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eichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine 2 Rechte anzumelden und die Urkunden vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Rofstock, den 19. Oktober 1892. . Großherzoglich Meckl. Schwerinsches Amtsgericht.
435346 Aufgebot.
Der Schäferknecht Joseph Froelke zu Behle hat das Aufgebot des auf seinen Namen ausgestellten Sparkassenbuchs der Kreiskasse zu Czarnikau Nr. 3659, worauf am 17. Januar 1889 1079 M 85 einge⸗ zahlt sind, und wozu an Zinsen für 1889 34,62 M, für 1890 38.99 ½ und für 1891 40,36 M treten, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ fordert, spätestens in dem auf den 20. Mai 1893, Vormittags 97 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht (Zimmer Nr. 1 im J. Stock) anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloser⸗ klärung der Urkunde erfolgen wird.
Czaruikau, den 22. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43547] Aufgebot.
Auf Antrag des Tagelshners Bernard Schnagge zu Nordkirchen werden diejenigen, welche auf das angeblich verloren gegangene Sparkassenbuch der Sparkasse des Kreises Lüdinghausen zu Lüdinghausen Rr. 17 142 von ursprünglich 1400 66, am 1. Jan. 1692 auf ein Saldo von 962,99 6 nebst den laufenden Zinsen lautend, ursprünglich für den Bernard Schnagge zu Nordkirchen ausgestellt und angeblich von deinselben verloren, irgend ein Anrecht zu haben vermeinen, aufgefordert, sich hei dem unter— zeichneten Gerichte spätestens am 16. Mai 1892, Vorm. 9 Uhr, zu melden, ihre Rechte näher nach— zuweisen und das Buch vorzulegen, widrigenfalls das Buch für erloschen erklärt und dem Verlierer an dessen Stelle ein neues ausgefertigt wird.
Lüdinghausen, 13. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
(43594 3 Die Empfangsbescheinigungen der Sparkagsse in Coburg Nr. 7866 über 36 6 22 3 auf Johann Elflein in Lahm als Gläubiger lautend, und Nr. 79626 über 55 S0 35 3, auf Friedrich Elflein von Lahm als Gläubiger lautend, sind für kraftlos erklärt worden. Coburg, 18. Oktober 1892. Herzogliches Amtsgericht. V. Schiegnitz.
41948 Aufgebot.
Auf Antrag des Meiereiverwalters Johannes Remus, vertreten durch den Referendar a. D. Böttcher zu Hohenstein, wird ein vom Antragsteller als Aussteller unterschriebener und vom Meierei—⸗ besitzer Heinrich Nath angenommener Wechsel über 1006 M — welcher im Uebrigen noch nicht aus— gefüllt war — der angeblich verloren gegangen ist, aufgeboten. . .
Der unbekannte Inhaber des Wechsels wird auf⸗ gefordert, seine Rechte aus demselben bei dem unter⸗ zeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermin am 27. Mai 1893, 10 Uhr, anzumelden und den Wechsel vorzulegen, unter der Androhung, daß, wenn die Anmeldung ,, des Wechsels nicht erfolgen sollte, die Kraftloserklärung desselben er— folgen wird.
Hohenstein Ostpr., den 14. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht. II.
3269 Aufgebot.
Der Landwirth Diedrich Wilhelm Harrs aus Weddewarden hat das Aufgebot der zu Gunsten des Antragstellers errichteten Schuld⸗ und Pfandurkunde vom I5. März 1853 über Vierhundert Thaler Gold, eingetragen im Grundbuche von Wremen Band ILV. Artikel 8 Abtheil. III. Nr. 2, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. November 1892, ,,, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe— raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft— loserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Dorum, den 1. April 1892.
Königliches Amtsgericht. 43548 Aufgebot.
Der Müller Heinrich Schnieder gt. Pennekamp zu Bschft. Bredenbeck, Kspl. Senden, hat das Aufgebot des Weide⸗Grundstücks Flur 28 Nr. 205/75 der Gemeinde Senden, gelegen im Sudhofsmoor, zur Größe von 04291 ha, als Besitzer dieses Grund⸗ stücks, zum Zwecke der Besitztitelberichtigung beantragt.
Alle diejenigen, welche das Eigenthum des Grund⸗ stücks oder ein dingliches Recht an demselben in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens in dem Aufgebotstermin am 30. De⸗ zember er., Morgens 9 Uhr, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen und Rechten auf das Grundstück aus geschlossen werden.
Lüdinghausen, 25. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
436535 Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Brandis in Ahaus hat auf Grund einer ihm von dem Ackerer Bernard Terheck in Wüllen ertheilten Vollmacht Namens desselben das Aufgebot der Parzelle Flur 7 Nr. 172 der Steuergemeinde Wüllen, Kerkhofgarten, Garten, groß 3 a 17 4m, beantragt.
Alle unbekannten Eigeuthumsprätendenten werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprüche auf das Grundstück spätestens in dem an der Gerichtsstelle zu Ahaus auf den 28. Dezember 1892, Mor- gens 9 Uhr, anberaumten Termine anzumelden und zwar unter der Verwarnung, daß im Falle der unterbleibenden Anmeldung sie mit ihren Ansprüchen und Rechten auf das Grundstück ausgeschlossen werden.
Ahaus, den 24. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
l 3538]! Aufgebot.
