aau 8 2 . s 8 * klage des Tuͤrkischen Manifests die Einschreitung der ver⸗ buͤndeten Maͤchte betrifft, und die Pfotte dieselbe den Hauptgrund ihrer Kriegs⸗Zuruͤstungen bezeichnet, so koͤnnen wir nicht glauben, daß Rußland die Sache so hetrachten werde, als habe es eine ausschließliche Veranlassung zum Kriege, welche sei, um es zu n sich von seinen Verbüͤndeten zu trennen und einzein zu handeln. Vielleicht ist es bloß die Absicht dieser Macht, eine Stellun am linken lifer der Donau vüäenebmen um zu verhindern, da die Fürstenthuͤmer von den Türken verwuͤstet werden. Wollte Rußland wirklich diese Grundsaͤtze aufstellen, so wüͤrde die Sache sich so stellen, daß das Bündnit in Ansehung Grje⸗ lands für Rußland fortdaure, in Ansehung des Verhaͤlt⸗ s dieser Macht zur Pforte aber als nicht vorhanden zu chten sey. Hlierdurch wuͤrde die gane Frage noch ver⸗ wickelter werden. Großbritanien bliebe mit Frankreich und NRNußland, rucksichtlich der Befreiung Griechenlands verbunden,
ohne an dem Kampfe r Rußland und der Türkei, da er aus Ursachen, welche diese beiden Maͤchte ausschließlich angehen, entstanden sei, Theil zu nehmen. Diese Betrach, tungen erfordern die reiflichste Erwaͤgung. Vielleicht war zas Englische Cabinet noch nie in einer so delicaten Lage.
WBeder 4 noch England wuünschten Krieg; wenn sie
mit EChren den Frieden erhalten koͤnnen, so werden sie et
8 und nur ungern, und wenn es nach Jedermannes
e durchaus unvermeldlich ist, zu den Waffen reifen. 1 Der König genießt, wie der Courier meldet, gegenwär⸗
ig wseder die beste Gesundheit. Der belbarzt Sir Heury
. Hafford soll geäußert haben, daß Se. Maj. sich in sehr lan⸗ ger Zeit nicht so wohl befunden haben.
Die Verhandlungen des Parlaments betrafen in den letzten Tagen meistens Local⸗Gegenstaͤnde.
Es sind Briefe und Zeitungen aus New⸗Pork bis zum Irten v. M. hier angekommen. Sie enthalten Nachrichten aus Suͤd ⸗Amerika, wonach weniger als jemals an einen Frieden zwischen Brasles und Buenos⸗Ayres zu denken ist. Merxico.
b— Am 1. Januar ist die Sitzung des mexicanischen Con⸗ gresses durch eine Rede des Präsidenten Guadalupe Victoria
eröffnet worden. Er sagte darin unter Andern, daß er nöthi⸗
genfalls zur e der Ruhe sich selbst an die S
5 der Truppen stellen würde. 42 hat er die Ausf rung der erforderlichen Maaßregeln einem Officiere, Namens
ABGomez Pedraza, welcher mit viel Kraft zu handeln scheint, gnvertraut. Noch herrscht eine große Fgun in der Hauptstadt. Die Regierung ist an der übeln Lage der
DHFinge zum Theil selbst Schuld; denn es scheint, daß sie, um ihre Lieblings⸗Maaßregel, die Vertreibung der Altspanier, beäester motiviren zu können, unter der Hand einige unruhige Kopfe in Bewegung 8 est hat Kurz nach der Annahme des Gesetzes, welches die Altspanier vertrelbt, erließ ein anngesehener mexicanischer Officier unter dem angenommenen RNamen eines Obeisten Montano, eine Proclamation an die Aufruͤhrer, worin er erklärte, daß er sich an ihre Spltze stelle, well die Regierung den Interessen des Lan⸗ des zuwider handle ünd verlangte, daß das Ministerium verän⸗ dert, der Nord⸗Americanische Gesandte Poinsett weggejagt und die geschlossen werden sollten. Gleich nach Erlassung dieser Proclamation zog sich Montano nach den Ebenen von Apani zuruück und sammelte dort eine ansehnliche Macht. Da er mit vielem Gelde versehen 2 0 und man nicht weiß woher er es genommen haben mag; d ist der Verdacht entstauden, daß er im Auftrage von Spa⸗ Uilschen Emissarien handle. Was aber die größte Entruͤstung in Mexico hervorgebracht hat, ist, daß der Vice, Praͤsident Bravo mit einer großen Anzahl von Officieren die Haupt⸗ stadt plötzlich verlassen hat, um, wie man glaubt, zu Mon⸗ ano zu — Ein 8 8 12 8.ö Staͤd⸗ een stattgefunden. r at sogleich eine starke Truppen⸗ Abtheilung unter ö gegen Montano aus⸗ icht; sie waren aber noch nicht handgemein worden.
