1829 / 12 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1“ 2 2 : 5 eAR. eeiner guten Verwaltung nicht die Mittel zu gewaͤhren

8 s —. 28 ..

dden Frieden, die Wohlfahrt und die Ruhe des Landes zu erhalten,

8

und alle Art von Raͤnken sowohl, als den verderblichen Ein⸗ fluß von Partheien zu unterdruͤcken, welche vereint und ab⸗ sichtlich versuchen sollten, sich so vielen Wohlthaten zu wi⸗ dersetzen. Meine Freunde stimmen darin uͤberein, daß große Alnstrengungen bisweilen vergeblich seyn koͤnnen, wenn die FKexgierung nicht in kraͤftigen Haͤnden ist⸗ und daß es eines Premier⸗Ministers bedarf, wie die Nation ihn gegenwartig * ng und den sie hoffentlich noch lange zu besitzen das Gluͤck

aben wird.“ (Hier folgen lange Lobeserhebungen des Her⸗ b als General und Minister; dann faͤhrt der Vriefschrei⸗ ber folgendermaaßen fort:) „Unter einem solchen Chef, der vppoon seinen gesebmaßigen Vorrechten Gebrauch macht, wuͤrde ach ihrem (die Freunde des Dr. Curtis) Dafuͤrhalten keine Parthei es wagen, sich dem allgemeinen Besten zu widersez⸗ zen, Und, so wie Ew. Gnaden Ihren festen Entschluß zu er⸗ kennen gaͤben, die katholische Angelegenheit zu beendigen, wuͤr⸗ ddeen die Gegner der Emancipation augenblicklich die Flucht ergreifen, um nie wieder aufzutreten. Waͤre diese Sache einmal zu Ende gediehen, so wuͤrde man einige Tage darauf eben so wenig davon sprechen, als man gegenwaͤr⸗ 899 der fruͤher den Dissenters gemachten Zugestaͤndnisse . erwaͤhnt, denn die Feinde einer solchen Maaßregel. zeigen sich noch einmal so wuͤthend als sie wirklich sind, um Schrecken einzujagen und dadurch ihren Zweck zu erlan en * Meine Freunde aber erklaͤren unverhohlen, daß e von Lw. 3 8 GnerZee def Seaeg die katholische Frage auf Vergessenheit zu be it Muß b bn sie ganz ets ies seg,ga z nie denhe gaänz außer sich bringen wuͤrde, die schon je aufgeregt sind, und daß sie diese veae, ea as 829* ö ansehen wuͤrden, den man schon ft ben at, um ihre Erwartungen in Hinsicht gh gewuͤnschten Aenderung zu taͤuschen. Befolgte man 88

Maaßregel, so wuͤrden sich die Schwierigkeiten nur haͤufen, FSFei jeder Ar Feinden jeder Art von Concessionen, dadurch die erwuͤnschte

8

indem den widerstrebenden Partheien, und besonders den Geelegenheit dargeboten wuͤrde i rraͤfte die si

ele alle ihre Kraͤfte die sie be⸗ * 5 hoͤchst beunruhigende Weise eeh und Iiin den haͤrtesten Ausdruͤcken oͤffentlich bekannt gemacht ha⸗

2 ber üfinbseien und deren ich hier gar nicht erwaͤhnen wuͤrde, b ich nicht als Anklaͤger auftreten will, wenn ich nicht

herzeagt ware, daß E. G. die schrecklichen Drohungen ge⸗ Hercha In, welche von den Braunschweigern und der Orange⸗ hei schriftlich ausgegangen sind. 2

eust 1 . .

