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2 Uhr. Nächste Sitzung Sonn ab and 11 Uhr.
Ziteratur.
Der Yprojeß gegen die Attentäter von Sarajewo, nach dem amtlichen St nogreamm der Serichiẽ vn ban dlurg altenmãpig darseftellt von Poftsser Pharos, wit einer Cirstitung ren Ge' heimem Jun tijrar De. Josef Kohler, orden tlickm Profe ssor an der Friedrich Wlbelme - Uniwersttät in Serin. (Son deraddtuck ars dem Archiv ür Strafrecht und Stralproj5ß*.) TII und 185 Seiten, mit Abbildungen der Arstifter und Attentäler, ds Atiertatz cri r. a., einem Plan von Saratemse und eimer arte ven Böer ier. Berlin, R. bon Deckers Verlag. Geb. 5 6. — Wie an der Renfseifsui; der Kaiser lichen Abeelandien auf dem Hr. dichia in Piag dem 23. Mat 1818 der Dreißie jäbrige Krieg sich er tzundete, so wird ker Mord in Sargjemo, den Serben an dem oͤfter reichlich ungarfschen Thronfolger Griberzog Franz Ferdir ard urd seiner Gemahlin Deriggin von Hobenberg am 28. Zunt 1814 begingen, ewig denk⸗ wärdig sein als der Auegengepurkt des größten Krieges, den die Veltgeschichte geseb n kat. Der Proztß gegen die Atternfãter und einge der Anstifter, der vom 12. bis 28. Oftober 1914 in Seigjewo stattfand, bat über disez Verkrechtr, über ane seige Beweggründe und Umstände olle KFiarbeit die genaue W der kroalischen
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FRorniens und ar derer Länder er öntrreichisck-urgerischen Monarchie weilbin geschür! worden war, um die Gxplosien einer Mine, deren Lekungs. Mäbte sich bis in die Minißerien von Belgrad verirsgen ließen. Die Dauptotrtein'gung, in der sich die ze segennen und aufrühreriich n sträfte sammelten, war die Narodna oftana' Volle per te it igunc), die insb sen ere seit der Ann ion Beosnsenz und der Her egowina nch die Faiserliche Proklamation vom 5. Oftober 1905 Fos serbiscke Vell geren Oeszerr,ick⸗Angern aufbetzt⸗ und auf die Zertrümmerung Nesms großen Reiches hinarbeinete. Nach ihrem Satuf war das giel Tie Leereinigung aller Södslaw⸗n zu einem fõderalisiisch⸗n Staaten gebllde or?! finem z‚epublifan iscken Bunde. Das Mittel jur Erreichung dieses Zieles sellte di: Rebel tion jein und war zunachst die Revolution der Artentote auf hachfehende Persönlichfelten in der osserreichisch unggitchen Monarchie, Kann die Repolutien der Volks- wassn. Taz Sc recb lo, das dem strkbischen Volke vorgehalten warde, war der Threnzolg⸗r Eriberog Fran Ferdinand. In ihm witterte man einen fräftigen, mihitä isch gejg ulten, entschlossenen Heirsch er Orsterreich Anz arnz, der mit fester Hand das Gesüge zu— sammenbalien und die schwere Aufgabe der Behertschung einer so viliptachtden Völkergruppe machtwoll bewältigen werbe. Vier war allen denen ein Porn im Arge, die die Vernichtung der aäermanisch⸗vngarlschen Kulturmocht So wurde die Ecmordung des Erzherjcgs Franz Fertinand heschlofen, und eit-lieker der „Jlarodna, obrana?, Darunter höhere serbische Orft'tere und Beamte, erleichterten bie Ausführurg Fe Verbrechen guf jede