14. 15, 16. und 26. Seplember erlitt der Gegner einen Verlust von 59, 46, 42, 44 und 51 Flugzeugen, denen auf unstrer Seite ein Verlust von 5, 6, 6, G6 und 5 Flugzeugen gegenüberstehi. Jagdgeschwader 2 vernichtete am 2 Sep⸗ tember 26 Flugzeuge, ohne selbst ein einziges zu verlieren. 31. feindliche Flugzeuge fielen bei Angriffen auf das Deimatgebiet unseren Abwehrmitteln zum Opfer, darunter auch das erste ganz in Amerika gebaute Bomben⸗ ugzeug. Unsere Luftkampfüberlegenheit gewährleistete unseren Arbeits. und Bombenflugzeugen die Durchführung ihrer mannigfachen Erkundungs⸗ und Angriffsaufgaben. Mehr⸗ fach ermöglichten unsere Flugzeuge durch Heranbringung don Verpflegung und Munition“ sowie durch Befehls—⸗ bermittlung abgeschnittenen Truppenteilen die erfolgreiche Verteidigung und die Rückkehr in die eigenen Linien. Uasere Bombengeschwader griffen militärische Ziele hinter der feiadlichen Front mit insgesamt 961 964 kg Spreng- stoff an und bewirkten in fünf Fällen auf Flughäfen, in zahi⸗ reichen anderen in Munitionsstapeln und Barackenlagern starke Brände und Explosionen. Trotz schärfster Gegenwlrkung führten unsere Ballonbeobachter die Naherkundung über dem Schlachfelde durch. Im Verein mit den Flugaͤbwehrgeschützen nahmen sie wirkungsvoll an der Bekämpfung von Panzer⸗ wagen und anderen Erdnelen teil. Die Flaks erzielten mit ,. Abschuß von 125 Flugzeugen gleichfalls eine Häöchst— eistung.
Berlin, 17. Oltober, Abends. (V. T. B.)
Zwischen Le Cateau und der Oise hat der Feind er⸗ neut auf mehr als 35 Kilometer breiter Front angegriffen. Der mit großen Mitteln angesetzte Du rchbruchsverfuch wurde vereitelt. Seine Angriffe sind teils vor unseren Linien gescheitert, teils fingen wir sie vor unseren Artillerie⸗ stellungen auf.
In Flandern, an der Aire und Maas nur örtliche Kämpfe.
——
Berlin, 17. Oltober. (W. T. B.) In der flandrischen Stadt Thielt wurden durch außergewöhnlich heftige Bom benabwürfe ganze Straßenzüge niedergelegt und beträchtliche Verluste unter der Ilvilbeyölkerung verursacht. In einem einzigen Hause wurden 16 Belgier unter den Trümmern begraben.
Die Stadt Laon, in der die Deutschen die Einwohner aus Stadt und Umgebung versammelt hatten, wurde von den Deutschen verlassen, ohne daß diese irgendwelche Zerstörung vornghmen. Die Verwüstung der Stadt' ist das aus schließliche Weik der französischen Artillerie. Auch während des Rückzugs wurde Laon von den Deutschen geschont. Nicht eine einzige deutsche Granate fiel in die Stadt.
Der Funkspruch Lyon vom 16. Oktober, 10 Uhr Vor— mittags, meldete, daß die Deutschen hie Stadt Roulers vor dem Verlassen an zahlreichen Stellen in Brand stecklen. Dieser Funkspruch ist ein neuer Beweis dafür, daß die gesamten Meldungen über Zerstörungen der Deutschen im besetzten Gebiet lediglich aus wählerischen Gründen ohne irgendwelche Unterlagen von der Entente verbreitet werden. Denn noch am aleichen Tage berichtet der englische Frontberichterstatter Persival Philspps im Funkspruch Carngrvon um 4 Uhr 30 Nachmittags, daß die Stabt Roulers unzerstört sei.