2 2nsesgfan 88 nche mir die Freiheit, E. G. ganz besonders Anspruch zu e Ihren maͤchtigen Schutz in und die öͤffentliche Ein er ergebensten Bitte, den Frieden assen. Es wuͤrde keinem Vorwande stoͤren zu Zustande fuͤr die Dauer abzuhelser .ort kosten, um diesem liche Dinge mischen;z fen. Weit entfernt, mich in zeit⸗ unaufhoͤrlich und enen, halte ich es fuͤr meine Pflicht, bruͤdern, allen denen mit meinen ehrwuͤrdigen Mit⸗ traut sind, die Gefuͤhl ie unserer geistlichen Fuͤrsorge anver⸗ ßigung und gleicher 18 wahrer christlichen Liebe, steter Maͤ⸗ nahme einzuftoßeh uldung fuͤr alle Menschen ohne Aus⸗ ses Briefes entschul Ich hoffe, E. G. werden die Laͤnge die⸗ huldigen, und ihn als einen Beweis der

aufrichtigen Ho . zu seyn u. s. 8 hachtüng ansehen, mit der ich die Ehre habe den 19. December.

Drogheda,

Ein edler Lord i R. Curtis.“ der Times berichtet er Grafschaft Devon so wird in fuͤr eine Bittschrift wider schaͤftigt sich damit, Unterschriften Parlamente eingereicht werden seatholiken⸗ die dem nächsten und zwar zum großer stlichen Theils der Gr Fr aft 4 und. seiner Ug ergerniß der Bewogner von Sid⸗ 8en. Gesinnungen nicht l e nicht allein dergleichen in⸗

aben, in einer großen - Versammlung z am 27. Dec . ö Selzrtn, daß sie an WEE1 durchaus keinen Theil 8 eevon ausgehenden Bittschrift den, unduldsamen Geist⸗ en, indem sie den darin herrschen⸗ Bittschrift fuͤr das Pean orrwverfen und vielmehr eine andere ren F bhter Gesiunungen enchesten, aierche den wah⸗ ach Ugemeinen Mei ven.

* sen, mit einem seiner Commis, ung 1— ö8 2288

Cambrian nach New⸗York ei ord des Packetboote

1 . 9 ingeschifft. ieses Boot hatte zwar schon fruͤher in See gehen soltff. Aeö 27*

wissen, daß es auf der Hoͤhe der Insel Wighi gekreuzt, und

Auf diesen letzten Ge⸗

8.

vermoͤchte,

Se sondern auch beschlossen

dort die besagten beiden sich von Portsmonth aus dahin begeben hatten. Aus Gibraltar vom 20. Dec. wird gemeldet:

2m

zehn Tagen, als die Vermehrung des Fiebers nur noch einen einzigen neu eingetretenen Fall betraf, hatten wir Hoffnung, daß die ungluͤckliche Krankheit bald ganz und gar aufhoͤren 2 lere 1 en ganz besonders darauf gestuͤtzt, daß ein starker West⸗Wind eintrat und das Ther. 8

wuͤrde. Unsere Hoffnungen waren

mometer gefallen war; doch wurden sie bald wieder vernich⸗

Personen aufgenommen habe, 9h

Vor.

tet, als der fruͤhere Ost⸗Wind ploͤtzlich wieder eintrat und 11

auch das Thermometer jetzt wieder zehn Grad hoͤher zeigt,

als sonst gewoͤhnlich um diese Jahreszeit. Die Regen⸗Zeit

sonst schon in der Mitte Octobers eintretend, erschien dies⸗ mal erst am 8ten November und hielt nur eine einzige Seitdem hat sich leider! auch die Krankheit wied Waͤhrend der ganzen drei⸗ jaͤhrigen Belagerung von Gibraltar haben wie aus der Geschichte hervorgeht unsere Truppen durch das feind⸗ liche Feuer nicht so viele Mannschaft eingebuͤßt, als ihnen das Fieber in den letzten drei Monaten geraubt hat. Dr.

Chervin und drei andere Franzoͤsische Aerzte kamen um die

Woche an. wieder zusehends vermehrt.

Mitte des vorigen Monats hier an; Urtheils und jeder Mes nur ein genaues Register aller Fieberfaͤlle.

mente, die er an sich selber macht, daß er fieberfest sey.

