1931 / 66 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 19 Mar 1931 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs und Staatsanzeiger Nr. G66 vom 19. März 1831. S. 1.

Millionen erspart. Besonders organisiert habe die Kirche auch die Fürsorge für die Arbeitslosen. Die katholische Kirche sei auch nicht müde geworden, auf die Pflicht hinzuweisen, den schaffenden Künstlern Arbeit und Brot zu geben. Das alles zeige, wie un⸗ richtig die Bemerkung sei, die Kirche sei mit dem Volksleben nicht mehr verbunden. Richt nur seelische, sondern auch materielle Hilfe leiste sie ihrem Volt.

Hierauf vertragt der Landtag die Weiterberatung auf Donnerstag 11 Uhr. Schluß 18 Uhr.

Parlamentarische Nachrichten.

Der Haushaltsausschuß des Reichstags behandelte unter dem Vorsitz des Abg. Seim ann (Soz) am 18. d. M. den Gesetz⸗ entwurf über die Entschädigung der gewerbsmaä ß igen Stelkenvermittler. Staatssekretär Dr. Schäffer wies dem Nachrichtenbüro des Vereins deutscher Zeitungsverleger zu⸗ folge darauf hin, daß die weitgehenden Anträge, die die ursprüng⸗ lich vorgesehene Entschädigungssumme von 200 000 4 auf 2 Millionen erhöht haben, die Anwendung des neuen 8 Ba der Geschäftsordnung notwendig machen, wonach die Anträge nur, an⸗ genommen werden können, wenn gleichzeitig für ihre. Deckung Sorge getragen ist. Abg. Au fhäuser (Soz) widersprach dieser Auffassung. Es handle sich nicht um Entschädigungen auf Grund neuer parlamentarischer Finanzwünsche, sondern um die Erfüllung alter gesetzlicher Verpflichtungen aus dem Jahre 197. Außerdem bestritt der Kedner die Richtigkeit der Zahlen, die der Staatssekretär angegeben habe. Der sozialdemokratische Antrag erhöhe die Summen für die Entschädigungen keinesfalls auf das Zehnfache. Die Ausgangszahl von 200 000 M sei durchaus irrig. Diese 2060 000 4 seien lediglich die Summe für die Entschädigung der Theateragenten, worüber kein Streit bestehe. Der Ausschuß⸗ beschluß, dem die Regierung nicht mit 5 482 widersprochen habe, erfordere für die Entschädigung der gewerbsmäßigen Stellenver⸗ mittler nicht 200 Ho0 M, fondern eiwa 116 Millienen M. Abg. Ersing (Zentr.) hielt die tatsächlichen Verhältnisse der deuͤtschen Finanznot für schwerwiegend genug, um nicht schematisch sich auf gesetzliche Bestimmungen zu versteisen die damals unter ganz anderen finanziellen Umständen beschlossen worden seien. Es handle sich um keine Verfassungsbestimmung, sondern um ein gewöhnliches Gesetz, das unter veränderten Voraussetzungen durch ein neues Gesetz jederzeit rechtmäßig geändert werden könne. Abg. Schröder (Soz) verlangte, im Sinne der sozialdemo⸗ kratischen Anträge volle Entschädigung der gewerbsmäßigen Stellenvermittler. Abg. Dr. Cremer (D. Vp.) hielt es für falsch, an einer alten Gesetzesbestimmung festzuhalten, wenn kein Geld dafür vorhanden sei. Dann müsse diese Gesetzesbestimmung durch die gesetzgebenden Körperschaften geändert oder aufgehoben und für elne andere angemessene Ersatzregelung gesorgt werden. Abg. Heimann Soz) stellte die Situation dahin klar, daß die Regierung doch mit dem Beschluß des sozialpolitischen Ausschuffes einverstanden sei und nur die weitergehenden sozial⸗ demokratischen Anträge ablehne. Für die Ausschußbeschlüsse ver⸗ lange die Regierung keinen Deckungsbeschluß. Stagtssekretär Dr. Schäffer stimmte zu. Abg. von Stauffenberg D. Landvolh) war der Ansicht, daß das Reich zu seinen alten Gesetzesbestimmungen stehen müsse und nicht auf einmal mit der Erklärung kommen dürfe, zu der Erfüllung sei kein Geld vor⸗ handen. Abg. Torgler (Komm. hieltz diese Verhandlung für bezeichnend dafür, wie unglücklich formuliert und wie gefährlich der neu geschaffene 5 48 a der Geschäftsordnung sei. Die Tat⸗ fachen bewiefen, wie recht die Kommunisten mit ihrem feng gegen diesen Paragraphen gehabt hätten. Abg. Win sch u D. Staatsp) trat dafür ein, daß der Beschluß des sozialpolitischen Ausschusses angenommen werden solle, der nach den Schätzungen der Regierung eine Million Mark weniger erfordere, als die sozialdemokratischen Wünsche, die vom Plenum in zweiter Lesung angenommen worden seien. Die Abstimmung ergab eine Mehrheit von Sozialdemokraten und Kommunisten für Bei⸗ behaltung der Plenarbeschlüsse zweiter Lesung. Hierauf vertagte sich der Ausschuß. .

