znen Bibliothek find . . hergesie Berg⸗ und
Betriebe
ã di eblieben. Die Fass den der 6 d. e el können aber unbedingt
, die ganze Bahn⸗ tört ist nur etwa 1 der Stadt, und zwar: ö
s und die Peter rum. ö . Eisenbabnern, welche vom i ite n e n, herbeigeholt wurden, absichtlich gespre igt worden, dam
ü te. nicht auf das Rathaus herüberschlagen sollten. . 8 .
erachten, wie festgestellt worden ist, die zuständigen Richter in Groß Berlin für mi fg.
Auch die nicht im Kriege befindlichen Mieter werden aan Unbilligkeiten durch die Verordnungen über die gerichtliche Be⸗ willigung von Zahlungsfristen und über die Folgen der nicht rechtzeitigen Zahlung einer Geldforderung ges . wenn ihre
thanlen in Beilin hat für das Gardekorpt
n, ; 9 Etappengebtet geschickt; für das II! i,. korps waren 100 Schwestern er,. , *. , , . 2
is Lazaruskrankenhau ;
il e gn g e n . er, n,, R ö 3 ü Armeekorps iakonen Diakonen⸗
y 9 ier lz rn aus dem Königsberger Diskonissen, haus und 25 Schwestern aus Bethanten Neuterney zu siellen. Aus dem Diakonsssenbaus in Halle wurden erst 60 Schwestern, inge Tage . t für das 1V. Armeekorps nach Mandeburg
Fällt die Antwort im zustimmenden Sinne aus, wird der Antrag an das Privy Council Office weitergegenen, das seinerseits den Ex⸗ orteuren Fragebogen zustellt. Geht hierauf befriedigende ntwort ein, so erteilt das Privy Council . im einzelnen Falle die Erlaubnis. Selbst wenn die zuerst befragte Kom⸗ Misfion den Antrag befürwortet, läßt das Prioy Counell Office meist lange auf eine Antwort warten. Da jeder Antrag von Fall zu Fall entschieden wird und die gleiche
reuzer „Emden“ in der Bai von Bengalen ar erf her 6 hier angekommen. Sie rten sich anerkennend über die ihnen von den deutschen Offi⸗ n erwlesene b Der Streifzug des Kreuzers Emden“ un am 10. September; an diesem Tage nahm er den mpfer, Indus“, der durch . zum Sinken gebracht ve, nächdem seine Besatzung auf die „Emden“ übergeführt Als der Kreuzer auf die Höhe der Bai kam, fing er
rges Goslar,
b. des Königlich Preußischen und rzoglich Braun⸗ schwei a. . in Wh,
6. des Königlich Preußischen und Herzoglich Braun⸗
Lage es rechtfertigt und dem Vermieter kein unverhältnismäßiger Nachteil daraus entsteht, kann solchen Mietern, falls sie auf Zahlung des Zinses gerichtlich belangt werden, ein Jahlungsaufschub bis
chweigischen Kommunion⸗Hüttenamts ius hütte. Clausthal, den 9. September 1914.
tember 1914.
Die Herzoglich Braunschweig⸗
Lüneburgische Kammer,
Direktion der Bergwerke. Herwig.
Der Königlich preußische Berghauptmann.
Steinbrinck.
in Herzog⸗ Braunschweig, den 12. Sep⸗
zu drei Monaten bewilligt werden.
verfahren zum zweiten Mase die Möglichkeit, durch Vollstreckungsrichters für die
mieters erfolgt, kann der Mieter den Richter zur
bedingt oder unbedingt beseitigen.
Nichtamtliches.
Deuntsches Reich.
Preußen. Berlin, 23. Septem ber 1914.
Die vereinigten Ausschüsse des Bundesxats für Zoll— und Steuerwesen und für Handel und Verkehr und der Ausschuß für Zoll⸗ und Steuerwesen hielten heute Sitzungen.
Die „Deutsche Volkszeitung“ veröffentlicht an der Spitze ihres Blattes folgenden Telegrammwechsel zwischen Seiner Majestät dem Kaiser und Seiner Königlichen Hoheit 2 Herzog von Cumberland anläßlich dessen Geburts⸗ ages: Se. Königl. Hoheit, dem Herzog von Cumberland, Gmunden. Großes Hauptquartier. 21. September 1914. In ernster, schwerer Zeit, gedenke Ich hier Deines Gehurts— tages mit den aufrichtigsten Wünschen für Dein und der Deinigen Wohl. Gott der Herr, der schon so Großes für ung getan bat, wolle in Gnaden welter mit unseren tapferen Truppen sein und uns schließlich den Sieg über alle Feinde verleihen. Du wirst
stolz sein auf Deinen Sohn, der sich sein Elserneg Kreuz wohl verdient hat.
Herzlichen Gruß an Thyra. Wilhelm.
Seiner Majestät dem Kaiser, Großes Hauptquartier. h Tief bewegt und herzlich gerührt durch Dein fo überaus gnä— diges Gedenken meiner Person in dieser erhebenden Zeit bitte ich Dich, meinen innigsten, tiefgefühltesten Dant dafür freundlichst ent gegennehmen zu wollen. Ich bin stolz und hochbeglückt durch diese nädige Mitteilung, daß mein Sohn im stampfe für Deutschlands hre und Ruhm das Giserne Kreuz sich erwerben durfte. Möge Gott Deinem tapferen Heere weiteren Steg verleihen und unserem teuren deutschen Vaterlande und seiner gerechten Sache einen ruhm—
reichen Ausgang bescheren. . Thyrg und ich empfehlen uns auf dag wärmste als stolze
ltern. Ernst Au gust.
