1918 / 111 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 13 May 1918 18:00:01 GMT) scan diff

riegõnachrichten. Verlin, 11. Mai. Abends. (W. T. B.) Oertliche afanteriegefechte am Süduser der Lys . dem Westufer der Ayre. Sonst nichts von Be⸗ eutung.

Auch am 10. Mai nahm in den Kemmelberg seinen Fort Wetters blieb das Artilleriefeuer den ganzen Tag über hier äußerst lebhaft. Aus feindlichen Tru penbewegungen wurde ie Vorbereitung eines Angriffs westli Voormezeele erkannt. Die deutsche Arlillerle faßte sofort ihr Feuer auf die Bereit⸗ stellungen des Feindes . und erstickte den geplanten

Flandern der rng um ang. Trotz des nebligen

Angriff unter schweren; eindoerlusten, bevor er zur Ausfũhrung kam. Erst gegen 9 Uhr Abends konnte der Gegner mit stärkeren Kräften einen neuen Angriff in zwei Wellen gegen die deutschen Stellungen nördlich des Kemmel vortragen. Der Vorstoß brach jedoch blutig' und restlos vor den deutschen Stellungen zusammen. Bald darauf erfolgte wiederum nach neuer Artillerievorbereitung ein weiterer Vorstoß östlich Loker, der gleichfalls unter hohen Feindverlusten abgeschlagen wurde, wobei zahlreiche Gefangene in deutscher Hand blieben. Die tägllch mehrfach wiederholten Wiedererohberungs versuche im Kemmelgebiet beweisen, welchen Wert der Feind auf den dent dieser beherrschenden Höhenstellung legt. Die französischen un englischen Divisionen haben bisher in vergeblichen Angriffen lediglich ihre ungeheuren Verluste gesteigert.

Nördlich Albert steigerte fich 10 Uhr Vormittags schlag⸗ artig das feindliche Artilleriefeuer auf die deutschen Stellungen. In den Mittagsstunden trieb der Gegner stärkere Infanterie⸗ kräfte in mehreren Wellen gegen unsere Stellungen am Aveluy⸗ Walde vor. Seine Angriffe scheiterten in dem sofort einsetzenden und gut liegenden deut chen Abwehrfeuer unter schwersten Ver⸗ lusten. An einer kleinen Stelle, wo es dem Gegner gelungen war, in die deutschen ostierungen einzudringen, wurde er im sofortigen Gegenstoß geworfen, wobei eine größere Anzahl Gefangener, darunter 2 Offiziere, in deutscher Hand blieben, 3 Uhr Nachmittags wurden nach heftigem feindlichen Artillerie feuer erneut Bereitstellungen des Gegners in den Gräben östlich Martinsart erkannt Der beabsichtigte Vorstoß kam im deutschen Vernichtungsfeuer nscht zur Entwicklung.

Nachträglich wird gemeldet, daß der Feind in der Nacht vom 9. zum 10. Mai zweimal Hangard angriff. Hier lichtete unser Sperrfeuer die Reihen des abgeschlagenen und zurückflutenden Gegners, dessen Angriffe von tieffliegenden Fliegern begleitet waren, die mit Leuchtmasse unb Schein⸗ werfern das Gelände erhellten.

Großes Hauptquartier, 12. Mai 19189. (W. T. B.)

Westlicher Kriegs schaupl aß.

An den Schlachtfronten blieb die Gefechtstãtigkeit auf örtliche Kampfhandlungen btschränkt.

Nördlich von Kemmel und am Südufer der Lys griff der Feind nach heftiger Artillerievorbereltung an; an mehreren Stellen stieß er zu starien Erkundungen vor. Nördlich von Kemmel brachten wic im Nahkampf den feindlichen Angriff in unseren Linien zum Scheitern; im übrigen brachen feine Sturmtruppen schon in unserem . zusammen. Auf dem Westufer der Apre entwickelten sich aus einem eigenen Vorstoß südwestlich von Mailly heftige Kämpfe, in denen wir mehr als 30 Gefangene machten. Zwischen Avre und Oise mehr⸗ fach Erkundungsgefechte.

An der übrigen Front nichts von Bedeutung.

letzten Tagen

Im Luftkampf wurden in den beiden 12 von ihnen

19 feindliche Flugzeuge abgeschossen; brachte das bisher vom Rittmeister Freiherrn von Richthofen geführte Jagdgeschwader zum Ahfurz. Leutnant Loewen⸗ hardt errang seinen 2 und 21. Luftsieg.

Der Erste Generalquartiermeister. Lu dendorff.

Berlin, 12. Mal, Abends. (W. T. B.) Von den Kriegs schauplãtzen nichts Neues

Auch am 11. Mai setzte der Feind seine Wieder⸗ sroberungsversuche im Kemmelgebiet fort. In den Morgenstunden griff er nach starker Feuervorbereitung In eiwa 1 km Breite nördlich des Dorfes Kemmel an. Sein Angriff hrach auch an diesem Tage wie bisher unter schweren Feind⸗ verlusten zusanmen. Im Anschluß an diese Kämpfe blieb be⸗ sonders gegen das Kemmelgebiet das Feuer tagsüber lebhaft.

