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kammern des Reichstags haben vergestern J Freiheit in Mülheim an der Ruhr neugegründeten Organg der
Tam 2 ben * 35RD . Missarr 2 D 8 n, . ; ob — unge es werden Häuer⸗-
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n Lgernan che ft den Zechen ein fa F unmöglich. Eine Lohnerhöhung
t sie verlangt wird, würde beispielsweise
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en zu schaffen i der im let älsiahr 6651664 Schichten verfahren wurden,
ö . einen Betrag von 48 Millionen Mark erfordern. Der Reingewinn
; Gelandtschaft in Kopenhagen tei dei dieser Gesellschatt nur 138 Millionen Mark. Meldung ei
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e rusis r , . 1Telegraahenbüros“ mit, daß sie ebenso Dreh ist! n' berü cbtizen, daß arch die Herabsetzng der früheren . ͤ f wesentliche Mehrtosten
Zechen ist schon jetzt sest—⸗ keinen Ueberschuß mehr erzielt Teil der Beleg⸗
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e nschaft, gejogen werden. a mmenar benen, stegierungen si ein er⸗ Benn den wortlichen Treiben der Sneikhetzer nicht bald zinigte Sihirisch⸗Allrussische Regterung, deren oberster m' iel ieh? Rte rd der Ausstand der Bergarbeiter unabseh— Regent der Admiral Koltschal ist, mit dem Min iterpräst denten 'i fen *die. iner weiteren Meldung Welagod eki und mit dem Sitz in Smek, ferner die Nord⸗ des . W Te B find ezwischen fämtkicht Bergarbeiter russische egier: — ghef Tschalkowski ausstände i Ruhrrevie ch Verhandlungen unter General Nan in Essen beigelegt Regierung beim Freivwilligenheere General Denikins mit dem Generg Dragomirow als Ministerpräsidenten . Sasonow als Minsster des Aeußerr Sitz in richt arstellung n, Laß es, dring get eten ist, sie ri Jekaterinobar. ö Le len, um nach Essen ziehende Personen vor Enttäuschung zu bew Noch vor wenigen Wochen, als die Firma Krupp in größerem Umf Gefangenen die Arbeit verli
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Ueber
die Frage de 9 6
Deutschen Reiche s dringend f ⸗
so un— ichtig zu ihren.
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lichen Depeschenagentur“ zufolge ist im Arbei markt aur lande Zeit aufnak ig. Dieses Bild hat sich gerade Gegenteil verwandelt,
tt der heimkehrenden Krieger in die Arbeit
machte. Heute zeigt sich völliger Mangel an Etwa 700 kaufmännische Büro— arbeitslos im Arbeitslosennachweis ein—
getragen. Die in ihren Kriegsstellungen gekündigten Frauen belosten auf das empfindlichste den Arbeitsmarkt. Der Bergbau . „über und unter Tag ist wenigstens im Stadtkreise Essen nahezu Rei, in de befriedigt. ᷓ f daß das Orts ewobnern dnung und Ruhe zleunigst begonnen
nachdem der sich bemerkbar Stellenangeboten. angestellte sind als
Die wenigen offenen Stellen werden in kurzer Zeit von
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er sein. Mit Notstandsarbeiten muß
werden, damit die Erwerbs losenfürsorge nur im
. , zu werden braucht Es kam
beansprucht zu werden braucht. Es kann nicht davor
hesetzt ; vom Hetman er⸗ äußersten. Not t nötig habe. ⸗ richt jedem Angehörigen it Vorzeitiges Aus—
, der Ansprüche auf Land—
[ s ir Lebensmittel und werden, die vor dem Kriege in : hnang und Arbeit gehabt haben. Nur unter dieser die D 11 Voraussetzung werden auch die Eswerbslosenuntersützungen gewährt. Alle anderen müssen gemäß Erwerbslosenfürsorgegesetz in ihre Heimat verwiesen werden. Man lasse sich nicht durch gewerbsmäßige Ver— mittler, Zeitungsanzeigen und dergleichen verlocken, nach Essen zu kommen.
Nach einer bon „W. T. B.“ übermittelten Reutermeldung aus Toronto trat dort am 18. d. M. die Mehrzahl der Polizeibeamten in den Ausstand infolge der am Tage vorher erfolgten Entlassung von 13 Mitgliedern des Polizeibeamtenverbandes, deren Anerkennung die Vorgesetzten ablebnten. Ünordnnngen sind nicht vorgekommen.
des republikanss . . ö
scheiden aus anteil nach s
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Odessa mit
Eniente und n Legior leibt, ferner
die Städte Nikolajew, Shitomir, Berduschew and Tschernigow
Hestern ist der Ataman Petljura und das Direk— unter Kundgebun
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Amerika.
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sagte in einer ie le, w d stärker werhen,
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Reuter schen müsse größer ereinigten Staaten einen ebenso in der inter nationa beizutragen, se g. Dankels fügte hinzu, er hoffe ferenz mit Vettbau von Kriegs—
werde.
Knnst und Wisfenschaft.
ent liche Honoraryrofessor der Anatomie der Universität Lebensjahre
Jena Dr. med. Kar! von Bardeleben ist im 70. geltorben. Er war Schriftführer der anatomischen Gesellschaft.