Das Königliche Eisenbahn-⸗Betriebsamt zu Wesel als Vertreter des Königlichen Eisenbahnfiscus, dieser geh als Rechtsnachfolger der vormaligen Köln Mindener Eisenbahngesellschaft, beantragt das Auf⸗ gebt der nachstehend aufgeführten, im Grundbuch noch nicht eingetragenen Grundstäcke behufs Er⸗ wirkung der Eintragung derselben auf den Namen des Königlichen Eisenbahnfiscus. Diese Grundstücke
sind aus denjenigen Flächen fortgeschrieben, die seiner Zeit aus den Grundbuchblättern der Vorbesitzer, als zur e Wesel = Haltern bezw. esel Bocholt erworben und, ins Ertraglose gefallen, einfach abgeschrieben sind. . ;
Es werden daher alle diejenigen, welche das Eigen⸗ thum der nachbenannten Grundstücke oder Theile derselben beanspruchen und diejenigen Realberech- tigten, deren Rechte nicht von selbst auf den Er⸗ steher übergehen, aufgefordert, ihre Ansprüche spä⸗ testens in dem auf den 25. Februar 1893, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und, falls Antragsteller widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie mit denselben auf die Grundstücke werden ausge⸗ schlossen werden.
Es werden aufgeboten:
A. Aus dem Gemeindebezirke Bricht (Bahnanlage Wesel = Haltern): . Flur 5 Nr. 246/064 zur Größe von 16a 524m
. 399js0.49 1 . 4090. 183 557 0.219 558 0.219 2390.10 2440.63 2550. 151 398/049 400/049 103/60. 5 4080.76 550 0.219 551 0.219 552 0.219 554 0.219 . 556 /so 219 .
B. Aus dem Gemeindebezirk Damm (Bahnanlage Wesel = Haltern):
Flur 4 Rr. 471/0230 zur Größe von 1a 304m 4720.230 . ö 45
478j0.233 , 479j0.233
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480 /0.250 2290. 129 2760.13 2770.13 2800.32 2830.69 2840.74 2850.74 2910.92 2920.94 2930.95 2940.96 1960.40 1971040 1980.40 1990.40 2000.59 2010.59 6s / 0 226 474/0230 4760. 233 4820. 250 230 0.131 2320. 139 2730.9 279so. 32 2870.74 2890.92 2540.91 1920.30 193/646 2030.60 z 308 6.5635 v. l ha zd. 5 G. Aus dem Gemeindebezirk Ringenberg (Bahn—⸗ anlage Wesel = Bocholt): Flur 3 Nr. 23/0174 zur Größe von — a 684m JJ i ; 5120.2 . s , k 5618 h l D. Aus dem Gemeindebezirk Sackhausen (Bahn— anlage Wesel — Bocholt): ( Flur 1 Nr. 378714 zur Größe von — a 11 , , ö ö 31 380 /0. 15 11 360/44 3730.7 377/14 ꝛc. 3820.16 3840.22 38642 ö ö Wesel, den 22. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht.
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43545 Aufgebot.
Der am 22. Januar 1820 zu Salzböden geborene Johann Daniel Zecher, Sohn der Eheleute Georg Ehristian Zecher und Anna Marie, geb. Wolfel, welcher im Jahre 1850 von Salzböden nach Amerika ausgewandert und seit mindestens 36 Jahren ver⸗ schollen ist, wird auf Antrag seines Normundes Gottfried Zecher von Salzböden aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 12. Oktober 1893, Vormittags 11 Uhr, bei dem unter— zeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.
Wenzlar, den 24. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV.
43537] Bekanntmachung.
Der Bodenmeister Hermann Bohl von hier, ge⸗ boren am 15. August 1339 zu Stolp, welcher seit dem 18. Oktober 1882 von hier verschollen ist, wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 17. November 1893, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Landgerichtsgebäude Zimmer Nr. 9, zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.
Bromberg, den 19. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43536 Aufgebot.
Auf Antrag des Besitzers Hermann Siebert zu Gr. Girratischken wird der i er Gustav Hohendorf, Sohn der Besitzer Johann und Elisabeth, geb. Meiert, Hohendorf'schen Eheleute, der am 17. Januar 1859 in Kletellen geboren und seit etwa 16 Jahren verschollen ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine am 20. September 18923, Vorm. 10 Uhr, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.
Skaisgirren, den 20. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43543 . ;
Auf den Antrag des Rechtsanwalts Cyprian Po⸗ morski zu Ostrowo als Nachlaßpflegers werden die Nachlaßgläubiger des am 8. Mai 1891 verstorbenen Probstes Augustin Szamarzewsti aus Ostrowo aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 9. Zebruar 1893, Vormittags 10 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß desselben bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer 7) anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Beneficialerben ihre An= sprüche nur noch insoweit n, machen können, als der Nachlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblassers aufgekommenen Nutzungen durch Be— e nn. der angemeldeten Ansprüche nicht erschöpft wird.
Ostrowo, den 19. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43544 Aufgebot.
Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, Rechts⸗ anwalts Lilienthal zu Zinten, werden die Nachlaß⸗ gläubiger und Vermächtnißnehmer des am 14. Sep- tember 1889 zu Zinten verstorbenen Schneider⸗ meisters Rudolf Folger aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 11. Februar 1893, Vor. mittags 9 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß desselben bei dem unterzeichneten Ge⸗ richte anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Beneficialerben ihre Ansprüche nur noch insoweit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus—= schluß aller seit dem Tode des Erblassers aufge⸗ kommenen Nutzungen durch Befriedigung der ange⸗ meldeten Ansprüche nicht erschöpft wird.
