Bundestags · Gesa Promemoria verlie
Versammlung angeordnet, ihren ertheilt hätten. Das Lepelsche
rt habe.
tung, seit dessen eigenes Ministerium ihn bes ae ni, en amm . . ; ; gar nicht berücksichti- gebrauch im Grunde nichts Anderes, * 2 — d, we dies ane Entwurf der Vertrauensmaänner
eine theilweise Empfehlung des Alten st ick T asse be
ungswerih sei. Außerdem dürfe es nich
1 gerade durch den Verfassungs⸗
ervorgerufen sei. ö ] 3 chott iet sich unter Bezugnahme auf Heckscher dem gommissions · Antrage . . Buhl spricht vie ern sein werde, künftig ähnl
beste Präfervatio gegen das . e. . Für besonde s gefährlich h
ac ener , den, delle fiche fr
stů sse. was es wolle, ; y 2 elebrlgen sci er mit dem, was Simon gesagt,
Lid Größe der Gefahren, die vom Auslande drohten, seien beste Bindungsmittel und Blum findet in dem wartete willkommene übrigens, fährt er sort, zur Last legen wollte, falle. So lange die alte
den ,. zur gutfindenden Kenninißnahme mitzuthei
sonen der Gesandten seien darauf ohne auch dann ein neue wieder ein Aktenstück den Regierungen mitgetheilt habe.
jedenfalls i
NRothwendigkeit einer solchen Vertretung einsehe, so sei es doch nicht zu billigen, daß dieselbe durch heimliche Umtriebe erwirkt werden solle. Wolle man den Bund mit einem Tiger vergleichen, wie Wedemeyer dies gethan
habe, so sei er nach der Ansicht des Redners wenigstens ein
der jedoch troßz seines Alters nicht von den altgewohnten Sprüngen ab—
lassen könne. Diesem Tiger müsse und werde auch der
Blickes ins Auge sehen, damit durch die Reaction keine Errungenschast der Er unterstütze den Kommissions- Antrag
Revolution wieder verloren gehe. mit den Motiven.
Lehne. Der Minister Gagern habe bereits am 9ten Stände ⸗Kammer erklärt, daß die hessische Regierung die sammlung als eine konstituirende anerkenne. Er habe desh gezweifelt, daß Gagern wie dies in dem verlesenen Schreiben geschehen sei.
selbe nicht gegen den hessischen Gesandten, sondern gegen de
desbeschluß gerichtet sei. Aus dem Protokoll, zusammenge er n he; vom Sten d. Mts, ergebe sich deutlich ein reactionaires Ge— lüst. Der Beschluß vom Sten d. Mis. sei zugleich ein Beweis von Undank gegen den Ausschuß, durch dessen Hülfe der Bundestag erst rehabilitirt sei. Erst
jetz, da der Bund sich sicher glaube, habe er es gewagt, sei heben. selbst seien nicht mehr zu fürchten.
Freuden th eil. Der Ausschuß, als Wächter der Freiheit Deutsch⸗ lands, könne nicht gleichgültig sein bei dem Protokoll, durch welches der Bundestag den kaum beschwichtigien Sturm wieder heraufbeschworen habe.
Er unterstütze deshalb den Kommissions-Antrag, namentli rufung auf die öffentliche Meinung. trauensvotum gegen den Urheber des Protokolls und die hessischen Gesandten aus dem Bundestag zu beantragen, Schreiben Gagern's sei dieser Antrag überflüssig geworden.
⸗ Hergenhahn warnt vor Uebertreibungen der Gefahr der Reaction. Es liege nur ein Promemoria eines einzelnen Gesandten vor, welcher von
seiner eigenen Regierung desgoouirt sei. Bedauernswerth daß der Bundestag dieses Attenstück nicht zurückgewiesen
Bundestag sei ja, wie bemerkt worden, nur ein zahnloser Tiger. von der Auffassungs- und Genehmigungsweise des Ausschusses vor— Der Aussfchuß dürfe sich nicht allarmiren lassen und nur entschie gezeichnet sind,
den den Dualismus von Regierung und Volk zurüczumweis nur Ein gemeinschaftliches Interesse für Beide gebe.
genschaft; er seinerseits werde Alles thun, dieser Ueberzeug verschaffen, und werde in das Privatleben zurücktreten, wen Nassau nicht gelingen sollte. Rüder. Aufruf richten, dagegen sei eine Aufforderung an die kor sammlung nothwendig.
Bekanntmachungen.
338 J Der abwesende Stadt- Wundarzt und Geburtshelfer Friedrich Hesse wird auf Ansuchen seiner Ehegattin Ma— rianne Henriette Wilhelmine, geb. Mohr, welche behaup- tet, von seinem Aufenthalte aller angewandten Mühe ungeachtet keine Nachricht erhalten zu haben, hierdurch aufgefordert, sich binnen drei Monaten, und spätestens in dem auf, den 4. Novem ber d. J., Vormittags 10 uhr, im Kammergerichte angesetzien Termine vor dem Kammergerichts-Nath Harrassowitz zu gestellen und . wegen böslicher Verlassung angestellte Ehescheidungs⸗ 6 zu beantworten, widrigenfalls die bösliche Ver— s. * Hir d ageihan angenommen und auf Trennung irt . unt Und der ausbleibende Ehegatte für den ein schuldigen Theil erklärt werden wird. 2 den 15. März 1848. as Ehegericht des Königl. Preuß. Kammergerichts.
