—
— — .
. . .
vasch e hung deg Deutscken Reich ven 19158 Lit. G Rt. 1a 55 121 nber 100 * verboten, an einen anderen In haber als den obe genannten Antrozfteller eine Leistung 1u bewirken, int beson dere neue Zinzscheine oder einen Erneucrungsscheln auszugeben. Gerlin, den 31. Marz 191. Amtsgerlcht Berlin- MMitte. Abteilung 154. 154 F. 387. 19.
78303] Zahlungsfperre. 7 Pg / 19 Der Hraunschwerglschen Bank u. Kredit, ansialt A. G. Goslar ist ein 400 Pfand, hettf über 2000 — 4 der Ventschen Geunderedit. Bank in Gotha, Abt. TII, Serie VIJ8 Nr. 744 mit Coupons selt 1. 10. 1919 u. fad. abbanr den gekommen. An den Aigsteller ergeht das Verbot, an den Inhaber des Papiers eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zins. oder GSrneuerun gi schelne auszugeben. Das Aufaebotsperfahren ist eingeleitet. Gotha, 20. Februat 1919 Das Amttzgerlcht. 7.
2237]
Das Aufgebot der 4 0 Pfandbtlefe der Noredeutsch'n Grund- Credit. Bark sn Berlin, Serie TV Kit. HL Nrn. 11583. 11686 über je 100 6, Lit. F N-. C9 685 ürer 390 4 und Hz. E Nr. Os 6758 über 500 oss ist durch Zatücknahme erledigt.
Serin. 27. März 1919.
Amtegericht Berlin. Milte. Abt. 184.
2596 KRekan nim: chung. Ahhanden gekanmen: Stück 33, Ban ge de Bruxelles Wet. 18 Nr. 86 110 hit 71 u. 87 741. Rmerlin. den 5. 4. 189. Der Poli ieiprãstdent. Abteilung IV. Er kennunasdfenst. Wp. 14119.
(25351 Ber anntmr hung. Abhanden gerommen: Vt. 5 oso Reichs arleihe Ne. S 470635. 36 zu je 200 . Berlin, den 5. 4. 19. Wp. 140/19. Der Pollzelvräsident. Abteilung TV. Grfennunqaędlenst.
12306 Vekan tm achung.
Adhanden aekommen:
Mantel Lt. O Nr. 11 158 382 der o/ g 6. Deutschen Reichzanleihe von 1917 über 1000 .
Ber in · Tteglitz 23. Mãrz 1919.
Dir Amtgzvdorsteber.
[23 161 Serauutmachz ng.
Ahhbanden gekom uen:
1) 34 0/0 YDrerß. Central. Bodenkredlt⸗ pfan brief 1894 Lit. A. Nr. 8977 zu 3000 A.
2) 34 ½ Osspreuß. Probin ialanlelhe IX. Aut gabe Mr. 3460 zu 2000 .
3) 3FYMο Westprruß Raul. Piandbrlefe II X t. B. Nr. jꝛ 000 und 19251 3u 2000 A.
4) 33 5j Sch'ezwia. Holsteinischer Plfand⸗ brief Ir. J57 ju vo0) * 4.
) 373 9ͤ0 Preuß. Sodenkredst Hvpoth.⸗ Aktien vfand rief XX. Abt. 35 Lit. O Nr. 1207 zu 20900 .
6) 35 0/9 Preus. Konsols 1889 Lit. A Nr. 55 90g ju 6000 4A, 1839 Lit. Ne 93 919 zu 2000 A, 1890 Lit. B N.. 234 532 ju 2000 .
7) 3 * 0/o Bat isch: Anleihe 1907 Nr. 8298 zu 2000 4.
s) 400 Wesisähscher Pfandhrtef 111 Nr. 3454 zu 1000 A.
9) doo Rricheanleie 11 Tit. D Rr 527 503 zu 50 as, Tit. R Nr. 533 339 zu 20 K, Liß G Ne. 663 005 zu 100 A, R-chrarleihe 111 Lit O Nr. 4 380 857 ju 1000 4A, Lit. F Nr. 2794208 zu 200 , Lit. E Ne. 3 431 847 zu 200 46, Lit. F Ne. 2 571 195 zu 109 *, Reich zan letbe V Lis G Nr. 7 588 173 zu 100 S6, Reich. aeltih⸗ VI tt. D Nr. 7oss 763 zu 500 A.
t . ben werden für den Verkehr ge— perit.
Glu. Schön *erg, den 5. April 1919.
Der Polizeiprẽsident.
123071
Ves Auzschrelh'n im Preußischen Stantearie ser äber den Verlust eines au die Kreisksse Schubin gerlchteten Wert- brlefes itt darch Wiedererlangung det Briefes erledigt.
Gos ar, rea 31. März 1919.
Stãdtische Polije verwaltung.
[2ð 09) .
Der Mitteldentschen Privatbank ist am 3. März 1919 ige Ho // Devtsche Reice⸗ anlethe ron 1918 (VIII. Krtegsanleihe) Buchflahe D Nr. 9 933 744 über 500 rebst Zinzscheixkzen vom 1. Zul 1919 ab gestob ler.
Magdeburg. den 31. März 1919.
Dir Polizeivräsident. IIIa 1812.
12244 VAitfae but.
Der von v6 unterm 30 August 1919 aus- efertigte Versicherunge schein Nr. 403 150 her 1M 20090 — uf das Lehen des
Installatꝛura Herrn Wilhelm Geiue iUn Breolau, geboren am 26. Januar 1874, is abhanden gekommen. Der gegenwartlge Inbaber des Scheins wirb aufgefordert, sich
innen 2 Monate bei unt zu melden, wibrigensalls der Schein für lraftlos er—⸗ llãrt und elne neue Ausfertigung erterlt wird.
Serlia, den 2 März 1919.
Victoria zu Berlin Allgemeine Versichern ug Actlen. Gefellschaft. Dr. Ntech, Generaldtrektor.
