1918 / 277 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 23 Nov 1918 18:00:01 GMT) scan diff

2 . k— K

Der Reichs kommi

vi ein

hat im Rr.

Aber ö. Abschni XI)

ö 1 eh nos

1g. dem Min⸗ in Coburg,

Naturrohr und

Jtates ein

Der Bericht vember dem licht werde

. Banga Die Genossen

wahren. Berlin, d

en T N Ver Vo

,,

Befanntma

èérliner Arbeiter n tmn hn

er Genossen in den Betrieben 3u der Voll sugsrat des A⸗ und S. ssion aus seiner Mitte eingesetzt nüsion wird im Laufe des 23. Ne—

orgelegt und schnellstens veröffent—⸗

schaft.

dringend ersucht, die Ruhe zu

lrbeiter⸗ und Soldatenrates. Müller.

3

welche sich in Gemäßhei 16

Ang it tung vom 12. d. M. bereit erklärt

14 mil Ha 511 1 2 1ͤ2* g tre amtlich . * al igteit auch unter den De n⸗

bi zuweisen, G si mung geordneten

Berlin, de

Es wird

or dnnn as! mäßige adl!llamles, gabe wieder ausgene

marsch

und Löhne der können, ebenso berets geli f Zaihlun⸗ en

Fi an mii eriums

Berlin, den

cr

àV. En den X Herrn

politische

sind darauf lichen politischen 36 De n und zu leisten verpflichtet sind. . 1918.

Ele preuß sche Regierr ing c Ströbel.

daß der Oberhoßf⸗ . 8er Maß⸗ en Gehälter

8

6

zuhlt werden

1 nien für daß dagegen olle

er vorherigen Gere hu an ig des

en.

er Lie

1918.

,

10 000 Freilosen mit Gewinnen und zwei Ueber— Lrä imien).

tammlosen und verteilten

nenn

Schluß der Erneuerung:

eit woch. 5 Fehr. 1915.

gam 11. u. 12. Feb ruar 315. 6, f. 16

60 309 126 0090

460 0090 890 0600

20 0699 40 0990

166009 20 0900

5000 29000

3600 18 000

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rund 32. Oo Freil. 1663 25

159 000

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10000 Freilose O0 0Gem u loohoFtreil 2938

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6 500 8594

TI Id d Gewinne und 7

Ueberger Abschl

ai 19192.

360 699

600 669 200 609 156 996 169 099 75 9696 160 669 676099 120 009 59 6756 . 689 36069 7290 0090

3 981 540 090 10099 5 009 320 3000 1009 500 447 969 154984 ö. 240

10000069 4090 009 300000 200 869

290 099 240 090

1609069 1200009 ö 600 80

37 196 s 650 1) 64 m 31660

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Schr der zu begebenden und

Stamm⸗ Freilose.

Sing abzüglich

Anzahl ,

gebühr

Reichs⸗ stempel⸗ nm⸗ abga lose. ö - M0

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der V . der Freilose.

einnahme.

J. De.

6 .

428 000 418000 418000 418000 418009

10 500

10000 10 000

13 838 hh 13 56. 7 3335 32333 8660 33 10 0090 3 515353 13 515 333 970000 13 515 334

2 Zum d usgleich d. Schlu⸗ zsunmme 23 . 136

13 833 667 13 838 667

14162 609 14 485 333 14 808 6 6

64tz 667 1293 332

67 900000 323.

332 71 133 4685

Aung

In Einnahme u. Aus gabe bun g nen, .

reilose 1293 365

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Xr ——

h 72 426 80

Ueberhaupt a 1.

etrag baren G hewinne. It

Gesam ausgabe.

7651 109

C E d&ò ro-

Die Lose erste r Klasse d

gegeben werden. Berlin, den 21.

Der , und e nannt Der Regierungsbaumeiner

direktion in Hannover) versetzt.

Ministerium für Wi und Volks

Der hisherige Rekior Kreis chulin shekiar in Beiesen i.

drich Wilh 9e

3u istän digen Lotterieeinnehmern vom 5.

