= ö . 3 ? a * 3 t een
bei Flußstablvsaften
nicht unter S — 5 4 * für d — 38 bis etwa rund 100 mm, bei Kupserplatten
nicht unter? — 104 fir 4 — z8 bis eima rund Jo mm
gewãhlt He. worin 4 den äußeren Rohrdurchmesser an der Befestigungestelle in mm bedeutet; ferner muß der Müindestguerschnitt des Steges zwischen zwei Rohrlöchern betragen: bei Flußstablplatten 180 mm? für d — 38 mm, zunehmend auf etwa das 26 fache für d — rund 100 mm, bei Kupferplatten 3140 mm? für d — 38 mm, zunehmend auf etwa das 2,5 fache für d — rund 75 mm.
b) Beis n icht besenders verankerten Rohrwänden ist unter der Voraustsetzung geeigneter Werkstoffe bester Ausführung und normaler Betriebsvsrhältnisse Sicherheit gegen Herautziehen der Rohrenden zu eiwarten, wenn die auf 1 em Rohrum ang entfallende Belastung
Bild 17
p Fläche a h ede /g hi E Im 9 — *. K 116
den Betrag von 40 kg bei denienigen Rohr enden nicht überschreitet, welche in wlindrischen Löchemm glatt oder mu Rillen eingewaljt sind, und den Betrag von 56 kg bei denjenigen Rohr enden nicht überichreitet;, welche an emem Ende in zwlindrischen Löchern eingewalzt und um geb srdelt sind. Sind die Rohre an beiden Enden umgebördelt, so kann d bis zu einem Betrage von 70 Kg zägelassen werden. Bei ungleichen benachbarten Rohrplattenfeldern darf das Mittel aus den einzelnen Beanspruchungen obige Werte nicht überschreiten. Bei der Berechnung von Rohrylattenrandseldern, die belgnders jorgsältig zu prüten sind, kann die Belastung bis zur Hälfte als durch die unmittelbar angrenzende Kesselwand aufgenommen angesehen werden.
e) Die Biegungsspannung Eo des Plattenwerkstoffes innerhalb des Feldes a6 cd e /g RIEIm
ist durch die Formel 2 P . 2 2 7 1 6 3860. (U- 75) . 6 nachzuprüfen. Hierin bedeuten:
s die Plattendicke in mm,
p den größten Betriebeüberdruck in kg / em', den äußeren Rohrdurchmesser an der Befestigungsstelle in mm,
e die Seite des quadratischen Feldes in mm, welches durch die vier unterstützenden Rohre gebildet wird, oder das arithmetische Mittel aus den Seiten des Rechtecks, welches durch
die vier Rohre bestimmt erscheint (in Bild 17 ),
ko die 3 . des Plattenwerkstoffes in kg / mme, die bis zur Höhe Zugiestigkei . 15 gewählt wenden sollte.
3. Ist bei Fe ue rbüchsen die Decke nicht durch Anker oder in anderer Weise mit dem Kessel⸗ mantel verbunden, sondern durch Bügel oder Deckenträger unterstützt, welche auf den Rändern der Rohr⸗ platten stehen, dann darf die Dicke der Rohrwand nicht geringer sein als
kp K
zulässig erscheint, bei ungünstigen Betriebe verhältnissen aber geringer
K. 6 1900 (6H — 4d] * * 1 1 * 1 2 * 6 * 1 1 (12) worin w die Weite der Feuerbuchse in mm (siehe Bild 22), d. die Entfernung der Rohre voneinander, von Mitte zu Mitte gemessen, in mm, . d den Innendurchmesser der Rohre in mm edeuten.
