1917 / 31 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 05 Feb 1917 18:00:01 GMT) scan diff

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sie auf dle alte Freund- apf ihre feie liche Ver⸗ und in mutwilliger Durchführung Schiffe

amerikanische Sch ffe oder Menschenleben in achtloser Uebertretung des Völterrechts und der Gebote der Mensch ichkeit geopfert werden sollten, so werde ich den Kongreß um die Ermächtigung ersuchen, die Min anwenden zu können, die notwendig sind, um unsere Strleute und Bürger bel der Verfolgung ihrer friedlichen und legitimen Unter⸗ nebmun en auf dem offenen Heere zu schützen. Ich kann micht weniger tun Ich nehme es als ausgemacht an, daß alle neutralen Regierungen dens-⸗Iben Weg einschlagen werden. Wir wünschen keinen kriegerischen Ko flikt (wörtlich: Hostile conflict) mit der deutschen Regierung. Wir sind a frichtige Freunde des deutschen Volkes und wünschen ernstlich, den Frieden mit der Regierung zu erhalten, die fein Sproch⸗ organ it, Wir werden nicht glauben, daß sie uns feindlich gesiant ist, außer, wenn es so weit kommt, daß wir es glauben müssen, und wir beat sichtigen nichts anderes als eine vernünftige Verteidigung der unjweiselbaften Rechte unsereß Volketz. Wir haben keine egoist schen Ae sichten. Wir suchen nur den uralten Grundsätzen unsereg Volkes treu zu bleiben, unser Recht auf Freiheit, Gerechtigkeit und ein unbrlästigtes Lehen zu schützen Das sind Grundlagen des Frieteng, nicht des Kriegs. Möge Gott es fügen, daß wir nicht durch Akte vorsätzlicher Ungerschtigkeit von seiten der Regierung Veutschlands dau herausgefordert werden, sie zu verteit igen.

Die Vertretung der amerikanischen Interessen in Berlin wird obiger Quelle zufolge Spanten übernehmen.

Im Kongreß wurde ein Antrag zur Ausgabe einer Anleihe im Betrage von 5900 Millionen Dollar ein— gebracht, um Armee und Flotte in Bereitschoft zu bringen und jedem Auftreten von Elementen, die mit Deutschland sympathi⸗ sieren, Widerstand leisten zu können.

Das Schatzamt hat die Zolleinnehmer in allen Häfen angewiesen, mit größter Sorgfalt darüber zu wachen, daß die Neutralität vorschriften eingehalten werden, daß keinem Schiff gestattet wind, ohne Ausklarierungspapiere auszufahren und daß kein bewaffnetes Schiff ohne Erlaubnis abreist.

Der Marinesekretär Daniels hat den Marinewerften und

Schiffestationen empfohlen, entsprechende Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Die gesetzgebende Kommission des Senats wird beauftragt werden, Maßregeln zu erwägen, um die Ver— einigten Staaten vor Verschwörungen zu schützen, die aus dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Deutschland ent— stehen könnten. Wie das „Reutersche Bureau“ meldet, ist der deutsche Dampfer, Kronprinzessin Cäcilie“ in Boston beschlag— nahmt worden. Die amerikanische Regierung erwägt, ob die ameritanischen Schiffe duch die Seesperre durch Kriegsschiffe geleitet werden sollen. In Panama sind vier Dampfer der Hamburg-⸗Amertika-⸗Linie, die sich dort seit Kriege= ausbruch befinden, von den Behörden der Panamakanalzone mit Beschlag belegt.

Beim amerlkaniichen Staats departement lst einer Reuter⸗ meldung zufolge eine Depesche vom amerlkanischen Konsul in Plymouth eingetroffen, daß der amerikanische Da mpfer zHousgtonig“ vor der Versenkung durch das deutsche Unier⸗ . 2. ö . ,, . zur Nettung der Be⸗ gatzung erhalten hat. „Lloyds“ melden, daß der Kapitän und die Besatzung gelandet worden sind. .

Asten.

. Nach einer Meldung der „Agence Milli“ aus Bagdad sind in der persischen Provinz Fars Unruhen ausgebrochen. Die anglo⸗indischen Trupnen mußten sich zurückzi hen. Am Südgstgestade des Kaspischen Meeres fanden in der Gegend von Astria zwischen Turkmenen und Russen Zusammenslöße siatt.

Wohlfahrtspflege.

Die Arbeitskraft unserer Kriegsbeschädigten.

Die infolge des Kriegeg unvermeldlichen zahlreichen Verstümm—

lungen und Gesundh ite beschädigungen unserer Krieger batten anfang vielfach und begre flicherweise die Befürch ung wachgerufen, doß i nicht leicht sin wen de, die Kriegehrschädigten in einer ihren Kriegs— beschähig mnoen entsprechenden Beschäfiigung unterzubringen. Vie um- sassende Fürsorge der Heeresverwastung im Zusammenwirken mit zrt— lichen und preopinziellen, von Hebörden und Arbeitgebern tatfegftig unterssützten Beratunge, und Arbe ltgverm ittlungsstellen für Kriegg⸗ beschädiate zerstreute indeg bald diese Kesürchtun ea. Müiten in den großen, pielseilj en Anforrerungen des Kriege enistand eine großzũgige auf all T- ile deg R iches bis us klein ste a gedehnte und durchgebile et Draanisctfon, die sich mit Elfer und verständnispoll m Sinn der Auf⸗ gahe ann ibm, geetenete Arbeitageleger heiten und Arbette stellen für unsere Keiegsbeschädigten zu beschaff n. Zu welchen hochenfreulichen Erfolgen diese Tätigkeit gefübrt bat, läßt Rich u. a. aug einem Bericht der Vermitlungestelle der rbeinisch wostfzlischen Stablinrufrie ent. nehmen. Darnach wurden, wie Der Arbettgeber, Z itschrift der Vere nigung der deut chen Arbeitaeberberbän de, berichte, von Beginn des Krieges big zum 30. Juni 191 insgesamt 5002 Frier sbeschäblate nach Maßgabe ibrer Kriesgbeschädigung angefsellt; von Y ptesen nahmen weit über die Hälfte bet ibren früheren Arbeit- gebern die Arbeit wieder auf. Von den Kriegsbeschäbt, ungen bet aten übrians Am- und Beinverletzungen 60,3 v H. allen Falle. Tehalih gäü stige Festst'llungen über die Zahl der untergebrachten Kriene beskädi ten und deren Rückkthr in alte Arbeitsstellen werden auch aus a deren Bezirken und Gewerbezweigen berichtet. . Bir baben es bier mit äußerst wertvollen Ergebnsssen zu tun, es ebenso den sergLemaßnahmen wie den Arbeitgebern und Arbett (bmern zur Ehre gereichen Die Ar hänglichteit und Tieue der Ukeiter an ihre alten Arbeintsstärten und die freudige Bereitwiß n keit der Arbeitgeber, Kr gobeschädigte in ihre Be⸗ tiulbe auf unebmen, sind schone B weise des engen Zusammen« han es und der geg nseit gen Wertschätzung jwischen Arbeit- nebmner und Lib itgeber. Die Krirger und Krieg beschädigten aber maß es mit Zubensicht Befriedigung und Genugt ung erfüllen, daß bin ar der Front die große Wirtschaftegemeinschaft des deutschen Keltes stebt, die mit Anerkennung und D nkbarzeit bereit ist, die Tabfren, die im Kampf ums Vaterland körperlichen Scharen er⸗ kinn babe, arrn wiede; in ihre Reihen als tüchtige, sckaflende Täftte im Ausmaß hrer Leifunggfäbigkelt zursückfiunehmen, um ihnen im Ecwerbgleben vollwertige Plätze einjuräumn.

