gampf mit Bomben statt unter R
feindlichen Kreujers. Ein Panzerschisf, ein Torpedoboot und ein Ponton des Feindes
verzinkt mit Belgien. In dieser Stunde ein ) — bes Tilumpatg und des natsionelen Siolses baiten wir Bürger
e e der 2 8 .
Im Unterhausen forderte e , 6 von Bitolla, die wir niemale ein glänzenderes Fest er⸗ Monitor, ein Arbeiterpartei) den Premierminister auf zu vermrecen, daß befft, Tie wir k inen elücklicherrn Tag zu eileben wũͤnschten, eröffneten das Feuer zu einer bestimmten Zeit nach fein durch ein neutrales Land oder eines der kriegführenden g fär ursere asie bi chr. dem odenften Fäbrer der algen. vielen Richtungen.“ Unsere' Artillerie antwortete, zersiärte einen gestellie in end Länder gemachter Vorschlag zu Friedensverhandlungen, schen Armer, dem Tiäger der nationalen Fabn- unseiem viel · en * n f wen cht gengraben und zoang den feindlichen wie „W. T. B.“ mitteilt, vorläufig von der Zuteilung eines der die Räumung der eroberten Gebiete zur Grundlage habe, geliebten König, von heute an jweisach unser König, die Ge- 2 der feir 6 — 1 94
* 1 5 4 . 5 2 j ö . ker fle ß Me 3 J le ihm 31 2 1 Preises Abstand genommen werden. Es wurden sedo ohne Wissen des Parlaments zurückgewiesen würde. Wie sähle zum Ausdruck zu bringen, von denen unser Herz übenflißt, Monitor, sich I a mg br fand der gewöhnliche Artillerie mehrere Arbeiten zur Weiterbearbeitung und praktischen V B. T. B.“ meldet, erklärte Asguith: unse ren grenzenlosen Dank. Gestatten Sie uns, Eitt an die sen gebracht hatte. Bei Sedi ö. 8 r . 2 — ö — * . = 21 226 D — Q — . . P . 1 1 9 ö * 26 1* Vkrgnes uni . ) . 1 . L 0 c ĩ 1 ; 1 führung zurückgestellt Das Ergebnis dieser praftischen . , r r . führung wird enischeiden, ob ein Preis vergeben werden kann. überelnge kommen, keinen Sonderfrleden ir schließen. Wenn ernn. er Tren 8 „Ergebenbzit fär zin, niere tzu lcgen, . i Tor. als senst gegen unseren lin n Flügel . , , : gemeinte Friedengvorschläge von seindlichen Regierungen entwerer sehurg vorber kestimmt bat, * iniger 26 0 2 das Feuer gegen diesen Flügel. Unsere Arti 2 zer te 1 8 = 1 s. ö 2 R 7 ö Lid r r 88 imalücklichen rerban 18 em . * Her ; . 8 ione eder Firett oder durch neutrase Länder gemacht würden, würden sie zuenst 6 * . 63 alschud e bannen dic ig. brem heftiges Feuer einige Bomben und sonstige Munitioneniedel⸗ von den verbünderen Regierungen besprochen werden. Bis dabin r, 85 ö. . wr , * = r lagen der feindlichen Artillerie. Am 8. Dezember beschahig te , , ,, ele nen und untviderru ichen wär. ger, der damit zum henigsten, unfere Artillerie ein en glisches Flugzeug, das bei Albach 16 vn wid Ui len wild. H 2 222 ü — ⸗ z * 2sigagsr ne Aehnliche Deyeschen sind in großer in Flammen aufging. Das Flugzeug und der Flieger r Aen Dee) Ino in gloßel
äsi ; ö rannten vollständig. präsidenten und dem Generalissimus brannten vollständit
heftiger teiligung eines
Ministerium für Landwirtschaft, Do mänen .
und Forsten. Mo 8 . . . mn ö . — Dem Negierungs⸗ und Veterinärrat Nolte ist die Stelle des Regierungs⸗ und Veterinärrats bei der Königlichen Re⸗ gierung in Erfurt übertragen worden.
Für das vom Preußischen Landwirtschaflsminister erlassene Großsmbritannien und Irland. Preisausschreiben, betreffend die Verbesserung d
Streufähigkeit des Kalkstickstoffs, sind 125 * werbungen eingegangen. Da keine der eingereichten Arbeiten die gestellte Aufgabe in hinreichender Weise gelöst hat, mußte,
Der Königlich schwedische Gesandte Graf Taube ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Leitung der Gesandtschaft wieder übernommen.
el * De
Staaten von B.“ der deutschen
Die Regierung der Vereinigten Amerika hat laut Meldung des „W. T. Regierung den Wunsch ausgesprochen, den Militär⸗ und den Marine-Attachs der deutschen Botschaft in Washington abzuberufen. Da Einzelheiten über die Gründe des Ersuchens der amerikanischen Regierung noch ausstehen, liegt die Möglichkeit noch nicht vor, nachzuprüfen, welche Gründe die amerikanische Regierung zu diesem Schritte be⸗ wogen haben.
M inisterium der geistlichen und Unterrichts— angelegenheiten. Der ordentliche Professor Dr. Alfred Schittenhelm in Lönigsberg i. Br ist in gleicher Eigenschaft in die medizinische Fakultät der Universität in Kiel versetzt worden.