Weise, (aben den Attentätern Geld, Bemben und Pißolen sowie zer Selbstvergiflung nach poslbrachter Tat Chankalf, das eil ich seinen Zweck nicht erjüllt bat. Ueber dir Beielligeng dez zaristischen Rußlant an dem serbischken Verbrechen, über das jersttzende Wuken des russischen Gesandten in Belgrad entbalten die Profokolle nichtg; dagegen werfen sie nach einer anderen Richturg bin ein lethaftes cht. Man siebt noch inttrnatlorcle Mächte am Werte — die Frelmaurerei in den Ententeländern. Ire Fefendere wer es der „Greßorient', die französische Freimaurer Großloge, die die fluchwürdlge seiblsche Agtiatioan gefördert urd * ef mitbestimm nde Rolle bei der Verlckwörung gespielt hat. Man erfabit aus den vor Gericht g⸗machten Aussagen deny Ant ULzgley, daß nicht nur wiele Mitglieder, fordern arch die Häupter dir Narobnd ehtara“' und die geistlgen Ueber des ganzen Verbrech ne F eimaurer waren, daß der Vertreter ber Großloge in der Ançelege beit des Attenfateg, ein gewssser Dr. Kazimtovie, ein Serke, als sich Lrute zur Aug sübrun des Verbrechens ertoten hatten, sogleich nach Rußland und Frartreich reiste und eist nach semer Rücker die Anentät⸗r gu? Ser ien hberausgesafsen wurden und Pistolen und Patronen erhielten. Der serriscken Narobna obrana“ war die mächtige Bundes ge meinickast der Srrslege in den Ertente— läcderr, die nach Versicherun gen von Veischæörern den Erz; beriog Franz Feidinand schon jwei Jahre vorker jum Tobe verurt,ilt haken soll, viel zu kostbar, ale daß diese dunch Außer⸗ achtlassang ihrer Arweisungen in der köchs wichtigen Angelegen⸗, beit hätte beleidtat werden dürfen. Zu dem Betrüter dien ger ört, daß junge, minberjäbrige Leute, ganz ungereifle GSestllen wit der Aug? sfüb ung des Verbrechens betrart worden sind. Dies rar nur daburch mögnch geworden, daß die ganze JZugend des serbiscken Volkes, vawment⸗ ich das Eymnasiaslentam, im hböchsten Grade duich eucht war, überall sich Vereine junger Leute gebindet batten, welke ie Befreiung der Serben als Idol dor Augen fübrten und Oesterreick nern als den Uarerdeücker der Völker darste lltin. — Die vorliegenden Pre toke lle ker &erichtsberbandlung, zu denen Profe ssor Kohler eine die Gigebnisse des Proc ssegz wärdigerde Eineitung gescrieben kat, verdienen, auch in Veuischland, nicht nur von dem Richterstande, gelesen und ke. achtet zu werden.
unter der
erstrebten.
Sentralblatis für das Deutiche Reiche, h we Reichgcmt des Innein, vom 3. Mai 1918, hai folgender Srbalt Soll, Und Steucrmesen: Ergär zun gibi slimm ungen jur Gssigsäurm-⸗Ortnurg. Pof, und T legrapber wesen: PVos protest⸗ aufträge mi in GisckLetktengen zaklraren Wechsein md Schecken. Risrtstik.! Rekanrimachung uber die Rechweisurgen auf Grund der Wohn un ge jählurg im Mat 1918.
ger. 16 der herauggegeben im
Gesundheits tie s art, re nad Absperrnngẽã.
Rachweisung über den Stand von Viehseunchen in Osterreich⸗Ungarn am 1. Mai 19183. (Rroatien⸗Slavonien am 24. April 1918.) (Auszug aus den amtlichen Wochenausweisen.])