VIII. Berechnung der Blechdicken von Kesselböden, ohne Verankerung gegenüber innerem Ueberdruck.
VIII A. Gekrempte ebene Böden. Bezeichnet s die Blechdicke in mm, p den grötten Betriebsüberdruck in kg/ eme, r den Wölbungshalbmesser der Krempe in mm, d den Innendurchmesser des Bodens in mm,
Bild 18.
dann ist
oder
VIII HE. Gewölbte Böden). 1. Bezeichnet
s die Blechdicke in mm, p den größten Betriebsüberdruck in kg / emz, den inneren Halbmesser in der Mitte der Wölbung in mm, E die zulässige Beanspruchung in kg/ mm-, so ist K 200 * 15 S 2060 FR 0 er P . F 2. * * 8. . *. 1 1 1 1 1 ( 0 2, Unter der Voraussetzung, daß der Krempungshalbmesser ausreichend groß gewählt wird, damit ein allmäblicher Uebergang von dem zylindrischen Teile am Umfange des Bodens in den gewölbten mittleren Teil stattfindet, darf E gewäblt weiden bis zu 8 kg / mme für Schweißstahl, z , . Flußstahl, J 4 . Kupfer, sofern die Dampftemperatur 20000 nicht uüberschreitet.
IX. Berechnung der Blechdicken gewölbter Flammrohrböden mit Aushalsung oder Einhalfung für ein oder zwei Flammrohre.
Die Blechdicke der Böden kann bis auf weiteres nach Formel (16) berechnet und dabei k bis 7,9 kg / mim? gewählt werden, wenn nachstehende Vorausetzungen erfüllt sind: ausreichend großer Kiempungebalbmesser der Böten; ausreichend großer Abstand der Flammrohre von den Krempen; „ Elastintät der Flammrohre in Richtung ihrer Achse, so daß die Böden durch die Flammrohre feme erheblichen Zujatz vannungen erfahren.
X. Berechnung der Blechdicken von gewölbten Böden gegenüber äußerem Ueberdruck.
ö XA. Allgemeines.
Die folgenden Vorschriften setzen Böden vorgus, deren Wölbung mit großer Sorgfalt ausgefühit ist und welche beim Einnieten keine nlennenewerten Zugsvannungen in Richtung des Halbmessers erfahren haben. Ebemo ist vorausgesetzt, daß erbebliche Wärmespannungen, welche das Einbeulen' begünfligen, nicht austteten. Die angegebenen Werle gelten sär Wandungetemperatuten bis 200 C. Sind Mannloch— aueschnit e, Stutzen usw. vorhanden, so hat bejondere Bewertung stattzufinden.
—
) Beachte Vermerk am Schluß.
XE. Berechnu r Blechdicken. 1. Bezeichnet chnung der Blechdicken
r den äußeren Halbmesser der mittleren Wölbung in mm, s die Stärke des Bodens in mm,
po den Ueberdruck in kgem=, bei welcher die Einbeulung zu erwarten stebt,
so lann die durch r h DJ 466
bestimmte Einbeulungedruckspannung ko in Kg / mm? aus der Formel — 4 — ö 5 ermittelt weiden, worin: 1 1 *) für kugelförmige, starl feb h gerte han n,, . dem Ganzen bestehen, — 26, — 1 2. für geglühte d, aus dem Saen bestehen, — — 1, 15 für Flußstahlböden, , r. 9 suclum an,, mf nieberlappung anletuna hergestellt sind
zu setzen ist. . 2. Als zulässige Werkstoffspannungen können gemäß der Formel 1 = 386 . worin p den größten Betriebsüberdruck in Kg em bezei t, d s di haben, für E nachstehende Werte als kö k a, . , . ö. r gehämmertes Kupfer bis 4 kg/ mm-, sofern die T tur 200 20 i für geglühten Flußstabl bis 6,5 6 ö ö . gegenüber EFinbeulung bis 0,4 Eo für beide Werkstoffe unter Bestimmung von Ee aus Formel (17. 3. Der Krempungshalbmesser des Bodens muß so groß sein, daß der Uebergang von dem zylin- drischen Teile am Umfange des Bodens in den gewölbten inen, ee s., . lar N
XI. Schrauben und Verschraubungen.
. XI A. Allgemeines.
Die angegebenen Zahlen gelten lür Temperataren der Schrauben bit zu ⁊00 G. Findet höhere Erwärmung statt, so ist dies durch geringere Beanspruchung zu berucksichtigen. Für gewöhnlichen Flußstahl kann dies dadurch geschehen, daß die Beanspruchung für je 05 G Mehriemperatur um 7o /o vermindert wind.
inngemäß Gleiches gilt für die Flansche.