Im Reichstagsausschuß für Ostfragen begann am 17. d. M. die Beratung des Osthilfegesetzes. Beim Abschnitt über das räumliche Geltungsgebiet hiett es Abg. Stelling (Soz), der den Vorsitz in diesem Ausschuß führt, für richtig, die Ost⸗ hilfe auf die Gebiete zu beschränken, die durch die Grenzziehung geschädigt worden seien. Abg. Pfleger (Bayr. Vp.) fragte, 5b die Entschuldung angewendet werden solle ohne Rücksicht auf die Größe des Besitzes oder nur auf Grundstücke bis zu einer Größe von etwa 500 Hektar. Im übrigen beantragte er, die an die Tschechoflowakei angrenzenden Gebiete Bayerns in die Ost⸗ hilfe einzubeziehen und die Maßnahmen über landwirtschaftliche Siedlung, Lastensenkung sowie die zur Linderung auf wirtschaft⸗ lichem, gewerblichem, gesundheitlichem Gebiete usw. in Aussicht genommenen Hilfsmaßnahmen beschleunigt durchzuführen, des⸗ gleichen die Ermächtigung des Reichsernährungsministers auf Zinsverbilligung. Abg, Lemmer (Dt. Staatsp. sprach sich dafür aus, an der Oderlinie als Grenze festzuhalten, anderen⸗ falls müßte die Vorlage in zwei ganz getrennten Gesetzeswerken neu aufgebaut werden. Das eine sei ehrlicherweise das Gesetz zur Entschuldung der , Großbetriebe, das andere bliebe dann das eigentliche Osthilfewerk. Er beantragte in Ver⸗ bindung mit der Wirtschaftspartei die Einbeziehung des Bezirks Stettin und die Ausdehnung der ,, . ür Tastensenkung auf die Stettin⸗-Swinemünder Schiffahrtslinie. Ferner beantragte er die Einbeziehung der i ,, . Kreise, die östlich der Oder liegen. Abg. Pe rlit ius (gentr.) beantragte, die in der Vorlage erfolgte Aufzählung einzelner niederschlesischer Kreise durch die Bestimmung zu ersetzen, daß ß die allgemeinen Hilfs⸗ maßnahmen auf die Provinz Niederschlesien erstrecken sollten, Von sozialdemokratischer Seite wurde die Ausdehnung der Hilfs⸗ maßnahmen auf die an die , angrenzenden Kreise Niederschlesiens, Sachsens und Bayerns gewünscht. Abg. Dr. Moldenhauer, (D. Vp) wandte sich gegen den Gedanken, die größeren Güter von der Entschuldungsaktion auszu⸗ eren weil das zu einer Schädigung der Gläubiger ühren würde. Was das räumliche Geltungsgebiet anlange, so wäre es am besten, zu der ursprünglichen . des Gesetzes zurückzukehren, anderenfalls trete er für den Antrag Lemmer ein. Die Abänderungen des Reichsrats seien bedauerlich. Reichsminister Tre viranus hob hervor, daß es irrtümlich sei, die Osthilfe lediglich als eine Unterstützung der Landwirtschaft anzusehen; sie komme vielmehr im Ergebnis mindestens ebensogut der gesamten Wirtschaft zugute, da die Zahlungen fast ausschließ⸗ lich den Gläubigern der Landwirtschaft anfissfn, Deswegen sei auch nicht gerechtfertigt, die Hilfe nur auf kleinere Betriebe zu beschränken oder diese zu bevorzugen, weil dies dem Gedanken, der Wirtschaft in ihrer Gesamtheit zu helfen, Abbruch tun würde. Weit über die Hälfte des angemeldeten Entschuldungsbedarfs ent⸗ falle auf die Betriebe unter 100 ha mit 3, Millionen Morgen (zu 5-8, Millionen). Ohne derartige Hilfe müßte die Mehrzahl der Gläubiger darauf gefaßt sein, in der Zwangsvollstreckung den völligen Verlust ihrer Forderungen zu gewärtigen, da in der Regel nur mehr die erste Stelle zuzüglich der zum Teil sehr hohen bevorrechtigten Forderungen ausgeboten würden. Wenn man dies und die sogenannten Familiensanierungen, d. h. die Entrechtung aller Gläubiger zugunsten eines einzelnen, der den Besitz gegen Uebernahme der ersten Hypothek übertragen erhalte, vermeiden wolle, dann müsse man folgerichtig die Entschuldung in allen Betriebsgrößen gleichmäßig durchführen. Es sei aber anderer⸗ seits auch nicht mehr richtig, von einex Krisenfestigkeit des kleinen