2245 Aufgebot.
Dte von uns unterm 5. Mai 1908, 21. Seytember 19123 und 23 Juni 1915 ausgefertigten Bersicherung schelßn Nr. 341345, 460 983, 560 956 über 45000, - 4A 10000, — 4Æ 10 000, —
Häzo Kard in Gerlin, arboren 10. Nopentber 1875 od abhanden ge— tomtuten. Der gegen värtige Jobaber ber Schasne wir) aufgefordert, sich binnen T Rana ten hei uns zu melben, widrigen⸗, falls die Schelne für kraftlos e:klärt und neu Aug fer igungen erfeislt werden.
Berlin, den 1. Avril 1918.
Victorla zu Berlin Allgenelue Versicht rungs ⸗ Actien ⸗ Ge'ellschaft. Dr. Ut e ch, General direkior.
416
üs sellen abhanden gekommen sein:
1) der auf den Namen des Prokuristen Hugo Brckm ann, früher in Cafsel, jetz in Bonn a. Rb. lautende Versicherungk⸗ schein Nr. 567 663,
2) der auf den Jtamen det prakt Ates Dr. Fritz Kolzien, früber in Kolgast, jtzt in Memel, lautende Ve isicherungs. schein Ne. 5538 4338,
3) der Hirterlegungsschtin Nr. 985718, ausgesttllt über den auf den Namen des Kaufmanng Veto! Schillina in Keel lautenden Versich:rungsschein Ne. 518 8ol,
4) der Hinterlegung; schein Nr. 132 143, ausgestellt über den auf den Namen des Landwirigs Georg Leonhard Aumann in Kaltensondheim 1. Bay. lautenden Ver sicherungeschein Nr. 555 927,
5) der Hrterlegungzs hein Nr. 102 358, aus jestellt über den auf den Namen der versiorbenen Expedition svorftehers G. D. Helnrsch Friedrich Saadhagen in Dar- nor er lautenden Versicherungsichein Nr. 107 029.
Wer sth im G sitz der Urkunden be— findet ader Rechte an den Beisicherungen nachweisen kann, möge fich bis zum S. Juri ds. Is. kei uns melden, widrigenfalls wir den nach unseren Büchern Gerschiigten zu 1 und 2 Grsatzurkunden ausfertigen, zu 3 urd 4 die Veisicht runge, , ausliefern und zu 5 Zahlung leisten weꝛ den.
Sottßa, den 28. März 1919.
Goihaer ebene derst herung?z bank a. G.
Dr. Samwer.
(2216
Die von uns an 30. Jarnar 1905 unter Ni. H4 S2 ausgestellte eben soersicherung?, polen, laut welch⸗r der Her- Ernst Hefte in Ee lin Rosenthal eln: Lebengoersiche rung beim Preußlschen Beamten Vereia abgesch offen ban, soll nach uns erifatteten Anzelge verlor gegangen sein. Der Ver, siberte hat bei uns die Grteilung ner neuen Ausfertigung der Polier brantrant. Wir werden dlesem Antrage entsprechen, wenn der etwaige Gesitzer der Pollee nlcht bis zum 30. Juni EL9E9 Ein- spruch bei unz erbedt. Danne ver den 1. Ipiil 1919.
Dle Direltion des
Preußischen Beamten. Lereln? zu Hannover, T bensberst harungs eren a. G.
73769) Oeffentltches Xufgebst.
De von uns an 23. Noo möer 13058 ausgefertigte Portier Nr. 73 087 auf dar Leben des Sch'ossermeisters Jalen Raer in Mühlbausen t. E. ist in Verlust geraten. Wenn ingerhslb derier Monate de: Inbaber der Polsee sich nicht bei unt mel oet, gilt sie für kraftlos, und wir werden eine Ers tzurkunde aufe tigen.
Magdeburg, den 28. Fe uar 1919.
Wilbelma in Magdedurg. Allgemein⸗
Versicherungg. Altien⸗ Gesellschaft. 12247 Anufenf.
Der Lehen: verstcherunqẽschein Nr 459211 unserer ank vam 13. August 1913, aus. gesertigt für Jateh Nruftedl, Sch wenner in Balzhausen, ist uns als zu Verlust ge⸗ gengen angezeigt worden. Wir fordern hieimit jur Anmeldung etwaiger Ar, sorüche dꝛilter Personen an ebige Ver— siherung auf init der Ankündigung, daß, wern bis zum H. Juni E919 em Bꝛrechtigter ch nicht melden sollte, der Lersicherungssckein rechts unwirksam und für ihn eine Ersatzurkunde ausgefertigt wird.
München, den 1. April 19189.
Bay riscke Versicherungkebank, Kktienges⸗llschast, vormals Veisicherunge⸗ aastalten der Bayertschen Pypotheken⸗ MWechselbaak.
In Unterabteilung 4 der heutigen Nummer d. Bl. Verlosung usw. von Wert⸗ papieren) werden am Schlusse der Bekannt⸗ machung des Rates zu Dresden, Fi⸗ nanzamt, unter Nr. 263 im gerichtlichen Aufgebotsverfahren stehende oder mit ge⸗ richtlicher Zahlungssperre beleate Wert. papiera angezeigt.
1308 AUufgebot.
Der Dienstmagd Rosine Osft, gesetz. lich vntr ten durch ihren Vater, den Schnetdermelster Georg Osti von Lengen⸗ feld, ist cin 40ͤ01 4er Bankschein über 500 MS Nr. 18 499 vom 15. Nob⸗mber
1917 der Filialbank Anghach abhanden gekommen. Der Jaßaher des Banksch ins wird aufgeforbert, spaͤtestens im Auf aebotsierm ne Famstag, den 29. Rd. vernber L1PRE9, Borm. HEI Un, seine Rechte bei dem Amtsgericht Angbach an= zunmelden und den Bansschein vorjulegen, wldrigenfalls bleser für kraftlos erklär werden wird. Aäusbach, den 283. Mär 18189. Anmtsge icht.
