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schusses des Deutschen Reichstages Mitteilung. Dieser
m schützen und überall dort zur Geltung bringen, wo die Ge—
ungen des Staates ungeschmälert zu erfüllen. Der stetige Zu⸗ henhang verlangt, daß eine Neugestaltung auf gesetzlichem Wege zu⸗
nalen Meinungsverschiedenheiten und Jateressengegensätze ein⸗
Estaltung der inneren Verhältnisse der Weg der Vereinbarung
muß auch die Selbstbestimmung des anderen achten, und
heichs begründende Tätigkeit der Natienalräte zu fördern.
snnalräten und den verschiedenen Völkern für' die vermntelnde
n, Kroaten und Serben auf einer Versammlung der
Bertreter und entscheidende Faktor der Nationafrat sein. Der
en, in denen es heute lebt, in einem einheitlichen, vollkommen
atie eingerichteten Staate, in dem die Aufhebung aller fozialen
er Volk einheitlich durch seine besonderen Abgeordneten ver⸗ ird.
Der Nationalrat lehnt demnach den in der österreichischen chen Kundgebung vom 16. 86. enthaltenen Plan der Lösung
Der Nationalrat ist der Ansicht, daß nur durch Verwirklichung sorderungen und Grundfätze ein dauernder Friede zwischen den im
Der Nationalrat erklärt, daß gemäß den allgemeinen Grund—
26gliedrigen Ausschusses nach Art des Haupt—
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schuß, der durch eine entsprechende Anzahl von Herrenhausz— iedera ergänzt werden soll, soll mit den zu den Friedens⸗ ndlungen zu entsendenden Bevollmächtiglen in ständiger hindung bleiben Der Präsident Groß erklärte, er muͤsse n Parteien überlassen, einen Antrag auf die Wahl eines en Ausschusses zu stellen. Der Mnisterpräsident wieder— sodann die vorgestrige Erklärung bezüglich der Antwort ons und erörterte eingehend die Kaiferliche Kund— ng, wobei er feststellte: . ie Neugestaltung der inneren Verhältnisse Oesterreichs, für die
nationalen Einzelstaat die Seibständigkeit zu gewährleisten. Neugestaltung wird aber auch die gemeinfamen Interessen mteit in Lebensbedürfnis des einzelnen Staatswesens ist. olche Vereinigung aller Kräfte wird insbesondere geboten sein, sie großen Aufgaben, die sich aus den Rückwirkungen des Krieges n, nach Recht und' Billigkeit erfolgreich zu lösen und die Ver—
kommt, und ?as Wesen der Sache bedingt ihr Hervorwachsen Er freien Selbstbestimmung der Völker. Ebenso, wie die inter—
omlich friedlich ausgetragen werden wollen, müffe auch für die werden, der Vereinbarung, in der sich die Völter über die zung ihrer volitischen Gerechtsame und über die Ge— der wechselseitigen Beziehungen verständigen. ‚Die
müßte allen Teilen zugute kommen, wenn
des Einen zur Vergewaltigung des Anderen Ein Volt, das die Selbstbestimmung wahren
ehen sich darum auf den Weg der Verständigung gewiesen. Gedanken der Verständigung ablehnen, hieße, das Werk der staltung ablehnen, und därum sollle obne Veizug an eine Aus— von Volt zu Volk geschritten werden. Aus ihren Ergebnissen die, eigene Berechtigung der einzelnen Staaten hervorwachsen, n ihre freie nationale und kulturelle Entwicklung berühren— Fragen selbständig zu entscheiden. Für jene Angelegen⸗ aber, die aus der hhistorischen Notwendigkeit und ftlichen Verknüpfung heraus nur gemeinsam 'in wirk— eersolgreicher Weise wahrgenommen werden: können, der selbstgewollte Entschluß aller beteiligten Völker für die ng des gemeinsamen Vorgehens Gewähr leisten. In Be— g der zu schaffenden Nationalräte erklärte der Minisler— 1, die Regierung werde bedacht sein, in steier Berührung en Nationalräten zu bleiben, die Arbei en ihrer Ausschüsse 'Ucklich zu unterstützen und erfonderlichenfalls selbst Eni— für die einschlägigen Materien beizubringen und bei egebenen Anlaß die hochwichtige, die Zukun't der Völker
