1892 / 211 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 07 Sep 1892 18:00:01 GMT) scan diff

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S. M. Fahrzeug Loreley“, Commandant Corvetten⸗ Capitãn r von Moltke JL, ist am 5. September in Konstantinope angekommen.

S. M. Kanonenboot „Wol fa, Commandant Corvetten⸗ Capitän Hellhoff, ist am 6. September in Tientsin ein⸗ . und beabfichtigt am 13. nach Chefoo in See zu gehen.

Fraustadt, 6. September. Seine Königliche Hoheit der Prinz Georg von Sachsen traf, wie der Schles. Ztg.“ mitgetheilt wird, heute Nachmittag, von Dresden über Düben kommend, hier ein und wurde auf dem Bahnhof von dem commandirenden General des V. Armee⸗Corps, General der Infanterie von Seecht verschiedenen anderen hohen Offizieren sowie dem Landrath von , , und dem Bürgermeister S imon empfangen. Nach erfolgter Vor— stell ung begab sich dẽr Prinz durch die mit Fahnen und Laub— gewinden schön geschmückte Stadt nach Schloß Ober⸗Nöhrs⸗ dorf, wo Höchstderselbe, wie bereits gemeldet, für die Dauer seiner Anwesenheit Wohnung nimmt. Am Donnerstag Abend soll zu Ehren des Prinzen vor dem Schloß ein großer Zapfenstreich sämmtlicher Spielleute und Musikcorps der 10. Division st attfinden. Morgen, Mittwoch, beginnen in der Umgegend von Fraustadt die großen erh smand ner, denen der Prinz beiwohnen wird. Zunächst soll die 9. Division gegen die 10. Division operiren. Am 8. und 9. September manovrirt dann das ganze V. Corps unter Führung des commandirenden Generals von Seeckt gegen einen markirten Feind. Am letztgenannten Tage findet noch große Parade vor dem Prinzen statt. Sämmtliche Truppen des Corps rücken dann sofort nach ihren Gar— nisonen ab. Württemberg.

Stuttgart, 5. September. Ihre Majestäten der König und die sn gin sind mit Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Pauline gestern Abend von Seefeld wieder in der Villa Marienwahl bei Ludwigsburg eingetroffen.

Mecklenburg⸗Schwerin.

Schwerin, 7. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog ist heute Abend von Wernigerode hierher zu— rückgekehrt.

Sachsen⸗Coburg⸗Gotha.

Gotha, 6. September. Der gemeinschaftliche Landtag sausschuß für die beiden Herzogthümer ist nach der „Goth. Ztg.“ zur Prüfung der Jahresrechnung iber die Ein nahmen und Ausgaben auf die Zeit vom 1. Jul 18 90 bis Juni 1891 zum 3. Oktober d. 3 nach Cobu irg ein— berufen worden.

Elfat . Sathrin gen. zburg, 6. September. Der Kais Hohenlohe hat dem „VW. T. ß veröffentlicht: Majestäãt der Kais er ; Cholera den Ausfall der Ra 336 efshlen. Seine Majestãt wollen a licher ü ür das Beh] der Der elte rung es dern ieden durch ie zur festlichen 2 Begrüßung ö. 3 patriot e, . olferung deẽ . gag r e nilien Gesundheit entstehe. e 83. ö geruht . ies zur Ren intniỹ 86 Vander zu . acer ielben zugleich Ihrem schmerzlichen Bedauern Sie es Sich unter diesen Umstãnde 11

Hul ldig ungen

Statthalter zufolge fol—

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zedachte .

ö ischen er lker entgegen zu nehmen.“

Seine ö Hehe der Großherz 393 von Baden ist gestern Abend Besichtigung des TVI. Armee-Corps in Metz eingetroff

De fterreich⸗ Ungarn.

er Kaiser traf gestern früh in Leitmeritz ein und s nachdem einzelne der zum Empfange Erschienenen Ansprache ausgezeichnet worden waren, unter den Ovalionen der Beyölkerung alsbald zu das Manöverfeld. Gegen Mittag kehrte der iach dem Bahnhof zur nc und trat unter enthusiastischen Hochrufen und unter den Klängen der Ter n ie die Weiterreise nach Smiritz an. Bei dem Abschied auf dem Bahnhofe sprach der . dem Bürger⸗ meister gegenüber seinen Dank für den herzlichen Empfang seitens der Bevölkerung aus. Wie aus Fünfkirchen in Ungarn gemeldet wird, . ikt der Kaiser am 12. d. M. Morgens in der Station Daräny einzutreffen und sich von dort auf das Mansverfeld nach Istvändi zu begeb en. Nach dem Manöver kommt der Kaiser Nachmitt tags nach Fünfkirchen und verbleibt dort am 13. und 14. September; die e kreise

nach Wien erfolgt am 15. früh.

In einer Vesprechung der durch das . Leinzollelausel geschaffenen Verhältnisse Fremdenblatt“ die . und Beschwerden der * l Presse für unberechtigt und fügt hinzu, es . richtig, daß der General⸗Director im italienischen sterium für Ackerbau Miragligz zu Unterhandlungen nach i komme, oz ein Anlaß fehle; aber das scheinen i so hochgestellten, sachverständigen Beamten zur Aufklärung des wichtigen Gegenstandes sei werthvoll. Das freundschaftli che Verhältniß . Reiche werde die

bjective Beurtheilung der Sache sorder rn. Desterreich⸗Ungarn 1 in Punkten, in denen es ohne , der eigenen Interessen möglich sei, sich der befreundeten Nation gern ent— ge gentom mend zeigen.

