Cie wenigstens die Selbstkosten decken. Manche Pferdebändler, die früher kleine Leute waren, sind jetzt zu reichen Leuten geworden. Die . der Mannschaflen ist sehr verschieden und weicht oft nicht aus eißt, im Gouvermement⸗ Warschau herrsche kolossaler Ueberfluß an Lebensmitteln wie im Frieden. Dann sellte man en 3 überflüssigen Sachen nach hier befsrdem. In Siebenbürgen oll Mais zu haben sein, ich hoffe daher, daß das Friegõr oSministerium den Ueberst uß dahin bringen laßt. wo Mangel ist. Wenn die En der ältesten Jahrgänge gefordert wird, so können wir, wie sich die hie ge a gestaltez hat, der Militärverwaltung darüber keine Vor— schriften machen. Aber es könnte wohl in E mwägung gezogen werden, die verheirateten Mannsch aften auf längere Zeit zu beurlauben. Sie könnten auch mehr im E tappendienst oder in der Heimat verwendet werden. Nach allem können wir aber getrost in die Zukunft sehen.
Abg. 9 ine (Soz): Ich kann dem Kriegs ministerium be⸗ stätigen, daß es den guten Willen hat, dafür zu sorgen, daß die Miß— bandlungen der Mannschaften aufhören, aber zwischen oben und unten ist ein weiter Weg. Deshalb müssen wir immer wieder ang iuf drücken, daß die Kontrolle schärfer geübt wird. In bezug auf d e Dissidenten⸗ frage hat uns der Vertreter der Heeresderwaltung eine wohlwollende Prüfung, vielleicht eine Abstellung der Beschwerden in Aussicht ge⸗ stellt. Damit allein ist uns nicht gedient. Ich habe einmal in einem Falle die Verwaltung gefragt, wie es grundsätzlich stehe. Man hat mir gosagt, es bestehe tatsächlich ein solches Prinzip nicht. Jetzt ist estgestelll daß ein solches Prinzip der Ausschlioßung der Dissidenten ö 26. der Dffizierslaufbahn existiert. Zur Besserung genügt nun nicht, R hin und wieder ein Dissident zum Offizier ernannt 3 . Dieft laßregel ist ein Schlag ins Gesich für Diejenigen, denen die Religion eine innere Angelegenheit ist. Bedenklich ist die Begründung der Maß rege el. Religion und Kirchenform sind ganz ve schi edene Dinge. Tie ftes religi oses Empfinden kann ganz unabhär gig sein von der Zu⸗ gehörigkeit zu einer Kirchengemeinschaft. War nicht das Gini ltc n von Konstantin auch unabhängig von einem kirchlichen Bekennt Th habe Achtung vor jedem, der ein innerliches religiöses Leben (. Das entzieht sich der Bel lehrung durch andere und dem Zwang. man nicht, aus Gründen äußerer Wörteile' Ste ö blei hen, woschlu der Dissidenten muß anti religi gs n. . haben viele 656 in — tra auen lassen, um a. ub . 9. nen. Auch di Juden hängt mit dieser Sache zusammen. D will mit dem Antisemitismus ist * . es die und 4
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dasjenige, was uns vorhin vom Kriegs— mini sterium gesagt worden ist. Es liegt hier direkt ein Konflikt vor. In Bayern wird diese Statistik nicht aufgenommen. Die Verfügung und die Statistik verfehlen ihren Zweck, fördern auch nicht, am aller⸗ wenigsten aber wird man auf diese Weise der Drückeberger Herr werden.
Abg. Tr. Cohn -⸗Nordhausen (soz. Arbeitsgem) bleibt gegen— über dem Obersten von Wrisberg bei seinen Ausführungen stehen. Auch die Ausführungen der beiden Generale über die Stellung und Zusammensetzung des Heeres könnte ihn nicht irre machen, die Mannsch aften würden über diese Ausführungen über die Gleichheit der Offiziere und Mannschaften im Schützengraben lachen, und dieses Gelächter würde bis in den Reichstag reichen.
Damit schließt die Diskussion. Sämtliche von dem Haus— haltsausschuß vorgeschlagenen Resolutionen gelangen zur An— nahme. Die Petitionen um Beseitigung des Unterschieds in der Kriegsbesoldungsordnung der vor und nach dem 1. Okto⸗ ber 1916 ernannten Hauptleute usw. und unterschiedliche Be⸗ handlung der Verheirateten und Unverheirateten und um Erlaß einer . Verfügung, daß Kontributions gelder nur in bar auszuzahlen sind, werden dem Reichskanzler zur Erwägung überwiesen.
Das Haus geht nunmehr über zum mündlichen des Ausschusses über Ernährungsfragen.
Der Ausschuß beantragt zunächst, die Anträge
I) den zurzeit bestehenden Haferpreis von 28 M für den Doppelzentner für das laufende Etatsjahr beizubehalten,
2) die Vieh handele rban he zu verpflichten, Schweine und Rinder aller Altersklassen, welche der Tierhalter aus wirtschaft⸗— lichen Gründen zu verkaufen genötigt ist, baldmöglichst anzu⸗ nehmen,
3) die Zucht durch lieb erweisung von Futtermitteln für Zucht⸗ sauen und Juchteber und durch Uebernahme der Ferkel zu einem angem essenen Mei mestpreis , n.
