1918 / 292 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 11 Dec 1918 18:00:01 GMT) scan diff

Statistit und Bolkswmirtschaft.

rbeiterbewegung.

In fast sämtlichen Großberliner Eise i Lok. Anz.“ mitteilt,

sbewegung aus, die sich geweigert haben, unter dem bis lohns weiter zu arbeiten, und ftatt dessen feste Löhne verlangen. Die Arbeitgeber glauben, diesem

nuzießereien Arbeiter in den Aut gebt von den Formern

; . * 661 ö . . . . . . 1

sind, wie die Ber

rlangen nicht entsprechen zu es ihnen bei der besonderen Art der Tätigkeit der Former ten Lohnsatz auf Grund einer Be— Die Maschinenarbeiter haben die Ferderungen der Former unterstüͤtzt und ebenfalls die Arbeit nieder—

unmöglich erscheint, einen bestimm rechnung zu

.

B.“ wiedergegebenen Meldung des, aus Manchester sind im TCextilarbeiter in den Ausstand geiteten, weil mit den über die geforderte Einigung nicht erzielt wurde.

Aibeitgebern

123 R 3 n 3 Lohnerhöhung von

Wohlfahrtspflege.

Sürsorge für aus Kriegsgefangenschaft Internierung zurückgetehrte Heeres

s e Unklarheit, einer vorzugsweisen Inanspruchnahme der p r nt. Die Fürsorge der Heeres⸗ g erstreckt sich in erster Linie auf Schäden, do Gefangenschaft inf störungen erlitten haben, sofern sie durch die Verhältnisse verursacht ode sind, ferner auf etwaige Ersatzansprüche in bezug auf perss e, auf die Erstattung der Fluchtkosten. auf die Entsch für abgenommene Bekleidungs- und Ausrüstunagsstücke rechnen u. a. auch Uhren mit einfacher Kette, Meffen geld, Trauring, auf die Entschädigun besonderen Verhältnisse der Kriegsgef

18e zum Ausdruckt

19765 j . von Gesundheits ; J der Kr egsgesangensehnsk

eigentũůmlichen verschlimmertt w

wegen mittelbarer, durch die angenschaft entstandener Veriuste, g ers begründeten Ausnahmefällen auch auf Verlust von Postsendungen.

Ansprüche, die sich auf Ge

3 zo ver 5 * 9 Offizieren und Beamten

Zesundhestsstärungen gründen, sind von vor der Entlassung aus dem aktiven Dienst beim Ersatztruppenteil (Kompagnie usw) oder bei dem behe dem zuständigen Bezirks kemmando ille anderen Ansprüche dagegen mög— zern, sonst durch Vermittlung des rkstommandos geltend zu machen. Rotkreuzpereinen oder durch den Heimatdank für heim— und Zivilgefangene Berlin NW. 23, geltend geinacht werden, werden von diesen an Darüber hinausgehende in Zusammenarbeit mit den Aus— gögefangene im Benehmen mit der Heeres— Insbesondere werden auf diesem Wege Vorschüsse für soweit sie nicht bereits von der Heeresverwaltung nderer Bedürftigkeit auch Bei⸗ B. Te

83 . 8 Arzt, nach ) anzumelden

(Hilfen für

Siegmundshof

die zuständigen Dienststellen

abgegeben. Ansprüche er red schüssen für deutsche Krie verwaltung. vie F (uckt? psten die „5 luchttosten 9t. gegeben worden und in Fällen beso hilfen gewährt.

der Heimatdank

Kunst und Wisfenschaft.

as „W. T. B. von zuständiger Seite n Frankreichs und Belgiens jetzt die einen Milliarden— lenden Kunstschätze zurück, die sich in den von den gehaltenen

die Regierunge wert darste deutschen Truppen bei ihrem Einmarsch daselbst vorfanden; t vorausschauenden Maßsnghmen zu danken, die die deutsche dem Vormarsch der deutschen Armeen Diese Maßnahmen des Denkmals— rgung von Kunstwerken wurden bereits im Herbst 1514 begonnen und sind von namhaften deutschen Fachleuten während Zeit der Besetzung durchgeführt worden. Die deutsche s Zentrale für diesen Schutz der Kunstwerke ͤhehö zur Mitarbeit heran. Wo

ea e B ig ten Daß dieses möglich ist, ist

Heeresleitung unmittelbar nach

schutzes und der Be

Kunstwerke handlungen französischen Sachverständigen ver— Sedan, Maubeuge Auch die Kunstwerke von Lille wurden aus dem chwer beschädigten Museum nach Kunstwerke in neu eingerichteten

Valenciennes, Feurmies, Charlepille, eingerichtet waren durch die Beschießung übergeführt.

nicht in Kellern vermodern Museen zu Maubeuge und Museen in

wichtigsten

Valencienns konnten Listen die abtransportierten Kunstwerte reichen Kunstschätze Flanderns wurden, soweit sie nter H itwi'nkung der belgischen Commission Royale Rei der Räumung wurden auch die Schätze, die im Museum nach Brüssel gebracht und im ser gewaltige fran⸗ Organisation

schait geben. gefährdet waren, un des Monuments hauptsächlich in a enciennes 1918 von Valenciennes aufgestellt waren,

h zon Brüssel bewahrt. iösische und belgische Kunstbesitz durch dentsche gerettet worden.