Nach einer Meldung desselben Blattes ist die Cirfular⸗ Depesche des Gerenten des russischen Ministeriums des Aeußern vom 17. 29. August, worin die von der „Swoboda“ veröffentlichten und der russischen Regierung, sowie gewissen Agenten derselben zugeschriebenen Schriftstücke als das Werk eines Fälschers erklart werden, von der russischen Botschaft im Auftrage der russischen Regierung auch dem österreichisch⸗ ungarischen Minifter um des Auswärtigen mit⸗ getheilt worden.

Der Kaiser hat an den früheren ungarischen Minister Präsidenten Koloman Tis za aus Anlaß des funf: ind wan zig⸗ jährigen Jubiläums desselben als Ober— Surat des evangelijch reformirten Kirchendistricts . der Donau folgendes

zlückwunsch⸗Telegramm gerichtet

Mit aufrichtiger Sympathie schließe Ich Mich jenen freud vollen Glückwunschen an, mit denen beute Ihre Glaubensgenoffen und zahl⸗ reichen Verehrer Sie zur 25. Jahreswende Ihrer Wahl zum Sber⸗ Curator des trangdan nh schen ev.-ref. Kirchendistrikts begrüßen. Gebe der Allmächtige, daß Sie noch lange Jahre ununterbrochen Ihre ver⸗ dienstreiche Thätigkeit im Interesse Irrer Kirche und der offentlichen Angelegenheiten fortsetzen Honnen. Fran; Fofepb.“

Großbritannien und Irland.

Die „Central⸗News⸗Telegraphen⸗Agentur“ hatte gestern die Nachricht gebracht, dab mit Ausnahme der Besatzung der Citadelle, die englischen Truppen Kairo Ende des Jahres räumen würden. Dem gegenüber ist das, Reuter sche Bureau“ in der Lage zu erklären, daß seitens der englischen Regierung keinerlei Befehl ergangen sei behufs Rückberufung eines eng lischen Infanterie⸗Regiments aus Kairo; es liege auch kein Grund zu der Annahme vor, daß die von der englischen Regierung in 5 befolgte Politik eine Aenderung erfahren, oder daß die Frage der Räu— mung Egyvtens die . it des Cabincts in Anspruch genommen habe.

Frankreich.

Der Minister des Auswärtigen Ribot empfing gestern Vormittag en franzosischen Botschafter in Berlin Herbette.

Eine Division des n,, Geschwa ders geht heute 24 Genua ab. Der Commandant der . Admiral Rieunier überbringt dem König Humbert ein vom Minister des Aus 6 gegengezeichnetes Schreiben des Präsidenten Carnot. Das Geschwader wird fünf Tage in Genua bleiben.

Die Einkünfte aus den Zöllen und indirecten Steuern betrugen im August d. J 1 422100 Fr. mehr, als im . veranschlagt ist, und 1316900 Fr. weniger als im Augult 1891. .

Die großen Manöver haben vorgestern mit denen des XII. Armee Corps in der Gegend von Limoges begonnen. Am 8. September werden das XII. und das aus Tours kommende IX. Armee⸗Corps zusammentreffen und am 10. und 11. Scheingefechte gegen einander ausführen. Auf den 12. September sist eine, große Schlacht festgesetzt, nach welcher die „gemischten⸗ Divisionen sich ihren Corps anschließen werden. Am 13. Sep⸗ tember ist Ruhetag, am 14 und 15. sind Gefechte und am 16. wird große Heerschau 6 km südlich von Montmorillon ab— gehalten. Der General de Cools, Mitglied des Ober⸗-Kriegs— raths. leitel die Manöver des JF. und XII. Corps.

Der Beamte im Marine-Ministerium Grenier, der dem Militar⸗Attache der Gesandtschaft der Vereinigten Staaten Borup geheime, die nationale Vertheidigung be— . Schxiftstücke überlief ert hatte, ist gestern von dem Schw . zu 20 Jahren wangsarbe verurtheilt worden; g , wurde ihm das Recht des Au enthalts in Frankreich auf 20 Jahre entzogen.

Italien.

Der König hat gestern in Foligno in Begleitung des Grafen von Turin, des Kriegs-Ministers und der fremden Militär⸗Attachès die Schlußpargde über die zu den großen Manövern concentrirten Truppen abgenommen. Die zahlreich herbeigestrõ ite Menschenmenge begrüßte den König enthůusiastisch Der Herr b hen tszustand der Truppen ist nach einer Meldung des W. T. B.* ein vorzüglicher.

Nach einer Veldung des „H. T. B.“ aus Parma ist ir Borgotano ein Dynamitdiebstahl entdeckt worden. Die Anärchisten werden beschuldigt, ihn verübt zu haben.

Schweiz.

D desrath verlangt behufs Nachbestellung von Gewehren Modell von 1889 einen Nachtragscredit von 2925 600 Francs. ö

Die bisherigen diesjährigen Zolle innahm en übersteigen

il nne en für den entsprechenden Zeitraum des Vor⸗

um 2 901 5 36 Frances.