Besitzes zu sprechen; dieser sei, wie die Zahl der Anträge (über N 569 der Betriebe unter und 3300 der Betriebe über 100 ha)

ergebe, mindestens in gleicher Weise von der Krise erfaßt. Der Minister bat, die auf die Ausdehnung des Gebietes für die eigentliche Grenzhilfe und der Entschuldung gestellten Anträge abzulehnen. Die Regierung erkenne an, daß auch andere Landes⸗ teile notleidend seien und werde daher von ihrer Befugnis, das Anwendungsgebiet der verschiedenen Bestimmungen auszudehnen, Gebrauch machen, soweit die finanziellen Möglichkeiten das irgend gestatten. Abg. Kurz (Komm.) bezeichnete das ganze Gefetz als ein Klassengesetz, das noch dazu einem verlorenen Zwecke diene. Deshalb würden die Kommunisten dagegen ftimmen. Abg. Graf von We st arp (Kons.) war der Ansicht, daß die Größe des für die Osthilfe bestimmten Gebietes abhängig fei von den verfügbaren Mitteln und daß eine Erweiterung der Ssthilfe bei gleichbleibenden Mitteln zur Verwässerung der ganzen Hilfsaktion führe. Abg. Perlitius (Zentr.) trat für die Ein⸗ beziehung von Schlesien in die Osthilfe ein. Abg. Freybe Wirtsch. P. verlangte dasselbe für Stettin, das als wirtschaft⸗ liches Ausfallstor nach dem Osten naturgemäß zur Osthilfe gehöre. Abg. Caro (Soz.) war der Ansicht, daß eine wirtschaftliche Notlage leider überall in Deutschland anzutreffen sei. Die Ost⸗ hilfe fei aber, wie schon ihr Name besage, für die östlichen Grenz⸗ gebiete bestimmt, die nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch bedroht seien. Nachdem noch die 8 2 bis 8 behandelt worden waren, die die landwirtschaftliche Siedlung., die Lastensenkung und die Förderung sonstiger Zwecke zum Inhalt haben, wurde die Befchlußfässung über die vorliegenden Anträge auf den Nachmittag vertagt. In der Nachmittagssitzung wurden die 85 9 bis 14 des Err ssegeid res behandelt, die die Förderung des Baues von Eisenbahnen oder sonstiger Verkehrslinien und die landwirtschaft⸗ liche Entschuldung zum Inhalt haben. Da zahlreiche Aenderungs⸗ anträge eingingen, die der Uebersichtlichkeit halber erst gedruckt werden sollen, wurde die Abstinimung über die beantragten Aenderungen auf die nächste Sitzung des Ausschusses vertagt.