—
Sꝛzoßes Hauptquartler, 18. Oltober. Westlich er Kriegsschauplatz.
In den letzten Tagen haben wir Teile von Flandern und Nordfrankreich mit den Städten Oostende, Tour⸗ coing, Roubaix, Lille und Donuai geräumt und rück⸗ wärtige Linien bezogen. Zwischen Brügge und der Lys stieß der Feind gestern vielfach mit stärkeren Kräften nach. Er wurde abgewisen. Engtische Kompagnien, die nördlich von Kortrik über die Lys vordrangen, wurden im Gegenangriff wieder zu ückgeworfen. Oestlich von Lille und Doug i . nur lose Gefechtsfühlung mit dem Gegner.
Zwischen Le Cateau und der Dise ist die Schlacht don neuem entbrannt. Engländer, Franzosen und Amerikaner suchten wiederum unter Einsatz gewaltiger Kampfmittel unsere Front zu durchbrechen. Beiderseits von Se Cateau sind Angriffe des Feindes vor unseren Linien gescheitert. Dertliche Einbruchsstellen wurden im Gegenstoß wieder gesäubert. Zwischen Le Cateau und Aison⸗ ville drang der Gegner an einzelnen Stellen in unsere Linien ein. Nach wechselvollem Kampf brachten wir den Feind vor unserer Artillerie an der von Le Cateau nach Wassigny führenden Straße, bei La Vallse Nulatre und? Mennevret sowie nordöstlich von Aisonynille zum Stehen. Wo der Feind darüber bingus vordrang, warfen ihn unsere Gegenstöße wieder zurück. Aisonville und die südlich anschließenden Linien wurden gegen mehrfachen Ansturm des Feindes gehalten. Auch am Nachmittage gescheitert. Ebenso blieben die gegen die Dise— front nördlich von Origny gerschteten feindlichen Angriffe ohne Erfolg.
An der Aisne setzte der Gegner seine heftigen Angriffe östlich von Olizy fort. In hartem Kampf wurde er abge⸗ wiesen. Preußische Jäger führten westlich von Grandpre, Brandenburger und Sachsen auf dem Ostufer der Maas er⸗ folgreiche Angriffsunternehmungen durch.
Der Erste Generalquartiermeister. Ludendorff.
(BV. T. B.)
Staatssekretär des Innern Trimborn über die Kriegs⸗ anleihe:
Die erste Pflicht des Reiches wird es stets sein, für die Zinsen der Kriegsanleihe zu sorgen. . *
, n, ,,, ,.
sind vor ihnen erneute Angriffe.
Oesterreichisch⸗ungarischer Bericht. Wien, 17. Oktober. (W. T. B) Amtlich wird verlauibart: In den sieben Gemeinden wurden italienische Er⸗
kundungsvorstõße zurũckgewiesen. k Fi T ib anten spielten sich nördlich von Tirana Nachhut—⸗ ampfe ab. ? Die Serben sind bis an die westliche Morawa vorgerückt. Ihre Angriffe östlich von Krusevac wurden abgeschlagen. Der Chef des Generalstabes.
Kunft und Wissenschaft.