4 die annung zwischen Vieh shreisen und Fl eisckhreisen ist
ö resentlich herabzusetzen. Der geringe Verkauf an darf keine Veranlassung zu einer wesentlich großen ung abgeben. Dem parlamentarischen Beirat wird die Behandlung dieser . nheit überwiesen,
5) die zurzeit gegebenen Provisionssätze der Viehhande verbände sind zu hoch. Nach Möglich keit soll die T Il. für 6. Wehn de lebe thäinde gegen mäßige feste Gehälter oder Tagegelder ausgeübt werden. Die une h e iche, Genossenschaften sind möglichst zur Mit ebm heranzuziehen. Weitere Ansamml ung von größeren Ueberschüssen ist zu bermeiden,
sz) dahin zu wirken, daß alle zur Verteilung Futterm ittel unter Geha iltsgarantie abgegeben werden,
em Reichskanzler zur Berücksichtigung zu . Ferner sollen als Material dem Reichskanzler überwiesen werden 80 in der Kommission gestellte Anträge, ö. denen Spezialvorschläge zur Sicherung der Volkser nährung gemacht werden. Abg. Mümm (D. F.) betragt mit Unterstützung aus allen Parteien mit Ausnahme der Deutschkons ervatkven eine Resolution, den Reichskanzler zu ersuchen, er nicht Heeres⸗ erfordernisse vorliegen, jeder Umwandlung von Nährstoffen in alkoholische Genußmittel nach Möglichkeit entgegenzutreten. Von der sortschrittlichen Volkspartei ist eine Resolution Ablaß vorgelegt, welche Vermehrung der Rinderschlachtung und entsppechende Erhöhung der Fleischration, stufen yeise Herab⸗ setzung der Höchstpreife für Rinder schon im Laufe dieses Winters und Erwägung über Wr del tell! ng des freien Handels in Rindvieh fordert. Berichterstatter Abg. Graf Wesst arp (dkons.): Der Ausschuß hat sich ein klares Biß über die vorhandenen Vorräte verschafft. Beim Brotgetreide haben sich die Verhältnisse wesentlich besser ge— staltet 11 im vorigen Jahre, Die Brotrationen, für Schwerarbeiter und Jugendliche sind erhöht worden. Selbst bei vorsichtiger Einteilung ist die Brotverteilung sicher— gestellt,. Die Preise für Mehl sind etwas herabgesetzt. Auch die Futterverhältnisse haben sich gebessert, weil die Hafer und 5 nernte besser ist als im vorigen Jahre. Wir stehen jedenfalls iel besser da als das Ausland, sowohl hin ichtlich der Preise wie der kö Bei den Kartoffeln ist nach e. Grgchnisen der letzte ö Wochen und Monate die Lage eine ernste. Die Ernte wird hinte dem ht, wesentlich arückhleiben, Vollstãr indig übersehen läßt 3. wih zurzeit nicht. Bei keiner Frucht sind die Schätzungen und sae ö. so unsicher wie bei der Kartoffel. Die Versorgung mit . wird in. dieser m Jah ne . 3. früher mit der äußersten n sein, daß der Vorrat mög— lange Kö Die . fare haben sich im großen und zen gebessert. Die Mehrheit der Kommi ich glaubt, daß ein s alte mit den 9 möglich sei. Der Heeresbedarf ist 2. gesichert. Es besteht die Aussicht, die jetzige Ration auf die Dauer beizubehalten. Der , ist gesichert. Wir haben ö große und gute Reserve. Auch ö der Fettfrage besteht die Hoff⸗ nung, daß die Ration von 90 Gramm überall wird erreicht werden können un die Schwerarbeiter 3. zu ste llen als bisher. Ob wir — gen Volksernährung auf dem richtigen Wege sind, ob
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J wirtf en, g, den Zwang, bei zubehalten n . mit den Kartoffeln wiesen ge andel habe versagt. Diese Auffassung es Ausschuffes Widerspruch. Es wurde ein⸗ des jetzigen Systems derartige seien, daß damit unzufrieden seien. Es wurde ffentliche Bewirtschaftung in hohem Srlusten, zum Verderben der Vorräte fine Es wurden 1d bes en. s sei unmöglich, daß die Beamten und mi t demselben Ver tständnis arbeiten dauerte man, daß man mit der Aus⸗ weit gegangen sei, und wünsche, den zu beteiligen; man habe gerade bei den freien r et gute Erfahrungen gemacht. Es wurde au 3 . großen laren er en Schwierigkeiten bei dem jetzigen System hi ngewi'sen, namentlich hinsichtlich der Verteilung der Futtermittel, Beklagt rende, daß doch vielfach auch bei Händlern ind Kom m ission även ffentliche m Dienst der Ton ein unhöflicher n , . sei, und daß . Kaufle . im öffent. lichen D dienst ᷣ gewissermaßen Bittsteller oben herab be , 2 ure gemahnt, daß die , le. s ihre Kunden nach dem ege nicht 9 vscher; zen mõ⸗ ten. Der Präsident des Krieg mn , . die Kommi ssion, ob der jetzige Zeitpunkt geeignet sei, von
Erstem abzuge hen und zu dem 3 System des freien Han gelt se F wurde von keiner Seite bejght. Die inges wurde in einem besonderen Antrag be⸗
1e öffen Bemirtschaftung großer Güter empfahl. ite wurde bestritten, Kaß eine 3 angebemirsschaf tung
