an der Arbeit
lassen. (Stür⸗
uns kontrollieren lassen, aber wir wollen uns nicht binde rn und uns nicht unsere Reputation nehmen mischer Beifall und Händeklatsche
1 ö Ledebour Vo
der Geschäfts⸗
. 111 CI.
P 2 ? 1 — * s. * 1 1 2 1 . ordnung die Vo ksbeauftr iglen nicht das Meck haben jederzeit in die das
Debatte einzug eifen eingeräumt habe, dan selbe Rech haben.
miüßkton 11 11 11 11
ö 5 3 * r 2 88311 147 J 585 z J 7 2 15 2 F BVorsitzender Seeger: Das Büro will auch d daß wir durch die Flaumacher bis zum letzten
mitgliedern dasselb- Recht einräumen.
Nach weiterer Geschäftsordnunge debatte, an der sich auch Rickelt betfiliet erkläht Ebert, er sei damü einverstanden, daß noch ein Mitglied des Vollzugsrats außer der Reihe mit un⸗ beschränkter Redezeit sprechen könne und daß dann alle Aus⸗ nahmen ven der Geschäf sordnung wegfallen.
Volk deauftrogte⸗ Barth: Ich muß erklären, daß ich mit dem, was Landeherg zum Teil ausgefehrt hat, mich absolut nicht einver' tanden erklären kann. Es muß Klarheit geichaffen werden durch die
Lichtlinien, die für die zukünftige Arbeit zollz gsrat gegeben ? 5 1189 9 869 werden sollen.
dem Vollz
Der Voischlag Ebert mird einstimmig angenommen.
Als Vemreter des Vollzugsrats erhält mit unbeschränkter Redezeit as Wort
Ledebour: Die vielfach voroekommenen Mißgriffe sind von uns selbst aurs vemlichste empfun en worden und wir sind sofort dagegen eingeichruten. Das ail besonders für den Fall Waltz. Wir bihen Waltz später beseitigt und ich bin
versönlich sofort gegen seine Ueberariffe eingeschritten. Aber Landsberg lag nur daran, den Vollzugs⸗ rat zu diskredüjeren Wir hadven auch für eine bessere Rechnungs⸗ leaung gesorgt. Veramwortüich für diefe sind aber gerade die Mehrheirs— sozialisten im Vollzugsrat, denn die anderen wurden durch die politische Arbeit in Anspruch genommen. Ich muß das gegenüber den unenbörten Angriffen des Vorwärts“ auf den „ollzussrat feststellen. Die großen Meh ausgaben und die ganze Mißwirtichaft sind vemnchuldet worden durch eine Anzahl von Soldaten mitgliedern, die im ersten Trubel er Revolution von den Soldaten gewählt wurden. Es warer meist Offiziere, die vorher kein Mensch gekannt hatte. Bei den Vorwürfen gegen die 50 M Mäten der Volizuasra snutglieder ve gißt man die Entwertung des Geldes. Der wirk iche Wert des den schen Geldes ist mindestens auf die Hälfte des Wertes vor dem Kriege gesunken. Wer hapen uns nach den' Diäten der Reichstagsmüglieder gerichtet, die für das Jahr 50 0 M bekommen, also nach der Anzahl der Sitzungen in den Kriegsjahren für jede Sitzung eiwa 50 0p. Es ist überbaupt unwürdig, so in unsere Geldangelenenheiten hineinzuich nökern. (Veifall.) . deß diese Stänkerei siber die Diäsen endgüllig heseitigt ist. Den Antrag auf Atsetzung Eberts haken wir wesen seines Verhaltens an dem blumigen Freitag gestellt. An di sem Freitag haben Morgens zwei. Genoessen von den Landfliegerabteilung Ber Masine?* im Reichs fanzleiamt mitaeseilt, daß sie von reaktionären Offizieren aufaeferdert seren, sich an Ten Temonstralionen zu beteiligen. Zwei höhere Bamte empfingen sie im Kanzleramt und ven sprachen, de Sache Ebent und den übrigen Volksbeauftragten mitzuteilen. Zum Vollzugsrat gingen die Landflieger leider nicht, weil sie wegen der Hetze zu ihm kein Vertrauen hatten. Wäre der ganze Ebert Pußssch nicht gewesen, dann wäre das hlutige Gem tzel in der Chausseestraße nscht vorgekommen. Die beiden Beamten im Kanzleramt behaupteten bei? ihrer Vernehmung, sie hätten die Sache nicht ernst genommen, die besden Landflieger behaupteten aber sie hätten sich ausdrücklich für die Mit⸗ teilungen bedankt. Die Beamten behaupten, sie hätten die Mit. teilung in die Mapre gelegt, die durch die Hände des Unteistaats⸗ sekrefärs Baake Ebert und den anderen Volksbeauftragten unter⸗ breiten werden muß. Die Volkebeauftragten baben aber von Rieser Mitteilung nichts zu schen bekemmen. Als Ebert zum Päsidenten der Republik erklärt werden sollte, hätte er die demonstrierenden Soldaten sofort in ihre Schranfen zurückweisen müssen, weil eine so ch Verfassungsänderung durch die Soldaten nicht vorgenommen werden kann, aber er hat nur geantwortet, bes ei eie jo wichtige Sache, daß er sie erst mit einen Freunden besprechen müsse:; im übrigen habe darüber der Rat der Volsbeauftragten zu entsch iden. Wenn Ebert unfähig war, die richtige Antwort zu geben, dann gehört er nicht in dieses Amt große Unruhe, Ruf: Aber Ledebour !). Ich habe es abgelehnt, in das Kabinett einzutreten. Ebert hat durch senne Antwort dem Kabinett eine Entscheidung zugeschoben, die ihbm nicht gebührt. Das Kabinett hat nicht das Recht der Verfassungsänderung. Ebert ist nicht fähig und nicht würdig, das Amt zu bekleiden. (Stürmischer Beifall bei den Spartatfusleuten Er bereite die Konterrevolution und den Verfassunaseruch vor. (Vändeklatschen bei den Spartakus leuten.) Die Soldaten die gewaltsam den Vollzugsrat verhaften wollten, haken 5 M bekommen und sich darauf berufen, die Regierung hätte es befohlen. Ein Mann wie Ebert, der auf diese Weife die Leute zu Putschen ermutigt, gebört nicht in die Regierung, sondern ist ein Schandmal der Regierung. (Eriegte Pfujrufe bei der Mehrheit. Es enistebt ein unglanblicher Lärm, die Sxarkatusseufe klatschen un⸗ unterbrochen Beifall, die anderen rufen ununterbrochen „Pfui!“ Ledebour will weiter sprechen, aber immer erneute Schlußrufe hindern ihn daran. Der Vorsitzende läutet unausgesttzt mit der Glocke Durch den Lärm und das fsorigesetzte Hände— klatschen der Sparfafusleute hört man Rufe: Die Offiziere
raus Fast alle Mitglieder der Versammlung haben sich erhoben und ; gestikulieren heftig in beischiedenen Gruppen gegeneinander. Inzwischen versucht Ledebour wieder zu reden, wird aber immer durch heftige Schlußrufe gran verhindert. Diese Szene dauert minutenlang an und pflanzt sich auch auf die Tribünen besucher fort, die gleichfalls erregt in den Saal hineinrufen. die Versammlung wieder.)