Der schweizer ische Juristenverein, der in Solothurn rsammelt ist, g sich, wie die „Frkf. Itg.“ erfährt, für so— rige Re vis der Bundes verfassung zur Vereinheit—

e chts und des Strafvollzugs ausgesprochen.

Die im Congo . del treibenden Gesell— chaften haben, wie T. B.“ aus Brüssel meldet, Nach— ̃ über die unte? dem Befehl Hodister's stehenden Agenten am Lo mami und oberen 2 erhalten. Danach sind neun Agenten nach den Fälle en zurückgekehrt; von den übrigen sind zwei durch Araber 86 zwei infolge Krankheit jestorben, einer ist durch einen Unfall umgekommen, drei andere und Ho dister selbst sind verschwunden. Entgegen der gestern mitgetheilten Meldung der „Etoile Belge ist jedoch den Handelsgesell— chef en kei ne Ve stã rr . Nachricht vom Tode Hodister's zugegangen. den den Congogesellschaften gehörenden Tampfer „Roi B . ö . „Anguste Beer— naert *, sowie n Bena Kamba und Yanga sind in

Zerbien. m Bericht der 88 mmission zur Prüfung der ge vird festgestellt, daß die schwebende Schuld Dinare betragt Wie verlautet, beabsichtigt diesen Betrag durch Regel ung des Steuersystems und k der rückständigen Steuern zu tilgen.

Amerika.

Argentinien. Dem „Standard“ wird aus Buenos Aires gemeldet, die Besorgniß, daß Unruhen aushrechen würden, habe sich dort sehr gemind dert nachdem die Haupt—⸗ führer der Radicalen erklärt häiten, Saenz Puna keine Oppo— sition machen zu wollen.

Parlamentarische Nachrichten.

Im 2. Liegnitzer Wahl bezirk (Sagan⸗Sprottau) ist an Stel r des verstorbenen Ober⸗Bürgermeisters von Forcken⸗ beck der Buchdruck ereibesitzer f. Hermann Müller in Zlogau, freisinnig, mit 8629 gegen 7468 Stimmen, welche der Ritter— gutsbesitzer von Klitzing zu Zauche, conservativ, erhielt, zum Mitgliede des Re ichra gs gewählt worden

Nr. 35 der Veröffentlichungen des Kaiserlichen Ge⸗ sundheitsamtè- vom 31. August hat folgenden Inhalt: Gesund⸗ heitsstand. Mittheilungen über Volkskrankheiten, insbesondere Cholera. Infectionskrankheiten in Spanien. S Sterbejãlle . deutschen Städten mit 40000 und mehr Einwohnern. Desgl. in größeren Städten des Auslandes. Erkrankungen in Berliner Kranken⸗ häusern. Desgl. in deutschen Stadt⸗ und Landbezirken. Witte⸗ rung. Zeitweilige Naptegeln egen Deltettans el. Thier⸗ seuchen . 1 J. Vierteljahr 1892. ö , Preuß Reg. Bez. Dpyeln). Gere ebung u s. w. (Preußen). Aufbewahrungsort von Heilmitteln. (Reg. Bez. Brom⸗ berg). Anz zei exflicht bei Cholera und Brechrurchfã ken. Sanit ate polizeiliche Behandlung des Fleisches. Neg. Bez. ohen; Be⸗ nutzung der Junde als Zugthiere. (Reg. Bez. ,, Viehdurch⸗ fuhr aus OHesterreich⸗Ungarn. (Reg.⸗Bez. Schleswig). Bedingungen fũr Schlãchterei⸗ Anlagen. Reinigung der Pferdeställe in Gastwirth⸗ Herten; Reg.-Bez. Minden). Anzeigepflicht der Aerzte. Reg. Dũsseldorf.) un, eingeführten Schweinefleisches. 2 Fort. Bayern.) Entschädigung für Viebverluste nach Milzbrand. (Sachsen. Plombenrerschluß von Viehwagen mit österreichisch⸗ ungarijchem Vieh. Sachen · Altenburg) Zinnerne Faßhähne, (Lübeck Anzeigepflicht bei Brechdurchfãllen. Des infection bei ansteckenden Krankheiten. Testerreich.) Yaßnah men nach Ueberschwemmungen. (Belgien.) Entschädigung für ge schlachtete Thiere. Ew cden Verhütung der , der Cholera. Desinfection beim Viehverkehr auf Dampffäbren. (Serbien.) Vieheontrole. (Spanien.) Amerikanisches Schweine fleisch. Ve 'rkandlune igen. von gesetzgebenden Körperschaflen, Vereinen, Congressen u. s. w. (Deuts sches Reich) Prüfung der N sahrunge⸗ mittel- Ekemiker. Vermischtes. k Tebensmittelunter⸗ suchung. de,, ) K Geschenkliste. Beilage: e iche Entscheidungen zum Nahrung mittelgesetz (Milch).