inen guten be berspreche. Auch gegen den Gebanfen Anbau besti mmter Früchte, wie der ie te, zwangen se vorzuschreben sei, ober der Juckerrüben⸗ : ebhafter Widerspruch erhoben, weil bie Behörden schwer⸗ 'em zwang immer Tas jc i und iattische anordnen. Proruktiongnpan gs verwiesen auf Desterreich aber
remgegenüben wur: auf die Verschi 26 ber Bedingungen in Beste re reich und 13 uns hingewie sen. Andereaseits kli ing aus allen Ausführun⸗ Ausschnssez ein warmer Appell an die Meyölke rung heraus, . der ergangenen Veron nungen willig zu fügen, sie
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nicht zu übertreten, daß die Konsumenten sich den gebotenen Ern! schrän kungen fügen möchten, daß das Hamstertum aufhöre, daß dis wohlhabenden streise mit gutem Beispiel vorangehen möchten; ebenso ging der Appell an die Landwirtschaft und den Handel, sich der großen Aufgabe die ihnen gestellt sei, würdig zu zeigen. Der barlamentarische Beirat des Kriegs ernährungsamts hat in der Zwischenzeit zahlreiche Sitzungen abgehalten; daß er bei der Beschl agnahme der Aepfel und Pflaumen nicht gehört worden ist, wurde vom Ausschuß bedauert. Den Ausschuß hat auch ein Antrag beschäftigt, der auch die Ermittelung der Konfession der in den rie g esell ten tätigen Funktionäre anstrebt. Es wurde darauf hingewiesen, daß weite Kreise der Bevolle rung glauben, di in diesen Gesellschaften das jüdische Element überwiege. Der Staatssekretär ersuchte, diese Frage aus der betreffenden Statistik weg zu lassen. Der Antrag wurde mit Stimmenmehrheit angenom⸗ men, und der Staatssekretär hat dann ö. Vornahme von Ermitt⸗ lungen zugesagt, aber gleichteitig erklärt, daß sie längere Zeit in An⸗ spruch nehmen würde, da es sich um ein 23. von Tausenden von An⸗ gestellten handle. een wesentlich beschaftigte uns die Preisfrage. Bei Brot und Kartoffeln stehen wir we ifellos besser da als das seind⸗ liche Ausland; bei anderen wicht igen Lebensmitteln, besonders beim Fett, liegen die Verhältzisse weniger er. Es wurde ausgeführt, daß weite Kreise der Bevölkerung sich bei den so hoch gestiegenen 8 ien diese Nahrun gomittel berhaupt nicht mehr verschaffen könnten, 6 gleichfalls eingetretene Lohnsteigerung sei dazu viel zu gering.
Dieser Uebelstand müsse hemmend auch auf die Produktion einwirken. Gine Spezialbeschwerde richtet sich gegen die Heeresperwaltung, die sich nicht immer an die Höchstpreise , . sondern sie überbiete. Auch die inneren Ausfuhrverbote haben wiederum zu zahlreichen Beschwerden , gegeben. Als verwerflich wurden insbesondere die Aus⸗ fuhrverkote bezeichnet, die Artikel betreffen, die noch nicht der öffent⸗ lichen Bewirtscha stung unterworfen sind. Das System der Strafen wurde bemängelt 2 eine cärfere Unterscheidung nach dem Dolus, bezw. der ; für unrichtige Schätzungen seien unglaublich harte . derhangt worden, dabei handle es sich um 5 Mi llionen kleiner und kleinster Landwirte, um großen Teil vom Frauen, die eine unabsehbare Fülle ven zum Teil nur schwer ver⸗ a hen Vorschxiften beachten sollen. Daß der Land wir schaft mehr als bisher Stickstoff wird zugeführt werden können, dafür besteht leider keine Aussicht. Es ist der dringende Wunsch ausgesprochen worden, daß eine 3 ushebung von Pferden für das Herr wäh⸗ rend der Bestellungs zeit icht stattfindet, sowie daß von den HZwangs⸗ aushebung von Arbei r er, en möglichst Abst and zu nehmen ist. Mitz den . gegen das Verfahren der Zentrale inkaufegesellschaft hät sich die Kommission ebenfalls wieder befassen müssen. Im ein⸗ zelnen ist zu bemerken, j wir bei jedem Nahrungsmittel einen be⸗ sonderen Wirt tschaftspla vor Augen gehabt haben. Beim Bror⸗ getreide ist mit einem n h von 4 Millionen Tonnen gegen das Vorjahr zu rechnen; der Wirtschaftsplan dafür 0 iist diesmal auf dreizehn Monate, bis zum . 5. Sep⸗ tember, aufgestellt. Anscheinend ist der Bedarf an manchen Steller zu hoch angegeben worden. Wir werden das tögliche Brot in diesem Jahre haben und zu niedrigeren Preisen als das Ausland. Der Wunsch der Erhöhung der Brotration ist von allen Seiten unter⸗ stützt worden, über seine Durchführbarkeit gingen allerdings die Ar 1 sichten auseinander. Bezüglich der Kleie wurde von einer Seite verlangt, daß sie nach Maßgabe der Zahl der Milchkühe verteilt würde. ö Heeresverwaltung ist in der erfreulichen Lage, auf die Kleie in diesem Jahre zu verzichten, as Beansta indun geber fahren gegenüber 3 Mühlen wurde auch diesn 23 bemängelt und eine Ver⸗ einheitlichung gewünscht. Dear ußt wunde die Zunahme des Hafer— bestandes. Die Heeresverwaltung wurd trotzdem gebet en, bezüglich der Zahl der Pferde und Pferderationen 36. möglichfte Sparsamkeit aufzuerlegen. Die Heereaverwaltung sagte möglichstes Entgegen⸗ kommen zu. Es wurde beantragt, den