1916 / 296 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 16 Dec 1916 18:00:01 GMT) scan diff

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* erüen Ake) und das Orchesler. Ein beschleunlgteres Zeltmaß wäre dem Dir igen ten hier und da zu empfehlen. Für die Bel⸗bung der prächtigen Bühnenbilder hatte der Regisseur Bachmann das Seinktge getan. Der Belfall, der zuerst zögernd einsetzte, wuchs im Laufe des Abends an und führte zu vielfachen Hervorrufen der Hauptdarsteller.

Deutsches Theater.

Georg Büchner lebt durch sein Drama Dantone Tod“ in der Literaturgeschichte fort, die das frühe Hinscheiden des Dichters, dessen glückliche Weiterentwicklung voraussetzend, als he ben Verlust für die deutsch- Bühne beklagt. Die Wahl dieseg Revolutfonsstoffes spricht zweifellos für Büchners sich ren dramatischen Blick Aus einem wildbewegten Kampfgetümm⸗l, das Gelegenheit zu wirklamen Massen⸗ söenen bietet, heben sich scharf zwei einander im innersten Wesen feindliche Männer ob: der von einem Sturm der Leldenschaften ge—⸗ tragene, kraftvolle Danton und der dürre Doktrinär Robet pierre. Büchner hat hre Gbaraktere scharf umrissen und ihren Kampf mit dramalischem Geschck in seinen Höhepunkten gezeichnet. Die ge— schichtliche Ueberlteferung jener Tage bot sich ibm dabei selbst schon in so dramattscher Form, daß er ohne wesentliche Zutaten aus ihr ganze Sienen übernehmen konnte: die Verfammlung in der Jakobinerkirche, die Sitzung des Konvents und die wüemische Gerichts⸗ berhandlng dor dem Wohlfahntsausschuß. Die gestrige Aufführung, in der Max Reinhardt seine ganze Kunst als Spielleiter entfalten konnte, brachte die dramatische Wucht dieser Auftritte und der Volke⸗ szenen voll zur Geltung. Sie zeigte aber auch, daß, wenn Büchner freischaffend gessaltete, seine dichterischen Fähigkeiten noch unent— wickelt waren. Hier ist die Handlung nicht straff genug, die Per⸗ aner sprechen buchgemäß, und die starke Anlehnung an unerreichte Vorbilder, namentlich an Shakespeare, machen sich stZrend geltend. Auch die herkömmliche und daher farblose Zeichnung der Frauen— gestalten, der Gattin Dantons und der Co mnille Desmoulins' fiel auf; eine langgedhnte Szene im lttzten Akt, in der Luclle, ihren Camtlle suchend, vor dem Kerker umherirrt, störte nicht nur den Gang der Handlung, si⸗ mutete auch wie eine schlechte Nachahmung der Waähnsinnsszene der Ophelia an. So war es trotz der star ken Wirkungen, die einige Teile des Dramas duch ihre Kraft und Wucht ausübten, und trotz der beachten s. werten weistungen der Hauptdarsteller durchaus berechtigt, daß neben di sen Max Reinhardt immer wieder gerufen wurde. dessen bochentwick⸗ lter Regiekunst die Auftübrung vornehmlich ihren starken Erfolg verdankte. Die Gestaltung der Massenszenen war schlechihia unübertrefflich, und die meisten Bühnenbilder glichen fein abgetßniten Gemä den, in denen die Licht. und Farben— wirkungen sich his in die kleinften Einzelheiten zu einem Ganzen zu— sammenschloffen. Ferdinand Honn, der den Danton spielte, erwies sich wieder als gewandter Schauspieler, der seine Kunst völlig be— berrscht und geschmackvoll anwendet; das Titanenhafte, durch dat Danton seine Um zebung überragt, war selnem Spiel aber nicht eigen. Bruno Decarli als Robespterre war ihm an scharfer Charakter⸗ zeichnung überlegen; vielleicht betonte er das Pedantische des ‚Un⸗ bestechlichen etwas ju stark. Sehr wirkungsvoll war auch Werner Krauß als St. Just. Die kaltherzige Grausamkeit diesetz Revolutionärs, die sich hinter einem zasten, fast frauenhaften Gebaren verbirgt, brachte er überzeugend zum Ausdruck. Von den ührigen Mitspielenden seien Jofef Danegger alg Camille De:mouling und Paul Biengfeldt als Simon genannt. Man kann das Uiteil über die Aufführung dahin zusammenfassen, daß Max Reinhardt mit ihr den Besuchern des Deuischen Theaters einen sehr anregenden, interessanten Theaterabend bereitet hat, daß aber Büchners Drama auf der Bühne trotz des Belfall', den die gestrige Aufführung fand, doch nicht heimisch werden wird; das wird schon durch vie technischen Schwierigkeiten ausgeschlofsen, die es zu lösen aufgibt und die die meisten Bühnen 14 hon dem Versuch einer Aufführung dieses Dramas abschrecken ürften.

Im Königlichen Opernhause wird morgen zum ersten Male Verdig Otello? mit den Damen Dux, Birkenström und den Herren Kirchner, Schwarz, Philipp, Henke, . und Habich in den Dauptrollen wiederholt. Dirigent ist der Kapellmeister Dr. Stiedry. Datz 5. Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle unter der Leitung des Generalmusikdirektors Dr. Richard Strauß findet am nächsten Diengtag, Abends 79 Uhr, statt. Dag hierzu übliche Mittags konzert begiynt an demselben Tage um 12 Uhr. Das Programm ist Beethopben gewidmet und enthält die Ouvertüre zu GCoriolan?, das Violinkonzert in D-Dur (Solist: Leopold Premyslaw) und die Croiea⸗ Symphonie. Einlaßkarten ju dem Muütagekonzert sind bei Bote u. Bock, Leipziger Straße 37 und Tauentzienstraße 7,

zu haben.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen der Ludwig Thoma⸗Abend: „Dichters Ehrentag“, „Die kleinen Ver— wandten! und ‚Brautschaun, gegeben. In den Hauptrollen wirken die Damen Conrad, Coste, Durieux, Thimig sewie die Herren Pohl, Sommerfto ff, von Lede bur, Sachs, Vespermann und Zimmerer mit. Spielleiter ist der Oberregisseur Patty.

Infolge der Verordnung deg Bindezrats über die Lichtersparnis hat das Deutsche Opernhaus in Charlotzenburg sich dazu enischlossen, alle jeine ahendlichen Vorstellungen vom Freitag, den 22. Dezember, ab schon um 7 Uhr beginnen zu laͤssen. Die Nachmittagsvorstellungen werden vom 1. Januar 1917 an um 25 Uhr anfangen.