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Die burg ist vor einiger Zeit, dank einer Unterstützung des Unterrschtè— große Meinungs⸗ erworben worden? , Instandsetzungen und Erhaltungs— der Friedens konferenz Knox sg tommission sür Landeskonservafor vor— nit fest umgrenzten Verpflichtungen. Dle i , ,. . — alle mit Mozart in unmittelbarem
Senat erklärte der republi De g gh es, em, ws gr t rin nungen Salz- . pis burg s. Das Mozarkgeburtshaus in Quelle zufolge, daß 3 ) vom Verein Mozarteum her seinen schon am lerischen Wertz vorgebeugt. Alle Inf ĩ de dürsen nur im Einvernehmen mit der Zentral— der chlug an Stelle . ⸗ m Land ̃ genommen werden. Gleichzeitig wurde die Errichtung eines geord— ö. w — ö . 2 , ö 839 ar zu dDiesem 2rwe— cke nigton Staaten könnten fl Aufrechterhaltumg Des n Salsburg hat zu diesem Zwecke. Friedens der . Lrechterhaltung de Zusammenhange sichenden Gegenstände unter Wahrung seines Eigen. . tumsrechts diesem überlassen.
e Das der Getreidegasse in Salz— serbundes und die Festleaung 6 z 69 & roundes, und die Festlegung minssteriumz ihn Fer Böhe von 300090 Kronen ist auch jeder Schädigung seines kũnst⸗ Aufschiebung dieser arbeiten am Gel Ze enkmalpflege oder dem er, natürlicher Grundlage be⸗ ; ? . 2 ung neien Mozartiuseums in Angriff genommen. Das städtische Museum iner Art Monrsedoktrin wirken, n
ollie von neuem eine die Vereinigten Staaten
mit ihren F
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Lande und FJorfttyirtschaft.
äu mung der verwahrlosten Wafse eine günstige Arbeitsgelegenheit. eln, warn ß,, e ,,, . ng den Mitteilungen der Deutschen Landwirtschafisgesellschaft' deutschen f . führt Baurat. Mierain , Halle a. S. hierflber aus: * in der Friedenszeit ist von bernfener Seite viel über die unzureichende
Unterhaltung unserer Vorfluter und Gräben geklagt worden. Statt der notwendigen gründlichen Räumungen wurden gewöhnlich nur ober⸗ flächliche Krautungen vorgenommen. So konnte man ein? stetig zu⸗ nehmende Verschlechterung der Vorflut und eine Binnenentwässerung beobachten. In der langen Kriegszeit haben sich diese Verhãltnisse immer mehr verschlechtert. Der Mangel an Arbeitskräften hat vielfach zu einer völligen Verwahbrlofun g der Wasser⸗ läufe geführt. Die genossenschaftlichen und kö umunalen Wasser— läufe sind durch nur schlecht, die privaten Gräben vielfach gar darum Hark verschlammt un verwachsen. Di
nachen sich überall bemeitbar und werden be—
iden Jahre füblbar werden. Die Frühfabrs—
lun ö! und verzögert, die segenzreichen rkungen gut ntwasserung und Drainage, die bessere Durch— Entjäuerung und tiefere Aufschlichung des Kulsurbodenz
erden ausbleiben, wenn nicht rechtzeitig Wandel zum Befferen eintritt. Aus, dieser Erkenntnis heraus erwächst den Land⸗ wirten die Pflicht, unverzüglich für die Anstellung von Räumungg⸗ krupps Sorge zu tragen. ÜUngezählte bei der Demohilisierung frei werdende Arbeiter werden dadurch Gelegenheit zu dringend not⸗ wendiger wie auskömmlicher Beschämigung finden. Nimmt man iner vorliegenden Zusammenstellung der Fischereigewãässer zusolge an, daß ro. 20 000 km Wasserläufe von größerer Vorflut bedeutung n der Propinz. Sachsen vorhanden stnd, und äumungsstrecke nur 1 Arbeiter eingestellt würde, so könnten Menschen auf längere Zeit Beschäft gung finden.
m Winter wird allerdings starker Frost Y und Schnee die igen tlichen Räumungsarbeiten stark behindern, zeitweise sogar. un. lich machen, aber auch dann würden die Mannschaften mit schinenbinden u. a. m. genügend be⸗
! haben die Regierungt—
. ichte ein repuhlikanischer Abgeordneter orzulegenden Beschluß⸗ antrag s
F531 * —sæUheren wird, die mit ihm gem Völkerrechte ve
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des 3 diesein Sinne Verhandlungen sind? ! R 1 zassergenossen⸗ ; mzugesichert worden, die R mit, den Melisrations bau, fum Teil ohn ing der Koh lenpreise gar nicht Interesse der Landeskultur kann aber auch Murchführbar sind. Bei den unterirdlsch beschäftigten eigentlichen Aue ä jerem in zelnen Landwirt nur dringenk 2 ö
Berz betzern Br äber, delänft ich dlese Lehn ät unf unf ne, gegn Eerrüalich an die Kuführtung diefer wichtien e für die Schicht, so aß im Januar ein Däuerdurchschnitts lohn len heranzugehen. 9.