Zinten, den 20. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
(43588 Bekanntmachung.
Nachstehender Auszug:
Der Kaufmann Friedrich Kieser aus Langewiesen wird hiermit für todt erklärt; dessen nachgelassenes Vermögen ist dem im Aufgebotstermine unter An—⸗ meldung seiner Ansprüche aufgetretenen nächsten Erben, nämlich: dem Archidiakonus Hugo Kieser in Eisenach ohne Caution erb- und eigenthümlich zu überlassen. Alle nicht angemeldeten Ansprüche werden ausgeschlossen. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens hat der Antragsteller zu tragen, ;
wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Gehren, den 21. Oktober 1892.
Fürstl. Schwarzb. Amtsgericht. I. Hülsemann.
43601] Im Namen des Königs! Verkündet am 21. Oktober 1892. Edler, Secretär, Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Tischlermeisters Friedrich Jacobi zu Gräfenhainchen als Vormundes des Stell—⸗ machers Friedrich Kunze ebendaher, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Gräfenhainchen durch den Amtsrichter Seiler für Recht:
Der am 24. Juli 1841 geborene Stellmacher Friedrich Kunze, zuletzt wohnhaft gewesen in Gräfen— hainchen, wird für todt erklärt. ;
Die Kosten des Verfahrens werden aus seinem Nachlaß entnommen.
Seiler.
43608 . ö In Sachen, betr. das Aufgebot der Nachlaß⸗ gläubiger des zu Falkenhagen am 5. Mai 1892 verstorbenen Arbeiters Wilhelm Kraft — F. 4. 82. — ist das Aufgebotsverfahren beendet. Pritzwalk, den 22. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht.
43609 Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 21. Oktober 1892 sind die unbekannten Erben der am 24. Dezember 1890 zu Frankenstein verstorbenen Wittwe Rosine Paetzold, geb. Böer, mit ihren Ansprüchen auf den Nachlaß ausgeschlossen worden.
Frankenstein, den 21. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43607! Im Namen des Königs!
In der Fritze⸗Grosch'schen Aufgebotssache hat das unterzeichnete Amtsgericht auf Antrag des Handels— gärtners H. Fritze zu Hannover in seiner Sitzung am 20. Oktober 1892 für Recht erkannt:
Das Quittungsbuch der Ziegenrück'er Kreis— Sparkasse Nr. 6654, ausgefertigt auf den Namen der Ehefrau Johanne Grosch aus Großkamsdorf über 309 ½ 67 3 wird für kraftlos erklärt.
Ziegenrück, den 20. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
(43603 Im Namen des Königs! Verkündet am 18. Oktober 1892. Interschrift), Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des minderjährigen Hermann Fran; Henke zu Güͤdenhagen, vertreten durch seinen Vormund Marx und Gegenvormund Zander, Letzterer vertreten durch den Rechtsanwalt Ladewig zu Köslin, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Köslin durch den Gerichts⸗Assessor Fischer: Das Sparkassenbuch Nr. 9109 der Kreissparkasse zu Köslin auf den Namen Hermann Franz Henke zu Güdenhagen und über 60 S 15 3 lautend, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Antragsteller zur Last.
43596 Im Namen des Königs!
Verkündet am 15. Oktober 1892. Schweich ler, Referendar, als Gerichtsschreiber. In der Josepeit'schen Aufgebotssache, IX. E. 1/92,
erkennt das Königliche Amtsgericht XVIII. zu Königs⸗ 3 Pr. durch den Gerichts-Assessor Ankermann für Recht:
1) Das Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Königsberg i. Pr. IJ. Nr. 3486 über 26 M 40 3, ausgefertigt für Auguste Josepeit, wird für kraftlos erklärt. . .
2) Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden der Antragstellerin auferlegt. —
435901 Im Namen des Königs!
Auf den Antrag des Kaufmanns Heinrich Frank zu Düsse l dorf. vertreten durch Rechtsanwalt Justiz⸗ Rath Bloem hier, erkennt das Königliche Amts— gericht zu Düsseldorf durch den Amtsgerichts⸗Rath van Erkelens für Recht:
Der angeblich an die Handlung Ph. Steinberg in Köln adressirte und verloren gegangene Wechsel:
Coeln, den 9. Maerz 1892. Am 17. April a. e.
zahlen Sie für diesen Prima Wechsel an die Ordre
von uns selbst die Summe von Mark Zweitausend
achthundert ein und vierzig auch 64 fg. den
Werth in uns selbst und stellen ihn in Rechnung
laut Bericht. —
. Heinrich Erank in Düsseldorf. ngenommen Heinrich Frank Nr. 363.
wird für kraftlos erklärt und die Kosten des Ver⸗
fahrens werden dem Antragsteller auferlegt. Verkündet am 20. Oktober 1892.