1337 Betkanntma ö ung. 61 at i des ö — Burk Burchardt 6 ; 4 . soll das Rittergut Vosenz, ein v. Podewils⸗ — he 2 zur nothwendigen Subhastation gestellt wer⸗ en. Dieser muß die Propocation der Agnaten vor— aufgehen. Es werden daher alle ene n des . sh n ri ö n f denselben nan enn; * 8 0 1 Kr j ä lenburg, des Hans r le wii . 5 n. 6j . v. Podewilt c) Carl August Friedrich v. Podewils,“ d Ernst Peter auf . ö. , . d) Otto Friedrich Graf v. Podewils, Otto Friedrichs
6 st A ) Eurt Ernst Adrian Heinrich v. Podewils gere. Raths Franz ö ahh Sohn a . auptmann hei dem Gräslich 8. Waren libensch en Infanterie Negiment zu Liegnitz, h () Ernnst Christian Friedrich Albrecht von Podewils Lieutenant bei, den v. Prillwitzschen Dragonern, ö,. auf Woitzel bei Labes. z ) Georg Friedrich Richard v. Podewils, früher Lien⸗= tenant im Infanterie⸗Regiment v. Steinwehr, h) . Ernst Julius Eduard v. Podewils, des ieutenants Carl Georg Adolph Felix Sohn, ) Edwin Carl Friedrich Bogislav v, Podewils, Sohn des Württembergischen Majors Carl August Wil⸗— helm, angeblich zu Stuttgart,
k) der Rittmeister v. Podewils auf Penken bei Creuz- burg und Pr. Eplau in Ostpreußen, H der Eduard Wilhelm Heinrich v. Podewils, an
fend in Creuzburg, so wie die Agnaten aller sonstigen Geschlechter, welche
ndten leine Instructionen re nun aber alle Bedeu⸗
daß die heutige Verhandlung das
alte er das vorliegende Akten⸗ daß das deutsche Volk so daß folche Aftenstücke bedeutungslos bleiben
die beste Stütze der konstit. Versammlung.
Schreiben des Ministers Gagern eine nicht er— uUnterstützung des Kommissions Antrags. Man würde Unrecht thun, wenn man den Bundestagsgesandten was dem Institute des Bundestags selbst zur Last Bundesgkte bestehe, werde der Bundestag immer in den Fall koinmen können. sich solche Promemoria vorlesen zu lassen und
Einfluß. Ein Jesuitenkloster bleibe Jesuitenkloster, wenn alte Brüder daraus entfernt würden, treten. Zu bedauern sei es, daß der Bundestag ein solches Die Regierungen würden in der National-Versammlung vertreten sein, aber wenn man die
sich so über seinen Gesandten aussprechen werde, i ; Diese Erklärung des Ministers mache jedoch den Kommissions-Antrag nicht überflüssig, da der=
Diese Reaction sei die beste Freundin der Anarchie; die Wühler
Er habe beabsichtigt,
. ; Inte Er erkläre dies nicht nur als Mitglied des Ausschusses, sondern zugleich in seiner amtlichen Ei—
t gelingen s Er unterstützte übrigens den Antrag von Die öffentliche Meinung werde über das Aktenstüch auch ohne
108
Wächter erklärt c mit Hergenhahn einverstanden. Ueber den Antrag, die Angelegenheit dem öffentlichen Urtheile des Volks zu unterwer= fen, bemerkt er, daß ja Alles, was vom Bundestage, was überhaupt in Deutschland geschehe, diesem lrtheile unterliege und durch Veröffentlichung unseres stenographischen Protololls dieses Urtheil im vorliegenden Falle be— sonders ermöglicht werde. Eine besondere Appellation an dieses Urtheil aber könnte leicht mißdeutet und irrig aufgefaßt werden.
491 Da von verschiedenen Seiten der Ruf nach Abstimmung laut wird, beschließt die Versammlung, nur noch diejenigen Redner zu hören, welche selbstständige Anträge zu glen haben. *
Demgemäß erklärt Biedermann, daß es darauf ankomme, zu wissen, wie die Regierungen über die Sache denken, damit die konstituirende Ver⸗ sammlung wisse, wie sie denselben gegenüberstehe. Eine Verwahrung zu Protokoll zu geben, sei wirkungslos. Er stelle deswegen den folgenden Antrag: . ᷣ Im Hinblick auf das vorliegende Separat Protokoll und die darin ent⸗
haltenen ungerechtfertigten und Besorgniß erregenden Ansichten; .
im Hinblick ferner auf ähnliche bedenkliche Aeußerungen, die von ein— zelnen Regierungen in neuester Zeit ausgegangen sind,
beschließt der Ausschuß;
den Bundestag anzugehen, daß er sofort die Regierungen veranlaßt: schleunigst und öffentlich eine gleich bestimmte und befriedigende Erklärung in Betreff ihrer Stellung zur konstituirenden National- Versammlung ab⸗ zugeben, wie solche von dem Großherzoglich hessischen Minister-Präsiden— ten abgegeben, resp. für seine Regierung in Aussicht gestellt ist.
Der Antrag wird nicht unterstüͤtzt. — .
Schuselka beantragt hierauf den Zusatz zu dem Kommissions - An- trag, daß alle Gesandte, welche dem Bundesbeschluß vom ten d. M. bei= gestimmt hätten, sofort aus der Bundes ⸗Versammlung zu entfernen seien. Auch dieser Antrag wird, da er nur von einem Mitgliede unterstützt wird, wegfällig.
Wedemeyer zieht nunmehr seinen Antrag auf Tagesordnung zurück,
Außerdem heiße
zufügen:
s Ausführung
iche Promemo⸗
einverstanden. außerdem das
len. Die Per-
desgleichen Jacoby den seinen; Wippermann schließt sich dem Antrage zahnloser Tiger, von Rüder an und verzichtet auf die Abstimmung über seinen eigenen Antrag.