Im Deutschen Künstlertheater geht am Sonnahend nächster Woche jum ersten Male Thaddäus Rittner Komödie Wölfe in der Nacht' in Szene und wird am folgenden Montag (1. Weihnachte⸗ , wiederholt. Am Sonntag (Heiligabend) bleiht das Theater geschlossen.

Der Königliche Hof- und Domchor veranstaltet am 18. Dejember, Abends 8 Uhr, im Dom wie alljährlich sein Weih⸗ nachtstonzert. Es werden bauptsächlich alte und neue voltstüm. liche Weihnachtsweisen vorgetrggen. Mitwirkende sind: Else von Könitz (Sopran) und Walter Fischer (Orgeh.

Gin großer Wagner Abend“ mit dem Philharmonischen Orchester unter der Leitung des Generalmusikdirektorß Franz Mikorey aus Dessau findet am 4. Januar in der Philharmonie statt Mitwirkende sind: Agnes Werekind Klebe vom Stadttheater 5 ö und die Kammersänger Heinrich Hensel und Fritz Feinhals.

Sandel und Gewerbe.

In der vaorgestrigen Generalversammlung der Aktienbrauerei Rettenmever, Stuttgart, wurde die Verteilung einer Dividende von 6 0so beschlossen.

Wien, 15. Dezember. (W. T. B.) Die Bilanz der Geschäftz⸗ periode vom 1. Mai 1915 bis 30. April 1916 der Aktiengefel⸗ schaft für österreichische und ungarische Mineralsl⸗ produkte Oler, Wien, ergibt einen Reingewinn von 614682 Kronen, wobon dem Reservefonds 20 071 zugeführt werden. Vom Resibetrage werden 8 o Dividende, ferner 23 135 Kronen Tantiemen bezahlt, 331 375 Kronen auf neue Rechnung vorgetragen.

London, 14. Dezember. (W. T. B.) Hantausweig der Bank von England. Gesamtreserve 35 599 000 (gegen die Vorwoche Abn. 735 000) Pfd. Sterl,, Notenumlauf 37957 000 (Hun. 90 000) Pfd. Sterl,, Barvorrat 55 106 009 (Abn. S37 000) Pfd. Sterl., Wechselbestand 104 060 000 (Abn. 2 690 000) Pfd. Sterl., Guthaben der Privaten 106 526 000 (Abn. 2 420 000) Pfd. Sterl., Guthaben des Staates 57 512 000 (Abn. 1205 000) Pfd. Sterl, Noten⸗ reserve 33 954 000 (Abn. 871 000) Pfd. Sterl., Regierungssicher⸗ helten 42 188 000 (unverändert) Pfo. Sterl. Prozentverhältnig der Reserven zu, den Passiven 21,9 gegen 21.80. Clearinghouse⸗ umsatz 320 Millionen, gegen die entsprechende Woche des Vorjahres mehr 65 Millionen.

Paris, 14 Dezember. (W. T. B.) Bankausweięt. Gold in den Kassen 3 680 828 000 (gegen die Vorwoche Zun. 11 241 000) Fr., Gold im Autland 1385 186 000 (unverändert) Fr., Barvorrat in Silber 307 974 009 (Abn. 3 935 000) Fr. Guthaben im Ausland 726 092 09900 (Abn. 137308 000 Fr., vom Moratorium nicht betroffene Wechsel 575 432 0090 (Zun. 17 449 000) Fr., gestundete Wechsel 1 346165000 bn. 5 GIs Hö) Fr., Vorfchüffe auf Werfpapiere 1 355 369 obs (Abn. 2 030 0900) Fr. Vorschüsse an den Staat 7 300 090 900 (3un. 200 000 0900) Fr.ͥ, Vorschüsse an Verbündete 1 685 000 9000 (Jun. 25 900 009) Fr.,, Notenumlauf 16383 954 000 (Zun. 85 947 6 1. Schatz authaben 26 654 000 (Abn. 41 717 000) Fr., Privatguthaben 2 021 812 000 (3un. 68 898 000) Fr.

Börse in Berlin (Notierungen des Börsenvorstandeg)

vom 16. Dezember vom 15. Dezember für Geld Brief Geld Brief

66

1Dollar

; M 6 6 New Jort 562 h. 64 b. 72 d.] olland 100 Gulden 238 239 238 . änemark 1090 Kronen 1633 163 163 Schweden 100 Kronen 172 171 1721 Norwegen 100 Kronen 1656 166 1664 . z 100 Franken 1173

1163 11735 en⸗ ;

Budapest 100 Kronen 64, 05 63, 95 64 0h GBulgarlen 100 Lepa 80)

791 don Der heutige Wertpaplermarkt zeigte elne einheitliche Tendenz. Für Schlffahrtaaktien machte sich größeres Interesse bemerkbar, dag zu einer Befestigung führte. Dagegen berrschte für sogenannte Rüstungswerte eher Veikaufslust bei abgeschwächten Preisen. Der Schluß war ruhig.

63, 95 79

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

Wien, 15. Dezember. (W. T. B.) Der Börsenverkehr er⸗ öffnete unter dem Eindruck der Meldungen über den weiteren sieng⸗ reichen Vormarsch der verbündeten Truppen in Rumänien und die Lage in Griechenland in recht fester Haltung bei lebhafter Kauflust für die Aktien der am Verkehr mit Rumänien beteiligten Eisen⸗ bahnen somte für Montanwerte und Rüstungsaktien. Im welteren Verlaufe trat jedoch ein Rückschlag ein, der auf die vorwlegend ab⸗

lehnende Haltung der Entente gegenüber dem Friedensangebot der Mittelmächte und die scharfe Sprache eines Teiles der englischen

,

/

K ————

I) Untersuchungs ‚:

152 168 Steckbrief.

Haderzleben, welcher verborgen hält, ist d

ersucht, ihn zu verhaften

Presse zurückgeführt wurde. Von der r, wurden nch Gisenaktien und Rüstungswerten auch ungarische Tohlen⸗, Jug und Maschinenfabriksaktien betroffen. Andauernd fest hebaupteie ber Anlagemarkt unter Bevorzugung der Kriegsanleihen, die durchweg höher stellten.

rondon, 14. Dezember. (W. T. B. . Engl. Konsols z] S /o Lrgentinler von 1356 ez. 4 Ig Brafilianer bon 188g = 40/9 Japaner von 1899 714, 3 0/0 Portuglesen ——, 8 0/9 Rusp von 1506 80, 4 o/ Russen v. 1808 Baltimore u. DOhlo Ganadlan Pacifie 1733, Erie 383, National Railways of Men Pennsylvania Southern Pacisie —, Union Paeifie 19 United States Steel Corporation 12835, Anaconda Govver 194,

. 7

Tinto 675, Chartered 110, De Beert def. 133, Goldfields li,,

Randmines 35sis, 4 0so Kriegganleihe 953i, Zh oso Kriegganleihe Privatdistont Hie, Silber 363. 3 Monate 11825, Wechsel auf Amsterdam kurz 11566, Weg f Paris 3 Honate 28,17, Wechsel auf Parts kurz 27, 8oe, Weh au

Vetersburg kurz 162.