Decker, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
43600 Im Namen des Königs! Verkündet am 21. Oktober 1892. Müller, Gerichtsschreiber. Auf den Antrag 1) des Eigenthümers Friedrich Daniel Thiele zu Rosenwinkel,
2) des Schäfers Christian Hinze zu Horst, beide vertreten durch den Rechtsanwalt Goewe zu Kyritz, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Kyritz durch den Königlichen Amtsrichter Lucas, für Recht:
1) das Hypothekendocument vom 8. Juni 1843, welches über diejenigen 45 Thlr. 22 Sgr. 6 Pf. (Rest von 122 Thlr. gebildet ist, die auf dem im Grundbuche von Rosenwinkel Band J. Blatt Rr. 29 verzeichneten Grundstücke des Eigenthümers Friedrich Daniel Thiele in Abtheilung III. Nr. 2 zu drei Prorent für Wilhelmine Friederike Köppen, später verehelichte Luhr, noch nie ge ,,
. . Mai ;
2) der J . SJenuar 535) welcher über diejenigen 13590 M (Theil von 850 Thlr.) ebildet ist, die auf dem im Grundbuche von Kyritz
and 17. Blatt Nr. 3290 verzeichneten Grundstücke des Müllers August Knöschke zu . in Abthei⸗ lung III. Nr. 4 mit den auf vier Procent vom . . 1889 ab herabgesetzten Zinsen für den Schäfer Christian Hinze zu Horst eingetragen stehen,
werden für kraftlos erklärt. Die Kosten werden den Antragstellern zur Last gelegt.
Lucas.
(43598 Urtheil.
J. Folgende Hypothekengläubiger:
1) der Kutscher Johann Zschieschank aus Herrnhut als eingetragener Gläubiger der auf Sandförstgen Nr. 11 in Abtheilung II. Nr. 1 auf Grund des Recesses vom 30. Januar, 10. Juni, 28. August und 7. September 1835 haftenden Hypothek von 50 Thaler Courant nebst 40ͤ9 Zinsen — bezw. die Rechtsnachfolger des ꝛe. Zschieschank —,
2) die Geschwister Dorothea, Georg, Christoph und Agnes Kubitz aus Kaschel als antheilig einge⸗ tragene Gläubiger der auf Kaschel Nr. 10 in Ab⸗ theilung III. Nr. 3 auf Grund des Testaments vom 11. Juli 1842 haftenden Resthypothek von 100 Tha⸗ lern nebst 2 Kühen für jede der Töchter Kubitz — bezw. die Rechtsnachfolger der Geschwister Kubitz,
3) die Rechtsnachfolger des am 29. November 1868 verstorbenen Auszuüglers Andreas Schneider aus Zimpel, als eingetragenen Gläubigers der auf Zimpel
Rr. 6 in Abtheilung III. Nr. ? aus dem Vertrage
vom 19. Juli 1855 haftenden, noch in Höhe von 25 Thalern bestehenden Hypothek von ursprünglich 50 Thalern, ;
werden mit ihren Ansprüchen auf die genannten Posten ausgeschlossen.
Die Kosten werden zur Last gelegt:
zu 1 dem Halbbauer Karl . Ischieschank zu Sandförstgen,
zu 2 der verehelichten Halbbauer Anna Pittke, geb. Kubitz, zu Kaschel, —
zu 3 der unperehelichten Grundstücksbesitzerin Marie Frenzel zu Zimpel.
II. Die Dokumente über folgende Hypotheken:
a. 100 Thaler Restforderung von 300 Thalern Vatererbe der 6 Geschwister Kubitz, Dorothea, Georg, Rosina. Christoph, Agnes und Maria, aus dem Testament des Johann Kubitz de publ. den 11. Juli 1842, jedem Empfänger mit 50 Thalern zuständig, ingleichen für jede der Töchter zwei Kühe, eingetragen auf Kaschel Nr. 10 in Ab— theilung III. Nr. 3,
b. 56 Thaler 22 Silbergroschen 6 Pfennig Con⸗ ventionsmünze, Darlehn aus dem Schuldbekenntnisse des Johann Christoph Bischof vom 28. November 1823 nebst 413 0,½ Zinsen, zahlbar in jährlichen Terminen an Martini mit 5 Thalern in Courant, für den Gedingebauer Johann George Radisch in Nieder⸗Seifersdorf, eingetragen auf Nieder⸗Seifers⸗ dorf Nr. 20 in 2 . M, .
c. 551 Thaler 15 Silbergroschen Kaufgeld⸗ und Erbtheilsforderung der Geschwister Amalie Ida Gruhl mit 286 Thalern 22 Silbergroschen 6 Pfennig und Hermann Oskar Gruhl mit 264 Thalern 22 Silbergroschen 6 Pfennig mit 40, Zinsen, ein⸗ getragen auf Grund des väterlichen Christian Heinrich Gruhl'schen Erbrecesses vom 11. Oktober, 21. No⸗ . 1851 auf Niesky Nr. 57 in Abtheilung III. Nr. 1,
d. 37 Thaler 28 Silbergroschen nebst 40½ Zinsen mütterliche Erbegelder der minorennen Anna Rosina Kujan zu Quitzdorf, auf Grund des Recesses vom 10. Dezember 1839, 10. Januar 1840, eingetragen auf Quitzdorf Nr. 10 in Abtheilung III. Nr. 3,
werden für kraftlos erklärt.
Die Kosten werden zur Last gelegt:
zu a. der verehelichten . Anna Pittke, geb. Kubitz, zu Kaschel,
zu b. dem Steinmetz Ernst Sigismund zu Nieder⸗Seifersdorf,
zu c. dem Bäckermeister Emil Kiesling zu Niesky, ä
zu d. dem Torfmeister August Prüfer zu Quitz dorf.
Niesky, den 22. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht. Sauer.
