Eigene Unkernehmungen südlich von Widsy und nord⸗
östlich von Nowogrodek verliefen günstig; mehrere Block⸗ 6 k gesprengt, 75 Gefangene und 5 Minenwerfer inge
Front des Generalobersten Erzherzog Joseph Am Bistritz⸗Tal wurden bei Vorstößen in die russischen Gräben östlich von Kirlibaba und südlich von Mestecanesei 9 . Mann gefangen und mehrere Maschinengewehre erbeutet.
Bei der
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls * von Mackensen und an der Ma zedonischen Front ist die Lage unverändert. Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.
Oesterreichisch⸗ an garischer Bericht. Wien, 30. März. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Oestlicher und südsstlicher Kriegsschauplaßtz. Keine besonderen Ereignisse.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Im Karst⸗Abschnitt ist die Artillerietätigkeit in den Kampf⸗ räumen unserer letzten Unternehmung sehr lebhaft. Rovereto und Arco standen gestern unter dem Feuer mittlerer und schwerer Geschütze. In Arco wurde das Zivilspital ge⸗ troffen.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Hoefer, Feldmarschalleutnant.
Bulgarischer Bericht.
Sofia, 30. März. (W. T. B.) Generalstabsbericht vom 29. März.
Mazedonische Front: Schwache Artillerietätigkeit an der ganzen Front. Auf dem linken Ufer des War dar ver⸗ nichtete eine deutsche Patrouille eine englische Abteilung, von der zwei Offiziere getötet und ein dritter gefangen genommen wurden. Wir vertrieben durch Feuer mehrere englische, süd⸗ lich von Barakli Djum aja vorrückende Infanterie⸗ abteilungen.
Rumänische Front: Schwaches Feuer der feindlichen Artillerie auf das Dorf Prislava-zöstlich von Tulcea.
Sofia, 0. März. (W. T. B.) Heeresbericht vom 30. Marz.
Mazedonische Front: Schwache Artillerietätigkeit auf der ganzen Front. In einzelnen Abschnitten Gewehr⸗ und Maschinen gewehrfeuer zwischen Posten. Im Wardartal Flugtã tigkeit.
Ru mänische Front: Nichts Wichtiges.
Türkischer Gericht. Ron tinopel. 28. März. (W. siabs bericht vom 2k ü Versische Front: Die Lage ist unverändert. Tigrisfront: Zusammenstöße von Aufklärungspatrouillen ruf unserem äußersten linken Flügel. Slarke feindliche
T. B.) General⸗
Kavallerle, die versuchke, zwischen zwei unserer kämpfenden Gruppen einzudringen, wurde zum Rückzug gezwungen.
Sinaifront: Der seit ö . erwartete und sorgfältig vom Feinde vorbereitete Angriff begann am 26. März. Der Kampf der sich in der Umgegend von Gaza entwickelte, endete am Nachmittag des . mit einem offenkundigen Siege der Türken. Die an diesem Kampfe beteiligten englischen Streitkräfte betrugen etwa 4 Divisionen. Auch zahlreiche schwere Artillerie ö mehrere Panzerauto⸗ mobile des Gegners nahmen an der Schlacht teil. Im Laufe dieses zweitägigen Kampfes erlitt der Feind schwere Ver⸗ luste und ließ auf dem Schlachtfelde zahlreiche Tote zurück. 200 Mann, darunter 1 Offizier, wurden gefangen genommen und ein Panzerautomobil, sowie zwei andere Automobile er⸗ beutet. Der Feind zog sich in südwestlicher Richtung zurück, von unseren Truppen verfolgt. In diesem Kampfe hat sich unser 125. Infanterieregiment besonders ausgezeichnet. Trotz der äußersten Heftigkeit des Kampfes sind 6 Ver⸗ luste sehr gering.
Kaukasus front: abteilungen.
Mazedonische Front: Unsere Truppen eroberten in der Gegend des Prespa⸗Sees zwei französische Vorposten⸗ stellun gen. Ueber den im gestrigen Heeresbericht gemeldeten Luftkampf über dem Schwarzen Meer sind folgende Einzel⸗ heiten eingetroffen: Eins unserer Landflugzeuge, Beobachter Leutnant Keiper und Führer Unteroffizier Kautsch, verfolgte im Schwarzen Meer siebzig Kilometer weit die fliehenden feind⸗ lichen Flugzeuge und zwang, wie in dem genannten amtlichen Bericht gemeldet ist, durch Maschinengewehrfeuer zwei feind⸗ liche Flugzenge zum Niedergehen auf das Meer. Außerdem traf es voll ein feindliches Flugzeug-⸗Mätterschiff mit zahl⸗ reichen Bomben, deren Erfolg durch die Beobachtung unserer anderen Flieger bestätigt wurde.
