mit 283 gegen 271 Stimmen zum erstenmal verlesen. Sie soll Montag schon das Comité passiren.
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(Eing esandt.)
Vielseitig aufgefordert und angegangen, Abtheilung gemachten Vorschläge, auf welche der verehrte Abgeord⸗ nete für Westfalen in seiner gestrigen Rede Bezug genommen, welche auch der Herr Finanz⸗Minister, in ihren Grundzügen sich angeeignet und wodurch derselbe ohne Erhöhung der Steuern noch der Kontra⸗ hirung lästiger Staats- Anleihen hofft bis zum Zusammentreten der Volksvertretung den Staatsbedürfnissen begegnen zu können, so nehme ich keinen Anstand, ohne indessen irgend einen Anspruch auf einen vollkommen ausgearbeiteten Plan den hier zu gebenden Andeu⸗ tungen zu vindiziren, eben nur eine Skizzirung meiner Vorschläge zu geben.
Die Lage des Staats ist eine politisch⸗kritische, das Vertrauen, die Basis des bürgerlichen, namentlich aber des Geldverkehrs, ist gestört, und wenn seit Jahren der Kleinhandel unter dem Druck ves Mangels der cirkulirenden Mittel, gegenüber der in süngster Zeit geschaffenen Menge neuer Werthe durch Landes-Meliorationen, Neubauten und Fisenbahnanlagen, schwer gelitten, so mußte natürlich in einem Mo⸗ mente, wo das nicht ausreichende Tauschmittel durch Furcht vor Krieg und Mangel an Zutrauen zu den bestehenden Staatseinrichtungen, dem Verkehr entzogen wurde, eine empfindliche Stockung für Handel und Gewerbe eintreten. Die preußischen Finanzen und die Hülfs⸗ quellen des taats sind indessen der Art, daß sie einem Zustande wie dem angedeuteten vollkommen zu begegnen im sind, indem einmal bei Zusammenrechnung der Staatsschulden sämmtlicher europäischer Staaten Preußen nur mit einem Prozent in der ganzen Summe betheiligt ist, und somit den ganz schuldenfreien Staaten am nächsten steht; weil ferner in dem Staatsschatze ein effektiver Baar⸗ bestand in Gold und Silber von 159 Millionen Thaler noch vor⸗ handen und trotz des mehrmonatlichen Ausfalles im vorigen Jahre der Mahlsteuer der Hauptabschluß des Staats-Budgets für 1847 noch einen Ueberschuß von 1,200,000 Rthlr. gegen die Voranschläge belassen hat. .
Bei einem solchen in sder That nur höchst günstig und gesund zu nennenden Zustande des Staatshaushaltes und der Hülfsquellen des Volks erschien es nur für die Bedürfnisse nicht allein des Mo⸗ mentes, sondern der Zukunft von Wichtigkeit, die vorhandenen baaren Mittel des Staatsschatzes zu einem bleibenden Nutzen für das Ge⸗ sammtvolk zu erhalten und zur Dotation in edlem Metalle für ein National⸗Departement ol ipue zu verwenden, d. h. zur Begründung einer Kasse,
die von mir in der Finanz⸗
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welche Papiergeld in kleinen Abschnitten von 14, 5 und 10 Rihlr. mit bankmaßiger Sicherheit emittiren kann, ohne irgendwie mit dem bestehenden Institute der Hauptbank zu kollidiren, und doch durch die Elastizität einer vermehrten Papier-Curreney den Staat einmal in den Stand setzt, durch eine zinsfreie schwebende Schuld momentan seinen Bedärfnissen zu genügen, ferner Lombard-Kassen zu dotiren, welche dem schwer gedrückten Handel und Gewerbe augen— blickliche Hülfe gewähren können, und endlich das eirkulirende Mittel pro tempore zu vermehren und dadurch in indirekter Weise dazu
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beizutragen, daß das Vertrauen wiederkehre, und mit diesem vor allem Anderen diejenigen Kontanten, welche heute den gewöhnlichen Kanä⸗ len, in welchen ste sich im geregelten Zustande des Staatslebens be⸗ wegen, entzogen sind, wiederum zurüchzuführen, Dies vorausgeschickt, erlaube ich mit in kurzen Umrissen meinen Vorschlag in folgender Weise anzudeuten. Es werden bei der hiesigen Hauptbank deponirt: a) 15 Millionen Thaler baar aus dem Staatsschatze, b) 15 . Staatsschuldscheine, . c) 15 * P Spezial- Hypotheken auf Domainen (Do⸗ mainen⸗Pfandbriefe), wogegen die Bank der Regierung kleine Noten in einem solchen Be⸗ trage ausfertigt, wie das Bedürfniß es erheischt, jedoch höchstens und nicht mehr als das 13fache der baar deponirten edlen Metalle. Die