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Theater und Mustk.
Im Opernbause wird morgen, Sonnabend, Der mit den Damen Kerav, Branzell als Gast und den arr. Schwarz, Bachmann, Krasa und Funck in den ann. geführt. Musikalischer Leiter ist Edmund von S . zorstellung findet außer dem Dauerbezuge statt. j Die behalt nen sowie die Dienst· und e vll
Gültigkeit haben die Karten mit dem Aufdruck 233. Reser tz. YR Eintrittskarten für die 279. Dauerbezuge vorstellung haben für . Ds tene, multiatei. Der eta ö diele, feat lesn Dauerbezugskarten für den nächsten Monat in Anrechnung gebt ch werden.
Im Schauspielhause wird morgen . Egmont“ mit Fraͤulei Neff und Herrn Clewing in den Hauptrollen gegeben. Siek ist Dr. Reinhard Bruck. musikalischer Leiter der Beethoden fie Musik Dr. Karl Besl. Anfang 6 Uhr. r schen
(Der Konzertbericht befindet sich in der Ersten Beilage)
Mannigfaltiges.
Am Montag. den 23, Dezember 1918, Vormittags 19 Utr findet in den Germania-Prachtsälen, Chausseestraße 110, eine Ver! sammlung aller Arbeiterräte Groß q er min gn Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekanntgegeben.
Neber den Rückmarsch der Ostarmee teilt W. T. P. folgendes mit: Reva! ist geräumt. An großen Teilen der Oftftont dringen in offenem Hohn auf alle Erklärungen und Verträge rene Sowjettruppen nach und versuchen dle Bevölkerung zu . sieren. In der Ukraine wurden unsere Truppen hei Sarnz, Shitomir, Berditschew, Jekaterinoslaw in Käm pfe ver? wickelt, da die. Bolschewisten Abtrangporte hinderten. unfer⸗ Trupren, waren bei ganz geringen eigenen Verlusten überall siegreich Bei Sbitomir nahmen wir den Bolschewisten 15 Geschütze ab. Die Stimmung unserer Truppen ist gut. Von der See tesgrupyt Macken en sind Fißer der il. Armer Teile der 2l8. unt 226. Division, 7. Landwehrdivision und 16. Landwehrdivision in Deutschland angekommen.
Auf der Tagegordnung der gestrigen Sitzung der Berliner Stadiperordneten standen nur wenige Vorlagen von Bedeutung Bei den Lohnzahlungen für die städtische Straßen reinigung waren die Etatsmittel um 2775 590 t Über. schritten worden. Die Versammlung stimmte der nachträglichen Bewilligung zu. Eine Vorlage über die G währung von Ruhegeßaßt an den von den Privatschusanstalten über, nommenen Lehrerinnen wurde genehmigt. Mit der ewilligung einer weiteren Beihilfe von 15 000 „ für die Veranstaltung der Frohen Abende“ an den Goethebund erksärte sich die Ver. sammlung einverstanden. Nach einer Ministerialverfüung sollen E lter nbeiräte beiden hiesigen staatlichen Lebranftalten gebildet werden. Der Magistrat beantragte, in diese Elternbemäte städtische Vertreter ab⸗= zuordgen. Die Versammiuug besckloß die Vorlage dem Ausschuß für Unbesolkete zu übemeisen. Mit der Bewilligung einer Teu e⸗ rung szulgge und der Erhöhung der Krieg szulage an die in der Slindenanstalt aibeitenden Blinden erklärt sich die Versammlung einverstanden. Der Abschluß eines Pachtvertrag mit dem Verband Groß Kerlin behufs Erweiterung der Brunnenanlagen des Wafserwerks Müggelset ö genehmigt. — An die öffentliche Sitzung schloß sich eine ge= eime an.
Im wissenschaftlichen Theater der Urania“ hielt Franz Goerke am Dienstag einen Lichtbildervortrag über die Schönheit der deutschen Landschaft. Der Vortragende führte die zahlrcsh erschienenen Hörer durch die deutschen Lande von der Meereskůste bis zu den Alpen und schilderte in Wort und Bild beredt, sowohl die jedem Empfänglichen lescht zugänglichen „Glanzwpunkte', wie jene Landschaften, deren intimere Reize sich erst demjenigen er—⸗ schließen, der sich mit Muße in sie vertieft. Er zeigte eine reiche Fülle reizvoller Landschaften von erstaunlicher Mannigfaltigkeit. Der Esselnde Bilderportrag lieserte den Beweis, daß der Beuische in seinem Vaterland so viel Eihabenes und Liebliches finden kann, daß er nicht lostspielige Auslandsreisen zu unternehmen braucht, um Herz und Auge an der Schönheit der äußeren Natur zu erfreuen.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.
Theater.
Gpernhnus. (Unter den Linden) Sonnabend: 233. Kallen= tefervesatz. Der. Dauerbezug, die ständig vorbehaltenen sowie dit Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Der Troubadour. Dper in vier Akten von Giuseppe Verdi. Text nach dem Italsenischen des Salvatore FGamerano. Musikalische Leitung: Cꝛmund ern Strauß. Spielleitung: Hermann Bachmann. Anfang 7 .
