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gaͤnzen wage, das den Wunsch verstanden zu haben vorgebe, diesen Wunsch einzugehen,
6 it einer Majoritaͤt Hand in 8 leich Landes waͤre, — ein solches Marn ehee koͤnne in einem Zeitpunkte, wo Zweifel und Un⸗
8 ißheit uͤberall herrschten und wo es mehr als je einer üten Verwaltung beduͤrfe, unmoͤglich von Dauer sein. festen eeme aus Rio⸗Janeiro vom 7. November sprechen von der Einstellung aller Feindseligkeiten mit Buenos⸗Ayres. Lord Ponsomby war in Rio⸗Janeiro angelangt, um den Friedens⸗ Tractat dem Kaiser zur Ratification vorzulegen. Man spricht von einer voͤlligen Veraͤnderung der Landes⸗Verwaltung von
os⸗Ayres. der heutigen Feier des Sterbetages Ludwigs XVI., werden morgen die hiesigen Zeitungen nicht erscheien. 8
London, 18. Jan. Se. Maj. der Koͤnig erlitten in verwichener Woche einen gelinden Gichtanfall; Sie sind je⸗ doch bereits seit etlichen Tagen wieder hergestellt. 4
Die Zoll⸗Einnahme in Liverpool war im verwichenen Jahre groͤßer als je; sie betrug in brutto 3 ½ Millionen und nach Abzug der Erhebungskosten, Ruͤckzahlungen 3,113,000 Pfd. Sterl., mithin 180,000 Pfd. mehr als selbst in dem Jahre 1825; die Zahl der in selbigem Jahre in Liverpool eingelaufenen Schiffe war nicht weniger als 8441, von denen 510 amerikanische, aus Amerika, 802 brittische aus fremden Haͤfen anlangend, 1117 brittische und fremde, aus europaͤi⸗ schen Haͤfen, 2491 aus Irland; 3521 waren Kuͤstenfahrer.
Am 13. d. (also 8 Fe,, ehe 88 “
eutschlands heftige Gewitter ar. Fenean. fircsaeice⸗ Lare 1 unsere Blaͤtter sind voll
verungluͤckter Schiffe. ner 8— 8 Manchen gehegte Besorgniß, daß der Aus⸗ fuͤhrung des Wegs unter dem Themse⸗Bette in Folge des neulichen, wahrscheinlich nur durch ein Versehen der zu vil⸗ fertigen Arbeiter herbeigefuͤhrten Unfalls, welcher den Tun⸗ nel betroffen hat, ganz in Stocken gerathen koͤnnte, hat an⸗ drerseits gerade einen wahren Enthusiasmus fuͤr dieses Na⸗ tionalwerk erregt und ein Hr. Miller schlaͤgt in den heuti⸗ gen Times die Eroͤffnung einer allgemeinen Unterzeichnung zu 1 Pf. St. fuͤr die Person vor, die, seiner Meinung nach 100,000 Pf. St. einbringen und somit die Vollendung des Unternehmens sicher stellen muͤßte.
Die fuͤnf englischen Matrosen, tuͤrkischen Kriegsschiffen zu Navarino jetzt zu Pymouth frei gegeben word Kauffahrteischiffen gedient. Sie erzaͤhlen, daß am Bord der Schiffe sich 30 bis 40 Griechen befunden, welchen die Tuͤr⸗ ken nicht erlaubt haͤtten zu fechten, sondern die nur als Ma⸗ trosen gebraucht worden. Auch den Englaͤndern wurde be⸗ fohlen, keinen Antheil an dem Gefechte zu nehmen und sie wurden deshalb in die Masten verwiesen. Die Tuͤrken lie⸗ fen auf dem Deck auf das verwirrteste mit dem Saͤbel in der Hand durcheinander, immerfort sich anrennend und ein⸗ ander umstoßend. Sie waren nicht im mindesten zum Ge⸗ fecht vorbereitet, als der Darmouth auf den Brander feuerte, indem sie keine einzige Patrone auf dem Deck hatten. Die Tuͤrken steckten in ihren Kanonen keine Pfroͤpfe auf und nach der Art, wie sie sie richteten, fuͤgten sie den Masten und der alltirten Flotte mehr Schaden als dem Rumpfe ser Schiffe zu. 8
an jat vor Kurzem die kneere nee Eirdeans von
welche an Bord von 2 gefunden worden, sind en. Sie hatten auf
der Abreise der Gesandten von Constantinopel, ein Zustand der Dinge, der weder Krieg noch Friede sei, und bei welchem sowohl Griechenland selbst als Handel und Schifffahrt noch⸗ wendig leiden muͤßten, waͤhrend die Unterhaltung der Flotten und Armeen den Verbuͤndeten unmaͤßige Kosten vekursacht. Die Franzoͤsische Monarchie endlich laborire, wie die 8 sge, noch an einer schweren e sterium; aͤrti ni zu er⸗ C der Mehrheit der Narion waͤhrend es doch fuͤrchte, auf bevor es in 8 — ob man uͤberhaupt daran den⸗ den Kammern kenne, als
Wynn.