itlich wird sich aber aus den Verhandlungen zwischen den
hagleichende Tätigkeit der Regierung ein weites und hoffentlich tuchtbares Feld der Arbeit ergeben. Bis zur Schaffung von inrichtungen liege es im elementarsten Interesse aller öster⸗ n- Vßlter, die Wirtlamkeir der bisherigen Einrichtungen in nisvoller und hingebender Wee zu unterstützen, damit nicht os entstehe. Der Ministerpräsident verwies wieder auf die deutung der Lösung der Finanzfrage und erklärte, es gebe keine Wertzerstörung, küinen schlimmeren Raubbau an Wittschaft und als die weitere Unterlassung einer planmäßigen, entschiossenen üf finanziellem Gebiete. Er wiederholte sodann seine gestrigen rungen bezüglich der Nachvrüfung der dualistischen Einrich— und bemerkte bezüglich der ferneren Stellung Bosniens und Hzegowing. daß nach seiner Meinung die Löfung dieser Frage n geographischen, historischen, tulturellen und wirtschaftlichen enhang der beiden großen südslawischen Gruppen überall 1b der Monarchie ausgehen follte, und daß die Lösung, die iden Gruppen durch eine Grenzlinie scheiden würde, mit den hen gesunden Entwicklungsbedingungen im Gegensatz stünde. as Haus begann hierauf die Beratung der dringlichen ge des Rumänen Isovescul Grecul, betr. die sche Lage, die durch die von Ungarn beabsichtigte ein— Lösung des dualistischen Verhältnisses geschaffen werde. Der am 5. Oktober vom Nationalrat der Slo⸗
er aller nationalen Parteien aus Kroatien, Slawonien me, Dalmatien, Bosnien und der Herzegowina, Triest, Görz, Steiermark und Kärnten sowie aus der Bacs ka, anat, der Barauya, dem Gebiet jenseits der Mur und nrinsel gewählte Zentralausschuß trat am 17., 18 und ober in Agram zusammen und veröffentlicht folgende ebung: Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben verlündet am 17., 18. und 19. Oktober abgehaltenen Sitzung dem er Slowenen, Kroaten und Serben, daß er von diesem Augen⸗ dazu ermächtigt von allen nassonalen Parteien und Gruppen) die en nationalen. Politik in seine Hände nimmt. Von nun an allgemein nationalen Fragen keine Part; noch Gruppe noch tarische Gruppierung irgendwelche gesonderte Politik führen, sondert mit. Faktoren außerhalb des Volkes in Ver— en treten. Vielmehr wird in allen diesen Fragen künftig der
lrat, geleitet von den großen Ideen der nationalen Selbst— nge und Demokratie, die beresig auch vor dem Kriege unser Bolt durchdrungen haben, die im Verlaufe des Krieges in der en Politik zum Siege gelangt sind, stellt für die Lösung ationalen Fragen folgende grundlegenden Forderungen:
Wir fordern die Vereinigung unseres gesamten Volkes der n, Krogten und Serben auf dessen gesamtem ethnographischen
ohne Rücksicht auf irgendwelche provinzielle und staatliche nen, auf den Grundsätzen der polijischen und wirischaftlichen
chaftlichen Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten enthalten ist. Wir fordern, daß auf der lünfligen internationalen Friedens—
Naꝛrionalftage ebenso ab wie auch jeden künftigen Voischlag, n ginge, uns re nationale Frage teilweise zu lösen und ihr rnationalen Charakter zu nehmen.
lage bereinigten Völkern verbürgt und damit der Völker— d die allgemeine Abrüstung ermöglicht werden wird.