Es war ein voreiliges Versprechen, in einem zweiten Artikel auf jene Werke der Großen Berliner Kunstausstellung eingehen zu wollen, die erst bei wiederholter Betrachtung ihren Wert enthüllen. Man stelit immer wieder fest, daß außer jenen Bildern, die gleich beim ersten Besuche auffielen und die damals erwähnt wurden, keine wichtigen Schöpfungen da sind. Es sei denn, daß man Ernst Faehndrichs weite Landschaft, Bergland“ mit den vorüberwallenden Wolkenschatten und das Selbstbildnis des Münchener Josse Goosens nennt, das trotz der derben und bunten Farbengebung mehr als eine nur dekoratiyße Wirkung gusübt. Das nette kleine Bild „Im Sommer“ von Leopold H. Jülich und das stimmungs⸗ volle Herbstbild Hans Lich ts mit dem gut getroffenen Ton der feuchten Luft fallen auch noch angenehm auf. Vor den beiden Gemälden „Mutter und Kindꝰ und Tänzerin“ von Rudolf Otto macht man immer wieder Halt, um sich schließlich immer wieder einzugesteben, daß die Bilder doch nur blendend hergerichtete Atelierkunststücke sind. Von den Graphiken und Bildwerken müßte man fast alles oder nichts erwähnen. Denn fast alle diese Werke weisen die gleiche brave Gesinnung und das gleiche handwerkliche Können auf, ohne daß eine hohe fünstlerische Schöpfung aus der Menge herausragt. ;
Bei Schulte ist dem vor mehreren Monaten gestorbenen Friedrich von Schennis eine Gedächtnisausstellung gewidmet. Es wäre töricht, wenn man diesem Maler die unwahren Farben und die gekünstelte und gezierte Aufmachung zum Vorwurf machen wollte. Die. Unwirklichkeit, des Kolorits ist hier so stark, und die theatralische Komposition ist so augenfällig, daß hierin zweifellos eine bewußte Absicht des Künstlers vorwaltet, die Absicht, nach der Art spanischer Modemaler der neueren Zeit die Welt des 15. Jahrhunderts in einer romantisch verklärten Weise auf⸗ leken zu lassen. Aber die Radierungen und die Gemälde, die herbst= liche Parklandschaften mit zierlichen Figuren oder verschwiegene Weiher mit Nymphen schildern, erinnern leider nicht an Watteau, Boucher und Fragonard, sondern an Theaterkulissen und Photographenhinter— gründe. — Eine Wand mit Bildern Franz von Stu cks läßt ein aufrichtiges Bedauern darüber aufkommen, daß der von Haus aus hochbegabte und ideenreiche Künstler in rein malerischer Beziehung geradezu erschreckend derb und banal geworden ist. — Von Heinrich von Zügel sind ältere Tierstücke da, die man vereinzelt schon einmal gesehen hat, die aber in dieser Zufammen— stellung hier wieder von der temperamentvollen und männlichen Art des Münchener Meisters bestes Zeugnis ablegen. Wilhelm Blanke ist mit ebenso öligen Und flauen wie geschickten und äußerlich wirksamen Stilleben und Innenbildern in der Art August pon Brandis' vertreten. Mit der Schilderung alter deutscher Holz⸗ sfulpturen entdeckte der Künstler für sich ein ansprechendes und er— giebiges Feld. Das Innere einer Kirche mit dem funkelnden Gold— glanz der geschnitzten Figuren und die übrigen knorrigen Heiligen- taten sind gut abgemalt, wenn auch keins der hier gezeigten Stücke an das im Motiv verwandte ausgezeichnete Bild e . das gleichzeitig in der Großen Berliner Kunstausstellung von Blanke aus- gestellt wurde. Dr. Pl.
Ausftellungs nachrichten.
In den Ausstellungshallen am Zoologischen Garten in Berlin veranstaltet vom 24. Januar big 24. Februar 1919 der Verband deutsche Arbeit eine Ausstellung „Deutsche Arbeit im Kriegen,. An der Spitze des Verbandes stehen der Sbervräsident der Provinz Hannover Dr. don Richter, als Ehrenmitglied; der Wirkl. Geh. Rat von Körner, Direktor a4. D. im Auswärtigen Amt, Berlin, und der Direkior Alfred Mann, Ludwigshafen, als Vor— sitzende. Die leitenden Gesichtsvunkte jür die usstellung sind: Festhalten des im Kriege Gelernten. — Bevorzugung heimischer, be⸗ onders in der Kriegswirtschaft bewährter Rohstoffe — Vorzugs⸗ weiser Verbrauch deutscher Waren, seweit sie ausländischen Erzeug- nissen nicht nachstehen. — Stärkung des inneren Marktes durch Förderung der heimischen Leistungsfählgkeit als Vorbedingung der zu steigernden Ausfuhr deutscher Ware. Nach den bereits vorliegenden Anmeldungen aus Industrie und Handel wird diefe Ausstellung zum ersten Male ein zusammenhängendes Bild der im Kriege geleisteten Arbeit als Grundlage künftigen Schaffens geben.