1. Es ist zu unterscheiden zwisch 1 * 6 . l
; ist zu unterscheiden z en rauben, welche für bearbeitete, und solchen, welche für un—⸗ bearbeitete Flächen verwendet werden. . 1
2. Bezeichnet
P den Gesamtdrug auf die gedrückte Fläche in kg,
Pi den guf einen Schraubenkern entfallenden Teil des Gesamtdrucks P in kg, k die Beanspruchung des Schraubenkerns in Kg jmme,
d den Durchmesser des Schraubenkerns in mm,
so ist ö 656469
und ferner, gleichviel, ob die Schrauben aus Schweißstahl oder aus Flußstahl hergestellt sind, a) bei guten Schrauben, guter Bearbeitung der Flächen und weichem Dichtungsstoff
. a = 045 V 5
b) wenn den unter a) genannten
* — — —
Aeußerer Kern⸗ Zulässige Belastung der Schraube Duichmesser des Gewindes (abgerundet) Roe ff sent Roe ent Roeffhjient mm mm 0,4 0,45 0,75
—
12,70 9, 98 155 kg 122,5 kg 82 kg 15, 88 12, 92 393 86, . 19,05 15,80 729 576 386 22,23 18,51 1159 916 613 25,40 21,34 1669 1318 883 28,58 23,93 2240 1770 1185 31, 75 27,10 3053 2412 1614 34.93 29,51 3755 2967 1986 38, 1 3255 1792 37865 2555 41,28 34.77 5539 4377 2930 44,45 37,95 6785 5361 3589 47635 40 40 7 857 6192 1145 50 80 43.57 9 308 7 355 4922 57, 15 49, 02 12111 9569 6 406 63,50 hö, 37 165 857 12 528 8 687 69, 8h 60, 66 19286 15 237 10201 76,20 66,91 23 947 18 923 12 667 Die eingeklammerte Größe ist möglichst zu vermeiden. .
d. Die Ausführung des Gewindes flußstählerner Schrauben soll möglichst genau der Gewindesorm nach DIN II entsprechen (vergl. Anhang). .
5. Schrauben aus härtbarem Stapl sind nicht zulässig.
7. Werden andere Flanschenschrauben mit gleichen
Bild 20 Bild 21
0 I. 0
9 9 2 9 2 a9 22 . 77227127271
Abständen zur Befestigung rechteckiger oder elliptischer Platten verwendet (vergl. Bild 20 und 21), so kann man für ihre Berechnung annehmen, daß die am slärksten belastete Schraube den Druck
121)
zu übertragen hat; hierin bedeutet . den geringsten Abstand der Schrauben vom Schwemunkte der gedrückten, rechteckigen oder elliptischen Fläche in mm, e die Schraubenteilung in mm. ;
8. Wenn erhebliche Biegungespannungen zu befürchten sind, wie namentlich bei unbearbeiteten Flächen, Durchbiegen der Flansche, einseitig liegenden Dichtungen usw., so ist dies bei der Bemesfung der Schrauben zu herücksichtigen. ;
3. Die Flansche sind so stark zu machen, daß sie der Biegungsspannung sowie auch dem Duich⸗ biegen sicher widerstehen. .
10. Schrauben unter 1s mm Außen⸗-Durchmesser sind möglichst zu vermeiden; Schrauben unter 13 mam Außen⸗Durchmesser sind unzulässig.
XII. Anker und Stehbolzen.
XIEIA. Allgemeines. Bei der Berechnung der Ankerbelastung darf die etwaige unterstützende Wirkung anderer Kesselteile
berücksichtigt werden. XIIE. Berechnung.
1. Die zulässige Spannung soll bei geschweißten Ankern und Stehbolzen aus Schweißstabl . .. bei ungeschweißten Ankern und Stehboljen aus Schweißstahl .. bei ungeichweißten Antein und Stehboljen aus Flußstahl ..... bei Ankern und Stehbolzen aus Kupfer für Dampftemperaturen bis 200 bei Ankerrohren im Kernquerschnitt des Gewindes... nicht überschreiten.
