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dieser Anforderungen waren 30 Tage bewilligt worden. Da der Consul nach Verlauf dieses Termins nicht die mindeste Genugthuung erhielt, berief er die in Lissabon sich aufhal⸗ tenden Englaͤnder zusammen, und unterrichtete sie davon, da⸗ mit sie den bestehenden Verhaͤltnissen angemessene Maaßre⸗ geln nehmen moͤchten. Diese Mittheilung des Englischen Consuls in Lissabon hat in London großen Eindruck gemacht, und man spricht von einer an die Regierung zu sendenden Deputation.
S Plymouth Journal meldet, daß an den Mauern von Rio Janeiro ein Zettel folgenden Inhalts angeschlagen ge⸗ wesen sey: „Brasilianer, nehmt Euch in Acht, der Bruder des Kaisers hat die Portugiesische Verfassung umgeworfen.“ Sobald der Kaiser davon Kenntniß bekommen, habe er sich den Zettel bringen lassen und eigenhaͤndig die Worte hinzugefuͤgt: „Die Hand, welche die Verfassung gegeben hat, wird sie auch auf⸗ recht zu erhalten wissen“, worauf er denselben wieder an die⸗ selbe Stelle habe befestigen lassen.
Die Privat⸗Bibliothek Georg's III., welche der jetzige Koͤnig dem Großbritanischen Museum geschenkt hat, ist neu⸗ lich dieser großen Sammlung einverleibt worden, welche da⸗ 12 Zuwachs von ungefähr 50,000 Baͤnden erhal⸗ en hat.
In Cheltenham fand am letzten Dienstag eine oͤffentli Versammlung statt, um die neuesten abermneßtgan Mergnahe auf die unbewohnten Haͤuser zu untersuchen. Es wurde be⸗ schlossen, eine Commission von zwanzig Mitgliedern zu ei⸗ nennen, welche eine Petition an das Unterhaus dbsacges soll, in der man um Aufhebung der Fenster⸗Taxe und der Abgabe fuͤr —— Haͤuser einkommen will. Die Eommntsston wird den Entwurf der Bittschrift in einer s⸗ s. 2. schrif einer spaͤteren Versamm⸗
In dem Hafen von Liverpool 2 - 1827 bis zum 24. Dec. 1828 11 Sehfe ncder 8 deren Gehalt 1,349,051 Tonnen ber Z2. Jehee :29
5 ünen betrug. Im Jahre 1827 sind in demselben Hafen 10,000 Schiffe mit 1,282,018 Ton⸗ nen⸗Gehalt eingelaufen. En 8
Nachdem Herrn Gurney's Dampfwagen einige Zeit ge⸗ ruht hatte, ist derselbe am letzten Dienstag wieder zum Vor⸗ schein gekommen. Er hat den Weg nach Stanmore zuruͤck⸗ gelest, wo er vorlaͤufig bleiben wird, um in der dortigen Ge⸗ Pöns n -L 2 Mechanismus Versuche zu ma⸗
2 in einzuuͤben, die i ei sg s vn Dienst fertig 8 “
ie es scheint, hat der Tod der Wig ini in Madagascar — — —2 — Nutter, die den Thron bestiegen h⸗ esee Prinzen Ratafee, den Vater g 2 ist es gelungen, den eeben, ebenfalls aus den nbrea⸗ 8 ermordeten Thron⸗ forderungen ein Ende zu 8 raͤumen, um seinen An⸗
us St. Thomas 1
. 2 schrei . ter den Befehlen eines hreibs man, daß ein Schooner, un⸗
ten, alle Verbindu Franzoͤsischen Corsaren und Renega⸗ untergrocen veendung zwischen dieser Insel und Porto⸗Rico Die Weizen⸗Preise
Die Anfuhr lhbendben heute wie am vorigen Mon⸗
eizens war bedeutend.