Westlich des Clarendeflusses erfolgte ebenfalls in den Morgenstunden nach starker euervorbereitung ein feindlicher Teilangriff, der restlos abgeschlagen wurde. Dat Stahlwerk Isbergues, Morbecque sowie die Schächte Noeux und Bethune wurden von uns mit rm. Kaliber belegt. Das Slahl⸗ werk Isbergues liegt still.

Großes Hauptquartier, 13. Mai. (W. T. B.) Westlicher Kriegsschauplatz.

Im Kemmelgebiet hielt lebhafte Artillerietätigkeit in Verbindung mit örllichen Infanteriegefechten an. Auch in den übrigen Kampfabschnitten lebte sie am Abend vielfach auf. Im Aneretale südwestlich von Albert wurde ein englischer Teilangriff abgewiesen. AÄn vielen Stellen der Front setzte der Feind seine Erkundungs vorstõße fort. Bei ihrer Abwehr machten wir mehrfach Gefangene.

Im April beträgt der Verlust der feindlichen Luft⸗ streitkräfte an den deutschen Fronten 15 Fesselballone und 271 Flugzeuge, von benen 123 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar ab⸗ gestürzt sind.

Wir haben im Kampf 123 Flugzeuge und 14 Fessel⸗ ballone verloren.

Von den anderen Kriegs schauplätzen nichts Neues.

Der Grste Generalquartiermeister. Luden dorff.

De sterreichisch-ungarischer Bericht.

ien, 11. Mai. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet

An der italienischen Front war gestern beiderseits die Erkundungs⸗ und Fliegertatigkelt wieder ,

( Der Chef des Generalstabes.

Wien, 123. Mai. (W. T. B) Amtlich wird gemeldet: Im Pasubio-Gebiet griff der Feind vorgestern unsere Sicherungstruppen an, wobei? es ihm gelang, in unsere Vor⸗ stellung auf dem Monte Eorno einzudringen. Unser geslern angesetzter Gegenstoß warf die Italiener wi' der hinaus. In anderen Abschnitten der Gebirgsfront wunden italienische Erkundung tzabteilungen abgewiesen. Feldpilot Oberleutnant Lin ke⸗ Crawfort schoß am 11.8. M.

2 englische Flugzeuge ab und errang damit seinen 22. und

seinen 23. Luftsieg. . . In Albanien stellenweise lebhaftere Kampftätigkeit. Der Chef des Generalstabes.

Türkischer Bericht. Kon stantinopel, 11. Mai. (W. T. B.) Tages⸗ t.

Pa lästinafront: Stellenweise gesteigerte Artillerietätig⸗ keit. Oestlich der Straße von Jerusalem-Nablus wurde eine feindliche Aufklärungtzabteilung von ung vertrieben. Im Küstenabschnitt schofsen unsere Flieger 2 feindliche Fessel⸗ ballone ab, die brennend zu Boden stürzten. .

Auf den übrigen Kriegsschau plätzen ist die Lage un⸗ verãndert.

ric n stantin oRel, I2. Mai. (W. T. B.) Amtlicher Tages⸗ t.

Pa lästinafront: Beiderseitige geringe Gefechtstätigkeit. Eine auf dem 6stlichen Jordanu fer vorfühlende feindliche Eskadron wurde von uns vertrieben. Sonst nichts von Belang.

Der Krieg zur See—

Berlin, 11. Mai. (W. T. B. Im Sperrgebiet um England durch unsere sd⸗Boote neuerdings verfenkt: 16500 Br.⸗R.⸗T. feindlichen Handelaschiffsraumes.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Berlin, 12 Mai. (W. T. B.) Eines unserer U-Boote aus Flandern, Kommandant Oberleutnant z. S. Schmitz Walter, hat im östlichen Teil des Aer melkanals die ewaffneten englischen Dampfer „Hungerford“ (5811 B.⸗R. T.) und „Broderick“ 45321 Bft ⸗T.) und einen anderen etwa 5000 B. R⸗T. großen be⸗ waffneten Dampfer, zusam men 15006 Raum tonnen, ver senkt. Die schönen Erfolge des Bootes, das nach dem Blockierungsversuch wohlbehalten in ö eingelaufen ist, zeigen besser als Worte, daß sich der Feind falschen Hoffnungen hingibt, wenn er immer wiener die Meldung aus treut, daß ihm die Blockierung unserer flandrischen Stüßpunkte und die Lahmlegung unserer dort stationierten U⸗Boote gealüͤckt sei. Im ganzen nach neueingegangenen Meldungen unserer Boote versenkt 18 000 Br. R. T.

* Der Chef des Admiralstabes der Marine.

London, 12. Mai. (W. T. B) Die Admiralitãt meldet: Der britische Minensucher „St oop“ ist am 6. Mai von einem deutschen U⸗Boot torpediert worden und gesunken. Zwei Offiziere und I3 Mann werden vermißt.

Literatur.