— i Han Siulen des
Der heutigen Nummer des „Reichs⸗ und Staats anzeigere“ liegen die Ausgaben 826 und 827 der Deutschen Ver slust listen bei. Sie enthalten die 401. Verlustliste der preußischen Armee, die 240. Verlustliste der bayerischen Armee und 235. Verlustliste der sächsischen Armee.
gemacht werden, so würde es die Regierung für wünschene wert halten, das Parlament so früh als möglich ins Verfrauen zu ziehen. Lord Robert Cecil brachte eine Gesetzesvorlage ein, durch
die das Verbot des Handels mit Feinden auf Personen
Finanzministerium.
3 Dei der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse ist der Diãtar Beccu zum Buchhalter und der Diätar Strey zum expedierenden Sekretär und Kalkulator ernannt worden.
In letzter Zeit sind nach einer Meldung des „W. T. B.“ durch die feindliche, insbesondere durch die englische Presse allerlei falsche Meldungen über deutsche Kriegs schiffsverluste veröffentlicht worden. Es seien hier folgende erwähnt: Untergang des Panzerkreuzers „Derfflinger“, Unter⸗ gang des kleinen Kreuzers „Frauenlob“, Untergang eines 3006 t⸗Kreuzers vor Windau, Untergang von zwei U-Booten
Der Krieg zur . London, 9. Dezember. (W. T. B. „Lloyds“ melden; Die britischen Dampfer „Veria“ und „Goulandis
sind versenkt worden.
1
Amerika. In dem Jahresbericht Staatssekretärs des Schatzamts
Bureau“ zufolge, noch mitg
ausgedehnt werden soll, bei denen infolge ihrer feindlichen Nanonalität oder ihrer Beziehungen zu den Feinden solche Ve wünschenswert erachtet werden, auch wenn sie
feindlichen Lande wohnen oder Handel treiben.
Imerikanischen . dem „Reuterschen
8 8 )
schränkungen
Baden. nicht in einem
Bekanntmachung.
J. Die am 2. Januar 1916 fälligen Zinsscheine der preußischen Staatsschuld, der Reichsschuld und der Schutzgebietsschuld werden vom 21. Dezember ab eingelöst durch
die Staatsschuldentilgungskasse in Berlin W. 8,
straße 29,
die Königliche Seehandlung (Preußische Staatsbank) in
Berlin W. 56, Markgrafenstraße 38,
die Preußische Zentralgenossenschaftskasse
Am Zeughause 2,
die Neichsbankhauptkasse in Berlin 8W. 19, Jägerstraße 34, die Reichsbankhaupt⸗ und Reichsbankstellen und die mit
Kasseneinrichtung versehenen Reichsbanknebenstellen,
die preußischen Regierungshauptkassen, Kreiskassen und haupt⸗
amtlich verwalteten Forstkassen,
die preußischen Oberzollkassen,
die preußischen Zollkassen, sofern die vorhandenen Barmittel
die Einlösung gestatten.
Die Zinsscheine der Reichs kriegsanleihen werden ferner in kleineren Mengen lin der Regel nur bis zu 3 Stück von zusammen höchstens 150 6) an den Schaltern der Reichspost⸗ anstalten in Zahlung genommen oder gegen bar umgetauscht. In Orten ohne Reichsbankanstalt tauschen die Postamtshaupt⸗ kassen (bei Postämtern 3. Klasse die Vorsteher) diese Zinsscheine auch in größeren Mengen und in jeder Höhe vom 21. des letzten bis zum 10. des ersten Pierteljahrsmongts gegen bar um. Die Zinsscheine der preußischen Staatsschuld, der Reichs⸗ schuld und der Schutzgebietsschuld können in Preußen auch vom 21. Dezember ab allgemein statt baren Geldes in Zahlung gegeben werden bei allen hauptamtlich verwalteten . Kassen, mit Ausnahme der Kassen der Staatseisenbahnverwal— tung, sowie bei Entrichtung der durch die Gemeinden zur Hebung gelangenden direkten Staatssteuern. Außerdem sind die Reichspostanstalten ermächtigt, aber nicht verpflichtet, auch die nicht zu den Kriegsanleihen des Reiches gehörenden Zins⸗ scheine an Zahlungsstatt anzunehmen.
Die Zinsscheine sind den Kassen nach Wertabschnitten ge⸗ ordnet mit einem . vorzulegen, in welchem Stückzahl und Betrag für jeden Wertabschnitt, Gesamtsumme sowie Namen und Wohnung des Einlieferers angegeben sind. Von der Vorlegung eines Verzeichnisses wird abgesehen, wenn es sich um eine geringe Anzahl von Zinsscheinen handelt, deren Wert leicht zu über⸗ sehen und festzustellen ist. Formulare zu den Verzeichnissen werden bei den beteiligten Kassen vorrätig gehalten und nach Bedarf unentgeltlich verabfolgt. Weniger geschäftskundigen Personen wird auf Wunsch von den Kassenbeamten bei Auf— stellung der Verzeichnisse bereitwilligst Hilfe geleistet werden.