In der Oeffentlichkeit und in der Presse sind Zweifel dartkber aufgetaucht, ob während des Kriegszustandes die Ver⸗ pflichtung zur Zahlung der Wohnun gsmieten . Ueber die Auffassung der Zentralinstanzen erfährt das „W. T. B.“ dazu folgendes: .
Die Kriegszeit befreit den Mieter einer Wohnung nicht von der Verpflichtung zur pünktlichen Zahlung des Mietzinses, und die Nichtzahlung zieht mit gewisfen Einschränkungen, die zur Vermeidung von Härten getroffen sind, auch während des Krieges rechtlich die gleichen Folgen nach sich wie in Friedenszeiten, nämlich die Klage auf Zahlung und auf Räumung und gegebenenfalls die im Zwangswege durch— 2 Exmission. Es würde mit der Aufrechterhaltung des gesamten Wirtschaftslebens unvereinbar sein, auf einem praktisch
so bedeutsamen Gebiete ohne weiteres und ohne gleichzeitige Regelung aller Folgen eine Durchbrechung des bestehenden Rechts anzuerkennen, und es muß als gewissenlos be— zeichnet werden, wenn in der Oeffentlichkeit immer wieder die Behauptung aufgestellt wird, daß die Kriegszeit die Ver⸗ pflichtung zur Mietszahlung aufschöbe. Ganz abgesehen davon, daß damit den wirklichen Interessen des einzelnen wenig gedient sein kann, da es sich in diesem Falle naturgemäß nur um eine Stundung, nicht aber um einen endgültigen Erlaß der Zahlung handeln würde, ist es auch ohne weiteres offensichtlich, daß die Befreiung des Mieters die Zahlungs— unfähigkeit des Vermieters, der Verzug des Vermieters in der Zahlung der Hypothekenzinsen wiederum die Leistungsunfähigkeit des Hypothekengläubigers nach sich ziehen kann, und daß so in weitgreifender Wechselwirkung das ganze Wirtschaftsleben beein—⸗ flußt werden muß, letzten Endes wieder zum Schaden des kleinen Mannes, der an der Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Ord—⸗ nung ein starkes Interesse hat. Deutschland fühlt sich stark genug, der schwierigen Verhältnisse, wie sie durch den Krieg geschaffen sind, auch ohne Moratorium, dessen andere Staaten nicht entraten können, Herr zu bleiben; ein Moratorium auf einem wichtigen Teilgebiete ist nicht denkbar ohne ein Moratorium weitesten Umfanges. Es ist ein wirtschaftliches Unding, den Satz proklamieren zu wollen: k kann ruhig wohnen bleiben, auch wenn er seinen Verpflichtungen aus dem Miets⸗ vertrage nicht nachkommt.“ Ein solcher Grundsatz würde nicht zuletzt von denen ausgenutzt werden, die durchaus zahlungs⸗ fähig sind, würde die böswilligen Zahler geradezu züchten und die gutwilligen schädigen.
Zum Schutze der Gutwilligen andererseits, die beim besten Willen nicht oder nicht in vollem Maße ihren Zahlungspflichten nachkommen können, haben die wirtschaftlichen Kriegsgesetze des Reichs Vorschriften getroffen, die Härten auszuschließen geeignet sind. Hierhin gehört zunächst das Gesetz, betreffend den Schutz der infolge des Krieges an Wahrnehmung ihrer Rechte be⸗ hinderten 6 Mieter, die selbst am Kriege teil⸗ nehmen, können während des Kriegszustandes nicht zur Zahlung oder Räumung der Wohnung verurteilt werden. Ohne Verurteilung des Mieters kann natürlich auch seine Familie nicht exmittiert werden Ist der Mietvertrag sowohl von dem jetzt im Felde stehenden Fa⸗ milienvater wie auch von seiner Ehefrau unterzeichnet worben, so kann auch die . — wenn sie überhaupt zur Räumung der Wohnung gerichtlich verurteilt werben kann, was zweifel⸗ haft ist — jedenfalls nicht zwangsweise mit ihren Kindern aus
für den Eintritt bildet.
sollten, liegt für den n Grund vor zu verzagen.
mit allen Machtmitteln Sorge getragen werden.
Aufnahme in das Kadettenkorps. Während sonst, und zwar im April, eine kleine Anzahl von Stellen im Kadetten— korps neu besetzt werden kann, sind jetzt infolge der Mobilmachung viele Kadetten in die Armee eingetreten, und ist dadurch eine verhält⸗ nismäßig große Zahl von Stellen frei geworden. Wie wir hören, haben die ersten Aufnahmeprüfungen schon stattgefunden, doch sollen in der nächsten Zeit noch weitere folgen. Zur Auf⸗ nahme dürfen Knaben angemeldet werden, die ein Lebensalter von 161 Jahren nicht überschritten haben.
Für die Beleihungstätigkeit der Darlehns kassen sind, wie ‚W. T. B.“ meldet, von ihrem Vorstande u. a. folgende neue Bestimmungen getroffen worden: Getreide wird bis zu zweidrittel vo sichtiger Schätzung seines marktgängigen Wertes beltehen. Gold waren werden bis zu S5 o/o des reinen Goldwertes und Steinkohlenkuxe, die an der Essener oder der Düsseldorfer Böcse amtlich notiert sind, bis zu 25 0/9 des notierten Geldkurses vom 25. Juli beliehen, unter der Voraus setzung, daß durch einen unbedingt sicheren Bärgen fär das Darlehen oder für die ausß dem Darlehen hervorgehenden Veipflichtungen, ing- besondere auch für etwaige Mängel des Pfandrechts und Erfüllung der Zubußeverpflichtung, selbstschuldnerische Bürgschaft übernommen wird.