Im . Weltall“, der von Dr. Archenbold im Verlaoe der Treptow; Sterrwart⸗ erscheinenden bilegeschmũckten Halb monate schrift (vierteljaͤhrlich 3 A), gibt Dr. W. Glock auf die Frage nach der blauen Himmelsfarbe und der verschiede nen Raärhung des Wassers in flarer Weise eine erschspfende Antwort. Solchen Lesern, die die Grundlagen der spbärischen Trigonometrie beberrschen, leigt der & ymnasialdireitor Hoffmann, wie man den Betrag der Zeitgleichung biz auf wenige S kunden genau berecknen kann. Interessant find die Ar gsfübrungen des Herauggeberg üb⸗r vie Wirtz schen Untersuchungen. Die Spiralnebel haben dane ein. Durchsch⸗ ittsgeschwin. diglett von 400 EKm in der Setunde und ssehen 6060 2 chtjahre von ung ab. Sie gebören also nicht mehr zu unserem Meischstraßen- system im Gegensatz zu den Gase nebeln, die nur 4060 kichtjahre von ung entfernt Lieger. Sodonn wird der abendliche Sie nenhin mel klärt, worauf Angaben über den Lauf von Sonne, Mond und Planeten vnd bemerkenswerte Kor fle slastonen felgen. Ein Reihe von „Kleinen Maneilur gen“ heschli ft dos 1e chhaltige Deppe heft.

Land⸗ und Forstwirtschaft.

Zur Förderung der Kaninchenzucht beabsicktigt die Kriegs, Fell Akt ten gesellschaft, Landwirtscheftgtamm er für die Rheinprovinz in lhrer Korresponden mitteilt, einen onsehbr lichen Betrag berenust lien. Als erf nahme ist die Verteilung von Zuchtrteren an riegs . heschädigte in Auf sicht gencmmen! Die bie zu Müütel stud Ferrit bewilligt worden, so doß die Verteil Hllfe der Landwirt schafte karm mern durchgerũhꝛ in kürzester Zett beginnen kann. U- ber die für die ein Fober Betrag in Aussicht gegommen ist, schweben zurzeit noch Verhandlungen.

berausgegebenen,

Washington, 10. Mal. (W. T. B) Wie nachtiä lich v Acer baubũ :o ium monatlichen Sa a a fan e fel gen i. 6 one . n e, 4 S2 629 000

um hel geschätzt gegen ein endgũ ges amtliches Ergebnis v s ic ho Huszeltẽ en netz en rn n. 1

Theater und Musik.

Im Königlichen Dpernhause werden morgen, Dienst Soffmanyg lll san. mit den Damen Gerhart h *. ger, y, 139 . Kirchner, * Sommer, Hen se und Ha n den Vauptrellen aufgeführt. Mußte ter ist der Kavellmelster Vr. Sttedry. ; sitelischer Le ner f Im Kön te l'ichen Schauspielbause wid . , F an, die Hofschaufrielerin in e gewohnten Be= (tzang gegeben.

Im Deutschen Theater wid anläßlich van Karl Saupt⸗ nznngz 60. Gehurtt tag sein Wert Tobias Bun isd uh neu inß ub ie it. Es geht am nächsten Mittwoch j Szene Die Tilelrolle spieir wie in den früheren Aufführungen, Max Palleuberg. ;

morgen das Laäst.

Mannigfaltiges.

Die Deutsche Bank teilt W. T. R. zufolge mit durch die Güte rer deutschen Vtilitãrkommission in der ii ui der Lage ist, Zahlungen an Kriegsgefangene , tant internierte nach der urraine zu leisten. Ver Gege 1 diese Zablungen, die nur im Betrage von 10 Rur ee ', fachem (20, 39, 40 Rubel uspo) zulässig sind, ist dei 9. urn Dart, ren Filialen nd Jweigfteien er Abieilltecbeim? miu von 1,40 A für den Rubel unter Ausfüllung der übliamn n. kin einzujahler. min

Der Deutsche Krippenverband dergnstaltet, wie g; mitteilt, am Mittwoch, Ten 5. Junt 1918, Vormittage 15 * Sitzungssaale des Anwallhauses (Berlin W. lum she Il IV. RÆKrippenrkonferenz. jfeber bie Versorgung er arbeitender Frauen in Kriphe und Fe milienyflege s der Dr. Mietsckel⸗ Würzburg, uber die Fra bern Professor Dr. Ibrahim Jeng. NachHm it eben dom 6. bis 15. Juni dauernde Fortbildun arbeiter im Krippen wefen und fũr don dem Voisitzenden des Verban ͤ Meier, mit eine ü te ge: Krippenwesens Anmeldungen

tschen Krlvpend des, Ch ichten. Der Eintritt zur gevortrag des Lehrganges ist frei. ju dem Fortbildungalehrgang kosten? i0 4.

mort a für

In der neuen Aula der Berliner Univerität wird mor nale abend ein Studenten ghbend vecranstaltet, auf rh e g He dtn einen Vortrag über die deutschen Fronten inn, wird. Eimiritte karten für 3 M sind bet den Qbervedellen an Untversität zu haben. Das Erträgnig wird der Ortsgruppe ah des Alademischen Hilfzbundes über wie sen.