Hafer⸗ und Gerxstepreis auf den Roggenpreis zu ermäßigen. Der Aussch uß hat sich dafür ent⸗ schieden, dem Reichskanzler zu empfehlen, den bestehenden Haferpreis für das laufende Erntejahyr beizubehalten. Der Wunsch, das Brau⸗ kontingent wesentlich zu ermäßigen, wurde dem parlamentarischen Bei⸗ rat überwiesen. Es wurde von mancher Seite eine besondere Be⸗ rücksichtigung der hayerischen Ve rhäl tnisse Fefürwortet, von anderer Seite bekämpft. Eine Ve une m der Nährmittel wurde hebhaft gewünscht. Die zur Ver fung stehenden Hülsenfrüchtemengen sind ö gẽring; der Anbau soll möglichst gefördert werden. Die Lage des Kartoffe lmarktes ist ernst, die Ernte ist verspätet, im Oktober hat der Frost geschadet, aber ein endgültiges Bild wird sich erst später gewinnen asen, 9 steht wohl heute fest, daß es im gegen⸗ wärtigen Augenblick richtig ist, die Kartoffeln zut Verfütterung an Schweine nur soweit zu , als sie zu Speisezwecken unbrauch⸗ bar sind. An eine Erhöhung des Preises ist jedenfalls nicht zu denken. Als unbillig wurde es bezeichmet, auch für unsortierte Kar⸗ . den Höchstpreis zu bezahlen. Eingehend wurde die Stockung in der Kartoffellieferung besprochen. Bek lagt wurde, daß der Zuzie⸗ g von Gefangenen bureaukratische Schwieri igkeiten bereitet würden; wurde auf die Notwendigkeit eines größeren Eisenbahnaüter Wgenparkẽ zur Bewältigung des Kartoffeltransports ,
Antrag, den direkten Bezug der Kartoffeln von den Produzenten
zu gestatten, fand nicht die Bi , des Ausschusses. Re dner be jandelt in diesem 3 zusammenhange ö noch die Frage des Spirituspreises und der Spiri kus n⸗ erteilun Mit dem Verbot des Ausschankes könnte sich der Aueschuß g einverstanden erklären. In bezug auf Gemüse und Obst waren die Schwierigkeiten der Preitz⸗ festsetzung und Verteilung besonders groß, da es sch um sehr leicht verderbliche Ware handelt. Die Versorgung des Heeres mit Fleisch ist gesichert, die Ration von 250 Gramm für ganz Deulschl and durch⸗ zuführen, besteht begründetze Aussi icht. Hervorgehoben wurde die Not⸗— wendigkeit, den Viehbestand dem vorhandenen Bestande der Futter⸗ mittel anzupassen. Eingehend hat der Ausschuß die Frage der Sch . inepreise, der Schweinemast, des sogenannten Pensionsschweines behandelt, ebenso der Milchverteilung, der Förderung der Kãäsefabri⸗ kat fion umd der Futtermittel. Die Verhandlungen haben erneut die feste Ueberzeugung hervorgerufen, daß der Aushungerungsplan nicht verde. Die vorigen Jahre gewesen, um el mehr in diesem Jahre! Auch diesmal können wir unsern tapferen Kämpfern zurufen: das deutsche Volk steht entschlossen hinter ihnen, es ist entschlossen, bereit und fähig, ihnen die nötigen Nahrungsmittel zuzuführen, um den Helden⸗ kampf ö Wir sind entschlossen und bereit, die Industrie— arbeiter mit Nahrung zu versorgen und die Vorräte so einzuteilen, daß sie für as ganze Erntejahr reichen. Der Ernährungsfrage wegem darf und braucht der ric nicht einen Tag eher beendet werden, als es nach der militärischen Lage nötig ist.
Präsident des ,, von Batoeki: Nach den sehr eingehenden Darlegungen des Berichterstatters darf ich mich auf seine Ausfühnnugen und auf die . ten Erklärungen von mir und meinen Vertzretern im Ausschuß beziehen. Wenn ich mir erlaube, über die allgemeine Loge und die Versorgung ein Bild zu geben, so muß ich dazu einige Vorbehalte machen. Zunächst die Schmie ni nke it . richtigen Stat istik. Es ist auch im heutigen Stadium noch sehr schwer, sich über die ,, Früchte eine genaue und übersicht⸗ liche Kenntnis zu dersch affen. Dazu kommt als erschwerendes Moment die Notwendigkeit, unsere Wirtschaft in Uebereinstimmung zu bringen mit den Ergebnissen der besetzten Gebiete, die sich noch nicht übersehen lassen und in vie ler Heziehung unsicher und silwankend sind. Man muß also vorsichtig sein, damit man nicht am Ende des Wirtschafts⸗ jahres eine schwere Schädigung 5 muß. Zunächst muß man bei der Verteilung alle Vorsicht walten lassen, damit nicht später eine bittere Ent zuschung nachfolgt. Als ein besonders unsiche er Faktor muß die Einfuhr erscheinen. Die Vorsicht gebietet uns, die Einfuhr so gut wie gar nicht in unsere Rechnung zu stellen. Wir können nicht wissen, welche Mittel unsere Gegner in Zukunft noch anwenden werden, um unter rücksichtsloser Bedrückung der Neutzralen die Ein⸗ uhr weiter einzuengen. Deshalb betrachte ich es als eine Haupt— aufgabe, so weit es möglich ist, uns frei von der Einfuhr zu machen,
zum. Ziele führen é e. Ue eberzeugung sind wir schon im
4 (Fortseßung in der Zweiten Beilage) 69
zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Mm 261.