Der Stellvertretende Oberbefehlshaber.
Konstantinopel, 29. März. (B. T. B.) Bericht vom 29. März.
Tigrisfront: Ein Ereignis von Bedeutung ist nicht zu melden.
Sinaifront: Unsere Truppen schlugen die Nachhut der Engländer bis südlich Wadigaza, 7 Kilometer süd— lich von Gaza, zurück. Die feindlichen Hauptkräfte zogen sich weiter zurück.
Kaukasus front: Vereinzelte Scharmützel kundungsabteilungen verliesen zu unserem Vorteil.
An den anderen Fronten kein Ereignis von Bedeutung.
Der Stellvertretende Oberbefehlshaber.
Einige Gefechte von Aufklärungs⸗
Amtlicher
von Er⸗
Der Krieg zur See.
Berlin, 30. März. (B. T. B.) An neuen U⸗Bootserfolgen kom]mmen nach Meldungen zurückgekehrter U-Boote zu den bisher im März veröffentlichten hinzu; 34 Dampfer, 2 Segler, 14 Fischerfahrzeuge mit insgesamt 90 000 Br.⸗Reg.⸗To.,, und zwar 24 eng⸗ lische Schiffe: die bewassneten Dampfer „Coranda“ (2733 t), „Pola“ (3061 t) mit Kohlen, „Trevose“ G1 I2 h, „Alnwick Castle“ G900 t) mit Stückgut nach Kapstadt, „Frinton“ (194) mit Eisenerz, Fracht⸗ und Passagier dampfer „Untony“ (6446 t), die Dampfer „Clan Macmillan“ (1525, t), „Achille Adam“ (60 t), „Exchange“ (279 t), „Rio Sorocaba! ex Bramley, 4307 t) mit 6400 t Zucker für die französische Re⸗
*
gierung, Dampfer, wahrscheinlich, Glenaen“ (37M t) mit Zucker von va nach Nantes, der Schuner „William Martyn“ mit Kohlen und die ischkutter „Guard“, „Pencear“, „Carlew , „R. 62“, „R. , 8. T. 182, B. M. 349, „R. 125“, „C. T. 667“, „C. T. S02*, „C. T. 9G6s, R. han 3 französische Schiffe: die Schunerbrigg „Leontfine“ und die Fischkutter „Rhodore“, „Etoile Polaire“, der portu⸗ giesische Dampfer „Angola“ (427 t) mit Kohlen. 13 norwegische Schiffe: die Dampfer „Skreien“, „Algol“, „Attika“, „Laly“ mit Holz, „Garant“ mit Sulfat und Papier, „C. Sundt“ mit Eisen, „Pollux“ mit Stückgut, „Egenaes“ mit Lebensmitteln nach England, „Susanna“ mit Heringen, „Blom— vaag“ mit Kohlen, Brode“, Kong Inge“ mit Kohlen und Stückgut von Glasgow nach Marseille, „Hugin“ mit Kohlen von Sunder— land nach Santander, der holländische Tankdampfer „J. B. August Keßler“ 6104 t), der dänische Dampfer „Russia (1617 t). Ferner 7 Schiffe, deren Namen sich nicht feststellen ließen: ein englischer Hilfskreuzer von mindestens 8000 t, ein bewaffneter Dampfer von etwa 2500 t im Artllleriegefecht, bewaffneter Trans portdampfer von etwa 4000 t, ein beladener Dampfer von etwa 4000 t, zwei Dampfer von je etwa 2900 1t, darunter einer unter holländischer Flagge, ein beladener Dampfer von etwa 1500 t. Der Chef des Admiralstabes der Marine.
London, 30. März. (Reuter) Der englische Dampfer „Alnwick Castle“ (6893 Br.⸗Reg.⸗To.) ist am 19. März im Atlantischen Ozean versenkt worden. Er hatte vorher die Besatzung eines anderen englischen Dampfers aufgenommen. Die Passagiere und die Bemannung beider Schiffe verließen den „Alnwick Castle“ in fünf Booten, von denen eins an der spanischen Küste gelandet ist. In dem Boot befanden sich 29 Personen, darunter eine Stewardeß und ein Kind. Acht von diesen sind gestorben. Die Ueberlebenden leiden alle an Erfrierungen. Drei weitere Boote wurden ebenfalls auf⸗ genommen, die N, 29 und 20 Ueberlebende und 5 Leichen enthielten. Ein Boot wird noch vermißt.
Verkehr swesen.