Helmstedt (Braunschweig), 11. Mal. (W. T. B. fand bier dle Einweihung der Heu g, g fh Pur sen unter großen Feierlichkeiten siati. Ihre t õn gi lb. Hoheiten der Herzog zu Braun schweing und Lünebun und die Herzogin Vittoria Luise, Prinze fsin do Preußen, wohnten dem Festakte in ker Aula der themalin Universität bei. Unter en Anwefenden bemerkte mon wenn n Oberyräsidenten der Provinj Sachsen, Grafen von der Schulten hin perschiedene Mitglieder der hohen Generalitat, die braunschwen te Staataminister, Vertreter beg preußischen Kri⸗gs, und Fulsn, ministeriumss und die Rektoren der benachbarten lindeissit⸗ Mit etltem von Victor Blünhgen gedichte ten j die Feler eingeleitet. Darauf begrüßte abgtordnete Dr. Boettcher die zahlreich die die alte Universtlätzau ia füllten. Nochd der Bebörden di-sem erften großen akademischen nebmen ihre Glückwünsch⸗ dargebracht batten, Universitãtsprofe ssor De. K er n Ei. Festrede. C- sprach iter n Grundlagen des Studentenweseng im riechischen Altertum und ni auf die bed⸗ utsamen Beiniehungen jwischen klassischem und modemn Studtengeiste hin. Nach der Feier besichtigten Ihre Königin Hohriten und die andtren Ehrengäste die neue Burfe. S 1 dn hier untergebrachten Akademikern Init nur Yflege und Crbnsun, sondern auch wissenschaftlicher Unserricht geboten. Profe ssolen in benachbarten Unlbersstãäten werden bitr für die Frieggderlezin Studienlebrgänge abhalten. Damit bekommt die ehemalige, siun Zeit von Napoleon e l f ne Universitãt Helmstedt wier einn akademlschen Charakter. Sie wird einen gans neuen Typuz h, demischen Dasein gz darstellen, denn sie wird nicht nur geisttger y, tung, sondern auch der durch den Krieg bedingten sozialen Hilft lun

Cöln, 11. Mat. (W. T. B.) Die große Berliner Kul— aus stel lung wurze heute mittag im Tu gftelfun 6 palast du Stadt viert: */ du cb den Minitter der geiftlichen und um, 1ichts Ar gelegenbeiten Dr. Schmidt eröffnet. Ver Ob rbürgemehjn Vr. Oehler dantte den , n. Professor Schlichting. Ba und. Professor Roeber⸗Düs dorf, den Künstlern und Kunsisaän, ftändsgen für ihre mübepohe Arbeit. Er begrüßte namen; der En die erschiengznen Vertreter der Staatg. und Militär beböcden und in den Ausstellern ein herzliches Willkommen am Rhein zu. Nach enn Anspꝛache de ersten Vo sitzenden Schlichting erklär le der Mit die Auestellung für erzffner. Anschlleßend fand ein Rundgang du die Ausstellungs räume statt.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage)

Verlten Wohlfahrleum, hielt der alleyh

Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opernhaus. 127. Dun bezugsvorstelung. Psenst. und Freiplaͤtze sind aufgehoben. Hof⸗ manns Erzählungen. Pbaontasttsche Dyer in drei . einem Prolog und einem Epilog von J. Barbier. Mu ö , e ite . deltung ö. err ger, Dr. Stier rv. pielleitung: Herr Hertzer. re: Herr Pro Rüdel. Ansang 73 Uhr. ; ö. .

. Schau spielhaus. 128. Dauerbeiuggvorstellung. Di st⸗ m Freip(atze find aufgeboben. Meine Frau, die Hofschauspielerin. Lustsplei in drei? Akten von Alfred Möller und Lothar Satz, Spielleitung: Herr Srerspielleiter Patty. Anfang 75 Uhr. Mittwoch: Opernhaus. 128. DVauerbezugsporftellung. Mlenf⸗ und Freiplaäͤtze sind ausgehoben. Carmen. Dper in Lin Akten von Georges Hier Text von Henry Nelll⸗ and Luzovie Halspy nad einer Novelle des Prosper Merins Anfang 7 Uhr. Schau plelhaus. 129. Dauerbezugsvorstellur g. Dienst. in Freiylatze sind aufgeboben. Die Quitzoms. Vaterländischeg Dran n bier von Ernst von Wildenbruch. Spielleitung: hen Dr. Bruck. nfang 7 Uhr.

Familiennachrichten.

Verlobt; Frl. Anna Lulse von der Decken mlt Hrn. Cand. lba⸗

Dans Brandenburg (Neustrel itz - Tubsn. er). inc

Ver dell t. Sr. Bäerecke. Spire lhof ute r. Margarttbe bir SDamburg). pe

Ge storh en . Hr. Professor Or. Paul stuckucł (Haie ssstf ä Hr. Oberftleutnant a. D. Hans Fil l

Hr. Pfarrer D.

Baronin S

erantnert licher Schriftletar: Dtrertor Dr. Tr, l, Ghatlostentn

Verantwortlich 1 den Anzeigenteil. Der Vorst: her der Cech

chnungsrat Mengerin g iCn Berlin. g

Verlag der Geschäftsstelle Mengering in Berta.