— ₰ mit Energie zu verfahren gedenkt, hat er be⸗ reits dadur bewiesen, daß er den vor mehreren Monaten
— —, General Arena, am 5. Januar in Mexico hat . vsbren Haen ohne daß Unruhen irgend einer Art vor⸗ 8 ren. Die Hauptstadt wird streng bewacht und
8. s darf niemand sie oh Paß en.
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Brasilien.
Die Unterhandlungen mit Buenos⸗Ayres haben, laut Briefen aus Rio vom 9. Januar, noch nicht wieder ange⸗ fangen; es hatte vielmehr ein Seegefecht zwischen der Bra⸗
silischen Flotte und einigen Kriegsschiffen gefunden, wo⸗ e letzteren zwei Schiffe verloren.
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„ Ue. ns25 . ns Kznigliche Schausplele. 8
Freitag, 21. Maͤrz. Im Schauspielhause: Der Rast⸗
1
tag, Lustspiel in 1 vefgaa, nach dem Franzoͤsischen, von J. F. Castellt. Hierauf: Die Schleichhaändler, Possenspiel in 4 Abtheil., von E. Raupach. egen Krankheit der
Madame Schulz, kann die zu Heute angekuͤndigte Oper:
Die Abenrceragen, erst — den 23ten d. M., gegeben werden, und bleiben die dazu bereits gelösten, mit i bezeichneten Opernhaus⸗Billets, 1— Sonntage S aes werden die zu der Oper: Die Adenceragen, noch zu
den Billets, ebenfalls mit Freitag bezeichnet sein. ‿̊8 81 „ngn.
24 90£ Königsstädtisches Theater. Freitag, 21. . Nein! Hierauf: Dir vie, vür!
Zum Beschluß, zum Er e wiederholt: Der Wal Liederspiel in 2 ufzuüͤgen von L. Robert. peacl
.* 8.
271.
Berliner Börse.
Den 20. März 1828. Amtl. Fonds. und Geld-Cours Zettel. (Preuss. Cour.)
87 ¾ [Pomm. Plandbr.]
— . 2 2822
Igsr.
§e.— Schuld -Sch.] 4 87 ⅞ Pr. Engl. Anl. 181 5 101 — skur- u. Neum. do. Pr. Engl. Anl. 2 5 [100½ — Schlesische do B0.Ob. incl Lit. H 2 — 98 pPomm. Dom. do Kurm. Ob. m. 1. C. 4 861 — IMWIuwk. do. do. Neum. Int.Sch. do. 4 8 — [Oatpr. do. do. Derlin. Stade-Ob] 5 [102 — [Raecbn. C. 4. Kmk. Königsbg. do. 4 86 — do. do. d. N⁸ Elbinger do. 5 98 — QEins-Sch. d. Kmk. Danz. do. in Th. 2 — 8 — dio d. Nmk. Wesztpr. Psdb. A. 4 93 ½ — — Gvolshz. Pos. do. 4 97 96 3¾ Friedriched'or. Oupr. Pfandbrf.] 4 93] — Disconto mWechael- und Geld-Courng. (Berlin, den 20 März.)
Anuterdam. ... . 25 H sKur 143 ün
n. eni i. e 8 250 1 2 m. 14. — Hamburg.. .. 8. . 300 Mk. [Kurz 152 —
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Hamburg, 18. Mura.
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