neuen Banknoten unter dem gleichen Formulare wie die Noten der preuß. Hauptbank, nur mit einem verschiedenen Datum der Emisston, stehen in keinem anderen Konnex zu dem Kapital der Bankeigner, als daß die Bank die Realisation bei ihrer Hauptkasse durch die baaren Mittel, die ihr hinterlegt worden sind, übernimmt. Die ad 2 der Dotations⸗Kapitale für das department of issue beregten Staatsschuldscheine zu beschaffen, so geht mein Vorschlag dahin, aus den laut Kabinets-Ordre vom 31. März 1827. bei der Haupt-Verwaltung der Staatsschulden deponirten 8, 500,000 Rthlr., wogegen in gleichem Betrage Kassenanweisungen emittirt worden sind, ferner aus Ueberweisung der bei der General⸗Staatskasse leider untér den Aktivbeständen durch frühere, um die Course der Staats— schuldscheine zu halten, gemachte Börsen-Speculationen und endlich durch Bestände verschiedener Spezialfonds zu fourniren, dagegen aber die laut obenberegtem Gesetze vom 31, März 1827 emittirten Kassen⸗ anweisungen einzuziehen. Ich halte dies um deshalb für nöthig, als dann der Realifationsfond für die Kassenanweisungen, welcher mit 3 Millionen abgesetzt ist, und welchsr sich in den obenerwähnten Be ständen des Schatzes befindet, flüssig gemacht wird, indem, um die Beweglichkeit der laut Gesetz vom 17. Januar 1820 fundirten unver- zinslichen Staatsschuld von 11,242,347 Thlr., und welche in Kassen⸗ anweisungen ihren Ausdruck hat, zu erhalten, es nichts anderen be⸗ dürfen würde, als die Wiederherstellung seiner älteren Bestimmung, wonach in den Steuern Kassenanweisungen zu einem aliquoten Theil einzuzahlen sind. Es wird also, um der Sache näher zu treten, die Bank können — insofern die Staatsregierung die ganze Summe verlangt — Noten bis zum Belauf von 37,560,000 Rthlr. ausfertigen, hiergegen aber würden für die mittelbare Verwendung in Abschlag zu bringen sein: a) die oben erwähnten 8,500,000 Anweisungen und ferner b) die 35 Millien Kassenbestände, welcher die General⸗Staatskasse für ihre laufenden Ausgaben bedarf und für welche sie, wie oben erwähnt, die bei ihr sich befindenden Effekten zu dem Dotationsfond des department of issue hergiebt, um flüssige Geldmittel zu erhalten. Diese 12 Millionen abgezogen summe, werden der Regierung zu ordentlichen Bedürfnisse 25, 509, 000 Rthlr. belassen, wovon
Rhlr. umzutauschende Kassen⸗
von der oben erwähnten Haupt⸗ ihrer Disposition auf die außer⸗ 15 Millio⸗
nen für eventuelle Rüstung und Mobilmachung der Armee abzusetzen sein würden, dagegen 165 Million Thaler aber zur Unterstützung von Provinzial⸗Lombard- oder Diskonto-Kassen zu verwenden sein, wesch? dem momentan bedrückten Handel und Gewerbe, durch Vor⸗ schüsse auf nicht bankfähige Sicherheiten, Unterstützung gewähren und dadurch den Erwerb der Arbeiter sichern sollen:
Ueber das Wie und das Geschäftswesen dieser demnächst in's Leben tretenden Diskontokassen ist hier nicht der Ort weiter zu sprechen, da das Ministerium, wie äußerlich verlautet, mit den des⸗ falligen Instructionsentwürfen bereits beschäftigt ist und solche in diesen Tagen zu erwarten sind.
Dagegen dürfte schließlich noch zweier Momente zu erwähnen sein, nämlich:
1) daß die Realisation kleiner Noten erfahrungsmäßig mit einer Baardotation von 40 Prozent der Emission mehr als hinreichend gesichert, und daß die bestehenden Instructionen für die Hauptbank nicht ge⸗ ändert werden mögen, einmal, damit keine Privatrechte verletzt werden, dann aber auch, damit die Bank ihre bankmäßigen Sicherheiten eben ausschließlich fortfährt, zu diskontiren, und so das extraordinaire Bedürfniß, welches durch den Druck der Zeit und die politischen Ereignisse herbeigeführt ist und in den Diskontokassen seine Hülfe zu suchen hat, sireng von dem gere⸗ gelten Bedürfniß des Handels gesondert bleibt, was indessen feinesweges ausschließt, daß für den Fall, wenn beim Wiederaufleben des Geschäftes der Andrang von guten Dis⸗ konten bei der Bank so groß würde, daß ihre Mittel nicht ausreichen, sie von Staats wegen aus dem Hülfsfond gleich wie die Lombard⸗ und Diskonto⸗Institute unterstützt werden würde.
