1828 / 52 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

der Konigl. Reglerung zu Frankfurt a. d. O. sind berufen worden der Fnsilrer Sieymoßrohitn 52 reformirten * eer zu Drossen, der reformirte Pre⸗ iger Stosch zu Drossen zum zweiten reformirken Prediger; der Kandidat des Predigtamts Hensel zum evangelischen Prediger zu Wendisch⸗Sorno, Ephorie Dohrilugk, der Kan⸗ didat des Predigtamts Kretz⸗ chmar zum evangelischen Pre⸗ diger in Deutschebieskau, Superint. Dobrilugk; der e eßke zu Leitersdorf bei Crossen zum evangelischen Prediger 1 mburg, Sup. Kuͤstrin; der Rektor und Huͤlfspre⸗ diger Beyper zu Dobrilugk zum evangelischen Pfarrsubstitut und Schloßprediger daseibst; der Prediger Vornitz zu Bottschow zum evpangelischen Prediger in Lagow; der Pre⸗ 8 Zimmermann zu Marwitz bei Landsberg a. d. W. So

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ensescen Prernger, ehner in Alt⸗Glietzen, Sup. nigsberg i. d. N.; der Prediger Riedel zu Richnow bei ldin zum evangelischen Prediger in Bobersberg. Bestaͤtigt sind: der Kandidat des Predigtamts Bur⸗ scher als evangelischer Prediger zu Strega bei Guben, der Kandidat des Predigtamts Gebauer als evangelischer Pre⸗ diger zu Dechsel bei Landsberg a. d. W., der Kandidat des Bu Schwarze zum evangelischen Prediger zu zulam bei Landsberg a. d. W., der Kandidat des Predigt⸗ amts und bisherige Kantor Foͤrtsch zu Bleddin bei Witten⸗ berg als epangelischer Prediger zu Weissagk bei Luckau, der ediger Kadach in Ziebingen als gleichzeitiger evangelischer iger I. Drehnow dei Krossen, der Diaconus M. Kirch⸗

er zmn Sorau, als evangelischer Archidiaconus daselbst, der Rertor Bombe zu Schwiebus als evangelischer Prediger zu

u schmarse bei Jüklchan, der Kandidat des Predigtamts Ast 8. evangelischer Prediger zu Lossow bei Frankfurt a. d. O., Kreisvicarius und Kapellan an der Dompfarrkirche zu Glogau von Kommerstaͤdt als katholischer Pfarrer zu

Schwiebus.

Angekommen: Det Koͤni 1 8 1 glich Schwedische General⸗ sul von Lundblad, von See nan 88 . an

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Zeitungs⸗Nachri

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et 1 ISs .’A1 Sitzung vom 21. Febr. 81,5g”n 8 v. la rbuͤhne, um sich wegen einiger, —2 von dem Grneral Sébastiant auf 659 gemachten 2— zu rechtfertigen; Hr. v. Sébastianl habe naͤm⸗ 2 re daß das Koͤnigthum und die Dynastie zwei zu Eehssna⸗ seien, als daß man sie bestaͤndig mit in onen dürfe; hierin schiene fuͤr ihn ein Köͤnigs 8 llegen, als ob er uͤber die Souverainetäͤt des d- veverüchug geäußert habe; auch ein Journal bsichten feiner France) deschuldige ihn, daß er die geheimen zu keiner Pen Panchei verrathen habe; er gehoͤre inzwischen fn Pene den Faemannten E worden, wo inem Departement (Cher) gew gigsten 2— 85 ahlen vielleicht am freisten und unabhaͤn⸗ seiner Raesngen waͤren; man berenne daß er in 8 dsätze jder Souverainetaͤt ver⸗ 89 eewahrer habe sogar erkläͤrt, 2 in dieser Beziehung unbedacht⸗ estellt habe; er seiner Lahes glaube

Berlin, Sonnabend den 1en Maͤrz.