Statistik und Volkswirthschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Die socialdemokratischen Arbeitercongresse und Parteizusammenkünfte werden wegen der Choleragefahr zumeist verschoben oder vorläufig von den Behörd en verboten. Aus Brau ,, wird der „Mgdb. Ztg.“ geschrieben, daß der socialistische Landes-Parteitag fur Braun⸗ schweig und den Harz, der am 11. d. M. in Wolfen— buͤttel stattfinden sollte, der Choleragefahr wegen ver⸗ boten worden ist. Aus demfelben Gründe wurde der Congreß des Verbandes deutscher Formstecher und Drucker verboten, der zum 4. und 5. d. M. nach Braun⸗ schweig berufen war; endlich untersagt die dortige Polizei 6 alle öffentlichen Ärbeiter- 2c. Versammlungen.

girten-Versammlung der deutschen Vereine

ch inisten und Heizer, die zur Begründung eines

1 Verbandes auf den 18. d. M. nach Berlin berufen

war, . t, wie aus einer Mit theilung im „Vorwärts“ ersichtlich, Arbeitern selbst bis auf weiteres vertagt worden.

n ünchen fand am 3. d. M. eine Versammlung der dortigen

ruckereigehilfen statt, die folgende von der Frkf. Ztg.

eite Entschließung annahm: Die Ve ersammlung erklärt sich

Beschlüssen der Stuttz artet Sene rar ersammlung

fernere Gestaltung der Organisation einverstanden und richt

ug auf den Tarif die GCrwartung aus, daß die 1 beitgeber

ünchens und Bayerns, sich den Beschlüssen jener Arbeitgeber an⸗

schließen, Die gewil it find, das durch ihre Vertreter w gegebene Wort zu

alten Die Versammlung stellt sich auf den Standpunkt der bei

der Beendigun⸗ des Strikes getroffenen Abmachungen und weist alle

Versuche, den Tarif zu verkürzen, zurück.

In Leipzig bechloz der ‚Lpz. Itg.' zufolge eine Versammlung

* beiter und dalrheite rinnen des Schu km acher— Gewerbes die

schicki ing des Ende Sevtem ber in Frankfurt a. M. usammen⸗

den Sen gresses der deutschen Schuhmacher⸗C Gehilfen. Dem Ilten Vertreter vn aufgegeben, namentlich für den Wechsel des ani liche Princips einzutreten, da für die nach dem Vorschlage alberstãdter Congresses geplanten „Industrie Verbẽnde die . noch nicht reif zu sein schienen. Zier in Berlin hielten die Militär- und g ide 1 Berlin. am Men tag Abend , erf mm ng ab, in der en. in der Werkstätte des . Für den. Herbst sol L zen einem

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elggrarhirt: Für den Tltohe Arbeiter⸗Cengreß ob die in der fg

Arbeiterpartei fortbestehen so

e . B. berichtet, gestern Abend ein . gen Bergarbeiter in Carmaux omits der Arbeiterbörse veranstaltetes Versammlung, der etwa 3500 Per—

ahm mehrere Tagesordnungen an, worin von . der öffentlichen Verachtung preis—⸗ Ausstãndigen aufgeferdert erden, Ten Ramzf gegen , ies ierung aufzunehmen, welche die von den Kapi⸗ Rey , n dulde. Ein . Tele zig meldet aus . ĩ 3 3x die den Sch dacht be⸗ orzunehme n, wurden von den edro 53 ein dont er e. gramm des H. T. B.) mittheilt, die seiner Zeit der Bischof von Di ram bei den aus bergiemnzn so jetzt der Bisch on Chester . Salzwerkes und de tion. Es berls ute ̃ erden. Der Vorsitze der englischen Gewerkvere t 1 23 wendigkeit der Ga. einigt ten und Regelung der Frauenarbeit da nnalisirung der Eisenbahnen und des rund. g müsse erreicht werden, entweder auf e oder durch die Syndikate. 3. berichtet nach einem Reuter⸗ ennessee) unter dem 5. d. M.: Die in allen Bergwerken des C2al anheften lassen, worin sie die auf weiteres nicht zu arbeiten. In man, besorgt, weil eine Menge Vergsente scheint ihre Abficht zu sein, die Sträflinge

; Henrich lageg zu hindern. Es ff des halb

thin beordert worden. Wahrscheinlich

des Coal Creek⸗Distriets bald einen

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Land⸗ und Forftwirthschaft.

Erntebericht aus Bay Nach den amtlichen Berichten ist die ernte trocken eingebracht. Quantitãt und . lität derselben ift meist vor⸗ trefflich. Der zweite Wiesenschnitt, die Kartoffeln, das Sommergetreide, ren n n,. Zuckerrüben und utterpflkanzen wurden durch die Hitze im August, besonders

in den Hochländereien, beeinträchtigt; der jetzige andregen be⸗ gũnstigt indeß die Hoff nung auf eine Mittelern ke Die Tre denhen schadete auch dem Beginn der Wintersaat. Die Hop fenpfläcke ist i., infolge Kupferbrandes ertraglos. Der Stand des Tabaks st. guünstig. Die Weintrauben find in der Quantität zurũck⸗ ieben; die Qualität ist aussichtsreicher.

Ernte in Rußland. leber die diesjährige Ernte in einzelnen Gouvernements Rußlands sind uns folgende N achrichten zugegangen:

In Lip⸗ und Kurland hat die endlich eingetretene Wärme und Trockenheit den er e efeh en noch zu gute kommen fennen. Wenn auch die Erntezeit stark verspätet eintrat, so daß man Schwierigkeit mit der ferneren Bearbeitung der Felder haben wird, so lauten doch die Berichte über die Ernte— aus sichten meist recht zünftig. Roggen, dessen Schnitt vor kurzem begonnen hat, dürfte im * inen mindestens eine Hrrtelernt ergeben. Winterweizen ist zwar an vielen Stellen von Rost (allen, doch steht auch bieri n kein schlechtes Ergebniß in Aus⸗ sicht. Das Sommerkorn hat sich zufchends unter dem schäönen“ Wetter

rholt; nur fe llenweise wird über Gerste geklagt, wäbrend über Safer at nur gute Nachrichten verlauten. .