Dabei muß der hohen Verdlenste der deutschen Aerzteschaft u der sorasamen Krankenpflege um die en e, , en wunde en. von denen ein boher P ozentsatz die Dien f fähigkeit, ein ebenfells hoher P'ozentsatz feine Arbeinsfrast wiedergewinn!“ gdacht werden. Jr eg nicht em glänzendes JZengnig unserer rztiichen Kunft, daß G. in der rbeinnsch weht ch n Siabistndufh ie bisber allein o, 3 b. 8 aller untergebrachten Kriegabeschädigten mit Arm. und Beinverletzungen

Wenn auch diese

wieder jur Arbelt gekommen . Unsere Verwundeten dürfen der Gewißheit leben, dc für sie Raum für Verdienst und Tätigkeit vor=

handen ist. Verkehrs mwesen.

Bei der Versendung von Zeitungen, Büchern und anderen Druckerzeuanissen nach Oberbefeblshabers O st ist die pon diesem erlassene Verordnung äber die Presse vom 10. Jult 1916 nebst den späteren Ergänzungen genau zu beachten. Die Gin fuhr von Zeitungen und Zeitschriften in das Post— gebiet Ober Ost ist überhaupt nur den deuischen Zeitun gövertrlebs⸗ stellen (Feldbuchbandlungen) und Bahnhofebuchhandlungen dis Post⸗ gebiet Ober Ost geüattet. Bücher, Ansichiakarten und lonstige nicht zur perio nischen Peesse gebörige Druckschriften dürfen nach dem Post— gebtet Ober Ost an Privatleute it Ausnahme der in militän ischen Getrieben beschäfitgten Reichzdeutschen nur versandt werden, wenn der Empfänger jubor die Eilaubnis des Buchprüfungsamts beim Ober befehlsbaher Ost eingeholt hat. Dle C laubuis wid auf den Beftellscheigen für die Bücher usr, erteilt, die spaͤter den Bücher⸗ sendungen beigefügt werden wüssen. Dle Sendungen müssen vom Ab⸗ sender in Deutschland mit einem vom Buchprüfungsam: Ober Sst, Prüfungestelle Letpzig, zu beitehenden amtlichen voten Leitzettei bekiebt sein, der den Firmenstempel und die Unterschrift des Absenders tragen muß. Als Drucscheift n im Sinne dieser Verordnung gelten nur schriftstellerische Ezeugnisse wie kurze Darstellungen in H fiform, F ugblätter, nicht aber Drucksachen wie Preislisten, Geschästs— auweisungen, Ziehungelisten und dergleichen.

Vie türkische Posiverwaltung bat zur Sprache gebracht, da ihr seit einiger Zeit Briefsendungen aus a ,, ö. geben, deren Aufschrift nur in deutschen Sckhrlftzeichen abgefaßt ist. Da dise in der Türkei nech nicht genügend bekannt sind und infolge⸗ dessen Weiterungen und Verzö erunren in der Zustellung solcher Sendungen an die Empän, er entstetzen, wird dringend empfohlen, die Aufschrift bei Brtefsendungen nach der Türkei in lateinischen Schriftzeichen abzufassen.

Der Postverkebr mit Spanien wird bekanntlich seit Krieqg⸗ ausbruch darch un sene Feinde dauernd unterbrochen. Nach einer Mst⸗. tellung der kran öslschen Regierung will diese fortan Briefsendungen an die in Freiheit in Spanten lebenden Deutschen und von ihnen durchlaffen, wenn die Sendungen lediglich Famtllen. nachrichten enthalten. Alle werden in Fiank⸗ reich militärisch geprüft. Frleichte ung und Be— schleunigung di ser Prüfung vorzug w ise Postkarten ju verwenden, Brlefe aber so wie möglich abzufassen. Die Sendungen siad selbstoerständlich gebährenpflichtig. Auf der Außensette der Miöiefe und auf der Voidersette der Poflkarten in deutlich und in die Augen fallend niederzuschreiben: Familien-: sendung Nur so bezeichnete Sendungen werden über Frankreich nach Spanten geleitet werden.

Mit den in Spanten festgebaltenen Angehörigen de deut schen Heeres und der Flotte, vor allem also mit den Kamerun, Kämpfern bleibt nach wie vor der Postverkehr erlaubt wie mit Festaehalt nun in anderen nichtfeindlichen und wie mit Kriegs. gefangenen in feindlichen Ländern.

Sendungen Zweck si. d

kurz

Theater und Musik.

Schillertheater Charlottenburg.

Das Schillertheater in Charlottenburg brachte am Sonnabend eine im ganzen wohlgelung: ne Neugufführung des . Götz von Berlichingen“. Ven Schwiertakeit'n, die sich bei der sienischen Ausgestaltung deg Goetheschen Jugendwerkg ergeben, versuchte der Spiellelter, Direkior Patega durch dle dreltellige Bühnen⸗ einrlchlung zu hege nen, wie ste s. TR. von Perfall b. der Aufführung Shakeipegrescher Dramen zueist angewendet bat.

