragraphe Bemerkungen durch. Hiermit war der berathen und angenommen. Debiets-Eintheilung eröffnete Jantons-Statthalter Benziger chen Rede, worin er die alleinige rk Schwyz als eine „ungerechte, ungenügende,
hin das Ge
o wichtig, wicht: Klöster und deren tüchtige in Anspruch nehmen da eine Bildungs ⸗Anst t boch Bedůrfni
Von Zurückzi
dungszwecke, ; Nachbarkantone jetz einigte nur 3 Stimmen auf sich, Paragraph unverändert an bis zum 37sten erste Titel d
eführt werde. nicht bekannt. und nicht aufs neue der Gan hältnisse unterbrochen werde. Ungnade gefallen,
lebhafteren V genommen.
r Kasse zuflö en aus dem
Verntthtilunge 5 Todezurtheile ausgesprochen worden. Unter
ᷣ iebstahl und Todschla ing und 1 wege
Die Debatte
ge und BHrrwundung,
n zu erwarten, wel zuschteßenden Kapitals d
ö. erken würde. neten ausführli behaupten Einige: Harb de Bi
it einer ausg mit ei außerordentlich beliebt
Trennung des
ehten, 12
109
Humanität und militairischen Gehorsam aufs schönste verbunden und dgl. mehr, was für den Augenblick zu passen scheint. Auf der an— deren Seite sagt man, Landi habe seit langer Jeit keinen Schritt aus der Citadelle von Messina gesetzt, er wußte, daß viele in Messina ge⸗ schworen, ihn zu tödten.
— Die Allg. Itg. sagt in ihrem Blatte vom 14. Januar: Bis zu dieser Stunde 12 uns über die jüngsten Ruhestörungen in Livorno keine weiteren Berichte zugegangen. Die Genueser Zei⸗ tung berichtet die Besetzung von Pontremoli, angeblich durch die Truppen von Parma und Modena. Diese Besetzung scheint mit auf die Vorgänge in Livorns eingewirkt zu haben, die übrigens, nach der wüthenden Sprache der dabei dort vertheilten Proclamation an das Volk (s. das gestrige Blatt der Allg. Preuß. Ztg.), von langer Hand angelegt und auf einen förmlichen Umsturz des Bestehenden be⸗— rechnet schienen. Die neuesten Blätter aus Venedig (vom 10. Ja⸗ nuar) erwähnen nichts von dem Krawall in Treviso, so daß die Nachricht dahingestellt sein muß. Die Briefe aus Rom bieten nichts Bemerkenswerthes, als den Erlaß einer neuen Censur⸗Ordnung, wo⸗ durch namentlich auch Censurlücken verboten werden.
8 pan ien.
Madrid, 7. Jan. (Gal. Mess.) Heute früh ist der Her— zog von Vitoria (Espartero) hier angekommen. Der Heraldo theilt dies einfach in einer Nachschrift mit, aber das Eco del Comercio giebt eine außerordentliche Beilage folgenden Inhalts: „Wir beeilen uns, zu melden, daß der erlauchte Herzog von Vitoria heute früh um 13 Uhr hier angekommen ist. Es sst unnöthig, hinzuzufügen, daß die . diese Nachricht mit unbeschreiblicher Freude aufgenom- men hat.
Die hiesigen Blätter enthalten nichts über den Gesundheits— Zustand des Herrn Salamanca; die liberalen Blätter sprechen ihr Mitgefühl für ihn aus und tadeln dagegen Herrn Pidal heftig we— gen seines Angriffs gegen denselben. ;
In der heutigen Sitzung der Deputirten Kammer wurde ein Schreiben Salamanca's verlesen, worin er anzeigt, daß er zu unwohl sei, um in der Kammer erscheinen zu können. Herr Gonzalez Bravo erklärte hierauf, daß er unter diesen Umständen nicht über die An— klage gegen den Er⸗Minister sprechen werde. Es heißt auch, die Regierung habe den Wunsch zu erkennen gegeben, man möge die ganze Angelegenheit fallen lassen; die Kammer hat sich jedoch mit 128 gegen 39 für die Erörterung der Anklage ausgesprochen.
