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maͤnnern bekannt ist, läßt sich da wohl noch zweifeln, wenn nur Glauben und Fröͤmmigkeit besitzen, daß sie ihre flicht nicht einsehen, nicht mit Leib und Seele sich zur Aufrechthaltung unserer Religion und unsers Reichs, so wie zu ihrem eigenen Heil in dieser und der andern Welt ver⸗ einigen, und daß nicht noͤthigenfalls Alle zusammen stehen werden, mit Kraft und Eifer die verschiedenen Verrichtungen des Kriegs zu vollziehen, und genau die Pflichten zu erfuͤllen, welche uns unser heiliges Gesetz auflegt? Die Huͤlfe kommt von Gott.“ — Ein Handelsschreiben aus Konstantinopel vom 21. Januar (welches die Allgem. Zeitung auszuͤglich mittheilt) meldet: Was seit 14 Tagen in dieser Hauptstadt vorgeht, lirfert den Beweis, daß nach der Abreise der drei Botschaf⸗ ter die Pforte zu den fruͤhern Beschluͤssen, die in dem gro⸗ ßen Divan am 7. November nach Eingang der Kunde von Navarin gefaßt, deren Vollziehung aber damals sistirt wurde, zuruͤckgekehrt ist. Kein fremdes Schutzrecht, selbst nicht das des österreichischen Internuncius, wird von der Pforte mehr anerkannt, und jede neue Verfügung ist härter als die vo⸗ Was aber am meisten auffällt, und den Krieg mit ßland herbeizufuͤhren droht, ist ein Hattischerif des Sul⸗ tans an die Pascha's und Obrigkeiten in den Provinzen, worin die Beschluͤsse von Akjerman und das Benehmen der Pforte nach der Schlacht bei Navarin so dargestellt werden, als ob Alles nur geschehen sei, um Zeit zu den Ruͤstungen zu gewinnen c. — Das genannte Blatt fuͤgt dieser Mit⸗ theilung noch Folgendes hinzu: Ein späterer, durch außer⸗ ordentliche Gelegenheit an uns gelangter Brief aus Konstan⸗ tinopel sagt: „Die strengen Maaßregein der Regierung dauern fort. Tausende von Armeniern sind bereits fortge⸗ geschafft. Die Notabeln schicken sich zur Abreise an, und werden mit Hinweisung auf den so wichtigen Hattischerif vom 18. December 1827 entlassen. Mehrere Pascha's ka⸗ men aus Asten hier an, um sich an die Donan zu begeben.“ Columbien.
Nach Briefen aus La Guaira vom 22. Dezbr., welche in London eingetroffen sind, war zu Caraccas eine, von einigen spanischen Priestern und einigen aus Curagao Verwiesenen angesponnene Intrigue entdeckt worden. Es hatten mehrere Verhaftungen statt gesunden und am 21. wurden drei spa⸗ nische Möͤnche an id des nach St. Thomas bestimmten Packetboors acht. — Die Geschaͤfte lebten wieder auf. Bolivar w gegen Ende Februars oder Ansang Maͤrz zu La Guayra erwartet. — Jene Briefe scheinen auf den Zweck der von Havanna abgegangenen Expedition des Admirals La⸗ borde mehr Licht zu wersen; man halt es jedoch fuͤr un⸗ moͤglich, daß er mit einer so schwachen Macht, als er unter seinem Beschl hat, etwas Ernstliches ausrichten könne, als etwa das Land aufs Neue in einen des Allarms
und der Verwirrung d der Terra firma wenn er eine Landung auf
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Man hofft, daß der Nationalconve lle bicherigen Mißhelligkeiten unter den — ganz vertil⸗ gen werde. 8
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Breslau. Die im vorigen Hahre hier gebildete Serom Assecurang Compagnie, und der von ihr ausgegangene Schisser⸗Verband zu Ertra Jachten nach Hamburg haben sscch dis jetzt emmes guten Forrganges der Unternehmungen u ersreuen t. Die Sirom Assecuranz⸗Cempagnie hat bet ihrem „Abschlusse nach Berichtigung aller ihrer Einrichtungskosten und Deckung mehrerer betraͤchtlichen Un⸗ lüͤcksfälle, einen Ueberschuß von cirea 5000 Thir. auf den