N . 160 j J j j er Wmotratie allen unseren Snagtionalen Minderheiten im der Slowenen, Kroaten und Serben freie Entwicklung ge— werden wird und den Nachbarstaaten im Hinterlande der
— Im österreichischen Abgeordnetenhause machte Ern der Ministerpräsident Freiherr von Hufsarek, wie olffz Tele raphenbüro“ berichtet, in einer Zuschrift von der legung des Ministers des Aeußern wegen Bildung
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von Arbeiter Kindern, mi wurden, went
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der Verkehr und der Zugang zum Mente ermöglicht und
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gesichert werden wird, ohne daß dies in unsere territoriale Unver—
Der Nationalrat fordert unser gesamtes Volk eines Blutes und einer zunge, einer Seele und einez Herzens auf, sich für die Ver— wurlichung dieser Forderungen und Grundsätze mit jener Ergebenheit und Selbstverleugnung einzusetzen, die diefe schicksalsschwere Zeit
der Freiheit und der Unabhängigkeit vor Augen schwebt, auf daß wit
die wir auf uns genommen haben, würdig erweisen.
— Nach dem „Ungarischen Telegraphen-Korrespondenz—
täten behufs Verteidigung der territorialen Unversehrtheit des Landes. In Budapest haben die Slowaken eine Versammlung abgehalten, in der sie sich gegen die An⸗
Temegyer eine Versammlung abgehalten, in der fie eben—
zum Auadruck brachten. Aus. Muraszombat im Eisenburger Komitat wird berichtet, daß die dortige wendische Bevölke—
6000 Teilnehmer erschienen. Sie wenden sich gegen die Agitatoren, die unter der Bevölkerung für die Losreißung der Grenzbezirke Stimmung machen, urd erklären, daß sie mit geballter Faust sich allen auf Losreißung gerichteten Be⸗
Der König empfing vorgestern im Buckingham⸗Palast eine große Abordnung interparlamentarischer Ab— geordnerer, darunter 860 Briten, 22 Franzosen, 8 Italiener
dem „Reuterschen Büro“ zufolge, die Taten der ver“ bündeten Armeen feierte und u. a. sagt-: Der Sieg ist in Reichweite, und wir sind alle einig darin, daß es ein voll— ständiger und entscheidender Sieg sein muß. Zu den italieni⸗ schen Senatoren und Abgeordneten gewandt, fagte der König,
öffnet, jene schneebedeckten Gegenden wieder zu erlangen, wo ihre tapferen Soldaten solchen Ruhm erworben hätten, und die von Leuten ihrer eigenen Rasse und Sprache bewohnt seien,
sein. Weiterhin wünschte der König den französischen Ab—
die niemals in ihrer Liehe und Anhänglichkeit zu Frankreich ge⸗ schwankt hätten. Der König schloß mit den Worten; „Unser einträchtliches Zusammenwirken wird, wie wir hoffen, auch in Zukunft nicht allein für unser Volk, sondern sür das ganze freie Europa den Frieden sichern.“
— Das Kabinett hielt sofort nach dem Eintreffen des
eine außerordentliche Sitzung ab. Den „Central Newgz / zu⸗ file betrachtet man die Antwort als eine Angelegenheit, die
Der Volkskommissar des Aeußern Tschitscherin hat an den englischen. Staatssekretär des Auswärtigen Amts
Auf das Telegramm des britischen Gesandten in Kristiania Bezug nehmend, welches am J. Oktober dem Volkskommissariat des Aeußern durch die norwegische Gesandtschaft in Petersburg mitgeteilt worden ist,
da sie von Samara abgeschnitten sei, keine Verantwortung für die Handlungsweise der, Tfchecho⸗Sow aten, über die sie teine Kontrolle hätte, übernehmen. Ist es dem
bündete, Macht anerkennen und die olle ersntwortung auf sich nebmen? Diese Erklärung ist ve j pemrsc je denen Gelegenheiten
welchem Wege die britische Regierung diese Verantwortlichkeit zu
der Führer des tschechischen Nationalen Rates Massaryk ist die ganze Regierung geblieben. Der verräterische AÄufftand der Tschecho— Slowaten mit allen einen bedauernswerten Folgen. bedauerns⸗
standen und von Entente Agenten organisiert worden, die die irregeführten Tschecho Slowaken in“ dieses schickalsichwere Abenteuer stürzten und sse in verachtungswürdige Banden gegenrevolutionärer Missetäter verwandelten, und? sie der Führung der nichiswürdigen russischen äußersten Reaktionare unterordnelen. Die vom Gejandten vorgeschützte Unkenntnis all der wilden Ausschreitungen