Auf der Insel Qe sel versprechen Winterroggen und Weizen eine Mittelernfe. Gerfte, K ind Kartoffeln haben in Ten Niede⸗ rungen durch Nässe gelitter während fie auf eheren Feldpartien meist gut stehen.

In Finland haben sich infolge der endlich eingetretenen wärmeren Witterung die Aussichten für die Getreideernte nicht un— erheblich gebessert. Auch bezügli ch des früher genstatirten Zurũck⸗ bleibens der Wintersaaten ist der eingetretene Umschwung im Wetter von günstigem Einfluß gewesen, sodaß nicht in dem 3 wie frũher befürchtet wurde, der and mann genöthigt sein dürfte, für die Roggen— aussaat anderweitig, 6. aus der eigenen neuen Ernte sich zu versorgen. (conf. R. ⸗Anz. Nr. 181 vom 38 Nach den amtlichen Berichten der Läns-Gouperneure darf man in Reg zgen, der Haupt⸗ brotfrucht des Landes, abgesehen von verei inzelten Stellen, wo Nässe und nasse Witterung bezw. Nachtfröste die Saaten e din, haben, eine im Durchfchnitk mi ittelgute Ernte erhoffen, und ein gleiches gilt vom Weizen, der aber nur wenig gebaut wird. Die Früh ahrs: aaten, Gerste und Hafer sehen im Durch schni itt recht versprechend aus, wo—⸗ gegen man von dem Stande der Kartoffeln im allgemeinen wenig hej riedigt ist. .

In Gęoupernen ent Kowno wird die Roggenernte als beer anzusehen sein, die des Weizens ist noch im vollen Gange. Durch schuitt wird ei mi ittlerer Ertrag erwartet. Die Qualität soll infolge der anhaltend günstigen Witterung während der Erntezeit im allg gemeinen befri 1, Sb wohl das Wachsthum der 2 mmersa Kälte aufgehalten wurde, scheinen d an nf sic Wochen eingetretenen günstigen 9 , ir 5 u er Hafer . . iber miller

stellen dei e tehen.

. werne ment ö Uluch hier trat eth ein, sodaß der Roggen gut unter Dach ge Er wird ebenso wie e der W Weizen, dessen Ernte so weit ein Urtheil zur Zeit möglich, einen Trchf schn ttsertra⸗ Die Sommersaaten stehen befriedigend und versprechen eine 1 schn itts⸗ ezw. gute Ernte. * dem Geouvernement Grodno Roggen⸗ und Weizen⸗ ernte sowohl nach der Qualität wie na 8 f ir der Körner nd di Strohes vollkommen befriedige 8 Durchschnittsergebniỹ wird allem Anschein nach über mittel 3 ; Der Stand des Sommergetreides kann im Durchschnitt als be— sriedigend gelten, mit Ausnahme einiger Kreise, in denen die San ten durch Dürre bezw. Hagelschlag litten. Theilweise hat man bereits mit dem Mähen be hon nen. e ie gl Polen. Das vorzügliche Erntewetter in den aten Juli und August begünstigte den Verlauf der Getreideernte 1 önig reich Polen, und ist dieselbe im allgemeinen bereits vollendet. Had ern ltat der Roggen- und Wezenernte ist in den meisten Gou— vernements ein gutes, in denen von Warschau, Petritau und Pletzk trichweise ein . zügliches. Die Aehren schütten reichlich und gut. Die n ist von gurer Qualität. Nicht so günstig als das Ernteergebniß . . stellt sich dasjenige der Sommersaaten, namentlich des Hafers, welcher sich . des Regenmangels nicht genügend se, . ln konnte. Dagegen hat im Gouvernement Suwalki das mmergetreide unter der dort vorherrschenten feuchten Witterung Im aber läßt sich da ö Ernteergebniß der als nicht unbefriedigend bez Eich nen. Die Kartoffeln e anhaltende Trockenhest gelitten; sie sind klein, aber

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nachtheilig war die anhaltende Dürre für die Ent⸗ Fr ittertrãnter, Die zweite Heu, und Kleeernte ist a aus gefalle n, sodaß sich namentlich in höher gelegenen Gegende n jetzt Futterman gel ahl ar macht, umsomehr, als bei den Bauern Gewohnheit besteht, den ersten Schnitt zun verkaufen und den 1 de n lige nen Bedarf aufzuheben. haben sich wenig entwickelt, sollen

* lgemeinen kann die diesjährige Ernte in Polen als gute Mittelernte be zeichnet werden. Im Geuvernement Cherfon ist. Semmerweizen mittel und estlich des Bugs über mittel, dagegen Gerste und 8 afer unter mittel. In Jekaterineslaw sind die Sommersaaten befriedigend und in Tau . über 1 ö In der Umgegend von Nikolajew wird der Erntear Durchs ö ei,. wie folgt: erw eien ca. 4 Ischetwert v e 15—6 . wert per D 3 . ert p jati

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs—⸗

Maßregeln.

