1828 / 84 p. 7 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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man des Erstern und dem Secretair des Letztern (Sir E. Baynes) zuruͤck, und die beiden Hauptpersonen hielten eine Conferenz, waͤhrend welcher die Aegyptischen

zusikanten, in angemessener Entfernung, Europaͤische Stuͤcke —— Rach beendigter Conferenz wurde General Adam, unter militairischen Ehren⸗Bezeigungen, von dem Drogman bis ans Ufer zurüuͤckbegleitet. b General ans Land gestiegen war, und als er wieder an Bord der Corvette zuruͤckkehrte, feuerte jedes der vier Kriegsschiffe 21 Kanonenschüsse ab, welche von der Festung mit einer glei⸗

1* chen Anzahl von Schuͤüssen erwiedert wurden.“

„Am 2ten d. M. Nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr gingen die Fregatte Galatea, und die Briggs Weazle und Hector, man glaubt nach Alexandrien, Malta und Smyrna, unter Seegel. In der Racht vom 2ten auf den z3ten see⸗

4 gelte auch die Corpette Wolf in der Richtung nach Zante

ab, wo sie in der Nacht vom 3ten auf den 4ten (und am bten Morgens in Korfu) anlangte. Ibrahim Pascha soll in Folge oben erwähnter Conferenz, üder deren Gegenstand das tiefste Geheimniß obwaltet, Couriere an seinen Vater nach Alexandrien und an den Großherrn nach Konstantinopel geschickt haben.“ Nach spatern Nachrichten, die man am 26. Februar Zante aus Modon erhalten hatte, war Ibrahim⸗Pascha,

in Folge der Ankunft eines Aegyptischen Schooners aus Alexandrien, der ihm wahrscheinlich Befehle von seinem Va⸗

ter gebracht 15. Februar mit 12,000 Mann regu⸗

lairer und 3000 Mann irregulairer Infanterie, 1000 100 Artilleristen, die 2 Feldstuͤcke mitfuͤhrten, etwa neurs, und einer großen Zahl von Pferden und ren mit Proviant beladen, von Modon nach Tripolizza auf⸗ gebrochen. Ueber den Zweck dieser Bewegung, nach einer so langen Unthäͤtigkeit, waren die Meinungen sehr getheilt. Einigen zufolge will Ibrahim⸗Pascha Tripolizza verprovian⸗ tiren und die dortige Besatzung abloͤsen, nach Andern soll er die Absicht haben, diese Festung zu schleifen, und dann

Reitern, Maulthie⸗

wieder mit seinen Truppen und der dortigen Besatzung nach

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Wwochen an den Gränzen von rial versehen worden.

den festen Pläͤtzen

jenen Gewaͤssern kreu vv angehalten

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Modon zuruͤckzukehren; eine dritte Version endlich laͤßt ihn über Tripolizza gegen Argos und Korinth vorruͤcken, um seine Verbindung mit den Großherrlichen Truppen in Ru⸗

melien herzustellen. (Zu Korfu war am 8. Maͤrz, durch ei⸗

nen Reisenden, welcher Modon am 5ten gedachten Monats verlassen hatte, die Nachricht verbreitet, daß Ibrahim Pa⸗ scha von seinem Zuge nach Tripolizza, aus welcher Stadt er, nach Schleifung der F werke und Mauern, seine Truppen⸗ berausgezogen habe, undlich in Modomn zuruͤck er⸗

wartet werde.) Nach ivat⸗Nachrichten aus Ragusa vom 12. Ugemeinen Zeitung) sollen sich, seit einigen

Vosnien Tuͤrkische f welche die dortigen Einwohner in -2,2

zeigen †*— Unru setzen.

Man fuͤgt hinzu, die Turkischen Streit⸗Kraͤfte in .r

vinz seien bedeutend 2 und mit allem Kriegs⸗Mate⸗ ie

Pforte hat in

eende Kriegssteuer, welche mehr 20. ö de auf den Kopf betraͤgt, ausgeschrieben, und die Guͤ⸗ terbesitzer zur Lieferung von Getreiden und Schaafen, nach . verpflichtet. ie Gevee heten zu Bosna⸗ Sera] hat alle ihre vorraͤthigen Waffen an die Tuͤr⸗ kischen Behöͤrden abliefern muͤssen. Eine Russische zum Geschwader des Admirals Heyden geheͤrige Fregatte ist im

eingelaufen. 3 in relden aus Triest vom Alsten Ma em⸗ meldet: Ein in 15 88 2 er. eingelaufenes Schiff bringt nichts Neues, außer daß das in hende Griechische Dampfschiff mehrere abe. In Korfu wurden Monturen Truppen, verfertigt. Man richtete in nungen fuͤr Diplomaten von Rang ein; t, daß ein Abgesandter von Konstantino⸗

r die Griechischen einigen Hötels Woh e8s ging das Geruͤch pel erwartet werde.

f ab Briese aus e— 82* 5 di ruͤhere mun 10ten Januar bestaͤtigen die funden haacheicheen in Ansehung der stattge⸗ dergeschlagenheit 825 im Allgemeinen eine große Nie⸗ worden, und der Bravo war wirklich gefangen Weise wie ihm der Prare⸗ berieth sich üͤber die Art und tair⸗Person oder als Kans gemacht; d. h. ob er als Mili⸗ den sollte. amte vor Gericht gestellt wer⸗ und Sens.⸗ —— daß die Sache dae heschecben gesetz war noch in Krast ossen werden sollte. Das Kriegs⸗

der von Zacatelaa se aller Handel stockte. In

sollen wahrend des Jahres 1827 an Koln,800 Psßer gepraͤgt worden sein; 2. weni⸗

In dem Augenblick, wo der

anvertraut; was von

gen Jahren belief sich der Ertrag von ganz Mexico kaum auf diese Summe.