Heft 3 vom Jahrgang 1917 der Zeitschrift für Klein bahnen‘, herausgegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, zugleich Organ des Vereins deutscher Straßenbahn- und Kleinbahn. perwaltungen (Verlag von Julius Springer, Berlin), erschien mit folgendem Inhalt: Statistik für Kleinbahnen im Deutschen Reiche für das Jabr 1915 (Fortsetzung). Kleine Mitteilungen: Neuere 66 Vorarbeiten, Genehmigungen, Betrlebgeröff nungen und
etrlebsänderungen von Kleinbahnen; Neues aus der Draht und Glählampentechnik. — Bücherschau; Zeiischriftenschau. Mitteilungen des Vereins deutscher Straßenbahn⸗ und Klemnbabn« verwaltungen: Straßen- und Klein bahn⸗Berufegenossenschaft; Die Wirtschafslichkeit von Kugellagern bel Straßenbahnwagen“ von Dr. Ing. Leonbard Adler⸗Berlin (mit 10 Abbildungen); Patent bericht (mit 5 Abbildungen); Aus süge aur Geschäfisberichten. — Statiftit der deutschen Kleinbahnen für den Monat Jaruar 1917.
Gesrndheitẽ wesen, Tierkrankheiten nud Absperrung⸗ nta sʒregeln.
Dem Kalserꝛlichen Gesundbeitaamt ist das Erlöschen der Maul- und Llauen seuche vem Viebhof Sternschanze in Ham— burg am 30. März 1917 gemeldet worden.
(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)
RKRammershiele.
—— —
mädel. Pofssenspiel mit Gesang und Tam
tschen Reichsan
Erste Beilage
Kʒönigreich Preußen. Ministerium des Innern.
zeiget und Königlich Preußischen Staatsanz
In ber Woche vom 18. bis 24. März 1917 auf Grund der Bundesratsverordnung vom 16. Februar 1917 üher Wohlfahrtspflege während des Krüe ges genehmügte 1Iöf fentliche Sammlungen, 7 Werbungen von Mitgliedern, 3) Vertriebe von G
Name und Wohnort des ternehmer
—— — ꝛꝛDdbeuu
e fahrtszweck Zu fördernder Kriegswohlfahrtszwe abgeführt werden sollen
Zeit und Ale, in denen das Unternt hren augeführt wird
Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz Beilin
Deut sche Reiche fechtschule Magdeburg. Siemens & Halte A. G., Berlin.. Verlag Ullftein C Co., Berlin... Deutscher Kriegerbund, Berlin....
Deutsche Reich fechtschale, Maadeburg.
) . ( 1
Deutscher Criegerbunb, Gerin... T. 1. K. Deflerr. Ungar. Gene allonsulat, Geilin
Reich rar neftistung . . Natlonaler Verlag Inh. W. Felsing, Gharlottenbutg J r. ö
Dentscher strlegerbund, Berlin.... .... . . Errichtung und Unterhaltung von Krieger walsenhäusern
Berlin, den XV. März 1917.
Zum Besten des Roten Kieues
Valerländische Walsenpflege
Zum Besten der Feld⸗ und Kriegslajarette
Zum Besten des Feldheeres, der Marlne und der Lajarette Grrichtung und Unterhaltung von Krieger waisenhäustra
8 Valerlandlsche Walsen pflege
. Girichtung und Naterhaltung von Kriegerwaisenbäusern
Färsorge für die in Prtußsen seßhaften Hinterbliel enen österreichlscher l und ungarischer Soldaten Zum Besten der Friedens wohlsahrtsiwecke der Reichsmarinestiftung Relchsmarinesliftung
Zum Besten der Netlonalsttftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen
1 Sammlungen. Notes Kreuz
Deutsche Reeichefechtschele
Liebes gaben sammelstelle der Firma Der Verlag
Der Deutsche Kriegerbund
2) Werburg von Mitgliedern. Deutsche Neichsfechtschule
!
) Vertriebe von Gegenständen.
a. Postkarten. Der Deuische Kriegerbund
b. Wohl fahrtsmar ker.
Desterreichisch⸗ Uagarisches st⸗ neralkonsul t, Berlin
c. Dru c schriften.
/ Nationalstiflung
d. AlItpapter.
Der Deutsche Kriegerbund Der Minister des Innern. J. A.: von Jarotzkny.
Bis 31. Dezember 1917,
Bis 31. Detember 1617, Preußen.
Bis 31.
—
Bls 31. Dez⸗mhe 1917, Ver ⸗wigte Siagten don Amertta. Foꝛt etzung derens eingeleiteter Sima langen. .