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Rotz 11 (12. Maul u (Schweine seuche 37 (163), Außerdem Pockenseuche
R. Eleint᷑ołel (Rig Æutũ Iʒ Grontote ld aa. Cru ig] C. Elausenburg (Kolois), M. , St. Bg, Soktfanbanra . es Lugos, ros, Temes, Städte Karsnsebes, Lugog.... St. Bozoviecs, Jam, Oæaa⸗ vicjabanva, Orsova, Re⸗ ,. Teregoya, moldohna..... .. . Märamarogs....... st. Naros⸗Torda, Mvarhelz, NM. Maros Va sarbelv.. T. Wieselburg (Moson), Dedenburg (Sopron), N. ö K. Neograd (Nögrdd) ... K. Neutra (Nyitra) ... St. Afrod, Via. Göodzsis, omaäz, Waitzen 83. . k. 53 endre) 1. Ujp
St. e 96 Kieyest. onor, Nagy⸗ käta, Räczkeve, Städte Nagykörös, Czegléd, M. e
St. Abony,. Dunaveese, Faloesa, iel rs, Rig kunfẽlegybäza, Kunszent-= miklos, Starte FKiszkun- foͤlegyh za, Kis kunhalas K. Preßburg (Pozsony), 1, . r
Marczal, Tab.... St. Bares, Csurgsé, Ka⸗= peapar Nagyn ad. Stigeĩ⸗ var, Stadt Kaposvar.. j FR. Szatmar, M. Siatm ar- . 1 R 2 9 ö 6 Szepes 1 2 . F. gte ; K. Szolnok. Dobokag. ... St. Buzias fürdõ, Központ, Lippa, Temesrofas, Uja- rad, Binga, M. Temes var St. Csäk, Detta, Weiß⸗ kirchen (Fehortemplom), Kevevär, Wers t (Ver⸗ secy, Stadt Fehortem⸗ plom, M. Ve . K. Thorenburg, (Torda⸗ d St. Csene, Großkikinda (Nagykikinda) Nagyszent⸗ miklög, Pardüny, Per⸗ 6 Tõrõtbecse, Tõrõ. anijsa, Hatzfeld (3som- dolypa). Stadt Nagy⸗ , , ,, , St. Alibun sr, Antalfalva Banlak, Modo. 2 becgkeret (Nagybecskereᷓ?h, ar esopa, Stadt Nagy⸗ csker et, M. Pancsova. K. Trentschin (Trencsen) Ung, St Homonna Mezõlaborrj, Szinna Sit iopkoᷣ ; St Bodrogköz, Gäͤlsées Nagymiha ly Saospatat Satoralsaujhely). Sze⸗ reneg, Total rann, Stadt Satoraljaujbelx . St. Czelldömoͤlt. eam Güns (Kösjeg] Nèemet⸗ ujvür, Sarvär, Stein⸗ mnanger (Szombathely), Städte Kösjeg, Szjoni⸗ 1 St. Körmend, Olsnist (Mu⸗ rassombat), Szentgott⸗ hard, Eilenburg (Vasdar) X. Wes prim (Veszprem) . 283 , . Resi; elv. Pacsa, Sümeg, Tapoleia. Zalaegergzeg, — 2 Stadt Zalaegers jeg... St. Alsslendya, Csartor⸗ nva, detenve, Nagykanizsa. Nova, Perlat. Stadt Groß-; kanizsa (Nagykanijsa) .. .
Kroatien
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Außerdem Pockenseuche der Schafe
in Osterreich: nd Klauen Rotlauf der Schweine 20 (39).
der Schafe im Sperrgebiet Nr. 45 hn
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Rotz 10 (157), Maul⸗ weine enche) 7 (39, Rotlauf der
Lungenseuche des Rindvt in Desterreich und . i m fiche wer Zutun we
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Zweite Beilage
zum Deutschen Neichtanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Aichtamtliches. Oesterreich⸗ Angarn.
Der Kaiser genehmigte, wie das „K. K. Telegraphen⸗ Korrcfpondenzbüro“ meldet, die aus Hesundheitsrücksich ten er⸗ hetene Enthebung des ersten Oberhofmeisters Prinzen Konrad zu Hohenlohe unter Verleihung des Großkreuzes des Glerhanordens und ernannte den Majsr Dr. Grafen Jo seph Funhady zum ersten Oberhefmeister. Der Kaifer gab serner der aus Gesundheitsrücksichten gestellten Bitte um Jathebung des Generaladjutanten Generalgz der In fanterle Frelherrn non Marterer vom Amte des Chefs der Militär- fanzlei statt, überreichte ihm das Großkreuz des Leopoldordens mit Kriegsdekoration und ernannte den bisherigen Stellvertreter zes Chefs der Militägkanzlei, den Obersten im Generalstabs— forps Frhrn. von Zeibler-Daublebs ky zum Generalmajor und Generaladjutanten. Zeidler ist zum Nachfolger Marterers bestimmt.
— Die Bundesvollversammlung des Tiroler Volks rates in Sterzing hat laut Bericht des „Wolffschen Telegraphenbüros“ unter großer Beteiligung einen glänzenden Jerlauf genommen. Alle eingebrachten Anträge wurden ge— nehmigt. Anschließend wurde der Tiroler Volkstag unler nassenafter Beteiligung aus allen bürgerlichen Kreisen ei— öffnet. Einstimmig wurde die Gründung des deutschen Volks— rates heschlossen und die Wahl der Vertreter für die Volks— usschüsse vollzogen.
