1828 / 52 p. 6 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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als ven ansehen, vermocht, nach den bezeichneten

eegel hinzurichten. O daß es dem Capitain d'Urville vergönnt sey, zuerst in seine Arme Franzosen zu schlie⸗ ßen, welche ihr Geburtsland als Juͤnglinge verließen, um in dem Lande der Widerwöͤrtigkeit zu Greisen zu reifen. Mäge er sie zu⸗ rüͤckbringen, möge er ihnen den Trost gewaͤhren, daß auch sie einst ihre Grabesstätte auf dem Boden ihrer Väter finden werden.

2 Ceeh Nir er

Eine von Hrn. Isid. Plalsant im Berathungs⸗Buͤreau zu Bruüͤssel als Einleitung zu den Rechts⸗Conferenzen gehal⸗ tene Rede findet sich in der Gazette des Pays⸗Bas im Aus⸗ uge muitgetheilt. Sie verbreitet uͤber den Stand und dle Benracbang der Rechtswissenschaft in den Niederlanden ver⸗ schiedene sehr beachtenswerthe Aufschlͤsse, deren Inhalt wir unsern Lesern nicht vorenthalten wollen. 1 Studium des positiven Rechts im Koͤnigreiche

der Niederlande. 5

Nur allzuoft meinen unsere sungen Doctoren der Rechte, indem sie die Universität verlassen und endlich den Gegen⸗ kand langen Wuͤnsche und die Buͤrgschaft ihrer Unab⸗

gigkeit ein Doktor,Diplom in Haͤnden haben, nun

ei alles Mühsame und Verdrießliche der langwierigen Stu⸗ dien, die sie betreiben mußten, geendet, und stolz darauf, daß sie doch etwas sind, werfen sie sich in das Gewühl der Geschäfte, sehen nur mit Lächeln auf die lebendige Thaͤtigkeit des Gerichtszimmers und erwarten mit Ungeduld die erste R. „Angelegenheit. Sind sie aber nur einmal auf der des Geschaͤftslebens, so verlieren sie bald die Theorie

ührer Wissenschaft aus dem Auge, machen das Practische zu ihrem ausschließlichen Bestreben und man kann es als einen wahren Glücksfall ansehen, wenn die Leere und Nutz⸗ losigkeit einer Menge von muüssigen Lehrgegenstanden, mit de⸗ nen sie sich waͤhrend ihrer scholastischen Laufbahn beschaͤftigen mußten, ihnen jede Theorie nicht in dem Grade verleidet, daß ste das ganze Rechtswesen als eine reine Erfahrungs⸗ Wisscuschaft betrachten, bei welcher Geschäftskunde, Gewandt⸗ heit und Uebung des practischen Juristen dei Weitem uͤber die speculatwven Studien des Staatsmannes den Sieg dayon

tragen.

8 Die allgemeine Richtung unserer Studien, die Beschaf⸗ fenheit der geistigen ur des Menschen, die Wünsche der El⸗ tern, die Neigung der jungen Leute, die Leichtigkeit, zu verschaffen, die Nothwendigkeit, auf eine gewinnreiche Lebens⸗ sage hinzustenern: alles dieses ist geeignet, uns der Wissenschaft, als Wissenschaft, zu entfremden, zund uns zu verleiten, sie stets für Mittel, nie fuͤr Zweck, zu halten, und sie so von ihrer Unab keit und Erhabenheit zu entkleiden Zwar sehen wir, eine Stimmung dieser Art uns eben nicht Allein eigen ist, sondern daß man auch in andern Faͤchern das Positive und Materiale in den Wissenschaften dem Spe⸗ culativen und Idealen bei Weitem es und alle Ab⸗ straction nur gar zu gern gewissen Denkern oder besser Grüblern wie man die Leute so gern nennt überlaͤßt. Bei uns aber trifft man diese Richtung der juridischen Stu⸗ dien häufiger, als irgend wo anders, an, und unter sechzig jungen Rechtsgelehrten, welche jährlich unserg drei Univer⸗

gäten verlassen, giebt es fuͤrwahr nicht drei, walche sich der issenschaft und einem begruͤndeten Studium widmen und auf Excurstonen im classischen Lande der Theorien und der Speculationen denken, oder einmal jenes gelehrte. Deutschland besuchen wollten, wo es so viel zu sehen und so viel zu lernen giebt, und wo wir erst dahin kommen würden, unser geringes Wis⸗ sen, womit wir uns so sehr brüsten, in seinem wahren Werthe zu erblicken. Und doch müßte es uns nur wenig Muͤhe kosten, von