(2253
Daß Amtsgericht Braun schwelg bat beute folgendes Aufgebot erlassen: Der Weichen⸗ steller Heinrich Röttger in Braunschwveig, Ralferssr. 45, hat das Aufgebot der Depo⸗ sitenbücher der Leißhausgtasse Braunschweig 24 1295 300 M, C 24 1291 500 , 9 23 601 1200 4 beantragt. Der In⸗
auf das geben des Kausmann Herrn! haber der Urkunden wird aufgefordert, späͤte⸗
Eon. Worm irze ge v ühr, vor dem mt gericht Breunschwetg. Am Wanzen⸗ tore Nr. 7, Zimmer Nr. 41, anb;⸗ raumten Aasgebetstermint seine
wldrigenfalls die Kraftloterkläürung der Urkunden erfolgen word.
An di Leihhaus kass: ergbt das Verkot, auf Grund der obigen Deyos tenbächer an den Inhaber derselben eine Leisiung ju bewirken. (5 1019 3p. O.)
Branunschwelg, den 31. März 1918. Der Gerlchtaschrelber des Amtsgerschta, 13:
J. V.: Wei he. 13 F718.
122311
Das Antzsgerscht Bremen hat am 25. März 1919 folgendes Aufgebot erlassen: Auf Aatrag des Arbelters Karl (Cal) Klose, wohnhaft in Blumenthal, an der Btamarckstr. 19, wird der un— bekannte Jahaber des am 31. Mär 1917 mit einer Einlage voa „ 700, — auf den Namen des Arbeiters Carl Riose eröff. nelen und gegeinwärttg ein Guthahen von „ 1456,42 nachwelsenden Elnlegebuchs Ne,. 50 681 der Sparkafse in Vegesack hiermit aufgefordert, spätenteaz in dem auf Touna dend, ven 3. Dezember ESA, Vormitz ag ED Uhr, anbe- raumten, im Amisharse iu Begtsack statzsiadendea Aufgebot termine unter An. meldung seintr Recht! das bereichnete Gia⸗ leceduch vorzulegen, widrigenfalls letzteres far kraftlos erklärt werden wird.“
Bremen. den 1. April 1919.
Der Gerichlsschreiber des Amtggerichts:
Behrens.
1730
Das Amtsgericht Bremen hat am 27. März 1919 folgendes Aufgebot er. laffen: . Auf Antrag de Schreibers RKeinba: d Go neli s R olf (Rudolps) H ydorn, wohnhaft in Bremen, Steffen weg bo, wird der unbekannte Inhaber des am 23. Mär 1900 mit einer Einlage von us 5.— auf den Namen Rudolph Hey⸗ dern eröffneten und aegenwärttg ein Bathaben von M 40220 nach veisen en Elalraeb ech) Ne. 135 756 der Sparkasse in Bremen hiermit aufgefordert, syite— feng in dem auf Donnerstag, den 7 An gust EL7 HS EBormittagz LO uhr, anberaumten, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 86. stattsindenden Aufgebotz— termine unter Anmeldung seiner Rechte das bezeichnete Einlegebuch vorzulegen, widrigenfallz letzteres für kraftlos erklärt werden wird.“
Bremen, den J. April 191.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerlchts: Behrens. 8242 Ui genst.
Die naFEgenannten Berechtigten baßen das Rufzedot folgender Sparkassenbücher der Stadt Cöin beanträrt:
I) der Kellaer Willy Solßt in Beem⸗n, DGüsternsteaß⸗ 119 p., ale gesetz licher Ver⸗ trete; seiner minderjährigen Tochte: Katharina, der Nr. 453 616 — Haupt. stll- — über 400, 1. 4A, lautend auf Kathar!na Sisldt Tgind.
2) Woe Mathilde Glöckler in Cöln, Biltz marstraße 171, der Nr. 460 438 — Daupt fell — äter 102691 A, lautend aut Ebeirau Willy Giöckler.
3) Faun Franz Foꝛst in Cöln Kalk, Taunus ir. 2, der Nr. 375 736 — Hauvtst⸗ll — über 319,03 4, lautend auf Dienst nädchen Elisadeth Kanpstein
ia Cö n, 4) Jallane Hennes in Cöln, Bur⸗ aunderstraße 31, der Nr. 59 677 —
Zwegstell J — üb r 416,560 M, lautend auf Modlstln Lya Hennes in Cöln.
5) Frau Joses Hanisch in Stommeln, Landstraße 5, der Nr. 50 3338 — Zweg⸗ stelle VIII — über 3239,58 M, laute d auf ibren N:men.
6) der Kaufmann Wilhelm Duyster in Cö:n, Mastricht⸗rsteaße 10, der N. 58 136 — Zweigstelle VIII — über 397 47 4, lautend auf Händler Wilhelm Tüter in Cöln.
7) Milchhändler Franz Wiewiorra in Göln, Luxe nm burgerstraße 79, der Nr. 57 904 — Zwiigsttll III — über 3621,99 4A, lautend auf selnen Namen, und der Nr. ha 6Hh1 — Zwe!gstelle II — Über 3, 04 , lautend auf Cherese ezewigrt Kind in Cöln.
s) Wwe. Friedrich Bozer in Göln.« Nippes, Chrisstrast: aße 38, der Nr. 26 433 — Zweigstelle JX — über 269,47 , lautend auf ihren Namen.
9) die Ehefrau Julius Berger in Cöln, Bertramstraß ee 37, der Nr. 24 071 — Zweigfstelle Til — über 13 637,35 4, lautend auf ihren Namen.
109 Näberin Marla Hartmann in Cöln, Brüfselerstraße 67 II, der Nr. 60 948 — Zweigstell: II — über 1150 4A, lautend auf ihren Namen.
1I) Arolf Häbler in Cöln ⸗ Lindenthal, Bachemerltraße 133, der Nr. 17 612 — Zweizgste le T — über 421,42 K, lautend auf seinen Namen.
12) Ehefrau Johann Iärges in Cöln. Poll, Slegburgerstraß? 185, der Nr. 306 882 und 45 199 — Dauptstelle — über 3078,78 e und 2121,34 S, belde auf ikren Namen lautend.