Cholera. Neue Erkrankungen und Todesfälle an asiatischer Cholera in Berlin sind seit gestern nicht; zur Anzeige gekommen.

Der „Hamb. Corr.“ erfährt, die Choleracommission in Ha n urg habe den Vorstand des statistischen Bureaus der Steuer Deputation beauftragt, sãmmtlich bisher veröffentlichten .

ber Erkrankungen und desfälle in Sambutz einer Lev ision zu unterziehen und don 36 ab an Stelle des Medizinal⸗ Bureaus die Meldungen zu erstatten.

Die Medizinalcommission in Bremen macht bekannt, daß seit Mentag Mittag dort zwei Personen unter cholergperdächtigen An⸗ zeichen erkrankt sind, von denen eine gestorben ist. Die bakteri ologische Unter suchung sei noch nicht akgeschloffen. ;

Vom Montag Mittag is Dienstag Mittag sind in Lübeck amtlich keine neuen Cholera? Erkrankungen zur Meldung gelangt. Etwa hundert Personen, die von Hamburg in Travemũnde Enge tte fei waren, wurden in der Duagrantanestation auf dem Priwall desinficirt.

ö der Zeit vom 5. d. Nachmittags 5J Uhr is ebendahin am sind in Man deburg nach Mi kr eu ig des Statistischen Amts

n an der asiati chen Ghz lera erkrankte dortige Personen der Alt stãdter Krankenanstalt zugeführt worden. Der am Montag ale choleraverdãchtig in diese Anstalt aufgenommene und inzwischen bereits perstorbene Wasserrohrleger war nach der m unmehr festgestellten DViagnose an der asiatischen Cbolerg erkrankt. Bei dem Schiffe⸗ taritän und dem Bootsmann vom Damrfer „Deutschland“, die am 5. und 4. d. als choleraberdächtig in Behandlung genommen sind, ist jetzt Cholerine sesigestellt worden.

Gestern beim Gesundheitsamt in Ar siel eingegangene Nach⸗ richten stellen fest, daß die Cholera in Ortschaften auftritt. die von Dr linen berũhrt werden die in Antwerren endigen In Ant⸗

Fer en sind seit dem ersten Auftreten der Krank 3 insgesammt 75 . erkrankt. 22 Patienten sind genesen, während 28 sich noch in ãrztl licher Bel andfung befinden. Gestorben sind bisher 25 Personen. In Brüssel ist am Montag eine Perion an Cholerine erkrankt. Der Gefundheits astand in der Hauptstadt ist ein aus⸗ gezeichneter. ;

Der Polizei⸗ Prafect pon Pari. hat beschlossen, die Zahl der cholera⸗ artigen Erkrankungen und Todesfalle tãglich be kan mt ju machen. D Zahl der choleraãhnlichen Trantt eite alle betrug im Laufe des Men tags in der Stadt Paris 68 und innerhalb der Bannmeile 21, Zahl der Todesfälle in der Stadt Paris 31 und innerhalb der Ban meile 16. Dem Figaro zufolge wären gestern in Paris selbst 41 Perf on n erkrankt und 25 gestorben, innerhalb der Bannmeile 9 erkrankt und 16 gestorben. . sind in Havre 41 Erkrankungen und 9 Todes⸗ fälle vorgekommen. Der Min iistzt des Inn ern ist hier ein 1 und hat die Dospitẽler und die übrigen Krankenheilanstalten besich

Ueber Choleragefahr und K,, wird weiter berichtet: J

Berliner Ma gistratscollegiun 3 e e geste urn in einer außerorden tlichen Dey für öffentli sche ere, gegen die Choleragefahr berathen und Ent ro- dneten⸗ Versammlung eine entfprechen orgige Sitzung zugehen 9 beantragt Magistrat bei der Versammlung, ihm n Ergreit ung jenigen Maßregeln, die er uziehun der tation stt fentliche , Sp * Anlaß Choleragefahr zu treffen für e red. bis zu 300 0900 6 treffenden, meist schon bekannten Has e sei noch erwähnt, der Magistrat mit Unternehmern ein . er innerhalb 24 Stunden bei dreimaligem Wechse und der 1 bis zu 1000 Kranke befördert wer ö ist in Aussicht genommen, daß zur . ing Zeitverlust die d es infection der Trans zortwagen nebst Inhal an Decken ꝛc, des Beglei tpersenals und dessen Be eklei idung nach jedem Transport nicht in der slar tischen 3 onsanstalt, sondern sofort in den betreffenden 64 eralazarethen erfolgt. Endlich beschlofßz der Magistrat, noch Ansta alten zu treffen, daß mehrere ber in inesicht genommenen Maßnahmen sofort zu Au üg rung gelangen sollen ohne das Votum der Stad dneten⸗Versammlung abzuwarten Es soll hierfür bei der Vers ung die Indemnitat nachgesucht werden. hat das unter dem Durchfuhr von Butter auf Margarine aus⸗

Innern hat den Ausführung der

schreiben die

en J Maßnahn ien

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Die Duaran äne gegen S e von dem sprischen Küster . 2 . af 389 3

gebiet zwischen B Beirut und Jaffa, diese . en Häfen ausgenomme *. kommen, ist aufgehoben und durch eine liche Besichti Ing g ersetzt

worden.

