1918 / 263 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 05 Nov 1918 18:00:01 GMT) scan diff

*. Tei Prüfung der Bauvorhaben ist darauf Rücksicht zu nehmen, ob die zu errichtenden Wohnungen in gesundheitlicher und wohnungsfürsorglicher Hinsicht derart einwandfrei sind, daß eine fün zehnjährige Benutzungsdauer zu keinem Bedenken Veranlassung gibt. Erscheinen die zu gewinnenden Wohnräume so wenig einwand⸗ frei, daß nur eine geringere als fünfjährige Benutzungsdauer in Aus. sicht genommen werden kann, so darf ein Reichszuschuß überhaupt nicht gewährt werden.

(as Zwecks Berechnung der Höhe des zu gewährenden Baufosten- zuschusses sind zunächst die Kosten des Bauborhabens zu veranschlagen. Alsdann sind die jährlichen Aufwendungen zu berechnen, wobei für Notwohnungen eine 7 prozentige, für Bebel bauten eine höchstens G prozentige Verrentung der Baukosten zugrunde zu legen und die Til⸗ gung quote so boch einzusetzen ist, daß das aufgewendere Kapital unter Einstellung eines JZinsfattors von 5 vH unter Zinszuwachs innerhalb der für die Benutzung des Bauwerks zugelassenen Zeit völlig abgetragen werden kann. Den so errechneten s zrljchen Aufwendungen ist der Forautsichtliche Jahresbetrag der Mieten gegerüberzustellen und der Unterschied gleichfalls unter Zugrundelegung der zugelassenen Be— nutzungsdauer und eines Zinsfaklors von 5 vH unter Zinszuwachs zu kapitalisieren. Die bei dieser Berechnung erhaltene Summe gibt den Betrag der Baukostenüberteuerung an.

„Die nachstebenden Ueberfichten zu si ( und B) geben die kapi⸗ falisierten Werte an; unter 11 ist die Berechnungsart an zwei Musterbeispielen gezeigt. ; 4. Für die Abbürdung der nach Nr. 3 berechneten Baukosten⸗ überteuerung durch das Reich, die Bundesstaaten und die Gemeinden gelten die allgemeimen Vorschriften mit Ausnahme der Ziffern 11 Nr. 2 Abs. 2 bis 4; Nr. 3b, e und Abf. 3 sowie II Nr. 2 ent⸗ svrechend. An Stelle der in II Nr. 3 vorgesehenen Frist von mindestens 10 Jahren tritt die bei Festfiellung des Baukostenzuschusses in Rech⸗ nung gestellte Benutzungsdauer.

5. Betragen die Umbaukosten weniger als 1000 ½ für eine Wohnung, so kann die Landeszentralbehörde der höheren Verwaltungs. bebörde eder der Gemeinde ozer dem Gemeindeverbande da Erteilung des. Beihilfebescheids überlassen, folange sich die zu gewãährenden Reichszuschüsse innerhalb des von'dem Neichskommissar für Wobnungts⸗ Resen nach Anhörung der Landeszentralbehörde für den Gemeindebezirk sestgesetzten Gesamtbetrags halten. S6. Beim Umbau von Läden in Wohnungen darf die bisherige, für den Laden zu erzielende Miete zur Berechnung des Reichszuschuffes nicht berücksichtigt werden.

II. lU!ebersicht A

zur Berechnung der Tilgungs quote:

Dle jãhrliche Tilgungsquote, durch die ein Kapital von 100 t. getilgt wird, beträgt, wenn die Tilgung erfolgt in

5 Jahren ö 18, o A,

16 Toso ,

15

20

25

30

40

50

, 992

1 . 1 6 2 4 2 1 3 1 1 1 1 1 1 1 14 9. 68 . ß 1 2 1 y 69 1 1 8 * 14 1 1 49

lebersicht

zur Berechnung des Kapitalwerts des Unterschieds zwischen ben jäbrlichen Aufwendungen und Einnahmen: .

Der Kavitalwert eines jährlichen Aufwandes von 100 Mt beträgt

für eine Benutzungsdauer von

5 Jahren 432,06 M,

0 772, 1037, 9 1246, 2 1409, 0

1537,25 1715, a 1825, 8

1 ö 15

20

25 30M. **

40

50

He s fiat ket

2 ö 6 2 9 9 9 9 9 2 2 9 98 8 9 0 0 0 0 o a oo oo 9 0 a 0 0 9 9 9 0 9 9 0 *. . 96 * 8 9 9

III. Musterbeispiele:

Für eine Notwohnung. Die Umbaukosten seien mit 3000 „AM, die zu erzielende Miete mit 350 M veranschlaat. a) Benutzungsdauer 5 Jabre: Aufwendungen 7 v von 3000 S Tilgung 30 X 18,9! rund

. Summe davon ab die jährliche Miete mit..

ergibt einen jährlichen Mehraufwand von Die Ueberteuerung beträgt mithin 403 X 4, 8a6

210 00 el, 543 a0

75h53, po b, 360.0.

403,00 4. 1744,18 ,

Benutzungsdauer 10 Jahre: Aufwendungen wie vor..... ö ö,,

Summe..

210.00 1, 238.00,

448, 00 , 350 00. 8, oo 6, Jö. r3

,

jährlicher Mehraufwand Ueberteuerung 98 3 75am

c) Benutzungsdauer 15 Jahre: Aufwendungen wie vor ..

. 1 210.00 0νu, Tilgung 30 X 4,3 ..

139.00 , 349,00 A, 350,00

63 . As. :

. Summe . M iete . 2 3 . * .

e, ,,,, .

B. Für einen Behelfsbau. Die Baukosten seien mit 106000 4, die zu erzielende Miete mit 00 A veranschiagt. a) Benutzungsdauer 15 Jahre: Aufwendungen 6 vH von 10000 6 Tilgung 100 36 4, os] 1 1 0 . 2 1 ——

JL 1 * *5 . Summe 14 1 dabon ab die jährliche Miete mit

ergibt einen jährlichen Mehraufwand von 363, 0 6, Die Ueberteuerung betrãgt mithin 363 X 10,197 3768, go

600 0 C, 43, c,

1953,00 , 200 cο,

b) Benutzungsdauer 30 Jahre: Aufwendungen wie vor...... Filgung 185 * ,,,

Summe . a nn;

jährlicher Mehraufwand... ö Ueberteuerung 50 X Ih, eus...