43604 Bekanntmachung.
Die Hypothekenurkunde über die auf dem Grund⸗ stücke Blatt 6 Stadt Sohrau Abtheilung III. Nr. 4 für Siegmund Stern eingetragene 6 von 3000 S6, bestehend aus der Schuldurkunde vom 19. Mai 1875. und dem Hypothekenbriefe vom 21. Mai 1875 ist im Aufgebotsverfahren durch Aus⸗ schlußurtheil vom 8. Oktober 1892 für kraftlos er⸗ klärt worden. J. F. 4/91.
Sohrau O.⸗S., den 15. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
M 256.
Zweite Beilage zum Deutschen Reichs⸗Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Freitag, den 28. Oktober
.
—
1892.
Untersuchungs · Sachen.
Aufgebote, Zustellungen u. dergl.
Unfall ⸗ und Invaliditäts⸗ 2c. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verloosung ꝛc. von Werthpapieren.
Deffentlicher Anzeiger.
s. Kommandit⸗Gesellschaften auf Aktien u. Aktien⸗Gesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirthschafts⸗Genossenschaften.
S. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
9. Bank⸗Ausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.
43597 Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurtheil vom 12. Oktober 1892 ist die Hypothekenurkunde über 200 Thaler Darlehn, eingetragen aus der Cessionsurkunde vom 19. Oktober 1869 für die unverehelichte Christiane Pösch, genannt Jamno, zu Groß⸗Tzschacksdorf in Abtheilung III. Nr. 1 des dem Handelsmann und Kleingärtner Reinhold Hähnchen gehörigen Grundstückes Groß— Tzschacks dorf Band J. Blatt Nr. 41, gebildet aus der Schuldurkunde vom 30. Juli 1861, der Cession vom 19. Oktober 1869 und den Hypothekenbuchs auszügen pom 31. Juli 1861 und 2. November 1869 i kraftlos erklärt.
Forft i. L., den 29. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43589
Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts von heute ist die Urkunde über eine Hypothek vom 11. April 1866 wegen 36 Thaler nebst 5 C Zinsen zu Gunsten des Kreisrichters Vigelius in Braunfels, cedirt am 13. Oktober 1370 an den Handelsmann Isaak Meyer zu Kraftsolms und zu Lasten der Ehe⸗ leute Friedrich Desch und Anna Maria, geb. Watz, von Kraftsolms, für kraftlos erklärt.
Braunfels, den 17. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
(43595 Durch Urtheil von heute ist die auf der Hofraithe des Handarbeiters Karl Zippel in Niederndorf, Fol. 41 des das. Grund und Hyp.⸗Buchs haftende veraltete Hypothek vom 30. November 1815 für Marie Rosine, verehel. Elle, geb. Oettelt, in Niedern⸗ dorf über 150 Meißn. Gülden für erloschen erklärt. Gera, den 17. Oktober 1892. Fürstliches Amtsgericht. Abth. für Civilprozeßsachen. Münch.
(43591 Im Namen des Königs! Verkündet am 21. Oktober 1892. Ref. Pr. Berner, als Gerichtsschreiber.
Auf den Antrag des Tischlers Christian Bähre in Bakede als Vormund für die am 12. August 1892 geborene Louise Kallmeyer in Bakede und des Heinrich Kallmeyer aus Bakede, z. Zt. in Hachmühlen, erkennt das eönigliche Amtsgericht zu Münder durch den Gerichts⸗Assessor Criegee 2c. ꝛc. ꝛc. für Recht:
Die vom 6. April 1883 datirte Ausfertigung der gerichtlichen Schuld⸗ und Pfandverschreibung vom J. März 1883, ausgestellt vom Anbauer Christian Lohmann zu Bakede zu Gunsten der Vormundschaft der minderjährigen Kinder des weil. Häuslings Heinrich Kallmeyer zu Schmarxie, als:
1 Heinrich geb. am 24. Juni 1870, 2) Louise, geb. am 12. August 1872, über 1200 6, wird für kraftlos erklärt. (gez) Criegee. Ausgefertigt: (L. S.) Klohn, Actuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
43605) Im Namen des Königs! Verkündet den 15. Oktober 1892. Stylo, Gerichtsschreiber.
In Sachen betreffend das Aufgebot der Hypotheken posten, welche eingetragen stehen in der III. Abthei⸗ lung des Grundbuchs von Krotoschin Stadt Band VI. Blatt 25654 unter
Nr. 1 200 Thaler in Courant, welche der Besitzer Baer Joachim Blaschker laut gerichtlichem Schuld⸗ instrument vom 1. März 1803 von dem Kaufmann und Rauchhändler Johann Friedrich Helrung zu Breslau gegen 5 o/o Zinsen erborgt, und deren Zurückzahlung er nach 2 Jahren, jedoch nach vor— Feriger dreimonatlicher Aufkündigung, versprochen hat, sowie derselbe auch unter Verpfändung seines Hauses solches vigore deer. vom 21. März 1803 hier hat eintragen lassen; 3
Nr. 2 100 Thaler, welche der Besitzer Baer Joachim Blaschker vermöge des ad protocollum vom 1. März 1803 erfolgten gerichtlichen Anerkennt⸗ nisses als eine Morgengabe für 66 Ehefrau Rifke Mathias in das Hypothekenbuch hat eintragen lassen, welches denn auch vermöge Derrets vom 21. ejusd. m. St a. hier geschehen.