Nach einer kurzen Diskussion über die Fragestellung, an welcher sich außer dem Präsidenten Wächter, Schwarzenberg, Venedey, Her— genhahn, Heckscher, Ab egg und Blum betheiligen, bringt der Präsi⸗ dent zuerst den Kommissions-Anirag mit den Motiven im Ganzen zur Ab— stimmung.
Derselbe wird mit 19 gegen 15 Stimmen angenommen,.
Rüder zieht seinen Antrag auf Ueberweisung der Sache an die kon— stituirende Versammlung zurück, Simon nimmt denselben jedoch wieder auf, und es wird beschlossen:
„die Beurtheilung des vorliegenden Vortrags und des Beschlusses der Bundes-Versammlung vom ten d. M., so wie die deshalb etwa zu er— greifenden Maßregeln, der konstituirenden Versammlung zu überweisen.“
Kol b's Antrag wird, nachdem von Briegleb, Schleiden, Hech— scher, Hergenhahn und Spatz darüber gesprochen, ob die Motive mit zur Abstimmüng zu bringen seien, zuerst, daun ohne Motive zur Abstim— mung gebracht und beidemal abgelehnt.
Nunmehr schreitet der Ausschuß zur Verhandlung des Abeggschen An—= trags, betreffend die Zurückweisung der im Bundesbeschlusse vom Sten d. M. enthaltenen Angriffe.
Heckscher vermißt an dem Kommissions-Antrag, daß demselben kein Motiv, hervorgegangen aus dem Separat-Protokoll vom aten d. M., hin— zugefügt sei, und beantragt demgemäß folgende Zusätze
a) zu den Motiven: in Erwägung endlich, daß in dem der Bundes ⸗Versammlung in ihrer Sitzung vom 4. Mai mitgetheilten, von ihr unter Bezugnahme ) gef auf den Bundesbeschluß vom 3. Mai wegen Anordnung einer Bun- Dasselbe wird der des-Central-Behörde, zur gutfindenden Kenntnißnahme den Regie⸗ rungen eingesandten Promemorig, die Natur und der Wirkungskreis solcher Erckutivgewalt in den allerwesentlichsten Punkten abweichend
Ausschuß festen ö Sitzung vom
d. Mis. in der National ⸗Ver⸗ alb nicht daran
n ganzen Bun⸗ halten mit dem
ligt ist,
n Haupt zu er— dürfte,
ch auch die Be⸗ auch ein Miß⸗ Entfernung des aber durch das
sei es freilich, habe, aber der
kb) zu dem Antrage: der Ausschuß gleichzeitig . ö und unter entschiedener Verwahrung gegen alle diejenigen Konse⸗ quenzen, welche aus der gedachten Erwiederung in der Folge her zuleiten die Bundes-Versammlung sich veranlaßt sehen dürfte,
nunmehr seinen, angetragenermaßen von der Bundes ⸗Versammlung nicht adoptirten Vorschlag wegen Bildung einer Bundes Exeluts— gewalt zurückziehen und sich von jeder, auch nur gutheißenden Mit wirkung zur Herstellung der vom Bundestage den Regierungen vor— geschlagenen Exekutivgewalt definitiv lossagen müsse.
en, da es jetzt
ung Geltung zu n ihm dies in
istituirende Ver
Bekanntmachung.
Der auf den 7. Oktober 1818 angesetzte Termin zum Verkauf des der Ehefrau des Kaufmanns Bandow, Philippine geborene Straub, gehörigen, hierselbst in der
an dem im Schlaweschen Kreise belegenen Lehngute 13951 Bosens eiwanige Lehns-Ansprüche haben, aufgefordert, innerhalb sechs Monaten, und längstens in dem perem— torischen Termine,
den 3. November d. J., Vorm. 11 Uhr, vor dem Deputirten, dem Ober-Landesgerichts-Assessor Nothe, allhier im Ober-Landesgerichts Kollegienhause persönlich oder durch gesetzmäßige, mit gehöriger Infor⸗ mation und Vollmacht versehene Bevollmächtigte, wozu ihnen die Justizräthe Naumann, Teßmar, Hildebrand und Villnow und die Justiz-Kommissarien Lorenz und Eckardt vorgeschlagen werden, zu erscheinen und die ihnen an dem vorgenannten Lehngute und dessen Per⸗ ninenzien etwa zustehenden Lehnrechte auszuüben, auch in diesem Fall die zur Begründung derselben erforderlichen Beweismittel urschriftlich beizubringen, mit den sich etwa meldenden übrigen Agnaten zu verhandeln und hier= nächst rechtliches Erkenntniß, bei ihrem Ausbleiben in dem gedachten Termine aber zu gewärtigen, daß sie sämmlilich und alle ihre etwanigen männlichen lehnsfä⸗ higen Descendenten mit sämmtlichen an dem genannten Lehngute und dessen Pertinenzien ihnen etwa zustehen⸗ den Lehnrechten, namentlich mit dem beneficio taxae, jure protimiseos, jure reluendi vel revocandi, oder wie sit sonst Namen haben mögen, werden präkludirt, ihnen dieserhalb ein ewiges Siillschweigen wird aufer= legt und das gedachte Gut nebst Pertinenzien für ein Allodium wird erklärt werden.
Zugleich werden alle sonstigen unbekannten Real⸗ Prätendenten sub poena pra clusi vorgeladen.
Bemerkt wird, daß der jetzige Besitzer das Gut laut gerichtlichen Vertrages vom 16. September 1812 für 12,900 Thlr. erworben hat.
Cöslin, den 25. Februar 1818.
Königl. Ober Landesgericht.