Paris, 14. Dezember. (WB. T. S.) S o/ Französische Anlel 88. 10, 3 o/o Französische Rente 61,10, 40/10 Span. äußere Anle 100,60, 5 o // Russen 1906 82,05, Zo / Russen von 1896 54,20, 161 Türken unif. 57,50, Sueikanal 4095, Rio Tinto 1740.

Am sterdam, 15. Dezember. (W. T. B.) Tendenz: Schwan Wechsel auf Berlin 4150, Wechsel auf Wien 26 0h, Wechl auf Schweiz 49,5, Wechsel auf Kopenhagen 67,38. Weh auf Stockholm 72, 00, Wechsel auf New Jork 245, 00, Wechsel a London 1167, Wechsel auf Paris 4205. 5 oso Niehg ländische Staatzanleihe 102, Obl. 3 Co. Niederl. W. S. M Königl. Niederländ. Petroleum b22. Holland⸗Amerika Ane

Niederländisch. Indische Handelzbankt 225, Atchison, Topeka u. San

Rock Igland 1, Southern Paeifie 989, Southn Union Paciste 147, Anaconda 1854, United Stat

Französisch · englische Anleihe ——, Hamhun Amerika Linie —,. —.

New Jork, 14. Dezember. (Schluß.) 6. T. B.) NM kräftige Erholung, die im gestrigen Börsenverkehr Platz gegrff hatte, wich heute wieder einer erneuten starken Verflauung. Die M) teilung, daß die Regierung in Washington die deutschen Friedenth schläge offiziell übermittelt erhalten habe, löste dringendes Angehg sesteng der berufsmäßigen Kreise und der Kommissioashäuser au und auch aus dem Lande lagen beträchtliche Verkaufgaufträge wa Der Industriemarkt warde naturgemäß hauptsächlich in Mitleid schaft gezogen, wo sich Kursrückgänge um 3 12 Dollar ergab Interventionskäufe machten sich nur gelegentlich in Gisenbahn bemerkbar, sonst blieb die Stimmung bis moralisiert. An Aktien wurden 2 500 000 Stück umgesetzt. Tende für Geld: Fest. Geld auf 24 Stunden Durchschnittsrate Geld auf 24 Stunden letztes Darlehen 4 Wechsel auf Lonng (60 Tage) 471,50, Cable Transfers 476,35, Wechsel auf . auf Sickt 5, 84,25, Wechsel auf Berlin auf Sicht 71, ĩlh Bullion 753, 3 o Northern Paeifte Bonds 664, 46/9 Ver. Stan Bonds 1925 110, Atchtson, Topeka u. Santa F556 1023, Baltimn and Ohio 84. Canadian Paeifie 1643, Chesapeake u. Ohio 6 Chieago, Milwaukee u. St. Paul 92, Denver u. Rio Grande lltnols Central 105, Loulsville u. Nashville 131, New Au entral loßh, Norfolk u. Western 1344, Pennsylvanta 56, Reabn 1096, Southern Pacifie 979, Union Paeisie 144, Anaconda Cop

6 1043, e , 281, Steel Corp. 1113,

Mining 833, United States Steel Corporation 1133, do. pref. 127

Kursberichte von auswärtigen Waren märkten.

London, 14. Dezember. (W. T. B.) Kupfer prompt 14

London, 14. Dezember. (W. T. B.) Wollauktion. ' öffnung) Die diesmalige Auktionsserie eröffnete unter großer teiligung und lehhaftem Wettbewerb. Merinowolle notierte 10 Croßbredwolle allgemein 160 und Kapwolle 5 10 böher. Anjahl der angebotenen Ballen beltef sich auf 7435 Ballen, dab wurden später etwa 500 Ballen zurückgezogen. Die Auktion daug bis zum 20. d. M., eröffnet dann wieder am 28. Dezember in daueit bis einschließlich 3. Januar.

Liverpool, 14. Dezember. (W. T. B.) Baum wolle. Umsz 000 Ballen, Einfuhr 12090 Ballen, davon 400 Ballen am ö Baumwolle. Für März ⸗April 11,13, für Mai-⸗Ju allgemein 25, Indische 20 Punkte niedriger.

Bradford, 14. Dezember. (W. T. B.) Wolle. Wollmann ruhig aber fest. 40 er Lokotops notierten 32 Pence.

Am sterdam, 15. Dezember. (W. T. B.) Santos ⸗Kafft für Dezember 58.

New York. 14. Dejember. (W. T. B.) (Schluß) Baumwoll lolo middling 18 30, do. für Dezember 18,30, do. für Jann 18.37, do. für Februar 18,50, New DOrleang do. loko middling 180

Petroleum Refined (in Cases) 10,75, do. Stand. white in New Yo 86h, do. in Tanks 4,50, do. Credit Balances at Oll City 33 Schmalz prime Western 16,95, ,, 5,39 = 5,51, Weten für Dez. —, für Mat o. hard Winter Nr. 2 neuer 1693, Mehl Spring Wheat elearg (nen 750 —7 80, Getreldefracht nach Liverpool nom. Kaffee Rio loko 93. do. für Januar 8,42, do. für März Mail 8, 98, Zinn 4214 —- 433.

7 6 2

flüchtig ist und sich e Untersuchungshaft wegen Fahnenflucht verhängt.

Sffentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreiß für den Raum einer h gespaltenen Einheitszeile 30 3.

3) Gefreiter Niels Petersen, 4. 4. 90 in Kjerbölling, J. EG. 84, werden auf Grund 5 360 M. St. G. O. für fahnenflüchtig erklärt und ihr im

geb.

Es wird und in die

wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der FS§ 69 ff. des Milttärstrafgesetzbuchs sowie der 55 356, 366 der Militärstrafgerichttz⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für

6. Erwerbs⸗ und ö enossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von w .

8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Vermögen mit Beschlag belegt. Gericht der 77. Res. Division.

Wechsel auf Amsternn

zum Schluß n

Amerikanische und Brasilianische 13 Punkte, Aegyptls

do. Rohe & Brothers 18, 00, Zu

Nr.