Mittelbühne und Hinsergrund eine gewisse Eintönigkeit in der Gruppierung der Syielenden bedingt, hat sie doch den Vorzug, die denkbar schnellste Bilterfolge zu ern ö lschen, wie sie bei den wechselnden Schauplätzen der Götzdichtung unerläßlich ist. Die Dar- stellung hielt sich auf einer achtengwerten Höhe, ohne besonders b mer ken- werte Ginzelleistungen. Willp Eberhardt gab dem Götz eine männlich. offene Praͤgung, tat aber häufig zuviel im Anterstreichen der kraft. geniallschen Züge. Max Pategg fand für den alten Ritter Selbitz den rechten Ton urwüchsigen Humorg, während Walter Weymann (Franz) selne Rolle an nzelnen Stellen zu lustspielartig leicht auf— faßte. Alfred Braun (Sickingen) und Georg Paeschke (gerse) schufen wirkungt volle Typea von Ritterg« und Restersmang. Julius Geisen⸗ dörfer war ein guter Sprecher des Weislingen, darsteller isch glaubte man ihm den willen sschwachen, allen Ein flüssen wehrlos erliegenden Höfling nscht so echt. Frieda Sch antz (Georg) zeigte frische Ratür⸗ lichkeit, wirkte aber in der än ßeren Erscheinung zu zierlich kindlich für den tapferen Relterjun gen. Der Adelhrid verlieh Gise Wasa in den ersten Szenen alle Rete der gefallsüchtigen, von allen umwoibenen Schön— heit. I‚n Verlauf der Handlung, wo Leidenschaft und ichwerste Schuld dag Bild verwandeln sollen, fehlte ihr der Ton der Tragõdte. Adele Siastewt ki war in Erscheinng und Splel eine sehr reizdolle besonderg passende Vertreterin der Marte. Die Glisabeth wurde bon Hedwig Paul eswas zu repräsentatly und würdevoll darge stellt. Troß dieser Ginschränkungen im einzelnen bot aber die Vorstellung doch ein eindruck belles Bild der genialen Dichtung, deren Wirkung auf die jahlreiche Zuhöterschaft underkennbar war.

Im Königlichen Opernh au se wird morgen Der Waffen⸗ schmied mit den Damen Engell, von Scheele. Müller, den Herren Schwegler, Brongtest, Henke, Krasa und Lücke als Gast in den Dauprollen aufgesührt. Qurigent ist der Kapellmeister von Strauß.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Ibsentz „Deer Evnt. mit Herrn Mühlbofer in der Titelrolle und mit der Begleitmusik von Edward Grieg gegeben. Die Vorstellung beginnt . . 6 . ginn

In der Volksbühne (Theater am Bülowplatz) findet a Sonn ab nd die Erstaufführung von Grillparzerz , ** en. der lügt. statt

Im Berliner Theater wird zurzeit ein neues Stück von Rudolf. Bernauer und Rudolph Schanzer, Mustk von Waller Kollo zur Aufführung vorbereitet. j

Im Deutschen Opernhause wird die Uraufführung der neuen Oyer Jugend“ von Ignatz Waghalter um die Mitte diefes Monats stat finden.

Die Du ektlon des Lustspielhauses hat einen neuen muslkall—⸗ schen. Schwank von Georg Otonkowglt und. Dr. Martin Zichek zur Aufführung erworben, der noch im Laufe dieser Spljeit in Siene geben soll. Vorber wird am 15. F biuar in rollkommener Neu- einstudterung Die schöne Kubanerin' von Georg Okonkows ki, Mustt von Max Gabriel, gegeben werden.

Mannigfaltiges.

Der Nationale Frauendten st veranstaltet seinen 6. unent— geltlich en. Au bilsdungekurfus für seine neu eintretenren frei- willigen Mitarbelterinnen, der am 9. Febr lar, Abends 73 Ubr, be⸗ ginnt. Er wird an 4 Abenden in je ? Stunden folgende Themen behandeln: sorge für dle Rriegerfamilten ', Arbeltelosenfürso gern, men. und, Woblfahrtspflege ', Fürsorge für Schwangere und Wöchnerinnen'?.! Anmeldungen werden scheistlich und mündlich K 3 entgegengenommen. Lehrpläne werden auf Wunsch

dem Postgeblet des

Tellung dis Bühnen gaumg in Vöoiberbühne,

der

In diesen Tagen ist, wie. W. T. B. mitteilt, in Berlin eh Deut sch. Frische G ese ii scha fi ins Leben gerufen worden, mi dem Zwed, die beiden Länder einander näherzubringen. Die Gesej. schafl wird vor allem bestrebt sein, in voller Würdigung der politischen wirischaftlichen und kulturellen Bedeutung Irlandg, die Kenntnig de irkichen Zustände in möalichst weite Schichten des Vollg zu wa, breiten. Der Kiieg bat bewiesen, daß Deutschland nur sehr wen Freunde in der Welt eld, als Freunde sind aber die Iren, sowy in der 5 wie in Amerika, aufgetreten, und der Wert trischen Freundschant darf sicherlich nicht unterschätzt weiden. Dahtn und auch angesichtz der Tatsache, daß die deutsche Note Amerita vom 31. Januar ven dem augdrügl chen Wuns der deutschen Regierung Kunde gegeben hat, Irland dle strnn rechtliche Autonomie wieder gewährt zu seben, daif n Deutsch Irische Gesellschast gewiß auf eine freundl Aufnahme in allen Kteisen der dentschen Bevölkerung rechnen.

ist wobl zu hoffen, daß die Mitgliederzahl der Leuisch. Jian .

Gesellschaft der irischen Natlon und der übrigen Welt bewese wird, daß gan Veutschland ohne Mnterschied der polnis oder religißsen Anschauungen mit den Jten in deren schweren Camp um Recht und Freheit wider den gemelnsamen Feind empfinde Die Neichztaggabgeo dneten Eriberger, Legatfongrat Fr iben von Richthofen und Graf Westarp bilden dag Präsidium der G ej schaft. Unter den Mijgliedern des Vorstands Fefinden sich in 4. d Abg. Baffermann, der Zürst Blücher von Wah ssarß, Fer frühen amerikaniiche Generalkonsul in München St. John Gaff ey (ein ge borener Je), der irlsche Schrutueller Georges Chatt n ton, Hill ah g'schäfissührendes Mitglied, die Peofefsoren Eduard Meyer, Dietrz Schäfer, Ther dor Schiemann.