2. Es empfiehlt sich, die mit Muttern versehenen Längäanker mit Gewinde in die Stirnvlatten oder Rohrplatten einzuschrauben, außerdem nicht nur außen, sondern auch innen mit Unterlegscheiben und mit Muttern zu veisehen. Die Anferrohre sind mit Gewinde einzuziehen und aufzuwalzen
3. Die Länge der Eckanker soll so groß wie irgend möaglich sein. ö
4. Et empfieblt sich, in Dampfkesseln mit Flammrobren diejenigen Niete, welche die Edanker mi
der Stirnplatte verbinden, mindestens 206 mm vom Flammrohrumsang abstehen zu lassen.
5. Der Querschnitt der Eckanker soll im Verhältnis ihrer Neigung zur Kesselachse größer werden als derjenige der Längeanker. . . * 6. Die zur Besestigung der Eckanker dienenden Bolzen und Niete sind den wirkenden Kräften ent⸗
d reichlich zu bemessen. — pyrebern Wersen ebene Stirnwände durch Aufnieten von L-Trägern und dergleichen versteift, so sollen diese ibre Belastung möglichst unmittelbar auf den Kesselmantel übertia en. ; 8. Bei der Versteifung feuerberührter ebener Flächen durch Stehbolzen sollte der Stehbolzen
abstand im allgemeinen nicht größer als 200 mm sein.
XIII. Bügel⸗ oder Deckenträger für Feuer büchfendecken.
J. Die freitragenden, nicht aufgehängten Träger sind wie ein Balken zu berechnen, der auf die Entfernung I (vergl Bild 22) frei aufliegt und an den Stützstellen der Decke durch die Kräfte belastet wird, welche sich für die auf ihn entfallenden Deckenfelder Bild 22 und 23) ergeben.
2. Die Tragfähigkeit des Deckenbleches kann in Rechnung gestekt werden. Das Maß e (Bild 24) bestimmt die Eistreckung desjenigen Teiles der Decke, welcher nach dem Rande zu seine Belastung auf
2 den Randträger absetzt, im Durchschnitt c etwa — 7 *.
Bild 24
Bild 23
K 95 . 1 se ö ö
3. Unter den in Bild 22 bis 24 angenommenen Verbälinissen erglbt sich mlt p als gröhtem Be=
triebsüberdruck in kg / em? bei den zwei Randträgern: 3 . 2 . 2 die Kraft e in Kg (e 4 2 (63 4 3)
die Kraft E in kg - (e 4 7 ep; bei den zwei Mittelträgern: die Kraft Ea in kg — e * * 7 p,
die Kraft E in kg — c ep, die Auflagerkraft in kg an den Trägerenden: R — P. - E. Das größte Biegungsmoment im Querschnitt bei B und in den Querschnitten zwischen BB ist
1 e Mo — E . — a e Das Trägheitsmoment des Trägers zur Berechnung seines Querschnittes ergibt sich aus: Me 87 E 1 1 6 1 14 . * 1 1 57 * 4 1 1 1 1 (22).
Hierin bedeuten: 5 Trägheitsmoment des Trägers in em“ e den Abstand der am stärfsten beanspruchten Faser von der Nullinie in em; für rechteckigen Querschnitt, wie in Bild 24 angenommen, ist
. 1 = 2 26 f . . sm
E die zulässige Biegungsspannung des Trägerwerkstoffes in kg / ema, die für zähen Werkstoff (Schweißstahl, Flußstahl, Stahlguß) z⸗u na. der Zugfestigteit in Nechnung gestellt werden darf. Falls ein Nachweis der Zugsestigkeit nicht vorliegt, kann für die genannten Werkstoffe C = 900 kgsem- eingeführt werden.
4. Werden die Deckenträger aufgehängt, so sind sie den veränderten Belastungeverhältnissen ent⸗
sprechend zu berechnen. XIV. Mannloch⸗ und andere Ausschnitte.
l. Bei Anordnung von Versteifungen der Ausschnittränder ist zu beachten, daß unter Umständen durch solche Versteifungen Spannungen erzeugt werden können, die zu vermeiden sind.
2. Im allgemeinen sollen die obalen Mannlöcher mindestens 300 0 400 mm weit sein; biervon ist nur dann abzuweichen, wenn sich derart bemessene Mannlöcher nur schwierig anbringen lassen. Die kleinste zulässige Weine ist in diesem Ausnahmefalle 280 6 380 mm.
