wurden daher in dem §. 5 zunächst in zwei Gruppen gesondert. Prüfungs-Abtheilung umfaßt diejenigen Fächer, auf welchen die allgemeine wissenschaftliche Bildung beruht. Bei dieser Abtheilung verlangt der Ent- wurf nebst der mündlichen auch eine schriftliche Prüfung. Letztere bietet zwar insofern einige Schwierigkeit, als sie der Prüfungs- Kommission eine bedeutende Last auferlegt. Allein die schriftliche Prüfung ist ein wesent- liches Hülfsmittel, einerseits die formelle Bildung des Kandidaten zu erpro= ben, andererseits auch in Verbindung mit der mündlichen seine Kennmisse gründlicher zu erforschen, als es durch diese allein geschehen könnte. Je mehr dabei der Kandidat Gelegenheit zur lleberlegung und klaren Entwickelung seiner Ideen hat, je schärfer sich hierbei auch seine Auffassungs- und Darstel⸗ lungsgabe, weil unbeirrt durch die mannigfaltigen änßeren Einflüsse des mündlichen Prüfungs-Aktes, beurtheilen läßt, desto mehr scheint es ange— zeigt, auf diese schriftliche Darstellung als zweite Grundlage der Eipro—⸗ bung der errungenen Bildungs-Resultate der Kandidaten nicht Verzicht zu leist·en. Die zweite Gruppe der Prüfungs-Gegenstände bilden die verschic. denen Zweige der österreichischen Hesetzgcbung. Der Minister-Rath hat es für nothwendig erachtet, diese Gruppe nochmals abzutheilen, von der Ve geleitel, daß der Umsang ber Gegenstände zu groß sei, um uber Kenntniß in einer Prüfung gründliche Rechenschaft verlangen zu
sorgniß deren können. Demnach hätte eine n, ,, ,. dministrativen und e ö die judizie Fa in,. en . fee Wahl des Stutir enden, welcher von den drei Prüfungs- Abtheilungen er sich zuerst unterziehen zwo hhe , , er laubt ihm, zwei derselben schon wahrend der ö auer des Fakultäts Stu⸗ diums abzulegen. Die erste dieser Bestimmungen ist nothwendig, um dem Stud ienplane, welchen sich jeber Studirende entworfen, den möglichst ge ringen Zwang anzulegen. ; Eine gesetzliche Anordnung, welche die eine oder die andere Abtheilung als die zuerst abzulegende bestimmte, würde den größeren Theil der Stu— direnden mittelbar nöthigen, bei der Wahl der Vorlesungen die dieser Ab theilung entsprechenden Lehrfächer zuerst zu hören. Dies würde zu einer wesentlichen und sehr nachtheiligen Beeinträchtigung der Lernfreiheit führen. Die vorliegende Anordnung dagegen stellt es dem Studirenden frei, entweder die allgemeinen Lehrfächer zur Unterlage seiner positiven Gesetz⸗ studien zu machen, oder umgekehrt, wenn er es zweckmäßiger findet, erst nach gewonnener Grundlage der positiven Rechtsstudien zu dem historischen und philosophischen Theile seiner Prüfungs-Gegenstände überzugehen, oder endlich, je weiter er die erste von ihm abzulegende Prüfung hinausschiebt, eine die beiden Systeme mehr verschmelzende Studien⸗Combination zu ver⸗— solgen. ( Schluß folgt.)
ie heutige Oesterreichische Reichszeitung widerspricht
ler Bestimmtheit der auf telegraphischem Wege aus Frankfurt
Prüfungs- Abtheilung die staatsrechtlich ·
zweite 3 jer zu umfassen.
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mit al
hier eingegangenen Nachricht, daß sich das „Plenum“ aufgelöst
habe. Nächstens
nung erscheinen,
Corps⸗Adjutanten
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wird, dem Lloyd zufolge, eine Kaiserliche Verord welche die Einreihung aller General-, Flügel- und in den Stand der Armee bestimmt. Vorläufig Befehlschreiben angeordnet, daß zu höheren Adjutantenstellen nur Stabs⸗-Offiziere, ausnahmsweise Hauptleute oder Rittmeister aus der Truppe, berufen werden, mit deren Be förderung zum Oberst-Lieutenant auch das Einrücken verbunden ist, wobei es Se. Majestät von dem Begriffe der Unentbehrlichkeit ganz abgesehen ? n Nach dem Range, wel den Adjutanten bei den verschiedenen Regimentern zugewieß erfolgt dann auch die Vorrückung mit ihren Hintermännern Gestern früh sind der General der Kavallerie, Herzog zu Sach n⸗Koburg⸗ Gotha, sammt Adjutanten und Prinz August von Sachsen— oburg⸗Gotha nach Ungarn abgereist. Dem Berichte der niederösterreichische zufolge, sind vom 3. bis 19. August Vorstädten 63 Personen an der Eholere kt, aus der früheren Wochenperiode verbliebenen 71 Krank sammtbestand von 136 bildeten, von denen 32 genesen, 209 und 84 in Behandlung geblieben sind. Seit Anfang der Epi sind erkrankt 451, genesen 176 und gestorben 191. Auf dem flachen Lande, außer in Mold, Obergrabern, im neunkirchner und wiener neustädter hauptmannschaftlichen Bezirke, im letzteren ziemlich heftig, ist die Epidemie in Ortschaften Schranawand, Moosbrunn,
Kaiserliches
vpvissl vill
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Kommission
den C Ebreichsdorf, Unterwaltersdorf, Kleinfeld und Alkersdorf ausgebro⸗ chen. Die meisten gefahrvollen und tödtlich verlaufenen Erkran kungen haben sich aus vernachlässigten Diarrhöen in Folge von Diätfehlern entwickelt. Die Epidemie scheint sich jetzt ihrem Culmi nationspunkt zu nähern. .