Gine Mabnung an die Kohlenhüändler. Die infol überaus starker Beanspruchung unserer Eisenbahnen schon seit geraumn Zeit erschwerte Zufuhr und ebenso die wegen der durch den Schmne,

fall in Groß Berlin hervorgerufenen schwierigen Verkehrsverhält .

unzureichende Abfuhr der Kohlen hat eine vorübergehende Knaprheß an Brennmaterial hervorgerufen. Es han elt sich nicht um eing Dargel an Kohle im allgemeinen, denn die großen stände der Zechen züigen, daß in Veuischland Kohle in an reichenden Mengen vorhanden ist, sondern um vorübergehende Schwierigkeiten der Heranschaffung. Diesen Umstam haben in der letzten Zeit verschiedene Kohlenbändler als Anlaß h nutzt, ihre Vorräte an Preßkohlen zuiüdzuhalten oder die Koblen h ütertriebenen Preisen zu verfaufen. Kritgswucheramt, gerade in der letzten Zeit, feftnehmen, ihren Vortat an Kohlen sofort ibr Geschäft schließen lassen. Diese Händler habe schwere gerichtliche Bestrafung zu erwarten. Dag Kriegt wucha amt richtet an die Koblenhändler erneut die Mahnung, dle ha kurzem in allen Berliner Zeitungen bekanntgegebenen Richt vneis des Verbandes der Berliner Kohlengroßhändler nicht zu über schreitn und Kohlen nicht zurückzuhalten. Der Vorrat an Kohlen dient meh ür „alte Kunden“, sondern soll jedermann in gleichmäßiger Weise fh den eingeschränkten täglichen Bedarf zur Verfügung ftehen. Da Dubltkum aber wolle in allen Fällen, wo Kohlenhaͤndler die Abgabe

solche Hände virkaufen un

von Brennmaterial für den täglichen Bedarf verweigern, diese den

betreffenden Polijeirevier zur Anzeige bringen.

Volkstümliche Vorträge in Berlin⸗Schöneberg übe

die wirtschaftliche und finanztelle Webrfäblakel Deutichlands. Im „Schwarzen Adler in Beilin Schöneber Ha ptstraße Nr. 144, werden, wie der dortige Magtftrat mitteilt, in Februar und März drei Vollgabende veranffaltet werden, um da Besuchern in allgemein verständlicker Weise und unter Vorführum von Lichtbildern über die Wirtschafts, und Finanzlage Deunischlann inen Ueberblick zu geben. Ein Eintrittsgeld wird nicht erhober Der Beginn ist auf 8 Uhr und der Schluß auf etwa 95 Uhr fes gesetzt. Der erste Abend. Mittwoch, ten 7. Februar, der im ganzen

auch für die welteren vorbildlich sein soll, wird durch Gesangtsvorträg Darauf wird der Oberbürgermetste

eines Schülerchors eingeleitet. Dominseus in großen Zügen ausführen, was diese neuen Volkgabend wollen. Sodann wind der Direktor der Com enzue schule, Profe ffor Stoewer in einem Lichtbildervortrag das Thema behandeln: Dh oe , gn. Deutschlands als volle Sicherheit für unsere Krien auleihen ?).

Bret lau, 3. Februar. (B. T. B.) Der Mag lit rat he sckleß. die goldenen Amtztetten des Oberbürgermelsters um des Stadtverordnetenvorsteheis der hiesigen Gol vandkaufstel le n Der An]

verkaulen und durch eiserne Amtstetten zu ersetzen. schaffungsprels der Ketten betrug im Jahre 1840 772 Raler.

Aachen, 3. Februar. (W. T. B.) Bei der Blocstelle Finkenrath an der Strecke Gladbach Aachen fuhr heute vormittag gegen 8 Uhr der aus do Richtung M. Gladbach kemmende Personenzug 402 auf den per

späteten, eben in der Anfabrt begriffenen Personenzug 398. Durch den hestigen Anprall wurden die drel letzten Wagen des Personen Acht Reisende wurden

zuges 398 telweise ineinandergeschoben. getötet, mehrere teils schwer, teils leicht verletzt. gleise waren etwa vier Stunden gesperit. bedeutend. Der Unfall ist auf das Neberfahren des Haltesignal zurückzuführen.

Beide Hauyl

. Graz, 3. Februar. (W. T. B.) Im Auftrage Karl besuchte der Erzherzog Max gestern die durch das Eid beben betroffene Stadt Rann sowie die Drtschafte Munklendorf und Gate. Der Erzberzog bekundete wärmftel Interssse und inulgste Teilnabme für die schwergeprüfte Bevölterum Er sagte den vom Erdbeben betroffenen Bewohnern ausgiebige Hiln seitens des Staagtes zu und überreichte eine Kalfertiche Spende va 15 009 Kronen zur Unterstützung der in Notlage geratenen Personen Der Erzbersog kebrte hierauf nach Wien zurück. Dle Teilnahme da Kaisers an dem Erdbebenunglück sowie die Entsendung des En berzogg Max wirkten ungemeln tröstend auf die Beröllerung um weckten bei ihr die innigsten Gefühle des Volkes fär den Monarchen

St. Petersburg, 3. Februar. (W. T. B.) Laut Meldurl St. Petersburger Telegraphenagentur, teilt der Admin alftab mil Am 26. Januar entstanden bei der Entladung des Eisbrecher „Tschelsus fin“ bei einem der Autladeplätze in Archangeltl

elne Explofton und eln Brand, der sich sorort in den Gebieten die seg Löschplatzes verbreitete. unter den Gebäuden beim Bahnbof, Schuppen und Baracken. Von den Schiffen wurde außer dem ‚Tichel⸗ justin! ein Schlepper zerstört. Beschädigungen, drei davon nur leichte. letzten sind drei Osftziere und 99 Soldaten. schwer verletzt. gestellt, sie beläuft sich anscheinend auf etwa 30. konnten die Dampfer schon wieder an der Ung ücksstelle anlegen. D gewöhnlichen Ladearbeiten werden ungehindert fortgesetzt.

Ter Brand verursachte Schaden unter einigen Lagem

Außerdem erlitten 5 Dampfer Unter den 344 Ver— ; 59 Personen wurden Die Zahl der Toten ist noch nicht endgültig ef Am 31. Janna

Philadelybia, 3. Februar. (W. T B.) Nach einer Reuter

mel dung blieb das Torpedoboot Jacob Jones“, das in a Bucht bon Boston angekommen war, um eine Maschlnenptüfung rm nehmen zu lassen, die Nacht über im Flusse. ier dag Torpedoboot nach den Docks zu schleppen, begann es ju sinken. Besatzung wurde unter Sabotageverdacht verhafteß.

Als man heute ver

Es gelang, das Schiff zu retten. Gin Mann ö.

Wiederholt hat deghalb den

fellblond, Augen:

Amtlich wird gemelde München

Der Sachschaden ist meh Mr. 22049 am 4. Juli 1916 veröffentlichte

des Kaisey

Sandel und Gewerbe.