II. Die am 2 Januar 1916 fälligen Zinsen der in das PreußischeStaatsschuldbuch und der in das Reichs schuldbuch eingetragenen Forderungen werden, soweit sie durch die Post oder durch Gutschrift auf Reichsbankgirokonto zu berichtigen sind, vom 18. Dezember ab gezahlt. Die Bar⸗ zahlung der Zinsen bei der Staatsschuldentilgungskasse und bei der Reichsbankhauptkasse beginnt ebenfalls am 18., bei allen anderen Zahlstellen am 21. Dezember.
Die Zahlung der Zinsen durch die Post geschieht,
wenn kein gegenteiliger Antrag gestellt ist, innerhalb des Deutschen Reichs im Wege des Postüberweisungs⸗ und Sche ckverkehrs. Dabei werden die Beträge bis 1500 und im Falle der Ueberweisung auf ein Postscheckkonto auch die höheren Beträge ohne Abzug der Postgebühren gezahlt; nur die Bestellgebühren fallen dem Empfänger zur Last. Werden da— gegen die Zinsen auf Wunsch durch Postanweisung oder Geld— brief gezahlt, so hat der Empfänger Postgebühren oder Porto zu tragen. III. Die Staatsschuldentilgungskasse ist am 29. Dezember für das Publikum geschlossen, am 30. Dezember ist sie von 11 bis 1 Uhr, an den übrigen Werktagen von 9 bis 1 Uhr geöffnet. ̃
Berlin, den 6. Dezember 1915.
Hauptverwaltung der Staatsschulden und Reichsschuldenverwaltung.
von Bischoffshausen.
Tauben⸗
in Berlin C. 2
Aichtamtliches.
Den tsches Reich.
Preußen. Berlin, 10. Dezember 1915.
In der am 9 Dezember unter dem Vorsitz des Staats⸗ ministers, Vizepräsidenten des Staatsministeriums, Staats⸗ sekretärs des Innern Dr. Delbrück abgehaltenen Plenar⸗ sitzung des Bundesrats wurde dem Entwurf einer Ver⸗ orbnung über Verjährungsfristen des Seerechts die Zustimmung erteilt. zur Annahme gelangten ferner der Entwurf einer Bekannt⸗ machung, betreffend die Abänderung der Gebührenordnung für die Untersuchung des in das Zollinland eingehenden Fleisches, die Vorlage, betreffend Aenderung der Vorschriften über die Bekämpfung der Cholera, und der Entwurf einer Bekannt⸗ machung, betreffend Abkürzung der Wartezeit in der Ange⸗ stelltenversicherung. Demnächst wurde über verschiedene Ein⸗ gaben Beschluß gefaßt.
in der Straße von Gibraltar, Vernichtung eines 1⸗Bootes durch ein britisches Flug zeua, Vernichtung von 20 1 ⸗Booten durch englische Kreuzer bei Flamborough, Head, Aufbringung des größten und neuesten, eben in Stettin von Stapel ge⸗ laufenen L -Bootes durch die Engländer.
Daß derartige unwahre Nachrichten von unseren Gegnern in böswilliger Absicht verbreitet werden, ist bekannt und des öfteren gelegentlich der amtlichen Richtigstellung betont worden. Es wird daher für die Zukunft erneut davor gewarnt, solchen Ausstreuungen von feindlicher Seite irgend welchen Glauben beizumessen, und auf die amtliche deutsche Berichterstattung hin⸗ gewiesen.
Die griechische Zeitung „Nea Hellas“ in Athen vom 29. Oktober bringt eine Meldung ihres Korrespondenten aus Volo, in der sie unter scharfen Ausfällen auf die deutsche Kriegführung die Behauptung aufstellt, ein deutsches Unterseeboot habe nach Versenkung des englischen Trans⸗ portdampfers „Marquette“ im Golf von Saloniki auf ein mit Frauen besetztes Boot der Schiffbrüchigen dieses Dampfers geschossen. Wie „W. T. B.“ von zuständiger Seite erfährt, stellt sich diese Behauptung als böswillige Erfindung dar.
Zur Versenkung der „Marquette“ ist lediglich ein Torpedo abgeseuert worden. Artillerie oder Gewehre sind gar nicht in Tätigkeit getreten. Allerdings sollen nach einer englischen Meldung mehrere Krankenschwestern bei dieser Gelegenheit er— trunken sein. Aber die Schuld hieran fällt ausschließlich der englischen Regierung zur Last, die sich nicht scheut, weibliche Personen auf ihren lediglich zu Truppentranszportzwecken ge⸗ charterten Dampfern zu befördern.
Die von Amerika nach England beförderten Munitions⸗ transporte schützte England, indem es Amerikaner an Bord führte, wie im Fall der „Lusitania“. Jetzt scheint es seine Truppentransporte durch Krankenschwestern decken zu wollen, deren tragisches Los dann im Falle der rechtmäßigen Ver senkung solcher Fahrzeuge als himmelschreiendes Unrecht deutscher Barbarei hingestellt wird. Nachdem der Fall der Spionin Miß Cavell, deren rechtmäßige Aburteilung nichts weiter war als dringendste Abwehr gegen ein verbrecherisches System unserer Feinde, in den neutralen Ländern ohne Ein— druck bleibt, scheint man neue Märtyrerinnen konstruieren zu wollen, um die Fiktion der deutschen Unmenschlichkeit aufrecht zu erhalten.