Dru det Norddeutschen Buchdruckerei anz. Verlagzsanftali. Kerlia, Wilbelmftraße 33

Acht Beilagen ö.

sewie vas Rummern verzeichnis gezogener Pfandhriese , Baye rijchen Shnotheren d ur ! eis n eur fn mhh,

zum Deutschen Neichsanzeige

Erste Beilage

r und Königlich Bren

111.

Berlin, Montag, den 13. Mai

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Parlaments hericht. *)

Deutscher Neichstag.

1653. Sitzung von Sonnabend, den 11. Mai 1918, j ö Nachmittags 2 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphenbürs.)

Am Bundesratstische: der Staatssekretär des Reichs⸗ arineamts, Admiral on Capelle und der Stgatssekrelãr s Reichsschatzamts, Stgatsminister Graf von Roe dern.

Erster Vizepräsident Dr. Pa asche eröffnet die Sitzung m 214 Uhr. ö ö

Die Einzelberatung des Haushaltsplanes für 1918 wird ortgesezt bei der Verwaltung der Kaiserlichen Marine. .

Der Haushaltsausschuß hat von den neugeforderten plan⸗ näßigen Stellen diejenigen für 5 Intendanturtäte und 19 jntendantursekretäre gestrichen. Ferner schlägt der Ausschuß blgende Resolution vor: ö

den, Reichskanzler zu ersuchen, in den, Betrieben der Kaiserlichen Marine Beamtenausschüsse einzurichten.“

Von den Abgg. Ebert u. Gen. (Soz,) liegt auernden Ausgaben der Antrag vor:. den Reichskanzler zu ersuchen, beranlassen zu wollen, daß die den änyestell ten in den Marinebetrieben, gemäß der reichsgerichtlichen Enlscheidung vom 15. Juni 1917. für Mehrleistungen zustehenden prozentualen Pauschsätze auf Kriegsteuerungszulagen nicht angerechnet werden.“

Berichterstatter Abg. Dr. Pfleger (Zentr.): mnmission beguftragt, pon dieser Stelle aus Wo! d der Anerkennung für das Wirken unferer Marine Ecken. (Heisall) Daz. Marinekorps hat, neben der stige reren Tätigkeit der Marine an der Kämpfen an der West ˖ mt erfolgreich teilgenommen. Die Ostseeflotte hat durch Zu⸗ mmenwirken mit der Landmacht dort viel zu unseren Erfolgen beige⸗ gen. (Beifall, Besonders zu danken haben wir unseren U⸗HBools⸗ innschaften. (Cebhafter Beifall) Wenn auch Meinungsverschieden / iten über die, politische Bedeutung des U⸗Boot⸗Krieges geherrscht len ind die Grörterungen ziemfich langwierig waren, in der Beurteilung militärischen Leistungen ist der ganze Deutsche Reichstag einig wesen. (Beifall. Die glänzenden Leistungen unferer U-Boote sind eister Linie zurückzuführen auf die technische Ausgestaltung unserer Boote und auf die Fortschritte, die im Bau und in der Ein— hung während des Krieges erzielt worden sind. Aber ohne den pfermut der Offiziere und Mannschaften wären diese Erfolge nicht pllich gewesen. Dafür ist ihnen der Dank des Vgterlandes sicher. heil; Nicht unerwähnt möchte ich dabei die lassen, die die Tätigkeit ler Unterseeboote erleichtert haben, das ist das Wirken unserer Heeflotte und von anderen Schiffen besonders das unserer Minen Fttie, Bezüglich der Aufftellung des Etats wurde von der n Seite, daran festgehalten, daß von dem Prinzip, während FKieges keine neue Stellen zu bewilligen, nicht abgegangen werden nde, Von anderer Seite wurde darauf hingewiesen, daß, selbst

meieser Grundsatz Geltung haben sollte, für die Marine eine

umhme stattfinden müsse. Die Entwicklung des. Beamtenwesens er Marine habe im Laufe der Zeit nicht Schritt gehalten mit m Aufbau der Marine und ihrer Aufgaben. So sei ein Mißver⸗ is entstanden zwischen etatsmäßig angestell ten und vorübergehend iftizien Personen. Dies sei auf die Dauer ein unerträglicher Zu⸗ Dazu müsse man die angeforderlen Stellen noch als bescheiden

zu den fort⸗

Ich bin von der des Dankes

auszu⸗ sonstigen

scken. Die Kommiffion hat sich bis zu einem gewissen Grade auf ken Standpunkt gestellt. Gegenüber der, Forderung von Be kenausschüssen wurde von der Verwaltung geltend gemacht, ie Marine hier nicht einseitig vorgehen könne. Das wurde an⸗ imnt, und die bon der Kommission gefaßte Resolution soll ja nur but dem Wunsche Ausdruck geben, unker Beamtenrecht in dieser Be⸗ n auszubauen, Es kann keine Rede davon sein, daß. die. Aus⸗ üsse die Vorges ten kontrollieren. Sie haben ihre Tätigkeit nur die Wahrung der Berufsinteressen der einzelnen Beamtenkategorien lichen. In zwei Punkten hat, dann, soweit auch sonst die Linungen auseingnder gingen, volle Einmütigkeit, geherrscht: einmal, 5 der verschärfte Unterseebootskrieg in keiner. Weise auf— Eben werden und keine Einschränkung, erfahren dürfe, und Ferner, der Unterseebootsbau nach Möglichkeit mit allen Kräften bidert werden solle. Dies war auch die Meinung der Kaiserlichen nrine und weiter der obersten Stellen der Reichsleitung und auch Obersten Heeresleitung. Ich freue mich, hier feststellen zu, können, alle diese genannten Stelen hierin mit der gesamten Volksver⸗ lung einig gewesen sind. Cebhafter Beifall)