) Benutzungsdauer 40 Jahre:

Aufwendungen wir vor Tilgung 1060 2 Gezs.

Summe . 683, 0 , ab Miete 8 9 gen g 9g 2 7606 co 9 Heberten n;; . c..

J

J. Sicherungen für Reich, Staat und Gemeinde.

Gemein dd Regierungt bezirk

A Art des Bauvorhabens.“

Anlage III.

Des Bauherrn Name oder Firma

, O8 und Sitz....

Negierungsbezik ... ......

Fragebogen . betteffend Prüfung der Anträge auf Gewährung von Ueberteuerungszuschüssen.

A. Bauaus führender. ; Wer soll den Bau ausführen?

B. Lage des Wohnungsmarktes. Inwiefern bestebt dort ein dringendes Wohnungsbedürfnis ? 2) Handelt es sich bei diesem Wohnungsbedürfnis um einen dauernden oder um einen durch die Kroegsverhältnisse hervor⸗ getufenen vorübergehenden Zustand?

Baugrundstuücke. ; (Beizufügen ist. Aufteilungs⸗ und Lageplan, auf dem auch die Lage des Grundstückes zu den bereits bebauten Orts- teilen eisichtlich ist.) ; ö

1) Flächengröße des für die Bebauung vorgesehenen Grundstückes dm. 2) Wie hoch ist für den Quadratmeter a. der Ankaufspreis des rohen Baulandes? b. der Preis des baureifen Geländes?

Zahl, Größe und Art der Verwendung der Wohnungen und Häuser. (Bauzeichnungen mit Flächenangaben der Wohnungen sind beizufügen.) 1) Wieviel Wohnungen sollen errichtet werden? ; Wohnungen, bestehend aus J Zimmer nebst Küche.

. *. 9 2 ß 1. 2 1 *. 14

2) Zahl der Häuser. Zahl der Wohngeschosse. ..... Einfamilienbäuser = . 3weifamilienhãäuser . Häuser für 3 Familien . . Häuser für 4 Familien y 6 9 909

. 209

3) a. Wann wird mit dem Bau begonnen werden? b. Wann sollen die Häuser beziehbar fertig sein?

4) Wie hoch sind die Mietpreise festgesetzt? für Wohnungen, bestehend aus Zimmer nebst Küche .....

1 2 * n = 9 n m . 416 1 *. 2 1 3 y. 5 9 . 6

60). 4 pv . . 406

hnungen von etwa gleich r leicher Lage in schon bewohnten Sãusern? für Wohnungen, bestehend aus g Zimmer nebst Küche ..... 6 *. . 2 14 9 14 n) 612 3 2 ,)

n

9 1 , 9

stattgefunden? Wenn ja, in welchem ungefähren Verhältnis satz?

E Herstellungskosten der Bauten. 1) Voraussichtliche Gesamtkosten: * a. Höhe der eigentlichen Baukosten .. . Kosten für Grunderwerb. c. Straßenbaukosten.

Summe 2) Wie hoch würden die Kosten vor dem Kriege gewesen sein?. 3) Auf Grund welcher Unterlagen sind die Kosten zu 1 ermittelt? Veranschlagung durch staatliche bezw. kommunale Rau— beamte oder private Architekten, Einholung von Angeboten bei Unternehmern 20) 4) J für den Kubikmeter umbauten Naumes: JI b. vor den R ige il, 5) Preis der Mauersteine pro 1000 Stück: a. Lor dem Kriege 1914 ab Ziegelei oder k 3 b. gegenwärtig ab Ziegelei oder Fabrik. 6) Preis des Bauholzes frei Baustelle: a vor dem Kriege 1914 pro Kublkmeter ... k

eb

7) Was ist dort zur Bausto insbesondere der Ma ö G. H eigener Ziegeleibeirseb, Lieferungzabschlüsse mit Ziegeleien, Inbetriebfetzung von Steinhrũchen ꝛc.) sf

Berechnung der üieberteuerungskosten nach Ziffer 112 der Bedingungen, für die Gewähr von . zuschüssen aus Reichs mitteln.

; Gel dbeschaff ung. 1) Wie werden die Baugelder und Hypotheken aufgebracht?

h ,,. z . Wie beteiligen sich die Gemeinde und andere z ĩ . bände an dem Unternehmen? dere fen liche Ver 4a. bei der Geldbeschaffung? b. bei der Baulandbeschaffung? . bei der Baustoffbeschaffung? d. bei der Aufbringung der Anliegerbeiträge?

2) Kommen die Wohnungen nach ihrer Lage größeren Arbeit. gebern besonders zugute und wie beteiligen sich . . ö 8 vergl. Ziffer 1 3 und J 2 der Be⸗

ngungen für die Gewähr von Baukoftenzuschi⸗ Reis. dnn r, ostenzuschüssen aus Reichs g. bei der Gelbbeschaffung, b. bei der Geländebeschaffung, e bei der Beschaffung der Baustoffe, d. wie sonst.

1. Belche Lasten gehen im Grundbuch den Eintragungen zur

Sicherung der mit den Baufostenzuschůsf h V pflichtungen voraus? zuschüssen ver undenen Ver—

Su vergl. J 5 der i er, 1 Ziffer j 5 der B

ewährung von Bauko fein gungen

tenzuschũssen aus Reichs mitteln. Anlage IV.

Bauherr (Nane und Sitz)

Fragebogen betreffend Behelfsbauten und Notwohnungen.

oder Firma

Zahl und Art der zu errichtenden Wohnungen.