Die in der Bekanntmachung, betreffend Bestandsmeldung und Beschlagnahme von fertigen, gebrauchten und un⸗ gebrauchten Gegenständen aus Messing, Kupfer und Reinnickel, in Aussicht gestellkre Enteignung der nicht freiwillig abgelieferten Gegenstände wird nunmehr Platz greifen. Die Anordnungen hierfür werden in einer neuen Verordnung Nr M egi sie 15. RM Mn
zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Betroffen werden die Personen, die für die Beschlagnahme durch Ver⸗ ordnung M. 325/77. 15. KR. M. in Frage kamen. Von der Enteignung erfaßte Geschirre und Wirtschafts⸗ geräte werden in der neuen Verordnung zur Vermeidung von Irrtümern in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Das Eigentum an den betreffenden Gegenständen wird auf den Reichs-Militärfiskus übertragen werden. Die Gewahrsam⸗ halter sind verpflichtet, die enteigneten Gegenstände, soweit sie eingebaut sind, auszubauen und nach Weisung der beauftragten Behörden innerhalb der von die sen zu bestimmenden Fristen an die Sammelstellen zur Ablieferung zu bringen. Bis zur Ablieferung sind die enteigneten Gegenstände zu ver⸗ wahren und pfleglich zu behandeln. Die Befugnis zum einst⸗ weiligen ordnungs mäßigen Weitergebrauch bleibt bis zur Ab⸗ lieferung unberührt. Die Eigentumsübertragung wird durch eine schriftliche Mitteilung der Behörde an den Besitzer er— folgen.
Alle näheren Vorschriften, auch hinsichtlich der Ueber⸗ nahmepreise (die nur um ein Geringes hinter den Preisen für die freiwillig abgelieferten Gegenstände zurückbleiben) wolle man aus der Bekanntmachung selbst ersehen.
Gegenstände, die von der Enteignung nicht betroffen werden, dürfen nach näherer Bestimmung des 5 104 der Be⸗ kanntmachung auch weiterhin freiwillig abgeliefert werden.
Dem preußischen Kriegsministerium werden in großer Zahl Merkbücher, Druckschriften und sonstige Ab⸗ handlungen über die gesetzlichen Militärversor⸗ gungsangelegenheiten und die Kriegsbeschädigten⸗ fürsorge eingesandt, die vielfach Unrichtigkeiten und Unklarheiten enthalten und daher irreführend wirken. Dem, Kriegsministerium stehen unter den gegenwärtigen Verhältnissen nicht die Arbeitskräfte zur Verfügung, um diese Drucksachen auf die Richtigkeit des Inhalts nachzuprüfen und den Einsendern Bescheid zu erteilen. Durch „W. T. B.“ wird daher darauf aufmerksam gemacht, daß in den Fällen, in denen dem Einsender nur eine Bestätigung des Eingangs der Druck schrift zugeht, vom Herausgeber bezw. Verleger der Schrift nicht angenommen werden darf, daß der Inhalt geprüft und als einwandfrei anerkannt ist.
In dem Haushaltsausschuß
; des Landtages gab auf die Frage eines Abgeordneten der Staatsminister Dr. Freiherr von Dusch namens der Regierung über deren Stellung zur Sozial demokratie laut Bericht des, W. T. B.“ folgende Erklärung ab:
Angesichis der baterläpdischen Haltung der Sozialdemokratie im gegenwärtigen Kriege babe sich die Stellung der Regierung geändert. Als Grundsatz solle känfüig gelten, daß wegen Zugebörigteit zur sozlaldemekratischen Partei allein eine ungleiche Behandlung in staate— bürgerlicher Bezichung nicht statifinden soll. In wischen sei auch bereits ein Sozialdemokrat jum Bezirksrat ernannt worden. Daran müsse jedoch in einem monarchischen Staat festgehalten werden, daß ein Beamter antimonarchtiche Gesinnungen, weil mit dem geleisteten Treueid unvereinbar, nicht bekunden dürfe. Die Untersuchung der politischen Gesinnung eines Beamten werde aber nicht erfolgen.
Der Finanzminister Dr. Rheinboldt führte aus, daß die Badische Staatseisenbahnverwaltung zur Einführnng eines Eisenbahnerreverses keine Veranlassung habe.
Oe sterreich⸗Ungarn.
Die Triester Handels- und Gewerbekammer hat eine Kundgebung angenommen, in der sie stch, wie „W. T. B.“ meldet, für wirtschaftliche Annäherung und Zusammenarbeit mit dem Deutschen Reiche sowohl in der Zoll⸗, Verkehrs⸗, Handels und Industriepolitik wie auch in der Ver waltung und Gesetzgebung ausspricht und die Notwendigkeit betont, daß die Grundlagen der gegenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen sowohl zwischen Oesterreich und Ungarn als auch zwischen der Monarchie und dem Deutschen Reiche durch langfristige Verträge gesichert werden. Eingedenkt des großen Aufschwunges, den der Reichshafen Triest durch die weitgehende Fürsorge der Regierung und der gesetzgebenden Körperschaften des Reiches vor dem Kriege genommen hat, er⸗ klärt es die Triester Handelskammer als ihre Pflicht, nach Be— endigung des Krieges mit allen Kräften dazu beizutragen, die dem Handel, der Schiffahrt und der Industrie von Triest durch den Krieg geschlagenen Wunden schnellstens zu heilen, damit dann all— mählich über den Reichshafen der gesamte Seeverkehr von und nach den österreichischen Ländern geleitet werde. Die Handels kammer würde ferner mit besonderer Genugtuung eine wirt⸗ schaftliche Annäherung an die beiden anderen Verbündeten, die Türkei und Bulgarien, begrüßen, die geeignet wäre, Triest einen noch weit erheblicheren Anteil an dem Orient verkehr zuzuführen.