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indessen, daß in einer 1400jährigen Monarchie, und unter

einer 850sährigen Dynastie, das auf Legitimitäͤt und Volks⸗ freiheiten gegruͤndete Köͤnigthum keine Nachforschung irgend einer Art zu fuͤrchten habe, und sich uͤberall frei und offen zeigen koͤnne. Nach dieser Erklaͤrung wurden die Discussio⸗ nen uͤber die Wahlen des Departements Corsika durch den Minister des Innern fortgesetzt. Derselbe gab zuvöͤrderst die Gruͤnde an, warum das Wahlgeschaͤft auf Corsica nach den Bestimmnngen der Gesetze von 1817 und 1820 und nicht nach denen des Gesetzes vom 2. Mai 1827 vor sich gegangen sei, indem letzteres auf die Geschwornen⸗Gerichte berechnet sei und diese auf Corsika nicht bestehen. In Betreff der wichtigen Frage, ob es rath⸗ sam sei, auf Corscka die Jury wiedereinzuführen oder nicht, erklärte der Minister, daß er auf die Frage, ob eine Neue⸗ rung in einem Zustande der Dinge, der jetzt schon 20 bis 25 Jahre waͤhre zulaͤssig, nicht vorbereitet sei; auch komme es hier zunaͤchst nur darauf an, zu untersuchen, ob die Beschluͤsse, wonach Corsika der Geschwornen⸗Gerichte entbehre, gesetzlich seien oder nicht. (Es waren naͤmlich darüͤber Zweifel. in der Kammer erhoben worden.) Hr. von Martignac ging hier⸗ auf die ganze Gesetzgebung Corsika's in Beziehung auf die Jury durch und bewies, daß dieselbe sich hauptsaͤchlich auf ein Gesetz vom Jahre 1810 und eine Verordnung vom Jahre 1816 gruͤnde. Die zweite Frage, ob absetzbare öͤffentliche Beamte (wie solches in Corsika geschehen) als im Lande an⸗ säßig betrachtet werden duͤrfen, noch ehe sie die foͤrmliche

Verlegung ihres Domicils bei der Behörde angemeldet ha⸗

ben, beantwortete der Minister ebenfalls bejahend und meinte, daß sonach den Praͤfecten von Corsika kein Vorwurf reß wenn er sieben Beamte auf die Wahllisten gebracht habe. „Ueberhaupt, m. H.,“ so schloß der Redner, „huͤten Sie sich wohl, uͤber die Eintragun die Wahllisten Besorgnisse zu Seien wir strenge ge⸗ en die Beamten, verlangen wir, daß sie ihre Pflicht voll⸗ dig erfuͤllen, aber seien wir nicht ungerecht, nicht beleidi⸗ gend gegen sie. Wir Alle sind Freunde der Ordnung; sehen wir uns daher wohl vor, daß die gesellschaftlichen Bande, diese Buͤrgschaft fuͤr die Erhaltung der Monarchie, nicht er⸗ schlaffen; gewoͤhnen wir den Buüͤrger nicht daran, daß er in Maͤnnern, die sich ihm mit einer von dem Koͤnige erhalte⸗ nen schuͤtzenden Macht zeigen, nur strafbare, gefhrlsche, feindlich gesinnte Menschen erblicke. Eine solche Stellung koͤnnte leicht sehr verderblich werden; sie wuͤrde zuletzt allen Gehersam fuͤr die Gesetze, Religion und Sitten uüͤber den Haufen stoßen, jedes gesellschafrliche Band zerreißen und zur

scheußlichsten Anarchle fuͤhren. Sie sind Freunde der Frei⸗

t, huͤten Sie sich vor Anarchie.“ Nach Hru. v. Martignac, 2 elet auf, stimmte fuͤr die Annullirung der Wahlen von 82 und schloß mit einer Aufforderung an die Minister, wieder in die Bahn der Gerechtigkeit, der Treue und des Glaubens einzulenken. „Das Ministerium beeile sich“, so Außerte er, „das Vertrauen, welches die Verwaltung leider verloren hat, wieder herzustellen; und dieses wird ihm ohne Zweifel gelingen, wenn es festen Schritts die ihm vorge⸗ eichnete Bahn olgt. Zwet Dinge sind aber dazu vor lllem erforderlich, Freimuͤthigkeit in seinen Hendian⸗ gen und Freiheit ahlen. Hr. Dupin der Aeltere, welcher nach Hru. t die Rednerbuͤhne betrat, behauptete, daß die Rede des Ministers des Innern nichts als Wider⸗ sprüͤche enthalte; der drohe der Kammer mit Anarchie, und doch gebe es & die einfache 5. voll Redner ging bierauf die schichte Corstkas dur beweisen, daß, hinsichtlich dieser Insel, alle bestehenden setze verietzt worden seien, und baß, wenn dort p Durst nach Rache blutige Auftritte herbeigeführ

deücch der Danst nach Bnecageee dehe be

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der oͤffentlichen Beamten in 8

so leschtes Mittel dagegen, nämlich dige Ausführung der EEIu6 um

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