B. Benutzungsdauer,

C. Herstellungskosten der Bauten. Behelfsbauten. a,. Kosten der Bauten. b. Straßenkosten. .. 4 Sa. c. Durchschnittskosten für 1 Wohnung für Notwohnungen: . , der Umbauten... b. Durchschnittskosten für 1 Wohnung.. i 3. Auf Grund welcher Unterlagen sind die Kosten zu ] . ermittelt? ö ö. . . nung der Ueberteuerungskosten nach Absch D . e . e on eren Bestimmungen über die . von Baukostenzuschüssen zur Exrichtung von Beleisgbanten . Notwohnungen.“ „Geldbeschaffung Gofern die Bauten nicht ven einer Gemi 3. ö sonstigen staatlichen Verbande ausgeführt merle it Wie ist die Peschaffung der außer den llebertener ung zuschüssen erforderlichen Baugelder geregelt? z

„Beteiligung en. ö. 1. Sofern nicht die Gemeinde oder ein sonstiger öffentlicher Ver band die Bauten gusführt, wie beteiligen sich diese Kʒn schaften an dem Bauvorhaben? t a. Geldbeschaffung. b. Geländebeschaffung. C. Baustoffbeschaffung. d. Aufbringung etwaiger Straßen- ꝛc. Kosten.

2. Welchen größeren Arbeitgebern kommen die Wohnungen eh nach ihrer Lage besonders zugute, und wie beteiligen sich di selben an dem Bauvorhaben?

a. Geldbeschaffung. b. Gelandebeschaffung. c. Baustoffbeschaffung. d. Sonstiges. . Was ist zur grundbuchlichen Sicherung der sich aus Abschnit j

Ziffer 3 der Bedingungen für die , . bon Baukoste

zuschüssen aus Reichsmitteln ergebenden Mrpflichtungen geschehen

Literatur.

Grundlagen des Völkerrechts. Vergangenheit, Ghent wart, Zukunft. Von Or. Jeęfef Kohler, o. 6. Professr an der Universität Berlin, Geheimem Justizrat. Vfi] ind 260 Seiten. Verlag von Ferdinand Enke, Stuttgart. Geh. I2 4. Die Grundlage des Völkerrechts. Von Viktor Cathrein. VI und 108 Seiten. Freiburg i. Br., Herdersth Verlagshandlung. Preis 3 6. Raturrecht und Völker, Egcht. Von Dr. Io sepb Mausbach, Bompropst und au fessor an der Universität zu Münster i. W. TV und (i36 Selten 6 i. Br., Herdersche Verlagshandlung. Preis 286 3. Gegenwartsfragen des Völkerrechts. Von Dr. Karl Strupp. VI und ilo Seiten. Verlag Friedrich Andreag Perthe, A.-G., Gotha. Preis 2 6. Im Verlaufe des Weltkriegez ss wiederholt von einem völligen Zusammenbruch des Völkerrechts ge sprochen worden. Die Kriegsereignisse haben allerdings kla, gestellt, daß wichtige Arbeiten und. Grundlagen deg“ Nölke. rechts nur lückenhaft ausgebaut sind. und noch deutlicher die Tatsache, daß die praktische Politik und Kriegführung manche Deutschiand feindlicher Staaten unter dem ö verhängnisvolle Zeiiströmungen sich rücksichtsloz über klare Gebote des Völkerre kh in fg et. Mehr und mehr haben aber die gleichen Ereignisse alch in allen sachverständigen Kreisen die Ueberzeugung hervorgerufen oder befestigt, daß dat internationale Recht, weit entfernt davon, seine Bedeutung eingebüßt zu haben, gerade in der Zeit des Uebergang vom Weltkriege zur neuen Friedengordnung vor den wichtigsten ind aussichtsvollsten Aufgaben steht, wie ö. in solcher Größe bisher in niemals gestell waren. Damit es diesen Aufgaben gewachsen se muß das Völkerrecht selbst eine sicherere und festere e , el halten, als sie ihm bisher' gegeben war. Darüber jedoch, welche Rechte anschauungen die neuen, solsderen Grundlagen bilden sollen, af denen der Völkerrechtsban allen künftigen Stürmen zu trotzen vermn, gehen die Meinungen weit auseinander.

Auf dem Höheyunkt seines Jiterarischen Schaffens, das neben berschiedenen Gebieten des deutschen Hechtz namentlich die Wisen schaft der vergleichenden Rechtsgeschichte und der Rechtephilosopki durch wertvolle Arbeiten gefördert, in jüngster Zeit auch vielbeachet— BVeröffentlichungen über völkerrechtliche Fragen gebracht hat, biet Kohler in seinem eingangs genannten neuen Werke eine umfassend⸗ Darstellung der Grundsaͤtze, die nach feiner An cht die Grund⸗ lagen des Völkerrechts zu bilden haben. *1Cr geht darch aus, daß jede positivistische, durch die zufällige Tat k Gesetz gebers erfolgende Grundlegung des Völkerrechts und sein Aufbau auf die inkernationalen Verträge und Kongreßbeschlüsse ber sehlt sei; das Völkerrecht müsse aus der reichen Quelle des mobernen, den Anforde ungen der Kultur entsprechenden Naturrechts hervorgehen * müsse sich mit ethischem Gehalt erfüllen und dürfe nicht. ij Gebrän bilden, vie es der englische Despotismus und die französish⸗ Mihetorik uns etwa gern aufdrängen möchten!. Ebenso notwenin i sn aus dem Gewlrre der völkerrechtlichen Erscheinungen seit den Westfälischen Frieden cheraus auf die früheren Zeiten zurückzugreise, in, denen nech tiefere rechtliche Ideale Die Welt erfaßten zul, die Zeit der HPostgloffatoten und Ter spranishn Naturrechts lehter, als noch das. Naturrecht in, voll igen die Welt erfüllte und es noch nicht unter den Nachfolgern pon Dugo Grotius erstarrt war. Demgemäß zieht Kohler bei seine— dogmatischen Gestastung der Grundlagen des Völkerrechts übetal Philo ophie und Geschichte heran, undbges geschichtliche Verllesnn bedeutet eine frwünschte Bereicherung unserer Kenntnis und t kenntnis. Es ist, ein klar entwickeltes System grundlegender 6 danken, das er in seinem Buche vorführt. Die geistreichen Aut, ühbrungen über die völkerrechtlichen Persönlichkeffen, iber Stagt. um Staatsangehörigkeit, über Rechtsverkehr, Unrechtsperkehr und Kricht. berkehr lassen kaum eine Frage unberncichtigt, die für die künftis Neuordnung der zwischenstaa tlichen Lebensverhältnisse von Bedeutun ist, und sind geeignet, das Verständnis für die kommende Entwicklim; zu schulen und zu vertiefen?