8, 59, do.

und sein im Deutschen Reiche befindliche Im Feipe, den II. Dezember 1916

Gegen den unten beschriebenen Pionier Friedrich Schüb der 1 Komp. Bayr. Pionier⸗ regimentz, welcher flüchtig ist und sich verborgen hält, ist die Untersuchungshast wegen unerlaubter Entfernung und milt⸗ tärtscher Unterschlaqung verhängt. Es wird ersucht, ihn zu verhaften und ana die nächte Milttärbehörde abzullefern und Nachricht hlervon sofort dem Gericht der 4. Gardeint ⸗Dlivision zukommen zu lassen.

D.⸗St. Qu., den 30. XI. 16.

Königl. Preuß. Gericht der 4. Garde Infant. Dwision.

Der Gerichtsherr: von Ohernitz.

Beschreibung: Alter: 27 Jahre, Größe: 1m 68 em, Statur: etwas gebückt, Yadgre: rötlich, Augen: blau, Nase: spitz, Mund: gewöhnlich, Bart: Schnurrbart, rot, englisch gestutzt, Gesicht: schmal, Sprache: hell, besondere Kennzeichen: Q Beine, Kleidung: graue Uniform, graue Feldmütze, umgeschnallt mit Pienter⸗ seitengewehr, eigene Schnürschuhe mlt schwarzen Lederzamaschen.

152471 Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen Land⸗ stürmmann ( Maschsnenbauer) Laue, Hansen Mink. von der J. Kompagnie 6. Land siitrm.· Infanterteersatzbataillon, geboren am 19. 12. 73 in Kötding in Dänemark, zu—= letzt wohnhaft in Ladegaard 1, Kreis

Militärarrestanstalt in Gleiwitz oder an die nächste Militärbebörde zum Welter⸗ transport hierher abzuliefern.

Gleimitz, den 9 Dezember 1916. Gericht der sielloertretenden 23. Insanttrie.

brigade. Der Gerichts herr: Krieger, Generalleutnant.

Beschreibung: Alter: 43 Jahre, Statur: mittel, Haare: blond und dünn, Augen: grau, Nase: klein, schmal, Mund: mittel, fugenbrauen: blond, bogenförmig, Kart: blonder Schnurrbart, mittelstark, Gesicht: rundlich, etwas hager, Gesichtsfarbe: ge⸗ sund, Ohren: mittel, Kinn: brelt, Stirn: hoch, Gestalt: untersetzt, Sprache: ge⸗ brochen deutsch, Stimme; tief, besondere Kennzeichen: nachlässiger Gang. 52475

Der Steckbrief gegen den Kriegsfreiwilllgen Jakob Hassel, 2 / J. R. 166, vom 5. 12. 16 ist erledigt. St? P. IL. 3507.

Div. St.⸗Qu.,, den 12. XII. 1916.

Gericht der 31. Inf.⸗Dly.

b2 473] Rahnenfluchts erklärung. I) Füsiller Hang Srourup, 3 6 93 in Hoirup, 1. G. 86, 2) Musketier Jens Bramsensgaarb, geb. 10. 3. 95 in Kzelstrup, G.⸗Res. 31,

geb.

Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Flensburg, den 14. Dezember 1916. Gericht der stellv. 35. Inf.⸗Brigade.

(52472 Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmever fügung. In der Untersuchungssache gegen den Tandsturmmann (Maschinen dauer) Laue, Dansen Mink, der 1. Komp. 6. Landst. Inf. Ers. Bails., geboren am 19. Dezember 1873 in Kölding in Dänemark, zuletzt wohnhaft in Ladegaard 1, Kr. Hadersleben, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 69ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowle der 55 356, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen . befindliches Vermögen mit Beschlag elegt. Gleimitz, den 9. Dezember 1916. Kgl. Gericht der stellvertretenden 23. Infanteriebrigade.

Der Gerichtsherr: D. Hitschfeld,

e int. Friedckgerichtctas.

24771 Fannenfluchtserklärung und Beschlagnahmener fügung. In der Untersuchungssache gegen den Heizer Ernst Kues, 1. Zweigk. JI. W. D.

fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen , befindliches Vermögen mit Beschlag elegt. Gericht der II. Marlneinspektion. IId 262/16.

52476] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmener fügung.

In der Untersuchungssache gegen den Musketier Konrad Anton Rudeloyt, 2. Rek. Dep. J. G. 60, geboren 13. Februar 1397 in Verviers in Belgien, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der S5 69ff. des Milttärstrafgesetzbuchs sowie der S5 3656, 360 der Militärstrafgerichts⸗ ordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen , befindliches Vermögen mit Beschlag elegt.

Hagenau, den 12. Dezember 1916.

Gericht der stellv. 62. Inf.⸗Brigade.

lb2 469] Fahnenfluchtserklürung

und Beschlagnahmeverfügung.

In der Untersuchunggsache gegen den Armierungssoldaten Josef Alfons Stehlin, 3. Komp Armierungebatl. 111, geboren 29. März 1888 in Oltingen (Els. Lothr.), wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 69 ff. des M. St. CG. B. sowie der 8 366, 360 der M.-⸗St. G. O, der Beschul⸗ digte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt

(õ2 470] Fahnenfluchtsertlãrung.

2. Komy. Inf ⸗Regtg. Nr. 363, geh 37.9 77 zu Flittau, Kreis Mülbehn a. Rhein, wird hiermit gemäß 8 360 M. St. G- O. für fahnenflüchtig erklätf. Im Felde, 12. 12. 1916 Gericht 214 Inf. Dip.

52466] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen 1) de

Musketier Gustav Gramsch und 2) de

Ers⸗Res. Ludwig Jacob, beide von

L. Ers.⸗Batl. Inf. Reg. 54d, wegen Fahnen

flucht, werden 2. Grund der SJ 69 ff.

Milttärstrafgesetzbuchs sowie der S5 35

360 der. Milltärstrafgerichtzordnung d

Beschuldigten hlerdurch für fahnen flüchth

erklärt und ihr im Deutschen Reiche he

Stettin, den 13. Dejember 1916. Gericht der stellvertr. 5. Infanteriebrigad⸗

(52643 Die gegen den unauggebildeten Land,

erlassene Fahnenfluchtserklärung vom 16 De zember 19180 wird zurückgenommen. (Reicht anz. v. 21. 2. 6 Nr. 360.)

Cöln, den 12 Dejember 1916.

Gericht der Landwehrinspektion.

Der Wehrmann Peter Schwarz d

findliches Vermögen mit Beschlag beleß

sturmpflichtigen Stefan Hock (nicht och

kara] Beschiuß.