Im Reichstagsausschuß für Ost fragen wurde am 18. d. M. die Beratung des Osthilfegesetz es fortgesetzt. Nach dem Bericht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungs⸗ verleger wurde zunächst ein gemeinsamer Antrag der Staats⸗ partei und der Wirtschaftspartei, für den außer den Antragstellern auch die Deutsche Volkspartei, das Zentrum, Landvolk und Kom⸗ munisten ftimmten, angenommen, der das ganze Stettiner Wirt⸗ schaftsgebiet in die allgemeinen Osthilfemaßnahmen einbezieht. Gegen? den Antrag stimmten Sozialdemokraten, Bayerische Volks⸗ partei und Christlich⸗-Soziale. Nach dieser Abstimmung verhalfen auch die Sozialdemokraten allen übrigen Anträgen zur An⸗ nahme, die eine Ausdehnung des Geltungsbereichs der Osthilfe verlangten, so daß mit den Stimmen der Sozialdemokraten beschloffen wurde, die Osthilfe auf ganz Pommern und ganz Niederschlesien sowie auf die an die Tschechoslowakei grenzenden Bezirke Sachsens und Bayerns auszudehnen. Die Sozialdemokraten be⸗ n ,, ihre Haltung mit dem Hinweis darauf, daß durch die . Stettins in die Osthilfe der Grundsatz durchbrochen worden fei, wonach die allgemeinen Hilfsmaßnahmen nicht auch noch auf Gebiete westlich der Oder ausgedehnt werden sollten. Ein Antrag der Wirtschaftspartei und der Staatspartei, die Lastensenkungsmaßnahmen auch auf die Schiffahrts⸗ abgaben der Stettin —-Swinemünder Schiffahrtsrinne auszu⸗ dehnen, wurde gegen die Antragsteller, die Deutsche Volkspartei und die Kommuniften, abgelehnt, nachdem sich zuvor auch Reichs⸗ minister Treviranus für die Ablehnung eingesetzt hatte mit der Begründung, daß die Senkung der gif rtsabgaben des Königsberger Seekanals nur in Aussicht genommen sei, um eine Angleichung e, Stettin vorzunehmen, und daß durch An⸗ nahme des Antrags die Hilfsmaßnahmen für den Königsberger Seekanal hinfällig würden. Ferner wurde zum § 7 beshn e e die Höhe der von der Bank für deutsche ,, , zu gewährenden Darlehen auf 50 Millionen Reichsmark statt bisher 25 Millionen Reichsmark estzuschen Die Bestimmun⸗ gen über den Bau von Eisenbahnen und anderer Verkehrslinien wurden dahin erweitert, daß im Regie⸗ rungsbezirk Niederbayern die Bahnlinie Bodenmais Kötzting gebaut werden soll. Ferner wurde eine Entschließung an⸗ genommen, wonach der obere Pregel von Wehlau bis Inster⸗ burg schiffbar gemacht und der masurische Kanal fertig⸗ gestellt werden sollen, Dann ging der Ausschuß zur Bexatung des Ibschnitts über die land wirtschaftliche Entschuldung über. Die Abstimmung über den § 14, der das räumliche Geltungsgebiet für die Entschuldung abgrenzt, wurde ausgesetzt. In der am Nachmittag abgehaltenen Sitzung des Ostaus⸗ schusses wurde zunächst das Siedlungsgesetz in der Fassung der Vorlage mit einem Zusatz zum F 6 angenommen, der besagt, daß r Siedlung geeigneten Arbeitern und Angestellten, die die zur Siedlung notwendigen Eigenmittel nicht aufzubringen vermögen, das sonst vom Siedler aufzubringende Eigenkapital als Zuschuß gewährt, im übrigen eine Barabfindung gezahlt werden ann. Es herrschte im Ausschuß Einmütigkeit darüber, daß es notwendig sei, zu verhindern, daß die durch die Siedlung arbeits⸗ los gewordenen Landarbeiter den gewerblichen Arbeitsmarkt be⸗ lasten. Darauf erfolgte die Abstimmung zu dem O sthöilfe⸗ gesetz. Zunächst wurde noch das räumliche Geltungsgebiet der allgemeinen Hilfsmaßnahmen auf alle östlich der Oder gelegenen Gebiete der Provinz Brandenburg ausgedehnt. Beim räumlichen Geltungsgebiet der Maßnahmen zur Entschuldung wurde die Aenderung des Reichsrats auch im Ausschuß angenommen und somit die Provinz Schleswig⸗Holstein und die östlich der Elbe liegenden Teile des Landes Oldenburg eingefügt. Die S5 15 bis 18 blieben unverändert. Beim § 19 wurde die e nn gestrichen, daß die Reichsregierung der Bank eine höhere Ver⸗ zinsung als 1 vH für gewährte Darlehen zubilligen kann. Ferner 6 S 19 folgende Aenderung: Nach § 19 der Vorlage hatte die Reichsregierung, soweit die Leistungen der Schuldner nicht ausreichen, die laufenden, zur 6 der Entschuldung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere an Zinsen, Geld⸗ beschaffungs⸗ und Verwaltungskosten zu decken, den Unterschied nach Maßgabe des §8 22 zur ir n zu stellen. Da durch diese Bezugnahme auf § XR die jährliche Bewilligung von 35 Millionen Mark im Reichshaushalt 1 diese Entschuldungszwecke zur Vor⸗ aussetzung gemacht war, wurde, um die Möglichkeit auszuschließen, 9 für den Fall einer Nichtbewilligung dieses Betrags die Ber⸗ , des Reichs 6 werden würde, eine vom Abg. r. Moldenhauer (D. Vp.) beantragte Formulierung angenem⸗ men, nach welcher das e den erwähnten Unterschied zur Ver⸗ fügung zu stellen hat, jedoch nicht über den Betrag von 36 Mil⸗ lionen Mark hinaus. Auf Antrag des ,, wurde 5 20 gestrichen, der verschiedene Haftungsmodifikationen des Schuld⸗ ners enthielt. S 21 wurde unverändert angenommen, desgleichen 8 22. Bei 5 25 wurde ein Antrag Dr. Moldenhauer (D. Vp.) angenommen, der ausdrücklich bestimmt, daß bei der Verwendung der zur Betriebssicherung zur Verfügung gestellten Beträge au das Interesse der Gläubiger hinreichend zu berücksichtigen ist. Ferner fand zu 5 23 ein weiterer Antrag des Abg. Dr. Moldenhauer (D. Vp) Annahme, durch den die Oststelle bei der Reichskanzlei ermächtigt wird, im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzminister Darlehen, die zu Entschuldungszwecken aus den im Haushalts⸗ plan ausgebrachten Betriebssicherungsmitteln gegeben sind, in verlorene Zuschüsse umzuwandeln, soweit die Lage der zu ent⸗ schuldenden Betriebe dies erfordert. Die Oststelle kann diese Be⸗ fugnis mit Zustimmung des Reichsfinanzministers auf die Land⸗ stellen übertragen. F 24 und 25 wurden in der ssung der Vorlage angenommen. Bei 8 26, der die Möglichkeit des Zu⸗ sammenschlusses zu Haftungsverbänden gibt, wurde auf Antrag Lemmer (D. Staatsp.) bestimmt, daß eine bezirksweise Zu⸗ sammenschließung zu Haftungsverbänden nicht stattfinden kann. Gemäß einem angenommenen Zentrumsantrag kann die Bank die inh. des Darlehns nur an Entschuldungsbetriebe mit einem Einheitswert von mehr als 40 000 RM von dem Beitritt des

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Weitere Nachrichten über Handel u. Gewerbe s. i. d. Ersten Beilay

Verantwortlich für Schriftleitung und Verlag: Direktor Mengering in Berlin.

Druck der Preußischen Druckerei und Verlags. Alttiengeselllhij

Berlin, Wilhelmstraße 32.

Fünf Beilagen 2 (einschließl. Börsenbeilage und zwei Zentralhandels registerbeilog

str. 66.