Ist aber endlich davon die Rede, Staatsschuld durch die vorgeschlagenen so besteht dies in einer schwebenden 10, 5s), 900 Rthlr., welche Summe eben aber nur und ausschließlich zur Unterstützung für Handel und Gewerbe auf Zeit vorschußweise hergegeben und beschafft werden soll, um so die Erwerbsfähigkeit der ganzen Nation zu stützen und zu kräftigen. Eine solche Schuld ist gewiß um so mehr zu rechtfertigen, als sie binnen kurzer Frist von den Privaten wird dem Staate zurückgezahlt werden können, etwaige Ausfälle aber in der eigenen Verzinsung des zinslos beschafften cour sirenden Mittels sich decken werden, die künftigen Vertreter des preu⸗ sischen Volkes aber auch von den im vorigen Jahre zur Doti—⸗ rung von Provinzial⸗Hülfekassen dem Vereinigten Landtage überwie⸗ senen 2,5900, 000 Rthlr., und die noch intakt vorhanden sind, zu ent⸗ nehmen im Stande sein werden, wogegen sich wohl keine Stimme im Lande erheben möchte. ⸗
So wird der zweite und letzte Vereinigte Landtag eben so wenig als der erste dazu beigetragen haben, dem Lande weder neue Lasten und Steuern, noch neue Schulden aufgebürdet zu haben.
Berlin, 12. April 1848. 8 .
in wie weit die preußische Operationen vermehrt wird, unverzinslichen Schuld von
Milde.
Allgemeiner
Oeffentliche Vorladung.
Der Cafetser Martin Feldt aus Lindenruh bei Glo⸗ sst wegen Bankerutts zur Kriminal -Untersuchung hat sich aber der Verantwortung durch
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Bekanntmac lag l ht
n U ng 316 P a .
abwesende Dienstknee
gau gezogen worden,
1 9 0 Carl Wiedemann wird auf Ansuchen selner Ehegartin Friederike, geb, Hilde brand, zu Flemsdoiff bei Schwedt, welche behauptet, von seinem Aufenthalte aller angewandten Mühe un⸗ geachtet keine Nachricht erhalten zu haben, hierdurch aufgefordert, sich binnen drei Monaten, und spätestens in dem auf den 26. August d. J., Vormittags 12 Uhr, im Kammergerichte angesetzten Termine vor
Ver
Entfernung entzogen. Vernehmung auf den g tags um J Uhr, in unserem Geschäftslokal hierselbst, unter der Warnung hiermit öffentlich vorgeladen, bei seinem Ausbleiben mit der Untersuchung und Be⸗ weis-Aufnahme in contumaciam verfahren werden, er
Derselbe wird deshalb zu seiner
14. August 1848, Vormit
daß habhaft wird, vollstreckt werden soll. Fraustadt, den 9. April 1848.
Königl. Glogauer Inquisitoriat.
Anzeiger.
seiner etwanigen Einwendungen gegen Zeugen und Do fumente, wie auch aller sich nicht etwa von selbst erge benden Vertheidigungsgründe, verlustig gehen, demnächst nach Ausmittelung des angeschuldigten Verbrechens auf die gesetzliche Strafe erlannt und das Urtel in sein zu— rückgelassenes Vermögen und sonst, so viel es geschehen kann, sofort, an seiner Person aber, sobald man seiner
B u n g Die in den §§. 33. 49. 78. und 85. des Betriebs- Reglements vom 17. Juli 1846 für Passagiergepäck, Güter, Vieh und Equipagen übernommene Garantie können wir in Gemäßheit der von uns wegen der Rück⸗ versicherung geschlossenen Verträge sortan nur mit der Einschränkung übernehmen, daß wir für diesenigen Schä⸗
dem Kammergerichts-Rath von Nönne zu gestellen und die wegen böslicher Verlassung angestellte Ehescheidungs⸗ lage zu beantworten, widrigenfalls die bösliche Ver lassung für dargethan angenommen und auf Trennung der Ebe erkannt und der ausbleibende Ehegatte für den allein schuldigen Theil erklärt werden wird.
z
der Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft pro 15. April bis 15. Oktober 1848.
den keine Garantie leisten, welche durch bewaffnete Macht durch Kriegs-Ereignisse oder durch unrechtmäßige Ge— walt bei bürgerlichen Unruhen entstehen. Die hierauf sich ergebende Modification der oben allegirten Bestim⸗ mungen des Betriebs-Reglements bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß.
Berlin, den 24. März 1848.
.
nder iich Sen Sarie sach Tffen' ach. IL in der Nichiung von Eiseng ch nach Halle.
Berlin, den 5. April 1848.