In der Plattensee⸗ und Westprimer-Gegend verspricht man sich eine vorzügliche Weinlese. Zahlreiche Bestellungen werden von Käufern bereits gemacht, mit manchen Landwirthen förmliche Kon krakte auf das Ergebniß der Weinlese für mehrere Jahre abge— schlossen. „Es scheint,“ sagt der Lloyd, „die namhafte Nachfrage vorzugsweise ein Resultat der Aufhebung des Zwischenzolls zu sein, as den Weinproduzenten Ungarns trefflich zu statten kommt.“
Das Neuigkeits-Büreau meldet: „Sonnabend, den 10ten d. M., fand in den Lokalitäten „zum weißen Lamm“ in Neuler chenfeld eine Abend-Unterhaltung statt, deren Reinertrag den Schleswig-Holsteinern gewidmet war. Sämmtliche geräumige Le kalitäten waren von beinahe zweitausend Menschen besucht, und eine weit größere Anzahl mußte wegen Mangel an Raum zurück
bleiben.“
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Se. Königliche Hoheit der
n Venedig hier angekommen.
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Bayern. München, 12. Aug. (Münch. Ztg.) Der Minister-Präsident Dr. von der Pfordten hat diesen Vormittag seine Urlaubsreise nach Kissingen zum Gebrauche der Badekur daselbst Für die Dauer seiner Abwesenheit, die vorläufig auf Wochen berechnet ist, hat der Graf von Bray das Porte
der auswärtigen Angelegenheiten übernommen.
Sachsen. Dresden, 14. Aug. (Dresd. J.) Nachdem
der heutigen Sitzung der ersten Kammer Freiherr von Frie en die ständische Schrift, den Gesetz⸗Entwurf wegen der proviso rischen Gesetze vom 15. November 1848 betreffend, verlesen hatte und dieselbe nach Form und Inhalt genehmigt worden war, ging ie Kammer zur Tagesordnung über. Der erste Gegenstand der— len war die Berathung des Berichts der zweiten Deputation über das Königl. Dekret, die Erhöhung der Rübenzuckersteuer betreffend. Bericht⸗ , war Secretair Bürgermeister Starke. Die Deputation hatte er Kammer angerathe im Beschlusse der zweite n , . J , l h te eee öl won aussändischem Zucker 1d Gy . bi 6 , inland ischen en mer um ESyrup und. ie Steuer vom 3 . ubenzucker betreffend, ihre nachträgliche Zustimmung mertie da durchgehends beizutreten. Herr von Heynitz be— mit Stn daß er aus Gründe Nothwendigkeit ber chnet, ret Gus Sn n othwendigkeit, aber werde, weil er ! en Antrag ö Deputation stimmen Mu, Gunsten eines ungern sehe, daß inländisches Produkt Bürgermeister M andischen besteuert werden solle. lichen Dekrets⸗ ausführlichen und gründ— wünschte, daß sie besonders icat emerlte er, Nücksichtlich ver Rübenzucker= derniß in den Weg gelegt won lben zehn Jahre lang kein Hin—⸗ habt habe, sich zu eniwickem 't * eä und daß fie sonach. Zeit ge⸗ worte noch besonders hervnrgeh de den der Referent im Schluß— n hatte, daß vieser Industrie⸗
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Die eine zweig auch serner in seiner
1394
Entwickelung nicht gestört werden solle,
vurke der Peputations-2intrag bei Abstimmung mit Namens-⸗Aufruf
einstimmig angenommen. ; . . . In Bezug auf den zweiten Gegenstand der Tagesordnung, die
Beralhung des Berichts, die Aufwands Entschü digung für die Präsidenten der Kammern betreffend, hatte die Veputation abwei⸗ chend von den in der zweiten Kammer verlautbarten Ansichten ihre Meinung dahin ausgesprochen, daß es ihr angemessener . scheincn müsse, daß den Prässdenten der Kammern ein offener Kre— bit von monatlich 300 Rthlrn. eröffnet würde, wenn sie dessenun⸗ geachtet den Beitritt zu dem Beschlusse der jenseitigen Kammer, da hin gehend: „Jedem der beiden Präsidenten doppelte Tagegelder zu be⸗ willigen“, anrathe, so geschehe es blos deswegen, um nicht Veran— lassung zu einer Meinuͤngsverschiedenheit zwischen beiden Kammern zu geben. Herr von Erdmannsdorf sprach sich hierbei noch dahin aus, es wäre in der ständischen Schrift der Wunsch nicht ausgedrückt worden, daß bei nächstfolgenden Landtagen gleich das Dekret in der von der Deputation angeregten Weise gefaßt werden möchte. Auch dieser Deputations-Antrag wurde schließlich mit Stimmeneinhelligkeit angenommen.