Der heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ liegen die Ausgaben 388 . 40 und 41 der Dentfchen Werlustlisten bei. Sie enthalten die zz. BVerlustlifte der pr euß ischen Armee, die 13. Verlusthfte der baherischen Armee, die 14. Verlustliste der sächsischen Armee und die 13. Berluftliste der württembergisfchen Armee.
.
De sterreich⸗ Ungarn.
Die Wiener Blätter veröffentlichen Mitteilungen eines im ungarischen Truppenhospital liegenden russischen Offi⸗ zie rs, der auch den japanischen Feldzug mitgemacht hat und eine Parallele zwischen den japanischen und öster— reichischungarischen, insbesondere aber den ungarischen Sol daten zieht. Der Offizier sagt:
Die ungarischen Soldaten haben nicht halb so viel Verwundete, als die Russen Tote haben. Wenn wir glauben, daß der Feind ge⸗ zwungen ist, sich unserer Uebermacht ju ergeben, gehen die ungarischen Soldaten trotz unseres Kugelregens unter fürchterlichem Geschrei mit dem Bajonett gegen uns los. Diese Angriffe sind so fürchterlich, wi⸗ sie die Japaner nie gewagt haben. Der russisch Soldat wird durch dieses, ihm ungewohnte Geschret so scheu, daß die Sffiztere kaum ver— hindern können, daß er sich ergibt ader die Flucht ergreift. Zur Auf— munterung unserer Soldaten beginnen wir gewöhnlich in der Nähe eines Waldes mit dem Kampf. Doch auch diese sichere Deckung und die Operationen mit auf Bäumen be sestiglen Maschinengewehren sind nicht viel wert, denn der Feind hat auch dafür Mittel gefunden. Er zündet den Wald an. Der russische Soldat läuft dann entweder in die Bajonetie oder geht in Wald zugrunde. Unsere Schrapnellz haben den Nachteil des eigenartigen Summeng, wodurch sich der Feind schützen kann, während seine Schrapnells in unseren Reihen im Umkress von 50 m niemanden am Leben lassen. Unsere Leute sterben zu Hunderten. Auch der Ansturm der feindlichen Kavallerie ist so heftig, wle ihn die Kosaken nie ausführen können. Ein Glück war für uns, daß wir zehnmal so stark sind wie der Feind.
Das Kriegsministerium hat der „Desterreichischen Volktz⸗ zeitung“ zufolge einen Erlaß herausgegeben, der gegen das vielfach auftretende, ben traditionellen Geist des Offizierkorps offenbarende Bestreben verwun deter und kranker g nr, sich wendet, noch vor abgeschlossenem Heilungsprozeß in die Front zurückzukehren. Nicht voll genesene Offiziere würden bei vorzeltiger Einrückung zu der operierenden Armee den Strapazen nicht gewachsen sein und hald bei vielleicht wesentlich verschlimmertem . ins Hinterland zurückkehren müssen. Offiziere, deren Zustand dies ermöglicht, würden dem Allerhöchsten Dien ste Ersprießlicheres leisten, wenn sie vorerst bei der Ausbildung von Erfatzformationen sich betätigten.
Großbritannien und Irland.
Wie das Preßbureau mitteilt, ist der Vizeadmiral Troubridge von der Mittelmeerflotte zurückberufen und eine Untersuchung über die Ursache des Entkommens der deutschen Kreuzer „Goeben“ und „Breslau“ aus der Straße von Messina eingeleitet worden.
Norwegen.
Wie der norwegische Gesandte in London an das Ministerium des Aeußern herichlet, machen die Verhanblungen über die in England gestellten Anträge zur Milderung der englischen Ausfuhryperbgte nur langsame Fortschritte. Jeder einzelne Antrag geht nach einer Mitteilung des, W. T. B.“ zuerst an eine
der Wohnung gewiesen werden; eine solche Zwangsvollstrecgung
//
Kommission, die Sachverständige wegen der Notwendigkeil befragt.
Wenn sie diese Befristung nicht im Prozeß selbst erreichen, bietet sich ihnen im Vollstreckungs⸗ Ausspruch des Dauer von längstens drei Monaten Aufschub zu erhalten. Auch ohne daß eine Klage des Ver⸗ nerkennung seiner Notlage und zur Bewilligung der Frist anrufen. In gleicher Weise kann der Richter den als Folge der Nichtzahlung eingetretenen Rechts nachteil: die Räumungspflicht des Mieters, Selbstverständlich ist es hierbei, daß der Eintritt der vorstehend skizzierten Rechts wohltaten nicht von selbst erfolgt, sondern von dem Vorgehen der Beteiligten abhängig ist, deren Antrag die Voraussetzung
Aber selbst wenn alle diese weittragenden Machtbefugnisse
der Gerichte nicht zur Beseitigung aller Härten ausreichen zahlungsfähigen Mieter noch kein enn letzten Endes ist es Pflicht der Gemeinden, den Bedürftigen Obdach zu verschaffen. Daß die Gemeinden dieser Pflicht gegenüber denjenigen, die sie recht— zeitig in Anspruch nehmen, in befriedigender und weitherziger Weise nachkommen, dafür wird feitens der Aufsichts behörden
ledigung jedes Einzelantrags aber mindestens eine Frist von acht Tagen.
— Der Minister des Aeußern gibt bekannt, der englische Gesandte habe mitgeteilt, daß der internationale Sicher⸗ heitsLdienst zur Vernichtung gefährlicher Wracks 2c. in den nordatlantischen Gewässern vorläufig eingestellt worden sei.