Im ungarischen Abgeordnetenhaus beantragte gestern Graf Apponyi (oppositionell) mit Rücksicht darauf, daß der Heldenmut, den die Honvedarmee in diesem Krieg bewiesen, zu den größten moralischen Schätzen der ungarischen Nalion gehört, und mit Rücksicht darauf, daß diese Tapferkeit für das politische Gewicht des Landes schwer in die Wagschale fällt, die Regierung aufzufordern, die Waffentat der Wehrmacht Ungarns amtlich festzustellen und darüber dem Parlament Bericht zu erstatten. Nachdem der Minister präsident Graf Tisza sich mit dem Antrag einverstanden er kläüt hatte, wurde er einstimmig angenommen. Auf eine Interpellation des Abgeordneten Moritz Esterh azi (oppositio nell), betreffend die Verwaltung der durch die Armee besetzten feindlichen Gebiete, antwortete Graf Tisza laut Bericht des „W. T. B.“:
Während der Kriege handlungen liege die Verwaltung den Kom— mandos der kämpfenden Armee ob. Insofern aber größeres zu— sammenbängendes feindliches Gebiet in den Besitz der österreichisch⸗ ungarischen Armee gelange, werde auf diesem Gebiete eine mil llärische Verwaltung aufgestellt, der ein entsprechendes Personal, von Zivilbeamten zugetellt werde Diese Verwaltung sei dem. Armee⸗ Fberkommando unterstellt. Eine sol be Verwaltung sei bloß in den von österreichisch, ungarischen Truppen in Russisch⸗ Polen besetzten Gebieten eingerichtet. In Serbien verfügten heute noch Etappenkommandoß, jedoch werde eine Verwaltung, wie sie hier dargelegt werde, ehestens eingerichtet werden. Die ungarische Negie— rung habe sich auf den Standpunkt gestellt, daß es schon wegen der Sprachenfrage zweckmäßig sei, wenn auf russisch volnijchem Gebiet in erster Reihe österreichisch 's Verwaltungepersonal, verwendet werde. Hingegen komme bei Einrichtung der Veiwaltung in dem besetzten serbischen Gebiet ungarischeß Veiwaltungepersonal in Be— tracht. Ohne sich irgendwie in dem Wirkungskreis des Armee— oberkommandanten einzumischen, halte er es schon heute für seine Pflicht, zu erkläcen, daß auch bet der Organssierung der Milttär— verwaltung Serbiens die Tatsache zum Ausdruck kommen müsse, daß es sich bier um solche Gebiete handele, die in erster Line in dle Interessensphäre Ungarng fallen. Was die Finanzen anlange, so werde als Grundsatz betrachtet, daß die Kosten der in den eroberten Gebieten tätigen Verwaltung zu Lasten des sogenannten Mohili⸗ sierungegebietes fallen und die Einnahmen gemeinsame Ein⸗ nahmen bilden und als Aktipkosten des Mobllisi⸗rungskredites gehucht würden. Die Zollfrage sei in Polen derart geregelt, daß ein dem früheren 'enisprechender Zolltarif für solche At— tel festgesetzt worden sei, die aus dem gemeinsamen Zollgebiet in dag besetzzte Gebiet ausgeführt werden, während die von dort stammende Einfuhr gemäß dem normalen Zolltarif verzollt werde. Eine Vereinbarung über eine Aufteilung der Einnahme und der Kosten der befetzten Gebiete zwischen der Monarchle und den Ver— bündeten bestehe bezüglich Russisch Polens jwischen beiden Milüsär— oberkommandanten, die im Wege von Verhandlungen zu einer Ver— einbarung zwischen den beiden Regierungen umgestaltet werden würde. Was jedoch deren Inhalt betreffe, so könne er nur mit Zustimmung sämtlicher Faktoren darüber Aufklärung geben.
Die Antwort desz Ministerpräsidenten wurde zur Kenntnis
genommen.
443
Die letzte Verlustliste zählt 24 Offiziere und
428 Mann auf.
Frankreich. Der Admiral Russin, der Chef des russischen Marine⸗ generalstabes, ist mit 8 Offizieren vorgestern abend in Paris
eingetroffen.
Die Deputiertenkammer hat der „Agence Havas/ zufolge nach Eingreifen des Ministerpräsidenten Briand mit gegen 98 Stimmen die Vertagung der Inter⸗ pellation Constant über die Erwägungen beschlossen, die die Regierung zu der Ernennung eines Generalissimus geführt haben. ‚
Nach einer Meldung des „Petit Parisien“ hat der Heeresausschuß des Senats sich dafür ausgesprochen, daß der Ministerialerlaß vom 9. Oktober über die Rekrutierung aus Eingeborenen von Französisch⸗Westafrika mit dem Frühjahr 1916 in dem ganzen französischen Kolonialreich Geltung erhalten soll.