Staatssekretär des Reichsmarineamts, Admiral von Epelle: *“)

Abg. Giebel (Soz.): Ich beschränke mich auf die M eamten⸗ eiter und Angestell tenfragen. Hinsichtlich der Wiederherstellung der lendanturräte werden wir für den Ausschußantrag stimmen. Den Et etatemäßig angestellten unteren und mittleren Beamten sollte tatsmäßige Wohnungsgeld gewährt werden. Hinsichtlich der Be⸗ en in, den besetzten Gebieten ist leider vom Staats sekretär E Wenig Entgegenkommen gezeigt worden. Zu den Worten Dankes müß en. auch Handlungen des Dankes kommen. Sehr Eil! bei den Sozialdemokraten) Jetzt stehen sich die Herren der ien im beseßzten Gebiete schlechlet als in der Heimat. Die in ö und Flandern auf. Privatdienstvertrag beschäftigten Ange⸗ len müssen erhebliche Mittel aus eigener Tasche aufwenden, um s dort ernähren zu können. Amtlich ist anerkannt worden, daß man t Mindesteng 250 ½ monatlich für den Lebensunterhalt verbraucht, NMonalsgehast beträgt aber nur 195 S6. Den Ängestellten wird fer wieder erklärt, es schweben FGrwägungen; sie sollten aber endlich , Abschluß gebracht werden. Mißfallen erregt es, daß billige nsmitte! nur für die Offiziere, nicht aber für die Angestellten zur digung stehen. Wegen scharfen Tones in einer Eingabe ist ein stelltenausschuß aufgelöst worden. Wenn die Leute aus berech- r. Sorge für ihre Familien ein mal cinen etwäs scharfen Ton an— igen hahen, sollte man darüber hinweggehen. Selbst dem Ge— ten läuft einmal eine Laus über die Leb ismit energischerem Ton. ur igsten. Beam ten ralitätsrat

2. hne Gewähr, mit Ausnahme der Reden der Minister und

ö nat eie r Staatssekretärs des Reichsmarineamts, Ad—

nals Die Rede des en aben Capelle, ann. wen nr ent en Eingangs des Steno=

R morgen im Won laut mitgeteilt werden.