SHessen und bei Rhein. Darmstadt, 13. Aug. (Darmst. Ztg.) Se. Königl. Hoheit der Großherzog hat den seitherigen Departements Chef des Ministeriums des Hauses und des Aeußern, Geheimen Staatsrath Wilhelm Konrad Hallwachs, auf sein Nachsuchen, aus Rücksichten für seine geschwächte Gesundheit und unter Bezeigung der Zufriedenheit mit dessen bisherigen treuen und ersprießlichen Diensten, in den Ruhestand versetzt. Zugleich ist dem Direktor des Ministeriums des Innern, Reinhard Karl Friedrich Freiherrn von Dalwigk, provisorisch die Leitung der Geschäfte des Ministeriums des Hauses und des Aeußern übertragen worden.
Die heute erschienene Nummer des Großherzoglichen Regie rungsblattes enthält folgende Verordnung, die Verleitung der Militair-Personen zur Verletzung ihrer Dienstpflichten betreffend: „Ludwig III., von Gottes Gnaden, Großherzog von Hessen ze. Um den dringenden Gefahren vorzubeugen, welche daraus hervor— gehen, daß bisher häufig versucht wurde, Personen vom Militair stande zum Ungehorsam gegen ihre Vorgesetzten zu verleiten oder sonst von ihren militairischen Pflichten abwendig zu machen, ha ben Wir auf Grund des Artikels 73 der Verfassungs-Urkunde verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Art. 1. Wer Militair— Personen von den Großherzoglichen oder verbündeten Truppen auf fordert oder anreizt, den Befehlen ihrer Vorgesetzten den Gehorsam zu versagen, oder wer in sonstiger Weise, namentlich durch Erregung von Unzufriedenheit mit ihrem Stande oder den militairischen Ein richtungen, es versucht, dieselben von ihren militairischen Pflichten abwendig zu machen, wird, insofern die Handlung nicht als ein schweres Verbrechen oder Vergehen einer höheren Strafe unterliegt, mit Gefängniß nicht unter einem Monate oder mit Correctionshaus bis zu einem Jahre bestraft. Art. 2. Ueber das durch den Art. 1. der gegenwärtigen Verordnung vorgesehene Vergehen haben in Provinzen Starkenburg und Ober-Hessen die Landgerichte, in Provinz Rheinhessen die Kreisgerichte zu erkennen. Art. 3. genwärtige Verordnung tritt vom Tage ihres Erscheinens im gierungsblatte an in Wirksamkeit. Urkundlich 3c. Auerbach,
7. August 1850. Ludwig. von Lindelof.“
Dasselbe Blatt enthält eine Bekanntmachung des Ministe riums des Innern vom 23. Juli, die Verbesserung der Lage der zolksschullehrer betreffend, wonach aus dem durch Leistungen der Robiliar-Feuerversicherungs-Gesellschaften gebildeten Fonds für ge meinnützige Zwecke eine weitere Vertheilung von 4000 Gulden zu einmaligen Zulagen stattfinden soll.
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Das Frankf
Frankfurt. Frankfurt a. M., 13. Aug. übereinstimmend
Journ. und die O. P. A. Z. enthalten heute folgenden Artikel: J . Aug. In der ersten Bei— lage zur heutigen Nummer des Frankfurter Journals
det sich ein Korrespondenz⸗Artikel aus Wiesbaden, welcher von der vorgestern daselbst erfolgten Ankunft des Grafen Chambord und über den dortigen Legitimisten-Kongreß Nachricht giebt. Am Schlusse wird erwähnt, daß auch der österreichische Gesandte von Frankfurt dort angelangt 8. das gestrige Blatt des Preuß St. Anz.) Wir sind in der Lage, dieser letzteren Notiz auf das
bestimmteste
von
6
widersprechen zu können.“
Ausland.
Frankreich. Paris, 12. Aug. Der Präsident der Republik hat heute Morgens 7 Uhr seine Reise angetreten. Nach einem kurzen Aufenthalte zu Tonnerre begiebt er sich zum Nachtquartier nach Dijon. Dem Präsidenten ist gestern sein Srdonnanz-Offizier Ton lougeon vorausgereist. Heute sind mit ihm abgegangen die Minister des Kriegs, des Handels und der öffentlichen Arbeiten, seine Ordon nanz-Offiziere Oberst Vaudrey, Oberst⸗-Lieutenant Ney und Bville. Der frühere Polizei⸗-Präfekt, General Rebillot, und mehrere andere Beamte empfingen den Präsidenten heute bei seiner Abreise auf dem Bahnhofe. Der Polizei-Präfekt Carlier überwachte die Ab= fahrt und wird den Präsidenten bis Tonnerre begleiten. Der Se paratzug bestand aus drei Wagen. Im ersten saßen d' Hautpoul, Dumas, Bineau, Rebillot, Carlier, Oberst Vaudrey, mehrere Reprä sentanten und der Präsident. Im zweiten Wagen befanden sich die eingeladenen Gäste, im dritten die Ingenieurs und höheren Beam— ten der Bahn. Der Präsident unterhielt sich lebhaft und fortwäh rend mit dem Minister Baroche und umarmte ihn zum Abschiede zweimal. Punkt 77 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung Mehrere Journale behaupten, daß des Präsidenten an einigen Or ten seiner Reiseroute nicht der freundlichste Empfang harre. In Chalons und Macon habe man die Affichen zerrissen, welche seine Ankunft meldeten, und die zur Aufmunterung des Volkes voraus gesandten Agenten der Gesellschaft des zehnten Dezember gemiß handelt. Mehrere Gemeinde⸗Räthe haben die Fonds zu Empfangs Feierlichkeiten verweigert. Der Präfekt zu Metz hat für den Präsiden ten die Wohnung und das Bett einrichten lassen, welche Napoleon benutzte, als er sich zur Armee nach Rußland begab.