Spanien.
Das neue Kabinett ist laut Meldung der Havas“ folgendermaßen zusammengesetzt: Präsident des Ministerrates Romanones; Inneres: Alba; Auswärtiges: Villanueva; Finanzen: Urzais; Unterricht: Bu rell; Justiz. Barroso; Krieg: General Luque; Marine: Admiral Miranda; Arbeit: Amos Salvador.
Niederlande.
äußerte sich gestern der Linden über die Bericht des
In der Zweiten Kammer Minister des Innern Cort van der Neutralitätspolitik der Regierung laut „W. T. B.“, wie folgt: ö. .
Die Regierung habe hinsichtlich der Neutralitãtevolitik auf die einmütige Unterstützung der Generalstaaten rechnen können. Einige Gruppen im Lande seien jwar sür eine andere Politik gewesen, daß sie aber weder in der Zweiten noch in der Ersten Kammer eine einige Stimme gesunden, sei Beweis genug, daß ihr Einfluß gering Fsei. „Stark werden wir jedoch nur sem können', fuhr der Minister fort, wenn nicht nur die Regierung, sondern auch das ganze Volk sich für die Neutra sität einsetzt. Die Neutralität ist für Holland die vor- teilhafteste Politik. Wir brauchen des halb unsere Meinungen nicht zu verbergen und können unsere Sympathie mit den Verbündeten oder den Mütelmächten ruhig äußern. Aber es darf dabei keine Kränkung oder Beleidigung einer der kriegführenden Nationen vor— kommen.“
Bezüglich der Demobilisierung und der Friedens vemrmittkung der Niederlande sagte der Minister:
Wenn die Regierung vorläufig noch nicht einen großen Teil der Wehrmacht demobiiistere, tue sie das, weil sie glaube, daß der inter— nationale Zustand nech immer die größte Wachsamkeit erbeische. Sobald der Zussand es zulassen werde, werde ein großer Teil des Heeres nach Hause geschickt werden. Was die Friedenspermittlung betreffe, so sei es verfrüht, daran zu denken. Erst wenn alle Kriegführenden zu der Ueberzeugung gelangt seien, daß dem Rechte und der Zivilisation durch den' Frieden mehr gedient sei als durch den Krieg, werde für Holland als einem kleinen Volk die Zeit gekommen sein, seine Stimme hören zu lassen. Dte, welche an die Einberufung einer Konferenz neutraler Staaten dächten, unterschätzten die damit verbundenen Schwierigkeiten. Die Regierung habe nichts einzuberufen, und wenn er auch nicht sagen wolle, daß es bei den Neutralen am Wunsch nach Zusammenarbeit fehle, so könnten bei ihnen doch die An— sichten darüber auseinandergehen, ob eine derartige Zusammenkunft
angebracht sei. . Griechenland.
Der Ministerpräsident Skuludis hat vorgestern den italienischen und den russischen Gesandten empfangen.
Wie die „Agence Havas“ meldet, wird der Minister Rhallis mit dem General Sarrai die Einzelheiten der Lage erörtern, worauf amtliche Besprechungen, zwischen der griechischen und der französischen Militärkommission statt⸗ finden werden.
Rumänien.
„Ziua“ veröffentlicht eine Kundgebung zur Gründung einer „Liga der nationalen Einheit“, die unter andern von Majorescu, Stere Lion, dem Prinzen Stirbey und Badarau unterzeichnet ist. Die Kundgebung weist darauf hin, daß das nationale Ideal in der Einigung aller Rumänen bestehe, und wendet sich in dieser Auffassung gegen die hier herrschende russenfreundliche Strömung. Zur Verwirklichung des nationalen Ideals müsse man der tatsächlichen politischen Lage Rechnung tragen. Da die Eroberung Siebenbürgens heute unmöglich sei, wünschen die Unterzeichneten ein Einschreiten Rumäniens be—⸗ hufs Erwerbung der Bu kowina und ganz Beßarabiens, bamit Rumänien auf diese Art sich die Donaumündungen und die Freiheit des Meeres sichere.
Bulgarien.
Aus Anlaß der Einnahme von Bitolig (Monastir) ist dem König eine große Zahl Depeschen von Bulgaren, die aus Mazedonien stammen, zugegangen. Hervorzuheben ist eine Depesche der Bewohner von Bitolia, die von Politikern, ehemaligen Ministern, hohen. Beamten, Professoren, Publi zisten, Kaufleuten und Großindustriellen unterzeichnet ist und nach der „Bulgarischen Telegraphenagentur“ folgendermaßen lautet:
Stre! an,
Di ische Fahne flattert über Bitolia. Kanonenschüsse baben e ö 89 Knechtschaft zerbrochen. Der Schall der Kriegs trompeten in den Vesten bulgarischen Geistes jenseits des Wardar
„Agence
und ungemünztem Gold von
1915 auf 21
größerer Betra
983 113
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Südafrika,
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europäischen Kriege zuzuschreiben.
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2 Vrr 16 50. — 5um 1
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aufzustellen.