Potsitzender Seeger: Die Aeußerung, daß Ebert ein Schandmal der Reuierung sei. ist unzulässig. (Händeklatschen auf der einen, Wicerspruch auf der anderen Seite. Erneuter Larm.!
Ledebour (fortfahrend): Als wir verlangten daß die Truppen des Gene, alkommantos L'quis vor ihrem Cinzuge in Berlin entwaffnet wer en sollten, wurde uns gie Bi onng dieser Truppen als ganz harmlos bingestellt aber vom Kriegem nister zugesichert, daß der Einzug in Berlin nicht schon an Montag sondern eist am Dienstag errolgen solle Trotzdem vere digte Ebert am Sonntag in Steglitz — ob Steglitz oder Ber in ast gleichgüsnig — die Truppen nach Einer auf eigene Faust abgefaßten Eidesformel ohne den Vollzugsrat davon in Kenntnis zu setzen. Die Formel vereidigt die Tiupden auf die Republik und die Re⸗ gierung. Also auf dag Sechsmännerkollegium, genau wie früher auf die Person des Monarchen. Das ist' eine Begünstigung der Konterrevolution. Idioten die Wilbelm II. mseder wollen, giht es alle dinaz nicht, aber die Konserrevolutfon will die bürgerliche Gesellschaft erhalten. Dittmann hat sich gestenn auf die Seite derjenigen Partei gestellt, porher mit uns betämpfte. Er fagt, die Revolution sich nicht machen, aber taisächlich hat eine ganze Anzahl Freunde, die jetzt im die
tion vorbereitet. Wir kaben auch und
Vollzugsrat sitzt, schon seit 1916
; H die Front hearbeitet
die frühere Regierung hat uns da autgezeichnete Agitatoren geliefert, sie alle vom Januarstreik Verdäch tigen a
In Sitzung unseres Revolutiongkomitees
wo
Doase noch
losgeschlagen
und nach einem
ließe
4am
der Meinung, daß si sollte, Rn wir der wohl nur kurzen die Herrschaft in Berlin in unsere Am Abend detselben 2. November war echung mit Vertrauengleuten der gisFeren Betriebe, Resprechung nahm auch Dittmann teil. , die über⸗
für den Generalstreik war, man die Leute nicht hinaus. 5
18 Und
einen werden
könnten.
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an dieser
wiegende Mehrheit der Betriebs vertreter fraten Haase Und Dittmann auf, weil
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jetzt heimkehrenden Truppen aber find nur
begrüßt wird.
zutreten, um üder die
Schuldigen ins Elend gestürzt die sondern von den die
8. Novemter veran wortlich sind, werden. aber warum hat man nicht früher eine Einheitsfront des Proletariats bergestellt, sondern mit dem Grafen Westarn an einem Was hat die Regierung ferner getan, entschädigen? Den
übernimmt und das sofortige Ausscheiden der bürgerlichen Mitglierer aus der Regierung veranlaßt,
wird auch den Diktaturgelüsten zogen. zu entlarven. dem Sprunge steht. von ihrem Pootze verschwinden.
doß Wels von einer 2d hee eingerichteten Abteilung, die sich lediglich mit Wohl⸗ tätigkeit zu beschäftigen hatte richtet war. drei Tage erstreckt.
der auch wieder im besten Glauben handelte. getan, daß Marten sofort wieder verhaftet Zweck nicht nur eine,
5 h 3p j si ö
Erst ganz allmählich beruhigi sich each troll lommen hir regieren, sie muß ein Kontrollorgan haben. Man ausübt. gebildet werden. ganzen nur sie könnten allein alles gut machen, und die nichts. lution haben, sind Leute, Busch für müssen wir volles Vertrauen zu“ Rat der Voltsbeauftragten haben, der nach best m Wissen und Gewissen seine volution sicher zu stellen.
zulassen, um sich gegen die Vorwürfe zu verteidigen, einsetzen ihn in den letzten fünf Wochen erhoben seien. s tausende von Arbeitern abgehalten, Sozialismus fei in Gefahr. die er muüsse die Regierung tun, wa sie für nötig halte.
meiner 191 Stimmen angenommen.
Wort zu höchst wöchtigen Erklärungen zu geben. die Front hinaus! sammlung ist damit einverstanden.
Dutzend Leute zusammenwaren, waren in der Oeffentlichteit auf meine Arbeitskollegen dahin eingewirkt, daß
gegen die sozialistische Republik bedeuten. Stunde muß sich aber enischeiden, ob mir weiter die Möglichkeit genährt wird, im Rat der Voltsbeauftragten zu bleiben. Tele amm stoßen die Kameraden der Ostfront den ., aug, taß sie duch den Eingriff der russijchen und ö. =
am Rückzug verhindert seten, ?
droht,
bekomme, weil sie zur Revolution noch nicht reif seien. Liehlnecht empfahl einen Vermittlungevorschlag, seine Putschistentaktik, die wir
unsere seits eneraisch bekämpften. Als ich mich bereit erklärte, einen bezüglichen Aufruf zu unterzeichnen, wurde mir von Dittmann Recht dazu bestritten. So ist es leider gekommen, daß am 4. oder 5. losgeschlagen wurde; das ist das Unglück, daß die Lage nicht richtig erkannt wurde, daß man das Vertrauen zu der revolutionären Berliner a , 4 Augenblick gehemn
nicht
worden sind. Als am 8. November nach einer Denunziation von Waltz Däumig verhaftet worden war, beschlossen wir, am 9 November loszuschlagen. Der Unteischied zwischen dem 5. und dem 9. November ist der, daß sich inzwischen die Herren von der alten Mehrheit. Herr Scheidemann und der neugebackene Reich“ kanzler Ebert, auf die Sache einließen. Die Behörden wußten schon am 7. November, daß die Sache nicht mehr zu halten war. Wachsende Unruhe,) Der „Vorwärts“ hat noch bis zum letzten Augenblick eine ablebnende Stellung eingenommen. Herr Scheide— mann ist bis zum letzten Augenblick Minifter geblieben. Dinmann, Barth und Haase sind jetzt vollkommen pon ihrer ursprüng— lichen Siellung zurückgewichen. Dittmanns gestrige Rede war das letzte Signal darauf. Seine falsche Darstellung des Entstehens der Revolution ist ein Täuschungsversuch, den man ihm nicht ver⸗ zeiben kaan. (Ditimann: Drüber habe ich ja garnicht geredet) Die Mattosen haben das Verdienst gehabt, die Rebolution begonnen zu haben. Bis „um Ausbruch der Revolution waren Scheidemann und seine Freunde die Nutznießer des Belagerun szustandes, nach Aus⸗ bruch der Revolution die Nutznießer der Revolution, und nach dem 6. Dezember sind sie die Nutznießer der Kontrollkommission. (Lebhafter Beifall bei der Minderheit.)