J
Das Ehegericht des Königl. Preuß. Kammergerichts. 1184 Nothwendiger Verkauf. I. Personenzug Das im Dt. Croneschen Kreise belegene sreie Allo⸗ . ; dial (Rittergut Schrotz Nr. 352, landschaftlich abgeschätzt auf 31, 199 Thlr. 22 Sgr. 6 Pf., soll Schulden halber
in dem
am 30. Juni 1848, Vormittags nh,
II. Personenzug
III. Güterzug
ab von Erfurt. Ankunft in Halle. ab von Eisenach Ankunft in Halle
ab von Eisenach.
m Ankunft in Eisenach.. 73. * 6 ab von Halle. 77 Uhr Morgens Ankunft in Eisenach . 127 » Mittags
ab von Halle. ühr Mo gens Nachmittags
vor dem Herrn Ober-Landesgerichts Rath Roloff an
hiesiger Gerichtsstelle anstehenden Termine im Wege der IV. Personenzug
Ankunft in Halle ..... ab von Eisenach . . . Ankunft in Halle 85
Ankunft in Eisenach ! 35 d don Sanĩ D Ühr Nachmsttags Abends
Ankunft in Eisenach.. 74 5
nothwendigen Subhastation verkauft werden. J
Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen. V. Personenzug Marienwerder, den 29. November 1847. ö.
4 Uhr Morgens Uhr Morgens Uhr Morgens
5 mr
der Niederschlesisch⸗Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft.
5
)
. n 2 . 5 . K Titerarische Anzeigen. Bei E. Anton in Halle ist erschienen und zu haben
ww . bei E. 3 Mittler in Berlin (Stechbahn
Nachmittags Nachmittags Abends
h Hall 77 Uhr Abends ab von Eisenach ...... 6
Ankunft in Erfurt 10 2 v Ankunft in Weimar 8
(Civil Zenal des Könięl. Ober-Landesgerichts. Di een Fahrdlane nd if Ten vershscdenen Siansoncn der Bahn ausgehängt und find dafelbst Ju haben.
(273 Oeffentliche Bekanntmachung.
Von dem unterzeichneten Vormundschaftsgericht wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Verlags-Buchhandlung des verstorbenen Buchhändlers George Heinrich Wilhelm Ferdinand Dümmler unter der Firma „Ferdinand Dümmlersche Verlags⸗-Buchhand⸗ lung“ am 18. Januar 1848 mit allen den Erben des gedachten Dümmler zustehenden Verlagsrechten, Verlags und Kommissions- Artikeln auf den Buchhändler Herrn Ernst Wilhelm Grube und Doctor philosophia Herrn 36 Darrwitz eigenthümlich übergegangen ist, so wie, 2 4*
aß die Dümmlerschen Erben , .
der Dr. medic. Herr Ferdinand Leberecht Dümmler, .
die verehelichte Frau Gutsbesitzer Brandt, Wilhel⸗ ͤ
mine Caroline, geb. Dümmler, und der minorenne
Ernst Ludwig Dümmler, seit dem genannten Tage aus der verkauften Buchhand⸗ lung ausgeschieden sind. .
Berlin, den 6. März 1848. 2746
Königliches Vormundschaftsgericht. Abtheilung J. k
K 4 Nothwendiger Verkauf. ff Stadtgericht zu Berlin, den 5. April 1848. ö Das dem Kaufmann Carl Johann Philipp Rudolph 1 Ferdinand Ludwig Langefeldt gehörige, in der Alexan-— drinenstraße Nr. 18, früher Feldstraße Nr. 13, belegene, im stadtgerichtlichen Hopothekenbuche von der Louisen⸗ stadt Vol. 18. Nr. 1174. verzeichnete Grundstück, ge⸗ richtlich abgeschätzt zu 16,153 Thlr. 23 Sgr. 6 Pf., soll
315
am 6. November 1848, Vorm. 11 Uhr, ö Magdeburg 6 Uhr Morgens, 12 Uhr Mittags, A Uhr Nachmittags,
an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy⸗ pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.
2 .
Berlin-Potsdam-Magdeburger
yk
Die Direction der Thüringischen Eisenbahn⸗Gesellschaft.
Eisenbahn⸗-Fahrpläne vom 15. April e. ab. Von Berlin nach Cöthen (Halle, Leipzig) 8 n. früh, 1 U. Mitt., 3 Un. Nachm. 57 U. Nachm. bis Wittenberg.
5 U. früh von Wittenberg. 57 U. früh von Wittenberg.
Von, e Von Magdeburg nach Berlin 2 itt, 55 U. früh, 9 U. Vm., 5 U. Ab., 10 U. Ab. 6Uu. früh, 12 4. Mitt., 43 Uu. Nchm., 6 U. Ab. enge m r ga, nach Potsdam:
Von Berlin nach Magdeburg
81 9 2,
53, . 5
to, 12, 2, 33, 5, 7 und 40 Uhr. 74, 10, in Cöthen 6 Minuten, in Magdeburg 7
hn.
Mit dem 135. April. wird unser So mmer⸗ Fahrplan in Kraft tre⸗
ten, wonach die Züge
von Berlin nach
1 g Magdeburg um: n mmmBD5 ; Uhr Morgens, 9 Uhr 6 Vormittags, 3 Uhr Nach-= 2 mittags, 10 Uhr Abends,
nach Berlin um:
75, 10 und 12 Uhr Vormittags, 2,
abgehen werden.