Großbritannien und Irlanh.
In einer Reutermeldung wird mitgeteilt, daß eine amt—
iche britische Mission Südamerika besucht, an deren Spitze Sir Maurice de Bunsen steht und der Vertreter der Flotte, des HeereJ und der Departements für den überseesschen und den ausländischen Handel und des Auswärtigen Amts angehören. Der Zweck der Mission sei, den Ländern, die ihrer Sympathie für die Verbündeten praktisch Ausdruck gegeben häten, durch persönliche Fühlungnahme mit ihren Staat männern die Grundsätze, um die es in diesem Kriege gehe, und die Idee, die England veranlasse, ihn fortzusetzen, zu ver⸗ deutlichen, ferner mit den südamerikanischen Regierungen die wiltschaftlichen Fragen zu besprechen, die sich zwischen ihnen und der britischen Regierung infolge des Krieges en geben haben. = .Die Admiralität meldet, daß der Bau neuer dandelsschiffe während des ersten Vierteljahrs 1918 3h 2860 Bruttoregistertonnen im Vereinigten Königreich und lt 82 BM. T. in verbündeten und neutralen Ländern um— ißt. Die Gesamtsumme für das Jahr 1917 beträgt 1470312 dn -T. Im April 1918 wurden 111533 -R T im Per higten Königreich in Dienst gestellt gegen 161 674 B.⸗R. T m élhärz und 58 568 B.(R. T. im Januar 1918. Die Jahres herstellöang für das am 30. April abgelaufene Jahr betrug negesamt 1ö 279 33 B. R. T. und wies ein regelmäßiges und hoztessidegs Anwachsen gegen das Vorjahr auf, in welchem iägesamt 749 314 B.⸗R. T. hergestell' wurden. Der Ertrag für April 1918 war 60 vp höher als der für April 1917 ungeachtet des großen Anwachsens der Zahl der wiederher bestellten und in den Dienst zurückgekehrten Schiffe. . Der Armeerat hat dem „Algemeen Handelsblad“ nsolge ein Schreiben an den General Maurice ge⸗ zicht, in dem er ihn auffordert, sein Verhalten zu rechtfertigen, Ra er die Königlichen Veischriften, die verbieten, daß ein off ier oder Soldat in irgend einer Form irgend welche nihltätischen Informationen ober seine Ansichten Über irgend n mititärischen Gegenstand ohne besondere Erlaubnis ver— öffentlicht oder der Preffe mitteilt, übertrelen hat.
Am Mittwoch hielt Lord Lansdowne im Ober— . use während der Friedenserörterung eine Rede, in der er cer Quelle zufolge mit Nachdruck betonte daß ein durch eh un dlungen erzielter Friede der einzige Weg wäre, um den l ehrenvoll und sicher zu Ende zu bringen. Die einzige Abl (dazu märe der Knock out bfow. Ilemand könne Ch. Eger agen, „wann, wem, wo und um welchen Preis diese , . zugefügt werden würde. Lans downe wies die Iber— . an gers geschlossenen Friedens entschieden zurück und erhop 2 Einspruch, daß Unterhändler im Gebiete der Politit 95 56 würden, ehe sie noch Gelegenheit gehabt hätten 1. edingungen zu nennen. 4 protestierte er dagegen / , . ver . . a. ,. auf⸗ . eil sie glauben, daß ein Frie ⸗ hauen . ö , daß ein Frieden durch Unter
Nieberlaude.