Es sind mehrere Anträge auf Schluß der Debatte ein⸗ gelaufen.
Der Schlußantrag wird abgelehnt und nach längerer Ge— schäfte ordnunas debatte beschlossen, daß Wortmeldungen erst nach Erledigung der Referate einzur ichen sind.
Salvert«⸗Augshurg: Die Darstellung, die mein Landsmann aus Augsburg über die baprischen Verhältnisse in Augsburg gegeben hat, ist nicht zuireffend. Bei uns haben die A. und S. Räte klare Verhältnisse geschaffen. Wenn der vandessoldatenrat tagt, müssen die Minister da sein und Rechenschaft ablegen. Bei uns' wind ge— schlossen die Politik gemacht. Berlin sollte' fich daran ein Beispiel nehmen. Die Gegenrevolation ist auf dem Marsche, aber die Volks⸗ beauftragten und der Vollzugsrat treten ihr nicht energisch genug entgegen. Die Soldaieniäte der Fronttruppen sind konter— revolutionär. (Lebhafter Widerspruch.) Die Heimattruppen sind doch Leute, die draußen im Felde zu Krüppeln geworden sind. Die 4 Wochen draußen ge— wesen. (Stürmischer Widerspruch der Frontvertreter Diese Leute sind von den Offizi'ren gegenrevolutfonär aufgehetzt. (Erneuter Wirerspruch Die Volksbeaustragten sind mehr oder weniger schuld an der Konterrevolution. (Unruhe.) Sie dürfen nur als AÄus— fübrungsorgane der Räte fungieren. (Widerspruch und vereinzelter Beifall)
Der Varsitzende teilt das Wahlergebnis von Braun— chweig mit, das von den Unabhängigen mit lautem Beifall
Um 1 Uhr tritt die Mittagspause ein.
Gegen 31 Uhr wird die Sitzung wieder eröffnet. Leinert bittet die Fraktionsvorstände, mit ihin zusammen⸗ en, um Wortmeldungen. und die sonstige Handhabung der Geschäfte zu beraten, da es so wie bisher nicht weitergehe. Hecert-Chemnitz fühit eine Reibe weiterer Fälle an aus denen hervorgehe, daß von der Gegenrevolution gegen die Macht der Arbeiter und Soldaten konspirieit werde. Warum werken nicht die zur Rechenschaft gezogen, die das deutsche Volk haben? Der ‚Vorwäris“ selbst berichtet, daß Dinimann gestern nicht von seinen Parteifreunden, ! Regierungesozialisten applaudiert worden sei, nicht fragen, wie Dittmann sich zu den Kriegskrediten ver— balten habe, sondern wie er sich jetzt verhalte. Der Kongreß muß sordenn, daß Ludendorff und alle die, die für die KRolitik bis zum vor den Staatsgerichtshof gebracht Man spricht heute von einer Einheitsfront gegen die Reaktion,
Nede
Strick gezogen. , um die Opfer des alten Systems zu ig ; Antrag Laufenberg, der verlangt daß der Kongreß die politische Gewalt und das Komrollrecht gege über der Exekutive
unterstützen wir vollständig. Damit
der Spartakusleute der Boden ent— Material, um die Konterrevolution Bestie aus, die schon auf muß sie
Wir haben ungeheures Liefern Sie sich nicht einer Wenn die Regierung nichts tun kann, (Händek atschen.)
Vietz erklärt zu den Mitteilungen Wegmanns vom Vollzugsrat, der Tätigkeit des Marten in der Kommantantur bel
e — Truppenempfang —, nicht unter— Die Tätigkeit Martens hat sich auch nur auf zwei bis e Marten ist nicht mit Wissen Wels freigelassen vorden, sondern von eigem mit der Materie nicht bekannten Sffizier, Wels hat sofort alles wurde, und zu diesem l sondern mehrere Patrouillen abgefandt?
Reese⸗Saarbrücken. Eine Regierung kann nicht aus eigener
muß dem Vollzugsrat dankbar sein, daß er diefe Tätigkeit
Es muß aber ein Vollzugs rat aus dem ganzen Reiche Die Mißstimmung ges en Berlin kommt von der
die Berlin einnimmt; die Berliner meinen, unt anderen verständen (Zustimmung.) Diejenigen, die Angst vor der Gegenrevo— die im Dunkeln gehen, in dem man jeden Bis zur Nationglversammlung
Stellung,
einen Räuber ansieht.
ö Pflicht tut, um die Re—⸗ (Beifall.)