Welt in Schrecken setzen, kann nur Verachtung erwecken, da vielfache überfüllt sind, die Leichenhaufen der niedergemetzelten Jugend,
durch die Straßen geflossen, alle diese Grausamkeiten, deren
auf die wahren Anstinter und Leiter dieser Taten, den britischen und französischen Kapitalikmus. Wenn in Samara allein 12300
täglich mehreie Hundert erschossen und manchmal ganze Scharen
den Tschechenführer Aberst⸗ Vaida. dafür verherrlichen, Baß. er in ganzen Gebiete der Sibirischen Eisenbahn die Todesstrafe eingeführt
völkerung dieser ungeheuren Gebiete täglich diese blutige Witklichkeit
nd staatliche Souveränität eingreift.
Scharen wir uns alle in einem großen nationalen Reich dem nur das große Ideal der nationalen Vereinigung,
roßen Zeit, in der wir leben, und den großen Aafgaben,
en Nationalrat das Präsidium: Dr. Anton Kor o s
—
Pevelie, Soetozar Pribisevie.
Sd
hren sich die Kundgebungen unter den Nationali—
c Tschechen auf die slowakischen Komilate wandten. wurde beschlossen, einen Bruderbund der Völter zu gründen. Südungarische Schwaben haben in
Anhänglichkeit an den ungarischen Staat feierlich
r' Murinsel eine Versammlung abhielt, auf der
wider setzen werden. An den König wurde eine sdepesche namens der wendischen Bevölkerung ab—
Großbritannien und Irland.
gier, und richtete an sie eine Ansprache, in der er,
e ihnen Glück zu der Aussicht, die sich ihnen er—
wünschten, mit dem freien Italien verbunden zu
Gläck zu der kommenden Wieder eroberung der die ihnen vor 47 Jahren entrissen worden seien, und
deutschen Aatwort auf die Note Wilsons in London
genblick technisch nur die Vereinigten Staaten angeht. Nuszland.
laut Meldung des „Wolfsschen Telegrophenbüros“ epesche gerichtet:
BVolkskommjssariat sein Erstaunen aus über die im enthaltene Erklärung, die britische Regierung könne,
icht bekannt, daß am 4. Juni die Vertreter der Entente— dem Volkskommissariat gleichlautende Mitteilungen dem Sinne, daß sie die ich echo⸗ Slowaken als ver⸗
iede bolt worden. G- j. nicht unsere Sache, auf
meint; aber die englische Presse felbst hat zu un— len wiederholt, die Verbindung zwischen den Tschecho— und den Verbündeten über Wladiwostof sei wieder— Die, ganze Zeit hindurch haben französische und eng— re die Operationen der Tschecho⸗Slowaken geleltet, und
engster Fühlung mit der franzöfischen und englischen
die Tschecho⸗Slowaken selbst, ist von Anfang an
Einfluß der Entente und auf Ententekosten ent⸗
Slowaken, ihrer zahllosen Verbrechen, die die ganze
Beweise für die Tatsächlichkein dieser Missetaten vor⸗ Gesjängnisse, die von den Besten der Arbeiterkasse
von. den verabscheuungswürdigen Agenten der igemoidet wurde, all' die Siröme von? Blut die
en und die das ganze von den Tschecho-⸗ Slowaken, Agenten des englischen und französischen Kapftalismus, te schändeten, für alles das fällt die Verantwortung
jaftet wurden, wenn die Gefängnisse in Omsk 206060 rgen, wenn in jeder Stadt, in jedem Dorf, in jedem Samagra⸗ und Kasangebietes alles, was unabhängig, eiheirliebend und lebenskühn war, in Ketten gelegt Leben verstoßen wurde, wenn selbst in kleinen Städten
r und Bauern, zusammen mit ihren? Frauch und t Maschinengewehren in Massen ni dergeschossen 1. zuletzt die führenden Organe der englischen Presse
1 Di alles, nicht durch einfaches Äbieugnen, das s stützt, ausgelöscht werden. Wenn die gesamit Be
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heraueschreien gegen die hassenswerten Urheber der Verbrechen und besonders gegen den Imperialismus, welcher dieses unermeßliche Elend über das Land gebracht hat, so kann das Volfskommissartat nur mit Verachtung und Empörung den Versuch zurückweisen, der Verant— wortlichkeit für Taten auszuweichen, deren ganze Last auf ihre Urheber fallen muß. ; Syanien.
