ö
Steffen nötlgenfalls unter Verwendung . Gasdrucket. Um den rozeß elnzuleiten, wird zunächst etwag ka mbid= baltiger Schmeljfluß erzeugt, und zwar unter Auwendung bon in die gekförnse Masse eiagebetteten Hilfaelektroden aus Kohle, zwischen denen ein gewöhnlicher Kohlebogen entzündet wird; es schmilzt dann bald etwag Zu kondioryd, dag unter Karbiebildung die untere Glektrobe überdeckt, und das eriengte Karbid bildet dann den jtromleltenden Ueber zur flüssigen Schmelje, die die Funktion der Elektrode übernimmt. Es setz: nun der eigentliche Sg neee ein, wenn die obere Gleltrode allmählich entfernt wird. In dem ge= hildeten Hohlraum schmilzt an den Wänden und der Giektrode dag Oryd, dlese vergrößernd; auf der unteren Gleftrode sammelt sich die Schmelze an, der Lichibogen stebt dann ruhig darauf, den Prozeß fortsetzend. Man kann in dem Hohlraum, der eine längliche Form auntimmt, den Bogen auf eine beträchtliche Länge bringen. So wurde wiederholt mit Bogen von 30 em Länge bel 226 Volt gearbeitet. Der Bogen selbst besitzt dann eine außerordentlich hohe Teemperafur, da die Wände des Hohlraumes, der oft I5 em im Durchmesser besitzt, die Temperatur des schmelsenden Jirkondiorvdeg haben und die ele trische Strömung nur n einer schmalen Babn im Innern läuft. Es gelang auf diese Wesse in kurjer eit bei verbältnigmä ig geringen Strommengen (60-1090 Ampere bei 220 Volt) viele Kils 'schwere Blöcke aus geschmolsenem Zirkondioryd ju gewinnen, die vollkommen rein waren. Dis geschmolßene Orpd ist, wenn es völlsg rein ift, fast vollkemmen weiß, da es aber leicht Spuren von Eisen aufnimmt, zeigt es häufig gelbliche n, Die Härte liegt zwischen Quorz und Korund, die Fesigkeit ist sehr groß und Rbertrifft um das. Vifliacht die des. geschmolsenen Quarjes. Glühen und Abküblen eineg solchen größeren Blockeßg im kalten Wasser enmöglichte keine Zerkleinerung wegen der außerorhentlich hohen Widerstaubasãhigleit gegen Temperaturschwankungen. Um auß den gewonnenen Materig! Gebrauchsgegenstände ju erhalten, wurden verschledene Wege eingeschlagen. So wunden durch Schleifen Platten von großer Wlderstandzfähletelt gewonnen. In bequemerer Wesse wurde dag Ziel durch Zerkleinern und Vermahlen erreicht. Mit Hilfe von Bindemstteln kann man dann durch Preffen und Formen die Masse wester verarbeiten. Die durch Formen gewonnenen Stücke wurden nach vorsichtigem Trocknen in einem besonderen Ofen bei Temperaturen von 2400 Grad gebrannt, wodurch sie obne Rifse bildung fest und klingend hart wurden. Vie so gewonnenen Körper sind um so widerflands— fähiger geg⸗n chemische Einflüsss und Temvberaturschwankungen, je reiner daz Matertal ist und bes je böherer Temperatur sie gebrannt wurden, Aus geschmolienem Zirkondioryd hergestellte Tiegel wider⸗ siehen sogar längere Zelt schmelsenden Alkalsen. Es sst also anzu⸗ nehmen, daß wir auf diese Weise für die chemischen Prozesse, die bel hohen Temperaturen vor sich gehen, einen neuen, sehr wertvollen Stoff gewonnen haben. Bauwesen.
Der Zentral- Doembauverein in Cöln, einer der ältesten der um die vaterländisch. Menkmalpflege verdienten Vereine, blickt
am 14. d. M. auf sein 75 jähriges Bestehen zurück. Er hat den vom
König Friedrich Wilhelm JV. ar gereglen und geförderten Plan einez Fortbaueg des Cölner Domes mit Ausdauer und gutem Gelingen duichgefübrt, sodaß das Kirchengebäude irn Jabre 1863, die Türme im Jahre 1880 vollendet werden konnten. 5 den beträchtlichen Staatgbeihtlfen brachte der Verein in reger, üßer ganz Deutschland sich erstreckender Werbetätiakelt und in 17 staattich genehmigten ombauprämienkollekten 13 167 680 4 zusammen, bon denen 13 109 966 6 für den Fortbau der Domkirche, 29 700 4 für die Ausschmückung des Chores mit Steinles Freskobildern und 37014 ½ für die Ktalserglocke gespendet wurden. Ueber den Dom bau in Cöln hinaus hat der Verein sich durch die Herausgabe des bon ihm begründeten Cölner Domblattz: um die Wiederbelebung der mittelalterlichen Kunst im vorigen Jahrhundert Verdienste
eiworben. Land⸗ und Forstwirtschaft. Anbau von Tannen en n, n, in schlechten Welnberg—
agen empfiehlt drlugend der Kreigdtrektor von Rappoltewetler 1. Elf. Er richtete einen 2. an die Bürgermetster, in dem es heißt: Mit Be ug auf die große wirtschaftliche Bedeutung des Anbaug? von Sel- früchsen ersuche ich die Herren
. Bürgermelster, den Anbau in jeder möglichen Welse zu fördern,
e beson ders in den Rebgemeinden, wo fo viele ertragsunfähige Rebparzellen sich vorfinden. Den Winzern ist durch Anbau von Delfrüchten ein sehr ertraggrescher Ersatzanbau gegeben. Es ist mit allem möglichen Nachdruck darauf hinzuwirken, daß diese Parjehen im Intezeffe sowohl der allgemeinen Volk. ernährung ols auch der Winzer mit ertragreicherem Anbau bewirtschaftet werden. Ich ersuche, dies öffentlich bekanntzumachen.“
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrung⸗ maßzregeln.