Erste Beilage n Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Berlin, Donnerstag, den 19. März

Sandel und Gewerbe.

(Fortsetzung.)

dust rie und Handelskammer zu Koblenz

bresbericht für das Jahr 1930 erscheinen lassen. Er Fachst Allgemeines. dann Tätigkeit der Kammer im Jahre Angelegenheiten der Kammer.

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Di Elektro vtkusp fern otierung der Vereinigung für 9. Gleftrolvisuviernoti: stellte sich laut Berliner Meldung des eg. am 19. März auf 88, 28 4 (am 18. März auf 98, 25. 4)

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Fir 1831: Ruhrrevier: Ge

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is 150, 00 M, Pflaumenmus, Eimern von 123 und 15 Kg 7000 bis 75,00 , Steinsalj in ien „40 biz 8,50 „6, Steinsalz in Packungen 9,89 his 13,09. tdesah in Säcken 1030 bis Mm, Siedesal; in Packungen 13,00 öl 6, Vratenschmalz mm Tieres 120,00 bis 12300 M6, Braten all in Kübeln 121,06 bis 125,9 A, Purelard in Tierces, dameril, 120, 00 bis 124,00 Æ, Purelard in 125,0 S, Berliner Rohschmalz 122.00

S9, 0,

kg 70 00 bis 76,00 ,

194,53 Sl, 00 bis 90, 00 AM, Erd⸗

nord⸗

Kisten,

Dandelsware in Kübeln, 1

Danzig, 18. März. (W. T. B.)

100 Deutsche Reichsmark 122.45 G., 2. (H⸗ bis 100⸗Stücke) 5, 14,458 G., b, 15,52 B. Schecks: London 25, 009 G., —— B. Auszablungen: Warschau 100 Ilotv 57,69 G., 57,7? B. Telegraphische: London 25, 0908 G.,

20 iz G., 26. 16 B., Rew Jork 5,14, i2 G., 5, 15,40 B., Berlin

(W. T. B.) Amsterdam 284,62, Berlin 169,17, Budapen 123,83, Kopenhagen 189,85, London 34,508, New Vork fog, g5, Paris 27,784, Prag 21, 034, Zürich 136,58, Marknoten sös8, 2, Lirenoten 37.30, Jugoslawische Noten 12,42, Tschecho⸗ flowaklche Noten 21,06, Polnische Noten 79,90, Dollarnoten 7909,26, Ungarijche Roten ), Schwedische Noten —, Belgrad 12,463. “*) Noten und Devisen für 100 Pengö.

Pr agg oz drr. Hiri 15 d. Madrid zbö, ß, Mailand 1nd, 83; Stockholm 9033565, Polnfiche Ftoten zrJ, po; Heigrad bs 27. Ban zig Bö6 ch (W. T. B.) Alles in Peng. Wien

122,46 G., 122,70 B.

Bu dape st, 18. März. S0, 927, Berlin 136,65. Zürich 11935, Belgrad 10,07. London, 19. März. 124,20, Amsterdam 1211,87, Brüssel 34. 88 20, 39, *r, 26,253, Spanien 47071, Buenos Aires 39.2, Rio de Janeiro 460 60. aris, Deutschland bos, 25, London 124, 18 Spanien 268,00, Italien 133 85, Holland 1024,25, Oslo

Paris,

25,54, England 124,183, Belgien 133,806, Schweiz —, hagen 684575, Oslo = Stodholm oba sh, Belgrad 45,10.

Am sterdam, 18. März. (W. T. B.) 12,1173, New Jork 2497

66,724, Stockholm 6 Warschau —, Buenos

ürich 72, 04, Rom Slo 100, M73, Helsingfors 944,00, Prag 11, holm. 18. Paris 1457, Brüssel 52,10, Amsterdam 149, , Kopenhagen 99, 92, Oslo 86,9 bin anf g, 4063, Rom 19,59, Prag 11,10, s lo,

aris 14,68, New York 374, lsingfors 9,44, Antwerpen 52, Iob, CH. Rom 19,65, Prag 11,127. Wien 52,66. Moskau, 1000 engl. Pfund 943, 18 G., 945,06 „Ibo Reichsmark 46,23 G., 4565,33 B.

Frankfurt a. M. Bank 162, 00, Oesterr. Cred.

bis 127,00 4 Corned Beef 1216 Ib8. ver Kiste 86 00 bis 87,09. 4. Corned Beef 48/1 1b8. per Kiste 45,00 bis 4700 A. Margarine, , ̃ isz oo bis 138, 0.2. UL id G bis 126.00 A, Margarine, Spezialware in Kübeln, 1 158, 00 bis 192 00. 4, II 139.09 bis 142.00 A. Molkereibutter 1a in Tonnen 320. 60 bis 330,00. , Molkereibutter La gepackt 332. 00 bis 392 00 A, Mol kerei⸗ 3 1, n 1 . 312,00 A. Molkereibutter IIa ge⸗ ö 20.00 bis 324,00 Æ, Auslandsbutter, dänische, in ? ö bo ci big bo dänische, in Tonnen 358,00 1M Speck, inl., ger. 8 10 - 18124 14000 bis 170,00 M, Aulgäuer Stangen 20 jo 78, 00 bis 98.00 4, Tilsiter Käse, vollfett 168,00 bis 188, 00 M, echter Dolländer 40 oοο 162.00 bis 178, 00 M, echter Edamer 40 , 162, 00 bis 178,00 e,, echter Emmenthaler, voll- fett 276,00 bis 308,00 M, Allgauer Romatour 20 00 104.00 bis 124,00 A6, ungez. Kondenemilch 48316 per Kiste 21,00 bis 23,00 , gezuck. Kondensmilch 48/14 per Kiste 30,00 bis 33,00 A, Speisesl, ausgewogen 135,00 bis 145,00 4