Ein Schlußantrag wird eingebracht. Der Volksbeauftragte Barth bittet, ihn noch zum Wort zu— die gerade gegen
r Er habe Hundert auf die Straße zu gehen. Der
Wenn nicht Klarheit geschaffen würde,
Der Schlußantrag wird durch Auszählung mit 273 gegen
Volksbeauftragter Barth bittet dringend, ihm dennoch dat Die Ver⸗
Barth: , Ich hahe im Laufe der letzten fünf Wochen überall
jetzt, keine Streits führen, die in Wurklichkeit nur einen Kampf (Beifall) In dieser
In einem
n Truppen und daß jhnen der Zusammenbruch (Hört, hört h
wie Napoleon in Rußland. ; erklärt,
Wochen lang immer im Kabinett
Ich habe
wir müßten
x
148 Ossi icgs
eine Jsozialdem kratische Kommission nach Warschau ö schickff, damit wir init den Polen und Russen eine Wirte 3. über die restlose Zurückführung unserer Truppen eric len richtig! Immer wieder aber hieß es, das geht ncht. 3 28 denn verantworten, wenn draußen auch nur zehniausend Mu ir Teufel gehen, weil wir die Verständigung nicht erreicht bab. 14 richtig! Genau so liegt es mit der Frage dez . Wochenlang habe ich gesagt, wir dürften? keinen ü chu Osten mehr haben, als zum Bahnschutz erforderlich
weil wir sonst mit den Polen in Konflikt kommen. . aber eiklärte immer wieder: Wir müssen doch 1 n, Ehre wahren. (Unrube und Zurufe bei den Unabhängig; lo Annexionist) Die nationale Ehre darf uns doch nicht heren Blut fließen zu lassen. anlass
1
*
ᷓ jetzt seine Früchte zeitigt. Ob es lediglich der Grenzschutz war, oder ob die . nur einen Vorwand gesucht haben, weiß ich ja nicht. (Aba. R 3 der Mehrheit. Zuruf: Du kennst die Gefahr im Osten nich ö Polen erklären aber, daß sie durch diesen Gr nzschutz bedroh s Die Erregung der Polen wurde immer wieder durch diesen ver lu Grenzschutz hervorgerufen. Sind wir denn überbaupt? neh unte die Gre zen zu schützen? (Rute: Nein.). Wir haben doch ln 14 Punkte angenomme, und müssen uns einfach darin fügen wa von polnijchen Landesteilen weggenommen wird. Man darf nicht, um Pfestige hoch halten etwas tun, was so viele un screr Kameraden gen Betfall). Hätte man rechtzeitig eine Verständigung mit den Vo berbeigeführt, dann hätten wir nicht die Sorge wegen der Rahn mittel, der schwarzen Diamanten, Eisen und Zing aus dem 8 und aus Oberschltsien. Wenn morgen zwischen Dentschen Polen ein Kampf entbrennt, dann jst doch der ganze ben Osten wirtichaftlich lahm gelegt. Der Grenjschutz 'm 2 ist aber eine Kleinigkeit gegenüber dem verbrecherischen ben der Militaristen Kamarilla im Westen. Wir V beauftragten haben einstimmig beschlossen, daß die Demobilisa se schnell wie möglich zu erfolgen hat. Am Utzten Ey abend bekommen wir aber plötzlich ein Telegramm der Oben Heeresleitung, das unsere Zustimmung dazu verlangt, daß 0
hinter der neutralen Zone die Truppen des Grenzschutze⸗
Westen aufgestellt und die Bewachungsmannschaften der Soldal räte abgeschafft werden sollen. Die unabhängigen Volksbeau tmn waren, darüber sprachlos, aher Ebert und Landsberg erklü wir könnten doch unsere Grenze nicht schutzles lasfen. 5 hört! — Sehr richtig Wer von einem Gienzschutz im Wa spricht, der begeht, ein Verbrechen am dentschen Volle. D das wäre eine rücksichtslose Provokation der Entente und brinst Frieden in Gefahr. (Beifall. Der Militän kamarilla wre war gleichaültig, aher wir Volksbeauftragten müssen dafür son daß unsere Beschlüsse auch von den Militärautokraten durchge werden. (Beifall, Wenn das nicht geschieht, dann haben sofort diese ganze Gesellschaft (mit beiden Fäusten anf
Tisch schlagend) nicht bloß fortzujagen, sondern ins Rüit zu stecken. (Beifall,. Wir hätten somit die
des ganzen Reiches durch die Entente sülch und die würde uns Hunderttausende von Milliarden to Die Entente braucht nur das Saarrevier, Oberschlesten
das Ruhrrevier zu besetzen, dann kann in Deutschsand ni mehr produziert werden, weil wir keine Kohlen mehr haben.
Sonnabend haben wir schon telegraphisch die Oberste Heeretz et um Rückäußerung ersucht, bis heute aber ist noch leine Anm eingegangen und es scheint, daß sie ihren Beschluß ohne un Zustimmung durchführen will. (Hört, hört!! Aus zwi gen politischen und wirtschaftlichen Gründen müssen wir verlam daß mit der Militärkamarilla Schluß gemgcht wird. Fest sseht, auch hier in Berlin die rücksichislosefte Militärautokratie sichh machen will; die Soldatenräte wurden nach der Rückkehr Fronitruppen glatt auigehoben. Wir müffen verhindem,
einmal gesagt wird: Wilhelm II. war es nicht vergönn, Soldaten auf Vater und Mutter schießen zu lassen, aber Revublik hat das durch ihre leichtfertige Regierung
schuldet. Wir müssen heute konsegquent erklären: In allen Tun formationen ist das, was wir für die neue Volkwehr besth haben, pon heute ab Gefetz. Das heißt, die Truppen wählen b'ute ab ihre Führer selbst. (Stürmischer Beifall.. Wir wo die Offiziere. nicht einfach dem Elend pieikge ben, sonden U ngeren ollen auf Staatskosten sich für einen bürgen Beruf vorbereiten können, und die alten und kranken wollen pensionieren in angemessener Weise. Sonnabendnacht wurde pom Matrosenrat ins Schloß gerufen, um Blutvergiefen zu hindern. Ein Hauptmann von den zurückgekehrten Maikäfernh nämlich den Matrosen erklärt, er habe von der Kommandantur Befehl, seine Truppen alarmbereit zu halten, um am and Morcen die achthundert Mann starfe Matrosengarde Liebknecht Zaum zu halten, denn die wolle den Reichstag am Zusammenj hindern. (Hört, hört! Sie sehen schon daraus, wie wenig polit informiert dieser Hauptmann war, dem die Kommandantur en solchen Befehl nicht etwa schriftlich, sondern mündlich erteilt h Von der Kommandantur wurde mir erklärt, sie habe lediglich Marichbereitschaft der Truppe am andern Morgen befohl 'n etwas läßt sich ja außerordentlich schwer nachprüfen. Ich
zu dem Kriegsminister Scheüch als Mensch immer das si Veitrauen gehabt. Wenn diefer Mann jetzt demissioniert, so mir das ein Beweis, daß er der Kräfte, die jetz 1 Armee am Werke sind, nicht mehr glaubt Herr werden zu kön Bört, hört. Da muß sofort energisch eingegriffen we Ich beantrage deshalb, der Nätekongreß möge beschließen: Jedn Grenzschutz soweit er zur Demobilisation nicht notwendig is, sofort im Osten und Westen aufzuheben. Ulle Truppen sind zu demobilisieren. Alle Offiziere sind bei Ankunft in der, Gan zu entlassen, wobei die Kosten zur Ausbildung für einen bürgetlt Beruf zu übernehmen und den Älteren oder kranken eine . zahlen ist, Die Volkswehr ist schnellftens in ausreichender Wess schaffen. (Stärmischer Beifall.)
In einer Reihe von Geschäftsordnungsanträgen win, Wiedereröffnung . , n,, Es wird schlie beschlossen, dem Volks beauftragten Ebert bas Woit zu, Srwinerung zu geben und dann eine Pause eintreten zu l in der sich die Fraktionen über die Wiederaufnahme der Dib einigen können.