Jagd.
Der Schluß der Jagd auf Rebhübner, Wachteln und schottische Moorhühner wird für den Landetpolizeibezitk Potsdam auf den 17. November 1913 festgesetzt.
Mannigfaltiges.
Unter dem Geleitwort „In ernster Zeit ein ernstes Wort“ hat der Hauptvorstand des Vater ländischen Frauen Vereins an die Verbände, Vereine und Mitglieder des Vaterlãndischen Frauen⸗ Vereins folgenden Aufruf gerichtet:
„In der schweren Zeit, die Gott der Herr jetzt unserem geliebten Vaterlande auferlegt bitten wir unsere Verbände, Vercine und Vereins mitglieder, wie in guten Tagen treu und hingebend gemeinsam auch weiterbin unermüdlich und opferfreudig in unserer segensreichen vater ländischen Arbeit zu schaffen und, zu wirken. Bie Worte, die die Voisitzende des Hauptvorstands bei 'unferer Mitgliederversamm⸗ lung im Mai d. J. aussprechen durfte, seien heute erneut allen Vereinsmitgliedern ans Herz gelegt:
Wir führen das Rote Kreuz als Vereinsabzeichen. Als Frauen⸗ verein vom Roten Kreuz haben wir das Recht zur Unter tützung des Kriegssanitätsdienstes. Auf diefes Recht sind wir stolz und halten fest an diesem Recht. Es ist das einzige Recht, das wir jür uns in Anspruch nehmen, sonft kennen wir nur Pflichten. Wir seben in der Erfüllung all der Pflichten, die wir für Heer und Vaterland übernommen haben unser Ziel, unsere Aufgabe.
Es ist unsere Pflicht; far die Verwundeten und Kranken des Heeres in Pflege und Fürsorge alle unsere Kräfte einzusetzen. Es ist unsere Pflicht, für die Mütter, Frauen und Kinder unserer FRämpfer jede Hilfe zu leissen, die ihr Wohl erfordert. Es ist unsere Pflicht, ohne zu zaudern und zu schwanken, alle unsere Einrichtungen fortzuführen und auszubauen, die der Beseitigung und Verhütung wirtschaftlicher und sittlicher Not dienen. Es ist unsere Pflicht, in unerschütterlichem Gottvertrauen festzustehen und auszuharren in unferer freiwillig übernommenen alle Zeit freudig erfüllten Arbeit. Unferem geliebten Valerlande gilt unser Werk. Wo auch immer die Rot uns ruft, stets fesen die Mitglieder des Vaterländischen Frauen⸗Vereins ein Beispiel starfer, aufrechter, mutiger, unerschütter licher Hingabe und Treue für das Vaterland.“
agung cristlich⸗ nationaler Heim b e , , J W. T. B. mittellt, an Ibre Ma fag die Kaiserin und Königin folgendes Telegramm gerichtet zũtterli üßen die christlich-national terschũtterlicher Treue grũ e onalen 6, in . Zeit bitterster Not ihre geliebte Kaiserin. Wie sie bereit waren und sind, weiter mit ungebrochenem Mute die Nöte des Krieges zu tragen, wenn unser Friedensangebot zurick⸗ piesen wird, so geloben sie, in den kommenden schweren Zeiten . ungebeugt mit daran arbeiten zu wollen, daß Deutschland . fw eine lichte Zukunft hat. Gott sei mit unserem Vater—
dennoch einst ei e ; lande Und Unserem Kaiserhause.