Auslandsdutter. dänische,

Berichte von auswärtigen Devisen⸗ und

Wertpapier märkten. De visen.

Polnische Loko 100 Zloty 5I.51 G.,

122,0 B

18. März.

18. März. (W. T. B.)

Wien 474 46,

(W. T.

Wien Z4,57, Istanbul 10,26,

15. März. (W. T. B.)

18. März. (W. T. B.)

Spanien 266,75

. Helsingfors . Aires = —. 19. März.

13. März. (W. T. B.)

März. (W. T. B. chweiz.

18. Marz. (W. T. B.) London 18,164,

16. März. (W. T. B.)

4

London, 18. März. (W. T. B.) Silber (Schluß) 1461, Silber auf Lieferung 14/8.

Wertpapiere.

gepackt 348, 00 bis

(Alles im Danziger Gulden.) Amerkkanische

B., Paris

Amsterdam 13,539, ch 649,50, Oslo 902568, Kopenhagen 902.650. London iew Jork 33,744, Paris Marknoten 8035 /,

) New York 485. 94, Paris Italien 2,76, Berlin Lissabon 108 24, Kopen⸗ Warschau

(Anfan gz notierungen.) New Vork 25,564, Belgien 356,00, chweiz 491,50, Kopenhagen 683,25, 685, 25, Stockholm 684,325, Prag 76,70, Rumänien 16,15, Wien 365,906, Belgrad ——. Wars x

Schluß kurse) Deutsch⸗ Bukarest ——, Prag 75,890, Wien ü Holland 1025,00, Italien Warschau 28,65, Kopen⸗

au

Berlin b9, 414, London ne Parts 9.76, Brüssel 347749. Schweiz

800. Jicens id or. Wadi. zs. 5b. Szig Ss 3, Kopenhagen 6, 80, Wien 35, 074, Budapest ——, pri 737,50, Bukarefst

(W. T. B.) Paris 20333, London Hork ol, Ii 4. Brüssel T3421, Malland 27224, Madrid 53,55, Berlin 133,57, Wien 73.07, Istanbul 246,60, Kopenhagen, J New Vork 374i /,, Berlin 89, 16, Paris 14713, Antwerpen 52,14, 19,59, Amsterdam 160, 15, Stockholm 100,221, 11, Wien b2, 65. London 18,144, Berlin ö e 71,924, 8

London 18,171,

Wien h2, 66.

Berlin 89,20, hö, Amsterdam 156, 05, Jürich 73 0s, 265, Stockholm 100, 2, Kopenhagen

(In Tscherwonzen.) B. Joo Dollar 1a, ib' G.

18. März. (W. T. B.) Frankft. Hyp.“ Anst. 27,40, Aschaffenburger Buntyavier

Fi, 5, Cement Lothringen Otsch. Gold u. Silber 130,00,

Hamburg, Kurse der mit T“

A.⸗ G. 544 00,

Mairente —,

7 753 B, rente —.

Aktien

Berlin

EGommer;· u. Privatbank T Büchen 48,50, Hamburg⸗Amerika Paketf. L T0 00, Ham burg⸗Sẽüd⸗ amerika 12700, Norꝑd. Vlovd T 72, 0, Harburg⸗Wiener Gummi hb, 00, Alsen Zement 127,50, Anglo⸗Guano Ho, 009, Dynamit Nobel E 7l, O9, Holstenbrauerei 150 B. Neu Guinea 200 B. Dtavi Minen 365,00. Freiverkehr:

Wien, 18. März. (W. T. B.) (In Schillingen.) Völker bundsanleihe 106,70, 4 Galiz. Ludwigsbabn ——, 4 0;)9 Rudolfg⸗ babn 5, 90, 4 0/0 Vorarlberger Babn 3 0g Staatsbahn 108,25. Türken iose 19,00, Wiener Bankverein 16,35, Oesterr. Kreditanntalt 46,60, Ungar. Kreditbank —, Staatsbahnaktien —— , Dynamit A. E. G. Union 2000, Siemens Schuckert ——, Brürxer Kohlen —, 19,20, Felten u. Guilleaume (10 zu 3 zusammengelegt) 1990, 30, Trupp A.⸗CG. Prager Eisen —,

Werke (Waffen) Skodawerke ——, Steyrer Papierf. 7,0, Scheidemandel —, Leykam Josefsthal —, Aprilrente Februarrente —, Silberrente Kronen⸗