13) Pete Echnttzler in Coln, Balthasar⸗ steaße 8, der Nr. 8 3380 — Zweig⸗ stelle I — über 640 M, lautend auf seinen Namen.
1 Wwe. Otto Vorberg in Cöln-Soll⸗ stock, Vorgebir istraze 106, für sich und alg gesetz liche Verircterin ihrer winde jührigen Tockter Jenny, der Nr. 53 147 — Z vꝛiastell. III — üder 527, 86 4A, lautend auf Eheleute Ditto Gorbꝛrg.
16) Pauline Materlik in Berlin X.,
am stenz in dem auf den 29. Dezember,
Rꝛ hie anzumelden und die Urfunden vorlegen,
Strelitzersstroß? 30, der Nr.
S iu at stelit 101,80 , auf ihren Namen.
16) Gzefrau Adam Lutz in Cöln, Alt-bur 1usttaße 583, der Nr. 67 636 — Zveigstelle I — über 26597, 80 A, lautend auf jbren Namen.
17) die Vertreter der Klrchenfabrik St. Maternug in Gölg, der Nr. 61 865 — Zweignele 197 — über 708,33 M, lautend . Kirchenfabrik St. Tznternnus 2 Göln.
18) Ter Stellmacher Adolf Riemer in Cöln-Zollsteck, Höningerwen 2382 11, der Nr. 1492 — Zwe gsielle XIII — der 210547 „, lautend auf Stellm cher Arof Niemann in Cöln.
18) die Schnelderin Frau Lina Hirsch . Cöln, Antwerpenersraße 15, der Nr. 416,47 S, lautend auf ihren Namn.
20) der Fourtag / händler Peter Wassong in Cöln, Dabnennraße 31, rer Nr. 65 514 — Z reigstelle 7 — über 10 077,92 4, lautend auf seinen Namen.
21) Ftau Margaretha Paar in Cäln— Ehrenfeld. Rotehauzurzße 4, dir Nr 33 874 — Zweigstell- VIII — über 888,88 S, lautend auf Ehefrau Matthias
aas in Cöh. Ehrenfeld.
22) de Damenschneider Andreas Swteckrr in Cäöln, Lätticherstraße 21, der Nr. 89 451 — Z vein' stell. V — Über 981,53 A. Lutend auf seinen Namen.
23) Frau Wehl Btoh« in Cöln, Mi telstraße 10, der Nr. 16 884 — Zweig—⸗ stelle — über 953,06 „, lautend auf lhten Nannen.
24) der Maschtuenhauer Emil stoch in Bielefeld, Alsensteaß⸗ 41 I, der Nr. hl 006 — Zwegstelle IV — über 682,29 „, lautend auf seinen Namen.
25) Ono Bangfart in Weiß bei Sürth, Dauptstraße 151, der Nr. 43 002 — Zweigstelle XII — über 519,90 4, lautend auf samen Namen.
26) Hermann Bruns ian Göln, Da gohertstrtaze 77, der Nr. 55 232 — Z oeigst lie 11 — Über 662,44 As, lautend ur seinen Namen. .
Die Jahabtr der Urkunden werden auf— arfortert, srpätestenß in dem auf den EL4. Jun AHS, Go. mit: aas EH Uutr, dor dem unterieichneteg Gericht, an Reichen grergerplatz, Zimmer 245, an- deraumten Aufgebosgtermime ire Rechte anzumelden und die Ur'unden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlosert᷑lärurg der Urkunden erfolgen wird.
Göln. den 1. April 1919.
Amtz ae rickt. Abteilung 60.
lautend
57 1er 2d
22365 De s ch lr. . Das Amtsgericht T aunstein erläßt fol— gendeg Aufat bor: Der Meßnerzsohn
Mathias Fegg in Hönlwörih hat de Lafge bet der aageblich verloren gegangenen, auf ibn lautenden, von der bayer. Ha nkelt— bank Filtale Trau st in cut aesteslien Kassenscheine Nr. 1371 vom 14. Oktober 1912 ürer ein Darlehen von 304 6 und Ne. 2165 vom 18 Nebember 1814 über ein Darlehen von 250 MÆ je mit 400 iu berzinsen und sechsmonasig küändhar, be— antrat. Der Inhaber dieser Kassenich-ine wird aufgefordert, svätelt ns in dem auf & eitag, den 10. Oktsber 1923, Vorm. O Uhe, im Sitzungssaale des Ame ggerichts Traunstein anberaumten Lufgeborztermine seine Rechte beim Gerlcht anzumelden und die Kässenicheine vorzu— leg n, widrigen fallz deien Krafile gerklärung er olgen wird. Traunstein, den 31. März 1919.
1309 Aufgenot.
Der Rechigar walt Ciarggens in Duͤssel. dorf als B vollmächigter des Metz zer= melslers Fran; Wenbauz in Dsseldork, Wehrhahn 44, hat das Anfgebot des an⸗ aehlich gestohlenen, am 1. Juni 1918 5öllig geweseren Wechsels, auznestellt am 2 Abril 1918, üher 30090 4Æ der von dem Metz germelster Fraay Westhaus auf die Eyhetrau Oberleutnant aka Hasenkamw in Vüsseldorf⸗Obrrkassel, Schanz: nsttaße ll, gejogen und von dieser angenommen wat, deantragt. Der Inbaber der Ucunde wird aufgefordert, spät:steus in dem auf den Eg Van ember 1818, Vo⸗— xꝛittags 1E Ute, hor dem untern isH— neten Gericht, Neueg J sttigebäude, an der Müdlenßraß', S mmer 41, au— beraumten Aufgehots termine seine Rech; anjurnelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Crastlogerklärung dir Ur⸗ kunde erfolgen ird.
Düffeldor!. den 18. Mirz 191.
Amiggerlcht. 24.