3 Die in den Dampfdom führenden Oeffnungen sind stets so zu bemessen, daß das Innere des Domes sowie dessen Decken, und Randkrempen der Untersuchung zugänglich bleiben.
4. Verschlußdeckel oder Mannlochemsassungen (Rahmen) pürsen nicht aus Gußeisen oder Temperguß hergestellt werden. Sie müssen so gestaltet sein, daß die Packung nicht herausgedrückt werden kann.
„Abr Es empfieblt sich, die Schraubenbolzen der Mannlochdeckel bei Keffeln süär hohe Dampffpannung mit Gewinde ein usetzen und zu vernieten.
Die Ränder der Mannloch, und der sonstigen Ausschnitte sind stets dann wirksam zu versteifen, wenn durch das Einichneiden der Löcher eine unzuläffige Verjchwächung des Bleches gegenüber dem beab⸗ sichtigten Drucke eintritt, oder wenn zu befürchten steht, daß das Blech durch das Anziehen der Bügel und dergl. durchgespannt wird.
XV. Wasserkammer⸗ und Teilkammerkessel.
k Bei, neuen Kammer- (auch Teilkammer,) kesseln sollen Schweißverbindungen des Umlaufblechs mit den Rohrvlatten möglichst vermieden werden. Mindeftens muß dies geschehen im unteren Teile der vorderen Wasserkammer auf der dem Feuer zugewendeten Seite.
2. Die vordere Kammer (auch Teilfammer) ist mindestens bei Neuanlagen so zu lagern, daß etwa auftretende Undichtigteiten der vorderen und hinteren Kante des Bodenblechs beobachtet werden können.
3. Die hintere untere Kante der vorderen Kammer (auch Teil fammer) muß duich Mauerwerk dauernd wirklam dem Einfluß hoher Verbrennungstemperaturen und namentlich dem unmittelbaren Einwirken des Feuers entzogen werden; das Schutzmauerwert muß so ausgeführt werden, daß im Falle eines Schadenz (Abbrand, Einsturz) die dadurch entstehende Gefahr dem Heizer und dem Auffichtebeamten durch Einblick in den Feuerherd bemerkbar wird.
4. Wenn hei bestehenden Anlagen die Forderung der Ziffer 3 nicht erfüllbar ist, so muß, wenigstens bei geschweißter Naht, dieje Schweißnaht ausreichend mechanisch gesichert jein.
XVI. Schlußbemer hung.
n Läßt sich die Widerstandsfähigkeit eines Kessels oder einzelner Kesselteile nicht durch Rechnung seststellen, Jo ist gegebenen alls der Weg des Versuchs zu beschreiten. Ter Wassendruckberluch wird in solchen Fällen zum Festigkeisversuch und ist dann mit dem jwei— fachen Betiage es beabsichtigten Betriebsüberdrucks auszuführen.
Vermerk zu Abschnitt VIII KH.
Die neue Fassung dieses Abschnittes ist noch nicht geklärt. Auf Antrag des Deutschen Dampfkessel— ausschusses ist jedoch die vom Unterausschuß für Landdampftessel am 24. Juni 1929 aufgestellte solgende assung den Landesregierungen mit der Bitte um Anweisung der Ueberwachungestellen mitgeteilt: „Gewölbte Böden obne Verankerung für inneren Ueber druck. ; Allgemeine Hemerkungen: n Die folgenden Zahlen gelten für eingenietete Böden, deien Einnietung die erforderliche Widerstands⸗ fähigkeit besitzt und die beim Einnieten teine außergewöhnlich große zusätzliche Beanspruchung erfahren haben, wie sie z. B. bei Spielraum zwischen Kesselmantel und Boben eintreten fann.
Gebt die Wölbung des Bodens mittels ausgesprochener Krempe in den zvlindrischen Teil vom Durchmesser D über, jo tritt die weitaus größte Beanspruchung durch den Betriebsdruck an der Krempe ein, deren innerer Halbmesser r deshalb ausreichend groß zu halten ist.