Brüssel geborgen.

Alten Museum ö

us stellung.

wvogt veranstalten die Aassirer gemeinsam eine große zause am Kurfürstendamm. Danaergeschenk er⸗

Max Slevogt⸗

560 jährigen die Kunsthandlung

Ausstellnng

vereinigt worden, unter der mißglückten Sie sind tatsächlich in der Ueberzahl. sind die schönen und staͤrken Gemälde so bexeutend, . Dinge kaum beein— lleberraschung.

Ausstellung

9 graphische f befürchten, großen Menge von Werken die belanglosen' oder Schöpfungen überwiegen würden. Aber zum Glück der Gesamteindruck durch die mäßigeren

leberraschungen

zestätigt wiederum, und phantasievollste Künstler ist, Witz und Laune für Farbe und Bewegung und mit prickelnden Vortragsweise zu wunderhübschen Gebilden. so an den Wänden, und überall ungen oder

fleineren Slevogt-Ausstellungen her wußte. Berlmer Meister der sinnlichste unter den deutschen Impressionisten vereinigen sich mit seinem Sinn

funkelt und srrüht nur leuchten flare und saftige Farben hell auf. Flüchtige Beweg stauchende und perschwindende Lichterscheinungen sind mit der hezeichnen?z sten Art sicher ie guten Werke scheinen ohne langes Be— Eingebungen eines glück— Die Nachteile, dle aus einem fo rein intuniven weilen entstehen, werden an anderen Bildern deutlich sichtbar. nnackvollen und göaziösen Bildern sieht man derbe und Hiviale Werke. Besonders ein paar Damenbildnisse wirken in dem ang sehr grob und hölzern. Zwischen Landschaften, auf Erscheinungen auf eine knappe und geist— worden ist und die trotzdem ruhig und gehalt bt man merlwärdige Entgleisungen: Bilder, auf denen 5 neinandergehen und die in der Mache Aber immer wieder begegnet man dann Ge⸗

KRriff eingefangen und oft in und lebendig hingemalt.

sinnen entstanden zu jein; sie wirken wie die 3 1.

Zusammenh Wesentliche der reiche Formel gebracht voll sino, sie Knien und Farben wirr dur recht roh erscheinen.

mälden, die wahrhaft Meisterwerke sind. Man kennt sie fast alle von früheren Ausstellungen her und es spricht nur für sie, wenn sie beute, nach Jahren und nach wiederholter Betrachtung, frisch, und leben sprühend wie am ersten Tage sind. Die malerischen Szenen vom baperischen Königshofe Üünd die Nillandschaften aus der Dresdener Galerie, das Cduaid Fuchs⸗Bildnis und das neue Gutbier-Porträt, Landschaften aus der Pfalz und aus Neu Cladom. der belannte „Piqueur“ und der „General v. Sachert“ und nicht Wletzt eine Reihe farbenprangender saftiger Stilleben jeien aus der Menge der vorzüglichen Leiftungen berdusgehoben. Wenn Slevogt auch nie die bildhafte Größe der Werke? Liebermanns erreicht, so üherrägt er ihn an Sinnlichleit und Phantasie, wenn er sich nie zu der männlichen Kraft und Straffheit Trübners aufraffen kann, so übertrifft er ihn an Anmut und Beweglichkeit, und wenn Gorinth uiwüchsiger und in seiner Fülle und Sinnlichkeit

animalischer ist, so übertrifft ihn Slevogt wiederum durch die ver— seinertere und gepflegtere Art seiner Malerei. Daß der sünfzigjährige Meister noch in jeder Beziehung auf der Höhe seiner Kunst steht, beweist das unlängst entstandene

vorzügliche Gemälde „Schlittenfahrt“. Im Rahmen der Ausstellung

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vielen Slevogts graphische Schöpfungen eine untergeordnete Rolle.

Jeder Kenner des Künstlers weiß aber, daß Slevogt neben dem lungen Klinger der bedeutendste lebende deutsche Graphiker ißt, daß nehen dem talentvollen Maler ein genialer Illustrator in ihm

steckt. In seinen Vignetten, Titelblättern, Einladungskarten und in sSscn Jeichnungen zu Märchen und Geschichten kommen alle glücklichen Anlagen des geistreichen und hantasiebollen Künstlers, kommt sein leichter und graziöser Strich zur rechten Geltung. Von all diesen Vorzügen verraten die ausgestellten Zeichnungen natürlich auch stwas, aber man muß doch immer betonen, daß das, was man hier sieht, nur ein gelinger Teil von den schönen graphischen Arbeiten ist, mit denen uns Slevogt beschenkt hat. Dr. Pl.

Das Nob elkomiteg bat keinen Anlaß gefunden, den borge⸗ chlagenen Kandidaten den Nobelpreis für 1918 zu erteilen. Der

Vreisbetrag bleibt deshalb den Stistungsregeln gemäß fuͤr nächstes

Jahr vorbehalten. Literatur.