Quelle erfa ganze quartier in Stadt Tripo gedrungen. die
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Bei den Kämpfen verlor Italiener 6000 Mann an Toten und ließen sehr
ang bg 1m usi Rangada Und ul
II
nahmen aus den Einfuhrzöllen in Finanzjahr betrugen 298 913 0900
Die Abnahme endigt, nokratische Nat en genannten r
gehalten
Afrika. Wie die Konstantinopeler Blätter aus vertrauenswürdiger
halten gut
Senussen und der tripolitanischen Eingeborenen das Wilajet Tripolis besetzt. anderthalb Stunden von der errichtet und sind auch in die Kasa Syrt ein
el⸗Dschuma,
viel Waffen und Munition in den Händen der Eingeborenen.
Nationalkonvent eines Kandidaten für die Präsidentschaft am 14. Louis ab . , einstimmig eine Entschließung an, Wilson als
werden
us Großbritannien rten. Die Ein⸗ m am 30. Juni endigenden Doll. gegen 212 146 000 Doll. um 86767 000 Doll. sei dem Im Finanzjahr, das am gesamten Einnahmen 2920 Doll. ionalkomitee hat nach einer Bureaus aus Wasphington be⸗ zur Aufstellung Juni Komitee nahm Kandidaten
5 n Dit
soll. Das
organisierte Streitkräfte der
Sie haben ihr Haupt—
in dieser Kasa verloren
abgewiese
letzten
Wien,
Italiener Oslavija,
verbesserten eines feindl
rechten Flü Höhen Zahl
und etwa
zurück.
geworfen.
das Feuer
hallt in den Futtgg wider und verkündet, daß Mazedonien rel it und daß Mazedonlen sich von nun an unter dem Szepter Eurer Majestät
Liman.
Görzischen
gel westlich . n. bische der gestern eingebrachten Gesangenen: *
Ver C
die feindliche
antwortete,
1 ö. Kriegsnachrichten. Großes Hauptquartier, 10. Dezember. (W Westlicher Kriegsschauplatz
Französische Handgran neue Stellung auf Höhe
n. Sonst hat sich
Die Armee beiden T Bei der Armee des Generals von Gallwitz lichen Ereignisse. Die bulgarischen Truppen lich von Strumica genommen.
9. Dezember. (W. T. B. Amtlich wird gemeldet: Russischer Kriegsschauplatz
Keine besonderen Ereignisse.
Italienischer Kriegsschauplatz.
blichen Angriffsunternehmungen der
Die verge ff 8 Abschnitte
geg
am
Martino abgeschlagen. Bei 1
unse ichen
Südöstlicher Kriegsschauplatz. Auf den Höhen südöstlich von Plevlje wurden montene⸗ grinische Banden zersprengt.
Berane haben wir den linken zum Weichen gezwungen. des Feindes verle erfolgrei warfen wir serbische
dauern
nichts von Bedeutung ereignet. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Balkankriegsschauplatz.
des Generals 200 Gefangene eingebracht.
agen etwa 1
den Eng
en einzelne fort. Monte Sa
N T re Truppen ih Frontstückes.
italienische Artillerie einzelne Stellungen Räumen von Lardaro und Riva.
von Iper
1000 Mann.
Der Krieg der Türkei
An
bedeutende Erkundungskämpf ö An der Dardanellenfront Artillerie auf dem Lande
* J . 53 aa (Go . ; 2 Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.
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Konstantinopel, 9. De Hauptquartier teilt mit: An Widerstand des . e schlugen die Ausfallsversuche der Engländer blutig Sechs von uns erbeutete Flugzeuge sind ausgebessert
Feindes
worden und werden jetzt gegen den An der Kaukafusfront griff der Truppenabteilung bei
anderen
nach verschiedenen
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zerstreute feindliche sagte Transportschiffe in seichte
Ari Burun
193 nordöstlich von Souain wurden
Dolje (nordwestlich von olmein)
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Aleschgerd an, . Teilen der Front fanden nur un
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W. T. B.)
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Front im wurden bei San
unserer Solche Angriffe n Michele und bei re Stellung durch Eroberung In Südtirol beschießt die in unseren befestigten
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Unsere
den Feind benutzt. ö. Feind unsere westliche wurde aber zurück⸗
bei Anafarta eröffnete und vom Meere her Richtungen. Unsere Artillerie
Truppenansammlungen und Stellen der Bai von Kimikli
„Neutersche Bureau“ meldet. Dampfer
B) Wie das
. London, 3 . „Tunis
T D gelandet.
Dezember. Einem telegramm wurden der italienische Dampfer „Dimis“ Segelschiff „Pietri Lofgre“ ver⸗ senkt. Die Besatzungen wurden gerettet.
Wien, 9. Dezember. (W. T. B.) Eines unserer Unterseebote hat am 7. Dezember Vormittags im Drin Golf einen albanischen Motorsegler, auf dem sich serbische Militärflüchtlinge mit Gewehren, 4 Geschütze Munition befanden, festgenommen und nach Cattaro eingebracht. Flottenkommando.