Bis 31. De ember 1817, Per en. For: setzang b rens eingelelteter n en.
Bis 31 Derember 1817, Henßen. Verlängerung einer hereits erte lten Grl ubs
Bis 30. September 1917, Prußen. Ver- längerung ein er herein 7 n C Iaubnig.
*en. Jortseßzung
einer bereitz eingeleneter Sar alung.
Fort seʒuxg berens ei geleitet? Werbun ea.
Dezember 1917, Perser. — Berti les
nur innerhalb der Tunder organ isallonen.
1517, rer 5-n. Ver-
Bis 30. September ner bereitz erieilJ!ea Erlaubnis.
längerung ein
Bis 3à1 Den mber 1817, Mengen. — Wanber⸗
ver rm ieb a 2Leichlof⸗⸗
BS 31 Dezember 18.7 P Fm Verlängerung
einer bereits erteilten Gilaabnis.
Big 31. Deiember 1917, Preußen.
PVarsamenssbericht.) Deutscher Reichstag. Nachtrag.
95. Sitzung vom 29. März 1917.
Die Reden des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes JZimmer mann, die gestern wegen verspäteten Eingangs des Stenogramms nicht veröffentlicht werden konnten, haben
glieder dieses bohen Hauses wird mir zuftimmen, baß es die Pflicht des Auswärtigen Amts ist, die Beziehungen mit den fremden Ver⸗ tretern zu pflegen. (Sehr richtigh
rung geworden; dr der K . sondern aus Mu wollen! er
96. Sitzung vom 30. März 1917, Vormittags 10 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.) Am Bundesratstische: Der Staatssekretär des Reichsamts
des Innern, Staatsminister Dr. Helfferich und der Staatsserretär des Auswärtigen Amtes Zimmermann.
des alten Geistes. Das oh
. 8 /
Kriegsunterstützun
Theater. Königliche Schanspiele. Sonntag:
pernhaus. 87. Abonnementevorstellung.
enst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Richard⸗Wagner⸗Zyklus. Acht jebnter Abend: Barfal. Ein Bübnen—⸗ weihfestspiel in drei Au zägen von Richard Wagner. Mausfkalische reitung: Herr Kavellmelsier Dr. Stiedꝛy. 6 Uhr.
Sch anspielhaus. 89. A stellung. st⸗ und Freiplätze sind gebeben. Könige. Gin Schauspiel drei Aufzügen von Hans Müller. In Szene gefetzt von Herrn Regisseur Dr. Bruck. Antang 76 Uhr.
Montag: Opernhaus. S858. Abonne⸗ menisvorstellung. ienst⸗ und Frein läße sind aufgehoben. Richard⸗Wagner⸗ Zyklus. Neunzebnter Abend: Varsifal. Bin Blübnenweihfeslspiel in drei Aufzügen von Richard Wagner. Mußkkalische Leitung: Herr Generalmusikdirektot Vr. Strauß. Anfang 6 Uhr.
Schausplelhaus. 90. Abonnement vor- stellung. Cylverg. Historisches Schau⸗ spiel in fünf Aufzügen von Paul Heypse. Regie: Herr Oberregiffeur Patty. An⸗ fang 73 Uhr.
Opeinbauß. Dienstag und Mittwoch: Richaid⸗Wagner Zyklus: Par sifal. Donnerstag: Oeffentliche Saupiprsbe für das X. Sympbonie⸗Konzert der Königiichen Kapelle. Freitag: Ge⸗ schloß en. Sonnabend: Mittaes 12 Uhr: Sonderkonzert der RKRüänig lien Kavelle — Abenes 71 Uhr: X. Sum⸗ vhr nie · genzert.— Sonntag: Der Raientapalier.
Schauspielbang. Dien gtag: Küni c. Mittwoch: Wildenbruch⸗Irklug. 4. Abend: Tie Rebenfteizerin. — Donntrstag: Ge schlossen. Freitag: Geschlofstn. — Sonnabend: Geschle ien. — Sonntag: Könige.
Denlsches Theater. Direktion: Mar Reinhardt) Sonntag, Nachmittags 21 Uhr Zu leinen Dreisen: Sam et. — Abends Uhr: Tobias Buntschu).
Mentog, Donners tag und Sonnabend: John Gabriel Aortrman.
PVienatag: Raust. erster Teil.
Tobiers Bunifchnh.
Anfang
Dienst⸗ und Frei
Sonntag, kleinen Preisen: Ming von Varnz⸗ he! — Abend 7 Uhr: Das Kanzert. Montag: Zum ersten Male: Fasching.
Dienstag, Mittwoch und Sonnabend: Fafching.