Unter der Be eichnung „»Die Lerche“ hat der schwäbische Lyriker Ludwig Finckh eine IMuswahl schwäbischer Dichtungen von den Anfängen bis auf die Gegenwart veranstaltet, die in einem statt— lichen Band von mehr als 490 Seiten im Verlag der Deuischen Ver— lagtsanstalt in Stuttgart und Berlin erschienen ist. Auch der literatur⸗ kundige Leser wird erstaunt jein über den Reichtum des Schwaben⸗ landeß, an sangeskundigen Volksgenossen. Finckhs Auswahl ist ge— schichtlich angeordnet und führt r fe Dichtung vom Beginn des 9. Jahrhunderts bis auf die Gegenwart vor. Aus alter Zeit (bis 1550) sind 29 Dichter, aus der mittleren Zeit (bis 18527 deren 51 und aus der Neuzeit 26 berücksichtigt, außerdem bietet die reiche Sammlung eine knappe Auswahl pon Volksliedern und eine umfangreichere mundartlicher Dichtung. Die Auswahl ist im allge⸗ meinen mit verständnisvoller Bewertung Ter zeitlichen und pexson— lichen Gigentümlichkeiten der einielnen Poeten getroffen. Das eigenartige Buch dürfte weit über Schwabens Grenzen hinaus frenad- liche Ausnahme finden.

Im Novemberheft der „Deutschen Rundschau“ Verlag Gebrüder Paetel Dr. Georg Haeteh), Berlin) setzt Richard

Fester in dem Aufsatz „Auf neuen Wegen“ seine Diagnose der politischen Lage fort. Philipp Hiltebrandt veröffentlicht Betrachtungen über „Belgien“. Die Abhandlung „Der Auslandsdeutsche“ von Christian Friedrich Weiser erörtert eines jener Probleme, vor das uns die nächste Zukunft stellen wird. In Anlehnung an die Erz— bergersche Schrist nimmt der Aufsatz eines Ungenannten Stellung zur Frage „‚Deuischland und der Völkerbund“. Gleichsam Als Gr gänzung veikündet Moeller van den Bruck Das Recht der jungen Völker“. Der biographische Versuch „Gentz. Ein europätscher Staatsmann deutscher Nation“ erscheint in Foit— setzung. Herbert Marten würdigt Die Schöpfung der Kunst— ballade“ als deutsche Offenbarung. Aus der Dichtung der Gegen— wart bringt das Heft die Fortsetzung der Erzählung „Der Krippen⸗ schnitzer, von Robert Walter und einen größeren Abschnitt aus dem (Leben Martin Luthers“ von Eugen Fischer. Eine Literarische Rundschau mit einer Anzahl Buchbesprechungen sowie ein Verzeichnis der eingesandten Bücher bilden den üblichen Schluß des Heftes.

Kurze Anzeigen neu erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt. Sinsendungen sind nur an die Schriftleitung, Wil« helm stꝛ. 32, zu richten. Rücksendung findet in keinem Falle statt.

Sondervertretung deutscher Bundesstaaten bei den Friedensverhandlungen. Von Priofessor Dr. Viktor Bruns. ö M, und 20 Teuerungszuschlag. Tübingen, J. E. B. Mohr (Paul Siebech.

Der Platz an der Sonne. Historischer Roman aus Kur— brandenburgs See und Kolonialgeschichte. Von Georg Lehfels. 325 S. mit Buchschmuck. Gebd. 7 . Leipzig, Quelle u. Meyer.

ie Hogiene des männlichen Geschlechts lebens. Von Dr. CL. Po fner. Gebd. 1,50 S6. Leipzig. Suellè u. Meyer.

Die heilpädagogische Behandlung der durch Kopf⸗ schuß verletzten Krieger. Herausgeg. von Arno Fuch z. Hz. Halle a. S., Carl Marhold.

Deutsche Altertümer im Rahmen deutscher Sitte. Von O. Lauffer. Gebd. 150 66. Leipzig, Quelle u. Meyer. Der Weltkrieg. Wie wir ihn kommen sahen und erlebten. Von Dr. Samuel Jaeger. Gebd. I„5H0 ισ. Hamburg, Agentur des Rauhen Hauses.

Briefe eines Glücklichen. Von Ludolf Weidemann. 7 A. Leipzig, Schloeßmanns Verlagsbuchhandlung (Gustab Frick.

Verkehrs wesen.

Für die Zeit vom 16. bis einschließlich 24. De⸗ zember treten im Paketverkehr die nachstehenden, unter den gegenwärtigen schwierigen Verkehrs verhältnissen notwendigen k ein:

l Zur Beförderung unter Wertangabe is 100 Mark un? über 1060 Mark) werden von . nur solche Paketg angenommen, die abgesehen von ben Inhalt be⸗ treffenden Mitteilungen ausschließlich bares Geld orer Wert— papiere, Urkunden, Gold. Silber, Edelsteine oder daraus gefertigte Gegenstände enthalten. Pakete mit anderem Inhalt sind während der angegebenen Zeit von der Versendung unter Wertangabe ausgeschlossen.

2 Das Verlangen der Eilbestellung ist für die bezeich⸗ neten Tage bei gewöhnlichen Paketen, die von Pripatpersonen herrühren nicht zugelassen. ö.

I) Zur Beförderung als dringend. werden während der an— gegebenen Zeit Pakete von Privalpersonen nicht angenommen.