— In der Zeitschrift „Samtiden“ Universitätsprofessor Grans) veröffentlicht der Historiker Dr. Anders Han fen einen Aufsatz von vierhundert Seiten Lerikonformat: Der Welt— krieg und seine Ursach en, in dem er zu dem Schlusse kommt, daß der Bruch der Neutralität Belgiens kaum der Grund für die Einmischung Englands sei. Die starken Worte von der Heiligkeit der Abmachungen seien unecht bei den englischen Staatsmännern, die sehr oft vertragliche Gelöbnisse unter veränderten Verhältnissen gebrochen hätten. weifellos hätte ein französischer Durchmarsch durch Belgien leine eng⸗ lische Kriegserklärung gebracht. England wolle seinen Ri⸗ valen zur See, Deutschland vernichten. Der Bund mit Ruß⸗ land und Japan sei unnatürlich. Wenn freisinnige Staats⸗ männer Englands und Frankreichs sagten, es geste die Rettung der Freiheit Europas vor dem preußischen Mäilitaris— mus, so sei das nichts als eine Phrase. Sollte jetz. Deutsch— land besiegt werden, so würde es für Westeuropa um so schwerer sein, in dem nächsten Weltkriege, der ganz zweifellos h n Rußland würde geführt werden müssen, die Kultur der
ationen Westeuropas, ihre Freiheit und ihr Selbstbestimmungs⸗ recht, Englands mit eingerechnet, zu behaupten.
Türkei.
Die englische Marinemission mit dem Admiral Limpus, die vor einigen Tagen aus türkischen Diensten aus⸗ geschieden ist, hat der „Frankfurter ein ng; zufolge den Befehl erhalten, sich nach Se wast o pol zu begeben, um der russischen Marine zur Verfügung zu stehen. In Sewastopol sind auch andere englische Seeoffiziere tätig, von denen ein Teil schon vor Ausbruch des Krieges eingetroffen ist. ö
*.
Kriegsnachrichten.
Westlicher Kri egsschauplatz.
. Hauptquartier, 22. September, Abends. (WV. T. B) Die französische Regierung hat behauptet, daß die Beschießung der Kathedrale von Reims keinẽ« militärische Notwendigkeit gewesen sei. Demgegenüber sei folgendes festgestellt:
Nachdem die Franzosen die Stadt Reims durch starke Ver⸗ schanzungen zum Hauptftützpunkt ihrer Verteidigung gemacht hatten, zwangen sie selbst uns zum Angriff auf die Stadt mit allen zur Durchführung nötigen Mitte ln. Die Kathedrale sollte auf Anordnung des deusschen Armde—⸗ oberkomman dos geschont werden, solange der Feind sie nicht zu seinen Gunsten ausnutzte Seit dem 20. September wurde auf der Kathedrale die weiße Fahne gezeigt und von ung geachtet. Trotzdem konnten wir auf dem Turm einen Beobachtungspo sten feststellen, der die gute Wirkung der , ,, Artillerie gegen unsere angreifende Infanterie er⸗ klärte. Es war nötig, ihn zu beseitigen. Dies geschah durch Schrapnellfeuer der Feldartillerie; das Feuer schwerer Artillerie wurde auch jetzt noch nicht gestattet 63. das Feuer einge⸗ st ellt, nachdem der Posten beseitigt war.
Wie wir beobachten können, stehen Türme und Aeußeres der Kathedrale unzerstört, der Dachstuhl ist in Flammen auf⸗ gegangen. Die angreifenden Truppen sind also nur soweit ge⸗ gangen, wie sie unbedingt gehen mußten. Die Verant— wortung trägt der Feind, der ein ehrwürdiges Bau— werk unter dem Schutz der weißen Flagge zu miß⸗ brauchen versuchte.
London, 21. September. Die Paris: Das Bombardement von die französische
„Times“ meldet aus Reims wurde durch J Artillerie herausgefordert, die in der Stadt aufgestellt war und das deutsche Geschützfeuer kräftig erwiderte. Französische Soldaten lagerten in den Straßen, in der Hauptstraße befand sich ein Artilleriepark, dahinter lag die Infanterie.
Der Krieg zur See.
Berlin, 23. September. (W. T. B.) Aus London wird unter dem 22. d. M. amtlich gemeldet: Deutsche Unterseeboote schofsen in der Nordsee die englischen Panzerkreuzer „Aboukir“, „Hogue“ und „Eressy / in den Grund. Eine beträchtliche Anzahl Mann schaften wurde durch herbeigeeilte englische Kriegsschiffe und holländische Dampfer gerettet.
Wie uns von amtlicher Stelle mitgeteilt wird, kann eine Bestätigung der n, deutscherseits noch nicht erfolgen, da die Unterseeboote infolge der Entfernung Meldung noch nicht haben erstatten können. Aus anderen Quellen wird hekannt, daß der Zusammen— stoß am 227. zwischen 6 und 8 Uhr früh zwanzig Seemeilen nordwestlich von Hoek van Holland stattfand. „Aboukir“ wurde als erstes Schiff durch einen Torpedo getroffen. Der holländische Dampfer „Flora“ brachte 287 Uebertebende nach Mmuiden. Die Panzerkreuzer „Cressyn, „Aboukir“ und „Hogue“ stammen aus dem Jahre 1900, haben je 12 200 Tonnen Wasserverdrängung, eine Hestückung von zwei 23,4, zwölf 15 und zwölf 7,5 em Geschützen, Maschinen von 21 6000 Pferde⸗ stärken und 755 Mann Hesatzung.
Berlin, 23 September. (W. T. B.) Wie uns von amtlicher Stelle mitgeteilt wird, ist der Verlust des eng⸗ lischen Kreuzers „Path finder“, der am 5. September vor dem Firth of Forth unlerging, ebenfalls auf ein deut⸗ sches Unterseeboot zurückzuführen. Es war bie „U 21“, Kommandant Oberleutnant zur See Hersing.