Aus Rostow am Don wird dem Mogkauer Blatte Rus kija Wiledomosti? gemeldet, daß in ener Gegend eine rätselhafte Krankheit aufgetreten sei, die sich rasch verbreste. Bei den Er⸗ krankten zeigten sich Geschwülste am Halse und unter dem Arm. Die reichen wurben schwarz. Wegen Aerjtemangels sei es schwierig, die Krankheit zu bekämpfen. Bisher seien 40 Sterbefälle zu verzeichnen.
Dem Kalserlichen Gesundbeitgsamt ist das Erlöschen der Maul und Klauen seu ce vom Zentralviehmarkt iu Hamburg am J. Februar 1917 gemeldet worden
Nr. 6 der Veröffentlichungen det Kaiserlichen Ge— und heitzam ts! hom . Februar 1917 hat folgenden Inhalt: Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. — Gesetzgebung usw. (Veutsches Reich) Weintrester c. (Preußen.) Kanalifationg. vrosekte, — Feucrbestaitung. — Diakonissen. — Schutz mpfung gegen Pocken, Cholera, Typhug. — Auswurf Schwindsüchtiger. — Stu dierende der Zahnheilkunde. — Medtzinalbeamte. * Tier seuchen im Deu tschen Reiche, 31. Januar. — Geschenkliste. — Wochentabelle über die Sterbefälle in deutschen Orten mit 10 000 und mehr Ein⸗ wohnern. — Desgleichen in größeren Städten deg Auslandes. — Gr= krankungen in Kranken häusern beutscher Großsfädte. — Desgleichen in deutschen Stadt. und Landbenirken. — Wilferund. — Grund wasser· stond in Berlin und München, Bodenwärme in Berlin, Dezember 1916.
Theater und Musik.
Im Königlichen Oyernhause wird morgen Verdis Violetta. aufgeslhrt. Den Alfled firgt, der Königlich bulgartsche Dofopennsänger Derr Stefan Makedonski alg Gafft, die Violenfa Fräulein Artot de Padilla, den Germont Herr Schwarz. Dirigent ist det Kapellmeister von Strauß.
In, Köntglichen Schauspielhause wird morgen Hebbels
Irdith geaeben. Beichästigt sind darin die Damen urteux, Sassin, Schlüter, die Herren Kraußneck, won Ledckur, Mühl bofer, ÄUngelg, Beettcher, Eggeling, Leffler, Betpermann und re Vogt. Spielleiter ist Dr. Bruck. Im Königlichen Schauspielbause, das von der General— intendantur der Königlichen Schauspiele für diesen Zweck zur Ver—= fügung gestellt wurde, veranssaltet der Krieg Hilfs verein für än Kreis Ortelsburg“ am 25 Februar, Müirags 12 Uhr, eine Mit tagsvor stellun 66 Minh kung eister Künstler.
In der morgen, Sonnabend, in der Bor köbsßne (Theater
Lästspiel Weh' dem, der lügt!“ sind die Hauptrollea folgendermnc ßen besetzt Eren Bischof ven Chalonz: Ferdinand Gregori; Atalus, Kin Neffe: Arthur Hergen; Leyn, Kücken junge: Hermann Thimsg; KTaltwaldt, . im Rheingau: Wlhelm Biegelmann; Edita, feine Tochter: Auguste Pängkösdy; FGalomir, ihr Bräutigam: Emil Jannings; Gregors Hauthverwalfer; Emil Ramcau. Bühnenblider und GOerpänder ö. nach Entwürfen von 96 Stern angefertigt. i ist Ferdinand Gregorl. Die Vorstellung beginnt um 1 T.
n der kommenden Woche geht „Der sellge Balduin“ nur noch ble 2 Mittwoch im Lust spielhaus in Szene. Am Donnenstag wird in neuer Ausstattung , Bie schöne Kubnerin' zum 1. Malt gegeben und von dann ab aliak endlich wiederholt werden. K beginnt um 7 Uhr, die späteren Vorstellungen um 5
Konzerte.
Robert Schumanngz „Paradies und Pert“ und ein nach— gelassenes Werk von Wishekm Berger? „ Sonnenhymnus“, bildeten die Vortraggfolge des jetzten Konjerti des Phith arm ont“ schen Chores, des in voriger Woche in der phisharmonie stattfand. Die Aufführung beider Kompositlonen, von Profefsor Siegfrted Ochs mit der ihm eigenen planvollen Energle vor— kerellet, war wie immer höchsten Lobes wert. Der Chor zeigte von neuem seine unvergleichliche flangliche und 1hythmtsche Schulung und seine fast unerschöpflich erscheinende Fähigkest, dyvnam sch abzjustufen. Professor Schs hatte mit sicht⸗· licher Hingabe des an lyrsschen Schönheiten reichen Schumannschen Werkes angenommen und alleg, waß in ihr an' Konfraftwirkungen verborgen if, in ein hellez Licht gerückt. Trotzdem konnte es dem Hörer, sofern er mit Robert Schumanns Gesamischaffen bertraut war, nicht entgehen, daß die hier gewählte umfangreiche . nlcht so intensiy von der Eigenart des Komponssten erfüllt ist, wie die kleineren Gestaltungen der Lied, und Klavterkomposi⸗ tionen, in denen unser großer Tonromantiker feine ein- druckspollsten Melodien, selne charaktervellften Rhyihmen geprägt hat. Eine Reihe namhafter Sollsten unterstützte die Gesamtwikung der Auffüßrung. Frau Iracema. Brügelmann kot als Per eine musikalisch sehr wirkung volle Teissung. Klanglich paßte ihr großer, warm gefärbter Bühnensovran wohl nicht ganz zu ihrer Aufgabe, für die ein durchsichlig-hellerer Stinmklang erwünschter ge⸗ wesen wäre. Frau Metzger ⸗Latterm ann (Alt), Frau Bella Alten (Sopran) und Herr Adolf Luß mann (Tenor) sind mst bt son derer Auszeichnung za nen nen. Dag Interesse für die vornehme Kunst Wilhelm Hergers hat Prosessor Ochs zu dem dankenzwerten Entschlusse geührt, den Sonnenh mn üs, ein für Berlin noch unbekanntes Weik des allzu früh verschiedenen Tondichterg, auf sein Programm zu setzen. Es ist eine in großen Linien entworfene, klanglich besonders schöne Mustk, die Berger in diesem mit allen modernen. Ausdruckemttteln auggestalteten Chorstück bietet. Sein reiches Können zeigt sich in der belebten Polyphonie des Satzes und in der abwechselungsreschen Behandlung der Harmonik. Die Schwierig. leit, den dithyrambischen Text von Zoojmann, der dem Sonnen—= hymnus zugrunde liegt, zu sleigern, hat der Komponist durch ein klug angewendeteg Kunstmittel bestegt: E- läßt die Stimmung vor dem wirkunzs vollen Schluß beruhlgt ausklingen, um so noch einer Steigerung fähig zu werden, die das Ganze Fraftvoll abschließt. Die jahlresche Zuhörerschaft folgte der Aufführung, der auch Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit“ die Frau Kronprinjesstn beiwohnte, mit 'regster Teilnahme.