Ebert: Rarth hätte als Kollege vor allein die pflicht ö wenn er glaubte, den Rat der Volksbeaustragten zum Hen solcher Angriffe machen zu sollen, sich vorher mit semnen c ins Benehmen zu setzen. (Sehr richtig. Er hat das ni hl und, uns auch nicht davon verständigt, was er gegen u . bringen will, so daß wir unvorbereitet vor diele n gestellt sind. (Unruhe bei den Unabhängigen.) a. inn getragen hat, sind teils Fragen, die im Kabinett iber n finn erledigt worden sind, teils Fragen, die dort noch ,, sollen. Zur Frage der Rückführung unserer Truppen im . ich fest, daß wir sosort nach Uebernahme der Regierung das r mhinmstfrium und. das Auswärtzge Ämt veranlaßt haben, Mn, schnellste Zurückführung unferer Trupden im Ssten Sorge ei
1X ö
Der Grenzschutz hat ;
Dahei haben wir die Bedingung gestellt, daß ein genügende ir lür ge chaffen wird, und daß die Bestände unserer Hrorlant gr sin Verpflegung der Truppen geschüßt mund gesichert werden Daß ist ein t peschlossen worden. Ünd die Vertreter der alt front en schwierig die Dinge gelegen haben. (Sehr richtig!) . Frage des Grenzschatzeg herrschte volle Uiebere n imm Kabinett. Gs gab eine Zeit, in der besonders . M Grenze gefährdet war dutch Angriffe regelloser , öh deur und anderer. Ach“ von? unseren Geng ssen i t. wurde ein Echuß der Grenze gegen solche Angriffe vt Hi alle in. Betiacht kommenden Rörverschaften ein ten in die Echaffung eineg Grenzichutzes auf Truppen, die Gren sc bodenstandig waren und gemeinfam mit den Polen den
Mann
Die Polen haben sich (Hört, hört!! Wir großen Bestände Wissen Sie
ausüben sollten.
punkt gestellt.
stands os unjere dere gut vreisg ben. und E
Teil beruht auf den Bestanden, Provinz Posen hatien? Wir waren ün Volkes verpflichtet (Barth: mit den P zu tun, um den Osten nach dieser Ich sage nochmals, daß das Kabinett Was nun den Westen betrifft, so Heeresleitung der Borschlag eingelaufen,
dabei gewesen, wie diese neu
stehenden Sicherheitstruppen der bindung zu bringen seien. Heeresleitung bestimmte Auskünfte abend. vielen Genossen
solchen Sicherung
ist wolden.
und Soldaten unterstützt
offen, sie soll erst entschieden werden, wenn
leitung geantwortet hat. obiektiver Darstellung. Ist es da Kollege Barth solche Angriffe erhebt? regung.) eingebrachte
Antrag schneidet eine
bares geschaffen werden kann.
wirken nicht gefördert, sondern aufs meinen engeren wenn nicht Sicherungen werden, in der Lage sind, (Beifallssturm.)
Es schließt sich an diesen
Geschäftsordnungsdebatte, in
führung des Vorsitzenden Seeger bem Volljugsrat und den Volksbeauftragten vorgeworfen wird, daß ung und Vorsicht gegen— und Soldaten befleißigen.
ibm erteilte Mahnung und verweist seinerseits auf die Die Tribünenbefucher seien wir als Zuhörer hier. ᷣ verschiedenen Seiten beantragt, für heute Schluß zu machen. Cohen⸗Reuß empfiehlt, noch die bewen Referenten im Schluß⸗
sie sich nicht der gebotenen über dem Parlament, den AÄrbeitern Der Vorsitzende weist die Vorhalte als unangebracht zurück und lärmenden Angriffe von der Tribüne. nicht als Mitwirkende, sondern
wort zu hören.
Ein Antrag, die Diskussion wieder aufzunehmen, wird ab⸗ gelehnt, ebenso ein Antrag, eine Kommisfion zur Erörterung der Berichterstattung über das eben Gehörte niederzusetzen.
———
. , gsachen.
. Aufgebote, Verlust.⸗ 1nd Fundicehen, Zuste lungen 7 Dre. 5. , . Verpachtungen. Verb ingunhen z6. 7 —
erlosung 214. hon Wertpapleren.
. Kommanditgesellschaften auf Artirn n Aktiengest ll cho
? b
H) umerfnchmngs. I5ß 73 sachen.
Der hinter ben landw. Arbeilern Michael Glisa. Michael und Marte Gesomh unter dem 8. April 1916 vom Kriegs. gericht des Kriegszustandes erlassene im Reichzas zeiger und Preußischen Staate anzeiger unter 5300 veröffentlichte Steck. bilef ist erledigt.
Ttar ard Pom. den 10. Der. 1918.
Der E ste Sta rtaan walt.
loss d]
Der binter der Schnitterin Ref (Fu— dolia) Giytel (Baperniat) unter dem 26, A„gast 1915 vom Krtegsgericht Fee Ketegszustandes ia Stettin erlassene, in fhrichgan elger Ur 209 unter 365 638 ver, öffentliche Steckbrief ist erle igt. ,, Vom., den 10. Dezember
Der Erste Stagtaan walt.
losz ij Der hinter den Schntttern Mathias Franezak un) Andrzej Grond esti unt. len 8 Januar 1915 vom riegsgerich des Eriegszustandeg in Stettin er assent m Reichzanjeiger und (gl. Breußischer Sagte gn ieiger Nr. 13 unter 180 315 der.
öffentlichte Steckoꝛief ist erledigt. Etarg ard, Pom, den 10. Hej. 1918.
Der Eiste Staataanwalt.
lob z?
Die Beschlagnahme bes Vermögene des Mut kererß Gotifrt, d Thomsen vom Ie Bail. Jnf. Regis. Ia3, Glbing, ge⸗ boren am 18. 4. 1871 zu Städing, *Kreit Hadergleben, wird aufathoben.
Elotng. den 12. Desmber 1918.
Gericht der fiellv. 74. Inf. Brigade.
Reinharb, Kriegsgerschtscat k. XL.
(lIl44 Zwang sversteigernung.
m Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin be egene, in Ge undbuche bon Berlin. Wedying Band 119 Blatt 2763 zur Zeit der Eintragung des Versteige— rungtznermerks als berrenlos, früher auf en, Namen deg Seifen fahr tanien Haptd
alomon in Berlta⸗Wilmergdorf einge⸗ gaene Grundstück am 13. Januar 8. Vormittags 10 uhr. durch
das unterzeichnete Gericht, an der Gertchts⸗ elle, Grunnenplatz, Zimmer z0, 1 Treppe, herstelgert werden ˖· Dag in Ber in, Nalareth ir traße 8 belegen Grunbftück hesteht aus Borberwohnhang mit Sei len⸗
an nicht, etreidepersotgung Preußens und Deutsch lands die wir
ö ; Fnteresse unseres solen zu verhandeln! ), Richtung ir darm ist am Sonnabend von der Obersten n . ch ingel daß man neuttalen Zone einen Schutz schaffen müffe, daß Truppe aufgestellt werden sollte, und es sind gleichzeitig Vorschläge aufgestellten mit den este r Arbeiter⸗ Wir haben zunächst bei der Obersten tu eingefordert, Bis gestern abend war eine Annvort noch nicht da. das
Das ist der Sachverhalt in
(Rufe: Nein! Der vom Abgeordneten“ Barth ꝛ Materie der künftigen Herres⸗ organisation an. Diese Frage muß ruhig und objektip zunächst im engeren Kreise geprüft werden, damit etwas Dazu haben wir Wenn heute Barth anders verfährt, so wind höchste gefährdet und ich muß Freunden vorbehalten, und Vorkehrungen überhaupt noch weiter zusammenzuwirken.