. dlung der Gärungg⸗ in Ernährungzbetrtebe, nn, erfolgt, ift affenbar eine bon unserer Gegen- 26 Ewe von unscren Zukun figderhältnifsen in den Jahren

.. Kriege vorgejeichnete Gatwicklung, mindestens nsoweit fene

4 mit der Herstellung don relnen menschlichen Genuß und Nein.

tel! befassen. Sie ist auch in der Tat unter dem Druck der Zeit,

nstände schon pielsach angebahnt. Bereits ist elne nicht geringe Anzahl

i Hrauereien und Brennereten dem Zwang und den Bedürfnissen . eit folgend in mehr oder weniger großem Umfang zum

senst ber Polkzernährung lihergegangen; Trockung von Karioffeln, erreide, Obft und Gemuͤse, Futtermstteln und Abfällen vielfach

' Verbindung mit der im Mat 1916 errichteten Reichsstelle r das Trocknungs wesen. = * und Lagerung von Leben;

itteldauerwaren und Nährstoffen r Mensch und Vieh dies viel⸗

c für kommunale und andere öffentliche Berwaltungen Vieb⸗

Istung und Milcherzeugung, Schweinemästung, Geflügelzucht usm. kenso bat sich der Dbst.. Weim, und Beeren bau in vermehrtem

saße der Verwendung seiner Roherzeugnisse im Sinne der

„izernätrung; alg Frisch⸗ oder Dauerobst, ju Marmelade uff zu

baholfreten Säften, in denen die Nährwerte beffer erhalten find, geiandt. Beim Hopfenbau ist man da und dort unter dem Ein. uz tells der Preigverhäl nisse und der Porksernäbrungabedürfnisse,

iz von Mißeruten jum Anbau von Gꝛtreide, Kartoffeln, Bohnen

deral. überger angen. Produkttonzssteigerung ist jetzt die zegfosung bel allen Bemühungen um Lösung unserer Volkzernäͤhrunge⸗ ben, um Sicherung unseres äußeren Durchhaltens hier ift ein eg, defsen Ausbau wünschengwert erscheint.

Laut Meldung des W. T. B.“ betrugen die Bruttoeinnahmen r Canada Pacific Eifenbahn in der vierten JZanuarwoche Del O00 Dollar (338 000 Dollar mehr als im Vorjahr). Brüssel, 4 Februar. (B. T. B) Augweis des Noten- wpartements der Socists Gengsrale de Selgigue vom F bruar (1a Klammern vom 25 Januar) kt ida. Metall- siand und deutschegs Geld 12990 785 (17 371 og) Fr., Gut⸗ aben im Auslande 328 408 383 (224 ols sb2) r., Darlehen gegen juthaben im Auslande 84 647 233 (S1 036 954) Fr., Darlehen gen Schatzscheine der belgischen Provinzen (aemäß Artikel 6 fer 7 der Vorschriften) 130 oh 90 (iso 900 600 Fr. Wechsel po Schecks auf belaische Plätze 62 012 829 (59 288 574) Fr., Dar⸗ hen gegen nländische Wer tvaptere 36381 735 (3 682235) Fr., stige Ütttwen 15 018 642 (14 892 436) Fr., jusammen 985 859 607 hs 20 766) Fr. Passi va. Betrag der umlaufenden Noten 3 462 962 (852 0965 668) Fr, Gtroguthaben 108 221 679 (1097 0654 384) „sonstige Passigen 24 174 555 (24 129 724) Fr., zusammen ö 859 607 (9683 290 7668) Fr.

Ter heutige Wertpaplermarkt zeigte eine schwache Haltung. Tie erkaufsl ift iberwog, insbesondere waren Schiffahrtsaktien Gegen—⸗ and größeren Angebots. Die übrigen Gebiete waren weniger

* —— 1 1 . ——

.

berührt Lieitweillg flellte sich sogar eine Befferung ein, doch blieb die Grundtenden) schwach bet stillem Geschäft.

Börse in Berlin

(Notlerungen des Börsenvorslandeg)

vom 5. Fehruar dom 3.

Februar Geld Brief Geid Brief

für

1 Dollar 2. h * 7.38 . 100 Gulden 239 238 239 100 Kronen ö. 3 62 163 100 Kronen 17 100 Kronen 100 Franken

New Jork Holland Dänemark Schweden Norwegen Sch wen Wien⸗ Budapest 100 Kronen Bulgarlen 100 Lepa

165 118]

64,30 30

a 20 79

Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.

Wien, 3. Februar. (B T. B. Die Börse verkehrte bei fast durchweg belanglosem Geschäft in lustloser Stimmung, eg kam nirgends zu stärkerem Angebot oder emp sindlicheren Rückgängen. Neben der Mehrzahl der Industrtepapiere unterlagen auch die wenigen gehandelten Bankaktien und Transportwerte

Nursen.

London, (W. T.

3. Februar. B.

13889 —, 4 Japaner von 1889 48, 3 Oo 5 o Russen von 1806 —, 48 Ruffen von 1969 —, more ans Ohio —, Ganadian Paeifie 1698, Erie 2935, National Railwayg of Mexico —, Penn sylvania 57, Southern Paeifte 881, Unton Pacifie 1419, Untted States Steel Corporation 109, Ana-. conda Copper 185, Rio Tinto 614, Chartered 1159, De Beerg def. 134. Goldfielts 1, Randmines 3/6, 4 0ͤ0 Kriegganlelhe got,

Iz oñg KRrieggan leihe 8a. Dar is, 3. Februar. (B. W) 5 υ⏑0 Französische Anleihe S7. 50, 3 o /o Französische Rent, 62 25,ů 4 00 Span. äußere Anleth- 100, 89, 5 o /9 Rufsen 1806 83,85 3 oo Russen von 1888 —, 40 Türken unif. 67.50, Suezkanal 4385. Rio Tinto 1751.

Am sterdam, 3. Februar. [G. T. B.) KRechsel auf Berl. 10 75, Kechsel an, Wien 26 6, Wechsei auf Schweiß 4915, Wechsel auf Kopenbagen 2 auf Stockbolm 72. 123, Wechsel auf Nem Jork —— Sonden 11170, Wechsel auf Paris 42 974. ländische Staatganleihe 12, Dbl. 3 0, Niederl. KRönigl.

5 Oi

6 1022, Rock Island 3, Southern Pacifte ag, Southern Railway 27, Union Pacitsie 136, Angeonda 164, Uüniteb States Steel Corr. 101.4, Frannjöostsch⸗englische Anleihe 73. Amerika Linie

/ *

4069 Ver. Staat. Bonds 1925 119, ; ISsS 1023, Baltimore u. Dhio 753. Canadian Pactfe 16653, Ghesapernkt⸗ n. Ohio 58, Chicago, Milwaukee u. St. Paul 84, Denver u. Mio

einer Abschwãchung. London 12.