Kalkutta, 21. September, (Meldung des Reuterschen Buregutz) Die Offiziere und man n n ter der von dem
Behandlung erfährt, verlangt die Gesandtschaft für die Er⸗ .
elhelten über das Gefecht zwischen dem englischen Kreuzer
bak. Pfeifen, Zeitschriften,
en Nachrichten auf, die die Abfahrten aus dem , . 14. kannte infolgedessen die Lage sämtlicher iffe in der Zai. Am 11. September sichtete die Emden“ Dampfer „Los“, übernahm seine Besatzung und versenkte Der Dampfer „Kabinga“ wurde in der Nacht zum September genommen und zwei Stunden später ebenso der pfer „Killin“ Während derselben Nacht wurden drei ere Schiffe gesichtet, jedoch nicht verfolgt. Am Mittag 12. September nahmen die Deutschen den Dampfer plomat“, der später versenkt wurde. Dann wurde der italie⸗ se Dampfer Laruano. angehalten und untersucht, aber am en Tage wieder freigelassen; er ist letzte Nacht in Kalkutta etroffn. Auf seinem Rückwege warnte der Dampfer rere andere Schiffe, welche zurückfuhren und so der Kape⸗ g entgiugen. Am 14. September nahm die „Emden“ den pfer'„Tratbock“ und versenkte ihn durch eine Mine. Die zungen sämtlicher erbeuteter Schiffe wurden dann an d eines Fahrzeuges gebracht, das den Befehl erhielt, nach kutta zu fahren; zwei deutsche Schiffe begleiteten es bis erhalb 75 Meilen von der Mündung des Hooghly.
Kapstadt, 23. September. (W. T. B.) Folgende weitere
cgasus“ und, der „Königsberg“ bei Sansibar den amtlich bekannt gegeben; Die „Königsberg“ näherte am Sonntag früh 5 Uhr mit hoher Geschwindigkeit und hte ein britisches Wachtboot durch drei Schüsse lampf⸗ ihig. Dann eröffnete auf etwg 8000 m die „Königsberg wohlgezieltes Feuer auf den „Pegasus“ und seßte dieses bis 6060) m Entfernung fort. Die eine Breitseite des egasus“ stand unter der Feuerwirkung und wurde in Minuten zum Schweigen gebracht. Nach einer Fampf⸗ e von fünf Minuten eröffnete die „Königsberg von em das Feuer, das eine Viertelstunde währte. „Pegasus nicht in der Lage, das Feuer zu erwidern. Beinahe alle luste der Engländer traten bei den Geschützen und auf oberen Deck ein. Das Schiff, das mehrere Treffer in Wasserlinie erhalten hatte, legte sich stark auf die Seite. britische Flagge würde zweimal heruntergeschossen, aber britischen Matrosen mit der Hand hochgehalten. Die jnigsberg“ hat anscheinend keine oder nur geringe Beschädi⸗ g erlitten.
Frankfurt a. M., 22. September. (W. T. B. Die ankfurter Zeitung“ bringt aus London eine Depesche, in aus Kapstadt gemeldet wird. Die Negierung kündigt an, deutsche Truppen aus Deutsch Südwestafrika zwischen ob und Upington in das Kapland eingedrungen und sich dort verschanzt haben. Man hält die deutschen
ppen für nicht sehr zahlreich.
Wohlfahrtspflege.
Nachdem es bisher unmöglich gewesen ist, den Truppen Felde in bescheidenem Maße Zigarren, Rauchtabak, Tabaks⸗ sen und Schokolade zuzuführen, sollen demnächst, wie dem B. T. B.“ aus dem Großen Hauptquartier mitgeteilt wird, ßere Liebes gabentransporte bis auf Widerruf frei—⸗ eben werden, und zwar von den Sammelstationen für jede mee täglich ein Zug von höchste ns 89 Achsen. Den Vor⸗ g in der Beförderung müssen jedoch Truppentrangparte, nitions⸗, Verpflegungs⸗ und Lazarettzüge jederzeit erhalten.
Auf Anregun hrer Majestät der Kaiserin und Königin d vom * * 9 folgender Au fruf, betreffend Ergänzung der rmen Unterkleidung für die Truppen, veröffentlicht Denkt Gesundheitepflege, nicht bloß an Krankenpflege! Unter die lem rkspruch rufl der Krieggautzschuß für warme Unterkleidung.?, Berlin C. 7. Reichstag,ů die freiwillige Liebestätigkeit zu ilfe, Am Oktober gehen zwet Eisenbahnzüge mit Wollsachen von Berlin, er nach Ssten, einer nach Westen, an die vom Kriegsministerkum Eichneten Stellen. Von dort werden die warmen Untersachen— 'bmal in erster Linie Strümpfe, Leibbinden, Pulswärmer = den vpyen zugeführt. Eine „Lieferunggeinheit! (i. Paar Strümpfe, Feibrinde, 1 Paar Pultswärmer) kostet eiwa 3.776 , die Spende eine Kompagnie rund 1000 „S, die für ein Bataillon 3750 , Spende für ein Infanterteregiment rund 10000 K, die für ein vallerieregiment rund 2500 . Alle Mitteilungen und Zuwen, gen werden erbeten; an den „Kriegsauschuß, Berlin NW. 7, sichgtag'. Sammelstellen werden noch bekanntgegeben.