(Fortsetzung aus der Ersten
iehr es gelingt, dieses Ziel zu erreichen, um so 5 wird die fe des Aushungerungskrieges in den Händen, unseren Feinde Je mehr das Volk die gegenwärtige Slug lion t, um so rd es diese Absperrung weiter erkragen. Der Streit, ob die Eo . schaft ohne Ginfuhr in der Lage ist, das deutz sche hat vor dem Kriege heftig getobt. Ey hat .
den Krieg und . die weitgehende Abschließung insofern eine Kla run ug. erfahren, als das Durchhalten ohne Zufuhr trotz der fortzgeschri t⸗
En twicklung der Landwirtschaft nur ein knappes sein kann, einer Ernte bis ö anderen möglich ist. Das vorige Jahr vor eine sehr harte Probe gestellt. Trotz dieser Mißernte allerdings unter m k Entbe hrungen, zum Teil recht . Att. ein 3 urchhalten möglich gewesen. Ge J. Sie mir ric ick auf die letzten Kriegsjahre. Der Krieg setzte 'rade im Begriff waren, wenigstens eine ö elm äh ige
zu bringen. Die allgemeine Begeisterung der Be zu mitgeholfen. Bei vielen Verbrauchern wu lde eine , ig bei einer ganzen Menge von Nahrungs⸗ . Ernte des zweiten Kriegsjahres wurde zum n nntni d zum Teil mit Rücksicht auf unsere Felnde Neutralen age Zeit als eine mittlere oder gute e.
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Beilage.)
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den , . der Landwigtscha ift ö. über die
denen Ri chtungen . sch we tung. des w hrungsamts 3 — zur 3 gingen, als man nicht wußte, wie . von der Hand in den . . eben sollt mir nicht möglich, sehr eingehend darüber zu n, zen, Herz war, aber ich kann Sie versichern, daß es uns er sten Monaten nicht leicht gewesen ist, daß wir befürchtet haben, es würde schlecht enden. Besonders schwere Sorge hatten wir um die Be ö. lkerung unse ö die Landwirte haben noch das Letzte herausgegeben r die . Monate hinweggeholfen. Wir stehen jetzt Friegsjahr e, und die Schwierigkeiten der Be ö dwirt *. aftliche Bebölkerung außerordentlich gestiegen. sind geringer geworden, auch die tieri ischen Arbeits⸗ e nr an Kunstdünger und vielen anderen zur Wirtschaft fen, obwohl wir in bezug auf die Stickstoffabrikation ind als andere. Die Zahl der Frauen, deren Männer . oder gefallen sind, und die unte 9 den schwierigsten Unken en l u beiten müssen, wird immer größer. Von den Schwierig⸗ keiten, unter solchen Ur ustanden zu wirtschaften, macht sich der Außen⸗ stehende keinen Begriff; manche Kritik ist auf diese Unkenntnis rr fh ren. Während in allen feindlichen Ländern weite Strecken baach liegen und die Viehbestände zum Teil herabgegangen sind, ist bei uns kaum ein Mor rgen be stellunds würd: iger Acker unbestellbar und ungeerntet geblieben, ein nicht gering anzuschlagender Erfolg, auf den das ganze Volk, aber auch die Landwirtsch aft stolz sein kann. Ein⸗ einhalb Millionen Tennen Hafer und Ha f. sind niehr geerntet als im Vorjahr die Ernte an Heu und Stroh, der Grundlage für die Ernährun 9 des Rindviehs und der Pferde, ift doppelt gegen das Vor⸗ Die Besorgnis, daß die innerlich unberechtigten Hen! erschiede mwischen Sommer⸗ und ,,, nachteilige . herbe 6 würden, ist nicht in y gegangen. Roggen und haben eine Steigerung um fast eine Million Morgen er⸗ nen. Es ist also nicht mehr Hafer ö Gerste gebaut worden, und unse re Browersorgung ist damit ganz gut gelungen. Allerdings müssen wir dayauf gefaßt sein, daß die Winterung bei dem ungünstigen Hembst⸗ wetter nicht überall hat gut bestellt werden können. Daß im Osten nicht soviel gebaut werden wird wie voriges Jahr, steht . on fest. Es ist auch kein Unglück, Kenn statt Roggen und Weizen mehr . und Gerste gebaut wird. enn in der Kriegswirtschaft sind diese Getreide⸗ arten vollkommen er. ar. e . soll in sehr verstärktem Maße zur Herste lung von Nährmitteln benutzt , Wir brauchen d das un⸗ bedingt, um die Lücken der Kartoffelernte auszufüllen. Ueber die Frage, wiebiel' Gerste für Bier und Alkohol hergegeben werden soll, werden wir uns nicht eini Die Alkoholfrage ist beinahe eine Frage des Glaubens und der Relligion (He tierte Fanatiker ehen. in jede j Tropfen Alkohol das Gift der Menschheit In . er vielen anonymen Briefe, ich mi n das Brauen der Gerste einstellen würde, das Schicksal des Grafen Stürgkh angedroht. Solche Ueberzeugungen mißachte ich. Gewi : muß die Erzeugung von Alkohol aus besseren, sonst der Volksernährung zugeführten Gegenständen auf das geringste Maß beschränkt werden. 