“ — Der VI. Symphonieabend der Königiichen Kapelle wurde in Abwesenheit des Generalmufikdirestors Dr. Strauß von dem Generalmusildirektor Leo Blech geleitet. Der bewährte Opern. dirlgent erwies sich dabei von neuem auch als feinsinniger Ausdeuter der absoluten Masit; er verstand es, die aufgeführten Tondichtungen dem Hörer nachschaffend zu erschließen, ohne dabei auffällige Neu⸗ deutungen zu versuchen. Der reiche Inhalt des Programmnis war ge= schickt zusammengestellt. Gine messterhafte Wiedergabe der un- vollendeten Symphonie von Schubert leitete das Konzert ein, eine eben falls auch die böchsten Erwartungen erfüllende Aufführung der fünften Symphonie Beethovens schloß es ab. Dasmischen würde leichterꝛ Piusit geboten: Die Suvertüte zu ven Renmniceks Oper Donna Diana“, ene an dieser Stelle zum etsten Male gespielse Serenade für Streichorchester von Robert Fuchs und Smetanas prächtige symphontsche Dichtung „Die Meldau “. Rennieeks Duwvertüre zeigt Geschick und Temperament zich da,. wo sie billigere musilallsche Wirkungen fucht. Robert Fuchs Serenade sfucht mit felneren Mitteln zu wirken. Die Durchsichtio keit detäz Aufbaues wird durch eine seichtversändllche, aber nicht gerade eigenartige Melodik erböht. — Ehn mit einiger Spannung erwartetes Greignls war daz erste Auf⸗ tieten in Berlin deg Tenoristen der Wiener Hofoper Alfred Pte aver; es erfolgte in einem Konzert für den Verein Berliner Presse“ in der Philharmonie, bei dem das Philharmonische Orchester unter selnem auzgeieichneten Lelter Camillo Hilde brand und die Vtolinistin Eda Bern fte in mitwirften. Piccader wis sich, seinem Rufe entsprechend, als ein init glänzenden Mitteln auLgeftgtteter Sänger, dessen Stimme auch trefflich geschlt ist. Man vernahm Töne, die in ihrer Mühe— losigkeit und ihrem Glanz an Caruso gemahnten, und in einigen flassischen Arien konnfe man sich der Beweglichkeit der Stimme er⸗ freuen. Bei Verdi un einer Reihe von Liedern zeigte es sich aber, daß bel dem Gesange Piecavers das Stellsche zu karz kam, die rechte Fählung mit den Zahßrern wollte sich daher nicht immer einstellen. Den stärksten Eindruck machten noch „L2 donna 8 mobiles aus „Rigoletto‘ und unter den vorgetragenen Liedern Griegs Schwan, in dem das schöne Plano des Sängers besonders gut zur Geltung lam. S8 fteigerte sich denn zulstzt der Befall doch noch zu beträcht⸗ licher Höhe und, zeittgte eine Reihe wirkungsvoller Zugaben. Ein abschließendeg Urtell über die Fähigkeiten des zweifellos sehr beachten werten Künstlers wird sich erst gewinnen lassen, wenn man Ge= legen helt haben wird, ihn im Theater zu hören. Ueber Cha Bern, steins Geigen kunst ist erst färzüch an die ser Stelle bn ichtet worden. Sie spielte mit schönem Ton und mustkalischem Temperament, von dem Orchester unter Dildebrand feinfühlig begleitet, Bruchz G-⸗Moll⸗ VWrient. Ein von Therese und Artur Schnahel im Beethoven saal veranstalteter Schumann ⸗Abend ' hereitete den Jörenn wleder einen mustkallschen Genuß von nicht alltäglicher Art. Vie liebe valle Ein sühlung der beiden Künstler in die kleinsten Einzel- betten der, Tonschäöpfungen und daz in ihren Vorträgen fich äußernde tiefe Verstndn s ür den romantischen Tondichter waren bewunderungl⸗ würdig. Vag Publikum gab selnem Bank lebhaftesten Ausdruck. — Munter den ablieichen anderen Gesangeabenden der Woche ist an eister Ftelle der Liederahend der Königlichen Sängerin Birgit Engell im Beethovenfaal lu nennen, die mit ihrer zierlichen Gesangtzkunst, lbrer teüvollen Stimme und ihrem ausdruckevollen Vortrag — ob⸗ gleich dießzmal das Organ etwag angestrengt klang — wle immer ark Wntungen erzielte, Schr warm wurden einige neue Licher von Paul Scheinpflug und Arttzur Rother aufgenommen. — Ucber Jicht eben bedeutende Stim mittel verfügt Rofe Walter, die kn Bechste in s aal sang. Sle versteht sie aber geschickt zu gebrauchen, und da sie sehr mustkalisch it und den Text sorgfältig behandelt, auch ihren Wortigg eindruckivoll zu gesiasten Prefessor gJtobert Käbn*um, stützte sie guss beste am Klavier. Die Künstlerin trug auch eine Reihe Nahnscher Lieder nach Texten von Goethe vor, die viel Beifal fanden. — Gern erneuern te man in der Singakade mie die Bekanntschaft mit Ilona K. Darigo, die, ebhenialls von Professor Kahn begleltet, wi der alle Vorräge shrer schönen Mzrosopranftimme und shyer indiptbuell gestaltenzen Vortrage kanst, auf! die schon fr zer en di ser Stelle wiederholt hingewiefen worden ist, entfaltete. — Eine neue Er⸗ sckeinung war dagegen Kara Musil aus Wien, die sich in einem Konzert mit dem Pbilrharm an ischen Srchester unter ber deitung ben Karl Marta Artz im Beethevensaal hören lleß. Sie ist
am Bülowplatz) siattfindenden Erstaufführung von Franz Grlllparzers
eine Koloratursängerin mit gläujenden Anlagen, hat aber noch nicht jene
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vereinigten sich mit dem feingeistigen Spiel ihres Beglelterg am
Flügel zu schönster Harmonie.