Vorgang eine
Zurückhalt
auf den gleichen Stand durften nicht wirer⸗ ordnungs deb Nahrungsmitteln und die von daß die Kartoffel. 6 an — g zum großen in Westpreußen und der darbenden alles schützen.
einig war.
solle zur sollen, zur
teilung des hin zu folgen. vollständig
hier der unbelegten
dafür eine bestimmte hreitet
im Wet? Plenum. und Soldatenräte in Ver⸗ Garnison das war Sonn— ; Von Verlangen nach einer Die Frage ist völlig
die Oberste Heeres⸗ ruhiger wenn der Große Auf⸗ nach Schluß der Debatte
auf. Das
Soldatenrãäte
gerechtfertigt,
sozialistischen
Dauerhafieß und Halt. energischste.
uns gestern bereit erklärt. damit das Zusammen—
zu erheben:
zu entschei ꝛ zu entscheiden, ob * Ber
dagegen
sie, getroffen
— aus gedehnte welcher die Geschäfte— ängelt, aber auch dem
klatschen.)
9 können aber Es wird von sosorth grüßen wir Ost⸗ Umfange, handeln. haben, daß
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flügel links, Qlergebäude und Hof und umfaßt die Parzelle Kartenblatt 22 Nr 1857104 von 5 a 73 qm Größe und lit in der Grundsteuermutierrolle Art kel Nr. 4989 und in der Gebäudesteu⸗riolle unter derselben Nummer mit 10 400 Æ lährlichem Nutzungtzwert eingetragen. Der Versteigerungsvertnerk ist am 26. August 1914 in das Grunddach eingetragen. Berlin N. 20, Brunnenplaß,
3. Mai 1918.
Königliches Amiggericht Berlin · Wedding.
Abteilung J.
btz329) Zwang sversteigerung.
Im Wege der Zwangbvollstreckung soll das in Hertin belegene, im Grundbuche von Serlin⸗Wedding Band 110 Blatt 2568, ur Zeit der Eintragung deg Verfteige⸗ tungs vermerks auf den Namen des Bankier Ilbert Schappach eingetragene Grundstück im E7 Feb uar 1819, Vormittags 11 Uhr, durch dag unterzeichnete Gericht, in der Gerichtsstelle, Brunnenplatz, Zim. ner 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin belegene Grundstück ist in Hofraum binter Müllersttaß 33 und zefteht aus dem Trennstück Kartenblatt 22 Parzelle 1731117 von 4 a 37 4m, G- bäude sind nicht nachgewiesen. Das Geundstäck ist in der Grundsteuermutter⸗ rolle unter Artitel 7010 verzeichnet. Der Versteigerungsvermerk ist am 9. November 1918 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin N. 20, Brunnenplatz, den 79. No= vember 1918.
Amtsgericht Berlin Wedding. Abt. 6/7.
561541 Aufgebot.
Der Pfarrer Wachowski aus Zwinlarz, zertreten durch den Rechtganwalt Dr. Manthey aus Löbau, Wpr., hat das Auf⸗ zebot des verloten gegangenen Svpotheken— hriefeg über dag im Graͤndbuche von Zwinlarz Blatt 28, 40 und 116 iln Ab- tälung III unter Nr 29 bzw. 3 biw. 19 für die Neue Westoreußtsche Landschaft in Marienwerder eingetragene, ju 28 0⸗ ver zinsliche Pÿandbriefsdarlehn von 6200 410 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Juli L919, Vormittags A Uhr, bor dem unterzelchneten Gericht, Zimmer Rr. H, aaberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor- zulegen, wldrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Lö han, Wyr., den 30. November 1918.
Das Amtgaerscht.
oz 1 Nnfged ar. Die Inhaber der nachbez ichneten, auf
den
Der Vorsitzende Leinert nimmt, um atle endlich zum Absch u . ihm iazwischen mit troffenen Vereinbarungen, Kenntais zu meldungen von den
Die 3 demokratische 21 Vitglieder. serenten und nach jeder Serie von R en. Anträge müssen zuvor den Fraktionen unter- werden und kommen als Frakttonsanträge an das
nach den Ne Wort erhalt
Um 5i, Uhr erscheint im S
Berlin hat e
und Pändetlatschen.) Entfernung der
ersten Träger halb unbedingt erforderlich. bei dem Kongreß,
üher alle Truppen des Heeres aus 2) Die Rangabzeichen aller Alle Offiziere Verbot der Rangabzeichen gekehrten Truppen in Kraft, in den Kasernen erfolgt sst. 53) Für die Zuverlässigkeit der erhaltung der Difziplin sind Wir beantragen, übe keitsantrag sosort zu beschl Vorsitzender Seeger:
Dornbach:
und Südostfront aber
(Widerspruch.)
& ,
——
Hffentlicher
eäamret ß är den Renne, rann, P mehren ene dem R geg e de mm ee en
den Inhaber lautenden und nach glaub— hafter Versicherung zu Verlust gegangenen Pfandbriefe der Pfälsischen Hyvotheken⸗ bank in Ludwigshafen am Rhein werden biermlt aufgefordert, spätest uns in dem am Mittiwach, den 18g. Jungt 1919 Vormittags 9g ußr, im Zimmer 31 des
Amttzgerichts Su dwigs hafen am Rhein fatt⸗ aden den Aufgebstetrrrmine ibre Ytecht⸗ bet dem hiesigen Gerichte anzumelben und die Pfandhrlese vorzulegen, wlorigenfall;
hringen. Danach sollen
Flaktionen bestimmt werden Frontsol daten
Fraktion der
Republit stehen, zur Verfügung.
BVolksmarinediv sion protestieren Vändeklatschen.)
2
(Beifall.)
Oberste Soldatenrat, zusammengesetzt aus gewählten Delegserten aller deutschen Soldatenräte, übt die Kommandogewalt analog bei der Marine. (Beifall.) Dienstgrade sind verboten. (Hände—⸗ sind zu enwwaffnen. (Händeklatschen. Das und aller Dienstgrade tritt für die heim— nachdem die Niederlegung der Waffen
4
Wir nehmen den
nicht sofort darüber beraten.
die Heimattriuppen von Berlin. verstehen die Forderungen nicht im y Sie können zu uns wir Ihre Wünsche nach
können
diese Geschäfttz⸗ 5 zu bringen, Gelegenheit, den Fraktion vo sitzenden ge⸗ * mR die den Kongreß arbeins fähig machen 5 zu.
e und die Er⸗ Wortes soll nach der Stärke der Parteien en— zählt Die Vollsbeauftragten ednern das Ledebour:
aal eine Abordnung der ͤ Berlin, zahlreiche Plakatträger mit den Schildern der einzelnen Regimenter stellen sich vor der Wort nimmt der Sprecher:
Felechner: Die am 17. Dezember tagende Veis
Paäsidententribũne
ammlung der „der Regimenter und militärischen Formationen? von! «= instimmig fol Wir stehen nach w gierung, auf deren Programm, als endgültige Ziele die (Lebhafter Beifall Gegen die von reaktionärer Seite geplante l wir Die Kameraden der Marine sind die und Schützer der Revolution, ihre Anwesenheit ist des—⸗ Die Soldatenräte beantragen über folgenden Dringlichkeitsantrag sofort Beschluß
Truppenteile und die Aufrecht— 21 283 * 2
die Soldaienräte verantwortlich.
r LTiese unfere Relolution als Dringlich— ießen. (Lebhafter Beifall. Händeklatschen.) ö Antrag entgegen, (Lebhafte Rufe: Sosort!
