1828 / 199 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Berlin, Dienstag den 29sten Juli.

2. 1 Sh; Amtliche Nachrichten. EE 8 KELronikedes T428e46. 89 Im Beziek der Königl. Regierung 1

5 u Düsseldorf ist an die Stelle des von der Gemeine zu Cnepe 119S.-,.vn. August Sunren, der Can⸗ mnar der Theologie, Aldert Kohl aus Elberfeld, zum Pfarrer Gemeine zu Spellen erwählt und in dieser Eigenschaft bestatigt worden; * zu Köoͤln ist der Uerise Pfarrer Wilhelm J oseph Puͤtz zu Flammersheim, zum katholischen Vicar in Lüftel⸗ verg, bres Rheinbach, ernannt worden; 4 zu Stettin ist der bisherige Candidat der Gottesge⸗ lahrtheit, August Milo, zum evangelischen Prediger in Cummerow und Janikow, Synode Pencun, und der bishe⸗ rige Candidat der Gottesgelahrtheit, Heinrich Friedrsch August Seliger, zum evangelischen Prediger in Groß,⸗ Borckenhagen und Reckow, Synode Wangerin, befoͤrdert

worden.

Angekommen: Der Koöͤnigl. Großbritannische außer, orbentliche Gesandte und bevollmaͤchtigte Minister am hiesi⸗ gen Hofe, Brook Taylor, von Dresden. * er Großherzogl. Mecklenburg⸗Schwerinsche General⸗ Mlajor und Brigade Chef von Both, von Ludwigslust, * . Abgereist: Der Koͤnigl. Polnische General⸗Postr u d Polizei⸗Director, Staatsrath Graf von Suminski, nuch

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eitungs⸗Nachrichten. 8* Nachrichten vom Kriegs⸗Schauplatz. Ueber die, in der Hauptsache bereits (in dem vorgestern mitgetheilten Russischen Armee⸗Bericht aus dem Lager bei Bazardshik vom 11. Jul.) gemeldeten, neuesten Kriegsereig⸗ aüf⸗ enchalke 5 folgenden Nachrichten mehrere neue und 8 e 2 4₰ etal bb. inter 82 Lager bei Bazardshik, den 10. Das Kese. eeehatne hat mit dem Iten Armee⸗ Lager bei Karassu am 6ten fruͤh Morgens g⸗ Corps das Lag Bazardshik vorzuruͤcken. eHas.e-

sen, um gegen g . Das 7te Armee⸗ * u, General Woinoff folgte auf einen und zwel

Juli (n. St.)

kagemaͤtschen. Das Hauptquartier hat diese 80 Werst (un⸗ gefähr 12 Meilen) betragendende Entfernung in 3 g.

Witte⸗

Lb zuraczzeltat Der Marsch wurde durch die uft etwas

rung begünstigt, indem häufige Gewitter die L lten. 2 A Avantgarde unter dem General Nuͤdiger war aus ebrer Stellung von Balramdede bis Mangall, dem Haupt⸗ quartier voraus, auf Bazardshik marschirt. Im Lager bei Karassu hatte man die Nachricht daß eine Abthei⸗ lung Türkischer Kavallerie ens 25 sstria gegen Vazardshik gezogen sey; dieselbe hatte sich indessen bei dem Vorruͤcken des Generals Ruͤdiger entfernt. Wenige Stunden darauf erfuhr man, daß ein, wenigstens 5 ann starkes Eörps Türtscher Kavallerie (aus vA. sich von Neuem dei Bazardshik zeige. Es kam am 7. Juli zwischen diesen und dem Vortrabe des rechten Flügels der Avant⸗ garde, weschen der General Akimkieff commandirte, zu eini⸗ gen Plänkeicien. Besonders hatten die Feinde, welche den rechten Fluͤgel zu umgehen suchten, sich mit großer Uebermacht auf ein Kosaken⸗Piquet von 30 Mann ge⸗ worfen, zu dessen Soutien eine Escadron Uhlanen vor⸗

geschickt wurde. Als diese nicht genügte, sandte der General Akimkieff noch 2 Escadronen mit 2 Kanonen nach, welcher Geschuͤtze sich die Tuͤrken mit aller Anstrengung zu bemaͤchtigen suchten. Zwei en quarré vorruͤckende Bataillone Jäger trieben indessen schnell die Tuͤrken in die Flucht, welche noch durch die Ankunft zweier von dem Gene⸗ ral Ruͤdiger herbeigeschickten Husaren⸗Escadrons vom Regiment Alexandria beschleunigt wurde. Die Türken zogen sich in einen Wald, 3 Werst hinter Bazardshik zuruͤck, wo sie die Nacht vom 7. zum 8. zubrachten; als aber mit Tages⸗Anbruch General Ruͤdiger vorruͤckte, um sie daraus zu vertreiben, hatten sie sich schon entfernt.