Mannigfaltiges.
Ibre Majestät die Kaiserin und Königin besucht W. T. B.“ zufolge gestern vormittag die Volkgküche in Pottzdan
Ueber ihre Erlebnisse während des ersten Kriege, jahres in Japan spricht (mit Lichtbildern) Sophie Büttnen frühere Lehrerin an der Hochschule in Kumamoto (FJapam, am nächsten Vartrag gzabend der Gesallschaft für Volke, bildung, Sonntag, den 11. Februar, Atends 7 Uhr, im Theaten, saal der alten „Urania“, Invalidenstraße h / 2. Der Gintuh
kostet 35 8. .
Verwertung des Lichtbildes für Unterricht und Volkseriiehung.. Der Krieg hat deutlich in die Eischeinung tien lafsen, wie tiefe Wirkungen das bewegte, die Gefühlswelt in den Zu schauern stark beeinflussende Reibenbild auszuüben vermag und wh schädlich unter Umständen der Einfluß der falsch oder auch nur nach geschäftlichen Grundsätzen geleiteten Lichtspielbühne sein kann Private Unternehmungen werden nicht die Aufgabe zu löfen ver, mögen, das Lichtspiel ganz in den Dienst kultureller Bestrebungen zu stellen. Einflußteichere Krätte müssen sich seine Pflege angelegen sein lassen. Das Vorbild von Stettin, wo die Stadtverwaltung di Gründung einer Musterlichtspielbühne ermöglicht hat, zeigt, wie man der Aufgabe, durch Reihenbildvorführungen volkserziehlich zu wirken, nähertreien kann, und die dort gewonnenen Erfahrungen ermutigen dazu, energischer als bisher den Gedanken der Verwertung des Reihenbilretz si Unterricht und Volkserzi⸗hung zu duichdenken und zu verbreiten. Um ö zeigen, welche Einrichtungen geiroffen und wie sie ausgenutzt werden lönnen, veranstaltet das Zentralinstitut für Erztehung und Unter— richt in Berlin vom 3. bis 5. April d. J. in Stettin unser dem Vorsitze des Oberbürgermeisters Ackermann einen Lehrgang, zu dem Vertreter der Gemeindeverwaltungen, Fachleute und Lehunr sich bis zum 15. März hei der Geschäftestelle des Zentralinfsitut, Berlin W. 35, Potsdamerstraße 120, als Teilnehmer anmelden können
Wien, 9. Februar. (W T. B.) Eine ministerielle Ver, ordnung unterfagt jede Luxus- und Reklamebeleuchtung und schränkt die sonslige Beleuchtung sowie die Heizung erheblich ein.
Paris, 8. Februar. (W. T. W.) Die Regierung beabsichtigt, zweckg weiterer Kohlenersparnis auch die großen Ge schäftt⸗ häu ser, wie Louvre, Printemps, Bonmarchs, zu schließen. „Journal“ erklärt, daß diz bisherigen Maßnabmen, wie bie Gin schränkung des Gag. und Elektrizitäis Verbrauchs keinen Erfolg erztelt hätten. Auch die neuen Maßnahmen, wie die Schließung du Theater ufw. würden keine Erfrarnisse bedeuten. Parifer Blättern zufolge sollen auch die 5ffentltchen Bäder gesfchlossen werden.
Christia nia, 8. Februar. (W. T. B.) Tid ens Tegn“ ju⸗ solge macht sich Arbettslosigkeit, namentlich unter den nor— wegischen Seeleuten, immer mehr bemerkbar. So seien gestem allein in Christiana über 400 beschäftigungslos gewefen; außerdem würde noch welter abgemustert.
Theater.
Königliche Schauspiele. Sonnab.: Opernhaus. 10. Thamt— ments horstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Bioletta. (La Lraviatn,) Oper in vier lften von Gtäseppe Verdi. Ten den Piave. Nusilalische Leitung; Herr Kapellmeister von Strauß, Regie: Herr Regisseur Hertzer. Anfang 73 KÜhr.
Schauspielhaug. 41. Abonnementevorstellung. Tragõdie in fünt Aufzügen von Friedrich Hebbel. von Herrn Regisseur Dr. Bruck. Anfang 73 Uhr.
Sonntag; Opernhaus. 41. Abonnements vorstellung. Dienst⸗ und Feiplätze sind aufgehoben. Otello. Dyer in vler Alten bon BGiuseppe Verdi. Text von Arrigo Boito. Für die deutsche Bühre übertragen von Max Kalbeck. Anfang 7 Uhr? een Scauspielhaus. 42. Abonnementshorstellung. Dlenst ⸗ ind , ig . Könige. Ein Schaufviel in drei . igen, bon Hang Müller. In Szene gesetzt von Herrn Reglsenr Dr. Bruck. Anfang 75 Uhr. 6 ö
Judith. Eimn⸗ In Szene gesetz
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Jamiliennachrichten. . Hr. Malor Frelherr v. Esebeck mit Hedwig Grift Geboren: Ein Sohn: Hrn. Major Freiherrn von Münchhausth,
DS, Orn. Rittmeister d. Ref. Treusch v. Buttlar, Branden el (Simons dorf).