Die . . gegen 1) den Erdarbeiter e . Albert, geb. am 27. 10 72 zu Oberberxbach vom 13. Okt. 1916; die Fahnenfluchtser klärung gegen 2) den Landssurmmann Rabaidot, Johann, Franz, geb. am 27. 7. 72 zu Wulberg vom 20. März 1916 werden hlermit zurückgezogen.

Saarbrücken, den 12. Dezember 1916.

Gericht der Landwehrinspektlon.

oz 467 an, ,. Zustellung.

eschluß⸗.

Auf den Antrag des Gerichtsberrn der stells 34. Inf⸗Brigade vom 7. September 1916 auf Wiederaufnahme des gegen den Grsatzreserpisten Gustop troll im Festungs. gefängnis Grauden duich rechtékräftiges Urteil des Kriegsgerichts der siellv 34. Inf. Brigade vom 25. September 1916 geschlossenen Verfabrens wegen Fahnen⸗ flucht, im Felde usw. hat das Reichs⸗ nilitärgericht, J. Senat, in der Sltz ung vom 13. Oftober 1916 beschlossen:

1) Der obenbezeichnete Antrag wird für zulaͤssig erklärt.

2) Es ist Beweis darüber zu erheben:

a. ob der Verurteilte sich bei Begehung

der Straftaten, und zwar bel der , . während der gan en

auer derselben vom 25. April 1915 bis 17. Juli 1915, in einem Zustande von Bewußtloßgkeit oder krankhafter Störung der Geistestätigkeit befand, duch den seine freie Willens. bestimmung ausgeschlossen war, und bejahendenfalls,

oh er in eine unhellbare, d. h. in eine

solche Geisteskranthett verfallen ist, durch die seine Verhandlungsfähig. keit auf unbestimmte Zeit ausge, schlossen ist, durch Einbolung eines Obergutachtens des wäössenschaftlichen Senate bel der Kalser⸗ Wilhelm. Akademie.

3) Die Unterbrechung der Strafvoll⸗ streckung wird angeordnet.

4) Um Erhebung des Beweises wird das Gericht der slellv 34. Inf-⸗Brigade ersucht (3 445 der Militärstrafgerichts. orbonung).

Reschgmllitärgericht.

Dieser Beschluß wird dem Verurteilten im Wege der öffentlichen Zustellung bekanntgegeben.

Schwerin, den 11. Dejember 1916.

Gericht der stellv. 34. Inf. Brigade.

)) Aufgebote, Verlust⸗ n.

Fundf achen, Zustellungen

u. dergl.

lö2 482] Zwang sversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung spll am 12. Juni A9RE7, Vormittags ECO Uhr, Neue Friedrichstraß: 1314, If. (drittes) Stockwerk, Zimmer Nr. 113-115, versteigert werden daz in Berlin, Grüner Weg 6, belegene, im Grundhuche von der Köntgstadt Band 38 Blatt Nr. 2403 (ein- getragener Eigentũmer am 17. April 1916. dem Tage der Eintragung des Versteige⸗ rungsbermerks: Kaufmann Julius Schild berger zu Berlin) eingetragene Grundstück: 2. Vorderwohnhaus mit rechtem Seiten flügel, Hof und Garten, b. Remisen. und Klosettgebäude links, c. Gartenhaus,

Nutzung wert 7670 6, Gehäudesteuerrolle

Nr. 1662, in der Grundsteuermutterrolle nicht nachgewiesen. Berlin, den 9. Dejember 1916. Königliches Amtsgericht Berlin. Mitte. Abt. 85. 85. K. 26. 16.

lo21811 Bwangsversteigerung.

Im Wege der gern ee genre fung soll am 209. Februar 1917, Vormittags ER Uhr, Neue Friedrichstraße 13/14, III. (drittes) Stockwerk, Zimmer Nr 113 bis 116, versteigert werden das in Berlin, Tilsiterstraße 36, belegene, im Grund— buche vom Frankfurtertorbeztrke Band 43 Blatt Nr. 1778 (eingetragene Eigentümerin am 2. Mai 1916, dem Tage der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerkg: Witwe in, Wilhelmine geb. Jacubasch, zu Berlin) eingetragene Grundstück: *. Vorderwohngebäude mit rechtem Selten. flügel und Hof, b. Werkstattgebäude im Vof, Gemarkung Berlin, Kartenblatt 36 Parzelle 88344, 4 a 5 dm groß, Grund- steuermutterrelle Art. 80. Nutzunagwert 760 ½6, Gebaͤudesteuerrolle Nr. 800.

Berlin, den 9. Dejember 1916.

KRönigliches , ,. Berlin⸗Mitte.

Aht. 85. 85. K. 27. 16.

loöz480) Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche bon Berlin⸗Wedding Band 63 Blatt Nr. 1499 zur Zeit der Eintragung des Verstelgerungsbermerkß auf den Namen der Berliner ke , , . zu Berlin eingetragene Grundstück am 2. März E91. ee, . LL Uhr, durch dag unterzeichnete Gerlcht, an der Gerschtsstelle, Brunnenplatz Zimmer 30,

Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Fröslinerstraße 18, belegene Grundstück enthält a. BVorderwohnhaug mlt 2 Höfen und besonderem Äbtritt, b. Doppelquerwohngebäude und besteht aus dem Trennstück Kartenblatt 25 Parzelle 56/81 von 4 a 80 m Größe. 66 sst in der Grundsteuermutterrolle und Gebaudestenerrolle des Stadtgemelnde⸗ besirks Berlin unter Rr. 3720 mit einem jährlichen Nutzungzwert von 7900 M

über

verzeichnet. Der Berstelgerungsvermerk ist am 10. November 1916 in das Grundbuch eingetragen. . erlin, den 8 Dezember 1916. Königliches Amtsgericht Berlln⸗Wedding. Abteilung 6.

In Unterabteilung der heutlgen Nr. dleses Bl. (Berlosung 2c. von Wert- papleren) befindet sich eine Bekanntmachung des Stadtrats Plauen, betr. Verlosung, an deren 16 im gerlchtlichen Auf⸗ gebotaverfahren stehende bezw. abhanden gekommene Wertpapiere angezeigt werden.

In Unterabteilung 4 der heutigen Nr. d. Bl. (Verlosung usw. von Wert papieren) befindet sich eine Bekannt⸗ machung des Erbländischen Ritter schaftlichen Creditvereins im stönig- reich Sachsen, betr. Verlosung, an deren Schluß Pfandbriefe, welche im Aufgebots⸗ verfahren stehen oder mit gerichtlicher Zahlungs sperre belegt sind, an gezeigt werden.

39044) Aufgebot.