2 ach diesem Grundsgtz wird auch vorge⸗ gangen. Die Intene ssen der Alkohol , strie müssen zurücktreten, maß⸗ gebend sein kann nuy das Interesfe er Bevölkerung, und dieses ge⸗ bietet auch in knappen und Rrio⸗ , in eine nicht völlige Beseitigung der Versorgung der Menschen m r Alkohol. Die fe, n Vorwürfe die mir , worden sind, weil ich ein paar Hunderttausend Zentner Jucken für . Verzuckerung des sauren Weins hergegeben hade, sind wohl . icht berechtigt, denn ohne Zuckerzusatz sind große ie. jährigen Weins dem völligen Verderben aus⸗ . Die Herstellung von Schnaps aus Kartoffeln wird ie Zivilbevölkerung nicht erfolgen. Dem Vorschlag, die Alkohol borm he, e noch vorhanden sind einzuziehen, kann ich mich nicht ent shließe n, zuzustimmen. Für die Schnapsgegner wäre ja die Gin chung der gefamten Schnapsvorräte verlockend, aber es würde ein sehr bede iich es Nachforschen in allen Häusern erfordern und die Deutschen wieder verführen falsche Angaben zu machen. Es kommen hier aber auch soziale Hücksichten in Frage; die völlige Entziehung des Spiritus würde zur Folge haben, daß die Wohl lhabenden ihren Wein, ihren Most, ihren Süßschnaps, ihren Kognak behalten würden, wä ihrend der kleine Mann diese Genüsse , , haben könnte. Daß ein mheb lichen MH gb ron mit den sehr kleinen Mengen bei den so ver teuerten Preisen nicht getrieben werden kann, dafür ist gesorgt. Man hat auf Rußland hingewiesen. Aber die e, m, Länder denken nicht daran, den Alkohol zu verbieten. Und t hot em lassen sie an Tapferkeit der Truppen und Standhaftigkeit der
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ie ich bekomme, wurde 6. wenn
Bevölkerung nichts zu wünschen übrig. Den Russen sind wir an innerer Festigkeit doch soweit über⸗ legen, daß man hei uns den Auffassungen weiter Kreise . mehr entgegenkommen kann und nicht so schroff vorzugehen braucht. Auch die Gersteverwendung zuy Herstellung von Bier vollständig zu ver bieten, würde unberechtigt sein; es würde damit auch der Stand des Gastwirts⸗ und Verpflegungsgewerbes mit einem Schlage ernie werden. Gegen . Betriebs weige muß man ja unter der Kriegsnotwendigkeit vorgehen und darf da auch gar nicht zimperlich sein; aber die Vernichtung ganzer Stände, denen auch Tausende im Felde Stehender angehören, die ihne Jie hessen nicht vertreten können, hin doch sehr große Bed Inken. Die Beibehaltung des Kontingents von 48 95 ist nur fr iin und durchaus noch nicht endgültig: es kann , Hr. gar nicht geliefert werden, das Kontingent wird ganz wesentlich herahzusetzen sein. Bei den Kartoffeln ist es inzwischen gelungen, den akuten Not— stand, den wir im Oktober zu beklagen hatten, im wesentlichen zu beseitigen. Die Kartoffelernte ist aber, doch im ganzen recht wenig günstig, und von Verschwendung darf keine Rede sein.
ie Maß egen die sie ausschließen sollen, sind schon früher angeführt worden. Auch, die Einkellerungsfrage ist genügend besprochen. Es wäre leichtfertig, sich auf einen milden Winter zu berle len: ein großer Teil der Winterkartoffeln muß so rechtzeitig in die Städte gebracht werden, daß nachher bei starker Kälte kein Nachteil entsteht' Eine
—
Zweite Beilage
Berlin, Sonnahend, den 4. November
wichtige Ergänzung der Kartoffeln sind die Kohlrüben, die in großer Menge geerntet werden; deren Lieferung wird aber absichtlich zurück gestellt, bis die Kartoffellieferung n . sein wird. Gemüse un
1nd Obst eignen sich sehr schwer zur gemeinsamen Bewirtschaftung, die
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meisten bezüglichen Versuche sind gescheitert, —
Pflaumen haben insere redlichen Bemühungen nicht gewünschten Erfolg gehabt. Der Kampf tobte zwischen en Hausfrauen, die frisch essen und einmachen wollten, und der Industrie, die f eres bedarf und die großen Städte konservieren wollten. iele können nicht selbst einkochen, weil es ihnen an , fehlt Zucker fehlt es zwar der Industrie 5 sie kann al d
später zusetzen. Daher war es nötig, den
Frischko iw. vorzuenthalten. Nun . 1 zwischen den Privaten und der Konserveni
859
Bann ber kam eine Preissteigerung, di und unerträglich empfunden hätte; oder ] ordnen und an diese auch die Konservenindustrie letztere nicht in der Lage, zu kaufen, weil der Verbraucher weit größere Chancen biet schlagnahme gegriffen, die teils schä
wirkt hat, als
Bevölkerung
schwierige Materie
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getege lt werden. Was der z cker be ; fo ö. aubter anfang, man würde im Zucker ch 3. muh. Aber se 1915 zeigte sich eine bedenkliche pheit. Im näch der Zuckeranbau nicht zu sehr an en. Keine ö erfordert Handarbeit wie die . und die Handarbeit i 1 — die Waldni uu ing hal einen erfahrene n. 3 in mein A aufgenommen, hier scheiter * les an der . die Arbeits kräfte in er Forstnr ft sind g zeson Sin C Pilzen mit e angesichts der hohen
Pilzsammeln widmet währer
Felde ve . Eine Haupt
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1d sor den . größt er birgt das .. stand großen
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n, über * wo das der Fall ist, und der Besitzer
