1829 / 29 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

gendermaßen: „Die Grafschaft Devonshire hat 4. tige Stimme gegen die Forderungen der Katholiken erhoben, und theilt mit der Grafschaft Kent den Ruhm, die Ver⸗ fassung wie sie ist, aufrecht zu erhalten, 2 heißt. 9248 testantische Verfassung, so wie sie b e und Staat besteht. ie Bewohner 8 st u e, die Ehre, Wilhelm, unseren Befreier, ner zundsahen e. nen, und beweisen es jetzt, daß sie veülhelm landete in Per Vorfahren nicht abgewichen sind. Wilhem reer bekanmt

2 ine Erklaͤrung wurde zuerst in Exeter bekannt vonshire, und seine Sratt bekannten sich damals die Sey⸗ gemacht. In 5 ur Sache des Protestantismus; in der⸗ Sanhis üe Nachkommen vor einigen Tagen sich , A‿ ver Katholiken erklarten. Zu diesem ruhmwuͤr⸗ bnen Siege wuünschen wir allen Protestanten des Koͤnigrei⸗ ches Gluͤck. Die Bewohner von Devonshire haben, wenn auch nicht in der Stunde der Gefahr, doch in einem schwie⸗ rigen Augenblicke, fest fuͤr die Constitution gestanden; sie kämpften fuͤr die erhabenste Schoͤpfung in Beziehung auf ge⸗ setzliche Einrichtungen, und haben auf eine ehrenvolle Weise den Sieg davon getragen.“

„Die Versammlungen,“ heißt es im nämlichen Blatte, „Häufen sich in Grafschaften und Staͤdten für die Verfassung wie sie ist, und zu gerade entgegengesetzten Zwecken, so daß in diesem Augenblick England und Irland so ausschließlich un⸗ sere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, daß wir wenig Zeit oder Raum haben fuͤr auswaͤrtige Nachrichten, die gluͤck⸗ licherweise jetzt nicht sehr wichtig sind, und wahrscheinlich auch sobald nicht seyn werden. Tin Grafschaft Cornwall ist Devonshire mit der Erklarung ihrer Anhaͤnglichkeit vorange⸗ gangen, obgleich noch keine allgemeine große Versammlung dort stattfand; sie hat ader ihre Gesinnungen in verschiede⸗ nen einzeinen Zusammenkuͤnften zu erkennen gegeben. Es muß zur groͤßten Genugthuung gereichen, wenn man sieht, daß die Protestanten endlich die Gefahr begreifen, die dar⸗ aus entspringen muüͤßte, wenn man den unmaͤßigen Forderun⸗ 2 der Katholtken nachgeden wollte, und daß sie entschlossen

nd, bei den Einrichtungen zu beharren, durch die sie auf eine so hohe Stuse von Reichthum und Wohlfahrt gelangt d. Zu leugnen ist es nicht, daß das Verfahren bei der

dl von Clare, das Betragen der katholischen Association und die Reden der Herren O Lonnell, Shiel und Lawleß, viel zu diesem Entschluß deigetragen haben. Denn die Pro⸗ testanten haben daraus die Uederzeugung gewonnen, daß die

dnisse kein Ende nehmen und die Katholiken mit . 5 , —.,8 8 Auflösung der Union verlangen wuͤr⸗ senes 8 dr 8 . Karholiken emigermaaßen Dank nisse, und wollen selbigen dadur z wir ihnen beweisen, 22 wir 1. 88

Drohungen schrecken, als durch ihre beleidt bittern lassen.“ 1 eleidigenden Reden er⸗

Gestern gab der Lord Mayor dem Herzo ton und mehreren anderen Ministern 8 Mse nor 1., Mittagsmahl. Wie man sagt, haben sich fraͤherer ngagements wegen, meyrere der eingeladenen Personen ent⸗ schuldigen lassen, und unter .

6 andern auch

Portugal und eine große Gesellschaft von

Aen angs⸗ 88 sich sah. Personen des hoͤch⸗ Der Franzoͤsische Gesan 5 vor einigen Tagen das 1. dte, Fürst von Polignaec, besuchte

agazin der Ostind 8 ie, um die dort aufbewahrt stin ischen Compag⸗ nehztigen Ueberreste zu en, abebedcouses Expedition Indten mitgebrachr hat. Lapirain Dillon von Aus Devonport wird berichter⸗ . Portugiesische Schooner Sehn; Am Montag ist der Officieren und Soldaten am Be Fephan, mit mehreren Portugiesischen Fluͤchtlinge in rd, die zum Depot der nach Tereeira abgegangen; am Ven Halen en v Schiff t Offici g sind no ge 1282 ree jenem er 0 2 Scht 3Saltcity“ welches von den Beasgilh gt. Das 1 1 „5 ischen Bevollmaͤchtig in London gemtethet worden war, um diejenigen sungen Fecenvge, wesce zeberne Zresier nd, wach chrer Ha⸗ ngen, segelten am Mon Sur-eesisals. 8 gewefen, nach Nio Janeiro ab. Alle Privat Nachrichten“, heißt es in der Tlmes, 7⁷ die wir nüͤs der Türkfichen Hauptstadt besttzen, stemmen darin uͤberein, daß der Suktan nicht geneigt scheint, irgend ein Iugestönduts auf die Forderungen Rußländes zu machen, welches die Bescitigung der stattfindenden Differenz herbei⸗ führen könnte. Der Divan wird zwar als sehr friedliebend