Schauspielhaus. (Im Gendarmen marlt) Sonnab. 28. Dauer bezugsdorstellung. Dienst⸗ und Freipätze sind aufgehoben. Egmont. FJauctfpiel in fünf Aufzügen von Goethe. Pufit von Becthopen. NMusitalische Leitung: Edmund von Strauß. Spielleitung: Or. Reinhard Bruck. Anfang 63 Uhr.
Sonntag: Opernhaus. 280. Dauerbezugsvorstellung. Dienst und Freiplätze sind aufgehoben. Mignon. Oper in drei Akten kon Amhbreile Tbomgs. Tert mit Benutzung des Goethesche omang, , Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Michel Camr⸗ und Jules Barbier, deutsch von Ferdinand Gumbert. Anfang 7 Uhr. S chauspielhaus. 255. Dauerhezugsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Kater Lampe. Bolksstück in iet . von Emil Rosenow. Spielleitung: NAlbert Patiy. Anfang (Sz Uhr.
Familiennachrichten.
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hauptmann Erich von Sch iche (Hannover) — Hrn. Paul Asmus von Schack (Weiden? ach Gestzoörben: Hr, Sberst 3. D. Eu en Fihr. bon Rheinbabn h
Frilschendorf (Fritschen dorf bei Krossen a. O). — Figu Sibylle Freifrau von Minnigerode, geb. von der Mamwitz Wahltan ch d. Werra. — Frau Rofa bon Wurmb geb. von Bren enn Weimar). — Frau Luise Freifrau von Liliencron, geb. von Wedel Berlin Wilmersdorf)
Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Torol, Charlottenbut, Verantwortligz für den Anzeigenteil: Der Vorfteher der Geschftastelt echnungsrat Mengerina in Berlin. . Verlan der Geschäftestelle Men gerknc) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei * Berlageanftalt Berlin. Wilhelnrstrahe
Sechs Beilagen leinschlleßlich Aarsenbeilage und Warenzeichenbeilage r. Loo)
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u Dentschen Neichsanzeiger und
L 366 G.
Erste Be
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Aichtamtliches
Kongrest der Delegierten der Arbeiter⸗ und Soldatenräte Dentschlands. Jierter Verhandlungstag, Donnerstag, den 19. Dezember. Vossitzender Leinert eröffnet um 110 Uhr die Sitzung.
Vot Eintritt in die Tagesordnung macht der Vorsitzende Mit— kung bon der Bil dung einer Fraktion der vereinigten mol tio nären Arbeiter und oldaten, deren Vorsitzender Delegierte Lau fen berg ist. In einer längeren Erklärung stellt bi Fraltion als ihr Programm auf: die Zusammenfagssung der saluhlonären Kräfte der Arbeiter und Soldalen zur Sicherung der Imngenschaften der Revolution gegen die Mächte der Gegen⸗ stolution.
Severing (Soz.) berichtet, daß, die Fraktionsvorstände sich lber die, Aufwandsentschädigung und stschädig ung, für die Delegierten geeinigt haben. hnach erhalten die Delegierten von auswärts eine tägliche / Auf⸗ mtzentschädigung von 30 ge, die Berliner Teilnthmer sie solche von 20 6. Die Entschadigung wird auch für die sisttage bezahlt. Wo ein Ausfall an Arbeitsverdienst ent nden ist, wird er bis zur Höhe von 20 Sn vergütet. Für heimreise werden Freifahrkarten ausgestellt. — Auf eine Frage n Barth erklärt Severing, die Fraktionen hätten das Bestreben, s Verhandlungen so zu fördern, daß heute noch der Kongreß ge⸗ klssen werden kann.
Der Kongreß erklärt fich mit den Vorschlägen der Fraktionen sberstanden.
Hierauf wird in dle Tagesordnung eingetreten.
Zur Beratung kommt der Punkt National versammlung oder Rätesystem.