Ministerium der öffentlichen

Dem Lridaldozenten in der

Neberhaupt 72 426 800

ieser n rie werden von den Dezember 1918 ab aus—

November 1918. Preußische Generallotteriedirektion. Ulrich. Gramms.

Groß.

Arbeiten.

; Baurat Karl Müller in Köslin st zum Obe bau at mit dem Range der Oberregierungstäte Ihm si d die G schäfte eines technischen Dirigenten der Kanalbudirektion in Essen ünertragen.

Gerhard Jürgens ist von

i Henrichenhurg nach Minden i. W. (Bereich der Wasserstraßen⸗

sfensfchaft, bildung.

Kunst

Hantke aus Pasewalk ist zum

Westpr. ernannt worden. theo! ogiiche n Fakultät der

1ms-Unigersität in Berlin D. Dr. Eißfeldt s Vrädikat Professor beigelegt worden.

Der Wirtin Frau feld, Gr Hurfirfienstz. 44, ist Handels mit Mehl,

Bielefeld, den 15.

ziehung der Er aubnis sowie über

Metzgerme isten Johann in Rohrbach heimerlandstiaße 86 Hei sch n. Handel mit G nständen des 160

zo cron

eg e ab wieder gestatter

Frankfurt a.

den 18 N ovem

Der stellvertretende Polizeipräside

171

errichteten Stelle: J. V

Be ! 8 tine Lina Kornfeld, geb.

Zöllner, Bi ele⸗ die Wiederaufnahme des

. und Zuckerwaren gestatiet worden. November 1918. Der Vo sitzende der zur Entsche dun

g über die Erteilung und Ent die Untersagung des Handels V.: Heitkamp.

Bekanntmachung.

Stetter, geboren am J5. Ok—

wohnhaft Frantfurt a. M., Eschers⸗ j

ehenda, wird hierdurch der en Bedarfs vom heutigen Tage

nber 1918.

enn, er.

ronung des Bun nen vom Fandel pem? 5603) üher 3 n Kansmenn hängte Me . ängte V

Der Schlachte tenmeister zum Handel tt xebensmitie in w feder

Harburg, den 15. November 1918.

. Die Pe zizeid direktion.

e sannt ma nnn . Der Kohlenhändler ö. lois Harte in Kasernenstraße Nr. 12, der durch B eschlo August Kohlenhandel ferngehalten neren mußte, ist mit dem henti“ u in Kleinhandel mit ohlen wieder zugeh.

8elas

pom 9

ö i. L., den 13. November 1918. Der Kreisdirektor. J. V.: K

Bekanntmachung

Auf Grund der Bekanntmachung zur Fer Personen vom Handel vom 25 Si * 2er . habe ich dem Kaufmann Isaak 8 hoduß und sei 589 Kaufmann Jakob Choduß, Be fin 6. Kaiser i. durch Verfüg: ing vom heutigen Tage den Handel ständen des äglichern f

In 2 ö auf die iesen

Vandelsbetrieb unter Berlin O. 27, den 8. Novembe Der Polizeipräsident zu ö. erlin. Kriegswucheramt * 92 w 3 .

ö

anntmachung. Der ban blerin Lulse Meyer in Bielefeld ist auf Grund de 84 Abf. 2 bir und Funhe rmitteln und zur Bekämpfung des Juni 136 der Handel mit Lebensmitteln zerlässigkeit durch Verfügung vom heutigen Tage unt erfah

d vernsfr / 1

61

zielefeld, den 135. November 1918.

Die zur Entscheidung über die Erteilung und Entzie ung de Handelserlaubnis sowie über die Unter sagung d )

errichtete Stelle. J. V.: k

Bekanntmachung.

Auf Grund der Bunde ratsberordnung vom 23. 5, betreffend die Fern haltung unzuverl lãssiger e , idel (RG Bl. S 603), haben wir der Händlerin Frau Chris ä one zu D rr in nn dr Ardeystraße Nr. II4 bom heutigen Tage den Handel mit , , , Ille Art sowie mit sonstigen Gegenständen des tägli . darfs wegen Unzuherlälsigkeit in bezug auf diesen Handels untersagt. Die Untersazung wükt für das Reichsgebiet. Kosten der amtlichen B zetan nt mn achung 6. Verfügung zm R anzeiger und im amtlichen Kreisblatt sind von der zu tragen.