s Madrid, 8. Jan. Der Zudrang zu den Gallerieen des Kongresses war gestern noch gewaltiger, als zu der vorhergehenden Sitzung. Namentlich suchte eine Auswahl der elegantesten Damen sich den Eingang zu erzwingen und die würdigen Senatoren und Di⸗ plomaten aus ihren Tribünen zu verdrängen. Allein ihre Hoffnung, einem erneuerten Kampfe der Parteien, einer zweiten würdevollen Ohumacht des Herrn Salamanca beiwohnen zu können, wurde ge— täuscht. Der Präsident verkündigte nimlich, Herr Salamanca hätte ihm anzeigen lassen, daß er trotz seines lebhaftesten Wunsches der Sitzung nicht beiwohnen könne, indem Krankheit ihn ans Bett fessele. Aller Blicke richteten sich nun auf Herrn Gonzalez Bravo, der am Schlusse der letzten Sitzung das Wort verlangt hatte. Es hatte sich aus den von Herrn Salamanca dem Kongresse gemachten Mittheilungen über die den Herrn Buschenthal betreffende Angelegen⸗= heit erwiesen, daß dieser im Frühjahr 1844 mit dem damallgen Marine⸗Minister Portillo einen Kontrakt alschloß, 2. dessen er sich verpflichtete, der Regierung zum Ankaufe von Dampfschiffen auf der Stelle 500,000 Sie? baar vorzuschießen, um dagegen Anweisungen der ie ierun auf verschiedene Zweige des Stagts-Einkommens zu erhalten. Obgleich nun Buschenthal keinen Heller baar einzahlte, sondern nur Verschreibungen auf lange Fristen ausstellte, so händigte der Marine ⸗Minister ihm doch einen Empfangschein über geleistete baare Zahlung und zugleich die Regierungs⸗Anweisungen aus. Diese wußte Buschenthal alsbald zu Gelde zu machen. Als aber der Nachfolger des Herrn Portillo gewahr ward, daß Buschenthal keine baare Zah— lung geleistet hatte, und den Kontrakt für ungültig erklärte, verwei⸗ gerte Letzterer die Zahlung der von ihm ausgestellten VerschreibunQ gen. Man sieht, daß die Verantwortlichkeit für diesen schmählichen Handel auf das Ministerium fällt, dessen Mitglied Portillo war, und an dessen Spitze Herr Gonzalez Bravo stand. Man war daher sehr gespannt auf die Erläuterungen, welche Letzterer zu ertheilen haben würde. Allein er erklärte gestern, daß gewichtige Gründe ihn ab⸗— hielten, von dem ihm ertheilten Worte Gebrauch zu machen. Darauf wurde über die Frage abgestimmt, ob der auf die Anklage Sala⸗ manca's gestellte Antrag vom Kongresse in Betracht gezogen und einer Kommission überwiesen werden sollte. -
Diese Frage wurde (wie bereits gemeldet) mit 128 gegen 39 Stimmen befaht. Unter den 128 bejahenden Stimmen befanden sich die der anwesenden 28 Progressisten. Unter den verneinenden dieje⸗ nigen mehrerer höherer Beamten, die zu den persönlichen Freunden des Generals Narvaez gehören. Man kann mit Bestimmtheit ver— sichern, daß die ganze Sache durchaus gegen den Willen des Letzte⸗ ren ihren Fortgang nahm, und demnach die Majorität des Kongresses dem Minister⸗Präsidenten entschieden gegenübergetreten ist.
Der Constitution zufolge, steht bem Senate die Befugniß zu, über die von dem Kongresse angeklagten Minister das Urtheil zu fällen. Allein es ist kein Gesetz vorhanden, welches den Lauf des Verfahrens, die Abstufung der Verbrechen und die über sie zu ver— hängenden Strafen bestimmt.
Gestern früh um 4 Uhr traf der Sieges-Herzog Espartero hier ein. (S. oben) Er hatte die Reise von England nach San Sebastian am Bord eines spanischen Dampfschiffes zurückgelegt und sich von dort ohne Verzug hierher begeben. Der Minister des Innern war ihm, im Auftrage des Generals Narvaez, entgegenge⸗ fahren und hatte eine Meile von hier eine lange Unterredung mit ihm. Sobald man die Ankunft des Sieges Herzogs hier erfuhr, drängte eine zahllose Menschenmenge sich vor seine Wohnung in der Straße de la Montera, unmittelbar an der Puerta del Sol. Bald wurde es unmöglich, sich durch diese Straße einen Weg zu bahnen, und selbst die herbeieilenden Gendarmen vermochten dem Zudrange nicht zu steuern. Ich sah ziemlich anständig gekleidete Leute sich bis in das Gemach Espartero's drängen, sich ihm zu Füßen werfen, seine Hände, seine Kleider küssen, und unfehlbar würde man ihn im Namen der Freiheit erdrückt haben, wenn er nicht erklärt hätte, wieder ab= reisen zu wollen, falls die Freude der Patrioten, ihn hier in ihrer Mitte zu sehen, in Ausbrüche der Zügellosigkeit ausarte. Eg trat demnach unter der versammelten Menschenmenge vollkommene Ruhe und Stille ein, und die für den Abend verabredeten Ovationen unter— blieben. Die Behörden scheinen jedoch auf eine Störung der Ord= nung gefaßt zu sein. Gegen Abend wurde eine Schwadron Gen— darmen auf der 2 del Sol am Eingange der Straße Montera aufgestellt, worauf alle Läden und Häuser dort geschlossen wurden.