122341
Dle Grenzaufscherwitwe Bertha Domnlck, geb. Bock, aus Allenstein hat als Gidu- blgerin das Aufzebot des nge ver. loren gegangenen Hyyethekenbriefg über die im Grundbuche don Gr. Bäͤchwald⸗ Bl. 42 Abt. III Nr. 10 für die Antraa⸗ lellerin eingetragene Post von 350 4 beantragt. Der Jahaber der Uirkandt wird aufgefordert, svätestenz in dem auf den TO. Otisber R9I9. Boraittag 1H Uhr, vor dem unterzlchneten Gericht, Zimmer a6, an beraumten Aufgebot fermine seine Rechte anm melden und die Uckunde vorzulegen, widrigenialls bie Fraftlos— ertlärung der Urkunde e folgen wid.
Ei Uenstein, den 23. März 1813.
Daß Amtegericht.
(2238 Arrfgebat. 81. X. 281/19. Das Amt gericht Berlin. Mitte, Hinter, legun, ß telle, hat das Rufgebot fol zender bet ihm hinterlegter Geldbeträge de⸗ antragt: a. 207,47 6 und 73,71 M auf- gelaufene Zinsen fireltiger Au ktlongerlz⸗
483 631 —1
55 181 — Zweigstelle 1 — über P
in der Jrasaäayvollsterckungt sa5e Kattner
gegen Bisch ff und Hauer, hinterlegt vom
Gherihtspoll iiber Hohle, Schützen tr aße 33, am 8. Uiai 18538 au Grund des Br⸗ ichlusseß des Amtsgzerihtz 1 Berlin von 2. Mat 1858. Sciriligie: 1) Kaufmann A. Kuttner, Berlin, Rilever wall straße 281, 2) Handlung Biscoff C Hauer, Berlin, Jerufalemerstraße A849, 3) Nötzold G Stellmacher, Be ilin, Neue Grünstraße 11 4) Hardlurg Rudolt Mosse, Berli, Jerusalemerkiraße 48/48. ;
b 1753,æ3 AM und 433,87 „„ Zinsen
Rest aus der von Hartmannschen Kauf⸗ geidermasse, blaterlegt von Am tggericht 1 Abttilung 51 am 13. Deze nber 1886. Beteiligte: 1) Kandidat Ernst hon Hart⸗ mann, 2) Frau Konsul Vaul, 3) Witwe Hayward, 4) Robert August Theodor urdis. C. 500 M urd 125 ½ Zinsen, wegen Ungewißreit über die Person dis Glänbi. Fei am 22. April 1837 von Rech ganwalt Hargues in Berlia, Unterwasserstraße 8, alz Perollwä hthkitem der Frima Poppe T Sohn binterlegt in der Prozeßsache Oek r Hirsch & Co. gegen J. F. Poppe & Sobn. Emvfangeb rechtigte: Firma Oskar Hüsch & Co., hier, Brücken⸗ straße 6b, oder Firma J. Klilies C Co. in Aussig 4. E. ober Caufleute Richard und Hugo Fiscker in Drrsden oder Anvo⸗ kat Vr. Theusner in Aussig a. Else oder Kaufmann Ferdiaand Ernst in Dreaden oder Flrma J. F. Depve & Sohn, hier, N-ue Feiedrichstraße 47.
d. K8S5,50 s unb 246,26 S Zinsen utcht erhoben Quoten aus ber am 22. Mat 1887 heesvig en Liquidatton der Deutschen Landeßhank Att Gef. in Liquid., bin ter⸗ legt am 23. Man 1887 durch den Liqui dator Karl Göring, Kerlin, Straß burger⸗ straße 18, zahlbar an dite Vorlzger der Volle ktien der Dent schen Landesbank Ait. Kzei., hier, Nr. 458, 439, 450, 451, je 28 M6, und an die Vorleger der In terimssctnt derselben Stsellichaft Nr. 2, 9, 19, 11, 17 ig 19, 49, 109, 136, Ha, 186 big 192, 218 biz 261, 272 biz 281, 450, 511 hiz 516, le 11.20 „, mit den antristaen Zinsen.
e. 336,85 S urb S2, 50 M Ziasen Ver⸗ steigernngserlös in der Zwang voll streckange⸗ sache gegen YMt. Leyserschn, hinterleat vom Gerichtsdollzebtr Baumann in Berlir, Marlgraf⸗nstreße 8, amn 16. April 1885 auf Grund des Rischlufses deg Amta—⸗ gerichtz 1 vom 14. April 1688 als Sirch⸗ masse oischen ) Kaufmann S. Josepb, Berlin, 2) M. Ly eriohn, Balin, Km⸗ mandantenftraße 57, 3) Sienr, und Em⸗ quaitterungsdepufation des Magistrats Berlin, 4 Hasdlung Kräiger C Wolff, Berlin, 5) Kaufmann M. Wolffhetm, KHerlin, 6) Handlung Hirschberg & Rathan, Berlin.
f. 414.87 „ und 116,13 S. Zinsen Rest di Verftelgerun stt öseß in der Zwangsvollstreckungesacke Gohn z Man- fred gegen die Ebelente von der Lläde, vom Gerichts vollzieher DVüdaer in G rlin, Behren nraße 27, am 14. August 1888 aut Grꝛund kes Beschlussez des Amteger chts 1 vom 8. August 1383 hinter segt als Sirelimasse zwischen 3) Rechig⸗ anwalt Cobn J., Serlin, Toubenstraße 32, 2) Kaurmann Mansted Lewin, Berin I) Kꝛufmann Kail von der Liade, 4) dessen Rh fran, geb. Meblitz, beide Berlin, Alvenzießenstraße 17, 5) Wüwe Pehl, Berlin, 65 Fausmaun Karl Janke, Berlin, Drer den 1st: aße 66.
g. 1071 S6 und 267,50 M Zinsen nicht erbobene Q o en aug der her ndeten Liqul⸗ datton der Povinnol⸗Marsterbayk in Liqumd., binseil gt am 23. Met 1887 von dein Liquidator Kaufmann Josef Mockreuer in Berlin, König räͤtzerstraße. Die Aus⸗ jahlung soll an diesenkgen erfolgen, welche die 30 Jyterisssceine der Ptobinzial Mak'erbank, deren Nummern nickt bekannt sind, ohn- den Vermerk 18 M pro 1884 rückgezahlt“ vorlegen. Die Inhaber der Scheine sind uicht bekannt.