Gestorben: Hr. Geh. Justijrat Friedrich von Ahlefeld (Flensbug
—
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Ty rol in Charlottenbunt⸗ Verantwortlich für den Anjeigenteil, Der Vorsteher der Cppeditzn n
Rechnungsrat Men gering in Berlin. Verlag der Expedition (Mengering) in Berlin. . Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstaltz⸗ c Berlin, Wilhelmstraße 32. J
Vier Beilagen leinschlleßlich Warenzeichenbellage Nr. 12) sowie die 1388. und 1307 Ausgabe der Deumschen Ver lustlisten.
untersuchungssachen.
zum Deutschen Reichsanz
35.
F
Sandel und Gewerbe.
m Reichsamt des Innern jusammen⸗ Handel, und Landwirtschaft )
16 den i
kellten Nach
richten für
Rumänien.
Lnoter Zwangsverwaltung gestellte Firmen. nähischen Zeitung La Politique“ vom 1. November 1916 ist ein lichnis von auslandischen Banken, Gesellschaften, Fabriken und ltgeteilt work en, die gemäß der rumänischen Verordnung,
1 m 3635 die Beaufsichtigung feind icher
zrerwaltung gestellt worden waren. . Verzeichnis lie der Geschästsstelle d
fe nstr. Zs / 4, zur Einsicht aus.
huhaften Interessenten wird
z freigemachten, mit Aufschrift verseh enen Brief? f Anfrage nach best!immten Firmen von genannten Stelle auch Austunft erteilt.
schlags au
gt wahrend der nächsten 14 Tage er Nachrichten“, Berlin NW. 6,
2
Indust rie
In der Wien, 8
Unternehmungen, unter
Nicht in Berlin gegen Cinsendung
1889 —
peter burg, 5. Februar. (W. T. B.) Bankauswelgs (Er- ung). Wechsel 242,7 Millionen Rubel.
more and Oh
Unton
conda Copper
Börse in Berlin (Notierungen deg Börsenvorstandes)
vom 9. Februar Brief
Geld Ap 5, 52 238 1623 1714 165 1173
64,20 795
für
1èDollar 100 Gulden 100 Kronen 100 Kronen 100 Kronen 100 Franken
eis 9 Jork land
semark weden wegen wen
Ien⸗ udapest 100 Kronen fharlen 100 Leva
2391 163
172 1654 1189
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Der heutige Wertpapiermarkt zeigte tung.
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5.54
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Auf den meisten Gebteten wurden Rücktäufe 1mmen, die zu Besserungen der Preise führten. Im weiteren
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S7, 60, 3 0 so Anleihe 99 80, 1896 53,75, Tinto 17655.
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vom S8. Geld ij6 5,52 238 162 1714 1654 1173
64.20 796
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Brief
holm 72,55, 115711,
dos Paclfie 1351,
eine feste und belebtere vor
Railways of Mexico hö, 866 1424, Untted States Steel Corporation 1163, Chartered 120, De Beerg
def. 134. Goldfields 13, Randmines 31s, 40,0 Krieganleihe 393, 30/9 Kriegganlelhe 844. — Privatdiskont ii, Silber 373. Paris, 8. Februar.
40 Türken unif. — —,
Wechsel auf Berlin 41,66, Schweiz 49, 30, Wechsel auf Kopenhagen 6745, Wechsel auf New Jork 245 50, Wechsel auf London Wechsel auf Paris 42.171. — 5 oo Niederländ sche Staatt. anleihe 101, Obl. 3 Königl. Niederländ. Petroleum 4934, Holland Amerlka. vine 3915, NiederlandischIndische Tandelsbank — —, Atch jon, Topeka u. Santa Fo 1017, Rock Island 4. Southern Paeifie 308, Southein Rallway 263, Union
Französisch Engliche Anleihe — —,
New York, 7. Feb ruar. herrschte an der Fondsbörse eine geteilte Stimmung vor. gestaltung war anfangs sehr unregelmäßig; doch kam eine feste Haltung zum Durchbruch, die namentlich
—
—
Der Schluß war ruhig.
Februar.
(W. T.
7. Februar. B.)
o —, Canadian Pactfie 1693, Pennfylvania —,
174, Rio Tinto 611,
(W. T. B.) Frauzösische Rente 62 35,
am, 8. Februar. (W. T. B.) Wechsel auf Wien 25.40.
o/o Miederl. W. S. 7166,
Erste Beilage eiger und
Berlin, Freitag, den 9. Februar
Verlaufe blieb die Festigkeit bestehen, zumal die augländischen Börsen sich gut behauptet hatten.
Kursberichte von auswärtigen Fondsmärkten.
(W. T. B.) Auf Grund der Meldungen über die ablehnende Haltung auch der norzischen Staaten gegenüber dem Schiltte des Päsidenten Wilson behauptete sich im freien Börsen verkehr die freundliche Stimmung, die schon während der beiden letzten Tage zum Durchbruch gelangt war, schäftliche Tätigkeit mangels privater Aufiräge bel sätze gestalteten sich nur in einzelnen Muntttong, und Petroleum. aktien bel erhöhten Kursen etwas lebhafter, dage zen waren Schiff ahrts— werte billiger angeboten. Der Anlagemarkt blieb ruhig bei gut be= haupteten Kursen. London,
doch war die ge⸗ anglog. Die Um⸗
246 0/0 Englische Konsols iz, o/ Argentinier von 1888 — 4 0½ Braflllaner von . 4 olo Japaner von 1889 674, 5 oso Russen von 1906 803, 44 o Russen ö. — tie —, Southern Poctfie —, Ana⸗
3 oo Portugiesen —, Balti⸗ National
o oso Französssche Aulelhe 4 os0 Span ssche äußere 5 oo Rufsen von 1906 83, 50, 3 ,/0 Rufsen don Suez · Kanal 4401,
Tendenz: Gedrückt. Wechsel auf Wechsel auf Stock⸗
Rio
sationsneigung erster Linie wurden Gisen
auf Berlin auf Bonds —,
Chesepeake u. Ohio 38, Denver u. Rio Grande 121, Penusylvania 54, Reading Paetfie 1331, Corporation 1606,
Rto de Janeiro, 6. London 113.