Als Referent nimmt das Wort Cohen-Reuß (Soz): Die
sanlionäre Umwälzung bat das deutsche Volk vor Aufgaben von möezu gigantischer Größe gestellt. Das Land ist von Lebens— siten und Rohstoffen entblößt, die Verkehrsverbältnisse sind mittet und die Finanzwirtschaft aufs schwerste geschädigt. Die suche Wirtschaft können wir nur dann wieder aufbauen, wenn Es gelingt, alle, aber auch alle schaffenden Kräfte zusammen« fen und so schnell wie möglich die Produktion wieder Gang zu bringen. Unsere Lage ist. außerordentlich Fre, aber objektiv verzweifelt oder hoffnungslos ist sie nicht. Groß⸗ Emnien hat sein Kriegeziel, die deutsche Gefahr vom Weltmarkt zu sitigen, durchaus erreicht. Jetzt haben aber alle Alliierten ein mese an unserer Arbeitsfähigkeit, damit wir die von englischen mrstern durchaus ernsthaft verlangten Entschädigungen bezahlen hien. Die Welt kann auch die Arbeitskraft von 70 Millionen nchen nicht entbehren, ohne daß die Gegner selbst Schaden lden. Die Versprechungen, für Rohstoffe und Tebensmittel sergen, werden aber nur dann innegehalten werden, wenn
uns, selbst gelingt, aus eigener Kraft die Ordnung wieder
istelle und produktionsfähig zu werden. Ganz Deutschland ist Atzt eine einzige große Reparaturwerkstatt. (Sehr richtig!) Der linrganisation, die wir leider in Dꝛutschland haben, muß schleunigst nEnde gemacht werden. Nur dann können wir au Hilfe von thpärts rechnen. ir werden nur dann ptoduktionsfähig sein Ine, wenn eine starke Zentralgewalt die auseinanderstrebenden Ele des Reichs zusammenhält. Diefe Zentralgewalt kann die hhendige Autorität nur haben, wenn sie aufgebaut ist em sesten Fundament des allgemeinen Volkswillens. m Volkswille kann nur festgestellt werden durch die Rational— mmlung, zu der jeder Deutsche mit gleichem Rechte wählen kann. Ehr wahr) Die A.- und S Räte drücken immer nur eigen Teil? sitin aus, niemals den Willen des ganzen Volkes. Die sehr st ju nehmende Gefahr, in der wir schweben, der Zerfall, ki, kommen, wenn es uns nicht gelingt, der Disziplin⸗ slkeit und Einsichtslofigkeit Herr zu werden, die leider äh ein großer Teil * der deutschen Arbeiterschaft zeigt; r Teil. der die ganze glorreiche deutiche Revolution zu einer hen Lohnbewegung herabwürdigt. (Lebhafte Zustimmung.) Bei bnens verlangen beispielsweise die Arbeiter 70 Millionen mehr hen während der ganze Jahresderdienst 133 Millonen beträgt. el; Vas ist stets die Ausrede der Kapitalisten gewesen.) Ja, mnosse Ryssel, es ist nicht zu bestreiten, daß jetzt vielfach die Lohn⸗ sheiungen den Gewinn erheblich übersteigen und dann legen die Jmchmer ihre Betriebe einfach still. (Reyssel: Dann werden siie huatlicht ) Es sind ja solche Versuche schon gemacht worden, r wenn sich diese Beispiele häufen, dann werden in vier Wochen . Arbeiter die Unternehmer wieder zurückholen, weil sie lin nicht fertig werden. (Sehr richtig ). Wenn es uns nicht ge— ut, die Eingriffe unberufener Elemente in die Produktion zu per— em, wenn sich nicht alle besonnenen Elemente der deunschen itzt jenen Teilen enigegenstemmen, iber die ich gesprochen habe, 9 kommen wir unxettbar, in die größte Katastrophe, in die ie 9 ot gelommen ist. (Lebhafte Zuslimmung.). Im Augenblick die Politik die Voraussetzung für Tie Oetonomie geworden, und : erden eine geregelte Produktion in Deutschland, nur durch ö Jationalversauimking herstellen, die uns die deutsche 1 ing gibt und das deutsche Reich zusammenhält. I othrin gen und große polnische Gebieie sind uns schon verloren, ir werden den Expanstonshestrebungen der Polen auf deutschem hte entgegentreten müssen. (Lebhafte Zustimmung.) Sehr ernst nen ind Auch die separatistischen Bestrehungen im Süden und . Die „Fölnische Volkszeitung“ stellt schon ein ganzes Pro- . m auf für die Aufteilung des Deutschen Reiches, und hinter ihr wen sehr Es ist an uns, dafür zu sorgen, lh ungeheuren wirtschaftlichen Kräfte der rheinisch⸗ ö. ischen Industrie in der ganzen deutschen Reyublit Yar . kommen. (Unruhe bet der revolutionären Fraktion) Wir in mokraten⸗ wissen doch, daß wir mit mrialischer Entrüstnng er onamische Tatsachen und Interessen nicht hinwegtommen. nr richtig) Wenn die Seyarationsbestrebungen,. gelingen, . übrige Deutschland einfach erledigt. Di können . hebiete nur bein Reiche erhalten, wenn zrir der err len Vesorganisation Herr werden und ,, n. grun, ion, kommen, Dabei darf ich wohl gussprechen, wie sehr ziigden Jusammenhang der Deutschen in Oesterreich mit unt ke e Dzutschen wünschen, und daß, wir uns das, gesamte zt! Reich ohne die Deutschen in Oesterreich Lͤberbauyt en ehr boörstellen können. (Lebhafter. Beifall) Aher . ie utsche Nationalversammlung wird die moralische Autorität g, ble auseinanderstrebenden Teile jusammenzuhaten und nur z' Fentralgewalt mit der nötigen Lutorität hat die Kraft, . g ndern, daß HDeutschland auge snanderfällt. (Beifall) en keeng Sꝑziglisten sollt« eö, selbstverständlich sein, und ist . . auch gewesen, daß der Volkswille so schne l n n, . 14 werken muß, und bis zur Mitte des Jahres 1917 . die Sieliung be Bolkswillens auf rund dez gleichen Wahl.
einflußreiche Kreise.