Als Vertreter der Soldatenräte der Wir von der West⸗, in weitestem darüber das Möglichkeit berücksichtigen,
aber Sie können nicht ralen.
mit der Verhetzung zeifall. Händeklatschen.) Uvernder
die Wort⸗
Antrag angenommen die zustimmen, um gegen jede
sollen und Händeklatschen.)
Ich bitte nd
im Soldatenrock Rechnung
Friedensparlament, wo man
84,
gefällt werden soll
her Kommission Schluß, Schluß!
(Rufe: Es entste
verloren). Ich stelle den Ar Ein T
aufgesprungen. . 28551
egen erschallen
= 8 1se:
ie vor der jetzigen Regierung, also der Re— haare
Gewerkschaftsbrüder. le ent man 4
Haase: Wir können das Ich begreife die schwersten Strapazen kann nicht daß er gründlich gebracht wird. abwarten, wi jetzt vertagen und morgen
auf
Vorsitzender Seeger: verstanden? wält
Yig über (Vie Uber
dagegen ums Wort!
steht, nicht zu verstehen. ein. Im Saale, Nähe der Gruppen.
um 9 Uhr beginnt. Front be⸗ folgt von Schmährufen
ver⸗ Vertrauen
Saal.
verlangen, (Große Unruhe, Rafe luß
* 57
erregt auf den Tisch, seine näch
ch eine ungla
Versammlung bemächtigt sie s eil der
Erregung ausgehalten ohne Debatte erledigt geprüft und Sie tönnen in
ö . 144 ir Sitz sso werden Sie nicht im Stich lasse
aus der Debatte nichts heraus.
auf den Tribünen un Rednertribüne
Der Vorfitzende ö Stimmaufwand in den Saal, daß morgen die nächste Sitzung
glieder drohend die Fäuste ballen. Gruppen an vielen Stellen debattieren,
sofort darüber be Gs muß ein Ende
den 8 ö. der Trontarmer
ann? hen uUnserer (Genossen
ringend, den AWuun * - zu tragen. Wir sind nicht in einen ann, sondern in den
lang beratea k
, .
Revolution, wo es sich um Siunden handelt, ob eine Entscheidung Gegenüber der SGegenuber
Hetze Landsbergs gegen die Zur Geschantserdnung! Ändere Rufe It erneut großer Lürñt. Ledebour schlägt ten Worte geben in dem Lärm vollstãn dig
ĩ abgestimmt wird. (Der liche Erregung. Alle nd
57 c IIOEO wor! A* — 4941 . le ell 6 — 111
2 dab 7o5TI Urag, daß slosort
gende Res ion beschlossen: 5 2. , n,, gende, , , , mti gr besch offen schwingt der Vorsitzende unausgesetzt die
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8 wichtig genug, schleunigst zur Entscheidung ul e ichsten Tag
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zuerst den Antrag
ind Sie mit
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igende Mehrhemn stimmt dafür.)
Während der Abstimmung ruft Ledebour laut: Ich bitte Der Vorsitzende saeint das mit dem Hinweis auf die geschloss⸗ge Vertagung zu verweigern, ist aber in dem furchtbaren Tumult, der auf der Rednertribüne ent⸗
Ledebour spricht auf den Vorsitzenden besonders in der sich lärmend streitende
bilden i schließlich unter größtem
ruft
Die meien Delegierten verlassen darauf den Saal, ver⸗
der Soldatenheputation, deren Mit⸗ Während noch erregte leert sich langsam der
— ———
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deren Kraftlozerkjätuga erfolgen wird, und zwar: 1) Ser 25 Lit. O Ne. 11 230 über 200 4 auf Autrag des Johann Georg Schwemmer, S hmledmessfer ia Hohen stadt, 277) Ser. 27 Lit. E N5. 14 274 her 100 4 auf Antrag des Fosef Gierl, Brief⸗ träger in Regensburg, 3) Ser. 54 Vit. CG Ne. 7157 über 500 A auf Antrag der Sophie Ferfimeyr, ledig, Landwirtatoch ter in Goldburahausen.
Ludwigshafen a. Rh., den 239. No=
vemher 1918. Am tagerlcht.
löß 331] Zahlungasperre.
Auf Antrag des Gasthofbesitzers Paul Der hard Eichler in Neugertgdorf in Sachfen und seiner Ehefrau Auna Pauline, geb. Bauer, ebenda, wird der Reichsschulden⸗ der waltung ia Berllu betreffs der an= geblic abhanden getommenen Schuldper- schreibungen der sünfprozentigen Anleihe des Deutschen Reichs von 1918 eit. P Nen. 10381606 bis 10 381608 über je 509 4Æ verboten, an einen anderen In haber als den obengenannten Äntrag— stellern eine Lelstung zu bewirken, ing. besondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein autzugeben.
Berlin, den 11. Dejember 1918.
Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 154. 164. F. 963. 18.
lö6 333 Zahlungs sperre.
Auf Antrag des Fabrikanten Robert Schäffer in Stuttgart, Gartenstraße 48, wird der Reichsschuldenverwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden ge⸗ kommenen Schuldverschrelbungen der fünf. prozentigen Anleibe des Deutschen Reichs von 1917 Lit. G0 Nr. 13 556 218 über 1000 1 verboten, an einen anderen In⸗ haber als den oben genangten Antragsteller eine Leiftung ju bewirken, ingbefondere neue Jinsschelne oder elnen Grneuerunge. schein auszugeben.
Berlin, den 11. Dejember 1918.
Amts gerlcht Berlln⸗ Mitra Abteilung 154. 154 F. 983. 18.