Beträgt im kugeligen Teil des Bodens vom Wölbungshalbmesser E mm die Bean spruchung E kgsmm?, und bezeichnet zR die gleichzeitig in der Krempe austretende Beanspruchung, so darf angenommen werden,
daß bei J ungefähr 2 — 3,5, bei r — . ungefähr 2 — 2,2, bei 2 (Halbkugel) ungefähr 2 — 1,0
beträgt. „ sollte nicht kleiner gewählt werden als h KR nicht größer als D. Die Höhe der Boden⸗ wölbung K einschließlich der Wandstärke ( beträgt dann mindestens 0,2 D.
Besteht kelne ausgesprochene Krempe und ist der Boden nicht kugellg, sondern im Meridianschnitt nach eimer regelrechten Ellipse geformt, so fann 2 — 1.3 angenommen werden, wenn die außen gemessene Boden höbe n mindestens 0 25 D beträgt. Der tleinste Krümmungehalbmesser (4 5 am Uebergang in den zylmndrischen Teil ist⸗ dann mindestens 0, 129 D.
Die Abmessungen R (äußere Bodenhöhe) !und r 8 (äußerer Halbmesser an der Krempe) sind nach⸗ zuprüfen, wobei à nur vom Beginn der Krempenfrümmung an zu messen, ein etwa aus dem Kesselmantel herausstebender Teil des zylindrischen Bodenanjatzes also nicht mitzurechnen ist.
Berechnung der Blechdicke. Bezeichnet -die Blechdicke in wm, p den größten Betriebsüberdruck in kgsem*, R den inneren Halbmesser in der Mittel der Wölbung in mim, K die Zugfesigkeit des zu dem Boden verwendeten Bleches in kg/ mm?, æ die als Beanspruchung in der Krempe julässige Teilnnahl der Zugfestigkeit, - einen oben zu
. . . 200 (6 - entnehmenden Zahlenwert, so ist 8 E . 2*2 oder p K
Hierin sind zu wählen: K für Flußẽisen nach Abschnitt V, jedoch nicht über 47 kg/ mm? für Kupfer R— 22 ke / mm?, sosern die Dampftemperatur 209. C nicht überschreitet, = 4.
Bei elliptisch geformten Böden ist zu setzen 22
Ferner sind gleichfalls auf Wunsch des Deutschen Dampfkesselausschusses die nachstebenden Uebergangsbestim mungen den Landesregierungen mit der Bitte um gleiche Veranlassung
ugegangen: . . Ergänzung der vom Landkesselausschuß in Godesberg am 24. Juni 1925 angenommenen Vor— schläge wird für die Berechnung der Böden beiliegende Kurve (nicht mit abgedruckt) für - empfohlen. Ferner werden folgende Uebergangsbestimmungen für zunächst etwa ein Jahr empfoblen: Für neu herzustellende Böden darf der Wölbungshalbmesser nicht größer sein als der innere Mantel⸗
durchmesser D. ö Als innerer Krempenhalbmesser r ist hierbei zu wählen: mindestens 124 bei einem Mantel⸗ durchmesser bis 1000 mm, mindestens — 100 mm bei einem Manteldurchmesser von 1000 bis 1500 mm,
mindestens * bei einem Manteldurchmesser über 1500 mm.
. D Hierbei darf E höchstens gewählt werden mit 5 kg, mm? bei — 9 bis 6,5 kg smm? bei a ,
Vorratsböden, die diesen Bestimmungen nicht entsprechen, dürfen nicht verwendet werden, es sei denn, daß sie warm umgepreßt werden.
Bei bereits eingenieteten Böden für demnächst zu genehmigende Vorratskessel können unter im übrigen günstigen Verhältnissen bis zum 1. Oktober 1926 noch Krempenhalbmesser zugelassen werden, die den voistehenden Anforderungen zwar nicht ganz entsprechen, aber doch wesenilich größer als die früher vielfach verwendeten kleinen Halbmesser sind.“
Deutsche Induftrie · Normen.
Whitworih⸗Gewinde ohne Spitzenspiel
3 23. e, 9
,.
DIMN 1
8. 200g 7
r — 0, 13733 h t 096049 h
W s D 5. . ti 0, og h ö 8 X
D 2
8
B 8 XV olzen
R W .