Die Betelltgten werden aufgefordert, ihre Anipzüch: und Rechte soätestens in dem auf den T6. Juni E9gIg, Bor- mittag LC Ugr,. For dm unterieichneten Gerlcht, Neue Friebrlchstraße 13,14, III. Stockwerk, Zinmer 10665108, an⸗ beraumten Kufgebotetermine anzumelden, widrlgenfalg sie zit ihren Ansp:üchen an e SGtac okasse werden autgeschlossen werden.
Ser lin, den 28. Mä z 12815.
Amtsgericht Serlia⸗ Nite. Abteilung 34.
(22501 A ufgebat. 154. F. 540. 18.
Der Maschinenarbeiter Wilßelm West— pvbal in Berlin, Tiiftsitaße 7, bet bean= tragt, seinen veischollenen Sohn, den Mechaniker Arolf Westpbhel, geboten am 29. Mot 1889 in Häambng, zuletzt 907 wohnhaft in Berllg, Raibenower— straße II, letzer kekan ter Aufen halt Washlngton, Nordam rikg, (ür tot zu er⸗ klären. Der bejelchnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens la dem auf den 29. Ottuker 189ED, Vormiitags KR Uhr, vor dem unterzeichacten Gericht, Neue Friedrichst: ase 13 — 1, III. Stock- werk, Zimmer lags, anberaumten 3 gebotstermine ju melden, widrlgenfalls rie Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben obet Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforberung, svätestens im Nu fgebotg⸗ termiae dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlir, den 53. März 19189. Ami sgericht Berlin Mitte. Abieilung 154.
—
reußisch
Her Gemnspreis hetrügt vilertrllährlich 9 4.
Alle Nostunstalten urhmen Gistellung an; für Cerlin außer den Nostanstalten und deitungsnertriebru für Selbstabhrier auch die Geschästasttlle 8w. 48, Wilhelmstraße 2.
Einzelne Anm mern hosten 25 BI.
9 1
5 ᷣ 2 3 SZ. Reichsbankgirokonto. Berlin, Mittwoch, den 9. April Akends. H — — — ———— — — ——
Inhalt des amtlichen Teiles: Deutsches Reich. Druckfehlerberichtigung zur Bekanntmachung, betreffend die Ueberlassung ausländischer Wertpapiere an das Rich.
Bekanntmachungen, betreffend Bedingungen für die Abgabe von freigegebenem Blank⸗ und Geschirrleder sowle von frei⸗ gegebenem Feinleder.
Aufhebung eines Handelsverbots. — Handelsverbot. Anzeige, betreffend die Ausgabe der Nummer 75 des Reichs—
esetzblatts. Prensßen.
Ernennungen und sonstige Personalverãnderungen.
Verleihung des Enleignungsrechts an die A.-G. Riebecksche Montanwerke in Halle a. S.
Bekanntmachung, betreffend das kreiseinkommensteuerpflichtige Reineinkommen aus dem ansiedlungsfiskalischen Grundbesitz. Bekanntmachung, betreffend das kommunalabagabenpflichtige Reineinkommen der Liegnitz⸗Rawitscher Eisenhahn. Handelsverbot.
Amtliches. Deutsches Reich.
Druckkfehlerberichtigung.
In, dem der Bekanntmachung, betreffend die Ueberlassung ausländischer Wertpapiere an das Reich vom 26. 3. 1915 , ,. S. 333, Reichs anze iger Nr. 71) beigefügten
erzeichnis muß es unter L bei Ziffer 4 in Spalte 4 heißen: 1. 5. 19. stat́ I. 7. I5.
Verlin, den 6. April 1919.
Der Reichsminister der Finanzen. J. V.: Schroeder.
ö Bekanntmachung, betreffend Bedingungen für die Abgabe von frei— . gegebenem Blank⸗ und Geschirrleder,
vom 25. März 1919.
81. Blankleder im Sinne dieser Bedingungen sind Blankleder in einer Kernstärke über 28 mm.
§ 2. Verpflichtungsschein. Bei allen Verkäufen von freigegebenem Blank- und Geschirrleder muß der Veräußerer seine Abnehmer (bis zum Verarbeiter einschl.) or Aushändigung der Leder durch Unterzeichnung des von der Reichs“ edersteke ausgegebenen Verpflichtungsscheins zur Anerkennung dieser Bedingungen verpflichten. Die Reichslederstelle ist berechtigt, in geeigneten Fällen die Vollziehung von Generalverpflichtungsscheinen zu gestatten, die den Verkäufer oder Käufer auch für alle zukünftigen Geschäfte zur Innehaltung dieser Bedingungen verpflichten.
85.
ö Rechnungsabschrift.
Der unterschriebene Verpflichtungsschein ist vom Veräußerer mit iner Abschrift der über die abgegebene Menge freigegebener Blank— ind Geschirrleder ausgestellten Rechnung sofort, spätestens am Schlusse der laufenden Woche der Reichslederstelle zu übersenden. Die Rechnungsahschrift muß in deutlich sichtbarer Weise . Art des Betriebes des Käufers (fa brikmäßige Hersteller von Ge— schirren und Geschirrteilen. Sattlerledergroßhandlung, Sattlerleder— kleinhandlung, Sattlerrohstoffgenossenschaft, Sattlereibetrieb], die . der Sattlerlederlarte und die Nummer des Freigabescheins enthalten.
. Bei Kleinverkäufen im Betrage von weniger als M 50, — bedarf es der Cin sendung des Verpflichtungsscheins und der Rechnungs— abschrift an die Reichslederstelle nicht.
; § 4.
ö. Sattlerlederkarte.