Unter anderen hat er bereits mehrere Male die, von den

ausgeworfene schwarze Materie ohne Nachtheil ver⸗ schluckt. 3

jetzt von einigen Aerzten angewendet.

schwaͤngerten Luft ganz unschaͤtzbar; welchen Einfluß es aber

als ein Mittel zur Reinigung der mit Krankheitsstoffen .

auf die Heilung des gelben Fiebers uͤben wird, das kann 1“ nur erst durch die Erfahrung bewaͤhren. Wie sehr jedoch un⸗ 5 von ungesunden Stoffen geschwaͤngert seyn

sere Atmosphaͤre muß, beweist, daß nicht allein der Einsender dieser Nachrich⸗ ten, sondern sehr viele Militairs,

rings üm sich empfinden und niemals ohne dem Lager zuruͤckkommen.“

Aus China sind Nachrichten bis zum 21. Juni eingegangen. Der gefangene Rebell Chang⸗Kili⸗Urli, der zuerst die Fahne

des Aufruhrs in der westlichen Tartarei aufsteckte, ist in

einem Kaͤfig nach der „himmlischen Hauptstadt’” (Peking) Der Kaiser fuhr fort, den Officieren, die

gebracht worden.

2

sie enthalten sich alles

*

Meinung uͤber die Krankheit und fuͤhren er al Chervin gehoͤrt zu den Non⸗Contagio nisten, und beweist durch Experi⸗

Die Mercurial⸗Kuren scheint man vorlaͤufig bei Seite gethan zu haben und haͤlt sich dagegen mehr an das nicht so angreifende Mittel, die Kranken recht viel Oel ein⸗ nehmen zu lassen. Chlorin, in Verbindung mit Ladium, wirrd Chlorin ist nun jwar

die in Dienstgeschaͤften sich in die Stadt hinein begeben mußten, gewoͤhnlich ein nicht genau zu bezeichnendes, druͤckendes Gefuͤhl von Schwere Kopfweh nach

82

8

sich in diesem Kriege ausgezeichnet hatten, Belohnungen zu

ertheilen. Der tischen und tapfern Herzog ernannt worden. Im Kornhandel ist es stille,

Niederlande. Bruͤssel, 6. Jan. Die Gazette des

enthaͤlt folgenden vom 27. Nov. v. J. datirten fehl: „Wenn in Zukunft eine außerordentliche anz in dem Ritterstande oder dem Adel eintritt, so soll der Gou⸗ verneur der Provinz den Praͤsidenten des Ritterstandes s gleich davon benachrichtigen, und der Praͤsident maͤchtigt seyn, wenn er es fuͤr noͤthig befindet, stand für die ihm geeignet scheinende

lich zusammenzuberufen, um diese

des .

besondere Bewilligung 8 1 der erledigten Stelle verhandelt

res als uͤber die Ausfuͤllung werden, und der Praͤsident hat, 1 . . außerordentlichen Zusammenberufung schreitet, zu glei⸗

cher Zeit den Gouverneur der Provinz davon zu benach⸗ Ferna. *

und in den Weizenpreisen keine Veraͤnderung vorgegangen.

sodann er⸗ den Ritter⸗ Epoche außerordent⸗ Vacanz auszufuͤllen.

Iedoch darf in einer solchen außerordentlichen Versammlung, edoch Koͤnigs, uͤber nichts Ande⸗

wenn er zu einer solchen

Ober⸗General Changling ist zum majestaêäà.

er Ober⸗Gerichtshof in Luͤttich hat das Urtheil des

Zuchtpolizei⸗Gerichts in Mastricht, welches den der Verlaͤum⸗

dung gegen die Militair⸗Behoͤrde beschuldigten Redacteur des Journals „der Eclaireur“ freigesprochen hatte, bestaͤtigt.

Oesterreich.

Wien, 6. Jan. Am Zten d. fand bei Hofe 8

liche Cardinals⸗Barrett⸗Ertheilung an den zur Cardinals⸗

Wuͤrde gelangten Fuͤrst⸗Primas des Koͤnigreiches Ungarn und

Erzbischof zu Gran, Alexander Rudnay von

Divék⸗Ujfalu, mit dem herkommlichen Gepraͤnge statt.

Tuͤrke Der Oesterreichische

stantinopel vom 11. Dec.: „Seit den,

die offent⸗

Rudna und.

1. Beobachter meldet aus Kon⸗ bereits vor meh⸗