Der Anlagemarkt blieb ruhig bei nahezu unverändert behaupteten

24 0/9 Engl ische Konsols 51 J, 5 o / 9 Argentmier von 1888 g1, 4 0, Brasilianer von Portugiesen Salti ·

loo midbliag

Tendenz: Gedrückt.⸗

Wechsel echsel an Nieder · W. S. 743, Nlederländ. Peiroleum 510, Dosland- Amertka⸗Tinie 1029, Niederlandisch⸗Indische Han delbant —, Aichison, Toveka u. Sante

röäte im Innern 1167 000.

Damburg fuhrten: In Rio 6000 Sack, in Santos 18 000 Sack.

New Jork. 3. Februar. (Schluß) (B. T. Dag Ge schäft an Fondsbörse gestaltete beute ãußerst lebhaft, LDa0 000 Stück Aktten gingen von einer Dund in die andere. Nach unregelmäßlaer Eröffnung griff im Zäscnimenhang mit den N

richten aus Washington über die palltisch⸗ Lage eine allgemetne

schwächung Platz, die aber später einer entschlede nen Ref ng wich. alg sich auf dem ermäßigten Kursstande starkeg Deckungnbe dür fnig und lebhafte Kauftuft zeigte. Namentlich waren wieder Industrie aktien bevorzugt und zwar in ernter Linie Rüftungswerte. So stiegen Steels um zz Dollar. Bethlehem Steels um 35 Dollar. Von sonstigen Induste iepapieren waren Amertean Lokomo: iveg mebr als 4 Dollar böher, Central Leathers gewannen 39 Dollar. Am Bahnen marki hoben sich New Jork Centrals um über J Dollar. Die Börse schloß in strammer Haltung. Tendenz für Geld: Nominell. Seid au 24 Stunden Durchschnittgrate nom., Geld auf 21 Stunden letztes Darlehen nom. Wechsel auf London (60 Tage) 4.72.50, Gable Transferg 4,76, 45, Wechfel auf Parig auf Sicht 5, 84.5, Wechse!l auf Berlim auf Sicht 673, Silber Bulllon 763, 3os9 Northern Pacifie Bondg 67 t, Atchison, Toveka u. Sama

Grande 12163, Illinots Central 1090. Sousgpflle u. Nafbville 12513, New York Central 54, Norfolk u. Western 118, Penn solvania bat,

Reading 814, Southern Pacifie az, Unton Dactfie 1341, Anaconda

Gopper Mining 73, Uanlted States Steel Corporation 104, do.

pref 120 1 5 Rto de Janeiro, 1. Februar. (W. T.

B.) Wechsel auf

Kursberichte von auswärtigen Waren märkten.

London, 2. Februar. (W. T. B.) Ku ver prompt 134. London, 2. Februar. (W. T. B. Müllermarkt. Preise für Weizen und Matz waren am Müllermarkt nominell. Liverpool, 2. Februar. (W. T. B. Baum woll'e. Um satz 7000 Ballen, Einfuhr 6709 Ballen, davon 60) Ballen ameri- kanische Baumwolle. Für März April 8.65, für Mai Juni 960. Amwerikanische und Brasillanische 70 Punkte, Indische 65 Punkte niedriger. New HJort, 3. Februar. (WB. T. B.) (Schluß) Baumwolle 14 zo, do. für Februar 1487, do. für Mar) 15,02, do. für April 15,02, New Orlcanz do. lokg middling nom., troleum Refined fin Caseg] 1225, do. Stand. white hn New York 15, do. in Tanks 5, 0, do. Eredit Balances at Dil Gity JM, mal; vrim: Western 16 25, do. Rehe & Grotherg 17660, Jucker Zentrifugal 470 4,89, do. hard Winter Nr. 2 neuer 186, Mehl Sprtng Wheat elearg (nen) 750 7, IG, Getre whefracht nach Twervool nom.. Kaffee Rio Nr. 7 leko 16, do. für März 8, 32, do. für Moi 8.42, v0. für Jull 8.453 Zinn 5 62. New Hort, 2. Februar. (W. T B) Baumwoll- Wochen ericht. Einfuhren in allen Unione bhäßen 110 900, Ausfubr nach Großbritannien 40 000, Ausfuhr nach dem Kontinent 34 000, Bor-

(B. T. B.) Kaßf fer. Zu

Die

Rio de FJanetro, 1. Februar.

.

.

1. Antersuchungssachen. . ; 2. Aufgebote, err, und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. . Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

. Verlofung ꝛc. von Wertpayieren.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien n. Aktiengesellschaften.

——— j—

) Untersuchungssachen. Gegen den unten beschriebenen Arm. gold. Abolf Gezteben eines Armierung. Ale, welcher flüchtig ist und sich ver. vrgen bält, ist die Untersuchun as haft wegen nerlaubter Entfernung verhängt. Ez wird sucht, ibn zu verhaften und an die ächste Miltiärbebörde abjusiefern. Divisi aus Ttabe quartier, den 26. Ja⸗ uar 1917. . Gericht der 81. Reservedivision. 2. 10 Beschreibung: Alter: 27 Jahre, Größe:

1897 in St. Ludwig i.

Elsãsserstraße 137. 9) Legutke. Albert, 1396 in Mülhausen Basel, Elsässerftraße 5 10) Reintzarit, 1896 in

blau, unstãter Blick, Mund: aufgeworfene Lippen, Bart: Schnurrbart, hellblond, kutz genutzt. Be- Iondere Kennzeichen: inehrere Narhen im Hesicht sowie eine Narbe am rechten Handgelenk, die Finger der rechten Hand ind eimasg ge krümmt.

62460] Bezanntmachung. Der im öffentlichen Anzeiger‘ un ter

teckbrtef gegen den Luftschiffer Johann Schneider wird hiermit zurückgenommen. IIIa 2717. Saarbrũcken. den 31. Jannar 1917. Gericht der stellv. 32. Infanteriebrigade.

Beschlag belegt worden.

e245]

hast g Fatzuenfluchtserklürung.