Darauf ist folgende Antwort eingegangen. ü
Der, e eln sind Mir die Sr der chiistlich nationglen deimarbelteringen. Ich danke. Ihnen allen fär zieseg in schwerster Jeit dargebrachte Treuegelöbnis., aus dem Kraft, Zuversicht und Bottvertrauen spricht. Die , n , e hit , e. feren Streitern bester Rückhalt. Gott wird weiter helfen. unseren tapferen Stre , Au guste Viktoria.
V. hat
Der Gesamtvorstand des Reichsstädtebundes 9 rund;
it 930 sche mittlere und kleine Städte umfaß te sen,, . den Reichskanzler folgende ö e n,, entscheidender Stunde des Vaterlandes ist der Gesanmtrorstand des Reichsstädtebundes in Berlin versammelt. Die des Reiches Geschicke leitenden Männer werden — dessen ist sich der Gesamtvorstand bewußt — nur eine Entscheidung treffen, die mit des deutschen Volkes Ehre vereinbar ist. Der Gesamtvorstand will noch immer nicht die Hoffnung auf zinen Rechisfrieden auf⸗ geben. Sollte aber jetzt der Kamyf auf Leben und Tod aufge— nommen werden, dann soll die Welt erfahren, daß deutsche Männer, die in viersährigem Ningen mit übermächtigen Feinden Sieg auf Sleg erfochten haben, im letzten bitteren Kampf zu siegen oder zu
sterben wissen.“
J estrigen Sitzung der Berliner Stadt ver— w ein Antrag der Stadtv. Barkowski und Genossen zur Beratung, der bezweckte, daß der Magistrat einen noch umfangreicheren Schutz der Mieterbe im Bundesrat herbeizu führen rerfucken möge. Nach längerer Erörterung wurde der Antrag einem Ausschuß zur Vorberatung überwiesen, desgleichen ein Antrag der un— abhängigen Sozialdemokraten, der dahin ging, in einer gemischten Depuigfion über die Besserstellung der städtischen eam ten und Angestellten zu beraten. Auf die öffentliche folgte eine
geheime Sitzung. ö
önigsberg i. Pr., 17. Oktober. (W. T. B.) Die Handelz— J . in Preußen hat telegraphisch an den Reichskanzler und den Reichs tag folgende Kundgebung er— J Preis des Friedens darf nicht die Abtretung deutschen Gebiets sein, die Oslmarken und Elsaß⸗Lothringen müssen un— geschmälert bei Deutschland verbleiben. Ohne Sieg ist Deutsch—
sand nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich verstãämmelt
und verkümmert. Ostpreußen, seit sieben Jahrhundeiten kern · deutsches Land, fordert kraft des Selbstbestimmungsrechts seiner Bevölkerung, deutsch und in ungeschmälertem, politischem, kultu= rellem und wirtschaftlichem Zusammenhang mit dem Deutschen Reich zu bleiben. Aus ihm ziebt es seine Lebenskraft Dieser Zusammen— bang wäre zerr ssen, unsere wirischaftliche Zukunft venrnichtet, wenn Ostpreußen durch Abtretung von Gebieisteilen in Westpreußen oder Posen mit dem Deutschen Reich nicht mehr räumlich oder nur durch einen ungenügenden Landstreifen verbunden wäre Mit Nachdruck fordern wir Ostpreußen, die im Kriege so namenlose Qpser für Deutschland gebracht und den verheerenden Russeneinbruch erlitien haben, daß. von Deutschland und uns solches Schicksal ferngehalten werde.
Stockholm, 17. Oktober. (W. T. B.) Der schwedische Dampfer Oh io“ (1800 Br. R. T) stieß am 12. Sflober im Kanal auf der Fahrt von einem englischen nach einem französischen Dafen mit einem unbekannten Dampfer zufam men und sant. Die Besatzung wurde gerettet.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Zwelten Beiloge.) / · / / If Theater.