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 6. d. M. gestellt 9935, nicht rechtzeitig gestell keine Wagen. In Dherschle ign sind am 5. d. M. gestellt 3658, nicht rechtzeitig gestellt keine Wagen.

Zwangs-⸗Versteigerungen. Beim Königdichen? Amtsgericht II. Be 6. September die nachverzeichneten Grundstücke 1) Grundbuch ven Schönebe rg Band 32 Blat Namen es Zimmermeisters August Ludwig berg eingetragen, ebenda belegen. dem Ver ah ren an die Stelle des werths treten soll, ist auf 15 000. . festgese für das Meist . von 288 000 00 wurde Hamel zu Berlin, 3, Erst von Schönow Band 2 Blatt Nr. des Directers Wilhelm Lüpke zu zu Schönow, Teltowerstraße 10, beleger it bei einer Fläche von 42,32 a mit 1,83 1 ge inertr und einer Fläche von 36,32 a zur Grundsteuer, mit. 2740 66 utzn ine , zur Gebãudesteuer veranlag Minde stgehr 26 gez i; für Tas Meift. gebot von 58 800 M w vurdẽ S Rath und Pro— fessor Dr. Lähr zu S r .

z a R ö Der Betrag l

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Vom

25. Auguft d. J. )

45518 700 6 g. un 79 800 S6 50, zusammen

Pfandbriefe ben, wovon nech 15776400 .

13 Ss 900 k O00 0 43 0,nmund 2 S52 700 M. 50 sammen 9 0 (6 lc iefe von den Gru elesin. mn zu perzinsen sin esichert, aber noch nicht abgehobe

520 200 416

Dem Aufsichtsrath der Chemnitzer Werkzeugn i fabrik vorm. Joh. Zimmermann wurde in der Sitzung h. September d. J. der Abschluß für das Geschäfts hi 92 gelegt. Der Bruttogem inn betragt 483 So0 *. ö. ornahme üblichen Abschreibungen soll eine Dividende von 59 zur 1 gelangen und 29 100 60 auf neue Rechnung vo irgetragen werden.

Die Baumwollenernte Egyptens betrug, wie der Times“ aus Alexandrien geschrieben wird, in dem mit dem J. September abgelaufenen Jahre ins gesammt 4770000 Centner, oder 15 99 mehr als im Vorjahre, obgleich die Ernte des letzten Jahres schon größer gewesen war als je zuvor. Die vor 1 Tage n begonnene Ernte wird roraussichtlich ebenso reichlich we erden als die vorjährige. Da der Marktyreis aber sehr gering ist, ö R der Vaummw ollen lane wenig Nutzen; 24 000 Ballen sind kür; lich nach Amerika gegangen.

Leipzig, 6. September. (W. T. B.) Kammzug-Termin⸗ handel. La Plata. Grundmuster B. per September 3,75 1, per Oktober 3 774, per November 337 6s, per Dezember 3, 80 6 per Januar 3, 827 S, per Februar 3, 825 6. ver März 3, 8.5 6, per April 3,87 , per Mai 33. é, per Juni 3,90 (S, per Juli

3,90 (S6, per August 3, 90 0 Umfatz 40 000 Kg.

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London, 6. September. (W. T. B.) Ann der Küste 4Weizen⸗

ladungen angeboten.

Manchester, 6. September. (W. T. B. 121 Water Taylor H, 30r Water Taylor 7, 20r Water Cech 53, 30r Water Clayton 6, 320 Mock Brooke 6, 40r Mavoll 68, or Medio Wilkinson 7, 32 Warpcoyps ders 6, 36r Warpcops Rowland 7, 36r Warz⸗ (ers Wellington? 166 Double Weston Tr, 60r Double courante Qualitãt 107, 32 16 vards 16M 16 grey Printers aus 32r/46r 140. * est.

Amsterdam, 6. September. (W. T. B.) Die heute von der Niederländischen Ser e rr (fr cha ft abgehaltene Auction über 26 058 Ballen Fava⸗ Kaffee ist wie flgt abgelaufen. Es wurden angeboten; 268 Ballen Jaa W. J. B., Taxe 56 à Si Cent, Ablauf 557 à og Cent. 4500 B. Java Preanger, Taxe 55 ö —ĩ Ablauf 547 a 55. 953 3B. do. Bezoeli Taxe 56 à57, Ablauf 54

47

.

2976 B. do. Tagal, Taxe 60 à 61t, IAlblanf᷑ 584 à 60.

O. Probolingo, Taxe 56 3 5, Ablauf 536 à 34. 9067 B. do.

2 Taxe, 55 6, Ablauf 531 à 553. 3328 B. do. grünlich,

Tare 83 3 I6ß, Ablauf 51 * 351. 37 R. de' Drdinair u. Triage, 2 28. Ablauf 284. 58 B. do. B. S. und Diverse.

, . 6. September. (W. T. B.) Die Börse war anfangs kefeng im weiteren Verlauf trat roch eine Ermattung ein. Der . war lustlos, aber die 9 fest. Der Umsaß der zie ,. betrug 176 000 . Der S e, n,, wird auf 1 930 000 Unzen geschãtz Die Silb betrugen 35 000 linen

Weizen anfangs stetig, dann nachgebend, später Reaction auf Deck ange n der Baissiers. stetig. Mais anfangs be⸗ hauptet, da j Reaction auf Chicago. Schluß

Weizen 36 261 000 Bushels, do. an der vergangenen Woche V 02 2 W. T. B.) Weizen . erholt auf Käufe d

ang stetig, dann nachge Schluß stetig.