Am st er dam, 18. März. 1775ss, Rotterdamsche Bank 10725, ; Amer. Bemberg Certif. A 7,50, Amer. Bemberg Certif. B 7,59), Amer. Bemberg Cert. v. Pref. ——, Amerikan. Glanzstoff Vorzugs Amerikan. Glanzjstoff common —— Wintershall 118,06, Norddeutsche Wollkämmerei —— , Montecatini 204,00, Deutsche Bank Att.“ Zert. —, anleihe 102,09, 70/9 Stadt Dresden —— 64 o Kölner Stadt/ anleihe⸗Zert. S5, 00, Arbed Too Rhein ⸗Elbe Union 94,09, 7 oo Mitteld. Stahlwerke Obl. 84, 50, 7 oo Siemens⸗-Halske Obl. 102,90, To jo Verein. Stahlwerte S3, 75, Röein.Westf. Elektr. Anl. O0, 5, 7o/ 9 Deutsche Rentenbank G. v. Obl. 911g, 6 on Preuß. Anleihe 1962 52 00, 6 oJ Gelsenkirchen Goldnt, 1951 9örsz, o/o Deutsche Reichsanleibe 1965 (Joung) 78Si/is6, 7 ½ν Blei⸗Bergbau (Stolberg Zink) 75,00, 7 υά—, Obligationen des Deutschen Sparkassen⸗ und Giro⸗ derbandes (1847) Sg, M, Depotscheine der Societe Intern. de Place ment (Sip) 442,00, Allg. Niederl. Ind. Electr. Ges. (Aniem.) 26h, b0.

Frankf. Masch. Pok. 15,00, Hilvert Armaturen —, Ph. Holz⸗ mann 90,75, Wayß u. Freytag —.

18. März.

(W. T. B.) (Schlußkurse. ) Die

bezeichneten Werte sind Terminnotierungen.

113,50, Vereinsbanf T 101,50, vübeck-

Sloman Salpeter 68,00.

Brown Boveri 146, 00, Alvine Montan

Rimamurany 60,60, Steyr.

(W. T. B.) Amsterdamsche Bank Deutsche Reichsbank, neue

7 oo Deutsiche Reichs⸗

London, 18. März.

43,36,

abgesetzt.

Amerika

n

dies jährigen Kolonial wolñiauktionsferie 11736 Ballen zum Angebot. Die Auswabl in Merino⸗Wollen war mäßig, während in Croßbreds. eine gute Auswahl sestzustellen war. Nachfrage und innerhalb der Auktion wurden etwa 11 236 Ballen Neuseeland⸗Croßbreds feine und mittlere in zusagenden Qualitäten konnten ihren Preisstand bessern. und grobe waren besonders vom heimischen und kontinentalen Handel lebhaft gefragt und notierten gegenüber den Eröffnungspreisen dieler Auktionsserie 5 bis 73 vo sester. Für die anderen Qualitäten war das Preisniveau gut behauptet.

Berichte von auswärtigen Waren märkten.

(W. T. B.) Bei Fortsetzung der zweiten famen heute Der Besuch war wiederum befriedigend.

Es zeigte sich allgemein rege

Puntas feine, mittiere

okohama

Entsch. 13. RdErl. 6. 3. 31,

ashington

Paßtechnische Behandlung we se n. RdErl. 6. 3. 31,

Sffentticher Anzeiger.

Nr. 11 des M inisterial⸗ Blatts : ßische innere Verwaltung (herausgegeben im Preußischen Minssterium des Innern) vom 18. März 1951 hat folgenden In hait: Aàlige m. Verwaltung. RdErl. 12. 3. 31, Eintragunge⸗ verfahren f. ein Volksbegehren, Landtagkauflösung . Kommunal. verbände. RdErl. 15. 3. 31, Voraussichtl. Ueberweisungen gus der Reichseinkommen⸗ usw. Steuer J. 1931. Er ; Steuerverteilungen f. 1930. RꝛiErl. 13. 3. 31, Einziehung über⸗ zahlter Steuer⸗ und Dotationsanteile. Poli zeiverwaltung. 11. 30 Dropo⸗Aiar - ujw. Verhalten d. Pol. bei d. Verlolg, öffentl. Be⸗ seidigungen gegen Regierungsmitglieder usw. RdErl. Aufbewahrung d. Impflisten. RꝛErl. II. 3. 31, Rechtshilfe d. Pol.⸗Behörden in Fürsorgeangelegenheiten. Entziehung u. Un⸗ gültigkeitserklärung e. Prüf.⸗Zeugnisses f. Licht pielvorführer. RdErl. 7. 3. 3l, Neuordnung d. Akten veiwaltung bei d, staatl. Pol. Verw. = RNoEGrl. 7. 3. 31, Cinheitl. Vordrucke s. staatl. Pol Behörden, RdGrl. 10. 3. 31, Japresabschlüsse d. Pol u. Landsäg. RdErl. 16. 3. 31, Dienstvorschrift f. d. preuß. Landsäg. RdErl 8. 3. 31. Lands. RdErl. 5. 3. 31. Lehrg. . Ge⸗ meindepol. usw. Beamte auf d. Pol. Schule f. Leibesüb. RdErl. 14. 3. 31, Beschulung d. Beamten d. techn. Sonderdienstes. RdEri. 13. 3. 5I, Schießstände. RdErl. 11. 3. 31, Aerztl. Untersuch. bei d. Landi. Paß⸗ u.