Gestern Vormittag richtete Espartero an den Minister⸗Präsiden= ten ein Schreiben, in welchem er ihn von seiner Ankunft benachrich= tigte und um Festsetzung einer Stunde bat, in der er der Königin, in Gegenwart einiger Minister, seine ler machen könnte. Der Herzag von Valencia schickte darauf einen Abjutanten zu ihm,
mit der Erwiederung, die Königin werde ihn um halb sechs Uhr Nachmittags empfangen und keiner der Minister bei der Audienz zu= Um die bestimmte Zeit fuhr der Sieges-Herzog in Ci- viltracht und ohne von dem Volk erkannt zu werden zur Königin und wurde aufs gnädigste empfangen.
Mit dem Sieges Herzöge ist und der Brigadier Leimery, theidigte und den unbewaffneten Bürgern auf de scheeren ließ, hier angekommen.
Die Königin Christine soll die Ansicht ausgesprochen haben, daß der Gesundheitszustand der jungen Königin eine Verlegung ihres Aufenthaltes nach Andalusien rathsam mache. junge Königin bei einbrechender Nacht nach dem Prado reiten, wäh⸗ rend der Regen sich in Strömen vom Himmel erg
Nachrichten aus Lissabon melden, daß der danha zum Gesandten am hiesigen Hofe ernannt worden ist, der Her⸗ zog von Terceira sich in gleicher Eigenschaft nach Wien, der Graf von Thomar nach Paris und sein Bruder, Herr Silva Cabral, nach Rio Janeiro begeben werden.
Tür hei.
Konstantinopel, 29. Dez. (A. 3.) persische Botschafter, Mehemed Ali Chan, am Bord des französsschen Dampfboots „Sesostris“ aus Marseille hier ein
In der letzten Zeit sind mehrere Chelera spitälern und im Arsenal vorgekommen; doch scheint sich der Gesund⸗ heitszustand der Hauptstadt im Allgemeinen nicht veischlimmert zu In Pera und Galata ist kein neuer Cholerafall bekannt
gegen sein.
in ehemaliger Adjutant Gurrea n Narvaez vei⸗ traße die Bärte
43 Madrid
Vorgestern sah ich die
erzog von Sal⸗
Am 2Tösten d. ist der
älle in den Militair-
dereinigte Staaten von Nord-Amerika.
Mit dem Paketschiff „Liverpool“ sind neuere Nachrichten aus New⸗Nork bis zum 23. Dezember ein⸗ gegangen. Von politischem Interesse wird aus den Vereinigten Staa⸗ ten wenig gemeldet. Im Kongresse war über den mexikanischen Krieg noch nichts beschlossen; die verschiedensten Meinungen nur hatten sich si General Taylor will als Kandidat zur Präsidentschaft
London, 12. Jan.
ausgesprochen.
Aus dem Westen der Vereinigten Staaten gehen traurige Nach⸗ „Alle Flüsse“, heißt es in einem Berichte, „die in den Mississippi münden, sind ausgetreten; Tausende von Familien sind ohne Vbdach, die Städte stehen unter Wasser, und manches kostbare Leben ist in den schäumenden und wüthenden Fluthen unter Längs dem ganzen Ohio ertönt das Wehklagen, die Men ; lassen ihre gewöhnliche Beschäftigung, um ihren Mitmenschen Hülfe Unterdessen sind die vom Unglücke Betroffenen nicht von Schweinen, während der jetzigen Schweine⸗Zeit zum Schlachten bestimmt, haben einen anderen Tod gefunden, als den ihnen bestimmten; daher rudern kühne Bootsleute umher und sischen die herumtreibenden Leiber auf, welche sie dann an die Oelsieder verkaufen. Der Verlust an Vermögen ist ungeheuer. Die Kirchen von Eincinnati sind als Zufluchtsorte geöffnet, welche kein anderes Obdach finden können.“ Die Nachrichten vom Kriegsschauplatz in wenig für den Frieden. Santana hat sich an die Spitze eines nunciamiento gegen den Kongreß von Qucret 22. November von Tehuacan abgegangen, Spitze einer angeblich 16,000 Mann starken Heeres treten. In einem Aufruf an das Volk erklärt er, alb abgesetzt worden sei, ließen könne; die Amerikaner noch Der Ober ⸗Be stand mit 9000 Mann zi
ist friedlich
richten ein.