Wegen der bevorstehenden Weihnachtssen dungen rich ie; J ost verwaltung nachstehende Wünsche an e Ae ben ö. Cifüllung wesentlich dazu beitragen würde, die glatte Abwicklung des Wethnachtspäckereiverkehrs zu erleichtern. Die Pakete sind unter Ver⸗ . guter Verpackungsstoffe recht dauerhaft herzustellen; in das Paket ist obenauf. ein Doppel der Aufschrift zu legen; die Aufschrift ist deutlich, vollständig und haltbar herzustellen, der Name des Be⸗ stimmungsorts unter näherer Bezeichnung der Lage besonderg groß

und kräftig anzugeben; auf den Paketen selbst hat der Ab Namen und Wohnort nebst Voß nung zu vermerken; die le eher sendungen sind möglichst frühzeitig aufzuliefern und wen hnachte.

9 . . . n * möglich freizumachen. irgend

Thenter und Mufik.

Im Opernhause wird morgen, Donnerstag, ‚Rhei als Vorabend des Ringes des Nibelungen“ mit den din e n Hafgren⸗Waag, Leisner, Dux, von Scheele⸗Müller, Birkenström

den Herren Kirchhoff, Knüpfer, Bohnen, Habich, Henke, Phitomh und Stock in den Hauptrollen aufgeführt. Musikalischer . ö

Generalmusikdirektor Leo Blech. Im Schauspielhguse wird morgen „Kater Lampe!

den Damen Conrad, Steinsieck, Pateag. Heisler. Dora, Abich . den Herren Vallentin, Mannstädt. Leffler, Ves permann, Patty

Bienseldt und Eichholz in den Hauptrollen gegeben. Spieth. ist Albert Patry. pielleiter

Hialmar von Dam eck und seine Quartettgenossen werd in einem Kammermusikabend am 16. Dezember in de 85 akademie u. 4. ein Quartett für Oboe, Violine, Viofa j Cello von Karl Stamitz vortragen. Karl Stamitz, ein Zeitgen ö Mezarts, war einer der Hauptvertreter der berühmten Men f. Schule, deren Begründer sein Bater Johann Stamitz war. uin

Mannigfaltiges.

Zu einer Beunruhigung des Publikums bezüglich ze Verbreitung von Krantheiten durch zu kehren! Truppen besteht keine Ver an lasaung. In Berlin sind wie W. T. B. mitteilt, zurzeit ausreichend Intlausungzansta lia errichtet. Eine weitere Anzahl derartiger Anstalten wird nächster Zeit in Betrieb genommen werden. In allen Änstalten ist ein är.

licher Wachdienst eingerichtet worden, der die Aufgabe hat, Leute nn

ansteckenden Krankheiten sofort abzusondern und? den Lajaretten iy überweisen. Bürgerquartiere konmmen nur für Mannschaften h Frage, die entlaust und frei von ansteckenden Krankheiten sind. Di⸗ Mannschaften erhalten darüber eine Bescheinigung, die in den Bürger. quartieren vorgelegt werden muß.

——

Die Räumungen, im O st an werden fortgesetzt. Din

. 4. Heeresgruppe Mackenfen hat, wie W. XT. ‚. elde

Befehl, den Rückmarsch mit der Bahn und zu

fortzusetzen. Eine Reihe weiterer Formationen der Heeresgruppe find (

in Deuischland eingetroffen.

Danzig, 10. Dezember. W. T. B.) Die Stadtver. ardnetenversammlung bewilligte zur Vornahme von ent,

stands arbeiten fünfhunderttaufend Mark.

GCöln, 10. Dezember. (W. T. B.) Hier liegen jetzt die g.

und 279. eng lische Division und elne Kavaktert. dipision, ins gesamt 32600 Mann. Die Ortszeit ist nich

westeuropäischer Zeit eine Stunde zurückgestellt worden.

Rheydt, 9. Dezember. (W. T. B) Heute nachmittan it! das Besetzungskommando, das 9 ce e gen , ; Regiment, Von Garjweiler kommend, mit klingendem Spiel in Siärte von 60 Offizieren und 1266 Mann hier ein gerückt 9e Offiziere sind in Privathäusern, die Mannschaften in Messenquartieten untergebrecht. Auf dem Nathwuse ift die bekgische Flagge gehißt. Be Negimentskommandeur Oberstleutnant Hermane hat das Kommanpbe

über die Sladt übernommen und einen Kommandanturbefehl erlassen, wonach der Verkehr der Zivilbevölkerung auf den Straßen nur von 8 Uhr Morgens biß 9 Ühr Abends helgischer Zeit geftattet ist. Alz Va— geltungsmaßregel ist die Bevölkerung ber Strafe verpflichtet, Fahnen und Offiziere der belgischen Armee zu grüßen. Wirtschaften sind von

12 bis 2 und 8 bis 8 Uhr belgischer Zeit offen zu halten. Die Straßen der Stadt müffen die' ganze Nacht fer ig sein. An⸗ ainm ungen sowie alle Versammlüngen sind unterfagt. Im übrigen sind dem Verkehr keine Beschränknngen auferlegt. Insbesondere erscheinen Tageszeitungen wie bisher. Die Uhren der Stadt werden

um eine Stunde zurückgestellt.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.]