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Muünster, 26. Maͤrz. Gestern ward hier das Dienst⸗ Jubilaͤum des General⸗Lieutenants und commandirenden Ge⸗ nerals Herrn von Horn Excellenz, durch die Officiere und Militair⸗Beamten des 7. Armee⸗Corps und der in Westpha⸗ len garnisonirenden 4. Artillerie Brigade gefeiert.

Der Jubelheld war am 25. März 1778 aus dem Ka⸗ detten⸗Corps in das damalige Infanterie⸗Regiment v. Luck als Junker eingetreten, und marschirte bald darauf mit die⸗ sem Regimente in den Baierischen Erbfolgekrieg nach der Grafschaft Glatz. Schon im ersten Gefechte bei Lewin, wo er blessirt ward, zeichnete er sich durch seine Tapferkeit so aus, daß er dafa⸗ außer der Tour zum Officier befoͤrdert wurde. Die naͤchsten Feldzuͤge 1793 und 94 machte von Horn als Adjutant des Generals von Favrat in Polen mit, wo er außer mehreren Gefechten der Schlacht bei Rawka beiwohnte. . 2

dm Feldzuge 1807 stand er als Major im Regiment von Tourbière in Danzig. Wäͤhrend der ganzen Dauer der denkwuͤrdigen Belagerung dieser Festung war seiner Obhut die Vertheidigung des Angriffspunkts des Hagelsbergs Horn auf diesem Posten der gröͤßesten Gefahr leistete ist durch die Geschichte aufbewahrt, und von des Koͤnigs so wie von des Kaisers von Rußland Majestä⸗ ten allergnädigst anerkannt und belohnt worden.

Im Feltha 1812 befehligte v. Horn eine Brigade des Preußischen Huͤlfs⸗Corps und nahm an mehrern Gefechten in Curland ruͤhmlichen Antheil. Aber die schönsten Lorbeeren pfluͤckte er im Befreiungskriege, wo er eine Brigade im v. Yorkschen Corps in den Schlachten bei Groß⸗Goͤrschen und

autzen und im Treffen bei Koͤnigswartha befehligte; nach dem Waffenstillstand aber zur schlesischen Armee 89 % an

der Katzbach, bei Wartenburg, Leipzig, Laon und Paris socht, kleinerer Gefechte hier nicht zu erwaͤhnen. v. Horns kuüͤhner Muth und seine glänzende Tapferkeit leuchteten stets als Beispiel seinen Untergebenen 28- der Bahn des Ruhms voran; die Geschichte hat seinen Namen den Helden des Befreiungskrieges beigezählt. Im Feldzug 1815 traf das Tauentziensche Corps, wozu die Brigade v. Horn gehoͤrte, erst nach der von Belle Alliance in Frankreich ein. Unser Jubelheld hatte das seltene Gluͤck, unter hrei Königen dem Vaterlande zu dienen; von allen dreien ward sein Kriegerverdtenst theils durch schnelleres Avancement theils durch Orden belohnt. Nach dem zwelten Pariser Frieden zum Commandanten von Magdeburg ernannt, be⸗ foͤrderten des Koͤnigs Majestät ihn im Jahre 1820 zum commandirenden General des 7ten Armee⸗Corps. Auf die⸗ sem Standpunkte erwarb er sich, wie in allen fruͤhern Ver⸗ baͤltnissen, die Verehrung und Llebe seiner Untergebenen, so wie aller Staͤnde, mit denen er in Beruͤhrung kam, in einem seltenen Grade, daher aͤußerte sich auch bel der Feier seines Dienst⸗Jubilaͤums allgemeine und innige Theilnahme fuͤr den wohlwollenden und gerechten Hesehieeter fuͤr den Helden in so mancher Schlacht, und fuͤr den Burgerfreund.

Schon am Tage vor dem Feste waren Se. Königliche Hoheit der Prinz Frledrich von Preußen, Ihro Excellenzen der Hr. Geueral der Cavallerie, von Borstell, und der 8 General⸗Lieutenant v. Tippelskirch, so wie Deputationen aller Truppen⸗Theile des 7ten Armee⸗Corps, des 8ten Infanterie⸗ (Leib⸗) Regiments und der Koͤniglichen Regierungen, so wie der uͤbrigen Feee. der Provinz Westpha⸗ len, hier eingetroffen. Am Vorabend des Festes brachten die Offiziere dem Jubel⸗Helden eine Musik mit Fackel⸗Begleitung. Gestern fruͤh begann die Feler mit dem Liede: „Nun dan⸗ ket Alle Gott,“ vor der Wohnung des Juübilars von Blase⸗ Instrumenten vorgetragen; gleich darauf bezeichneten 80 Ka⸗ nonen⸗Schuͤsse die Feier des Tages und die Musik⸗Choͤre des L ten Infanterie, und 11ten Husaren⸗Regiments brachten eine Morgen⸗Musik. 2 1

Ein vom 8ten Infanterie⸗ (Leib⸗) Regimente mit Aller⸗ hoͤchster Genehmigung Seiner üee des Königs abge⸗ schickter Unteroffizler, der von Stiftung des Regiments an allen Schlachten desselben beigewohnt, und vom Jubel⸗Hel⸗ den einst selbst die silberne Verdienst⸗Medaille als Preis der Tapferkeit eingehaͤndigt erhalten hatte, meldete 89 als Or⸗ 1 den Tag des seltenen Festes. Hierauf nahmen Se. Exeellenz die ehrerbietigsten Gluͤckwünsche der beim neral⸗Commando angestellten Offiziere und Militair⸗Beam⸗ ten an. 1 .ꝙ

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