Potsdam, den 12. April 1848. Das
6 Uhr Abends,
, . Uhr
5 y)
Von Cöthen nach Berlin 8ę u. früh, 17 Uu. Nchm., 32 U. Nchm. 75 U. Abends bis Wittenberg.
von Potsdam: . 6. ö ö . 2 35, 9), ö Die Differenz der mittleren Zeit gegen die Berliner beträgt: Minuten
von Berlin nach Potsdam um: „9, 10 und 12 Uhr Vormittags, 2, 10 Uhr Nachmittags und Abends, von Potsdam näch Berlin um: 3 5 7 81 und 10 Uhr Nachmittags und Abends fehlenden Blätter Ost= und Westpreußens, Polens und
Bis zum bewirkten Anschlusse unserer Bahn an die Magdeburg-Leipziger und Magdeburg-Halberstädter im sam. Netze dieser Kaite (von welchen ganz Nord⸗ Magdeburg-⸗Leipziger Bahnhofe werden die auf 6 Uhr : Morgens und 6 Üühr Abends angesetzten Züge von der Friedrichsstadt eine Viertelstunde später abgehen.
rin m
Nr. 3) und Posen:
Pfaff, .
nach seiner Entstehung geh. Preis 15 Sgr.
Geschichte des Pfalzgrafen-Amtes und Bedeutung. gr. 8.
Abends
Von der als llassisch bekannten (bei Schropp C Co. vorräthigen)
Reymannschen topographischen Spezial-Karte von Deutschland
2721 J h im Maßstabe von Lzoodoo der natürlichen Größe,
werden in circa 14 Tagen nachstehende neue Blätter ausgegeben: Sect. 219. Heidelberg. — 220. Rothen⸗ burg. — 221. Ansbach. — 222. Amberg. — 29. Cör⸗ lin. — 31. Rittel. 47. Kulm, — 18. Elbing. — 6. Hela. — Chorzellen. — Ostrolenla. — 62. Schneide⸗ mühl. — 9. Rendsburg. — Rastenburg.! — 18. Grau⸗ denz. — 32. Marienwerder. — 49. Soldau. — 33. Osterode. — Allenburg. — Ortelsburg. — S0. Brzesz. — Goldapp. — 203. Neustadt. — 64. Thorn. — 162. Gießen. — Ferner sind von Sect. 61. 74. 91. 92. 110. neue Bearbeitungen erschienen. In Arbeit sind die noch
8 und 10 Uhr.
nach.
.
Frankreichs. Die Ofsiziere aller deutschen Länder machen wir auf diese rühmlichst bekannte Militairkarte aufmerk-
beutschland fertig ist) sind in allen Landkarten und Buchhandlungen Deutschlands gratis zu haben und werden Bestellungen von denselben angenommen; ein— zelne Blätter kosten 15 Sgr. C. Flemming.
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nland. Berlin. Protololle der Landtags- Verhandlungen über die Kahlen für die deutsche National- Nepräsentation. — Provinz Sach⸗ sen. Bekanntmachung des Ober⸗Präsidenten. .
Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. München. BSeffentlichkeit der Sitzungen der Reichsräthe.! — Gesetz über Verantwort⸗ lichkeit der Minister. — Musterung der Landwehr. — Adresse der Künst ler an König Ludwig. — Königreich Hann ont! . Gesetñz· Abänderun gen. — Freie Stadt Frankfurt. Bericht über die Verhandlungen der XVII.
Oesterreichische Monarchie. nister des Innern. — Preßburg. nd, rin. — Comité's für die Verbesserung des Unterrichts. — Triest. Stimmung daselbst. — Venedig. Mailand und Venedig.
Rußland und Polen. St. Peters burg; Die Cholera.
Frankreich. Paris. Ruhestörungen. — Verhastungen. — zeiliche Erkenntnisse.
Italien. Genug. Rüstungen. Rom. Erklärung über die Jesuiten.
Wien. Kabinetsschreiben an den Mi⸗ Ankunft des Kaisers und der Kaise⸗— Die
Zuchtpoli⸗
Eine französische Flotte erwartet. —
Uichtamtlicher Theil.
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Verhandelt auf dem Königlichen Schlosse zu Berlin am 6. April 18438.
Nachdem an den Landtags Marschall des Königreichs Preußen, Herrn Ober-Burggrafen von Brünneck Excellenz, die Aufgabe ge⸗ lingt war, die Wahl der dem Gesetze vom 3. April d. J. zusolge für die Provinz Preußen zu erwählenden 23 National⸗Vertreter, so wie de⸗ ren Stellbertreter, bei der deutschen National Versammlung zu ver⸗ anlassen, hatte derselbe zu diesem Zwecke die Abgeordneten der Pro vinz zu einer Sitzung für den heutigen Tag, Morgens 9 Uhr, auf gefordert, zu welcher sich auch sämmtliche nach dem Verzeichnisse hier anwesende Herren eingefunden hatten. Zur Erleichterung und Ver einfachung des Wahlgeschäftes hatte der Herr Marschall bereits am gestrigen Tage unter seinem Vorsitze eine Abtheilung gebildet, welche kie von 31 Abgeordneten eingereichten Wahlzettel zusammenstellte und auf Grund derselben eine Kandidaten Liste bildete, welche durch die heute noch eingereichten Wahlzettel vervollstäudigt wurde.