Der Deutsche Flottenverein“ veröffentlicht den nach, henden Aufruf: 6 Liebesgaben für die Flotte! e erste Hilfe des Floffenpereins für unsere zur. See kämpfenden reiter bestand in der Errichtung je eines Lazaretts in Bremen und U sowie eines Erholungsheims in der Umgebung von Bremen. rdankte er die Möglichkeit zu letzterer Einrichtung dem hochherzigen un eines Bremer Bürgers, 1 haben bei ai lr der Flottenbund
scher F auen, der Hauptverband deutscher Flottenvereing im Aus, de, di Gesellschaft Se, manns vaus., der Kaiserliche Jachtllub und 3. Marineheim in Kiel mitgewirkt. Nunmehr gilt es, Liebes
en zu sammeln. Ger n t werden: warmes Unterzeug, ch Gesichtskappen zum Schutz für Ohren und Nacken, Puls- und sicwärmer für den anstrengenden Dienst in der hald einsetzenden ten Witterung (Kreuzer, und Torpedodienst ), ferner Zigarren, Zeitungen, Bücher, Karten vom Fries, auplatze, Bretisptele, Vlusllinstru mente einfachster Art usw. Bei
Vertellung der Gaben werden die Reserpe⸗ und Seewehrmann— aften, deren Famisten notlesdend sind, in besonderer Weisg bedacht erden. Sammeisteller sind die Maärinedepots für Liebes- ben in Kiel (MWarineakademte), Wilhelmeèhgaven und urhaven. Manche Ortegruppen deß „Deutschen Flottenvereins ben auch Vorsorge getroffen, um die Familien eingeio ener Mann zasten der Flotte regeimäßig zu unterstüßzen. Möchte dieses Beispiel achahmung finden.
Ueber die Tätigkeit des Johanniterordens ährend d . Krieg 86 wird hexichter: Nach erfolgter Mobil⸗ achung wurden die Piakonissenmunterbäuser pon seiten des Ordens⸗ erkmessterß aufgesorbert, an 10. Mobilmachungstage das vom tserlichen Kommissar und Milstärinspekteur der freiwilligen Kranken. lege beretis in Fisedenszesten festgesetzte nun angeforderte Pflege.
dirigiert.
den Auftrag erha II. Armeekorps Duisburg und Als Ersatz berufen worden.
bereits in das E
wird. Als
h4 sind für das
Zugunste
sam melt. De Staats sefretär
Nach einer ist in der dortig eingerichtet wo
Verfügung.
halten.
ganzen Art der
Afrika (3-2 v Varus selbst, Tyche und
Legiongadlern, stammen.
uchstaben schlungenen Beide
sie sind
Gegen stempelu war, durch die
Einer der
achtungen wie
sonst noch an und geprüst, daß, mit
bäude selbst
kapelle, die
rsonal fir bas Gtippengeblet zur Verfügung zu stellen, Ta
Chorg?stühle
6. , . ö wurde vom Henriettenstit in Hannover mit 15 Schwenein
160 n,, tift noch 10 western 6 . 61 weitere 25 Schwestern ber zugeben. ko pg hat das Diakonissenhaus in Danzi das XVIII. Armeekorps das 60 Schwestern entsandt.
Piakonlffenhaus Bethanien in Stettin Neuforneh . k 6. entsenden. Desgleichen sind für dat
̃ stärinspekteur 100 Diakonen vom Kaiserlichen Kommissar und Militär der e, , Krankenpflege gefordert worden.
erhalten, sich in Brüssel beim
Rost Bekleidung und es i , . a e rm er ne, trug selbstverständlich der Orden.
für die ins Etappen bejw. Diakonissen sind
annit tern erhalten vom Orden ein monatliches Taschengeld ,,, von 30 M, sofern letzteres beansprucht
Milstärinspekteurs für Krankenpflege sind 95 Johann tterrilter bestimmt.
Zur Verfügung der Zentral stelle stehen 16 Johanniterritter. Zu d diesen tritt noch Kriege krankenpflege verwendet und Siechenhäuser des d verwundeter Krieger bereitgestellt. e ö der Kreiegskrankenpflege 460 587 4M zur Verfügung. w ,
g nr n gebracht worden. i des schädigten Elsaß⸗Lothringer wird mit Genehmigung ö. Statthalters Dr. von NVallwitz
Offizier überwiesen wurde. Großkaufmann gestiftet.
Kuerthy und der Mitwirkung aller Gesellschaftskr fer Th lkl zweltausend Verwundeten eine mustergülttze Verpflegung . 6 . ö. h, tände für Spitaleinrichtung gespendet. 1 . Betten des ihr gehörigen Bad Szliges dem Spital zur
Die ,, d f einer n ir 3 Er mißt 6435 i, besteht aus sehr weißem, zum Teil leicht blauwolkigem M patiniert. Der Kopf stammt nicht mehr ist über dem Scheitel ein roher Gäaßkanal zeigt, daß hier ein Stein, elegen hat, weshalb die Bezeichnung 6 Kopf ist auf Fernwirkung angelegt und in Das . nach hinten tet und fiel zu beiden 1 Hi gt. n 1 ö dem 3 n, n,, n. sind dle einzelnen ah icht sehr im einzelnen ausgefübrtz , mit einem eingerltzten Irisring und ien. Pupille, in der oben ein Glanzlicht stehen geblieben ist.