Nach einer Meldun ü g des a Telegraphenbũrot Hi ger Abgeordnete va m Veen an ben Ministes beg Aeußern * , Fragen gerichtet:
zupa Ilt es richtig, daß die amerikanische Reglerung der nieder- king, Regierung für die Getreidemenge, die i , Jahr von an g 6. Namen der mnie derländischen Regierung gekausf, bezahlt nischen H erländische Schiffe berladen wärke, aber von där arnerifa; heut aan , . angefordert unh wieder ausgeladen wurde, bit
te . enz Schaben vergütung bezahlt hal?
giede ene eln, welchen, Veil' der bejablten FKraufsumme hat die amn Rteglerung zurückerhalten, und wann hal die se Bezahlung
stat ginn, serné Tenn Ja, welche Schrlite bat die niederlandische Re— gierung dann unte mnom e niederlandische Re zu ber men, um biet beschlagnahmte Getrelde bezahlt kf r e und weshalb haben diese Schritte bis heuie feinen daß e, „Algemeen Han delsblad“ meldet aus Rotterdam, eins der ,, „Zijl dij k“ der Holland⸗ÄAmerika Linie, treide für ei Schiffe, die im Austausch für die drei mit Ge⸗ Staaten hö and kommenden Schiffe nach den Vereiniglen hin ff . heute in See gehen wirb. Dle anderen a, die Dampfer „Delfland“ vom Holländijchen — 6e rng von der niederländischen Stoombosot⸗ . . ebenfalls für bie Ueberfahrt klar gemacht rei, Schiffe werden im Convoi fahren Aus
. . n könne man den Schluß ziehen, daß fowohl mit Deutsch=
‚ 3. Sonnabend, den II. Mai
land als auch mit den Ententeländern eine Regelung getroffen
. daß die Getreidezufuhr nach Holland jetzt beginnen ö Norwegen.
o eeDdäs Storthing bewilligte gegen 13 sozialistische Stimmen
38 559 000 Kronen zu Zwecken der Neutralität äahrung.
Schweiz.
Am 2. Mai ist vom Bundespräsidenten im Parlaments— gebäude in Bern die Beratung zwischen Vertretern der deutschen und der italien ichen Regterung eröffnet worden, die sich mit Krlegsgefangenenftagen zu bejassen
haben wird. Numänien.
Da mit der Unterzeichnung des Friedens vertrages mit den in ben Vereinbarungen vorerst noch vorgesehenen Ein schränkungen die Verwaltung des besetzten und unbefetzten Ge⸗ bietes in die Hände der neuen rumaänischen Regierung über⸗ gegangen ist, haben die bisherigen Verweser der Mini⸗ ste rien um ihre Entlafsung' gebeten. Der Militär— gouverneur General der Jafanierie Tuelff von Tschepe und Weidenhach hat, wie „Wolffs Telegraphenbäro“ meldet, die Entlassungsgesuche noch am gleichen Tage bewilligt mit dem Ausbruck seines wärmsten Dankes für die aufopferungs— volle Tätigkeit und inebesondere für das ersprießliche Zu— sammenarbeiten der Verweser mit den Behörden der der— bündeten Mächte, wodurch es erreicht worden ist, in verhältnis⸗ mäßig kurzer Frist die Schäden, die der Krieg Über das Land gebracht, nach Maͤglichkeit zu heilen und das wirtschaftliche und kulturelle Leben wieder in geordnete Bahnen zurückzuführen. Mit den Verwesein des Ministersums des Innern Lupu Co staki, des Finanzmlnisteriums Nenites cu, des Kultutz⸗ ministeriums Virgil Arion, des Justizministeruzms Hinna, des Landmirtschaftsministeriums Antipa sind gleichzesng zahl⸗ reiche Präfeklen aus dem Amte geschieden.
Asien.
Die „Times“ meldet aus Peking, dat die Kosaken⸗ bewegung an Stärke zunimmt. Die Streitkräfte Se menows sind 150 Meilen längs der trangsibirischen Eisenbahn vor⸗ gerückt und haben sieben Eisenbahnstationen besetzt. Sem en ow 3 eine transbaikalische Regierung ausgerufen und sich selbst an deren Spitze gestellt.
Serkehrͤmwesen.