Donnerstag: Gemän.
Freitag: Seschlosfen.
Volt sbü‚hne.
(Theater am Bülowylatz. ) (nter grundhahn Schönhauser Tor.) Virektien: Max Relybardt.
Sonntag, Nachmlttaas 3 Uhr: Zu fleinen Preisen: Rose Bernd. — Abends 73 Uhr: Der G'wissens turm.
Montag, Dienstag und Mittwoch: Das Konzert.
Donnerstag: Der G'wissens wurm.
Freitag: Kirchliches Konzert.
Sonnabend: Macbeth.
Berliner Theater. Sonntag, Nach mittags 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Anf Flügeln des Gesauges. — Abends 7, 25 Uhr: Die tolle Romteß. Operette in drei Akten von Rudolf Bernauer und Rudolph Schanzer. Musik von Walter Kollo.
Montag, Dienstag und Mittwoch: Die tolle Kom te ß.
Donnerstag und Sonnabend: Erdgeist.
Freitag: Geschlossen.
Thenter in der Uöniggrätzer Straße. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu ermäßigten Prrisen: Kameraden. — Avends 77 Ubr: Totentanz, II. Teil. (Der Bampur) Drama in dret Akten von Auauft Strindberg. Uebersetzt von Emil Schering.
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend Totentanz, L. Teil.
Freitag: Geschlossen.
Komo dienhaus. Sonntag, Nach⸗ miltags 3 Uhr: Zu ermäßlaten Preisen: Der stebente Tag. — Abends 71 Ubr: Die verlorere Tochter. Lustspiel in drei Aufsägen von Ludwig Fulda.
Montac, Dienstag und Mittwoch: Tie verlorene Tochter.
Donnerttag: Kameraden.
Freitag: Geschlossen.
Senrabend: Paul Lange und Tora Parsberg.
Nachmittags 29 Uhr. Ju
— g — * Sonntag, Nachmittags
Garten.) e Zu ermäßigten Rreisen:
Rammersãnger.
Komödie von Arthur Nachher: Erster Klasse. Bauern? in eißbem Alt von Ludwig Thoma. Kammer fänger. Erster Klasse. Donnerstag: Baunmeister Solrn Freitag: Geschlosser. Sonnabend: Egmont.
tbeater.) Sonntag, Nachmittags zu ermäßigten Prelsen: Johannis Alt ⸗ Heide
*.
— Abends 74 Uhr: Meyer · Forster.
Montag: Die Kammerwahl. Dienstag: Alt ⸗Seidelberg.
Hinter Mauern. Freltag: Geschlossen.
Charlottenburg. Sonntag,
mittags 3 Uhr:
Mauern. Schauspiel in vier Akt Henri Nathansen. Autorisierte
Josephsohn. Juh anne s.
Mittwoch: Alt ⸗Heldelberg. Freitag: Dratorium.
Dentsches Opernhaus.
lottenburg. Bismarck ⸗ Straße
Nachmittags 24 Uhr: Vreisen: 74 Uhr: Akten.
321
Carmen. Oper
Bizet. . Mortag-: Der
Lor jume an.
Po stillon
Kling sberg. — Abends 74 Uhr: Drei Szenen von Frank Wedekind. — Hlerguf Comtesse Mizzi. Schnitzler. —
hergerstr. I 0 71, gegenüber dem Zooloaischen 3 Uhr: Die beiden
Der
chwank
Montag, Vienstag und Mittwoch: Der Couitefse M izzi.
est.
Schillertheater. O. (Ball'ner-
3 Uhr: feuer. lberg.
Schauspiel in fünf Atten von Wilhelm
Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend:
Nãach⸗
u ermäßigten Preisen: Tater Lampe. — Abends 71 Uhr: SHiater
en von Ueber⸗
setzung aus dem Dänischen von Dr. John Montag, Donnerstag und Sonnabend:
Dienstag: Der Herr im Hause.
(Ghar⸗
34 - 37. Direktlon: Georg Hartmann.) Sonntag, ermaßlaten je Fledermans. — Ateads in vier Noch der Novelle von Profper Merimse frei bearbeitet von Henry Mellhae und Ludopic Halspy. Musik von Georges
von
Cesstugthenter. Sonntag, Na mitt. 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Char⸗ letie Stiegliz. — Abends 73 Uhr: Liebe. Eine Tragödie in vier Akten von Anton Wildgans.
Montag, Liebe.
Mittwoch: Die Sorina.
Donnerstag: Veer Gynt.
Freitag: Geschlossen.
Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraßze 12.) Sonnkag, Nachmittags 34 Uhr: Ein dBalzertrauxt. — Abends 76 Uhr: Die Fahrt ias Glück. Operette in drei Akten von Franz Arnold und Ernst Bach. Musik von Gilbert.
Montag, Dienstag und Mittwoch: Die Fanhrt ins Glück.
Donnerstag: Hanlet.
Freitag: Oratorium Elias.
Sonnabend: Hamlet.
Dienstag und Sonnabend:
Theater an Nollendorfulatz. Sonntag, Nachmittags 35 Uäör; Blaue JUungens. — Abends 75 Uhr: Die Gulaschtanone. Volkestück mit Gesang und Tanz in drei Akten von Hermann Haller und Willt Wolff. Musik von Walter Kollo.
Montag, Dienstag uad Mittwoch: Die Gulaschkanone
Donnerstag: Die Ehre.
Teitag: Die Schöpfung.
Sonnabend: Meln Leopold.
Dienztag, Donnerstag und Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Die Beant von Messina.
Lustspielhans. (Briedrichstraß. 236) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu er⸗ mäßtgten Preisen: Nen einstudiert:; Als ich noch im Flügelkleidner=— Abends 71 Uhr Die schöage Cakanerin. Mustkaltsches Lustsplel in dret Akten von Georg Ofonkows ti. Musik von Mar Gariel.
Montag und folgende Tage: Die schhae Cab arerin.
Thaliatheater. ¶reotenerstt. 2/73.) Sonntag, Nachmittags 3 Ubr; 34 er ⸗ mäß iglen Vreisen: Hgtemanns Töchter.
Abends 7,25 Uhr: Vas Vagabund en ⸗
ia drei Akten von Jean Kren und Bern— hard Buchbinder. Gesanggterte von Alfred e Musik von Gilbert.
Montag, Dienstag und Mittwoch: Das VDagabundenmäbel.
Donnerstag und Sonnabend: Daßjt⸗ menns Töchter.
Freltag: Geschlossen.
Schönfeld.
Zirkus Busch. Sonntag: Voꝛ stellun gen. Nachmittag Die Geier ⸗ Veinzessin. — 71 Uhr: Die versunkene Stadt. Riten Pracht Wasser⸗ Pantomime in cinem Vor⸗ spiel und vier Akten, nach der Vmesg— Tegende frei bearbeltet von Paula Busch, — Außerdem in berden Das glänzende April ⸗ Programm. (Nachmittags hat jeder Erwachsene eim angehöriges Kind unter 10 Jahren frei an allen Sitzyvlätzen, jedes weitere Kind zahlt halbe Preise.
Montag und folgende Tage: Die versunkene Stadt und dag glänzende April ˖ Vrogz amm.
2 grohe
Familiennachrichten.
Verlobt: Hrn. Leutnant Jürgen Lüdele (Braun schwei ).
Gestorben: Der Vorstandsporsitzende der Tbüringischen Lan dez versiche run gsganstalt Hr. Geheimer Regtlerungsrat Pomp is Wrimar). . DOberjägermeister 4. B. und Kammel herr Detlev Fihr. von Plato (Cham lottenbuig). Fr. Hildegard von Borrieß, geb. von Borrles (Berlin).
m.
ane.
Verantwortlicher Redakteur:
Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Expedition,
Rechnungsrat Mengering in Berlin Verlag der Erypedition (M engering
in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei unk Verlggsanstalt Berlin, Wilhelmstraße 3e.
Sieben Beilagen 4
sowie die 1414. Masgabe der Deut schen Verlustlisten.
Dorstellungen:
Fil. Nataly Magensen mit
fönigl. Würftemberg.
El n ar Tmin, mit Augaahme der Reden der Minister und
sclgenden Wortlaut: Die erste Rede: Nach endgültiger Annahme des Gesetzentwurfs, betreffend Herabsetzung von Mindeststrafen des Mili⸗ n den dieter tärstrafgesetzbuches, worsber in der gestrigen ne agen, nm, Nummer b. Bl. berichtet worden ist, wird die Etatsberatung ,. . in der Debatte über den Etat für den Reichskanzler,
die Reichskanzlei und das Auswärtige Amt fortgesetzt.