556332 Zahlungssnerre.
Aut Antrag des Schiff gotfiters Wil. helm Niemann in Hamburg, Brekelbaumtz. park zz 11, vertreten durch den Rechts, anwalt Dr. W. Nagel in Hamburg, Paul. straße 11 11, wird der Reichsschuldenber⸗ waltung in Berlin betreffs der angeblich abbanden gekommenen Schaldverschrefßun. gen der fünfprozentigen Anlethe des Deutschen Relchz von 1915 Lit. B Ne 462 4865 siber 2060 , Let. D Ne. 3 0ë88 579 siber
M M66, Lit. F Ne. 2489598 und 3498523 über je 200 48 und Lit. G Nr. 3771717 über 100 4 und von 1916 Lt. D Nr. H 709 952 und 5 709 983 über le 500 * verboten, an einen anderen Juha ber altz en oben genannten Antra gsteller eine Leistung zu bewirken, ingbesondere neue Zinsscheine eder etnen Grneuerungsschemn
auszugehen.
Worlin. den 11. Dezember 1918. Imtes iht Berlin-Mitte. Ahteilung 196.
Anzeiger.
refhaalten ta hertz zeti Fe Rö. ,, , . S.
.
(ob 330]
Auf Antrag des Landwanns Glauft Sibbert in Birmftedt (Holftein) wied der Reichsschuldeutzerwaltung in Berlin be⸗ trefffß der angeblich abhanden gekom— menen Schuldyerschreibung ver fänfpro— lentigen Anleihe des Deutschen Reich von 1915 Lit. D Nr. 3136 369 über 200 4 verboten, an einen anderen In. haber als den oben genannten Antrag steller eine Leistung zu bewirken, ingbe— sondere nene Zingscheine oder einen Er⸗ neuerungsschein auszugeben.
Gerlin, den 11. Dejember 1913.
Amte gericht Ver lln⸗ Mtti⸗ Abteilung 154. 154. F. 90 18.
(5335
Die Zahlungssperre vom 7. Oktober 19518 über die Schuldverschrethurg der 5 osolgen Anleihe des Deunichen Reiche von 1917 Lit. D Nr. 8 369 830 üyer 500 4 ist aufgeb ben.
Berlin, diu 23. Oftober 1913. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154.
566496 Berichtigung.
Die im Relchgan; Ne. 286 v. 16. 12 18 unter 55839 gesperrte Reichtaaleih 476 089 uswm. ist unrichtig. Es maß heißen: Abhanden gekommen:
DVeutscke Ho / Reichzanleibe Nr. 558 586 iu 2000 M, Rr. 4746089 bis gl, 643 287 bis 88, 1731 633 zu je 500 S6 mit Zinsschein.
Berlin, den 18. 12. 18.
Ver Polijeipräsident. Abteilung IV.
Grkennungzdienst. Wp. 885/18. lob 99] GBeranuntmachung. Ungultiger Keaftfahrzeng- uhren schein.
Der dem Keaftwagenführer Willhelm Sonnenberg, geboten am 30. Aprtl 1855 ju Timmerlah, Kretz Brauaschweig, wohn⸗ baft in Aschersleben, Krügerbruͤcke, am 5. 3. 1914 diesseitg unter Listennummer 853 ausgestellte . Duylilais. Fährerschein zur Führung von Krafifahrjeugen ist 'in Berlust geraten und wird hiermit für ungüliig erklärt.
Graunschweig, den 1 Dejember 1918.
Die Voltieintrekilon. Tappe.
66338
Aufgebot. Der von ung unterm 1. Dejember 1918, für die Firaa L. Wel Shane in Sieit n aus gefertigte Hinter legunasschein zur Lebe g. — persicherun as pol ler Nr. 393 Oh auf as - ben des Rteisenden Herrn Arthur Katz ia Halle a. Saale ift abhanden gefem mer. Ver gegenwärtige Inhaber des Hinter legnnag. scheins wird aufgefordert, sich binn 6 Wochen bei uns zu melden, nirdrige n. fallg derrelbe für kraftlos erklz und eine / neue Ausfertigung erteilt wind. Berlin, den 23. Noveäraber 1918. Bieterla ju Berlin Ällgemelne Ber— sicherungs. Aetten.· Kesellschaft. Dr. Ute ch, Generahotrertor.
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aber diz Einlagebuchz dz
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u chaofter
ft3a 1869
36 Uufgebot Der von ung unterm 23. Auguft 1809 ertig t V sihe run gaschein Nr. S7 e ds e000 af das Leben des Buch bästleig Perun Alwin Th odor gtichter, sinerzelt ta Hof, jetzt in Leipzig ⸗Gonne⸗= witz, geboren am 1 Jeli 1877, ist gb- banden gekaͤmmen. Der gegen raetkge In- haber den Scheins wird aufgefordert, sich binnen G Wachen uns zu melden, wldrigenfalls her Schein für kraftlos er klärt und eine eue Ausfertigung ertent wird.
Berlin, den 11. Dezember 1913. Victoria zu Serlin Allgememe Versicherungs Actlen⸗ 6 P. Thon, Dr. Ntech, Generalbirełioꝛ Generaldirektor.
ob 336 Pe liceaufged ot.
Die auf den Namen ds Htrrn Her— mann Feiedrich Rent sch Scherer in Hu rkere dort, lautende Ver sicherun gs police Nr. 243 222 ist in Verslust geraten.
les wird gemäß 5 19 der Vasicherungs—⸗ bedingungen mit dem Bemerken bekannt- gemacht, daß nach sraͤchtlosem Aolanfe ener Frist voa zwei Monaten rach dem Gischeinen dieses Inseratg die ge= nannte Police für kraftlos erklärt und an Stelle derselten eine neue Pol ee ausge- fertigt werden wird.
Berlin, den 16 Dejemher 1918. seLedrich Wilhelm Lebengdersicherunge. Attiengesellschaft. Vie Direktion.
löd 984]
Gs sollen abbanden gekommen seln:
I) der Dir n , Nr. 129 218, aus zestellt über den auf den Namen des Rechnungsfübrers Karl Schäfer in Peniberg lautenden Versicterungsschein Nr. 409 751;
2) der Henterlegungeschein Ne. S5 706 ausgeftellt über den auf den Namen des Holihändlers Da iel Welle in Augsburg lautenden Versicherungtzschein Nr. 264 977;
3) der auf den Namen des Sparkassen⸗ zeamten Wilbelm Josef Küberih in Fomptau lautende Ver si herur gaschein Nr. 509 853;
4) der auf den Namen des Hochbau. techmkerß Alfred Hermann Fritz in stolberg lautende Versicheru nasschetin Nr. 510 460.
Wer sich im Besttze der Urkunden be— findet oder Richte an den Versicherungen nohweisen kann, möne sich bis zum 18. Februar E9EO bei unz melden, Didrigenfalls wir deu nach vnseren Küchern Btrechtigten zu 1, 2 und 3 Eif zun kanden ausfertigen, zu 4 Zahlung leisten werden.
Kaitza, den 9. Deiember 15913.
Gothaer Lebensv rsicherungs bank a. S.
Dr. Sam wer.
Tam ke on im achusg
Raf Aetrag der Reinrtc König VI. Kaikarine 1 Bät-rg wird der In⸗ Vorm ch aß · Und A. G., lauten
S.,