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Küchen, denn 66. sind der Ansicht, daß zu schlecht werden. Ihnen kann aber nur dadurch geholfen werden, daß ihre Stellen in etats⸗ mäßige verwandelt werden. Eine grundlegende Aenderung der Ge⸗ haltssätz; die zweifellos notwendig ist, kann nur durch eine allge⸗ meine Besoldungsreform durchgeführt werden, die aber erst nach Rm Kriege möglich ist, Bis dahin müffen J uns mit Kriegszulagen, Teuerungszulagen und dergleichen begnügen. Aus Jer Anstellung ün den technischen Busraus der Werften kann eine An— wartschaft auf die Anstellung als Hilfstechni ker nicht, konstruiert werden. Die Leistungen der Narinearbeiterunterstützungskassen ind heute noch immerhin, abgesehen von den Waisen, fast doppelt so hoch wie die gesetzlichen Renten. Die Werften haben generell die Anweisung, überall da, wo Klagen auftreten, durch ein⸗ malige Aufbesserungen Hilfe zu leisten. Die dafür, us geworfenen Summen sind betzächthich in die Höhe gegangen seit Ausbruch des Außerdem ist sichergestellt, daß die erhöhten Renten nicht wieder in Abzug gebracht werden dürfen. Wo die Sätze die, Tarife überschritten, sind die Tarife entsprechend erhöht worden. Beifall) Abg. Wein hau sen sfortschr. Voalhlp. :. Was die U-Boote, die Torpedoboote und Minensuchboote in aufklarender und Angriffstätigkeit leisten, das steht leuchtend vor unser aller Augen. Aber wir dergessen darüber nicht die weniger auffälligen Leistungen unserer übrigen Marine⸗ mannschaften. Wir freuen uns der erfolgreichen Abwehr, die sie in der letzten Zeit geleistet haben. (Beifall). Wir wissen, daß die heiße Sehn⸗ sucht der Engländer, unsere U⸗Boot⸗HYasen zu zerstören, sich nicht erfüllen wird. Wir alle vertrauen felsenfest auf die bewährte Schlagfertig⸗ keit unserer deutschen Flotte und fürchten keine noch so gewaltige Drohung der Feinde. Unsere deutsche Flotter wird mit, ihnen fertig werden. (Beifall) Für diefes Gefühl der Sicherheit gehührt der deutschen Flotte unauslöschlicher Dank. Wir müssen in diesen Dank einschließen. die Beamten und Arbeiter der Marine in den Heimathäfen und wir müssen diesen Dank auch durch die Tat bezeigen. Ich bitte die NMarineverwaltung um eine klare Auskunft, ob die Angehörigen der Marine nach Friedens schluß ihre volle Dienstzeit nachholen müssen, und oh der Ginjährigendienst dabei nicht in Frage konimt. Diese Auskunft ist nötig, um eine Veun⸗ ruhigung zu zerstreuen, die durch. Veröffentlichungen der letzten Tage entstanden ist. Die technischen, höheren Beamten empfinden 8 bittet daß sie immer hinter den Offizieren Wurückgesetzt. werden, mit, denen, sie den gleichen Dienst tun müssen. Ihre Vereinigung in, Dl ganisa⸗ tionen hat nicht das Wohlgefallen der Vffiziere erregt. Die Beamten in der Marine können es aber nicht verstehen, daß sie eine suhalterne Stellung gegenüber den Offizieren einnehmen sollen. Die Beamten und Unkerbeamten befinden sich schon seit Jahren ing schwerer Net⸗ lage. Wenn die Beseitigung dieses Notstandes erst durch eine Ve soldungsreform nach dem Krege erfolgen kann, so sollte die Verwal⸗ tung jetzt wenigstens den Beamten überall da entgegenkommen, wo es sich irgendwie ermöglichen fäßt. Es wird dabei zu vrüsen Jein. ob die. Zulagen der wachsenden Teuerung entsprechen. Dem Wunsche des Marinearbeitsausschusses Danzig könnte man nachkommen, der dahin geht, daß die Kriegszulagen ohne. Rücksicht auf, die Lebenshaltung der Beamten ungbhängig gestaltet werden sollen auch von den übrigen Teuerungszulagen. Ein erfüllbarer Wunsch ist auch der nach Einführung von Beamtenausschüssen, Die nicht. ftats mäßig angestellten Beamten haben den, Wunsch, wen igstens im Gehalt, ihren etatsmäßigen Kollegen gleichgestellt zu werden. Die Denkschrift über die Werften hat dem Reichstag nicht, die er⸗ wünschte klare Uebersicht über die Verhältnisse der an den Werften angestellten Beamten gebracht. Es bestehen dort so biele künstlich eschaffene Kategorien von Beamlen und Angestellten, daß der w . nach Vereinheitlichung durchaus, gerechtfertigt., ist. Es Teht, doch wirklich nicht an, daß ein, 4liähriger Unterbamter mit Frau und mehreren Kindern seit 1910 auf einem Diätensatz von 25600 96 fest sitzen bleibt, keinen Wohnungsgeldzuschuß bezieht, auch

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mäßige Anstellung nich zulagen usw. au unsere Untersck

Auf der

dringend zur Annahme. Danzig besteht Boykottierungssystem, Listen geführt, Rechte der Werft in Frage gestellt. Auf eine Anfrage, die rhalb an die Reichsver gerichtet habe, sind um- Erhebunger veranstaltet worden, aus denen aber merk⸗ wweise absolut nichts Positives herausgekommen ist. Es ist z. B; auch nicht herguszubringen gewesen, trotzdem zwei. Arbeiter einem zweistündigen Verhör unterzogen wurden, ob der Befehl, daß von . Schichauwerft abgegangene Arbeiter auf der Kaiserlichen Werft nicht eingestellt werden dürfen, existiert. Im Ausschuß hat der Stagtesekretär aufs bestimmteste in Abrede gestellt, daß ein solches Beykottierungssystem bestehe; er werde eventuell dagegen nschreiten. Ich wäre sehr dankbar, wenn der Staatgsekretär diese Erklärung hier vor dem Plenum wiederholen würde. Der Wunsch der Arbeiter, sich unmittelbar mit ihren Anliegen an den höchsten Vorgesetzten wenden zu dürfen, wird sich, so berechtigt er ist, ja nicht erfüllen assen; aber biel wäre den Arbeitern schon damit gedient, beit

wenn die schüsse ausgebaut würden.

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ry EIK wWwirtlich

Den invaliden Werftarbeitern müßte an⸗ . , r . igsverhältniss auch eine Erhöhung

gesichts der schwierigen Ernaͤhrungsverhäl nisse auch eine Erhöh

ihrer Renten zugebilligt werden.

Staatssefretär des Reichsmarineamts,

Capelle: “)

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Konteradmiral Hebbinghaus Die Frage der Zurückl altung

von Mannschaften der Marine bei der Demobilmachung wird grund;

sätzlich nicht anders behandelt werden als J.

Die ? ück f ingste beschrän

Die Zurückhaltung wird auf das geringste beschränkt.