II. Jahrhunderts n. Chr. gesetzt werden.
Das Münzkabinett hat eine neue, Wien erworbene Varusmünze erhalten. vier Tyven, nämlich aus der Zeit des
den Köpfen des Augustus,
— R 8 * ö Fhr.) des Varug; ferner aus dessen Siatthalterseit in Syrien (6—= 48 6 einige Münzen von Antiochia am OSrontes mit Zeuskopf und sitzender Münzen mit
Das neuerworbene Stück ist wie die vorerwähnten eine Kupfermünze und stammt aus Julia Laodtkeia in Syrien. einen Helioskopf und eine stehende Artemis. der Rückselte ergibt sich, daß die eprägt wurde. VA HR
Bezeichnungen Varug als Landpfleger in . also ; hinzugefügt worden. tädtische Behörde oder wie hier dur . selbst hatten den Zweck, daß durch sie fremde eigene ältere Münzen im b führenden Gewalt zum Kurse überhaupt oder ju Kurse zugelassen wurden. Es ist möglich,
Brü t der Sicherung und . rn 61 a berichtet dem W. T. B.“ über seine Beob⸗
Wir haben in Löwen in e n, des Kommandanten von Man,
teuffel, der Lowens herrliche Kun eingehend Kirche für Kirche,
Ausnahme des Inhalts der Bibliothek, so alle nicht nur gerettet ist,
Runssschätze sind jetzt im Rathause vereinigt und stehen unter strengster Aussicht des Kommandanten. ist dis Rathaus
ä n des 5 err e h g gen, mit der herrlichen Barockfassade, die Jalobt-
schs 5 ãtagoti ö. ,, mit einem der schönsten spätgotischen
e
om Wittener Diatonissenhaus mit . Tage vg 3. 2 , ür di tellen, und in diesen Tag für diesen Zweck zu s dee f g , 50 Schwestern und für Diakoniffenbaus in Kalseiswerih Das Oberlinhaus in Nowawes hat später lien, 338 Schwestern für daz Etappengebiet zu stellen,
1e
noch 82 Viakonen und für das X, Armeekorps
50 ,, . 50 S aus Kaiserswerth haben efe
3 , zu melden. Die Augrüstung für dieses ins Etappen
57. . Schwestern in die Diakonissenhäuser ein- , bis . über 500. Einige von ihnen sind tappengebiet mligengmmen worden.
st
Velegierte des Tatserlichen Kommissars und
Etappengebiet, zi für das Heimatgebiet designiert.
Tiste von 130 Johanniterrittern, die für die n, 7. werden wünschen. Die Kranken sind zur Aufnahme erkrankter und
deng l 36 Der Orden hat zur Unterstützung
n der durch die Kriegsereignisse ge—
ein . . n Grundstock bildet ein Betrag von 1000 46, der dem Grafen J. Roedern von einem befreundeten höheren Weitere 1000 e hat ein Mannheimer
Meldung von . W. T. B. aus Neu sobl in Ungarn en . ein Spital für sechshundert Verwundete
Anregu des Obergespans rden. Infolge einer Anreg 1 en e,
goßen Mengen Gegen ⸗
9 i Daß Publikum hat in Siadt Cassel stellte
Die
Kunst und Wissenschaft.
Königlichen Museen bat als Ge- , ,, ein Werk der römischen
armor und ist hinten gelblich von einer feinen Skulptur, viel⸗ Klotz stehen geblieben und ein wohl eine Art Kapitell, auf⸗ Karyatide gewahlt wurde. großen Flächen ge⸗ gestrichene Haar ist im Nacken Setten in Sirähnen auf die Schultern.
Die Pupillen sind
ach der
Auzführung kann das Stück in die zweite Hälfte des
auf einer Versteigerung in Es besaß deren bisher Prokonsulats 13. e , w. Chr.) zwei Münzen aus Achulle in der Byzalene m aan 8 und Luciug Cäsar und dem des
sowie eine Münze von Hadrumetum mit dem Kopf
dem Kopfe des Augustutß und jwei
aus der Kolonie Berytus
die vermutlich
Sie zeigt Aus der Inschrift auf Münze in den Jahren 45 45 v. Cbr. Auf der Vorderseite sind aher nachträglich die eingravlert, auf der Rückseite die ver VR monogrammartig eingestempelt. können sich auf P. Quinetiltus Syrien (6— 4 v. Chr) bezieben;
Statthalterschaft dieser Münze Gegenstempelungen durch die den Statthalter oder durch den ,. 21 ö x der die Gegenstempelung aus⸗ ,, . veränderten daß in diesem Fall die ng fistalischer Ausbeutung diente und eines der Mittel sich Varus in Syrien so bereicherte.
Buchstaben
seiner Solche
unter
die von dem deutschen Generalgouverneur in . Pflege der belgtschen Kun st⸗
folgt:
tschätze vor Vernichtung bewahrt hat, daz Rathaus, die Bibliothek und was Bemerkenzwerfem dort besteht und bestand, besichtigt
und ich kann zur Freude aller Kunstfreunde n , u
er Ge⸗
sondern sich mit , dlese
in tadellosem Zustande befindet.
Was nun die Gebäude anbetrifft, so uz unversehrt, die Peterskirche weist starke Be⸗ Pachstuhls und leichte Löcher in den Deckengewölben
Sakramenishäuschen und einer Fekannten Hubertug⸗
3 alle Kunstschäßze und Kirchenschätze gerettet.
ministerium Thelemann , die Sachen aus der oben brennenden
und der Martertod des heiligen Erasmug, sind
baude, . 6 jeden besonderen kunstgeschichtlichen Wert,
durchweg modern.
. . g nden gotischen ; tren bee in . Schränken in schönster Ordnung.
stande wie . J chend r . Aufsicht wegen immerhin möglicher Entwendung wurden gegeben. — Au Regens noch in Huy
König den Birekior der Kaiserlich Königlichen . Dr. Fritz Dörnböffer zum
? ien ernannt ur . , face mn Galerten verliehen. Der General
direktor Dr. Dörnhöffer wird sein Amt noch im
Dem Kon servator z pair, f Dr. . 6 ist der Titel eines Direktors an den
staatlichen Gemäldesammlungen verliehen worden.