Meine Herten, nur ein paar Worte Der Herr Abgeordnete Werner hat eine Reihe von Beschwerden gqgen den letzten Botschafter der Vereinigten Staaten Herrn Gerard erhoben und gleichzeitig an
a — “ ** echt, wenn man behauptet, 3
e,, dolution
2 —
Tri sheer R r rem me, 5 1 ode 118. nge —
83 ; ö Friede nsangebet bon
** LU
dem Verhalten des Auswärtigen Amts gegenüber dem Botschafter
Kritik geübt. Meine Herren, die Beschwerden gegenüber dem
Boischafter sind auch mir bekannt. Der Herr Botschafter hat sie mir Abg. Haase (Soz. Arb. Gem.): Auch jeder Schwerhörige muß
gegenüber oft genug zur Sprache gebracht. Er hat sich beschwert über jetzt den Kanzler verste hen: Möge der Krieg auch noch so lange
die Herren, die gegen ihn vorgegangen waren. Es handelte sich da um 1 3 . bench 3 326 . .
einige Amerikaner, die seine erbitterten Gegner waren. Sie hatten, * ,,, , ,,
wie der Herr Abgeordnete auch hervorgehoben hat, hier einen Bund (Bei J e Arheiterschaff kat Hier dem X
gebildet, den sogenannten Wahrheitsbund. Dieser Bund beschäftigte werk ihren Stempel ar sged Wir haben durch unsere
sich damit, von Zeit zu Zeit Anklageschriften gegen den Botschafter ,,
los zu lasfen. Ich bin selbst mehrfach mit derartigen Schriften be— ,,
ehrt worden. Wie gesagt, der Botschafter batz sich über diese Schriften w sei gestern ein (Sehr richtig! b.
selbst beschwert und wünschte von mir, daß gegen die Herren, die Scz. Arb Gem.) Der Kanzler war in seinem enen immer e, 5
die Schriften abgefaßt batten, polizeilich oer gerichtlich vorgehen ic i g , n. e k mird sellte. Ich hin den Beschwerden, die gegen . Botschafter erheben t Tffensichtlich in der laneren Hölitit über Len Wanke alle: wurden, soweit sie sich auf Gegenstände bezogene die für das Reich von r von Tipitz in der äußeren. Der Kanzler
Interesse waren, natürlich nachgegangen, und ich habe gefunden, daß sie 2
grundlos waren. Die übrigen Fälle behandelten Differenzen zwischen 9 k .
den amerikanischen Staatsangebörigen und ihrsm Botschafter. Ich m ö 56
kabe geglaubt, diese getrost den Beteiligten übe rlessen zu sollen. Sehr der Kanzler dann nech im Amte ist? Gs ist doch eine irrige An oe , , , richtig) Ich habe mich infolgedessen won diesen Sachen ferngebalten. nahme, 966 ain, Na chfe her an , . . , ere. alt meine Pficcht bat ich es ker irachtet, Ken Potschatter zer . 6e ae, ,,,,
eine Großmacht wie die Vereinigten Staaten vertrat, mit der wir scheint, als ob, man ein solches ausklügeln will, das den Arbeitern
den aufrichtigsten Wunsch hatten, die Beziehungen weiter zu pflegen, etwas mehr Rechte gibt, aber doch ihren Einfluß einschränkt.
mit der Achtung zu begegnen, wie sse einem Botschafter zukemmt. die rüsteten den. re üer . 6 . 218. Nei
(Eihr richtig) berechtigt anerkennt, wird sich ihrer Empörung
wäre denn das nicht? ö . Wir denken nicht daran. kritiklos für das Ausland zu schwarmen, Re,. Anderen wir erinnern uns mit Stolj, wie gerade die deutsche Arbei terschaft bestrebt ist, ein höheres Kulturnibeaun zu emwerben. Wir haben es aber abgelehnt und lehnen es ab, dem Chauvinismus, dem Jingois⸗ mus und dem Treiben der Alldeutschen zu folgen. Der Kanzler soll ja gar nicht einen Wahlkampf urfeseln, bevor unsere Genossen Wort aus den Schützengräben nach Hause kommen. Wir verlangen von ihm nur, daß er für ein neues Wahlrecht eintritt, das dann unsere heim⸗ kehrenden Krieger porfinden. Der Kanzler hatte jedoch nichts da= gegen, daß das Fami lkienfidei kommiß Däurchgepeitjcht wird. Das Gottesgnadentum hat durch die russische Umwälzung einen Stoß er— halten, von dem es sich nicht mehr erholen kann. In Rußland tritt auch die Bourgeoisie für die demokratische diepndlit᷑ ein. Das zeigt doch, daß alles andere cher in die Rumpeltkanrmer gehört, als das sonalistische Programm. Wenn 8 in Nuß end ö war, ohne HMücksicht auf den , ie wichligsten Reformen durchzu. Man mußte zunächst führen, dann sollte es in Deutschland be im Willen doch auch Zimmermann denken.
. 2 4 sehr stark.
treichen.