6) Schieb, Franz, geboren 16. 6. 1899 in Neudorf, Ob. Gls., Landwirt, zuletzt

D) Schneider, Karl, gehoren 19. 12. ., Fabrlkarbelter in Basel, Elsässer straße 138,

8 Jordann Nestor, geboren J2. 23. Frhr. von Röder, 183539 in Burgfelden, Appreteur in Basel,

geboren 10. 3. t. Els,

Theodor Neuweller, e, . in Allschwil, Schönen 961 S kräftig, Saare: buchstraße 447, 2 1m 70 em, Statur: kräftig, Haare Wh ee, mifret Fenn Josef borrn 28. 10. 1893 in Mülhausen 1. El., 12) Lehmann, Emil, geboren 26. 9. 18696 in Basel, Kaufmann in Basel, hei matsberechtigt in Hegenhesm, 1916 deuts er Reichgangebörtger, wegen Verletzung der Wehrpflicht durch Beschluß der Strafkammer des Land- gerichts Mäͤlhausen vom 214. Januar 1917 jur Deckung der die Genannten möglicher⸗ 2 . böchsten nr , . 1 der Kosten des Verfahrens das im Deutschen ; . Reich befindliche Vermögen derselben mit 2 . Morltz, ge⸗

Mültgausen, den 25. Januar 1917. Der K. Erste Staatganwalt.

In der Strafsache gegen . 1) Scheidler, Ludwig, geb. 10. Junt

Sffentlicher Anzeiger

Anzeigenpreis für den Ranm einer 5 gespaltenen Einheitszeile 36 3.

Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklãrt.

Nastatt, 31. JImugr 1917.

der stellvertr. 6. Infan terie⸗ Brigade.

Der Gerichtsherr Ve F rked nenn, st. Kriegsgerichtgrat.

mann

furt a. M

Generalleutnant D.

62459 . Dee wider den Husar Gustav Rehnke zuleß in der J. Getdr. Huf. Regtg. Ne. 15 am 8.2 1916 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird aufgehoben. D. St Gu, den 27. 1. 1917. Ger. JI. Kap. Div.

62495) Bekanntmachung.

Die am 20. 12 19165 gigen den Ma— trosen Hesnrich Friedrich Christoph Wil⸗ helmz vom Kommandanturgericht, geh. am 14 12. 1895 zu Hannover, erlassene Fahnenfluchtser klärung wird hiermit auf⸗— tst gehoben.

Friedrichs ort, den 2. Februar 1917. Kommandanturgericht.

gekoren am Dherelsaß,

wird. (18

ge⸗

162192

Die

hig 14. 6

Saale),

.

hat das 621462 60 / ) igen In der Untersuchungtsache gegen den 11. Inf. Rgts., boren 14. 8. 97 in Ingolstadt, siche Serke atz Fahnenfluchtserklärung vom 1. 12. 16z Nr. 50449, hat der Zustand der Fahnen flucht infolge zwangsweßsser Gestellung des Beschuldigten aufgehört. Regensburg. 23. 1.

Gerlcht der st. 12. Inf.⸗Brig.

Serle beantragt.

straße 2, 2) deren Tochter Maria Münfter.˖ darelbst, Rechte anwälte Dr. Alex Berg, Dr. D. sFester und Frhr. v. Hodenbera in Frank.

Mantels zum Pfandbrtefe des Frankfurter Sypoꝛn he kenkredin verrins Serle 21, vtt. M Nr. 2721 Iber 109 A beantragt. Inhaber der Urkunde wird aufgetordert, spätesteng in EPpI7, Bormittags HEI Uhr, vor dem unterzelchneten Gerscht anberaumten Auf⸗ gehotsfermine setne Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrlgenfalls die Frafilonerklirung 6—17)

Frankfurt a. M., den 22. Januar 1917.

Königliches Amtsgerlcht. Abt. 18

Bauer witwe in Hollflant (Amtegericht Neustadt a. d. Prozeßhepollmächtigter anwalt Ludwig Schmitt in Reustadt a. S. Aufgebot der Pfandß iefen Hypotheken ⸗Creditpereing in M. Serle 42 Lit. Nr. 3725 zu 200 M, .

3 6 uit D d, gu, w, behörde macht kit. Serie 4sñf Lit. N 50 Ln. Der Inhaber wird aufgefordert, spätestenn in dem auf 17. den 80. August 1E 7, Vormittage 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerlcht anberaumten Aufgebots termine seine Rechte

6. Erwerbs · und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Unfall⸗ und Invaliditäts. ꝛc. Versicherung. BBankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

—— 2

bewirken, insbesondere neue Jin sscheme oder einen Grneuerungsschein auszugehen. Berlin. den 1 Iman 1817 Rbnigliches mts ect Berlin- Mute. Abterlung 16a.

62536 BHerfanntmachnun g. Abhanden gekommen: 37 o/o Preuß Dyhpoth. Aktienbank Pfand briefe, Gm. XXVI, Lit, G N.. 4175 bis 80 3 Stück zu je 1000 Æ ohne Iingscheine. Berlin, den 3 Fehrugr 1917. Ver PVolszelpräsibent. G rk Pienst. 2832. 1V. 44. 17. 62535 Vie in Stück Nr 161917 zu 5974 veröffentlichte Bekanntmachung wird dahin 9 geändert, daß die Wertpapiere (Schu! d⸗ Aufg eb at. verschrelbungen der 5j Rejchsanleihe Mathilde von 1915) folgende Nummern tragen: vit, 3 Nr. 1162 169 siber 2000 MS und Lif. C Nr 5 h2zß pos über 1000 . Giagan, den 30 Janngr 1917. Der Erfte Staatg anwalt. 62537) Das unterzeichnet? Amt I. , . 35 hiermit auf Antrag der 1 ae. Trau Pithatten Kretschmann in Mirow, 199 . Töpferstr ße Ne. 70, bekannt, daß der⸗ 00 . selben in ihrer Wohnung 00 Friegè⸗ . aaleihe 2. Serle Lit. ) Nr. 1 465 44! lirlunden nebst Zintz und Erneuerunggscheinen sert Januar d. Is. abhanden gefommen sind. Diese Bekanntmachung ergebt auf Grund deg S 8 der Mecklenburgtschen Aug⸗

Prozeßᷣbevoll mãchtigte:

bahen dag Aufaebet des

Der

dem auf den 380. August

der Ürkunde erfolgen Abt. IV.

Relnhart Recht a⸗ Mäntel zu den

de Frankfurter * * Frank fart

Nr. 35836 zu M Nr. 03550 zu Nr. O41 Ih zu L, Nr. 13391 zu der

lad in Deger heim, St iden srber, juletz

In der Nntersuchunggsache gegen den Euftschiffer Karl Eduard Eickhoff von der Militärgasanstalt in Brüffel Etter⸗ hee, Klempner in Bielefeld, evanagelisch, deboren am 18. Dejember 1895 in damm J. W., un verheiratet, wegen Fahnen. flucht, wird auf Grund der S5 695 ff. des Milltärstrafgesetzbuchs sowle der z 356,

der Milltärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte bier durch für fahnenflüchttg trklärt und sein im Deutschen Reiche be— ndeiches Vermögen mit Beschlag belegt.