Handschrift des Verfassers der beruͤhmten Briefe des Iu- nius gemacht. Es ist gedruckt und wird ehestens erscheinen. Es ist mit der naͤmlichen politischen Bitterkeit und echten Satyre geschrieben, welche jenen Briefen so eigenthuͤmlich sind.
Es hat sich hier wieder der Fall zugetragen, daß eine große Anzahl Naͤhnadeln aus verschiedenen Theilen des Koͤr⸗ pers einer Person gezogen worden sind. Der Chirurgus, welcher diese Operationen vollbrachte, hat eine Erzaͤhlung des Vorfalls in die hiesigen Blaͤtter setzen lassen. Eine Madame H., welche oͤfters an nervoͤsen Kraͤmpfen litt, klin⸗ gelte nach einem solchen Anfalle eines Tages ihr Dienstmaͤd—: chen und befahl ihr, ein Papier mit 50 Naͤhnadeln aufzu⸗ heben, die sie so eben hatte fallen lassen. Es fanden sich aber nur acht Nadeln auf dem Fußboden. Bald darauf wurden der Frau allmaͤhlig eine große Anzahl dieser Nadeln aus dem Beine oberhalb des Knoͤchels gezogen, und als sie kurze Zeit nachher starb, fanden sich die noch fehlenden Na⸗ deln ebenfalls im Beine vor.
Es sind Calcutta⸗Zeitungen vom 13. Juli eingegangen,
die jedoch keine politischen Neuigkeiten bringen. Das wich⸗ tigste, was sie melden, ist, daß beschlossen worden ist, zu Eh⸗
ren des Marquis von Hastings ein Monument auf welches die bereits votirte Statue gestellt w Hannover, 26. Januar. entlehnt aus der Bremer Zeitung vom 18. d. M. Abends, wonach an diesem Tage die Zu⸗ sammensetzung des neuen Ministeriums bekannt geworden sein soll; sie waͤre hiernach folgende: * Herzog von Wellington, Premier⸗Minister. Lord Herzog von Portland, Praͤsident des Gehei 8 Lord Eldon, Großftegelbewahrere Raths. Lord Melville, Staatssecretair des Innern. Graf Dudley, Staatssecretair des Auswaͤrtigen. Herr Peel, Canzler der Schatzkmmer. 1“ Herr Huskisson, Staatssecretair der Colonieen. Herr Herries, Praͤsident der Controlle. egs. Lord Bexley, Canzler des Herzogthums Lancaster. Lord Palmerston, Secretair fuͤr das Kriegs⸗Departement 5 1 W. Sturges Bourne, erster Commissair fuͤr die Forsten. Marquis v. Anglesea, General⸗Feldzeugmeister. Herr Thierney, Muͤnzmeister. W1 Es gingen also ab: 11“ 8 büsberig⸗ Premierminister, Lord Goderich. Der bisherige Staatssecretair des Innern. Iy Landsdown. 8 g 8 Imern, Marguis v. Der bisherige roßsiegelbewahrer, Graf Carlisle. Der bisherige Praͤsident der Controlle, Herr Charles
Muͤnchen, 20. Jan. In der gestrigen aus 8 zung der Kammer der Abgordneten, vFcen,8e ölften Siz⸗ Ministers Grafen v. Armansperg, des K. Sta 8 des K. Stuͤrmer, der K. Ministerialraͤthe von Greiner srathes v. wurden, nach Verlesung des der büs⸗ und Abel, und des Einlaufs, von dem Praͤsidium dir dernees Sühan stimmung uͤber den Gesetzentwurf, das Staatsguir bekreftcnd, vorgelegt, und nach einigen Eroͤrterungen angenommen. Hier⸗ auf wurden die Discussionen uͤber das Institut der Land⸗
zu errichten, erden soll.
Unsere heutige Zeitun Nachrichten aus London
*) 8— Fheiten diese Nachricht mit dem Bemerken
Londoner Abendblatt the Courier vom 18. von erwaͤhnt, vielmehr in seinem Artikel aus vom selbigen Tage, Nachmittags 2 Uhr, nur die (im Frei⸗ tags⸗Blatte von uns erwaͤhnte) Meldung enthaͤlt: das einzige Tagesgericht sei die Ernennung des Lord Bathurst zum Premier⸗Minister und des Hrn. Herries zum Kan⸗ — der Schatzkammer. Es duͤrfte sonach jene Nachricht Zee g. nnr⸗ Wiczrholung eines fruͤhern Ge⸗ 8 Im gen gehen die neu
Blaͤtter und Nachrichten nur b88 zum beeenn Kendoncr Fö-ve
mit, daß nichts da⸗ der City
einem bisher ungekannten Gedich eer“ von der
vom 19. Jan. waren bi di * gelaufen. n sütern Mittag noch keine ein⸗