Vorstehende Eintragungen sind aus dem alten interimistischen Hypothekenbuche des ehemaligen Justiz⸗Magistrats in das neue Hppothekenbuch ex decr. vom 10. März 1827 übertragen worden;
Nr. 3 100 Thaler, Einhundert Thaler rückständige Kaufgelder sind auf den Grund des Notariats— Instruments d. d. Breslau, den 15. Juli 1822 für den Baer Joachim Blaschker ex deer. vom 17. Ok- tober 1827 mit dem Bemerken eingetragen worden, daß die Zahlung derselben ohne Kündigung zu Jo— hanni 1823 erfolgen soll; .
Rr. 4. 30 Thaler, dreißig Thaler väterliches Erbegeld, welches die jetzige Besitzerin Gittel Brand ihrer minderjährigen Tochter erster Ehe, Namens Reichel Elsner, geboren den 12. Mai 1827, nach er⸗ reichter Großjährigkeit herauszuzahlen, vom 27. Juni 1839 ab mik fünf Procent jährlich zu verzinsen ver— sprochen und dafür, sowie für die Beitreibungskosten das Grundstück in dem Erbreceß über den n n des Michael Jakob Elsner vom 27. Juni 1839, bestätigt und ausgefertigt am 27. Juli 1839, verpfändet hat. Eingetragen ex deer. vom 13. Juli 1842;
Nr. 5. 19 Thaler 2 Sgr., Neunzehn Thaler 2 Silbergroschen väterliches Erbegeld des Lotze
Brand, geboren den 2. November 1818, zahlbar nach erreichter Großjährigkeit und zinsbar zu 5 Pro— cent seit dem 21. Oktober 1840;
Eingetragen mit dem Pfandrecht für die Bei⸗ . auf Grund des über den Nachlaß des Salomon Brand am 21. Oktober 1840 gerichtlich errichteten, am 25. November 1840 obervormund⸗ schaftlich bestätigten Erbrecesses ex deer. vom 13. Juli 1842 ;
Nr. 6. 44 Thlr. 5 Sgr. 6 Pf. — vierundvierzig Thaler fünf Silbergroschen sechs Pfennige — rück— ständige Kaufgelder für Rosalie (Ruchel) Elsner, geboren den I6. Mai 1827, zinsbar zu 5 Procent vom 11. Januar 1845 ab, zahlbar bei der erreichten Volljährigkeit der Gläubigerin, oder auf Verlangen des vormundschaftlichen Gerichts zinsbar zu 5 Procent vom 9. Februar 1847. Eingetragen nebst den Kosten der Beitreibung auf Grund des Erbrecesses vom 9. Februar 1847, obervormund⸗ schaftlich bestätigt am 5. Mai 1847 zufolge Ver— fügung vom 11. Juli 1847; sowie in Sachen, betreffend das Aufgebot der Hypothekenurkunden, welche über die vorstehend unter 5 und 6 näher bezeichneten Posten gebildet sind,
erkennt das Königliche Amtsgericht zu Krotoschin auf den Antrag des Kaufmanns Louis Sklarek jun. zu . durch den Amtsrichter Steinmann für
echt: Der Kaufmann und Rauchhändler Johann Friedrich Heltung zu Breslau, die Frau Rifke Mathias, der Baer Joachim Blaschker, die Reichel Elsner, der ö. Brand und Rosalie (Ruchel) Elsner oder die unbekannten Rechtsnachfolger der vorgenannten Per- sonen werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf die aufgeführten Hypothekenposten ausgeschlossen;
die Hypothekenurkunden über die vorstehend unter 5 ,. näher bezeichneten Posten werden für kraftlos erklärt.
Krotoschin, den 20. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43606 Im Namen des Königs! Verkündet am 17. Oktober 1892. Hoffmann, Gerichtsschreiber.
In der Waschkies'schen Aufgebotssache erkennt das Königliche Amtsgericht zu Ruß durch den Amts— richter Rochel für Recht:
J. die Gläubiger folgender im Grundbuch von Ogeln Blatt 22 eingetragener und von dort auf das Grundstück Schiesch Wiese Blatt 30 übertragener Hypothekenposten:
1) 10 Thaler 28 986 9 Pf. mütterlicher Erb⸗ theil des Friedrich Wilhelm Broszke, welchen dessen Vater und Vorbesitzer dieses Grundstücks Johann Broszke bei feiner Großjährigkeit zu zahlen sich ver— pflichtet; eingetragen auf Grund des Charlotte Broszke'schen Erbrezesses de conf. den 12. Oktober 1823 gemäß Verfügung vom 2. August 1847.
2) 1 Thaler 17 Sgr. rechtskräftige Forderung des Wirths Jakob Naujoks zu Berszeningken, einge— tragen zufolge Requisition des Prozeßrichters auf den Grund des Mandats vom 18. Februar 1838 gemäß Verfügung vom 24. Juni 1859,
sowie deren etwaige Rechtsnachfolger werden mit ihren Ansprüchen auf die bezeichneten Posten zum Zweck der Löschung derselben ausgeschlossen.
II. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Wirth Martin Waschkies von Maschen auf—
erlegt. Rochel.