Dortmund, den 5. November

geben gn tte lgalt einne J n:

916

1

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Schwarz.

Aichtamlliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 23. November 1918.

Der Generalfeldmarschall von Hindenburg hat ot dem Huptqua tier im Schloß Wich helmséhöhe unter den 29. Nob-mber an die Reichsleitumg laut Meldung de Kon ffschen Tele nraphenbnros⸗ folgen de Depesche gerichlet Die Waffenstillstand ?skor nmissien m det, daß die Haltung de feindlichen Mitglieder der Komm ssion, insonderheit der fran ösische durchaus ablehnend ist, daß die Gegner weiterhin emo : ordern und daß es nicht ausgeschlossen ist, daß die Franz Rechismittel fur ö Wiederaufnahme des Kampfes sche in,

Ich muß ausdrücklich betonen, daß das deutsche Heer inso Där e der W iffen ti lsta nde ber ia gu ger und unter dem n CGreiguisse in der Heimat nicht in der Lage ist, den Kampf w aufzunehmen. Selbst ein Kampf allein gegen die französische A wäre nicht möglich. Ich halte es für meine Pflicht dies

halb zu betonen, weil aus Arußerungen der feindlichen Pr.

geht, daß die feindl chen Regierungen Mun mit einer deu gierung, die sich auf die Mich der des Volkes stützt, Fricten c werden. ;

Der Staatssekretär des Auswärtigen Amts De. Solf hat, wie „Woffs Telegraphenbũro⸗ melbe an die geguet rischen Regierungen folgende Note aelichtet: 3 Nach Zusatz note 1 zum Waffensti llstandeabkommen olle Belgien, Frantreich, Luxemburg und Gisaß-Lothring'en inner 1 Tagen in drei Etappen geiäumt werden. Die drei Gtappen su auf einer Warte verzeichnet. Le dritte Ciavpe greift auf zer ö westlich Prüm und zwischen Merzig uud Saargemünd, und, z einichließ ich Saarlouis und Saarbrücken, auf rheinländisches G6 bie über. Es err cheint nicht aus geschlass. n, daß dies erfolgt ijt, e. versuchen, diese Gebiete zu Eisaß- Lothringen beziehunctweise Lur burg zu schlagen. Der Protest der deutschen Kommissionsmilgliete ist nicht beachtet worden. ö

Die Dutsche Regierung legt gegen jeden Versuch einer Losreißuns dieser Gebiete feierlichst Ver vahrung ein.

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G biet

———

Die deutsche Waffen stillstandskomm issisn 9 den gegnerischen Vertretern? laut Meldung des. „Wolssche Telegraphenbüros“ folgendes mitgerenlt:

Auf. der linken Rheinseite, insbesondere im iu

burgisch⸗⸗ , alf. 9 im Saargeb et werden au ordentliche Störungen des Kir tsch g , lebens eintreten g. ch Fo: itfall der Zufahren an Hi ö staff n vom ,, in. Die luxemburgische , . lothringische Eisenindustrie werden man els dieser

zum Erli gen k Da in diesen Gebieten Ilher n. Hälfte der Beoölkerung in der Eisenindustrie hesch. l. hen

sder von ihr lebt, werden katastrophale Folgen n

26, , ) Die uns durch Arbeitslosigkeit und Uncuhen jeder Art. )

5. onkfioll 7 52 6 J. 4 ait pine * Ulli aufgezwungene überhastete Rlumung hal bereits eine Ren

erte: hy

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wegen Unzuverläjsi ig . n 69

Verordnung über den Handel m

durch Veifügun

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nach einer Mit⸗ d genanerti⸗ saediückt wol del (J 18 26 * truppen it besetzten deutschen Gebiete dig li auf 3 5 83 65 . 6 gen 1d4160 ö ? l hi ( aàßzun g5⸗ truppen erforderlich ind 1 Daß solche Nequi sit onen dur ch

. zer deutschen Lokalbehörden erfolge en sollen.

