1828 / 72 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Die große Oper...

34,760 Fr. Dinge erheischen wird. Einige Personen behaupten, „.

D 6 b 55,232 Fr. keines von Belden eine Veranlassung hat, die Regulirung . Des besthe 2 61,320 F. der Grlechischen Angelegenhelten aufzugeben; indem dieselbe, Das Obeoen. * . 29,983 Fr. was auch der Ausgang des Krieges zwischen Rußland und . Sas talienische Theater .. 35,062 Fr. der Tuͤrkei sein mag, durchaus nothwendig sei. Sie besitten. . Das Theater von Madame .. . . .. 79,493 Fr. die Mittel, um diesen Zweck zu erreichen und, wie heftig 4 2. Das Vaudeville⸗Theater .52,386 Fr. der Widerstand der Pforte im gegenwärtigen Augenblicke Das Theater der Neuigkeiten ..... 30,708 Fr. auch sein mag, so wird vielleicht gerade der Krieg mit Ruß⸗ 2 Das théatre des varictés. 49,493 Fr. land dieselbe veranlassen, sich in e Bedingungen der Alliir⸗ 8 Das theatre de la gaieté6. . 143,481 Fr. ten zu fuͤgen. Von der andern Seite fragt man sich aber: LE1uu“ Theater am Thore St. Martin 43,427 Fr. werden Frankreich und Großbritanien es fuͤr klug halten, 8 * Der Cirque Olympique .. 65,612 FTr. die Operationen gegen Griechenland noch 92 n 2* Man ersieht daraus daß das Theater de Madame am mei- Diese Betrachtuͤngen verdienen die reiftcchft Erwäͤgung, 2 sten, das Odeon aber, dessen taͤgliche Ausgabe sich auf 1200 vielleicht hat sich das Englische Söhiver⸗ noch 2 68 2 bis 1500 Fr. belaufen soll, am wenigsten eingetragen hat. delicaten Lage befunden. Weder Fran reich 8 8 vn r ü Großbritanien und Irland. nien wuͤnschen den Krieg; ihr Wunsch unl 8 2— 281 London, 14. März. Der heutige Courier enthaͤlt fol⸗ im Gegentheil die Erhaltung des Friedens; un

genden Artikel uͤber die Angelegenheiten im Orient ⸗): „Es haupten zu wollen, daß Rußland keinen guten b 2*— dies heute in der Stadt, die Fek habe die Nachricht Kriege habe, koͤnnen sie doch annehmen, daß 9 r ü von dem Uebergange der Russen uͤber den Pruth erhalten. tung der Tuͤrkischen Macht in Europa von 22 8 Er soll zwischen dem 1. und 7. d. M. erfolgt sein. Diese Beiden gewuͤnscht werden kann. Wenn beide Maͤchte b Nachricht ist indessen weder bei der Regierung noch bel dem Chren den Frieden erhalten koͤnnen, so wird er erhalten Russischen oder Oesterreichischen Botschafter eingegangen; werden; und zum Kriege, unter allen hsbc. vwsene . wiewohl es kaum bezweifelt werden kann, daß der Ueber⸗ und nur dann geschritten werden, wenn er nach Jederman 1 Been⸗ zur Stunde bereits stattgefunden hat. Einem anbern nes Ueberzeugung nicht vermieden werden kann. 288 G Geruͤcht nach waͤre Hr. Stratford⸗Cauning heute Morgen Die Regierung hat Depeschen aus Calcutta vom 17ten nach St. Petersburg abgegangen. Dieses ist ungegruͤndet. November erhalten. Die Expedition gegen den Rajah von Rußland glaubt fuͤr seine eigene Rechnung mit der Tuͤrkei Kolapore war gluͤcklich beendigt worden. Veim Anruͤcken der im Kriege zu sein, weil die Pforte jener Macht eine beson⸗ Englischen Truppen zog der vr gelindere Saiten auf, dere Veranlassung zum Kriege gegeben hat, welche nach ihrer und noch vor Iblau der gesetzten Frist unterwarf er Ansicht es unnzthig macht, sich mit ihren Verbuͤndeten zu sich ganz und oͤffnete die Thore seiner Hauptstadt. Wegen bcathen; indem das Bundniß ausschließlich auf die Grie⸗ der Ungesundheit dieses Orts besetzten ihn aber unsere Trup⸗ ische Sache beschraͤnkt ist. Die Russische Politik handelt pen nicht, sondern bezogen ein Lager dicht an den Mauern nach dem Grundsatze, daß in Fällen, weiche die eigene Ehre der Stadt. Die Truppen des Rajahs zerstreuten sich bald, betreffen, nur nach ——2 Ermessen zu handeln set. Diese und mehrere kleine Föorts wurden den Unfrigen uͤbergeben. Macht beklagt sich uͤber die Nichterfuͤllung des Vertrags Die Kaufleute von Calcutta haben in einer, an beide von Akerman; sie beschuldigt die Tuͤrkei, Persien zum Kriege Häuser des Parlaments gerichteten, Bittschrift darauf ange⸗ egen sie aufgehetzt zu e9 erwähnt die Art und tragen, daß der Ostindische Zucker und die übrigen Erzeug⸗ eise, wie sich die 8 in Ansehung der Moldau und nisse dieses Landes, bei ihrer Einfuhr in England keiner ho⸗ Wallachei benommen hat; sie erinnert an die von Russischen hern Abgabe, als die nämlichen Artikel bei ihrer Einfuhr aus Handels⸗Schiffen in den Dardanellen und im Bosphorus Westindien unterworfen, und daß die den Großbritanischen erlittenen Bedruͤckungen. Alle Gruͤnde zum Kriege, die sie Unterthanen bei ihrer Niederlassung in Indien entgegen ste⸗ nn. sind ausschliezlich Russische Gruͤnde, und es kommt henden Hindernisse aufgehoben werden moͤchten. Sie stellen nur ihr zu sich Gerechtigkeit zu verschaffen. Das Beneh⸗ vor, daß hierdurch die Englischen Fabrikanten einen groͤßern men der Pforte in Aasehaag von Persien ist indessen die Absatz in Ostindien, die Schiffseigner durch einen bedeuten⸗ Henpcb⸗schwade. Wäͤhrend aber das Bewußtsein, dessen was dern Verkehr mehr Gelegenheit zur Benutzung ihrer Fahr⸗