Wilhelmsstraße Nr. S5 belegenen und im Hypothelen⸗ buche der Friedrichsstadt Vol. 10. Nr. 074. verzeichneten Grundstücks nebst Zubehör wird hierdurch aufgehoben. Berlin, den 11. Mai 1848. . . Königl. Stadtgericht hiesiger Residenz, Abtheilung für Kredit-, Subhastations- und Nachlaß⸗Sachen.
48 l Git at ip n, Wider den am 15. April v. J. von hier entwichenen jüdischen Kaufmann Isaac Samuel Tobias, dessen Auf⸗ enthalt bisher nicht zu ermitteln gewesen und über des⸗ sen zurückgelassenes Vermögen beim hiesigen Königlichen Stadtgerichte der Konkurs schwebt, haben wir wegen betrüglichen Bankerotts die Kriminal-Untersuchung fest⸗ gesetzt. Es wird daher der genannte Isage Samuel Tobias hierdurch edictaliter aufgefordert, sich in dem zu seiner Verantwortung auf den 11. A ug ust e., Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäfts⸗Lolale vor dem Herrn Kriminal -Nichter Keber anberaumten Termine perfönlich zu gestellen und der weiteren Ver⸗ handlung in der Sache gewärtig zu sein. Sollte der Vorgeladene ausbleiben, so wird wider denselben nicht nur mit ver Untersuchüng und Beweis-Aufnahme in contumnraciam verfahren, sondern er auch seiner etwa nigen Einwendungen gegen Zeugen und Dokumente, wie auch aller sich nicht etwa von selbst ergebenden Vertheidigungsgründe, verlustig. Nach Ausmittelung des angeschuldigten Verbrechens wird wider den z. To- bias auf die gesetzliche Strafe erkannt und das urtheil in sein zurückgelassenes Vermögen und sonst, so viel es
eschehen kann, sofort, an seiner Person aber, sobald man . habhaft wird, vollstreckt werden.
Urkundlich unter Siegel und Unterschrift.
Königsberg, den 12. Januar 1848.
J
1 8. Königl. Preuß. Inquisitoriat.
Erster Senat.
lz23] Gerichtliche Vorladung.
Alle diejenigen, welche an die Verlassenschaft des am V. 8. tember 1817 verstorbenen Gutsbesitzers Adolph i 3 Melms zu Steinfeld aus irgend einem Grunde . h , , und Forderungen zu haben vermei⸗ . * en behuss Richtigstellung dieses Nachlasses, Wu den Antrag der Vormünder, hiermit geladen, solche . der 9 Termine: .
und 20. Mai oder am 9. i n . 11 Uhr, vor dem Königl. . st e⸗ zie anzumelden und zu beglaubigem, bei n . der am 23. Juni e. Vormitiags 16 ühr, zu erkenn ui Präklusion und aufzuerlegenden win * . 6
Datum Greifswald, den 22. März 6 Uischweigens.
Königl. Preuß. Hofgericht von PorVrauWuW. 1633 lerer Rene.
34s u] 1. ö. Neue Berliner l lagel - Asse-
kuranz - Gesellschaft.
Dieselbe fährt sort, die Versicherung der Kell früchte gegen Hagelschaden zu einer festen Prä- mie, wobei durehaus keine Nach ahlung srtatrfinden kann, zu übernehmen. Sie ersetzt den Verlust dureh Hagelschlag, der den bei ihr Ver-
sicherten trisst, gleieh nach erfolgter Fest-
sten d. M. nach dem Antrage des wi r schlossent Erwiederung auf die Mittheilung des Funßziger-Aus schusses über den in dessen Sitzung vom dten d. M. wegen der exekuti⸗ ven Bundesgewalt gefaßten Beschluß in kein er und daß er gleichzeitig unter entschiedener Verwahrung gegen alle diejenigen Konsequenzen, der Folge herzule
Die Sitzung r auf Montag den 1
sten die Bundes-Versammlung sich
Die Kommission mit Ausnahme von Schwarzenberg erklärt sich mit dessen Zusätzen einverstanden. Murschel beantragt in den Moliven des ommissions Antrages hin= ter dem Worte „Volls-Souverainetät“ hinzuzufügen: „welcher auch die Bundes Versammlung im eigenen Interesse bis zu ihrem Beschlusse vom 8. Mai willsährig Rechnung zu tragen schien.“ Mappes beantragt ferner, dem Antrag der Kommission hinzu—
am wenigsten aber die einseitig geschehene wesentliche Abänderung eines von beiderseitigen Kommissarien vereinbarten Beschluß-⸗Entwurfes, zieht diesen Antrag jedoch auf Heckscher's Bemerkung, daß dies schon in den Motiven enthalten sei, wieder zurück. Nunmehr ergreist Heckscher wieder das Wort, bezieht sich im Wesent⸗ lichen auf die Motive des Kommissions-Antrags und weist den persönlichen Angriff des Bundestages gegen ihn selbst mit dem Bemerken zurück, daß er niemals dem Bundestag zu nahe getreten, nur den dornenvollen Pfad zwischen Anarchie und Neaction gewandelt sei. Mit einem schwachen Feinde möge er übrigens nicht kämpfen, und überlasse er das Urtheil über diesen Angriff der öffentlichen Meinung.
Alle anderen Mitglieder verzichten auf das Wort, und man schreitet zur Abstimmung über den Kommissions-Antrag mit den Zusätzen von Heck— scher und Murschel. Derselbe wird in folgender Fassung angenommen.