3 der deutschen . istillstands kom mission i Genn r, daß sie es ablehnen, russische ĩ sgefange ne im Westen aufzu⸗ Sie verlangen deren Abschub

Mangel an Keförderungs⸗

zahlreichen Krient⸗ Verbündeten empfunden werden.

nan d hn ie don

oße x Härte der

Im Massenstillsanbsabkommen war bestimmt, daß die

deusschen Truppen, die nickt innerhalb der ihnen gesetzten

französischen oder belgischen Gebiets voll⸗

Kriege gefa genen gemacht werden. Hinsicht⸗

ich trans portunfähiger Kranker und Verwundeter,

die im Jateresse ihrer . und Gesundung zurückae assen

. sieht de S nder . nung des Artikels XI

5 sie vom heutschen Sa . ger fg nn gepflegt werden

dieser k die Ue bereinstimmung

darüber klar zutage, daß zurückgebliebene

. gefangen erden, daß transpo nt⸗

fähige Krunke ) vund der Kriegs⸗ fa nenschaft nich kt r fa len n sollen. Nacht glich besteht nun Fankrei ch saut Meldung des „Wolffschen Telegraphenbüros“

uuf her Forderuna, daß die zu ud gebliebenen Verwundeten und

Ko als Ki J anzusehen und zu .

han bern nien. Fiese Fo . ht in s schrofft em Gegensatz

nichl in Sinn des W senstillftan ds abkom mens, sondern zu allen Betennharitngen, bie m Laufe des Krieges auf diesem Gehiet ö g lroffrn 91 sind. Diese französische sorderung f utalst Ber gewaltignnz aller

ä der Menschlichkeit dar,

aufz zuwe isen hat. Ganz

mit rückhaltloser Offenheit und spruch erheben. Wir m pellleren an

er Geschschle, wir appellieren an das Gewissen der

an das Gewissen der ganzen Menschheit.

Fuist die aumung

21805 17 9 21 50 nell ü borli, J

1461 sse

Die Zeilung?“ vernimmt, gehört nas lleuesse Auel le zung der Waffen srillstan dsbebir gungen Fran * furt teilmeise zum Brückenkopf Mainz und ist teilweise neut ale 30 ne. Der Man inrat hes⸗ chloß, darauf hinzu⸗ . 3 Frankfurt überhaupt icht besetzt werde; denn eine Jardnete Verwaltung sei in einer teilweise bcsebten Siadt nicht möf glich.

Losffsche Telegraphenbüro“ verbreitet folgend Hee res aruppe Gallwiß:

Entlassen in die Heimat ganzer ges schlo ssener rückwärtiger Bäck.Kol., Pion⸗-, Fernsp recher⸗ F orm.) fowie einzelner auf

,, Mannschasten durch Arbeiter⸗ und ort. Da Führung und kommenden Feldheeres sowie die Hersiellung dad urch aufs höchste erschwert ist, ich steitun J erforderlich, um ihren 8 ungünstig sind gebeten, das

de ĩ tbeln 3nghm 21 37 lahmen der Re en Geltt ing zu perscha isfen. Welonde altnisse in Main d Frank! w

iche zu veranllassln.

Reutermeldung aus London vom 21. November inlernierenden Schiffe nach

hter Kreuzer auf eine Mine gestoßen de desun ken ö. in der letzten funkentelegraphischen , dunn n Schiffs verbandes, die von einem Pun te . 560 on der engltschen Küste abgegeben worden ö zuständig er Stelle einem solchen Perluste nicht die Rede. Es ist

ö. ff 3 eleg« hen bũro von Gnzunghnpror Ka 6 um ein Miß verständnis nugdnnehmen, daß es sich Um ein wel pb s ö.

