1828 / 68 p. 5 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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nem Verlust betrieben wird; daß die Staͤrke und Unregelmaͤ⸗ ßigkeit der Einfuhren Schwankungen in den Preisen erzeugt, die dem Amerikanischen Prr als die Nie⸗ drigkeit der Preise selbst sind; daß das rohe Material in Eng⸗ land um 50 Prorent wohlfeiler ist; daß der Preis des rohen Materials durchschnlttlich die Hälfte des Preises des Fabri⸗ kats ist; daß wenn das rohe Material und die Faͤrbe⸗Ingre⸗

di welche vom Auslande bezogen werden muͤssen, den⸗ sel eis in beiden Ländern häͤtten, die Fabrikation fuͤr

zum dasigen Markt geeignete Tuche daselbst eben so wohl⸗

als in England sein wuͤrde; daß endlich die gegenwaͤrtige

nfuhr⸗Abgabe von ausländischen Tuchen der inlaͤndischen Fabrikation keinen hinreichenden Schutz gewaͤhrt, und daß die Abgabe um eine genuͤgende Wirkung zu aͤußern, anstatt vom Werth, nach Längenmaaßen erhoben werden muß. Das Gesetz von 1824 belegt alle auslaͤndischen wollene Waaren, 2 einen Lerth von hoͤchstens 33 ¾ Cents (15 Sgr.) pro Quadrat⸗Yard (ungefaͤhr 1 ½¾ Verliner Elle) haben, mit einer Einfuhr⸗Abgabe von 25 pCt, nach dem 30. Juni 1828 sollte die Abgabe auf 33 pCt. für die Waaren von einem Pern „Werth steigen. In Ansehung von wollenen ben und s erlitten diese Bestimmungen einige Aus⸗ nahmen. Der Ausschuß schlaͤgt nun fuͤr alle ganz oder zum Theil wollene Waaren, von einem Factur⸗Werth von hoͤch⸗ stens 50 Cents (22 ¾ Sgr.) pro Quadrat,Yard, eine Abgabe von 16 Cents (7½ Sgr.) pro Quadrat⸗Yard vor; fuͤr alle liche Fabrikate, deren Factur⸗Werth von 50 bis 100 Cents

Rthir.) betraͤgt, 40 Cents (18 Sgr.) pro Quadrat⸗ ard; für alle 8 Nas wbeort zwischen 100 und 250 Cents 3 Rthlr. 22 ¾ Sgr.) kostende Waaren dieser Art 100 Cents Rthlr.) pro Quadrat⸗Vard; bei einem Einkaufswerthe von 285 bis 400 C. (6 Rthlr.), 40 pCt. und für hoch theitere Waarken 48 pEt. vom Facturwerth. Was Hanf und Flachs betrifft, so ist der Ausschuß der Meinung, daß diese rtitel in den vereinigten Staaten in genuͤgender Quantitaͤt und Guͤte erzeugt len können, wenn ihnen nur der

inkänzische Absa sceerr wird. Im Staate Kentucky wird Hanf bereits f * sebaut und verarbeitet, und in Pen⸗ sylvanien umd ew⸗Jersey geschieht ein Gleiches in An⸗

sehung von Flachs. Der Ausschuß schlaͤgt demnach vor, die Abgabe von rohem Hanf und Flachs, welche gegen⸗ waͤrtig ungefähr 36 Dollars 82 Rthlr.) pro Tonne bekraͤgt, sogleich um 10 Dollars (15 Rehir.), und allmaͤlig immer mehr zu erhöhen, bis sie sich auf 60 Dollars pro Tonne belaufen wird; fuͤr aber die Steuer von 15 pEt. vom Werthe in eine Abgabe von 9 Cents (4 ¼ Silbergro⸗ chen fuͤr jeden Quadr. Phrn zu verwandeln. Der Aus⸗ 6 ist ferner der 8 leinung, daß die Einfuhr⸗Ab⸗ abe von auslaͤndischen tuosen, nicht teresse des Fabrikanten als zum Schutz der GetreidePro⸗ ducenten erhöͤht werden muß Dle Einfuhr⸗Tabellen erge⸗ daß jährlich eine Quantität von 5 bis 6 Millionen Gat⸗ 5 (ungefähr 2 bis 27 Mill. Vertner Auart) fremder leicuosen eingefüͤhrt, und davon nur wenig wieder aus⸗

sowohl im

ührt wird. Von dem bis zu einer Summe von 14 bis 27 Gallons eingeführten Zucker⸗Syrup wird, wire die angestellten Untersuchungen beivsesen haben, eine große Auan⸗

titat destillirt; will man alsy burch eine staͤrkere Besteuerung der Spirituosen dem Getreihe Producenten einen Vorthest

een, so muß auch die Abgabe von Zucker⸗Syrnp, wor⸗ zus eine große Masse Spirituysen gebrannt wird, erhoht werden. Der Ausschuß schlägt hemnach vor, die jehigen Ab⸗ gaben von ¹ osen um 10 Cents und von Sy⸗ rup um 5 Cents pr. Gallon zu erhoͤhen. Der Ausschuß eine kleine g der

den Waaren in ebracht. Man

auf 82 Deschluß, ehe der Lsgees 2 Ansehung der 2esnncegs; gegruͤndeten VBill (welche, wie schon er⸗

zweite Lesung erhalren hat) sehr gespannt.

dcan t den Schauplatz seiner Feihe a⸗ thasingmäs gaus besucht, wo er mit dem

8 f 10 e Schweden abgeschlossene Han⸗

dels Tractat n. Neu⸗Porker Blättern abgebruckt. Er

auf der Grundlage der vollkommensten Neutraltraͤt.

vom Senat ratisicirt 3₰ 18ten Jan. „0ieh 8s den „vurden dle R

beruht Nachdem er tificationen am

wischen dem Staats⸗Seeretair] vie

e IWim womne:

Hrn. Elay und dem K. Schwed. Norw. Geschaͤftstraͤger Fehen. v. Stackelberg ausgewechselt.