*

Theater.

Opernhaus. (Unter den Linden) Donnerstag: Mo. Dauer= bezugsborstellung. Dienst. und Freiplätze sind aufgehoben. Der Ring des Nibelungen. Bühnen estfbiel! von Richard Wagher. ;

Vorabend Das Rheingold. Musikalische Leitung: General,

musitdirektor Leo Blech. Spielleitung: Kan Holy. Ana 73 Uhr.

Schau spielhaua. Am Gendarmenmarkt.) Donnerst.: 275. Dauer

bezugsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Kater Lampe. Polksstück in vier Atken 'von Emil Rosenow. Spiel⸗ .

leitung: Albert Patry. Anfana 73 Uhr. und

Musik von Eugen d'gJlbeit. Anfang 75 Uhr.

Schau spielhaus. 276. Dauerbezugspvorstellung. Dienst⸗ und ö. vier Akten von Vermann Sudermann. Spielleitung: Albert Patry. Anfang .

ö sind aufgehoben. Seimat. Schauspiel 7 Uhr.

Familiennach richten.

Gebꝑren: Eine Tochter: Hrn. Major Hans von Minckwih

(Dresden).

Gestzrben: Hr. Oberst . D. Geerg von Cicke und Polpiß Danzig Langfuhr. Hr. Dr. i. Joachim von Derschan ;

Augzhbäch. Hessen ). Hr. Gejandter a S., Wirkl. Gch. Fiat

Dr. Richard Krauel ,, B. ). Frau Mely de Neufpille,

geb. Merton Frankfurt a.

,

Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol, Charlottenbur⸗ Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschftsstelle Rechnungsrat 9 engering in Berlin.

Verlag der Geschäftestelle (Mengering in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchbruckerei und Verlagsanstelt, 6.

Berlin. Wilhelmst raße 32. Vier Beilagen leinschließlich Börsenbeilage) sowie die Ingaltsaugabe Rr. 498 zu Rr. 6 des öffentlichen Auzeigers.

Nichtamtliches.

Nach einer

essen, die auf

c und Soldatenräte werde sich aufzulösen und ihre Volksrate

Braunschweig.

Der A. und S.⸗Rat hat zu der Forderung des Ver—

Abschiebung der Garde laut Meldung solgende Erklärung an⸗

der Garnison en und Abbau der Roten is „Wolffschen Telegraphenbüros“ l. und S.⸗Rat Braunschweig steh udeß auf dem Standpunkt, daß, das Syst r J. beseitigen und durch eine Voltswehr zu erfetzen ist. ze Matrosenabteilung. und die Rote Garde können lediglich die zundiage zur Schaffung einer Volkswehr sein. wolltiön und die Republik noch in, Gefahr ben. Der Ar und S. „Rat beschließt, die Bezeichnung „Rote Garde“ uch „Braunschweigische Volkswehr“ zu erfetzen.

t als Regierung des des Militarismus

ulkommen zu

Solange die ahr sind, bleiben sie be⸗

Bremen.

Der Bremer Az und S.⸗Rat hat sich, wie Wolffs NAlegraphenbüro“ meldet, in seiner vorgestrigen Vollsitzung ut 173 gegen 34 Stimmen gegen die Wiederein— sezung von Senat und Bürgerschaft unter seinem Veto— mn Kontrollrecht aue gesprochen. uicht zu beauftragen, sofortige Neuwahlen für die Bürger⸗ sist unter Zugrundelegung des gleichen, allgemeinen, direkten nd geheimen Wahlrechts auszuschreiben, wurde nach kurzer kirterung mit allen Stimmen gegen die des Antragstellers

Ein Antrag, den Aktions⸗

Oesterreich und Ungarn.

Nach einer Meldung des „Wiener Korrespondenzbüros“ über eine Verschlechterung der Be⸗ hungen zwischen der dentsch-österreichischen und u tschecho-slowatischen Republik sowie über einen nttenden Bruch und die Abreise der Gesandten aus der Luft Ihtffen. Die Verhandlungen zwischen den beiden Staaten nien sich vielmehr letzthin leichter gestaltet.

Der Wahlreformausschuß beriet gestern einen vom; kuschzösterreichischen Staatsrat vorgelegten Entwurf der RMhlordnung für die konstituterende Nationalver— Die vom Staaisrate am Entwurfe des Staats mmslerß vorgenommenen Aenderungen wurden im wesentlichen henommen. Bezüglich der Wahlpflicht wurde im Kompromiß⸗ eine Pestimmung in die Vorlage aufzu⸗ nihnen, nach der die Festsetzung der Wahlpflicht den Landes⸗ nnanmlungen überlassen werden soll.

In Aussig kam es gestern nachmittag und Abends umfangreichen Plünderungen. zwehr waren völlig

3 die Gerüchte

.

i

nge beschlossen,

Die Polizei und die ohnmächtig gegen die tobenden Gegen 8 Uhr Abends zog der Soldatenrat Ver⸗ fittungen heran, doch vermochten sie den Plünderungen keinen Es wurden Gewehre und Maschinengewehre

bnhalt zu lun. späten Abendstunden

Tätigkeit gesetzt und bis in die . ink geschossen, wobei bisher drei Tote und fünf Schwer⸗ bte zu verzeichnen sind. Die Zahl der Leichtverletzten ist Er groß. Bis 11 Uhr Nachts dauerten die Plünderungen Auch in dem benachbarten Schönwiesen lam es chmittags zu Ausschreitungen, wobei das Militär Waffe Gebrauch machen mußte. hr auch Leitmeritz besetzt. und 6 Tschechen bestehende Verwaltungs kommission nit einem Tschechen als Vorsitzenden eingesetzt.