Die Erteilung des Sichtvermerks für deutsche Reichzangehörige und Ausländer, welche in den preußlschen Provinzen Brandenburg und Sachsen, in dem Herzogtum Braunschweig sowie in Elsaß-Lolhringen ihren ordentlichen Wohnsitz haben, erfolgt bei Reisen nach oder durch Oesterreich Ungann in Hinkunft nicht mehr durch das ft.! u. K. Generalkonsulat Berlin, sondern durch die K. u K. österreichisch⸗ ungarische Boischaft, Paßstelle, Berlin-Charlottenburg, Kurfürstendamm 242, J. Stock, wo die betreffenden Eingaben persönlich vorzubringen sind. Von dem persönlichen Erscheinen sind die in Elsaß⸗ Lothringen wohnhaften Paßbewerber grundsätzlich befreit, andere Aus nahmen sind nur in besonders berücksichtigungswürbigen Fällen zulässig. Jene österreichischen und ungarischen Staats—⸗ angehörigen, die in Elsaß⸗Lothringen ihren ordentlichen Wohnsitz haben, müssen ihre . um Ausstelluug von Pässen unter Beifügung der erforderlichen Urkunden (Heimatg⸗ und Mllitär⸗ ausweispapieren) gleichfalls an die vorgenannte Paßstelle richten. Die Paßstelle der K. u. K. Botschaft beginnt ihre Tätigkeit am 1. Juni 1918.
—
Ver Paketverkehr nach Bulgarien ift wegen vorüber gebendet Verkehrsschwierigkeiten auf dem Balkan für einige Jeit ge= sperrt wyrden. Voraußsichtlich wird die Sperre nur kurje Zeit dauern. Ihn Ausfhehung wird rechtztitig bekanntgemacht werden.
*
Theater und Musik.
. Veutsches Oyern baus.
Im Deutschen Opernbaus in Charlettenburg fand geftern dle Uraussührung der tragischen Oper Die Hügelmüh ls. (mit freier Benutzung der gleichnamigen Ertählung des Carl Gijellerup) von Friedrich G. Roch statt. Im Mitt lpunkt der Handlung beht Meister Mein hard, der Müller. Er bat seiner verstorbenen Frau in Ihrer Todes. stunde zugeschworen, ihrer: Söhnchen Claus nur die sanste Försierz« tochter Hanna als zweite Mutter zu geben. Inzwischen bat es aber die Magd Llesa in liftiger Weise verstanden, sich dem Meister un= entbehrlich zu machen; obwohl sie zu dem Altgesellen Jürgen Liebeß⸗ beziehungen unterhält, hat sie doch den Ehrgein, Meitsterin ju werden. Der zweite Att spielt im Forstbause, wo Panna in Er⸗ wartung von Jagdgästen alles festlich herrichtet, und bringt zunächst zwischen Hanna unb Liesa um Meinhard Besitz eine erregte Aug= einandersetzung, die durch die Ankunft der Jäger unterbrochen word. Es entwickelt sich ein lebendiges Treihen mit munteren Chorgesängen und Schermreden, big auf ven Schuß eines Wild diebeg die Geselschaft zur Verfolgung des Fievlerg angeinanderstiebt. Melnhard und Hanna bleiben zurück, und ersterer gesteht Hanng seine reidenschaft für Liesa und eifleht ihre Verzelhung, worauf Harna ihn seines Schwureg entbindet. Als hierauf ein hestiger Sturm einsetzt und dem Meister gemeldet wird, daß die Mühle trotz vollem Segel⸗ satz nicht in Gang gesetzt sei, stürzt er, Unheil ahnend, daron. Eine
wischenmusik schtlbert in ergreifen der Weise die Vorgänge in der NMtühle, wo Llesa vem Altgesellln Jürgen vor seiner Verabschiedung ein Stelleichein gewährt, und Meiahards Seelenangst. Der drltte Aufgug zeigt dar a die bei schwerem Siurm und duyklem Hlmmel stillftebende Mühle. Dem ve sißzt herbeigee uten Meister geben das eihellte Fenster in der Mühlenhaube und die Schattenbilder des Liber wagreg Gewißheit von einem be t gr, Argwohn. In der Raserei der Eifersucht zündet er bie Mühle an, die alle dret unter ihren dampfer den Trümmern begräbt. — Diesen düstern Vorgang hat Koch mustkaltsch mit Jeichflen Misteln zu vertiefen gesucht. Vorzüglich gelunger ist besonders di. Ckarakterisierung des Yteisters Meinhard, neferschütteind ist sein schmerzgequältes Ser lenleben ge=