Die zweite Rede lautet:. . we,
Die Beschwerben sind mir jeßt im einzelnen nicht gegenwärtig. Ich bin ihnen, wie gesagt, seinerzeit nachgegangen. Der Vorfall mit den 0) Pässen ist zweifellos unrichtig. Diese Sache, die uns besonders interessieren mußte, ist aufgeklärt worden. Auch den übrigen Sachen bin ich damals nachgegangen. Ich babe es aber selbstverstãndlich unterlassen, in der Presse öffentlich auf die Vorfälle einzugehen, weil ich die Persönlicheit des Botschafters unter allen Umständen schützen mußte, wobei ich auch das hobcke Jiel im Auge hatte, die Beziehungen nrischen Deutschland und Amerika zu erbhlten und inch: Bruch mög. lichst zu wermeiben. Daz war mne Pflicht als Staatssekretär des um artigen Amts. (Sehr richtig) Ich glaube, die Mehrzabl der Mit⸗
— .
3 6 R *. ehre nwoller *
trägt gar keine Beder
zu bringen. Das ist
möglich sein. Die zu besiegenden Widersta
Aber vor ihnen braucht man nicht die Segel zu zu Zeit eine Verbeugung ver dem neuen Geist der Zeit zu machen, licht ja der Reichskanzler, aber er regiert weiter nach den Methoden
, ,,
2 dBnin* bo ö *
j getragen von dem ruffischen Arbeiter, das erkennen däe Err.
Parteier
226 Arch das ö ck 6 —
gemein zu jagen, man
Bie n Sieger gefallen lassen müssen. Frieden anbieten unter Verzichten auf Annexion und Friegsentschäni- De Jeder muß in feinem Lerde dahin wirken und aten, daß
Kriegführenden ihre kriegfübhrende Politik andern und aufgeben.
sind die Vorbedingungen, zum Frieden zu wonden. Die Vemvicklung mit
China hat die Beziehungen zu uns brochen, die Lage verschärft worden durch das K
J h ü eriko zwei amerikanische Freistagten, Neumen Von Zeit Gengral Ggrranza, ausgerechnet längst mit Amerika in Unterhandlungen, als der are Angebot machte. Die Wirkung der den tfchen Nein
rauenmwahl recht ist eine unumgängliche Forde⸗
n doch beute den Frauen mil er Ent ebhung
wenn sie nicht Mum tion g fen helfen,
zii ihren kleinen Kindern ie bleiben
zefeitigung des? ses, dieses
ird man vielleicht ine Grleichterung
ie Aufhebung e Jenitengesetzes er⸗
die Arbeiter. Man denkt nicht daran,
is- und Versammlun recht von ibren
t nicht an die Aufhebung der mittel- mn, n
— Q — —
971
und Flüchtlinge nach ihrem Rannlande zurück-
1
Zuchthause wie an gemeiner Ver-
iftigt. (Pfuirn bi , Soz. Arh=
zten Glsafß⸗Lothriner Hiißken im Ge-
ne Reichstag hier mdel gefordert hat.
t ni ötig zu heren den Arbeitern
ja auck rer kervertreter
haben. Die ruffische Re-
under glich Friedenwer⸗
in. Korrert nt sich der Kanzler
ö zur neuen Regierung Rußlands W ⸗
eleiftet als eine Legende
elbst der letzten Jahre
z sich ruffijche Spione
5 bier aus russische
wi J Noch umwergessen ist der schmofs⸗
ozeß aus dem Jahre 1901. Die russische Me⸗
r die Bel die deutjche Regierung habe
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an. Nicht nur hat ihn auf die brennende Verlangen, daß der gräßlichen 1. Schon im Januar hat Tscheidze Frieden ohne Annerionen und Kontribn⸗ ist das Programm, auf dem auch wir l So rnialdemokratischen Arbeits- i überschlauen Gedanken, daß man einen Revolutionäre treiben könne, daß man einen aussbielen könne, sollte man sich je eher Im Dezember 19165 traf man, als man ls Sieger uf. mit war das dernherein verurteill. Gs engt nicht, all. Fei zum Frieden geneigl Welche cen ,. Man will eben Bedingungen auferlegen die sie Wenn Sie den
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Sie Ten Frieden haben. (Glächter rechts) die riede ist ehr vieldentig. Wollen Sie Kurland
und Litauen sich selbst überlafsen oder wollen Sie ez anne figren ?
Graf Westarp hat doch
Man spricht immer von dem Vernichtung hoillen der anderen und ö wnmäß ink
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großes Annerxionep- gran entrollt. Volker unter X Botmäß igke eine Moral mit doppeltem Brden. Gem
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