Die Regierung hat laut Meldung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ folgende amtliche Note veröffentlicht: .
Der Ministerrat hält den Zeitpunkt für gekommen, die öffentliche Meinung über die schwebenden Verhandlungen, betreffend den Ersaß des versenkten spanischen Handelsschiffraums, zu unterrichten, eine Angelegenheit, die in der amtlichen Note vom 20. August angekündigt wurde als die Minister sich erstmals in San Sebastian vereinigten. Jene Note sagte ausdrücklich, daß die Regierung zwar ihren Beschluß ausführen müsse. daß sie dabei aber streng die Neutralität aufrecht erhalten wolle, wie sie das stets gewollt
habe. In allem Ernste hat sie auch in diesem Sinne die von der Berliner Regierung vorgebrachten Einwendungen geprüft und sich bemüht, zu erreichen, daß man dort die von der spanischen Hie gierung für gerecht erachiete Anschauung annimmt. Dieser Aus— tausch der beiden Auffassungen hat sich vollzogen unter gegen seitiger und dauernder Betonung, daß Spanien desungeachtet die gute Freundschafst zwischen beiden MRegier irrhalten wolle.
Die Kaiserliche Regierung hat hierbei ihrerseits verschiedene Arten erwogen und in Vorschlag gebracht, durch die der für den Seevertehr verfügbare Schiffsraum vermehrt werden könnte. Angesichts der angen Zeit, die seit der Entschließung der spanischen Regierung schon verlaufen, ist und angesichts neuerlicher Versenkungen spanischer Schiffe wurde es immer dringlie
dem Vorbehalte, daß die strittigen Punkte durch spätere Verhand— lungen oder durch von beiden Seiten anerkannten Schier sspruch geregelt würden, einen sofortigen Besitzwechsel und eine Verwertt von deutschem Schiffsraum für Spanien aus den in unsere Häfen geflüchteten Schiffen vorzunehmen, der tatsächlich dem seit dem 14. August versenkten. spanischen Schiffsraum entspricht. Dabei soll der so erlangte Besitzstand weder den Rechten noch der juristischen Charakterisierung vorgreifen, über die noch keine Uebereinstim— mung herrscht, wie, ebensowenig hierdurch die Einsprüche berührt werden, die frühere Versenkungen betreffen. Zu diesem Behuf sind durch freundschaftliche Benachrichtigung fieben deutsche Dampfer von zusammen 21 s00 Tonnen Laderaum bezeichnet worden, nämlich: Eriphia“, „ Euphemia“, „Petschili“, „Klio“, „Mathilde“, , Irm⸗ ftied“, und „Rudolf“. Sie sind der spanischen Regierung übergeben worden in der Weise, daß besagte Uebergabe ün Einvernehmen zwischen dem Verpflegungsministerium und einem höheren Beamten der Kaiserlichen Botschaft stattfinden wird.
Rumänien. Die rumänische Regierung hat einer Meldung der Agentur „Rosta“ zufolge alle rumänischen Häfen' am Schwarzen Meer und der Donau für geschlossen erklart.