143599) Im Namen des Königs! Verkündet am 20. Oktober 1892. Müller, Gerichtsschreiber i. V. ( Auf den Antrag des Grundbesitzers Nicolaus Kubiak in Buk, vertreten durch den Rechtsanwalt Motty in Grätz, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Grätz durch den Amtsrichter Meß für Recht: Es werden folgende bekannte Rechtsnachfolger der Schuhmachermeister Jacob und Elisabeth, e n nr Krzewinska, Olinkiewiez'schen Eheleute, nämlich: 1) Wittwe des Schuhmachers Franz Janicki, Antonina, geb. Szamotulik in Buk, N) Praxeda Janicka, unbekannten Aufenthalts, 3) Schuhmacher Johann Janicki in Buk, . H Janicki in Charlottenburg, er minorenne Stefan 3E 3. 9 H die mingrenne Theodosia Janicki in Buk, sowie sämmtliche etwaige unbekannten Eigenthums— zrätendenten mit ihren Ansprüchen an das Grund . Buk Nr. 542 behufs Eintragung des Grund— besitzers Nicolaus Kubiak in Buk als Eigenthümer dieses Grundstücks ausgeschlossen. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Antragsteller zur Last. Grätz, den 20. Oktober 1892. Königliches Amtsgericht.
. Im Namen des Königs! In Sachen, betreffend das Aufgebot eingetragener Forderungen, hat das Königliche ,, zu Halle i. W. durch den Amtsrichter Stockhausen am 24. Oktober 1892: :
in Erwägung, daß der Neubauer Heinrich Baum höfer, genannt Kleine⸗Plümer, als gesetzlicher Ver⸗ treter ö minderjährigen Tochter Marie Baum⸗ höfer, Eigenthümerin der Stätte Nr. 100 zu Oester⸗ weg, im Aufgebotsverfahren vertreten durch den Rechtsanwalt Greiff zu Halle i. W., das Aufgebot der auf den Grundbesitz der ꝛe. Marie Baumhöfer Band III. Blatt 197 Abtheilung III. Nr. 3 aus der Urkunde vom 4. März 1837 für die minorennen Erben Beins Nr. 116 zu Oesterweg zufolge Ver— fügung vom 30. März 1840 eingetragenen 105 Thaler
Cur. Brautschatz unter Beibringung einer Be⸗ scheinigung über Tilgung der Post und Beibringung eines Verzeichnisses der ihm bekannten angeblichen Rechtsnachfolger der im Grundbuche selbst nicht namhaft aufgeführten Gläubiger, bezw. eines an— geblichen Mitgläubigers bei dem unterzeichneten Ge— richt beantragt und Antragstellerin sich zugleich zur eidlichen Versicherung der Wahrheit ihrer Angaben erboten hat,
in Erwägung ferner, daß die der Person oder deren Aufenthalte nach unbekannten Berechtigten öffentlich, die angezeigten angeblich Berechtigten aber besonders aufgefordert sind, spätestens in dem frist⸗ gemäß anberaumten Aufgebotstermine am 24. Ok— tober 1892, Vormittags 10 Uhr, etwaige Rechte an= zumelden, widrigenfalls der Anspruch und die Forde⸗ rung für erloschen erklärt und die Post selbst im Grundbuche gelöscht werde, für Recht erkannt:
Die Prätendenten der im Grundbuch von Oester⸗ weg Band III. Blatt 197 Abtheilung III. Nr. 3 für die minorennen Erben Beins Nr. 116 Oester— weg auf. Grund der Verhandlung vom 4. März 1857 zufolge Verfügung vom 30. März 1840 ein— etragenen Brautschatzforderung von 105 Thalern Fur, werden mit ihren etwaigen Rechten auf die Post ausgeschlossen.
43593 Im Namen des Königs!
Auf den Antrag der Wittwe Eberhard Pulte, Anna, geb. Lefermann, zu Duisburg, vertreten durch den Auctions⸗Commissar B. Blanck das., erkennt das Königl. Amtsgericht zu Duisburg am 22. Ok— tober 1892 für Recht:
II Die im Grundbuche von Stadt Duisburg Band J. Blatt 55 als Gläubigerin des in der III. Abtheilung unter Nr. 5 auf den Grundbesitz der verwittweten Ehefrau Eberhard Pulte, Anna, geb. Lefermann, zu Duisburg auf Grund der Urkunde vom 11. November 1881 eingetragenen Darlehns von 2000 MS eingetragene Ehefrau Lehrer Ludwig Rosenkranz, Maria, . Grothe, zu Duisburg und deren Rechtsnachfolger werden mit ihren Rechten und Ansprüchen auf die bezeichnete Post aus— geschlossen.
2) Die Kosten des Verfahrens werden der Wwe. Eberhard Pulte, Anna, geb. Lefermann, zu Duis— burg auferlegt.
43367
Durch Urtheil des Königlichen Amtsgerichts zu Dahme (Mark) vom 12. Oktober 1892, betreffend das Aufgebot einer im Grundbuche von Ihlo Band J. Nr. 15 Abtheilung III. Nr. 3 für den Gerichtsschulzen Gottlob Mehlis zu Reinsdorf ein⸗ getragenen Post von 150 Thlr. ist für Recht er—⸗ kannt, daß den im Urtheil genannten 27 Personen ihre Rechte an der aufgebotenen Post vorbehalten, alle übrigen Personen dagegen mit ihren Ansprüchen auf die Post ausgeschlossen werden.
Dahme, den 15. Oktober 1892.
Königliches Amtsgericht.
43575 Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Caroline Luise Pauline Hofmann, geb. Riedel, hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Neumann III. hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischler Hermann Hofmann, zuletzt in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver— lassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung: das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Civilkammer des Königlichen Landgerichts J. zu Berlin, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, auf den 27. Februar 1893, Vormittags 10 uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge— richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der Sr e en, Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 24. Oktober 1892.