Rom, 9. Dezember. Ueber die senkung des amerikanischen Dampf ers nm, munivaw“ im Mittelmeer vernimmt das „Giornale d Italia aus Athen, daß der Dampfer der Standard Oil Company ge. hörte, am 12. November in Genua eingetrossen war und dort von den italienischen Behörden wegen einiger Meinungs⸗ serschiedenheiten über die Ladung zurückgehalten wur de. Er sollte' J5 00 Tonnen Petroleum mit sich führen, es schienen aber 3000 zu fehlen. Da der Kapitän hinreichende Auf⸗ klärungen gab, verließ der Dampfer am 2. Dezember Genua und fuhr nach Alexandrien weiter. Die erste Nach⸗ richt von der Torpedierung gelangte durch den Funt⸗ spruch eines italienischen Kreuzers nach Athen, der auf den brahtlosen Hilferuf der „Communipawm“ zu Hilfe. geeilt war. Auch ein griechischer Torpedobootszerstörer und ein englisches Kriegsschiff eilten zu Hilfe. Es gelang keinem von ihnen, eine Spur des amerikanischen Dampfers oder seiner Besatzung zu entdecken.
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Die ägyptischen Behörden bestätigen die Torpe⸗ dierung und fügen hinzu, daß das Unterseeboot große Dimen⸗ sionen besaß. Entgegen diesen Meldungen berichlete der amerikanische Botschafter in Rom dem Reuterschen Bureau. zufolge an das Staatsdepartement in Wasphington, daß der Dampfer „Communipaw“ beschlagnahmt und nach einem unbekannten Hafen gebracht worden sei.
Der Krieg in den Kolonien.
Paris, 9. Dezember. (W. T. B.) , Ueber die B wegungen in Kamerun bringt der Temps eine amtliche Mitteilung des Kolonialministeriums, wonach seit Anfang Oktober eine neue Kampfphase mit bemerkbaren Er⸗ folgen eingetreten sei. Der Feind sei, gleichzeitig von allen Seiten angegriffen, auf seine beiden Zentralstellungen Joko nnd Jaund ee zurückgegangen. Von Dugla sei (in englisch⸗ fran zösisches Expeditionekorps unter General Dehell aus gegangen. Die Mitteilung sagt ferner: Am 4. Oktober be mäͤchtigten sich die englischen Abteilungen Sakbajenes, 100 kh von Duala, am 10. Oktober Wumbiagas, am 3. November Njoks, 50 kim ven Jaunde. Nachdem die Franzosen im Süden Fuß gefaßt hatten, zogen sie am Yi. Gktober in Sende, 30 km, und Eseka, u wo Jaunde ein. Nördlich des Sanaga besetzte General Eunlisse Kontscha und am 24. Oktober Banja. Er eroberte am . November die sehr starken deutschen Stellungen auf dem Banjoberge. Oberst Brisset zog am 3. November in dibati ein, von wo der Vormarsch in Verbind g mit
rat Eunliffe auf Joko fortgesetzt wurde. Im
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Wohlfahrtspflege. Prüfstelle für Ersatzglieder.
Der große Bedarf an Ersatz gliedern für Kriegsbeschãdiate hat zu einer angespannten Erfindungs- und Konstruktionsiatigkeit auf die sem Gebiet geführt. Ea ist ein dringendes, von maßaebenden Keeisen der Aerzte und der Techniker bereits anertanntes Bedürfnis, diese Tatlig⸗ fit zu unterstützen und zu regeln, so daß sie zu dem erstrebten Ziele führf, die Kriegebeschädigten als vollwertige Mitglieder in der Arbeits- gemeinschaft der Menschen zu erhalten.
5 . die . auf den Markt kommenden Ersatzglieder für die Angehörigen der verschiedensten Berufe auf Bauart und Aut⸗ führung zu prüfen, um ihre Eignung unter Berücksichligunn der vor. liegenden Verletzungen festzustellen und je nach dem Ausfall der Prüfung eine Auswahl des Guten und Brauchbaren zu treffen, ist eine Pfnrüfstelle für Er sa tzal ieder ing Leben gerufen worden, deren Träger in Hinsicht auf die Beschaffung und Verwaltung von Mirtein vorläufig der Verein deutscher Ingenienr ist. Die Prüfstelle ist der Ständigen Ausstellung für Arbeiter⸗ Dohbhffahrt in Ebarlottenburg, Fraunboferstraßt 14. a, gegliedert, und es sind dadurch insofern günstige Verhaltnisse geschaffen, ala dort bekanntlich das Reichgamt des Innern dem nachst eine umfassende Ausstellung von Ersatzglie dern vorführen wird, die also Material sür die Prüfungen bereitzustellen vermag Deni Arbeitzsaus schuß der Prüfstelle gehören unt d den, , des Senatspiäsidenten im Reiche veisicherungt amt, Geheimen Re⸗ glerunge rais Dr. Ing. h. e. Konrad Hartmann folgende? jitglieder an:; von Aerzten: Professor Dr. med. Borchardt vom Virchow⸗ Krankenhause, Berlin, Dr. med. Radike, leitender Arzt des Reserve· lazaretts Görden⸗Brandenburg, und Oberstabsarzt, Professor Dr. med. Schwiening, Mitglied der Medizinalabteilung des Krieggmin ier lun; don Ingenieuren: Dr. Beckmann Oberlngenieur der Akkumula⸗ torenfabrik, A. G, D. Meyer, Ingenieure, Dr. Ing. G. Schlesinget,
auf dem rechten Flügel fand
in Berlin.
BVheftor des Vereins deuischer Professor an der Technischen Dochschule Berlin, und Ingenleur Volk, Direktor der Beuth - Schule
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