Unter Bezugnahme auf das Schreiben des Funßziger-Ausschusses an
die Bundes Versammlung vom 5. Mai und in Erwägung, daß die Bun des Versammlung den Beschluß wegen der erekutiven Bundesgewalt nicht selbstständig zu fassen hatte, nachdem die Verhandlungen der von dem Bundestage, den Vertrauensmännern und dem Funßziger⸗Ausschusse nie dergesetzten gemeinsamen Kommission über diese Angelegenheit geschlossen waren, die Aenderung eines solchen Uebereinkommens vielmehr nur ge meinfam erfolgen konnte; in Erwägung ferner, daß der Bundestag in seiner Erklärung vom Sten von einer unrichtigen hältnisses zu dem Funsziger⸗Ausschusse ausgegangen, indem er es ver— fannt, wie der Funsziger⸗-Ausschuß sich, auf die Volks -Souverainetät, welcher auch die Bundes-Versammlung im eigenen Interesse bis zu ihrem Beschlusse vom 8. Mai willfährig Rechnung zu tragen schien, stützt;
Auffassung seines Ver⸗
8
in' Erwägung endlich, daß in dem der Bundes-Versammlung in ihrer d. Mai mitgetheilten, von ihr, unter Bezugnahme auf den Bundeß-Beschluß vom 3. Mai wegen Anordnung einer Bundes-Central Behörde, zur gutfindenden Kenntnißnahme den Regierungen eingesandten Promemoria, die Natur und der Wirkungskreis solcher Exekutivgewalt in den wesentlichsten Punkten, abweichend von der Auffassungs⸗ migungsweise des Funfziger-Ausschusses, vorgezeichnet sind, erklärt der Ausschuß zu Protokoll:
Daß die von der Bundes-Versammlung in ihrer 49sten Sitzung vom
und Geneh⸗
irtlenibergischen Gesandten be=
Weise gerechtfer
welche aus der gedachten Erwiederung in veranlaßt sehen
nunmehr seinen angetragenermaßen von der Bundes- Versammlung nicht adoptirten Vorschlag wegen Bildung einer Bundes- Exekutiv Gewalt zurückziehen und sich von jeder :
wirkung zur Herstellung der von dem Bundestage den Regierungen
auch nur gutheißenden Mit-
vorgeschlagenen Exekutivgewalt desiniliv lossagen müsse. Der Präsident meldet als während der Sitzung eingegangen ein Schrei ben des Herrn von Fenneberg zu Kassel, ; : t an, welchem ein Exemplar der Schrift: „Allgemeiner Prospeltus für das ammte Sparkassen Versicherungswesen, Weimar 1848“, angeschlossen ist. Arbeiter⸗Kommission überwiesen. vird um 2 Uhr geschlossen. Die nächste Sitzung wird 5. Mai, Vormittags 9 Uhr, anberaumt und die Arbeiter⸗ Frage auf die Tagesordnung gesetzt.
betreffend die Arbeiterfrage,
Zur Beurkundung: Schleiden, Schriftführer.
Bei Verlesung des vorstehenden Protokolls bemerken Reh und Wies— ner, daß sie für den Kommissions-A Antrag mit dessen Motiven, Schwar zenberg und Briegleb, — ten sprechen wollen, wenn nicht auf Abstimmung gedrungen wäre.
daß sie für das Rüdersche Amendement hät
Zur Beurkundung:
Rü der. — ö stellung baar. Der Sicheringssonds, mit welchem die Gesellschaft in diesem Jahre für ihre Verbind
lichkeiten hastet, hestelit aus dem vollstündigen Stan kapital von 500, 000 Thlr., noch die einzu nelimenden Prämien kommen.
Die ersorderlichen Antrags kEormulare, 80 wie P 691 sassungs-Urkunden, sind in dem Haupt-Büreau, am Kupergra ben No. 7, so wie bei den betreslen den Agenten, welche in den Provinzial-Blättern be kannt gemacht worden, zu hahen.
Berlin, den 20. Mai 1818.
.
der neuen Berliner Hagel SSckuranz- Gesellschaft
Vorn
,.
— —
349 mn, , K. K. priv. und für Preußen konzessionirter * R 9 8 X. 6 * Adriat. Versicherungs-Verein (Riunione Adriatica di Sicurtà) n Tri est. J Laut einer unterm 10ten d. M. von der Ditection dieser Gesellschaft bei dem Königl. Preußischen Konsu⸗ late in Triest abgegebenen Erklärung, daß sie die dem Herrn Carl Drabitius als Vertreter ihrer hiesigen General -Agentschaft gegebene Vollmacht förmlich wider⸗ rufe und annullire, worüber das Original- Protokoll des Königl. Preußischen Konsulats in Triest bei hiesigen Herren Anhalt Wagen er niedergelegt ist, so hat nun Herr Earl Drabitius aufgehört, in seiner bis herigen Eigenschaft als General -Agent zu. fungiren, und wird dies hiermit zur Kenntniß des Publikums gebracht. Der Unterzeichnete hat mit Beziehung auf das Vor stehende noch bekannt zu machen, daß er, von der Di— rection zur Interinal Administration der hiesigen, früher durch Herrn Carl Drabitius vertretenen Genexal— Agentschaft beauftragt wurde, weshalb laut allgemeiner und spezieller Vollmacht, welche im Originale bei Derren Anhalt Cc Wagener liegt, er allein befähigt ist, die zu Gunsten der General⸗Agenschaft ausstehenden Gel⸗ der einzuheben und überhaupt alle jene Functionen zu bern nene e de zur Verwaltung der sie betreffenden Geschäfte gehören. ö Hahn, 8 15. Mai 1848. F. Schweitzer, Bevollmächtigter der K. K. priv. Riunione Alsriatica di Sicurt?. Hotel Happoldt 9.
— ——
Das Abonnement beträgt: 2 Rthlr. für * Jahr. , nr.
8 Rthlr.
1
in allen Theilen der Monarchie ohne Preis⸗Erhöhung.
Bei einzelnen Nummern wird
der Bogen mit 25 Sgr. berechnet.
Preußischer
Staats- Anzeiger.
M 290.