Brasel, 8. J2,, Lge1av be 5 nigs, Oberst Varon 28 Der Adjutant Sr. Maj. des Ko gen Fuͤrsten Alphons ne Desson, ist in Begleitung des jun; Pe,e h himay vorgestern von hier nach Zwei Polizei⸗ 8
881 vei ten hielten neulich auf Befehl des In⸗ 2 G li . Di em, der Verla 2 g*.
sigen Polizei⸗Direktor umdung gegen den hie⸗
or angek 8 chung, haben aber keine Pegtegen, 8 — Coume, Haussu⸗ gefunden.
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Fulda, 5. Jan. 2 der SBse. Sinft cd dem Monument fuͤr den Apostel rend und mitunter sehr namhafte Bea⸗ ehen noch fortwaͤh⸗ rische Nation — den schoͤnsten —— ein. Die Baie⸗ gegen diesen — des menschlichen Geschlechts und seine Vor⸗ und Mitarbeiter, sowohl durch frei dü 8 den, als durch Subseriptionen auf deenen⸗ ige Spen⸗
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Ostern bei C. Muͤller) erscheir hier (küͤnfrige 2 2 heinende Lebensgeschichte zu er⸗
tage.
Oesterreich
Wien, 9. Jan. Kuͤnftigen Sonn EEE1— der zffentlichen Bohlthaͤtigkeits⸗Anstalten g 8 zen Lüö — ein maskirter all gegeben werden. — Miit die⸗ teri edoute ist, vermoͤge Allerhoͤchster Bewilligung, eine Lot⸗
rie verbunden, welche aus einhundert, groͤßtentheils ansehn⸗
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lichen Gewinnsten besteht, die in dem großen Redouten⸗ 2
Saale aufgestellt seyn werden. Das Loos kostet 24 Kr. Netall⸗Muͤnze. Jedermann kann Loose erhalten, und folg⸗ lich an den Gewinnsten Antheil nehmen, ohne eine Eintritts⸗ Karte loͤsen zu muͤssen. Wer zehn Loose auf einmal nimmt erhaͤlt eine Eintritts⸗Karte unentgeidlich. Die Ziehung g. schieht im großen Redouten⸗Saale um 12 Uhr Mitternach Nach der Ziehung werden die gezogenen zehn Zahlen de Haupttreffer, von der Tribune aus, sobald als moͤglich, trans⸗ parent, und durch mehrere Stunden, fuͤr Jedermann sicht⸗ bar, gezeigt werden. “ „
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Tuͤrkei und Griecchenland. 1
Die Allgemeine Zeitung meldet aus Konstanti⸗ nopel vom 10. Dec.: „Vom Groß⸗Vezier sind keine neueren Berichte bekannt, wohl aber von Hussein Pascha und dem Seraskier von Silistria, welche die Aufhebung der Belage⸗ rung von Silistria und den Ruͤckzug der Russen von dort mit grellen Farben schildern. — Die Ruͤstungen zum neuen Feldzuge werden fortwaͤhrend aufs Nachdruͤcklichste betrieben. Uebrigens herrscht Ruhe, und die Ankunft mehrerer Zufuhren hat die Furcht vor den unmittelbaren Folgen der Blokade sehr vermindert.“ 8
— Zwei Briefe des Courrier de Smyrne aus Kor 22 stantinopel vom 26. und 28. November enthalten außer den bekannten Nachrichten von dem Tode des jungen Prin⸗ zen Abdulhamid u. s. w. Folgendes: „Tschiapan⸗Oglu, wel⸗ cher am 14ten mit 12,000 Mann von hier abmarschiert ist, soll bestimmt seyn, die Garnison von Rustschuck zu verstaͤr⸗ ken. — Das kleine Geschwader Tair⸗Pascha's in den Dar⸗ danellen wird, wie man behauptet, naͤchstens durch einige leichte Fahrzeuge und 20 Brander verstärkt werden. Häaͤtte die