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Berlin, Freitag, den 209. Dez
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rechts für alle Männer und Frauen das selbstverständliche Programm aller sozialistischen Parteien der ganzen Welt. Auch in der glor richen russischen Revolution vom Frühsahr 1917 war die erste allgemeine Forderung die nach der Verfassunggebenden Konstituante; erst den Bolschewisten war eg vorbehalten, andere Wege zu gehen. Auch die Bolschewisten waren nicht von vornherein gegen die Nationalversammlung. (Zuruf: Da haben wir gelernt!) Ich glaube, man wird da drühen noch einiges hinzulernen? LLebh. Beifall und Händeklatschen!) Erst als sich zeigte, daß die russischen Bolschewisten nicht in der Mehrheit wurzelten, als die Mehrheit der Proletarier und Bauern sie ablehnte, da erst kam die Dittatur; in Ruß— land besteht der verzweifelte Verfuch l die
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ind einer Minderheit, Welt nach ihrem Jecal zu modeln. Man hat sich auch für die Dittaturtheorle auf Karl Marr berufen. Ach, der arme Karl Marx! Er hat niemals an eine Diktatur dieser Art gedacht Wenn die pro— duktiven Kräfte zu einer Intensität angewachsen sind, daß sie den lapitalistischen Rahmen sprengen und insolge davon bie Mehrheit des Volkes aus Proletariern besteht, dann wird bie Stunde der Expro— priation der Expropriateure gekommen sein, dann löst der Sozialismus den Kapitalismus ab und dann wird das zur Mehrheit gewordene Proletariat inzwischen die Diktatu übernehmen. An die Diktatur irgend einer Minderheit hat Marx nicht gedacht; er, ist alse viel logischer als irgend einer von Ihnen— Die neue Fassung der Vorrede zum kommunistischen Manisest deckt sich damit, vollkommen. Mair hat das Gegenteil dessen gesagt, was der russijche Bolschewismus in der Praxis getan hat und lu. Der Bolschewismus stellt die Marxische Auffassung geradezu auf den Kopf. Wag hat er in Rußland erreicht? Nichts, oder nur die Bis kreditierung des Soztalismus auf Jahrzehnte hinaus. Ganz Nußland friert und hungert. Warum? Weil man die alte Wirtschafts form zerschlagen hat, ehe die neue funktionierle. Ver die ser Ent— wicklung bei uns müssen auch die Besonnenen unter der U. S. P. dieselbe Besorgnis haben wie wir. Ich verweise auf die Rede, die der bolichewistische Generalgouberneur von Petersburg Sinowiem por zwei Monaten gehalten hat. Sozialismus kann nicht durch Gewalt detretiert werden; es ist ein organischer Entwicklungs- und Um— bildungsprozeß. In Rußland hat man das Pferd am Schwanz auf— gezäumt. Ohne Rohstoffe gibt es nichts zu soziallsieren: das wäre der helle Wahnsinn. Etwas anteres wäre es, wenn wir in Deutschland volle Lager, wenn wir reichlich Lebensmittel bätten, dann käme es nicht darauf an, sozialistische Experimente zu machen. Die unabhängige sozialdemokratische Prtei will die Sozialtsierung so schnell wie möglich durchführen, sonst besorgt sie, daß die Nationalversammlung keine sozialistische Mehrheit erhält. Ich bin direkt der gegenteiligen Meinung: so schnell wie möglich die Nationalverfammlung, wenn wir eine sozialistische Mehrheit bekommen wohssen. Wir können nicht solange warten, bis jeder Deutsche ein überzeugter Sozialist ist, es genügt, wenn die Mehrheit sich für den Sozialismus ausspricht. Ich verstehe auch nicht, wie man so wenig Vertrauen zu seiner eigenen Sache haben kann (lebh. Zustimmung b. d. Mehrheit); diese Kleinmütigkeit ist mir wirklich nicht recht verständlich Tut sich die unabhängige sozialdemokratische Partei mit der alten Partei im Wahlkampf zusammen, wie es mein sehnlichster Wunsch ist, dann wird eine Kampfreihe entstehen, die alle bürgerlichen Gegner schtagen wird. (Stürmisches Händeklatschen.) Aus der Masse wird millionenfach diefer Ruf erschallen und die an der Spitze, die das nicht wollen, werden dann gehen müssen. (Erneuter lebb. Beifall. Wenn der Spartakusbund von diesem gemeinsamen Vorgehen nichts wiffen will, so mag er sich doch zur Wahl stellen! Mehr Sozialismus ist nicht durchführbar, als das Volk will. Beschiüsse in diefer Richtung, wie sie die unabhängige sozialdemokraissche Partei will, können doch nachher wieder aufgehoben werden. Bekommen wir keine Mehrheit, dann sind wir eben noch nicht so weit, dann inüssen wir von neuem an die Arbeit gehen. Gegen die Interessen der bůrgerlichen Gesellschaft, gegen ihren Widerstand können wir die Staatswirtschaft nicht führen. In Rußland ist auf, diesem Wege die ganze Wirtschaft lahmgelegt worden; und der Streik der Bolschewisten würde auch in Deutschland zum Zusammenhruch und zum Einmarsch der Entente führen. Die Entente will keinen Sozialismus, sondern eine gemäßigie bürgerliche Demokratie. Uns bleibt nur die Wahl: Soviel Sozialis⸗ muß, wie das Volk will. Wir müssen Frieden haben, einen Vorfrieden und einen schnellen richtigen Frieden. Mit einem Deutschland ohne Ordnung und ohne Wiederauf— nahme seiner Produktion schließt die Entente keinen Frieden. Björn Björnson hat einen Brief seines Bruders aus Ghristignia er⸗ halten, in dem es heißt: „Der französische Gesandte hat gesagt, in Berlin stehen die Dinge ja ganz günstig für uns; wenn es so weiter⸗ geht, werden wir in, vier Wochen da sein. Die Entente, einschließlich Amerikas, erkennt die A. und S.