d Eisen⸗
Oberleutnant and Nene ru ghrats im wer, der Kunst⸗ der mit einem r,, — Bout, das Abendmahl lsadellos erbalten. Die sind bessere Privat- ondern
sondere Verdienst des
tiete. Die wundervollen Bilder von Dlerick
aus denen geschossen wurde,
In Lüttich besuchten wir sämtliche Kirchen und Kunstsamm ;
lungen. Die Jakobskirche (St. Jacques), ein berrlicher sva got u cher Bau mit den schön gemalten Netzgewölben und n n ,; spanische Bauten erinnernden üppigen Dekoration stll, r ech unversehrt erhalten. malerelen der Renaissancezeit, die hören. Gbenso sind die anderen Kirchen, kirche, die Heiligkreunktrche, wag so wie dag Innere aller dieser Kirchen, 66 dee e. . ganz leicht beschädigt und ein kaum nennenswertes kleines Loch schlagen Die einberufenen unübertroffen
dem an reiche
Ir dsem auch sämtliche Glas ö. den allerschonsten der Welt ge= wie St. Paul, die Martins. die Dionyskirche und
tadellos er- In St. Paul
die Johanniskirche, D sonst an kleineren Küchen und Kapellen dort ist,
jn eine moderne Glasscheibe ge—
denai fen die h agt, fämtliche Renaissancefen ster der Kirchen, i e, . keine Spur von Zerstörung * 23 St. Paul mit dem berübmten go 36 Kühnen nach der Zerstörung dt iche ; Reliquienbüste des heiligen Lambertu
attliche Kirchenschatz von
ift, wie daz Jehr ünteressante Musẽe ü Direktors besichtigten, ist 6 Die nötigen Anord⸗
Wag an Museen in Lüttt
Ansembourg, das wir . e,,
ü i strõmenden der Rückfahrt hielten wir tros strömen . Hier interessiert vor allem die Kollegiat.
— 8a 9 5 Bethlehemportal irche (Notre Dame) mit dem n, ,,, chat verwahrt
ewesenen vier R liqulenschrelne sind nach Angabe der Geĩstlichkett nach
: 8 1 ö Idet wird, hat der Wie den W. , , , Une, Ge nal eren in Wien,
Mreflor der baverischen und ibm den Titel eines General Laufe dieses Jahres
der staatlichen Galerien in Munchen,
Literatur. — Mater dem Titel Vater, ich rufe dich! bat Hermann
ju Li bete für Feld⸗ ne Anzahl alter uünd jüngerer Lieder und Ge ed, . Gele gt zusammengestellt und auch einige e. 6 berücksichtigt, die in unseren kampfberwegten Tagen entftan ; Lieder aus dem Befreiungskriege und aus dem Kriege eigen, bee. . nichts nderwertig nde unferen Kriegern im Felde Anklan
ben g ens ce, kleinen Sammlung, in der man . 3 dürfte als Gabe bei finden, auch e , ů volle Stunden binweghelfen können. onet nur 10 e . (Friedr. , * Leipzig) hat einen etwaigen d ür das Rote Kreuz ben ; ,, Zwecken der Gegenwart dienen . kleine Schriften deg Pfarrerg an der Kaiser ,, —— 2. Geheimen e, , , 1. . ö. w 9 3 3. dachten; das eine Büchlein 6 . ö. ,,,, zu Gott (40 9) für ihre Angebärigen un er, , te Andachten zeichnen sich durch Gedanken *. n . mannhafte Frömmigkeit gus und seien allen denen angeleg : it den Auedruck eines empfohlen, die in den Geschehnissen der We , göttlichen Willens sehen und die, ergriffen von ⸗ ,. sich Trost und Kraft aus dem Worte de n. 2g. , Büchlein sind im Verlag von Martin
Warneck in Berlin erschienen.
Verkehrswesen.
In der letzten Zeit werden bei den Postanstalten ar, Feldpostbriefe mit Wertangabe e, ,, 3 . sfhrem Inhalt — Waren usw. — nicht als 64 5 4 Sinne der Feldpostdienstordnung gelten können. 6. r . von Geldbriefen hat nur einer tatsächlichen Geldü . .. dienen sollen, namentlich von höheren Beträgen, 3: 2 Postanweisungen infolge Beschränkung deren Höchs 7 e. oder aus anderen Gründen nicht übermittelt werden 83 . Die Verwendung dieser Versendungsform für Zigarren 8 33 . lade u. dgl. bedeutet einen Mißbrauch, unter dem e e. postbetrieb stark leidet. Die Postanstalten haben des hal . gewiesen werden müssen, kũnftig alle hiernach unzulã ssigen Feld⸗ posibriefe mit Wertangabe unbedingt zurückzuweisen.
Von der Postverwaltung angeordnete Nachforschun gen 2 Verbleib von Feldposten aus dem dorigen . haben, wie W. T. B. meldet, dazu ge übrt, daß e,. — hofe in Lelpzig ein Gisenbabngüterwagea mit eimer r. 8 er. . Brie fsaͤcken au gefunden 2 ist. der ö . . über Lüttich Namur — Marienbourg lür die drirte rm ; aber infolge eines noch nicht aufgeklärten Berfebens nicht z Bestimmungzort gelangt oder nicht auzgeladen. andern no . in zurückbefordert worden. Die Säcke . 1 en,, ,
en lezten Tagen des August aus allen Gegenden dan i. e,, , Truppenteile der dritten Armee. Die Sendungen
sind sofort wieder nach dem Felde abgesandt worden.
Postsen dungen jeder Art nach . . die Empfänger von Postanstalten ausgeschlossen.
Big auf welteres sind Aegypten mangels gesicherter der Annahme bel den deutschen
zie . W. T. B. meldet, müssen Post sen dungen aus Dentsch land . der in Belgien eingesetzten i nr . perwaltungsbehörden den mit Farbstift . . 2 Ueber Wachen 12 tragen und die Behörde bezeichnen, er Adressat beschaftigt ist.
Ver dingungen.
auf das von dem Verwaltungeressort der Kaiser⸗ Wilbelmhaben am 18. August 1814 der. Küster, Nüntringen.
K lichen Wer n . Torwachtgehäude ist der Firma Herm. die allein angeboten hat, erteilt worden.
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Besgieng — sind alle ohne vte allergeringste Bel