Das Evenement meldet, daß gestern Abend abermals ein Militair-Bankett im Elysee stattgefunden habe. Der Con st i tu tionnel bemerkt: „Die entmuthigten Laärmmacher klammern sich an das Bankett, welches der Präsident den tapferen Soldaten ver mobilen Gendarmerie und der republikanischen Garde gegeben. Das militairische Fest wird sich wiederholen. Es hat sich in der That wiederholt. Diesmal, waren es die Jäger zu Fuß. Die Parteien mö— gen sich immerhin abmühen. Alles dieses erschüttert die Gemüther nicht.“ Im Journal L' Ordre liest man folgenden Artikel, den man der Jeder eines sehr hoch gestellten Generals zuschreiben will: „Einige Personen, welche den gerechten Einfluß des Generals Changarnler auf den Geist der Truppen kennen und wissen, daß der General dem Bankette vom J. August beiwohnte, sind erstaunt, daß in seiner Here wr unconstitutionelle Ausrufungen sich hören ließen. Der Beneral Changarnier wohnte in der That dem Bankette vom
7. August bei, aber so lange er gegenwärtig war, wurde nur geru⸗ fen: „Es lebe Napoleon! Es lebe General Changarnier!“ In diesem Augenblicke, sagt man, erhob sich der Präsident, nahm den General beim Arm und ging die große Wiese des Ely⸗ see herum. Erst später, als General Ehangarnier mit seinen Adjutanten und einer großen Zahl anderer Offiziere sich entfernt hatte, wurde durch die Mitglieder der Gesellschaft des zehnten De— zember das Zeichen zu den Ausrufungen: Es lebe der Kaiser! Nach den Tuilerieen! gegeben. Uebrigens scheint dieses Signal von Seiten des Präsidenten der Republik nicht die geringste Ermuthigung erhalten zu haben.“ Die legitimistische Union sagt: „Der Prinz Präsident hat weitaussehende Vorkehrungen getroffen. Er hat mit mehr Konsequenz, Geist und Berechnung gehandelt, als so manche Leute geglaubt hatten. Um die Armee zu bewirthen und mit Nutzen zu reisen, war eine reichliche Ergänzung der Dotation nöthig. Man verlangte sie. Heute liegt wenig daran, ob man sie mit Mühe, gleichsam nur auf der Degenspitze des General Changarnier erhal- ten hat. Man hat sie erhalten, und dies ist ein thatsächlicher Er folg. Man hält es für gut, vor Antritt der Reise den Eindruck militairischer Popularität hinter sich zu lassen, man giebt den Of⸗ fizieren und den Unteroffizieren der pariser Garnison Bankette. Die Wirkung ist erreicht. Man will sich nicht eben der pariser Armee bedienen, aber man hält es für gut, darzuthun, daß kein Anderer sich derselben bedienen könne. Nach Vollendung dieser Vorberei⸗ tungen wird der Prinz Präsident die größtmögliche Anzahl Depar tements hesuchen. Er wird im voraus für allerdings sehr leichte Mittel gesorgt haben, sich einen guten Empfang zu sichern. Er wird sich hauptsächlich nach jenen Punkten wenden, wo die größten Truppenmassen sich befinden: Lyon, Metz, Straßburg. So wird er beinahe die ganze Armee besichtigt haben. Noch einmal, er wird sich nicht di⸗ rekt der Armee bedienen, aber er wird den Zuruf der Armee und der Bevölkerung benutzen, um dann auf den Geist von Paris wirken und die National-Versammlung in eine schwierige Lagen bringen. Man muß wohl im Auge haben, daß bei deren Wieder zusammentritt wir dem verhängnißvollen Ziele uns nähern, wo so viele Dinge, so viele Interessen in Frage gestellt zu sein scheinen. Wenig Wochen trennen uns dann vom Jahre 1851, und in diesem Jahre kommt gesetzlich die Verfassungs-Revision auf die Tagesord nung. Für diese Diskussion bereitet der Präsident sich vor.“
Der Exminister Teste, welcher seine dreijährige Strafzeit been— digt hat, ist in Freiheit gesetzt worden.