papieren zurüctjufühten war. ü zeigte, 61 die Kirse allgemein zurück. In
denen größere Ver käuse für ausländische R= Canadian wurden zu einem 5. Dollar niedrigeren Kurse abgegeben, ferner waren Gbicago Rockiglands 2 und die Vorzu zakiien der Southern Pacifie Railway 21 Dollar niedriger. Auch am In ustriecktuenmaikte, wo, wie geslern, eetall-, Le der⸗, Motor- und Oelwerte im Verlause des Verkehrs recht feste Haltung hatten, waren Rückgänge zu verz ichnen. die aber melst nur einen bescheldenen Umfang erreichten. Der Schluß war gedrückt. Aktienumsatz 60 000 Stück. Tendenz für Geld: Fest. Geld auf 24 Stunden Vurschnintsraie 28, Geld auf 24 Stunden letztes Varleben 23, Wechsel auf London (60 Tage) 4,72, 50, Cable Tansfers 4576,45, Wechsel auf Paris auf Sicht 5, S4, 50, W chiel Sicht 695, Slber Bullion 774, 3 co n,, 400 Ven in. Staat. Bonds 1925 —, Aichsson u. Santa Fé 1923, Baltimore and Ohio 75, Canadian Paelfie 146, Ghicago, Mlwautee u. St. Paul 793,
Küniglich Preußischen Staatsanzeiger.
. 1917.
Alg sich dann später erneut Reali⸗
ahnen in Mitleidenschaft gezogen, in ch ung zu bemerken war.
opt ka
Illinois Central 1018, Louisville u.
Nashville 12353.ů New Jort Central 4, Norfolk u. Western 1283,
90g, Southern Pacifie ggf, Union
Awraconda Copper Mining 75, United States Steel do. pref. 1174.
Februar. (W. T. B.) Wechsel auf
Kursberichte von a London, 7. Februar.
6000 Ballen, Einfuhr
Lein
für Februar —.
New Hork lokg middling 13,55, do. 15,44, do. für April 15,52
us wärtigen Waren märkten. (W. T. B.) Kupfer prompt 137.
Liverpool, 7. Februar. (W. T. G.) Baum wolle. Umsatz
Ballen ameri⸗
—
Ballen, davon
kantsche Baumwolle. — Für Meäcg- April 81, fär Mai. Junt
357. — Amerlkanische und Brasillantsche 9 Punkte niedt iger, Broach
Tinnevelly 5 Punkte niedriger. Am ster dam, 5. Februar.
(WB. T. B.) Rub öl loro 5 I loto —, Februar —, für
(Schluß) Baummo lle
für Februar 15.33, do. Ir. März Nem Orleans vo. lofo nriddling nom.,
März 613, für April 83, far Mai 64 I. Februar. (W. . B.)
Perroleum Nefined lin Caseg) 12325, do. Stand. white in New Jork
Anaconda 1653, United Stats Steel Corp. 102, lh, do. in Tanks 5,00, do. Credit Balances at Oll Gity 3596,
auf gute
rr,
Schluß) (W. T. B.)
Kau slust in
Hamburg . Amerika⸗Linie — — Wie Die Narg⸗
der
Zucker Jentrifugal 4,89,
Schmalz prime Western 1667, do. Rohe & Brothers 175665,
Wengen bard Winter Nr. 2 187,
Mehl Spring Whegt clears (nen) 7,50 - 770, Getreidefracht nach Liweryool nom., Kaffee Rio Nr. 7 loko 16, do ar Mär; 8,14,
Industrie⸗
do. fr Mal 8, 22, do. für Jull 8 28, Ilnn 54g — 5.
— —
Intersuchungssachen.
lufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergk,
Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen Verlosung 2c. von Wertpapieren. Kommanditgese
K ———
Eg Steckbrief. Gagen die unten beschriebenen ) Wehrmann Georg Winterstein, geb. 8.1. 88 in Kammern (r. Forbach), dolisch, Korbflechter, Ersatzreserbisten Bollslaus Wacho⸗ l, geb. am 26. 109. 85 in Lagwy Grät), katholisch, Drogift,
beide von der 3. Komp. Ldst. Inf. hi. Halberstadt LV. 9) — welche hig sind, ist die Untersuchungshaft win Fabnenflucht im Felde verhängt. vid ersucht, sie zu verhaften und un, siglich an den unterzeichneten Gerichts⸗ mn oder die nächste Militärbehörde zum äitertransport hierher abzuliefern.
Beschreibung: Winterstein. Größe: 1,57 m, Gestalt: til inn: gewöhnlich, Nase: gewöbn⸗ Mund: gewöhnlich, Augen; dunkel, nt: schwarz, Bart: kleiner schwarzer tnurrbart. Wachoviak. Größe: 1,62 m, Gestalt: tel Kinn: gewöhnlich, Nase: gewöbn— Mund: gewöhnlich, Augen: dunkel, n: schwar, Bart: Schnurrbart und ze blond. Antwerpen, den 4. Februar 1917. hericht des Militärgouvernements der Provinz Antwerpen. Der Gerichte herr: v. Schroeder,
heneralmajor u. Militãrgonverneur.
186, Steckbrief. Es wird ersucht, den unten beschriebenen hehtmann Friedrich Harder der . htbarkkolonne g, welcher flüchtig ist, dahasten und an die nächste Mltär— kü de atzulle fein sowie Nachricht an den saffelstab 39j. Deutsche Feldpost 316, en, Aten 15 1Isi zu geben. weschtelbung: Friedrich Harder, geboren 8, ju Holsterhausen, KiK. Essen evangelisch, ledig, Beruf: ann, wohnhaft Efsen a. d. Rahr, lbb m, Gestalt: gesetzt, Gesicht . daar; dunkelblond, Bart: gestutzter nurbart. Besondere Kennzeichen: schwer allige Aus sprache. Staffelstab zg1, im Felde.