Königliche Schauspiele. Sonnab. Opernhaus. 221. Dauer. bez ugs vorstellung. Dienst- und Freiplätze sind aufgehoben. Salome. Dꝛama in, einem Aufzuge nach Oskar Wildes gleichnamiget Dichtung in deutscher NUeberfetzung von Hedwig Lach⸗ mann. Musik von Richard Strauß. Anfang 77 Uhr.
Schauspielhaus. 222. Dauerbezugsvorstellung. Freiplätze sind aufgehoben. Isanthe. Hardung. Spielleitung; Verr Dr. Bruck. — Hierauf: Lanzelot und Sandergin. Fin allflämisches Spiel. Verdeusscht don Friedrich Markus Hübner. Spieileitung: Herr Dr. Bruck Die verbindende Musik nach altniederländischen Motiven von Professor Ferdinand Hummel. Anfang 75 Uhr.
Dienst⸗
Sonntag: Opernhaus. 222. Dauerbezugsvorstellung. ü und Freipläße sind aufgehoben. Der Rosenkavalier. Komödie für Musik, in drei Akten von Hugo von Hofmannsthal. Musik von Richard Strauß. Anfang 7 Uhr. ö .
Schauspielhaus. 223. Dauer bezug vorstellung. Dienst⸗ und Freiplãtze ind, aufgehoben. Isauthe. Dichtung Von Vichor Dardung. Spielleitung: Herr Sr. Bruck. — Hierauf: Lauzelot und Sanderein. Ein aliflämisches Spiel. Friedrich Markuz Hübner. Spielleitung: Verr Sr. Bruch. Die verbindende Musik nach altnieperländischen Motiven von Professor Ferdinand Hummel. Anfang 71 Uhr.
Familiennachrichten.
Verlobt: Il. Ellen Funke mit Hrn. Landrat Otto Böhme (Hamm, Westf. z. Zi. Pleizen haufen bei Simmern Simmerm. eboren: Cin Sohn: Hrin Regierungsrat von Reden (übben) . Hin. Regierungsassessor Dr. Friedrich von Zitzewitz (Oppeln). Gest en ben Dr. Valentin Neven Viet Heer Fön def. Hildegard von Lindstedt, geb. von Gladiß (Kl. Oßnig).
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Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol, Charlottenburg. .
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsstelle, Rechnungsrat Mengerin g in Berlin. Verlag der Geschäftsstelle (Mengering) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagganstalt, Berlin. Wilhelmstraße 32. 24
Fünf Beilagen leinschließlich Warenʒeichenbeilage Nr. S2)
Dienst· und Dichtung von Victor
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K Erste Beilage t zum Deutschen Reichsanzeiget und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Berlin, Freitag, den 18. Oltober
M 248.
Deutsches Reich.
Name und Stand!
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— ö Wohn⸗ bezw. Anbauort
J
Gisenbabnstation Fruchtart ¶ Absaat
Hh. Nachtrag und Berichtigungen zum Verzeichnis der Originalzuüchter und Vermehrungsftellen von Wintersaatgetreide
in Nr. 1868 vom 10. August, Nr. 209 vom 4. September und Nr. 230 vom 28. September 1916 des Deutschen Reichsanzeigers.
x * J mit Driginal⸗
Wohnort oder . j . Eisenbahnstation Fruchtart saat beftan. Vermehrungsstellen ñ f denen Flache
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Größe der Nam e und Stand
Provinz Schlesien.
Berichtigung: Anbauort: Schönheide, Kreis Falkenau i. Schl.
Grottlau
Provinz Schleswig⸗Holstein. Neu: Schönberg i. Holstein (Zucht- . q Cet h bei Schönberg) Vermehrungsstellen: a. 8m. W., . Krokau bei chönberg i. H. b. Puck, Gerh., Hufner, Krokau bei Schönberg i. H. c. Schneekloth, H, kö Barsbek bei Schönberg i. d. Stoltenberg, Paul, 6 Bendfeld bei Schönberg 1. H. . Karl, Hufner, iefbergen bei Schönberg i. H. f. Untiedt, H., Hufner, bei Schönberg i. H. g. Voege, Wilh., Hufner, Broders⸗ orf b. Laboe h. Wiese, W., Hufner, Schön⸗ berg i. H.