—
——
Berlin, Montag den 22. Mai
Alle Post⸗Anstalten des In⸗ und Auslandes nehmen Bestellung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition des Preuß. Staats⸗ Anzeigers: Behren⸗Straße Ur. 57.
1848.
Um mehrfachen Anfragen zu begegnen, wiederholen wir unsere frühere Anzeige, daß der Preußische Staats Anzeiger die Verl Versamm 9 ?. ö * 2 * . ꝛ— R ; ; ; e P 1 Verhand Versammlung so schnell wie möglich vollständig mittheilen wird. Um dabei den auf bequemeren Gebrauch gerichteten W
. gerichteten W
Die Ginrichti n urn, i ies Ter 5 z die Einrichtung getroffen worden, daß diese Verhandlungen als besondere Beilage des Staats⸗Anzei gers ; ünzelgers
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sollen. Eine Erhöhung des Abo
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. K . ' . — . . 8 . * . Der Abonnements-Preis beträgt für die zwei Monate des laufenden Vierteljahres 1 Thlr. 10 Sgr
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Amtlicher
Bundes⸗Angelegenheiten. des -⸗Versammlung an die deutsche National-Versammlung. der National ⸗Versammlung.
wählt.
— — — M * E reeeeeee...;........;./;
kungen der preußischen National⸗
ünschen vieler verehrlichen Abonnenten zu entsprechen, ist
in hoch Quart-Form , -. .
. 2 Format mit eigener fortlaufender Paginirt e d
— ; ö l ö. ͤ ing gegeben werden
nnements-Preises sindet deshalb eben so wenig statt, als besondere Abonnements auf diese Beil llei ; . ; se Beilage allein
angenommen werden können.
nn g Deutschlan d.
Theil.
Frankfurt a. M.
Schreiben der Bun— — Eröffnung
Herr von Gagern zum Präsidenten er—
. se M oryrIJ 5 2 1 66 . Preußen. Berlin. Auszug aus dem Ministerial-Blatte für die
innere Verwaltung.
Swinemünde.
das Auslaufen englischer Schiffe.
Oesterreich.
Rathes.
Baner .
Bayern. München. Kammer-Velhandlungen.
Sachsen. ; tags. — Wahl des Präsidenten.
Baden. K Nassau.
Hamburg.
Wi es ba Sch leswig⸗Holste dänische S Hafenbauten. Lauenburg. an die provisorische Regierung in Rend Frankfurt. —
Ausschusses
Wien
Erlasse des Kriegs⸗-Ministers und
Verlängerung des Termins für
es Minister⸗
Heerschau.
Dresden. Vorberei 33 ; ⸗ ; Dresden. Vorbereitende Sitzung des außerordentlichen Land⸗
arlsruhe.
den
1 in. Rendsburg.
ch fe, Kolding.
Lauenburg.
1
Hamburg.
Ankunft des Prinzen Friedrich. Einberufung der Landstände. —
Jagdgesetz.
Aufhebung des Embar f . mbargo auf d 5 ; M s ñ ĩ s ö Matrosen nach Kiel. — Hu sum. broclamation des Generals von Wrangel. Schtꝛiben der lauenburgischen Regierung ü . Ssburg. ̃ ran nnr M. Rede ved Pr Funfzi Frankfurt a. M. Rede des Präsidenten des Funfziger⸗
1 Ansprache des Marine-Comité's. Ausland
*
8 Bene dig, Comite der öffentlichen Aufscht. Frankreich. Rational-PVersammlung. Erklärungen über die Vor⸗
gänge in der Polizei ⸗ Präfektur. — Ann n Caussidisre's Entlas— ,,, k Annahme von Caussidisre's Entlas— Ings- Gesuch. — Bestätigung und Annullirung von Wahlen. — De-
krete gegen bewaffnete Veifanmlungen und gegen die Familie Ludwig
95 J * Philipp's.
zional⸗Versammlung.
Die V
— Bestimmungen über die
Vermischtes.
London.
3, Stellung der Regierung zur Na— rsa Kredit⸗Forderungen für öffentli Arbei — Verfassungs⸗-Kommission. — per re .
geschobenen Fest. — . Großbritanien und Irland.
Vorbereitungen zu dem auf⸗
Hofnachrichten. — Par—
ents⸗Ver vlunagen ? 9 9M nf ? lament thandlungen: Antrag gegen den Aufwand der Hochkirche von
England zurückgenommen; Interpellationen. —
blin. Sir Charles Napier. — Niederlande. Aus dem Haag. Spanien.
vany; Fina
Haändels⸗
Beilage.
/
Die Angeklagten in Du—
Bekanntmachung. Ernennung.
Madrid. Gerüchte von neuen Verschwörungen gegen Nar—
8 38oIllos * Mor . zielles; Vermischtes.
und Börsen⸗Nachrichten.
Amtlicher
Theil
Nachstehend werden die Ergebnisse der weiter angezeigten Wah— len zur preußischen National-Versammlung mitgetheilt:
Wahlkre 18:
Stadtkreis Breslau.
Landkr. Bres⸗
lau. Brieg.
Frankenstein. ;
Guhrau.
H 7 b el = schwerdt. Militsch.
Münsterberg.
Namslau. Neumarkt. Nimptsch. Oels. Ohlau.
Reichenbach.
Provinz Schles
Regierungs⸗Bezirk Br Abgeordnete: Schriftsetzer Brill. Dr. Elsner in Breslau.
Graf Reichenbach aus
Waltorf. Kaufmann Milde in Bres⸗— lau.
Gerichtsrath Müller in Brieg.
Erbscholtiseibesitzer aus Reichenau.
Oberkaplan Haußmann aus Glatz.
Schulze Dittrich aus Roschwitz.