Vorgestern fand in Laibach die erste Beratung der deutsch⸗österreichischen Republik tetungen für Steiermark und Kärnten einerseits und der er Laibacher Nationalregierung andererseits über schen beiden Teilen schwebenden nationalen und wirt— Der Volksbeauftragte Triller

Die Tschechen

hben nunme Es wurde eine aus

. . Dhernhaus. 271. Dauerbezugsborstellung. Dienst teiplätze sind aufgehoben. Tieflaub.' Mußits rama in einem Vorspiel und zwei Aufzügen nach A. Gulmera von Rudolph Lothar. J

chen Fragen statt.

Kennmis, Gebietsfragen eine TLösung, die eile befriedigen würde, nicht zu erreichen sei, wes halb ungen auf rein verkehrstechnische und wirtschaftliche ränkt werden sollten. Der Generalkonsul Guenther le darauf namen der dentschen Verhandlungs teilnehmer, en sich bewußt, daß die Entscheidung über Gebietsfragen Vesen Verhandlungen, sondern erst von der bevor⸗ Friedenskonferenz getroffen werden könne, daß es aber gösei, eine Regelung der wirischaftlichen und verkehrs—⸗ n Verhältnisse durchzuführen. politische Bewegung in Nordungarn, welche geiner selbständigen ID wakisch pester Blättern zufolge berreichte der Advolat . , aszy ein Memorandum, J hub am , Die Bewegung richte schluß an das tschechisch⸗

vorläufige

gewinnt Buda Vorgestern ü a als Gesandter der in der Republik dem Minister mitteilt, daß sich die nene Rep jau fonstituieren werde. Reihe gegen den An Reich.

ganzen Banat herrscht nach einer Meldun espondenzbürots“ zwischen der ru mänisch chen Bevölkerung die g

ehr an Boden.

rößte Spannung,

Erste Beilage zu Deutschen Neithsanzeiger und Prenßischen .

Berlin, Mittwoch, den 11. Dezember

rr e .

truppen im Banat mehrere Führer des rumänischen politischen Lebens, die trotz des Verbot an der Gyulafehervarer National⸗ versammlung teilnahmen, nach Belgrad geschickt und dort interniert haben.

Der „Pesti Hirlap“ veröffentlicht einen offenen Brtef des Grafen Juliutz Andrassy an die Entente, in dem es heißt:

Die lange Dauer des Weltkrieges und dessen entsetzliche Leiden, die joziale Revolution, die umftürglerischen Lehren, das Gift der Zerstörungen und Verheerungen haben die ganze Luft mit Miasmen Afüllt. Jedwede denkbare Staatsordnung' und jedes erdenkliche Gesetz befindet sich in Gefahr, und zwar nicht nur bei dem Besiegten, sondern auch bei den Siegern. Aus dem Elend des Landes kann sich nichts anderes ergeben als das Elend der arbeitenden Millienen überhaupt, wer auch immer aur Ruder ist, Liegt es im Interesse Europas, wenn inmitten der zivilisierten Welt, nicht weit von Rom und Paris, ja auch un— fern von London auf künstliche Weise Nester der Anarchie entstehen? Die übermenschlichen Anstrengungen von vier Jahren haben Ungarn erschöpft. Waffenlos, wie es ift, muß es Dolchstiche erdulden. Dies mag wohl die Entente irreführen; es kann sein, daß lwir heute nicht in der Lage sind, unser Leben zu schützen. Allein das Schicksal ist veränderlich; wer heute unbesiegbar ist, kann morgen stürzen. Vie Entente darf dies nicht vergessen, sie darf nicht natur— widrige Grenzen feststellen wollen. Sie darf nicht Bedin ungen diktieren, welche die Keime eines neuen Krieges in sich bergen. Das Verlangen nach den slowakischen Komitaten ist bei den Tschechen eine Erscheinung, die sich seit zwei Jahren zeigt. Auch Rumänien wird nicht von einem unabänderlichen heiligen Willen beeinflußt, indem es sich nach unserem Lande sehnt, in welchem Rumänen vermengt mit Ungarn, Deutschen und Serben leben. Vergangenheit und Zukunft Rumäniens rechtfertigen es nicht, daß es ö. Weltfrieden gefährden würde, wenn es nicht alle seine Wünsche erreicht.

Andrassy schließt seinen Brief unter dem Hlnweis darauf, daß Ungarn der neuen Welt viel . aber auch viel schaden könne. Wenn zwischen Donau und Theiß Unzufriedenheit und Gehässigteit herrsche, werde das Gleichgewicht auf, dem Balkan und auf dem Gebiete der einstigen Monarchie nicht zustande— kommen können. Nichts vermöge dagegen die friedliche Ent— wicklung des Ostens so sehr zu sichern, als wenn Ungarn

innerhalb seiner unerläßlichen Grenzen ein lebens fähiger Staat

bleide. Großbritannien und Irland.