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jelchnet. Aber auch die lichten Farben, wie nicht minder die drametisch zugespitzten Höhepunkte kaben Cine Vertonung erfahren, die den hach⸗ begabten und kenn tis reichen Musiker in jedem Takt verraten. Dat modern behandelte Orcester ist mit einem ganz erstaunlichen Klang farben eichtum hedacht, es bläßt und webt darin, in uner. ichöpflicher Eraft; mitunter überwuchert es freilich die Sine stimmen, 0 daß sie Mühr haben, sich gegen biese Fülle fin e, zu behauyten. So wäre in der fein komischen Volkssjene wobl manches noch wirk⸗ samer herausgekommen, wenn dir orchestrase Untermalung weniger üppig emporgewachsen wärt. Als besonders gelungene Einzel- heiten seien hervorgehoben: der gebrimmisvolle Sang vom Zwerg—= sönig, ein melodlsch bedtulsemes Terjett, ein inniges Lied vom schlanken Reh, ein reizvoller Dasensagdchor, ein ergreifende Landt= knechtlitd und der gewaltige Sang bon der Windsbraut. Feiedr. F. Koch, tessen Haupibedeutung bigber auf dem Gebiet des Oratorium lag, hat sich mit diestm ernsten, groß angelegten Werk alt ein berborragtnder dramatischer Komponisf erwiesen; selne Musit macht keine Zugeftändnifse an den Geschmac der Menge, fle rührt das tieffte Innere der Seele auf und fesselt den Kenner durch bie Kübnheit des schöpferischen Gedankens und die melster hafte Be= berrschung aller in Frage kommenden Mittel von der ersten bis zur letzten Note. So war etz kein Wunder, daß der Hägelmühle“ ein ganz außerordentlicher Erfelg beschleden war; der Komponift wurde nicht nur nach dem erften Aft, sondern besonber nach dem Schluß der Oper immer wieder Fürmisch hervorgerufen. Die Auffübrung dis Werks muß als vortrefflich hezeichnet werden. Jullus vom Scheidt als stimmatwaltiger und darstellerisch großzügiger Meister Meinhard, Henriette Gottlieb als verschlagene Magd Li sa, Nelly Merz alt lichtoolle Haung, Karl Gentner als frohgemuter Förser Hinrich, Julius Roether als tempiramentvoller Altgesell Jürgen und Eduard Kandl alt charakteristischer Jagdgehllfe Ole waren die Hauptdarsteller. Lie Chöre waren gut vorbereitet; die Männerchßre wären freilich bei größerer Besetzung wohl noch wirksamer hervorgetreten. Dle Spielleitung von Fels . vusch eifteute durch gescheckt gestel te sienische Bilder, die mustkallsche Leitung wurbe von Eruard Meörste mit großzügigem Schwung und temptramentvoller Beberischung des Stoffes ausgeübt; mehr Abdämpfung des Occhesterz zugunsten der Sänger ist allerdings noch anzuempfehlen. Herrliche Bühaenbilder waren die Herbstlandschaft mit dem idyllischen Forflbanß und die sturmgepeitschte brennende Müßle. Dem Heutschen Opernhaus und seinem Leiter, dem Virekta Hartmann, sei für daz wirksame Eintrtten für einen lebenden deutschen TLondichler besondere Anerkennung ausgesprochen.
Im Fönigliken Operndause wird morgen, Sonntag, Notre-Dame“ mit Fräuleln Birkenström und den U. ESchwaij, BDohaen, Kirchner und Henke in den Hauptrollen aufzefü dri. Musikalischer Liter ist Dr. Stiedty.
Im Königlichen Schausptelbause wird morgen ‚Melne Fran, die Hofsckaulplelerin', in ber gewohnten Besetzung gegeben.
In Hukarest begann, wie W. T. B. meldet, am 8. d. M. in Anwesenhet des Mintärgouverneurg, Generalgt der Infanterie Tuelf von Tichepa und Weidenbach und der Bevollmächtigten der virbündeten Stagten nnter starker Leilnabme des Milttärs und der . rumänischen Gesellschafttkreise ein Gastspiel der
essauer Hofoper in Nationaltheater. Ulg Gisffnungt= vorftellang ging Cristan und Isolde“ mit Heinrich Knote und Bar ia Morena in den Litelyartien in Stene und erztelte unter der Orchesterleitung daß Hofkapellmeillers Mikorey dank den ausgezeich- neten gesanqlichen Leistungen aller Darsteller tiefgehenden Ginzruck. — Daß Gaftspiel, an dem von ber Berliner Hofoper die Herren Kirch⸗ boff und Krauß und Frau Der era mitwirken, ersireckt ich auf etwa drei Wochen und bringt in den naäͤchsten Tagen Aufführungen van Tlefland *, „‚Lohengin“, ‚Tannhäusen und Carmen“.