In diesem kleinen Gefechte scheinen die Feinde nicht un⸗ hedeutend an Todten verloren zu haben. Der Verlust der Rus⸗ sischen Truppen betraͤgt 9 Todte und ungefähr 40 Verwundete; unter diesen einige, deren Wunden von Pfeilen herrüͤhren. General Ruͤdiger ruͤckt mit der Avantgarde, die durch einige Bataillons verstaͤrkt worden ist, gegen Kosludgi vor.

Gleichzeitig mit dem Abmarsch des Kalserl. Hauptquar⸗ tiers aus Karassu 8 der General⸗Adjutant Constantin Ben⸗ kendorf mit einer Brigade Infanterie und einem Kosaken⸗ Pulk nach Kusgun detaschirt worden, um elne Stellun zwischen Silistria und dem Hauptquartier einzunehmen, we che letzteres vor moͤglichen zusfäͤllen der Besatzung jener Festung sichern kann. Er hat zu diesem Behuf bei Rissowat ein Lager bezogen und wird so lange dort verweilen, bis General Roth mit dem 6ten Corps herangeruückt seyn und Silistria eingeschlossen haben wird. Nach den heute einge⸗ gangenen Berichten kann dies in einigen Tagen geschehen

seyn, da General Roth seinen Uebergang bei Hirso e: reits bewerkstelligt hat. 5† Küses e

An demselben Tage, als die Avantgarde unter dem Ge⸗ neral Rüdiger von Batramdede gegen Bazardsbik vorgerückt, ist das bis dahin zu derselben gehoͤrig gewesene Corps des Generals Schwetschin (eine Brigade Infanterie und sechs Escadrons stark) von Mangali gegen Varna mar⸗ schirt. Gestern ist von hier aus zu derselben Bestimmung der General⸗Adjutant Graf Suchtelen mit dem auf 1 Brigade Infanterie und 6 Eskadrons gebrachten Corps des Generals Akimkieff abgegangen, um vor Varna mit dem Corps des Generals Schwetschin zusammenzustoßen, dann das Commando des vereinigten Corps zu uͤbernehmen, und 8 versuchen, die Uebergabe Warna's herbeizuführen. Die Flotte, welche zur Belagerung von Anapa gebraucht worden, segelt auch gegen jenen Platz.

Den 11. Juli.

Das Corps des Generals Woinoff (das 7te) wird heute vollstaäͤndig bei Bazardshik versammelt seyn. Da General Roth nunmehr schon unfern Silistria angelangt ist, so dürfte das hiesige Hauptcorps unverzüglich seinen Marsch⸗ auf Schumla fortsetzen.

General Ruͤdiger hatte den Befehl, mit der Avantgarde die Tuͤrken in Kosludgi, wo sie sich halten zu wollen schie⸗ nen, diesen Morgen anzugrelfen, aber, wie so eben gemeldet wird, haben die Feinde sich zuruͤckgezogen.

Frankreich. 1 .

Paris, 22. Jull. Die Herzogin von Berry ist am 19ten d. M. in Pau eingetroffen. b

Man wird sich vielleicht erinnern, daß der Bischof von Beauvals in der Sitzung der Deputirten⸗Kammer vom 30. Mal. (Nr. 148 der Staats⸗Zeitung) sich mißbilligend daruͤber aͤußerte, daß man sich seit einiger Zeit in Frankreich zur Bezeichnung der Geistlichkeit im Allgemeinen des Namens der Priester Parthei bediene, und daß man mit dem⸗ selben Rechte von einer Richter⸗, Präfekten⸗, oder Mi⸗ litair⸗Parthei sprechen koͤnne. Gegen diese Ansicht tritt nunmehr der Graf von Montloster, welcher am meisten Ur⸗ sache hatte, sich damals getroffen zu fuͤhlen, in einem Auf⸗