Gerichtsscholz in Osten.
Pfarrer Heisig in Kün⸗ zendorf.
Erbscholtiseibesitzer Tietze zu Dohrtowitz.
Kandidat der Theologie Pape aus Reichenbach.
Pastor Joebe zu Nams⸗ lau.
Buchbindermeister Hiller zu Neumarkt.
Lehrer Igel in Prauß.
Ebel
Eichner
Rektor Mätze in Bern⸗ stadt.
Just. Kommiss. Dierschke in Ohlau.
Justiz — Kommissar von Damnitz in Reichen⸗ bach.
ien. eslau. Stellvertreter: Dr. Stein in Breslau. Professor Nees v. Esen⸗ beck. Stadtger. Rath Pflücker.
Müller Nocht aus Rom⸗ berg.
Inspektor Schmidt aus Michelau.
Kaufmann Tschörneraus Frankenstein.
Gerichtsmann Kornetzky in Zachen. Haupt⸗Zollamts-Rendant Oertel in Mittelwalde. Pastor primarius Wen⸗ tzel in Militsch. Kreis⸗-Secretair Thilo in
Münsterberg.
Fleischermeister Huld in Jerschendorf.
Erbschulz Hofsmann in Gr. Kniegnitz.
Justiz⸗Kommissar Teich⸗ mann in Breslau.
Bürgermeister Breuer in Ohlau.
Kaufmann Schumann in Langenbielau.
Steinau. Strehlen. ö Striegau. Trebnitz.
Waldenburg.
J
Wartenberg.
Wohlau.
Wahldistrikt: Bolkenhayn.
Bunzlau. Freistadt.
Glogau.
Görlitz.
Goldberg. Haynau.
Grünberg. Hirschberg.
Hoyerswerda.
Jauer. Landshut.
Lauban.
Liegnitz.
Löwenberg.
Lüben. Rothenburg. Sagan. Schönau.
Sprottau.
Wahldistrikt: Beuthen.
Kosel. Kreutzburg.
Falkenberg. Grottkau. Leobschütz.
Wahldistrikt: Schweidnitz.
Abgeordnete: Stellvertreter: Pastor Hepche in Leut- Müllermeister Liebich in wmannsdorf. Sch weidnitz Justiz⸗Kommissar Teich- Pfarrer Scholz in Leut— m aun aus Breslau. mannsdorf Prnfessar S ĩ J an Professor Schell in Glo⸗ BauerngutsbesitzerPietsch gau. ö. aus Zechelwitz. Gerichtsscholz Schaar aus Erbschol; Siegert aus Prieborn. Michelwitz. Pridiger zu Landesältester Unver⸗ Striegau. richt zu Eisdorf. Müllermeister Iwand in Cand. theol. Strauß in Kroyczanowitz. Trebnitz.
Wander
Dr. Ottomar Behnsch Gerbereibesitzer Hille— aus Breslau. brandt aus Walden—
̃ burg.
Rektor Zorn aus Festen⸗ ö.
berg.
Pastor Müller in Riem Dr. Wollheim in Dyh— berg. renfurt. ö
Regierungs⸗Bezirk Liegnitz.
Abgeordnete: Stellvertreter:
Kaufmann Salut in Ho— Kantor Happe in Lan—
henfriedberg. enhellwigsdorf ar sel aus Busz⸗ n, au. Gerichtsscholz Krause in Erbschol;z Schade aus Wachs dorf. Nenkersdorf. Gerichtsscholz Kutzner zu Häusler Kusche aus Wie— Biegnitz. 6 Kaufmann Hoferichter Schuhmachermeister Klein
9 in, Glogau. in Glogau. Justiz Kommissar Ustech Justizrath Sattig in in Görlitz. Görlitz.
Gutsbesitze Voigt in Kantor Horschke in
Troitschendorf. Gruna. Kreistarxator Stiller aus Freigutebesitzer Kaufmann z ö l ,,, Bunzel aus Oberal⸗ Pastor Schöne aus Ro- penau. thenburg. Dr. Moritz Elsner in Lehrer Wander in Hirsch— Breslau. berg. 6 Pfarr ⸗Bauergutsbesitzer Ober- Landesger. Assessor
Hausmann in Lüske. Schulze in . ö. werda. Kreis Justizrath Deth⸗ Freigutsbesitzer Schnei⸗ lo ff in Jauer. der in Tschirnitz. Gerichtsschreiber Schiller Kaufmann Reich in Lie— in Hermsdorf. bau. Lederhändler Zimmer- Lehrer Jand er zu Mittel⸗ mann in Lauban. Thiemendorf. Gymnasial⸗Oberlehrer Dr. Justiz⸗-Kommissar Bulle B eissert in Lauban. zu Lauban. Gerichtsscholz Willen-Bauergutsbesitzer Seidel berg aus Groß- Wan- in Wangten.
Hoyers⸗
dris.
Prediger Otto in Lieg- Kaufmann Hildebrand
nitz. . in Liegnitz.
Stadtrichter Zenker in Bauer Kittelmann aus Friedeberg. Nabischau.
Gastwirth Brendel in Justitiar Schulze in Lö— Liebenthal. wenberg.
Bürgermeister Krause in Gutsbesitzer Zeidler in Lüben. Braunau.
Gastwirth Laraß in Mühlenmeister Köhler in Baarsdorf. Berg. .
Erbscholtiseibesitz. Krause
bschol Scholtiseibesstzer Winck—⸗ in Wachsdorf.
ler in Tschirndorf.
Bauergutsbesitzer Scholz Schullehrer Appelt zu aus Neukirch. Schildau. ; Gerichtsscholz Krause aus Häusler Herrmann aus
Wachs dorf. Lauterbach.