Buchwald, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts J. Civilkammer 21.
43558 Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Anna Margarethe Baumgart, geb. Müller, in Salzungen, Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Neumeister daselbst, gegen ihren Ehemann, den Zimmermann Eligs Baumgart von da, zuletzt in Halver bei Lüdenscheid, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung ladet die Klägerin den Beklagten zur weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilkammer des Land⸗ gerichts zu Meiningen auf Dienstag, den 13. De⸗ zember 1892, Vormittags 11 Uhr, mit der Nlufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht.
Meiningen, den 25. Oktober 1892.
L. Ender, Landgerichts. Secretär, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
43554 Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Verwalters Johannes Fischer in Dill-Weißenstein, Maria, geb. Hepperle von Blau⸗ beuren zu Blaubeuren, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Leop. Weill in Karlsruhe, klagt gegen ihren ge—⸗ nannten Ehemann, z. Zt. ohne bekannten Aufent⸗ halt, mit der Behauptung, daß Beklagter die Ehe mehrfach gebrochen und seine Ehefrau in grober Weise verunglimpft habe, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen ihnen bestehenden Ehe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf Samstag, den 31. Dezember 1892, Vor⸗ mittags O Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗
stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 2 Karlsruhe, den 17. Oktober 1892. ᷣ
(L. S.) Dr. Bodenheimer, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
435531 Oeffentliche Zustellung.
In Sachen Heinrich Schwenk, Ackerer, in Alt⸗ leiningen wohnhaft, Kläger, durch Rechtsanwalt Schweickert vertreten, gegen dessen gewerblose Ehe⸗ frau Elisabetha Stahl, in Altleiningen wohnhaft gewesen, z. 3. ohne bekannten Wohr⸗ und Aufent⸗ haltsort abwesend, Beklagte, ohne aufgestellten An⸗ walt, wegen Ehescheidung, wurde durch Beschluß der Civilkammer des Kgl. Landgerichts Frankenthal vom 23. Juni 1892 die mündliche Verhandlung auf ö 1892, Vormittags 9 Uhr, vertagt.
fig er ladet die Beklagte zu diesem Termine mit der Aufforderung, einen beim Prozeßgerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt aufzustellen.
Vorstehendes wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an die Beklagte hiermit bekannt ge⸗ macht.
Frankenthal, den 26. Oktober 1892.
Kgl. Landgerichtsschreiberei. Teutsch, Kgl. Ober⸗Secretär.
43561 Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Völlers, genannt Wesemann, Minna, geb. Sandvoß, in Linden, Fannystraße 39, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Leon in Hannover, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Heinrich Friedrich Völlers, genannt Wesemann, früher in Linden, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslichen Verlassens, mit dem Antrage, Königliches Landgericht wolle die Ehe der Parteien dem Bande nach trennen und den Beklagten für den schuldigen Theil erklären, ref. exp., und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer IV. des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf Montag, den 16. Januar, 1893, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hannover, zen 22. Oktober 1892.
Kaltwasser, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
43631 Armensache! Oeffentliche Zustellung.
Adam Wollstätter, Taglöhner zu Kastel bei Mainz wohnhaft, vertreten durch Rechtsanwalt hr. Hangen in Mainz, klagt gegen seine Ehefrau Katha⸗ rina, geb. Ziegler, derzeit unbekannten Wohn- und Aufenthaltsortes, wegen böslichen Verlassens, mit dem Antrage auf Ehescheidung: Es wolle dem Ge⸗ richte gefallen, die zwischen den Parteien am 13. No⸗ vember 1886 zu Kastel geschlossene Ehe für aufgelöst zu erklären und die Beklagte zu den Kosten zu ver— urtheilen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civil⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mainz auf den 7. Januar 1893, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
9 1 Wolf, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.
43585) Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Anstreichers Ferdinand Hohns, Auguste, geborene Pöppelinghaus, Näherin zu Krefeld, vertreten durch Rechtsanwalt Cohen hier, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher zu Kaiserswerth, jetzt ohne bekannten Wohn- und Auf⸗ enthaltsort, wegen Beleidigung und Mißhandlung mit dem Antrage auf Ehescheidung, und. ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 10. Januar 1893, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Arand
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
43587 Oeffentliche Zustellung.
Die Wilhelmine Rosine Volz, geb. Schwab in Asperg, vertreten durch Rechtsanwalt Fr. Haußmann in Stuttgart, klagt gegen ihren mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Ehemann Wilhelm Volz, Metzger aus Schwaigern, zuletzt in Asperg wohnhaft, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien bestehende Ehe wegen böslicher Verlassung seitens des Beklagten, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlun des Rechtsstreits vor die J. Civil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart auf Mittwoch, den 25. Januar 1893, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei . gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗
ellen.
Stuttgart, den 25. Oktober 1892.
Secretäar Stellrecht Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
43555 Oeffentliche Zustellung. Nr. 15 824. Die Peter Boͤhler Ehefrau, Katharina eborene Reinmuth, zu Sulzbach, vertreten durch echtsanwalt Selb in Mannheim, klagt gegen ihren geschiedenen Ehemann Peter Böhler, zur Zeit an unbekannten Orten, wegen Alimentation, mit dem
Antrage: der Beklagte sei schuldig, der Klägerin vom
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