Amerika.
Das amerikanische Schatzamt hat dem „Reuterschen Nüro“ zufolge Italien einen neuen Krebit von 200 Mil— lionen Vollar und Frankreich einen solchen von 160 Mü— lionen Dollar eröffnet.
Das Schiffahrtsamt hat noch 120 Millionen Dollar für die Konstruktion von Schiffen erbeten, wodurch der dafür angesetzte Gesamtbetrag auf 3004 Millionen steigt.
Kriegsnachrichten. Berlin, 22. Oktober, Abends. (WB. T. B)
Starke Angriffe in Flandern südwestlich von Deinze und östlich von Kortrik brachten dem Feinde nur örtlich be— grenzten Bodengewinn. Auf östlichem Aisneufer beider seits Vouziers und östlich von Airy sind heftige Angriffe der Franzosen gescheitert.
Der französische Heeresbericht vom 22. Oktober, 12, 35 Uhr Vormiltags, meldet wörtlich:
Hartnäckige Kämpfe fanden auf der Hochfläche östlich von Vouziers statt. Die Deutschen haben mehrere Gegenangriffe mit starken Kräften unternommen. Die Franzosen haben mit Erfolg allen Angriffen standgehalten und sind im Besitze ihrer Stellungen ge— blieben.
Wir verweisen auf unseren amtlichen Heeresbericht vom 22. wonach wir die Höhen östlich von Vandey, zwischen Ballay und Chestres und nördlich Falaise dem Feinde wieder entrissen und gegen starke Gegenangriffe des Gegners hehauptet haben. Der Feind fälscht seine He te weil er nicht wagt, seinem an Siegesnachrichten gewöhnten Volke die ihm durch unsere tapfere Gegenwehr beigebrachte Schlappe ein⸗ zugestehen.
Der Gegner begann am 10. Oktober mit der Be— schießung des Bahnhofs von Den ain. Seit dem 13. Oftober belegte er die innere Stadt täglich mit etwa hundert Schuß mittleren Kalibers. Der Gebäudeschaden war beträchtlich. Unter den Zvileinwohnern wurden etwa 50 Tote und Ver⸗ wundete gezählt. Die Stadt fiel am 19. Oktober in Feindes— hand; noch bis zum Vormittag dieses Tages dauen te die Be⸗ schießung an. Am 18. zwischen 190 und 1 Uhr Abends begann die Beschießung des Südweslteils der Sitaht Valenciennes durch den Gegner mit eiwa 15 Schuß. Am 195. 3 Uhr Nach⸗ mittags hatte er die Beschießung der Vorstãdte und des Süd west⸗ teiles der Stadt wieder aufgenommen. Am 1. Oktober wurbe Drongen westlich Gent von feindlicher Artillerie beschossen. Mittleres Kaliber lag auf dem Ost- und Südrand Tourna s, der Vorstadt St Martin, Mont St. Aubert und den Ort⸗ schaften nördlich Tournai. Die Bevölkerung bereitet unter dem Eindruck der Beschießung die Abwanderung vor. Störungsfeuer lag auf Valenciennes. In St. Amand besetzten die Engländer sofort nach unserem Abrücken die von uns geschonten Kirchtürme mit Maschinengewehren und feuerten von hier auf unsere Postierungen. Das Dorf St. Pierre (südöstlich von Le Chateau) wurde vom Gegner in Brand geschossen. Bois les Pargny, westlich Marle, lag unter lebhaftem Feuer. Die Zerstörung der Orte Son, Barby und der Stadt Refshel durch Beschleßung schreitet fort. —
Großes Hauptquartier, 23. Oktober. W. T B.) Westlicher Kriegsschauplaßz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Die Kämpfe in der Lys-Nie derung dauern an. Heftige Angriffe des Gegners beidersests von De in ze. Nördlich der Stadi wurden sie abgewiesen, südlich der Stadt nach
und Hunderttausende von Menschenlippen einen Fluch
anfänglichem Geländegewinn durch Gegenstoß westlich der