1 Bieler ⸗ Breslau 1075 (st. 9)
Probsteier land und Schönberg i. H.
voltswirtschaftlicher een, Schönberg b. S.
Schönberg i. H. Schönberg i. H. Schönberg i. H. Schönberg i. H. Schönberg i. H. Probsteierhagen Schönberg i. H.
rokau
sönigreich Sachsen. Neu:
Ritter⸗ Remse a. d. Mulde Remse
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Fürstentum Lübeck. Berichtigung:
Bad Schwartau Vermehrungsstelle:
1 Carstens nsefeld Rensefeld Gerste
Stammer, zu streichen
HR. Nachtrag und Berichtigungen zum Verzeichnis der anerkannten Absaaten von Wintersaatgetreide
in Nr. 194 vom 17. August, Nr. 221 vom 18. September und Nr. 230 vom 28. September 1918 des Deutschen Reichsanzeigers.
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Fläche ha
Wohn⸗ bezw.
Anbauort Fruchtart Absaat
Name und Stand Eisenbahnstation
Provinz Ostpreußen. R. Regierungsbezirk Gumbinnen. Bericht ißungt
Tollmingkehmen Welzen zu streichen
Weizen 15 bleibt bebe,
. Rothe G. Regierungsbezirk Allenstein. Berichtigung: 3. Boriß Adl. Liegen Liebemühl ZƷusatz: Weizen Prouinz Westpyreußen. A. Regierungsbezirk Danzig. Berichtigungen: Schönwiese Marienburg. Alt⸗ Wet. felde
Voll, Gutẽbes. Praust eizen
Praust ee. oggen
von Wallenbergsche Guts. Czarlin Narkau verwaltung ggen
Lietz, Gutsbes.
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Provinz Brandenburg. A. Regierungsbezirk Potsdam. Berichtigung: Großrade gehört zum . m lnicht
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Neu:
Groß Sperrenwalde, Guts Groß Sperrenwald . verwaltung ! e dr, 9 Groß Sperrenwalde eee,
B. Regierungsbezirk Frankfurt a. O. Berichtigung: ö b. Booßen * 1 u. Booßen VBulton 6 10
Provinz Pommern. 11
Hiermit werden die Veröffentlichungen über anerkannte Absaalen in der Probinz Pommern (. Deutscher Reichs anzeiger Nr. 193 vom ) August und Nr. 221 f in Tr gr e ge e., 3 ugust und Nr ö IB. September 1918) aufgehoben 12
66 P Schulj⸗Wullow
Berg, Kgl. Oberamtm. Berg, Kgl. Oberamtm.
Dabs, Guts besitzer
Edzardi, Kgl. Oberamtm.
Elgeti, Gutspächter
Hafemeister. amtmann
Helms, Rittergutsbesitzer
Kuse, Gutsbesitzer
Dr. Löwenfeld, pãchter
Meinhold, Ritterguts—
besitzer
Müller, Kgl. Domänen.
achter ⸗ Schött, Gutspächter
Weidel, Rittergutsbesitzer Westphal, Gutspãchter
Wolfstein, Gutspächter
von Zansen⸗Osten⸗Rewoldt⸗ sche Gutsverwaltung
Albrecht, Rittergutsbesitzer Becker, Rittergutsbesitzer
Gräfl. Behrsche Guts Guts⸗
verwaltung Gräfl. Behrsche verwaltung
Gräflich von Bismark. Gutsver⸗
n Bunge, Hit tergutebestzer von Corswant, Ritterguts⸗
besitzer Eggerss, Königlicher Ober⸗
Bohlensche waltu
amtmann
wa Glemann, Rittergutspächter Alt Negenthin bei
Hoge, Gutsbesitzer
Jamitz ow, Gutsverwaltung
Juhl, Gutspächter Krüger, Gutspächter
. Lepelsche Gutsverwal⸗ ng Mau, Rittergutspächter
Pomin, Gutsbesitzer
von Quistorpsche Guts⸗
verwaltung
Seydel, Rittergutsbesitzer
Schulz, Gutspächter Thiel, e. mãnenpãächter Graflich Guts verwaltung
Verhein, Rittergutspächter Wallis, Rittergutspachter
Wendt, Königlicher Ober⸗
amtmann
Werner, Rittergutspachter
Albrecht, Rittergutspaͤchter
Albrecht, Gutsbesitzer Briest, F., Gutsbesitz er 31 Bülow, Ritterguts.