Die Schrift von Cathrein ist fast ganz dem Nachweis gewidt e daß nur auf der Grundlage der ide he gen von Golt ins . seschrie tenen Rechtsgrund atze oder des Naturrechts ein über der mem. lichen Willtür stehendes, unverletz liches Völkerrecht sich aufbauen uk Der sich ars den obersten Grundfätzen des Raturrechts erge ö Fel der Pflichten und echte dern fene ant? Sünhnn untere nn ha be das nat ir liche Völkerrecht zu bilden, das umahhängig ö. positiben Gesetzen und Abmachungen fur alle souperänen Ill Aller Zeiten und Zonen zu gelten habe. Andere Forderungen n den Völkerverkehr dagegen, die in den obersten Grundsätzen nur ) kestimmt enthalten sind, müßten unter den Staaten durch . iche oder flillschweigende Uebereinkünfte nähgr, kestimnit wem, und diese Bestimmungen bildeten? ah positipe Völkerrecht, daß n für die sich den Uebereinkünften anschließenden Staateu gelte . wieder abgeändert werden ikzn n! r Verfasser geigt, . sich die Grundzüge oder großen Umrisse des Voölterret don selbst aus dem richtig verftandenen Naturrecht, für * Zeit des Fifedens sowohl wie für die det, Kriege m gäben. Ein letzter Abschnitt handelt vom Völkerrecht der Juli, hier werden die internationalen Friedengorganisationen bespechenn notwendig seien, um die Kriege nach Möglichkeit zu verhindern, ö es wird. dargelegt, wie wichtig zur Sicherung des Friedens der .

)

Gegen die Ursachen des Krieget sei.

daz Gunisonkom mando)

Des Buch bon Piofessor Mausbach ist zffen tlichung einer unter dem Titel Das Völkerrecht“ eischeinenden Sammlung von Bei agen, zum Wiederaufbau der Rechts und ri'dengoronung der Völker“, die im Auftrage der von „Ärbeirs— äusschuß zur Verteidigung deutscher und katholischer Intereffen ju Peltkriege“ gebildeten „Kommission für cristliches Völkerrecht“ von Rechte e der Universitat in 1 ; f Sngihm werden vom Standpunkt der chrinlich katholischen Nechtephilosophie aus die Grundlagen a.

eh ür Mautbach ist hon vornherein der naturrechtliche Standpunkt gegeben, die Ableitung allen Rechts nicht jediglich alg, dem Machtspruch der Staatsgewalt, wie es die vor⸗ herrschende Lehre des Rechtspysitivismus Inbeginn an mit den sütlichen Grundelementen des Menschengeschlechts verknüpften rechtlichen Anschauungen gleichsam göttlicher Herkunft. Um seinen Standyuntt zu begründen, holt er weit aus. auf das Wesen und Dasein des sittlichen Naturgesetzes ein, wobei er den und

ismus wie Rechtspositivismus bekämpft und seine philosophische Begründung eben jener natürlichen Herkunft

r m zweiten Kapitel verfolgt er dann, nunmehr auf das reine Rechtsgebiet übergehend, den Ge— danken der natürlichen Herkunft des Rechts in seinen allgemeinen Bejiehungen, um schließlich im dritten Kapitel dem Endziel seines

Dr. Godehard Jos. Ebert, Professor der Münster i. W., hergusgegeben wird.

Völkerrechts behandelt. Auch f

Moralpositivismus ebenso wie später den

des Sittengesetzes zu geben versucht. J

—— i,, .

d *

inter uchungs achen.

2 x . 4. Verlosung 2c. von Wertpapieren. 5

97 Unter suchung⸗ achen.

417341 teckbrief.

Gegen den unten heschritbenen Land⸗ sturnmann Fritz Fiö rh der 2. Komp. Tdft. Infalbrs⸗Balltz. Schlawe II in Dausts, welcher flüchtig ist, lst die Untersuchungs⸗ haft wegen unerlaubter Entfernung über sieben Cage verhängt. Eg wird ersucht, ihn zu verbaften und gn den Naterzcichursen in die Milltärarrestanstalt 11 in Vanzig oder an die nächste Milltärbehs ede oder Marinebehörde (TZruppenteil, Marine tell oder Bezirks kommando, in größeren Standotten an dte Fommandantur oder zum Weiter⸗ transport hierher abzallefern.

Danzig. den 24. Oltober 1918.

Gericht der Jaspektion des Kriega⸗

gefangenenlagerg d. TVII. A. R. Der Herichtsherr: b. Br 6m, Generalleutnant n. Inspekteur.

Beschreibung: Alter: 238 Tahre, G sicht schmal, Größe: 1 m 70 723 em, Hane: unkelolguh,9 Bart. kur geichnhitener Ichnutrbart, G sicht farbe: laß. Be⸗ fondere. Kennjelckun: Schuß wunde am llaken Uaterarm. Kleldung: Zwit, schwar wel grstreifte Hose, blarez Jakett, brauntr Schlapphut, schroarze Shrürstie fel. lan Dien bee.

Segen den unten beschtießenen Sergeant Alfr Dissel, geboren 13. 6. 15883 zu Mälhansen i. El, welcher flächttg ist und sich verborgen hält, ist die Unter— uchunge haft wegen Fahnenflucht verhängt. Es wird ersucht, ihn ju verhaften nnd au den Unterleichn- ten in die Militär- aärreltanstalt in Darmstart oder an die nächste Ye litärkebzrde zum Weiter- tranaport hierher abzuliefern.

Darmistabt, den 31. Oktoser 191.

Gericht 2. Vandff. Inf. Ges. Batla.

Darmstazt VIII. 356. Der Gerichteherr: Brockhaus, = Oberstleutnant und Komman deur.