1 Steckbrief. ee den unten beschriebenen Ge⸗ a Karl Preiser, Mangnin furpark⸗ . 2 des Waffen platzez Lötzen, welcher mn , Ft. die Unter suchungshast ) Fahnen flucht verhängt. Es wird hn zu verhaften und an den Unter,
in die Militärarrestanstalt g, vvckersfraße. oder an. die um llitär be börde oder Marinebeb rde n eh tetn Marineteil oder Benickz. nwo, in größerrn Standorsen an
llschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften
kommando) zum Weitertransport hierher
20.
abꝛultefern. e Lötzen, den 15. Januar 1917. Kommandanturgericht
er Gerichts heir: Busse, Oberst und Kommandant, , Beschrelbung: Alter: 27 Jabre, Größe: 1m 76,5 em, Statur: schlank, Haare: bellblond, Augen: blau, Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Bart: hellblond, Gesicht: schmal, Gesichtsfarbe: gesund, Sprache: Elsasser Dialekt. Besondere Kennzeichen: keine. Kleidung: feldgraue ; Uniform. (
(63189 Steckbrief. Gegen den unten Beschriebenen, welcher
Vergebens gegen S§ 4943, 890 Strafgesetz. buchs, begangen in Stettin, Kreis Stertin, am 4. November 1916, am 9. Dezember 1914 verhängt worden. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächste Kriegsgefängnis abzuliefern sowie zu den hiesigen Akten E. R. 154/14 Mitteilung zu
machen.
Per sonbeschrelbung. Familienname: Vermeulen, Vorname: Kornelius, Stand und Gewerbe: Schiffsbautechniker, geboren am 15. Juli 1891 zu Quederbeck in Dolland, letzter Aufenthaltgort: Rotterdam Chailois.
Stettin, den 25. Januar 1917. Kriegsgericht des Kriegszustandes.
63188 Der hinter den Schnitter Wladyslaw Witnazek in Nr. 1592 Stück Nr. 20225 — Jahrgang 1916 — erlassene Steckbrief vom 23. Juni 1916 wird erneuert. Stettin, den 1. Februar 1917. Friegsgericht des Kriegszustandes.
63187 Steckbrief.
Gegen den unten Beschriebenen, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen unerl. Entfernung (Verg gegen 5 9b des Gesetzes vom 4 6. 1851), begangen in Heinriche dorf, Kreis Grelfenbagen, am I0. Dejember 1916, am 3. Februar 1917 verhängt worden. Es wird ersucht, den⸗ selben zu verhaften und in daß nächste n mn , gg abjuliefern sowie zu den hlesigen Akten 1 E. R. 3617 sofort Mit- teilung zu machen.
Per sonbeschreibung: Famllienname: Bo. rowiak, Vorname: Josef, Stand und Gewerbe: Schnitter, anscheinendes Alter: 2 Jahre, geboren ju Plast, Krelg Kontin, Russ. Polen, letzter Aufenthalt: Heinrichs dorf, Kreis Greisenhagen, Größe: mittel, Haare: blond, Gesicht: rund, Augen: blau.
Stettin, den 3. Februar 1917.
Kriegsgericht des Kriegszustandes.
63183] Steckbriessersledigung. 62 gegen den Mugkenler Wilbelm
e stommnandantun oder dag Gainison⸗
Karl Christlan Bliß wegen unerlaubter
Sffentlicher A Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 3.
in Berlin, Naunynstraße , belegene,
Gatfernung im Felde unter dem 1. 1. 17 im Grundbuche
der Feste Bopen in Lötzen. 63369)
Verbrechen gegen § 209 Fonkurtzordnung von dem Unter suchung richter hler erlassene Steckbrief wird zurückgezogen.
Landsturmmann . 2. Komp. Landst.“ Inf. Batl. Oberlahn⸗ flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen siein TVilf 3, gebhsren am 19. 5. 1875
Fahnenflucht, wird auf Grund der S5 69 ff. des Mllitärstrafgesetzbuchs sowie der 5 3565 360 der Milttärstrafgerichtgordnung dat
des Beschuldigten mit Beschlag belegt.
Hauptm. u. Kommandant.
tlassene Steckbrief ist erledigt. D. Et ⸗Qu , den 3. 2. 1517. Gericht der 46. Reservebioisien.
Der gegen den Kaufmann W. Fitting us Hanau am 3. November 1897 wegen
Hanau, den 30. Januar 1917. Der Este Staatsanwalt. J. A.: (Unterschrift.) bd 182] Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Kamille Bonnetier,
n Folktingen, wohnhaft daselbst, wegen
m Deutschen Reiche befindliche Vermögen
Grtvelde, den 2. Februar 1917. Gericht der Moh. Etappen Kotr. 5
v. VIII. A. R. (17. der 4. Armee). Der Gerichte herr: .
Wendt, Kriegsgerichtsrat.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
63330] Zwangs versteigerung.
Im Wege der Zwanagvollstreckung soll am ZO. September 1917, Rormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stockwerk, Zimmer Nr. I13, versteigert werden dat in Berlin, Pintschstr. 21, belegene, im Grundbuche vom Fcankfurtertorbeztik Band 29 Blatt Nr. 541 (eingetragener Elaentümer am 20. Mai 1914, dem Tage der Eintragung deg Verstelgerungtz vermerkz: Schankwirt Karl Eichverg) eingetragene Grundftück: Vorderwohngebäude mit linkem Seitenflügel und Hof. Gemarkung Berlin Kartenblatt 36 Parzelle 1333 54, 4 a 73 4m groß, Grundsteuermutterrolle Art. 618, Nutzung gzwert 7230 116, Gebäudesteuerrblle ö , m,,
erlin, den 31. Januar )
Königlichez Amtsgericht Berlin⸗Mitte.
ai. . 87. 87. K. 107. 14.