Nach einer Meldung der „Daily Mail“ teilte der Marschall Foch in der letzten Konferenz der Alliierten mit, daß Deu tsch— land in einigen Punkten die Bestimm ungen des Waffen⸗ stillstand sabkommens nicht vollständig ausgeführt habe, zum Beispiel was die Auslieferung des Eisenbahnmaterials betreffe. Die Angelegenheit ist dem genannten Blatte zufolge ganz Foch überlassen worden, der die Vollmacht erhalten habe, die Durchführung der Waffenstillstands bedingungen mit den ihm geeignet erscheinenden Mitteln zu erzwingen.

Frankreich.

Der Generalrat des französischen Verbandes der Völkerliga hat nach einer Meldung des „Wolffschen Tele— graphenbüros“ der französischen Regierung eine Vorlage zu— gehen lassen, wonach die alliierten Regierungen nach und vor dem Zusammentritt der Friedenskonferenz feierlich bekunden sollen, daß sie die Grundsätze und Bedingungen für den Voͤlker⸗ bund festlegen und sich verpflichten, diese Abmachungen immerdar einzuhalten. Vor allem müsse der Friedensvertrag das obligatorische Schiedsgerichts verfahren und die Beschränkung der Rüstungen enthalten. Die Alliierten sollen sich ferner verpflichten, sofort nach Friedensschluß eine Beratung abzuhalten, in der alle den Völkerbund betreffenden Fragen von allen Staaten gemeinsam besprochen werden sollen, die in den Völkerbund eintreten. Diese Veratung soll dann auch beschließen, welche Nationen in den Völkerbund auf⸗ genommen werden sollen.

Belgien.

Der belgische Minister des Aeußern Huysmans erklärte dem Blatte „La Metropole“ zufolge am 2. Dezember in Beantwortung einer Anfrage, betreffend die Entschädigungs—⸗ forderungen Belgiens: . .

Von Deutschland werde in erster Linie die Rückerstattung des Milliardenschadens verlangt werden. Bezüglich der territorialen Ver— änderungen könne er keine Eiklärungen abgeben. Wenn man aber zwischen den Zeilen der Thronrede lesen wolle, in der auf die alten Verträge Bezug genommen wäre, so könne man, daraus ebensopiel entnehmen, mie er in der Lage sein würde, mitzuteilen. Die fraglichen Stellen bezögen sich, besonders auf den internationalen Vertrag von 1839, in dem Belgien der hauptsächlichsten Provinzen Limburg und Luxemburg beraubt und der Deutsche Bund mit den belgischen Städten der Provinz Limburg bereichert worden sei. Dieser Vertrag habe ferner die Niederlande zu Herren an der unteren Schelde gemacht. Antwerpen sei infolgedessen seit Beginn des Krieges eingeschlossen und von ieder Hilfeleistung gegen die Eindringenden von See aus abgeschlossen gewesen. Mit der Erklärung, daß der Vertrag, der Belgien solches Unrecht zugefügt habe, ungültig sei, habe der König gezeigt, in welcher Richtung sich die Forderungen Belgiens bewegen würden, und daß z. B. die Niederlande ihre Monopolstellung auf dem internationalen Fluß Schelde würden aufgeben müssen.

Norwegen.

Das Storthing trat vorgestern vormiltag zu einer außerordentlichen Tagung zusammen. Zum Präsidenten wurde Mohwinkel und zum Vizepräsidenten Tvelten gewählt. Der König verlas eine Thronrede, in der er laut Meldung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ u. a. Mitteilung von einer Teuerungszulage für die Beamten machte und sagte, das Storting sei einberufen worden, um sich mit wichtigen Ent⸗ scheidungen hinsichtlich der Neutralität und des Verteidigungs⸗ zustandes zu beschäftigen. Der Präsident Mo hwin kel sprach selne Freude über die Einstellung der Feindseligkeiten aus und gab dem Wunsche Ausdruck, daß der Friede ein Frieden des Rechts und der Versöhnung sein möge.

Amerika. Der amerikanische Schatzsekretär verlangt nach einer

ch gesteigert wurde, daß die serbischen Besatzungs⸗

Reutermeldung vom Kongreß die Ermächtigung zu weiteren

Anleihen an die Alliierten, sobald die unter dem jetzigen Gesetz verfügbaren eineinhalb Milliarden erschöpft sind. Es wurde eine besonbere Sitzung der Kom mission für Mittel und Wege einberufen, um sich mit dem Gegenstande zu be⸗

schäftigen.

Die Gejandtzen der Alliierten in Peking über— reichten eine Denkschrißt, in der dem „Neuterschen Büro“ fortwährenden hina den Feind ermutigten und das Zusammengehen Chinas mit den Alliterten verhinderten. Die Alliierten verfolgten die gegenwärtigen Schritte in der egelung zwischen dem Norden und dem Süden mit Zuversicht und wünschten die Bestrebungen nach Wiedervereinigung zu unterstützen. Diese Denkschrift wurde Montag auch von den alliierten Konsuln der Regierung in Kanton überreicht mit der dieser Schritt nicht als Anerkennt aufzufassen sei.

wird, daß inneren

Streitig keiten in K

Richtung einer

mündlichen Mitteilung,

ing der südlichen Regierung

Haudel und Gewerbe.