Desch eibung: Alter 35 Fahre, G. oße: 1m 753 em, Statur: krärtia, Jae: gew., Mund: gew., Bart: Schn arrbart, Shꝛachꝛ: elsäß. Vialeßt.

nlichste port h

Der Gerichtsherc: Graf Xin denst - in. la n36] Str ct pre?

egen den unten hesch ä benen Kanonter ih ar Melzian, 2. Batterie 6. Garde— seltarri ler ereniments, welcher fl ichn ig ist und fich, verborgen hält, ift die Nater⸗ uch ungzbast wegen Fahnnnflazt im Felde berbängt. Es wird erlucht, ihn zu ver—

baften und an die nächste Militärbehzrde

lum Weitertransport Bie Fer abꝛuliefern. D. St. Qꝛz., den 28. X. 18. ĩ Föntes. Preuß. Gericht der 4. Garteinf. Dicision. Der Gerichisherr:

Graf Finckenstein. chi ng; Alter: 23 Jahre, Statur: lle Böröß l. 6; mn, Hare, dnkäitzsond.

zesondere Kennzeichen? Y belniger Gang, hebt vornũbergehengz. li os! Tic eres. e hn den unten beschrieenen Ka nnnter är, s'tagel, geb. 2. J0. 1395 zu CGöln. enen bon der 5. Batterte Land vebr. . dart · Regt. 259, welcher flüchtig ist, ist he. Unter suchungthaft wehen ahrenflacht zethängt. Ga wird ersucht, fn mu uch zen und an die näͤchst⸗ Militaͤrbe horde weck Welt ertrangyort ju seinem Feld- tiuyvente i abmu lief rn M relung: Alter: 19 Jahre, Girkße: än, Stat ar: schlank, Daarz: blond, Hen; graulichgtau; bartloz; Kleidung: onnan zanzug. Mütze n Felde, 50. Dttober 191. Hericht einer dan dwehrhrigade.

In il

„Koumianditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften. Anz

die erste Per—

Behandlung

Standtpunkt darstellt, sondern aus von

Zunächst geht er einem befürwortet, heute

Bedeutung Wünschen

r —— —— 22 * , t —— . 8 .

* *

J. ? 2. Aufgebote, Verlust. und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ze.

An ßerdem wird anf den

Gedankenganges, dem naturrechtlschen Grundlagen, nachzugehen. Innig vertraut mit den— Naturrechts, die den lebendigsten Aus— Thomas ron scholastischen gRtechtzphtlosophen, flellt Maug— der augustinischen und thomiftischen er neuem Lichte d

jenigen ältern Vertretern bes bruck sür dessen Ideen Aquinn anknüpfenden 3 die Grundgedanken Sitten⸗ und Gesellschaftslehre in der Aufgabe ist methodisch-wissenschaftlich, debi Den Ergebnissen seiner auch für müssen natürlich die⸗ baten, die sich überhaupt dem naturrechtlichen Rtgegenstellen und nicht nur von rein positibistischen der , . die . Abrüstung“ und die „Frage der Meeresfreiheit“. In

zugleich für alle Gebildeten berständlich. Unter suchuna, selben B denken an

enthalten, rechtspolitisch neu

enprers faäy Ren

Aufbau insbesondere

gefunden haben, den an

deren Wert unbestreilbar ist,

Ethikern und Rechtslehrern, fondern zum Tell auch von christlichen

Denkern aufrecht erhalten werden. Strupp warnt in seiner o

Schrift. „Gegenwartsfragen des Völkerrechts“ vor

in dein Auebau diejenigen Gebiete, die Probleme, die entweder

Zuschnell daß vorweg

einer nach entgegenkommenden

haben, in

des Völkerrechts

ben an letzter Stelle angeführten einem Zuviel des Völkerrechts und Fragen von überhaupt iti sind oder durch die Verhältnisse in einer Hinsicht völkerrechtspolitisch neue, d. h. erlangt aller Beteiligten

anders Möglichkeit den

2

auf ordnet werden. konferenzen der

Zunãchst

ar. Seine jedoch für heute nicht Interesse besteht, den internationalen

„Problem der

völker⸗ irgend geartete

, der Aufgabe des Vorstellun Rechts zwei

Weise ge⸗

Kriegfübrenden die sie Fragen des formellen Völkerrechts, des 35 be *. Bölter (einschlietzlich der Fragen der Bollzabstimmung, der Vvtivn und des Schutzes der Minderheiten), des Wirtschaftekrieges Joweit Verletzungen des Prlvatrechtg zum Gegenstande hat) und des Boytotts nach dem Kriege geregelt werden. n eine späteren Völkerrechte konferenz aller Kulturstaaten Fragen, an denen kriegführende en

Gegenstand von Vereinbarungen - nämlich das Problem des Bundes der Staaten‘, das „Problem Nechtsetzung“, die

gemeinverständlicher Darstellung . y nde einzelnen nach seiner Ansicht vor die eigentlichen Friedens konferenzen der Kriegführenden und die vor eine spätere Völkerrechtskonferenz aller Kulturstaaten gehörenden Fragen. Völkerrechts vielfach bestehenden unklaren ngen, aus denen sich manche grundlose Angriffe gegen diesen überhaupt oder gegen seine Rechtsnatur erklären, ver⸗ dient die Schrift Beachtung.

eizentlichen Friedens⸗ allein betreffenden Selbstbestimmungsrechis“ der

sollen bei den

Sodann sollen bei einer

unmittelbares

Staaten ein bilden,

„Fortentwicklung des

„Sanktionen des Völkerrechts“, das

behandelt Strupy gesondert die

Bei den heute über den

ben Kanm einer 8 gerpalte'en Ginheitsgezige 80 Pf. z üAnzeig enz rei an ee ,,, n von O v. H. erhoben,. A

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7 3. 3. GSankauswerse 0.

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Irroer ka- unb J, , ieder lassung 2c. don

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Unfall- und Invallditäta, 1. Verstcher7s eg Verschiedene Bekam machun gen

73401 Steckt eiefserledinung.

Der im Rthtzanz ger vom 17. 7. 18 (Nr. 166) gegen den Fästlier Amandug Sir heim. II. Komp. Gardegrenahfer⸗ regimentg 5, erlassene Steckbrlef wird wegen Ergee sens de sselben zurückgenommen.