Die Aftiengesellschaft in Firma: Bank für Handel & Industrie zu Berlin W. 56, Schinkelplatz 1— 4, vertreten durch Justth⸗ rat Dr. Oppenheimer in Berlin W. 10, hat das Aufgebot der am 24. November 1911 bei einem Postdiebstahl in Berlin abhanden gekommenen Aktien der J. Riebeck⸗ chen Montanwerke Aktiengesellschaft in Halle S. Nrn. 16153 und 20 384 über je lo00 ƽ beantragt. Der Inhaber der Altien wird aufgefordert, spätestens in dem auf den RE. Mai 1917, Vor- mittags L Oz Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Possstraße 13, Zimmer Nr. 45, anberaumten Aufgebotgztermine seine Rechte anzumelden und die Attien vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird.

Halle S., den 22. September 1916.

Königliches Amtsgerlcht. Abteilung 7.

464191

Auf zebat und Zahlungssperre.

I. Der Rechtzar walt Dr. Siquet in Straßburg i. E. als gerichtlich bestellter Pfleger für das Vermögen deß für fahnen⸗ flüchtig erklärten Automobilfabrikanten G. E. C. Mathis aus Straßburg, z. Zt. in der Schweiz sich aufhaltend, hat dag Aufgebot: a der am 14. Mai 1914 in Straßburg aue gegebenen, mit den Nummern L bis 1100 bezzichneten Inhaberaktien der Lktiengesellschaft Mathis in Straßburg je 1000 , b. der am 25. Juli 1916 in Straßburg i. E. von der genannten Altiengesellschaft auf die Bank von Mül⸗ hausen, Filiale Straßburg, oder deren Order ausgestellten, mit den Nummern 1 bis 60 bejeichneten H oo igen Teilschuld⸗ derschreibungen über je 19 000 6, be— antjagt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestenz in dem auf den 28. Mai E9E7Z, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Saal Nr. 3, anberaumten Aufgebotg⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalla die , der Urkunden erfolgen wir 2

II. Zugleich ergeht antrage gemäß an die Aktiengesellschaft Mathis in Straßburg l. E. und deren Kasse, an die Bank von Mülhausen in Mülhausen 1. E. und deren Filiale in Straßburg i. E. und an die Bank von Elsaß⸗Lothringen in Straßburg i. E. das Verbot, an den oder die Inhaber der vorstehend unter La und b bezeich⸗ neten Papiere eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zins- oder Gewinn⸗ anteil scheine oder Erneuerungsscheine aug⸗ zugeben.

Straßburg. den 9. November 1916.

Kalserllches Amtggericht. 46224 Nufgebot. F. 7/1916.

Frau Ella Marie Ida verw. Gräßler, geb. Rößger, in Döbeln als Testaments⸗ erbin ihres am 28. Auaust 1911 zu Döbeln verstorbenen Mannes Paul Gräßler hat das Aufgebot der angeblich verbrannten Pfandbriefe der Mittel⸗ deutschen Bodenkredit · Anstalt Reihe III Buchstabe D Nr. 3735 und Nr. 5788 je üher 1000 A beanttagt. Der Inhaber

dieser Urkunden wird aufgefordert, · ausgeschlossen und als in die Allodifikatlon

testens in dem auf Dienstag. den g. Juli 1912, Mütags 1 uhr, vor dem unterjeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Schuldurkunden vor⸗ zulegen; andernfalle wird deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen.

Greiz, den 6. November 1916.

Fürstliches Amtggericht. Abteilung II.

Dr. Reißmann.

(527361

Die in Nummer 295 im Reichsanzeiger gelöschten Pfanrbriese der Frankfurter Bypotheken⸗Bank sind nur bezüglich der Nummern: Ser. 12 Lit. N Nr. 2562. Ser. 13 Lit. H Nr. 65261, Lit. O Nr. 101079, Lit. R Nr. 65463, Ser. 17 Lit. N Nr. 1265707 164699 164720 206100, Lit. O0 Nr. 167765 169152 20565645 205870 20588991, it, R Nr. 122347, Ser. 18 Lit. N Nr. 133443 137748. 9, Lit. O Nr. 130913 137477ĩ8, Lit. R Nr. 1384335 ju Iöfche n. Vie übrigen Nummern bleiben gesperrt.

Berlin, den 16. 12. 1916.

Kriminalpolizei.

52707 Vfãlzische Hyvothekenbank in Ludwigshafen am Rhein. Unter B zugnahme auf 5 367 des Dandelsgesetzvuchs geben wir hierdurch be⸗ kannt, daß dle 34 P igen Pfandbriefe unserer Bank: Serie 6 Lit. E Nr. 8847 üher MS 160. —, Serie 29 Lit. D Nr 9681 über 200, in Verlust geraten sind. Ludwigshafen am Rhein, den 14. De⸗ zember 1916. Die Direkiion.

62232 Aufgebot.

Der dem Herrn Rudolf Müller in Holi⸗ minden⸗Altendorf Nr. 63 (Braunschweg) ausgestellte Versicherungsschein Nr. 140 834 über * 11500, —, Versicherungs beginn 1. 10 1907, ist uns als verloren angezeigt worden. Wir werden den Versicherungs« schein für kraftlos erklären und einen neuen ausstelley, wenn sich nicht inner halb zweier Monate, von heute ab gerechnet, eln Berechtigter bei uns meldet.

Berlin, den 16. Dejember 1916. Janus Wechselseitige Lebensversicherungs⸗ Anstalt in Wien, Direktion Berlin, Link.

straße 20. Dr. H. Stuchlik, Hauptbevollmächtigter für dag Deutsche Relch.

62233

Der von uns unter der früheren irma Lebensversicherungs⸗Kesellschaft zu eipzig! ausgefertigte Versicherungsschein Nr. 25 120 vom 1. April 1871, lautend auf das Leben der inzwischen verstorbenen Frau Anna Maria Matterer, geb. Gruber, in Passau, ist uns als abhanden ge— kommen angezeigt worden Gemäß § 19 unserer Allgemeinen Versicherungsbedin⸗ gungen werden wir für diesen Schein eine Ersatzurkunde ausstellen, wenn sich innerhalb zweier Monate ein In. 6. dieses Scheins bei uns nicht melden ollte.

Leipzig. den 16. Dezember 1916. Leipziger Lebeasversicherungs. Gesellschaft auf Gegenseitigkeit (Aire Leipziger). Dr. Walther. Riedel.

Aufgebot.