zu bringen. Hunderttausende
für diejenigen Mexiko versprechen sehr
aro gestellt und ist am in Oaxaca an dei Abtheilung zu daß er nur des⸗ damit der neugeschaffene Kongreß Frieden er aber wolle von Frieben nichts wissen, heil des mexikanischen Gebietes beseßt fehlshaber für den Kongreß, Bustamente, Der neue Präsident Anaya angetreten; als populair. Viele Mitglieder hatten den Kongreß von Queretaro verlassen, und man glaubte nicht, daß selbiger zu einem Beschlusse kommen würde. Der britische Geschäftsträger befand sich in Queretaro. Scott ist nach Queretaro berufen worden, einen Handstreich Santana's zu schützen. General Filisola mit 2000 Mann. General Scott hat die Generale Worth und Pillow, so wie den Obersten Duncan, wegen beleidigen der Aeußerungen gegen ihn, verhaften lassen. . hatte 600 Mann in Jalapa gelassen und war mit dem General Butler mit Verstärkungen zu General Scott aufgebrochen. wird jetzt wohl gegen 30,909 Mann beisammen haben. Urren soll in die Hände der Camanchi⸗Indianer gefallen sein. Weg zwischen Mexiko und Veracruz ist gänzlich frei; sich in der Richtung von Puebla Guerillas umher. Mazatlan, an der Westküste von Amerika, ist am 11. November von den Nord -Amerikanern ohne Schwertstreich genommen worden, anische Kriegsschiffe den Hafen besetzt und ihre Die Mexikaner hatten ihre Soldaten
èGunanajuato. gemäßigten
um den Kongreß gegen Ebendaselbst befand sich
General Patterson
dagegen treiben
nachdem drei amerik Truppen gelandet hatten. zurückgezogen.
Die Engländer haben den König der Mosquito-Küste unter ihren Schutz genommen und vertheidigen seine Ansprüche Staat von Nicaragua. „Sollen wir das leiden?“ fragen die nord-
amerikanischen Blätter.
ñ¶D NWashington, 17. Dez. der Vereinigten Staaten ist Kongresses gesandt und deren theilt worden. ericht des Secret Walker hat in dem
Die Botschaft des Präsidenten am 7. Dezember in beide Häuser des n Inhalt Ihnen ohne Zweifel schon mit= Nächst der Botschaft erregt hier gegenwärtig der airs der Schatzkammer das meiste Interesse. Herr selben durch Zusammenstellung von Zahlengrößen, die den erstaunlichen Wachsthum der Vereinigten Staaten zeigen, in überraschender Weise das Verhältniß der Vermehrung der Pro- duction und Bevölkerung der Vereinigten Staaten nachgewiesen. Die Bevölkerung derselben verdoppelt sich hiernach alle 23 Jahre, und deren Production vermehrt sich in derselben Zeit um das Vier Der jährliche Ertrag der Production der Vereinigten Staaten ist über dreitausend Millionen Dollars. . ten Jahre 150 Millionen nach dem Auslande ausgeführt und der übrige Theil im Inlande verbraucht, wobei wenigstens 509 Millionen von den verschiedenen Staaten gegen einander ausgetauscht worden Bei dem gegenwärtigen freieren Handelsspsteme hat demnach, obwohl der Austausch der Vereinigten Staaten mit dem Auslande — Import und Export zusammengerechnet — im letzten Jahre um 100 Millionen Dollars größer war und beiläufig der Austausch von Produkten im Inland dennoch eine Summe von 500 Millionen überstiegen. Solche Resultate der freien Handelspo= litik werden von Walker zu Argumenten benußzt, womit er den weis führt, daß das gegenwärtige Dandels⸗ System sowohl den aus- ländischen als inländischen Handel der Verein Schutzzölle verhindern na Austausches der Produkte so einer der östlichen und einer der westlichen Städte der Ver einigten Staaten, z. B. Baltimore und einer Stadt am Ohio-= Strome, um viele Millionen mehr beträgt, als zwischen einer dieser
Hiervon wurden in dem letz-
300 Millionen betrug,
: igten Staaten fördert. seiner Darstellung die Verme
bedeutend, daß der Austausch zwischen