4 uͤbertragen, welcher zur Deckung vorkommender Un⸗ glüͤckefäͤlle berrit gehalten und his auf 25,000 Thlr. erhoht wverden sell. Der erst mir Ende April v. J. ins Leben Würzzens Joche⸗Schiffer,Verband hat bis Ende Dezember
Farthen nach Hamdurg gelcistrt, wovon der groͤßte Theil weltem unter der festgesetzten Frist von 32 Tagen, so⸗ 20 Tagen geicistet worden ist; nur bel 7 überschritten worden, und zwar um 1,
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fer, sondern in Folge vbgewalteter Schleusenbauten. Es sind durch diese 34 Fahrten im Ganzen, von Schlesten ab 29,292 Ctur. Waaren nach Hamburg verschifft worden, worunter circa † in Leinwand bestanden hat. Der Centner Leinen und anderer schwer wiegender Arrikel zahlt von hier bis Hamburg 27 ½ Sgr. Fracht; Wolle und andere leichte Guͤter 1 Thir. Auch fuͤr die Besoͤrderung der Guͤter von Hamburg nach Schlesien wirkt dieser Verband guͤnstig, denn es sind von dort nach hiesiger Provinz im vorigen Jahre 24,228 Ctr. mehr, als im Jahre 1826 verschifft worden. Köln, 20. Febr. Die diesjährige Fastnachtsfeier hot bier wieder das Schauspiel eines lebendigen Volksfestes dar, das eine Menge Menschen heiter und sinnig bewegte. Ih⸗ ren Glanz erhöͤhte die Anwesenheit der erlauchten Schwester unsers erhabenen Monarchen, Ihrer Hoheit der Kurfuͤrstin von Hessen (begleitet von dem rprinzen und der Prinzessin Caroline Friederike Wilhelmine) und Seiner Köͤnigl. Hoheit, des Prinzen Friedrich von Preußen, welche auch den aͤußerst zahlreich besuchten Ball auf dem großen Guͤrzenich⸗Saale mit Ihrer Gegenwart zu beehren geruhten. Halle. Das Comitee fuͤr die Beförderung der im Monat Maͤrz vorigen Jahres in Gang gebrachten direkten Schfagn * —2 von — zurück, wird, einer nrmachung üe, so run treffen, daß alle 14 Tage bestimmt ein Kahn — nach hier absegeln muß, falls auch nicht immer volle Ladung da sein sollte. Die Fracht von Hamburg bis Halle ist auf 20 Sgr. der Centner, incl. aller Elb⸗ und S und niederwäͤrts von Halle nach Hamburg vuf 17 2 fůr Schaafwolle auf 20 Sgr. festgesetzt. 8 2
Knigliche Schauspiele. Dienstag, 26. Februar. Im Opernhause: „Die Dame auf Schloß Avenel,“ ir: 3 Abtheilungen, mit Tanz. Fösgeer Larce.— g. m Scha e: Vorstellung der franzöoͤsischen ] Koͤnigsstaͤdt 1 ’ Dienstag, 268 SSn 24 komische Oper in 2 Alten; Musik von Rossint.
Algker,“
Berliner Börse. den 25. Februar 1828.
--õ——— —— Amtlicher Fonde- und Geld [z2er [Preesw. Cezr.] — Cours-Zettel. B—2 Staaune Schuld Scheine N. h 892½ Preuss. Engl. Anl. 1818 a 6 ⅜ Th. „ 102 ½ Preuss. Engl. Anl. 1822 a Th.. Baneo Obfigat. b. inel. 18* HU.. 2 Kurm. Obligat. m. lauf. Coup.. Neum. Int. Scheine dito. Derliner Stadt Obligationen Königsbergor do- Elbinger do. Danz. do. verific.
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in Tül. fa. 2. Waestpreum. Pfandbeiefe A.
IIIILeeweeeneelbe;neneeeenen. †
02 di dito 5 55 — Gr. Herz. Posens. diro . . . . 92*) 97 Ostpreussische Pfandbriefe . . . — 94½ [Foemesenebe S 102½½ — Sur. und Neumk. dito . 10 3½ — Schlesische dito 8 10⁄ 104 ½ 1 Pommersche Domnin. dito . . .„ 105 m—-f Märkische ditbo tro . „ 105⁄2 — Ostpreumische dito diteh „ 10½ — Rückst. Coupons der Kurmark „ — 5½ — dito dito Neumark . 47½ - Zins Scheine der Kurmark . . . 48 ½ 48 dito diic Neumarck . . . 48½ 1 48 Hon. volw. Deeuatan — — 19 ⅛ Friedriched'or .. . . . . — [13 ½ 6 132 9
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Duconto „
Aus wärtige Börsen..
Paris, 18, Pebr. 1
und bet 2 Fahrten darunter sogar bis 8 nach de Schaüd der Schf
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Gebruct bei Feister und Eiseredor. Aaebaunear John.
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