Hierbei erklärten die Abgeordneten von Donimierski, von Kos⸗ sowski, von Kalkstein und von Rautenberg, an den Wahlen keinen Theil nehmen zu wollen, und sprach der Erstgenannte den Wunsch aus: seine zu diesem Zwecke besonders formulirte Erklärung ins Pro tokoll aufzunehmen. .
(Tiese Erklärung der vier Abgeordneten lautet: Nach den be— stehenden Gesetzen vom 5. Juni 1823 und 3. Februar 1847 nur be⸗ rechtigt, über innere Angelegenheiten den Beirath zu ertheilen, über⸗ haupt nur Vertreter und Wahrer ständischer Rechte, hielten sie sich nicht für kompetent, an den Wahlen Theil zu nehmen, vielmehr müßte nach ihrer Ueberzeugung diese für alle Bewohner der Provinz gleich wichtige Handlung nur von den wirklichen Volks⸗Vertretern ausgehen, bie in kurzem zusammentreten werden.)
Die dervollständigte Kandidaten -Liste wurde nunmehr laut ver⸗ lesen, um jedem Mitgliede Gelegenheit zu geben, seine nun zu ferti— genden näheren Vorschläge machen zu können, nachdem in Betreff der Kandidaten, welche nicht anwesend sind, von den Herren Ab⸗ geordneten, welche dieselben genau kennen, näherer Ausschluß gege⸗— ben war.
Die Herren Abgeordneten Schönlein und Panzer waren ersucht,
die von den Anwesenden gefertigten Wahlzettel zu sammeln, und wurden von diesen vierundachtzig zur Eröffnung gebracht, so daß biernach die Zahl der absoluten Majorität, welche die Versammlung für entscheidend gehalten wissen will, sich auf dreiundvierzig heraus⸗ stellt. . Die Herren von Arnim, Röpell und von Platen unterzogen sich dem Geschäfte der definitiven Aufstellung der Wahl -Liste, wurden hierbei aber sehr bald, größerer Beförderung wegen, noch von eini gen Mitgliedern unterstützt und überreichten dann die vollständige Wahl⸗Liste. ;
Die Versammlung erklärte hierbei einstimmig, daß sie jedenfalls den jetzigen Minister des Innern, Herrn von Auerswald Excellenz, zum Verfreter beim deutschen Parlamente gewählt haben würde, wenn nicht die Rücksicht auf seine jetzige Unentbehrlichkeit in seinem hohen Amte dies verboten hätte.
Nach Juhalt der Wahl-Liste waren mit absoluter Majorität so—⸗ gleich als National⸗-Vertreter gewählt:
1) Der Herr Kommerzien⸗Rath Abegg in Danzig, Abg., mit
; 69 Stimmen, 2) Oberst von Auerswald⸗Faulen.. 63 n 3) Ober- Präsident von Auerswald in Königsberg .. ...... 52 4) Landtags⸗Marschall Excellenz ..... 66 5) Landschafts⸗Ra , . . „General von B 7) Landrath von Bardeleben kö Landschafts⸗Dir. Graf zu Dohna⸗ Wesselshöfen .. 7 9) „Masor Fischer, jetzt in Münster . 10) Dr. Grübenau in Danzig 11) Stadtrath Goullon in Königsberg 5 12) Kommerzlen⸗Rath Höne in Danzig 13) Professor Dr. Rosenkranz in Kö nigsberg k 14 Buͤrgermeister Sperling in Könige⸗ berg.... ö Landschafts Rath v. Strachowsky⸗ g, , ge Staats⸗Minister v. Schön Excellenz Rittmeister 4. D. von Saucken⸗ Tarputschen ..... ... .... 65 General = Landschafts ⸗Rath von Saucken⸗ Julien felde. ...... 50 n
Um die Erwählung der noch fehlenden fünf Vertreter herbeizu⸗
führen, beschloß die Versammlung, daß diejenigen Kandidaten, welche
15)
47 16) 48 17)
18)
919 Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.
