Berichte von deutschen Fruchtmärkten. Draft ö J ; Außerdem wurden . Qualitat . Außerdem wurden ; gering mittel gut Verkaufte Durchschnitts⸗ H rer am Markttage . gering mittel gut Verkaufte Durchschnitts. Ha r . am Markttage . Marktort Verkaufe pee (Spalte 1j Verkaufs. preis Spalte i) arktorte * Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner Menge . 1 ,. l. Durch 4 überschlãglicher , . schnitts⸗ ö. Schätzung verkauft Doppelzentner
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Deutscher Reichstag. 49. Sitzung vom 5. März 1910, Vormittags 10 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)
Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der zweiten Beratung des Eigts für das Reichsamt des Innern.
Ueber den Anfang der Sitzung ist in der vorgestrigen Jlummer d. Bl. berichtet worden.
Stellvertreter des Reichskanzlers, Staatssekretär des Innern delbrück:
Meine Herren! Die hohe sittliche und kulturelle Bedeutung der Säuglingspflege ist von allen Parteien des Hauses mit so viel Ueber— ugung und mit so viel Wärme besprochen und betont worden, daß ich es nicht nötig habe, ein Wort hinzuzufügen. Ich will nur sagen, daß ich grundsätzlich mit allen den Herren, die vor mir gesprochen haben, einig bin (Bravo!), und aus dem Umstande, daß die verbündeten htegierungen seinerjeit auf die Anregung des Reichstags den Betrag bon 40 000 M für diesen Zweck in den Etat eingestellt haben, können Sie entnehmen, daß die verbündeten Regierungen schon vorher grund⸗ üitzlich Ihre Auffassung geteilt haben.
Man kann nun grundsätzlich in diesem Punkte einer Meinung sen, man kann aber über die Wege, auf denen man zum Ziele kommt, rerschiedener Meinung sein, und wir werden uns einer eingehenden prüfung namentlich der hier angeregten Organisationsfrage nicht ent⸗
lagen können. ⸗
Meine Herren, die Frage der Säuglingsfürsorge ist nicht neu. die Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit hat seit Jahren unsere lnwersitãtinstitute und vor allen Dingen unsere Kommunen be—
schäftigt, und ich bin der Meinung, daß es nach wie vor in allererster zweckmäßigste Boden für die weitere Bearbeitung dieser Dinge ge—⸗
Linie Aufggbe unserer Kommunen sein muß, auf diesem Gebiete tätig zu sein (sehr richtig), weil die Säuglingsfürsorge und die Be— kämpfung der Säuglingssterblichkeit in zahlreiche Zweige unserer kommunalen Tätigkeit naturgemäß eingreift. (Sehr richtig! in der Mitte.) Die Säuglingẽssterblichkeit ist auch nicht allein zu bekämpfen durch die körperliche Fürsorge für den Einzelnen, sondern durch eine Besserung der in Betracht kommenden Gesamtverhältnisse; sie muß und kann erfolgreich bekämpft werden durch eine Sanierung des Untergrundes, durch eine Verbesserung der Trinkwasserverhältnisse und durch eine Verbesserung unseres Wohnungswesens. Wir werden also nach wie vor in den Kommunalverwaltungen die berufensten und vor— nehmsten Pfleger auf dem Geblete der Säuglingsfürsorge und der Säuglingssterblichkeit zu sehen haben.
Meine Herren, wenn das der Fall ist, so kann man zweifeln, ob es richtig sein würde, das zweifellos notwendige Zentralinstitut, das alle diese Bestrebungen in einer Spitze zusammenfaßt, das sie wissenschaftlich und praktisch durcharbeltet, das den Gemeinden Pflegerinnen, Aerzte, Hebammen usw. zur Verfügung stellen soll, als ein Staats⸗ oder Reichsinstitut zu organisieren ist, oder ob nicht der augenblickliche Zustand richtiger ist, wonach das Institut als selb— ständige Stiftung besteht, namentlich, wenn in ihm, wie es jetzt schon der Fall ist, sowohl dem Staat Preußen wie dem Reich ein meines Erachtens weitgehender Einfluß gesichert ist. Nach dem Statut ist die Stiftung unterstellt der Aufsicht des preußischen Kultusministers. Der Reichskanzler hat aber das Recht, ein Mitglied in das Kuratorium zu entsenden, und ich sollte meinen, daß in dieser Kombination von staatlicher Einrichtung und charitativer Tätigkeit der
schaffen ist. Selbstverständlich erkenne ich aber an, daß, wenn man dem Institut einen staatlichen Charakter auch nicht gibt, damit nicht das große öffentliche Interesse verneint werden soll, aus dem man eine Verpflichtung der beteiligten Staaten und eine Ver— pflichtung des Reichs herleiten kann, materiell dieses Institut nach Möglichkeit zu unterstützen.
Meine Herren, ob der Betrag von 40 000 , wie er seinerzeit in den Etat eingestellt ist, angemessen ist oder nicht, kann ich heute nicht übersehen. Ist er unzureichend, dann wird das Reich sich auf die Dauer der Notwendigkeit nicht entziehen können, in höherem Maße als bisher einzugreifen; denn dieses Institut muß unter allen Um—⸗ ständen leistungs und entwicklungsfähig erhalten werden. In welcher Höhe wir im nächsten Jahre diesen Betrag bemessen können, daß kann ich heute noch nicht übersehen; das wird, wie der Herr Baron von Richthofen schon ausgeführt hat, im wesentlichen abhängen von den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Sie können aber versichert sein, daß ich meinerseits bestrebt sein werde, soweit die Ausgestaltung meines Etats in Frage kommt, alles zu tun, damit dieser Etatstitel nicht zu kurz kommt. (Bravo!)
Es ist hierzu eine Resolution Bassermann eingegangen, die erst nach ihrer Drucklegung zur Abstimmung gebracht werden ler
Bei dem Beitrag des Reiches von 350 000 , für das i Museum in München dankt der
Abg. Dr. M üll er⸗Meiningen (fr. Volksp.) namens der bayerischen Bevölkerung für bas e Interesse, das allseitig diesem großen Werke entgegengebracht wirb.
Zur Erforsch ung und Bekämpfung der Tuberkulose“ sind
100 000 6 ausgesetzt, 20 000 MS weniger als im Vorjahre.