Regierungs⸗-Bezirk Oppeln.
Abgeordnete: Stellvertreter: Bauer Mildner aus Ja- Oberlandesgerichte-Assessor now. . Mader zu Tarnowitz. Pfarrer Schaffraneck Bergmann Weßoli zu
zu Beutheu. Antonienhütte.
Scholze Schotissek in Müller Kabus in Borek. Margsdorf.
Graf Reichenbach auf Erbscholtiseibesitzer Botta Walldorf. . zu Nüßdorf.
Scholze Nickel aus Lin- Stadtverordn. Vorsteher denau. Kuschel aus Grottkau.
Gymnasial-Direkt. Krut!l Erbschulz Kosch zu Leit⸗ zu Leobschütz. meritz.
W (distrikt⸗ AJ ronete- S ahldistrikt: Abgeordnete: Stellvertreter:
8 K 116 ex * Bauer Hanisch aus Wa- Schuhmacher Schück zu
. owitz. Leobschütz.
Lublinit. Freibauer Köhler Hänel Tischlermeister Träger . aus Schemrowitz. aus Koschanowitz. Neisse. Bürgermeister Kutzen zu Müller Klein in Eilau.
Neisse. Pfarrer Jander in Deutsch Bürgermeister Berg mann
ö KNamitz., in Patschkau.
Neustadt. Freibauer Ignatz Dzia⸗
ü deck in Poln. Mülmen.
Oppeln. Kuratus Bumbke aus Häusler Wodarcz aus Oppeln. Budkowitz. ; Justiz-Kommissar Schön Tischlermeister Riemezik
. in Ratibor. aus Czarnowanz. .
Pleß. Häusler Schön zu Jaro- Präbendarius Sch napka
schowitz. in Nikolai. Pfarrer Mrozik in Sussez. Gärtner Drzizga in Ti⸗ . chau. ö Ratibor. Schulze Petereck in Kau⸗ then.
Rosenberg. Bauer Martin Gon-Bauer Ligend sa aus Gr.
zolka aus Gr. Borek. Borek.
Rybnik.
Gr. Strehlitz. Freigärtner Mroz aus Kietschmer Gaida aus
Grodzisko. Ottmuth. Tost⸗ Freigärtner Kiolbassa Gleiwitz. aus Schwieben. Kaufmann Johannen⸗
st iel aus Peiskretscham.
D
Das dem Instrumentenmacher Barthold Jacobs zu Tier
unter dem 27. Juli v. J. ertheilte Patent . auf eine vereinfachte Construction der Orgel⸗Pedale in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgéwiesenen Zusam⸗ mensetzung .
st erloschen.
9 ‚ n= S9 6. 5 ö; 1. 3 . Ange lem men:; Sen Excellenz der Ober-Burggraf im Kö⸗ nigreich Preußen, von Brünneck, von Trebnitz. ö
Uichtamtlicher Theil.
Dent schland. Bundes - Angelegenheiten.
1 r aukfurt a. M., 15. Mai. (O. P. A. 3.) Die Bundes⸗ Versammlung an die deutsche National-Versammlung. Die Mach außerordentlicher Begebenheiten, das Verlangen welches sich . . unserem ganzen Vaterland ausgesprochen hat und der aus 9 eid e. hervorgegangene Aufruf der Regierungen“ haben in die er , Stunde eine Versammlung hierher geführt, wie unsere her hn ,, . ,, . hat das alte politische Leben gebebt, , von dem Jubel Vertr . ͤ deutschen Volkes begrüßt, . sich . ö. . . sche Parlament. Die deutschen Regierungen und ihr . shaftliches Organ, die Bundes versammlung, mit dem . ; Volke in der gleichen Liebe für unser großes Vaterland k aufrichtig huldigend dem neuen Geiste der Zeit, reichen den gi tionalvertretern die Hand zum Willkomm und wünschen ihnen He ö. Segen. Frankfurt a. M., am 18. Mai 1848. Die deutsche B es⸗Ver ĩ ; en: * si ?
— 1 und in deren Namen: Der Präsidirende,
Frankfurt a. M., 18. Mai. (D. P. A. 3.) Der gestrigen Verabre⸗ dung gemäß, versammelten sich heute Nachmittags 3 Uhr die anwesenden Mitglieder der konstituirenden Versammlung im Kaisersaale des Römers gepflogener Berathung, in welcher Dr. Lange aus Hannover zun Alterspräsidenten, von Lindenau aus Sachsen zum Alters viceprãsiden⸗ ten und als Schriftführer einige der jüngsten Mitglieder bezeichnet wurden, begaben sich die Versammelten in feierlichem Zuge unter Glockengeläute und Kanonendonner durch die Reihen der aufgestellten Stadtwehr nach der Paulskirche. Tiefes Schweigen herrschte unter den herbeigeströmten Zuschauern, welche tief ergriffen schienen von dem Ernst und der Wichtigkeit des Augenblickes. Es waren nicht wenige, denen die Thränen in den Augen standen. Im Sitzungs⸗ saale erklärte der Alterspräsident nach einer kurzen Ansprãche in welcher er hinwies auf die Bedeutung dieser in Deutschlands Ge⸗ schichte einzig dastehenden, so außerordentlich bedeutungsvollen ersten Versammlung, unter lautem Jubel der Anwesenden die Versammlung für konstituirt. Ein von der Bundesversammlung eingegangenes und verlesenes Schreiben an die deutsche Nationalversammlung (siehe oben) heißt diese im Namen der deutschen Regierungen mit einem Segens⸗ wunsche für ihr Beginnen willkommen. Der Präsident beantragte die Entwersung eines Erwiederungsschreibens; mehrere Mitglieder verlangten vorgängige Debatte, andere vorherigen Druck des ein-