n oder will, nr ita ich einzugreifen un abschieß⸗ n zu lassen. 4 wird den noch bestehenden Klagen wohl dgeholsen werden. Auch den Massenspeisungen müssen wir unsere Ae, rksamkeit, zu⸗ wenden. Ich hoffe und erwarte, daß in allen größeren Orten jeder Mensch, der sich nicht zu Hause ch fn kann, Gelege . hat, zu angemessenem Preise genügend Essen aus Krie . zu bekommen. Mit aller Kraft wird angestrebt 12 ĩ die Fleischration von 250 Gramm auch wirklich zu liefern. nur die gi oßen Städte, auch die . Landstädtchen ze le tele Dem ohner, die nicht Selbstver sorger ind. Der erbestand i iges . zwar auf⸗
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. alten, ö. nd ins Frühjahr übergeführt worden ahl der als Fleischträger brauchbaren Tiere ist noch viel zu 3. g. Ich habe im August eine ortliche . vornehmen lassen, und ich beabsichtige das noch einma il zu tu Die Bevölkerung hat 6 Anspruch darauf daß ihre Fleisch in sich so reichlich gestaltet, wie dies nach Lage ker Dinge möglich ift. Aber abfolut fleischa irme Tiere oder gute Milchkühe kommen für die Ernährung nicht in Betracht. Die Aussichten 1 eine gute Se cbweinehal tung sind durch die ungünstige Kartoffelernte leider sehr ungünstig beeinflußt worden. Das Verfettungsverbot war ein e, Eingri ff in di Sch weine . Aber er war hotwendig. Wir werden also nicht so eine haben, wie wir noch vor einigen Monaten hoffen Futterhni i itte pri müssen 8 ich verbilligt werden. und Butterversorgung anbelangt, so ist es prakti sch unm glich ie Milch beim Erzeuger, an ö illionen von . die Kühe im Stall haben, wirksam zu kont llie en. Das hat zwei Jahre lang die verantwort tlichen Stellen g . Regelung des Milch⸗ und Butterwesens zu gehen. J . wir uns nur ungern entschlossen, dieser . zu betreten, 3. e ist nötig geworden. Der Rriegsausschuß für Fette und Oele hat 34 diesem Gebiete was für die Ernährungszwecke zu erreichen war, zusammen— gebracht. So war es möglie ich, Margarine in nicht unerheblichen Mengen. herzustellen, aber ge nicht dem Fettbedürfnis ge⸗ nügen, deshalb b raue ö .. die unter Einschränkung der Erzeuger und Verbraucher für Kinder und Kranke und müssen soviel Vollmilch herbeischaffen, wie irgend mõ glich ist. Diese Aufgabe ist sehr schwierig. Trotzdem hoffe ich, unsere Fettversorgung auf diese Weise verbessern zu können. Dies wird . gen durch verständnisvolle Nilathej⸗ aller Bet eiligten, nicht nur der Behörden sondern auch der Landwir und erde , ne Gefordert kann durch möglächste Au klärung. Vielleicht hat man in den ersten beiden Kriegs ja ih, r Rücksicht auf das Ausland die Ernähru oschwierigkeiten nicht kannt gegeben, wie es der 3 nen vrach. Man sagte, könnt ruhig sein, es wird für euch gesorgt werden, und wenn nicht genügend gesorgt so entstand die Empörung namentli gegen die Behörden. Dieser 6 kann nicht , erhe werden. Tc betrachte e Aufgabe, durch die S . e klares Bild zu verbreiten Ber sfferung klar 9 mae es i Dann werden die . wie erigkeiten verstanden werden u die gegenseitigen Anschuldigungen sich verringern. Ich habe versucht, Aufklärung vom Beginn meiner Amtstaͤtigkeit an zu ge 1 bin der Presse dankba ar, sie mich in der Aufklärung arbei stützt hat. An 36. sßvers ssen kann es nat . i 98 nicht feh en. zer man is och . der Erkenntnis , 8 nährung der Städte und der bedingung . den Erfolg unseres Krieges bezug auf bon Munition. Es ist deshalb unse dingte Pflic Ernährung * sorgen. Gege nüber der 6 fste llung un . 8 it Nahrungsmitteln ist bei der Knappheit unserer ö ahrungsmitte ö der Weg des frei hrs nicht mögl ich. Stimmen für den freien Verkehr haben deshalb in der letzten Zeit ang immer mehr abgenommen. ö sieht immer mehr ein, daß man nicht elne Maßnahmen von Fall zu Fa fen kann, sondern versucher n System zu bringen.
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einzel ß, die ganze Ernährungsfrage in ei versprechen, daß währen solange ich im Amte etwas Grundsätzliches an diesen em geandert verden ,. Wollte man die Sache der freien y. lune überlassen, so würd das unter Umständen zu unübersehbaren Folgen führen. Daß bei einer tlic en Wirtschaft Schwierigkeiten . daß Waren verderben, liegt auf den Hand. Ich bedaure, Zentral⸗ und örtlichen Stellen in den beiden ersten Kriegsj— en sich bei ihren Aufgaben zu wenig der Mitarbeit der sachkundigen Stellen, besonders des Handel 18, bedient haben. Der Handel hat als o n nn, als sachde rständige . Beauftragter hier ein segensreiches Arbeitsgebiet. Ich habe mich be⸗ müht, in die Kriegsste llen, auch in die örtlichen prodinziellen S Stellen immer mehr das Bewußtsein zu bringen, daß sie verpflichtet an sich der Mit 63 der n, . n, im freien Verkehr tätigen Personen viel mehr zu bedienen, als es bisher geschehen ist. Den Mißstanden auf dem 1. 14 Ketten handels wird im Interesse des . Handels mit Entschiede denheit entgegengetreten. Es ist ein unhalt barer Zustand, daß auf diese Weise übertriebene Preise für Lebens⸗ mittel und Futtermittel gefordert werden, indem man sich darauf be—=
1916.