wenn auch vermessenen Bekennt⸗

geschildert und als vom Wunsche beseelt, daß der Sultan sich bestimmen lassen moͤge, einige zum Frieden fuͤhrende kleine Opfer zu bringen; doch in Betreff dieses Punktes scheinen die Mitglieder des Divans nicht den geringsten Einfluß auf ihren Herrscher uͤben zu koͤnnen, und es werden daher alle Vorbereitungen getroffen, um in dem näͤchsten Feldzuge den Krieg mit dem groͤßten Nachdrucke fortsetzen zu koͤnnen Wiewohl die Tuͤrkische Hauptstadt durch die Blokade der Dardanellen nicht sehr in Noth versetzt worden ist, hat dennoch die Tuͤrkische Regierung beschlossen, einen Versuch zu machen, das Russische Geschwader aus dem Archipelagus zu vertreiben, und wenn dabei selbst ein Treffen gewagt werden muͤßte. Zu diesem Zwecke werden mehrere Linienschiffe im Arsenale ausgebessert und sollen sogleich ab⸗ gehen, wenn eine genuͤgende Anzahl in segelfertigem Stande seyn wird. Man zweifelt indessen, daß sich Seeleute genug finden werden, um die Bemannung einer so großen Flotte zu bewirken, als man herzustellen beabsichtigt; denn die Grie⸗ chischen Matrosen stehen jetzt nicht mehr, wie zu verschiede⸗ nen ähnlichen Zeitpunkten vor der Griechischen Revolution, zur Verfuͤgung der Tuͤrkischen Marine. Wenn indessen auch die Ottomanische Flotte dazu kommt, außerhalb der Darda⸗ nellen einen Standpunkt zu gewinnen und den Russen ein Treffen zu liefern, so duͤrfte dies doch, nach der Meinung der am Besten unterrichteten politischen Zirkel von Pera, in Folge einer solchen Begegnung, wie sie auch immer ausfalle, den Krieg in seinen Fortschritten weder aufhalten noch beleben.“

Am Sonntag war hier der Nebel so stark, daß die ganze Stadt beinahe völlig in Dunkel gehuͤllt ward und man sich genoͤthigt sah, in allen Kirchen Lichter anzuͤnden zu lassen, um den Gottesdienst halten zu koͤnnen. Gegen 1 Uhr Nach⸗ mitrags klaͤrte es sich etwas ausf. Das Thermometer stand waͤhrend dieser Zeit auf 28 Grad. Gestern Morgen war es eben so nebelig wie vorgestern.

2 fruͤher Columbischer Gesandte am hiesi⸗ gen Hofe, hat dem Präͤsidenten des Conseils in 8 einen Plan zur Umbildung des Columbischen Finanz⸗Systems vorgelegt; die Republik soll durch Befolgung desselben in den Stand zeenn werden, ihre Verbindlichkeiten gegen ihre aus⸗ waͤrrigen Glaͤubiger zu erfüͤllen. Der Verfasser leugnet nicht die Schwierigkeiten, die sich seiner Ausfuͤhrung entgegenstellen duͤrften, scheint jedoch FHeteht 2„ seyn, daß sie überwuünden werden koͤnnen. (Eine ausfuͤhrlichere Mittheilung müssen wir uns vorbehalten.)

Einige der von Bolivar verbannten Verschwoͤrer haben bei Cumana gelandet, sind aber sogleich umringt und gesan⸗ gen genommen worden. b

Aus Gibraltar vom 29. Dec. wird gemeldet: „Das Koͤnigliche Schiff „Orestes“, welches gestern von Tanger, zur Einnahme von Provistonen und Wasser hieher men ist, bringt die Nachricht, daß unsere Angelegentheiten dort noch keine Aenderung erlitten daben. Der Kaifer von Marocco will sich in unsere Forderungen nicht fuͤgen, und es werden daher neue Instruetionen unserer Regierung se lichst erwartert. Selt dem Eintritt des Weihnachtse estes ist nicht ein einziger neuer Fieberfall in Gibraltar vorgekom⸗ men, doch wird aus Vorsicht noch Niemandem Franas den neutralen Boden zu uͤberschreiten, um in die Festung hinein⸗

en.“

Die Nachtheile, welche dem Geld⸗Umlaufe dadurch er⸗ wachsen moͤchten, daß so vieles Gold aus dem Lande geht, geben noch immet zu neuen Besorgnissen Veranlasfung. In einer Zeitung wird den Goldbesitzern der Rath ertheilt, durch⸗ aus kein Gold gegen andere Batuten zu vertauschen; damit das erstere nicht aus dem Lande ges ickt werde. Es wird jedoch geglaubt, daß ein großer Theil dieser Besorgnisse von den Land⸗ Banquiers verbreitet werde, die einstweilen ihre Rechnung dabet sinden. Deng da das Geset, weiches ste in⸗ Einberufung ihrer Ein⸗ und Zweipfund⸗Noten zwingt, mit dei Monat April in Kraft tritt, so koͤnnen sie nur dabei

ewinnen, wenn auch das Gold durch Gerüͤchte, wie die ver⸗ gerneten, vorläufig zuruͤckgehalten, und dadurch außer Um⸗

esetzt wird.

M Fln, fanden sehr bedeutende Verkaͤufe von Scha kammer⸗Scheinen statt, so daß selbige auf 63 Shill. Pra zuruͤckgingen. Man glaubt, daß jene Verkaͤufe fuͤr Rechnung der Bank von Irland bewirkt wurden, und fuͤgt als erste Ursache hinzu, daß die Katholiken dort beschlossen haben, in ihren Geschaften kein öͤffentliches Papier mehr Heute hat sich die Prämie auf Schatzkammer Scheine 2 auf 66 Shill. erhoben. In den auswaͤrrigen Effecten

wenig Geschaft. 2 8 Lin Veteran unserer Boͤrse, Sir William Curris, der

ses, ist am Chef des gleichnamigen bershencen Hyssatgehecset, h en

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