„Brüfsel. den 31. Januar 1917.

aiserl, Deutscheg Goupernementsgericht von Brüssel und Brabant.

bra 66]

In der Strafsache gegen 1 Gottenktenhz, Josef, geboren 11. 10. ö Hegenheim, Seidenfärber, zuletzt

q aottenti enz, Johann, geboren 19. 5.

dasenbst, ce en, when geboren 5. 7. 1883 e gn, * zuletzt in Beunstatt,

4 Münch, Gugen, geboren 12.5. 1896 M TEnöringen, Fot, zusetßt in Rontteirz, Schwei, Hotel Mönney,

) Doulan. Aribur, geboren 10 3. si

1899 in Neudorf, Oberessaß, Landwirt,

daselbst, 1394 in Mülhausen, Sattler,

in Moosch, Kreig Thann, Tagner, zuletzt ss2458 in Mülhausen i. Els,

31. März 1894 in Tagolsheim, Fabrtk. mann Jung, Jakob, geh. am 10. 98. 71 arbeiter.

in Sausheim,

in Attenschweiler, Fabrtkarbeiter, zuletzt daselbst,

zuletzt baselbft

1

1393 in Steinbach, Fahrtkarbeiter, zuletzt . e Ehemnbech 8 ,, Der Gerichts herr:

en,

SGeneralma or und

Brig Kor. ,,

ĩ ; Die Fahnen fluchtser klätung und Beschlag⸗ 4) Wilbrett, Fran Auguft, geboren nahmepe fügung gegen den Landfturm.

Unterschrift),

9 9 . 2 x 2) Ochsner, Albert, geb 4. November st. Rriegsgerichtagrat.

3) Binder, Karl, geb 16. März 1893

ö ju Folpergweller, vom 29. 3. 16 und 4. 9. 16

5) Thuet, Gugen, geb. J. Mai 13941 be en hiermit zurück enommen.

. Saarbrücken, den 1 Februar 1917. Gericht der Landwehrinspektlion.

62494

Zurückgenommen wird die unterm 28. 10. 1968 gegen den fr. Reserptsten deg Inf. Rgis. Nr. 124 Anton Wachter, geb. 14 4. 18851 zu Davos, wegen Fahnen flucht erlaffene Fahnenflächtgerkläarung und Be- schlagnahmeye r fügung.

lim, den 30. Januar 1917.

Gericht der stelv. 53. Inf.⸗Brigade.

Y) Aufgebote, Verlust⸗ n. Fundsachen, Zustellungen . dergl.

bein) Aufgevot 1 Die Witwe des Mäckermelsters EGinst

8) Sutter, Anton, geb. 17. März 1898

wegen ö der Wehrpflicht, ist durch Beschluß der Strafkammer des Land. gerichts Mülhausen vom 19. Januar 1917 zur Deckung der die Genannten möglicher⸗ weise treffenden höchsten Geldstrafen und der Kosten des Verfabrens das im Deut⸗ schen Reiche befindliche Vermögen mit Beschlag belegt worden. Müͤihansen. den 31. Januar 1917. Der R. Erfte Staatganwalt.

62461] Jahnensfluchtsertlürumg.

In der Untersuchunggsache gegen den Landstm Theodor Weller. 2. Gen. Komp. J. G. 40 Rastatt, geb. am 16. II. 77 zu Gie gen, Gärtner in Gassel, en Fahnen⸗ ucht, wird auf Grund ber 83 69 ff. des Misttarstrafgesetzbuchs sowle der S8 366.

anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung Urkunden ersolgen wird.

Frankfurt a. M. den 23. Januar 1917. Königliches Amtsgerlcht. Abt. 18. 1865117. 624131 Beschluß.

Die unter dem 3. September 1910 an⸗ geordnete Ziblungssperre Uher 500 40/9 Allg. Electr. Ges. Oblig. von 96 B. I Nr. 6912 Coups. big 1.10. 1915 wird auf Antrag der Ftrma F. u. M. Camphausen in Berlin, Möckernstraße 118, vertreten durch die Rechtganwälte Justijrat Dr. Dienstag und Dr. Paul Dienstag in Berlin, Mohrenstraße 13 14, aufgehoben.

Werlin, den 29. Januar 1917.

Königlichts Amtsgericht Berlin ⸗Mitte.

Abteilung 384.

62412 Zahlungs verre. Auf Antrag der Frau verehelichten Rehbock, Berka grb. Maag, in Bersin, arten sr. 35, wird der Reichsschulden⸗ verwaltung in Berlin betreffs der angey⸗ Iich abhanden gekommenen Schuldver⸗ schreibungen der 3prozentigen Anleihe des Deutschen Reichs von 1915 Lit. G Nr. 2 662 863 über 10090 A und Lit. D Nr. 3676 359 ürer o A verboten, an einen anteren Inhaber als die oben

360 der litärstrafgerichtgordnung der Münssermann in VYannover, Andreag⸗

genannte Antragstellerin elne Leistung zu

der

Die Virektion. Dackelzer⸗Köbbinghoff.

sührun gg verordnung zum Handelggesetzbuch. Mirow, den 27. Januar 1917. Großher . Mecklenb. Amt. (Unterschrift)]

b2 242] Anufg ehnyt ;

Vie von ung dem Gastwirt Heinrich Jesufsek in Ratibor, zurzeit Lanhsturm mann im Landsturm⸗Inf⸗Regt. Nr. 8, am 3. Jult 1906 und 16. Febryar 1911 ausgestellten Versichrrungeschetne (Policen) Nr. 144431 und 172563 über 1 20M, und M 1000, sind verloren gegangen. Wir werden die Bei sicherungt schesne für kraftlos erklären und neue ausneslen, wenn sich nicht tunerhalh breier Mongte ein , . der Versicherungsscheine bel ung meldet.

Ker lin Schöneberg, den 2. Februar

1917.

Nordstern Lebeng. Versicherun ctien · Gesellschaft. Gere cke.

624115 Oeffentiiches Mufgehnt. Der von der Yeutschen Mllitärdienst⸗ und Lebeng. Versicherungg. Anstalt a. G. in

2 dle * Ventsche Militärdlenft⸗

ersicheru ng, Zweig niederlassung Hannoher

der Perliniscken Lebeng. Nersicher ung (He⸗

sellschaft fiüntert, am 11. Augnst 1913 ang gefertigte Versicherungsschein 3. M* 155,