63331] Zwangsversteigerung. Im pr 91 Zwanasvollstreckung soll am 35. Juli 19417, Vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedtlchstr. 13/14, III. Gtoe wert
nzeiger.
Garten,
das in
stelle,
blatt 24
Zinmer Nr. 113, versteigert werden das
zeichnet.
wert 13 170 4. Berlin, den 31. Januar 1917. Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte.
33227] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll
buche von Berli ⸗Wedding Blatt 1261 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkg auf den Namen der Grund stücksgesellschaft Soldiner Straße mit beschränkter Haftung ju Charloften. hurg eingetragene Grundstück am 19 März E9E7, Bormittags 103 Uhr. durch das unterzeichneie Gericht, an der Gerichts. Brunnenplatz, 1 Treppe, versteigert werden. Berlin, Sttaße 80 h, belegene Grundstück besteht auß den Erennstücken Karten
von zufammen 35 a 92 4m Größe und ist in der Grundsteuermutterrolle des Stavi⸗ gemeindebezirks Nr. 7065 mit einem Reinertrage von 2,82 Talern verzeichnet. rungsvermerk ist am 6. Junk 1916 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 31. August 1916. Königliches Amtsgericht Berlin. Wedding.
58860] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangs vollstreckung soll das in Berlin belegene, im Grundbuche von Berlin⸗Wedeing Band 73 Blatt 1740 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namer. det Kaufmanns Dr. Adolf Schomburg in Berlin- Halensee eingetragene Grundstück am 27. April E9E7, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Ge richtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer Nr. zo, 1L Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Syrengelstraße 15, belegene Grund⸗ stück enthält a. Vorderwohnhaus mjt 2 Seitenflügeln und Hof, b. Querfahrtkge⸗ bäude mit zwel Vorflägeln, Rückflägel rechts und Hofteller und besteht aus dem k Kartenblatt 19 Parzelle 1969,
2c. ist in der Grundsteuermutterrolle und Ge—⸗ bäudesteuerrolle des Stadtgemeindebezirkz Berlin unter Nr. 5831 mit einem jähr⸗ lichen Nutzungswert von 18 500 6 ver,
7. Niederlassung ꝛc.
9. Bankaugzweise.
von der Luisenn ad; 220 (einaerragen er November 1914, dem
(
Gemarkung Berlin, Nutzungtz⸗
Abt. 87. 87. K. 186. 14.
im Grund⸗
Berlln belegene, Band 53
Nr. 30,
Zimmer Das in
Parzelle 2897/239 und 2899 239
Berlin unter Artikel
Der Versteige.
Abteilung 6.
von 12 a 30 m Größe. Es
6. Erwerbs⸗ und , J
von anwalten.
8. Unfall ⸗ und Invaliditäts, 2c. Versicherung 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
am 1. Septegber 1916 in das Grundbuch eingetragen.
ö Abteilung.
sz gag] gwangsnerne mer ng. Im Wege der Zwangtboll ftreckung soll
das in Lübars belegene, im Giundbuche don Lübarg Band 8 Blat
der Gintragung des Versteigerungs derme ka auf den Namen des Fabriibesttzeis Jaltus Joachim in Berlin eingetragene Grund-= stück am 30 Ayprit 1917, Vormittags 19093 Ur, durch dag unterzeichnete Gericht, an der Gerichts selle, Brunnenplatz, Zim⸗ mer Nr. 30, 1 Treppe, verstelgert werden.
t 255 zur Zeit
Das in Laäbars belegene Grundstäck be—
steht aus den Trennstücken Kartenblatt 1 Parielle 8b / a 24, 126/138 und 2331551 von zusammen 47 a 30 dm Gißöße und
st in der Grundsteuermuntertolle des G meindebeztrks Lühars unter Actik -l 237 mit einem Reinertrag von 0,50 Talern der leichnet. Der Verfteigerungtvermerk ist am 25. Nobember 1916 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 30. Janugr 1917. Königliches Amtegericht Berlin⸗Wedding.
Abteilung 6.
63359) Zwangsversteigerung.
Am 9. Februar 1917, Nach- mittags 2 Ühr, sollen durch das unter— zeichnete Gericht in der Wirtschaft der Wttwe Josef Bröbl zu Brohl die auf den Namen der Leuctt Phonoltib,Gesell⸗ schaft Olbrück m b. H. zu Berlin ein getragenen Grundstücke, und zwar ein Fabrtkanwesen in Brohl mit Phonolith— Mahlanlage, groß 61,25 a, sowle Grund⸗ stücke in der Gemeinde Nlederdürenbach, auf denen Phenolith gefunden wird, mit einer Gesamtgröße von 12 ha, 6a 86 qm öffentlich verneigert werden.
Sinzig, den 25 Janaar 1917.
Königliches Amtsgericht.
63336
Derzogliches Amtsgericht Braunschweig bat heute folgendes Aufgebot erlassen: Das Aufgebot haben beantragt:
1) die Witwe Hautau in Hanncver, in der Flage 1, bezüglich des Piandbriefs Lit. G Serie 13 Nr. 08 741 der Braun—= schweig . Hannoverschen Hypothekenbank Über 500 , ö . 2) die Witwe des Postassistenten August Riltgerodt, Hedwig geb. Thiele, in Stift Köntgslutter, Helmstedterstraße 55, be—= züglich des 36 o,½9 igen Pfandbrief Srie 18 Lit R Nr. 24 88 der Braunschwelg⸗ Hannoverschen Hypothekenbank ju Braun. ohr vom 1. Januar 1895 über 300 A,
3) der Gaäͤrtnereibesitzer Will Ladwig Hamerich in n, hel Hamburg be⸗ züglich des Braunschweiger 20 Taler⸗ loses Serie 770 Nr. 45.
Die Inhaher der Urkunden werden auf⸗
Der Verstelgerungsvermerk ist
gefordert, spätestens in dem auf den