In Neu⸗Yorker Blaͤttern werden 5000 Jrische Arbeiter, zum Gebrauche bei der Ziehung des Pennsylvansichen Canals

sucht. 1 d un TE gu n. I⸗ um 6 und 2.

Breslau. Ueber die letzthin bereits erwähnte, im verwichenen Jahre errichtete, Strom⸗Assecuranz⸗Compagnie sicsaide (S Num. 48. dieser Füitunc) theilen wir nachträͤg⸗ ich noch Folgendes mit. Dieselbe uͤbernimmt Versicherung auf alle Waaren, welche auf schiffbaren Stroͤmen und Ca⸗ naͤlen vom Ursprung der Oder an, in ihrer Richtung 87 der Nord⸗ und Ostsee und zurück versaͤndt werden; do 5 sie nicht bloß diesem ihren eigentlichen Geschaͤfte sich mit

ifer und Thaͤtigkeit gewidmet, sondern auch auf die Ver⸗ besserung der S fffaber und die Erleichterung des Wasser⸗ verkehrs nuͤtzlich Die Verbindung zwischen Ham⸗ burg und den Schlesischen Handelsplaͤtzen war bisher sehr unregelmaͤßig und die Frachtlohnsaͤtze 8 abweichend. Bei den geringsten Stoörungen der leichten Fahrt erhöͤheten sich selbige und die Kaufleute sahen sich durch diese Abwechselung der Frachtlohnsaͤtze in den Berechnungen mit ihren Com⸗ mittenten unangenehm aufgehalten. Die Assecuranz⸗Com⸗ pagnie hat zur Begegnung dieses Uebelstandes einen Ver⸗ band unter einer Anzahl zuverlässiger Schiffer errichtet, welche allwoͤchentlich ein achefchiff von Breslau nach Ham⸗ burg absenden und mit selbigen Guͤter aller Art und von allen Speditions⸗Plaͤtzen, zu einem stets gleichfoͤrmigen Fracht⸗ lohn nach dem bemerkten Orte verschiffen. as Frachtlohn wird zu einer gemeinschaftlichen Casse eingezogen und am Zahresschlusse unter die Inhaber der Schiffe, welche dem Verbande r sind, nach den gemachten Fahrten ver⸗ theilt. So gleicht die gemeinschaftliche Casse durch den ge⸗ waͤhrten Mittelsatz die Pescheerden der bei schlechtem Was⸗ serstande gemachten Fahrt mit der unter guüͤnstigen Verhält⸗ vüsfen aan gefüheken 22 schen k se im vorigen Jahre mit Preußischen Leinsaamen ge⸗ machten Feennns sind ,' ungünstige Witterung allerdings nicht geglückt. Sie werden daher in dem 8 den Jahre wiederholt. Doch hat sich soviel schon bewaͤhrt, daß der Preußische Saamen eben so zgut ist als der Rigaer, und daß dieser daher wohl enthehrt werden kann, wenn der erstere mit Sorgfalt eingesammelt und mit Treue und Recht⸗ lichkeit bei seiner Versendung verfahren wird.

Sterrin. Rach einem ausfuhrlichen Berichte üͤber die Verwaltung der Fesen aae. und Besse⸗ rungs⸗Anstäalt zu Naugardt betrug die taͤglsche Durchschnitrs⸗ Summe der Zuͤchtlinge im verflossenen Jahre 311 (249 maͤnnliche und 62 welbliche). Der erarsmäßige und zur Administration abgefuͤhrte Berdienst derselben bellef sich auf 6375 Rthlrn. Der Gesammt, Betrag der Administra⸗ tions⸗Kosten war 15,885 Rehlr. 18 Sgr. 6 Pf. Auf je⸗ den Kopf sind uͤberhaupt 51 Rthlr. 11 ½ Pf. und nach Abzu des Verdlenstes 18 Rthlr. 15 Sgr. 7 ½¾ Pf. zu rechnen.

* mmsnnsn ¹ ZW Literarische Nachrichten.

Bon dem Herausgeher der Memolren der Madame Campan, Herrn Parrsere, sind in Paris neuerdings bei Ponthieu und Comp. in zwei Bänden in 8. (Preis 15 Fr.) „ungedruckte Memoiren Ludwig Heinrichs von Lomenie Heefen von Brienne“ Staats⸗Secretair unter Ludwig XIV. nach dessen Tertsgegen Manuscripte erschienen und von dem Herausgeber mit Bemerkungen und einem Verst uͤber die Sitten und Gebraͤuche des stebzehnten S derts“ welcher dem Werke als Einleitung dient, b ha worhen, Das Journal des Débats enthaͤlt eine s. Schrift und theilt selnen Lefan ugle uszuͤge da it, di and nicht ohne Indcgess fnd.

e erfasser dieser Memolren war ein Mann von

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Staats⸗Zeitung N.r. 68.

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