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.Wees Lhre und Föchebe schhüde ist, sie veranlaßt, einzeln zeuge erlangen, und die Consumenten in England den Zucker Seeh.n 8 Zen Fe Türkei zu ergrelfen, so fährt sie sorn zu wohlfeileren Preisen erhalten wüͤrden. chung der riechenland zu betrach⸗ 6882* 4ℳ ten. Das Publicum wird hier 2 lserg jedoch ohne unser Pecden, Neben ersehen, daß die Frage, Et. Perersburg, 19. März. Die Kalserliche Fama.

sckelter geworden ist. Wir lie hat so eben einen empfindlichen Verlust in der Fuͤrstin gegenseitigen Beefesmnns der verschiedenen Mäͤchte in ihren von Lieven, Ehrendame Ihrer Majestaͤten der Kaiserinnen den Anfang machen 88. gwägen und mit Rußland und Dame des St. Catharinen Ordens erster Klasse, gehabt. Manlfestes hat dase M is zum Erscheinen des Tuͤrkischen Sie starb am 7ten d. M. im 85sten Jahre. Im Novem⸗ uͤber die Tuͤrken ausgespeacht keine abgesonderten Beschwerden ber 1783 von der Kalserinn Katharina der Zwesten an den Frankreich gemeinschafeliche er ie machte mit England und Hof berufen, um der Erziehung der jungen Großfuͤrsten enheiten zu reguliren Das üce, um die Griechischen Angele⸗, und Großfuͤrstinnen, Kinder Ihres Durchlauchtigen Sohns, and steht sich als allein bel Fürkische Manffest erscheint; Ruß⸗, des Großfuͤrsten nachmaligen Kaisers Paul, vorzustehen, beschließt, sich allein 8. ,5 herausgefordert an, und wußte die Fuͤrstinn Lieven das Wohlwollen und Zutrauen einen Seite ist demnach gesuung zu verschaffen. Von der Ihrer Majestät der Kaiserin Mutter durch das ausgezeich⸗ der andern ist sie es nicht tese Macht in der Allianz, von nete Talent, das sie in der Ausuͤbung ihrer Pflichten ent⸗ sie darin; in nschung ihr In Ansehung Griechenlands ist wickelte, und durch einen unermuüdeten Eifer sich zu erwerben

nicht. Großbri g, ihrer selbst und der Tͤrkei ist sie es und 7 erhalten. reich fuͤr die Emanicipati bleibt mit Rußland und Frank⸗ olgendes ist die (gestern von uns vorbehaltene) aus⸗ an dem Strest pation Griechenlands verbunden, ohne fuͤhrliche Mittheilung aus der außerordentlichen Beilage des Veranlassung diese 5— Rußland und der Tuͤrkei, veßen St. Petersburger Journals vom 28. Febr. (11. Maͤrz) über

zu nehmen. Großbritan Laͤnder ausschließlich betrifft, Thell den Stand der Angelegenheiten mit Persien:

wenig ein Feind der Vüren ist kein Alllirter, und eben so Durch die in Nr. 22. unsers Blattes (S. Nr. 64. der Staats⸗ wengefein durchdru rken; es ist aber „von der Noth⸗ Zeitung) enthaltenen Nachrichten aus g. 88 das Publikum machen,” welcher fans e⸗ dem blutigen Kampfe ein Ende zu von den gerechten Beweggruͤnden Kenntniß erhalten, welche den Provinzen und 88. se langer Zeit zwischen den Griechischen General Paskewitsch bestimmt hatten, die mit der Persischen endlich befindet sich⸗ Türtet geführt wird. Frankreich Reglerung eröffneten Unterhandlungen abzubrechen und die Angenommen bsan in derselben Lage, wie England. Feindseligkeiten wieder zu heginnen. Nach spaͤtern Berichten, Türkei vorhanden ist 88 es zwischen Rußland und der die wir hier am 8ten b M. erhalten haben, waren die mit ter, und die Cabinette 8 9 die Frage hierdurch verwickel Energie auf mehreren Punkten begonnenen Kriegs⸗Operatio⸗ in der Nothwendigkeit we Paris und London sind alsdann nen, ungeachtet der Schwierigkeiten der fuͤr diese Gegenden dern, doch zu erwäͤgen, —, auch nicht ihre Politik zu aͤn⸗ außerordentlich strengen S schon in den ersten Ta⸗ chen Gang diese neue Lage der gen von olgen begleitet. Der General⸗

wollen nun die Stell

2. In der Beilage Masor Pankratiesf, bestimmt, auf dem rechten Fluͤgel mit dem

kurzer e, gestrigen von ihm befehllgten Detaschement zu wirken, hatte am 27. Jan.

5 89 ö aceh des döehtte * sich 2 ohne einigen Widerstand die mit Gruͤben Und Mauern umge⸗ staͤndig mit. " mwichtigern, unsern Lesern heute voll; bene Stadt Durmla eingenommen. Dleser Ort, einer der an- .

sehnlichsten in der Provinz Adzerbidjan, liegt so, daß er ein gro⸗

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