Ernährung des

Ulskreisen werden Gerüchte verhreitet Ariegs gefangene nach Friedentschluß durch den Krieg zerstorten Glehiete h endet werden sollen. Dies

1an d utsch

9, De d 1

eigenen g hte

A g sffen till ands kommission, hi fss le

Meldungen

euische Waffenstillstar de kommi s ion

Unterzelchmun des Maffenstilstandsabko

Den ö 11 ö a len des ar c

wunserer Kriegsgefa mg enen folgende des err

. ünllehe

ͤ der Waffenstillstands⸗

ist deuischerseils auf die Rechte aus

sch de rtrag und seinen Zusatzverträgen,

ins besondere dem Finanzal ö ommen, berzichtet worden. Damit

at die Tätigkeit des di m n. für die deuischen

und Guthaben bei russischen Banken vorläufig ihr Ende

Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ mitteilt, erühn igt es

lb, weitere Anmeldungen gegen russische Banken

einzureichen; andererseits werden die dere n

ngenen Anmeldur ngen, falls die Einsender sie

nie Sdrücklich zurũ ckverlan zen, dort für den Fall des Zu⸗

st nmens eines neuen Finanzausgleichs mit biesem Lande

aufbewal Zahlungen aus dem von dem russischen Staats—⸗

kommissar aner kannten ind zur A lus zahlung gebrachten 8. etrage,

der im Verhältnis zu den deutschen Anmeldungen nur ganz

gering ist, werden in der nächsten Zeit an die Berechtigten, ohne daß es einer Mahnung ihr erseits bedarf, erfolgen.

5

Durch „Wolffs Telegraphenbüro“ wird folgende amtliche Mitteilung über das Verhältnis der Arbeiter und Soldatenräte zur Reichsregierung ver⸗ 7

lun ion hat ein neues Staatsrecht geschaffen. 6 die

findet der neue Rechiszustand seinen Ausdruck in

zwischen dem J

Soldatenrats von Groß

n und dem Rat der Vo t ksbeauftragten:

I) Die politische Gewalt liegt in den Hän den der Arbeiter- und Soldatenräte der deutschen sozialistischen Republik. Ihre Auf— gabe ist es, die Errungenichs ten der Revolution zu behaupten und aufzubauen, sowse die Gegenrevolulion niederzuhalten.

eine Dellegiertenersammlung der Arbeiter⸗ und Soldaten einen Vollzugsrat der deutschen Republik gewahli hat, 6h Berliner Vollzug srat die Funktionen der Arbeiter Soldatenräte der dentschen Nevublit im Ginperstãn dnl den Arbeiter- und Soldaten j en von Groß Berlin aus. ie Bestellung des Rates der Volksbeauftragten durch den Arbeiter⸗ und Soldar nrat von Groß Berlin bedeutet die Uebertragung der Exekutive der Republik. Die Berufung und Abberufung der Mitglieder des ent— scheidenden Kabinetts der Repubtik und bis zur ene gu tige Re gelung der staatlichen Verhälin sse auch Preußens ö. solgi durch den zentralen Vollzugsrat, dem auch das Recht ar h zusteht.

5) Vor der Berufung der Fachminister durch das Kabinett ist der Vollzugsrat zu hören.

Sobald als möglich wird eine Reichs versammlung von Dele— gierten der Arbeiter- und Soldatenräte zusammentreten. Der Termin wird noch bek unf gegeben werden.

Im Anschluß an diese Vereinbarung, die das grundsätzliche Ver— hältnis der Arbeiter nd Soldatenräte zur Reichtregierung festsetzt, ollen alsbald Richtlinien für die Arbeiter- und Soldatenrãte heraus gegeben werden.

erste äche ne achsteher J ö ö und . erli

Vom Staatssekretär des Kriegsernährungsamts Wurm erhielt „Wolffs Telegraphenbüro“ folgende Mitteilung über die Nahrungsmittel versorgung:

W der auswärtigen Presse hat es vielfach Befremden erregt, daß Deutschland kurz vor der Hungersnot steben soll,

während die frühere Regierung erklärt hatte, die Versergung Deutsch⸗ mit Lebensmitteln sei bis zum Schluß des Erntejahres ge⸗ sichert. Wie sich jetzt zeigt, ist früher die Nahru nge mit teiversorgung Deutschlands viel zu güůnstig eingescha itzt worden. azu kommen die Folgen der militärischen Niederlagen. In ö. von BVeuifchland be⸗ setzten Gebieten des Ostens waren ungefähr T0 000 Menschen und 00 000 Pferde untergebracht und versorgt. Die Gel che ts be ie hungen mit der Ukraine, im Do und Kubangebiet Din nach Ansicht der damaligen Machthaber reichliche Zuführen an Getreide und Futtermitteln. Insbesondere glaubie man, auf dem See und Donauwege große Mengen von Oelsaaten und Oel heranschaffen zu können.