Fahrradhaltung d. Pol. u.

d. Fremdenlegionäre. Wilde Kraftfahrlinien. RdErl. 9. 3. 31, Kennzeichen d. Kraftfahrzeuge. Zu beziehen durch alle Postanstalten. Carl Berlin W. 8, Mauerstr. 44. Vierteljährlich 1.80 RM lür. (jweiseitig bedruckt) und 2 40 RM für Ausgabe B leinseitig bedruckt).

für die Preu⸗

RdErl. 8. 3. 31,

Glücks spielavparate. I7. 2. Ji,

remdenpoltzei. RdErl. 7. 3. 31, ö Verkehrs⸗

Neuerscheinungen. eymanns Verlag, M ür Ausgabe A

Antersuchungs⸗ und Strassachen, Zwangs versteigerungen,

Aufgebote ö Hr g ern che Zustellungen, Berlust⸗ und Fundsachen,

Auslofung usw. von Wertpapieren,

Arttiengesellschaften,

Kommanditgesellschaften auf Aktien, Deutsche ö

10. Gesellschaften m. 11. Genossenschaften, 12. Unfall, und Invalidenversicherungen,

13. Bankausweise 14. Verschiedene Bekanntmachungen.

*

3. Aufgebote.

M

Ee Firma Fr. Rubien, Kraftfahr— a Motorengesellschaft m. ö 8. zt eck, vertreten durch, den Ge— i . Friedrich Rubien jwnior 6 hat das Aufgebot des angeb⸗ berrkeengegangenen, am 15. Mo, dier 1630 in Siralsund , . am . Dezember 1980 füöllig ge⸗

1 Wechsels über 7625 Rm, der nuse in en den Wirtschaftsbeamten enomn tren gezogen und von . haber 8 worden ist, beantragt. Der ber der Urkunde wird 3

spätestens in dem auf den 12. Oktober ak 12 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer 4, anberaumten , seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Amtsgericht Franzburg, 14 3. 1931.

109936 Aufgebot. Der Besitzer Gustav Marquardt in Briesnitz, bertreten durch Re tsanwalt Heller in Daldenburg hat das Auf⸗ ebot zum Zweck der Ausschließung der ku ulhner der im Grundbuch von Baldenburg Band X Blatt 449 und Baldenburg Band X Blatt 456 ver— zeichneten Grundstücke der Gemarkung

Baldenburg, Kartenblatt 4 Parzellen 537/866, 550 / 6, 533 / C7, S5, 8], 227, Acker im Knack, Wasser, Weide und Acker, groß 1572,84 ha, und Parzellen 217, 216, Acker und Weide im Knack, groß G75 ha, beantragt. Die in den enannten Grundbüchern eingetragenen Eigentümer sind verstorben und eine Eintragung in die Grundbücher die der ustimmung des Eigentümers bedurfte, sst seit dreißig Jahren nicht erfolgt. Es ergeht an die Eigentümer die Aufforde⸗ rung, ihre Eigentumsrechte an den ge⸗ nanliten Grundstücken bis spätestens in dem auf den 5. Mai 193 190 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zim⸗ mer Rr. 1, anberaumten Auf ebots⸗ termin anzumelden, widrigenfalls die

Ausschließung mit ihren Eigentums⸗ rechten erfolgen wird. ö. Balvdenburg, den 9. März 1931.

Das Amtsgericht.

109937 Aufgebot. ö Die verehel. eime Justizrat Margarete Handrick geb. Krüger in Guben hat das Aufgebot des abhanden gekommenen Hypo ekenbriefes vom I7. April 1920 über die in dem Grund⸗ buchblatt des Grundstücks Forst Amts⸗ bezirk Band 17 Blatt 180 in Abtei⸗ lung 1I1 unter Nr. 7h für sie einge⸗ tragene Teilhypothet zum Aufwertungs⸗ betrag von 35600 GM beantragt, Der Inhaber der Urkunde wird n ,. spätestens in dem auf den 3. Jul

1931, vormittags 10 Uhr, von dem

unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 24,

anberaumten Aufgebotstermin seine

Rechte anzumelden und Die Urkunde

vorzulegen e n n , Kraftlos⸗

erklärung der Urkunde erfo en wird. Forst (Lausitz), den 12. März 1931.

Amtsgericht.

109938 Aufgebot. . Der Privatier 1 Daudt in Darmstadt, Schulstraße 11, hat begn⸗ tragt, den verschollenen Wilhelm Hein⸗ rich Christian Schnatz, geb, am 20. Mal igzz, ausgewandert nach Wil⸗ siamsburg, Staat. New York, in Deutschland zuletzt wohnhaft in Darm stadt, für tot zu erklären. Der bezeich

K

ö