1828 / 134 p. 7 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

politischen und Handels⸗Vortheilen aber,

aus Odessa vom

gegen

oder Sochanlick begraͤnzt.

ist, welche von allen

erhoͤht, doch

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tur zur Hauptstadt der Welt bestimmt

die Konstantinopel durch seine Lage gewährt, kann es auch noch leicht der erste Kriegsplatz unsers Continents werden. Auf einem dreiseiti⸗ en Vorgebirge erbaut, wovon zwei Seiten von tiefem Ge⸗ waͤsser bespuͤlt sind, ist es nur von Einer Seite angreifbar. Diese Seite bietet eine gerade Linie dar, und waͤre daher sehr vortheilhaft durch das Bastions⸗System der großen Halbmonde zu vertheidigen. Die Vorstaͤdte Pera, St. Di⸗ mitri und Galata koͤnnen in ihrem Vereine eine sehr starke Festung zu der trefflichsten Unterstutzung fuͤr Konstantinopel bilden. Ihre Mauer geht jetzt oberhalb dem Tuͤrkischen Kirchhof nahe bei Pera auf die Bergebene bei St. Dimitri und den Okmeidan, und koͤnnte von einer Seite bis an den Bosporus, hinter Dolmabakche, und von der andern bis zum

afen von Konstantinopel, zwischen Hassakeni und dem Se⸗ rail Ainali⸗Cavak, fortgesetzt werden.

Varna. Mit Hinsicht auf die (gestern mitgetheilte) Nachricht 25. April, wonach die Russische Flotte des Schwarzen Meeres in der Raͤhe von Varna 10,000 Mann ausschiffen sehe⸗ werden nachstehende Notizen von besonde⸗ rem Interesse sein: 2

Varna befindet sich am Ufer des Schwarzen Meeres, Abend bei der Muͤndung eines Flusses, welcher in ei⸗ nen großen See endet, dessen Umgebungen sehr morastig sind. Die Rhede bei dieser Stadt ist zur Aufnahme einer Esvradre gelegen und von einer Seite durch das Vorgebirge Halata, von der andern aber durch das Vorgebirge Hodrowa

Diese Rhede ist von der Ost⸗

Seite und Sud⸗Ost⸗Seite offen und wird fuͤr unbequem ge⸗ halten. Da sie aber vor den Winden N. W. gesch ct die gefaͤhrlichsten im Schwarzen

Meere sind und einen sehr guten Grund hat, so wird die⸗ selbe in der Sommerzeit für sicher gehalten, und da der andel auch in der Winterzeit nicht unterbrochen wird, so laßt sich schließen, daß diese Rhede auch in der Winterzeit nicht gefährlich ist. Selbst die roͤßten Schiffe koͤnnen in derselben auf 8 und 15 Brassen*) Tiefe vor Anker liegen, der Grund besteht aus Sand und hartem Schlamm. Der Ort, wo man den Anker auswerfen kann, befindet sich 28, 52 Ostseite zwischen dem sechseckigen Thurm in Varna sich itn Sochaulick. Flache Fahrzeuge stellen Kiefe und En— der Stadt, wo 5 bis 6 Brassen Rhede stehen wollen, muͤssen Fertoung N. 2.. und S. 8 anlegen, und dabei den Anker von der See⸗Seite befestigen.

Auf allen Charten des Schwarzen Mreres wird diese Rhede tief ins Land eindringend bezeichnet, aber sie erstreckt sich nicht weiter als 1, Tossen von dem Vorgebirge

welches von der ic *— beim Eingange in dieselbe zur Stadt, wach⸗ sich am Ende der Rhede von dem nordlichen Theile Co befindet, und 3000 Toisen von de 2 22 S Es beich gegen Norden inga tegen ist. eil, und glich, bei denselben anzu⸗ iit g.gedsaa dg⸗ koͤnnen in Varna Wehen FöF. 5 ena Weizen und Wein be⸗ uesg mnefceegso erstreckenden Eben 8 Facger sch zuf be 6 —3z2 5 welcher an 8 Uhndet⸗ oder aus dem zwesten Brunnen, mi ee Suͤdufern, unweit des Wasserrisses * is Mn. o r 2 merika.

Eine Zeitung von Washington beklagt sich uͤber 2 edle n einiger Kausteute von Snaa.; 8 sichtigten, das Amerikanische Mannufaktur⸗Interesse in B * lhtigten ecolle zu vernichten. Während der letzten Woche des Hanmars sind in 5 Nord⸗Amerikanischen Städt en Woche Vards Calicos und 2080 Stuͤck Wollen⸗Tuch au e angekommen, und unmittelbar nach der Ank s Liverpool zum Verkauf ausgestellt und zu den niedri unft oͤffentlich geboten worden. Die Folge davon schei igsten Preisen fell daß die Amerlkanischen Wanufakturen Pa gewesen zu sein, tikeln, selbst nach der beispiellosen R nneee⸗ Art von Ar⸗ nicht abzusetzen im Stande waren. on von 80 pCt.,

der Vereinigten Staaten haben sich öv. Ha⸗ ufaktu⸗

risten genoͤthigt gesehen, ihre Arbeiten einzustellen

zu sein. Außer den

ruf einer Militair⸗Per

]

1114A1“ neuesten in London eingegangenen Berichte aus

bis zum Marz. Das Departement Istmo freiesten in Columbien und hat demzufolge zur Convention von Ocanna gewäͤhlt, gegen jede Uebertragung einer staͤrkern