Dies alles ist mit einem igt die heimische Ernte ist geringe hatte, namentlich bei den e fen letzter kriegerischen Ereignsse das rollende Material stark in Anspruch nahmen und tadurch die Wintereindeckung der großen Industriezentren mit Karfoffeln in sparken eückstand brachten. Mit dem Auge ber des Waffensti llstander haben fast alle Krieg sgefan genen, auf deren Ar beilsskraft die deutsche Landwirischast im wesentlichen berubte, die Arbeit , Dadurch sind Milliogen von Zentnern Kartoffeln in der Erde Jeblighen und bei dem unerwartet früh eingetretenen Frostwetter dsm Verderben ayheimgefallen. Der heimische Vieh— best ind eig von Monat zu Menat eine geringere Er iebigkeit an Schlachtvieh und sonstigen tierischen Produkten. Schon seit zwer Jahren mußte in den Vier bestand tief eingegriffen werden, um auch nur die ungenügende Flenchration auftechtzuerhalten. Dabei konnten selbst die Milchkühe nicht geschont we ö. ; woraus sich für die Kinderernährung und die Sterhlichke der Säuglinge hei einer auch nur noch wenige . ö Fortsetzung dieses Vorgehens die entsetzlichsten Folgen ergeben müssen. Durch den auf Grund der harten Van enst illstande⸗ bein gungen notwendig gewordenen übereilten Rückmarsch und Rücktransport des Heeres ist eine . mäßige Verwaltung des . viants und dessen restlose Rückführung in die Veimat unmö glich

emo! den. Der sg. irft ng diese Not ö durch die uns aufge⸗ üͤberstürzte Abgabe von Transportmitteln, wodurch

6 dem Verkehr wi schen Lagern, Mühlen, Rährmitteß Verteilungsstellen und Kommunalverbänden unvermeidlich

durch, daß in manchen Gegenden die zrtlic zen Gewalten

ihres Wirkungstreises den berechtigten Ansprüchen

zusammengebrochen. Aber auch als man sie in Rechnung gestellt Dazu kommt, daß die letzten

kengen von Verraten

Verbrauch en ,

. 8. 2 11 voranstellen, Haß bedeutende unge regel len

rer Gesamtheit worzeitig und vnlanmwidrig einem ö

ö

meren

Zu der von der hiesigen Vertretung der rnisischen Tele⸗ . am 18. Novemher gebrachten Auslassung über die 6 änge bei der Ausreise der russischen Bat⸗

schaft w wird „Wolffs Teleg aphenbüro“ von seiten der Re⸗ gierung f

1 1 ffs folgen bes , n.

Sf. zersuch, die e 26 3 6 Der russische rIUch, die X in J der Flugblätter in dem russiscken Kurie ick als das Werk eines deutschen hrodolgteu

ten Unter⸗ zwei andere mit selbst hat, als stand vorgehalten wurde, erhalten können. Er ver⸗ seien jeden falls nicht für auch diese ließ

, an die deutsche

aber

rklärung der russischen Regierung, daß niemals . n . . it chland eschick vorden (eien, . zeschil sondern

Ger A zwar 38 refter 12

r die Ag utschlar . von ihnen ge⸗ zie mend innegehalten! eide. Der⸗ Hadek aber äußerte sich vor wenigen Tagen einem ha ol eauft aten gegenüber am Fernsch reiber folgen dernig gen Dey 383 des Brester Friedens hat uns bekanntlich nicht gehinde volutionäre Propaganda unter den Deutschen zu treiben.“

3) Gegenuͤber der Behandlung Herrn Joffes durch die deutschen Behörden, die bei aller Besch er migung der Abreise selbst nach der Darstellung der russischen Teleg aphenagentur unter Beobachtung aller dem Vertreter einer fremden Macht gegenüber erforderlichen Rück sich ten geschab, mag darauf bingewiesen werden, daß in Rußland das Personal unserer Generalkonsulate ins Gefängnis und zum Teil sogar 1m Zuch 1h aus abgef 166 hrt und daß das hi nd Oe zäck unserer Vertretungen in willkürlicher Weise beschlagt ind durchsucht worden ist.