die Waren angeblich aus Holland oder Rumänien stammen. demoralisierend auf den . Diesen Schiebungen muß entgegengetreten werden, es müssen einheitliche tig, woher die Waren kommen. Zu bedauern ist, gilt ch der kleinen Geschafte eine Erhöhung des aber dies ist nicht ganz zu vermeiden. äge zu verhindern ist Sache der Heiß zprüfungs⸗ insten Gefahr möchte ich die beteiligten Kreise Gefahr besteht darin, daß nach Friedensschluß viele eschädigte ode er deren Witwen sich dem Kleinhandel mit Nah⸗ . ln zuwenden dadurch den schon bestehenden Händlern , z di tistenz aufs äußerste erschweren. Es müssen ergriffen werden, um diese Ge fahr
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jetzigen Ma periode unter allen Umständen kömmen muß. ese meine Bemer rkung 2 ö . . * J.
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ö n — Verbrauchern, einer gewissen 1 it über allzu sehr frei auf z ssen. Es ist unvermeid daß Erze wie Verb: aucher viele hf nä der Verwalti 2 in ihrer u. weite ü ehen. gr e Maßnahmen, die zunächst verfehlt 9 scheinen, in fich nachher als nötig heraus. Es wird oft von Ve . ärgerung gesprochen. Ich kann nur allen ö daß sie sich nicht ärgern. 23 rl niemandem der Mund verboten werden. sn ll jeder seine C . äußern, zer trotzdem tun, ma nötig ist, sonst kommen wir nicht weiter. Jeder soll sich bewußt fein, daß, wenn sein Be sen in der , , ihm auch noch so viel Aerger oder Verlust es hundertmal eringer ist als das, was unsere in der Front B . zu en haben. Sire 3 ja doch auch ihre enn sie mit dem Befehl ö r Vergeseßzten mitunter Sie ertragen das Schwerste, und dieser Geist sollte
unzufri eden i d. ö ; . c (Zuruf bei 6. Sozigldemokraten: Bei
auch hinter der Front herrschen den Wohlhabendenh, bei diesen ganz besonders. Ich erkenne dankbar ang. was alle Bevölkerungskreise geleistet haben. Es finden sich aber auch überall Leute, die ihre Pflicht nicht tun, sie gröblich verletzen, und wenn das geschieht, so werde ich das Meinige tun, um dem nach Mög⸗ lichkeit entgegenzutreten. Anderseitt bitte ich die Unannehmlichkeiten der jetzigen Jeit in ihrer Tragweite nicht zu überschätzen. Es tut ö. leid um jeden Fehler, der von en Verwaltungs 6. gemacht wir Man kann nicht a der Orts und Jentralbehbrde perla 66 . zur Unzufri zeit wird immer da sein, aber wenn ich das große allgemeine ie . ins Auge ie. 1 glaube ich, 6 ist, s annehmlichkeiten zu tragen, als wenn die Berufe ö Hege seitig verärgern. Prüfe ich die 6 samtlage . keine Gefahr, g ö inten wir bis zur Ernte von 1917 pihkl ommen. n die gesamte 9 epöl . Erzeuger und Ver⸗ er, 33 chste S der Lebensmittel üben, ihre 96 icht lan dan r, daß auch in diesem . der? . uns auszuhungern, n ird, wie er i Jahre unter so unendlich wieri geren Verha iltnissen . geworden ist. erauf wird die Fortsetzung der Beratung um 8ig Uhr . onnabend früh 10 Uhr vertagt. Außerdem Antrag der Regierung auf Vertagung des Reichstages bis 15. Februar 1917, Resolutionen des ÄAusschusses, kleinere Vorlagen.
Aichtamtliches. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.)
Großbritannien und Irland.
stark besuchten Versammlung der Baltie Exchange in London ist, einer Amsterdamer Blättermeldung zufolge, eine Entschließung angenommen worden, in der die Regierung aufgefordert wird zu erklären, daß sie am Ende dieses Krieges von Deut fchlan d jedes vernichtete Schiff und jede Tonne Schiffsraum zurückfordern
werde. Italien.
Für das Budget der Kolonien ist dem „Corriere della Sera“ zufolge ein außerordentlicher Kredit von fünf Millionen zur Verteidigung von Erithrea im Hinblick auf die internationale Lage und deren Rückwirkungen in Abessynien
bewilligt worden. Niederlande.
Dem „Haager Korrespondenzbureau“ wird vom Ministerium des Aeußern mitgeteilt, daß der bevollmächtigte Geschäftsträger des Deutschen Reiches im Auftrage seiner Regierung deren Bedauern und Entschuldigung aus gesprochen hat, daß ein deutsches Luftschiff am 22. Oktober über nieder⸗ ländisches Gebiet geflogen ist. Der Geschäftsträger teilte gleichzeitig auf Ersuchen des deutschen Großen Hauptquartiers mit, daß die Gebietsverletzung durch einen Zeppelin der Armee geschehen sein müsse, der nach den beim Hauptquartier eingetroffenen Berichten infolge eines Schadens am Motor und an der Steuereinrichtung ge⸗ zwungen gewesen sei, zwei Benzinbehälter auszuwerfen. Der Kommandant des Luftschiffes, der offenbar ganz falsch orientiert gewesen sei, habe gemeldet, daß dieses über belgischem Gebiet geschehen sei. Datz Große Hauptquartier würde sich schon vorher entschuldigt haben, wenn es sich bewußt gewesen wäre, daß das Luftschiff über niederländisches Gebiet geflogen sei⸗
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