nun zunächst die meisten Stimmen erhalten, genannt und dann über diese, je nachdem ihre Stimmenzahl war, der Reihe nach durch Auf— stehen und Sitzenbleiben abgestimmt werden solle. Hiernach wurden auf diesem Wege mit sehr großer Majorität gewählt: 19) Der Herr 20) * z 25 * 22)
2
Ober-Bürgermeister Philipps in Elbing, Landrath von Platen⸗Tillau, ; Dr. Kosch in Königsberg, Tribunals-Rath Ulrich in Königsberg, ö „Kriminal-Direktor von Neitschütz in Königsberg. Behufs Erwählung von 23 Stellvertretern wurde nun wiederum die Wahl -Liste verlesen, und bestimmte auch hier die Versammlung, daß durch Aufstehen und Sitzenbleiben abgestimmt, eine genaue Zäh⸗ lung aber jedesmal vorgenommen werden solle, damit je nach der höheren Stimmenzahl die Reihenfolge bestimmt werde, in welcher die Herren Stellvertreter einzutreten haben. Nach dieser Feststellung erfolgte die Wahl, und es wurden zu Stellvertretern erwählt: 1) Herr Justiz⸗Kommissarius Tamnau in Königsberg mit 74 Stimmen, 3 ͤ
. —
* 1
2 Stadtrath Jebens in Danzig mit. . . .. 3 Kreis -Richtér Röpell in Konitz mit 7 4) „ Landschafts Direktor von Hoverbeck⸗ Nickelsdorf mit...... . 5 Stadtgerichts-Direktor Temme in Tilse . l
mit Landschafts⸗ nen mit Justizrath Groddeck in Danzig mit. Gymnasial- Direktor Lehmann in Ma— rienwerder mit. .... ...... .... Abgeordneter Weise in Thorn mit.... Kammergerichts-Assessor von Vegesach in Danzig mit..... ..... . . Zimmermeister Stadelmann in Barthen ,, Landschafts-Rath Sacksen⸗-Karschau mit 5 Ober- Landesgerichts Rath Jarke in Königsberg mit . Rittergutébesitzer von Henning-Plonkot mit Rittergut besitzer Landschafts-Rath von Arnim-Koppers hagen mit Rittergutsbesitzer von Brünneck Jacobau w Dr. Motherby⸗Arusberg mit Justiz-Kommissarius Schwarz in In— sterburg mit Regierungs-Präsident Wallach in Kö⸗ nigsberg mit Kommerzien⸗Rath i,, Hiernach war der W Heinrich, der mit ans gestanden, durch seine bestir Nach erfolgter Vorlesung einigen nicht wesentlichen Bemerkungen, fanden, von der Versammlung genehmigt, vom Abgeordneten Sperling erhobener Protest wegen der beim Wahl⸗ Akte nicht übereinstimmenden Wahlform zum Protokoll genommen werde, welchem Proteste sich auch die Herren Heinrich und Dulk an⸗ schließen. Hierauf erfolgte die Unterzeichnung dieser
Hensche⸗Pogrimmen
Verhandlung.
von Brünneck. von Donimierski. Raddatz. von Kalkstein. Schön. Wehr. Sperling. Weese. Siegfried. von Arnim. von Kall. M. Thiel. Kischke. von Meske. Röpell. Hooff. Selle. Timm. Heid. Wenghöffer. Weise. von Gordon. Henig, Minkley. Kunowski. Rie⸗ bold. Plagemann. Gröben. Schlenther. Pan⸗ nenberg. Graf zu Dohna Wesselshöfen. von Kannewurff. A. von Saucken-Julienfelde. Frhr. von Saucken-Tarputschen. von Platen. Schickert. Stattmiller. Keum. Kunckel. Gleich. Schönlein. Bardeleben. Léfevre. Frentzel⸗Beyme. Wächter. Wessel. Hasenwinkel. Bürger. Pultke. Grune waldt. Will. Abegg. Muhdel. Dulk. Forst= reuter. Schlattel. von Zychlinski. Kunheim. Panzer. Riesen. Thiel. Greger— Reimer. Pie per. Mrongowiuns. Sacksen. Feldt. Heinrich. Hannemann. Schumann. Sperber. Urra. Stobbe. Jachmann. Meyhöffer. Hoverbeck.
2. 11.
Gadegast. Hensche. von Thiel. Pohl.
8. (gez Brämer.
Verhandelt Berlin, den 6. April 1848.
Anwesend: Herr Graf Zech-Burkersrode, Marschall, Graf von der Asseburg-Meisdorf, Graf von der Schulenburg Altenhausen, Landrath von Hanstein, Garke, von Byern, Landrath von Gustedt, n von Münchhausen, von Bodungen, Graf von Helldorff, General⸗Fener⸗Sozietäts Direktor von Helldorff, Landrath, Geheimer Rath von Leipziger, von Stammer, Graf von der Asseburg, von Minnigerode, ‚ Landrath Freiherr von Friesen, Neubauer, Forstrath von Wedell, von Schönberg, von Scheren.
Sonnabend den 15. April.