tzer
Fabricius, Rittergutsbesitzer abricius, Rittergutsbesitzer
Fink, Rittergutspächter
Fracke, Gutsbesitzer
Glautz, Rittergutspãchter Dahn. Rittergutsbesitzer
Hannemann, Hofbesitzer
Hegeler, Gutsbesitzer
Kgl. Ober⸗
Guts⸗
Königlicher Do⸗ von Behrsche
126
I. Kreis Franzburg.
Dahitz bei Barth Barth Sir bei Kenz Barth ubitz bei Kenz Kenz, Stralsund
Neuendorf b. Saal Damgarten Langendorf bei Stralsund
,. Bussin bei Velgast Velgast Cummerow,
Martens dorf Martensdorf
Velgast Stralsund
Obermützkow bei Nievars Velgast
Prohn bei Stral.˖ sund
Bartelshagen bei Cummerow Stralsund Hövet Velgast
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alkenkoppel bei Kgl. Horst Kgl. Horst ö Lirdershagen Stralsund
Günz b. Altenpleen
Nisdorf bei Gr. Mohrdorf
Stralsund
II. Kreis Greifswald. Böhmitz bei Kl. Klein Bünzow Bünzow
Eldeng Greifswald
Behrenhosf
Müssow bei Gr. Kiesow
9 Demmln üssow, Greifswald, emmin
Carlosburg, Zarne⸗ Zarnekow kow
Gribow Züssow Cuntzow b. Jarmen . Demmin,
reifswald ie, bei Greifs⸗ 6.
Behrenhoff Lodmannshagen bei diger Wolgast,
Katzow reifswald Jamitzow b. Lassan Anklam
Greifswald Greifswald
Züũssow, Greifswald Greifswald
Hinrichs hagen Alt Pansow bei Dersekow ö adl. bei Gütz⸗·
ow Schönwalde bei Potthagen Latzow bei Kröslin Wol Grenzow b. Murchin 26 enhagen, An⸗ am
Glödenhof b. Zussow Zuůssow
Greifswald Wolgast
Cammin bei Gütz Gr. Kiesow
Saalkow b. Lubmin Greifgwald Buggow b. Murchin Anklam, Budden⸗
. agen Subzow b. Dersekow Grcs eam Strellin b. Zůssow Züssow
Kemnitz Nonnendorf bei Kröslin
III. Kreis Grimmen.
Gran sebieth b. Grammendorf
Wüstenfelde b. Brandshagen Adl. Boltenhagen b. Grimmen Stremlow
Grimmen
Wüstenfelde Grimmen Tribsees, Grimmen,
Barth, Cummerow,
Ro Stralsund, Barth Ro
Züssow, Greifswald
kastz Kreft ald R
Velgast, Stralsund R
A Regierungsbezirt᷑ Stralsund.
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irssow, Srelfswald, Roggen
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Roggen Roggen
Weizen Weizen Roggen Roggen
. Roggen Roggen Roggen Roggen Roggen
Roggen oggen Weizen
Düvier Greifswald,
ToitʒRust ge, g ne stor Wittenhagen Grimmen
Tribsees
Düvier b. Rakow Passow b. Görmin
Vierow b. Loitz
Abtshagen Borgstedt
Miltzow Wüstenfelde
b. Brandshof
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