Bezeichnung eines Whitworth⸗Gewin des ohne Spitzenspiel von 2“ Gewindedurchmesser:
mm
Bolzen und Mutter
Nenn⸗ Gem Nenn⸗ ̃ ewinde⸗ ; Flanken⸗ Gangzahl durchmesser durch⸗ k Rundung durch⸗ Steigung auf duichmesser messer messer 1 Zoll
D f r da h 2
6,350 ö 0,813 0, 174 h,537 16270 7,938 0, 904 0, 194 7034 1,‚411 9,525 4 1,017 0,218 8,509 11, 113 78 1,162 0249 g, 9hl 12,700 1, 506 0,29! 11,345 16, 876 16479 0,317 14,397 19,051 15,798 1,627 0, 349 17,42 22, 226 18,611 1,807 0, 3838 20,419 25,401 21,535 2, 0935 6, 436 23. 3568 28,976 23,929 2,324 0, 498 26,253 31, 751 27, 104 2,3274 0, 498 29, 428 34, 92tz 29, h0h 2.711 0,581 32, 215 38, 101 37, 680 2711 O, 58 35h, 3g 41,277 34,771 3.203 0,698 38, 024 5,080 44, 452 37,946 3, 253 O0, 698 41,199 6. 080 47,527 40,398 3,514 0,775 44012 h, 6h 50, So? 43,573 3,514 0,775 47, 187 5, 645 b7, 162 49, 020 4,066 0, 872 53, 086 6 350 63 ho2 55, 370 4, 066 0, S872 hg9, 436 6, 350 69,853 60, 558 4, 647 0, 997 65 205 7,257 76, 2s 66, 909 4 547 0,997 7156 7,757 S2, hh3 72 544 h,. 005 1,073 77,548 7816 88, 903 78, S94 5, 005 1,073 83, 899 7, 816 95, 264 84,410 5.422 1, 163 89g. 832 8, 46 101, h04 90, 760 5, 422 1,165 6, 182 8. 46 107, 954 96, 639 5, 657 l213 102,297 8, 835 114,304 102, 990 5,557 1213 108, 647 8, Sh 120,555 108, 825 h, gl h 1,268 114740 9.237 127,009 115,176 5, 91h l', 268 121,080 9, 237 133, 355 120963 6,196 13298 127, 159 9,577 139, 700 127.313 6, 196 14529 133,509 9,577 14tz, 55 133, 043 6.506 1,395 139,549 10 160
oz, 106 II,. 3d] 6.506 IJ 145,900 IG, iB 7is⸗ Die eingeklammerten Gewinde sind möglichst zu vermeiden. '
Die Werte der Zahlentafel sind die theoretischen Abmessungen des Gewindes. Die entsprechenden Schneidwerkzeuge sind den Eisahrungen gemäß stärker oder schwächer zu wählen. ö. . . Die Zollwerte beziehen sich auf die englische Bezugstemperatur von 62 F — 1629 C, die Milli meterwerte auf die Bezugtztemperatur von 200 C (siehe DI N 102), unter Annahme einer Ausdehnungszahl von 009000115 (mittlere Ausdehnung von Stabl). Ein Zoll entspricht dann 26, 400 95 mm. Umrechnungstabelle englisch Zoll — Millimeter siehe DIN 35. — ö Bei gleicher Temperatur stimmen die deutschen und die englischen Werkzeuge miteinander überein.
Juni 1923. 5. (geänderte) Ausgabe.
— —
200
— D —
ed . . .
Anlage 3.
Aenderungen in den Bauvorschriften für Schiffs dampfkessel. 1. Im Abschnitt II1 wind am Schluß der Ziffern 4 und Od ein „P' eingesetzt und als Fußnote
dazu nachstehende Erläuterung beigefügt: ö . ü 3. „ Die in Ziffer 4 enthaltenen Bestimmungen über die Entfernung der Nietreiben von-
einander und die Begrenzung der Nietteilung gemäß Formel 6 in Ziffer 5. gelten nicht . Binnenschiffskessel, wenn die in der nachfolgenden Ziffer 8 gesorderte Bedingung eifüllt ist.
2. Im Abschnitt VII Ziffer 6 wird am Schluß ein „F eingesetzt und als Fußnote dazu folgende
Erlaͤuterung beigefügt: ; „t Diese Wandstärke kann nur für Anlerrohre von Seeschiffekesseln mit einem Außen—⸗
duichmesser von mehr als 70 mm gefordert werden.“ — —