⸗Räte nicht an. Professor Friedrich Wilhelm Förster hat dargetan, daß der westlichen Demokratie lediglich und ausschließlich die Mehrheit als Vertreterin des Volkes gilt. Die Entente wird regiert von kapitalistijchen antibollchewistischen Schichten; sie geht in Rußland den Bolschewisten mit Waffengewalt zu Leibe, da wird sie ihre Diktatur in Deutfchland nicht dulden. Wenn man schließlich seine Jetzte Zoffnung auf die Völker der Entente setzt, so muß auch in diesen Wein Wasser gegossen werden. Nur die Welt— revolution kann den Sozialismus bringen, hat selbst „Die rote Fahne geschrieben. Glauben Sie wirklich, daß in Frankreich und Italien die Revolution bevorsteht, und bekämen wir dadurch wirklich mildere Friedensbedingungen? Woher hekommen wir Rohstoffe? England und Amerika lassen eine Hoffnung auf Revolution noch viel weniger aufkommen, Llond George bat ehen für seine Politik eine große Mehrheit erhalten. Das Rãtesystem würre bei der Friedenskonferen; auf die ungeheuersten Schwierigkeiten stoßen. Wir Sozialisten müssen uns endlich einmal auf das ent— schiedenste dagegen wehren, daß unsere reine, klare. gute Gedanten⸗ welt durch bolschewistische Verschwommenheit diskreditiert wird. Das kann nicht so weitergehen, wenn wir nicht den guten Namen des Sozialismus aufs Spiel setzen wollen. (Beifall.) Die A und S.⸗Räte haben sehr viel Gutes gestiftet. Sie waren im Anfang der Revolution durchaus notwendig, um Ordnung zu schaffen. Sie haben auch Milliarden vom deutschen Volksvermögen gerettet. Die Arbeiterräte werden auch später ihre Berechtigung haben, aber wenn es gilt, dem Deutschen Reiche die Verfassung zu geben, müssen sie der Nationalversammslung Platz machen. (Beifall.) Ini Augenblick können die Räte ihre Gewalt nur auf die Bajonette stützen, und das ist eine sehr unsichere Lage, die zu einem Bürgerkrieg führen kann, ohne daß man ihn will. Die Diktatur will nur ein kleiner Teil der Arbeiterschaft, während die große Masse ihn ab⸗— lehnt. (Sehr richtig! Im Interesse unseres Landes, das wirklich jetzt einmal unser“ Land geworden ist, und das wir alle aus tiefster Seele lieben, dem wir in seiner größten und höchsten Not nur um so fester die Treue halten wollen, im Interesse dez deutschen Volkes, besonders der Arbeiterschaft, und im Interesse auch der neu— aufzubauenden Menschheitsorganisation vom Standpunkt der Demo— kratie und des Sozialismus aus brauchen wir die Na tionalversamm— lung, die den Willen des deutschen Volks feststellt. Deshalb bitte ich Sie, für meinen Antrag zu ftimmen, daß die Wahlen für die Nationalversammlung am 18. Fanuar 1818 statt« finden sollen. (Stärmischer Beifall. Wir müssen jetzt mit allen Kräften daran arbeiten, daß Heine Wort Wahrheit werde Döatsch. land hat ewigen Bestand, es ist en kerngesundes Land!“ (Erneuter stürmischer Beifall.)
dem Antrag Cohen ist träge eingegangen:
Antrag unter aller Verfassung derart, daß zusteht. 2) Die Delegiertenversamm
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1 Außer in Ber
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Antrag Göbner u. zu beauftragen, sofort mit Inten zutreten über Gestattung unbeschränkter Wahlagitalion versammlung im besetzten Gebiete. Allen Parteien ; werden, durch freien Verkehr im besetzten in an alle Wähler in Stadt und Land mäßige Vornahme der Wahlen zu kontrollieren.
Antrag Laufenberg, Geyer u. Gen.: deutschen Nationalversammlung finden am 15. März
Vorsitzender Leinert gibt der Versammlung einer Erklarung der Vollzugstatsmitglieder und Maynz, in der dargelegt wird, daß die Mitiei rals beim stellvertretenden Generalstabe über die schlagnahme der vom Vollzugstat verbrauchten 600 00 Unterzeichnern der Erklärung äberraschend gekommen sei un Schuldige zur Verantwor! ing gezogen wer
Albrecht (Vollzugsrat) erstättet de des Vollzugsrats und beanträg nn Kassenführung Ent Vorsitzender Leinert teilt mit, daß ein Antrag eganger sei, die Kassenprüfung durch den Kongreß selbst vorzunehmen? Pie Kasse des Berliner Vollzugsrais gehe at den Reiche kongreß gar nichts an. Er könne det i Kassenprüfer lediglich zur Kenntnis nehmen.