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Geheimer Admiralitätsrat Harms; Wenn über die Unüber⸗ sichtlichkeit der Denkschrift geklagt wird, so liegt das wohl an der Materie selbst. Ein großer Teil der Wünsche, he⸗ treffend Besoldungsaufbesserungen, läßt sich durchaus nur gleichzeitig mit einer endgültigen Regelung der Verhältnisse, mit einer allgemeinen neuen Besoldungsordnung erfüllen. In der Frage, ob den Invaliden zu ihrer Rente eine einmalige Teuerungszulage gewährt werden kann, ist die Marineverwaltung nicht allein h n,,

Abg. Schirmer Gentr):;, Auch r wollen den Offizieren und Mannschaften der Marine für ihre Taten unsern hetzlichsten Dank aussprechen. (Beifall. Die Verwaltung könnte sich viel mehr das Vertrauen ihres Personals erwerben, wenn Jer sich

i allen Personalfragen in Zuk mehr mit den. Arbeits. ausschüssen in Verbindung würde. In den Reihen der Hilfsangestellten

ist infolge Denkschrift eine ge . —— h 6 * , 6 regung entstanden. Ein von ihnen hat, dock 5 R , , Als gin Ro mittlere Beamtenstellen können. Als ein. Fortscht ö. es zu bezeichnen, daß d imt und die Verwaltung mi den Organifatzonen der Gem Ffchaften in Verhandfun den Organisationen der eme fschaf n in Verhandlung get Zu begrüßen sind auch die Erklärungen des Staatsse rs, 3 : * 2 * * 1 Werften sich nicht an A Arbeiter, der ließ . Abg. Dr. Kapp ((kons): Wir bitten, bezüglich der Intendantur⸗ räte und der Intendantursekretäre die Regierungsvorlage wieder

die e herzustellen. Aus den Worten des Staatssekretärs haben wir es um im

auch mten haben Lieferungen eine solche

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zu einem Er⸗ Mittels, um faßbar ist, ns genehmen nd allein im ursprünglich as durch die Versenkung

tittel besteht einzi U-Boot⸗Krieg. Das U-Boot

als eine Kampfwafse gegen Kriegsschiffe gedacht, glorreiche Tat unseres unvergleichlichen Weddigen dure der drei englischen Kreuzer am 22. September 1914 seine: zefähi nachweis erbrachte, Ungefähr einen Monat später nag gurch. Ve senkung eines englischen Handelsdampfers zuerst in vollem Umfang die Bedeulung des U⸗Bootes auch im Handelskriege jeworgetreten zu sein, Da mag sich die Erkenntnis aufgedrängt haben von der Fuchtharleit dieser Waffe, die, wir in dieser Beziehung England gegenüber in der Hand haben. Dies hat sich durchweg in steigendem Maße e tigt. Wir dürfen uns deshalb beim Friedenssck luß unter keinen Umständen darauf einlassen, daß für die Verwendung des Boots im K riege irgend wie einengen de pölkerrechtliche Bestimmungen vereinbazt wer en die int Widerspruch stehen zu der Eigenart dieses neuzeitigen Kamp mittels, die uns in unserem Verhältnis zu England und in der Wöhrnehm ung unserer Ingressen und Verteidigungsmittel einen nicht wigder gutzu; machenden 6. auferlegen würde. Es ist mit Yestimmt eit da: zuf zu rechnen, daß England unter dem gütigen tand des P täsiden ten Wilson derartige Forderungen beim Friedensschluß erheben wird. Ich verweise deshalb auf die ausge eichneten Aus führungen, des Geheim rats Wilhelm von Siemens über die Freiheit der Meere, wo auf das U⸗Boot im Verein mit der Hochseeflotte als das Mittel Fur Aufrechterhaltung deutscher Seegeltung hingewiesen wird. Wir brauchen diese Waffe nicht etwa als Veygeltungs maß regel gegen den ruchlosen Plan Englands und seiner Verhündeten, uns. auszu⸗ hungern, sondern sie ist auch ein neugeschaffenes Merine lem nittte, dad als solches gebraucht werden muß. (Sehr richtigh Etwaige Versuche der Gegner, uns das Recht zum Gebrauch der Waffe einzuschränken, mãssen deshalb unbedingt zurückgewiesen werden. Eebhafte Zustimmung echt.) Es ist zu begrüßen, daß alle Parteien darin einig sind, den unein eschränk— ten U⸗Bootkrieg unter allen Umständen weiter zu führen. Alle Par⸗ teien stimmen auch, darin überein, daß der U.BVoot Krieg nach menschlicher Voraussicht zu einem endgültigen Erfolg führen., wird. Diese Einmütigkeit wird auf daz Ausland einen viel stärkeren Cindzuck herborrufen, As alle Friedengoffensiven, die doch immer nur als Aus⸗ bruck der Schwäche gufgefaßt werden. (Sehr richtig! rechts.) Es ist volles Einverständnis darüber erzielt worden, daß der Gefahrpunkt,. für England erreicht ist. Das wird am te dadurch bewiesen, daß England sich nicht gescheut hat, das für die Zukunft, schwer belastende Odium der Beschlagnahme des

keine Aussicht hat, während des Krieges in ine bessere Stellung zu gelangen; . die Marineverwaltung beim Reichsschatze m! die elals.

neutralen Schiffsraums auf sich jzu laden. Von galergrößter Se