D- E*t. Q., den 28. S'tober 1918.

Gericht 4. Gardeinfantrtedtoiston.

cr o02

Der Steckbrief gegen den Mußketter Jäalius Mettzi ae. G. R. J. R. 1, ver⸗ öffentlidt in Nr. 224 weite Bellaze dez Deut schen Reicht, und Fal. Preuß. Sta Atz. anzeigers Jahrgang 1903 u Nr. 4760565, ist erledigt.

Memel, den 31. Okiober 1913. Gericht der stellpe teetenden 1. Infanterle⸗

Brigahe.

47701] Fah nenflies chte crtlärung und Geichlagnahmeperfü gung. Ja der Untersuchun gosache gegen Utffz. Peier Sando vom Feldrekrutendepot der 1. Gnderrs⸗Diyssion wegen Fahnen. fluct wird der Beschaldigre hierdurch gemäß S8 69 ff. M.. Zt.. 8. B., 3635 M. St G. O. für fahne, flächtig erklärt und fein im De ntschen Reiche beftadliches Vermö len mit Beschlag belegt. DV.⸗ St. Qu., 24. Dltober 1918. Gericht 1. Garoerrsepediptston. Der Gerichtgherr: Tie de, Generalmajor und Kommandeur der 1. Garberes. Diviston. Glaß, Kriegazgerlchtgrat.

47700

Der Landsturmmann Cirl Marx tvang,, geb. am 2. November 1877 in Feuerbach, Kr. Stuttgart in Württem— berg, vo Beruf Maurerpolter, zuletzt wohnbart in Zürich, wird auf Grund der 55 69 ff. des N. St. 3. B. fowie der . öb6. 35) M. Sk C.. O, hierdurch für abnenflüächtig erklärt und sein im Deut, schen Nelche bestudlicheg Vermögen mit Beschlag belegt. Gericht der Komman⸗ dantur Wilna. IIIb 2353/18. V. s. d. G.: (Ur terschr.), Kriegt gerichtsrat

27) Aufgehote, Ver⸗ lust⸗ und Fundsachen, Zustellungen n. dergl.

[478683 Zwangsversteigermn g.

Im Wege der Zwang⸗hollftreckung soll am 890 Oltoßer A9 ISB, Vo rmttt ags EO Ur an der Gerichlsstelle, Berlln, Neue Frledrichstr. 13 14, drittes Stock- werk, Zimmer Nr. 113 115, versteiger werden daß in Berlin, Schönhauser Allee 1 bls 2, Ecke: Lothringersteeße, helegene, im Grundhuche vom Schönhausertorben᷑ Band 61 Blatt Nr. 1817 (eingetragener Elgen tümer am 23. Mei 1914, dem Tige der Eintragung deg Versteigerungsbermerkg: Fabrikant Heinrich Vogt zu Gerlin. Wil, mers dorf) eingetragene Grundstück, das nach dem Kataster als Hofraum bezeichnet ist, Gemarkung Berlin, Kartenblatt 29, Par zelle 729/89, 7 a 68 qm groß, Grund. steuermutterrolle Art. D lo, Grunystücks⸗ wert 600 000 6. z

en ö 26. 266 ,,

niglicheg Amtsgeri erlin⸗Mttte. ö Abteilung 87. 87. K. 91. 14.

[15720] Zwangs versteigerung.

Im Wege der Zwangsverstetgerung soll das in Berl ⸗Relntckendorf belegene, im FBrundbuche von Berlin ⸗Reinicken dorf Band 42 Blatt 1274 zur Zeit der Etn⸗ tragung des Versteigerungevermerks auf den Namen des Kaufmanns Benno Ghert in Berlin eingetragene Grundstück am 2. De⸗ zember 1918, Bormittags A0 Uhe, durch dag unterzeichnete Gerlcht, an der Gaichtsstelle, Brunnenplatz, Zimmer 30, L Treppe, versteigert werden. Das Grund⸗ stück umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 1 Parzelle 2170 34 (Straße zur Schilling. sraße 7 und 2171/31 (Acer an der Schil⸗ ltagstraße) mit zusammen 9 a 32 4m Größe. Es ist verieichnet in der Grund

lin Reinickendorf unter Artikel Nr. 1209

mit einem Reinertrage von O, 12 Taler.

steuermutterrolle des Gemeindedezirks Ber⸗

Ver Verstelgerunggvermerk ist am 1. Jul 1915 in das Grundbuch eingetragen. Berlin N. 20, BGruanenplatz, den 24. Mat 1913. Königliches Amtsgericht Berlin. Wedding. Abteilung 6.

(57211 Sawaugtznersteigerung.

Im Wege der Zwangsbollstreckung soll das in Berlin Reinickendorf belegen, im Grundbuche von Berlin. Reinickendorf Band 44 Blatt 13547 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungavermerks auf den Namen des Kaufm znng Benno Gdert in Berlin eingetragen Grundstück in 2. Dezember 1918, Bormitta gs E91 ihr, durch das unier eich nete Ge ticht, an der Gerichlsstelle, Brunnenylatz, Zimmer Ne. 30, 1 Treppe, versteigeit verden. Dag Grundstück umfatzt die Trennstücke Kartenblatt 1 Parzelle 21677341 (Straße zur Aagusta Piktor. Aller), 2168/31 (Straße zur Augusta⸗Vektorld⸗ Alley und 216834 (Acker an der Lugusta · Viltocig⸗ Allee uad Schi llin⸗ straße ven 12 a 63 4m Größe. Es ist derzeichnet in der Grundstzuermuttertolle des Gemelndebezstrks Berlia⸗Reinicken dorf unter Art. 12860 mit etnem Reinertrag bon O09 Taler. Der Verstelgerungs⸗ bermer ift am 1. Jali Io An bas Grundbuch eingetragen.

Berlitz N. 20, Brunnenplatz, den 24. Mat 1918, Königlichez Amtsgericht Berlin Wedding.

Ahtelluna 6.