. Freigegebene Sattlerleder dürfen vorbehaltlich der Bestimmungen des § 9 nur an solche Personen und Betriebe, die im Besitze von Sattlerlederkarten sind, abgegeben werden.
Sattlerlederkarten erhalten:
a. fabrikmäßige Hersteller von Geschirren und ö Geschirrteilen, . b. Sattlerledergroßhandlungen, . c. Sattlerlederkleinhan dlungen und Sattler roh⸗ . stoffgenossenschaften. Die Sgttlerlederkarten lauten auf den namentlich benannten In⸗ baber und sind nicht übertragbar. Sie sind zwei Mongte, gerechnet vom Tage der Ausstellung, gültig. Wer innerhalb dieses Zeitraums
.
Artzetgenzreis für deny Raum etner 5 gespaltenen & inhbeitzeil 30 EI. ter è gesnalt. CEintzeitszetle 96 Pf. diußerdem wird auf dera Ringzeigenpreis ein Tenernngszuschlag bon 26 v. G. ertgzaben.
Anzeigen ni wt anz;
bin Geschäftästene veß eiche Rad Staatgauz eigens
Derlin 8. 46, Wilk elnaftaahe vtz. 388.
1519.
Postscheckkonto: Berlin 41 821.
—
das Pezugsrecht nicht gusübt, verliert den Anspruch auf Belieferung. Der Bezug von Blank, und Geschürleder seitens der Inhaber von Sattlerlederkarten ohne Vorlegung derfelben ist unzulässig.
§ 5. Errechnung der Anteile.
Für die Errechnung der auf den Sattlerlederkarten zu ver— merkenden Mengen sind maßgebend:
a, bei fabrikmäßigen Herstellern von Geschirren und Geschirrteilen die Kopfzahl der in der Zeit vom 19. Maͤrz 1919 kbis 15. April 1919 in diesen Betrieben mit der fabrikmäfigen Herstellung von Geschirren und Geschirrteilen für den Zivilbedarf beschäftigten Facharbeiter.
b. bei Sattlerleder großhandlungen,
ag. die am 31. Dezember 1913 bestanden haben, der Gewichts— umsatz mit sabritkmäßigen Herstellern von Geschirren und Geschirrteilen, Sattleriederkleinhandlungen und Sattler— rohstoffgenossenschaften in Blank- und Geschirrledern aus den Kalenderjahre 1913 mit der , daß bei den— jenigen Firmen, die am 31. Dezember 1913 noch kein volles Jahr bestanden haben, der durchschnittliche Monats— umsatz zu errechnen und mit 12 zu verpielfachen ist,
bb. die bis zum 1. Juli 1915 gezründet worden sind, 50 v. H.
des Gewichtsumsatzes für die Zeit vom 1. Juli 1915 bis 30. Juni 1916,
c. bei Sattlerlederklein handlungen und Sattler— rohstoffgenossenschaften, deren Umöätze mit Sattlereibetrieben unter enisprechender Anwendung der Vorschriften unter b.
§ 6.
Meldung der Umsatzmengen bezw. Arbeiterzahlen.
Die Umsatzmengen bezw. die Arbeiterzablen sind der Reiche lederstelle auf den von ihr ausgegeb „en Vordrucken autweislich der Geschäftsbücher oder Rechnungen bezn, zobnbucher bis zum fest— gesetzten Zeupunkt zu melden. Verspäteie, unrichtige oder unvoll— ständige Angaben können gerichtliche Bestrafung sowie Ausschluß von den weiteren Zuteilungen freigegebener Blant- und Geschirrleder zur Folge haben.
35 Abschreibung auf der Lederkarte.
Der Veräußerer hat die abgegebenen Mengen auf der Sattlerlederkarte mit Tinte zu ,. und den Vermerk zu unter— schreiben. Dem Käufer steht es frei, die auf ihn entfallende Menge von einer oder mehreren Firmen zu beziehen. 58. Verkäufe von Lederherstellern und Sattlerleder— großhändlern.
Die Lederhersteller dürfen die ihnen freigegebenen Mengen an alle Inhaber von Sattlerlederkarten abgeben. Tie Sattlerleder— großhandlungen dürsen die von ihnen auf Grund der Sattlerleder⸗ tarten bezogenen Mengen an fabrit mäßige Heisteller von Geschirren und Geschirrieilen, Sattlerlederkleinhandlungen und Sattlerrohstoff— genossenschaften, die im Besitze von Sattlerlederkarten sind, abgeben. Die Abgabe von Ledergroßhändler an Ledergroßhändler ist unzulässig.
§ 9. Verkäuse von Sattlerlederkleinhandlungen und Sattlerrohstoffgenossenschaften.
Die bereits im Jahre 1913 bestandenen Sattlerlederklein— handlungen und Sattlerrohstoffgenossenschaften haben die von ihnen auf Grund der Sgttlerlederkarten bezogenen Mengen an ihre frühere Kundsjchaft nach Maßgabe der Bezugsmenge derselben aus dem Jahre 1913 abzugeben.
Sattlerlederkleinhandlungen und Sattlerrohstoffgenossenschaften, die erst nach dem Jahre 1913 gegründet worden sind, haben die von ihnen bezogenen Mengen unter möglichst gleichmäßiger Berücksichtigung ihrer gesamten Kundschaft an diese abzugeben.
Sämtliche Sattlerlederkleinhandlungen und Sattlerrohstoff— genossenschaften sind verpflichtet, auch an solche Sattlereibetriebe Blank- und Geschirrleder in gleichem Umfange wie an ihre alte Kundschaft abzugeben, welche ihnen von der Reichslederstelle zur Be— lieferung zugewiesen werden.
Bei Verkäufen von Blank- und Geschirrleder seitens der Sattler— , , , und Sattlerrohstoffgenossenschaften an hand- werks mäßige Sattlereibetriebe bedarf es nicht der Vorlage einer Sattlerlederkarte.