Großbritanien und Irland. London, 12. August. Der heutige Globe meldet, daß Ihre Majestät die Königin in Person am Donnerstag, den 15ten d. M, das Parlament prorogi ren werde. Dasselbe Blatt polemisirt heute gegen die von ihm mitge theilte Note, welche der preußische Gesandte, Ritter Bunsen, un— term 1. August in Bezug auf das londoner Protokoll über die schleswig-holsteinsche Frage an Lord Palmerston gerichtet hat. Das ministerielle Organ protestirt namentlich dagegen, daß in jener Note Frankreich, England und Rußland als drei „fremde Mächte der schleswig-holsteinschen Angelegenheit gegenüber bezeichnet würden und behauptet, daß die drei genannten Staaten in Hinsicht auf diese Sache nicht fremdere Mächte seien als Oesterreich und Preußen, oder aber es müßte, wenn der Ausdruck „fremd“ auf alle nicht deutsche Mächte bei einer Einmischung in die Angelegenheiten Holsteins angewendet werden sollte, Deutschland für das Verhalten Holsteins, als integri renden Theils des deutschen Bundes, die Verantwortlichkeit auf sich nehmen. Der Globe wendet sich dann zu den inneren Verhält nissen Deutschlands und schließt damit, daß
Schleswig-Holstein sich
Deutschland wieder ein
nicht so lange h bis Kollektiv⸗ Freitag in Edinburg angelangt
Koburg hier nach Brüssel
Kent ist am Sachsen
Herzogin von und Prinz Leopold von abgereist.
. Schottland. Am Sonnabend Ober Befehlshaber der bi liam Gomm, vor seiner bevorstehenden Abreisend in glänzendes
Diner
von
nepalesische Abgesandte mach etzt eine Reise durch
die ostindische Compagnie dem
itischen Armee in 8 dien, Sir Wi
gab
Polen.
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Rußland un Der Minister der Finanzen daß er, gemäß vom 6 Gutsbe Dir ranntweinbrennereien und Schankgelegen heiten haben, gestattet wird, Branntweins Pachten zu übernehmen, dem Minister-Comité eine Vorstellung folgenden In halts vorgelegt habe: „Es soll solchen Brennerei-Besitzern, die weder selbst mit der Brennerei und dem Bereiten von Branntwein noch mit dem Verkaufe von Getränken sich beschäftigen, sondern ihre Brennereien anderen Personen verpachten
dem
denjenigen
und diesen es über lassen, nach eigenem Ermessen darüber zu schalten, gestattet sein, per sönlich oder durch Bevollmächtigte Branntweins-Pachten auch in den Gouvernements zu übernehmen, wo die ihnen zugehörigen Brennereien sich befinden, wobei, zur Vermeidung jeglichen Mißbrauchs, diese Maß regel jedoch nur auf diejenigen Brennerei⸗Besitzer Anwendung sin den soll, die ihre Brennereien bereits vor dem Erscheinen der Ver— ee'dnung vom 5. Dezember 1849 verpachtet haben, und als unab— änderliche Bedingung gilt, daß solche eine Branntweinspacht über— nehmende Brennerei-Besitzer während der ganzen Dauer derselben, weder in ihrem Namen, noch auf den Namen eines Anderen inner? halb der Gouvernements, in welchem der Pachtbezirk liegt, selbst sich weder mit Brennerei und Bereitung von Branntwein, noch auch mit dem Verkauf von Getränken beschäftigen. Jeder Uebertretungs⸗ fall wird als Defraudation streng geahndet werden.“ Se. Majestät der Kaiser hat dies genehmigt.
Belgien. Brüssel, 13. Aug. Die zunächst durch den Rücktritt der Minister des Krieges, Chazal, und der öffentlichen Arbeiten, Rolin, nöthig gewordenen Veränderungen im Ministerium sind jetzt definitiv erfolgt. Der Moniteur bringt in seinem amt— lichen Theile vier Königliche Verordnungen, wodurch der General Lieutenant Brialmont zum Kriegs-Minister, Herr E. van Hoorebeke zum Minister der öffentlichen Arbeiten, Herr Tesch an de Haussy's Stelle zum Justiz-Minister, so wie Herr de Haussy zum Gou— verneur der Nationalbank ernannt wird. Das Ministerium ist also wieder vollzählig; der Commerce Belge hebt hervor, daß jetzt fünf unter den sechs Ministern Lüttich und Luxemburg ange⸗ hören, und daß von dem Kabinet, wie es nunmehr zusammengesetzt sei, schwerlich bezüglich der nächsten parlamentarischen Fragen von Wichtigkeit ein einträchtiges Zusammenwüken zu erwarten stehe. Heute ist großes Diner bei Hofe, zu welchem alle Minister eingela- den sind. Gestern Mittag leisteten die neuen Minister der Justiz und der öffentlichen Arbeiten ihren Eid in die Hände des Koͤnigs. Sie wurden Sr. Majestät durch den Minister des Innern vorge— stellt. Der General Brialmont, der sich noch im Lager bei Bever— loo befand, traf erst gestern Abend in Brüssel ein. Herr de Haussy gab gestern ein großes Diner, welches, ein seltener Fall, sowohl die
im Amt verbleicenden, wie die ausscheidenden und die neu eintre⸗ tenden Minister sämmtlich an einer Tafel vereinigte. Herr Tesch ist noch gestern von seinem Vorgänger im Justizministerium eingeführt worden.