Pforte Matrosen (ste hat von dem Vice⸗Koͤnig von Aegypten deren 2000 verlangt), so koͤnnte sie mit naͤchstem Mai ein Geschwader von zehn Linienschiffen und Fregatten in See stellen. — Der Reis⸗Effendi schickte in diesen Tagen den ersten Secretair des Dragoman’s der Pforte zu den Ab⸗ geordneten des Englischen und Franzoͤsischen. Handelsstandes, den Herren Sarell und Castagne, um sie zu fragen, ob sie ihrerseits mit dem Verfahren der Pforte seit der Abreise der Botschafter zufrieden seyen, ob sie in ihren Handels⸗Ange⸗ legenheiten Schutz und Beistand gefunden haͤtten. Die Ant⸗ wort der Abgeordneten fiel ganz befriedigend und lobend fuͤr die Tuͤrkische Regierung aus; dieselben haben daruͤber einen Bericht an den Niederlaͤndischen Gesandten erstattet.“ — In dem Schreiben vom 28. Nov. heißt es: „Hr. Bois Lecomte ist die⸗ sen Morgen abgereist, ohne eine andere Antwort erhalten zu ha⸗ ben, als die von der Pforte schon oͤfter ertheilte, daß naͤmlich die Botschafter nach Konstantinopel kommen moͤchten, um uͤber die Griechische Angelegenheit zu unterhandeln. Die Pforte haͤtte sich vielleicht dazu verstanden, einen Bevollmaͤchtigten nach Tenedos zu schicken, wenn nicht die Nachricht von der Blokade der Dardanellen eingetroffen waͤre. Die Pforte wuͤnscht den Frieden, und wuͤrde unter annehmbaren Bedin⸗ gungen sich bereit zeigen, alle Hindernisse zu beseitigen; so lange man aber das System der Demuͤthigungen und Dro⸗ hungen ihr gegenuͤber beibehaͤlt, wird sie kämpfen. — Neu⸗ lich wurde eine zahlreiche Divans⸗Sitzung gehalten, welche die ganze Nacht hindurch waͤhrte. Es soll darin von der Blokade und von den Anträͤgen des Herrn Bois Lecomte die Rede gewesen seyn, und der Sultan seine Energie und Fe⸗ stigkeit behauptet haben. Sein Beispiel belebt die Schwachen und staͤrkt die Tapfern. — Der Befehl zur Austreibung der Raja's soll fuͤr den Augenblick nur auf die Griechen Anwen⸗ dung finden, und auch in dieser Beziehung bei denen gemil⸗ dert werden, welchen der Patriarch Fuͤrsprache giebt. Heute wurde ein Firman vorgelesen, welcher alle Muselmaͤnner auf⸗ fordert, sich des Weines zu enthalten, die Moscheen zu be⸗ suchen, um die Rathschlaͤge der Imans zu hoͤren, ferner auch die Raja's gut zu behandeln.“
— Aus Smyrna vom 22. November schreibt der Cour⸗ rier de Smyrne: „Das hiesige Oesterreichische General⸗ Consulat machte am 19ten d. Folgendes bekannt: Befehlshaber des Kaiserl. Oesterreichischen Geschwaders hat die officielle Nachricht erhalten, daß verschiedene Griechtsche Piraten, und namentlich die Corvette Hydra, die Unver⸗ schaͤmtheit gehabt haben, in dem seit dem 30. Oekober ver⸗ flossenen Zeitraume folgende Schiffe zu pluͤndern⸗ —9 folgen die Namen von 4 Oesterreichifchen, S.ees e schen und 1 Toskanischen Schiffen.) „Der Befeh Sbe es Geschwaders wird die, der Wichtigkeit des Gegenstandes an⸗ gemessenen Maaßregeln treffen, und haͤlt es fuͤr seine Pflicht,
„Der
zugleich das General⸗Consulat von dieser Erneuerung der