Der Wirt Heinrich Schulte Derne zu Habinghorst hat das Aufgebot der am 28. Dezember 1900 auf seinen Namen aus gestellten Lebentzyersicherung pole: Nr. 48979 Tafel V über 3000 ½ der Meckl. Lebensversicherungsbank a. G. zu Schwerin i. M. beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestensß in dem auf Dienstag, den 2E. Januar A9I7, Vormittags ERG Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, an der Königsbreite, anberaumten Auf⸗ gebot termine seine Rechte anzumelden und die U kunde vorzulegen, widrigen falls die Kraftlogertlärung der Urkunde erfolgen wird.

ö i. Mecklbg., den 9. Juli

16.

Großherzogliches Amtsgericht.

23079

o24n33

Bekanntmachung. Die von der Mecklenburgischen Lebensversicherungs-Bank a. G. in Schwerln

unter ihrer früheren Firma WMecklenburgische Lebensversicherungs⸗ und Spar⸗Bant in Schwerin re auf den Namen des Herrn Gustav Robert Neuhaus,

Bãaͤckermeister in

archim, lautende Pollee Nr. 39 788, Tafel V über M 2000, vom

14. Dejember 1897 ist ais abhanden gekommen gemeldet und auf Grund des 8 16 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen die Augfertigung elner neuen Police be—

antragt worden. E918 bei uns geltend zu machen.

Entgegenstehende Rechte sind spätestens bis zum 20. Dezember

Schwerin i. M., den 20. Dezember 1916. . Mecklenburgische Lebensversicherungs⸗Bank a. G. in Schwerin.

Meyer.

Wildermann, t. B.

38028] Aufgebot.

Der Vorstand der Potsdamer Credlt⸗ Bank, Aktiengesellschaft in Potsdam hat das Aufgebot des Schtcks auf die Reichs⸗ bank in Schöneberg Nr. D 3122 451 über ho0 A6, ausgestellt am 15. Jult 1916 von der Kasse der Garnisonverwaltung des

Truppenübungtplatzes Zossen an die Firma

G. Rebfeldt C Co. in Zossen, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf, gefordert, spätestens in dem auf den 3. Januar 19127, Mittags 12 Uhr, vor dem . Gericht, Zimmer 568, anberaumten Aufgebots termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Berlin ˖ Schöneberg, den 26. Sep⸗ tember 1916.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 9.

298771 .

Nachdem der Gutsbesitzer Dr. Ernst Wien auf Frledrichs hagen um Umwand⸗ lung seiner im Amte Güstrow belegenen Lehngüter Friedrichshagen und Wattmannzz⸗ hagen in All ien gebeten und die in § 2 der Verordnung vom 30. Januar 1889, betreffend die Allodifikation der Lehngüter, unter den Nummern 1 bis 3 bezeichneten Bedingungen erfüllt hat, werden auf seinen Antrag alle diejenigen Agnaten und sonstigen Sukzessionsberechtiglen, welchen ein Recht des Widerspruchg gegen die Allodifikation der Lehngũter Friedrichshagen und Wattmannshagen zusteht, hiemittels aufgefordert, solchen Widerspruch spätestens in dem auf Donnerstag, den 185. März

E9E7, Mittags 2 Uhr, vor dem

de, b, en, Minltstertum angesetzten Ausgebott termin anjumelden, widrigenfalls

dieselben mit ihrem Widerspruchsrecht

einwilligend an geseben sein sollen.

Schwerin, den 11. Augun 1916.

Großherzogl. Mecklenburg · Schwerlnsches Ministerium.

52484 Aufgebot. Die Ehefrau Luise Zimmermann, geb. Hamann, in Dannigkow hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Stein⸗ bruchsarbeiter Friedrich AJugust Zimmer⸗ mann, zuletzt wohnhaft in Dannigkow, welcher als Landsturmman des Landsturm⸗ infanteriebataillons Burg, 2. Kompagnie, seit dem Gefecht bei Aerschot am 9. Sep⸗ tember 1914 vermißt wird, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späteftens in dem auf den 31. Januar 1917, Mittags EZ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Burgsfr. Nr. 10, Zimmer 3, anberaumten Aufgebott termine zu melden, widrigenfalls die Todegerklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver— mögen, ergeht die Aufforderung, spätesteng im Aufgebotstermine dem Gerlcht Anzeige ju machen. Gommern. den 9. Dezember 1916. Königliches Amtsgericht.

52485 Aufgebot.

1) Die verehelschte Fabrikarbeiter Paullne Böhm, geb. Barschdorf, von hier, Uferstraße 58,

2) die verebelichte Steinsetzer Marta Thiel, geb. Wiedermaun, von hier, Schweidnitzerstraße 20,

3) die verehelichte Maurer Ida Krusche, geb. Burghardt, aus Girlachsdorf,

4) der Fabrikweber Emil Krause von hier, Neudorferstraße gh,

5) die verebelichte Töpfer Marie Weid⸗ lich, geb. Müller, von hier, Töpferstraße 4,

haben beantragt: zu 1—3 und 5 eine jede ihren kriegeverschollenen Ehemann, zu 4 seinen kriegsverschollenen Sohn, nämlich:

zu 1 den Fabrikarbeiter, Landsturm⸗ mann Paul Böhunt, zuerst beim 7. Ersatz. infanterieregiment, später beim 352. Inf. Reg., 7. Komp.,

zu 2 den Steinsetzer, Reservist Richard Thiel. 5. Komp. Ref.- Inf. Reg. 11,

zu 3 Maurer, Reservist Adolf Krusche, 5. Komp. Res.⸗Ins. Reg. 11,

ju 4 Arbeiter, Mugketier Wilhelm Kraäuse, 8 Komp. Inf.⸗Regt. 23,

ju 5 Töpfer, Wehrmann Paul Weid⸗ lich, 7. Komp. Inf. Regt. 21,

zuletzt wohnhaft zu 1, 2, 4 und 5. in Reichenbach i. Schl., zu 3 in Jobannte⸗ thal, Kreis Reichenbach i. Schl., für tot zu ertlären. Die bezeichneten Ver— schellenen werden aufgefordert, sich spä. testens in dem auf den Eg. Februar E97. Vormittags 95 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 25 anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen veimögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Reichenbach i. Schl., den 11. De⸗ zember 1916.

Königliches Amtsgericht.