* 29 * . lh 722] Zwangsnersteig erung.

Im Wege der Zwangzvollstreckung soll das in Rerlin⸗ Reinickendorf belegene, im Grundhuche von Berlin. Reinickendorf Band 44 Blatt Ne. 1343 zur Zeit der Gintragung des Versteigerangedermerfẽ auf den Namen des Kaufmanns Benno Goert in Berlin eingetragene Grundstück am 2 Dezember E918, Vormittags 105 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zim⸗ mer Nr. 30, 1 Treyve, versteigert werden. Das Grundstück besteht aus: Straße zur Auguste R ktoria Nllee und Acker an der Augufte Viktoria⸗Aner und umfaßt die Trennstücke Kartenblatt 1“ Parzelle 265 34 und 2166/34 von 6 a 0 4m Größe. Es ist verzeichnet kn der Grund— steuermuttertolle des Gemeindebezickz Herlta · Reinickendoꝛf mit einem Reinertrag von OO Taler. Der Versteigerungs⸗ vermerkt ist am 1. Juli 1915 in daz Grundbuch eingetra zen.

Verlin N. 20, Brunnenplatz, den 24. Mat 19138.

Königliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abteilung 6.

15723] Zwangs bersteigerung. Im Wege der Zwangsbollstreckung soll daß in Berlin⸗ Reinickendorf belegene, im Grundbuche von Berlln⸗Reinickendorf Band 44 Blatt 1344 zur Zelt der Eintragung des Versteigerungspermerka auf den Namen des Kaufmanns Benno Ebert in Berlin eingetragene Grundstück am 2. Dezember 19RES, Bgormittags 103 Uhr, durch daz unterzeichnete Gericht, an der Gerichts. stelle, Brunnenvlatz, Zimmer 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstück um. laßt die Trennstücke Kartenblatt 1 Parjefle 2163134 (Straße zur Auguffa Viktoria. Allee) und 2161/34 (Acker der NRugufsa Rektorta -Alle) von 5a g4 rn Größe. Es ist verzeichnet in der Grundstener— mutterrolle de Gemeinde bezirls Berlin, Rel aick'idorf unter Artikel 1287 mit Elnem Reinertrag von O7 Taser. Der Versteigerun godermerk ist am J. Juli 1515 in das Grundbuch eingetragen. Werlin, den 24. Mal 1918. Königliches Amtagericht Berlin. Wedding. AAbtefl una 6.

la7IS867]! Zwangsnersteigernng.

Im Wege der * n ff Hung soll das in Berlin belegene, Un Grundbuche bon Berlin⸗ Wedding Band 142 Blatt 3ais zur Zelt der Eintragung dez Versteigerungs. dermerks auf den. tamen des Kauf manng SDeorg Lehne eingetragene Grundstück am 2. Februar 1919, Bormittans ELO Uhr, durch daz unterzelchnete Gericht, der. Gerschtzstelle, Brunnenplatz,

30 1 Xt esteigert werden.

1, belegene erwohnhaug mit

Seitenflügel links, Qꝗnuergebä ide und 2 Höf: und bestedt aus dem Trennstüc Rartenblatt 23 Parzelle 1099,31 von a 21 am Grötze. Es ist in der Yrunb. steuetuiatterrolle und Gebäudesteuertol⸗ des Stadtgemeindebejlrta Zeiln unten Nummer 6109 mit einem jihrlichen Nätzungswert von 10200 A6 verzeichnet. Der Versteigerungsyermerk nt am 8. O? toder 1918 in das Grundbuch eingetragen. Berlin N. 20, Beunaenplatz, den 22. Oktober 1918.

Königliches Amtsgericht Berlin Wedding.

Abteilung 6.

(47665 Uaigebot. Die Erben hes Pewarm ann Mathias Walter in Vierthäler (Amt Neustadt), Rertreten durch Rechtsanwalt Vr. ö Elenbogen in Karlgruhe, hat das Auf— gebot der hadtschen Sch aldherschrethungen des 40j0 igen Anledens von 1913 Lit. PD Ne. 419, 4195, 4186 und 4197 über: Je 500 M nebst zugehörigen Zingsschelnen vom 1. Oktober 1914 biz mit 1. Ap: il 1923 und Ecneucrunasscheinen beantrazt. Der Inbaber der Atkunden wirs aufg— fordert, spätzftens ia dem auf Freitag. den 20. Juni 1919, Vorm litags EU Ur, voz dem Großb. Amtsgericht Karlsrupe, Akademsestr. 2, Cingaug II. I. Stock, Zimmer 8, anberaumten Auf, gebotstermine seine Hechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls di⸗ . der Uckanden erfolgen wir 1 Karlsruhe. den 18. Oktober 1918. G richts schteiberer Großh. Amtgaerichts. A II.

47584 Aufgebot.

Der Altenteiler J. Kiehn in Rönne hat das Aufgebot folgenden Wertpaplers auf den Inhaber, das an zeblich dem Antꝛagsteller bet einem Braade selneg Dauses am 25 Mal 1917 vernich et worden ist: der 4 069 Gelsenkirchen⸗r Stadtanleihe von 1913 Lit. iL D 2871 g. 500 M, beantragt. Der Jababer der Urkunde wird aufgefordert. spätesteng in dem auf den E85. Mai E9I9, Vor. mittags R Uhr. vor dem unterzeichn ten Dericht anberaumten A ifgedotstermin? seiar Rechte e ,. und die Urkugde bor—⸗ zulegen, widrigenfalls dle Kraftlogerklärung der Urkunde erfolgen wird.

Gelsenkirchen. den 2. September 1918.

Königlichea Amtaanericht.

143400 urg eboꝛi.