Italien. Turin, 8. Aug. (Lloyd.) Die turiner Blätter beschäftigen sich großentheils mit dem Tode des Handels-Ministers Santa Rosa. Die Nachricht, daß Ruhestörungen aus Anlaß der dem Verstorbenen verweigerten Sterbe⸗- Sakramente stattgefunden haben, wird durch dieselben bestätigt. Indeß melden sie noch nichts von der weiteren Phase, in welche die anfänglich unbedeutende Be wegung getreten, und die neuerdings die Gefangennehmung des Erzbischofs Franzoni zur Folge gehabt hat. Die Armonia, ein katholisches Blalt, versichert, Santa Rosa habe wenige Augen blicke vor seinem Verscheiden erklärt, er wolle im Schoße der
katholischen Kirche sterben und sei daher bereit, sein eigenes Urtheil dem der römischen Kirche und ihres sichtbaren Oberhauptes zu un— terordnen. Wenn wir nach dieser Erklärung es natürlich finden, daß die Geistlichkeit sich bei dem Leichenbegängnisse betheiligte, so erscheint uns immer nicht wohl begreiflich, wie sich die Gefangen nehmung des Erzbischofes daraus entwickeln konnte, es sei denn, derselbe sei blos zum Schutze seiner Person nach Fenestrella abge führt worden, die Regierung habe sich zu schwach gefühlt, ihn der aufgeregten Volksmenge gegenüber an Ort und Stelle zu beschützen. Die turiner Blätter enthalten sämmtlich Proclamationen des Ge meinde⸗Rathes und der Sicherheits-Questur, worin zur öffentlichen Ruhe und Ordnung gemahnt wird. Aus Livorno wird von dem Cholera, die beinahe täglich 20 und es soll bereits eine allgemeine Stagnation aller Handel schäft eingetreten sein l Das neue Gesetz, betreffend das Papiergeld hat einen sehr ungünstigen Eindruck gemacht. Aus Piacenza wird geschrieben: „Ein e erzogs, nur die Worte: „Der Gemeinderath von Piacenza ist uufgelöst. Earl,“ enthaltend, ist so eben erschienen. Vierzehn Gymnasiallehrer wurden abgesetzt, weil sie angeblich subverstven Tendenzen Vorschub geleistet hatten Zur Bildung eines Hemeinderathes ist entlassenen Mitgliedern ist kein einziges Die bekannte Gräfin Rom,
verheerenden Umsichgreifen
) y. 0. J 2 30 Menschen hinrafft,
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neuen worden; von den vieder gewählt worden
Spaur, Gemahlin des ist in Genug eingetroffen und
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Turin fort
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; o bringt eine ungen Artikel in pariser Salon in
1Beis Herren Thiers und
gefallenen Aeußerung, won der sardinische Staat
. den Besitz der spezifisch piemontesischen Provinzen
ingeschränkt werden sollte. Das Blatt entsetzt sich ob dieser An
und meint, dieselbe könne wohl ultramontanen und eactiongiren Kreisen auf Beifall zählen.
ie päpstliche Regierung hat sich genaue,
tizen ausgestattete Verzeichnisse'
derzeit noch bestehenden Gemeinde
ersichten vorlegen lassen,
gehegte Plan,
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6 ich z 1h nur in
selbst mit biographi
aller sowohl vor der Revo
Räthe nebst allen dazu
woraus man folgern will,
eine Consulta für finanzielle Angele
daß den Kommunen das Vorschlags
Regierung das Ernennungs-⸗Recht zugestanden werden solle, auf Punkte baldiger Ausführung angelangt ist.
Der Vicomte d'Arlincourt, der die Geschichte der neuesten B
zegungen Italiens schreibt, ist von Neapel, wo er sich längere Zeit ch aufgehalten hatte, in Rom eingetroffen.
Die Abberufung des spanischen Gesandten Martinez della
r pariser National nach Schreiben aus gemeldet hatte, bestätigt sich nich.
Turin ist aus Frankreich das von der Gesellschaft des
dem Erzbischof Franzoni gewidmete Geschenk angekom
besteht aus dem Kreuze, der pariser Erzbischof
den Barrika
Rosa
21 n or sc; 5 ( Inem EQlivita
welches
rug , . 66.
ibger eist
. ; Griechenland. stehende Abreise Sr. Majest provisorische Regentschaft, der Spit
Königin an pißze,
Türkische Ma
Schiffen hier le
ürkei S kutari welche gestern und heute mit Ankunft di türkischen Flotte im Jonischen die Küsten Albaniens gewendet habe Skutari benachrichtigt, als er befestigten Küstenstädten Salven zu geben.