52486 St. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Aufgebot.

Gottlob Karl Fritz, geboren am 27. November 1874 in Cannstatt, welcher im Jahre 1892 als Sattlergeselle von Stuttgart aus nach Philadelvbia (Ver. einigte Staaten von Amerika) ausgewandert, von dort im Jahte 1894 mit dem Be⸗ slimmungzort Baltimore abgereist und seltber verschollen ist, wird zufolge zu gelassenen Aufgebotsantrags seiner Muster Maadalene Fritz, MRegiments. Sattlerswitwe in Ludwigsburg, Alleenstraße 2, hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf Sams tag den 30. Juni 1917. Vormittags 165 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Stuttgart Stadt, Justijzgebäude, Ulrich⸗ straße 10, 1I. Stock, Zimmer 14, be⸗ stimmten Aufgebotstermin sich zu melden, widrigenfalls seine Todes erklärung erfolgen würde. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens in dem Aufgebotgtermin dem Gericht Anzeige zu machen.

13. Dez. 1916. Amts gerichtssekretär Kapp.

62487) Bekanntmachung.

Das Kgl. Amtsgericht Kaiserslautern erlaͤßt folgendes Aufgebot: Der Rechts. anwalt Justimrat Dam Schmidt in Kasserslautern in seiner Eigenschaft als Pfleger für die unbekannten Erben det am 15. August 1916 auf dem Felde der Ehre gefallenen Hauptmanns d. R. und Rechtsanwalts Georg Helfer aus Kaisers⸗ lautern hat das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Vesch li ßer, von Nachlaß gläubigern beantragt. Die Nachlaß-⸗ gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß deg ver. storbenen Hauptmanns d. R. und Rechte anwalts Georg Helfer aus Kaiserslautern spätestens in dem auf Donnerstag, den zZ. März 1917, Vormijtags 10 Uhr, im Sitzung saale JI des unter⸗ fertigten Gerichts anberaumten Termine bel diesem Gericht anzumelden. Die An⸗ meldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Bewelßstücke sind in 1a. oder in Abschrift beizufügen. Nach- laßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten,

Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt

zu werden, von dem Erben nur insowelt Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergiht. Auch haftet ihnen gegenüber jeder Erbe

nach der 1 Nachlafses nur für

eil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermäãchinifsen und lluflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkl haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen.

staiserslautern, den 9. Dezember 1916. Gerichisschreiberel des Kgl. Amtsgerichts.

52242 Aufgebot. . Der Rechtsanwalt Otto Luke in Berlin SWV. 11, Königgrätzerstr. 48, hat als Nachlaßverwalter über den Nachlaß des am 260. September 1916 in Belgisch Flandern verstorbenen Rittmei ters d. R. (Fideikommtißbesitzens auf Viekhof) Karl Veinrich Geaf v Schlieffen, zuletzt in Neustrelitz wohnhaft, das Aufgeborsber⸗ fahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßglaubigern beantragt. Die Nachlaß⸗ gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des rer⸗ worbenen Rlttmeisters d. R. Karl Heinrich Graf v. Schlieffen spätestens in dem auf Sonnabend, den 2. März 1917. Vormittags ELI Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ lermine bei die em Gerichte anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forde⸗ rung zu enthalten. Urkundliche Beweg stücke sind in Urschrift oder in Ab- schrift beizufügen. Die Nachlaßgläu⸗ biger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Nechtz, vor den Verhind⸗ lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ maͤchtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ riedigung verlangen, als sich nach Befrie⸗ digung der nicht ausgeschlofsenen Gläu⸗ biger noch ein Ueherschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den feinem Erh—⸗ leil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteil grechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben un⸗ beschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachtell ein, daß leder Erbe ihnen nach der Teilung det Nachlasses nur für den seinem Erbteil a Teil der Verbindlichkeit aftet.

Neustrelitz, den 11. Dejember 1916.

Großherzogl. Amte gericht. Abt. 1. 522441

Durch Ausschlußurtell des unterzeichneten Gerichtß vom 6. Dezember 1916 ist der verschollene Musketier Will Martens. l. Kompagnie Infanterieregiments Nr. 24, geboren am 21. Mal 1880 zu Alt Deetz, zuletzt wohnhaft in Premslin, für tot er⸗ klärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 24. August 1914, Mittags 12 Uhr, festaestellt.

Perleberg, den 6. Dejember 1916.

Königliches Amtsgericht.

loaz40] .

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichtßs vom 7. Dejem ber 1916 ist der am 2. Mat 1878 in Warburg geborene Oheringenteur Friedrich Suntheim, zuletzt auf einem Unterseeboot, für tot erklärt worden. Als Zeitvunkt des Todes ist der 31. Dejember 1915, Nachts 12 Uhr, fest⸗ gestellt.

MWilhr lu shaven, den 7. Dejember 1916.

Königliches Amtsgericht.

52495] Oeffentliche Zustellung.

Der gerichtliche Administrator Schuh⸗ macher zu Berlin, Rodenbergstr. 6, als Vertreter der Schöllhornschen Zwangs⸗ verwal tungs masse, gegen das Fräulein Ellsabeth Klahn, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, früher in Berlin Reinickendorf, Klestr. 3, unter der Behauptung, daß die Beklagte mit dem fälllgen Mietszinse für die Zeit vom 1. Oktober 1915 bis 30. Sep⸗ tember 1916 im Betrage von 216 0 rückständig sei, mit dem Antrage, die Be⸗ klagte kostenpflichti⸗;s zu verurteilen: a. sämtliche von ihr im Hause Klixstraße 3 innegehaltenen Räumlichkeiten und das Grundstück selbst zu räumen, b. an Kläger 216 S zu zahlen und das Urteil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Zur münd⸗ lichen Verbandlung des Rechtsftreits wird die Beklagte vor das Körigliche Amts⸗ gericht Berlin Weddirg XN 20, Brunngen⸗ platz, auf den 282. Februar 1917, Vormittags EO Uhr, Zimmer 54 11, geladen.

Berlin, den 9. Dezember 1916.

Krieger, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

62496] Oeffentliche Zustellung. . Der Kaufmann Reinbold Hanke in Bree lau, Oelsnerstraße 16, Prozehkzbeboll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Riemann und Dr. w, , in Breg. lau, klagt gegen den Fruchteighändler Emil Da Forno, früher in Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be— hauptung, daß er für den Beklogten auf eine Urteilsforderung aus dem Ver säumnigs⸗ urteil des Amisgerichts Breslau vom 26. Februar 1916 1m 1. Apri 1916 den Betrag von 3904 bezahlt habe, ferner daß Betlagter ihm für in Verwabrurg genommene Ge genstände, ins besondere 4 Wagen, mehrcre Bostiche, Kisten, Bettstellen, Ladentische, Elsmaschtnen mit Zubehör, eine mongt⸗ liche Verwahrungsgebühr von 19 : die Zeit vom 1. April bis 1. Dezember 1916 mit zusammen 80 4 verschulde, nit dem Antrage: 1) den Beklagten

den seinem Er

kostenpflichtig zu verurteilen, an den