Der J ibrikant Hins Degener in Bonn, Marlenstr. 34, Peozeßbevollmã httgter Rechtsanwalt Justira;i Dr. Grorg Schumacher II. in Bonn, bat daz Auf⸗ gehoat der angeblich verloren gegangenen Aktten Nr. 10031, 53 882, 876060 der Dregdner Bank in Aichen (früher Röyetnisch⸗Westfällsch: Diaconto Gelell⸗ schaft in Aachen) über je 1000 Mark Nennwert nebst Dwidendenschemen fü⸗ die Geschöftgj ihre 1914 bis 1918 bean- tragt. Der Inhaber der Urkanden wird aufgefordert, sütestens in dem auf den 27. Mai 1919, Vormittags 10 utze, dor dem unterzeichneten Gericht, Aagusta⸗ straße 79, Ztümmer 12, anberaumten Auf- gebolstermine seine Rechte anumelden uad die Urkunden vorzulegen, widrizenfallz die Kraf loserkläruag der Urkunden er— folgen wird.

Anuchen, den 4 Oktober 1918.

Königlichen Amt gericht. 5.

47663

Das rt g n Bremen hat am 26. Oltober 1518 das folgende Aufgebot erlassen: Auf Antrag dez zronzertmeisterz Johann Müller, wobnhaft hierselbst, Boll mannftraße Nr. 29, vertreten durch die Rechtsanwälte Edjaid, Lürman und Dr. Finke in Bremen, wird der unbekannte Inhaber der beiden Attien der Aktien- gesellschaft Casigo“': Aktte Lit. A Nr. i0 und Lit. A Rr. 11, aroß je 4A 1000, eingeiragea auf den Namen von Johann Müller auf Fol. 1 des Geseschafis- registers, hiermit aufgefordert, die br jeichneteg Urkunden unter Anmeldung selner Rechte aaf dieselben spaätestens in dem biermit auf Donnerstag, den LES. Rai E99. 3tachmittags 5 uhr, dor dem Amiegerlhte, im (Ferichtnhaufe hierselpst, L. Dberge schoß, Zirnmer Nr. 7h,

anherdhmten Aufgebotgtermine dem Ge⸗

fichte vorzulegen, widrigenfalls dleselben

für kraftlos ertlärt werden soll⸗n.

Bremen. den 31. O tober 1918.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Fůrhslter, Dhersekretät.

17570 Aufgebot.

Die Frau Kom ner, tearat Klara Löwen⸗ herz, geb. Gackhaus, in Coburg bat das Lufgebot zum Zweck- der Fraftlog--== lärung der Afttien⸗Srauerei Gis-anch 1Uttie Nr. 385 im Nennwert von 1000 36 beantragt. Der Inhaher der Uckunde vird aufgefordert, soältessenz in dem auf den ZI. Wai idR, orm. IO tze, dor dem uaterzrichaeten G aicht, Zimmer Nr. 59, anberaumten Aumgebotgtermine seine Rechte anzumelden und die Uckunde vorzulegen, widrigenfalls ihre Rraftlos- erklärung erfolgen wird. Zugleich wird auf Antrag der Antragstellerin, besäglich der bezeichneten Attie die Zahlung ssp rre verfügt und an die kttien⸗ Bras rei Fisenach in Eisenach das Verbot erlafsen, eine deistung an einen anderen Inha der Aktie alg die Antragstellerin zu be- virken, inzvesondere neue Zingscheint oder clten Eineuerunggscheln dafa augz geben. ECtie nach, den 29. Oktober 1818. Broß herzog!. S. Amtsgericht. Abt. VII.

(47535 Anf gend ot. Der Jobanneg Nickoll in Marbur a. Lahn, Uaterqass. 5, hat das Aaf⸗ gebot der 3 Schul dverschreibung der Nafs iuischen Landez bank O. . Nr. 1123 äber 1900 66 beantragt. Der Inbabec der Urkunde wird aufgefordert, späteste ng in dem auf den E22. Mai 1919. Vormittags O Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer 92, auberaumten Lufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, wödrigenfalls die Kraftslogerklärung der Urkunde er- folgen wird.

Wiesbaden, den 25. Oktober 1913.

Königliches Lmtsaericht. 12.

(47583 Zahlnngssperre.

Es ist das Aufgebot der nachstehenden, angeblich verbraan ten Urkunde, 46/9 Geisen⸗ kirchener Siadtanleibe, Ausgab: 1913 Et. II D 25871, à 500 Marf, von dem Attenteiler J. Kiehn in Rönne beantragt worden. Gemäß 5 1919 3-P.O. wirs der Antrag zstellerin, der Stadtgemeinde Belsenkirchn, verboten, an den Inbaber der Uckunde eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zintscheine oder einen Brneuerunge schein auszugeben. Das Ver⸗ bot findet auf den ob⸗nbezeichneten A (trag. steller keine Anwendung.

Gelsen kirchen. den). Sey ember 1918.

Königliches Amtsgericht.

479711 Vfãlzische Synothekenbank in Ludwigshafen am Rhing. Uater Bemugnäahme auf § 367 des n, , n,. geben wir hierdurch ekannt, daß die 40, igen Komm mal⸗ obligatlonen unserer Bank Serie 1 Lit B Nr. 247 über M 19000 , , in Verluft geraten sind.

dember 1918. Die Direktion.

(47511

Die Versicherungsscheine Nr. 15 610, 41822, 50 579, 73 577, 74 646, 87 490, 112182 A, 25 479, 25 457, 34 429, 74 9itz, 76 277 8, Nr. 133 Unterstätz. Kasse Liplee und 44jñ332 111. Sprottauer Sterbekasse sind angeblich abhanden gekommen. So fern laneralb eines Monat, vom Tage dieses Aufruf ab gerechnet, An fprũche bei uns nicht geltend gemacht werden, stellen wir gemäß § 19 der IIgemeinen Versicherungsbedin gungen Ersatzurkunden aus.

Hanngu. den 31. Oktober 1913. Schlesische Leben ghersicherunge. Gesellschaft a. G. zu Faynan.

Nerger.

47869] Beschluß.

Auf Antcag des Wilhelm Deilmann in Dortmund, Kalserstraß⸗ 25, werden auf 866 die Kurschelne der Gewerkschaft Michel in Herborn, Bergamt D Il nburg. Nr. 38 und 740, laufend auf den Namen des Anttagstellers, früher in Unna. jetzt

la Dortmund wohnend. Der Jahaber der Urkunden hat späteftenz im 3

Ludwigshafen am Rhetn, den 2. No⸗

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