An den Reichskanzler Ebert wurde laut Meldung des „Wolfsschen Telegraphenbäüros“ nachstehendes Telegramm ge⸗ richter:

In der vorgestrigen Sitzung r 42 Seoldatenrates der 4. Armee erk larten elch e ft daß die Fronttrupre eine Vergewaltigung poli⸗ tischer Rechte durch den Terror nicht ö Kräfte auf, den geordneten Rückmarsch durchzuführen. Sie stebt ge⸗ schlossen auf dem Boden des Regrerun zcbhro gramms des Reichs⸗ kanzlers Ebert, f der Nationalver⸗

ewwartet sofe rtige Einberufung e sammlung und weist jedwede bolschewistiiche Idee entschieden zurück.

Die Front bꝛeiet alle

Der Soldatenrat der Festung Borkum hat, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, in tiner Einaabe an die Jteichsregierung sosorti e Einberufung eines permanenten De⸗ gierten tongr . sses aller Ai beiter⸗ und Soldatenrät von Deutsch⸗ land und Deutsch⸗-Oesterreich vorgeschlagen. Der Konareß soll als Eisatz des bisherigen Reichetages und ols Vor— parlament zur Nationalnersammlunag die notwendige Regts kontinuität herstellen. Jeder Arbei ter⸗ und Soldatenrat hat zwei Delegierte, ein Mitalied des Arbeiter⸗ und ein Mitglied des Soldatenrats zu entsenden. Auf diese Weise soll eine Ausschaltung der Arbeiter- und Soldatenräte vermieden und eine Mitarbeit des ganzen Reiches, soweit es die Verhãltnisse zulassen, erzielt werden. Die Einberufung soll binnen 3 Tagen nach Beschlußfassung erfolgen.

Gegenüber den übertriebenen Gerüchten über das Los unserer Feldarauen in Polen kann dem „Wolffschen Telegraphenbüro“ zufolge zur Beruhigung der Angehörigen mitgeteilt werden, daß die Heimbeförderung sich zwar unter Schwierigkeiten und Entbehrungen vollzieht, daß aber ein Grund zu Befürchtungen ernsterer Art nicht vorliegt.

Wie die „Kölnische Volkszeitung“ meldet, hat Kardinal von Hart mann bei der preußischen Regierung feierlich Ver⸗ wahrung gegen die beabsichtigte Trennung von Staat und Kirche eingelegt, die ein offen barer Rechtsbruch sei.

Zur Behebung von Zweiseln wird darauf hingewiesen, daß nach den vom Demobilmachungsamt gegebenen An⸗ ordnungen dfe Syparzwange rordnung des Ober⸗ kommandos in den Marten vom 6. Jult 1918 Sekt. 0 Nr. 274 027 welter zu Recht besteht. Für den Ahbau dieser Verordnung werden alsbald von der zuständigen Behörde die erforderlichen Anordnungen ergehen.

Der Ausschuß der Gewerkschaftsfommission Berlins und seiner Umgegend hat nach Meldung des „W. T. B.“ folgende Be kagntmachung erl ssen:

Nachdem uns seitens des Vollzugsrats des Arbeiter- und Soldaten rats die Vollmacht erteilt worden ist, die Regelung der wirt schaftlichen Verhältutsse in de n Betrieben vorzunehmen ersuchen wir alle diesbezüglichen Unter nehmungen nur mit Zu stimmung der „uständigen , der freien Gewertschaften zu treffen. Andere Bestim mungen und Beschlüsse sind unverbindlich. Ferner ersuchen wir die Neuwa h, 1 der n, gestellten aus! ch üsse unverzüg ut in die Wege zu leiten, indem wir noch darauf hinweisen, daß bie wirischafiliche Interessenver