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ae,; im Anslande.

2. des pyrotechnischen Labora⸗ chemischen Producten, Papier,

ember. Technisches Bureau der Tele 2800 kg Kupferdraht und 2500 kg B 630 Lire. Verlãufsige Caution 500 Lire

perro ges nsbetr 1 .

Rumänien. g. September. Kriegs⸗Ministerium Bukarest: 119 606 m Militärtuch. 27. September. Ebenda; Lieferung von 45 9090 Leinwandsãäcken, 45909 Scheeren, 15 6 beinernen Kämmen, 45 509 Fettbüchsen, 45 5 Dar rmessern. Oftober. Ebend⸗ ieferung von 24 000 Riemen ver⸗ sch . Gröñ

Näheres an und elle.

rs⸗Anftalten.

Nach Portugal können Waarenprobensendungen bis auf weiteres nicht mehr zur Beförderung gelangen, da ihre Einfuhr jetzt auch auf dem allein noch offen gewesenen Wege über an r n verboten worden ist.

In Norwegen dürfen wegen der Choleragefahr bis auf weiteres Hadern, getragene Kleider, gebrauchtes Bettzeug und andere derartige Gegenstände, sowie Sbst und Gemüse mit der Post nicht eingeführt werden.

Lieferung von

Seytember. ie tel sch Berlin ist, wie B. V. me .

e Ver⸗ et, heute

(W. T. B. -Norddeutscher Lloyd.

ist am 6. September Morgens

eng. mar der Weser ab⸗

August von

Vormi ittags

gekommen. . ö von

hat am 6. tember Nachmit ags Beach y

wasstzt. Der Schnelld anf 1 New⸗Jork

if 5. Sertember Ne ittags f der Weser

er Reichs Postdampfer S von Ost⸗

ö end, ist am 5. September Nachmitt ags au f Rr Weser

n . Der Schnelldampfer Werra“ hat am 5. September

. ags die Reise von Gibraltar . ach Genua org e etzt

er „Havel“, von New⸗Jork kommend, hat m

September Vormittags Seilly passirt. Der Postdampfer

„München“, von Baltimore komme nd, ist am 6. September

s auf der Weser angekommen. Der Reichs-Postdampfer

nach Ost⸗A Asien . ist am 3. Scrtẽmber Vor—

Su ez angekommen. Der Reichs⸗ bostdampfer Olden

Asien . ist am 5. September Nachmittags angel amm ner

gesellsch kommend, g

.it a7 k gestern von Southampton an⸗ Gastle⸗ Dampfer Di uno 7rftar Gastler hat eimreise F a8 eira passirt.

. 6. September. (W.

i i der Eisenba er offnet

die G6 unbefu e en fte der Unionsstaaten zu

Theater und Musik.

Belle ⸗Alliance⸗Theater.

nabend wurde die Neue deutsche Oper“ in den

Belle Alliance Theaters mit einer gewissen Feierlichkeit iet, und Jleich die , kann, wenn man von kleinen Aer ißerli ichkeiten absieht, als eine wohlgelungene bezeichnet werden. Es gelangte eine romantische Dyer Die schöne Melusine von Theodor Hentschel, zur Ar fführung die, obwohl eine ältere Arbeit des Componisten, für Berlin eine Neuheit war. Die Musik scheint sich in allen enticheidenden dramati schen . an das Wagner'sche Vor⸗ bild eng anzuschließen, wobei den Cor nponisten das Tertbuch wieder⸗ host in die Gefahr bringt, in der Stimmung und orchestralen, wie melodischen Gestaltung sich ganz sich in Wagner schen Er⸗ innerungen zu verlieren. Das . märchenhafte Wesen der schönen Melusine, die eigentlich eine Nixe ist, läßt ihr Eheglück mit dem Grafen Raimund nur so . zu, als dieser nicht hinter das Geheimni ß seiner schönen Gemahlin zu dringen sucht; wie im Lohengrin“ der Neid und Rachedurst erfahrene Demüũthigung führt ie wahrhafte Liebe einer Frau zum Grafen Raimund die Katastrophe herbei; eine neue Erfindung des Tertdichters Elard Hoffschläger bildet die Einführung einer lustigen Persen, die aber einẽ crheitẽrnde Wirkung nur etwa in dem Moment hervorbringt, wo Tert und musikalische Phra isirung sich dem Operetten ton nähern. Im ganzen litt der Componist unter dem dramatischen Ungeschick des Librettiften, aber immerhin bleibt eine bemerkenswerthe Kraft des musikalischen Ausdrucks und in lyrischen Partien auch Eigenart der Erfindung übrig, die einer schönen Wirkung auf die Hörer sicher ist. Empfindungsrein und woehllklingend war gleich im Vorspiel Raim nund's Lied So lieblich ist die Stätten, im ersten Act mhohen JƷubecĩme isenꝰ un 6 Mn r! Ro⸗

Ir iegt in weiter Ferner; auch die Partie der Intrigantin