Hierauf erhält als sammlung oder Rätesyster
Däumig (Vollzugsrat) das Wort: der Staat, wird nicht zerschlagen von mentariern, auch nicht durch listenreiche Partei man in diesem Haufe sehr gut merken kann. (Sehr richlig! revolutionären Fraktion.. Das Neue kann nur bewirkt werden durch die politische, wirtschaftliche und kulturelle Aftiottät des ganjen deutschen Proletariats. Kein einziges Revoluti nésparlament in der
Gen.: Die Waffenstillstandskommission ; in Verhandlungen ein— ur National⸗
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Geschichte hat einen so nüchternen, hausbackenen Zug aulzuweisen wie diests erste deutsche Revolutionsparlament. (Beifall be volutionären. Auf den Staate gebäuden flatter: alten Systemt. (Zuruf: Das sind Aeußerlichte e Aeußerlich⸗ teiten sind aber kennzeichnend. Hier g trauensseligleit und Selbstbespiegelung daruber, wie herrlich man es gebracht hat. Erst die demonstrierenden Soldat Arbeiter haben diesem Parlament das wahre Gesicht zeigt. (Zuruf: Die wären von Ihnen kommandiert. ie ju Zustimmung zur Nationalversammlung ist doch gieichbeteute dem Todesurteil für das Rätesystem. Wenn Sie die Leidenschaft bab n, einem Selbstmörderklub anzugehören, ich danke dafür! (Zuruf: Kü kommission) Das Ratesystem ist die gegebene Dig misat;:onsfor die repolutionären Kräfte des Volls. Ich w iß, daß diesen der Ludergeruch des Bolschewismus anhaftet. Aber alle Revolutionäre werden verleumdet. ? lution vorbereitet duich eine für brliche ill Propaganda in den Betrieben und Kafernen.” Wir haben Vollzugsrat des Arbeiter- und Soldat unsere verbreitet in J dem Oh Klassengenossen verfolgt den Rev.) Noch am 6. No ͤ sozialdemokratische Partei Aufrufe gegen öffentlicht. (Zuruf: Das sind die Nutznießer d el Als aber am 9. November dank unseren Vorbereitungen die alte A weggeiegt wurde, da strömten dieselben Sozial en h auch an unserem Sieg teilzuhaben. (Unruhe N haben sich durch den Heisall zu Cohens Ausführunge Todesurteil gesprochen. Die alte bürgecl ) Stimmzettel muß überwunden werden revolutionäre Rätesystem. Di daß Ihre Illusionen auf Nationalversammlung stark es spruch. Selbst ein bürgerlicher Deu der Nationalversammlung, in der neuen Nationalvers
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eorge haben wir fein rte em Proletariat dieser Länder, bei dem der chauvinistische Rausch verfliegen und das Klassenbewußtsein sick zeigen wird. das Proletariat der ganzen Welt sich erhebt, dann wäre etz ine Torheit, wenn wir am Alten kleben. Ich glaube ni daß dieses Parlament hier den Mut zu einem neuen revolutionären Raätesyfsem Finden Wenn Sie ein revolutionäres Parlameagt mit Temperament Feuer gewesen wären, dann hätten Sie sich von vornherein als Nationalversammlung konstituiert. Der Friede wäre daburch nicht gesãhrdet worden. Die Leute des alten Systems sind ja noch im Amte und treiben ihre volitische zrunnenvergi Wir wissen noch gar nicht, wie die Entente über die A. und S. FRät- denkt,
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denn gegen die Meldungen des Herrn Erzberger bin trauisch. Reifall . Rev. und Zuruf: Die zwöhhundert Schufte sitzen noch in Man spricht von Tittatur Die Diktatur ist
des Nomberg und, dentt dabei an Brownings und Bomben. ur was in Rußland Deutschland nachgeahmt zu werden.
zweifelloß mit dem Rätespstem verbunden; aber
geschehen ist, braucht nicht in
Ich hin stolz, ein Deutscher zu sein, aber die Erfahrungen der
ussischen Revolution müssen auch wir uns zu Nutze machen. rch die Nationalversammlung würde gerade die Dikttatur
Minderheit verewigt werden, sie hat den 14 die Gnergie, den
wird eine wirtschaftliche
ung.
Bern!)
der noch
weder Sozialismus zu schaffen. Sie Ordnung, die den Konsumensen mit dem Produzenten als geichberechtigt hinstellt,ů nicht schaffen, das kann nur daß Rätespystem, nicht das heutige unbollkommene, sondern ein ausgebautes, einhestlich für ganz Deutsch⸗ land durchgeführtes. Ein solches Faätcfystem ist auch ver beste Ant für das Reich, ein weit besserer als eine Nationalversammlung. Au die polnische Frage wüde auf Grund dez Vtäͤtespstemz ein gang, anderes Gesicht bekommen. Der Untertanen. and Korporalageist, der
Miller — 1211