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Die ne⸗ Panama reichen ehoͤrt zu den olche Abgeordnete

welche entschieden g. Macht an den Präsidenten der Republik gestimmt sind, als

die Verfassung ihm bisher gewaͤhrte. Die meisten Departe⸗ ments, 2 die Seestaͤdte eine vorherrschende Stimme sind aus leicht erklaͤrbaren Gruͤnden derselben Meinung zu⸗ gethan. Als Beweis, wie sehr schon in den neuen Repu⸗ bliken der

Staatsmann von der oͤffentlichen Meinung sich abhaͤngig zu fuͤhlen beginnt,

mag der Umstand dienen, daß Einer der Deputirten des Isthmus, der Senator Vallarino, zwei, vom Secretair des Senats zu Bogota, Vargas Tejada, unterschriebene, Certificate bei der Bewerbung um die Wuͤrde eines Abgeordneten beizubringen,

fuͤr gut fand, worin sein untadelhaftes öͤffentliches Benehmen mit einfachen Worten beglaubigt wird. Noch

mehr zeigt folgender, am 29. Febr. d. J. von der Municipalitaͤt von

Panama Shnn ruf die Eifersucht der Partheien in dem Kampfe um Erhal⸗ tung oder Beschraͤnkun republikanischer Freiheit. Der Auf⸗ on an das

Publikum scheint die Ver⸗ Proclamation gewesen zu sein, die folgen⸗ dermaaßen lautet: „Die Municipalität vom Canton Panama, an die Columbianer des Isthmus. Buͤrger! Ein heucherli⸗ scher Freund der Militairklasse und ein Feind der freien In⸗ stitutionen hat die Freiheit der Presse gemißbraucht, um un⸗ ser Leben und unser Eigenthum durch Feuer und Schwert in Gefahr zu bringen. Soldaten! Dieser Mensch hat Euch durch Vorwaͤnde die nicht bestehen, zur Empoͤrung und zum Buͤrgerkriege angereizt. Was beabsichtigt dieser „Freund des Militairs“ in seiner Versammlung der großen Nationalconvention den? Dies heißt, die Anarchie ins Leben rufen. Dem un⸗ bewaffneten Theile der Republik den Krieg anzukuͤndigen? Dies wuͤrde ein Brudermord sein. Darauf hinzuarbeiten, daß das Heer sich zu einem gesetzgebenden Koͤrper auf⸗ werfe, und daß durch dasselbe der schrieben werden? Dies wuͤrde die der Souverainitaͤt seyn. Buͤrger! Be 8 len Volke giebt es keine andere Richtschnur, als die Gesetze, und keine andere Huͤlfsmittel, diesen getreu, und ihr werdet nei nicht unterjocht werden koͤnnen. der Freiheit duͤrfen sich durch das Vaterlandsmordes der Infamie nicht den Tod unter die Unterdruͤcker zu nun die Waffen gegen freie Maͤnner!

anlassung zu dieser

durch die Gewalt der Tiran⸗

Preis geben;

Panama,

nun 111u1“l““] 29. Februar 1828. Unterzeichnet vom Praͤsidenten Perez de Ochos y Sevillano, und von dreizehn Mitgliedern der Mu⸗ 3

nizipalitaͤt. Die bedauern, aus einer glaubhaften

rerischen Bewegungen nur zu guten Grund haben. deren unmittelbare Wirkung fuͤr das Folgen sein moͤchte, fuͤrchten wir sehr; neuere Ereignisse

Sollten die Freunde der Freiheit Bolivar verlieren, so moͤ⸗

mordbrennerischen Schrift? Die zu hintertreika

als freie Grundsätze. Bleibt Soldaten! Die Heere furchtbare Verbrechen des statt bringen, kehren sie

Zeitung von 2 berichtet Folgendes: Wir Femn. r bhaften Quelle erfahren zu haben, 1 daß die Geruͤchte uͤber die, in Puerto⸗Cabello zu Gunsten Bolivars und gegen die Verfassung stattfindenden aufruͤhe.

Land v5

rs jedo ßen uns 1 das festeste Vertrauen auf die Tugend und Entschlossenheit des Volks ein, und wir zweifeln nicht, daß 2 die republikanischen Grundsaͤtze zuletzt triumphiren

Nation Gesetze vorge⸗ schamloseste Usurpation 1“ Bei einem constitutionel⸗ 9

2.

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I“

en sie sich mit dieser Betrachtung troͤsten, welche in 8 8* hat von viel groͤßerer Wichtigkeit ist. see ner 22 1“ cas bis zum 18. Maͤrz enthalten die officiellen Erklaͤrungen der Bataillons Civie und Callao zu Caraccas und des Ba⸗ 8 talllons Carabobo zu La Guayra fuͤr Bolivar, so wie die der Municipalitaͤt von Caraccas zu Gunsten der Convention. Alles deutet auf eine Verschwoͤrung der Soldaten. *

Als Bolivar aus Peru zuruͤckkehrte, und durch seine Vermittelung die Unterbrechung des 5 entlichen Friedens ver⸗ hinderte, so geschah dies durch das ersprechen, welches der anticonstitutionellen Parthei gethan wurde, daß eine Ver⸗ sammlung berufen werden sollte, ¹ eines neuen Regierungs⸗Systems zu berathschlagen. Diese Par⸗ thei verdankte ihre Macht der zwecklosen Empoͤrung des General

aez, und hat immer eine drohende Stellung gegen Gesetze vejastung, öffentliche und Privat⸗Rechte behauptet, sobalb diese nur ihren Absichten im Wege zu stehen schienen. Bolivar ließ sich unter dem Mantel der Nothwendigkeit von dieser empoͤrungssuͤchtigen Parthei beherrschen; der Congreß gab ihren Wuͤnschen nach und berief eine Versammlung, ergriff aber auch zugleich Maaßregeln um die Wahl und Brachung

um uüͤber die Anwendung