Zeichnungsstatistik zur 9. Kriegsanle ihe. W. T. B.“ beträgt das Ergebnis

Nach neueren. Meldungen des 3. nd 19 Milliarden 434 Millionen

der 9. Kriegsanleihe nunmehr ru Mark. Die Schlußsumme wird, da einzelne Feld ausstehen, sich noch eiwas erhöhen.

Bei den perschiedenen Gruppen von Vermittlu gezeichnet in Millionen Mark): bei der Reichsbank. ; bei den Banken und Bankiers bei den Sparkassen bei den Lebensversi bei den Kreditgenoss bei den Postanstalten ..

zeichnungen noch

ngoͤstellen wurden

Herungsgesellschaffen enschaften.

k k

Von dem Gesamtergebnis von 10 434 Millionen Mark ent. 5 oo Reichsanleihestücke . auf Schuldbu

15. Oftober 15i5 ; auf 430j0 Reichsschatzanweisungen

Millionen Mark. An älteren Krie

ungen der 9. Kriegsanleil 185 Millionen Mark sind

cheintragungen mit Sperre bis

1

gsanleihen wurden zum Umtausch in 44 0/ Schatz⸗ leihe angemeldet; 185 038 300 66. Diese in der obigen Gesamtsumme nicht ein—

X

Die Zahl der Zeichnungen ist erklärlicherweise infolge der ernsten tischen und militärischen Vorgänge,

nungsfrist abspielten, erheblich zurückgeg

wir eine Zusammenstellung der 3 der gezeichneten Beträge folgen:

Es sind insgesamt eingegangen:

die sich während der 3 Nachstehend lassen ahl der Zeichnungen nach der Höhe

Zeichnungen 112 496 4650 162 630 632 301 061 986 273 524 350 519 125 600 496 140 600 477 165 400 Sl6 348 610 88 936 000

1896470729

1070844133

3 519 215 200

10 433 909 700.

Wie kürzlich mitgeteilt wurde, hat der Geheime Kommerzienrat ust Ventzke in Graudenz seinen ganzen Betrieb zwecks So⸗ zialisierung seiner Arbeiterschaft zur Nach einer durch, W. T. B. verbreiteten Mel haben nunmehr die Arbeiter beschlossen, d weil sie die herabgehende K halten, wenn das Unternehmen in starker

Das Amtliche Kursblatt der Berliner Fondsbörse, das bisher nur dem Bankier geliefert werden durfte, kann nunmehr an jedermann abgegeben werden. durch die Post 13,50 vierteljährlich 12 (6). Bestellungen nehmen alle Post büro der Aeltesten der Kaufmannschaft Neue Friedrichstraße 5, entgegen.

Wäen, 10. Dezember. Vierteljahrs des laufenden Ge ECisenindustriegesellsch Vierteljahr 2000000 Kronen auf. dem Vorjahre um kohle um 1247 000 Meterzentner zurückgegangen. ohle und Koks die Eisenerzeugung im Laufe der zeit auf ungefähr 49 d der normalen Erzeugung zurück— in der letzten Zeit sogar nur e bestehenden, zur

Zeichnungen bis

über 1666006

Verfügung gestellt. dung der, Danziger Zeitung“ ieses Angebot abzulehnen, ten und es für besser

onjunktur befürch Hand bleibt.

Preis beträgt bei Zustellung bei Abholung an der Börse anstalten sowie das Zentral=

von Berlin, Berlin C. 2,

T. B.) Das Ergebnis des ersten schäftẽjahrs 1918/19 der Prager aft weist gegenüber dem eine Verminderung Der Absatz der Eisenfabrikate ist gegenüber 400060, an Phosphat um 34 000 und an Stein Während infolge

um annähernd

der Knappheit an K

erreichte der Ab 250,90 des normalen Ausmaßes.

J Verhältnisse schließen jedes Urteik über selbst der allernächsten Zukunft aus.

gegangen war, ur Genüge be⸗ die Entwicklung

Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten.

Wien, 10. Dezember. sich eine äußerst lebhafte und kräftige Aufwärts wesentlichen Deckungen der L Anstoß dazu gaben die anregend

(W. T. B.) Börse vollzog bewegung, die im eerverkäufer zuzuschreiben war. en Berichte von der gestrigen Berliner ster Börse sowie günstigere Auffassungen über die Wiener leitenden Kulissenpapiere sii 30 Kronen, Schrankenwerte bis zu 1900 Kronen.

Wien, 10. Dezember. Türkische Loose 360,75, Orientbahn Staat bahn 100 25. Oesterreichische Kredit 625 0 Anglobank 396 90, Unionbank ho2,00, bank 452 00, Tabakaktien 949, 00, Eisen 2360,00, Rima Muranyer 383

um 10 bis

(Börsenschlußkurse.) Sbahn 775,00, Süd- . Ungarische Kredit So5, 00, Bankverein 4864, 00, Länder- Alpine Montan 796 00. 5,00, Skodawerke 656,00,

Kohlenfrage. (W. T. B.)