dem wenig ruͤhmlichen Standpunkte der Handlanger uns

chrenvolleren der Baumeister zu erheben. nicht den unschäͤtzbaren Vortheil, uns im Besitz des els der franzöͤsischen Sprache, der uns den ugang zu literarischen S i dieses Volks ohne igkeit oöͤffnet, zu befinden? Aher nein, es giebt Wege, auf denen sich's bequemer geht. Denn der „Belgische Practicus“ und das „Repertorium der Rechtswissenschaft““ erleichtert als ein Präumige⸗ Arsenal, wo Jeder Waffen fuͤr k. 8 Menge 2 seden Kampf *† Maaße, daß auch die ausgesuchteste

it über Belzͤstigung sich nicht beklagen darf.

dem unen in haben

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In Bezlehung auf eine Abhuͤlfe dieser schwerden bleibt uns dann nur die Eine Hoffnung, 2 X die im⸗ mer mehr sich vergrößernde Menge der Amtssuchenden alle jungen Leute noͤthigen wird, ihren Blick weiter auszidehnen und eine neue Bahn sich zu brechen. Bis dahin wollen wir auch die Bemüͤhungen derer gern und dankend anerkennen, die den Geist der Iünglinge, nicht um ihn an ein entgegen⸗

setztes Extrem zu fuͤhren, sonderg um ihre Beschäftigung

durch ein edleres und mehr intellectuelles Element zu ver⸗ vollkommnen, von den rein und ausschließlich practischen Studien abzuleiten und die unbedingte Herrse derselben zu beschränken sich bestreben. Nur aus diesem Gesichts⸗ punkte betrachtet, moͤgen auch die im Berathungszimmer beab⸗

sichtigten Conferenzen ihren Vortheil mit sich fuühren und

einen Antrieb geben, wie wenig immer die Wissenschaft bei

dem Zusammenhangslosen der zu besprechenden Materien sich davon versprechen darf, das gesammte ten aus der Apathie, die es umfangen haͤlt, aufzuregen und durch Ent⸗ sernung nutzloser Formalit iten die wahre Natur desselben in immer reinerer und wuürdigerer Gestalt erscheinen zu lassen.

Koönigliche Schauspiele.

Sonnabend, 1. März. Im Schauspielhause: Der Schiffbruch, dramatische Kleinigkeit in 1 Atr, von C. Costenoble. Hierauf: Briefwechsel, Lustspiel in 2 cheilungen, von A. v. Steigentesch. Und: Der Hagelschl Lustspiel in 1 Aufzug, von Adalbert vom Thale.

im Schauspielhanse: Latzter Subscriptions Ball.

onntag, 2. Maͤrz. Im Schauspielhause: Der Barbier von Sevilla, komische Oper in * Abtheil.; nach dem lienischen frei übersetzt, von Kollmann. Musik von Rost Vorher. ich! Ländliche Scene in 1 Auftz. von Huth. (Meu einstudirt).

Montag, 3. März. Im Schauspielhause. Zum Ersten⸗ male: Die Schleichhändler, dustspiel in 4 Aufzüͤgen. Hierauf: Der Rasttag, Lustspiel in 1 Aufzug, nach dem Französischen des Bouilly, von J. Castellt. 2

Koönigsstadtisches Theater. Sonnabend, 1. Maͤrz. Zum Erstenmale: D kel aus Amerika, Lustspicl in 1 Akt, nach dem Franzoͤsischen des Scribe. Hierauf, zum Erstenmale wiederholt: Der Hahnenschlag. Schauspiel in 1 Akt von A. v. Kotzebue. (Dlle. Eugenia Schulz, den Fritz.) Dann: Lebende Bil⸗ der. Zum Beschluß: List und Phlegma. Sonntag, 2. Marz. Die umgeworsenen Wagen, Ko⸗ mische Oper in 2 Akten; Musik von Bopeldien. Hierauf Der Fastuachts⸗Dienstag, oder: Lebende Wachsfiguren a⸗

eine andere Manier. Drei Tage aus dem Leben eines

Montag, 3. März. Spielers. - Berliner Börse.

den 29. Februar 1828. 8921 1

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und Geld. Cours- Zeltel. Preufæ. Caur.

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Auswärtige Boͤrge.

Pariz, 22 Febe.

Gedruck bei Hapn. 9 8*

Drei ige Rente 69 Fr. 65 C A 8 —2 r Cent, Faansproceasige

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