21) Herr Graf von Gneisenau, 22) Graf von Schulenburg⸗Emden, 23) Landrath von Pfannenberg, 24) 2 Justiz⸗Kommissar Heyer, 25) von Bismark, 26) Landrath von Helldorff, 27) Geheimer Rath Bertram, 28) Rathmann Miller, 29) Bürgermeister Schier, 30) Stadtrath Schwarzbach, 31) y Keferstein, 32) „Magistrats⸗Assessor Lindner, 33) Fabrikant Weiß, 34) Bürgermeister Tölle, 35) Kau mann Coqui, 36) Kayser, 37) Bürgermeister Zeising, Schilling, Schacht, Kaufmann Giese, Bürgermeister Douglas, Kaufmann Uthemann, Bürgermeister Eckardt, Ziegeleibesitzer Schulze, Bürgermeister Kersten, Schulze Petzold, Hanisch, Gule, Becker, Gutsbesitzer Dorenberg, Schmidt, Zachau, Hartmann, Möwes, Lorenz, Vatteroth, Bürgermeister Schneider, v Gier, Schulze Giesler, Gutebesitzer Seltmann, von Schierstädt, von Bülzingslöwen, Graf von der Schulenburg⸗Vitzenburg,
In Folge des Allerhöchsten PropositionsDekretes d. d. Pots- dam, den 3Zten d. M., war der heutige Tag zur Wahl der National⸗ Vertreter bei der deutschen Bundes⸗Versammlung seitens der Provinz Sachsen bestimmt worden. Es hatten sich unter dem Vorsitz
des Provinzial-Landtags⸗ Marschalls, Herrn Grafen Zech kersrode, die vorverzeichneten
Nach behusigem Vortrag des dahin einverstanden:
Daß die Wahl durch Stimmzettel nach absoluter Majorität, jedoch nicht nach den einzelnen Ständen, sondern von der ganzen Ver⸗ sammlung ohne Unterschied der Stände bewirkt werden solle.
Ehe zuͤr Wahl selbst geschritten wurde, erklärten die Abgeordne⸗ ten Giesler und Lorenz, daß sie sich zu der jetzt vorzunehmenden Wahl nicht für kompetent hielten und sich daher dabei nicht betheiligen wür⸗ den, und außerdem übergaben die Abgeordneten Seltmann, Becker und Vatteroth die anliegende schriftliche Erklärung, welche die Voraus⸗ setzungen und Bedingungen, unter welchen sie die Wahl vorzunehmen Willens sind, enthält.
Bei der hierauf erfolgten Wahl, an welcher sich
einundsechzig Mitglieder betheiligten,
M 3 Bur ⸗
Stände der Provinz Sachsen eingefunden. Vorsitzenden war die Versammlung
erhielt
1) der General -Feuer-Sozietäts⸗Direktor Kammerherr von Helldorff zu Bedra, 52 Stimmen, der Dr. Zachariä von Lingenthal zu Groß-Kmelen, 47 men, der Professor Dunker zu Halle, 46 Stimmen, der Dr. Schwetzschke zu Halle, 44 Stimmen, der Oberst von Willisen zu Aschersleben, 44 Stimmen, der Staats Minister Graf Alvensleben zu Errleben, 41 Sti men, der Fabrikant, Ortsschulze Bolze zu men, der Professos Par zu Magdeburg, 35 Stimmen, der Dber-Landesgerichts⸗Justiz⸗KommissariLus, Hofrath Telle—⸗ mann J. zu Naumburg, 33 Stimmen, der Fabrikant Degenkolb zu Eilenburg, 33 Stimmen, der Graf von der Schulenburg⸗Wolffsburg, 32 Stimmen, der Land und Stadtgerichts-Rath Immermann zu Salza, 31 Stimmen.
Bei der darauf folgenden Wahl betheiligten sich fünfundfunfzig Mitglieder
Stim⸗
Salzmünde, 39
Groß⸗
und erhielt: der Stadtrath, 31 Stimmen. Hierauf stimmten zweiundvierzig Mitglieder und erhielt: der Bürgermeister und Justitiar Schier zu Stimmen, und von den hierauf vierundvierzig der Provinzial⸗Landtags⸗Marschall, 39 Stimmen, und der Gutsbesitze Zachau zu Bardeleben, 33 Stimmen, so daß sämmtliche Vorstehende mit absoluter Majorität ge⸗ wählt worden sind.
Geheime Kommerzienrath Wucherer zu Halle,
. . Freiburg, 26
Wählenden Graf Zech⸗Burkersrode,
Man ging hierauf zur
ir Wahl einer entsprechenden Anzahl von Stellvertretern über und wurden von . sechsundvierzig stimmenden Mitgliedern 1) der Graf von Helldorff zu Wolmirstädt, mit 37 Stimmen, 2) der Justiz⸗Kommissar Heyer zu Halberstadt, mit 37 Stimmen, 3) der Dr. Löwe zu Kalbe, mit 34 Stimmen, ) der Oberst Schlüsser zu Magdeburg, mit 33 Stimmen, 5) der Kaufmann Zuckschwerdt zu Magdeburg, mit 33 Stimmen, der Ober⸗Landesgerichts⸗Rath Weißenborn zu Halberstadt, mit 32 Stimmen, der Direktor Niemeier zu Halle, mit 31 Stimmen, der Justizrath Eichapfel zu Weißenfels, mit 27 Stimmen,