malteser
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1 Neere hiervon Dulcigno und Nach Kor Blättern besteht die ꝛ vier Fregatten zwei Korvetten, zwei einer Goelette und fünf Vampfsschiffen Mit Genauigkeit ich die Zahl der Schiffe nicht angegeben werden, da sie selbst dem hiesigen Pascha unbekannt ist, welcher auch nur auf die Aussage der aus den Jonischen Gewässern gekommenen Matrosen erfuhr, daß das Geschwader seinen Lauf hierher genommen Man vermuthet, die Exkursion habe keinen anderen Zweck, die Mannschaft einzuüben und dieselbe mit den ihr ; inten Küstenstrichen vertraut zu machen
weniger be
Wissenschaft und Runst Königliches Opernhaus. „Polyeucte“ von P. Corneille. Mlle. Rachel: Pauline Den „Polyeucte“ des Corneille kann man heutzutage mit dem besten Willen nicht mehr für ein poetisches Weik halten. Bie Kunst des Dichters
1395 können, menschliches Denken und Handeln so zu den lebendigen Grund davon erkennen und den
Reiz empfinden, welcher den Menschen treibt, so und nicht anders zu han= deln. Soll ein Mann dargestellt werden, der, um für seinen Glauben Zeug= niß zu geben, dem sicheren Tod entgegengeht und für seine Familie 281 schmerzlichsten Konflikte herbeiführt, so muß der Zanber seines Glaubens, die Gewalt seiner religidsen Leidenschaft so geschildert werden, daß sich ans Alles, was er thut, als das nothwendige Ergebniß derselben darbietet. Wir müssen in sein Inneres sehen und mit ihm fühlen können, daß das, was er verliert, nichts ist im Vergleich zu dem, was er gewinnt. Wie seltsam der Welt erscheinen mag, was er sich vornimmt und ausführt — uns muß es begreiflich, natürlich erscheinen, wir müssen sehen, daß er nicht andere handeln kann und soll, und in seiner Nothwendigkeit muß sein Thun auf uns erhebend und begeisternd wirken.
Corneille hat den Glauben und das Martyrthum so begründet, daß wir mit ihm sympathisiren und ihn nach für einen christlichen Märtvrer halten können. Vor die den Polveuct zum Christen gemacht haben muß, l Zug zu der Lehre Christi, in keiner Weise veranschaulicht. Es wird an— genümmen, daß der Glaube vorhanden sei, und wir müssen uns damit begnügen. Eben so wenig ist der Entschluß des Helden motivirt, dem Götzendienst offen zu trotzen, die feierlicher umzustürzen und so den Tod Diese That mußte nothwendig durch einen großen Zweck geadelt werde den Polheuct damit verbindet. „Ich bin Christ, der Himmel erwartet es von uns“, das ist das Wesentliche, was der Held des Corneille zu seinem Freunde für seinen Entschluß anführt. Warum aber erwartet es der Himmel? Was wird dadurch gewonnen? Das eben hätte so lebendig entwickelt werden müssen, daß der Zuschauer das Vorhahen des auch zu dem seinigen zu machen und die That für den wahren seines Glaubens zu halten gezwungen wäre. Bei Corneille ist keine Rede Er läßt den Polveuct sein Vorhaben noch dazu am des zweiten Aktes aussprechen, ohne daß vorher irgendwie darauf hingedeutet wäre, so daß es also doppelt unbegründet erscheint! Was
nicht begründet ist, das ist gemacht; und das Gemachte ist nicht poetisch.
Eben so wenig, wie für das Martyrthum des Polveuct, für die Bekehrung der Pauline und nun gar ihres Vaters in der ͤ einen lebendigen, überzeugenden Grund entdecken. Sie treten auf und sa— hat uns aber darauf keinesweges
gen: wir sind vorbereitet; wir müssen die efremdliches Faktum hrungen der Gnade
nehmen. Wollte man sagen: ten wirklich stattgefunden, so lit nicht im Gering sten entschuldigt. Auf der Bühne darf kein W geschehen, es s daß es selber wieder motivirt wäre, was aber hier Fall ist. Pauline's Bekehrung erfahren wir zwar, daß sie durch den Märtyrertod ihres Gatten bewirkt sei, den sie auf seinem letzten Gange begleitet; immer aber ist es eine Thatsache, für welche unsere Erwartung in keiner Weise erregt worden ist. Des Felix Umwandlung ist dagegen völlig ohne Veran— lassung, und er selber muß gestehen, daß er, ohne zu wissen wie, von seiner Verfolgungswuth zu dem Eifer seines Schwiegersohnes d möchten wir sehen, den eine solche Erklärung poetisch zu befriedi— vermöchte! Es begreift sich, daß ein Stück, geln leidet, auch wirkliche Vorzüge en Aufführung, wie der Dichter selbst versichert, eine bringen konnte. finden darin in That Würde des Styls tische Ergüsse, leidenschastliche Scenen Sprache einer nung. In der dritten Scene vierten Akts entwickelt der Pauline christliche Gründe für sein Verhalten, die, wenn sie für uns auch zu spät kommen, doch etwas Imponirendes haben. Aber alle diese Vor züge können der Corneilleschen Tragödie für uns, die wir ihre wesentlichen Mängel erkennen, doch nur ein Scheinleben verleihen Mlle. Rachel hat aus ihrer Rolle gemacht, was daraus zu machen war. Die zärtliche Sorge der Gattin, die Empfindung für ihren früheren Geliebten, die Würde der tugendhaften Frau, die stolze Echebung im Ge fühl der Pflicht brachte sie zu f Erscheinung. Sie war ein Bild der die gegen den Vater und Gat-— ten Höchste welchen die pflicht ihr vorzeichnet, abzubringen vermag. Die des letzten Aktes, wo sie in der Leidenschaft des Schmerzes er gethan, und sich als Christin bekennt, gab ihr ch dämonische Kraft wirken zu lassen, welche sie drücke hervorbringt. Wollten wir ihrem Spiel Se so könnten wir manchen Zug anführen Künstlerin ihre Rolle durchdacht hat. sie bei der letzten Rede des Polyenct für seinen Glauben hoch aufhorcht n ihr eine erste Ahnung Wahrheit dieses Glaubens käme gänzt sie den Dichter, dem Zuschauer doch einen g für ihne mit denen übere Innigkeit absprechen
anders und nicht so
besteht darin, motiviren zu schildern, daß wir zugleich
seines Helden nicht seiner Innerlichkeit Allem ist die Kraft, der selige religiöse
Gelegenheit Nearch
und klar Helden Beweis davon
Ende
aber
können wir Tragödie Thristen! Der Dichter Umwandlung als
solche plötzliche wäre der Dichter da
hin⸗
sei denn,
Von Von
übergegangen sei!