Satilerlederkleinhandlungen und Sattlerrohstoffgenossenschaften haben über die Vertäufe der von ibnen bezogenen Mengen ein Ver— taufsbuch zu fübren, in dem folgende Angaben
a. Name und Wohnort des Kunden, b. Art des Betriebes desselben, C. die abgegebene Menge, d. die Lederart, 8. der berechnete Kleinverkaufspreis enthalten sein müssen.
ö 10. Private Verbraucher.
Die Abgabe von freigegebenen Blank⸗- und Geschirrleder an private Verbraucher ist in jedem Falle unzulässig.
§11. Verwendung.
Die fabrikmäßigen Hersteller von Geschirren und Geschirrteilen sowie die handwertsmäßigen Sattlereibetriebe dürfen die von ihnen bezogenen Blank⸗ und Geschirrledermengen ausschließlich zur Aus- . und Neuherstellung von Geschirren ver— wenden.
Die Herstellung von Koffern,
Portefeuille. sonstigen Lederwaren ist verboten.
und
5 12. Veräußerungsfrist.
Lederhersteller haben die ihnen freigegebenen Mengen längstens innerhalb zwei Mo naten, vom Tage des Empfanges des Frei⸗ gabescheins an gerechnet. Sattlerledergroß⸗ und Kleinhandlungen sowie Sattlerrohstoffgenossenschaften haben die von ihnen auf Grund der Sattlerlederkarten bezogenen Mengen längstens innerhalb zwei Monaten, vom Tage des Rechnungsempfanges an gerechnet, abzusetzen. Innerhalb dieser Erh nicht abgesetzte Posten sind der Reichsleder⸗ stelle zu melden, welche die Verkaufsfrist berlängern oder über ander—⸗ weitige Verwendung der Leder Verfügung treffen kann.
815 Veräußerungsverbot für Verarbeiter.
Die Verarbeiter sind verpflichtet, die von ihnen bezogenen Blank und Geschirrleder im eignen Betriebe zu verarbeiten oder der Reichs. lederstelle zur anderweitigen Verteilung zur Verfügung zu stellen. Eine Veräußerung von Blank- und Geschirrleder seitens der Verarbeiter ist nicht gestatt et.
§ 14. Sondervorteile.
Es ist verboten, Verkäufe pon freigegebenem Blank⸗ und Ge⸗ schirrleder von Bedingungen abhängig zu machen, die dem Verkäufer einen besonderen Vorterl vperschaffen sollen, insbesondere zu verlangen, daß Aufträge auf andere Uaren erteilt oder fiühere Lie ferungsverrräge ganz oder teilweise aufgehoben werden.
8 15. Revisionen.
Die Reichelederstelle kann durch beauftragte Revisoren die Einhaliung vorstehender Bestimmungen sowie die Richtigt eit der er staiteten Meldungen nachprüten lassön. Den Revisoren ist der Zu— zrüt zu den Betriebs« und Lagerstellen sowie Einsicht der Bü und anderer Unterlagen zu gewähren.
§ 16. Gebühren.
Die Reichslederstelle erhebt an Gebühren bis auf weiteres 12 3 für jedes Kilogramm bei den nach Gewicht gehandelten frei⸗ gegebenen Blank⸗ und Geschirrledern, 12 3 für jedes Quadratmeter bei den nach Maß gebandelten freigegebenen Geschirrledern von dem Emvfänger des Freigabescheins. Die auf diese Weise verauslagten Gebühren dürfen beim Vertauf des Leders den Abnehmern bis zum Verarbeiter einschließlich in Rechnung gestellt werden.
6 Verstöße.
Verstößt ein Lederhersteller gegen diese Bedingungen, so hat er zu gewärtigen, daß er vom Bezuge von Niohstoffen ausgeschlossen wird.
Verstoßt ein Käufer gegen diese Bedingungen, so hat er zu gewärtigen, daß er vom Bezuge freigegebenen Blank und Geschirr⸗ leders ausgeschlossen wird.
Bei allen Verstößen gegen diese Bedingungen hat die Reichs lederstelle das Recht, von dem Zuwiderbandelnden eine Vert ragestrafe bis zur Höhe des Verkaufswertes desjenigen Leders einzufordern, be züglich dessen die Bedingungen verletzt sind.
§ 18. Inkraftreten der Bedingungen.
Diese Bedingungen treten mit dem Tage der Veröffentlichung im „Deutschen Reichsanzeiger“ in Kraft.
Berlin, den 8. April 1919.
Reichslederstelle. Blasse. Fecher.
——— —
Bekanntmachung,
betreffend Bedingungen für die Abgabe von frei— gegebenem Feinleder, vom 31. März 1919.
. Feinleder im Sinne dieser Bedingungen sind: a. Blankleder in einer Kernstärke bis 216, mm, b. Vachetten, c. Portefeuilleleder, d. Betleidungsleder, e. Leder für die optische Industrie. § 2. Verpflichtungsschein.
Bei allen Verkäufen von freigegebenem Feinleder muß der Ver äußerer seine Abnehmer (bis zum Verarbeüner einschl. vor Aus⸗ händigung der Leder durch Unterzeichnung des von der Reichsleder— stelle ausgegebenen Verpflicht ungsscheins zur Anerkennung diefer Bedingungen verpflichten.
Die Reichslederstelle ist berechtigt, in geeigneten Fällen die Voll ziehung von Generalverpflichtungsscheinen zu gestatten, die den Verkäufer oder Käufer auch für alle zukünftigen Geschäste zur Innehaltung dieser Bedingungen verpflichten.
8 8. Rechnungsabschrift.
Der unterschriebene Verpflichtungsschein ist vom Veräußerer mit einer Abschrift der über die abgegebene Menge freigegebener Feinleder ausgestellten Rechnung sofort, spätestens am Schlusse der laufenden Woche der Reichslederstelle zu übersenden.
Die Rechnungsabschrift muß in deutlich sichtbarer Weise die Art des Betriebes des Käufers Lederwaren,, Reiseartikel⸗, Sport⸗ artite⸗, Karosserie⸗ und Wagen ˖ Hersteller, Hersteller von oplischen