Mannig faltiges.
Auf Veranlassung des Mlnlsters für Handel und Gewerbe wird in der Zelt vom 13. bis 16. Mai d. J. ein fünfter Kursut für Orthopädtemechantker im Otear⸗ Helene Heim in KGerlin.˖ ,, Kronprinzenallee 171/‚3, von dem Pirekter und leltenden Arn der AÄnstalt, Profrssor Dr. Biesalgkt, und dessen Assistenten Dr. Mollenhauer abgehalten. Den Teilnehmern soll Gelege⸗heit gehoten werden, sich mit den neuzeitlichen Aaforherungen an die Her . von Grsatzaliedern und dergleichen, insb sondere für Kriegs beschäbigie, vermraut zu machin.
Der Kohlenverband Groß Berlin hat unterm 7. Mal 1918 folgende Verordnung erlassen:
Auf Grund der Bekanntmachung des Reich kommissart für die Kohlenverteilung vam 30. März 1918 in Verbindung mit ber An—= ordnung der Landeggentralbehöcden vom 21. August 1917 wird für datz Gebiet dez Cohlenverbandes Groß Berlin, nämlich die Stadt- kieise Berltr, Charlottenburg, Neukölln, Berlin⸗Schzneberg, Berlin. Lichten beig, Berlin⸗Wilmergzorf sowie die Landkreise Teltow und Niederbarnim fol gendes be stimmt:
1) In Abänderung der S§ 31 Absatz 2, 82 Absatz 2, 83 Absetz? und 4 der Verordnung über die Kehlenvertetlung für Hausbrand, Kleingewerbe und Landwirtschaft in Groß Berlin vom 12. Mär; 1918 wird folgendes festaesetzt: a. Die Abgabe und Entnahme von Kohlen gegen die neue Kohlen- oder Sonderkarte darf erst vom 1. Juni 1918 ab erfolgen. b. Die in der Verordnung vom 12. März 1918 enthaltenen Beftimmungen Über Küchen. und Ofenbrand (565 12 bis 30 und §S§5 31 Absatz 2 bis 37 der Ver⸗ orhnung) treten erst am 1. Juni 1518 in Kraft. Bis ju dem gleichen . , bleiben die vom Kohlenverband Greß Rerlin über
ächen⸗ und Ofenbrand anderwellig erlassenen Vorschriften und die §S§s 12, 13 und 18 bis 21 der vom Oberbefehlshaber in den Marken erltssenen Verordnung, betreffend die Regelung der Kohlenverteilung in Groß Birlin vom 6. Juli 1917, in Kraft.
2) In Abänkerung des § 20 Absatz 5 und des 5 30 Absatz s der Verordnung über die Kohlenvertellung vom 12. Mär 1918 find an . der Worte: 15. Mal 1918 die Worte: . 1. Juni 1918 zu setzen. .
3) Landwirtschaftliche Kohlenbeiugssche ine, die vor dem 1. April 1918 ausgestelt worden sind, verlterrn ihre Gültigkeit. Gegen diese Bezugtzschelne dürfen Kohlen weder ab⸗ gegeben noch entnommen werden.
4) Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Ver- ordnung werden mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geld. strafe bis zu 10 000 „ oder mit einer dieser Strasen bestraft. Auch kann auf Kinziehung der Kohlen erkannt werden, auf die sich bie Ju— . bezieht, ohne Unterschied, ob sie dem Läter gehöien oder nlcht.
get diele Verordnung tritt mit dem Tage der Bekanntgabe aft.
Amtlich verbreitet W. T. B. folgenbe Warnung vor einem Gefangenen pislsgverein in Holland: Das . Jater, nalion ale Liebegß wert für Verwundete und , . in Maastricht erbietet sich neuerdings zum entgeltlichen Bersand von or Inanspruchnahme
Lebengmitseln an deutsche Krlegggefangene.