Ven —*1
gen
hen wesentlichen Män— wenn es bei seiner ersten große Wirkung hervor— pathe⸗· Gesin
58 Wir und Held gegen Held gegen
des
ergreifender, edler Pflicht das fünfte Scene Vater vorhält, Gelegenheit, gewaltigsten Ein⸗ ritt für Schritt folgen, ers dafür Zeugniß ab
Wir bemerken nur, daß
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legt, wie die
indem Bekehr darbiet
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Und rührend f * 1 1 711 erlich. 211 Braut bestimm
frohen Beifallsrufs enthalten.
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115 Br Poln. Banknoten 8 1065 Gld.
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u. Gld. Wien, 13. Aug.
— 1005 Gld. ,
neue 4proz. proz. 93 Poln. Gld.,
Gld.,
sproz 500 Fl. 81*
9 76. Polnische
96 Glo. neue 136 Gl do,. * Gld. Russisch
1 u, bez.
1 1
Krakau 394
Br.
bez.
Met. 5proz. 96 1proz. 76
S4 6 — 4. 25proz. 515 — 52. Anleihe 34: 181 Rordbahn 111, I, 1113. Gloggnitz 1185 —119. Pesth 4proz. 89 — 895. B. A. 1160— 1165.
K. Gold 1215. Silber 1153.
Wechsel⸗Course.
Amsterdam 162 Gld.
Augsburg 117 Gld.
Frankfurt 1165 Gld
Hamburg 1727 Br
London 11.40 Paris 138 Gld. und Actien beliebter
9893 Dr Fonds begehrt häöher be . höher bezahlt
Franffart a. DT., 13. Aug. Die Börse Fonds war heute waren zu billigeren Coursen als gestern die kurhess. Loose und 3proz. Spanier etwas aller übrigen Fonds und Eisenbahn änderung. Das Geschäft war im Allgemeinen wenig belebt.
Oestr. 5proz. Met. 82 Br., 82 Gld. Bank ⸗Actier
1193 Gld. Bad. Partial ⸗Loose a 50 Fl. v. J.
53 Gl, ,,, Darmstadt Partial-Loose a 60 Fl. 77 Br., 765 Gld., 297 Br., 287 Gld. Hessen Partial⸗-Loose à Sardin.
Spanien 3proz.
zu haben. Auch
zurück.
291
17 Br., 334 Br., PVoln. 300 7 — 81, Br., 817 Gld. Bexbach 805 Br., 79 helms zr
96 Gld.
inländ. 33 Br., 33
Gld. Köln ⸗Minden 97
182, 39:
Mail.
und
in österreich etwas flau gestimmt; alle Gattungen derselben
gingen
1
. 523 do. a 25 Fl 10 Rthlr. preuß. Loose a Z36 Fr. bei Gebr. Bethmann
97
Die Course Actien erlitten gar keine Ver⸗—
1196
1840 53
Gld.
Gld.
sproz. Obligationen a 6500 Fl. Friedrich ⸗Wil⸗
Br.,
Hamburg, 13. Aug. Z proz. p. C. 885 Br., 887 Gld.
— 21
M* 63,
Gld. Stiegl. 8 . n Gld. Amer.
C. R. 106 Ard.
einigte
2
16 , Gld.
s N
Staaten 106
Glo. Bergedo
Altona⸗ Fried!
ittenb. 587 Br. Köln ⸗ )
F Ki ; ir
ich⸗Wilhelms⸗Nordbahn 40
pur 13 bn 10
Frankfurt 88 Wien 175
Geschäßfst. Paris * bahn 468. 75
Fonds Geschäft flau
London, 12. Aug proz. Cons.
proz. 99
894, 4. Russ.
Svonds
nl
Amsterdam ,
heute
besondere
, a 5 Rthlr. bez. u. Br v, Dez. 11 Rihl e loco 113 Rthlr. pr. Aug. Okt. 111 Mohnsl 123 Rthlr.
Palmöl 117 Rthlr. Südsee⸗Thran 115 Rthlr.
Leinöl
1
B
Gld.
hproz. Ver⸗ Hamb. Berl. 8735 Br.,
z 7 /*
Minden 96 Br., Mecklenburg 35